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| Astronomie | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Düsentrieb contra Einstein: 100 physikalische Kopfnüsse Heinrich Hemme Broschiert, Februar 2008 Verkaufsrang: 191265 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Physik muss nicht öde sein. Zumindest bei Heinrich Hemmes physikalischen Kopfnüssen nicht. Da bringen Fliegen fahrende Lastwagen zum Stillstand und Licht streift mit mehrfacher Lichtgeschwindigkeit über den Mond, da zeigen sich Sanduhren störrisch und die Zeit wird gewogen. Um all diese Rätsel zu knacken, braucht man keinen Taschenrechner und keine Formelsammlung, man muss nur sorgfältig über die Physik nachdenken.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
100 harte Kokosnüsse 4 von 5 Punkten Schon der Titel hätte mir zu denken geben müssen, Düsentrieb und Einstein, beides hochintelligente Koryphäen, jeder für sich ein Genie auf seinem Fachgebiet. Die Handlungen, Aktionen, und Errungenschaften beider sind manchmal für ihre Mitmenschen nur schwer verständlich und nachvollziehbar. Und wenn beide aufeinander treffen im wissenschaftlichen Wettstreit, dann kann es nur kompliziert werden. Aber als alter Denksportler wollte ich mir dieses Buch auch nicht entgehen lassen und wer Spaß am Knobeln und Rätseln hat, kommt hier auch auf seine Kosten.
Aber... die versprochenen 100 physikalischen Kopfnüsse entpuppten sich als wahrliche Kopfkokosnüsse, hart, zäh und manchmal sogar widerspenstig. Prof. Hemme fordert hemmungslos die Leser mit seinen Rätseln, Aufgaben und Denkspielen heraus und bringt dann selbst den gewieftesten Rätselfreund schier zum Verzweifeln.
Am Anfang sind die Rätsel noch relativ einfach, mit ein bißchen Grips und Grübeln kommt man auf die Lösungen, dann steigern sich aber Anspruch und Schwierigkeit der Rätsel, bis man am Ende all sein angelerntes und gesammeltes Wissen zusammenkratzen muss und dann doch nur die falsche Antwort hat. Und gegen Ende des Buches hilft nur ein mathematisches oder physikalisches Hochschulstudium bei der Suche nach den Lösungen. Mit reiflicher Überlegung und Logik allein kommt man nicht allzuweit und manche Lösungen klingen dann auch geradezu paradox.
Beispiele?
Die Ameise, die ein Zehnfaches ihres eigenen Gewichtes tragen kann.
Der Floh, der um ein Hundertfaches seiner Körpergröße in die Höhe springen kann.
Was könnten diese Tiere leisten, wenn sie die Größe eines Menschen hätten? Die Lösungen machen einen ziemlich perplex und trotz rechnerischen Nachweises klingen sie irgendwie unlogisch und gegen den gesunden Menschenverstand. Es macht vielleicht doch einen Unterschied, ob man das ganze aus einer mathemathischen oder einer "gefühlten" Sichtweise heraus betrachtet.
Trotz allem, auch wenn man richtig Hirnschmalz einsetzen muss und nicht alle Rätsel lösen kann, die Vielfalt und die Anforderungen der unterschiedlichen Rätsel sind unterhaltsam, herausfordernd und bringen die grauen Zellen mal wieder so richtig auf Trab.
Wer Spaß an kniffligen Rätselaufgaben, trotz manchmal etwas schwieriger Physik hat, sollte hier zugreifen. |
Die Evolution der Physik Albert Einstein, Leopold Infeld Taschenbuch, Mai 1995 Verkaufsrang: 134323 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
sehr leicht verständlich 5 von 5 Punkten Dieses Buch stellt in einer für Laien verständlichen Weise die Entwicklung der Physik dar. Dabei verzichten die Autoren komplett auf die Mathematik die hinter den Theorien steht und bedienen sich stattdessen einfacher, anschaulicher Beispiele. Infeld erläutert in diesem Buch einleuchtend die grundlegenden Ideen und Experimente der klassischen Mechanik, der Relativitätstheorie und der Quantentheorie und legt dabei auf Anregung Einsteins besonderen Wert auf das Vermitteln des physikalischen Erkenntnisprozesses. Die Zielgruppe dieses Buches sind sowohl physikalisch interessierte Laien, als auch Schüler der Physik, die sich für die Geschichte der Physik und für Themen die noch nicht behandelt wurden interessieren. Natürlich kann man ohne Mathematik und mit einem Umfang von 250 Seiten keineswegs eine Vertiefung in die Materie, doch da die Autoren hier lediglich das Wesentliche der jeweiligen Theorien behandeln, schöpfen sie das Maximum ihrer Möglichkeiten aus. Die Originalausgabe dieses Buches ist zwar schon 1938 erschienen, doch hat der Inhalt bis heute kaum an Aktualität verloren, da, wie gesagt, nicht nur die Physik im Vordergrund steht, sondern ebenfalls der Aspekt des physikalischen Erkenntnisprozesses. Dieses Buch der populärwissenschaftlichen Literatur bietet dank seiner hohen Qualität einen sehr guten Einstieg in die Physik und in wissenschaftliches Denken, deshalb ist es definitiv eine Empfehlung wert.
Physik vom Meister in einfachen Worten 4 von 5 Punkten Infeld und Einstein zeichnen in ihrem Buch mit knappen Strichen den Werdegang der Physik nach. Sie verzichten dabei ausdrücklich auf jede Mathematik und gelangen mühelos von den Anfängen bei Galilei und Newton bis zur Quantenphysik, wobei die zur Illustration verwandten Beispiele - rollende Kugeln, Schiffe, die an einer Küste entlang fahren, oder frei fallende Aufzüge - immer anschaulich und so plausibel sind, dass ein Nicht-Verstehen wohl unmöglich ist.Die Erläuterung der Relativitätstheorie hingegen, also das, was man von diesem Buch vermutlich am sehnlichsten erwartet, ist leider eher dürftig: Bei der speziellen Relativitätstheorie nennt er die Ausgangslage und die neuartigen Ergebnisse, die dazwischenliegenden Überlegungen werden jedoch glatt überschlagen. Und das ausgerechnet von Einstein! Auch die Quantenphysik ist ein wenig undurchsichtig dargestellt, was aber vielmehr an der Materie selbst als in der Beschreibung liegt; wer kann sich schon unter „vieldimensionalen Wahrscheinlichkeitswellen" etwas vorstellen? Nichtsdestotrotz erhält man auch hier einen ausgezeichneten Eindruck von dem, was die Physiker-Clique so ausgetüftelt hat. Respekt.
Einfach bombig 5 von 5 Punkten Zwar ist das Originalerscheinung des Buches auf 1938 datiert trotzdem kann es noch nahezu voll und ganz als zeitgemäßes Werk betrachtet werden. Besonders auffällig ist die breit gefächerte Verwendung von Vergleichen - jeder Abschnitt ist mit einem ganzen Mob bildreicher Vergleiche gespickt, die das Verständnis des Buches noch weiter simplizieren. Weiterhin wurde an Zeichnungen nicht gespart. 'Die Evolution der Physik' erörtert die Zusammenhänge aufkommender und für obsolete erklärter Theorien stets ausführlich und meist auch auf verschiedene Art und Weise. In späteren Kapitel wird oft nochmals auf Buch-initiierende Kapitel zurückverwiesen was das strukturelle Begreifen der Gedankengänge und der dazugehörigen Experimente fördert. Auch wenn Albert kein einziges Wort dieses Buches geschrieben hat, und nur Empfehlungen hinsichtlich Themen/Aufbau gegeben hat, ist es höchst informative und erläutert Physik in einer Form, welche ich mir in der Schule vermehrt wünschen würde.
Ein MUSS für jeden Abiturienten. 5 von 5 Punkten Das beste Buch über den Zusammenhang der verschiedenen physikalischen Disziplinen, das ich je gelesen habe. Hätte mir gewünscht, dieses Buch bereits während meiner Schulzeit an der gymnasialen Oberstufe entdeckt zu haben: So manches hätte sich mir einfacher erschlossen. Erstaunlich übrigens, daß zwei hochbegabte Theoretiker wie Infeld und Einstein nicht abgehoben, sondern wirklich allgemeinverständlich komplizierte Sachverhalte darlegen. Ein MUSS für jeden Abiturienten und ein SCHMAUS für jeden physikalisch Interessierten.
Verständlich aber genial 4 von 5 Punkten Es ist schön mal etwas zu lesen, was sich Einstein ausgedacht hat und was man sofort verstehen kann. Leopold Infeld und Albert Einstein haben hier einen sehr guten Überblick über die Entwicklung der Physik gegeben. Mir haben am besten die Teile gefallen, die Aussagen darüber machen, was man beobachten könnte, wenn man in der Lage wäre, die Erde zu verlassen oder was passieren würde, wenn man schneller als der Schall fliegen könnte. Diese Abschnitte wirken aus heutiger Sicht eher niedlich. Um so erstaunlicher ist es, was sich die Physiker überlegt haben, bevor all dies möglich war und dass all das, was sie da ausgeheckt haben, auch noch bestätigt wurde. Trotz der relativ wenigen Illustrationen ist das Buch außerordentlich verständlich geschrieben und als solches ein Muß für jeden, der in irgendeiner Art Interesse an der Physik hat. Auch wird einem bei dem einen oder anderem Gedankenexperiment die Genialität des Albert Einstein bewußt. Gerade in der Einfachheit seiner logischen Schlüsse liegt diese Faszination, dennoch führt diese strikte Logik den menschlichen Verstand oft an seine Grenzen (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) |
Kosmos-Uni für Kinder: Das Weltall Ulrich Dewald Gebundene Ausgabe, April 2004 Verkaufsrang: 88559 Gewöhnlich versandfertig in 3 bis 4 Tagen. Warum ist die Sonne so heiß? Und warum dürfen eigentlich nur Erwachsene zur Universität gehen? Die Kosmos-Uni für Kinder schafft Abhilfe. Sie lädt alle kleinen und großen Forscher und Entdeckerauf eine spannende Reise durch die Welt des Wissens ein.
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Drehbare Mini-Sternkarte: Der Himmel für die Tasche Hermann-Michael Hahn, Gerhard Weiland Geschenkartikel, August 2007 Verkaufsrang: 210973 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Dreh-Verwandtschaften: Die"kleine Schwester"der drehbaren Kosmos-Sternkarte für Mitteleuropa passt in jede Tasche und ist genau das Richtige für alle Sternfreunde, Astro-Fans und Wanderer, die unsere Sternbilder am Nachthimmel leicht entdecken und sicher bestimmen möchten. Klein, aber oho zeigt die Drehbare Mini-Sternkarte für jeden Tag und jede Uhrzeit den aktuellen Himmelsausschnitt, so dass man alle mit bloßem Auge sichtbaren Sterne und Sternbilder jederzeit identifizieren kann. Aktualisierte Sternpositionen, noch bessere Lesbarkeit und das attraktive neue Design helfen bei der Orientierung.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Kleines, praktisches Hilfsmittel 5 von 5 Punkten Der Tip, den Einsteiger in die Astronomie am häufigsten zu hören bekommen, wenn sie nach einem einstieg suchen, lautet: Lern die Sternbilder kennen! Das beste Hilfsmittel hierfür ist immer noch eine drehbare Sternkarte, wobei die Modelle von Kosmos der Quasi-Standard sind. Durch ihre wasserfeste Kunststoffausführung sind sie für den Einsatz im Freien bestens geeignet. Sie enthalten alle Sterne, die man mit bloßem Auge gut sehen kann, und ermöglichen so die erste Orientierung am Himmel. Die Beobachtungszeit ist frei einstellbar, so daß man auch kurz nachschauen kann, wann welche Sternbilder sichtbar sind. Als Special Feature gibt es noch einen Planetenfinder: Zusammen mit einem Jahrbuch (Himmelsjahr, dem Ahnert oder dem Sonneberger Handbuch) oder einer Ephemeridentabelle kann so feststellen, wo sich die Planeten gerade befinden. Man hat also ein zeitloses Hilfsmittel, auf das man auch nach Jahren der Beschäftigung mit der Astronomie noch zurückgreifen kann. Diese Mini-sternkarte entspricht ihrem größeren Bruder fast vollständig, enthält wegen des kleineren Durchmessers aber weniger Sterne und vor allem Deep-Sky-Objekte. Dafür ist sie praktischer, da sie z. B. im Handschuhfach des Autos verstaut werden kann. Sie ist voll und ganz ausreichend, um festzustellen, was gerade sichtbar ist, und vielleicht für die Leute interessanter, die sowieso mit einem größeren Atlas beobachten gehen. Ich habe ihre Anschaffung noch nie bereut, und wenn es darum geht, einen Überblick über den Sternhimmel zu gewinnen, schlägt sie immer noch jedes Computer-Planetariumspogramm um Längen - schon wegen der Geschwindigkeit. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Über das Unendliche, das Universum und die Welten Giordano Bruno Taschenbuch, Juli 1994 Verkaufsrang: 11960 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Erfüllt von der göttlichen Harmonie unseres Weltganzen 5 von 5 Punkten Giordano Bruno hat im Gegensatz zu Galilei und Kopernikus seine wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht widerrufen und wurde dafür von der Inquisition auf dem Scheiterhaufen verbrannt.In den fünf Dialogen hier, bekennt er sich zu seinen, für die damalige Zeit, revolutionären Ideen. Gestützt auf Kopernikus behauptet er, dass die Erde nicht der Mittelpunkt ist, sondern dass sie sich mit den anderen Planeten kreisförmig um die Sonne bewegt. Bruno ist fest davon überzeugt, dass das Universum unendlich ist. In jeden der fünf Dialoge wiederholt er, wenn nicht einmal dann zehnmal, dass das Universum unendlich ist und dass es unendlich viele Welten gibt. Davon ist die heutige Wissenschaft mehr oder weniger auch überzeugt. Was aber Bruno von den heutigen Wissenschaftlern unterscheidet ist, dass er behauptet, diese anderen Welten seien der Erde ähnlich und sind von Lebewesen bewohnt. Selbst die Sonne, diesen Feuerplaneten, hält er für bewohnbar. Die Astronomen bemühen sich, herauszufinden, ob Leben auf anderen Planeten ist oder überhaupt sein kann, aber bisher ist nichts derartiges entdeckt worden. Dass tut Bruno aber keinen Abbruch, denn gerade seine weitschweifige Phantasie macht das zum teil schwierig zu lesende kleine Büchlein, lesenswert. Bis heute ist Bruno von der Kirche nicht rehabilitiert worden, aber obwohl Bruno Abstand vom christlichen Glauben genommen hatte, bekannte er sich kurz vor seinem Tod zu seinem Glauben: "Auch ich habe einen Glauben, nicht unedler, als es der christliche Glaube ist! Ich bin erfüllt von der göttlichen Harmonie unseres Weltganzen...Ich fühle mich wie ein Stäubchen im Angesicht der Unendlichkeit".
Ein gutes Universum für gute Menschen 5 von 5 Punkten Astrophysik scheint ja eine sehr nüchterne Disziplin zu sein. Jede Menge Mathematik und Planeten, die auch ohne Menschen funktionieren. Anders bei Giordano Bruno: Ein unendlich ausgedehntes Universum, dass einem lebendigen Organismus ähnlich ist! Bruno hat das Buch 1591, ein Jahr vor seiner Verhaftung, veröffentlicht. Das Buch enthält im Gegensatz zu den Werken Galileis keinerlei Mathematik. Dennoch erscheint das Buch heute modern. Schließlich wird die Vorstellung eines unendlich ausgedehnten Universums von Naturwissenschaftlern ernsthaft diskutiert (siehe etwa "Der Urknall kommt zu Fall. Kosmologie im Umbruch." des Astrophysikers Hans Jörg Fahr). Während der Lektüre des Buches kann man Urlaub nehmen vom Materialismus. Oder, wie es Ernst Bloch ausdrückt: "Die Materie, die man grau nennt und plump, bleiern, tot und stumpfsinnig, wird gerettet von Giordano Bruno." Das Buch ist auch von Nicht-Mathematikern zu bewältigen, die sich aber zum Lesen Zeit lassen müssen. Die fünf Dialoge werden sehr lebhaft geführt. Ironische Bemerkungen zu den Anhängern Aristoteles' sind amüsant zu lesen. Bemerkenswert ist, dass sich Bruno - der am 17. Februar 1600 auf dem Campo de fiori als Ketzer öffentlich verbrannt wurde - auch auf theologische Argumente stützt. So sei der Intellekt Gottes nicht von seinem Handeln zu unterscheiden. Bruno glaubt, dass Gott das Unendliche nicht weniger will als das Endliche.Ein mehr als 400 Jahre altes, top-aktuelles und notwendiges Buch! |
Sternbilder und ihre Legenden Werner Perrey Gebundene Ausgabe, September 2007 Verkaufsrang: 149903 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Von den 48 Sternbildern, die uns von Ptolemäus überliefert worden sind, können wir nur 46 ganz oder teilweise sehen. Diese sind auf 36 Bildtafeln abgebildet. Zu jedem Sternbild wird die Legende erzählt, wobei der Verfasser auch hier auf die ältesten Quellen (Homer, Ovid, Nonnos u. a. ) zurückgegriffen hat.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Tolles Buch 4 von 5 Punkten Ich habe große Freude mit diesem Buch. Es enthält zu jedem Sternbild am Himmel eine Geschichte zu seiner Entstehung. Man kann anhand der Überlagerung von dem Sternbild wie es am Himmel zu sehen ist und der Zeichnung (z.B. Löwe) sich die Bilder sehr gut vorstellen und wenn man in den Himmel blickt diese Zeichnung wieder erkennen. Sehr zu empfehlen. |
Schrödingers Kätzchen und die Suche nach der Wirklichkeit John Gribbin Taschenbuch, März 2003 Verkaufsrang: 123554 Im Wunderland der Quantenmechanik Es hat sich herumgesprochen, dass im Quantenuniversum der gesunde Menschenverstand, wenn es denn je so war, keine Bedeutung besitzt. War bereits die Relativitätstheorie ein Buch mit sieben Siegeln, so ist die Quantenmechanik ein groteskes Szenario, in dem weder Raum noch Zeit ihre Fassung bewahren. Allein das berühmte Doppelspaltexperiment birgt die unglaubliche Erkenntnis, dass ein Atom sich zur selben Zeit an zwei Orten befinden kann. Ob etwas ist oder nicht ist, ist nicht länger eine objektive Wirklichkeitsaussage, sondern gilt als abhängig vom Beobachter, dessen Beobachtung über "Sein oder Nichtsein" entscheidet. Das Verhältnis von Subjekt und Objekt ist in der bizarren Welt von Elektronen und Photonen in heillose Wallung geraten. Jenseits der Fachwelten scheint der Zugang zu dieser Wissenschaft weitgehend verschlossen. Zwischen Science und Science Fiction sind keine trennscharfen Aussagen mehr möglich. Diesem Dilemma widmet sich John Gribbin, der seit seinem Bestseller Auf der Suche nach Schrödingers Katze seine Qualitäten als plastisch formulierender Wissenschaftsjournalist bewiesen hat. Gribbin weiß nicht nur, wovon er redet, er besitzt auch die metaphorische Kraft, solche Bilder zu wählen, die dem Laien die Scheu vor der Quantenrevolution nehmen. Gribbin sagt selbst, dass er gar nicht damit gerechnet hatte, sich diesem verschlungenen Thema ein zweites Mal zu widmen. Diesmal geht es vor allem um den Versuch, die Widersprüche der so genannten "Kopenhagener Schule" aufzulösen. Besonders aufregend ist der Versuch, die Welt der Makroskopie und Mikroskopie mit Hilfe von John Cramers Transaktionsinterpretation zu versöhnen. Daraus resultieren Diskurse, die weit in das vormalige Herrschaftsgebiet der Philosphie hineinreichen: Hat der Mensch einen freien Willen oder ist sein Handeln nur das Produkt der atemporalen Logik von Photonen? Gribbin bietet Lösungen an, aber der Leser darf seine Schlüsse selbst ziehen, da das Quantenuniversum noch längst nicht endgültig durchdrungen ist. Es wird noch viele Überraschungen geben, die die Fundamente der Welt, in der wir leben, zum vielleicht größten Abenteuer der Forschung werden lassen. Im Gegensatz aber zu wilden Spekulationen des "new age" basieren Gribbins Darstellungen auf "facts", die brisant genug sind, auch dem Alltagsverstand die paradigmatischen Umwälzungen des "Quanten-Daseins" zu vermitteln, ohne in mystische Schwärmereien zu verfallen. --Dr. Goedart Palm
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Mystische Physik und die Frage nach der Realität ! 5 von 5 Punkten Seit dem Doppelspaltexperiment ist der klassische reduktionistische Determinismus in der Physik verlorengegangen. Wir müssen uns ernsthaft fragen was ist in unserer Welt noch real? Gibt es unabhängig von dem menschlichen Bewusstsein eine Realität ? Oder erzeugt erst die Beobachtung durch den menschlichen Geist das materielle Universum ? Vorsicht, die Lektüre dieses Buches kann Ihren Verstand gefährden ! Gribbin schafft es wie kaum ein anderer nach allgemeinverständlicher Einführung die Paradoxien der Quantenphysik zu erläutern. Interessanterweise finden sich in alten östlichen Philosophien wie dem Buddhismus viele Konvergenzen. Wer noch tiefer in das Mysterium der Quantenrealität eintauchen will sollte das Werk GOTTE GEHEIME GEDANKEN lesen .
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Jenseits von Anfang und Ewigkeit, Audio-CD Rüdiger Vaas, Veit Kügow Audio CD, 1. Januar 2006 Verkaufsrang: 190531 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Vor 13,7 Milliarden Jahren ist unser Universum mit dem Urknall entstanden. Während Kosmologen die Ereignisse danach schon recht gut verstehen, ist ihnen der Urknall selbst nach wie vor völlig rätselhaft. Wie kam es dazu? Gab es etwas davor, oder gelangten Raum, Zeit, Materie und Energie schlagartig aus dem Nichts zur Existenz? Ein absoluter Anfang und eine Entstehung des Kosmos aus dem Nichts wäre freilich genauso mysteriös wie eine Ewigkeit der Welt und deren fortwährende Veränderung. Deshalb haben Kosmologen nach Alternativen gesucht - und sind zu verblüffenden Ergebnissen gekommen. Eine Zufallsschwankung aus einem zeitlosen Quantenvakuum könnte der Ursprung aller Dinge gewesen sein - oder eine Region mit kreisförmiger Zeit, aus der sich das Universum gleichsam selbst ins Dasein katapultierte.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Hätten Sies gewusst? 5 von 5 Punkten Vor 13,7 Milliarden Jahren ist unser Universum mit dem Urknall entstanden. Während Kosmologen die Ereignisse danach schon recht gut verstehen, ist ihnen der Urknall selbst nach wie vor völlig rätselhaft. Wie kam es dazu?
o Gab es etwas davor, oder gelangten Raum, Zeit, Materie und Energie schlagartig aus dem Nichts zur Existenz?
o Ein absoluter Anfang und eine Entstehung des Kosmos aus dem Nichts wäre freilich genauso mysteriös wie eine Ewigkeit der Welt und deren fortwährende Veränderung.
o Deshalb haben Kosmologen nach Alternativen gesucht - und sind zu verblüffenden Ergebnissen gekommen.
o Eine Zufallsschwankung aus einem zeitlosen Quantenvakuum könnte der Ursprung aller Dinge gewesen sein - oder eine Region mit kreisförmiger Zeit, aus der sich das Universum gleichsam selbst ins Dasein katapultierte.
"bild der wissenschaft"-Astronomieredakteur Rüdiger Vaas stellt die neuen Modelle zur Erklärung des Urknalls vor und beschreibt, wie alles aus (fast) nichts entstanden sein könnte.
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Als die Welt stillstand: Galileo Galilei - verraten, verkannt, verehrt Atle Naess Gebundene Ausgabe, November 2005 Verkaufsrang: 177736 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der norwegische Schriftsteller Atle Naess beschreibt allgemeinverständlich Leben und Werk des Mathematikers und Physikers Galileo Galilei. Für diese Kurzbiographie erhielt er den wichtigsten norwegischen Literaturpreis "Brageprisen". Aus Rezensionen der norwegischen Ausgabe: "Mit umfassender Kenntnis und sicherem Erzählstil hebt Naess die epochemachenden Arbeiten hervor, die die Grundlage der modernen experimentellen Naturwissenschaften bilden... ein Buch, das ...als ein sehr lesenswerter Essay hervorsticht." Per Anders Madsen, Aftenposten Morgen "Die Biographie ... stellt eine interessante kulturhistorische Studie dar und kann auch als Roman gelesen werden." Atle Abelsen, Teknisk Ukeblad
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Hervorragender Zugang zu Galileo Galilei 5 von 5 Punkten Dem Autor Atle Naess ist es hervorragend gelungen, Leben und Werk des großen Galileo Galilei vollständig und gut lesbar darzustellen. Wir erfahren viel über Elternhaus, Ausbildung, Karriere, Lebensumstände, die Probleme mit der katholischen Kirche und noch viel mehr. Ich habe einige Werke über Galileo Galilei gelesen, doch keines hat mir den Zugang zu ihm so eröffnet wie dieses Buch. Die deutsche Übersetzung ist in etlichen Punkten fehlerhaft, was dem sehr positiven Gesamteindruck meiner Meinung nach keinen Abbruch tut.
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Skurrile Quantenwelt Silvia Arroyo Camejo Gebundene Ausgabe, Februar 2006 Verkaufsrang: 90287 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ein Quantenobjekt, beispielsweise ein Elektron, ist verschiedene Dinge gleichzeitig, kann Welle und/oder Teilchen sein -- und das auch noch abhängig davon, ob es beobachtet wird oder nicht. Dem in klassischer naturwissenschaftlicher Logik geschulten Rezensenten kommt dies wie purer Wahnsinn vor. Purer Alltag, so die Autorin, sei es hingegen in der Welt des Mikrokosmos mit einer Grundgröße von etwa 10 hoch -10 m, was etwa der Größe eines Atoms entspricht. In unserer Makrowelt von im Schnitt 10 hoch -1 m als Referenzgröße sind Quantenphänome unvorstellbar, sind "irgendetwas Seltsames" eigener Art. In Worten lässt sich die Heisenbergsche Unschärfetheorie kaum treffender Ausdrücken. Und mit ungläubigem Staunen liest man weiter. Doppelspaltexperiment, Compton-Effekt, Bohr-Einstein-Relation und die berühmte Kopenhagener Konferenz von 1929 -- mit Skurrile Quantenwelt ist der erst 17 Jahre alten Silvia Arroyo Camejo ein Buch geglückt, das unterhaltsame Wissenschaftsgeschichte und die durchaus anspruchsvolle Erläuterung eines naturwissenschaftlichen Phänomens miteinander harmonisch in Einklang bringt. Arroyo Camejos Begeisterung für die skurrile Welt der Quanten, Formeln und Herleitungen ist jederzeit spürbar und ansteckend. Ihre Faszination war groß genug, um sich ihr Wissen neben der Schule im Alleingang anzueignen und dieses Buch zu schreiben. Dass es sich dabei um weit mehr als Populärwissenschaft handelt, zeigt ihr Werdegang: Direkt nach dem Abitur begann sie, neben ihrem Physik-Studium, am Hahn-Meitner-Institut für Struktur- und Solarenergieforschung zu arbeiten. --Dr. Stefan Rusche
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 23 Bewertungen)
Einfach genial 5 von 5 Punkten Silvia Arroyo Camejos Buch ist eine Sensation. Es stellt einerseits ein gelungenes Bindeglied zwischen populärwissenschaftlicher und Universitäts-Fachliteratur dar. Andrerseits schafft es die Autorin, das gesamte Thema Quantentheorie in kompakter Form darzustellen, ohne dass man den Eindruck hat, sie hätte etwas Wesentliches vergessen. Wo es sinnvoll erscheint, setzt sie dosiert für Interessierte mathematischen Formalismus ein. Stets können diese Stellen aber von mathematisch nicht Versierten überlesen werden. Sie sind nur Ergänzung, nicht aber Voraussetzung für das Verständnis des Buches. Schon das allein ist eine sehr mutige Tat, wenn man bedenkt, dass Autoren naturwissenschaftlicher Populärliteratur in ihren Büchern die Mathematik scheuen wie der Teufel das Weihwasser.
Im Einzelnen behandelt die Autorin folgende Themen: Sie gibt einen historischen Abriss, wie es zur Quantenhypothese kam. Camejo beginnt mit der Klärung einiger Grundbegriffe wie Licht, Materie, Frequenz, Wellenlänge, Elementarteilchen, etc., um dann über wichtige Schlüsselexperimente zu sprechen, die Meilensteine der Quantentheorie sind. Sie geht hier auf den photoelektrischen Effekt und seine Erklärung durch Einstein ein, stellt das Doppelspaltexperiment mit Photonen und Elektronen dar, beschreibt den Compton-Effekt und die Heisenberg'sche Unschärferelation. Großen Raum nimmt die Bohr-Einstein-Debatte ein, die auch noch im Kapitel "Das EPR-Paradoxon" auftaucht. Ebenfalls ausführlich werden die verschiedenen Atommodelle von Demokrit bis zum Orbitalmodell als Lösung der Schrödinger-Gleichung behandelt. Weitere Kapitel widmen sich dem Paradoxon von Schrödingers Katze, den verschiedenen Interpretationen des quantenmechanischen Formalismus sowie der Bell'schen Ungleichung als Voraussetzung von Schlüsselexperimenten zur Entscheidung über die Vollständigkeit der Quantentheorie. Am Schluss gibt Silvia Arroyo Camejo eine Übersicht über die Anwendungen der Quantenphysik und beschreibt in einem gesonderten Kapitel die Bestrebungen der Physiker Quantentheorie und Allgemeine Relativitätstheorie zu vereinigen. Die Notwendigkeit dieser Vereinigung ergibt sich aus der Tatsache, dass die Singularitäten der Allgemeinen Relativitätstheorie (Schwarze Löcher) quantenmechanisch unmöglich sind, weil sie der Heisenberg'schen Unschärferelation widersprechen, deren Gültigkeit nicht bezweifelt werden kann.
Die Autorin schreibt einen flüssigen Stil und bemüht sich stets um eine klare Ausdrucksweise. Abgesehen von ein paar kleinen Fehlern, die aber verzeihlich sind, ist das Buch makellos. Ich habe es mit großem Vergnügen gelesen und kann es nur jedem empfehlen, der ein bisschen Interesse an dem Thema hat. Er wird so schnell kein zweites Buch finden, das dieses Thema auf 292 Seiten dermaßen umfassend und vor allem so kompetent behandelt. Wenn man dann noch bedenkt, dass Silvia Arroyo Camejo dieses Buch als Schülerin im Alter zwischen 17 und 19 geschrieben hat, kann man nur vor Respekt den Hut ziehen.
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Kosmos. Entwurf einer physischen Weltbeschreibung Alexander von Humboldt Gebundene Ausgabe, September 2004 Verkaufsrang: 29417 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Er war ein weit gereister Universalgelehrter, in der ganzen Welt bekannt und bewundert. Ein Frauenschwarm, bei dem auch Männer glänzende Augen bekamen. Zu seinen Verehrern zählten Johann Wolfgang von Goethe ebenso wie Edgar Allan Poe, und zu seinen Vorlesungen pilgerte begeistert ganz Berlin, vom einfachen Arbeiter bis zum preußischen König. Als Forscher und als Denker war Alexander von Humboldt eine Klasse für sich -- um so verwunderlicher, dass diese so faszinierende Gestalt der deutschen Geistesgeschichte vielen seiner Landsleute bis heute nahezu gänzlich unbekannt geblieben ist. Dies dürfte sich jedoch schnell ändern, denn mit Hans Magnus Enzensberger hat sich ein bekannter zeitgenössischer Bewunderer Alexander von Humboldts für eine Wiederentdeckung von Person und Werk stark gemacht, der für diesen Plan namhafte Mitstreiter aus Politik und Wissenschaft gewinnen konnte. Eine Lichtgestalt wie der jüngere der beiden Humboldt Brüder, so hofft man, könnte auch der zunehmend verbissenen Debatte um den bedauernswerten Zustand der deutschen Bildung zwischen Pisa und Bologna eine positive Orientierung geben. Ein wenig von der Begeisterung seines damaligen Berliner Publikums können heutige Leser nun nachvollziehen, wenn sie in jenem Werk auf Entdeckungsreise gehen, das aus den Vorlesungen Humboldts entstand: der Kosmos, laut Untertitel der "Entwurf einer physischen Weltbeschreibung". Was damit gemeint war, hat Humboldt folgendermaßen beschrieben: "Ich habe den tollen Einfall, die ganze materielle Welt in einem Werke darzustellen, das zugleich in lebendiger Sprache anregt und das Gemüth ergötzt." Auf nahezu tausend Seiten entfaltet der Kosmos ein überwältigendes Panorama des verfügbaren Wissens, ein wahrlich erschöpfendes Magazin wissenschaftlicher Weltbeschreibung, das bei aller Empirie jedoch geradezu verführerisch unterhaltsam, eben 'ergötzend' bleibt. Heute wäre Humboldt sicher ein Star der Wissenschaftsbelletristik wie Hawkins, Gould oder Pinker, und sein Werk lebt vor allem vom jugendlichen Enthusiasmus des romantischen Eroberers fremder Welten, der den deutschen Alexander mit seinem antiken Vorbild verbindet. Humboldts Kosmos lohnt auch heute eine Entdeckung und verdient viele neugierige, wagemutige und wissensdurstige Leser, die bereit sind, sich von der Begeisterung des Autoren anstecken zu lassen. --Peter Schneck
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Vermächtnis einer großen Konfession 5 von 5 Punkten Was hat uns dieses Werk, das zur Zeit seines Erscheinens der Bestseller des berühmtesten Naturforschers seiner Epoche war, heute noch zu sagen? Viel mehr, als die eineinhalb Jahrhunderte rasender Veränderungen erwarten lassen, die uns davon trennen. Humboldt ist zwar als Verkörperung des zur Gesamtschau befähigten Allround-Spezialisten einzig und unwiederholbar; seine frühe Wegweisung zu einem transdisziplinären Wissenschaftsverständnis, das nicht nur die Naturwissenschaften untereinander vernetzte, sondern auch die Humanwissenschaften weiter zu ihrem Recht kommen ließ, ist aber im Grunde aktueller denn je. Die Idee der ganzheitlichen Menschenbildung, die ihn mit seinem Bruder Wilhelm und mit Goethe verband, ist wohl nie umfassender konkretisiert worden als eben in Alexander von Humboldts „Kosmos". Und wer die Schönheit deutscher Sprache nicht nur in der Dichtung sucht, sondern in der Beschreibung unserer vielgestaltigen Welt überhaupt, wird von Humboldt mit einem unerschöpflichen Reservoir beschenkt.
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Die Planeten: Mit einem aktuellen Nachwort von Dava Sobel Dava Sobel Broschiert, Juli 2007 Verkaufsrang: 177810 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der Kosmos ist kalt, groß und unbegreifbar? Nicht bei Dava Sobel. Unnachahmlich vermittelt sie Wissenschaft erzählerisch und packend. Wer nach den Sternen fragt, so die Botschaft dieses charmanten und klugen Buches, wird am Ende immer wieder auf der Erde landen. Denn die Geschichte der neun Planeten ist nicht nur die Geschichte ihrer Entdecker, sondern sie erzählt auch davon, wie man den Himmelskörpern seit Menschengedenken eine Bedeutung in Kunst, Mythologie und Literatur zugeschrieben hat. Eine Reise zu den Sternen auf neuen und niemals vermuteten Wegen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Die Schönheit des Kosmos 4 von 5 Punkten Dava Sobel schildert die acht bis neun Planeten der Sonne - auf die Herabstufung Plutos geht sie im Nachwort gesondert ein, da sie Mitglied des Ausschusses für Planetendefinition ist - auf unkonventionelle Weise, indem sie Naturwissenschaft und Mythos, Wissenschaftshistorie und Astrologie miteinander verbindet, allerdings, ohne die einzelnen Bereiche zu einem dubiosen Brei zu vermischen. Mit Esoterik und New Age haben ihre Ausführungen also nichts zu tun, auch wenn die Autorin den Blick des Lesers zuweilen von der Wissenschaft fort und auf ästhetische Aspekte hinlenkt. Bei aller Sachlichkeit liegt dem Buch ein tiefer, immer spürbarer Respekt vor der Schönheit des Kosmos zugrunde.
Die Kapitel sind sämtlich individuell gestaltet. So schreibt Caroline Herschel, Schwester und Mitarbeiterin von Sir William Herschel, im Kapitel über Uranus und Saturn einen fiktiven Brief an die Kometenentdeckerin Maria Mitchell, eine Astronomin (!) des 19. Jahrhunderts. Das Marskapitel ist gewissermaßen aus der Perspektive eines 1984 entdeckten, besonders interessanten Marsmeteoriten verfasst, der in der Antarktis entdeckt wurde. Und Venus wird - natürlich - intensiv unter dem Gesichtspunkt der Schönheit betrachtet. Das Buch ist in einem lebendigen Stil verfasst, zugleich versteht es die Autorin, astronomisches Wissen anschaulich und leicht verständlich zu vermitteln. Wer nicht mit allen Begriffen zurechtkommt, wird im Glossar fündig, und für besonders Interessierte gibt es am Ende des Buchs zu jedem Kapitel noch detailliertere Informationen.
Der Leser lernt die Planeten aus unterschiedlichsten Blickwinkeln kennen, so, wie unsere Vorfahren in den frühen Hochkulturen, der Antike und dem Mittelalter sie sahen, und so, wie hochmoderne Technik sie uns darstellt und interpretiert. Zwar enthält das Buch keine Abbildungen, doch dank der präzisen Schilderung sieht der Leser die Planeten und Details ihrer Oberfläche, Atmosphäre oder Ringe regelrecht vor sich, insbesondere, wenn er die neueren Missionen zum Mars und zu den Gasplaneten verfolgt hat und ihm die entsprechenden Bilder noch vertraut sind.
Ein sehr empfehlenswertes Buch über die Planeten, in seiner Anschaulichkeit beinahe ein Reiseführer, das sich nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Jugendliche eignet und eine gekonnte Mischung aus Feierabendlektüre und Sachbuch darstellt. |
Das Sonnensystem: Planeten und ihre Entstehung Bernd Lang Taschenbuch, Dezember 2006 Verkaufsrang: 123026 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eine Sonne und ihre Planeten gehören nicht zufällig zusammen - sie entstehen systematisch miteinander, wenn sich interstellare Materie zu einem neuen Stern verdichtet, der anfangs von einer Hülle aus Gas und Staub umgeben ist. In bestimmten Regionen konzentrieren sich Staubteilchen, wachsen dort zu größeren Strukturen heran um schließlich mit Hilfe der Gravitation in einem gnadenlosen Konkurrenzkampf Planeten zu bilden. Die allermeisten Objekte blieben jedoch klein oder wurden von großen geschluckt. So befinden sich in unserem Sonnensystem noch heute unzählige Asteroiden, die in bestimmten Abständen um die Sonne gehäuft auftreten. Bernd Lang schildert in diesem knappen und reich illustrierten Buch unserer neuen Astronomie-Reihe gleichsam die physikalische Entstehungsgeschichte der Planeten, deren faszinierende Portraits der Leser ebenso zu sehen bekommt wie jene Merkmale, welche für die heutigen Astronomen von zentraler Bedeutung sind. Am Ende verstehen wir, warum Planeten in mehreren Entwicklungsstufen entstehen. Zumindest aus astronomischer Sicht haben die großen Gasplaneten Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun eine höhere Entwicklungsstufe erreicht als die terrestrischen Planeten Merkur, Venus, Erde und Mars. So gesehen sind Pluto und der jenseits von ihm entdeckte Planet Xena eigentlich gar keine richtigen Planeten. Eingebettet in den größten Asteroidengürtel unseres Sonnensystems ziehen diese halbfertigen Planeten mit unzähligen anderen Objekten ihre eigenwilligen Bahnen am Rande des Sonnensystems.
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Ahnerts Astronomisches Jahrbuch 2008: Die wichtigsten Ereignisse im Überblick. Sonne, Mond und Planeten im Jahresverlauf mit praktischen Monatssternkarten
Broschiert, September 2007 Verkaufsrang: 24826 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Aus den Redaktionen der Zeitschriften "Sterne und Weltraum" und "Astronomie heute": Ahnerts Astronomisches Jahrbuch ist das unentbehrliche Standardwerk für Hobbyastronomen. Im handlichen Zeitschriftenformat enthält es alle wichtigen Informationen über die Himmelsereignisse 2008, versehen mit Tabellen, Diagrammen und einem reichhaltigen Hintergrundwissen. So können sowohl Einsteiger als auch fortgeschrittene Sternfreunde Monat für Monat ihre eigenen Beobachtungen planen und auswerten. In den Monatsübersichten wird u. a. dargestellt, welchen Planeten und hellen Sternen der Mond begegnet, wie die Sichtbarkeitsbedingungen der Planeten sind und welche Sternschnuppenströme zu beobachten sind. Amateurastronomen werden dabei sorgfältig angeleitet, die Planeten und Sternbilder am Himmel zu finden, und erhalten zudem noch wertvolle Tipps zur Beobachtung von Deep-Sky-Objekten mit dem Fernrohr.
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Vom Quant zum Kosmos
Broschiert, Juni 2006 Verkaufsrang: 205206 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wie ist das Universum entstanden? Wird es sich ewig ausdehnen oder kollabieren? Woher kommt die Masse? Gibt es Dunkle Materie oder dunkle Energie? Wie sind Schwarze Löcher zu erklären? Diesen und anderen Fragen versuchen Physiker mit Hilfe der Quantentheorie auf den Grund zu gehen. Den Weg dorthin markieren vielversprechende Ideen wie Strings, Membrane oder Supersymmetrie. Das Dossier spannt den Bogen vom ganz Kleinen zum ganz Großen und berichtet von neuen Beobachtungen und macht mit unterschiedlichen Gedankenexperimenten der theoretischen Physiker vertraut.
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Praxishandbuch Astrofotografie. Eine Anleitung für Hobby-Astronomen Klaus-Peter Schröder Gebundene Ausgabe, April 2003 Verkaufsrang: 183283 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Sehr interessantes Buch 5 von 5 Punkten Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen. Es denkt fast alle Bereiche der Amateur-Astrofotografie ab. Beginnend mit der Kamera Auswahl, über Fototipps für die einzelnen Breiche (Planeten, Sonne, Mond, Sternfeld und DeepSky) bis hin zu endgültigen Bildverarbeitung. Der Autor gibt dazu noch Ratschläge wo man seinen nächsten Astrourlaub planen sollte und welche Regionen sich mit Auto und mit Flugzeug erreichen lassen. Abschließend werden noch Tipps zur eigenständigen Entwicklung von Filmen gegeben und eine Reihe weiterführender Links ermöglicht eine weitere Möglichkeit sich zu informieren. |
Natur- und Himmelsforscher: Was Kinder wissen wollen. Bildung fängt im Kindergarten an Irmgard Maria Burtscher Taschenbuch, April 2003 Verkaufsrang: 159893 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Was passiert, wenn man Wasser heiß macht? Wie entsteht ein Regenbogen? - Kinder sind die geborenen Natur- und Himmelsforscher. In diesem neuen Band wird gezeigt, wie Kinder ihre Fragen durch Experimente selbst beantworten können. Alle Experimente sind leicht durchzuführen. So lernen Kinder die Eigenschaften des Wassers und der Luft, die Geheimnisse von Sonne und Mond, die Phänomene des Wetters und der Zeit kennen. Die beschriebenen Phänomene werden leicht verständlich erklärt, damit die Erzieherinnen auch auf die kniffligste Frage noch eine Antwort geben können.
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Der kreative Kosmos: Geist und Materie aus Information Thomas Görnitz, Brigitte Görnitz Taschenbuch, September 2006 Verkaufsrang: 119022 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das Verstehen von Gehirn und Bewusstsein, das Leib-Seele-Problem und die Frage nach dem freien Willen, ist heute die zentrale Aufgabe der Wissenschaft. Thomas und Brigitte Görnitz, ein Physiker und eine Psychologin, stellen in "Der kreative Kosmos" eine revolutionäre Lösung vor. Eine kosmologisch begründete abstrakte Quanteninformation liefert die Basis für Materie und Geist. Die Evolution des Kosmos, des Lebens und des Bewusstseins kann damit unter einer einheitlichen Sicht erfasst werden, die unsere psychischen Erfahrungen mit den modernen physikalischen und biologischen Erkenntnissen auf einer wissenschaftlichen Grundlage versöhnt.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Sehr seltsam.... 1 von 5 Punkten Zugute halten kann man dem Buch, dass das Thema ein interessantes ist - allerdings nicht so interessant wie die Tatsache, dass es weitgehend positive Kritik erhalten hat. Denn das Werk ist - und ich kann mir nicht vorstellen, mit dieser Ansicht allein im Wald zu stehen - eine kuriose Ansammlung von Stilblüten und ein beachtliches Reservoir schräg bis überhaupt nicht begründeter Annahmen. Die generelle Linie, das "worauf es hinaus läuft", mag interessante Ansätze enthalten; wenn jedoch im Detail so schludrig formuliert und argumentiert wird, steht das ganze auf tönernen Käsefüßen.
Zugegeben, ich bin etwas sauer, halb auf mich selbst, weil ich, nachdem ich mal wieder Lust auf eine aktuelle naturwissenschaftlich-philosophische Lektüre bekommen hatte, nach offenbar zu kurzem Durchblättern des Werkes 15 EUR versenkt habe - der eine oder andere Satz meiner "Rezension" fällt daher ein wenig polemisch aus.
Ein paar Beispiele:
Familie Görnitz, er Professor für Didaktik der Physik, sie u.a. Tierärztin, schwadroniert in einem der Anfangskapitel mal eben über KI (Künstliche Intelligenz) und deren Möglichkeit, sich selbst zu erkennen:
"Für eine echte Selbstreflexion ist aber eine Struktur notwendig, die in einer mathematisch durchgeführten und ausgearbeiteten Form vorliegen sollte und damit als verstanden begriffen werden darf. Dies wird bisher nur von der Quantentheorie geboten. Zwar ist es zutreffend, dass man ein Quantensystem bis zu einem gewissen Grade durch ein klassisches System simulieren kann, aber eine solche Simulation von Bewusstsein wird das eigentliche Selbstbewusstsein, das wir von uns Menschen kennen, nicht erreichen können." (Kap. 1.3.1., S. 9 im TB)
Wow! Was für Aussagen stecken in diesem Absatz. Wir fassen zusammen:
- Selbstreflexion (auch noch mit dem Attribut "echt" versehen) benötigt eine mathematisch fundierte Struktur
- Mit einer mathematisch ausgearbeiteten Form gilt ein Sachverhalt als verstanden
- Nur die Quantentheorie kann "das"
- Ein "klassisch" aufgebautes KI-System kann "eigentliches Selbstbewusstsein" - menschliches - nicht erreichen; im Gegensatz zu einem mit einer quantenphysikalischen Basis? Der Gegensatz wird zwar nicht expliziert, aber suggeriert. Lt. Cmd. Data?
Und es geht munter weiter:
"Falls es einmal gelingen sollte, Quantencomputer auch noch mit der Flexibilität und Beziehungsfähigkeit (sic!) auszurüsten, wie sie biologische und zugleich (sic!) soziale Systeme besitzen, und mit denen dann durch die Quanteneigenschaften sowohl echte Spontanität als auch echte Selbstreflexion (sic!!!) möglich würde, dann würde sich das Problem der KI in einem neuen Lichte darstellen." (dito)
Stattet man also Quantencomputer mit Beziehungsfähigkeit aus (das beste Beispiel aus der Wirklichkeit für so etwas ist sicher wieder Lt. Cmd. Data), wird echte Selbstreflexion möglich. Nochmal wow.
Dieses Jahr (2007) wurde der erste 16 Qubit-Quantencomputer vorgestellt, der ein Sodoku löste und einen Terminplan erstellte. Wir werden sehen, was nach dem Beziehungsfähigkeit-Upgrade passiert. Was die "echte Spontanität", die die Familie Görnitz vermutlich aus der prinzipiellen Unvorhersagbarkeit quantenmechanischer Wellenfunktionskollapse emergieren lässt, in einem Quantencomputer zu suchen hat, sei dahin gestellt - sollte sie als eine aus der Bauweise eines Quantencomputers resultierende "Eigenschaft" auftreten (nach dem Motto "So ein Quantencomputer hat doch bestimmt alle möglichen quantenphysikalischen Eigenschaften"), haben wir nicht nur ein Problem mit der kalkulatorischen Zuverlässigkeit des Systems (und ganz gewiss kriegen wir keine Turingfähigkeit geschenkt).
Über die "echte" (die inflationäre Verwendung solcher Adjektive lässt aufhorchen) Selbstreflexion schweige ich.
Und so weiter.
Qubits und Schwarze Löcher 4 von 5 Punkten Das Buch ist zweierlei: Zum einen der Versuch ausgehend von der Entropie Schwarzer Löcher eine Denkmöglichkeit für Willensfreiheit mit Hilfe der Quantentheorie zu schaffen. Zum anderen ist es eine Ansammlung stark komprimierter Abhandlungen über für die menschliche Existenz notwendige Phänomene (Urknall, Kosmologie, Evolution, Quantenmechanik, Psyche...). Desweiteren gibt es Interessantes aus Leben und Denken der Herren Freud, Jung und Pauli.Der erste Aspekt ist zweifelsohne der schwierigere. Viele der Ideen sind zweifelsfrei faszinierend. T. Görnitz gehört zur Minderheit der Physikprofessoren, die der Meinung sind, dass man die Quantentheorie durchaus tiefer verstehen kann und muss, als zu dem Punkt an dem man mit ihr "Dinge" ausrechnen kann. (Die meisten Theoretiker heute sind "Rechner".) Es wird daher den meisten Lesern so ergehen wie mir, dass man über weite Strecken des Buches an vielen entscheidenden Stellen nicht so recht weiß, ob die Argumentführung nun bloße Analogie oder Assoziation ist, oder ob mehr dahinter steht und nur die eigene begrenzte Einsicht nicht erraten lässt, was in den Originalveröffentlichungen an "hard facts" steht. Jedoch spricht mir das Buch an einigen wenigen Stellen sehr aus der Seele, wo die eine oder andere Tatsache um Nuancen anders formuliert wird, als es im "Mainstream" der rechnenden Physik üblich ist (ohne den Formelzusammenhang zu verändern versteht sich). Aus diesem Grund erscheint mir Thomas Görnitz als klarer und tiefer Denker. Den Beitrag seiner Frau vermag ich weniger einzuschätzen, da mir psychologisches Fachwissen fehlt. Wer nun aber vom ersten Aspekt des Buches enttäuscht sein sollte, weil vielleicht erhoffte klare und definitive Aussagen fehlen, für den kann der zweite Aspekt dazu führen, dass das Buch dann doch noch mit Gewinn und Freude gelesen werden kann. Es ist auf jeden Fall höchst spannend, wie sich die Idee der von Sender, Empfänger und Bedeutung abstrahierten Information weiterentwickeln wird. Ein wrikliches Verständnis der Sachlage wird sich - trotz der didaktischen Fähigkeiten der Autoren - am Ende bestenfalls dem eröffnen, der hauptberuflich einsteigt. |
Das Universum. Die grosse Bild-Enzyklopädie Martin Rees Gebundene Ausgabe, 28. September 2006 Verkaufsrang: 193137 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Faszination Weltraum: Diese exzellent bebilderte und fachlich fundierte Enzyklopädie führt durch die unermesslichen Weiten des Alls und gibt Antworten auf unzählige Fragen. Dabei wird die Geschichte der Astronomie und Raumfahrt ebenso behandelt wie die Entstehung des Alls, der neueste Stand der Forschung und ungelöste Rätsel. Detaillierte Profile porträtieren Himmelskörper und Galaxien - von Andromeda bis Ursa Major -, Himmelskarten zeigen Monat für Monat die Sternenkonstellationen. Verfasst von einem Team führender Experten. Eine einzigartige Kombination aus wissenschaftlich präziser Information und spektakulärer Bilddokumentation.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Faszination Weltraum 5 von 5 Punkten Seit der Antike versuchten Astronomen, die Muster der Fixsterne und die Bewegungen von Mond und Planeten zu verstehen, um die Stellung des Menschen im Kosmos zu begreifen. Mit unendlicher Geduld und enormem mathematischem Genie wurden die Gesetze der Planetenbewegungen erforscht. Heute geht es den Naturwissenschaftlern nicht allein um Sternkonstellationen oder die Entdeckung neuer Galaxien, sondern um die Rekonstruktion der Genese des Alls mithilfe der Urknalltheorie.
Es gibt Fragen, die den Menschen beschäftigen, da sie seine conditio humana" ausmachen. Die Stellung des Planeten Erde im Kosmos gehört zweifellos zu diesen Fragen.
In der großen Enzyklopädie Das Universum" werden mit phantastischen Fotografien und Illustrationen die Geschichte der Astronomie und Raumfahrt sowie die Entstehung des Alls nachgezeichnet.
Außerhalb der Grenzen der Milchstraße erstrecken sich unvorstellbare Räume, das Reich der Galaxien. Die entferntesten dieser Galaxien liegen Milliarden von Lichtjahren von der Erde entfernt am Rand des mit modernster Technik ausgeloteten Universums. Doch je weiter der Mensch durch Mondlandung, Marsmission oder neuste Technik ins All vordringt, desto faszinierendere und zugleich unheimlichere Tiefen scheinen sich aufzutun. Dem Herausgeber der Enzyklopädie, Martin Rees, - Professor für Kosmologie und Astrophysik am Trinity College in Cambridge - ist es gelungen, diese Dimensionen, in die normalerweise nur Naturwissenschaftler, Mathematiker, Physiker und Astronomen vordringen, ebenso verständlich wie spannend darzustellen.
Die moderne Technik ermöglicht spektakuläre Bilder, die Einblicke in Räume und Zeiten gewähren, die dem Menschen mit bloßem Auge verschlossen wären. Die Wahrnehmung der Stellung der Erde im Kosmos hat sich dadurch fundamental verändert.
Und wem ist schon bewusst, wenn er die Schönheit des Nachthimmels betrachtet, dass ihn das Licht längst verloschener Sterne erreicht, die nur wenige Millionen Jahre" geleuchtet haben, bevor sie als Supernova explodiert sind?
Das Buch ist weit mehr als ein Nachschlagewerk mit wissenschaftlich fundierten Erläuterungen und Glossar. Wer sich einmal auf diese unfassbare Dimensionen von Zeit und Raum einlässt, kommt von dieser aufregenden Reise durch die Weiten des Alls mit vielen offenen Fragen zurück: Gibt es Planeten, die der Erde ähnlich sind? Gibt es Leben im All? Und wie alt ist das Universum überhaupt?
Sehr schön ! 5 von 5 Punkten Das Buch ist gut gegliedert und schön strukturiert aufgebaut . Die Texte sind allesamt informativ und verständlich , es werden sehr viele Bereiche in der Astronomie belichtet . Zu erst wird das Universum allgemein erklärt , von der Größenordnung über die Raum-Zeit Verknüpfung , Erklärung der Elementarteilchen (mitsamt Antiteilchen) und vielem mehr . Alles ist anschaulich erklärt und dargestellt . Dieses Buch erklärt wirklich alles was es in der Astronomie gibt , auch wird die theoretische Physik gut eingebunden (u.a. Quantengravitation) . Alles in allem , sehr empfehlenswer ! |
Aurelio-Stern: Faszinierende Faltsterne aus Papier Armin Täubner Sondereinband, Juli 2008 Verkaufsrang: 121516 Noch nicht erschienen. Aurelio-Sterne bestechen durch ihre Dreidimensionalität und ihre Vielseitigkeit. Sie bestehen alle aus einem gefalteten Basis-Modul, das in unterschiedlicher Anzahl und Anordnung zusammengeklebt wird. So entstehen aus Papieren Sterne in verschiedenen Größen, ein- oder mehrfarbig, als Lichterkette, Leuchtstern oder Baumschmuck.
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