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| Kultur, Bildung | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Luxus im alten Rom: Das alte Rom / Luxus, Pracht und Ddekadenz Karl-Wilhelm Weeber Gebundene Ausgabe, Januar 2009 Verkaufsrang: 434774 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Luxus ist ein lateinisches Wort - und das kommt nicht von ungefähr. Die römische Gesellschaft der Kaiserzeit mit ihrer scharfen Zweiteilung in Arm und Reich war durch eine ausgesprochen luxuriöse Lebensführung der Oberschicht geprägt. Prachtentfaltung und demonstrativer Konsum waren konstitutiv für das Selbstverständnis der Reichen und Mächtigen; Statussymbole dienten vor allem auch dazu, sich innerhalb der Oberschicht gesellschaftlich abzugrenzen. Karl-Wilhelm Weeber entfaltet ein erstaunliches Spektrum des luxuriösen Lebens im alten Rom: von den sprichwörtlichen lucullischen Genüssen auf Tisch und Tafel bis zu Bestattungspracht und Gräberluxus. Weebers Hauptaugenmerk liegt auf der Darstellung des privaten Luxus in seinen unterschiedlichsten Ausprägungen, sodass ein breites kulturgeschichtliches Panorama entsteht. Aufgrund der Quellenlage und der besonderen Stellung Roms als Hauptstadt des Imperiums stehen die stadtrömischen Verhältnisse im Vordergrund; vieles lässt sich indes auf Italien und die Provinzen übertragen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Luxus! 5 von 5 Punkten Als ich das Buch zum erstem Mal erspäte, musste ich es haben! Die schönen Bilder, die sehr gut recherchierten Texte, die sehr hochwertige Aufmachung - ein Must-Have für alle Rom-Fans! Hier erfährt man, wie die (reichen) Römer es sich gut gehen ließen, z.B. in ihren Luxusvillen am Meer. Ein schönes Geschenk - entweder für sich selbst oder andere. |
Wir waren fünf (7470 215). Bildnis der Familie Mann Viktor Mann Broschiert, August 1993 Verkaufsrang: 450911 Die bunte und reiche Lebenschronik der Familie Mann, der die Welt zwei der bedeutendsten Schriftsteller verdankt, ist hier von dem jüngsten Bruder von Heinrich und Thomas Mann aufgezeichnet. In vielfacher Hinsicht ist dieses Buch außerordentlich: als Geschichte einer Familie, die als Buddenbrooks inzwischen der Weltliteratur angehört; als Dokument europäisch-weltbürgerlichen Geistes in Deutschland während zweier Generationen zwischen Bismarck und Hitler; als Biographie zweier Dichter von Weltgeltung und Erläuterung ihrer Werke; und als eine literarische Leistung von überraschendem Rang. Kundiger und getreuer, als jeder von außen kommende Biograph es vermocht hätte, ordnet und gestaltet Viktor Mann die überquellende Fülle seines Stoffes. So wird dieser fesselnde Band zugleich auch zu einem wesentlichen Quellenwerk der literaturhistorischen Forschung und gibt authentisches Material für eine sachliche Diskussion um die bedeutendste Schriftstellerfamilie dieses Jahrhunderts
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Überraschend 4 von 5 Punkten Noch ein Buch über die Familie Mann? Ja, aber ein ganz anderes. Hier steht der Autor selbst im Mittelpunkt und da der jüngste Bruder der erfolgreichen Schriftstellerbrüder immer von der Forschung übergangen wurde, kann man einiges dazu lernen.
Viktor, übernehmen Sie! 5 von 5 Punkten Viktor Mann - wer ist das? Richtig, der kleinste Bruder der großen Schriftsteller, immerhin neunzehn Jahre nach Heinrich Mann geboren - der ?Kleine", der Spätgeborene, der Nachzügler, der seine Brüder ?Onkel Ommo" und ?Onkel Heini", seine Schwester Julia ?Tante Jaju" titulierte... Viktor Manns Buch liest sich spannend wie ein Roman seiner Brüder - und es ist doch alles wahrhaftig passiert... Mit einer sprachlichen Eleganz, die ich so nicht erwartet hatte - ?Wir waren fünf" ist, soweit ich weiß, sein einziges Buch, kurz vor seinem Tod 1949 beendet - schildert Viktor Mann das alltägliche Leben der Manns; wir erfahren Geschichten, die ob ihrer schlichten Einfachheit nicht den Weg in die ?Buddenbrooks" gefunden haben. Mit Witz und erzählerischer Eleganz berichtet Viktor Mann von den ersten Erlebnissen in seiner Heimatstadt München, von seiner wohlbehüteten Kindheit, die doch so reich an Abenteuern scheint. Erlebnisse auf dem Land, aus seiner Rekrutenzeit - und immer wieder eine kleine Verneigung vor seinen Brüdern, die er stets mit Stolz verehrte, als die beiden sich untereinander schon lange zerstritten hatten... Allen zu empfehlen, die mehr über die Manns wissen wollen. Allen zu empfehlen, die eigentlich nichts über die Manns wissen wollten, aber gern mal wieder ein gutes Buch lesen wollen... Überhaupt eigentlich sehr zu empfehlen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) |
Die Sinne und die Künste: Perspektiven ästhetischer Bildung
Broschiert, Juni 2008 Verkaufsrang: 385324 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden In modernen Zeiten werden die Fähigkeiten der Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Konzentration ganz besonders herausgefordert: Die Betörung der Sinne gehört mehr denn je zum Alltag und führt zum Sinnen-Taumel. Gerade deshalb ist ästhetische Bildung auch als bewusste Sinnen-Bildung nötig. Nichts eignet sich besser dazu als die produktive und rezeptive Beschäftigung mit den schönen Künsten. Die Auseinandersetzung mit den Künsten ist zudem ein entscheidender Katalysator für die Entwicklung von Phantasie, Geschmack, Urteilskraft und Expressivität, für die Auseinandersetzung mit der Welt und mit sich selbst. Heute lernt man für das Leben am besten durch die Kunst.
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Der infogene Mensch: Entwurf einer Anthropologie Manfred Faßler Broschiert, 1. September 2008 Verkaufsrang: 459919 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der infogene Mensch beschreibt die Entstehung, die Geschichte und die Gegenwart der informationellen Intelligenz des Homo sapiens sapiens. Digitale Medien erscheinen heute als eine weitere Varietät menschlicher Verständigung und Selbstorganisation. Die Suche nach einer Entwicklungstheorie des Abstrakten (N. Elias) hat begonnen. In diesem Zusammenhang verändert sich die Gesprächslage über Information grundlegend. Die Selbstbeschreibungen der Computersciences reichen nicht mehr aus. In Physik, Biologie, Neurophysiologie, Zellforschung, Kommunikationstheorie, radikal konstruktivistischer Anthropologie, in Forschungen zu Medienevolution und Soziologie hat Information längst die Trivialität der Nachricht verloren. Dieser Band plädiert dafür, Informations-Modelle in Naturwissenschafen, in Technik- und Kulturwissenschaften zusammenzuführen, um sich auf die Suche nach Mustern menschlicher Selbstorganisation zu begeben.
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Geographien des Fernsehens: Der Kölner Tatort als mediale Verortung kultureller Praktiken Björn Bollhöfer Broschiert, Februar 2007 Verkaufsrang: 449524 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Warum feiert Kommissar Ballauf keinen Karneval? Wo steht eigentlich die Imbissbude aus dem Kölner Tatort? Warum werden so viele Szenen in Bonn und Düsseldorf gedreht? Um diese Fragen umfassend zu klären, verbindet die Studie die theoretische Rahmung von Medien, Kultur und Geographie mit einer systematischen Analyse öffentlicher Bildwelten. Anhand der Kölner Tatort-Reihe wird exemplarisch dokumentiert, wie sich räumliche Vorstellungen und Bedeutungszuschreibungen als zirkulärer Prozess konstituieren. Ausgehend von einer differenzierten Analyse der filmischen Repräsentation werden dabei sowohl Kontexte der Produktion als auch der Rezeption in den Blick genommen, um die Transformation des Räumlichen an kommunikative, ökonomische und technisch-apparative Bedingungen rückzubinden. Auf diese Weise verdeutlicht die Untersuchung, wie sich materielle und industrielle Ressourcen einer Stadt mit Prozessen der Symbolisierung und Deutung verbinden.
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Große Zivilisationen Göran Burenhult Gebundene Ausgabe, September 2004 Verkaufsrang: 408551 Dieses Buch bietet eine umfangreiche und tiefgehende bersicht ber die Geschichte der Menschheit. Ausgehend von der Kultur Mesopotamiens vor 5 000 Jahren werden in 20 spannenden Kapiteln Gesellschaft und Kultur der groáen Zivilisationen Asiens, Ozeaniens, Afrikas, des alten Europas und Amerikas veranschaulicht - bis hin zum Aufeinandertreffen der Kulturen in der Neuzeit. ber 600 Fotografien, Karten und Illustrationen sowie ein umfangreiches Glossar erg"nzen die Darstellung.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Guter Einblick in die Großen Zivilisationen ... 5 von 5 Punkten Dieses Buch bietet eine umfangreiche und tiefgehende Übersicht über die Geschichte der Menschheit. Ausgehend von der Kultur Mesopotamiens vor 5000Jahren werden in 20 spannenden Kapiteln Gesellschaft und Kultur der großen Zivilisationen Asiens, Ozeaniens, Afrikas, des alten Europas und Amerikas veranschaulicht - bis hin zum Aufeinandertreffen der Kulturen in der Neuzeit. Der Preis für dieses Buch ist super! Es bietet 600 Fotografien, Karten und Illustrationen sowie ein umfangreiches Glossar ergänzen die Darstellung. Die Kulturen die in diesem Buch gezeigt werden: -Mesopotamien und die ersten Städte -Die Kultur des alten Ägypten -Die Kulturen Südasiens -Die Kulturen Südostasiens -Dynastien in China -Die ersten Kulturen des Mittelmeerraums -Das Zeitalter des klassischen Griechenlands -Aufstieg und Fall Roms -Die Eisenzeit in Europa -Die Entwicklung der afrikanischen Staaten -Die Entstehung der Zivilisation in Mesoamerika -Die Maya -Das aufkommen der Azteken -Kulturen in den Anden -Der Inka-Staat -Der Aufbau Japans -Die Besiedlung der pazifischen Inseln -Die Steinmonumente des Süd-Pazifiks (Osterinsel) -Die prähistorische Lebensweise der Ureinwohner Amerikas -Der Zusammenstoß der Kulturen Dieses Buch hat ca. 462 Seiten! Kolja Brand |
Pop & Kino: Von Elvis zu Eminem
Taschenbuch, Juni 2004 Verkaufsrang: 446195 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Inspirierende und vielseitige Textsammlung 5 von 5 Punkten Das von den Mainzer Filmwissenschaftlern Marcus Stiglegger und Bernd Kiefer herausgegebene Buch "Pop & Kino" verfolgt in unterschiedlichen Beiträgen und Aspekten das Wechselverhältlnis zwischen diesen beiden Phänomenen. BeiträgerInnen sind Popspezialisten wie Martin Büsser und Diedrich Diederichsen, aber auch renommierte Filmkritiker wie Norbert Grob und Jan Distelmeyer. Das hohe Niveau der Beiträge ist somit bei aller Lesbarkeit garantiert. Die Texte sind grob chronologisch geordndet, bauen jedoch nicht aufeinander auf. Das wäre natürlich bei dem Buch eines Autors gegeben, kann man von einer Textsammlung aber kaum erwarten. So fallen zumindest alle relevanten Namen von Elvis über die Beatles und Bob Dylan bis hin zu Madonna, Eminem und Marilyn Manson. Interessant und empfehlenswert für alle, die sich mit Musik, Poptheorie, aktuellem Kino, Postmoderne und Körpertheorie beschäftigen. Oder einfach als inspirierende und unterhaltsame Lektüre... |
Ungestalten: Die visuelle Kultur der Gewalt im Mittelalter Valentin Groebner Gebundene Ausgabe, 8. September 2003 Verkaufsrang: 212698 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wir sind umgeben von Bildern der Gewalt. Sie zeigen verstümmelte, gefolterte, zerfetzte Körper. Sie zeigen, was das Mittelalter "Ungestalten" nannte. Doch was war - und ist - an den Bildern extremer Gewalt so faszinierend? Valentin Groebner hat sich mit diesem Thema intensiv befasst und führt den Leser auf fesselnde Weise durch die düstere Welt der visuellen Kultur - vom Mittelalter bis in die Gegenwart.
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Wendezeit. Bausteine für ein neues Weltbild Fritjof Capra Taschenbuch, Februar 2004 Verkaufsrang: 314328 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Fritjof Capras Bestseller Wendezeit ist aktueller denn je: Die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Krisen haben sich weiter verschärft, weil das geforderte gesellschaftliche und politische Umdenken hin zu einem ganzheitlichen Weltbild ausblieb. "Capras Thesen sind so faszinierend, weil sie nicht nur eine Erklärung der derzeitigen Menschheitskrise anbieten, sondern einen Weg zu ihrer Überwindung aufzeigen." (Bild der Wissenschaft)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
An der Wende der Gezeiten, hoffentlich... 5 von 5 Punkten Nachdem ich von "Das Tao der Physik" sehr begeistert war, habe ich mir nun dieses Buch zugelegt. In "Wendezeit" gelingt Capra eine sehr einleuchtende und überzeugende Analyse der gegenwärtigen Probleme der Menschheit (diese Probleme haben sich seit Erscheinen des Buches leider nicht geändert) und zeigt Wege auf, wie diese zu lösen wären. Grundlage seiner Thesen ist die "Systemtheorie" - eine Theorie, die versucht, die Wirklichkeit als ein Gefüge organischer Systeme zu verstehen und die auf dem Grundsatz beruht, dass nichts in der Welt vom anderen unabhängig ist. Hauptursache für das heutige Dilemma ist für Capra die falsche geistige Einstellung, die hinter den heute in der Welt vorherrschenden westlichen Idealen steht (Beherrschenwollen der Natur, Gewinnmaximierung zu jedem Preis, etc.). Diese Ideale entwickelten sich aus der "kartesianischen Trennung" von Geist und Körper und der newtonischen Vorstellung der "Weltmaschine". Um die heutigen Probleme lösen zu können, kann es daher nur einen Weg geben: ein radikaler Ideenwechsel ("change of ideas") weg von Trennung und Vereinzelung hin zu einer Welt- (und Gesellschafts)-Sicht, die den Zusammenhang alles Existierenden zur Grundlage hat. Wir brauchen nicht weniger als eine "Wende der Gezeiten", die hoffentlich (die Hoffnung stirbt zuletzt) nicht mehr lange auf sich warten lässt...
Weitere Lesermeinungen |
Ehrenrunden im Salon: Kultur - Literatur - Betrieb Klaus Zeyringer Gebundene Ausgabe, 7. März 2007 Verkaufsrang: 445199 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Klaus Zeyringer leistet eine Kulturkritik der ganz besonderen Art: Seine Analyse beinhaltet sowohl den historischen Hintergrund als auch den Blick auf Schauplätze und heutige Mechanismen mit ihren sozialen, kulturellen und politischen Auswirkungen. Die Presse, Christoph Bartmann "Die meiste Literatur ist Literatur über Literatur, man erkennt es nur nicht gleich. Dieses Buch macht schon im Titel alles klar, und auch wieder nicht. Ehrenrunden dreht man nach einem Sieg, aber wer hier gewonnen hat, steht nicht fest. Eher sieht man die Literatur auf der Verliererseite. Ihre Feinde sind zahlreich und allesamt literarisch gerüstet. Es sind die Deutungsmächtigen im Salon, die deutschen Kalssiker mit ihren publikumsfeindlichen Moralkeulen, die Aufsteller diverser, scheinbar ewiggültiger Kanons, die vorurteilsbehafteten und schlampig lesenden Kritiker. Klaus Zeyringer, in Frankreich und Österreich lebender Germanist, auch als Literaturkritiker bekannt, überführt sie alle." Falter, Armin Thurnher "Bibliophile mögen die Nase rümpfen - dem Rezensenten erscheint es dagegen als positives Omen, wenn er bei einem Sachbuch gleich zu Beginn den Filzstift hervorzieht und zu unterstreichen beginnt. So geschehen bei Klaus Zeyringers vorliegendem Band. Immer wieder verlangen da brilliante Formulierungen danach, hervorgehoben und im Gedächtnis bewahrt zu werden. (...) Die Hauptthemen sind klar, und das gehaltvolle Buch ist eine wahre Fundgrube.(...)" Bücherschau, Robert Schediwy "Klaus Zeyringers Buch hat in Österreich Furore gemacht, weil es absichtsvoll in ein Wespennest sticht. Das sollte indes nicht dazu verleiten, dass die Kritikpunkte, die sein Essay benennt, aufgrund persönlicher Animösitäten ignoriert werden und dass Angeprangerte ängstlich totgeschwiegen wird. Zu viel von dem, was Zeyringer beschreibt, trifft den Nerv und resümiert ein Unbehagen, das ernsthafte Literaturvermittler seit längerem umtreibt. (...) Mit guten Argumenten zeigt Zeyringer überdies, welche Seilschaften sich bilden, um das Füllhorn der Subventionen und Preisgelder unter den immer Gleichen zu verteilen. (...) anregendes Buch (...)." Literatur und Kritik, Juli 2007, Rainer Moritz
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
einfach kaufen und lesen! 5 von 5 Punkten ... endlich einer der sich traut, die Machenschaften des österreichischen Literaturbetriebes schonungslos aufzudecken! Gratulation Klaus Zeyringer!"
Pressestimmen: 4 von 5 Punkten "(...) eine soziologische Untersuchung des heutigen Literaturbetriebs und seiner fortdauernd feudalistischen Strukturen, eine kulturkritische Polemik gegen Geschmacksrichter und Gremien, die ihre Vorstellung von "guter" Literatur der Öffentlichkeit und dem Markt aufdrängen, eine Zwischenbilanz der Technik- (also vor allem Internet-) Folgen für das literarische Feld, und schließlich ein Plädoyer für literarische Formen, (...)." Die Presse, Christoph Bartmann "Die meiste Literatur ist Literatur über Literatur, man erkennt es nur nicht gleich. Dieses Buch macht schon im Titel alles klar, und auch wieder nicht. Ehrenrunden dreht man nach einem Sieg, aber wer hier gewonnen hat, steht nicht fest. Eher sieht man die Literatur auf der Verliererseite. Ihre Feinde sind zahlreich und allesamt literarisch gerüstet. Es sind die Deutungsmächtigen im Salon, die deutschen Kalssiker mit ihren publikumsfeindlichen Moralkeulen, die Aufsteller diverser, scheinbar ewiggültiger Kanons, die vorurteilsbehafteten und schlampig lesenden Kritiker. Klaus Zeyringer, in Frankreich und Österreich lebender Germanist, auch als Literaturkritiker bekannt, überführt sie alle." Falter, Armin Thurnher "Bibliophile mögen die Nase rümpfen - dem Rezensenten erscheint es dagegen als positives Omen, wenn er bei einem Sachbuch gleich zu Beginn den Filzstift hervorzieht und zu unterstreichen beginnt. So geschehen bei Klaus Zeyringers vorliegendem Band. Immer wieder verlangen da brilliante Formulierungen danach, hervorgehoben und im Gedächtnis bewahrt zu werden. (...) Die Hauptthemen sind klar, und das gehaltvolle Buch ist eine wahre Fundgrube.(...)" Bücherschau, Robert Schediwy "Klaus Zeyringers Buch hat in Österreich Furore gemacht, weil es absichtsvoll in ein Wespennest sticht. Das sollte indes nicht dazu verleiten, dass die Kritikpunkte, die sein Essay benennt, aufgrund persönlicher Animösitäten ignoriert werden und dass Angeprangerte ängstlich totgeschwiegen wird. Zu viel von dem, was Zeyringer beschreibt, trifft den Nerv und resümiert ein Unbehagen, das ernsthafte Literaturvermittler seit längerem umtreibt. (...) Mit guten Argumenten zeigt Zeyringer überdies, welche Seilschaften sich bilden, um das Füllhorn der Subventionen und Preisgelder unter den immer Gleichen zu verteilen. (...) anregendes Buch (...)." Literatur und Kritik, Juli 2007, Rainer Moritz |
Vom Künstlerstaat. Ästhetische und politische Utopien Ulrich Raulff Broschiert, 4. März 2006 Verkaufsrang: 382910 Die Politik ist ein schmutziges Geschäft, die Politiker sind langweilig und korrupt, Politik ist immer enttäuschend, immer banal. So alt wie diese Klage ist die Idee von einem Staat, der von Künstlern und der Kunst beherrscht wird - ein Traum von einer besseren Politik, der mit der Instrumentalisierung der Künste in den Diktaturen des 20. Jahrhunderts endgültig geplatzt ist. Dieser Band zeigt, wie unterschiedlich der Traum vom besseren Staat geträumt wurde - von der Renaissance bis zu Georges Dichterstaat.
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Alles Pop? Kapitalismus & Subversion Marvin Chlada, Gerd Dembowski, Deniz Ünlü, Sven Regener Wiglaf Droste, Notwist Dirk von Lowtzow Taschenbuch, 2003 Verkaufsrang: 366418 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wie funktioniert Pop in der Warengesellschaft? Mit ihrer zentralen These, daß Pop ähnlich wie der kapitalistische Markt Subversion integriert, stellen die Autoren die Auffassung in Frage, daß innerhalb des Massenkonsums so etwas wie Widerstandspotential aufrechterhalten werden kann. Anhand von Interviews mit bekannten Popgrößen aus Musik und Literatur wie Jim Avignon, Schorsch Kamerun (Goldene Zitronen), Tomas D oder F.M. Einheit (ehem. Einstürzende Neubauten), die...
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Dialektik des Dekolletés: Zur kritischen Theorie der Oberweite Marvin Chlada Broschiert, Juni 2006 Verkaufsrang: 105833 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Bereits zu biblischen Zeiten hat ein voller weiblicher Busen für reichlich Aufsehen und erregte Gemüter gesorgt. Doch nie haben Brüste mehr Stoff für pralle Debatten geliefert, als im Zeitalter ihrer technischen Reproduzierbarkeit. In seiner Dialektik des Dekolletés wirft Marvin Chlada einen Blick auf die Geschichte der Brust und ihre Instrumentalisierung zwischen Kommerz und Utopie. Ausgehend von der "Busen-Attacke" auf Adorno im Jahre 1969 sichtet er die Fülle an Material, die der Kult um die Oberweite in Religion und Philosophie, Kunst und Politik hervorgebracht hat: vom Mythos der Amazonen bis zum Busenfetischismus der Aufklärung, vom Martyrium der Hl. Agatha bis zu den Ratschlägen von Dolly Buster. Wer Gesellschaftskritik unter den Aspekten "Gender" oder "Kulturindustrie" betreibt, wird diesen material- und quellenreichen Essay mit Gewinn lesen, gleichsam kommen die Liebhaber & Liebhaberinnen ironisch präsentierter Mythen und Anekdoten rund um die weiblichen Rundungen auf ihre Kosten.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Erstaunlich 4 von 5 Punkten Ich bin fasziniert von der sachlichen und fundierten Auseinandersetzung mit dem Thema und kann dieses Buch nur empfehlen. Es hat mir völlig neue Sichtweisen eröffnet. |
Was ist den Menschen gemeinsam?: Über Kultur und Kulturen Christoph Antweiler Gebundene Ausgabe, 1. Mai 2007 Verkaufsrang: 419543 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Suche nach den gemeinsamen Elementen im Leben der Menschen aus verschiedenen Kulturen hat eine ganz praktische Bedeutung für das Zusammenleben im Zeitalter der Globalisierung. Worin sind alle Kulturen gleich? Wissenschaftlich fundiert, mit einer Vielzahl ethnologischer Fallstudien wird hier eine Grundfrage der Kulturphilosophie diskutiert.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Standardwerk zur Anthropologie - das geht jeden etwas an! 5 von 5 Punkten "Was ist den Menschen gemeinsam?" fragt Christoph Antweiler und gibt eine Fülle von Antworten. Der Ethnologie-Professor an der Universität Trier hat ein äußerst profundes und wichtiges Buch über die menschliche Kultur und Kulturen und ihre Universalien geschrieben - ein Buch, das zeigt, wie sehr bei allen Unterschieden die Menschen doch miteinander verbunden sind (und wie aberwitzig es deshalb ist, sich gegenseitig totzuschlagen). Solche Universalien wurden sowohl seit langem gesucht als auch stets kontrovers diskutiert, und Antweiler referiert ausführlich die Geschichte und die schwierige methodologische Lage dieser Thematik. Obwohl das Buch strengen wissenschaftlichen Ansprüchen genügen soll, ist es auch für den Laien mühelos lesbar und interessant. "Es existiert eine enorme Vielfalt zwischen und innerhalb der Kulturen der Menschen, aber es gibt dennoch viele Phänomene, die in allen Gesellschaften regelmäßig vorkommen", fasst Antweiler zusammen - und diskutiert hier insbesondere Gemeinsamkeiten in Weltbildern, dem Geschichtenerzählen, in Riten und Religionen, in biologischem Wissen, Sexualität und familiärer Sozialisation, Ethnozentrismus und Territorialität, Egoismus, Vetternwirtschaft und ökonomischer Rationalität, in bestimmten Normen und Konfliktregelungsversuchen, im Gefühlsausdruck, in Kunst und in den Sprachen. "Diese Universalien sind teilweise in der Biologie des Menschen begründet, teils haben sie aber auch andere, soziale, kulturelle und systemische Ursachen. Wir brauchen Kenntnisse über Universalien für eine empirisch fundierte Humanwissenschaft und dieses Wissen ist auch praktisch relevant für realistische Lösungen menschlichen Zusammenlebens." |
Das Kindesopfer: Eine Grundlage unserer Kultur Mathias Hirsch Broschiert, 18. September 2006 Verkaufsrang: 444869 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der Mensch tötet Artgenossen, teilweise zum Zweck der Opferung. Der Schutz der Nachkommenschaft muss für höhere Ziele zurücktreten. Man opfert den Göttern das eigene Kind, als "Bezahlung" für die nächste Ernte, Gesundheit, Sieg über Feinde, letztlich die Sicherung des Lebens in der Kultur des Menschen, der nicht mehr selbstverständlich in die Natur eingebettet ist. Diese Opferbereitschaft wirkt bis heute fort, man denke an die aktuelle Dynamik islamischer Selbstmordattentäter. Das Menschheitsthema "Kindesopfer" dominant in Mythologie, Literatur und Theater behandeln die Autoren in gruppen- und psychodynamisch fundierter Weise aus verschiedenen Perspektiven. So werden Sinn und Dynamik des Kindesopfers und ein ganzes Spektrum von Gründungsmythen untersucht und es wird klar, dass am Beginn einer Kulturentwicklung häufig ein Opfermythos steht die Geschichte von Abraham und Isaak begründet die jüdische, der Opfertod Jesu Christi die christliche Kultur, und man kann sagen, dass der Ödipus-Mythos die Psychoanalyse begründete.
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Popkulturtheorie
Taschenbuch, Oktober 2002 Verkaufsrang: 365870 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| Kulturindustrie und Populärkultur. Kritische Theorie der Massenmedien Michael Kausch Broschiert, Januar 1994 Verkaufsrang: 471376
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Vorlesungen über die Ästhetik, Tl.1/2 Georg Wilhelm Friedrich Hegel Broschiert, 1986 Verkaufsrang: 67744 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| Wahrheit und Methode. Grundzüge einer philosophischen Hermeneutik Hans G Gadamer Gebundene Ausgabe, 1975 Verkaufsrang: 253986
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Sebastian Castellio 1515-1563 Hans R. Guggisberg Gebundene Ausgabe, Januar 2000 Verkaufsrang: 464714
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