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| Kultur, Bildung | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Arbeitskampf: Geschichte, Recht, Gegenwart Michael Kittner Gebundene Ausgabe, August 2005 Verkaufsrang: 254394 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das Buch ist in vielerlei Hinsicht einzigartig. Es ist die erste Gesamtdarstellung des Arbeitskampfes in der deutschen Geschichte. Es bietet eine geradezu spannend erzählte Gesamtdarstellung der Arbeitskämpfe, ihrer historischen Situation und ihrer rechtlichen Rahmenbedingungen. Das Werk führt bis in die Gegenwart und lässt besonders deutlich die aktuellen Entwicklungslinien erkennen. Das Werk beginnt mit dem "Streik" der thebanischen Nekropolenarbeiter 1155 v. Chr., führt über die Streiks von Handwerksgesellen und das Zeitalter des Kapitalismus bis in die Gegenwart. Einbezogen werden England und Frankreich, die für die deutsche Entwicklung im 19. Jahrhundert Vorbilder waren. Für die Gegenwart wird ein Vergleich mit westlichen Industrieländern gezogen. Die Darstellung wird anschaulich durch eingehende Fallschilderungen von über 65 Arbeitskonflikten: Vom ersten Arbeitskampf auf deutschem Boden in Breslau 1329 bis zum Streik in der ostdeutschen Metallindustrie 2003. Dabei werden alle berühmten Arbeitskonflikte der deutschen Geschichte ausführlich geschildert: wie z.B. der Aufstand der schlesischen Weber, die Bergbaustreiks im 19. Jahrhundert, der Munitionsarbeiterstreik 1918, der Generalstreik gegen den Kapp-Putsch, der Volksaufstand am 17. Juni in Ostdeutschland, der Streik in Schleswig-Holstein um die Lohnfortzahlung und der Großkonflikt um die 35-Stunden-Woche 1984. Die menschliche Arbeit und die Konflikte um die Arbeitsbedingungen werden dargestellt als Teil der ökonomischen und politischen Entwicklung und wie die Rechtsordnung damit umgeht. Das Buch stellt die zentralen Rechtsvorschriften im Wortlaut dar. Es berichtet zugleich von den rechtspolitischen Kämpfen. Umgekehrt werden die Hauptlinien der zeitgenössischen Entwicklung an dem für sie jeweils repräsentativen Arbeitskampfgeschehen deutlich. Erstmals wird die Arbeitskampfgeschichte der Bundesrepublik als ein hinter uns liegender, abgeschlossener Abschnitt dargestellt und analysiert. Die historischen Erkenntnisse werden in einem Schlusskapitel zu einer Bewertung der aktuell vor uns liegenden Entwicklung genutzt. Der Verfasser gehört als Professor für Wirtschafts-, Arbeits- und Sozialrecht mit zahlreichen Publikationen zu den angesehensten Arbeitsrechtswissenschaftlern Deutschlands. Daneben war er fast 25 Jahre Justitiar der IG Metall. In dieser Funktion hat er das gesamte Arbeitskampfgeschehen als Insider begleitet und maßgeblichen Einfluss auf die rechtspolitische Entwicklung genommen. Diese einzigartige Verbindung von Theorie und Praxis prädestiniert Michael Kittner wie keinen anderen zu einer integrierten Gesamtdarstellung von Geschichte, Recht und Gegenwart. Für Leser mit Interesse an Geschichte, Arbeitswelt, Politik, Gesellschaft, Rechtsgeschichte, Arbeitsrecht sowie für die Konfliktparteien bei Arbeitskämpfen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Historienschinken von erschlagender Informationsfülle 3 von 5 Punkten Eine Geschichte des Arbeitskampfes vom alten Ägypten bis ins Zeitalter der Globalisierung - das klingt äußerst spannend, ist hier aber auf eine Art und Weise umgesetzt, die die Lektüre sehr langwierig gestaltet. Michael Kittner, Rechtsprofessor und langjähriger Justiziar der IG Metall (somit selbst ein "Arbeitskämpfer") begnügt sich nicht damit, eine Auseinandersetzung an die nächste zu packen; vielmehr vollzieht er flinke Wechsel zwischen Geschichtstraktaten und Schilderungen berühmter Arbeitskämpfe, Rechtsvorschriften und Statistiken. Ausführlich widmet er sich auch den politischen und sozialen Ursachen, die für die arbeitspolitischen Ereignisse relevant sind. Wer sich einmal in das Dickicht von Streiks und Aussperrungen begibt, wer den langen Weg zur Ausgestaltung des rechtspolitischen Rahmens der Koalitionsfreiheit beschreitet, dem raucht schon bald der Kopf. Leider hat Kittner auf einfache Strukturen verzichtet, kaum Lesehilfen eingebaut und auch mit Zusammenfassungen und Übersichten gegeizt. Die Lektüre ist also kein Spaziergang. Trotzdem: Wir empfehlen das Buch wegen seiner den Leser geradezu erschlagenden Informationsfülle allen, die sich für Geschichte und Recht des Arbeitskampfes interessieren - egal auf welcher Seite der Front sie stehen. |
Das Gehirn meiner Kunst: Kreativität und das selbstbewusste Gehirn Erwin-Josef Speckmann Gebundene Ausgabe, September 2008 Verkaufsrang: 356351 Noch nicht erschienen. Kunst ist im Kopf. Doch was passiert dort bei einem kreativen Prozess? Speckmann versucht, seine naturwissenschaftlichen Erkenntnisse als Neurophysiologe mit den Resultaten aus seinem"Selbst-Bewusstsein"als Maler und Bildhauer zu verbinden. Voraussetzung dafür ist die Fähigkeit des Gehirns, sich seiner selbst bewusst zu sein, also über sich selbst nachdenken zu können.Den Leser erwartet eine erhellende Entdeckungsreise zu den aktuellen Fragen und Erkenntnissen der Hirnforschung und ein neuer, ungewöhnlicher Blick auf den künstlerischen Gestaltungsprozess.
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Lector in fabula. Die Mitarbeit der Interpretation in erzählenden Texten Umberto Eco Broschiert, 1990 Verkaufsrang: 331423 Das literarische Kunstwerk, so lautet die These, die Umberto Eco in seinem materialreichen Buch darlegt, öffnet sich dem Leser zum Dialog, bezieht ihn in den Text ein und macht ihn zum Teil desselben. Diese Möglichkeit zur aktiven Mitarbeit des Lesers ist im Text schon angelegt und durch den Autor bestimmt. Umberto Eco wurde 1932 in Alessandria geboren und lebt heute in Mailand. Er studierte Pädagogik und Philosophie und promovierte 1954 an der Universität Turin. Anschließend arbeitete er beim Italienischen Fernsehen und war als freier Dozent für Ästhetik und visuelle Kommunikation in Turin, Mailand und Florenz tätig. Seit 1971 unterrichtet er Semiotik in Bologna. Eco erhielt neben zahlreichen Auszeichnungen den Premio Strega (1981) und wurde 1988 zum Ehrendoktor der Pariser Sorbonne ernannt.
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Erfolgreich im Studium der Geisteswissenschaften (Uni-Taschenbücher M) Albrecht Behmel Broschiert, 1. März 2005 Verkaufsrang: 215432 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eine wertvolle Hilfe und Orientierung für alle Studienanfänger geisteswissenschaftlicher Disziplinen. Wie funktioniert eine Hochschule und welche Rolle spielt der einzelne Student darin? Wie kann der Studienablauf optimiert werden? Wie vermeidet man typische Fehler? Wie sehen Dozenten die Hochschule? Anhand solcher Fragestellungen werden die Studienanfänger in den Studienbetrieb eingeführt und sie erhalten Hilfestellung bei Problemen wie Schreibhemmung oder Prüfungsangst.
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Das große Bild hat keine Form: Vom Nicht-Objekt durch Malerei Francois Jullien Broschiert, Oktober 2005 Verkaufsrang: 262592 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden In einer heroischen Anstrengung strebte und strebt das Abendland nach Objektivität. Der Philosophie fiel es zu, deren Möglichkeit zu denken, die Wissenschaft hat mit ihr als dem idealen Ziel ihre unbestreitbaren Erfolge errungen, und die klassische Malerei hat sich leidenschaftlich um ihre Darstellung bemüht, bis hin zur Illusion des Wahren.Aber hat diese rationale Konstruktion des Objekts nicht andere Möglichkeiten von Kohärenz verdeckt, die bei uns erst später wieder hervorbrachen, in der modernen Malerei und Dichtung?Diesen anderen Kohärenzformen haben sich, völlig unaufgeregt und entspannt, jene altchinesischen Traktate über die Malkunst gewidmet, die Fran ois Jullien hier vor uns ausbreitet: In ihnen geht es um ein Bild, das wir nicht in die Enge einer Form einschließen können, sondern das sich im Wechsel zwischen dem Leeren und dem Vollen ständig wandelt, gleichsam um ein atmendes Bild, das die Spannung, die allem Leben zugrunde liegt, in die Gegensätze der Landschaft einschreib t.
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Falschwörterbuch Ivan Nagel Taschenbuch, September 2008 Verkaufsrang: 218809 In einer Reihe von brillant scharfsinnigen Essays zeigt Ivan Nagel, einer der gewichtigsten Kulturkritiker unserer Zeit, wie die »Falschwörter« der internationalen und der deutschen Politik uns eine Zukunft von Konflikten, Aggressionen und Kriegen bescheren - und mit welchen fatalen Folgen George W. Bush zuerst die Welt, dann sich selbst belog.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Den Nagel auf den Kopf getroffen 3 von 5 Punkten Ich war mir nicht sicher, ob es sich bei diesem Wörterbuch wirklich um ein Wörterbuch handelt, mit dem man Zeitungsartikel in ehrliches Deutsch übersetzen kann. Was ist wirklich mit "Sicherung der Sozialsysteme" gemeint, wofür wird die Phrase "Kampf gegen den internationalen Terror" verwendet usw. Das Buch behandelt alle diese Sachen, aber es ist eine Sammlung von Artikeln, kein Nachschlagewerk.Passend zum Buchtitel klopft der Autor beliebte Wörter und Phrasen in unseren Massenmedien auf ihr Manipulationspotential ab. Auf der Strecke bleibt dabei die Kritik am Inhalt, es wird vieles vom Standpunkt eines durchschnittlichen Zeitungslesers betrachtet. Fragen, zum Beispiel ob die paritätische Einzahlung in die Sozialversicherung in irgendeinem Sinne wirklich paritätisch ist, oder ob der elfte September 2001 wirklich von islamischen Terroristen inszeniert worden ist, werden völlig ausgespart. Was mich dann aber doch sehr verwundert hat, ist, dass auch Nagel zwischen "gerechten" und "ungerechten" Kriegen unterscheidet. Erst recht ist mir nicht klar, wieso er den Kosovokrieg zu den "gerechten" Kriegen zählt. Mit den "Kollateralschäden", der "Verhinderung einer humanitären Katastrophe", dem "Landesverrat" durch Gysis Besuch bei Milosevic (obwohl es ja offiziell immer nur um die Verhinderung von menschlichem Leid ging) und später dem Bomben "um das Gesicht zu wahren", hat er doch einige respektable Falschwörter hervorgebracht. Auf jeden Fall werde ich mir demnächst Jürgen Elsässers "Kriegslügen" anschauen, um mehr über den Kosovokrieg zu erfahren und Herrn Nagel sollte das vielleicht auch tun.
Hervorragendes Buch 5 von 5 Punkten Ivan Nagel gehört zu den führenden Philosophen unserer Zeit. 1931 in Budapest geboren, wurde er während des Nationalsozialismus verfolgt und emigrierte im Alter von 17 Jahren aus Ungarn. Er studierte Philosphie, Soziologie und Germanistik in Paris, Heidelberg, Durham, Zürich und - zuletzt - bei Adorno in Frankfurt am Main. In seinem Buch - einer Sammlung von Essays - untersucht Ivan Nagel die Ursachen der Kriege und der angespannten Weltsituation seit dem 11. September 2001. Fördert der amerikanische Hegemonieanspruch und der Dualismus, in den die Regierung Bush ihre Gegner dualistisch in gut und böse teilt, die Kriegsgefahr? "Jeder Krieg fängt, bevor er anfängt, mit Lügen an" - so die Feststellung Nagels in dem hier abgedruckten Aufsatz: "Der Krieg und die Lügen", der erstmals in der Süddeutschen Zeitung am 19. Februar 2003 abgedruckt wurde. Nagel weist in seinen Aufsätzen nach, dass die US-Regierung unter George Bush, durch offensichtlichen Wahlbetrug in Florida und Texas ins Amt gelangt (S. 15), den Krieg gegen den Irak ausgelöst hat. Er zitiert eine Äußerung des stellvertretenden US-Verteidigungsministers Wolfowitz über die Legitimation des Krieges: "Im Kabinett entschieden wir uns für die einzige Sache, auf die sich alle einigen konnten, die Massenvernichtungswaffen." (S. 13). Dies zeige, dass jeder diesen Kriegsgrund, ob wahr oder erfunden, für brauchbar hielt. Gegen diese Scheinpragmatik nützlicher Lügen sprächen - so Nagel - heute zwei Bedenken: "Erstens: Nordamerika und Westeuropa leben in Verfassungen der Demokratie. Wenn sie so weiterleben wollen, müssen sie die Volksherrschaft vor dem konkurrierenden Herrschaftsstreben ihrer eigenen Geldmacht und Militärmacht schützen... Zweitens: Die Lügner machen schlechte Politik; denn sie beginnen, an die eigenen Lügen zu glauben. Nicht Unmoral, sondern Unvernunft hat uns die Katastrophe des Irak-Kriegs beschert: den Terror global erregt, statt ihn lokal auszulöschen..." Nagel plädiert für Ehrlichkeit und Moral in der Politik. Nicht Heuchelei heisse die Gefahr aus dem jetzigen Washington für Amerika und den restlichen Globus. "Sie heißt: die Lüge, die sich für die Wahrheit hält...Das Böse, das sich als das Gute weiß." (S. 16). Terror - so Nagl in diesem wichtigen Buch - sei die "Waffe des Ungleichen; und Ungleichheit wächst von Tag zu Tag. " Nagel zitiert die Friedensnobelpreisträgerin Susan Sontag, die wenige Tage nach dem 11. September 2001 schrieb: "Die einstimmig beklatschten, selbstzufriedenen Einschlafreden bei sowjetischen Parteitagen kamen uns zu Recht verachtenswert vor. Die Einstimmigkeit der salbungsvollen, wirklichkeitsverstellenden Rhetorik, die unsere amtsträger und Medien dieser Tage von sich geben, ist, nun ja, unwürdig einer reifen Demokratie. Lasst uns zusammen trauern. Aber lasst uns nicht zusammen verblöden." Nagel vertraut jedoch auf die Fähigkeit der Amerikaner, sich nicht nur mit der Größe und Kraft ihres Landes zu identifizieren, sondern auch auf ihre Courage, das Schlimme nicht auf andere zu schieben, sondern dieses als ihre eigene Verantwortung zu erkennen und dazu zu stehen - statt es wie manche Europäer auf irgendwelche Anderen, irgendwelche Sündenböcke zu schieben. Diese Fähigkeit zur ungeschminkten Ehrlichkeit und Selbstreflexion werde es zu verhüten wissen, dass unter George W. Bush "Freiheit und Demokratie" zu Falschwörtern würden. Ich habe neben den Publikationen von Altbundeskanzler Schmidt (insbesondere sein "Auf der Suche nach einer öffentlichen Moral") oder den in die selbe Richtung weisenden Appellen der verstorbenen Zeit-Herausgeberin Marion Gräfin Dönhoff selten eine Schrift gelesen, die derart Ehrlichkeit und Moral auch in der öffentlichen Politik einfordert und hellsichtig die Lüge als Zwillingsbruder von Gewalt und Krieg entlarvt. Nicht umsonst hat Nagel das Motto Martin Luther Kings: "Die Zeit kommt, da Schweigen Verrat ist. Wir sind gefordert, für die Schwachen zu sprechen, die keine Stimme haben: für die Opfer unser Nation, die sie "Feinde" nennt" der Einleitung zu seiner Aufsatzsammlung vorangestellt. Es könnte auch das Motto dieses Buches sein, welches ich für eine der wichtigsten Neuerscheinungen dieses Jahres halte. Ich habe selten ein Werk gelesen, welches - wie Christopher Schmidt in der "Süddeutschen Zeitung" zu recht konstatiert hat - ein solch "fein[es] Ohr für die gespaltene Zunge der Macht" besitzt. Unbedingt lesen! |
Dr. Mabuse, Winnetou & Co: Dreizehn Klassiker der deutschen Unterhaltungsliteratur Helmut Schmiedt Broschiert, Mai 2007 Verkaufsrang: 223701 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Namen wie Vulpius, Marlitt, Courths-Mahler, Spoerl und Konsalik stehen für den Teil der deutschen Literaturgeschichte, der ein Massenpublikum gefunden hat, nicht aber den Beifall derjenigen, die sich auf ihre Urteilsfähigkeit in ästhetischen Angelegenheiten einiges zugute halten. Das vorliegende Buch vermeidet weitgehend die ausdrückliche Wertungsdiskussion, sucht aber nach den jeweiligen Besonderheiten und verbindenden Merkmalen bei dreizehn markanten Texten der deutschen Unterhaltungsliteratur - eine Recherche, die manches zutage fördert, was auch heute noch reizvoll wirken mag. Die Skala der besprochenen Werke reicht vom Räuberroman der Goethezeit bis zum postmodern anmutenden Krimi des ausgehenden 20. Jahrhunderts, vom Liebesroman über die Wildwesttrilogie bis zur heiteren Agentenstory, vom erotischen Roman bis zum Schlager und zum Bühnenschwank; es tauchen Autorennamen auf, die inzwischen nur noch Spezialisten bekannt sind, aber auch solche, die immer noch ständig genannt wer
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Klassiker der Kunstphilosophie: Von Platon bis Lyotard
Broschiert, Oktober 2005 Verkaufsrang: 291175 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Von Platon, Aristoteles und der Kunsttheorie der griechischen Antike bis zu der französischen Kunstphilosophie im 20. Jahrhundert stellen die Klassiker der Kunstphilosophie Leben, Werk und Wirkung der großen Kunstphilosophen und -theoretiker dar. Ausgewiesene Experten bieten mit diesen Porträts einen vorzüglichen Einblick in die unterschiedlichen Positionen der Kunstphilosophie, beschreiben deren theoretische Voraussetzungen und fragen nach ihrer Bedeutung in der Gegenwart. Dabei erscheinen vermeintlich vertraute Klassiker wie Kant, Hegel oder Adorno häufig in einem neuen Licht.
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Kleidung und Repräsentation in Antike und Mittelalter
Broschiert, Februar 2006 Verkaufsrang: 269219 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Kleider machen Leute das galt in Antike und Mittelalter nicht anders als heute und so verwundert es nicht, dass Kleidung in sozialen Systemen schon immer repräsentative und machtpolitische Funktionen erfüllte. Adel und Klerus versuchten einander mit prachtvoller Kleidung, Schmuck und Insignien zu übertreffen, zugleich reglementierten Kleidungsvorschriften soziale Hierachien. Zum repräsentativen Prunk formierte sich jedoch auch eine Gegenbewegung: Nach biblischem Vorbild forderten die mittelalterlichen Mönche der Bettelorden möglichst schlichte Gewänder.Der Band Kleidung und Repräsentation in Antike und Mittelalter fasst Beiträge eines Kolloquiums des Paderborner Mittelalter-Kollegs zusammen, die die Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Archäologen, Historikern, Kunsthistorikern, Theologen und Philologen einmal mehr sichtbar machen und konkrete Ansätze für aktuelle Forschungsfelder liefern.
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Restaurierungsethik: Im Kontext von Wissenschaft und Praxis Katrin Janis Taschenbuch, März 2005 Verkaufsrang: 228906 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Restauratoren können den vielfältigen Anforderungen in ihrem Beruf heute nicht mehr allein dadurch gerecht werden, daß sie auf die in ihrer Ausbildung gewonnenen Kenntnisse und auf die Erfahrungen langer Berufsjahre zurückgreifen. Sie benötigen ein an theoretischen Grundlagen und praktischen Fertigkeiten geschultes wissenschaftliches Selbstverständnis und Instrumentarium, das ihnen hilft, in komplexen Entscheidungssituationen adäquat zu handeln und ihre Entscheidungen wirksam nach außen zu vertreten. Neben naturwissenschaftlichen Analysen und kunstwissenschaftlichen Untersuchungen werden immer stärker auch ethische Maximen berücksichtigt und als Orientierung für Restaurierungsentscheidungen herangezogen. Die vorliegende Arbeit stellt einen Versuch dar, den Platz der Restaurierungsethik innerhalb der Konservierungs- und Restaurierungswissenschaft zu bestimmen und mit Hilfe der angewandten Wissenschaftsethik eine theoretische Grundlegung dieser noch jungen Teildisziplin vorzunehmen.
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Das zweite Jahrzehnt
Broschiert, September 2007 Verkaufsrang: 229298 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 6 Tagen. Das zweite Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts hat bisher nur geringes Interesse gefunden - allzu dominant war der Erste Weltkrieg, allzu naheliegend die Tendenz, die Zeitspanne von der Jahrhundertwende bis 1914 als Einheit zu sehen und die Jahre nach 1918 dem folgenden Jahrzehnt zuzuschlagen.Dieser Band zeigt auf, dass gerade die kulturellen Besonderheiten und Veränderungen der Phase von 1910 bis 1920 einen eigenen Zugriff verdienen. Neben dem Wandel in Bereichen wie Philosophie, Sportkultur und Mode werden neue Zusammenhänge und Einflüsse sichtbar - von der Debatte um Kultur contra Kunst über den Komplex von Werbung und Propaganda bis zur Bedeutung von Kirche und Religion. Der Blick auf die klassischen Teilkulturen wie Presse, Film, Literatur, Kunst und Musik sowie auf den Krieg als "Urkatastrophe" wird zugleich erweitert um neue Bereiche wie Alltagskultur, Frontkultur und Fotokultur. Auf dem Hintergrund der politischen und wirtschaftlichen Rahmendaten wird damit die enorme Zerrissen
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Alles Pop? Kapitalismus & Subversion Sven Regener Wiglaf Droste, Notwist Dirk von Lowtzow Taschenbuch, März 2003 Verkaufsrang: 226981 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wie funktioniert Pop in der Warengesellschaft? Mit ihrer zentralen These, daß Pop ähnlich wie der kapitalistische Markt Subversion integriert, stellen die Autoren die Auffassung in Frage, daß innerhalb des Massenkonsums so etwas wie Widerstandspotential aufrechterhalten werden kann. Anhand von Interviews mit bekannten Popgrößen aus Musik und Literatur wie Jim Avignon, Schorsch Kamerun (Goldene Zitronen), Tomas D oder F.M. Einheit (ehem. Einstürzende Neubauten), die...
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Kulturgeschichte der Neuzeit Egon Friedell Broschiert, Februar 2009 Verkaufsrang: 362571 Noch nicht erschienen. "Mit einer unglaublichen Belesenheit, einem bestrickenden Witz, einem exakt wissenschaftlichen Verstand und wahrhaft subtilen Kunstgeschmack gibt Friedell unzählige Aspekte der kulturellen Entwicklung des europäischen - und amerikanischen - Menschen von der Renaissance bis zum Ersten Weltkrieg. Er stellt ihn in seine äußere und geistige Umwelt, schildert seinen Alltag, seine Tracht und Sitte mit derselben evokativen Frische wie die großen ideologischen Strömungen der Zeit." Hilde Spiel Die Kulturgeschichte der Neuzeit von Egon Friedell, erstmals 1927 bis 1931 als dreibändiges Werk herausgegeben, 1989 als einbändige Sonderausgabe aufgelegt, 1996 in Beck's Historische Bibliothek übernommen, erscheint jetzt in neuer Ausstattung. "Die Darstellung besitzt spielerische Leichtigkeit, bezwingenden Charme, der das Publikum seit Jahrzehnten verführt. Zauber des Schriftstellers Egon Friedell: Wir gehen ihm mit Vergnügen auf den Leim, ohne uns je düpiert zu fühlen." Ulrich Weinzierl, Frankfurter Allgemeine Zeitung "Friedells Kulturgeschichte liest sich dank seiner literarischen Gestaltungskraft wie ein spannender Roman." Neue Zürcher Zeitung
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Bei entsprechender kritischer Grundhaltung bringt die Lektüre dieses Werkes auch in Einzelteilen höchsten Lesegenuss 5 von 5 Punkten Egon Friedell wurde 1878 in Wien geboren. Er gehörte dort bis zu seinem Selbstmord einige Tage nach dem Einmarsch der nationalsozialistischen Hitlertruppen am 16. März 1938 zu den prägenden und bestimmenden Persönlichkeiten des Wiener Kulturlebens. 1927 veröffentlichte er den ersten Band seiner "Kulturgeschichte der Neuzeit" die er als Trilogie 1931 abschloss. C.H.Beck stellt sie hier in einer preiswerten gebundenen Dünndruckausgabe einem Publikum zur Verfügung, das, bei entsprechender Berücksichtigung der Umstände, auch nach fast 80 Jahren dieses Werk als ein geistiges und intellektuelles Erlebnis lesen kann und wird.
Ulrich Weinzierl schreibt in einem ausführlichen Nachwort, in dem er den zeitgenössischen Leser in die Gedankenwelt Friedells einführt und auch seine einmal als "Modultechnik" beschriebene Art der literarischen Produktion erläutert, seine Texte "wirken streckenweise, mit heutigen Augen gesehen, ideologisch bedenklich, manche Formulierungen sind die reinste Provokation."
Besonders deutlich wird es an der Religion. 1897 war Egon Friedell konvertiert, vom Judentum zum lutherischen Bekenntnis. Er hatte dabei keinerlei assimilatorische oder opportunistische Gründe, sondern seine Konversion geschah aus glühender Überzeugung. Und ähnlich wie bei anderen Juden in der Geschichte, wurde der Jude Friedell ein kämpferischer Antisemit. Auch in der hier vorliegenden "Kulturgeschichte der Neuzeit" hat er nicht verhehlt, dass er den "jüdischen Geist", den Einfluss der jüdischen Religion für ein großes Verhängnis hält.
Dennoch: wenn man all diese Bedenken, von denen Weinzierl Dutzende aufzählt, einmal beiseite lässt, "kapitulieren wir auch vor dessen Vorzügen." Mit selten gelesener Präzision umreißt der Untertitel Wesen und Konzept der Studie: "Die Krise der europäischen Seele von der Schwarzen Pest bis zum Ersten Weltkrieg."
Alfred Polgar nennt Friedells Kulturgeschichte der Neuzeit 1950 "ein glänzend daneben gelungenes, an überzeugenden Absurditäten reiches, den Leser aufs vergnüglichste ärgerndes Buch einer laienhaften Fachmanns, dessen Fehler so erheblich sind wie das geistige Kapital, das er aus ihnen zu schlagen weiß."
Die eng bedruckten Seiten lesen sich auch deswegen und vor allem wegen ihrer sprachlichen und geistigen Frische wie ein Roman. Auch die Lektüre einzelner Teile davon bringt, wie gesagt, bei entsprechender kritischer Leserhaltung, hohen Gewinn.
Weitere Lesermeinungen |
Rundfunk als Hörkunst: Und weitere Aufsätze zum Hörfunk Rudolf Arnheim Taschenbuch, Dezember 2001 Verkaufsrang: 252640 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| Ästhetische Erfahrung Rüdiger Bubner Taschenbuch, Juni 1989 Verkaufsrang: 322579
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Mystische Zeugnisse aller Zeiten und Völker
Broschiert, 1993 Verkaufsrang: 246302
| Reiz und Rührung: Über ästhetische Empfindungen Konrad Paul Liessmann Taschenbuch, Dezember 2003 Verkaufsrang: 273741 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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Vom hylealischen Chaos der naturgemässen Alchymiae und Alchymisten Heinrich Khunrath Gebundene Ausgabe, 1990 Verkaufsrang: 227401
| Little Ed, sein Meister und der Totempfahl. Eine indianische Einweihung Eligio S Gallegos Taschenbuch, 1995 Verkaufsrang: 228231
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Geisteswissenschaften studieren mit dem Computer. Eine praxisorientierte Einführung Michael Koschorreck, Frank Suppanz Taschenbuch, April 2003 Verkaufsrang: 234344
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