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Kosmos Himmelsjahr 2008. Sonne, Mond und Sterne im Jahreslauf - Hans-Ulrich KellerKosmos Himmelsjahr 2008. Sonne, Mond und Sterne im Jahreslauf
Hans-Ulrich Keller, Erich Karkoschka

Broschiert, September 2007
     Verkaufsrang: 263      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Doch mehr für alte Hasen      3 von 5 Punkten
Das Buch richtet sich weniger an Einsteiger, die nur Sterne gucken wollen. Es bietet ausfürhliche Tabllen und Informationen zu allen Besonderheiten und ist für diejenigen, die damit etwas anzufangen wissen sicher gut. Für Neulinge gibt es andere Bücher. Gut für diese Interessenten ist Joachim Herrmann "Welcher Stern ist das?". Habe mir im Vergleich dieses Buch auch gekauft.

Mit Recht der Marktführer      5 von 5 Punkten
Obwohl es ein jahrzehntelanger Klassiker unter den astronomischen Jahrbüchern ist, bleibt das Himmelsjahr stets frisch. Auch in diesem Jahr wurde das Layout leicht modifiziert, was der Lesbarkeit und Übersicht zugutekommt. Überschriften und wichtige Stichworte treten besser hervor als in früheren Ausgaben und die Grafiken wurden erweitert.

Die "Erläuterungen zum Gebrauch" sind nach hinten gewandert. Die meisten Himmelsjahr-Leser sind wahrscheinlich Stammkunden und brauchen diese Informationen nicht mehr. Neulinge in der Astronomie erhalten dort wichtige Hinweise und Erklärungen. So wird man beiden Lesergruppen gerecht.

Neu ist unter anderem der "Himmelskalender" für jeden Monat. Eigentlich macht er die bislang gewohnte Tabelle über "Konstellationen und Ereignisse" überflüssig. Man hat sie aber trotzdem beibehalten, weil dort noch genauere Daten stehen. Es wirkt trotzdem "doppelt gemoppelt", wie man so sagt.

Über die Qualität des Inhaltes braucht man kaum etwas zu sagen. H.-U. Keller versteht sein Handwerk wie kaum ein anderer und die ausführlichen Monatsthemen sind schon allein ein Grund, das Buch zu kaufen.

Es wird viel geboten. Das Buch ist noch einmal deutlich umfangreicher geworden als seine Vorgänger, trotzdem hat der Verlag den Preis nicht erhöht. Das sollte man lobend erwähnen. Natürlich ging das nur durch weitere Hinzunahme von Werbung, aber das ist wohl der Preis für die Stabilität.
Alles in allem ein ausgezeichnetes Produkt, das immer wieder Maßstäbe setzt und jedem Sternfreund nur vollstens empfohlen werden kann.

der klassiker - zum 99sten mal      5 von 5 Punkten
nicht dicker als im vorjahr, aber mit wesentlich mehr farbe ausgestattet. so präsentiert sich der aktuelle jahrgang. übrigens der 99ste. da darf man schon mal gespannt sein, was sich die redaktion als highlight für's nächste jahr einfallen lässt.... was ist neu? +++ die erläuterungen zum gebrauch sind ans ende des buches gewandert. +++ es gibt jetzt monatlich auf einer seite einen täglichen himmelskalender mit darstellung der aktuellen mondphase +++ die einzelnen monate sind nun auch bei zugeklapptem buch bereits an der seite farblich zu erkennen. darüberhinaus bekam jede jahreszeit ihre farbe: winter blau, frühling grün, sommer gelb, herbst rot - passend zu den vorherrschenden temperaturen in diesen monaten. +++ die grafiken (sonnenlauf, himmelsanblicke) wurden überarbeitet und wirken nun wesentlich farbenfroher und frischer. --- einen negativen punkt: irgendwelche patzer findet man leider leider in jedem himmelsjahr. dieses mal fiel mir schon beim ersten lesen der monatsübersicht juli 2008 auf, dass "mars verabschiedet sich vom morgenhimmel" besser in einen anderen monat gepasst hätte....es muss natürlich "abendhimmel" statt "morgenhimmel" heissen. wenn die korrekturlesung besser wäre, wäre es der perfekte begleiter für den astrofreund. ansonsten klasse, weiter so. ich kaufe mir dieses jahrbuch bereits seit 1982 und es wird jedes jahr ein bisschen besser.


Die kürzeste Geschichte der Zeit - Stephen W. HawkingDie kürzeste Geschichte der Zeit
Stephen W. Hawking, Leonard Mlodinow

Broschiert, November 2006
     Verkaufsrang: 695      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Kaum ein Buch hat sich jemals so gut verkauft wie Hawkings Eine kurze Geschichte der Zeit -- und kaum ein Buch dürfte wohl jemals von so wenigen verstanden worden sein. Deshalb erschien vor einiger Zeit Die Illustrierte Kurze Geschichte der Zeit, aktualisiert und mit zahlreichen hervorragenden Illustrationen, die vieles verständlicher machen. Nun gibt es “Die kürzeste Geschichte der Zeit”: kürzer, noch einmal aktualisiert - und eine kleine Meisterleistung in puncto Verständlichkeit.

Hawking hat nicht nur einige besonders komplizierte Aspekte weggelassen (von Formeln ganz zu schweigen), sondern erklärt manches in seinem neuen Buch sogar ausführlicher - und vieles einfacher und mit anschaulicheren Beispielen. 38 hervorragende Illustrationen helfen zudem, noch besser zu verstehen, was es beispielsweise mit der Gravitation oder der Stringtheorie auf sich hat. Dass sich dieses Buch so gut liest, liegt aber sicher auch an Hawkings Koautor Leonard Mlodinow. Er ist es gewohnt, Kompliziertes verständlich zu machen, was seine bisherigen Bücher belegen - zum Beispiel Feynmans Regenbogen.

Wer wissen will, was einer der größten Wissenschaftler unserer Zeit zu Urknall und Quantentheorie, schwarzen Löchern und zur Evolution unseres Universums und nicht zuletzt zu einer vereinheitlichten Theorie der Naturkräfte zu sagen hat, bekommt mit diesem Buch die Chance, mehr als je zuvor davon zu verstehen. Und damit lohnt sich “Die kürzeste Geschichte der Zeit” auch für diejenigen, die die Vorgängerversionen bereits besitzen. -- Gabi Neumayer

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 22 Bewertungen)

Nicht nur zum ins Regal stellen      4 von 5 Punkten
Die Bücher von Hawking sollen ja die am besten verkauften Bücher sein, die am wenigsten Menschen lesen. Man stellt sie sich ins Regal, um anzugeben, so das Vorurteil. Das mag für frühere Werke stimmen, dieses liest sich aber recht flott und ist durchaus verständlich. Der Angeberfaktor ist vielleicht etwas geringer, der Lerneffekt aber viel größer, weil man wirklich hindurchfindet.
Einen Sern ziehe ich dennoch ab, weil manches dann doch zu kurz kommt. Aber wenn man durch die kürzeste Geschichte der Zeit gefunden hat, kann man sich ja die "kurze" vornehmen.


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Übungsbuch für Bestellungen beim Universum. Den direkten Draht nach oben aktivieren - Bärbel MohrÜbungsbuch für Bestellungen beim Universum. Den direkten Draht nach oben aktivieren
Bärbel Mohr

Gebundene Ausgabe, September 2006
     Verkaufsrang: 440      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,20 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Zwar sehr esoterisch, aber gut !      5 von 5 Punkten
Das unser Bewusstsein unsere Welt schafft ist nicht neu und schon oft diskutiert worden. Wir können mit Geist und Glaube bzw. Wille natürlich bewusst und unbewusst unseren Lebensweg steuern. Wie auch schon die neurophysiologischen Experimente von B.Libet zeigen, entscheidet unser Hirn über unsere Entscheidungen und nicht unser Ich. Auch neueste Erkenntnisse der Quantenphysik erklären die subjektive Erschaffung und Steuerung unserer Umwelt und des Geschehens welches uns wiederfährt ebenso wie östliche Mystik , z.B. Buddhismus , schon vor Jahrtausenden. Im Ganzen ist dieses Buch etwas zu oberflächlich, sehr esoterisch und bietet wenig Erklärungen. Wer wirklich in das Mysterium unseres Bewusstseins, unseres Universums und unserer Realität eindringen will sollte Bücher wie DAS TAO DER PHYSIK oder GOTTES GEHEIME GEDANKEN lesen! Danke u. Gruß !



Drittes Buch einer Serie - sehr gut gelungen      4 von 5 Punkten
In dem Übungsbuch zu den Universumsbestellungen zeigt Bärbel mal wieder warum sie auf den gebiet Bestellungen ans Universum nicht nur die erste, sondern auch die erfolgreichste ist. In Ihrer besonderen leichten Art, geht sie spielerich an die Schwierigkeiten heran. Lösungen können so einfach sein. Seit vielen Jahren betreue ich das Forum von Bärbel Mohr , dort findet man zu den 3 Neuerscheinungen Wunschkalender 2007 , Mein Wunder Tagebuch und dem hier besprochenen Buch immer wieder neue Hilfen und Anregungen. Die Bücher von Bärbel sind also alles andere als eine Einbahnstraße. Als Moderator freue ich mich auf ihren Besuch auf der Webseite der Erfolgreichen Autorin aus München. Ihr Alexander Nastasi


Denksport Physik. Fragen und Antworten - Lewis C. EpsteinDenksport Physik. Fragen und Antworten
Lewis C. Epstein

Broschiert, November 2006
     Verkaufsrang: 2565      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,50 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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So macht Physik Spaß!
Die meisten Menschen benutzen einen Kühlschrank oder besteigen ein Flugzeug, ohne zu wissen, wie das alles funktioniert. Sie haben keine Ahnung von Physik. Das muss nicht so sein, meint Professor Epstein, und hat mit einem ganz besonderen Physikbuch Abhilfe geschaffen: Alltagsphysik als Denksport-Aufgabe nach dem Multiple-Choice-Prinzip. Zahlreiche witzige Illustrationen sorgen dafür, dass beim Frage- und Antwortspiel auch keine Missverständnisse aufkommen. In der Schule hört man in der Regel zuerst die Antworten und bekommt in der Prüfung die Fragen vorgelegt. Lewis C. Epstein geht anders vor. Er stellt zuerst die Frage, und nicht nur das, er schlägt gleich mehrere Antworten vor. Man kann erst mal selbst nachdenken und dann nachsehen, ob man richtig liegt. In die Antworten packt Epstein die Grundideen der Physik - und dies praktisch ohne Formeln. So bekommt man spielerisch eine Lösung für sämtliche physikalischen Fragen von der Funktion einer Glühbirne oder einer Toilettenspülung bis zur Relativitätstheorie und verständliche Erklärungen für alles, worauf man sich keinen Reim machen kann. Ursprünglich nur für Schüler und Studenten gedacht, hat sich Epsteins Buch inzwischen zum populären Physik-Klassiker für Laien und Fachleute entwickelt.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Interessantes Forschungswerkzeug      5 von 5 Punkten
Lewis C. Epsteins Buecher gelten als Schluessel zum Verstaendnis der klassischen wie der modernen Physik. Sie werden vorzugsweise als didaktische Hilfen gesehen, doch sie sind weit mehr. Sie bieten fuer den, der in diesen Buechern zu lesen weiss, auch tiefgruendige Einsichten ueber Probleme der modernen Physik. Mehr noch: Sie erweisen sich als
hocheffiziente Forschungswerkzeuge, um diesen Problemen auf den Leib zu ruecken. Es waere nicht nur wuenschenswert, wenn Epsteins Buechern sehr viel bekannter wuerden, als sie es bisher sind, sondern dass sie auch Eingang in Schulen und Hochschulen finden.


Der Kosmos Himmelskalender 2008 - Der Kosmos Himmelskalender 2008

Kalender, Juni 2007
     Verkaufsrang: 1323     

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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Nicht 329 Seiten      3 von 5 Punkten
In der Beschreibung stand, der Kalender habe 329 Seiten. In Wahrheit sind es aber nur 13 Seiten, eine Titel- und eine für jeden Monat. In der Mitte thront die Sternkarte und an jedem Tag wird neben Feiertagen auch auf astronomische Highlights hingewiesen. Zusätzlich ist Platz für einige wenige eigene Eintragungen (Geburtstage o.a.). Nette Idee, aber schlechte Bewerbung durch Falschangabe der Seiten.


Sternbeobachtung in der Stadt. Der Himmelsführer für Park, Terrasse und Balkon (Kosmos-Ratgeber) - Denis BerthierSternbeobachtung in der Stadt. Der Himmelsführer für Park, Terrasse und Balkon (Kosmos-Ratgeber)
Denis Berthier

Taschenbuch, März 2003
     Verkaufsrang: 1010     

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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Gute Tipps für die Praxis      5 von 5 Punkten
Die Ausführungen Berthiers haben mir bei meinen Sternbeobachtungen in einer deutschen Großstadt gute Dienste geleistet. Neben allgemeinen, gut verständlichen Informationen für Anfänger sind es vor allem zwei Kapitel, die m. E. wirklich weiter helfen. Das eine befasst sich mit der möglicherweise geplanten Ausrüstung. Hier sind viele Tipps für die Wahl des richtigen Fernglases und des günstigsten Teleskops zusammengestellt, die ich auch als Nicht-Physiker verstehen konnte und die mir die Beobachtungsinstrumente näher gebracht haben. Das zweite von mir favorisierte Kapitel beschäftigt sich mit dem "Himmel im Wandel der Jahreszeiten". Überzeugend und sehr hilfreich finde ich hier Zeichnungen, die die Sterne für jede Jahreszeit naturgetreu wiedergeben und fast wie Fotos wirken. Mit ihrer Hilfe konnte ich eine Reihe von Sternbildern erstmalig identifizieren.

Einführung in die praktische Astronomie      5 von 5 Punkten
Anders als der Titel dieses Buches suggeriert, wird hier keineswegs nur das Thema Sternbeobachtung bei schlechten Sichtverhältnissen behandelt. Es liefert vielmehr geradezu eine fast perfekte Einführung in die Hobbyastronomie mit vielen praktischen Hinweisen, zahlreichen wertvollen Tipps wie ich sie in dieser kompakten und trotzdem ausführlichen Form noch in keinem anderen Buch gefunden habe. Das aus dem Französischen übersetzte Buch ist in die große Tradition didaktisch hervorragend gemachter Werke aus dem Bereich der Naturwissenschaften zu stellen, welche es in unserem Nachbarland und leider hierzulande kaum gibt. Es war dehalb eine gute Idee des Kosmos-Verlages, dieses Buch übersetzen zu lassen, obwohl es bereits viele vergleichbare Werke auf dem deutschen Buchmarkt gibt.

Der Autor scheut sich bei den praktischen Hinweisen im Gegensatz zu seinen deutschen Kollegen auch nicht, bei den Herstellern von Astro-Optik einmal Ross und Reiter zu benennen. Eine tolle Idee sind die "Suchpfade", die sich auf den Himmelskarten in Form von Pfeilen befinden. Auf der Grundlage von geringen Kenntnissen weniger Sternbilder kann man so systematisch sein Wissen erweitern. Für die Bedürfnisse nicht nur des Astro-Einsteigers optimal ist auch die Bewertung der Beobachtungsmöglichkeiten astronomischer Objekte (Planeten, Sterne, Deep-Sky etc.) nach einer 5-teilgen Fernglas- bzw. Teleskopskala.

Das Buch kann allen Astro-Einsteigern uneingeschränkt empfohlen werden.



Vom Wesen physikalischer Gesetze - Richard P. FeynmanVom Wesen physikalischer Gesetze
Richard P. Feynman

Taschenbuch, Oktober 2007
     Verkaufsrang: 2295      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Feynman gelingt es meisterhaft darzulegen, welche allgemeinen Prinzipien hinter den Naturgesetzen stehen, die wir heute kennen. Studentinnen und Studenten in aller Welt benutzen diese berühmten 'Feynman-Lectures', die einen ungewöhnlich gut durchdachten Querschnitt durch die Grundlagen der Physik bieten.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

Wissenschaft - verständlich erklärt für Außenstehende      5 von 5 Punkten
Was die meisten Menschen von Wissenschaftlern "wissen", hat mehr mit Fernsehklischees als mit der Wirklichkeit zu tun. Und darüber, was sie so tun, herrschen oft die seltsamsten Vorstellungen. Für viele ist Wissenschaft nur eine andere Art von Religion, bei der die Leute weiße Kittel statt schwarzer Talare tragen und alles irgendwie auf Glauben beruht.

Feynman zeigt dagegen, was Wissenschaft wirklich ist: der systematische Versuch, etwas über unsere Welt herauszufinden. Was Wissenschaftler dabei so entdeckt haben, bringt Feynman auf einfachste Begriffe und macht so klar, daß an der Tätigkeit des Welt-Entdecken nichts geheimnisvolles ist. Geheimnisvoll und überraschend ist allerdings, was Wissenschaftler so alles herausgefunden haben: Daß man im Grunde nur eine kleine Handvoll von Gesetzen braucht, um alle Vorkommnisse in unserer Welt zu beschreiben.

Feynman beginnt beim Gravitationsgesetz: Nichts hat die Gelehrten der frühen Neuzeit mehr überrascht als die Entdeckung, daß die Kräfte, die Dinge zu Boden fallen lassen, dieselben sind wie die, die die Planeten auf ihre eigenartigen Bahnen am Himmel zwingen. Warum Physiker solche Entdeckungen in mathematische Formeln packen, erklärt Feynman, und auch, was es mit jener seltsamen Quantentheorie auf sich hat, die das widersinnige und jeglichem "gesunden Menschenverstand" widersprechende Verhalten der kleinsten Teile unserer Welt erklärt.

Komplizierteste und kniffligste Probleme, die in anderen Büchern selbst Fachleuchten die Schweißperlen auf die Stirn treiben, bringt Feynman so einfach und simpel aufs Papier, daß sie ohne Vorkenntnisse und große Anstrengung verständlich werden. Wer wissen will, was es mit Wissenschaft wirklich auf sich hat, ist hier bestens aufgehoben - und wer das des öfteren erklären soll, noch um so mehr.

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Das bewusste Universum. Wie Bewusstsein die materielle Welt erschafft - Amit GoswamiDas bewusste Universum. Wie Bewusstsein die materielle Welt erschafft
Amit Goswami

Gebundene Ausgabe, Januar 2007
     Verkaufsrang: 9447      Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen.

Preis: € 24,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Die modernen Paradoxien der Wissenschaft lassen sich lösen - wenn man annimmt, dass das Universum nicht aus Materie, sondern aus Bewusstsein besteht. Goswami zeigt, dass die Verbindung zwischen den Erkenntnissen der modernen Wissenschaft, etwa der Quantenphysik, und den uralten spirituellen Traditionen des Ostens auf ein neues, revolutionäres Weltbild hinausläuft. Das Universum hat Sinn, Zweck und Richtung.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Wissenschaft und Spiritualität      5 von 5 Punkten
Dieses Buch muss man schon konzentriert lesen, zumindest wenn man, wie ich, bisher wenig mit solchen Themen wie Quantenphysik zu tun hatte. Aber es lohnt sich. Denn die Resultate und Erkenntnisse sind sehr bewegend. Man bekommt einen völlig neuen Blick auf alles!!! Selbst wenn es schwerfällt, die geschilderten Experimente zu begreifen, man fühlt, was sie für eine Bedeutung haben. Plötzlich versteht man Vieles, was einem vorher nicht klar war. Und dann begreift man auch, was all diese Gelehrten seit Jahrtausenden versuchen, uns klarzumachen. Wir haben den Vorteil, dass wir viel tiefer in die Materie eindringen können, weil wir heute viel mehr Möglichkeiten der Erforschung haben.

Für alle, die DIE Antwort suchen, das richtige Buch.


 Weitere Lesermeinungen


Sternzeit 2008 - Sternzeit 2008

Kalender, 1. August 2007
     Verkaufsrang: 39404     

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In Kooperation mit "bild der wissenschaft"

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Wunderschöne Bilder      5 von 5 Punkten
Dieser Kalender ist sehr farbenfroh und bietet ausser den 12 großen Bildern auch noch je ein kleineres Bild pro Monat. Dazu werden auch noch interessante Informationen auf deutsch und englisch(Übersetzung) geliefert. Absolut empfehlenswert!!!


Fernrohr-Führerschein in 4 Schritten. Eine Anleitung für Teleskopbesitzer - Ronald StoyanFernrohr-Führerschein in 4 Schritten. Eine Anleitung für Teleskopbesitzer
Ronald Stoyan

Broschiert, Mai 2007
     Verkaufsrang: 2885     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

Wie bediene ich mein Fernrohr? Welche Okulare sind sinnvoll? Wie suche ich ein astronomisches Objekt auf? Was ist mit »Lambda Peak-to-Valley« gemeint? Dieses Buch bringt einsteigergerecht alle Antworten auf Fragen rund um die Optik, Mechanik und Benutzung eines astronomischen Teleskops. Erstmals wurden alle wichtigen Definitionen und Formeln zur Fernrohrtechnik zusammengefasst, ohne den Benutzer durch lange Texte zu verwirren. Durch die Spiralbindung ist das Buch ideal geeignet, direkt neben dem Teleskop verwendet zu werden - ein Begleiter, der an keinem Einsteiger-Instrument fehlen sollte.
Die 3. Auflage wurde modernisiert und erweitert - enthalten sind nun ausführliche Hinweise zur Praxis und Initialisierung einer Goto-Montierung sowie zur Hardware für eigene Astrofotos mit einer Digital- und CCD-Kamera oder einer Webcam. Außerdem wurde ein Glossar und ein Stichwortregister ergänzt.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Sehr empfehlenswert      5 von 5 Punkten
Dieses Buch ist ideal für Anfänger, die sich ein Fernrohr gekauft haben, aber nicht genau wissen, wie man damit umgeht. Anschaulich und mit vielen instruktiven Bildern werden alle Aspekte der Fernrohrbedienung erläutert. Selbst die Besitzer eines "Billigteleskopes" erfahren im Fernrohr-Führerschein, wie man noch etwas mit dem Gerät anfangen kann. Es werden auch Empfehlungen für lohnenswerte Himmelsobjekte gegeben, die im Fernrohr interessant aussehen. Eigentlich sollte dieses Buch jeder Teleskop-Bedienungsanleitung beiliegen. Die praktische Spiralbindung macht es leicht, das Buch zusammen mit dem Teleskop einzusetzen. Ein Muss für jeden Fernrohrbesitzer.


Die berühmtesten Formeln der Welt ...und wie man sie versteht - Thomas SchallerDie berühmtesten Formeln der Welt ...und wie man sie versteht
Thomas Schaller

Gebundene Ausgabe, November 2007
     Verkaufsrang: 3208      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Ob ein Baumeister das Fundament eines Wolkenkratzers oder ein Kosmologe das Alter des Universums berechnet, ob die NASA einen Fernsehsatelliten auf seine Bahn steuert oder ein Gravitationsphysiker das Wesen und die Wirkung der Schwerkraft ergründet, ob ein Börsenprofi das Gewinnpotenzial seines Aktien-Depots austüftelt oder ein Atomphysiker, wie und warum die Sonne leuchtet: Gleichungen und Formeln erklären die Welt und auch was sie zusammenhält. Und ja: Der Text, den Sie gerade lesen, wurde auf einem Computer geschrieben, der seine Existenz bestimmten Formeln verdankt. "Meine Formel ist klüger als ich", sagte einmal der Quantenphysiker Paul Adrian Dirac, Entdecker der Anti-Materie und des Positrons. Sollte meinen: Selbst der Nobelpreisträger konnte sich unter seinen raffinierten Gleichungen nichts mehr "vorstellen"; konnte nicht "verstehen", was das alles nun zu bedeuten habe. Dirac wusste: Seine Gleichungen sind unnachahmlich korrekt. Sie berechnen die Welt präzise. Aber wie das alles zu erklären sei - da musste auch der berühmte Physiker passen. Aber man - und auch frau - versteht sie doch! Der ORF-Wissenschaftsjournalist Thomas Schaller kann uns all diese Formeln erklären, von der Quantentheorie bis zur Relativitätstheorie, von den Positronen bis zu den Quarks, vom Urknall über das gekrümmte Raum-Zeit-Kontinuum bis hin zu multiplen Universen. Lassen Sie sich in eine faszinierende Welt entführen: in die Welt des physikalischen und kosmologischen Wissens, seiner oft seltsamen, meist irritierenden, immer aber spannenden Erkenntnisse. "Die berühmtesten Formeln der Welt ...und wie man sie versteht" werden Ihnen ein zuverlässiger Reiseführer sein.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Gelungener Versuch, die Physik dem Alltagsmenschen näherzubringen      4 von 5 Punkten

Schaller gibt sich große Mühe, die abstrakten Formeln mit Beispielen und Vergleichen anschaulich zu machen. Das gelingt ihm sehr gut und jedermann wird die Formeln verstehen können.
Leider gibt es vor allem in den letzten Kapiteln sehr viele Wiederholungen, die sich nicht nur darin erschöpfen, bereits Vorhergegangenes zu wiederholen, sondern auch komplette Versuche und Sachverhalte noch einmal ganz genau zu beschreiben. Das stört, vor allem wenn die erste Erwähnung nur ein oder zwei Kapitel zurückliegt. Mit knapp zweihundert Seiten und circa zehn Seiten pro Kapitel ist dieses Buch keineswegs so umfangreich, dass man schnell etwas vergessen kann.
Ein weiteres Manko ist ein fehlendes Register. Will man etwas Bestimmtes nachschlagen, hat aber vergessen, welcher Physiker denn nun die Energie-Erhaltungssätze postuliert hat, muss man mühsam jedes Kapitel durchsehen.

Im Großen und Ganzen jedoch ein gut gelungener Versuch, die Physik dem Alltagsmenschen näherzubringen.

Guter Überblick      5 von 5 Punkten
Das Buch liest sich spannend und relativ leicht. Es bieten einen Überblick über die wichtigsten physikalischen Theorien und Formeln: Bernoulli, Doppler, Maxwell'scher Elektromagnetismus, Konstanz der Lichtgeschwindigkeit, Einsteins Relativitätstheorie, Heisenberg, Schrödinger, Bell... um nur einige zu nennen.

Ab und an stößt man zwar auf ein paar unnötig komplizierte Formulierungen, welche witzigerweise allerdings Einleitungen oder Beispiele betreffen, jedoch nie die eigentlichen Erkenntnisse der Formeln.

Interessant fand ich persönlich einige nebenbei erwähnten Details, die mir neue Sichtweisen eröffneten (z.B. in Bezug auf verschränkte Teilchen, dass diese doch verständlicher vom Konzept her sind, als gedacht).
Außerdem wird immer wieder darauf besonders Bedacht genommen, dass zB vereinfachte Atommodelle unzureichende Beschreibungen liefern und die (derzeit bekannte) Realität bei weitem komplexer ausgestaltet ist. Ein Ansatz wie man sich diese vorzustellen hat, folgt meist kurz danach.

Ein gutes Buch jedenfalls, kann ich nur weiterempfehlen: 5 Sterne


Der Stoff, aus dem der Kosmos ist. Raum, Zeit und die Beschaffenheit der Wirklichkeit (Pantheon Paperbacks) - Brian GreeneDer Stoff, aus dem der Kosmos ist. Raum, Zeit und die Beschaffenheit der Wirklichkeit (Pantheon Paperbacks)
Brian Greene

Broschiert, Mai 2006
     Verkaufsrang: 9615      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Schon mit seinem ersten Buch, Das elegante Universum, hat Brian Greene für Aufsehen gesorgt. Und auch mit diesem wird er wohl nicht nur wieder zahlreiche Preise, sondern auch begeisterte LeserInnen gewinnen können. Worum geht es? Um nicht weniger als die Klärung der wichtigsten Fragen der Physik.

Was ist Raum? Was ist Zeit? Diese Grundkonzepte, die unser Wirklichkeitsbild bestimmen, haben im Laufe der letzten Jahrhunderte mehrere radikale Änderungen erfahren. Greene zeigt, wie sich das physikalische Weltbild geändert hat -- vom Newton'schen Weltbild über das relativistische von Einstein und das der Quantenmechanik bis zum kosmologischen Weltbild und, aktuell, dem der Superstringtheorie. Was denken und wissen wir heute über Raum und Zeit? Kann es Zeitreisen geben? Lässt sich der Zeitpfeil umkehren? Und nicht zuletzt: Könnte die Superstringtheorie die große vereinheitlichte Theorie sein, der es gelingt, Relativitäts- und Quantentheorie endlich unter einen Hut zu bringen? Greene ist da optimistisch, und er erklärt auch anschaulich, warum.

Brian Greene legt ein sehr umfangreiches Buch zu einem sehr umfangreichen Thema vor, das den LeserInnen aber nicht so viel abverlangt, dass interessierte Laien es nicht verstehen könnten. Und das ist die besondere Leistung dieses Wissenschaftlers, der sichtlich begeistert von seinem Forschungsgegenstand ist und der so anschaulich, witzig und klar schreiben kann, dass die Lektüre verständlich ist und zudem niemals langweilig wird. Denn wo Mulder und Scully sich in Akte-X-Manier über Quantenmechanik austauschen oder der haarige Chewbacca aus “Star Wars” zur Erklärung von Zeitphänomenen dient -- da macht das Lesen nicht nur Lust auf wissenschaftliches Denken, sondern auch jede Menge Spaß. -- Gabi Neumayer

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)

Sehr interessant      5 von 5 Punkten
Das Buch war für mich als Laie schon ziemlich anstrengend. Viele Kapitel musste ich zwei oder drei mal lesen und in den hinteren Kapiteln sehr oft nachschlagen. Aber - ich habe das immer gerne und mit wachsendem Interesse getan. Greenes eigene Begeisterung für das Thema ist in jeder Zeile spürbar und macht neugierig weiterzulesen. Das Buch ist zwar kompliziert, aber größtenteils gut nachvollziehbar. Die Veranschaulichungen der Theorien durch Vergleiche und Bilder sind sehr gut verständlich, wenn ich natürlich auch nicht beurteilen kann, wie weit sie jetzt an der mathematischen "Wirklichkeit" sind. Außerdem hervorzuheben ist, dass Greene überaus humorvoll und locker schreibt. Das Kapitel über Zeitreisen geht fast schon als Comedy-Lektüre durch. Alles in allem sehr empfehlenswert.


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Auf der Suche nach Schrödingers Katze. Quantenphysik und Wirklichkeit - John GribbinAuf der Suche nach Schrödingers Katze. Quantenphysik und Wirklichkeit
John Gribbin

Taschenbuch, Februar 2004
     Verkaufsrang: 2997      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Die Quantenphysik gilt als eine der größten Leistungen unserer Zeit – und als eine der erfolgreichsten. Klar und anschaulich führt John Gribbin in ihre Welt ein und erläutert von den Anfängen der Atomtheorie des 19. Jahrhunderts bis zur gegenwärtigen Forschung eine der aufregendsten Wissenschaften, ohne die weder Laser noch Computer denkbar wären.

»Es gibt kein populäres Buch, das ähnlich tiefe Einblicke in die Welt der Quanten erlaubt.« Physikalische Blätter


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)

Für den Laien die perfekte und unterhaltsame Einführung      5 von 5 Punkten
Ich habe dieses Buch noch zu Schulzeiten gelesen und war begeistert. Dieses Buch war sicherlich einer der Gründe, warum ich dann Physik studiert habe.

Nun habe ich mich immer geärgert, dass meine Freundin nicht versteht, was ich jeden Tag bei der Arbeit mache und ihr dieses Buch geschenkt. Auch sie (Linguistin, keine Ahnung von Physik) ist angetan und liest dieses Buch tatsächlich freiwillig durch!

Dies soll folgendes deutlich machen: Dieses Buch ist hervorragend für den Laien geeignet. Es ist kurzweilig und gut geschrieben, logisch aufgebaut und kommt am Ende auch auf konkretere Anwendungen und die Interpretation der QM zu sprechen.

Meinem Vorredner kann ich mich gar nicht anschließen. Die Quantenmechanik ohne eine Deutung zu präsentieren wäre gerade für ein populärwissenschaftliches Buch undenkbar. Der Autor gibt mögliche Interpretationen an, nicht nur die anthropozentrische, sondern beispielsweise auch die Viele-Welten-Theorie (die das Gegenteil von anthropozentrisch ist!). Dass er sich auf die "philosophischeren" der möglichen Interpretationen beschränkt ist schon in Ordnung so, das macht auch den Reiz dieser Kapitel für den Laien aus.

Weiterhin wird in der untenstehenden Rezension behauptet, dass eine Interpretation falsch und eine andere richtig sei - dem ist ohnehin nicht so! Es ist schlichtweg ungeklärt, welche Interpretation die richtige ist! Ich finde es durchaus zulässig, dass der Autor sich in diesem Buch auf manche Interpretation beschränkt - möchte man mehr über die verschiedenen Interpretationen der QM erfahren, so sollte man auf andere, speziellere Bücher zurückgreifen.

Außerdem macht gerade die Tatsache, dass der Autor etwas spekulative Dinge (das Universum als Quantenfluktuation?) anspricht, den Reiz dieses Buches aus. Der Autor macht die spekulative Natur aber immer deutlich, teilweise stehen sogar Fragezeichen an den entsprechenden Überschriften.

Fazit: Für den Laien die perfekte und unterhaltsame Einführung.


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Drehbare Himmelskarte - Zu jeder Stunde wissen, wo die Sterne stehen - Michael FeilerDrehbare Himmelskarte - Zu jeder Stunde wissen, wo die Sterne stehen
Michael Feiler, Stephan Schurig

Landkarte, 1. September 2007
     Verkaufsrang: 4373      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Features
Verzeichnete Objekte 761 Sterne bis Grenzgröße 4m,5 14 Doppelsterne 6 Veränderliche Sterne 70 Offene Sternhaufen 21 Galaktische Nebel 23 Planetarische Nebel 34 Kugelsternhaufen 72 Galaxien (mit Winkelausrichtung) 1 Sternwolke 2 Sternmuster Merkmale Berechnung für Mitte des deutschen Sprachraums (10° Ost, 50° Nord) alle Sternbilder sind verzeichnet Uhrzeitkreis für MEZ und MESZ Datumskreis mit gesondertem Sonnenkreis Rektaszensionskreis mit Einteilung der Tierkreiszeichen Meridian mit Skala zum Ablesen von Höhe und Deklination Erster Vertikal mit Skala zum Ablesen der Höhe Dämmerungsgrenzen zur Bestimmung von bürgerlicher, nautischer und astronomischer Dämmerung Geononius zum schnellen Einstellen der Ortszeitkorrektur Unterscheidung in Beobachtungsziele für Fernglas und Teleskop Milchstraßenkontur nach visuellen Beobachtungen


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Stabile Neuausgabe!!!      5 von 5 Punkten
Eins muss man den Autoren beim Oculum-Verlag lassen, sie nehmen Kritik ernst und versuchen auf die Bedürfnisse der Hobbyastronomen einzugehen.
Die alte Himmelskarte enthielt wirklich neue interessante Features, die es bisher bei keiner anderen drehbaren Sternkarte zu sehen gab.
Leider wurde das aber in der ersten Auflage nur halbherzig umgesetzt. Die Farben waren viel zu blaß und das Material bestand nur aus lappriger beschichteter Pappe.

Da auch ich diese Kritikpunkte an die Autoren weitergab, begrüße ich es nun sehr, dass in der neuen Auflage stabiler wetterfester Kunststoff verwendet wurde. Es gab auch Verbesserungen an den Farben (kräftiger, leuchtender), der Drehfolie (dunkleres Grau, hellere Schrift) und bei der Niete (kleiner uns stabiler).

Da ich schon die erste Ausgabe toll fand (bis auf die Pappe), kann ich die robuste Neuasgabe absolut weiterempfehlen. Daumen hoch!!!


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Atlas für Himmelsbeobachter. Mit 250 Objekten auf 50 Sternkarten des ganzen Himmels - Erich KarkoschkaAtlas für Himmelsbeobachter. Mit 250 Objekten auf 50 Sternkarten des ganzen Himmels
Erich Karkoschka

Gebundene Ausgabe, Oktober 2004
     Verkaufsrang: 7649      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 17,50 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Wer den Nachthimmel mit bloßem Auge, einem Fernglas oder einem kleinen Fernrohr erkunden will, findet in diesem Atlas Sternkarten und wichtige Informationen, die auch dem ungeübten Beobachter den Weg zu Sternbildern und interessanten Objekten des Fixsternhimmels weisen.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)

Die Bibel der Amateurastronomie      5 von 5 Punkten
Das sagt eigentlich alles: Wer beobachtende Astronomie betreibt, für den führt kein Weg an diesem Buch vorbei!
Die Auswahl der Objekte ist sehr praxisgerecht, die Aufbereitung der Karten schlicht genial, das Beste am Markt. Wie schreibt die astronomische Vereinigung "Albireo" in ihrem Statut: "Unser GoTo-System heißt Karkoschka". Und ja, auch Besitzer von Goto-Systemen sollten diesen Atlas besitzen.
Wenn Sie ein Teleskop oder Fernglas besitzen, ist dieses Buch Pflicht! Kein anderer Atlas bietet eine so gut gemachte Fülle an Informationen.
Nochmal: Dies ist ein Atlas für die beobachtende Astronomie, kein allgemeines Nachschlagewerk oder Fotobildband.


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Das Universum in der Nußschale. Erweiterte Neuausgabe - Stephen W. HawkingDas Universum in der Nußschale. Erweiterte Neuausgabe
Stephen W. Hawking, Markus Pössel

Gebundene Ausgabe, Oktober 2002
     Verkaufsrang: 8043      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 27,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Jeder 750. Erdenbürger, so die Statistik, kaufte sich Eine kurze Geschichte der Zeit, den legendären Bestseller von Stephen Hawking. Mehr als zehn Jahre hat der Autor den Bitten standgehalten, ein weiteres populärwissenschaftliches Buch zu schreiben, in dem er den neuesten Stand der Forschung auch dem Laien verständlich macht. Jetzt ist es da, und anders als sein Vorgänger erscheint es gleich in einer großformatigen illustrierten Ausgabe, was sowohl Verständnis als auch Lesevergnügen fördert.

Das Universum in der Nußschale ist kein Nachfolgewerk, kein zweiter Teil, und es orientiert sich nicht einmal am logischen Aufbau des erfolgreichen Erstlingswerks. Hawking beginnt in den ersten beiden Kapiteln mit den Grundlagen, und in seiner Forschungsdisziplin heißt das: Relativitätstheorie und Quantentheorie. Die folgenden vier Kapitel bauen nicht logisch aufeinander auf, sondern behandeln jeweils eigene Aspekte: Wie haben wir uns unser Universum in Größe, Ausdehnung und Geschichte vorzustellen? (Danach werden Sie auch die gern zitierte Quintessenz verstehen, dass die Geschichte unseres Universums einer kleinen, abgeflachten runden Nuss entspricht). Sind Zeitreisen möglich? Wird unser Leben in der Zukunft so aussehen wie in einer Star-Trek-Folge? Und das (zugegeben sehr anspruchsvolle) Schlusskapitel: Was ist eine "Branwelt"?

Bei aller Fundiertheit und Glaubwürdigkeit schafft es Hawking, einen eigenen Stil zu bewahren. Und einen ganz eigenen Witz. Da plaudert er von seinem Poker-Spiel mit Newton, Einstein und Data an Bord der Enterprise (belegt mit einem Foto!). Oder er erlaubt sich als abschließenden Satz zum Thema "Sind Zeitreisen physikalisch möglich?" einen Hinweis auf gängige Verschwörungstheorien: "Womöglich fragen Sie sich, ob dieses Kapitel nicht zum großen staatlichen Vertuschungsmanöver in Sachen Zeitreisen gehört. Vielleicht haben Sie recht."

Neben dem sprachlichen Stil lebt das Buch von der opulenten Illustrierung, die von einfachen Diagrammen bis zur gewagten freien Interpretation des Textes reicht: Mir persönlich helfen kleine grüne Männchen am Seitenrand nicht beim Verständnis, aber lustig sind sie doch. Zur soliden Aufmachung gehört ein Anhang mit einem umfangreichen Glossar (von "Absoluter Nullpunkt" über "Spins" und "Strings" bis zur "Zeitschleife"), Empfehlungen zum Weiterlesen und einem Register.

Was das nun alles mit einer Nuss-Schale zu tun hat? Vielleicht ist das auch ein Hinweis darauf, dass sich das Verständnis dieses Buches nicht ganz ohne ein wenig Arbeit erschließt. Aber es lohnt sich. Benutzen Sie Ihren Geist als Nussknacker! --Heike Reher

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 100 Bewertungen)

logische Fantasie?      5 von 5 Punkten
Das war's, so jedenfalls die Auffassung der Physiker Ausgang des 19. Jh., mehr gibt es nicht zu entdecken.
Dann kam Einstein. Newtonsche Prinzipien zur Konstanz der Zeit waren dahin. Dem folgte die Quantenphysik und plötzlich wissen wir, dass wir eigentlich nichts wissen. Alles ist vage, ungewiss, ungeklärt und das wird in knappen sehr verständlichen und nachvollziehbaren Schritten im recht kurzen Hörbuch erläutert. Wer keinen Roman erwartet, sondern sein Wissen bereichern will, ist hier gut aufgehoben.
Nur wenn ich das alles richtig verstanden habe, dann basiert die moderne Physik auf Annahmen, Theorien, und nichts davon ist bewiesen. Das war mir bislang noch nicht bewusst.


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Kosmologie für Fußgänger. Eine Reise durch das Universum - Harald LeschKosmologie für Fußgänger. Eine Reise durch das Universum
Harald Lesch, Jörn Müller

Taschenbuch, Dezember 2001
     Verkaufsrang: 6175      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Wie entstand das Sonnensystem? Gab es den Stern von Bethlehem? Was ist eine Supernova? Wie dünn war die Ursuppe? Sind wir allein im Universum? Was ist ein Quasar? Warum fällt der Mond nicht auf die Erde? Seit unendlichen Zeiten ziehen die Sterne den Menschen in ihren Bann, ringen Forscher und Wissenschaftler um Erkenntnisse über das Universum, faszinieren uns Astronomie und Astrologie. In ihrer "Kosmologie für Fussgänger" unternehmen nun die Astrophysiker Harald Lesch und Jörn Müller eine Entdeckungsreise durch unseren Kosmos - Schritt für Schritt und ohne das schwere Marschgepäck mathematischen Formelballasts. Allgemein verständlich und ohne kryptischen Wissenschaftsjargon gehen sie den Fragen auf den Grund, die seit jeher die Menschheit beschäftigen.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)

Hervorragende Kosmologielektüre      5 von 5 Punkten
Harald Leschs legendäre Alpha-Centauri-Serie hat hier einen hervorragenden Niederschlag gefunden, wenn auch die Lektüre ohne ein gewisses Maß an physikalischem Wissen nicht ganz einfach sein dürfte. Für jeden Interessierten aber ist das Buch eine spannende, erkenntnisgewinnende und erfrischende Lektüre über das poluäre Gebiet der Kosmologie, das auch den jüngeren Lesern ans Herz gelegt werden kann. Lesch und Müller schlagen hier einen weiten Bogen durch das Sonnensystem und bleiben trozdem verständlich (wenn man entsprechende Konzentration mitbringt und den Tiefgang mit ausführt).
Ein großer Lesegewinn.


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Eine kurze Geschichte der Zeit. SPIEGEL-Edition Band 16 - Stephen W. HawkingEine kurze Geschichte der Zeit. SPIEGEL-Edition Band 16
Stephen W. Hawking

Gebundene Ausgabe, 6. November 2006
     Verkaufsrang: 5247      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 75 Bewertungen)

Wissenschaft leicht und verständlich      5 von 5 Punkten
Dieses Buch führt jeden Interessierten fesselnd durch die Physik und Astronomie. Hat man es ersteinmal angefangen zu lesesn möchte man es gar nicht mehr bei Seite legen ( das waren meine persönliche Erfahrungen. Ich habe mir das Buch auf Englisch zugelegt weil mich Physik in der Schule schon immer interessierte 12. Jahrgang )

Zuerst muss ich etwas zu dem Autor sagen, der mich persönlich fasziniert.
Er ist Astrophysiker und Inhaber des Lucasischen Lehrstuhls für Mathematik an der Universität Cambridge.
1963 wurde bei Hawking Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) diagnostiziert seitdem ist er auf einen Rollstuhl angewiesen und nahezu gelähmt.
Durch einen Luftröhrenschnitt hat er seine Stimme verloren und ist auf einen Sprachcomputer angewiesen.
Trotzdem hindert ihn das nicht daran sich weiter intensiv mit der Astrophysik zu beschäftigen. Das alleine finde ich schon bewundernswert.
( Näheres dazu auf Wikipedia )

Zu seinem Werk:

Der Titel dieses Buches ist meines Erachtens auf den Inhalt zutreffend. Denn Steven Hawking beschreibt kurz und knapp, jedoch auch mit Humor, die verschieden physikalischen Gesetze ohne dabei aber mit hunderten von Formeln um sich zu schmeißen.
Im ganzen Buch taucht nur eine einzige Formel auf, die erwähnt werden muss, und selbst diese ist jedem Laien geläufig ( e=mc²).
Er behandelt alle interessanten Themen der Astronomie. Vom Urknall über Supernoven, Lichtgeschwindigkeit, Relativitäts Theorie ( die er sehr gut erklärt) und Schwarze Löcher sowie vieles mehr.
Es fällt dem interessiertem Laien hier nicht schwer zu folgen.
Vorallem ist es spannend geschrieben und lässt einen nicht mehr los, wenn man erstmal angefangen hat, will man unbedingt wissen wie es weitergeht.
Zudem ist dieses Buch mit Illustrationen ausgestattet, die für den Leser sehr hilfreich sind das gerade behandelnde Thema zu verstehen.
Qualität sowie Quantität stimmen auch hier wider überein!

Alles in Allem ist dieses Buch für jeden Physik und Astronomie Interessierten ansprechend und lesenswert!

Ich selbst werde mir in den nächsten Tagen eines seiner anderen Bücher bestellen. Das Universum in einer Nussschale scheint auch sehr interessant zu sein.







Stepehen Hawking vs Josef Ratzinger      5 von 5 Punkten
Ich habe vor dem Hawking Buch das Buch des Papstes Benedikt XVI "Jesus von Nazareth" gelesen. Das Theme der Entstehung der Menschheit zuerst aus der Sicht eines Spitzentheologen zu diskutieren und dann aus der Sicht eines Spitzennaturwissenschaftlers zu sehen, hat mir gezeigt, dass Kirche und Naturwissenschaft sich sehr gut ergänzen.

Stephen Hawkings berühmtes Buch ist leicht geschrieben verzichtet aber an einigen Stellen auf wesentliche Erklärungen. Die Spannung steigt von Kapitel zu Kapitel, weil das Buch Themen behandelt, die teilweise gegen den gesunden Menschenverstand gehen, durch Versuche aber bewiesen werden, und man immer zu, wissen will wie das Kapitel schlußendlich ausgeht. Zuerst Urknall ja - Plötzlich schwenkt Stephen Hawking zu Urknall NEIN und in mir brach ein komplettes Universum ein. Beide Bücher haben mir ein tieferes Verständnis für die Welt der Bibel und die Welt der Physik gebracht!

"Empfehelenswerte Einstiegsliteratur für naturwissenschaftlich interessierte Leser"

Kurzweilige Lektüre mit wissenschaftlichem Hintergrund      5 von 5 Punkten
Gut und leicht verständlich geschrieben beschreibt dieses Buch die Erkenntnisse der Physik der 90er Jahre.

Kein Raum für einen Schöpfer      5 von 5 Punkten
Im Januar 2007 feierte Stephen Hawking seinen 65. Geburtstag. Ein willkommener Anlass, seinen Geniestreich "Eine kurze Geschichte der Zeit" wieder einmal zur Hand zu nehmen und die Meilensteine der Kosmologie Revue passieren zu lassen.

Als das Buch 1988 erschien, sah das Zeit-Magazin Hawking auf dem besten Weg "die Formel zu finden, die das Universum erklärt." Heute, fast zwanzig Jahre später, ist wieder Ruhe (oder Ernüchterung?) eingekehrt und die Welt wartet auf einen neuen Herkules, welcher der Natur ihre Geheimnisse entreißt.

Was ist das Geheimnis des großen Bucherfolges? Hawking ist sicherlich ein begnadeter Wissenschaftler und ein Ausnahmetalent. Doch das allein genügt noch nicht. Er besitzt zudem die Fähigkeit, komplexe Sachverhalte auch einem interessierten Laien verständlich zu machen und würzt das Ganze mit einer Prise englischem Humor. So verrät er denn auch in der Einleitung: "Man hat mir gesagt, dass jede Gleichung im Buch die Verkaufszahlen halbiert." Diesem Leitfaden getreu hat er auf alle Gleichungen verzichtet bis auf eine Ausnahme, Einsteins Zauberformel e = mc².

Im ersten Kapitel führt Hawking die Verdienste der großen Himmelsforscher von Ptolemäus über Kopernikus und Keppler bis Galilei und Newton auf. Doch es sollte bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts dauern, bis die Zeit reif war für zwei neue revolutionäre Theorien, in denen mit den traditionellen Vorstellungen von Raum und Zeit gebrochen wurde und die unser Denken bis heute bestimmen. Albert Einsteins Relativitätstheorie beendete den Glauben an eine feste, unveränderliche Zeit, die für das ganze Universum gelten soll. Die Relativitätstheorie macht die Zeit von der Geschwindigkeit des Beobachters und der Gravitation abhängig. Wenn Einsteins Theorie korrekt ist, kann sich nichts schneller fortbewegen als das Licht. Genial auch seine Erkenntnis, wonach Energie und Masse gleich sind.

Die zweite revolutionäre Theorie ist die Quantenmechanik. Sie wurde nicht von einem einzigen Wissenschaftler entwickelt, sondern hat mehrere Väter. Max Planck stellt 1900 die These auf, dass Wellen wie z.B. Licht nicht in jeder beliebig kleinen Menge abgestrahlt werden kann. Die kleinste Menge bezeichnete er als Quantum. Dem deutschen Physiker Werner Heisenberg verdanken wir die Erkenntnis, dass es eine Unschärfe bei der Messung eines Teilchens hinsichtlich der Geschwindigkeit und der Position gibt: "Je genauer man die Position des Teilchens zu messen versucht, desto ungenauer lässt sich seine Geschwindigkeit messen, und umgekehrt." Die Quantentheorie arbeitet deshalb mit Wahrscheinlichkeiten. Einstein lehnte sie stets ab: "Gott würfelt nicht!" Vom Österreicher Wolfgang Pauli wurde das sogenannte Ausschließungsprinzip vorgeschlagen: "Nach dem Paulischen Ausschließungsprinzip können sich zwei gleiche Teilchen nicht im gleichen Zustand befinden, das heißt, sie können innerhalb der Grenzen, die die Unschärferelation steckt, nicht die gleiche Position und die gleiche Geschwindigkeit haben."

Die Relativitätstheorie beschreibt den Aufbau des Universums im Großen; die Quantenmechanik erklärt die kleinsten Ausdehnungen. Es gibt einen Schönheitsfehler: "Leider sind diese beiden Theorien nicht miteinander in Einklang zu bringen - sie können nicht beide richtig sein."

Einen weiteren Erfolg verzeichnete die Astronomie durch die Entdeckung Edwin Hubbles, dass sich das Universum nach allen Richtungen hin rasch ausdehnt. Aus dieser Erkenntnis ergab sich die Frage: Wird sich das Universum endlos ausdehnen oder in ferner Zukunft zusammenstürzen? hat Leider lässt sich diese Frage heute noch nicht beantworten, da wir die gesamte Masse des Universums nicht kennen. Vieles deutet darauf hin, dass die Gravitation des Universums nicht ausreicht, um die Ausdehnung zu stoppen.

Aus Hubbles Beobachtung können wir aber auch Rückschlüsse auf Alter und Ursprung des Universums ziehen. Vor 10 bis 20 Milliarden Jahren war das Universum auf engstem Raum zusammengeballt. Die heute weitverbreitete Theorie - sie wurde auch lange von Hawking akzeptiert - behauptet, zu diesem Zeitpunkt sei das Universum in einem Urknall 'aus dem Nichts' entstanden. Die Mathematiker bezeichnen diesen Punkt von unendlicher Dichte und Raumkrümmung eine Singularität. Dieser Zustand des Urknalls ähnelt in vielem einem kosmischen Schwarzen Loch. Am Lebensende eines sehr massereichen Stern kann der Kollaps von so enormer Kraft sein, dass unter der Gravitation selbst die Atome zusammengedrückt werden und eine Singularität entsteht. Einem solchen Schwarzen Loch kann nicht einmal ein Lichtstrahl entkommen. Hawking hat den mathematischen Beweis erbracht, dass Schwarze Löcher Strahlung aussenden, die nach ihm benannte Hawking Strahlung. Durch die Aufnahme von negativer Materie können Schwarze Löcher so viel Materie verlieren, dass sie in einem Energieausbruch verdampfen könnten.

Lange Zeit galten die 4 Naturkräfte: Gravitation, Elektromagnetische Kraft, Schwache Kernkraft und Starke Kernkraft als nicht weiter reduzierbar. 1967 schlugen Abdus Salam und Steven Weinberg unabhängig voneinander eine Theorie vor, nach welcher sich die Elektromagnetische Kraft und die Schwache Kernkraft bei sehr hohen Energien gleich verhalten. Die Suche der Wissenschaftler nach der "Großen Vereinheitlichten Theorie" ging weiter. Hawking berichtet über die erfolglose Suche nach einem Teilchen, welches Supergraviton genannt wurde. Vielversprechender klangen die sogenannten Stringtheorien. "das grundlegende Objekt in diesen Theorien ist nicht das Teilchen, das nur einen einzigen Punkt im Raum einnehmen kann, sondern etwas, das eine bestimmte Länge besitzt, aber sonst keine weitere Dimension - wie ein unendliches Saitenstück ...".

Kann es überhaupt eine einheitliche Theorie geben oder gibt es immer neue Teiltheorien und immer kleinere Teilchen? Hawking gelangt zu dem Schluss, dass es eine endgültige Theorie geben wird, da die Energie eines Teilchens wächst, je kleiner es ist. Der Energiemenge eines Teilchens sind jedoch Grenzen gesetzt. "Aber vielleicht ist es auch ein Fehler: Vielleicht gibt es keine Teilchenpositionen und -geschwindigkeiten, sondern nur Wellen", mutmaßt Hawking am Ende des Buches.

Hawking bewegt auch die interessante Frage, ob die Zeit rückwärts laufen kann, möglicherweise in der Phase in der sich das Universum zusammenzieht. Er weist auf den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik hin, nachdem alle Dinge in diesem Universum nach Unordnung streben. Bevor sich das Universum zusammenziehen wird, befindet sich das Universum deshalb in hohem Maße in Unordnung. Menschen benötigen Energie, diese ist jedoch nur in einem geordneten Universum möglich. "Die Kontraktionsphase wird für Geschöpfe wie uns ungeeignet sein ...", folgert Hawking.

Fazit: Hawkings Bild des Universums hat keine Grenze und keine Urknall Singularität. Das Universum hat somit keinen Anfang und kein Ende. "Wo wäre da noch Raum für einen Schöpfer?", fragt der Mathematiker. Genial einfach - einfach genial!


So wie Populärwissenschaft nicht sein sollte!      1 von 5 Punkten
Um es kurz zu machen. Die "kurze Geschichte der Zeit" ist nicht kurz sondern vollkommen inhaltsleer. Es gibt weitaus bessere populärwissenschaftlich gehaltene Einführungen in die Physik des Kosmos. Diese Buch verkauft sich wegen des Namens seines Autors, aus sonst keinem Grund. Am Ende steht man genauso dumm da wie vorher. Man hat kein wissenschaftliches Prinzip, kein Gesetz der Physik auch annähernd beschrieben bekommen. Zeitverschwendung.


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Big Bang - Simon SinghBig Bang
Simon Singh

Broschiert, Mai 2007
     Verkaufsrang: 19833      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Wie entstand eigentlich unsere Welt? "Ist doch ganz einfach", antwortet uns Singh mit diesem Buch. Und das Erstaunliche: Der Leser sieht sich nicht etwa mit einem bemühten Missionar konfrontiert, sondern mit einem eleganten, intelligenten Schreiber, der Schwieriges in einfache Worte kleiden kann. Dabei wirkt das Buch nie banal. Einige Geschichten, die Singh erzählt, dürften vielen Lesern schon bekannt sein. Aber die Entwicklung der Urknall-Theorie (Englisch: Big Bang) wird so konsequent erzählt, die Verbindungen werden so interessant aufgezeigt, dass man gerne noch einmal über Kopernikus oder Tycho Brahe liest.

Singh arbeitet sich systematisch von den Anfängen der Wissenschaft im Übergang von der Mythologie bis zum letzten Stand der Dinge vor. So erzählt er von Kopernikus' Entwicklung des heliozentrischen Modells und dessen Verfechtern Kepler und Galilei, von den Beobachtungen zur Lichtgeschwindigkeit und Einsteins allgemeiner Relativitätstheorie, von besseren Teleskopen und der Entdeckung neuer Galaxien und schließlich von Hubbles Beobachtungen eines expandierenden Universums und der ersten Urknalltheorie des Physikers und Priesters Lemaître. Heute gilt laut Singh der Paradigmenwechsel vom ewigen Universum zum Urknall-Universum als vollzogen.

Natürlich zeigt das Buch von Simon Singh, wie steinig der Weg zu der "wohl wichtigste[n] und größte[n] wissenschaftliche[n] Leistung des zwanzigsten Jahrhunderts" war, wie schwer es oft war, neue Deutungsmuster und Erkenntnisse durchzusetzen gegen herrschende gesellschaftliche oder wissenschaftliche Dogmen. Die Lektüre dieses spannenden Kapitels der Wissenschaftsgeschichte ist aber ein reines Vergnügen. Wie schon mit Fermats letzter Satz und Geheime Botschaften weckt Simon Singh auch mit diesem Buch Begeisterung für die Naturwissenschaften. --Mathias Voigt

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)

Astronomie auf sehr gelungene Weise präsentiert      5 von 5 Punkten
Ist das Universum ewig und unveränderlich oder hatten Raum und Zeit einen Anfang? Diese Frage beschäftigt die Menschheit seit Jahrtausenden.
Inzwischen hat sich diesbezüglich das Urknallmodell weitgehend durchgesetzt - die Vorstellung, dass sämtliche Materie und Energie vor Milliarden von Jahren an einem einzigen Punkt konzentriert waren, und aus dieser Singularität heraus expandierten, wobei Raum und Zeit erst entstanden.
Die Entwicklung dieser Theorie steht im Mittelpunkt des vorliegenden Buches. Simon Singh folgt dem Weg der Astronomie von den Anfängen in der Antike bis in die Gegenwart. Große Namen tauchen auf - wie Newton und Einstein - aber auch Persönlichkeiten, die der breiten Öffentlichkeit kaum bekannt sind, haben zur Entwicklung einer neuen Sicht unserer Welt beigetragen. Der Autor flicht auch immer wieder Anekdoten aus dem Leben der beteiligten Forscher ein, und das, ohne sich in langwierige Schilderungen aus deren Biographie zu vertiefen.
An Hand des Urknallmodells wird auch erläutert, wie Wissenschaft generell funktioniert, wie wissenschaftliche Theorien entwickelt werden, sich bewähren müssen und sich letztendlich durchsetzen oder scheitern.
Am Ende jedes Kapitels findet sich eine jeweils 2-seitige Zusammenfassung, welche dessen wichtigste Inhalte auf nette Weise noch mal verdeutlicht.
Ein weiteres Plus sind die vielen - zum Schmunzeln wie auch zum Nachdenken anregenden- Zitate berühmter Persönlichkeiten, die sich am Beginn jedes Kapitels sowie in einem eigenen Schlussteil unter dem Titel "Was ist Wissenschaft" befinden.
Insgesamt also ein sehr gelungenes Werk, das interessante Einblicke in die Astronomie bietet.


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Kosmische Doppelgänger: Wie es zum Urknall kam - Wie unzählige Universen entstehen - Alex VilenkinKosmische Doppelgänger: Wie es zum Urknall kam - Wie unzählige Universen entstehen
Alex Vilenkin

Gebundene Ausgabe, 16. Oktober 2007
     Verkaufsrang: 8111      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Alex Vilenkin ist einer der kreativsten und angesehensten Kosmologen unserer Zeit. Er wendet sich mit diesem Buch erstmals an ein breites Publikum. Mit Humor und unterhaltsamen Anekdoten aus dem 'Kosmologen-Alltag' beschreibt er leicht verständlich das faszinierende Weltbild der modernen Kosmologie. Zunächst erklärt er die Urknall-Theorie und ihre Erweiterung durch das Szenario der Kosmischen Inflation. Dann führt er den Leser an die vorderste Forschungsfront und macht ihn auf spannende Weise mit den neuesten Ideen der Kosmologen vertraut -- viele stammen von Vilenkin selbst. Er beschreibt, wie es zum Urknall kam und warum ständig neue Universen entstehen. Eine der erstaunlichsten Aussagen seiner Theorie ist, dass es Regionen im Kosmos geben muss, unendlich viele sogar, die mit unserer identisch sind -- Welten mit exakten Doppelgängern von uns! Wir müssen uns deshalb endgültig von der Vorstellung unserer Einzigartigkeit verabschieden. Und das Anthropische Prinzip -- wonach die physikalischen Eigenschaften unseres Universums scheinbar genau die Werte haben, die für die Evolution von Lebewesen nötig sind --bekommt eine neue Deutung durch Vilenkins Prinzip der Mittelmäßigkeit. Wer sich für die großen naturwissenschaftlichen und philosophischen Fragen zum Kosmos und der Stellung des Menschen darin interessiert, wird in diesem mit Bildern und Cartoons reich illustrierten Buch viele verblüffende Antworten finden.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Grandiose und leicht verständliche Darstellung der modernen Kosmologie von einem der führenden Spezialisten      5 von 5 Punkten
Es gibt wenig Bücher, die ein Weltbild erschüttern - oder aufbauen - und so gut geschrieben sind, dass jede Seite ein echtes Lesevergnügen ist. "Kosmische Doppelgänger" gehört dazu. Es ist das erste populärwissenschaftliche Buch des an der amerikanischen Tufts University in Medford, Massachusetts, forschenden Physikers und Kosmologen Alexander Vilenkin.

In 19 kurzen Kapitel geht es buchstäblich ums Ganze: Vom Ursprung bis zum Ende des Universums. Hierzu sind zwar einige (gute) Bücher erhältlich, aber " Kosmische Doppelgänger" ist anders. Zwar werden auch in ihm kurz die wesentlichen Aspekte der modernen Kosmologie (Relativitätstheorie, Quantenphysik, Urknall-Modell, aktuelle Messungen) erläutert, so dass keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich sind. Aber der größte Teil des Buchs unterscheidet sich von der Konkurrenz, denn Vilenkin schreibt über Themen, die man anderswo nicht oder nur kurz (und nicht selten missverständlich oder unangemessen) dargestellt findet. Und er beschreibt die Forschungen aus erster Hand: als einer, der sie auf Konferenzen und in vielen persönlichen Diskussionen miterlebt sowie durch seine eigenen Beiträge auch wesentlich mitgestaltet hat. Gleichwohl stellt er sich nicht in den Mittelpunkt. Sein Stil ist angenehm zu lesen, sehr präzise, schlank, nie langweilig und gewürzt mit feinem Humor. Immer wieder bieten Anekdoten - viele sind hier erstmals einer größeren Öffentlichkeit vorgestellt - Abwechslung und Erholungspausen.

Vilenkin gibt gute Argumente dafür, dass potenziell unendlich viele andere Blasenuniversen existieren. Womöglich haben viele ganz andere Naturkonstanten oder -gesetze. Dann könnten sie sich viel schneller ausgedehnt haben oder sind längst wieder in sich zusammengestürzt, oder sie enthalten keine Sterne, lediglich Wasserstoff oder nur Strahlung. Viele wären also wüst und leer. Dass wir in einem lebensfreundlichen Universum sind, wäre also ein schlichter Beobachter-Selektionseffekt - ähnlich wie wir uns nicht zu wundern brauchen, im Sonnensystem auf der Erde und nicht auf dem Merkur oder Pluto zu leben, denn dort wäre es viel zu heiß oder kalt. Kosmologen sprechen anstelle dieses Beobachter-Selektionseffekts auch vom "Anthropischen Prinzip", für das Vilenkin schon früh argumentiert hat. Mehr noch, er führte ein weiteres Prinzip in die Kosmologie ein: das Prinzip der Mittelmäßigkeit. Es hilft in diffizilen statistischen Problemen bei der Beschreibung kosmologischer Parameterwerte.

Von "innen" (aber nicht "von außen"!) betrachtet sind viele Blasenuniversen unendlich groß. Da jedoch die Zahl der physikalischen Zustände und Konfigurationen in so einer Blase endlich ist - eine Konsequenz der Heisenbergschen Unschärferelation der Quantenphysik - ergibt sich Vilenkin zufolge eine geradezu abenteuerliche Schlussfolgerung: Alle Zustände sind irgendwo realisiert, und zwar potenziell unendlich oft. Mit anderen Worten: Es muss unendlich viele "Parallelerden" geben, die mit unserer identisch sind, aber auch unendlich viele mit alternativen Geschichtsverläufen, in denen beispielsweise Elvis Presley noch lebt und Al Gore, nicht George Bush, amerikanischer Präsident ist. (In unserem beobachtbaren Universum könnte es 10 hoch 10 hoch 90 verschiedene physikalische Zustände und 10 hoch 10 hoch 150 verschiedene Entwicklungsverläufe geben, aber das sind nur grobe Schätzungen - entscheidend ist jedoch, das die Zahl endlich ist!) Diese Hypothese lässt sich schwer akzeptieren. Dies gilt vor allem für die Tatsache unserer atomgenauen Doppelgänger, auch wenn der nächste schätzungsweise unerreichbare 10 hoch 10 hoch 100 Lichtjahre entfernt wäre. Doch wenn die Annahmen stimmen, ist die Schlussfolgerung zwingend. Und diese "Paralleluniversen" sind alle gleich real (und nicht bloß eine Superposition wie in der "Many Worlds"-Interpretation der Quantenphysik!) - sie gehören zu einer Welt. Daher der englische Buchtitel "Many Worlds in One".

Auch wenn unserem Blasenuniversum eine unbestimmte Zeit lang ein falsches Vakuum vorausging, müsste es also einen absoluten Anfang gegeben haben. Und hierzu leistete Vilenkin - wie Stephen Hawking, Jim Hartle und andere - ebenfalls entscheidende Forschungsbeiträge: Ihm zufolge entstand der Kosmos durch einen Quantentunnel-Effekt quasi aus dem Nichts. So ein Zufall ist analog zum radioaktiven Zerfall eines Atoms. Die naheliegende Frage nach der Kausalität schmettert Vilenkin ab: Es ist ein Quantenprozess und erfordert keine Ursache. Ebenso die Frage, was vor dem Tunnelvorgang war: Da gab es weder Raum noch Zeit, somit ist die Frage sinnlos. Doch selbst wenn dies so wäre, und davon sind bei weitem nicht alle Quantenkosmologen überzeugt, hätte man keine Letzterklärung, sondern ein noch schwierigeres Problem. Denn die philosophische Frage, warum etwas ist und nicht nichts, hat Vilenkin ja nicht beantwortet, sondern vielmehr elegant umgangen. Und zwar zu einem hohen Preis, wie er selbst zugibt: Das Tunneln wird mit den Gesetzen der Quantenphysik beschrieben, also müsse das "Nichts" diesen Gesetzen gehorchen; die Gesetze der Physik müsse es gegeben haben, auch wenn da kein Universum war. Wie aber können physikalische Gesetze unabhängig von Raum, Zeit, Materie und Energie existieren?

Einige Schwarzweiß-Abbildungen bereichern das Buch: Fotos der wichtigsten erwähnten Forscher, augenzwinkernde Karikaturen und einige gute, für das Verständnis oft sehr hilfreiche Grafiken. Für die Lektüre des Buchs sollte man sich Zeit nehmen: Nicht weil sie besonders schwierig ist - die Themen sind anspruchsvoll, aber der Autor überfordert seine Leser nicht, auch wenn er sie herausfordert: zum Mitdenken -, sondern weil der Lesegenuss sonst zu schnell vorbei ist.


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