Die Himmelsleiter oder Jakobsleiter

Es gibt sie also tatsächlich, die Himmelsleiter!
Ein bisschen nachgeholfen hab ich natürlich schon! Der schwarze Fleck entstand wahrscheinlich durch eine Überlastung des Lichtsensors an der Stelle der Sonne, da konnte ich nicht widerstehen: Zwischen den Lichtstrahlen auf dem Bild habe ich Sprossen eingefügt. Fotografiert hat Sabine Gabriel
Himmelsleiter oder Jakobsleiter
Wildblume Himmelsleiter, Jakobsleiter Auch eine Blume hat man Himmelsleiter genannt. Sie heißt auch Jakobsleiter (Polemonium), und ist eine ganze Pflanzengattung, die aus über 20 Arten besteht. Hier eine Wildform, fotografiert bei den Naturschutzteichen an der Eger zwischen Marktleuthen und Röslau im Fichtelgebirge.

Vielleicht hat der biblische Jakob, neben seinem Großvater Abraham und seinem Vater Isaak einer der Stammväter der Israeliten, die Sprossenartigen Blätter der Pflanze gesehen bevor er einschlief und dann im Traum die Engel Gottes auf der Himmelsleiter auf und ab steigen sah.  Bibel: 1. Buch Mose, Kapitel 28, Vers 12
Traum von der Himmelsleiter oder Jakobsleiter
Mein Traum von der Himmelsleiter
In der Mythologie verschiedener Völker kommt eine Verbindung zu Gott oder den Göttern oft vor. Sie führt nicht immer gen Himmel. Im altägyptischen Totenbuch und den sogenannten Pyramidentexten (Pyramidenspruch 267) wird eine Himmelstreppe erwähnt, die im Westen liegt, und über die der gestorbene Pharao zum Himmelstor aufsteigt.

In der nordischen Mythologie war diese Verbindung der Regenbogen. Er verband als Regenbogenbrücke Bifröst (Asenbrücke Asbru) den Wohnort der göttlichen Asen mit der Welt der Menschen. Bewacht wird sie vom Asen-Gott Heimdall.
Regenbogenbrücke als Asenbrücke und Himmelsleiter
Die Himmelsleiter auf der Königsheide im Fichtelgebirge Lange, gerade, meist aufwärts führende Wege nennt man gern Himmelsleiter, wie diese Forststraße auf der  Königsheide im Fichtelgebirge.

Eine bemerkenswerte Szene zum Thema Himmelsleiter sah in dem Spielfilm Der Medicus nach dem gleichnamigen historischen Roman von  Noah Gordon: Der junge Medicus Rob Cole bietet einem Sterbenden in Isfahan an, seine Schmerzen zu lindern. Nachdem er ihn darauf aufmerksam gemacht hat, dass das Opium die Sinne betäubt, lehnt dieser das Angebot dankend ab. Begründung: »Ich könnte von der Leiter fallen ... Die Leiter, auf der meine Seele ins Paradies emporsteigt. Sie ist sehr schmal. Man kann leicht hinunterfallen.« Seltsam, wie genau Menschen etwas zu wissen oder zu kennen glauben, obwohl es wahrscheinlich ein reines Phantasieprodukt ist. Aber wenn Glaube die Angst vorm Tod nimmt, hat auch das seinen Sinn. Siehe auch mein Essay  Glaube, Religion und Gott - Versuch einer möglichst neutralen Bestandsaufnahme.


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