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Was Sie immer schon über Lacan wissen wollten und Hitchcock nie zu fragen wagten - Slavoj ZizekWas Sie immer schon über Lacan wissen wollten und Hitchcock nie zu fragen wagten
Slavoj Zizek, Mladen Dolar, Alenka Zupancic, Stojan Pelko, Miran Bozovic, Renata Salecl

Taschenbuch, Juli 2002
     Verkaufsrang: 23368      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 11,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Hitchcock reloaded      5 von 5 Punkten
Dieser Band enthält mehrere wirklich geniale lacan'sche Analysen von Hitchcock-Klassikern, wobei Zizeks Essay über "Psycho" selbst schon sowas wie Klassikerstatus erlangt haben könnte. Nach der Lektüre sollte man "Psycho" möglichst als DVD oder Video zur Hand haben - der Drang, den Film nochmal zu sehen, wächst mit jeder Seite Zizek.


Eros, Kosmos, Logos: Eine Jahrtausend-Vision - Ken WilberEros, Kosmos, Logos: Eine Jahrtausend-Vision
Ken Wilber

Taschenbuch, April 2001
     Verkaufsrang: 35038      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 17,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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»Mit Leidenschaft hat Wilber die Grenzflächen, die oft unsichtbaren Überschneidungen von Denken, Wissen, Intuition und Mystik begangen, stets auf der Suche nach einer tieferen Ordnung zwischen Eros, Kosmos und Logos.«
Hans-Jürgen Heinrichs

Wo steht der Mensch in seiner Entwicklung heute? Wie sind wir dahin gekommen? Kann der Mensch in seiner künftigen geistigen Evolution die Trennung von Materie, Leben und Bewußtsein mit ihren verheerenden Konsequenzen überwinden und die ursprüngliche Einheit von Körper, Geist und Seele wiederherstellen?
»Eros, Kosmos, Logos stellt den großartigen Versuch dar, der scheinbar fragmentierten Zufälligkeit eines Geschehens, das wir Universum, Wirklichkeit,...


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)

DER MUT ZUM ALTMODISCHEN DENKEN      5 von 5 Punkten
Bekanntlich krankt unsere Zeit nicht daran, zuwenig Wissen angesammelt zu haben. Die Berge wachsen. Doch Wissen führt nicht auf direktem Weg zur Weisheit und so macht sich ein Unbehagen breit. Nach all dem Forschen und Suchen wird schließlich wieder aus dem „Faust" zitiert und stolz hält man sich für postmodern, was in etwa gleichbedeutend ist mit dem Bekenntnis, daß aus dieser Welt nicht schlau zu werden ist. Das mag am Ende auch stimmen, aber es gibt zumutbare Gründe, warum unser wissenschaftliches Weltbild noch nicht am Ende ist.

Kosmologische Entwürfe, also der Versuch, das Ganze auf einmal zu erklären, sind ja nicht mehr große Mode. Die letzten Universalgelehrten hat man wohl im vorigen Jahrhundert zu Grabe getragen. Aus praktischen Gründen teilt man sich nun die Arbeit auf und erinnert sich gegenseitig daran, über Tellerränder zu schauen, weil zwar der Teufel, aber nicht die ganze Welt im Detail steckt. Hier beginnt der Jammer.

Gewöhnlich sprechen unsere Experten in fächerübergreifenden Diskussionen eine jeweils andere Sprache. Wann konnten sich etwa Psychologen, Theologen, Physiker oder Philosophen auf ein paar Grundbegriffe wie „Natur", „Leben" oder gar „Seele" und „Geist" einigen. Der Widerspruch scheint in unseren Theorien unvermeidlich und wird konsequent der Wirklichkeit unterstellt. Es wird empfohlen, sich die Wahrheit im Plural zu denken.

Ken Wilber hat lange darüber nachgedacht. Er ist der Meinung, daß sich niemand vollständig irren kann und jede gute Theorie durchaus einen Aspekt der Welt erkennt, den sie dann leider schon für das ganze Wesen hält. Wilber vergleicht wissenschaftliche Schulen gern mit den Spektren des Lichts, jeder sieht eine andere Farbe, aber sobald das Geheimnis elektromagnetischer Wellen bekannt geworden ist, sehen sie doch alle dasselbe.

Diesem Geheimnis eines grundlegenden Musters ist Wilber auf der Spur und seine Arbeit stellt verblüffende Vorschläge dar, unser gesamtes Wissen in eine Ordnung zu bringen. Seine Integrationsversuche beziehen auch die Erfahrungen von Religion, Kunst und Alltagskultur ein, was ihm in akademischen Kreisen einen schlechten Ruf oder schlimmstenfalls Ignoranz einbrachte. Tellerränder.

„Eros, Kosmos, Logos" war für mich der Einstieg in Wilbers Denken und ich halte es für sein reifstes Werk. Wer den akademischen Stil nicht mag, sollte seine populärwissenschaftliche Zusammenfassung „Eine kurze Geschichte des Kosmos" lesen. Wer hingegen mit vergleichbarer Literatur intimen Umgang pflegt, wird die Eleganz und Klarheit in Wilbers Darstellung als eine Wohltat empfinden.

Man soll ja vorsichtig mit Schwärmereien sein, aber Leben und Werk dieses Mannes verdanke ich einen guten Teil meines Seelenfriedens. Wilber ist für mich ein Held.

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Wie Bilder Sinn erzeugen: Die Macht des Zeigens - Gottfried BoehmWie Bilder Sinn erzeugen: Die Macht des Zeigens
Gottfried Boehm

Gebundene Ausgabe, 30. Juni 2008
     Verkaufsrang: 91096      Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen.

Preis: € 29,80 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Der Umgang mit Bildern gehört zu den kulturellen Leistungen, über sich Humanität definiert. Zur Klärung ihrer Funktionsweise hinterfragt Gottfried Boehm ihre deiktischen Wurzeln, ihre Logik und ihre Aufhebung im Ikonoklasmus. Er skizziert die Bildgeschichte der Natur, definiert Bilder als zentrales Instrument der Erkenntnisgewinnung und beschreibt ikonisches Wissenals modellhaftes Denken. Von der Archäologie der Zeichnung spannt er den Bogen zu bildlichen Gattungen der Moderne und analysiert den Einfluss von Matisse auf Ausdruck und Dekoration. Eröterungen zur Unbestimmtheit in Bezug auf die Logik des Bildes leiten über zum Bildkurs und zur Untersuchung der Macht, die von Bildern ausgeht.



Ritual und Gewalt: Ethnologische Studien an europäischen und mediterranen Gesellschaften - Thomas HauschildRitual und Gewalt: Ethnologische Studien an europäischen und mediterranen Gesellschaften
Thomas Hauschild

Gebundene Ausgabe, Mai 2008
     Verkaufsrang: 75804      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 24,80 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Noch in den 1980er Jahren galten religiös motivierte Rituale hierzulande als vom Aussterben bedrohte Spezies, als archaische Reste von bestenfalls folkloristischem oder unterhaltungsindustriellem Interesse, die in einer globalisierten, hochtechnisierten und zunehm säkularisierten Welt keine Bedeutung mehr haben würden. Zwanzig Jahre später hat sich diese Situation gründlich geändert. Alte Rituale leben weiter, neue werden erfunden, importiert oder drängen aus anderen Weltgegen nach Europa hinein. Gewaltexzesse, die scheinbar von außen in die westlichen Gesellschaften einbrechen, erweisen sich häufig als rituell grundiert und haben ihre europäischen Resonanzen und Gegenstücke.

Angesichts dessen entwickelt Thomas Hauschild eine neue Sicht auf Rituale und deren Zusammenhang mit Ressentiment und Gewalt. Jenseits von Idealisierung und Dämonisierung, von"aufgeklärtem Westen"und"rückständigem Orient", von postkolonialem Denken und Wissenschaftsgläubigkeit versteht er Rituale als im Kern
politisch neutrale Grenzphänomene an den Rändern textlich überlieferten Wissens, die weniger mit abstrakten politisch-religiösen Überzeugungen zu tun haben als mit den konkreten Lebensbedingungen der Menschen. Hauschild setzt daher auf die Mikroanalyse lokaler ritueller Praktiken und präsentiert höchst anschauliche ethnologische Studien europäischer Gesellschaften und des Mittelmeerraums. Die"Kultur"von Al Qaida wird ebenso untersucht wie die der sizilianischen Mafia, der"Ehrenmord", der"böse Blick"sowie andere magische und religiöse Riten und Fetischismen. Rituale erweisen sich dabei als wertvolle Kulturgüter, die nicht per se Nährboden für Fundamentalismen und Sektierertum sind, sondern aus denen sich wie aus anderen Kulturformen auch gleichermaßen gewalttätige wie friedfertige Konsequenzen ziehen lassen.




Das Alte Testament - Christoph LevinDas Alte Testament
Christoph Levin

Taschenbuch, Februar 2001
     Verkaufsrang: 47078      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Kein anderes Buch hat Religion und Kultur der westlichen Welt beeinflußt wie die Bibel und ihr größerer, Juden und Christen gemeinsamer Teil: das Alte Testament. Christoph Levin beschreibt seinen Aufbau, die Bildung des Kanons und die Überlieferungsgeschichte der Texte. Er stellt das Alte Testament als Teil der Kultur und Religionsgeschichte des Alten Vorderen Orients dar und zeigt zugleich, daß es als Heilige Schrift des Judentums und nicht als Geschichte Alt-Israels entstanden ist. Eine Zeittafel und Literaturhinweise runden diese allgemeinverständliche Einführung ab.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Die Suche nach dem, "was die Welt im Innersten zusammenhält"      5 von 5 Punkten
Das kurze Büchlein von Chr. Levin ist nicht nur für "Laien" äußerst informativ, sondern auch für Theologiestudierende.
Für Laien bietet es einen soliden und kurzweiligen Überblick über die Bücher des Alten Testaments. In erster Linie werden hier nicht wissenschaftliche Forschungsdetails dargestellt, sondern ein gelungener Zugang zur Geschichte, Lebenswirklichkeit und zu den Gründen für die Entstehung der einzelnen Bücher aus Glauben für den Glauben vorgestellt. Dies geschieht auf der Basis einer fundierten, aktuellen, wissenschaftlichen Grundlage.

Für Theologiestudierende bietet es eine ideale Wiederholungsbasis des Examensstoffes. Es werden zwar keine Forschungsmeinungen diskutiert(!), doch ist jedes wichtige Thema angesprochen.
Zu beachten ist, daß Herr Levin besonders im Bezug auf die Datierung und Umfang des JAHWISTEN, der Datierung des Amosbuches und dem Sitz im Leben/Datierung des Hoseabuches Sondermeinungen vertritt! Gerade aber die Forschungsposition Chr. Levins ist über dieses Buch schnell und in seinem gesamten Verständnis des Alten Testaments zu erkennen.

Das Buch ist mit sehr viel Liebe zum Thema geschrieben und das macht das Lesen so fruchtbar.



Kunst und Sehen. Eine Psychologie des schöpferischen Auges - Rudolf ArnheimKunst und Sehen. Eine Psychologie des schöpferischen Auges
Rudolf Arnheim

Taschenbuch, 11. September 2000
     Verkaufsrang: 70622      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 34,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Die Kunst der Bildanalyse ist so alt wie die Kunst selbst. Arnheims Anleitung zum Sehen ist aber immer noch so jung wie bei ihrem ersten Erscheinen 1954. Arnheim ist in seinen Schriften ein immer verständlicher Vermittler. Sein psychologischer Ansatz der Kunstbetrachtung überwältigt, aber vergewaltigt den Leser nicht. An einfachen Beispielen beleuchtet er behutsam und kritisch das Wechselspiel von Form und Farbe, Raum und Licht, Bewegung und Gleichgewicht. Am Ende der Lektüre wird der Leser kaum bemerkt haben, wie viel Material ihm präsentiert worden ist: von der Steinzeit bis zu Picasso. Fast spielerisch entfaltet sich so ein breites Panorama der Kunst.


"Dieses Buch kann in der Tat zur Falle werden". Rudolf Arnheim


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Perception Theory - Rückübersetzt      5 von 5 Punkten
"Theory of Perception" klingt doch viel moderner als Wahrnehmungspsychologie! Was Rudolf Arnheim, geb. 1904 in Berlin mit diesem Buch vollbrachte, ist nichts weniger als eine vollständige Übersetzung seiner gestaltpsychologischen Kenntinsse - bis 1933 in Deutschland gesammelt - mithilfe von refugee scolarships angehäuften Kenntissen angereicherten Übertragungen - bis zu einer neuen Zusammenfassung und Übertragung gestaltpsychologischer Leistungen zu einer Theorie der Wahrnehmung v.a. für künstlerische Interessen. 14 Jahre (1940-54)brauchte er, um dieses Buch zu schreiben. Es beeinflusste Generationen von KünstlerInnen und TheoretikerInnen nachhaltig, da er am Thema, am Stoff die Wirkungsweisen aufzeigt. Hoc est translatio!
Das Minimum ist nicht die message. Übrig bleiben conzepts.
Wo bleiben die Aufträge, ja die waren mit gemeint. Das haben die Jungen verstanden, doch wen haben sie erreicht?
Lebendige Kultur ist das Credo dieses Buches, so zumindest verstehe ich es.

Interesanter Einblick      4 von 5 Punkten
In diesem Buch erhält man einen doch sehr interesanten und auch hilfreichen Blick über das gewohnte, im Sehen und Betrachten, hinaus. Für Künstler (die Klärung dieses Begriffes überlasse ich anderen) können die Erkenntnisse in diesem Buch überaus hilfreich sein und auch für den Laien der wissen will warum Bilder so sind wie sie sind.
Alles in allem gibt es einen Einblick in das Denken hinter der Kunst und wie die Kunst mit der sozialen Kultur verwebt ist.
Einige Behauptung in diesem Buch sind aber auch störend, da sie fragwürdige Erkenntnisse überbewerten und Fragen im Raum stehen lassen -vor allem wenn man selbst in diesem Metier arbeitet.

Ansonsten eignet es sich aufgrund seiner über 500 Seiten hervorragend um damit nach Kunstkritikern zu werfen.



Kopfhörer: Kritik der ungehörten Platten - Kopfhörer: Kritik der ungehörten Platten

Broschiert, April 2008
     Verkaufsrang: 164781      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 11,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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"Man muss Phil Collins nicht gehört haben, um zu wissen, dass er scheiße klingt." Denken Sie an eine bekannte Platte, an ein legendäres Album. Sie kennen es. Vom Hörensagen. Selbst nie gehört. Sie glauben zu wissen, wie die Scheibe klingt, klingen müsste. Sie glauben über die Band, die Musik, die Anhänger oder gar den poptheoretischen Zusammenhang Bescheid zu wissen. Und sicher gibt es gute Gründe, warum Sie die Platte nie gehört haben... Sie schreiben dennoch einfach eine aus dem Blickwinkel: Kenn ich nicht, schreib ich aber trotzdem drüber. So haben sich die Autoren dieses Buches dem Thema "Platten" genähert. Völlig selbstsicher und behauptend. Anmaßend. Voller Ehrfurcht. Entlarvend. Analysierend. Mit dem mangelnden Respekt vor vermeintlichen Meilensteinen der Musikgeschichte. Entstanden ist eine Sammlung, die offenbart, dass der gemeinen Plattenkritik kaum zu trauen ist. Viel Spaß beim Nichthören.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

"Man muss Phil Collins nicht gehört haben...      5 von 5 Punkten
um zu wissen, dass er scheiße klingt". Und man muss nicht lange lesen, um zu wissen, dass die Buchidee famos und ihre Ausführung köstlich ist. Nicht nur bekommt der gemeine Plattenkritiker stellvertretend für die Labersäcke dieser Welt ordentlich sein Fett weg. Auch haben wir Teil an Ungemach und Hochgefühlen, die Autoren und Musiker miteinander verbinden. Da wird der Indie-Schluffi-Tocotronic-Fan in Adidas-Jacke analysiert und die Beklemmung im Angesicht von Uriah Heep. Da wähnt sich Hans Hoff Tokio Hotel ganz nah - auf einem Magdeburger Klo. Und Seppo Defekt referiert zu "Never mind the Bollocks". Von alten Schinken bis Neuerscheinung, sie sind (na ja, fast) alle dabei und müssen ein bisschen leiden, manche sogar zweimal. Das Buch ist ein großer Spaß.


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Kulturgeschichte der Neuzeit: Die Krisis der europäischen Seele von der schwarzen Pest bis zum Ersten Weltkrieg - Egon FriedellKulturgeschichte der Neuzeit: Die Krisis der europäischen Seele von der schwarzen Pest bis zum Ersten Weltkrieg
Egon Friedell

Gebundene Ausgabe, 23. Oktober 2007
     Verkaufsrang: 139408      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 24,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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"Mit einer unglaublichen Belesenheit, einem bestrickenden Witz, einem exakt wissenschaftlichen Verstand und wahrhaft subtilen Kunstgeschmack gibt Friedell unzählige Aspekte der kulturellen Entwicklung des europäischen - und amerikanischen - Menschen von der Renaissance bis zum Ersten Weltkrieg. Er stellt ihn in seine äußere und geistige Umwelt, schildert seinen Alltag, seine Tracht und Sitte mit derselben evokativen Frische wie die großen ideologischen Strömungen der Zeit." Hilde Spiel Die Kulturgeschichte der Neuzeit von Egon Friedell, erstmals 1927 bis 1931 als dreibändiges Werk herausgegeben, 1989 als einbändige Sonderausgabe aufgelegt, 1996 in Beck's Historische Bibliothek übernommen, erscheint jetzt in neuer Ausstattung. "Die Darstellung besitzt spielerische Leichtigkeit, bezwingenden Charme, der das Publikum seit Jahrzehnten verführt. Zauber des Schriftstellers Egon Friedell: Wir gehen ihm mit Vergnügen auf den Leim, ohne uns je düpiert zu fühlen." Ulrich Weinzierl, Frankfurter Allgemeine Zeitung "Friedells Kulturgeschichte liest sich dank seiner literarischen Gestaltungskraft wie ein spannender Roman." Neue Zürcher Zeitung

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)

Bei entsprechender kritischer Grundhaltung bringt die Lektüre dieses Werkes auch in Einzelteilen höchsten Lesegenuss      5 von 5 Punkten
Egon Friedell wurde 1878 in Wien geboren. Er gehörte dort bis zu seinem Selbstmord einige Tage nach dem Einmarsch der nationalsozialistischen Hitlertruppen am 16. März 1938 zu den prägenden und bestimmenden Persönlichkeiten des Wiener Kulturlebens. 1927 veröffentlichte er den ersten Band seiner "Kulturgeschichte der Neuzeit" die er als Trilogie 1931 abschloss. C.H.Beck stellt sie hier in einer preiswerten gebundenen Dünndruckausgabe einem Publikum zur Verfügung, das, bei entsprechender Berücksichtigung der Umstände, auch nach fast 80 Jahren dieses Werk als ein geistiges und intellektuelles Erlebnis lesen kann und wird.

Ulrich Weinzierl schreibt in einem ausführlichen Nachwort, in dem er den zeitgenössischen Leser in die Gedankenwelt Friedells einführt und auch seine einmal als "Modultechnik" beschriebene Art der literarischen Produktion erläutert, seine Texte "wirken streckenweise, mit heutigen Augen gesehen, ideologisch bedenklich, manche Formulierungen sind die reinste Provokation."

Besonders deutlich wird es an der Religion. 1897 war Egon Friedell konvertiert, vom Judentum zum lutherischen Bekenntnis. Er hatte dabei keinerlei assimilatorische oder opportunistische Gründe, sondern seine Konversion geschah aus glühender Überzeugung. Und ähnlich wie bei anderen Juden in der Geschichte, wurde der Jude Friedell ein kämpferischer Antisemit. Auch in der hier vorliegenden "Kulturgeschichte der Neuzeit" hat er nicht verhehlt, dass er den "jüdischen Geist", den Einfluss der jüdischen Religion für ein großes Verhängnis hält.

Dennoch: wenn man all diese Bedenken, von denen Weinzierl Dutzende aufzählt, einmal beiseite lässt, "kapitulieren wir auch vor dessen Vorzügen." Mit selten gelesener Präzision umreißt der Untertitel Wesen und Konzept der Studie: "Die Krise der europäischen Seele von der Schwarzen Pest bis zum Ersten Weltkrieg."

Alfred Polgar nennt Friedells Kulturgeschichte der Neuzeit 1950 "ein glänzend daneben gelungenes, an überzeugenden Absurditäten reiches, den Leser aufs vergnüglichste ärgerndes Buch einer laienhaften Fachmanns, dessen Fehler so erheblich sind wie das geistige Kapital, das er aus ihnen zu schlagen weiß."

Die eng bedruckten Seiten lesen sich auch deswegen und vor allem wegen ihrer sprachlichen und geistigen Frische wie ein Roman. Auch die Lektüre einzelner Teile davon bringt, wie gesagt, bei entsprechender kritischer Leserhaltung, hohen Gewinn.





 Weitere Lesermeinungen


Gesellschaftstheorie und Kulturkritik - Theodor W. AdornoGesellschaftstheorie und Kulturkritik
Theodor W. Adorno

Taschenbuch, April 2008
     Verkaufsrang: 16377      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,50 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

anstachelung zum MUT      5 von 5 Punkten
von der ersten seite ("die hierarchie war von je zwangsorganisation zur aneignung fremder arbeit. das natürliche recht ist verjährtes historisches unrecht.") bis zur letzten seite ("soll soziologie, anstatt bloß agenturen und interessen willkommene informationen zu liefern, etwas von dem erfüllen, um dessentwillen sie einmal konzipiert ward, so ist es an ihr, das ihre, sei's noch so bescheidene, beizutragen, dass der bann sich löse.") - dieses büchlein hält nach fast 30 jahren immer noch, was es verspricht. ich bin zufrieden, es auf meinem schreibtisch seit je liegen zu haben. "während bach als subalterner kirchenbeamter, der junge haydn als bedienter existierte, gewannen die musiker soziale geltung erst, als ihre produkte der unmittelbaren gebrauchsfähigkeit sich entäußerten, der komponist der gesellschaft als selbstherrliches individuum sich entgegensetzte: mit beethoven..." - schreibt adorno u.a. - für den gegenwartsmenschen, der sich nunmehr vielleicht weder für bach noch für beethoven erwärmen kann, jedoch mehr für blues oder rap, ließe sich die denkstruktur dennoch nutzen: das erfreuliche der auf sich selbst besinnenden kreativität bleibt betonenswert. überhaupt ist alles, was adorno schreibt, zu verstehen als aufforderung zum mut, nicht mit der herde herumzutapsen, sondern individuelle distanz zu riskieren. "gegenwärtig gedeiht weniger der kritische intellektuelle als der, welcher die mittel des intellekts zur verdunkelung benutzt" - schlagartig treten alle aktuellen parteigänger, alle höhnischen cliquen-bevollmächtigten, alle mit beförderung bestochenen vor unser inneres auge, die, die wir täglich im fernsehen ertragen dürfen - und die kennenzulernen adorno durch die gnade des frühen todes erspart blieb. ertragen können wir das ganze aber besser: mit diesem büchlein im gepäck ...


Grenzgänge der Ästhetik - Wolfgang WelschGrenzgänge der Ästhetik
Wolfgang Welsch

Taschenbuch, Oktober 1996
     Verkaufsrang: 114962      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Wolfgang Welsch beleuchtet neue Szenarien des Ästhetischen, Ästhetisierungsprozesse, ethische Implikationen der neuen Ästhetik; er stellt Diagnosen aufgrund markanter Phänomene der Gegenwartskunst und untersucht Konstellationen der Wahrnehmung; er eröffnet Ausblicke, die sich vor allem durch die Anwendung der neuen Medien ergeben. Ästhetik, einst eine exklusive Spezialdisziplin, avanciert zur universalen Philosophie am Ende des 20. Jahrhunderts.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

sehr kluge sammlung      5 von 5 Punkten
welsch hat die gabe, schwierige philosophische sachverhalte anschaulich und verständlich zu präsentieren. das macht ihn zu einem guten lehrer und seine schriften zu gutem lehrstoff. sehr empfehlenswert.


Einführung in die Kulturwissenschaft. Grundbegriffe, Themen, Fragestellungen - Aleida AssmannEinführung in die Kulturwissenschaft. Grundbegriffe, Themen, Fragestellungen
Aleida Assmann

Broschiert, Juli 2006
     Verkaufsrang: 149030     

Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar!

Im Unterschied zu inzwischen vorliegenden Einführungen, Handbüchern und Sammelbänden zum Thema Kulturwissenschaften geht es in diesem Band darum, bestimmte Grundthemen und Fragestellungen aus diesem neuen Forschungsparadigma konsequent mit literarischen Texten und Lektüren zu verbinden.Das Buch gliedert sich in die Kapitel ,Zeichen , ,Medien , ,Körper , ,Zeit , ,Raum , ,Gedächtnis , ,Identität . Es möchte möglichst voraussetzungslose Einstiege in komplexere literarische Zusammenhänge eröffnen und dabei die Neugier auf Literatur verschiedener Gattungen und Epochen wecken. Der Band versteht sich nicht nur als Einführung, sondern auch als ein studienbegleitendes Hilfsmittel für eigenständige Erkundungen des Zusammenhangs von Literatur und wichtigen Grundfragen der Kultur.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Dieses Lehrbuch ist seit langem überfällig      5 von 5 Punkten
Dieser Band bietet nach Abschluss des Aufbruchs und der Erneuerung auf den Gebiet der Kulturwissenschaften einen Überblick über einige Grundthemen, die für kulturwissenschaftliche Fragen wichtig sind, verbunden mit ausgewählten Literatur- und Lektüretexten. Ziel ist es, die Neugierde auf interessante Fragestellungen zu wecken, einen möglichst problemlosen Einstieg, möglichst ohne Vorkenntnisse, zu bieten, literarische Grundkenntnisse zu vermitteln und Begriffe möglichst klar zu definieren. Das Buch soll ein Studien begleitendes Hilfsmittel sein. Wert wird gelegt auf den Zusammenhang Literatur - wichtige Grundlagen von Kultur sowie auf die englische und amerikanische Literatur.

Der Band ist in folgene Kapitel gegliedert:
- Einführung (Ziel und Aufbau des Buches, Kulturbegriffe, Warum Kulturwissenschaften?, Cultural Studies und Kulturwissenschaften)
- Zeichen (Zeichengebrauch als anthropologische Grundlage, Literarische Kommunikationsstörungen, Zeichentypen, Sprache - Kultur - Gewalt)
- Medien (Medien als Mittler?, Mündlichkeit und Schriftlichkeit, Schrift und Autorschaft im Spiegel der Mediengeschichte, Text und Bild)
- Körper (Körperdiskurse, Körper - Sexualität - Gender, Menschenbilder - Historische Anthropologie, Körperinszenierungen)
- Zeit (Kulturelle Grundlagen des Zeiterlebens, Literarische Inszenierungen von Gegenwart, Der Alptraum von Geschichte)
- Raum (London als Labyrinth der Großstadt, Zentrum und Peripherie - Turner und Conrad, Mythische Landschaft - Leslie Marmon Silks Ceremony)
- Gedächtnis (Grundbegriffe der Gedächtnisforschung, Gedächtnisformen in Shakespeares Hamlet)
- Identität (Individuelle Identität, Kollektive Identität Ethnie - Nation - Kultur, Der Kampf um den Kanon - Identitätspolitik im Medium der Literatur, Wanderer zwischen den Kulturen

Jedes Kapitel enthält die zitierte Literatur und eine Auswahlbibliographie. Den Schluss des Bandes bildet eine Gesamtbibliographie.

Zur besseren Erklärung des Inhalts gibt es mehrere Grafiken und Tabellen im Text. Ein größerer Schriftgrad, vor allem bei den Anmerkungen und Textbeispielen, ist wünschenswert.

Die Kulturwissenschaften gewinnen an den Universitäten immer mehr an Bedeutung (Einrichtung eigener Studiengänge, Module u. dgl.), wobei die behandelten Themen eine zentrale Rolle spielen. Ein Überblickswerk und Lehrbuch dieser Art war daher schon lange fällig. Es ist für alle einschlägigen Lehrveranstaltungen als Pflichtlektüre unbedingt zu empfehlen. Auch nicht wissenschaftlichen InstitutsmitarbeiterInnen an einschlägigen Universitätsinstituten ist es ein unentbehrliches Hilfsmittel zur Bewältigung ihrer Arbeit. Das Werk ist sehr anregend und verständlich geschrieben und regt zur weiteren Beschäftigung mit der Materie an.


»Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort!«: Die Weltgeschichte der Lüge. Ein Dialog. Das Bühnenprogramm mit Dieter Hildebrandt und Roger Willemsen - Roger Willemsen»Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort!«: Die Weltgeschichte der Lüge. Ein Dialog. Das Bühnenprogramm mit Dieter Hildebrandt und Roger Willemsen
Roger Willemsen

Gebundene Ausgabe, August 2007
     Verkaufsrang: 73384      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 17,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Das allein ist ja schon ein Ereignis: Diese zwei Großmeister der gehobenen Unterhaltung auf einer Bühne, vereint im geistreich-witzigen Gespräch. Deutschlands bester Kabarettist Dieter Hildebrandt und Multitalent Roger Willemsen erörterten während des Literaturfestes lit.Cologne gemeinsam das Wesen von Wahrheit und Lüge und erarbeiteten en passant eine kleine Weltgeschichte der Unwahrheit. Das kurzweilige Unternehmen fand großen Gefallen beim anwesenden Publikum. Und nun gibt es eine Tournee und ein Hörbuch und auch eine Buchfassung, die zudem auch noch ausführlicher ist als die Bühnenfassung.

Wenn Hildebrandt und Willemsen sich hier im feuilletonistischen Plauderton die Bälle zuwerfen, sich ins Wort fallen und eins ums andere Mal tief in ihre prall gefüllten Zitatenkästchen greifen, könnte man fast vergessen, dass es sich eben nicht um ein Gespräch handelt, sondern eher um eine szenische Lesung, ein Essay mit verteilten Rollen, ein Stück über die Suche nach der Wahrheit inklusive lustvollem Scheitern (den Text, der hier so pointiert zweistimmig dargebracht wird, verfasste Roger Willemsen gemeinsam mit Traudl Bünger). Denn das wird schnell klar: dass Lügen, Täuschen, Tricksen und Schmeicheln seit der unrühmlichen Sache mit Adam, Eva und der Schlange zum Menschen dazugehören. Und deshalb werden hier die großen Fälscher und Betrüger der Geschichte nicht etwa angeprangert, sondern fast schon glorreich präsentiert. Und selbst Berufslügner wie die Politiker werden ob ihrer permanenten Vergewaltigung der Wahrheit eher als Spitze des Eisbergs belächelt. Wo wir doch alle andauernd und bei jedem „Guten Tag, freut mich, Sie zu sehen“ lügen, oder wenn uns die Gattin mal wieder fragt, ob ihr Hintern auch wirklich nicht zu groß sei…

Menschliches, Allzumenschliches also. Und ein gefundenes Fressen für Willemsen und Hildebrandt, die bei Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort zu großer Form auflaufen. Ungelogen! --Christian Stahl

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Die Weltgeschichte der Lüge      5 von 5 Punkten
Alles Lüge, von vorn bis hinten, alles erstunken und erlogen, so oder so ähnlich lässt sich der erdachte Dialog zwischen Dieter Hildebrandt und Roger Willemsen zusammenfassen und dabei geht es ja um die LÜGE an sich. In der Geschichte, in der Politik, in den Medien und in der heutigen Gesellschaft, überall und um uns herum.


Zuerst habe ich an eine Vertonung gedacht, denn das Buch ist wie ein immer weiter fortgeführter Dialog zwischen Dieter Hildebrandt und Roger Willemsen aufgebaut, doch dann machte das Lesen immer mehr Spaß, wobei einem so mancher Witz im Halse stecken bleiben sollte.

Urkunden - gefälscht, das halbe Mittelalter erfunden, Ehernworte, nichts wert und Pressemeldungen gehen meist auf Kosten der Wahrheit an den Start.

Das Buch ist eine einzige Aneinanderreihung von groben Schnitzern der Geschichte, brutaler Demaskierung von Politikern und offener zur Schaustellung von Gier, Gewalt und Heimtücke.

Egal auf welche Seite man gerade blättert, es wird einem Angst und Bange.

Ziel erreicht, Patient tot - wollen Sie sich fürchten, dieses Buch ist zum Abgewöhnen, danach glauben sie niemand mehr ein Wort.

Sehr Empfehlenswert!


 Weitere Lesermeinungen



Gesammelte Schriften: Ästhetische Theorie: Bd 7 - Theodor W. AdornoGesammelte Schriften: Ästhetische Theorie: Bd 7
Theodor W. Adorno

Taschenbuch, April 2008
     Verkaufsrang: 116870      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 15,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Quantensprung vom Unwissen im Wissen der Wissenschaft.      5 von 5 Punkten
Kann es eine Ästhetische Theorie aus wissenschaftlicher Sicht geben? Oder ist eine Theorie der Ästhetik selbst immer nur ästhetisch, also ein Kunstwerk? Ist demnach also die Wissenschaftssprache keine Sprache, die der Kunst und damit der Ästhetik beikommen kann? Gibt es also eine Fachsprache der Ästhetik überhaupt? Überhaupt der Wissenschaft, wie die Erkenntnistheorie von Carnap über Popper zu Thomas S. Kuhn durchaus bezeugt? Was ist, wenn nicht? Wird die Wissenschaftssprache damit nicht selber ästhetisch, also Kunst? Sozusagen lart pour lart als die einzig wirklich mögliche Form von Wissenschaft? Was sagt uns Quantentheorie und Relativitätstheorie dazu, wo uns das Kartesianische Weltbild aus den Fugen gerät und keiner mehr weiß, ob Zeit und Raum in der Form, wie wir sie kennen und Kant sie als eherne Formen der Wahrnehmung bestimmt hatte, überhaupt noch universale Gültigkeit haben? Ist dann nicht alles irgendwie nur noch lart pour lart? Und zu welchem Zweck? Welchem Endziel? Welchem Telos? Adornos Ästhetische Theorie ist eine Theorie der Ästhetik, die selber ästhetisch oder zu Kunst sich längst schon zerstoßen hat. Sie ist freies Fließen von Begriffen (Heraklit) und reiner Vorgriff auf das, was wir heute wissen oder wissen können: dass wir nichts sicher wissen, also alles immer wieder nur offen ist. Sie ist damit mehr, als sie scheint und weniger, als sie sein könnte. Sie ist ein unüberholbares Monumentalwerk, das sich aus dem Kenntnisreichtum und der Sprachkunst eines der großen Philosophen unserer Zeit nährt. Daher sollte niemand glauben, dass er dieses Buch wirklich lesen oder verstehen kann. Aber er kann es genießen. Zumal er es kaufen kann.


Wabi-sabi für Künstler, Architekten und Designer: Japans Philosophie der Bescheidenheit - Leonard KorenWabi-sabi für Künstler, Architekten und Designer: Japans Philosophie der Bescheidenheit
Leonard Koren

Taschenbuch, 17. September 2007
     Verkaufsrang: 146639      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 15,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Wabisabi stammt aus dem japanischen Kulturkreis und meint eine ganz spezifische Art von Schönheit, die sich durch Einfachheit, Selbstgenügsamtkeit und den Verzicht auf aüßeren Prunkt zugunsten innerer Werte auzeichnet. Dieses Konzept mag für diejenigen eine Bereicherung sein, die im künstlerischen und geitigen Bereich kreativ tätig sind und eine Alternative zu einer oberflächlichen Waren- und Konsumästhetik suchen.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Interessanter Einblick in eine fremde Ästhetiklehre      5 von 5 Punkten
Dieses Buch bietet einen guten Einstieg in das japanische Ästhetik-Konzept des Wabi-Sabi, eine Lehre, welche die Schönheit des Einfachen und Imperfekten in das Auge des Betrachters rückt.
Das Buch beinhaltet nicht nur eine Darstellung des Konzeptes und der Entwicklung sondern belegt dies auch sehr eindrucksvoll mit zahlreichen Photographien. Es ist dem Inhalt entsprechend auf mattem, leicht bräunlichen Papier in einfachem Schwarz-Weiss Druck gehalten, was das ganze noch unterstreicht.

Insgesamt eine sehr bilderlastige, lesenswerte Einführung in eine interessante Thematik.


 Weitere Lesermeinungen


Ästhetisches Denken - Wolfgang WelschÄsthetisches Denken
Wolfgang Welsch

Taschenbuch, Oktober 1990
     Verkaufsrang: 156256      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 6,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Ästhetisches Denken      4 von 5 Punkten
Welsch bezieht sich zunächst auf die Dialektik von Ästhetik und Anästhetik, die in Form gesellschaftlicher Artefakte wie Einkaufszentren zu finden sind. Im nächsten Schritt gibt er zu erkennen, wie von der ästhetischen Wahrnehmung, die postmoderne Philosophie gespeist wird. Dem letzten Drittel widmet Welsch den daraus entwachsenden Optionen gesellschaftlicher Veränderung. Freilich merkt man hier das Zuckrige an, das so vielen dieser Lebensmittel anhaftet. Die Fähigkeit der Künstlerin Cindy Sherman in ihren Bildern Perfekt sich selbst als völlig unterschiedliche Personen zu Dieses Buch ist ein schmeckender Müsliriegel. Für eine vollwertige Mahlzeit reichen die „Cerealien„ in Form von niedergeschriebenen Vorträgen nicht ganz und dennoch ist es nahrhafter als manches Buch, aus dem Bereichen Philosophie, Soziologie oder Kunsttheorie, die sich als vollwertig anbieten und sich bei der Verdauung als verkochtes Mensaessen zu erkennen geben.
zeigen, mag zur Avantgarde gehören. Das Konzept das Welsch daraus ableitet - multipler Identität als Gegenbewegung zur rigiden Moderne - scheint angesichts zunehmender Fragmentierung der Lebenszusammenhänge von einem etwas unkritischen Optimismus genährt.
Und trotz- oder gerade deswegen ist Welsch's „Ästhetisches Denken„ eines der inspiriensten Bücher zurzeit.


Gerechtigkeit: Eine philosophische Einführung - Otfried HöffeGerechtigkeit: Eine philosophische Einführung
Otfried Höffe

Taschenbuch, September 2001
     Verkaufsrang: 73209      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Diese kulturen- und epochenübergreifende Einführung in Begriff und Geschichte der Gerechtigkeit reicht von der Frühzeit des Menschen bis in das heutige Zeitalter der Globalisierung. Höffes historisch und systematisch kompetente Darlegung behandelt einen zentralen Grundsatz des menschlichen Zusammenlebens.



Was ist deutsch?: Wie die Deutschen wurden, was sie sind - Hans-Dieter GelfertWas ist deutsch?: Wie die Deutschen wurden, was sie sind
Hans-Dieter Gelfert

Broschiert, September 2005
     Verkaufsrang: 114209      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Ja, was ist eigentlich „typisch“ deutsch? Irgendwie scheinen wir es alle zu wissen. Typisch deutsch, das ist zu viel Bürokratie, preußischer Ordnungswahn und Militarismus, Blasmusik und Schweinshaxe, Humorlosigkeit, Fleiß, Autoritätshörigkeit und Überheblichkeit -- oder vielleicht doch nicht, sondern ganz etwas anderes? „Gemessen an der jährlichen Arbeitszeit sind die Deutschen heute das faulste Volk der Welt“, schreibt Hans-Dieter Gelfert, Professor für Anglistik an der FU Berlin in seinem amüsanten Buch Was ist deutsch?: „Sie haben den längsten Urlaub, machen die häufigsten Auslandsreisen und gehen früher als die meisten anderen Völker in Rente.“ Und selbst Geschwindigkeitsbegrenzungen werden von den Deutschen häufiger übertreten als von Amerikanern und Engländern, bei denen vielleicht die meisten Vorurteile über uns Deutsche grassieren.

Wie Gelfert aufzeigt, gibt es auch für jeden Beweis deutsch-typischer Mentalität ein mindestens ebenso zugkräftiges Gegenbeispiel. Und doch: Es gibt Begriffe, die sich durch unsere Geschichte ziehen wie ein roter Faden. Diesen Begriffen spürt der Autor nach. Er beleuchtet die Sehnsucht nach Heimat und romantischer Waldeinsamkeit, den Wunsch nach kantianischem Pflichtbewusstsein, nach Tragik und Totalität, Verein und Ordnung. Deutsche Mythen sind sein Thema und deutsche Helden oder deutsche Frauen, die nicht nur Schiller (von den Romantikern verspottet) verherrlicht hat. Deutsche Literatur, Musik und Kunst, deutscher Stil und deutscher Kitsch: Kein Aspekt unseres Wesens und Werdens ist vor Gelfert sicher. So entsteht ein unterhaltsames, jederzeit gut lesbares und vor allem ungemein kluges Panorama der deutschen Volksseele. Wer immer schon wissen wollte, wie er wurde, was er ist (oder eben nicht), sollte Was ist deutsch? von vorn bis hinten lesen. --Isa Gerck

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Unterhaltsam und gelehrt      5 von 5 Punkten
Ich bin auf das Buch durch ein Deutschlandfunk-Interview mit dem Autor aufmerksam geworden. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen. Glücklicherweise schreibt der Autor genau so verständlich, wie er sich im Interview gegeben hatte. Dabei schafft er es, viel Material und Hintergrund auf unterhaltsame Weise zu verarbeiten. Man wird aber nicht nur gut unterhalten, sondern erfährt eine Menge über Deutschland und die Deutschen. Und damit über sich selbst! Man gewinnt etwas mehr Distanz zu den oft kleinkarierten deutschen Gegenwartsproblemen. Ich kann das Buch nur als Urlaubslektüre und Einstieg weiterempfehlen.


 Weitere Lesermeinungen



Reggae in Deutschland - Olaf KarnikReggae in Deutschland
Olaf Karnik, Helmut Philipps

Broschiert, 20. September 2007
     Verkaufsrang: 146786      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Zum ersten Mal erzählt - die Geschichte des Reggae in Deutschland.
Noch nie ist die Geschichte des Reggae in Deutschland erzählt worden, dabei gehört diese Musik zu den erfolgreichsten Strömungen der letzten Jahre. Olaf Karnik und Helmut Philipps haben sich auf sie Suche nach den Ursprüngen gemacht und stellen zum ersten Mal die wichtigsten Artists, Platten, Produzenten, Labels und Sound Systems aus Deutschland vor. Ganz frühe Spuren hinterließ eine 22-jährige Jamaikanerin. Das war 1964 - und Millie Small landete mit »My Boy Lollipop« auf Platz 5 der deutschen Charts. Den ersten »richtigen« Reggae aus Deutschland gab es erst viel später. In Magdeburg gründete sich 1980 »Reggae Play«, in Westdeutschland beinahe zur selben Zeit die »Taugenixe«. Doch in den Medien fand deutscher Reggae noch keinen Widerhall - der Sound galt weiterhin als Synonym für Bob Marley, Kiffen und Exotik. Erst mit Gentleman und den ersten deutschen Sound Systems (DJ-Crews), die den neuen Dancehall-Sound propagierten, sollte sich das ändern. Heute verbringen Musiker viele Monate im Jahr auf Jamaika und nehmen dort ihre Platten auf. Umgekehrt kommen Jamaikaner nach Deutschland und produzieren hier Musik. Und so wunderte sich auch niemand mehr, als zur Eröffnung der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland die Berliner Dancehall-Kombo Seeed auftrat. Reggae ist trotzdem eine Subkultur - und vielleicht auch eine der letzten Gegenkulturen - geblieben, die ihre ganz eigenen Gesetze hat.




Von Mozart zu Madonna: Eine Kulturgeschichte der Popmusik - Peter WickeVon Mozart zu Madonna: Eine Kulturgeschichte der Popmusik
Peter Wicke

Taschenbuch, September 2001
     Verkaufsrang: 80560      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Peter Wicke, der erste Rockprofessor der Welt, geht in seinem Buch dem Aufstieg der Unterhaltungsmusik auf den Grund. Von den zarten Anfängen der Klassik spannt er den Bogen über die Hausmusik im 19. Jahrhundert zu den treuherzigen ersten Schlagern, von der Erotik der Tangotänzer zum Tabubruch des Rock 'n' Roll und von den Schlachtrufen der Beatles bis hin zur Extrovertiertheit eines Prince. Der Streifzug bringt humorvoll und kenntnisreich überraschende Zusammenhänge ans Licht und weitet den Blick auch für jüngste Tendenzen. Peter Wicke studierte in Berlin Musikwissenschaft und leitet heute das Forschungszentrum für populäre Musik an der Humboldt-Universität.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Entwicklung von Tanz und Schlager in Deutschland      3 von 5 Punkten
Gute und zum Zeit sehr lustige Darstellung früherer und heutiger Tanzsitten. Beschreibung, wie die Adligen zu den Bauernfesten gingen und dort "die Sau rausgelassen haben". Viele Beispiele für 40er bis 60er Schlagermusik. Lesenswert auch das letzte Kapitel über den Techno


Spatial Turn: Das Raumparadigma in den Kultur- und Sozialwissenschaften - Spatial Turn: Das Raumparadigma in den Kultur- und Sozialwissenschaften

Broschiert, Januar 2008
     Verkaufsrang: 110491      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 29,80 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Warum reden alle vom Raum? Ist die Zeit der wissenschaftlichen Vorherrschaft der Zeit vorüber? Was tritt unter den Bedingungen der Globalisierung an die Stelle eines schwächelnden Fortschritts- und Entwicklungsparadigmas? Wenn mittlerweile fast alle Disziplinen in Kultur- und Sozialwissenschaften damit beschäftigt sind, ihre Diskurse zu ¯verräumlichen®, ist dann die Rede von einem ¯Spatial Turn® angemessen?Diese Anthologie leistet zweierlei: Zum ersten Mal erscheint auf dem deutschen Buchmarkt eine fächerübergreifende Anthologie zum Spatial Turn und zum ersten Mal findet eine Diskussion auch unter Beteiligung der Geographen statt - jenen ¯Raumspezialisten®, die sich in jüngster Zeit als scharfe Kritiker der fächerübergreifenden Raumkonjunktur profiliert haben.



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