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| Astronomie | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Der Wolkenatlas und ein Ausflug in die Astronomie Bernhard Mühr, Winfried Berberich Gebundene Ausgabe, 2008 Verkaufsrang: 22041 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Dieser reich bebilderte Band beginnt mitden Darstellungen der einzelnen Wolkenarten und Wolkenformationen, deren Entstehung, Formen, Höhen und Auswirkungen auf das Wetter. Alle Wolkenbilder werden in Fotografien dargestellt, die teils"Caspar David Friedrich"-Charakter haben. Dieser Teil nimmt ca. die Hälfte des Buches ein. Es folgen Wettererscheinungen wie Reif, Regen, Hagel, Schnee, Regenbögen u.a. Wettererscheinungen. Danach werden die Sonne sowie der Mond vorgestellt. Sonnenflecken, die Sonne im H-Alpha-Licht, Nebensonnen und Haloerscheinungen. Die Mondphasen, Krater und Mare, Mondfinsternis, Haloerscheinungen um den Mond. Das Buch endet in der Weite unserer Galaxis, in dem astronomische Objekte und Erscheinungen vorgestellt werden, die mit bloßem Auge oder einem Fernglas erreichbar sind: Der große Orionnebel, die Plejaden, Nordlichter (Polarlichter) und Kometen. Alle Erscheinungen sind mit ausgezeichneten Fotografien belegt und auch gerade für den Laien, der sich noch nicht m it diesen Phänomenen auseinandergesetzt hat, leicht nach-vollziehbar. Auf komplizierte Fachausdrücke wurde weitestgehend verzichtet. Die meisten Fotografien sind mit den Aufnahmedaten versehen, so dass ein Nachvollziehen, speziell in der Astrofotografie, leicht möglich ist. Dies ist mit Sicherheit ein Buch, das man gerne auf der Terrasse oder im sommerlichen Garten beim Blick in den Himmel zur Hand nimmt!
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Wolkenatlas 5 von 5 Punkten Buchbesprechung
DER WOLKENATLAS-UND EIN AUSFLUG IN DIE ASTRONOMIE" ist einer der schönsten Wolkenatlanten, die ich je in der Hand hatte. Wissenschaftlich exakt, aber auch nicht ganz ohne romantisches Schwärmen beschreibt Bernhard Mühr, wie Wolken entstehen und erläutert für jedermann verständlich die Klassifikation der Wolken. Belebt wird dieser, ja eigentlich trockene Lehrstoff, durch wunderschöne, interessante und typische Wolkenbilder. Jedes Wolkenbild ist ausführlich beschrieben. Selbst Kenner der Materie können hier noch einige neue Details hinzulernen.
Ebenso gelungen ist das Kapitel Optische Erscheinungen, Regenbögen und Blitze". Hier wird z. B. erklärt wie Halos, Nebensonnen, Untersonnen, Lichtsäulen, Nebelbögen, Glorien und eben auch Regenbögen und Blitze entstehen. Alles wird im Detail erläutert und an vielen Bildern anschaulich demonstriert.
Ergänzt wird das Ganze durch drei kürzere, aber ebenfalls sehr informative, Kapitel Besondere Wolken und Erscheinungen", Fallende und abgesetzte Niederschläge" und Erstaunliche Zahlen und Fakten".
Im Teil 2 des Buches wird Ein kleiner Ausflug in die Astronomie" unternommen. Interessante Dinge kann der Leser hier über Sonne, Mond und Sterne" aber auch über Galaktische Nebel", Sternhaufen", Kometen", Polarlichter", über die Milchstraße" und weitere Details erfahren. Alles ist von Winfried Berberich, einem leidenschaftlichen Amateurastronomen, für Amateure geschrieben und erklärt und mit teils einzigartigen Fotos belegt.
Wer sich für Wolken und Naturphänomene interessiert, sollte dieses Buch sein eigen nennen.
Dr. Manfred Reiber
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Das Chaos und seine Ordnung: Einführung in komplexe Systeme Stefan Greschik Taschenbuch, Oktober 1998 Verkaufsrang: 106564 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das Apfelmännchen und der Schmetterling, dessen Flügelschlag einen Hurrikan auslöst -- Begriffe aus der Chaos-Forschung klingen irgendwie so, als würden sie immer nur blumig zu beschreiben versuchen, was sie nicht erklären können. Dabei hat diese physikalische Disziplin in den letzten Jahrzehnten durchaus ernstzunehmende Ergebnisse hervorgebracht, die in vielfältiger Weise praktisch genutzt werden können. Für den Laien mag die Erkenntnis, daß die Welt chaotisch ist, eher banal sein -- in der Physik stellt diese Einsicht die seit dem 18. Jahrhundert unangetastete, deterministische Weltsicht im Sinne Newtons in Frage. Demnach fällt der Apfel in immer gleicher Weise vom Baum, verhält sich eine Versuchsanordnung immer in gleicher Weise, wenn die Ausgangsbedingungen dieselben sind. Weit gefehlt. Schon winzige, nicht meßbare Änderungen können das Ergebnis in dramatischer Weise verändern. Diese Erfahrung machte im Jahre 1963 der amerikanische Meteorologe Edward Lorenz, als er seinen Computer eine Wettervorhersage berechnen ließ. Zur Überprüfung des Ergebnisses gab er einen Zwischenwert noch einmal ein und ließ die Berechnung von diesem Punkt noch einmal ablaufen -- die Folgewerte entwickelten sich zunächst genauso wie beim ersten Durchgang, wichen dann aber plötzlich deutlich ab, nahmen einen völlig anderen Verlauf, und das Endergebnis war schließlich mit dem ersten Wert nicht mehr zu vergleichen. Dennoch finden sich immer wiederkehrende Muster in solchen chaotischen Verläufen -- und die sehen bei der Wetterentwicklung nicht anders aus, als bei der Entwicklung einer Tierpopulation, im unregelmäßigen Tropfen eines Wasserhahns oder etwa im Schwanken der Börsenkurse. Versucht man diese Ordnungsstrukturen des Chaos graphisch darzustellen, ergeben sich die bekannten, bunten Fraktalmuster. Stefan Greschnik gelingt es, auf nur 118 Seiten Grundbegriffe des Chaos im physikalischen Sinne einleuchtend darzustellen. Ein Glossar erleichtert den Überblick über die wichtigsten Fachbegriffe. Und für die, denen diese Einführung Lust auf mehr gemacht hat, gibt es im Anhang eine Buchliste mit Tips zum Weiterlesen.--Heike Reher
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Kurzüberblick für aufmerksame Leser mit Vorkenntnissen 5 von 5 Punkten Die "Fischer kompakt"-Reihe füllt in Deutschland eine Lücke - die zwischen den allgemeinverständlichen, aber meist oberflächlichen und gelegentlich bis zur Falschheit vereinfachenden populärwissenschaftlichen Schmökern, und den Fachbüchern. Die wiederum sind zwar tiefschürfend, aber oft ohne einschlägiges Grundstudium kaum zu bewältigen - und für einen Überblick zu umfassend. Die "kompakt"-Reihe wendet sich an Menschen mit guter naturwissenschaftlicher Allgemein- wie Ausbildung, und entsprechend stößt man auch auf anspruchsvollere Begriffe, Argumentationen und Formeln.
"Fraktale und Attraktoren" sind das Thema dieses Buchs: Es geht um seltsame Gebilde, die zwar einfachen Regeln gehorchen oder nach einfachen Regeln erstellt werden können, aber sehr komplex erscheinen und "unendlich detailliert" sind. Mathematisch versucht man seit einigen Jahrzehnten, sie in den Griff zu bekommen - und hat dabei wichtige Erkenntnisse gewonnen wie hilfreiche Begriffe entwickelt: Selbstähnlichkeit und fraktale Dimension zum Beispiel.
Dank der Fortschritte in der Rechenleistung auch einfacher Computer können Fraktale seit den 1980ern auch zu Hause problemlos auf dem Bildschirm dargestellt werden. Entsprechend wuchs in dieser Zeit das Interesse an chaotischen Systemen - grundsätzlich solchen, die durch einfache deterministische Regeln vollständig beschreibbar sind, aber trotzdem bei genauem Hinsehen laufend für Überraschungen sorgen: Minimale Veränderungen bei den Ausgangsbedingungen führen zu maximalen Änderungen bei den Ergebnissen.
Wer ein paar Vorkenntnisse und gutes mathematisches Verständnis mitbringt, findet in Greschniks Buch eine Einführung, die sich nicht scheut, auch etwas in die Tiefe zu gehen. Verständlich und spannend ist sie dann auf jeden Fall. Dem naturwissenschaftlich-mathematisch vorgebildeten Leser hilft es, seine Allgemeinbildung aufzupolieren - und sich darüber klar zu werden, ob eine weitere, ernsthafte Beschäftigung mit dem Thema lohnt. (Beispiele für chaotische Systeme aus verschiedensten Wissenschaften finden sich in B. Eckhardts "Chaos" aus der gleichen Reihe, das weniger mathematisch als naturwissenschaftlich ausgerichet ist und Greschniks Buch prima ergänzt.)
Wer mit Logarithmus und Co. schon in der Schulzeit auf Kriegsfuß stand, wird mit dem Buch wenig anfangen können - es wendet sich nicht an "den Laien". Ein paar Unklarheiten trüben den Lesegenuss unerheblich - dafür bietet es einen knappen, aber nicht oberflächlichen Einblick, der Studenten, mathematikbegeisterte Oberstufenschüler wie auch im mathematiknahen Umfeld Graduierte einen schnellen, geordneten Einstieg ins Chaos erlaubt.
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Sechs physikalische Fingerübungen Richard P. Feynman Taschenbuch, Mai 2003 Verkaufsrang: 20164 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wenn ein Professor schon wegen seiner Physik- Vorlesungen legendär, sein Unterhaltungswert seinem Fachwissen ein treuer Begleiter wurde, dann braucht es keine weitere Begründung, ein Buch dieses 1988 verstorbenen Wissenschaftlers zu empfehlen! Fingerübungen sind ,basics', und so spielerisch sie sich auf einem Klavier anhören mögen, so kurzweilig sind sie hier zu lesen. Es ist wohl diese unbeschreibliche Ausstrahlung, die Richard P. Feynman während seines Lebens, Forschens und Lehrens verbreitet haben muss, ungemein redegewandt sei er gewesen, mit einem einnehmenden Wesen, äußerst beliebt. Und er liebte es, seine Ideen und Eskapaden zum besten zu geben. Will sagen: es macht schon einen Großteil des Interesses und der Bereitschaft aus, auch schwierigen Sachverhalten zuzuhören und sich hinein zu versetzen, wenn sie entsprechend präsentiert und an Mann und Frau gebracht werden. Dieses seltene Talent hatte der renommierte und mit Preisen ausgezeichnete Feynman ganz sicher. Seine Neugierde auf die Welt, in der wir leben, in der er lebte, war unerschöpflich, und er war der Empiriker par excellence. In dem kleinen Buch sind die sechs ,einfachsten Kapitel' aus den Lectures on Physics zusammengestellt, einem Gesamtwerk, das für die Physik so bedeutend ist, wie Vom Winde verweht für die Filmbranche. In ihnen spannt Feynman den weiten Bogen von den Atomen bis zur Gravitationstheorie, der Welt der Quanten, dem ,Erhaltungssatz der Energie', bis zur Einordnung der Physik in den Reigen der übrigen Wissenschaften. Sicher: Ergebnisse, Theorien, Grundlagen und Fakten kann man in tausend anderen Büchern auch nachlesen, aber hier ist jemand, der nicht doziert, sondern der erzählt, plastisch, in Vergleichen, anschaulich und lebendig, in Bildern. Jemand, der die Physik nicht auf ein Podest setzt, unerreichbar macht, sondern, im Gegenteil, der alle Register zieht, um faszinierende Erkenntnisse einer möglichst breiten Schar Interessierter nahe zu bringen. Für Physik- Kenner ein Genuss schon allein von der Aufarbeitung des Stoffes, für Laien vielleicht ja ein Schlüssel für den Eintritt in eine bisher vermeintlich unerreichbare Welt. --Barbara Wegmann
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Einfach nur klasse... 5 von 5 Punkten Dies ist ein klasse Buch über grundlegenden Themen der Physik. In dem ersten Kapitel schafft Feynman es auf unnachahmliche Weise z.B. zu erklären wie und warum sich Atome bewegen. Dies gelingt ihm mit ganz einfachen Beispielen aus dem täglichen Leben. Z.B. das Löschen von Salz in Wasser. In dem Kapitel über die Grundlagenphysik erklärt er die Entwicklung der Physik vor 1920 und danach. Er macht deutlich wie sich die Anschauungen im Laufe der Zeit in Bezug auf die Physik verändert haben. Kapitel drei behandelt das Verhältnis der Physik zu anderen Wissenschaften. Er geht dabei auf die Chemie, die Biologie, die Astronomie, die Geologie und die Psychologie ein. Im vierten Kapitel erklärt er den Erhaltungssatz der Energie. Auch dazu benutzt er ein einfaches Beispiel, an dem er den Satz erklärt, so daß ihn (fast) jeder versteht. Kapitel fünf dreht sich um die Gravitation. Dabei geht er unter anderem auf Planetenbahnen, die Kepler'schen Gesetze und Newtons Gravitationsgesetz ein. In Kapitel sechs erklärt er was unter Quanten zu verstehen ist. Er erklärt z.B. den Spaltversuch. In diesem Buch schafft es Feynman wieder einmal, die auf ganz einfache Weise zu erklären mit denen man in der Schule oft Probleme hatte. Ich hätte mir gewünscht, daß ein Physiklehrer mir dieses Buch in der Schule empfohlen hätte. Er und ich hätten uns eine Menge Zeit gespart.
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Heilen mit kosmischen Symbolen; 420 Symbolkarten Diethard Stelzl Sondereinband, November 2005 Verkaufsrang: 41043 Noch nicht erschienen. Was meinen Sie zu diesem Artikel?:
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Die Expansionsgeschichte des Universums: Vom heißen Urknall zum kalten Kosmos Helmut Hetznecker Taschenbuch, 12. September 2007 Verkaufsrang: 114539 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ein Rundumschlag zur modernen Kosmologie mit vielen Bildern im Stile der Astrophysik-Aktuell-Reihe: knapp, kompakt, zum Anschauen für Hobbyastronomen jeden Alters und Physiklehrer die spannende Expansionsgeschichte des Universums vom heißen Urknall bis zum kalten Kosmos: vom Beginn Geburt von Raum und Zeit, Struktur und Kraft, Strahlung und Materie bis hin zu den ersten Sternen und Galaxien sowie Planeten wie der Erde mit ihrem Leben darauf.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Anregung für den Unterricht 5 von 5 Punkten Ich habe mir das Buch als Anregung für den Unterricht besorgt und es fast in einem Zug gelesen. Die Kosmologie vom Urknall bis zu modernen Themen wie der Dunklen Energie wird beleuchtet und in lockeren Worten für den Nicht-Fachmann aufbereitet. Ein bisschen Vorwissen schadet zwar nicht, aber auch Einsteiger und interessierte Schüler sollten einiges aus dem Buch ziehen können.
Wieder toll! 5 von 5 Punkten Nach Sternentstehung und Das Sonnensystem erscheint mit diesem Buch der dritte Band der Astrophysik Aktuell-Reihe, die sich an Schüler, Lehrer und astronomisch Interessierte Laien wendet. Die Tradition der leichtverdaulichen, unterhaltsamen Fachlektüre setzt sich nahtlos fort. Wie schon bei den anderen Bänden fand ich die Lektüre fesselnd und hochinteressant, obwohl ich seit vielen Jahren für die Astronomie begeistere, und damit nicht gerade Einsteiger bin. Gerade in den Kapiteln über das Echo des Urknalls und das Dunkle Universum merkt man, dass der Autor an der aktuellen Forschung Teil hat. Die Friedman-Gleichung habe ich hier zum ersten mal verstanden. Die Bebilderung fällt ein wenig sparsamer aus als in den ersten Bänden, ist aber nach wie vor üppig. Nach den ersten 3 Büchern der Reihe hoffe ich auf eine Fortsetzung! |
Mond, Tanz, Magie Luisa Francia Taschenbuch, August 2006 Verkaufsrang: 34963 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Luisa Francia blättert eine Fülle von Informationen über Mondmyhten, Tänze und Rituale, über Volksbräuche aus dem Alpenraum und geschichtliche Überlieferungen aus Märchen und Sagen auf. Von der Zeitrechnung ausgehend, die sich nach den Mondphasen richtet, entwickelt sie in 13 Kapiteln 13 Aspekte weiblicher Kraft, stellt 13 mythische Frauengestalten in diesen Kontext, denen sie die Eigenschaften symbolischer Tiere und Pflanzen zuordnet. Mond - Tanz - Magie ist eine Sammlung von Mythen und Bräuchen, ein Handbuch für Frauen, die sich ihre Geschichte und die Nuancen ihrer Kraft erarbeiten wollen, und ein Buch über weibliche Magie, die Magie der Sinne, des Körpers, des Benennens.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Ein wunderschönes Buch 5 von 5 Punkten voller Rituale und Geschichte, die einem Kraft geben oder auch mal helfen, die Seele baumeln zu lassen. Luisa erzählt von Göttinnen, Sagen, Kräutern, Tiere und erklärt zu jedem Mond "Tänze", die manchmal richtige Tänze und manchmal Rituale sind.
Ich arbeite sehr gern damit!
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Die Venus-Katastrophe: Wie das Sonnensystem verändert wurde Martin Heinrich Broschiert, Juli 2007 Verkaufsrang: 56670 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Neue Fotoaufnahmen der Nasa machen eine Vermutung zur Gewissheit: Vor rund 13 000 Jahren muss es eine Kollision zwischen Venus und Jupiter gegeben haben - mit schwerwiegenden Folgen für die Erde. Und mehr noch: Diese Kollision wurde offensichtlich gezielt herbeigeführt! Ein Buch voll sensationeller Szenarien, spannender Beweisführungen und stichhaltiger Belege, aufgrund derer sich ein gänzlich anderer Verlauf der Menschheitsgeschichte rekonstruieren lässt.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Endlich mal gut recherchiert 5 von 5 Punkten Phantstische Folgerungen, denen man nur einfach folgen kann. Mir haben 95% gefallen, bis auf einige Themen zur sog. Himmelsleiter. Ansonsten alles hervorragend beschrieben und begründet. Vieles dürftr der Christlichen Kirche, aber auch anderen Religionen nicht gefallen.
Lese viele Schriftsteller dieser Art wie Dimde, Sitchin, Ercivan oder Hancock. Logisch der BESTE.
Vielleicht kommt ja noch mal was von ihm.
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Bis Einstein kam: Die abenteuerliche Suche nach dem Geheimnis der Welt David Bodanis Taschenbuch, Februar 2003 Verkaufsrang: 169386 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden So gut wie jeder hat zumindest schon einmal von Albert Einsteins Formel aus dem Jahre 1905 gehört, die als eine Art Nachtrag die Welt eroberte -- die Relativitätstheorie. Aber weit weniger Leute sind in der Lage, Einsteins Einblick gewährende Zusammenhänge zwischen Energie und Masse zu erklären. David Bodanis bietet mit diesem Buch eine leicht verständliche Erläuterung dieser berühmten Gleichung. Masse, so schreibt er, "ist einfach die ultimative Form verdichteter oder konzentrierter Energie", wohingegen Energie "das ist, was unter den richtigen Voraussetzungen als alternative Form dieser Masse ausstrahlt". Bodanis' Buch beschäftigt sich hauptsächlich damit, was diese Voraussetzungen genau sind. Es ist eine Hommage nicht nur an Albert Einstein, sondern auch an seine Vorgänger, wie zum Beispiel James Maxwell, Michael Faraday und Antoine Lavoisier, die heute weit weniger bekannt sind. Indem er ein Gleichgewicht herstellt zwischen schriftstellerischer Energie und wissenschaftlichem Gewicht, ist Bodanis ein Handbuch der modernen Physik und der Kosmologie gelungen. Er beschreibt das heutige Universum als einen Ausdruck von Masse, die, in der weit entfernten Zukunft, wieder zurück zur Energieseite der Gleichung übergehen und damit das "Reich der Materie" mit "einer großen Stille" ersetzen wird -- eine Vision, die gleichermaßen schön und zutiefst erschreckend ist. Ohne in die seichte Psychobiografie abzudriften, untersucht Bodanis auch andere Voraussetzungen, nämlich Einsteins Vorgeschichte und seinen Charakter, die sich mit seiner Intelligenz verbanden, um die einzigartige Betrachtungsweise zu schaffen, mit der er die Funktion der Dinge untersuchte -- eine Betrachtungsweise, die die Welt verändern sollte. --Gregory McNamee
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)
Spannend und lebendig wie ein Roman 5 von 5 Punkten Ausgesprochen schön zu lesende Geschichte der Formel E=mc2. Leicht verständlich und doch nicht banal. Toll fand ich auch, dass die beteiligten Wissenschafter in diesem Rahmen biographisch aufgearbeitet werden und deren Zeit historisch und teilweise gesellschaftspolitisch dargestellt wird. Zum Schluß wird der Wettlauf um die Atombombe zwischen Deutschland und Amerika dargestellt, der sehr knapp ausging. Somit wird das Buch zu einem gut gelungenen Krimi, der alles hat (was es soo selten gibt): eine packende Geschichte, lebendige Figuren, einen "Schmelztiegel", in dem diese Figuren interagieren (müssen), Nebenschauplätze, Konflikte und ein Happy End. Was ich zusätzlich aufschlußreich fand, war das Literaturverzeichnis bzw. die Hinweise auf Sekundärliteratur. Diese sollte man sich unbedingt ansehen.
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Sternenklar: Ein kleines Buch über den Himmel Ulrich Woelk Gebundene Ausgabe, Februar 2008 Verkaufsrang: 84353 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Was schenkt ein Astronom seiner Tochter zur Einschulung? Natürlich ein Fernglas. Damit kann Stella ihren Glücksstern am Nachthimmel suchen. Doch welcher Lichtpunkt ist wirklich ein Stern und was unterscheidet ihn von einem Planeten? Stellas Vater erklärt ihr nach und nach den Kosmos. Anschaulich und leicht verständlich erläutert er die Gravitation, die er als den Klebstoff des Himmels bezeichnet, sagt, wie die Menschheit zum Heliozentrischen System kam, erklärt die Himmelsrichtungen und den Kalender ebenso wie die Relativitätstheorie oder das Navigationssystem. Doch Ulrich Woelks elegant und klar geschriebenes Buch liest sich auch als Reflexion über die Vaterschaft. Mit Stolz und Freude folgt er den unverbildeten Gedankengängen seiner Tochter und erlebt durch die Augen des eigenen Kindes die Entdeckung des Himmels noch einmal - vom ersten Staunen über den leuchtenden Mond bis zum Verständnis der komplexen Zusammenhänge unseres Universums. Die wichtigsten Fragen zum Universum vers
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Tunnel durch Raum und Zeit: Einsteins Erbe - Schwarze Löcher, Zeitreisen und Überlichtgeschwindigkeit Rüdiger Vaas Gebundene Ausgabe, April 2005 Verkaufsrang: 16980 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Inhalt und Zusammenfassung (vom Autor) 5 von 5 Punkten Inhaltsverzeichnis (Kurzfassung): Teil I Im Schlund von Raum und Zeit Rätsel um unersättliche Schwerkraftfallen im All Prolog auf der Erde An den Fronten der Forschung 1. Kapitel: Schwarze Löcher 2. Kapitel: Finales Fiasko 3. Kapitel: Wege aus der Krise 4. Kapitel: Hawkings Revision 5. Kapitel: Das Gewebe der Raumzeit 6. Kapitel: Schwarze Spiegel Teil II Mit Überlichtgeschwindigkeit zu den Sternen Wurmlöcher, Warp-Antrieb und Tachyonen 7. Kapitel: Zu neuen Ufern 8. Kapitel: Der Warp-Antrieb 9. Kapitel: Wurmlöcher 10. Kapitel: Tachyonen Teil III Zeitmaschinen, Zeitreisen und Zeitparadoxien Bewegungen durch die vierte Dimension 11. Kapitel: Botschaften und Reisen durch die Zeit 12. Kapitel: Zeitmaschinen groß und klein 13. Kapitel: Zeitparadoxien - oder nicht? 14. Kapitel: Im Anfang war die Zeitschleife Mit 30 Abbildungen. Insgesamt 256 Seiten.
Zeitreisen sind möglich 5 von 5 Punkten Der Wissenschaftsjournalist Rüdiger Vaas hat ein Buch über die Möglichkeit von Zeitreisen verfasst. Herr Vaas geht dabei auf alle erdenklichen Zeitreisevarianten ein. Am erstaunlichsten ist jedoch die Tatsache, daß beinahe alle Zeitreisemöglichkeiten, vom Thorne-Wurmloch bis zu Hugh Everetts und David Deutschs Paralleluniversen, die gegenwärtig von seriösen Physikern diskutiert und durchgerechnet werden, bereits weit in der Vergangenheit von Science fiction-Autoren in Kurzgeschichten und Romanen vorweggenommen worden sind. Wer behauptet, dass Zeitreisen nicht möglich sind, sollte sich an Jules Verne erinnern, der den Flug zum Mond vorhersagte. Wir sind eine sehr junge Zivilisation, die sich anmaßt, auf dem besten Weg zur Formulierung einer Großen Einheitlichen Feldtheorie zu sein. In Wirklichkeit sind wir weit davon entfernt. Wir wissen sehr wenig. Das Universum wird noch einige Hundert Milliarden Jahre existieren. So ist unsere kurze Existenz und unser Wissen nur ein Staubkorn in der Unermeßlichkeit des Universums. Fortgeschrittene Zivilisationen vom Typ "Omega" könnten vielleicht längst die Zeit manipulieren, oder nach J.D. Barrow, bereits ganze Universen erschaffen. Enrico Fermi fragte einmal, wo denn die Außerirdischen bleiben würden, wenn sie bereits zu interstellaren Reisen fähig wären. Sie müßten doch bereits die halbe Galaxis kolonisiert haben - da wir sie aber nicht sehen, würden sie nicht existieren, folgerte Fermi. Eine bauernschlaue Milchmädchenrechnung. Die Tatsache, daß Zeitreisende von uns nicht erkannt werden (falls sie möglicherweise als Zeittouristen unter uns sind), ist kein Beweis für ihre Nichtexistenz. Für unsere Maßstäbe scheinen wir viel zu wissen. Was wir aber alles nicht wissen (zum Beispiel, wie Zeitreisen in die Vergangenheit dereinst paradoxfrei und ohne großen Aufwand durchführbar sind), ist entmutigend. Fazit: Ein tolles Buch zum Philosophieren. Unbeschränkt empfehlenswert. |
Das 1x1 des Universums: Neue Erkenntnisse über die Naturkonstanten John D. Barrow Taschenbuch, März 2006 Verkaufsrang: 104966 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Naturkonstanten erklären uns die fundamentalen Kräfte des Universums. Der namhafte Forscher und Autor John D. Barrow beschreibt eingängig, was die Welt im Innersten zusammen hält. Und er widmet sich sensationellen neuen Entdeckungen, die bezweifeln lassen, dass die Konstanten wirklich immer konstant sind.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Wissenschaftlich interessant, sprachlich katastrophal... 4 von 5 Punkten Es ist schon wirklich traurig, wenn man die Übersetzung eines gelungenen wissenschaftlichen Buches jemandem anvertraut, der bisweilen mit deutscher Grammatik und stehenden Ausdrücken auf Kriegsfuß steht. Als Beispiel seien hier nur zwei genannt:
Der englische Ausdruck "to make sense" wird im Deutschen eben nicht mit "Sinn machen" übersetzt. Auch wenn diese wörtliche Übersetzung immer beliebter wird, sie ist schlichtweg falsch. Im Deutschen "ergeben" oder "haben" Dinge Sinn.
Viel gravierender und fürýs Auge wirklich schmerzend ist jedoch die wörtliche Übersetzung des Terminus "theory for everything" als "Theorie für Alles", und das in einer Konsequenz, dass man den Übersetzer als Überzeugungstäter bezeichnen muss. Was für den anglophonen Physiker die besagte "theory for everything" ist, ist für den deutschsprachigen schlicht die "Weltformel".
Derartige Übersetzungsfehler, oder schlicht sprachliche Lieblosigkeiten erstrecken sich durchs gesamte Buch.
Es ist mir wirklich unbegreiflich, wie es sein kann, dass Menschen, die ihren Lebensunterhalt mit Übersetzungen verdienen, derart grob mit der Sprache umgehen und dass es sich Verlage anscheinend nicht mehr leisten wollen, Übersetzungen zu korrigieren und auf sprachliche Eleganz zu prüfen.
Bei guter Überstzung wären volle fünf Sterne drin gewesen.
Vom Staunen und vom Ahnen 5 von 5 Punkten Es gibt Schwindelgefühle, die durchaus angenehm sind. Zu ihnen gehört die Lektüre dieses Buches. Und je wenige physikalische Spezialkenntnisse man mitbringt, desto mehr wird man Richtung Wolken entführt. Und dennoch schafft es John D. Barrow immer wieder, uns gewöhnlich Sterblichen ein Gefühl von Sicherheit zu geben, das uns nicht aufgeben lässt, die Gesetzmässigkeiten zu begreifen, die unsere Welt zusammenhalten. Das Unvorstellbare sichtbar zu machen, zu veranschaulichen, ohne Atomphysik studieren zu müssen, können nur wenige. Der englische Physiker John D. Barrow gehört zu dieser raren Spezies.Ich habe wahrscheinlich mehr als zwei Drittel des Buches nicht verstanden. Und trotzdem stellte sich der übliche Frust bei Unverständnis nicht ein. Das kommt selten vor und geht offenbar auch anderen Lesern so. Denn anders kann ich mir nicht erklären, weshalb Barrows Bücher in 30 Sprachen übersetzt wurden und überall Bestsellerauflagen erreichen. Was habe ich schliesslich gelernt? Gelernt wenig, wenn man Lernen mit Anwendung des Wissensstoffes verbindet. Aber Barrow ist es gelungen, mich am Staunen teilhaben zu lassen, mir neue Ahnungen zu vermitteln. Mehr kann ein solches Buch bei einem Laien wohl nicht erreichen. Wer nicht einfach populärwissenschaftliches Rauschen über sich ergehen lassen und Dummheiten nachplappern will, sollte sich dieses Lesevergnügen unbedingt gönnen. Auch wenn er am Schluss im schulischen Sinne nicht gescheiter geworden ist. |
Geschöpfe aus Sternenstaub. Warum wir nicht einzigartig sind John Gribbin, Mary Gribbin Taschenbuch, Dezember 2005 Verkaufsrang: 103105 Dass wir Geschöpfe aus Sternenstaub sind, ist mehr als nur eine poetische Metapher. Die Materie, aus denen unsere Körper, die Erde und alles andere besteht, ist im wörtlichen Sinne die Asche längst ausgebrannter Sterne, aus der sich vor fünf Milliarden Jahren unsere Sonne, die Planeten und das Leben auf der Erde bildeten. Wissenschaftsjournalist John Gribbin schrieb bereits mehrere Sachbücher wie Auf der Suche nach Schrödingers Katze oder Wissenschaft für die Westentasche, mit denen er bewies, dass er die Erkenntnisse der modernen Wissenschaft anschaulich zu erläutern versteht. In seinem neuen Buch erzählt er die Geschichte des Universums, genauer gesagt, jener Art von Materie, mit der wir im Alltag zu tun haben, vom Salatblatt bis zum Schraubenzieher. Diese Geschichte begann mit dem Urknall, der eine riesige Wolke aus Wasserstoff hinterließ, die sich zu ersten Sternen konzentrierte, in denen durch Kernfusion schwerere Elemente zusammengebacken wurden. Als der Brennstoff aufgebraucht war, blähten sie sich zur Supernova auf und schleuderten in einer gewaltigen Explosion vor allem Kohlenstoff, Sauerstoff, Stickstoff, Silizium und Eisen ins All. Aus diesen kosmischen Staubwolken entstanden schließlich neue Sterne und Planeten. Auch wenn die Details dieser Geschichte nur Atomphysikern und Chemikern verständlich sein mögen, vermittelt John Gribbin geradezu ein kosmisches Bewusstsein, wenn er deutlich macht, dass jedes einzelne Atom, aus dem unsere Körper bestehen, eine Vergangenheit von mehreren Milliarden Jahren hat. Und er führt eine weitere Dimension ein, die im Untertitel Warum wir nicht einzigartig sind anklingt: Die Prozesse der Sternenentstehung bringen genau jene chemischen Elemente hervor, aus denen auch unsere Alltagswelt besteht. Die Chancen, dass es im Universum zahllose Planeten gibt, auf denen es vor Leben wimmelt, stehen also gar nicht so schlecht. --Martin Eilers
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Wissenschaft spannend erklärt mit "Aha-Effekt" 5 von 5 Punkten Zugegeben, der Buchtitel deutet zunächst mal auf eine unterhaltsame populärwissenschaftliche Lektüre zum Thema "Weltall" hin. Der Leser stellt bald fest, dass das Buch nicht nur spannend geschrieben ist, sondern einen geschichtlichen Überblick über die wissenschaftlichen Leistungen bekannter und weniger bekannter Personen miteinander in Zusammenhang bringt. In sofern ein Buch mit "Aha-Effekt", das in der Lage ist, vielleich bereits bekannte Experimente und Denkmodelle miteinander zu verknüpfen. Die historische Entwicklung des Wissens über Atome, der weitere Ausbau des Atommodells, die Erkenntnisse zum Energiebegriff und zum Weltall werden verständlich dargestellt und als Fortsetzung auf dem bis dahin bekannten Kenntnisstand und den technischen Möglichkeiten der jeweiligen Zeit erklärt. Empfehlen kann man dieses Buch jedem, der sein naturwissenschaftliches Schulwissen weiter ausbauen und vor allem durch "Querverbindungen" miteinander verknüpfen möchte. Dass es von John Gribbin geschrieben wurde, darf als Markenzeichen für spannende Wissensvermittlung gewertet werden.
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Sternwarten: 95 astronomische Observatorien in aller Welt Wolfgang Steinicke, Stefan Binnewies, Jens Moser Gebundene Ausgabe, April 2008 Verkaufsrang: 96085 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sternwarten sind als Fenster zum Himmel ganz besondere Orte wissenschaftlich, architektonisch und historisch. Sie symbolisieren die Sehnsucht des Menschen, seinen Platz im Kosmos richtig einordnen zu können. Der einzigartige Bildband fängt diesen Geist auf. 95 Sternwarten auf fünf Kontinenten werden in Wort und Bild vorgestellt: von den großen Refraktoren des 19. Jahrhunderts über die riesigen Spiegel des 20. Jahrhunderts bis hin zu den gigantischen Astronomie-Tempeln heutiger Zeit. Die Autoren besuchten Standorte in aller Welt. Stefan Binnewies und Jens Moser gelang es in überzeugender Darstellungskraft, den Charakter der Observatorien mit Mittelformatkameras eindrucksvoll wiederzugeben. Wolfgang Steinicke lieferte dazu profunde Abrisse der Entstehung, Entwicklung, Technik und wissenschaftlichen Arbeit der Sternwarten und ihrer Teleskope. Freunde der Astronomie, Technik und Architektur werden um dieses Buch nicht herum kommen. In seiner inhaltlichen Dichte gibt es weltweit nichts
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Quarks: Urstoff unserer Welt Harald Fritzsch Taschenbuch, Februar 2006 Verkaufsrang: 77007 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Über die aufregenden, revolutionären Erkenntnisse in der Elementarteilchenphysik berichtet Harald Fritzsch, weltweit renommierter Experte und erfolgreicher Buchautor. Er erzählt verständlich von dem spannenden Prozess, wie Physiker mit unvorstellbar hohen Energien arbeiteten und so den geheimnisvollen Kräften im Inneren der Materie auf die Spur kamen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Informativ und verstaendlich 5 von 5 Punkten Ich habe dieses Buch unter anderen dafuer benutzt, um mich auf meine Physik-Diplompruefung im Fach Elementarteilchenphysik vorzbereiten. Das letzte Mal hatte ich es gelesen, als ich noch zur Schule ging. Beide Male war es fuer den Erwerb eines guten Verstaendnisses der Teilchenwelt sehr geeignet und hat mir viele herrliche Bilder und Ideen vermittelt. Das Buch richtet sich sowohl an Laien, die ohne Grundkenntnisse einfach einmal lesen wollen, was es denn fuer Elementarteilchen gibt und was Quarks sind, als auch an Fachleute, die gerne noch einmal genauer wissen wollen, was Baryonen sind und was Hadronen, wo sich das Pion einsortieren laesst und das tau-Meson und viele weitere Teilchen, wie sich die Multipletts der Teilchen zusammensetzen, welche Elementarteilchen es gibt und in welche Familien nach welchen Klassifizierungsschemen sie sich anordnen lassen. Der Laie wird ueber manches hinweglesen koennen und dennoch viel mitnehmen, da alles ausschliesslich durch Bilder und Worte erklaert wird, ohne Formeln, die mancher Laie (wie ich finde zurecht) fuerchtet. Und der Experte wird sich freuen ueber die Exaktheit und Detailliertheit der Beschreibungen, die auch die Erklaerung der wichtigsten Beschleuniger (mit Abbildungen) beinhaltet, neben vielen Uebersichten von Teilchen, Tabellen und Spezialkapiteln. Ein schoenes Lese- und Lehrbuch, etwa 200 Seiten dick, informative Abbildungen, uebersichtliche Kapitelgliederung - ein ganz wunderschoenes informatives Buch, sehr lesenswert - fuer Laien, wie fuer Experten der Elementarteilchenpysik.
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Bang! Die ganze Geschichte des Universums Brian May, Patrick Moore, Chris Lintott Gebundene Ausgabe, September 2008 Verkaufsrang: 130476
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Keine Bange vor B a n g... im Gegenteil! 5 von 5 Punkten Das Buch stellt die Geschichte des Universums vom Anfang bis zum seinen Ende dar, wir mittendrin. Das Universum ist nun mal kompliziert, da kann es ja nichts dafür. Manchmal muß man sich beim Lesen schon ziemlich konzentrieren, aber das liegt am Universum, nicht am wirklich gut lesbaren Stil des Buchs. Dass Bryan May mitschreibt, ziert das Buch, zeigt, dass er mehr drauf hat,als gute Musik zu machen - und macht es nicht schlechter. Die Fotos sind unglaublich, toll, spannend und haben nicht nur unsere Kinder begeistert. Ich habe das Buch gerne gelesen und finde es gut gelungen und empfehlenswert. |
Das Universum des Lichts. Von Edisons Traum bis zur Quantenstrahlung David Bodanis Gebundene Ausgabe, Januar 2005 Verkaufsrang: 41706 Welche unsichtbaren Kräfte bewegen die Welt, und wie können die Menschen sie sich nutzbar machen? Das neue Buch von Bestseller-Autor David Bodanis über Elektrizität und elektromagnetische Wellen! Was ist eigentlich Licht, wie entsteht Elekrizität, was bewirken elektromagnetische Wellen? Wie kann der Mensch sich die oft unsichtbaren Kräfte, die unsere Welt bewegen, nutzbar machen? David Bodanis versteht es meisterhaft, über große Entdeckungen und Erfindungen in Form von spannenden Reportagen zu berichten. "Das elektrische Universum" beginnt im Labor von Michael Faraday im frühen 19. Jahrhundert, und es führt bis in die wissenschaftlichen High-Tech-Anlagen am Beginn des 21. Jahrhunderts. Leben und Werk des legendenumwobenen Computererfinders Alan Turing werden ebenso behandelt wie die Luftangriffe der Alliierten auf Hamburg 1943.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Gut recherchiert! 5 von 5 Punkten Das Buch offenbart ungeschminkte Wahrheiten über berühmte und in Vergessenheit geratene Forscher, welche sich um das Verständnis elektromagnetischer Wellen verdient gemacht haben bzw. daran verdient haben. Ein absolutes Positivum ist die minutiöse Recherche des Autors innerhalb des historischen Kontextes! Einmal mehr wird uns die alltägliche Relevanz von auch heute noch als weltfremd verlachten neuen physikalischen Erkenntnissen vor Augen geführt. Manch einer mag sich in den mißverstandenen und verarmten Genies wiederfinden! Sehr sympathisch! |
dtv - Atlas Astronomie: Mit Sternatlas / 135 Abbildungsseiten in Farbe Joachim Herrmann Taschenbuch, März 2005 Verkaufsrang: 57304 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Von Joachim Hermann Mit 135 Abbildungsseiten in FarbeGraphische Gestaltung der Abbildungen: Harald und Ruth Bukor Der dtv-Atlas Astronomie gibt einen Überblick über Methoden und Ergebnisse der modernen Himmelskunde. Dabei treten vor allem Sachgebiete in den Vordergrund, die für den Anfänger oder Nichtfachmann als Voraussetzung bei seiner theoretischen und praktischen Beschäftigung mit dem Weltall von Bedeutung sind. Für alle, die sich mit der exakten Wissenschaft von Himmelskörpern beschäftigen wollen, ist der Atlas somit eine verständliche Einführung und zugleich ein zuverlässiges Nachschlagewerk. Aus dem Inhalt: Geschichte der Astronomie. Instrumente und Forschungsmethoden. Sphärische Astronomie und Himmelsmechanik. Planetensystem. Kometen, Meteore und interplanetare Materie. Milchstraßensystem. Entstehung und Entwicklung der Sterne. Extragalaktischer Raum. Kosmologie. Mit Sternatlas Joachim Hermann, geboren 1931, studierte Astronomie, Mathematik und Physik. Von 1962 war er Leiter der Westfälischen Volkssternwarte, seit 1966 auch des Planetariums Recklinghausen. 1986 erhielt er den Bruno-H.-Bürgel-Preis der Astronomischen Gesellschaft.Harald Bukor, geboren 1922, studierte an der TU in Wien und an der Staatlichen Hochschule für Bildnede Künste in Frankfurt a.M.; seit 1956 ist er als selbständiger Graphiker in Eltville tätig. Arbeitsbereich u.a.: Sachbuch-Illustration, Medizingraphik, Ausstellungsgraphik und -konzeption.Ruth Bukor, geboren 1925, studierte an der Werkkunstschule in Kassel; seit 1952 arbeitet sie als selbständige Graphikerein in den Hauptbereichen Kartographie, wissenschaftliche Grafik und Sachbuchillustration. Ruth und Harald Bukor wurden für ihre vorbildliche Buchgestaltung von der Stiftung Buchkunst ausgezeichnet. Im dtv außerdem erschienen:Wörterbuch Astronomie, dtv 3362
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Altbewährt! 5 von 5 Punkten dtv-Atlas Astronomie, 288 Seiten mit 135 Abbildungen, dtv Verlag, 15., durchgesehene u. aktualisierte Auflage, 15;00€ Die dtv-Atlanten, die es bereits seit den 60er Jahren im Taschenbuchformat gibt, zeichnen sich in der Regel durch ihren typischen Aufbau aus: Auf der rechten Seite steht der Text, und auf der linken befinden sich Grafiken, Abbildungen und Tabellen, die den rechtsstehenden Text veranschaulichen und unterstützen. Sinn und Zweck der Atlanten ist es auch, auf möglichst geringem Raum möglichst viel Information unterzubringen. Die daraus resultierende Kompaktheit und hohe Informationsdichte haben letztendlich mit zum großen Erfolg der Atlanten geführt. Mittlerweile gibt es über 30 Titel aus den unterschiedlichsten wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Bereichen. Auch der dtv-Atlas Astronomie fährt auf dieser Schiene. Ihn gibt es bereits seit über 30 Jahren, und er wird regelmäßig neu aufgelegt, bzw. aktualisiert. Bei der aktuellen Auflage hat sich allerdings das Buchformat geändert. Es ist nun auf (fast) DIN-A5-Format vergrößert worden. Die damit verbundene Vergrößerung der Schrift und der Zeilenabstände machen den Text deutlich lesbarer.Zum Inhalt: Durch den weitgehenden Verzicht auf Mathematik ist dieser Titel eigentlich für jeden geeignet, der sich irgendwie mit der Astronomie beschäftigen möchte. Der Text kommt sehr sachlich und nüchtern daher. Der Atlas ist halt ein Sammelsurium an Daten und Fakten, und möchte möglichst schnell und kompakt informieren. Als Lehrbuch oder Einstiegslektüre eignet er sich deshalb weniger. Die durchweg vierfarbigen Grafiken, Abbildungen und Tabellen sind sehr einfach aber übersichtlich gestaltet. Hochaufgelöste Astrofotografien á la Hubble findet man hier nicht. Der Atlas ist nur auf die Vermittlung theoretischen Wissens ausgelegt. Deshalb kommt die praktische Hobby-/Amateurastronomie kaum zum Zug. Lediglich im Kapitel „Sternatlas“ findet man Informationen über die Sternbilder und ihre Objekte. Fazit: Für nur 15,00€ findet man ein sehr reichhaltiges und aktuelles Nachschlagewerk mit sehr hoher Informationsdichte. Inhalt: ─ Vorwort ─ Symbol- und Abkürzungsverzeichnis ─ Geschichte der Astronomie ─ Instrumente und Forschungsmethoden ─ Sphärische Astronomie und Himmelsmechanik ─ Planetensystem ─ Kometen, Meteore und innerplanetare Materie ─ Aufbau der Sterne ─ Interstellare Materie ─ Milchstrassensystem ─ Entstehung und Entwicklung der Sterne ─ Extragalaktischer Raum ─ Kosmologie ─ Sternatlas ─ Bibliographie ─ Register
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Reise zur Stunde Null: Die Ursprünge des Universums Igor Bogdanov, Grichka Bogdanov Gebundene Ausgabe, Februar 2008 Verkaufsrang: 174400 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Igor und Grichka Bogdanov führen uns in ihrem grandiosen Buch in die unermesslichen Weiten des Weltraums, immer weiter zurück in die Vergangenheit - bis wir 13,7 Milliarden Jahre vor heute vor einem großen Geheimnis stehen, dem Geheimnis der Stunde Null. In ausgesprochen gut verständlichen Texten erklären sie, wie das Universum entstand, wie es heute aussieht und wie es sich in Zukunft verändern wird. Rund 200 großformatige Fotos, spektakuläre Satellitenbilder und aufwändige 3D-Computerrekonstruktionen vermitteln ein verblüffend realistisches Bild fernster Welten und Epochen: Sie zeigen die Oberfläche von Jupiter und Saturn ebenso wie unheimliche Schwarze Löcher, die alles um sich herum verschlingen, galaktische Katastrophen wie die Kollision zweier Sterne ebenso wie die "Plancksche Mauer" jene unüberwindbare Grenze von Raum und Zeit, die wir bis heute (noch) nicht überschreiten können.
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"Wenn Sie religiös sind, dann ist es so, als würden Sie Gott sehen." 5 von 5 Punkten - George Smoot, Astrophysiker, Nobelpreis für Physik 2006 -
Jules Verne reiste "In 80 Tagen um die Welt", "20.000 Meilen unter den Meeren", zum Mittelpunkt der Erde und "Von der Erde zum Mond".
Wie ein spektakulär illustrierter Zukunftsroman aus seiner Feder mutet auch das vorliegende Buch "Reise zur Stunde Null" der Autoren Igor und Grichka Bogdanov an. Doch die Zwillingsbrüder sind keine Schriftsteller fantastischer Literatur, sondern promovierte Wissenschaftler. Sie überbieten Jules Verne und reisen mit dem interessierten Leser zur absoluten Stunde Null - dem Ursprung des gesamten Universums.
Jeder hat schon einmal in die unendlichen Tiefen eines wolkenlosen nächtlichen Sternenhimmels geblickt. 5.000 Sterne können wir mit bloßem Auge erblicken, Abermilliarden gibt es, 200 Milliarden allein in unserer Galaxie. Nach neuesten Schätzungen besteht das Universum aus mehr als 100 Milliarden Galaxien. Man fragt sich: Ist das Universum endlich? Wenn ja, was ist dahinter? Und was hat es mit dem großen "Big Bang" - dem großen Urknall - auf sich, dem allerersten Moment des Kosmos, dem absoluten Anfang von Raum und Zeit, den sogar Albert Einstein in Frage stellte, letztendlich jedoch die 1922 aufgestellte, bahnbrechende These des russischen Mathematiker Alexander Friedmann als korrekt bestätigte?
Mittlerweile ist die Wissenschaft schon viele Schritte weiter und kann sich auf relativ gesicherte Erkenntnisse beziehen. Vieles bleibt jedoch immer noch im theoretischen Bereich, ist von Prozessen außerhalb des Vorstellbaren geprägt, mit Größenordnungen von absoluter Winzigkeit und gleichzeitig ungeheurer Größe.
Auf jeden Fall erzeugt die Reise zu unserem Ursprung mehr als einmal Staunen, Ehrfurcht und Achtung. Albert Einstein traf den Ton diesbezüglich korrekt, als er meinte, "Man gewinnt die Überzeugung, dass sich in den Gesetzen des Universums ein Geist offenbart - ein Geist, der dem des Menschen bei weitem überlegen ist und gegenüber dem wir uns angesichts unserer bescheidenen Kräfte ärmlich vorkommen müssen."
Das Buch gliedert sich in zwei Teile: Reise durch den Weltraum und Reise durch die Zeit. Der erstere ist eine relativ sanfte und gut verständliche Einführung in die Weiten unseres Kosmos, beginnend in unserer eigenen Galaxie, der Milchstraße. Wir fliegen beinahe wie die Besatzung von Raumschiff Enterprise vom Merkur bis zum äußersten Gürtel unseres Sonnensystems und gar weiter darüber hinaus. Wir sehen blaue Zwerge, rote Riesen und kollidierende Galaxien, betreten eisige Steinwüsten, durchfliegen unvorstellbar heiße Gaswolken, planetarische Nebel oder Scheiben aus molekularer Materie und unternehmen sogar einen Abstecher ins Innere eines Schwarzen Loches.
Mister Spock alias Igor und Grichka Bogdanov stehen uns dabei als äußerst kompetente und verständliche Reiseführer zur Seite.
Spektakuläre Fotografien gebieten beim Lesen fasziniert Einhalt. Obwohl die meisten dieser Fotos am Computer erzeugte künstlerische Darstellungen sind, offenbaren sie trotz alledem ein hohes Maß an Authentizität und wirken niemals kitschig oder unglaubwürdig. Sie bestechen durch eine ausgezeichnete Bildbandqualität.
Nach diesem auch für den Laien relativ verständlichen und "sanften" Einstieg drehen die beiden Autoren die Zeitachse um. Wieder zurück auf der Erde fliegen sie nun in die Vergangenheit, erst in die unseres Planeten, dann bis ins Jahr 380.000 nach dem "Big Bang", 7 Milliarden Jahre vor unserer Zeit und auch darüber hinaus.
Igor und Grichka Bogdanov überspringen die Plancksche Mauer, um sich in das "Davor" zu wagen. Für die Autoren ein Ursuppe aus imaginärer Zeit und einer Dualität aus Energie und Information, in der ein "Quantensturm" tobt und die Raumzeit verzerrt.
Hier stößt die Informationsvermittlung für den Laien an seine Grenzen. Es wimmelt von Fachausdrücken und physikalischen Konstanten und Inkonstanten. Da helfen auch die großartigen Computergrafiken nichts mehr. Der nur mit seinem schulphysikalischen Verständnis ausgestattete Leser kann Begriffen wie der euklidischen vierdimensionalen Raumzeit, Instantonen, magnetischen Monopolen und KMS-Zuständen nicht mehr folgen.
Trotzdem ist "Die Reise zur Stunde Null" ein spektakuläres und faszinierendes Buch, das dem Interessierten einen wirklich fulminanten Eindruck von den umwerfend neuen Erkenntnissen der modernen Astronomie vermittelt. Allein die 150 großformatigen, farbigen Fotos und Bilder, die jeweils sehr anschaulich erläutert werden, lohnen ein Blick ins Buch.
Viele passend platzierte Zitate von bekannten Persönlichkeiten, ein Vorwort von Dr. Joachim Bublath und ein Glossar runden dieses äußerst gelungene Werk ab.
Fazit:
"Niemand wird unter einem schlechten Stern geboren: manche verstehen es einfach nicht, den Himmel zu lesen." (Dalai Lama)
Mit diesem großartigen Buch von Igor und Grichka Bogdanov, das beinahe ein sinnliches, aber auf jeden Fall ein atemberaubendes intellektuelles Vergnügen ist, fällt es jedenfalls ein bisschen leichter. |
Vom Urknall zum Zerfall: Die Welt zwischen Anfang und Ende Harald Fritzsch Taschenbuch, Februar 1999 Verkaufsrang: 145582 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Nicht Ehefrau oder Lehrer widmet Harald Fritzsch sein Buch, sondern dem Steuerzahler. Aus gutem Grund, schließlich stammen von ihm die Milliardensummen, mit denen die Forscher ihre Arbeit tun. Rechenschaftsberichte sind also nicht zu viel verlangt. Kaum einer Gruppe dürfte dies schwieriger fallen als den Astrophysikern. Können sie ihre komplexen Gedankengänge, Theorien und Modelle lediglich reduzieren, um sie einer breiten Öffentlichkeit klar zu machen? Nein, ganz offensichtlich nicht. Harald Fritzsch zumindest nicht, denn er weicht auch den kompliziertesten Zusammenhängen nicht aus, erzählt sie vielmehr im Plauderton. Er vermag in jedem Moment die richtige Frage zu stellen um sie sogleich anschaulich zu beantworten. Wie entstand das Universum und wie groß sind Atome? Was sind Materie und Antimaterie, Quarks und schwarze Löcher? Immer geht es um diese unglaublichen Dimensionen im Großen und im Kleinen. Die Elementarteilchen als Schlüssel zum Verständnis der Milliarden von Lichtjahren. Das Buch erschien gerade in der 5. Auflage und man sollte meinen, dass das 1983 erstmals erschienene Buch längst veraltet sei. Dem ist jedoch nicht so -- erstaunlicherweise sind die grundlegenden Probleme nach wie vor die gleichen. Das Standardmodell der Elementarteilchen hat sich durch CERN bestätigt und die Idee vom Urknall durch die Vermessung der kosmischen Hintergrundstrahlung. Doch die alles vereinende Weltformel steht genauso aus, wie die Antwort auf die Frage nach der Zahl der Universen. Natürlich gibt es am Ende den unvermeidlichen Konflikt zwischen Wissenschaft, Philosophie und Religion. Hier beschränkt sich Fritzsch auf die grundlegenden Erkenntnisse Karl Poppers und allgemeine Überlegungen zu den veränderten Weltbildern des naturwissenschaftlich geprägten Menschen. Dazu gibt es woanders Besseres, immerhin macht Fritzsch hier Lust auf mehr. --J. Schüring
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Kompliziertes Thema verständlich erklärt 5 von 5 Punkten Wirklich ein großes Lob an Harald Fritzsch: Hier ist Kosmologie wirklich so leicht erklärt, dass sogar ich, ein Jugendlicher, der in der Schule nicht wirklich viel mit Physik am Hut hat, dadurch mein Interesse dafür entdeckt habe. Ich habe das Buch zwar erst bis zur Hälfte gelesen, aber bin trotzdem begeistert. Natürlich ist die Thematik alles andere als leicht, und man muss sich schon voll auf das Buch konzentrieren und vielleicht auch manches zweimal lesen, wenn man als Laie alles verstehen will, aber Harald Fritsch schreibt in einer derart lebendigen und plastischen Sprache über den Ursprung des Universums, Raum und Zeit, Gravitation und Elemantarteilchen, dass es sogar Spaß macht. Außerdem sind etliche Illustrationen abgedruckt, die für das Verständnis sehr förderlich sind. Aber je weiter man mit dem Lesen fortschreitet, umso komplizierter werden auch die Themen. Doch selbst wenn man nicht alles versteht, ist man nach dem Lesen dieses Buch doch sicher etwas klüger. Wer sich also für die Welt im ganz großen (das Universum mit seinen zig Milliarden von Lichtjahren) und die Welt im ganz kleinen (die winzigen Elemantarteilchen, aus denen alle Materie aufgebaut ist) interessiert, den Physik-Unterricht in der Schule aber immer langweilig fand und auch kein Mathematiker ist, dem lege ich dieses Buch ans Herz.
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Die Entdeckung des Chaos: Eine Reise durch die Chaos-Theorie John Briggs, F. David Peat Taschenbuch, April 1999 Verkaufsrang: 92580 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Chaosforschung-das interessanteste Forschungsgebiet, das es gegenwärtig gibt. Ich bin davon überzeugt, daß die Chaosforschung eine ähnliche Revolution in den Naturwissenschaften bewirken wird, wie es die Quantenmechanik getan hat." (Professor Dr. Gerd Binnig, Nobelpreisträger für Physik.) Die beiden amerikanischen Wissenschaftler John Briggs und F. David Peat erläutern den scheinbar so verwirrenden und in vielen Wissenschaftsdisziplinen auftauchenden Begriff auf verständliche Weise.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Das beste Einsteigerbuch ins Chaos 5 von 5 Punkten Viele Bücher über Chaos sind entweder zu oberflächlich und weisen nur nette Grafiken oder Platitüden auf oder sind so mathematisch, dass sie der Laie nicht versteht. Nicht so dieses Buch. Geschichte und Entwicklung der Chaosforschung werden anschaulich beschrieben, wie auch die Phänomene, ihre Grundlagen und ebenfalls philosophische Ausblicke.
Das beste Einsteierbuch ins Chaos!
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