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Zungenkuss: Du nennst es Kosmetik, ich nenn es Rock 'n' Roll Kerstin Grether Taschenbuch, 26. März 2007 Verkaufsrang: 276375 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Eine neue Rockgeschichte - geschrieben in farbechtem Lippenstift. Nur Kerstin Grether kann das." (Joachim Hentschel, Rolling Stone) "Zungenkuß zeichnet ein buntes Bild der jüngsten Epochen von Pop und Wahn. Kerstin Grethers fühlbare Leidenschaft pusht Stil und Inhalte jedes Textes und erzeugt so gleichermaßen Rausch und Klarheit. Sie ist immer auch spöttisch, gern mal ironisch – aber es gibt dennoch keinen einzigen Moment, in dem man zweifeln müsste, ob diese Autorin das alles ernst nimmt. Sie tut es. Das alles: Pop, Sex, Feminismus, Schokolade, Hunger, Politik. Wo wird das denn bitte sonst noch zusammengedacht?" ( Linus Volkmann, Intro) "Schon allein der Untertitel "Du nennst es Kosmetik, ich nenn es Rock`n Roll" lohnt den Kauf dieses Buchs!" (Willi Winkler, Süddeutsche Zeitung) "Oh, wie dringend nötig und längst fällig war dieses Buch! Druckwerke, in denen die popmusikalische Sozialisation aus männlicher Sicht dargestellt wird, gibt es schliesslich wie Sand am Meer. Zungenkuß kann als Doku-History über 15 Jahre Popmusik und gleichzeitig als Autobiographie gelesen werden. All die Themen, die Grether vor 10, 15 Jahren in der Spex behandelte (Frauen in Pop und Gesellschaft, Essstörungen, Bohemeleben und Armut), sind heute selbstverständliche Bestandteile des etablierten Feuilletons. Grether bezieht musikalische Phänomene auf das eigene Leben - und es ist genau diese persönliche Herangehensweise an das Phänomen Pop, die Kerstins Texte so klug und identitätsstiftend macht. Ihr Schreiben über Pop ist Pop selbst: Kerstin Grether besitzt das coole Wissen und gibt nicht damit an!" (Christina Mohr, satt.org) "Eine pointierte Auswahl!" (Glamour)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
neue perspektiven zur musik 5 von 5 Punkten von musik erwarte ich, das sie mich in eine eigene welt enführt. starke gefühle auslöst. Und mir neue perspektiven zeigt. von einem buch über musik erwartet man eigentlich nicht das Selbe wie von musik. um so schöner, wenn es einem autor gelingt * in diesem fall einer autorin * , die wirkung von musik und die atmosphären der image-konstruktion in worte zu fassen. so geschehen mit kerstin grethers * zungenkuss, du nennst es kosmetik, ich nenn es rock`n roll. * es ist ein sehr informatives und unterhaltsames Buch über ausgewählte musikgruppen, stile, phänomene, moden der avantgarde und des pop der letzten 20 jahre: einfallsreiche notizen über phänomene von nirvana bis eminem, in einer doppelbödigen literarischen sprache. die autorin ist keinesfalls eine herkömmliche musikjournalistin. denn ihre überschriften und gedanken sind wie slogans oder wie traumdeutungen. Mal wie außergewöhnliche kurzgeschichten oder gesellschaft-utopien. kurzum: kerstin grethers exclusive sichtweise im euphorischen poptonfall macht süchtig!!!
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Stanzen: Das Wort und das Phantasma in der abendländischen Kultur Giorgio Agamben Taschenbuch, Dezember 2004 Verkaufsrang: 215197 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Narziss und Pygmalion, Sphinx und Labyrinth, die Kunst des Emblems, die Karikatur und die phantastischen Auswüchse in Kunst, Literatur und Architektur des 19. Jahrhunderts sind die Themen dieses bereits 1978 erschienen Werk des großen italienischen Philosophen. Agamben umkreist darin immer wieder neu das Verhältnis zwischen dem realen Ding und dessen Darstellung durch den Menschen, wie es sich speziell in der Tradition des Abendlandes in Sprache und Kunst gestaltet. Sprache ist zum einen der Ort, an dem Phantasmen (re-)produziert und gelagert werden, zum anderen bleibt stets ein unüberbrückbarer Riss bestehen zwischen dem Objekt der Begierde und dem Versuch, es in Besitz zu nehmen. Für diesen unmöglichen Ort einer Inbesitznahme und zugleich den Rückzugsort des Dings steht die stanza: der Kern der Kunst und Poesie. Agambens Lektüre medizinischer Liebeslehren und der mittelalterlichen Liebesdichtung ist dabei nicht weniger faszinierend als seine einzigartige Lesart der Melancholie von Dürer bis Freud, seine Analyse des Kunstwerks im Zeitalter der Warenherrschaft und seine Untersuchungen des Emblematischen vom 16. Jahrhundert bis zur Semiologie.
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Die Welt der schottischen Kelten: Die gälische Geschichte und Kultur Schottlands Iris Böhme Taschenbuch, 15. Januar 2008 Verkaufsrang: 152933 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das Buch gibt einen sachkundigen und unterhaltsamen Einblick in die gälische Kulturgeschichte und Sprachentwicklung des schottischen Volkes, das wohl wie kaum ein anderes mit Klischees bedacht wurde, von dessen wirklichem Leben und Schicksal aber nur wenig bekannt ist. Ein ausführlicher Exkurs zu den Hebriden rundet den Band ab.
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Bilder: In Psychotherapie, Kunst und Religion. Ein Schlüssel zur Interpretation Ingrid Riedel Gebundene Ausgabe, März 2005 Verkaufsrang: 95764 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Autorin macht den Leser mit den inneren Gesetzen der Bildkomposition vertraut. Es geht dabei um die Raumsymbolik in der Bildfläche, um Linien, Bewegung, Farben und Licht. Was auf den ersten Blick abstrakt erscheint, gewinnt Leben durch die sensible Deutung und die zahlreichen Beispiele aus alter und moderner Kunst, sowie viele Zeichnungen aus dem Unbewussten. Dieser reich bebilderte Band ist eine Schule des Sehens und Verstehens.
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Deutsche Erinnerungsorte. 3 Bände Etienne Francois, Hagen Schulze Broschiert, 16. September 2009 Verkaufsrang: 94875 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Band I - III: „Die Herausgeber und der Verlag C.H.Beck haben mit den drei Bänden Deutsche Erinnerungsorte einen großen Wurf gelandet. Mit seiner assoziativen und bewusst fragmenthaften Sicht auf die kollektive Identität der Deutschen ergänzt das Werk ausgesprochen originell und weiterführend die großen Monografien des Verlages.“ Claus Leggewie, die tageszeitung „Mehr als 100 Mythen, Rituale, Denkmäler, Gedenkfeiern, große Persönlichkeiten: Fixpunkte deutschen Denkens und Strebens, deutscher Sehnsüchte und Selbstvorstellungen. Ein gelehrtes, ein spannendes Buch.“ Focus „Blendend geschriebene Essays.“ Jörg Plath, Der Tagesspiegel In über 120 Beiträgen bieten die „Deutschen Erinnerungsorte“ ein einzigartiges, spannend zu lesendes Panorama deutscher Geschichte und zugleich ein herausragendes Beispiel lebendiger Erinnerungskultur.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Zu dem Preis am besten gleich alle drei Bände zusammen 5 von 5 Punkten Als dieses Werk 2001 erschien, erhielt es zu Recht das Prädikat "Jahrhundertunternehmen". Dass es nun neu aufgelegt wurde und fast 30 Euro günstiger ist, wird ihm hoffentlich weitere Leser zuführen, Ich bin jedenfalls froh, diese drei Bände nun ebenfalls in meiner Bibliothek zu haben. Der Leser erfährt nicht nur, was unser kollektives Gedächtnis prägte, sondern auch wie diese Erinnerungsorte entstanden, welche Entwicklungen sie durchliefen, zu welchen Irrtümern sie führten und von wem sie wozu missbraucht wurden. Worum es in den einzelnen Bänden genau geht, habe ich in meinen Rezensionen zu den jeweiligen Titeln geschrieben. Zudem gibt es bei allen drei Bänden ausführliche Kommentare von Amazon. Mein Fazit: Ein außergewöhnliches Werk über Menschen, Werke und Ereignisse, die Identitäten stiften und manchmal sogar auflösen können. Eine Entdeckungsreise, die das Wahrnehmungsvermögen schärft, zu kritischen Auseinandersetzungen ermuntert und vieles in einem neuen Licht erscheinen lässt. Wissenschaftlichen Betrachtungen auf höchstem Niveau auf verständliche Art vermittelt.
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Der Orient, die Fremde. Positionen zeitgenössischer Kunst und Literatur Alexandra Karentzos, Regina Göckede Broschiert, Juli 2006 Verkaufsrang: 210424 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Mit diesem Band liegt endlich auch in deutscher Sprache eine Sammlung von repräsentativen Kunst- und Literatur-Interpretationen vor, welche die orientalistische Kodierung der kulturellen Repräsentationen der 'orientalischen Fremde' beleuchten. Das gut lesbare Werk, das die Künste als Ausdrucksformen gegenwärtiger theoretischer Diskurse ins Licht rückt, ist eine Pflichtlektüre für Studierende der modernen Orientwissenschaften." Angelika Neuwirth, DAVO, 25 (2007)
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Fuck Forever: Der Tod des Indie-Rock Albert Koch Broschiert, 23. April 2007 Verkaufsrang: 230440 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Albert Koch ist wohl der zauberhafteste Schreiberling, den ich kenne. Ein Mann, dem ich immer glaube, egal was er schreibt. Würde Albert Hochzeitskleider entwerfen ich würde sie tragen. Immer. Auch im Winter und im Zoo. Generell bin ich bereit, jederzeit und ungesehen alles von Albert Koch zu kaufen/lesen/essen/tragen. Tun Sie das ruhig auch!" (Sarah Kuttner)
"Es hat mich überrascht, wieviele Platten ich verkauft habe, weil mir die Leute immer gesagt haben, dass meine Musik zwar gut sei, aber nicht von der Masse gehört werden würde. Ich hatte immer das Gefühl, dass die Leute, die meine Musik mochten, einen exklusiven Musikgeschmack hatten, weil meine Musik ein Underground-Ding war. Sie war für Leute gemacht, die nicht Radiohören." (Adam Green)
"Wenn man jemanden zum Indietum verdammt, verdammt man ihn ja auch dazu, dass er niemals reich wird damit und niemals richtig davon leben kann. Aber das will man eigentlich auch nicht. Man wünscht ja seinem Indie-Star, reich und berühmt zu werden, wenn er das dann aber ist, will man ihn abstoßen. Bei Adam Green war das bei mir so." (Charlotte Roche)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Absolut lesenswert! 5 von 5 Punkten Ich habe mich kaputt gelacht. Selten hat mir jemand so sehr aus der Seele gesprochen wie Albert Koch in diesem Buch. Gerade weil die Kapitel so kurz und prägnant sind finde ich dieses Buch super. Leicht zu lesen und voller Humor. Allerdings kann man sich schon auch angegriffen fühlen- eben wenn man so sehr Indie ist. Ich kann es nur empfehlen und würde mich freuen noch mehr solcher Bücher lesen zu können.
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Cultural Studies und Medienanalyse: Eine Einführung Andreas Hepp Broschiert, Dezember 2009 Verkaufsrang: 358211 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Eine lesenswerte und fachlich fundierte Einführung und eine besonders für Medienforscher und Analysten bereichernde Lektüre zur Thematik Cultural Studies." (pressesprecher, 05/2004)
"Zusammenfassend betrachtet ist das Buch von Andreas Hepp ein lesenswerter Beitrag, der dem Anspruch einer übersichtlichen und gut verständlichen Einführung mehr als gerecht wird. Jedem, sei er Student, Medienwissenschaftler oder Linguist, kann diese Einführung empfohlen werden." (Zeitschrift für angewandte Linguistik, Nr. 34/2001)
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Leben in Bildern: Psychoanalytisch-biographische Kunstinterpretationen Gisela Greve Taschenbuch, 16. Juni 2010 Verkaufsrang: 357064 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Gisela Greve interpretiert Werke der bildenden Kunst aus psychoanalytischer Sicht. Das Schwergewicht der Deutungsmethode liegt auf dem biographischen Zugang. Einleitend erörtert Greve die besonderen Möglichkeiten wie auch Grenzen dieses Deutungsverfahrens. Im Zentrum steht die Aufdeckung von unbewussten Zusammenhängen zwischen den lebensgeschichtlichen Hintergründen der Künstler und ihrer Werke. Durch Aufspüren von inneren Konflikten und ihrer kreativen Verarbeitung wird das Verständnis für die Kunstwerke erweitert und vertieft. Verborgene Gefühle, unbewusste Ängste, Konflikte und Abwehrformen, die sich in den künstlerischen Arbeiten niedergeschlagen haben, werden entschlüsselt. In den kritischen Analysen der Schöpfungen von Francisco Goya, William Turner, Edvard Munch, Lyonel Feininger, Max Beckmann und Anselm Kiefer lassen sich mit der Verwendung von verfügbarem biographischem Material neue Aspekte ihrer Kunst entdecken. Damit trägt dieses Buch auch zum interdisziplinären Dialog in der Kunstinterpretation bei.
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Claras Grand Tour: Die spektakuläre Reise mit einem Rhinozeros durch das Europa des 18. Jahrhunderts Glynis Ridley Gebundene Ausgabe, April 2008 Verkaufsrang: 321472 "Clara war eine Sensation, für arme Schlucker und gekrönte Häupter. Ein geschäftstüchtiger Niederländer hatte das durch Menschenhand aufgezogene Jungtier 1741 in Assam gekauft. Fast zwei Jahrzehnte lang zog Kapitän Van der Meer mit Clara, dem Dreitonner, durch ganz Europa: von Kopenhagen bis Neapel, von Warschau bis London. Dort ist sie am 14. April 1758 - vor 250 Jahren - gestorben. Ihre Lebensgeschichte hat die britische Historikerin Glynis Ridley zu einem wahren Historienkrimi inspiriert."
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
fünf Sterne für ein Horn 5 von 5 Punkten Claras Grand Tour beschreibt die Reise eines Nashorns, dessen Mutter von Jägern erlegt wurde und von einer Familie aufgezogen wurde. Das Nashorn aud der Nähe Assams diente auf Parties zur Unterhaltung der Gäste. Als das NAshorn für die Wohnstube zu groß wurde, kaufte es ein niederländischer Kapitän der Ostinischen Companie und brachte es nach Holland, von wo er als Schausteller mit dem exotischen Tier kreuz und quer durch Europa tourte. Das Buch liest sich flüssig und garantiert erstaunliche Einblicke in die Welt des 18. Jahrhunderts. Man erfährt, wie der Nashornaussteller Vandermeer das Interesse der Herrschenden an dem Nashorn weckte, wie er die Werbekampagne organisierte und welchen Niederschlag Clara in der Kunst fand. Nebenbei aber wird viel Kulturhistorisches vermittelt: Über den Stand der naturgeschichtlichen Diskussion der Zeit, über das Publikationswesen, über religiöse Debatten um die Existenz von Einhörnern, über die Repräsentationsabsichten europäischer Fürstenhöfe, über die Anlage von Menagerien, über Reisewege und Flößerei. Tipp: Lesen Sie das Original. Es ist preiswerter und das Englisch ist einfach. So kann man das Buch auch als Nichtmuttersprachler mit Vergnügen und Gewinn lesen.
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Photographien 1970-1997. Sonderausgabe Jim Rakete Broschiert, 15. Februar 2007 Verkaufsrang: 260736 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Jim Rakete, der Mann mit dem magischen Namen (kein Pseudonym!), Jahrgang 1951 und gebürtiger Berliner, begann bereits als Sechzehnjähriger die nächtliche Rock-Szene Berlins zu photographieren. Seine Leidenschaft für den Rock'n'Roll und das Bühnenleben der Stadt sollte ihn von da an nicht mehr loslassen. Sie überlebte auch Jim Raketes höchst erfolgreiches Intermezzo als Musikproduzent von Nina Hagen, Nena und vielen anderen Repräsentanten der"Neuen Deutschen Welle". Zwar pflasterten Goldene Schallplatten buchstäblich seinen Weg, letztendlich hat er jedoch das stumme visuelle Medium den Tonträgern vorgezogen. Seine Photosammlung, die wir 1997 erstmals in Buchform der Öffentlichkeit vorstellten, ist einzigartig. Sie umfaßt von Jimi Hendrix über Samuel Beckett bis zu Wigald Boning so ziemlich alle Größen und Größenordnungen, die auf den deutschen Theater- und Musikbühnen in den letzten drei Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts gastiert haben.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Überschätzt 3 von 5 Punkten Nachdem ich dieses Jahr einen Film über das Leben von Jim Rakete gesehen hatte, wollte ich noch einmal einen Anlauf starten, mich mit seinen Bildern vertraut zu machen. Es bleibt dabei: Ich finde ihn ein wenig überschätzt, macht er Menschen doch oft zu Karikaturen ihrer selbst. |
Luxus im alten Rom: Die öffentliche Pracht / Die Schwelgerei, das süße Gift Karl-Wilhelm Weeber Gebundene Ausgabe, Januar 2009 Verkaufsrang: 105266 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Buchnotiz zu : Neue Zürcher Zeitung, 27.12.2003 Erfreut zeigt sich der "rox." zeichnende Rezensent von diesem "luxuriös gestalteten Band" über den "Luxus im alten Rom". Der Philologe und Historiker Karl-Wilhelm Weeber lege darin dar, dass es in der Weltgeschichte kaum je eine Gesellschaft gegeben habe, die sich so sehr über luxuriöse Statussymbole definierte wie die römische. Der demonstrative Konsum sei spätestens seit dem 1. Jahrhundert v. Chr. die Lieblingsbeschäftigung der römischen Oberschicht gewesen, berichtet der Rezensent. Der Band biete Einblicke in die römische Tafelkultur, den Wettstreit um die schönsten Perlen und die bedeutendste Sammlung griechischer Kunst sowie um die aufwändigsten Grabbeigaben. © Perlentaucher Medien GmbH
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Höchst amüsant und unterhaltsam 5 von 5 Punkten Dem gesellschaftlichen Phänomen, dass die römische Oberschicht spätestens seit dem ersten Jahrhundert v. Chr. dem Luxus und seinen Verlockungen erlegen war, geht der renommierte Universitätsprofessor und Sachbuchautor Karl-Wilhelm Weeber in seinem jüngsten Werk auf den Grund. Quasi als Ergänzung zu seinen mittlerweile zu Standardwerken gewordenen Büchern wie Alltag im Alten Rom, Die Weinkultur der Römer oder Panem et circenses sucht der Autor hier eine Antwort auf die Frage, wie es dazu kam, dass von vielen (neureichen) Römern die Prunksucht so offen zur Schau gestellt wurde. Statussymbole kennt nicht erst unsere Zeit, sondern bereits die Antike - egal, ob dies nun der teure Perlenschmuck der Damen oder die wertvolle Sammlung griechischer Kunst war. Derartige Symbole des Reichtums und der gesellschaftlichen Stellung hatten bereits in der ausgehenden römischen Republik in der High Society" enorm an Bedeutung gewonnen. Dass es vom Prunk zum Protz dann oft nicht mehr weit ist, beweist Weeber anhand zahlreicher Beispiele römischer Snobs eindrucksvoll - man denke in diesem Zusammenhang nur an Trimalchio und seine berühmt-berüchtigte Cena. Dieser Streifzug durch die antike Kulturgeschichte macht bei den Villen der Vesuvstädte Pompeji, Herculaneum und Stabiae genauso Halt wie in Baiae, dem noblen Kurort der oberen Zehntausend, und an den Fischteichen des Lucullus am Monte Circeo. Der Leser ist dabei, wenn Seneca Kritik am rasch ausufernden Landschaftsverbrauch übt, wenn Martial eine lüstern-laszive Tänzerin rühmt und wenn Cicero gegen den verbrecherischen Verres und dessen schamlose Plünderungen wettert. Tischkultur und Tafelluxus werden einer ebenso kritischen Prüfung unterzogen wie Bestattungspracht und Gräberluxus, Erotik und Sexualität der noblen Welt genauso beleuchtet wie die Liebe der Frauen zu Parfum und Schmuck. Dem Autor gelingt es mit seinem neuesten Buch abermals, den Leser zu fesseln und ihn in seinen Bann zu ziehen. Neben dem Text vermitteln vor allem die zahlreichen färbigen Abbildungen ein buntes Panorama der glitzernden Welt, in der die Angehörigen der römischen Oberschicht lebten und sich vergnügten, ohne auch nur einen Gedanken an die gleichzeitig herrschende Armut der Masse der Bevölkerung zu verschwenden. Auf höchst unterhaltsame Weise lernt der Leser alle Facetten des Luxus und seiner Auswüchse kennen. Die lateinischen Quellen, die Weeber reichlich zitiert, laden ein, sich mit ihnen näher zu beschäftigen. Einziger Wermutstropfen: Leider fehlt dem sonst sehr übersichtlich angelegten und gut strukturierten Band ein alphabetisches Stichwortverzeichnis zur noch schnelleren Auffindung einzelner Themen.
Luxus! 5 von 5 Punkten Als ich das Buch zum erstem Mal erspäte, musste ich es haben! Die schönen Bilder, die sehr gut recherchierten Texte, die sehr hochwertige Aufmachung - ein Must-Have für alle Rom-Fans! Hier erfährt man, wie die (reichen) Römer es sich gut gehen ließen, z.B. in ihren Luxusvillen am Meer. Ein schönes Geschenk - entweder für sich selbst oder andere. |
Geschichte des stillen Örtchens Daniel Furrer Gebundene Ausgabe, März 2010 Verkaufsrang: 211382 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "...Diese "Geschichte des stillen Örtchens" ist garantiert kein Griff ins Klo!" -literaturmarkt.info, 17.5.2010 von Christian Götz
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Wendezeit. Bausteine für ein neues Weltbild Fritjof Capra Broschiert, 1996 Verkaufsrang: 239719 Fritjof Capra setzte mit diesem Buch einen Markstein in der Diskussion um die Zukunft der Menschheit. Wirtschaftskrise, Energiekrise, Rüstungskrise, Umweltkrise - wie viele Krisen soll unser Jahrhundert noch verkraften? Weiterleben kann die Menschheit nur wenn, sie lernt, von Grund auf anders zu denken und zu leben.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
An der Wende der Gezeiten, hoffentlich... 5 von 5 Punkten Nachdem ich von "Das Tao der Physik" sehr begeistert war, habe ich mir nun dieses Buch zugelegt. In "Wendezeit" gelingt Capra eine sehr einleuchtende und überzeugende Analyse der gegenwärtigen Probleme der Menschheit (diese Probleme haben sich seit Erscheinen des Buches leider nicht geändert) und zeigt Wege auf, wie diese zu lösen wären. Grundlage seiner Thesen ist die "Systemtheorie" - eine Theorie, die versucht, die Wirklichkeit als ein Gefüge organischer Systeme zu verstehen und die auf dem Grundsatz beruht, dass nichts in der Welt vom anderen unabhängig ist. Hauptursache für das heutige Dilemma ist für Capra die falsche geistige Einstellung, die hinter den heute in der Welt vorherrschenden westlichen Idealen steht (Beherrschenwollen der Natur, Gewinnmaximierung zu jedem Preis, etc.). Diese Ideale entwickelten sich aus der "kartesianischen Trennung" von Geist und Körper und der newtonischen Vorstellung der "Weltmaschine". Um die heutigen Probleme lösen zu können, kann es daher nur einen Weg geben: ein radikaler Ideenwechsel ("change of ideas") weg von Trennung und Vereinzelung hin zu einer Welt- (und Gesellschafts)-Sicht, die den Zusammenhang alles Existierenden zur Grundlage hat. Wir brauchen nicht weniger als eine "Wende der Gezeiten", die hoffentlich (die Hoffnung stirbt zuletzt) nicht mehr lange auf sich warten lässt...
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Idea. Eidos und Eidolon FUNDUS Bd. 172 Erwin Panofsky, Ernst Cassirer Gebundene Ausgabe, 30. Oktober 2008 Verkaufsrang: 75420 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Erwin Panofskys Studie zum ästhetischen Begriff der "Idea" gilt als "eines der hervorragenden Beispiele philosophisch geschulter Gelehrsamkeit in Deutschland zwischen 1920 und 1930" (G. R. Hocke). Sie entstand als Reaktion auf Ernst Cassirer, der in seinem Vortrag "Eidos und Eidolon" zeigt, dass die platonische Philosophie keinen Raum für eine philosophische Ästhetik lässt, zugleich aber die Grundlagen der künftigen Kunsttheorie legt. Anknüpfend daran zeigt Panofsky, wie im 16. Jahrhundert die metaphysische Ideenlehre und die junge Disziplin der Kunsttheorie zusammenfinden. Angeregt durch den Neoplatonismus, entwickeln erst die Kunsttheoretiker der Hochrenaissance und des Manierismus die Vorstellung einer künstlerischen "Idee", die Grundlage des Kunstwerks und seiner Betrachtung ist. Diese Neukonzeption der platonischen "Idee des Schönen" ist ein entscheidender Schlüssel zum Verständnis der Kunst der Renaissance, des Manierismus und des Klassizismus und nicht zuletzt der Entstehung der modernen Kunsttheorie. In einer Doppelausgabe treten die beiden Texte in einen philosophischen Dialog.
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Die Verklärung des Gewöhnlichen: Eine Philosophie der Kunst (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) Arthur C. Danto Taschenbuch, 29. Januar 1991 Verkaufsrang: 265762 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Das ist Kunst. Das nicht." Warum? Auf diese Frage gibt Danto eine Antwort, die - wiewohl hauptsächlich an Beispielen der Kunst des 20. Jahrhunderts entwickelt - auch für traditionelle Kunstwerke gilt und damit den Anspruch einer umfassenden Philosophie der Kunst stellen kann.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Elegant geschriebenes, wichtiges Buch 4 von 5 Punkten Was unterscheidet Kunst von Nichtkunst? Nach welchen Kriterien können wir entscheiden, ob wir einem Objekt Kunstcharakter zu- oder absprechen dürfen? Wenn ein Künstler "einfach" einen Stuhl in die Ecke stellt und dies dann als Kunstwerk bezeichnet, unterscheidet sich dann dieser Stuhl von anderen auf identische Weise gefertigte Stühle? Wenn drei Bilder nur aus jeweils einer ganz rot gemalten Leinwand bestehen, das eine aber ein minimalistisches Beispiel geometrischer Kunst ist, das zweite ein metaphysisches Gemälde namens "Nirvana" und das dritte ein realistisches Stilleben namens "Rotes Tischtuch", welche Attribute besitzen dann die jeweiligen Bilder, die die anderen nicht haben, und inwieweit unterscheiden sich die drei Kunstwerke von einer Leinwand, die ein Nichtkünstler getreu dem Motto "Das kann ich auch!" rot angemalt hat? In welchem Verhältnis stehen überhaupt die Kunstwerke zu den realen Dingen, die sie unter Umständen darstellen? Um all diese Fragen geht in Dantos Buch. Es stellt den ambitionierten Versuch dar, eine umfassende Theorie der Kunst zu formulieren. Es ist damit einer der wenigen wirklich wichtigen Fixpunkte in der zeitgenössischen philosophischen Ästhetik-Debatte. Jeder, der sich mit dieser Thematik beschäftigt, kommt an Dantos überaus elegant geschriebenem Buch kaum vorbei. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) |
Die ritterlich-höfische Kultur des Mittelalters: Die ritterlich-höfische Kultur im Mittelalter Werner Paravicini Taschenbuch, 1. Dezember 1999 Verkaufsrang: 322850 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Straff strukturierte, übersichtlich-enzyklopädische Darstellung des europäischen Rittertums von der Entstehung über die Blütezeit bis zu den spätmittelalterlichen Nachklängen, wobei der Stadtkultur ein abschließender Ausblick gewährt wird. Ausführlich werden die Forschungsprobleme erörtert und wichtige Fragestellungen herausgehoben. Eine umfassende Quellenübersicht und ein gegliedertes Literaturverzeichnis schließen das Handbuch ab, [...]" (Lesenswert)
"Somit bietet das interessante Werk einen hervorragenden Überblick über die Denkart einer Zeit, die wohl immer einen geradezu mystischen Reiz auf den modernen Menschen ausüben wird. Als Buch der Oldenbourg-Reihe nur zu empfehlen!" (Der Geschichtsschreiber)
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Das Sichtbare haftet am Unsichtbaren. Mystische Spuren in Kunst und Dichtung der Moderne Gisela Dischner Taschenbuch, 2005 Verkaufsrang: 349267 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die großen Mystiker waren immer auch Dichter und Denker. Das dreizehnte Jahrhundert war das große Jahrhundert der Mystik in Ost und West von hier kommen Impulse für das Denken und Dichten der folgenden Jahrhunderte. In der Moderne sind die als solche erkennbaren Mystiker verschwunden. Sie erscheinen in einem neuen Gewand im Gewand des Denkens, der Dichtung, der Kunst. Wie dieses Denken in die Medien der Kunst Musik und Malerei zu übersetzen ist, soll an Künstlern der Moderne exemplarisch gezeigt werden (Gauguin, Kandinsky, Klee, Stockhausen).
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Dramaturgie des populären Films: Drehbuchpraxis und Filmtheorie Jens Eder Taschenbuch, 2007 Verkaufsrang: 250911 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "ein Beitrag zum Verstehen des populären Films, von dem jeder Kinobesucher profitieren kann" -FAZ, 27.1.2000
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Altbacken 2 von 5 Punkten Eder versucht hier, aus 12 Drehbuch-Ratgebern - mit Unterstützung von ein paar filmtheoretischen Arbeiten - so etwas wie einen Über-Drehbuch-Ratgeber zu destillieren. Aber so viel Brei verdirbt den Koch. Eder hat eine fatale Neigung, alles gleich zwei oder drei Mal erklären zu wollen. Eine gewisse Tendenz zum Geschwafel ist leider nicht zu überlesen. Ob nun die klassische Dreiakt-Struktur ein halbes Dutzend Mal nacheinander mit leicht abweichender Begrifflichkeit erläutert wird oder er mit selbstgemalten Tabellen alles noch einmal anschaulicher zu machen versucht, das Ganze wirkt ermüdend. Der Leser ist gedanklich deutlich unter-, in seiner Geduld dagegen überfordert. Geradezu fatal ist, wenn die Simplizität der bekannten dramaturgischen Schemata zwar - zu Recht - beklagt, aber im Grunde durch den Band nur noch verfestigt wird. Originelle Gedanken kann man an einer Hand abzählen, und selbst der mainstreamigste Hollywood-Film traut sich kaum noch, solch altbackenen Rezepten zu folgen. Das Buch beschreibt als angeblichen Ist-Zustand, was vielleicht vor 20 Jahren mal Standard war. |
Götterwein für den Sonnenkönig: Eine kulinarische Kulturgeschichte Hans-Peter von Peschke, Werner Feldmann Gebundene Ausgabe, 15. Februar 2010 Verkaufsrang: 299575 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Kaiserschmarrn, wie Sisi ihn liebte, Spanferkel, mit dem sich Odysseus für seine Abenteuer stärkte, und Langusten für Leonardo da Vinci. 30 Menüs und über 150 Gerichte aus vielen Ländern erwarten den Leser. Diese außergewöhnliche Zeitreise lässt Geschichte auf köstlichste Weise wieder aufleben. Das beliebte Autorenpaar Hans-Peter von Peschke und Werner Feldmann entführt an die üppigen Festtafeln der Schönen, Reichen und Mächtigen.
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