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| Kultur, Bildung | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Vorlesungen über die Philosophie der Kunst (1823) Georg Wilhelm Friedrich Hegel Broschiert, September 2007 Verkaufsrang: 247595 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mit Hothos Vorlesungsnachschrift aus dem Sommersemester 1823 liegt ein Zeugnis zu Hegels Konzeption der Philosophie der Kunst vor, das für die philosophische Auseinandersetzung um die Bedeutung der Hegelschen Ästhetik noch heute interessant ist. Die Mitschrift gibt Aufschluß über Gegenstand und Entwicklung der Philosophie der Kunst, die Hegel seinen Berliner Studenten vortrug und bis zu seinem Tod ergänzt, erweitert und umstrukturiert hat.
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Mensch und Tier in der Geschichte Europas
Gebundene Ausgabe, April 2000 Verkaufsrang: 194534 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der allgemeinverständlich geschriebene Band bietet einen systematischen Überblick über das Mensch-Tier-Verhältnis in Europa von der Urgeschichte bis zur Gegenwart. Für jede historische Epoche werden zunächst die materiellen Aspekte "Nahrung und Jagd", "Arbeitskraft", "militärischer Gebrauch" und "Vergnügen" behandelt. Hierauf folgen mentalitätsgeschichtliche Ausführungen zum Tier in Religion und Ethik, in Literatur, bildender Kunst, Musik und in der Wissenschaft. Ein Register der behandelten Tiere sowie ein Orts- und Namenregister erleichtern den punktuellen Zugriff und machen den Band zusammen mit dem ausführlichen Literaturverzeichnis zu einem Kompendium zur Kulturgeschichte von Mensch und Tier.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Ein umfassender geschichtlicher Überblick 4 von 5 Punkten Ich habe dieses Buch kürzlich erst erworben und bereue es nicht! Das vorweg. Es ist ungemein interessant und faszinierend, welches Verhältnis die Menschen vergangener Epochen zu den Tieren hatten. So manches wird beim Lesen verständlich, was wir anderswo, aber auch hierzulande manchmal noch heute hören, lesen und erleben - leider. Mitunter schockiert und erschreckt es, welch geringen "Stellenwert" unsere Vorfahren den Tieren beimaßen. Man braucht die Sicht der Vergangenheit, wenn man nur annähernd verstehen will, was man Tieren damals antat. Der Schreibstil ist gelegentlich "recht wissenschaftlich" (Fachwörtergebrauch). Ich wünschte ihn mir auch an diesen Stellen allgemeinverständlicher, gerade weil ich denke, diese Thematik ist wichtig für uns alle heute. Wer sich auf der Grundlage akademischer Bildung informieren will, dem kann ich dieses Buch mit bestem Gewissen sehr empfehlen!!! Wer Fachwörter nicht unbedingt beherrscht, dem rate ich zumindest zu Geduld. Manches nicht allgemeinverständliche Fremdwort (oder Zitat) erklärt sich durch den Kontext. Ich gebe dennoch gerne 4 Punkte (mindestens!). |
Testcard, Nr.3, Sound
Taschenbuch, Januar 1996 Verkaufsrang: 292889 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sound: Die testcard-Ausgabe zu Klangkunst, Elektronik und Ambient. Von Luigi Russolo zu John Cage, von Morton Feldman zu Kraftwerk, von den Beach Boys bis zu Zoviet France. Artikel über Dub, Geräusche in den Filmen von David Lynch und vieles mehr.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Wunderbarer Soundkosmos 5 von 5 Punkten Endlich eine Buchreihe, die die Tradition der legendären und vielgesuchten rororo-Session-Serie fortsetzt, die leider nur 8 Ausgaben lang existierte. Dieses Buch beschäftigt sich mit den absonderlichsten Erscheinungen der subkulturellen Musikwelt z.B. ZOVIET FRANCE, ein wahrlich ausufernder Artikel über eine der enigmatischsten Formationen der avantgardistischen Klangforschung. Kurzum, man erhält hier Informationen, die sonst nur schwer erhätlich sind incl. einem alphabetischen Verzeichnis relevanter Klangforscher sowie Rezensionen der im Publikationsjahr erschienenen neuen Platten sowie Buchbesprechungen, die zum Teil auch über den Musikbereich hinausgehen. Für mich ist dieses Buch wie auch die anderen der Testcardserie sehr gelungen, für Nerds, die auf der Suche nach neuen Sound-Kicks sind, also rundum ermpfehlenswert. |
Die Souveränität der Kunst. Ästhetische Erfahrung nach Adorno und Derrida Christoph Menke Taschenbuch, Januar 1991 Verkaufsrang: 300176 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Im Zentrum der ästhetischen Theorien Adornos und Derridas steht der Anspruch der Kunst auf Souveränität: Die Kunst überschreitet das ausdifferenzierte Gefüge der modernen Vernunft, in dem sie gleichwohl ein Moment neben und unter anderen ist. Besonders die neueren hermeneutischen Ästhetiken haben deshalb in der Proklamation ästhetischer Souveränität eine Preisgabe der Autonomie der Kunst und ihre Gleichsetzung mit einer Einsicht in die Verfaßtheit aller Vernunft gesehen. In einer Argumentation, in der sich Derridas Dekonstruktion und Adornos Negativitätsästhetik wechselseitig kritisieren und erhellen, wird ein Begriff ästhetischer Erfahrung entwickelt, der dem hermeneutischen Einwand begegnet. Kerngedanke dabei ist, daß die Kunst durch ihre Negativität eine vernünftig nicht bewältigbare Gefahr für unsere nichtästhetischen Diskurse darstellt.
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Lexikon der Ästhetik Wolfhart Henckmann, Konrad Lotter Taschenbuch, September 2004 Verkaufsrang: 331851 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Dieses neue Lexikon der Ästhetik umfaßt über 250 Artikel. Damit sind gegenüber der ersten Auflage 50 Artikel hinzugekommen. Alle anderen Beiträge wurden überarbeitet und aktualisiert, so daß das Werk einen Überblick über den neuesten Stand der Forschung gibt. Im Mittelpunkt stehen die Grundbegriffe der Kunstphilosophie und allgemeinen Kunstwissenschaft, der Begriff der Kunst in seiner Geschichtlichkeit sowie die einzelnen Teilbereiche, darunter Architektur, Dichtung, Film, Malerei, Musik und Tanz. Auch die Bezüge der Kunst zu Religion, Wissenschaft, Gesellschaft und zeitgenössischer Kultur kommen zur Sprache. Das Lexikon beschränkt sich nicht nur auf die Kunst selbst, sondern widmet sich auch ästhetischen Werten im Leben, in der Natur, im Alltag, in der Arbeits- und Produktwelt. Es ist ein umfassendes Nachschlagewerk, geschrieben von 18 Experten der einzelnen Fachrichtungen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Lexikon der Ästhetik 5 von 5 Punkten Mit seinen 300 Stichworten ist das Lexikon der Ästhetik das erste umfassende Fachlexikon in deutscher Sprache seit 150 Jahren. Kompetent und informativ - sehr gut! |
Sonic. Visuals for Music Robert Klanten, Hendrik Hellige, Tom Hulan Gebundene Ausgabe, Juni 2004 Verkaufsrang: 236608 Wie sieht Lieblingsmusik aus? Wie kann man pure Energie oder raffinierte Lounge-Sounds optimal visualisieren? Und wie muss solch ein Produkt verpackt sein? Sonic bietet Antworten auf diese Fragen. Auf 336 eindrucksvoll gestalteten Seiten werden die besten Designs aktueller Musik-Produkte, von der Gestaltung des Covers und der passenden Verpackung bis hin zum Konzertposter, präsentiert. Dabei wird bewusst darauf verzichtet, die bekannten Standards der 60er und 70er Jahre wieder aufzuwärmen. Statt dessen konzentriert sich Sonic ganz auf erfolgreiche Lösungen aus zeitgemäßen Bereichen wie Underground und Indie-Musik, Pop, Alternative-Rock und Electronica. Aufgrund des zunehmenden Einflusses von neuen Lösungen wie dem MP3-Format, ist attraktives Cover- und Verpackungsdesign für die stagnierende Musikindustrie zu einem entscheidenden Faktor geworden, Musik in traditionellen Formen weiterhin verkaufen zu können. Sonic ist ein inspirierendes Quellenbuch für alle Musik-Insider und Grafiker, die sich mit der professionellen Verpackung von Musik auseinandersetzen. Aber auch für ein allgemeines Publikum von Konzertgängern, Geschenksuchenden und allen, die sich für intelligente Pop-Kultur interessieren, wird Sonic mit seinen aufregenden und vielseitigen Visuals ein veritables Must Have sein.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Hervorragend 5 von 5 Punkten Also mit einem willkürlichen Sammelsurium hat dieses Buch nun wirklich nichts zu tun. Von elegant über cool bis brachial werden hier etliche Musikstile abgedeckt, die es zu visualisieren gilt. Wenn jemand dieses Buch schlecht findet, hat er womöglich die Semantik der Bilder sowie die detailverliebte Typografie nicht verstanden. Beispielsweise wurde für das Cover von Sascha Funke eine eigene Schrift entworfen (Pfadfinderei), die wirklich sehr gelungen ist. Außerdem gibt dieses Buch nicht nur Anregungen für andere gestalterische Sichtweisen, sondern vermittelt auch die typische grafische Sprache, die sich in den einzelnen Musikstilen etabliert hat.
Weitere Lesermeinungen |
Faszination Berg: Die Geschichte des Alpinismus Peter Grupp Gebundene Ausgabe, März 2008 Verkaufsrang: 308010 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Klettern und Extrembergsteigen liegen gegenwärtig im Phänomen der Moderne. Trend. Bergwandern ist seit langem ein Breitensport.Weltweit sind Millionen von Menschen in alpinen Vereinen unterschiedlichster Art organisiert. Doch was bewegt den Mensch zum Bergsteigen? Und worin unterscheidet sich der Bergsteiger vom Wanderer? Trotz einer fast unüberschaubaren Fülle an Publikationen fehlt bislang eine umfassende Dar-stellung, die als historischer Überblick systematisch Antworten auf diese Fragen bietet. Dem Historiker Peter Grupp ist es nun gelungen, die vielschichtigen Aspekte des Phänomens Alpinismus aufzudecken und zu einem eindrucksvollen Gesamtbild zusammenzufügen. Er verfolgt zunächst die Entstehung des Alpinismus und dessen wichtigsten Entwicklungsstu-fen weltweit von den Anfängen bis zur Gegenwart. Anschließend beleuchtet er alle Facet-ten des Alpinismus von den Spielarten des Bergsteigens und seine Techniken über die un-terschiedlichen Bergsteigertypen, ihre soziale Verortung und ihre Motive bis hin zur Organisation des Bergsteigens mit Vereinswesen, Ausrüstung, Hütten- und Wegebau. Eben-falls in den Blick genommen werden die Rolle von Wissenschaft und Sport, aber auch von Kommerz und Medien sowie die Verflechtungen des Bergsteigens mit Gesellschaft, Wirt-schaft und Politik. Mit einem Überblick über die Spiegelungen des Bergsteigens in Literatur, Kunst und Film und einem Ausblick auf seine mögliche Zukunft endet der informative Band.
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Medienästhetik. Zu Geschichte und Theorie audiovisueller Wahrnehmungsformen Ralf Schnell Taschenbuch, Januar 2000 Verkaufsrang: 286421 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Diese »Medienästhetik« bietet eine historisch und theoretisch orientierte Darstellung und Analyse der Wahrnehmungsformen audiovisueller Medien.
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Aufstieg aus dem Untergang: Apokalyptisches Denken und die Entstehung der modernen Naturwissenschaft im Mittelalter Johannes Fried Gebundene Ausgabe, August 2001 Verkaufsrang: 53102 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 6 Tagen. Das Bewußtsein der nahenden Apokalypse war im mittelalterlichen Christentum allgegenwärtig. Wann aber genau würde der Weltuntergang stattfinden? Wie ließen sich die himmlischen Zeichen zuverlässig deuten? Diese Schlüsselfragen des apokalyptischen Denkens enthalten ein Element der modernen Wissenschaft, das Johannes Fried in seiner aufregenden Studie freizulegen versucht. Der Untergang, der stets zu kommen schien und nie tatsächlich kam, artikulierte sich im mittelalterlichen Denken nicht nur als eschatologische Erfahrungsbereitschaft, sondern auch als ein drängendes Wissenwollen des Ungewissen. Die Flut der Deutungen verlangte nach Prüfung und Kontrolle des Wissens, um der exegetischen Irrungen Herr zu werden. Der apokalyptische Denkstil stimulierte eine immer umfassendere Weltkenntnis auf allen Gebieten - mit weitreichenden Folgen für das Handeln und das Erkennen, für Verhalten und Wissen. In seinem glänzend geschriebenen Essay geht Johannes Fried diesem Zusammenhang zwischen Apokalyptik und moderner Wissenschaft nach. Er vermag dabei nicht nur zu zeigen, daß die Grenze zwischen beiden fließender war, als wir gemeinhin annehmen. Die Lehre vom Endgericht erscheint in der Deutung Frieds sogar als ein "Baumeister der okzidentalen Kultur" und entscheidender Impuls für die physikalische Verwissenschaftlichung des Weltbildes.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Ein wichtiger Kontrapunkt 3 von 5 Punkten Mit dem Stichwort "Apokalypse" verbindet der moderne Mensch gewöhnlich Schreckensvisionen, globale Untergangsszenarien und versponnenes Geheimwissen, das kritischer Prüfung im letzten nicht standhält.
Dass aber ein apokalyptisches Grundgefühl im Mittelalter auch als Geburtshelfer der neuzeitlichen Wissenschaften, einer methodisch geleiteten Naturbeobachtung und der Entwicklung moderner Technik zu ihrer Steuerung angesehen werden kann, diese faszinierende Sichtweise entfaltet der Frankfurter Medievist Johannes Fried in einem anschaulich und gut verständlich geschriebenen Essay.
Freilich ist damit auch die eigentlich gravierenste Schwäche des Buches angedeutet: Bei der Umwandlung eines Aufsehen erregenden Vortrags in die Buchform sind manche Längen, die uns in die komplizierte Welt der Komputistik verstricken, entstanden. So muss der Leser sich durch manchen Abschnitt mühevoll durchkämpfen, um wieder zur großen Linie zurückzukehren.
Gleichwohl leistet Fried einen ungemein wertvollen Beitrag, die zahllosen Vorurteile gegenüber Wesen und Funktion apokalyptischen Denkens ordentlich gegen den Strich zu bürsten. |
Zeit und Fest: Eine Kulturgeschichte des Kalenders Jörg Rüpke Gebundene Ausgabe, Februar 2006 Verkaufsrang: 223421 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 6 Tagen. Was ein Kalender ist, weiß wohl jeder, aber wie umfassend und nachhaltig er unseren Alltag, unsere Zeitrhythmen, unser Denken und Fühlen prägt, ist kaum jemandem bewußt. Jörg Rüpke zeichnet die Geschichte des Kalenders von der Antike bis zur Gegenwart nach und präsentiert in unterhaltsamer Form ebenso überraschende wie faszinierende Erkenntnisse über diesen wirkungsmächtigen kulturellen Zeitgeber. Im Anfang war der Kalender und zwar in Gestalt des Mondkalenders. Er bot unseren Vorfahren die Möglichkeit, ihr durch den Ackerbau bestimmtes Jahr angemessen zu organisieren. Je weiter sich die Menschheitskultur entwickelte, um so mehr wuchs das Unbehagen an diesem Zeitgeber. Das Mondjahr mußte dem Sonnenjahr weichen, doch selbst dieses mußte noch nachjustiert werden. Feste wollten exakt im Jahreskreis fixiert, Gerichtstermine bestimmt, Zinstermine festgelegt sein. Nicht zuletzt die Religion verlangte nach zuverlässig bestimmbaren Daten, um den kultischen Verpflichtungen nachzukommen und die Götter nicht zu verstimmen. Herrschaft über die Zeit bedeutete zudem stets auch Herrschaft über die Menschen, ja sogar über ihr Bewußtsein und das wurde den Mächtigen bald bewußt. So macht dieser Band auch deutlich, weshalb es wichtig war, dieses Instrument unter Kontrolle zu bekommen.
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Fehler im System: Irrtum, Defizit und Katastrophe als Faktoren kultureller Produktivität
Gebundene Ausgabe, Juli 2008 Verkaufsrang: 329278 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Aus Fehlern lernen: Einblicke in unterschiedliche Fehlerkulturen von der Philosophie über den Tanz und die Literaturwissenschaft bis zur Mathematik.Lange galten Fehlleistungen ob in der Alltagswelt, in den Künsten oder den Wissenschaften grundsätzlich als Versagen, durch das Qualität gemindert, Vertrauen erschüttert, die Planung beeinträchtigt werde. Inzwischen hat man sich auf eine Fehlerkultur besonnen, die Unterlassungen, Missachtungen, Übertretungen oder Selbsttäuschungen nicht mehr primär mit Sanktionen belegt, sondern sie nach ihrem Innovationspotenzial befragt. Heute ist die Fehlertoleranz so ausgeprägt, dass das Scheitern als mögliche Chance für neues Gelingen und ungeplanten Erfolg anerkannt werden kann.
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Es könnte so oder auch anders sein: Nachdenken über Grafik-Design Manfred Kröplien Gebundene Ausgabe, Juni 2003 Verkaufsrang: 223872 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden »Wollen Sie noch ein Buch über Grafik-Design mit vielen Bildern zum Angucken und Abkupfern drin? Keine Angst. Jedes Jahr gibt's wieder neue. Oder wollen Sie ein Buch, das über Grafik-Design nachdenkt? Da darf Panik aufkommen! So viele gibt's nicht und werden nicht erscheinen. Warum? Weil Bildersammeln und - veröffentlichen leichter geht, als über das, was man macht, nachzudenken. Hier zieht einer die Summe seiner Erfahrungen als Grafik- Designer, Werbeleiter bei IBM, Professor für Grafik-Design an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und deren Rektor, Design-Berater und Publizist. Sein Credo: zuerst die Idee, dann der Entwurf. Gibt's sonst noch was? Ja! Lass' dir deinen Entwurf nicht kaputt machen.« (Manfred Kröplien)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Nach der ersten Hälfte kommt die Erleuchtung ... 5 von 5 Punkten Ein faszinierendes Buch - hatte ich bis zur Häfte noch überlegt, ob ich überhaupt weiterlesen soll, stellt sich die Frage kurz vor Schluss sicher nicht mehr: Ja, es lohnt sich weiter zu lesen.Gerade der Abschnitt über Massenkommunikation stellt Elemente vor, die sich für ein Gestaltungs/Vertriebskonzept zu überdenken lohnen. Markiert habe ich mir weiterhin: "Der Prospekt" - der Abschnitt gibt Anregungen für Ansätze - wie läuft der Kaufakt ab? Wo plaziere ich den Prospekt im Ablauf? Welche Information brauche ich zu welchem Zeitpunkt um im Kauf zu enden? "Gestalten heisst ordnen" - Gestalten heisst informieren ... auch darüber hat sich gelohnt aus Kröpliens Sichtweise nochmal über das Thema nachzudenken. "Weshalb gliedert man Flächen beim Gestalten? Wie eng hängen Ordnung und Verstehen miteinander zusammen? Ab wann wird eine Fläche ästhetisch relevant und ab wann nicht?" Ein Formel für Glück ... brachte mich auf Ansätze und neue Ideen zur monetären Bewertung von Wissen Ich könnte noch viel mehr herausgreifen ... was jeder einzelne aus dem Buch ziehen kann weiss ich nicht. Nach vielen Büchern über Grafik und Grafikdesign kann ich nur sagen: Es lohnt sich, über das Buch nachzudenken ;o) |
Claras Grand Tour: Die spektakuläre Reise mit einem Rhinozeros durch das Europa des 18. Jahrhunderts Glynis Ridley Gebundene Ausgabe, April 2008 Verkaufsrang: 321594 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden 1741 brachte ein einfallsreicher holländischer Kapitän ein junges weibliches Rhinozeros von Indien nach Europa, wo es große Berühmtheit erlangen sollte.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Großes Lesevergnügen: Auf Zeitreise mit einem Nashorn! 5 von 5 Punkten Reisende Tiere, egal, welcher Größe, sind heutzutage ja nichts Ungewöhnliches mehr. Und trotzdem würde es wohl auch heute noch eine Menge neugieriger Zuschauer geben, wenn jemand mit einem Nashorn auf einem Transportkarren durch die Lande ziehen würde. Man kann sich also vorstellen, welch eine ungeheure Sensation die Europa-Tour des Holländers Van der Meer mit der Rhinozerosdame Clara von 1741 bis 1758 für die Menschen damals war.
Das Besondere an der Schilderung dieser Grand Tour aber ist, dass nicht einfach nur Stationen und Verlauf der Reise nachvollzogen werden, sondern, dass die Historikerin Glynis Ridley, die sehr aufwändige Recherchearbeit geleistet hat, mit Präzision kleinste geistes- und kulturgeschichtliche Details in ihren Bericht einfügt und so ein farbenprächtiges Mosaik des Lebens im Europa des 18. Jahrhunderts ausbreitet. Auf diese Weise schickt die Autorin den Leser auf eine mentale Zeitreise; man hat fast das Gefühl, den Kapitän und seine Clara unmittelbar zu begleiten oder auch einmal in der staunenden Publikumsmenge zu stehen.
Wer fesselnde Geschichtsstunden bis jetzt nicht für möglich gehalten hat, sollte dieses intelligente, spannende und vergnügliche Buch unbedingt lesen und sich eines Besseren belehren lassen!
Sehr gut gelungenes Buch 4 von 5 Punkten In insgesamt acht Kapiteln wird das Leben Claras, so der Name des betreffenden Rhinozeros, geschildert: wie sie als Jungtier von Indien nach Holland verschifft wurde und wie ihr Besitzer van der Meer sich dann mit ihr auf eine Europareise begab, eine sogenannte Grand Tour".
Die Autorin beschreibt die Schwierigkeiten, die van der Meer hatte, um Clara nicht nur bei Gesundheit zu halten, sondern auch ohne Gefahren quer durch Europa zu transportieren. Auch die Reaktionen auf Clara werden sorgfältig beschrieben, denn das echte Nashorn widersprach in so einigen Punkten dem Bild, das die europäischen Gelehrten bisher von diesem Tier gehabt hatten.
Claras Reise wird genau skizziert und Stationen, die besonders wichtig waren, sei es wegen der Verehrung Claras (man kann wirklich von einer Rhinomania" sprechen), sei es wegen der Bedeutung für ihren weiteren Weg (so zum Beispiel das Zusammentreffen van der Meers mit Maria Theresia), werden genauer besprochen.
Wenn man sich Claras Geschichte durchliest, so stellt man immer wieder fest, wie schwer eine solche Reise zu organisieren war. Van der Meer musste einen speziellen Transportwagen bauen, der von sechs Pferden gezogen wurde, die Straßen waren schlecht und doch schaffte er es, Clara sicher durch halb Europa zu karren, sogar über die Alpen hinweg. Dazu kam noch die schwierige Überfahrt von Indien nach Europa, die allein schon mehrere andere Artgenossen Claras das Leben kostete.
Hinzu kamen dann noch die immensen Unterhaltungskosten für Futter sowie die ständige Sorge, Clara gesund zu erhalten. Heutzutage scheint es fast trivial, für exotische Tiere zu sorgen, doch damals hatte man keinerlei Wissen von einer artgerechten" Haltung, von Futterverträglichkeit und besonderen Bedürfnissen.
Herausgekommen ist ein interessantes Buch, das nicht nur den Zeitgeist des 18. Jahrhunderts widerspiegelt, sondern auch die Geschichte eines ganz besonderen Tieres erzählt. Ein sehr gut gelungenes Buch, witzig erzählt und gut recherchiert.
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Hinter Klostermauern. Alltag im mittelalterlichen Kloster. Geschichte erzählt: Bd. 5 Sabine Buttinger Gebundene Ausgabe, März 2007 Verkaufsrang: 294427 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Für die Mönche und Nonnen war das Kloster eine durch dicke Mauern abgeschlossene Welt, in der sie beteten, arbeiteten, schliefen, aßen, tranken und schließlich starben und begraben wurden. Der Rückzug aus der Welt sollte so vollkommen wie möglich sein. Wie aber sah das Leben im mittelalterlichen Kloster tatsächlich aus? Sabine Buttinger wirft einen Blick hinter die Klostermauern. Anhand von Quellen taucht sie in das faszinierende Leben der Mönche und Nonnen ein und beschreibt nicht nur die ganz banalen täglichen Verrichtungen, sondern auch die wichtigen Fragen der ›Innenpolitik‹ etwa die Abtwahl. Am Beispiel der Benediktinerklöster in der Zeit vom 9.–12. Jahrhundert zeigt sie, wie ein Kloster organisiert war, wie eine klösterliche Grundherrschaft aussah und wie sich das Außenverhältnis etwa zum König, Vogt oder der Stifterfamilie gestalten konnte. Dabei zeigt sich, dass es das Kloster des Mittelalters nicht gab, sondern dass klösterliches Leben im Mittelalter vielfältig und durchaus sehr unterschiedlich war.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
schön 5 von 5 Punkten Ich finde, dass dieses Buch einen guten Einstieg bietet, sich mit dem klösterlichen Leben zu befassen. Der Text ist verständlich verfasst. Auch bietet er eine Anregung, sich weiter mit dem Thema zu beschäftigen.
Auf ins Kloster 5 von 5 Punkten Das Kloster des Mittelalters war Hort der Bildung und Ort tiefer Frömmigkeit, zugleich aber Lebensraum für Menschen in all ihrer Unvollkommenheit. Innere Einkehr und interne Eifersüchtelei, tiefe Spiritualität und scharfe Kontroversen um Habit, Speiseordnung und Klosterämter prägten das Dasein unter dem Dach der Benediktsregel. Der Autorin gelingt es, mit dem vorliegenden Buch beide Momente in einem facettenreichen Panorama des klösterlichen Alltags zusammen zu führen.
Ihr in der bibliophilen Reihe "Geschichte erzählt" erschienes Werk bietet dem interessierten Laien wie auch dem fachkundigen Leser einen knappen, aber umfassenden Einblick in die Welt mittelalterlicher Klöster. Mit schwungvollem Stil, feinem Gespür für das mitunter skurrile Detail und fachkundigem Blick für die großen Entwicklungslinien gelingt es ihr, den Leser in den Bann einer fremd wirkenden Vergangenheit zu ziehen. Dem populären Bild festlichen Hoflebens, farbenfroher Turniere und heldenhafter Ritterromantik vermag sie einen alternativen, auf den ersten Blick weniger populären Aspekt des Mittelalters auf anschauliche Weise zu erschließen. Durch fesselnde Schilderung, einprägsame Erläuterungen und ausgewählte Quellenpassagen macht sie die Lektüre zu einem angenehmen Erlebnis. Der Reihendevise, daß Geschichte "erzählt" und nicht nur beschrieben werden will, wird das Buch auf unterhaltsame Weise gerecht.
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Aisthesis. Wahrnehmung heute oder Perspektiven einer anderen Ästhetik. Essais
Broschiert, November 1990 Verkaufsrang: 292641
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Postmoderne Wahrnehmung 4 von 5 Punkten Ästhetik hat - wenn man die nahezu inflationäre Verwendung des Begriffes als Indikator akzeptiert - Hochkonjunktur. Ohne das überstrapazierte Schlagwort der "Postmoderne" explizit zur Programmatik von `Aisthesis' zu erheben, tragen die HerausgeberInnen dieses Essaybandes vorwiegend Texte zusammen, deren VerfasserInnen gemeinhin das Prädikat "postmodern" zugesprochen wird und die allesamt an einer neuen Ästhetik, welche den veränderten Wahrnehmungsbedingungen Rechnung trägt, mitgeschrieben haben. Hier finden sich zwischen 1967 und 1988 größtenteils im Berliner Merve-Verlag veröffentlichte Essays und Interviews von bzw. mit Roland Barthes, Foucault, Luce Irigaray, Lyotard, Friedrich Kittler, Baudrillard, Paul Virilio, Gilles Deleuze und anderen, die nach thematischen Aspekten den Kategorien RÄUME - ZEITEN/VERKEHR - BEWEGUNG; MÄNNLICH/WEIBLICH; MEDIEN/SIMULACREN und KUNST/AVANTGARDE/LEBENSKUNST zugeordnet sind. Der gemeinsame Nenner in dieser Anthologie scheint in der betonten Un- oder gar Antisystematik im Gestus ihrer Beiträge, in der Unterstreichung des Anderen, in ihrer Abgrenzung zu konventionalisierten ästhetischen Debatten zu liegen. Die Texte präsentieren Mikro-Analysen oder Mikro-Diagnosen und gruppieren sich um die Symptome und Insignien eines Zeitalters postulierter Künstlichkeit. Trotz schwankender Qualität und Relevanz in der Textauswahl findet der geneigte Leser hier ein unbedingt zu empfehlendes Kompendium aktueller wahrnehmungstheoretischer Reflexionen, Anknüpfungspunkte für weiterführende Arbeit oder Lektüre ergeben sich unmittelbar. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) |
Zur Geschichte der Museen im 19. Jahrhundert 1789 - 1918
Broschiert, Februar 2007 Verkaufsrang: 237154 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 6 Tagen.
| Goethe-Institut e.V.: Weltvertrieb für deutsche Filme?: Das Goethe-Institut als kultureller Botschafter des deutschen Films im Ausland und dessen aktuelle ... Films und den deutschen Weltvertrieben Tobias Mosig Broschiert, Juni 2008 Verkaufsrang: 335633 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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Eine kleine Geschichte der Lüge: Von Odysseus bis Pinocchio Maria Bettetini Taschenbuch, Februar 2003 Verkaufsrang: 312648 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| Die Besteigung des Chimborazo. Auf den Spuren von Alexander von Humboldt Paul K Schäfer, Rainer Simon Gebundene Ausgabe, 1990 Verkaufsrang: 354644
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Den Griechen eine Torheit. Das Evangelium und unsere westliche Kultur
Taschenbuch Verkaufsrang: 318881
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