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Rundfunk als Hörkunst: Und weitere Aufsätze zum Hörfunk (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) - Rudolf ArnheimRundfunk als Hörkunst: Und weitere Aufsätze zum Hörfunk (suhrkamp taschenbuch wissenschaft)
Rudolf Arnheim

Taschenbuch, 15. Dezember 2001
     Verkaufsrang: 247322      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Rudolf Arnheim war mehr als nur ein Zeitzeuge des vergangenen Jahrhunderts, er war einer der herausragenden Kunst- und Medientheoretiker der Gegenwart. Schon zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts publizierte er in zahlreichen Zeitschriften, wie etwa der Weltbühne, und legte bereits 1932 mit Film als Kunst ein Buch vor, das bis heute als Klassiker der Filmtheorie gilt. Nach seiner Emigration unterrichtete er an zahlreichen amerikanischen Universitäten und widmete sich dabei insbesondere Fragen der Wahrnehmungs- und Medientheorie. Zu seinem Geburtstag am 15. Juli 2004 erschien mit Die Seele in der Silberschicht ein Band, der seine wichtigsten medientheoretische Aufsätze, die über einen Zeitraum von 74 Jahren entstanden sind, versammelt und eine maßgebliche Ergänzung seiner Hauptwerke Film als Kunst und Rundfunk als Hörkunst darstellt. Arnheims medientheoretische Überlegungen nehmen dabei meist ihren Ausgang beim einzelnen Medium ‑ bei der Photographie, dem Rundfunk und insbesondere beim Film ‑ und belegen in eindrucksvoller Weise seine produktive Auseinandersetzung mit konstruktiven formästhetischen Fragen. Am 9. Juni 2007 ist Rudolf Arnheim im Alter von 102 Jahren verstorben.



Performance: Positionen zur zeitgenössischen szenischen Kunst - Performance: Positionen zur zeitgenössischen szenischen Kunst

Broschiert, September 2005
     Verkaufsrang: 229335      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 25,80 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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"Der Publikation gelingt nicht nur ein Rundumschlag der verschiedenen szenischen Künste (Theater, Performance Art, Tanz, Musiktheater, Musik, Lecture-Performance), sondern auch die Balance zwischen theoretischer Ausführung und praktischem Erfahrungsbericht. Das liegt unter anderem an der Versatilität der Autoren, von denen einige zwischen den Rollen des Forschers/ der Forscherin und des Künstlers/ der Künstlerin hin- und herwechseln, sowie an der DurchläsÝ sigkeit von Formen, die sowohl am künstlerischen wie am wissenschaftlichen Diskurs teilhaÝ ben, z. B. Performance-Vorträge. Schließlich macht auch die Fülle des deskriptiven Materials, die manchmal mehr, manchmal weniger detaillierte Analyse zeitgenössischer Aufführungen und Performances insgesamt zu einer lesenswerten Sammlung." www.theaterforschung.de, 4 (2006)



Ästhetik des Häßlichen - Karl RosenkranzÄsthetik des Häßlichen
Karl Rosenkranz

Broschiert, September 2007
     Verkaufsrang: 51038      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 13,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Das Buch wurde zum Standardwerk. Nach den "klassischen" Ästhetiken des 18./19. Jahrhunderts weist Rosenkranz den Weg in die Moderne, zu einem neuen Kunstverständnis.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

das ist kunst, das ist keine kunst. so. und jetzt fängste an zu lesen ;)      4 von 5 Punkten
Liebhaber der modernen Kunst haben es oft schwer. Liebe Leute kommen oft und sagen: "Hey, das was der Picasso da gemacht hat, das ist keine Kunst, das kann auch meine kleine Lisa-Marie mit vier Jahren." Hm. Na gut, wenn sie mir erklären kann warum sie ihre präferierte Darstellung für sinnvoll erachtet und dann mal eben schnell berühmt wird und die Malerei-Ideale erneuert, dann bin ich bereit, Lisa-Marie Picasso zu nennen. So was würde man natürlich nicht sagen, aber was schön und was hässlich ist, das ist manchmal gar nicht so leicht zu beantworten. Können Hässliche Sachen schön sein? Sind nur schöne Dinge Kunst? Um diese Fragen kreist das Buch und gibt Hinweise und Antworten in leicht verständlicher Sprache, die einem allerding hin und wieder etwas trocken und langatmig vorkommen kann. Keine Gutenachtlektüre aber für Einblicke in die Kunsttheorie sehr gut für Einsteiger!


Der ästhetische Imperativ. Schriften zur Kunst Fundus 166 - Peter SloterdijkDer ästhetische Imperativ. Schriften zur Kunst Fundus 166
Peter Sloterdijk

Gebundene Ausgabe, 15. August 2007
     Verkaufsrang: 264813      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 25,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Schriften von Peter Sloterdijk wecken stets höchste Erwartungen, weil die elaborierte Sprache des Autors sowie seine Kunst des Positions- und Perspektivenwechels oft ebenso überraschende wie überzeugende Einsichten und Durchsichten eröffnen. Umso mehr darf der Leser von der hier erstmals vorgelegten Auswahl von Sloterdijks Schriften zur Kunst Außergewöhnliches erwarten. Indem Sloterdijk die ihm eigene Methode der Diskursverfremdung auf die Betrachtung von Kunstwerken und -gattungen ausweitet, erscheinen die neu beschriebenen Objekte unter einem jäh veränderten Licht. Die Grenzen zwischen Philosophie und Literatur, Argumentation und Erzählung werden verflüssigt; auch die Kunstobjekte selbst scheinen in Bewegung zu geraten. Unter Sloterdijks Blick wandeln sich bekannte ästhetische Phänomene zu Quellen von Überraschung. Durch ihre Rekontextualisierung gewinnen sie eine zweite Existenz. Wie unbekannte Wesen treten die Gegenstände seiner theoretischen Prosa vor den Leser; zugleich zeigen sie sich in einer Nähe und Vertrautheit, wie nur ein neuer Blick sie gewähren kann. In seinen Erkundungen berührt Sloterdijk alle klassischen und modernen Gattungen der Künste, von der Architektur bis zur Musik, von der Malerei zum Film, vom Design zur Typographie. Er durchstreift alle Felder des Sichtbaren und Unsichtbaren, des Hörbaren und Unhörbaren die historische Spannweite seiner Beobachtungen reicht von Delphi bis Hollywood. Er reflektiert über die Bedingungen aktueller Kunstproduktion, vom Sponsorenwesen bis zum Museumssystem, von der Entwicklung der Medien bis zu den Metamorphosen ästhetischer Subjektivität. Entscheidend ist aber immer die unnachahmlich überraschende Gangart, dank welcher sich der Autor von den ausgetretenen Pfaden des Kunstkommentars entfernt. Durch die Prismen von Sloterdijks Denken wahrgenommen wird die Kunst als eine heterodoxe Form des Wissens erfahrbar.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Geburtstagsgeschenk eines alten Freundes      5 von 5 Punkten
Alles, was paradox ist, sei ganz normal, sagt der große Niklas Luhmann sinngemäß. Stoße man bei einer persönlichen Beobachtung der WELT oder bei der Beobachtung eines BEOBACHTERS (also: bei einer Beobachtung 2. Grades) auf eine Paradoxie, so sei man vollkommen und gerechtfertigt auf dem richtigen Wege des Verständnisses. In diesem Sinne paradox ist alles, was mit dem Autor Peter Sloterdijk zusammenhängt: Von den 82 Millionen Deutschen kennen ihn persönlich gewiß nur wenige, aber dennoch ist er uns allen so bekannt wie ein Bunter Hund: Wer hat nicht schon mindestens einmal das "Philosophische Quartett" gesehen!; wer hat nicht, sofern er sich überhaupt für Bücher interessiert (solch ein Wesen würde dies hier gar nicht zu Gesicht bekommen), mindestens einmal eines seiner vielen Bücher in der Hand gehabt beim Stöbern in seiner Stammbuchhandlung!; selber habe ich die Reihe seiner Bücher in meinen Regalen eben durchgezählt und bin bis dreißig gekommen; und dennoch wäre es falsch und oberflächlich, zu sagen, er sei so etwas wie ein Vielschreiber, das ist er keineswegs. Für mein Bauchgefühl schreibt er eher selten; jedenfalls muß ich immer viel länger auf ein neues Buch von ihm warten, als mein inneres Wünschen es hartnäckig fordert. Die Zahl der Bücher, auf die ich gerne verzichten würde für jedes Buch, das ich mir von ihm noch wünsche, bevor ich als Leser abtreten muß (viel wird daran nicht mehr fehlen, mit meinen 78 Jahren), diese Zahl ist Legion. Und zu den Paradoxalitäten, die sich mir sofort beim Aufklingen seines Namens aufdrängen, gehört auch, daß man ihm, als gewöhnlicher Leser, nichts zu seinem 60. Geburtstag schenkt oder schenken kann, nein, er selber geht hin und schenkt seinen Lesern etwas: Dieses neue, wunderbar (haptisch) aufgemachte kleine Buch, das so bescheiden daher kommt und dennoch 522 Seiten auf die Waage bringt. Ich sage bewußt "Waage" und meine diesen metaphorischen Vergleich tatsächlich Inhaltsschwer: Diese 22 Essays wird niemand, der sie liest, auf die leichte Schulter nehmen können und dürfen. Sie wiegen wirklich und tatsächlich schwer: Inhaltlich und formal. Dieser Autor hat wieder getan, was eigentlich gar nicht geht: Er hat sich selber wieder übertroffen. Er ist im formulieren nicht nur so gut wie immer: Er ist besser. Er hat nicht nur wieder Themen an Land gezogen, die wenige anpacken, nein, es sind Themen, denen die Meisten gar nicht gewachsen wären. Das sei Lobhudelei, werden Sie, verehrter Leser, jetzt sagen; ich sage dazu nur: Fangen Sie, bitte, an mit Lesen, und Sie werden mir ganz kleinlaut zugeben: Bis hierher sei kein Wort übertrieben gewesen.
Entscheidend, für mich jedenfalls, ist aber die Heuristik dieses Mannes bei seinem Schreiben. Um diesen Satz zu begründen muß ich etwas ausholen: Als ich im Sommer '83 in Wiesbaden an den beiden Schaufenstern der ehrwürdigen Buchhandlung Vaternahm vorbeiging, dachte ich, es trifft mich der Schlag wegen der offensichtlichen Unverschämtheit eines mir vollkommen unbekannten Autors. Hatte der Buchhändler doch mit Hilfe zweier Gummisauger die beiden Suhrkampbände eines Peter Sloterdijk an seine Scheiben gehängt, auf denen der, für meine Begriffe, schier unüberbiertbar unverschämte Titel prangte: "Kritik der zynischen Vernunft". Das Weitere kann ich mir hier ja schenken; Sie kennen es ja auch. So ging das dann Jahr um Jahr: Man kam an den Büchern dieses Mannes intellektuell einfach nicht mehr vorbei. Als er sich dann auch noch outete (auf welcher Seite welchen Buches weiß ich gar nicht mehr), daß er ein Anhänger und ein Gedankenverwerter des (damals) größten lebenden deutschen Soziologen sei, da kannte meine Gier, neues von ihm in die Finger zu bekommen, wirklich keine Grenzen mehr. Ich Rede von den Gedankenwelten Niklas Luhmanns. Dieser Peter Sloterdijk hat wie wenige Wissenschaftler begriffen, was es mit dem gewaltigen Paradigmenwechsel in der Soziologie (und Philosophie) auf sich hat, den der ursprüngliche Jurist, der sich konsequent zum Soziologen gewandelt hatte, nämlich dieser Niklas Luhmann, bewirkt hatte mit seinem Denken, seinem Schreiben und mit dem Erschaffen seiner grundlegend neuen Gesellschaftstheorie. Sieht man nämlich einmal von den unmittelbaren Schülern des Niklas Luhmann ab (die selbstverständlich die Gedanken ihres Meisters vertreten und weiterentwickeln), so tun sich die Vertreter anderer Wissenschaften, als gerade der Soziologie, ziemlich schwer in der Aufnahme und der konsequenten Umsetzung Luhmannscher Denk- und Beobachtungsweisen. Ich möchte hier nur ein Beispiel nennen für das Gegenteil: So wie Dietrich Schwanitz die umstürzenden Gedanken Luhmanns in seine Literaturwissenschaft eingebaut hat und damit und dadurch viel neues zu sehen bekam und seinen Lesern nahebringen konnte, genau so hat Sloterdijk gezeigt, das ein jeder, der wirklich die Moderne neu denken will, es tatsächlich nur kann, wenn er die hochkomplexe Fülle Luhmannschen Denkens und Luhmannscher Begrifflichkeiten anzuwenden und umzusetzen weiß.
Und damit bin ich auf dem Punkt dessen, was ich hier bekräftigen möchte: Sloterdijk ist dieser moderne Denker, der bei aller unübersehbaren Eigenständigkeit klar davon ausgeht: Ohne Luhmann im Hinterkopf läuft bei der Beschreibung unserer Wirklichkeiten gar nichts mehr. Nehmen Sie dies, lieber Leser, als die gewichtige Grundlage meiner Empfehlung an Sie, das neue Buch von Peter Sloterdijk "Der ästhetische Imperativ" zu lesen.
Rudi K. Sander


 Weitere Lesermeinungen


Die kleinen Unterschiede: Der Cultural Studies-Reader - Die kleinen Unterschiede: Der Cultural Studies-Reader

Taschenbuch, 5. Mai 1999
     Verkaufsrang: 205453      Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen

Preis: € 21,50 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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23.01.2000 / Der Tagesspiegel: Vom subversiven Vergnügen der kleinen Leute "Das Buch ist eine Einführung und greift zugleich laufende Diskussionen über kulturelle Identität auf."

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Cultural Studies auf Deutsch      4 von 5 Punkten
Während in den USA und vor allem auch in Großbritannien Cultural Studies seit Jahren eine starke Stellung in den Sozialwissenschaften hat, kommt diese Schule in Deutschland erst nach und nach zum Zuge. Selbst die hiesigen Kulturwissenschaften haben sich häufig für andere Schwerpunkte entschieden. Der vorliegende Band versucht, diesem Defizit abzuhelfen. Er versammelt einerseits grundlegende theoretische Texte der Disziplin, zum anderen beispielhafte Aufsätze zu den verschiedensten Themen. Neben Texten vor allem jüngerer deutscher Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen finden sich in dem Buch auch Texte der Koryphäen der Disziplin wie John Fiske oder Stuart Hall. Das Buch ist vor allem eine Diskussion über Theorie und Methoden der Cultural Studies, die sich nicht zuletzt der Frage widmet, warum dieser Ansatz in Deutschland nur so schleppend in Gang kommt. Durch diese Mischung ist das Buch vor allem für Leser und Leserinnen von Interesse, die bereits Vorkenntnisse mitbringen, da sonst die Debatten teilweise unzugänglich bleiben. Man hätte sich vielleicht eine stärkere empirische Ausrichtung gewünscht, dennoch bleibt das Buch der Lektüre wert. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)


Black Music - Black Music

Taschenbuch, Juni 2004
     Verkaufsrang: 280032      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,50 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Nur für Kenner geeignet      4 von 5 Punkten
Die vorliegende Ausgabe der Reihe "testcard" befasst sich in Beiträgen von verschiedenen Autorinnen und Autoren mit dem Begriff und der Geschichte der "schwarzen" Musik. Der Inhalt der Beiträge dringt tief in die sozialen und kulturellen Hintergründe der "Black Music" ein und ist - vor allem an jenen Stellen, die einen einfacheren Sprachstil zeigen - äußerst interessant.
Um das Werk auch wirklich genießen zu können, sind Vorkenntnisse im Bereich der Musikszene unbedingt Voraussetzung und somit ist das Buch - v.a. aufgrund des sehr komplizierten Sprachstils und der teilweise extrem langen Sätzen - auf keinen Fall für musikinteressierte Laien geeignet.
Teilweise erschwert auch die kleine Schrift das Lesen, wobei jedoch die aussagekräftigen Abbildungen dies wieder etwas auflockern. Die Interview-Beiträge weisen alle im Frageteil starke Druckfehler auf (überschriebene Buchstaben, Leerzeichen mitten im Wort).
Die im Anhang befindlichen Rezensionen von Tonträgern und schriftlichen Werken, die sich rund um das Thema des Buches drehen und etwa 100 Seiten umfassen, sind eine einzigartige Möglichkeit um sich umfassend mit diesem Thema weiter zu befassen, sowohl für Kenner als auch für solche Leser, die Neulinge auf dem Gebiet der "Black Music" sind.


Ursprung Punkszene. Oder Rammstein hätte es im Westen nie gegeben - Michele BettendorfUrsprung Punkszene. Oder Rammstein hätte es im Westen nie gegeben
Michele Bettendorf

Taschenbuch, November 2002
     Verkaufsrang: 200117      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 18,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Ich kann es nur empfehlen!


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

Wirklich gutes Buch      5 von 5 Punkten
Ich benötigte das Buch für ein Referat, und es war wirklich, wirklich informationsreich und interessant. Die Lieferung erfolgte schnell und ohne Probleme, dieses Buch ist wirklich jedem rammsteinfan zu empfehlen.


 Weitere Lesermeinungen


Die Macht des Erscheinens: Texte zur Ästhetik (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) - Martin SeelDie Macht des Erscheinens: Texte zur Ästhetik (suhrkamp taschenbuch wissenschaft)
Martin Seel

Taschenbuch, 1. Oktober 2007
     Verkaufsrang: 289272      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 11,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Alle Wege der ästhetischen Wahrnehmung kreuzen sich in einer Aufmerksamkeit für das phänomenale Erscheinen der Welt - und damit in einer Vergegenwärtigung der vergehenden Gegenwart des menschlichen Lebens. Dieser Grundgedanke von Martin Seels vielbeachteter Ästhetik des Erscheinens wird in den Texten dieses Buchs theoretisch erweitert und an einem breiten Spektrum von Künsten und Künstlern kritisch erprobt: Sie sind Texte zur Ästhetik, deren Ästhetik auf den Rhythmus ihrer Gegenstände zu antworten versteht.



Dandys - Virtuosen der Lebenskunst: Eine Geschichte des mondänen Lebens - Günter ErbeDandys - Virtuosen der Lebenskunst: Eine Geschichte des mondänen Lebens
Günter Erbe

Gebundene Ausgabe, 1. Januar 2002
     Verkaufsrang: 122688      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 24,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Die Studie stellt eine vergleichende Kulturgeschichte des englischen und französischen Dandys vom Ende des 18. bis zum Ende des 19. Jahrhunderts mit einem Ausblick in das Zeitalter der Massenkultur dar. [...] Für die Geschichte der männlichen Mode und ihrer Kleidungsreform bietet der Dandysmus reiches Anschauungsmaterial aus der Welt des Adels und des mondänen Lebensstils [...]. Die volkskundliche Kulturwissenschaft kann diese Geschichte des Dandys als Geschichte einer avantgardistischen "Geschmacks- und Eleganzelite" lesen. Sie offeriert Material für die sozialen Grenzabschreitungen einer Alltagskulturforschung [...].

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Nicht nur Pose...      5 von 5 Punkten
Ein Buch, dass nicht nur etwas über einen Lebenstil erzählt, sondern auch über die Menschen, die in ihrer Zeit durch persönliches Beispiel ein kleines Stück der Welt verändert haben. Das Buch erzählt die Geschichte der großen, im 19. Jahrhundert berkannten Dandys, ihrer Kleidung und Mode, ihren Clubs und ihres gesellschaftlichen Lebens. All das erlaubt eine neue, positivere Sicht auf den Begriff des Dandys, als es nach heutigem Sprachgebrauch üblich ist. Es geht nicht nur um Äußerlichkeiten. Es geht auch um Überzeugung und Einstellung. So sind die meisten der Dandys nicht nur durch ihre Kleidung berühmt, sondern auch durch ihre Wirkung in Politik und Literatur.
Weiterhin erhält man durch die Darstellung des Außergewöhnlichen auch einen interessanten Blick auf das "every day life" in Frankreich und England dieser Zeit. Auch ökonomisches kommt nicht zu kurz: Der wahre Dandy ist irgendwann in seinem Leben einmal Pleite, im Exil oder beides.
Auch sehr unterhaltsam für die Liebhaber von kurzen Biographien, denn diese bieten den Schwerpunkt der Abhandlung.

Es gibt sie noch - die guten Bücher!      5 von 5 Punkten
Ein Buch, wie man es sich zu diesem Thema wünscht. Der Facettenreichtum des Begriffs wird in aller Ausführlichkeit dargestellt und im Gegensatz zu den zusammengestümperten Anthologien, mit welchen die Verlage uns in der Regel quälen, durch treffende Beispiele belegt, die zur weiteren Beschäftigung mit den Protagonisten verführen. Das es sich dabei um ein Sachbuch handelt, vergißt man bei dem hohen Unterhaltungswert des Themas und dem guten Stil des Autors sehr schnell. Seit H. Gnügs Buch "Der Kult der Kälte" ist im deutschen Sprachraum zu diesem Thema nichts mehr in vergleichbarer Qualität geschrieben worden. Ein Buch, das es sich zu lesen lohnt.


Das Unbehagen in der Ästhetik - Jacques RancièreDas Unbehagen in der Ästhetik
Jacques Rancière

Broschiert, 31. Juli 2008
     Verkaufsrang: 321460      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Damit es Kunst gibt, genügt es nicht, dass es Maler oder Musiker, Tänzer oder Schauspieler gibt. Damit es ästhetisches Empfinden gibt, genügt es nicht, dass wir Vergnügen daran finden, sie zu sehen oder zu hören. Damit es Kunst gibt, braucht es einen Blick und ein Denken, die sie identifizieren. Ästhetik ist der Name eines spezifischen Regimes der Identifizierung von Kunst.

Man klagte gestern die Ästhetik an, die kulturellen Spiele der gesellschaftlichen Unterscheidung zu verdecken. Man möchte heute die künstlerischen Praktiken von ihrem parasitären Diskurs befreien. Aber die Ästhetik ist kein Diskurs, sie ist ein historisches Regime der Identifizierung von Kunst. Dieses Regime ist paradox, denn es begründet gleichzeitig die Autonomie der Kunst und löst die Grenzen zu den Gegenständen des gewöhnlichen Lebens auf. In dieser unaufgelösten Spannung von zwei Politiken ist die Ästhetik nicht zufällig politisch, sondern ihrem Wesen nach. Diese konstitutive Spannung erlaubt zu verstehen, wie die Aufrufe, die Kunst von der Ästhetik zu befreien, heute dazu führen, sie mitsamt der Politik in ethischer Ununterschiedenheit zu ertränken.




Vor der Interpretation. Sprache und Erfahrung in Hermeneutik, Dekonstruktion und Pragmatismus - Richard ShustermanVor der Interpretation. Sprache und Erfahrung in Hermeneutik, Dekonstruktion und Pragmatismus
Richard Shusterman

Broschiert, 1. Oktober 1996
     Verkaufsrang: 210132      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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An der Schnittstelle zwischen Hermeneutik, Dekonstruktiopn und Pragmatismus liegt die Interpretation. Richard Shusterman versucht zu zeigen, daß es ein Verständnis- und Erfahrungsniveau vor jeglicher Interpretation gibt. Dies entwickelt er anhand von Reflexionen über Kunst und Erfahrung. So gelangt er zu einer kritischen Untersuchung der Thesen der universellen Hermeneutik, der Voraussetzungen der Dekonstruktion und bestimmter Aspekte der durch den Pragmatismus bestimmten angelsächsischen Gegenwartsphilosophie. Mit Shusterman schenken alle diese Konzeptionen sowohl dem Körper als auch der unmittelbaren und sprachlosen Erfahrung zu wenig aufmerksamkeit. Sie vernachlässigen alles, was - ohne völlig von Sprache und Interpretation unabhängig zu sein - in einer nicht-linguistischen und nicht-diskursiven Dimension angesiedelt ist.



Riedls Kulturgeschichte der Evolutionstheorie: Die Helden, ihre Irrungen und Einsichten - Rupert RiedlRiedls Kulturgeschichte der Evolutionstheorie: Die Helden, ihre Irrungen und Einsichten
Rupert Riedl

Gebundene Ausgabe, 19. September 2002
     Verkaufsrang: 199663      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 42,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Die Theorie von der Evolution der Lebensformen, von der Veränderlichkeit der Arten, ist eine große Idee, die auf die Dauer die Welt mehr und nachhaltiger verändert hat als Kriege und Staatenlenker. In seinem neuen Werk folgt der Wiener Zoologe Rupert Riedl (Jahrgang 1925) der Spur ihrer Entwicklung, von ihren tastenden Anfängen über die breite Schneise der weltanschaulichen Entzweiung bis zur heutigen - zumindest in unserem aufgeklärten Kulturraum - unaufgeregten Selbstverständlichkeit.
Es ist dies kein Lehrbuch der Evolutionsbiologie; das überwältigende Beweismaterial, das sich zum Beleg der großen synthetischen Theorie Charles Darwins angesammelt hat, ist dem Autor nur Mittel zum Zweck und wird daher auch nur skizzenhaft gestreift. Wer Riedl durch sein Argumentationsgebäude folgen will, benötigt eine noch einigermaßen erhaltene Erinnerung an einen ordentlichen Biologieunterricht.
Es ist dies - entgegen dem Titel - aber auch kein wissenschaftshistorisches Werk. Die konsistente Formulierung der Evolutionstheorie erfolgte um die Mitte des an wissenschaftlichen Durchbrüchen und tiefen Einsichten nicht eben armen 19. Jahrhunderts. Warum gerade dann? Die erkennende, aber noch nicht erklärende Antwort - diesen Unterschied stellt Riedl ins Zentrum seiner erkenntnistheoretischen Exkursion - ist, dass die Zeit dafür reif war.
Ungefähr zur selben Zeit, als Darwin sein epochales Werk von der Entstehung der Arten verfasste, schuf sein Landsmann James Clerk Maxwell die erste große vereinheitlichende Theorie der Physik in seiner Lehre vom Elektromagnetismus. Ebenfalls um die gleiche Zeit entstand in den Köpfen und Notizbüchern der Chemiker Julius Meyer und Dimitrij Mendelejew das Periodensystem der Elemente, das große, ordnende Prinzip der Wissenschaft von den Stoffen und deren Änderungen. Die Zeit des "Schmetterlingesammelns" war vorbei, die Zeit, Bilanz zu ziehen und nach dem gemeinsamen Nenner zu suchen, war allenthalben angebrochen.
Ebenso wie Newton auf Kepler und Maxwell auf Faraday aufbauen konnte, hatte auch Darwin Vorläufer und -arbeiter. Ihnen zollt Riedl Tribut, ordnet ihre Beiträge ein. Aber erst Darwin gelang auf seiner fünfjährigen Odyssee auf den Weltmeeren, die ihm seine Abenteuerlust mit nie nachlassender Seekrankheit heimzahlten, die Anhäufung einer "kritischen Masse", die zur Zündung gebracht werden konnte.
Nach der Zelltheorie des 17. Jahrhunderts war die Evolutionstheorie die nächste Stufe der Vereinheitlichung in der Biologie. Darwin und seine Adepten - unter ihnen so entschiedene Streiter und Verbreiter seiner Lehren wie Thomas Huxley und Ernst Haeckel - erkannten, dass man hier auf eine tiefe, allgemeine Einsicht gestoßen war. Man erkannte, aber man war nicht - noch nicht! - in der Lage zu erklären. Das gelang erst im späteren 20. Jahrhundert mithilfe der Genetik, einer Theorie von ähnlicher Tragweite, die aber erst das Licht der Welt erblicken und sich ihre Sporen in der experimentierenden Beweisführung verdienen musste. Darwin und Huxley - der wohl zumindest - hätten ihre Freude gehabt.
Riedl folgt in seiner Darstellung der Chronologie der Ereignisse, aber sein Ansatz ist nicht wahrhaft historisierend, sondern entschieden philosophierend. Seine "Kulturgeschichte der Evolutionstheorie" ist mehr Ideengeschichte als Wissenschaftsgeschichte, wiewohl beides untrennbar vermengt ist, denn erst eine standfeste Erkenntnistheorie gibt einem die Möglichkeit, tatsächlichen Sinn aus gemachter Beobachtung zu machen. Riedl selbst hatte als Systemtheoretiker Anteil an der Entwicklung der Theorie, die er beschreibt, und so macht sein Bericht an mehr als einer Stelle den Eindruck eines Resümees. Ein aktiv Beteiligter zieht Bilanz zu einer Zeit, da die einstmals so hohe Wellen schlagende Theorie geistiges Allgemeingut einer gebildeten Gesellschaft geworden ist.
Aber die Kulturgeschichte der Evolutionstheorie ist noch nicht zu Ende geschrieben. Der Kampf der Erkennenden um die Anerkennung des erklärten Erklärlichen ist nicht an allen Fronten gewonnen. Noch immer herrscht in allzu vielen Teilen der Welt das finstere, das mittlere Alter; noch immer versucht in einigen Staaten des amerikanischen Mittelwestens die geistige Sittenpolizei, die verbotene Frucht der Erkenntnis ungenießbar zu machen, wenn sie ihren Verzehr schon nicht verhindern kann. Riedls Abriss ist ein Zwischenbericht, den jeder lesen sollte, der Biologie zu unterrichten hat.
Wer den Autor von seinen anderen Werken kennt, weiß, dass sein bisweilen enigmatischer Stil dem geneigten Leser einiges abverlangt. Einem Autor, der wie Riedl auf der Grenze zwischen Naturwissenschaft und Philosophie wandelt, mag das erlaubt sein. Schließlich ist das, was er rekapituliert, nichts weniger als eine der größten Leistungen menschlichen Intellekts, der vielleicht größte Schritt in der Geschichte des menschlichen Selbsterkennens, die endgültige Abkehr vom Anthropozentrismus vergangener Zeiten. Rezensent: Thomas Lazar


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Riedls Kulturgeschichte der Evolutionstheorie. Die Helden, ihre Irrungen und Einsichten.      5 von 5 Punkten
Viele bezeichnen sie als die treibende Kraft alles Lebendigen: Die Evolution beschreibt die Entwicklung des Lebens ebenso wie die unserer Gesellschaft. Der Wiener Zoologe und Anthropologe Rupert Riedl ist bekannt für seine zahlreichen Veröffentlichungen über Evolutions- und Erkenntnistheorie. Nun hat der Altmeister der Systemtheorie des Erkennens einen Abriss über die Historie seiner Wissenschaft zusammengestellt: Riedls Kulturgeschichte der Evolutionstheorie - Die Helden, ihre Irrungen und Einsichten. Riedl zeigt die Entwicklung des Evolutionsgedanken auf, beginnend vor 2.000 Jahren mit den Religionen als erste Lieferanten später ungenügender Antworten auf die Fragen nach dem Woher und Wohin. Er teilt die Evolutionsgeschichte in die Abschnitte der heroischen, ideologischen und systemischen Phase ein und diskutiert Fortschritte und Abwege in der Entwicklung der Evolutionstheorie. Eine umfassende und zudem extrem gut geschriebene, zitatenreiche Zusammenstellung.


Der geöffnete Raum. Zur Politik der ästhetischen Form - Johan F HartleDer geöffnete Raum. Zur Politik der ästhetischen Form
Johan F Hartle

Broschiert, 1. Dezember 2006
     Verkaufsrang: 226295      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 36,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Seit Lessings Laokoon-Essay werden die visuellen Künste als Raumkünste bestimmt und die Gestaltung von Raum als ihre erste Pflicht hervorgehoben. Raum allerdings erhält in den kultur- und sozialtheoretischen Debatten, wie sie von Michel Foucault und Henri Lefebvre angestossen wurden, politische Konturen. In die Aneignung und Gestaltung aber auch in die Repräsentationen des Raumes spielen Vorentscheidungen über die Frage hinein, wie zu leben sei. Damit verliert einerseits die kunsttheoretische Trennung von Kunst und Leben an Plausibilität. Andererseits findet die Verknüpfung von Kunst und Leben bereits als blosse räumliche Form statt. Das anspruchsvolle Programm einer Politik der Form, wie es von Theodor Adorno formuliert wurde, bekommt somit erneut Gestalt.



Auf der Suche nach den verlorenen Düften. Eine aromatische Kulturgeschichte - Auf der Suche nach den verlorenen Düften. Eine aromatische Kulturgeschichte

Gebundene Ausgabe, Februar 1997
     Verkaufsrang: 270732     

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Ein Klassiker der Aromatherapie und der Geschichte der Duftkultur - bearbeitet und kommentiert und neu herausgegeben von Susanne Fischer-Rizzi, einer der bekanntesten Aromatherapeutinnen unserer Zeit. Professor Rovesti, Chemiker und Begründer der Psycho-Aromatherapie, nimmt den Leser mit auf seine 1962 durchgeführte gro"e Forschungsreise rund um die Welt, "immer der Nase nach", erläutert spannend und umfassend das hochinteressante Phänomen der Geruchswahrnehmung, die Funktion der damit befa"ten Organe, die Bedeutung von Gerüchen und die Anwendung von Parfüms - ein Mu" für alle, die sich mit Düften beschäftigen.



POP seit 1964 - POP seit 1964

Broschiert, 21. März 2007
     Verkaufsrang: 180784      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Pop Art und Popmusik ?- längst sind dies etablierte Gattungsbegriffe. In Sachen Popliteratur jedoch herrscht immer noch Unklarheit in der Deutung, sträubt sich manche Rezensentenfeder, werden die Definitionen verwaschener. Schnelllebiger Pop, genialische Wegwerfware, die sich zur eigenen Kunstform erhob und hehre, nichts weniger als Ewigkeit anpeilende Literatur? Gehen diese zwei Begrifflichkeiten überhaupt zusammen? Letztgültige Wahrheiten konnten auch die Herausgeber dieser Anthologie, Kerstin Gleba und Eckhard Schumacher, trotz ehrfurchtgebietend akademischem Begleittext nicht zutage fördern. Immerhin, soviel scheint klar: Pop ist weniger Thematik denn Haltung. Was auf 400 satten Seiten zu überprüfen wäre.
Der vorliegende Reader versammelt in chronologischer Folge "essayistische, journalistische und erzählende" Texte ausschließlich deutschsprachiger Provinienz seit 1964. Warum 1964? Fragen wir Warhol: "Everything went young in `64". Stimmt! Pop war zwar schon länger da, nun jedoch ging es in den "Underground?, es wurde schrill, politisch, psychedelisch. Von allen Seiten flossen Kunstrinnsale zu einem großen Strom zusammen. Form triumphierte über Inhalt. Die Dosensuppe als Stil-Ikone. Einzig die deutsche Literatur lahmte, rang um Worte und Fassung in diesen Umbruchzeiten. Zaghaft tauchte der Begriff "Pop-Literatur" zum ersten Mal bei Rolf Dieter Brinkmann, Peter Handke und Hubert Fichte auf, der hier mit seinem Kultwerk Die Palette auszugsweise vertreten ist.
Drei historische Blöcke ?- die Sechziger-, Achtziger- und Neunzigerjahre umklammernd, - gewähren Einblick ins Frühwerk von Jörg Fauser, H. C. Artmann, Elfriede Jelinek, Rainald Goetz und Diedrich Diederichsen. Folgt die "Enkelgeneration" mit Namen wie Moritz von Uslar, Joachim Lottmann, Benjamin von Stuckrad-Barre, Sibylle Berg, Alexa Hennig von Lange und - last but not least, - Christian Kracht, der mit Faserland dem Begriff des Popromans neues Leben einhauchte, und bis zu dessen endgültiger Grablegung die bundesrepublikanische Geschmacksdebatte hoheitlich dominierte. Dürfen oder sollen wir überhaupt auf ein Weiterleben dieses merkwürdigen Pflänzchens namens Poproman hoffen, das auf solch elende Weise zugrunde ging? Der Verlag Kiepenheuer & Witsch, den schon immer eine innige Verbindung zu dem Genre auszeichnete, hat jedenfalls schon mal ein schönes Denkmal meißeln lassen. -? Ravi Unger




Hinter Klostermauern. Alltag im mittelalterlichen Kloster. Geschichte erzählt: Bd. 5 - Sabine ButtingerHinter Klostermauern. Alltag im mittelalterlichen Kloster. Geschichte erzählt: Bd. 5
Sabine Buttinger

Gebundene Ausgabe, März 2007
     Verkaufsrang: 295165      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Für die Mönche und Nonnen war das Kloster eine durch dicke Mauern abgeschlossene Welt, in der sie beteten, arbeiteten, schliefen, aßen, tranken und schließlich starben und begraben wurden. Der Rückzug aus der Welt sollte so vollkommen wie möglich sein. Wie aber sah das Leben im mittelalterlichen Kloster tatsächlich aus? Sabine Buttinger wirft einen Blick hinter die Klostermauern. Anhand von Quellen taucht sie in das faszinierende Leben der Mönche und Nonnen ein und beschreibt nicht nur die ganz banalen täglichen Verrichtungen, sondern auch die wichtigen Fragen der ›Innenpolitik‹ etwa die Abtwahl. Am Beispiel der Benediktinerklöster in der Zeit vom 9.–12. Jahrhundert zeigt sie, wie ein Kloster organisiert war, wie eine klösterliche Grundherrschaft aussah und wie sich das Außenverhältnis etwa zum König, Vogt oder der Stifterfamilie gestalten konnte. Dabei zeigt sich, dass es das Kloster des Mittelalters nicht gab, sondern dass klösterliches Leben im Mittelalter vielfältig und durchaus sehr unterschiedlich war.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Auf ins Kloster      5 von 5 Punkten
Das Kloster des Mittelalters war Hort der Bildung und Ort tiefer Frömmigkeit, zugleich aber Lebensraum für Menschen in all ihrer Unvollkommenheit. Innere Einkehr und interne Eifersüchtelei, tiefe Spiritualität und scharfe Kontroversen um Habit, Speiseordnung und Klosterämter prägten das Dasein unter dem Dach der Benediktsregel. Der Autorin gelingt es, mit dem vorliegenden Buch beide Momente in einem facettenreichen Panorama des klösterlichen Alltags zusammen zu führen.
Ihr in der bibliophilen Reihe "Geschichte erzählt" erschienes Werk bietet dem interessierten Laien wie auch dem fachkundigen Leser einen knappen, aber umfassenden Einblick in die Welt mittelalterlicher Klöster. Mit schwungvollem Stil, feinem Gespür für das mitunter skurrile Detail und fachkundigem Blick für die großen Entwicklungslinien gelingt es ihr, den Leser in den Bann einer fremd wirkenden Vergangenheit zu ziehen. Dem populären Bild festlichen Hoflebens, farbenfroher Turniere und heldenhafter Ritterromantik vermag sie einen alternativen, auf den ersten Blick weniger populären Aspekt des Mittelalters auf anschauliche Weise zu erschließen. Durch fesselnde Schilderung, einprägsame Erläuterungen und ausgewählte Quellenpassagen macht sie die Lektüre zu einem angenehmen Erlebnis. Der Reihendevise, daß Geschichte "erzählt" und nicht nur beschrieben werden will, wird das Buch auf unterhaltsame Weise gerecht.


Bild-Anthropologie: Entwürfe für eine Bildwissenschaft - Hans BeltingBild-Anthropologie: Entwürfe für eine Bildwissenschaft
Hans Belting

Taschenbuch, 1. November 2005
     Verkaufsrang: 264101      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 27,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Buchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 20.09.2001
Noch vielfältiger als von Hans Belting bereits bekannt, weiß Andreas Strobl, stellt der seit 1993 an der Karlsruher Hochschule für Gestaltung lehrende Kunsthistoriker mit diesem Buch die eigene Disziplin auf den Kopf: Der Wissenschaftler will die Kunstwissenschaft erneuern, "Bild-Anthropologie" - eine Zusammenstellung von Vorträgen und Essays des Autors - ist dafür ein erster Schritt. Mit profundem Sach- und Faktenwissen, so der Rezensent, führe Belting dem Leser das ganze Spektrum seines Wissens vor Augen, über prähistorische Totenkulte, Benutzeroberflächen von Computern, religiöse Bilder, Kunstwerke, Bilder der Nachrichtenmagazine und der Werbung. Strobl bedauert aber, dass Überschneidungen und Wiederholungen in den einzelnen Texten deutlich werden und Beltings Argumente für eine Kunstwissenschaft als human science manchmal etwas unverbunden nebeneinander stehen. Der Rezensent findet die Methode Beltings äußerst mutig, denn dieser wage den Spagat zwischen konkreten Fallanalysen und übergreifenden Synthesen. Einem detailbeflissenen Fachpublikum, mutmaßt Strobl, wird das nicht gefallen, für eine fortschrittliche Kunstwissenschaft aber, denkt der Rezensent, ist das Buch ein Muss.
© Perlentaucher Medien GmbH


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Eine neue Sichtweise, auf die ich gewartet habe.      4 von 5 Punkten
Was in der Soziologie schon länger geschehen ist, eine disziplinübergreifende Betrachtung mit dem Namen "Kulturwissenschaft", war m.E. in der Bild-/Kunstbetrachtung schon lange überfällig. Wer sich dafür interessiert, was überhaupt Bilder für eine Funktion für Menschen haben, warum sich Menschen Bilder machen von Dingen, Gedanken und anderen Menschen, der kauft hier das richtige Buch.
Einen Punkt Abzug dafür, dass ich die Kritikpunkte der oben zitierten Perlentaucher-Rezension auch so sehe. Als Entwurf einer neuen Betrachtungsweise oder gar neuen Wissenschaft kann man aber damit leben, dass es auch in gewisser Weise noch entwurfhaft bleibt. Dennoch hat es mich dazu veranlasst, keine volle Punktzahl zu vergeben. Lieber hätte ich nur einen halben Punkt abgezogen ...


Raffinierte Kunst: Übung vor Reproduktionen - Wolfgang UllrichRaffinierte Kunst: Übung vor Reproduktionen
Wolfgang Ullrich

Sondereinband, 24. April 2009
     Verkaufsrang: 192360      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 22,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Nachdem Wolfgang Ullrich in mehreren Büchern die Entleerung des Kunstbegriffs kritisch betrachtet hat, ist er diesmal voll des Lobes - er würdigt die Reproduktion, die häufig eine Weiterentwicklung und Vollendung des Originals ermöglicht.



Der Kuß: Eine kleine Kulturgeschichte - Alain MontandonDer Kuß: Eine kleine Kulturgeschichte
Alain Montandon

Broschiert, 1. September 2006
     Verkaufsrang: 301949      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Wußten Sie, daß noch unlängst ein Handkuß unter freiem Himmel undenkbar war? Die Chinesen im Kuß ein Rudiment des Kannibalismussahen? Öffentliche Küsse in Indien vielerorts noch heute verboten sind? Und daß Küsse in Iowa nicht länger als fünf Minuten dauern dürfen? Diese kleine Studie untersucht den Kuß als kulturelles Phänomen. Alain Montandon durchstreift die Geschichte und Literatur und sammelt zahlreiche unterhaltsame Anekdoten und Zitate über das Küssen. Kurzweilig, knapp und fundiert untersucht er die vielfältige Semantik dieser wortlosen Mitteilung, die für ihn beides ist: mystisch und erotisch.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Ein vergnüglicher Exkurs zum Knutschen      5 von 5 Punkten
Dieses Buch lädt ein, in die Thematik des Kusses regelrecht einzutauchen. Auf unterhaltsame und anspruchsvolle Weise stellt der Autor die verschiedensten Arten der Küsse vor - den flüchtigen, süßen, ersten, letzten, hitzigen, widerwärtigen... die Variationen hierbei sind schier unendlich - und belegt diese teilweise anhand literarischer Beispiele oder historischer Aufzeichnungen. Dabei geht er auch auf die regionalen Unterschiede und die jeweilige Bedeutung derartiger Küsse ein. So erfährt der Leser, dass der Handkuss unter freiem Himmel unlängst noch völlig undenkbar oder gar verboten war. Oder dass Chinesen im Kuss an sich ein Rudiment des Kanibalismus sahen und bei den küssenden Umgangsformen der Europäer regelrecht schockiert waren. Oder dass Küsse in Iowa nicht länger als fünf Minuten dauern dürfen...
Diese kleine und fein gestaltete Kuss-Studie aus dem Wagenbach-Verlag, in welcher der Autor Alain Montandon den Kuss als kulturelles Phänomen untersucht, ist auf jeden Fall interessant, unterhaltsam und lesenwert. Buchzitat: "Kein ehrlicher Mann wird einen geraubten Kuss für sich behalten. Er wird ihn sofort zurückgeben." (Mark Twain)
Na dann: Es darf geküsst werden! ;-)


Alma Mahler- Werfel. Die unbezähmbare Muse - Karen MonsonAlma Mahler- Werfel. Die unbezähmbare Muse
Karen Monson

Broschiert, Juni 1995

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