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Philosophie der Weltkulturen: Die Weltdeutungen und die Theorien der Wahrheit
Gebundene Ausgabe, Februar 2006 Verkaufsrang: 257571 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Im Zuge der Globalisierung der Wirtschaft und der Kultur blicken wir immer häufiger auf die Weltdeutungen fremder Völker und Zivilisationen. Es waren vor allem die Philosophen und ihre Schulen, die wesentlich zur Deutung der Welt und des Lebens beigetragen haben. Denn sie haben mit ihren Ideen und Wertungen die großen Lernschritte ihrer Kulturen angestoßen. Das Buch stellt in übersichtlicher und prägnanter Form die Grundideen und Lehren der wichtigsten Philosophen aller Völker, Kontinente und Zeitepochen dar: die Philosophie der Inder, der Chinesen, der Japaner, der Buddhisten, der Moslems, des Judentums, des Christentums. Der europäischen Kultur, Afrikas, Latein- und Nordamerikas. Es wurde von Fachleuten und Philosophen in allgemein verständlicher Weise verfasst und versteht sich als ein Werk des interkulturellen Denkens, des Dialogs und des Austausches. Seine Faszination liegt in der Prägnanz und Übersichtlichkeit: mit Namensregister, Zeittabelle und neuester Literatur.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Der Titel verspricht mehr als der Inhalt bietet 3 von 5 Punkten Bevor ich mit meiner Rezession beginne, möchte ich mich im Vorfeld bei all denjenigen entschuldigen, die sich durch meine subjektive Meinung - welche objektiv betrachtet nicht der Wahrheit entsprechen muss - gekränkt oder ungerecht behandelt fühlen, entschuldigen.
Bereits nach den ersten Seiten wurde mir klar, dass der Titel dieses Buches weit mehr verspricht als der Inhalt bieten kann. Ich unterstelle dem Autor hierbei einen geschickten Schachzug, da Bücher, welche versprechen Aufschluss über die Philosophie - und damit auch die Denkweisen - fremder Kulturen zu geben, in Zeiten der Globalisierung das Interesse vieler Leser wecken. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, bedarf es einer enormen Lektüre an fachwissenschaftlichen Büchern; einen enormen Zeitaufwand auf gut Deutsch. Einen Zeitaufwand, welchem ein Universitätsprofessor nur bedingt nachkommen kann bzw. will.
Wenn man die ersten Kapitel gelesen hat, gelingt es einem nicht den Verdacht zu verlieren, dass jedes Kapitel - worauf auch die diversen Namen am Seitenrand hinweisen - von einem anderen Studenten des Herrn Professors geschrieben wurde. Ich gehe stark davon aus, dass ich die gesammelten Semesterarbeiten der Studenten der Universität Graz im sagen wir einmal 4. Semester gelesen habe (für eine Diplomarbeit, war dies eindeutig zu dürftig!). Der Titel "Religions-philosophische Aspekte der Weltkulturen - Die gesammelten Semesterarbeiten der Universität Graz" würde dem Inhalt des Buches um ein vielfaches gerechter; die Umsatzzahlen jedoch, würden rapide fallen.
Ich möchte jedoch nicht den Eindruck erwecken, dass dieses Buch schlecht wäre. Nein, ganz im Gegenteil. Es finden sich zahlreiche, fachlich vorzügliche Ansätze in diesem Werk wieder. Da ich mich persönlich sehr stark für Philosophie und Religion interessiere, konnte ich mich auch durch die unheimlichen Schandtaten der Germanistik durchquälen und das Buch weiter lesen. Stellenweise glaubt man, dass das Geschriebene nicht einmal durchgelesen wurde, bevor es beim Verlag eingereicht wurde: Unmengen von Rechtschreibfehler (nicht nur Tippfehler), "Vergewaltigungen" der Grammatik, sowie ein teilweise grotten schlechter Stil. Niemand verlangt von Studenten - die ohne Frage fachlich einwandfrei geschrieben haben - ein stilistisch einwandfreies und homogenes Buch zu schreiben; vor allem, wenn der Professor alle Lorbeeren dafür einheimst. Jedoch hätte dieser evtl. den Stil - wenigsten den der Überschriften - anpassen können. Vielleicht wird es eine 2. oder 3. Auflage geben, in der die Rechtschreib- und Formfehler verbessert sind.
Alles in allem ist es ein gutes Buch. Man sollte jedoch nicht soviel erwarten, wie der Titel verspricht. |
Verteufelter Heavy Metal: Skandale und Zensur in der neueren Musikgeschichte Reto Wehrli Taschenbuch, März 2005 Verkaufsrang: 139221 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Dieses umfangreiche Standardwerk des Schweizer Psychologen Reto Wehrli, das jetzt in erweiterter und aktualisierter Neuauflage vorliegt, schildert kenntnisreich und fundiert die Vorbehalte gegen diese Form der Populärkultur. Aber nicht nur der Bereich des Heavy Metal wird kritisch untersucht auch vielfältige Ressentiments und Eingriffe gegen andere Populärmusik und Beispiele aus unterschiedlichen Filmgenres sowie Comics finden hier fachkundige Erwähnung. Zahlreiche seltene Abbildungen und Song-Zitate (im Original und in deutscher Übersetzung) runden den positiven Gesamteindruck ab. Eine umfangreiche Bibliographie und eine Diskographie erhöhen den Nutzwert. Die erweiterte und aktualisierte Neuauflage setzt neue Maßstäbe!
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Ein Meilenstein! 5 von 5 Punkten Reto Wehrli hat sich nunmehr, mit der überarbeiteten Zweitausgabe seines Buches "Verteufelter Heavy Metal", selbst übertroffen und sich ein eigenes Denkmal gesetzt. Über 700 Seiten voll von akribischer Recherchenarbeit, die in ebenso akribisch formulierten Thesen zu Ende gedacht werden. Reto Wehrli legt definitiv kein Sachbuch vor, sondern eine umfassende Aufbereitung des Zeitalters der harten Musik, beginnend im Blues und endend in den Brachialgenres der gegenwärtigen Zeitgeschichte. _Die Struktur:_ Alles hat seinen Anfang, ebenso die Musikrichtung, die wir alle so inständig lieben. Wehrli strukturiert sein Werk "Verteufelter Heavy Metal" eng nach der Zeitgeschichte des harten Rock. Dabei werden die begründenden Genres wie der Blues mit in die Entstehungsgeschichte einbezogen, die sich fortlaufend als Selbstgänger erweisen sollte. Wehrli arbeitet im ersten Drittel detailiert die Motivation der Szene auf, die die Entwicklung einer solchen, global minderheitlichen Szene, überhaupt erst ermöglichte. Dabei werden die wichtigsten Eckpfeiler und Daten des Genres genau unter die Lupe genommen, zu denen mit Sicherheit die Bandgründung von BLACK SABBATH, die NWoBHM oder die Kirchenbrände in Norwegen Anfang der Neunziger Jahre gehören. In diesem Zusammenhang lässt Wehrli die Botschaften der Künstler, wie auch die oftmals von Kritikern hineininterpretierten Botschaften nicht unbeachtet. Vielmehr geht er sehr tiefreichend auf diesen doch eklatanten Aspekt der Heavy-Metal-Geschichte ein. Zensur wird zu einem großen Thema und die konservative Opposition gegen die Metalströmung zu einem Schwerpunkt des Buches. Katholische Traditionalisten, evangelische Fundamentalisten, Zeugen Jehovas, aber auch die Apostel bundesdeutscher Sittenwächter werden aufgrund ihrer oftmals, leider auch hinreichend belegten, ignoranten Haltung gegenüber einer Popkultur, mit umfassenden Kapiteln bedacht. Dabei kommen auch die bedauernswerten Beispiele des Heavy Metal, wie die thüringische (pseudosatanistische - die Band ABSURD) und norwegische Strömung (die Kirchenbrände) der beginnenden Neunziger Jahren, zum tragen, die fernab allem plakativ zur Schau getragenen Okkultismushangs der Musik, eine neue, schädigende Seite hinzufügte. Somit spannt Wehrli seinen Bogen von den BEATLES und dem mit ihnen verbundenen Aufkeimen des Rock'n'Rolls, bis hin zum NS-Black-Metal und beleuchtet dabei nicht nur spektakuläre, juristisch belegbare Oberflächenprozesse, sondern auch Pre-Zensur durch die Aufsichtsgremien der öffentlich-rechtlichen Sender. Dem Thema "sublime Botschaften" und "backward masking" (Einbau rückwärts abgespielter Sprechtexte in Rocksongs) widmet Wehrli ein komplettes Kapitel und gibt einen kurzen Überblick über die wenigen wissenschaftlichen Untersuchungen, die es zu dem Thema gibt. Einen sehr spannenden Bereich bearbeitet Wehrli im anschließenden Teil seines Werkes, der Auseinandersetzung mit den bisher erschienen Lektüren wider den Heavy Metal. Gnadenlos und teilweise augenzwinkernd deckt der Schweizer Fehler der jeweiligen Autoren auf, die manchmal sogar zur Verbreitung irgendwelcher Albenklappentexte führte, die weltweit überhaupt nicht existieren. An dieser Stelle sei nicht zu viel erwähnt. Es entbehrt aber nicht einer gewissen Heiterkeit, wie die teils hanebüchenen Aussagen der federführenden Wortgeber der jeweiligen Antigruppierungen geschichtlich belegbar demontiert und preisgeboten werden. Der Ansatz des Sittenschutzes nebst Falldarstellungen und die damit einhergehende Zensurthematik bildet einen weiteren Schwerpunkt. Zunächst geht Wehrli die Problematik anhand einiger global Beispiele an und vertieft diesen Aspekt dann in gezielt ausgewählten Fällen, die Zusammenhänge zwischen Heavy Metal/Sex, Gewalt und Satanismus offerieren. Er arbeitet dabei flächendeckend, bedenkt solch unterschiedliche Künstler wie JERRY LEE LEWIS, IRON MAIDEN oder SLAYER wertfrei, jedoch nicht, ohne vielerorts auf die Unlogik der jeweiligen Zensuransätze hinzuweisen. Wehrli beschränkt seine Recherchen dabei nicht auf einen bestimmten Kontinent, sondern widmet eine besonders ausgiebige Besprechung dem europäischen Markt und deren schwermetallischen Aushängeschildern. So werden natürlich, aber nicht ausschließlich, plakative Schockbands wie ROCKBITCH oder BELPHEGOR unter die Lupe genommen. Wehrli widmet sich schlussendlich auch polarisierenden Künstlern wie zum Beispiel ROBBIE WILLIAMS, den FANTASTISCHEN VIER oder RAMMSTEIN, die nur wenig oder gar nichts mit Heavy Metal zu tun haben. _Fazit:_ Es ist wirklich nicht ganz einfach, die schreiberische und recherchierte Dichte dieses Werkes umfassend darzustellen. Reto Wehrlis "Verteufelter Heavy Metal" ist mit Sicherheit nicht nur die ausgiebigste Auseinandersetzung mit dem Thema Heavy Metal, sondern auch die weitreichendste Argumentationshilfe für alle diejenigen, die sich manchmal mit den stereotypen Vorwürfen jedweder Sittenwächter konfrontiert sehen. Wehrli arbeitet die einzelnen Fallbesprechungen umfassend auf, setzt die Denkansätze des vordergründig wertfreien Jugendschutzes in Verbindung mit den Resultaten der jeweiligen Rechtsprechung und deckt dabei mehr als einmal unlogische und unpassende Handlungen internationalen Rechts auf. Desweiteren ergänzt der Autor seine immens erfolgreiche Erstauflage mit kulturwissenschaftlichen Querbezügen, bei denen sich vor allem der Schwerpunkt Japan als sehr interessant herausstellt, schlägt Brücken zu anderen Medien und wirft dabei auch weitreichende Blicke auf Splattermovies und japanische Mangas. Zudem verwendet der Autor zahlreiche Fotographien und Lyrics, die im direkten Zusammenhang mit den jeweiligen Themenschwerpunkten aufgearbeitet werden. Abgerundet wird das Werk durch eine Diskographie der im Buch genannten Bands. Es bleibt am Ende ein rundum gelungenes Werk, das hoch informativ die Geschichte des Heavy Metal aufarbeitet und sich liebevoll detailgetreu mit ihr auseinandersetzt. "Verteufelter Heavy Metal" ist die Grundlage und ist das definitive Standardwerk zum Thema Musikzensur.
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Metapher: Die Ästhetik in der Rhetorik. Bilanz eines exemplarischen Begriffs Anselm Haverkamp Broschiert, Dezember 2007 Verkaufsrang: 249748 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Metapher, das wichtigste technische Instrument der alten Rhetorik, hat auch nach dem Verblassen des terminologischen Bezugsrahmens der Rhetorik an Bedeutung nicht verloren. Eher könnte man sagen, daß die in den diskursiven disziplinären Nachfolgeformationen der Rhetorik aus dem Blick geratene, tiefer gelegte Rolle des rhetorischen Apparats in der Metapher virulent und faßbar geblieben ist. Die falsche Wahrnehmung, die mit der Rhetorik überwundene Episteme signalisiere in der Metapher ihr uneigentliches, nur mehr ästhetisches Fortwirken und darin einen unaufgeklärten Rest und Bedarf an Wissen, macht eine Bestandsaufnahme der Verlegenheitslösungen nötig, die unter dem Namen Metapher im Raume stehen geblieben sind. Dabei ist das ästhetische Mißverständnis der Metapher von den darin schlecht aufgehobenen philosophischen Verlegenheiten der Ästhetik auseinanderzuhalten. In der Verkennungsgeschichte, die das ästhetische Paradox der Metapher begleitet, entzieht sich die Ästhetik der G
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Sacrificium Intellectus: Das Opfer des Verstandes in der Kunst Karl-Heinz Stockhausens, Botho Strauß' und Anselm Kiefers Christian Bauer Broschiert, Juni 2008 Verkaufsrang: 273120 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wie lernt man Ja zu sagen zu der Kunst Karlheinz Stockhausens, Botho Strauß und Anselm Kiefers? Den großen Zuspruch für kunstreligiöse Offenbarungen untersucht Christian Bauer, indem er den Begriff des Sacrificium intellectus für die Kulturwissenschaften und die Ästhetik etabliert.Innerhalb dieses Konzepts wird der Künstler zum Errichter von Altären, an denen die Heiligsprechung von Kunst durch Religion, Mythos und Wissenschaft vollzogen wird.Immer wenn der mächtige romantische Geniekult sich mit zeitgenössischem Künstlerprophetentum verquickt, entstehen Glaubensforderungen der Künstler: Symptomatisch wie erwünscht ist eine kritiklose und politisch korrekte Beschäftigung mit dem Werk, die als ein Opfer des Verstandes auf dem Altar der Kunst erzwungen wird.
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Von allerley spil und kurzweyl: Spiel und Spielzeug in der Geschichte Frank Meier Gebundene Ausgabe, September 2006 Verkaufsrang: 249477 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Was taten die Ritter, wenn sie gerade nicht in die Schlacht zogen? Was taten die Wikinger, wenn sie nicht plünderten, die Burgfräulein, wenn sie nicht sittsam stickten? Lange Winterabende und laue Sommernächte wollten gefüllt sein, mit Spielen und Belustigungen für Groß und Klein. Anhand von archäologischen Funden und alten Quellen führt Frank Meier ein in die Welt des Spiels in der Vergangenheit, beschreibt Geschicklichkeitsspiele, Brettspiele, Rätselspiele, ihre Teilnehmer und ihre Regeln. Zum Schmökern und Nachspielen!
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Farbsysteme in Kunst und Wissenschaft Narciso Silvestrini, Ernst Peter Fischer Gebundene Ausgabe, September 2002 Verkaufsrang: 164739 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Präzise und verständlich beschreibt Ernst Peter Fischer die wichtigsten Theorien und entwickelt dabei den Spannungsbogen, den die Geschichte der Farbsysteme zwischen Kunst und Wissenschaft schlägt. Zusammen mit der gelungenen grafischen Umsetzung der Theorien durch Narciso Silvestrini ensteht ein anschauliches Kompendium unterschiedlicher Farbordnungen, aus dem sich ein kulturgeschichtlicher Diskurs zwischen Kunst und Wissenschaft entwickelt
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Farbenblind? 5 von 5 Punkten Da gibt es Präsysteme, Farbsysteme und Metasysteme...mein Ziel nach den Wurzeln der Farbenleere zu forschen und nicht nur irgendwelche "officetaugliche" Systeme zu kennen und etwas über den Tellerrand zu schauen ist erreicht. Wunderschönes Buch mit tollen Darstellungen und Systemen aus allen Ecken der Welt genauso wie aus allen Zeiten...ausgeprochen gut beschrieben und neben den "wissenschaftlichen" Aspekten inspirierend und unterhaltsam. Achtung: unterhaltsam ist nicht mit einfach oder sueffig gleichzusetzen. Es ist ein Buch für ernsthaft Interessierte, nicht für Oberflächenkratzer...dazu ist es dann doch wieder zu komplex.
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Das Unbehagen in der Ästhetik Jacques Rancière Broschiert, Oktober 2007 Verkaufsrang: 130970 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Damit es Kunst gibt, genügt es nicht, dass es Maler oder Musiker, Tänzer oder Schauspieler gibt. Damit es ästhetisches Empfinden gibt, genügt es nicht, dass wir Vergnügen daran finden, sie zu sehen oder zu hören. Damit es Kunst gibt, braucht es einen Blick und ein Denken, die sie identifizieren. Ästhetik ist der Name eines spezifischen Regimes der Identifizierung von Kunst.
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Der Untergang des Abendlandes: Umrisse einer Morphologie der Weltgeschichte. (sachbuch) Oswald Spengler Taschenbuch, 1993 Verkaufsrang: 126220 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Kaum ein geschichtsphilosphisches Werk ist so heftig diskutiert worden wie Oswald Spenglers 'Untergang des Abendlandes' (1918/22). Zum ersten Mal hatte hier ein großer Denker versucht, eine 'Philosphie des Schicksals' vorzulegen, in der die abendländlische Kultur in ihrer Zivilisations- und damit ihrer Endphase erklärt wurde. Für Spengler zeigen die Kulturen, denen jeweils eine Lebensdauer von einem Jahrtausend beschieden ist, einen schicksalhaften, den Jahreszeiten...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)
Fels in der Brandung 5 von 5 Punkten "Das ist der Untergang des Abendlandes" pflegte meine Oma zu sagen, wenn im Fernsehen Berichte über die "Achtundsechziger" - die heutige Politikergeneration - erschienen. Der Titel von Spenglers Buch ist zu einem geflügelten Wort geworden, das den Bekanntheitsgrad seines Werkes bei weitem übertrifft. Schade eigentlich, dass Spengler heute überwiegend negativ beurteilt wird. Er hat den Versuch einer umfassenden vergleichenden Geschichtsbetrachtung unternommen, allein dieser Selbstanspruch macht ihn schon lesenswert. So oder so, historische Analysen sind immer relativ und Ansichtssache. Woran jedoch der Wert eines Historikers gemessen werden kann, ist seine Fähigkeit, auf Grund seiner Betrachtungen der Vergangenheit eine zutreffende Analyse der Gegenwart und eine Prognose für die Zukunft erstellen zu können. Und dies kann Spengler brillant. Generationen von Kritikern und Abschriftstellern haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Schwächen seiner morphologischen Betrachtungsweise herauszustellen. Doch letzten Endes können sie nicht an der Tatsache vorbei, dass Spengler in seiner Vorhersage Recht behalten hat. Die von ihm so genannte "Fellachenkultur" als Zukunftsbild der aufgeklärten Gesellschaft ist tatsächlich eingetroffen - und wir sind Teil von ihr. Vielleicht ist dies der Grund, warum Spengler immer wieder angegriffen wird? Aus der Vielzahl historischer Werke ist "Der Untergang des Abendlandes" wie ein Fels, dem auch der schmutzige Wind politisch verzerrter Urteile nichts anhaben kann. Absolut lesenswert und eine gute Alternative zur Bundeszentrale für politische Bildung.
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Körperteile: Eine kulturelle Anatomie
Taschenbuch, Juni 2001 Verkaufsrang: 241548 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das Ganze ist bekanntlich mehr als die Summe seiner Teile. Aber andererseits kommt es vor, dass die Teile gegenüber dem Ganzen eine Art Eigenleben entwickeln, wie es bei unserem Körper der Fall ist: Wenn man die europäische Kulturgeschichte betrachtet, wird offensichtlich, wie intensiv die einzelnen Partien der menschlichen Anatomie symbolisch aufgeladen und zum Ansatzpunkt kultureller Tätigkeit wurden -- von religiösen Kulten, wie der Verehrung von Heiligen-Reliquien bis zu erotischen Gedichten, bei denen zum Beispiel in der Renaissance jeweils nur ein Teil des (weiblichen) Körpers gepriesen wurde. Mit ihrer Anthologie unternehmen Claudia Benthien und Christoph Wulf mit insgesamt 23 weiteren Autoren -- von Literatur- und Kulturwissenschaftlern bis zu Archäologen und Kunsthistorikern -- den interessanten Versuch, eine kulturelle Anatomie des Körpers zu erstellen, vom Scheitel bis zur Sohle, von der erotischen Verehrung des Hinterns in der griechischen Antike bis zur "Zerstückelungsthematik" im Werk der englischen Dramatikerin Sarah Kane. Teilweise sind die Beiträge recht spezifisch, wenn etwa Kay Himberg die Nasensymbolik vor allem an Laurence Sternes Tristram Shandy verdeutlicht. Andere dagegen befassen sich mit grundlegenderen Fragestellungen, wie beispielsweise Ann-Sophie Lehmann, die zu klären versucht, warum die Frau über weite Strecken der Kunstgeschichte als quasi geschlechtslos -- mit nacktem Venushügel, auf dem "sich keine Spur von Schamhaar, Schamlippen oder Schamspalte finden lässt" -- mit einer Leerstelle zwischen den Beinen abgebildet wurde. Ein Großteil der Beiträge von Körperteile geht auf eine Tagung zurück, die in Zusammenarbeit mit dem Graduiertenkolleg "Körper-Inszenierungen" der Freien Universität Berlin stattfand. An dieser wissenschaftlichen Ausrichtung mag es auch liegen, dass sich die Sinnlichkeit der Inhalte im Stil der meisten Texte leider nicht wiederfindet. Nicht jeder Leser wird auch mit Fachbegriffen, wie "apotropäisch", etwas anfangen können oder begrüßen, dass fremdsprachige Zitate durchweg ohne Übersetzung auskommen müssen. Trotz dieser Einschränkungen ist die Lektüre dieser Abstecher in die Grenzregionen zwischen Körperlichkeit und Kultur über weite Strecken eine spannende Angelegenheit. --Christian Stahl
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Bilder trotz allem Georges Didi-Huberman Broschiert, November 2006 Verkaufsrang: 69361 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Im August 1944 gelang zwei Häftlingen des Konzentrationslagers Auschwitz eine Serie fotografischer Aufnahmen der Exekutionen. Während einer der beiden Häftlinge die Wachmänner der SS im Auge hielt, machte ein Mitgefangener vier Aufnahmen, die das Gelände um das Krematorium V zeigen. Georges Didi-Huberman widmet sich in seinem neuen Buch der Paradoxie dieser Bilder: daß sie so gut wie nichts zu sehen geben, aber gleichwohl unersetzliche Überreste sind. Diese Fotografien sind, so der Titel des Bandes, Bilder trotz allem, images malgr tout.Berufen wir uns nicht auf das Unvorstellbare mit dieser Aufforderung beginnt Didi-Huberman. Damit ist von Anfang an die Skepsis gegenüber der These formuliert, die in den Lagern begangenen Morde seien Fälle des Unvorstellbaren schlechthin. Neben vielen anderen hat der französische Psychoanalytiker G rard Wajcman diese Auffassung wiederholt vertreten. Die Geschehnisse in den Lagern, so Wajcman, seien für immer bilderlos, ohne eine Spur des Vorstellbar en, eine Zerstörung ohne Ruine. Didi-Huberman geht es keineswegs darum, diese These einfach umzukehren, in den fraglichen Aufnahmen also Zeugnisse zu sehen, die das Geschehen in den Lagern begreifbar machen würden. Zwei Weisen gebe es, diese Bilder nicht zu sehen: die eine mache aus ihnen Ikonen des Horrors, in denen man auch um den Preis von Detailvergrößerung und Retusche alles erkennen wolle. Die andere versuche, die Bilder auf den Status von Dokumenten zu reduzieren und dabei alles Nicht-Informative aus dem Bildraum auszuschließen. Es ist das Wagnis dieses Buchs, jenen schmalen Grat zu beschreiten, der sich zwischen diesen Positionen auftut. Diese Fotografien sind Fetzen wenig im Vergleich zu dem, was man über Auschwitz weiß.
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Das Ende der Kunstgeschichte. Eine Revision nach zehn Jahren.: Eine Revision nach zehn Jahren Hans Belting Broschiert, 26. März 2002 Verkaufsrang: 259250 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Löst sich die Kunstgeschichte unter dem Ansturm neuer Bildmedien in eine universelle Bildwissenschaft auf? So lautet eine oft gestellte Frage. In der inzwischen modisch gewordenen Diskussion um die Methoden der Kunstgeschichte ist Hans Beltings Essay Das Ende der Kunstgeschichte längst ein Klassiker. Er hat nicht nur entscheidend zum Verständnis der aktuellen Kunstentwicklung beigetragen, sondern zugleich die Einsicht in die Notwendigkeit einer radikal erweiterten...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Eine Reise wert! 5 von 5 Punkten Wer sich für Kunstgeschichte interessiert und warum es sie überhaupt (noch?) gibt, wie, warum und weshalb sie entstanden ist und wer sich diese oder andere Fragen zu diesem Thema schon einmal gestellt hat, wird mit diesem Buch auf eine wunderbar erzählte Reise geschickt. Hans Belting schreibt faszinierend schlau, leuchtend klar und einfach wissend. Ohne große akademische Allüren. |
Europäische Kulturgeschichte: Eine Einführung (Uni-Taschenbücher L): Eine Einführung Silvio Vietta Broschiert, September 2007 Verkaufsrang: 246338 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Europa ist vor allen ökonomischen und monetären Definitionen zunächst eine kulturelle Einheit. Epochale Kodierungen haben die transnationale kulturelle Einheit Europas geprägt. In dieser Einführung in die europäische Literatur- und Kulturwissenschaft werden in einer Reihe epochenübergreifender, diachroner Längsschnitte formierende Grundzüge der europäischen Literatur- und Kulturgeschichte verfolgt: die Entstehung und Entwicklung der europäischen Schriftkultur (Kap. I), der Konflikt zwischen Mythos und Logos in der griechischen Dramatik und in der Rezeptionsgeschichte vor allem der großen Heroinen Antigone und Medea (Kap. II), die abendländische Diesseits-Jenseits-Kodierung als eine bis in die Gegenwart prägende Form europäischen Denkens (Kap. III), das Spannungsverhältnis zwischen Text und Bild in der europäischen Kultur (Kap. IV). Das Schlusskapitel (V) führt ein in genuin moderne Problemdialogiken wie Individualismus - Kollektivismus, Fortschrittsdenken - Rückkehrsehnsucht, Nation alismus - Europäismus und stellt den integrativen Ansatz einer modernen literarischen Texttheorie vor. In der Einleitung werden Methodiken einer europäischen Literatur- und Kulturwissenschaft auf ihren Ertrag hin diskutiert - so die Hermeneutik, die Textwissenschaft des close reading, Mentalitätsgeschichte, Rezeptionsforschung, Medien-, Kommunikations-, Gender-Theorien und Systemanalyse sowie der Begriff der Kodierung als ein Leitbegriff einer europäischen Literatur- und Kulturwissenschaft.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Umfassendes Werk über europäische Kulturgeschiche 4 von 5 Punkten In seinem Vorwort gibt der Autor einen Überblick über die Entstehung und Entwicklung der europäischen Kulturgeschichte und führt zugleich wichtige Begriffe ein. Wer wissen möchte, ob dieses Buch seine Ansprüche trifft oder ob die Fachwörter den interessierten Leser überfordern könnten, der sollte einen Blick in dieses Vorwort riskieren. Der Stil des Autors ist anspruchsvoll, ohne dabei mit zu vielen Namen und Fakten um sich zu werfen. Dass Studenten die eigentliche Zielgruppe des Buches sind, dürfte aber spätestens hier klar sein.
Im folgenden Einleitungskapitel geht es vor allem um die Methodik, die diesem Buch zugrunde liegt. Dabei sollen jene Punkte herausgefiltert werden, an denen die Kulturgeschichte jeweils neu geprägt wurde.
Das zweite Kapitel widmet sich dann dem Thema "Die griechische Logos-Kodierung", also einer Form des Denkens, die sich im antiken Griechenland herausbildete und deren Form der argumentative Diskurs ist. Neben der Philosophie kommt aber auch das griechische Drama zur Geltung.
Das dritte Kapitel des Buches behandelt Die christliche Pistis-Kodierung, in der der Glaube im Mittelpunkt steht. Dementsprechend stehen alle Formen des christlichen Glaubens hier im Mittelpunkt, angefangen beim frühen Christentum bis hin zum Mittelalter.
Das vierte Kapitel, Neuzeit: Ästhetik, Sziento-Technologie, Subjektivität und politisches Bewusstsein, ist der umfangsreichste Teil des ganzen Buches. Hier spielt die Kunst unter anderem in Form von Dante und seiner göttlichen Komödie genauso eine Rolle wie Wissenschaft und Politik, um schließlich zu zeigen, wie die technische Anwendungsdimension der Wissenschaft Vorrang erlangte.
Das fünfte und letzte Kapitel behandelt die Zehn Prinzipien einer europäischen Politik-Ethik. Hier werden auch die aktuellen Themen, wie der Kulturbegriff in der Europäischen Union, besprochen. Genauso kommen aber auch aktuelle Begriffe wie Nachhaltigkeit oder Solidarität in eigenen Unterkapiteln vor.
Abgeschlossen wird das Buch mit einem recht praktischen Glossar, einer Bibliographie und einem Personenregister.
Damit der Leser, der sich mit einem bestimmten Thema des Buches beschäftigt, nicht in der sehr umfangreichen Bibliographie Bücher zu seinem Thema suchen muss, hat jedes Unterkapitel eine eigene Literaturliste. Dies dürfte gerade Studenten sehr entgegenkommen, die sich mit Hilfe dieser Einführung in ein Thema einarbeiten und durch die Literaturhinweise schneller weitergehend damit beschäftigen können. Auch das Glossar dürfe zur Vorbereitung sehr hilfreich sein, kann es doch wichtige Fachbegriffe erklären, ohne dass man auf ein anderes Buch zurückgreifen muss, oder sich einen längeren Abschnitt nochmals durchzulesen braucht.
Wer sich für ein Studium der europäischen Kulturgeschichte entschieden hat oder Seminare zu dem Thema besucht und sich umfassend vorbereiten möchte, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt. Man bekommt für sein Geld eine gute Einführung, die es durch ihre Unterteilungen erlaubt, sich auch gezielt auf ein bestimmtes Thema vorzubereiten.
Interessierte Leser, die ohne Fachwissen zu diesem Buch greifen, werden die Texte vielleicht zu anspruchsvoll und trocken empfinden. |
Wissen in Bewegung: Perspektiven der künstlerischen und wissenschaftlichen Forschung im Tanz
Broschiert, September 2007 Verkaufsrang: 248473 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden In einer globalisierten Gesellschaft kommt dem Tanz als Medium eines an den Körper gebundenen Wissens wachsende Aufmerksamkeit zu: Er wird als eigenständige Kunstform wahrgenommen, kultur- und bildungspolitisch gefördert und zunehmend als Forschungsobjekt entdeckt. Tanz ist weltweit in Bewegung - und mit ihm das Wissen, das in ihm steckt. Aber was macht Körperwissen in Bewegung aus, wie wird es produziert, wie lässt es sich erforschen und vermitteln? Namhafte Choreographen, Tänzer, Wissenschaftler und Pädagogen beschreiben in diesem Band das einzigartige Potenzial des Tanzes als Archiv und Medium sowie seine Bedeutung an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft.Mit Beiträgen u.a. von Gabriele Brandstetter, Dieter Heitkamp, Royston Maldoom und Meg Stuart.
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Die ZEIT-Welt- und Kulturgeschichte Epochen, Fakten, Hintergründe in 20 Bänden. 19: Lexikon der Geschichte: 19
Gebundene Ausgabe, Februar 2006 Verkaufsrang: 183041 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Dieser Band ist ein Teil eines umfassenden Lexikons zur Geschichte mit rund 3700 Artikeln zu geschichtlichen Grundbegriffen, historischen Ereignissen und Personen der Weltgeschichte, prägnant und anschaulich formuliert.
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Die ZEIT-Welt- und Kulturgeschichte in 20 Bänden. 12: Zeitalter des Nationalismus: 12
Gebundene Ausgabe, Januar 2006 Verkaufsrang: 142586 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Die "Welt- und Kulturgeschichte" ist das aktuellste Geschichtswerk ihres Umfangs im deutschsprachigen Raum, verfasst von einem Team international renommierter Wissenschaftler und opulent bebildert. Die Bände 1 bis 16 bereiten die Geschichte der Menschheit von den Anfängen bis zur Gegenwart chronologisch auf. Der vorliegende Band präsentiert das Zeitalter des Imperialismus und zeigt die Welt gegen Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts in ihrem erbitterten Ringen um Territorien und Machtstellungen.
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Grundkurs Philosophie: Philosophische Ästhetik: Grundkurs Philosophie. Band 16: Bd 16 Günther Pöltner Broschiert, Dezember 2007 Verkaufsrang: 136546 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden 'Ästhetik' ist nicht nur ein Titel für eine philosophische Disziplin, sondern bezeichnet auch eine Neuinterpretation, nämlich die spezifisch ästhetische Deutung des Schönen und der Kunst. Deren Problematik bildet letztlich den Hintergrund für gegenwärtige Bemühungen um ein neues Selbstverständnis der Ästhetik im Sinne einer Wissenschaft von der ästhetischen Erfahrung oder einer Wahrnehmungslehre. Die vorliegende 'Philosophische Ästhetik' gibt einen Einblick in den geschichtlichen Wandel ästhetischer Fragestellungen. Geleitet von dem methodischen Grundsatz, was eine Sache ist, werde dort am besten erkannt, wo sie sich unverkürzt von ihr selbst her zeigen kann, wird die ursprüngliche Erfahrung des Schönen als eine maßgebliche Form 'ästhetischer' Erfahrung aufgewiesen.
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Die Kultur der 60er Jahre. Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts Werner Faulstich Broschiert, Juli 2003 Verkaufsrang: 182640 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die 17 Beiträge des Bandes skizzieren das kulturelle Gesamtbild der 60er Jahre aus einer neuen Perspektive. Kultur erscheint dabei als Motor und Emanzipationsfaktor gesellschaftlicher Teilsysteme und des globalen Wertewandels. Das reicht vom alternativen Theater über die Fotografie als Alltagsmedium und den Bestseller-Roman bis zu den Individualmedien Brief und Telefon, vom Flugblatt als Medium der Protestkultur über Illustrierte, Radio und Kinofilm bis zur Flimmerkiste im kleinbürgerlichen Lebenszusammenhang und zur Schallplatte im Zentrum der Rockkultur. Das schließt auch die Kirchen ein, die Hochkultur und Avantgarde, die Architektur und die Mode, die Werbung und die Sportkultur. Der gesellschaftliche Wandel der 60er Jahre wird aus dem Funktionenwandel sich ausdifferenzierender Medienkulturen verständlich gemacht.
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Freud und Leonardo. Eine Kritik psychoanalytischer Kunstinterpretation Manfred Clemenz Gebundene Ausgabe, September 2003 Verkaufsrang: 86828 Gewöhnlich versandfertig in 9 bis 11 Tagen.
| Abgrund der Erinnerung: Kulturelle Identität zwischen Gedächtnis und Gegen-Gedächtnis
Broschiert, 28. September 2007 Verkaufsrang: 230097 Noch nicht erschienen.
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Werke in 20 Bänden mit Registerband: Werke in 20 Bänden und Register, Bd.14, Vorlesungen über die Ästhetik II.: Bd 14 Georg Wilhelm Friedrich Hegel Taschenbuch, Februar 2008 Verkaufsrang: 116020 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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