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Anne Frank Tagebuch - Anne FrankAnne Frank Tagebuch
Anne Frank

Taschenbuch, 1. Juli 2006
     Verkaufsrang: 79      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Dieses lebendige, Einblick gewährende Tagebuch ist seit seiner ersten Veröffentlichung 1947 ein geliebter Klassiker und ein passendes Denkmal für den begabten jüdischen Teenager, der 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen ums Leben kam. 1929 geboren, bekam Anne Frank zu ihrem 13. Geburtstag ein neues, unbeschriebenes Tagebuch geschenkt, nur wenige Wochen bevor sie und ihre Familie im von den Nazis besetzten Amsterdam untertauchen mußten. Ihre wunderbar detaillierten persönlichen Eintragungen zeichnen 25 anstrengende Monate klaustrophobischer, streitgeladener Intimität mit ihren Eltern, ihrer Schwester, einer zweiten Familie und einem älteren Zahnarzt nach, der wenig Toleranz für Annes Lebhaftigkeit zeigt. Der universelle Reiz des Tagebuchs beruht auf seiner fesselnden Mischung aus den schmuddeligen Besonderheiten des Lebens im Krieg (karge, schlechte Mahlzeiten; schäbige Kleider, aus denen man längst herausgewachsen ist, die aber nicht ersetzt werden können; die ständige Angst, entdeckt zu werden) und der offenherzigen Auseinandersetzung über Gefühle, die jedem Heranwachsenden bekannt sind: "Jeder kritisiert mich, niemand erkennt meine wahre Natur, wann werde ich endlich geliebt?" Aber Anne Frank war kein gewöhnlicher Teenager: Die späteren Eintragungen verraten einen für eine kaum 15jährige bemerkenswerten Sinn für Mitgefühl und spirituelle Tiefe. Ihr Tod verkörpert den Wahnsinn des Holocaust, aber für die Millionen, die Anne durch ihr Tagebuch kennengelernt haben, ist er auch ein sehr persönlicher Verlust. -Wendy Smith

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 112 Bewertungen)

Das Buch ist so berührend... Das ist ein MUSS!      5 von 5 Punkten
Ich habe mir dieses Buch zugelegt weil ich von bekannten davon viel gutes gehöhrt habe.
Es wurde von Amazon.de sehr schnell geliefert. was auch schon wieder ein Dickes Plus ist.
Man muss dieses Buch einfach gelesen haben um zu wissen wie das damals war im Krieg...


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Die vergessene Generation: Die Kriegskinder brechen ihr Schweigen - Sabine BodeDie vergessene Generation: Die Kriegskinder brechen ihr Schweigen
Sabine Bode

Taschenbuch, Januar 2010
     Verkaufsrang: 2197      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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"Ein fundiertes Buch über ein Tabu, das über ein halbes Jahrhundert auf seine Aufarbeitung wartete." (Welt am Sonntag)

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)

Nicht für jeden, aber für Betroffene Eltern wie Kinder vielleicht eines der wichtigsten Bücher      5 von 5 Punkten
Dieses Buch erreicht eine objektive, detaillierte Analyse der psychologischen Folgen von Kriegserlebnissen im Kindheitsalter und deren Auswirkungen auf den Erwachsenen. Primär ist Die vergessene Generation" geschrieben für Menschen, die zwischen 1930 und 1945 in Deutschland geboren wurden. Aber, und das erscheint mir noch wichtiger, auch für deren Kinder. Ich bin Kind von Kriegskindern, und habe mich lange Jahre gefragt, warum meine Eltern so sind wie sie sind. Erst mit diesem Buch, erst mit dieser psychologischen Deutung von habe ich verstanden, woher ich komme und wie sich die Kriegserlebnisse meiner Eltern in mir manifestieren. Aus der Perspektive des Kindes von Kriegskindern kann dieses Buch dem gewillten Leser der erste Anstoß sein, den wichtigsten aller Schritte zu vollziehen: mit seinen Eltern endlich ins Reine zu kommen und endlich zu verstehen, warum sie sind, wie sie sind. Und obwohl es eben nur der erste Anstoß sein kann, so ist es für mich eines der wichtigsten Bücher, die ich je gelesen habe - auch wenn das für andere Menschen anders sein mag. Eben ein Buch, das nur für eine bestimmte Zielgruppe geschrieben wurde.


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... trotzdem Ja zum Leben sagen: Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager - Viktor E. Frankl... trotzdem Ja zum Leben sagen: Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager
Viktor E. Frankl

Taschenbuch, 1. Oktober 1998
     Verkaufsrang: 1879      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Der 1945 niedergelegte Bericht "Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager" und die 1946 geschriebene dramatische Skizze "Synchronisation in Birkenwald", die in diesem Band zusammengefaßt sind, wollen nicht Mitleid erregen oder Anklage erheben. Noch weniger geht es um die Situation des Grauens. Worauf es dem Neurologen Frankl vor allem ankommt, ist, zu beschreiben, durch welche Phasen der Entmenschlichung die KZ-Häftlinge gehen mußten und wie es doch einigen von ihnen möglich war, innerlich zu vollbringen, was das "Buchenwald-Lied" forderte: "... trotzdem Ja zum Leben sagen."
Das Buch wurde in 26 Sprachen übersetzt, allein von der amerikanischen Ausgabe wurden an die neuen Millionen Exemplare verkauft.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 29 Bewertungen)

Unbedingt lesenswert      5 von 5 Punkten
Dieses Buch ist ein Muss für alle, die sich mit der Zeit des Dritten Reiches auseinander setzen wollen. Es gibt genügend Bücher, die die Greueltaten und die geschichtlichen Ereignisse schildern. Aber nur wenige zeigen das Erlebte in einem Konzentrationslager aus der Sicht eines Menschen, dessen einziger Instinkt es ist, diese Zeit zu überleben. Der Autor prangert nicht an und jammert nicht. Er zeigt auf, wie schnell die Ansprüche des Menschen sinken, wenn er alles verliert und täglich um sein Leben kämpft. Kleinigkeiten bilden plötzlich den Mittelpunkt des Denkens, dass nur noch das Hier und Jetzt kennt und das Hoffen, den nächsten Tag zu überstehen. Wer die Schilderungen liest, dem empfehle ich zwischendurch zu reflektieren, wie gut es uns geht. Essen, Trinken, Wärme, Freiheit. Güter, so selbstverständlich, dass wir sie gar nicht (mehr) wahrnehmen.
Nebenbei erklärt der Autor, wie die schreckliche Maschinerie eines KZ's funktionieren konnte. Diese Erläuterungen sind zwar kurz gehalten, aber durchaus ausreichend.


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FC St. Pauli. Das Buch. Der Verein und sein Viertel - Christoph NagelFC St. Pauli. Das Buch. Der Verein und sein Viertel
Christoph Nagel, Michael Pahl

Gebundene Ausgabe, 19. Oktober 2009
     Verkaufsrang: 6509      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 39,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Geschichte lässt sich oft im Kleinen besonders gut nachvollziehen ? dies trifft umso mehr im Fall des FC St. Pauli zu. Was könnte da interessanter sein, als das Werden des legendären Kiez-Vereins in der Geschichte Hamburgs und Deutschlands zu spiegeln?
Angefangen 1686, als die Vorstadt zwischen Millerntor und Altona unter dänischem Beschuss stand, über die finsteren Zeiten, als die vermeintliche "Metropole des Vergnügens" und des Kommunismus vom Nationalsozialismus "gesäubert" wurde, bis zum Durchbruch des ersten wirklich anarchischen Fußballvereins der Republik: Die beiden geschichtsbesessenen Autoren und St. Pauli-Fans zeichnen ein buntes Bild von Verein und Viertel.
Der FC St. Pauli kann keine großen Pokale oder Meistertitel vorweisen. Und doch ist die Vereinsgeschichte reich an Legenden und Verschwörungstheorien ? darunter natürlich der unvergessene 2:1-Sieg gegen Bayern München im Jahr 2002, nach dem sich St. Pauli als "Weltpokalsiegerbesieger" feierte. Fanartikel mit diesem und anderen Aufdrucken verkauft der Klub auf Champions-League-Niveau.
Ein wichtiger Grund, so die Autoren, für die Verwurzelung des Vereins im alternativen Milieu war Torwart Volker Ippig ("Volker, hör? die Signale!"), der in den 1980er-Jahren Nicaragua besuchte und der autonomen Hausbesetzerszene St. Paulis angehörte. Von da an wurden der Totenkopf und Piratenflagge zum zweiten Wappen des "etwas anderen Vereins". Business-Logen übrigens heißen am Millerntor schlicht "Séparées" ? auch hier bleibt man seinem Kiez treu.
Und das Gesamtkunstwerk St. Pauli lebt und entwickelt sich weiter. Die Autoren, beide Historiker und Redakteure der Fanzeitung, beobachten die Entwicklung als durchaus kritische Fans, die die großen Linien ebenso kennen wie die Details ? wussten Sie, dass die Schachabteilung des FC St. Pauli bei der Resozialisierung von Schwerverbrechern hilft?
Kurz: Ein durch und durch unterhaltsamer und kluger Band mit vielen tollen Bildern aus Landes-, Stadt- und Vereinsgeschichte, der die Masse der bunten und blinkenden, aber oberflächlichen Fanbücher weit hinter sich lässt. -Carsten Hansen, Literaturtest


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

St. Pauli      5 von 5 Punkten
knieet nieder und betet, was ein buch!!!
hier wird wirklich alles beschrieben was diesen verein und seinen stadtteil ausmacht. das ganze auf eine sehr nette art und weise, nicht parteilich und schon gar nicht voreingenommen. wie gesagt, knieet nieder und betet.


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Der Baader-Meinhof-Komplex - Stefan AustDer Baader-Meinhof-Komplex
Stefan Aust

Taschenbuch, 11. August 2008
     Verkaufsrang: 4346      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Gerade noch rechtzeitig, bevor sich das 68-er Jubiläumsjahr mit dem Kinostart des oskarverdächtigen Spielfilms Der Baader Meinhof Komplex zu Ende neigt, hat der Autor der Drehbuchvorlage, Stefan Aust, eine neue Version seines gleichnamigen Werkes von 1985 vorgelegt. Natürlich drängt sich bei diesem Timing der Verdacht auf, es ginge dem unlängst geschassten Chefredakteur des Nachrichtenmagazins Der Spiegel darum, beflügelt vom Hype um den Film noch einmal kräftig Kasse zu machen. Doch die Anschaffung des inzwischen auf knapp 900 Seiten angewachsenen Opus Magnus von Aust lohnt sich tatsächlich!
Nicht umsonst galt Austs ebenso präzise wie unvoreingenommene Chronik der Ereignisse vom Juni 1967 bis zum "Deutschen Herbst" 1977 schon bald nach Erscheinen der Erstauflage als Standardwerk. Die Eliminierung von Fehlern, die Anreicherung mit weiteren Details und die Illustration mit Fotos, die der Autor für die dritte Ausgabe geleistet hat, wird diesen Anspruch sicherlich weiter zementieren. Erstehanderfahrungen und die persönliche Bekanntschaft mit etlichen Akteuren der RAF und deren Umfeld machten das Buch seit jeher so einzigartig und authentisch. Dabei hat es der Sache nur wenig Abbruch getan, dass Aust, der sich seine ersten Sporen noch unter der Ägide von Ulrike Meinhof bei der linksradikalen Postille Konkret verdiente, mit dem Verdikt des Revisionisten und Karrieristen im inneren Zirkel der RAF stets auf eine Mauer des Schweigens stieß. Durchbrochen lediglich von einer Handvoll Renegaten, die sich vor allzu unvorsichtigen Äußerungen freilich gehütet haben dürften, um ihre Bewährung nicht zu gefährden.
Vor allem im Umgang mit ihnen und den offiziellen Quellen, die noch immer weit davon entfernt sind, ungefiltert zu sprudeln, ist investigatives Gespür gefragt. Und über ein solches verfügt der alte Hase des Enthüllungsjournalismus zweifellos in einem weit höheren Maße als die meisten anderen Publizisten, die sich in den letzten Jahrzehnten mit der RAF auseinandergesetzt haben. Trugen bei der Neuausgabe von 1997 vor allem Unterlagen des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) sowie Aussagen einiger in der DDR untergetauchter RAF-Mitglieder zur weiteren Erhellung des dunkelsten Kapitels der deutschen Nachkriegsgeschichte bei, so kreist Austs Spot diesmal über den zwielichtigen Machenschaften westdeutscher Geheimdienstler, die er schon in seiner TV-Dokumentation beleuchtete. Auch in dieser Hinsicht eine erhellende Lektüre! Roland Detsch, literaturanzeiger.de


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 112 Bewertungen)

Der Baader Meinhof Komplex      5 von 5 Punkten
Diese Buch ist sicherlich der Klassiker unter allen Büchern, die sich mit dieser Episode der deutschen Nachkriegsgeschichte beschäftigen und hat zurecht in der (Nach)Diskussion nach der Freilassung der letzten RAF-Häftlinge eine Renaissance erlebt, dem dieses Werk viele neue Freunde gebracht hat. Das Buch gibt eine ganze Fülle von bisher unbekannten Hintergrundinformationen, die zudem sehr gut dargestellt und beschrieben sind, so dass dieses Fachbuch eigentlich auch ein sehr spannendes und erhellendes Buch ist. Der Leser wird umfassend in die Geschichte und auch in den Zeitgeist jener Jahre zurückgeführt und lernt dabei viel Neues und die Geschichte der RAF auch in einen Zusammenhang mit der damaligen (west)deutschen Gesellschaft zu bringen. Löblich ist zudem, dass nicht a priori geurteilt wird, dass der Leser nicht das Gefühl gewinnt, auf der einen oder anderen Seite stehen zu müssen. Inhalte werden genau wiedergegeben, es handelt sich um eine zeithistorische Beschreibung, die fern ist von jeglicher Be- und Verurteilung, sondern ausreichend Informationen liefert, die es erlauben, sich sein eigenes Bild zu machen. Dennoch ist es auch nachvollziehbar, welche Faszination von der RAF gerade auf junge Menschen in jenen Jahren ausgeübt wurde. Dies dankt der Leser dem Umstand, dass Stefan Aust es hervorragend meistert, nicht nur Zeitgeschichte, sondern auch ein Gesellschaftsbild nachzuzeichnen. Dabei erschaudert es einen bisweilen, zumal wenn man sich an diese Tage zurück erinnert, in denen tagtäglich Neues über die RAF und den Terror berichtet wurde. Gerade für Zeitzeugen, die sich auf emotionaler Ebene noch an diese Jahre zurückerinnern und die nach all den Jahrzehnten einen umfassenden Rückblick gewinnen wollen, lohnt die Lektüre sehr- zumal sie nach ihrer Erstausgabe von 1986 nochmals überarbeitet wurde und auch neueste Entwicklungen nachzeichnet, die es v.a. nach dem Fall der Berliner Mauer gegeben hat. Ein Standardwerk der deutschen Nachkriegsgeschichte, das in den Bücherschrank und zur Lektüre eines jeden gehören sollte, der sich intensiver mit zeitgenössischer Geschichte Deutschland auseinandersetzen möchte.


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Der Weg zur Einheit - Richard von WeizsäckerDer Weg zur Einheit
Richard von Weizsäcker

Gebundene Ausgabe, 15. September 2009
     Verkaufsrang: 9297      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Er gehört zu den letzten Veteranen, die die entscheidenden Stationen der jüngeren deutschen Geschichte aus eigener Anschauung kennen, weil sie sie selbst durchlaufen und in verantwortlicher Funktion auch entscheidend mitgestaltet haben. Er erlebte als Jugendlicher die Machtergreifung Adolf Hitlers, als Soldat die Schrecken des Zweiten Weltkriegs und die deutsche Teilung, als Politiker den Kalten Krieg, die Integration Deutschlands in das westliche Bündnis und die Europäische Union, als Staatsoberhaupt die Wiedervereinigung sowie als Elder Statesman das mühsame Zusammenwachsens von Ost und West.
Jetzt hat Richard von Weizsäcker pünktlich zum 60. Jubiläum der Bundesrepublik Deutschland seine politischen Memoiren vorgelegt. Nicht umsonst überschrieben mit dem Titel Der Weg zur Einheit ? markiert dieses epochale Ereignis doch vor allem für Menschen seiner Generation die einschneidende Zäsur in ihrem Leben. Schon beinahe vergessen, wird einem bei der Lektüre des Buches wieder so richtig bewusst, warum der bekennende und praktizierende protestantische Preuße Weizsäcker zu recht als Grenzgänger gilt, geschätzt für seine ausgeprägten mediatorischen Fähigkeiten. So unterstützte er gegen den erbitterten Widerstand seiner Partei die Entspannungspolitik Willy Brandts, suchte den Kontakt mit der studentischen Protestbewegung und engagierte sich als während seiner Amtszeit als überparteilicher Brückenbauer. In seinem Buch bricht er im zwanzigsten Jahr nach der Wiedervereinigung eine Lanze für die Menschen aus der ehemaligen DDR, die in Form von Diktatur und Unterdrückung die Hauptlast nach der Nazizeit zu schultern gehabt hätten und ohne deren Mut es in absehbarer Zeit wohl niemals zur Wende gekommen wäre.
Ein gleichermaßen nachdenkliches wie kluges Buch, ausgewogen wie es dem Naturell des wohl beliebtesten Bundespräsident aller Zeiten entspricht, darüber hinaus ein Beitrag gegen die allgemeine Geschichtsvergessenheit, die er in seiner Amtszeit stets kritisierte. ? Arnold Abstreiter


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)

Der Weg zur Einheit, Weizsäcker      5 von 5 Punkten
Das Buch ist sachlich, kritisch mit sehr gutem Hintergrundwissen geschrieben, für die deutsche Nachkriegsgeschichte sehr zu empfehlen


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Heimat aus dem Koffer: Vom Leben nach Flucht und Vertreibung - Hilke LorenzHeimat aus dem Koffer: Vom Leben nach Flucht und Vertreibung
Hilke Lorenz

Gebundene Ausgabe, 1. September 2009
     Verkaufsrang: 9827      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Bereits im Vorwort macht Hilke Lorenz deutlich, wie vermint und tabuisiert das Thema noch immer ist. Bund der Vertriebenen, Erika Steinbach, Trachtenaufmärsche und Brauchtum, steinerne Mienen, Besitzansprüche. Namen und Begrifflichkeiten, die nicht gerade in die Moderne weisen. Wer sich also des Schicksals der Vertriebenen annimmt, gerät leicht in Gefahr, den Eishauch des Ewiggestrigen, gar des Geschichtsrevanchisten zu verströmen. Fragen nach Kriegsschuld und Sühne, nach Ursache und Wirkung hängen bleischwer im Raum. Nicht so für Hilke Lorenz. Nach Kriegskinder und Weiterleben, als sei nichts gewesen? ist dies der dritte Versuch der Stuttgarter Journalistin, Aufklärung durch Erinnerungskultur zu etablieren.
Stellvertretend für die 14 Millionen Menschen, die die Ostgebiete zwischen 1944 und 1946 durch Flucht oder Vertreibung verlassen mussten (geschätzte 2 Millionen kamen dabei ums Leben), verfolgt Hilke Lorenz zehn Schicksalsstränge, inklusive dem ihrer eigenen schlesischen Familie, die es auf die Schwäbische Alb verschlug. Herausgekommen sind Fallbeispiele bodenloser Abstürze in Heimatlosigkeit und Selbstnegation. Was alle einte, war das Gefühl von Fremdheit, Feindseligkeit und Ausgrenzung durch die eigenen Landsleute. So am Beispiel des Flüchtlingsmädchens Charlotte, die beim Abschlussball der Tanzschule "den Tanzpartner abbekam, mit dem keine andere tanzen wollte?. Noch heute erinnert sich die 75-Jährige an das schnell erlernte "Lügen und Portionieren der Wahrheit?, wenn sie nach ihrer Herkunft befragt wurde. Die Vertriebenen waren gleichwohl doppelt gestraft: Aus dem Osten geflohen, sahen sie sich bald als lästiger Stachel im Fleische eines sich bereits in der Verdrängungsphase behaglich machenden Westens.
Neben allen tragischen Aspekten vollführen Hilke Lorenz? reportagehafte Essays auch einen durchaus farbenfrohen Zeitsprung in die Anfänge der Wirtschaftswunderrepublik und ihres Wiederaufbaus. Die neuerliche Tragik hierbei: Ausgerechnet in der umtriebigen Boomzeit der sogenannten Goldenen Fünfziger wollte man für Kriegsopfer, verlorene Ostgebiete und Vertriebene nur wenig Interesse aufbringen. Hilke Lorenz hat diesen Mangel behoben. Hier hat keine Funktionärin der Vertriebenenverbände gesprochen. Hier wurden nur gebrochene Biografien dokumentiert. Ohne zu klagen - oder gar einzuklagen. Das muss möglich sein. ?Ravi Unger


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Einfühlsame Porträts      5 von 5 Punkten
Hilke Lorenz hat mit diesem Buch ein einmaliges Zeugnis zur seelischen Befindlichkeit der Vertriebenen geschrieben. Die geschichtlichen Abläufe der Vertreibung aus den deutschen Ostgebieten kommen in ihrem Buch nur am Rande vor - sie schaut vielmehr auf den einzelnen Menschen und fragt, was die Vertreibung mit ihm gemacht hat. Die Antworten sind ebenso erstaunlich wie erschütternd: Hilke Lorenz zeigt, wie diese wenigen Wochen der Flucht den Menschen sein ganzes Leben lang prägen, wie sich das Trauma oft sogar in die zweite Generation hinein fortpflanzt. Der Autorin gelingen überaus sensible und tiefschürfende Einblicke in die Seelenlandschaft der Vertriebenen. Aus subtilen Zeichen, aus kleinen Gesten und unscheinbaren Überresten liest Hilke Lorenz zutiefst berührende Lebensgeschichten. Dieses Buch erzählt deshalb mehr über die tiefen Verletzungen und über die gefühlte Heimatlosigkeit der Vertriebenen als jede historische Abhandlung. Und es würdigt die Leistung der Vertriebenen, sich trotz allem in die deutsche Gesellschaft integriert zu haben, auf sehr menschliche Art. Diese Buch bewegt sich auf der Grenzlinie zwischen Psychologie und Geschichte und ist gerade deshalb so einzigartig. Respekt vor dieser Leistung.

Danke für dieses Buch!      5 von 5 Punkten
Wieviel Abneigung erträgt ein Kind, das aufbricht zu einem neuen
Leben ohne Vater, ohne Heimat und ohne lieb gewordene Freunde. Dieses
Buch handelt von Menschen, die nach der sogenannten Stunde Null im
Reich angekommen sind. Damals Kinder, die mit ihren Müttern vertrieben
worden. Jetzt selber Mütter oder Großmütter, die den Mut hatten, Hilke
Lorenz diese grauenvollen Erlebnisse zu schildern. Sie hat in diesem
Buch wunderbar einfühlsam die Erinnerungen niedergeschrieben und den
durch diese Verbundenheit gewordenen Freunde geholfen, endlich ihre
Vergangenheit offen zu bekennen und zu bewältigen. Ich habe dieses
Buch schon zu verschiedenen Anlässen verschenkt und auch Freunden
empfohlen, nicht mit erhobenen Finger Wie gut habt ihr es heute,
sondern zum besseren Verständnis für die Heimatvertriebenen. Eine gute
Idee, einen Teil deutscher Geschichte mit persönlichen Erlebnissen zu
schildern. Ein Muss für jeden an der deutschen Vergangenheit
interessierten Leser. Danke für dieses Buch!


Die Sternstunden der Deutschen - Guido KnoppDie Sternstunden der Deutschen
Guido Knopp

Gebundene Ausgabe, 11. September 2009
     Verkaufsrang: 11859      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Die Krönung Kaiser Karls des Großen, die Erfindung des Aspirins oder die Einführung der Krankenversicherung - aus über tausend Jahren deutscher Geschichte sind hier einhundert Wegmarken der Deutschen kaleidoskopartig in einem Buch versammelt.
Zwischen zwei und sechs Seiten nehmen die einzelnen Sternstunden ein - es sind ausschließlich positiv belegte Ereignisse versammelt; den Abschluss bildet von Donnersmarcks Auszeichnung mit dem Oscar für seinen Film Das Leben der Anderen im Jahr 2007.
Der Autor Professor Knopp, Leiter des ZDF-Programmbereichs Zeitgeschichte, wäre nicht der Fernsehmann, der er ist, hätte er nicht neben klaren und eingängigen Texten wunderbares Bildmaterial zusammengetragen. Doch schöne Bilder hin oder her: Sei es Schindlers Liste, Die Heimkehr der Zehntausend (aus russischer Kriegsgefangenschaft) oder Die Rückkehr des Saarlands zu Deutschland - die Auswahl der Themen zeigt schon auf den ersten Blick, dass auch dunkle und dunkelste Kapitel deutscher Geschichte ihren Platz in diesem Band haben. Bei aller Kompaktheit der Darstellung ist Knopp um Ausgewogenheit und ein differenziertes Bild bemüht. Das gilt gleichermaßen für die Geschichte der Deutschen insgesamt als auch für jede einzelne der aufgeführten Einzelgeschichten ? von denen übrigens eine der Gründung der emanzipatorischen Zeitschrift Emma gewidmet ist.
Fazit: Was kaum eine historische Darstellung schafft, gelingt Knopp in Minuten: Schon nach kurzem Blättern stellt sich beim Leser ein Staunen über die Vielfalt und die Brüche der deutschen Geschichte ein. -Carsten Hansen, Literaturtest


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Einfach super zum Lesen!!!      5 von 5 Punkten
Ich muss sagen das Buch ist einfach super habe mir auch alle Teile im Fernsehen angschaut und muss echt sagen das Buch gibt es toll wieder von 800 bis 2009 von Karl dem Großen bis WM 2006 und leider auch die Dunkeln Seiten von Deutschland mit Hitler aber auch die ganzen Guten Seiten von Deutschland.Zum Empfehlen!!!

Interessant - aber vieles ist keine Sternstunde      4 von 5 Punkten
Das Buch beschreibt viele Ereignisse in Deutschland ab 800, auf die die Deutschen stolz sein können. Meiner Meinung nach ist aber nicht jedes Ereignis eine Sternstunde der Deutschen - wegen folgender Gründe:
- es ist belanglos ("Das neue Supermodell Heidi Klum")
- es war eigentlich ein Tiefpunkt/Niederlage ("Die SPD stimmt gegen das Ermächtigungsgesetz" und ist überstimmt worden)
- es war eine Katastrophe ("Sturmflut in Hamburg")
- es ist Zufall, dass es in Deutschland war ("Die Entdeckung der Kernspaltung")
Wäre die Erfindung des Buchdrucks nicht in Deutschland, sondern in Frankreich passiert, dann hätte sie es wohl nicht ins Buch geschafft - obwohl die Bedeutung für Deutschland die gleiche gewesen wäre. Aber so ist es eine Sternstunde. Wirklich schade, dass das Internet nicht auch in Deutschland erfunden worden ist. Es hat zwar unser Leben ziemlich verändert, aber die Erfinder waren eben keine Deutschen. Es ist vor allem ein Buch zum Stolz sein - ein umfassendes Geschichtsverständnis kann man damit nicht bekommen. Das wird auch nicht versprochen.
Schaut man auf die Jahreszahlen, fällt eine ziemliche Verzerrung auf:
- von 800 bis 999: 2 Ereignisse
- von 1000 bis 1799: 8 Ereignisse
- von 1800 bis 1899: 18 Ereignisse
- von 1900 bis 1949: 25 Ereignisse
- von 1950 bis 1999: 41 Ereignisse
- von 2000 bis 2007: 6 Ereignisse
Also die jüngste Zukunft ist besonders im Gedächtnis und da befinden sich auch die fragwürdigstens Stunden. Besonders auffällig: jedes vierte Ereignis ist ein Sportereignis. Das Wunder von Bern war bestimmt eine Sternstunde und hat auch ein Alleinstellungsmerkmal. Der erste große Weltmeistertitel in einer polulären Sportart nach dem Krieg. Aber die meisten anderen Ereignisse werden bestimmt vergessen werden, bzw. sind bei den meisten schon aus dem Gedächtnis. Kennt jemand noch die "Wunderstute Hanna"? Ich habe erst jetzt von ihr erfahren.
Zurück zur Häufigkeit: lediglich zur Wendezeit ist es verständlich, dass Sternstunden gehäuft auftraten. Betrachtet man den Zuwachs der Dichte über die Zeit, so sind demnächst monatlich Sternstunden zu erwarten. Auch wenn man sich überlegt, was zur Allgemeinbildung gehören sollte, kommt man wahrscheinlich zu dem Schluss, dass man bis zur Hälfte des 19. Jahrhunderts alle Sternstunden kennen sollte - danach nimmt die Häufigkeit der unwichtigen Ereignisse zu. Die letzte wirklich wichtige Sternstunde war 1990. Danach könnte man höchstens noch die erste deutsche Bundeskanzlerin als Sternstunde sehen (weil es früher vielleicht unvorstellbar war).
An der Beschreibung der Ereignisse habe ich nichts auszusetzen. Dass eine Sternstunde dann doch keine war, fällt dann schon auf. Beim Ermächtigungsgesetz ließt es sich z.B. so, als ob einige Parlamentarier wegen Gewaltandrohung der Straße umgekippt sind - was noch deutlicher für eine Niederlage steht. Als Sternstunde gilt das Nein das SPD. Im Herzen waren wir 1933 alle Sozis und nicht die überwiegende Mehrheit der Parlamentarier. Meiner Meinung nach ist es vor allem eine Sternstunde für das gute Gewissen - ähnlich Stauffenbergs Attentat.
Das Buch enthält Inhaltsverzeichnis, Vorwort, die Ereignisse auf 280 Seiten, Nachwort und einen Bildnachweis. Leute, die gerne auch mal ein Quellenverzeichnis studieren, gehören nicht zur Zielgruppe dieses Buchs.
Zusammenfassung:
Das Buch soll vor allem Stolz wecken, daher ist die Auswahl für Geschichtsinteressierte eher ungünstig. Jedes Buch dieser Art wird wohl Kritik bei der Auswahl wecken. Die Ereignisse selbst sind gut beschrieben.
Den Stern Abzug gibt es für die Auswahl der Ereignisse (zu starker Fokus auf die jüngste Vergangenheit mit vielen Belanglosigkeiten)


Verlorene Ehre - Verratene Treue. Zeitzeugenbericht eines Soldaten - Herbert MaegerVerlorene Ehre - Verratene Treue. Zeitzeugenbericht eines Soldaten
Herbert Maeger

Gebundene Ausgabe, 1. September 2006
     Verkaufsrang: 10599      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Als 18-jähriger wächst Herbert Maeger in den Zweiten Weltkrieg hinein und erlebt ihn als unentrinnbares Schicksal. Ohne Pathos und mit großer Eindringlichkeit beschreibt er die Not des Hungers, des schrecklichen russischen Winters, die Aussichtslosigkeit der gnadenlosen Kämpfe und das ständige Bewusstsein, vom Tode bedroht zu sein. Die Einsicht, dass eine gewissenlose Führung die Soldaten gleichzeitig zu Vollstreckern und Opfern eines skrupellosen Vernichtungsprogramms macht, stiegert die Verzweiflung. Der ungeschönte Bericht eines Zeitzeugen über den Zweiten Weltkrieg, der mit den geschilderten Erfahrungen und Erlebnisse belegt: Ich war dabei.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)

Ein Betrogener erzählt      5 von 5 Punkten
Der Autor meldet sich freiwillig zur Leibstandarte "Adolf Hitler" um seine Mutter vor dem KZ zu bewahren. Er wird während der Grundausbildung geschunden von geistig beschränkten Unterführern und übersteht die Leiden des Russlandwinters 1942/43.
Von dem Bewuasstsein, zu einer exklusiven Eliteeinheit zu gehören, bleibst letzten Endes nichts übrig.
Der Schreibstil ist flüssig, das Buch "liest sich angenehm".
Ein Zeitzeugenbericht von großem Wert.


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Der letzte Zeuge: Ich war Hitlers Telefonist, Kurier und Leibwächter - Rochus MischDer letzte Zeuge: Ich war Hitlers Telefonist, Kurier und Leibwächter
Rochus Misch

Broschiert, 21. November 2009
     Verkaufsrang: 11354      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Er war abgestellt an die Front, bis sich ihm 1940 unerwartet die Gelegenheit bietet, bei Hitler als Kurier, Leibwächter, dann auch als Telefonist zu arbeiten. In Hitlers Wohnung in München geht Rochus Misch ebenso ein und aus wie am Berghof und in der"Wolfsschanze". Im Führerbunker absolvierte er auch noch seinen Dienst, als Hitler und Eva Braun sich umgebracht haben. Denn für Misch, der Hitler nur als Privatmann erlebte, galt das Gebot unbedingter Loyalität. Um deren fatale Seite es ihm geht, wenn er heute sein Leben erzählt: Nein, ich werfe dem Rochus Misch von damals nicht vor, dass er keinen Ärger machte. Dennoch dass mir das so selbstverständlich war, das macht mich nachdenklich.Misch Sie werden noch gebraucht. Dieser gespenstische Befehl geht am 22.4.1945 im Führerbunker an Rochus Misch, den Leibwächter und Telefonisten Hitlers. Kaum ein anderer hat die Kriegsjahre in ebenso ungeheuerlicher wie ungewöhnlicher Nähe des Führers zugebracht. Nun erzählt der letzte Zeuge seine Geschichte, mit der beklemmenden Aufrichtigkeit eines Mannes, der erkennen muss, dass er sein Tun damals für richtig hielt.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Empfehlung für Interessierte!      5 von 5 Punkten
Mir ist das Taschenbuch beim schmökern in einem Buchladen aufgefallen. Zuerst dachte ich "nicht schon wieder so ein Versuch mit dem Thema 3. Reich Geld zu machen..." Allerdings habe ich bereits beim überfliegen bemerkt dass dem nicht so ist.
Über den Inhalt möchte ich nicht viele Worte verlieren, ich empfehle es jedem Geschichtsinteressierten der mehr über das Umfeld Hitlers und dessen Hintergründe und Abläufe erfahren will.
In schöner Regelmäßigkeit sieht man im TV Bilder vom Berghof oder der Reichskanzlei. Mit diesem Buch bekommen diese Bilder auch einen Hintergrund, man weiss wie sie enstanden sind und welche wichtigen oder belanglosen Geschehnisse damit verbunden sind.
Faszinierend für mich sind die Schilderungen über den privaten Hitler. Faszinierend deshalb, weil das Bild Hitlers in den Medien und der Berichterstattung durchwegs nur mit negativsten Assoziationen besetzt ist. Der Dämon und Massenmörder ist jedem geläufig. Aber kann und soll man, auch wenn es sich um Hitler handelt, diesen so radikal darauf reduzieren?
Dieses Buch bricht mit dieser Methodik. Hier wird auch etwas über die private, menschliche Seite Hitlers erzählt. Und das keineswegs in einer glorifizierenden oder anbiedernden Weise, sondern aus den Augen des Menschen Misch wie er den Menschen Hitler erlebt hat. Das macht den Reiz des Buches aus.
Was mich auch sehr erschüttert hat war die Beschreibung der Gefangenschaft in Russland und die erlittenen Misshandlungen/Folterungen. Guantanamo ist dagegen wohl ein Kindergarten.
Aber eine Beschreibung hat in mir absoluten Ekel, Abscheu und wirkliche Betroffenheit ausgelöst: Die Beschreibung als die Leichen der Goebbels Kinder von den Russen zur Schau gestellt wurden, und die Berliner Bevölkerung auf sie spuckte und mit Steinen warf. (Dies hat Misch jedoch nur durch Augenzeugenberichte erfahren, nicht persönlich miterlebt.....sein Glück). Es geht einem schon sehr nahe wenn Misch beschreibt was für liebe Kinder es waren, wie sie ganz unbefangen im todgeweihten Bunker gespielt und ihn liebevoll gefoppt hatten (...Misch, Misch du bist ein Fisch...), und sich dann vorzustellen wie die toten Kinder dann "missbraucht" wurden, ekelhaft!
Es gibt aber auch etwas auszusetzen. Das Vorwort von Ralph Giordano. Dieser Abschnitt wirkt deplaziert und ist wohl der Political corecctness geschuldet. Quasi: Wenn Giordano als moralische Instanz keine grossen Einwände hat dann dürfen das Buch auch die normalen Leute auch lesen. (Was interessiert den Leser das Wohlbefinden Giordanos als er sich in den 90er Jahren auf dem Gebiet des Obersalzbergs aufhielt?!)
Genauso verhält es sich mit dem Epilog von Frau Zarrinbal. Geradezu peinlich berührt ist man wenn man Aussagen von Ihr liest ..... "...der Leibwächter des Teufels..." , "...er konnte Hitler doch leicht mit seiner Pistole erschießen, warum hat er das nicht getan...?" oder "...bei manchen Erzählungen Mischs mochte man am liebsten dazwischenfahren...". Welches Ziel verfolgte sie denn an der Mitwirkung an diesem Buch wenn ihr Urteil schon im Vorfeld feststand, was sich ja zweifelsfrei an ihren Aussagen festmachen lässt? Mich wundert es das Misch diesen Epilog von Frau Zarrinbal freigeben hat (wenn er dazu vom Verlag überhaupt gefragt wurde).
Naja.....diesen Seitenumfang hätte man besser für weitere Erzählungen Mischs (z. B. seine Kenntnisse über Verschwörungen und Verrat) verwendet, das wäre ein Mehrwert für den Leser gewesen anstatt derer absolut überflüssigen und deplazierten Epiloge die nur so von political correctness und moralischen Vorhalten triefen.
Nichtsdestotrotz vergebe ich 5 Punkte (das Vorwort Giordanos und den Epilog Zarrinbals nehme ich davon ausdrücklich aus)!


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Anmerkungen zu Hitler - Sebastian HaffnerAnmerkungen zu Hitler
Sebastian Haffner

Taschenbuch, 1. März 1981
     Verkaufsrang: 4310      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)
Anmerkungen zu Hitler
OA 1978 Form Sachbuch Bereich Geschichte
Mit seinen Anmerkungen zu Hitler reduzierte Sebastian Haffner nicht nur das unüberschaubare Dickicht der biografischen Literatur über Hitler auf wenige Fragen, sondern machte es aufgrund der nüchternen Alltagssprache auch für ein breites Publikum interessant.
Inhalt: Von verschiedenen Seiten, unter verschiedenen Aspekten und an verschiedenen Schlüsselstellen seiner Biografie versucht Haffner das Phänomen Adolf Hitler zu erhellen. Dabei geht es ihm nicht um eine detaillierte Darstellung der Geschichte des Hitler-Regimes, sondern um eine differenzierte Untersuchung der Person Hitlers. Haffner sucht die gezielte Auseinandersetzung mit den vorherrschenden Pauschal- und Vorurteilen.
Struktur: In dem nur 200 Seiten starken Werk verfolgt Haffner einen ungewöhnlich knappen und paraphrasierten Blick auf Hitler. Zunächst schildert er Hitlers Leben und Leistungen, demontiert ihn aber anschließend als Verräter und Verbrecher, indem er seine Fehler, Irrtümer und Vergehen beschreibt.
Wirkung: Monatelang führten die Anmerkungen zu Hitler die Bestsellerlisten an und brachten Haffner den Durchbruch zum Erfolgsautor. 1978 erhielt er für sein Buch den Heinrich-Heine-Preis der Stadt Düsseldorf. Unter Fachhistorikern riefen die Anmerkungen zu Hitler einen Skandal hervor, da den Leistungen von Hitler ein eigenes Kapitel gewidmet wurde. Damit bekam die Diskussion über die Vergangenheitsbewältigung einen neuen Schub, von dem die öffentliche Debatte mehrere Jahre lang zehrte. Das Buch ist bis heute das meistverkaufte Werk über Hitler. T. K.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 52 Bewertungen)

kompakt und brilliant      5 von 5 Punkten
Über Sebastian Haffner wurde schon viel Kluges geschrieben.
Nur soviel: Das Buch ist kompakt, publizistisch-provokant und brilliant.
Man darf keinen sachlich-sauberen Historiker erwarten, sondern darf sich an seinen neuen, zugespitzen Sichtweisen erfreuen.
Wen die erste Seite begeistert, der wird das gesamte Büchlein mit Freude und Gewinn lesen.


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Hungerwinter: Deutschlands humanitäre Katastrophe 1946/47 - Alexander HäusserHungerwinter: Deutschlands humanitäre Katastrophe 1946/47
Alexander Häusser, Gordian Maugg

Gebundene Ausgabe, 1. November 2009
     Verkaufsrang: 12551      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Nach den Themen Flucht, Vertreibung und Bombenkrieg wendet sich die ARD im kommenden Herbst einem weiteren Brennpunkt deutscher Zeitgeschichte zu, der Winterkatastrophe 1946/47, als in dem besiegten und zerstörten Land mehrere Hunderttausend Menschen an den Folgen von Unterernährung, Kälte und Krankheiten starben. Ein vergessenes Kapitel, das hier erstmals gründlich dokumentiert wird.Es war einer der kältesten Winter des Jahrhunderts. Europa lag in Trümmern, die Städte zerbombt, die Landwirtschaft in desolatem Zustand. Es mangelte an allem : Wohnungen, Nahrungsmittel, Heizmaterial. Deutschland war am schlimmsten betroffen, denn die Teilung in Besatzungszonen und der heraufziehende Kalte Krieg erschwerten die Versorgung zusätzlich. Das Wenige musste mit Millionen Flüchtlingen aus dem Osten geteilt werden. Überforderte Behörden und administratives Chaos taten ein Übriges. Jeder schlug sich auf eigene Faust durch, so gut er es vermochte. Dieses Katastrophenszenario haben die Deutschen in den nachfolgenden Jahren des Wiederaufbaus verdrängt ; sie wollten von dem erlittenen Elend und seinen Ursachen nichts mehr wissen. Erst in jüngster Zeit geraten Kriegsende und Nachkriegsjahre wieder ins Blickfeld und treffen auf ein enormes Bedürfnis, die klaffenden Lücken im nationalen Gedächtnis zu schließen. Im Begleitbuch zum 90-minütigen ARD-Dokudrama, das im Winter 2009/10 zur besten Sendezeit ausgestrahlt wird, entsteht durch bewegende Interviews mit Zeitzeugen, eingeordnet in das zeitgeschichtliche Umfeld, erstmals ein umfassendes Bild des Hungerwinters 1946/47.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

informativ und ergreifend      4 von 5 Punkten
Der Hungerwinter 1946/47 gehört wahrscheinlich zu jenen Ereignissen, von denen jeder schon einmal gehört, aber die Wenigsten Konkretes wissen. Es ist das Verdienst des Buches, genau diese Lücke zu füllen.
In den ersten Kapiteln wird zunächst die Gesamtsituation in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg beschrieben, vor allem die Härte der Lebensbedingungen damals. Es herrschte ja Mangel an praktisch allem - Wasser , Strom , Heizmaterial , Essen , Kleidung und vieles mehr. Dinge die man sich heute kaum noch vorstellen kann, weil sie so selbstverständlich geworden sind. Es war gut und richtig von den Autoren, zunächst ein Bild von dem damals vorherrschenden Überlebenskampf in Nachkriegsdeutschland zu zeichnen, damit man verstehen kann, wie ein bereits gebeuteltes Land durch den Kältewinter langsam in eine Katastrophe schlitterte.
Bereits zu Weihnachten 1946 ist klar, dass es ein extremer, kalter Winter wird. Aber gerade anhand des Weihnachtsfestes wird auch beschrieben, wie die Menschen trotz aller Entbehrungen nach einem Stück Normalität, Lebensfreude und Hoffnung suchten. Wenn gerade von den Dingen die Rede war, an denen damals Mangel herrschte, so gab es doch eine Sache, die uns aber heute in unserer Überflussgesellschaft allzu oft wie Luxus erscheint - nämlich gesellschaftlicher und familiärer Zusammenhalt. Wahrscheinlich braucht es immer erst solcher Krisen, bevor die Menschen zusammenrücken und füreinander einstehen. Insofern ist das Buch auch aus soziologischer Sicht recht interessant.
In den weiteren Kapiteln wird beschrieben, wie jede weitere Frostwelle die Situation immer weiter verschärft. Kulminiert wird dies in dem Kapitel, welches "Der weiße Tod" überschrieben ist. Der Titel spricht hier ja schon für sich. Es sind nicht die reinen Opferzahlen, die beindrucken, sondern die geschilderten Einzelschicksale. Da ist zum Beispiel eine Paar, mit seinem Baby, dass Weihnachten 1946 zum ersten Mal als Familie Heiligabend feiert. Das Kind Verstirbt wenig später an einer Lungenentzündung, was der Mutter fast das Herz bricht. Am Schluss des Buches erlebt man diese Mutter nochmal, jetzt als alte Frau von über 80 Jahren, welche in Erinnerungen an diese Zeit gefangen ist. Ihr damaliges Kind sollte das einzige in Ihrem Leben bleiben, und Weihnachten 1946 das einzige Fest, welches sie als Mutter feiern konnte. Und vielleicht war deshalb 1946 das schönstes Weihnachten in ihrem gesamten Leben trotz aller Entbehrungen und Härten. Es sind solche einzelnen Schicksale, die das Buch zu einer Lektüre machen, die man so schnell nicht vergessen kann.


"Mein Kriegsende". Zeitzeugen aus Niedersachsen erinnern sich - Angela Kröger"Mein Kriegsende". Zeitzeugen aus Niedersachsen erinnern sich
Angela Kröger, Kurt Behrendorf, Otto Bleeck

Gebundene Ausgabe, 6. April 2005
     Verkaufsrang: 4303      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 4,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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äAllen 30 Berichten über das Kriegsende merkt man deutlich an, wie präsent der Zusammenbruch des Nationalsozialismus heute noch in den Köpfen der Zeitzeugen ist. Die sehr persönlichen Geschichten sind mit vielen Fotos aus privaten Alben ergänzt: sie zeigen, wie Menschen in den Trümmern nach Überresten ihrer Häuser suchen, wie sich britische und deutsche Soldaten bis zur letzten Minute Gefechte liefern oder wie sich wiedergefundene Familienmitglieder glücklich in den Armen liegen. Als der NDR in Niedersachsen seine Zuschauer und Zuhörer aufrief, ihre ganz persönlichen Erlebnisse aufzuschreiben, kamen kurze handgeschriebene Manuskripte an, ganze Lebensläufe oder seitenlange, maschinengetippte Berichte. Die daraus entstandene Sammlung äMein Kriegsende" ist so packend und hautnah erzählt, wie es kaum ein Geschichtsbuch leisten könnte."

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Unglaublich packend      5 von 5 Punkten
Das Buch ist unglaublich packend, ich hätte es am liebsten in einem Stück gelesen! Diejenigen, die das Kriegsende erlebt haben, berichten hautnah von ihren Erlebnissen - von dramatisch bis heiter.
Leider ist die Anzahl der Geschichten auf rund 30 beschränkt, da hätten es gerne noch mehr sein können!
Zu den Geschichten gibt es zahlreiche Fotos aus der Kriegszeit, die die einzelnen Passagen noch deutlicher wirken lassen. Am Ende einer jeden Geschichte ist ein aktuelles Bild des- bzw. derjenigen, die diese Geschichte erlebt hat - eine schöne Idee!
Ich kann "Mein Kriegsende" nur weiterempfehlen!


Meine Zeit mit Anne Frank: Der Bericht jener Frau,die Anne Frank und ihre Familie in ihrem Versteck versorgte,sie lange Zeit vor der Deportation bewahrte - und doch nicht retten konnte - Miep GiesMeine Zeit mit Anne Frank: Der Bericht jener Frau,die Anne Frank und ihre Familie in ihrem Versteck versorgte,sie lange Zeit vor der Deportation bewahrte - und doch nicht retten konnte
Miep Gies

Broschiert, 12. Januar 2009
     Verkaufsrang: 5332      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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"Ein eindrucksvolles Dokument der Zeitgeschichte entstanden, von dem ich hoffe, dass es möglichst von vielen und vor allem jungen Menschen gelesen wird."
Richard von Weizsäcker
Miep Gies wurde vor allem bekannt als "die Frau, die Anne Franks Tagebuch gerettet hat". Sie versorgte die Familie Frank in ihrem Hinterhaus-Versteck und ist die letzte Überlebende aus dem Umkreis der Anne Frank. Allein sie vermag noch zu berichten, was damals geschah. Anne Franks Tagebuch und ihr Bericht sind zwei Perspektiven der gemeinsamen Angst, des gleichen Schreckens und der gemeinsamen Hoffnung.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

.....im gleichen Haus....      5 von 5 Punkten
Hab das Buch zu Weihnachten von meinen Eltenr bekommen, da ich mich schon immer für die ganze Zeit vom zweiten Welt Krieg interessiert habe und immer noch interessieren. Fand ich das Buch einfach nur toll!
Ich hab auch schon das Buch von Anne Frank gelesen und auch die Verfilmung gesehen!
Und somit ergänzte das nur noch mein Wissen um das drum herum! Wie es von der anderen Seite auf gesehen hatte!
Fand nur das es etwas kurz gehalten wurde, aber es war nicht zu kurz!
Man kann voll kommen nach voll ziehen wie es den Menschen ging!
In diesen bekam man neue Einblicke und Informationen, die man aus dem Tagebuch nicht hatte!
Ich empfehle es jedem anderne weiter, der sich auch um das ganze Interessiert!
Den ich hab mir jetzt vorgenommen nach Holland zu fahren und mir das Haus anzusehen !

Die andere Seite der Tür...      5 von 5 Punkten
Gut beschrieben erzählt Miep Gies das "Davor" und "Danach" von Anne Franks Tagebuch. Sie gibt dem Leser einen Einblick in ihr eigenes Leben, bevor sie die Franks kennenlernte, und wie sie sie wie eine eigene Familie lieben gelernt hat.
Was dem Leser von Anne Franks Tagebuch verständlicherweise an Wissen von der anderen Seite der Tür, außerhalb des Verstecks im Hinterhaus, fehlt, wird von diesem Buch aufgefüllt. Sie erzählt vom Zusammenhalt der Holländer als "Widerstandskämpfer" gegen die Nazis, die ihr Land besetzen, und beschreibt die Schwierigkeiten, ihre Untergetauchten zu versorgen, ebenso, welche Vorsicht sie stets walten lassen muss.
Ich kann dieses Buch all jenen empfehlen, die das Tagebuch der Anne Frank gelesen haben und mehr über das Drumherum erfahren möchten. Es ist ungebrochen interessant, auch, wenn man das Ende schon kennt...


Die Gesellschaft der Überlebenden: Deutsche Kriegsheimkehrer und ihre Gewalterfahrungen im Zweiten Weltkrieg - Svenja GoltermannDie Gesellschaft der Überlebenden: Deutsche Kriegsheimkehrer und ihre Gewalterfahrungen im Zweiten Weltkrieg
Svenja Goltermann

Gebundene Ausgabe, 9. November 2009
     Verkaufsrang: 4073      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 29,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Über die Folgen der Gewalterfahrungen deutscher Soldaten im Zweiten Weltkrieg
Svenja Goltermann erschließt in einem packenden Buch einen blinden Fleck der deutschen Zeitgeschichte: Sie geht der Frage nach, was die Gewalterfahrungen des Zweiten Weltkriegs für deutsche Soldaten und ihre Familien nach dem Krieg bedeuteten. Ein brisanter Beitrag zur Debatte um das Selbstverständnis der Deutschen und ihre Rolle als Täter und Opfer im Zweiten Weltkrieg.
In den letzten Jahren hat sich die zeitgeschichtliche Forschung verstärkt der Frage zugewandt, welche Opfer die Deutschen im Zweiten Weltkrieg hinnehmen mussten. Svenja Goltermann greift in diesem Zusammenhang ein besonders brisantes und bislang nicht behandeltes Thema auf: die Nachwirkungen der Gewalterfahrungen im Krieg bei den heimkehrenden Soldaten. Durch bislang ungenutztes Quellenmaterial - die Krankenakten psychiatrisch behandelter Soldaten - wird deutlich, wie schwierig es für die Betroffenen und ihre Angehörigen war, wieder in den Alltag zurückzufinden. Einfühlsam und ohne moralische Vorurteile bringt Goltermann diese Zeugnisse von Gewalt, Schuld, Rechtfertigung und einsamer Hilflosigkeit zum Sprechen. Zugleich wird deutlich, warum die damalige Psychiatrie psychisch bedingte Leiden nicht mit dem Krieg in Verbindung brachte und welche Konsequenzen sich daraus für Politik und Gesellschaft ergaben. Spannend beschreibt sie, warum die Rentenansprüche der Kriegsheimkehrer dabei mit den Entschädigungsansprüchen der Holocaust-Opfer in direkte Konkurrenz traten. Svenja Goltermann legt ein wichtiges Buch zur deutschen Zeitgeschichtsschreibung vor, das die Erinnerung an den Krieg und seine Verbrechen in ein neues Licht rückt.
· Erstmalige Thematisierung der Folgen der Gewalterfahrungen von deutschen Soldaten im Zweiten Weltkrieg · Faszinierendes neues Quellenmaterial
Mit dem Historikerpreis 2008 ausgezeichnet.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Für bestimmte kollektive Erfahrungen braucht es offenbar lange Zeiträume, bis sie aufgearbeitet werden können      5 von 5 Punkten

Die Freiburger Historikerin Svenja Goltermann, die für diese Studie den renommierten Preis des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands erhalten hat, untersucht darin die Leiden der Kriegsheimkehrer, die oft nach vielen Jahren erst in die deutsche Nachkriegsgesellschaft sich einfügen mussten. Insbesondere geht sie in "Die Gesellschaft der Überlebenden" der Frage nach, was die im Krieg und in der Gefangenschaft gemachten extremen Gewalterfahrungen für die deutschen Soldaten nach dem Krieg bedeuteten.
Man spricht in der Psychiatrie schon seit längerem von dem sogenannten posttraumatischen Belastungssyndrom, das man in großem Umfang erstmals an den Soldaten, die aus Vietnam zurückkamen, erforschen konnte. In der gegenwärtigen Debatte um den Afghanistaneinsatz deutscher Soldaten wird die Tatsache, dass es mittlerweile Hunderte von dort eingesetzten jungen Männern gibt, die wegen diesem Syndrom behandelt werden und bei denen es offen ist, ob sie jemals wieder ein normales Leben werden führen können, weitgehend verdrängt.
Svenja Goltermann hat für ihre Studie eine Menge bislang ungenutztes Quellenmaterial ausgewertet, unter anderem Krankenakten von psychiatrisch behandelten Soldaten. Alle diese Quellen zeigen, wie unendlich schwer es war für die Betroffenen und ihre Angehörigen, nach der Heimkehr wieder in den Alltag zurückzufinden. Svenja Goltermann gelingt es in diesem Buch auf eine einfühlsame und höchst beeindruckende Weise, all diese persönlichen Zeugnisse von Gewalt, Schuld und Rechtfertigung zum Sprechen zu bringen. Das ist auch deshalb so wichtig, weil diese Menschen zum großen Teil in einer einsamen Hilflosigkeit gefangen waren, die von verbittertem Schweigen geprägt war. Der 1954 geborene Rezensent kann sich noch deutlich an solche Schweigemauern erinnern, denen er als Kind in diesem Zusammenhang begegnet ist.
Auch die politische Debatte der fünfziger Jahre wird aufgerollt, als die Rentenansprüche der Kriegsheimkehrer in direkte Konkurrenz traten zu den Entschädigungsansprüchen der Holocaust- Opfer. Gleichzeitig leistet das Buch einen wichtigen Beitrag zu der seit langem anwährenden Debatte um das Selbstverständnis der Deutschen und ihrer Rolle als Täter und Opfer im Zweiten Weltkrieg.
Dabei verweigert Svenja Goltermann konsequent eine mögliche Erwartung einer nachträglichen Entschuldung von Wehrmachtssoldaten oder gar deren Interpretation als Opfer. Indem sie den wirklichen Opfern der damaligen Mordmaschine einen großen Raum widmet, vermeidet sie jegliche Relativierung von Schuld und Verbrechen.
Dem Rezensent bleibt die Feststellung, dass es für bestimmte kollektive Erfahrungen offenbar lange Zeiträume braucht, bis eine Zeit gekommen ist, dass sie aufgearbeitet werden können. Ähnliches erleben wir ja seit einigen Jahren auch mit den Erfahrungen der Millionen Menschen, die nach dem Krieg aus ihrer Heimat vertrieben wurden und im Westen Deutschlands lange als "Flüchtlinge" denunziert und von der einheimischen Bevölkerung ausgegrenzt wurden.


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Saat in den Sturm: Ein Soldat der Waffen-SS berichtet - Herbert BrunneggerSaat in den Sturm: Ein Soldat der Waffen-SS berichtet
Herbert Brunnegger

Gebundene Ausgabe, 10. Juli 2000
     Verkaufsrang: 15315      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 29,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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ISBN 978-3-902475-45-9 Herbert Brunnegger SAAT IN DEN STURM Ein Soldat der Waffen-SS berichtet 318 S., 16 S/W-Bildseiten, 15 x 23 cm, Hc. Preis: € 29,90 / sfr 51,- Dieses außergewöhnliche Buch ragt durch die sprachliche Kraft in der Darstellung, durch das besondere Schicksal des Autors, der immer wieder bei regelrechten „Himmelfahrtskom-mandos“ eingesetzt wurde, und durch die völlig ungeschminkt-offene Beschreibung der Geschehnisse weit aus der Vielzahl der Veröffentlichungen zum Zweiten Weltkrieg heraus. 1938 meldet sich Herbert Brunnegger freiwillig zur kasernierten SS und wird mit 15 Jahren zum jüngsten Soldaten des Dritten Reiches. Als „Krisenfeuerwehr“ an den Brennpunkten des Krieges eingesetzt, führt der Weg seines Verbandes – der Waffen-SS-Division Totenkopf – von Frankreich in den Kessel von Demjansk, in die Winterschlacht um Charkow sowie in die „Operation Zitadelle“, die als größte Materialschlacht der Kriegsgeschichte eingegangene deutsche Offensive im Raum Kursk – Orel im Sommer 1943. Nach viermaliger Verwundung kommt Brunnegger in Italien zum Einsatz, um zuletzt in Brandenburg erneut der Roten Armee gegenüberzustehen. Der Autor zeigt den ehrlichen Idealismus und die Kameradschaft seiner Truppe, verschweigt aber auch die negativen Seiten bei Ausbildung und Dienst nicht. Er schildert die schweren Opfer seiner mannschaftsmäßig mehrfach aufgeriebenen Division einem oft grausam kämpfenden Feind gegenüber und setzt Generaloberst Paul Hausser ein Denkmal, der gegen die ausdrücklichen Befehle Hitlers in aussichtsloser Lage Charkow räumte und dadurch ein zweites Stalingrad verhinderte. Gemäß dem Motto „Wo das Verbrechen beginnt, hört die Kameradschaft auf“, schildert Brunnegger aber auch ein mit der Erschießung britischer Gefangener in Frankreich begangenes Kriegsverbrechen und nennt den Verant- wortlichen. Gerade weil der Autor auch solche Ereignisse nicht verschweigt und die Hilflosigkeit des einzelnen im Strudel der Geschehnisse deutlich macht, entsteht ein authentisches Bild des Krieges, aus dem eben auch hervorgeht, daß derartige Vorkomm- nisse bei der kämpfenden Truppe Einzelfall und nicht Regel waren.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 61 Bewertungen)

Bärenstark      5 von 5 Punkten
Selten habe ich ein derart fesselndes Buch gelesen.
Ohne großes Pathos beschreibt Brunnegger seinen Werdegang in der Waffen SS und seine Erlebnisse an der Front.
Wenn auch seine Beweggründe für den Eintritt in die SS unklar bleiben, ist er trotzdem offen und klar in seinen Beschreibungen der militärischen und menschlichen Leistungen vor und während des 2.Weltkrieges.
So ein Buch ist mir hundertmal lieber als die Ergüsse des Oberhistorikers Guido Knopp.


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Winter im Sommer - Frühling im Herbst: Erinnerungen - Joachim GauckWinter im Sommer - Frühling im Herbst: Erinnerungen
Joachim Gauck

Gebundene Ausgabe, 12. Oktober 2009
     Verkaufsrang: 278      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 22,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Der politische und sehr persönliche Rückblick eines friedlichen Revolutionärs
Eine Schlüsselfigur der jüngsten deutschen Geschichte erinnert sich: Joachim Gauck, engagierter Systemgegner in der friedlichen Revolution der DDR und herausragender Protagonist im Prozess der Wiedervereinigung als erster Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen.
Joachim Gauck verlebte seine Kindheit in einem Dorf an der Ostseeküste. Später studierte er Theologie in Rostock und fand seinen Weg in die Kirche in Mecklenburg. Distanz zum DDR-System prägte seine Tätigkeit von Anfang an. Wie selbstverständlich wurde er Teil einer kritischen Bewegung und schließlich zu einer Symbolfigur im Umbruch von 1989. Nach dem Mauerfall übernahm Gauck politische Verantwortung, er wurde Abgeordneter im ersten freien Parlament der DDR und erster Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen. Der Kampf gegen das Vergessen und Verdrängen blieb als Redner und Kommentator sein großes Thema, auch als er nach zehn Jahren aus dem Amt ausschied. Zu seinem 70. Geburtstag hat Joachim Gauck seine Erinnerungen aufgeschrieben. Ihm ist ein gleichermaßen politisches wie emotional berührendes Buch gelungen, in dem er in klaren Bildern die traumatisierende Erfahrung der Unfreiheit und das beglückende Erlebnis der Freiheit nachzeichnet und den schwierigen Übergang von erzwungener Ohnmacht zu einem selbstbestimmten Leben beschreibt.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Zeitgeschichte aus erster Hand      5 von 5 Punkten
Joachim Gauck ist den Deutschen, die die Wiedervereinigung miterlebt haben, als erster Wächter über die Stasi-Unterlagen wohlbekannt. Sein Ernst und seine Sachlichkeit in Interviews haben den Eindruck der Würde und Unbestechlichkeit hinterlassen. Dieser Eindruck wiederholt sich in diesem Buch. Er erzählt sein Leben von Kindheit an bis zur Gegenwart, und der Leser erfährt oder bekommt bestätigt wie es wirklich in der DDR war, wie die Stasi alles Leben bewacht, jede freie Meinungsäußerung unmöglich ge-macht hat. Wer nach dem Lesen dieses Buches immer noch sagt, daß die DDR kein Unrechtsstaat war, ist nicht zu retten.


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Die fremde Braut: Ein Bericht aus dem Inneren des türkischen Lebens in Deutschland - Necla KelekDie fremde Braut: Ein Bericht aus dem Inneren des türkischen Lebens in Deutschland
Necla Kelek

Taschenbuch, 10. Juli 2006
     Verkaufsrang: 3689      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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"Necla Kelek enthüllt eines der bestgehüteten Tabus: die extrem hohe Anzahl gekaufter Bräute mitten in Deutschland. Und sie erzählt am Beispiel des eigenen Lebens vom weiten Weg der zweiten Generation zu sich selber. Ein mitfühlendens, mutiges, Augen öffnendes Buch." (Alice Schwarzer )

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 21 Bewertungen)

Ein trauriger Bericht aber ein weiterer Verdienst der mutigen Kelek      5 von 5 Punkten
Kelek hat bereits in vielen Publikationen versucht, die deutsche Gesellschaft wachzurütteln.
Sie richtet sich aber natürlich auch an die türkischen Frauen.
Kelek beschreibt, dass es den türkischen Frauen oft nicht gut ergeht.
Sie werden zwangsweise in Ehen hineingetrieben, in denen sie sehr oft nicht glücklich sind.
Wenn diese jungen Frauen Probleme machen, werden sie oft geschlagen - die Familie steht dabei immer auf der Seite des türkischen Mannes. Denn die Traditionen wollen eine Frau, die sich voll unterordnet - auch wenn sie selbst dabei unglücklich ist.
Die mangelhafte Ausbildung vieler türkischer Männer und ihre geringe gesellschaftliche Stellung innerhalb der deutschen Gesellschaft, produziert tiefe Minderwertigkeitskomplexe, die sie oft an ihren Ehefrauen auslassen, sich aber auch in einem aggressivem Verhalten gegenüber den Deutschen ausdrückt.Die Probleme die daraus entstehen, sind ungeheuer gross.
Deutsche Frauen sind für türkische Männer meist nur sexuelle Objekte.
Verlieben sich die deutschen Frauen, so haben sie eben Pech gehabt.
Denn die meisten Türken würden nie eine deutsche Frau heiraten, da diese aus türkisch-muslimischer Sicht unrein ist - eine deutsche Schlampe - wie es unter türkischen Männern oftmals voller Spott und Häme heisst.
Die jungfräulichen Türkinnen kommen dann aus der Türkei - aus einer ganz anderen Gesellschaft - nach Deutschland und werden mit diesen oft aggressiven jungen Männern verheiratet.
Dies führt zu einem Trauma bei diesen jungen Mädchen.
Es folgen zahlreiche Frustrationen. Der Mann nimmt sich etwa das Recht heraus, zu Prostituierten zu gehen - seine junge Frau aber muss jungfräulich sein und dient nur der Aufzucht der Kinder.Oft spricht sie kein deutsch - und soll auch kein deutsch sprechen - um nicht von der deutschen Gesellschaft verdorben zu werden.
Wie schädlich die Sichtweise dieser archaischen Traditionen ist, sieht man dann an den vielen Ehrenmorden und Körperverletzungsdelikten.
Dies alles ist menschenfeindlich. Es ist das Gegenteil von Liebe der Eltern oder Liebe in der Ehe.
Widerstand der türkischen Ehefrauen aber führt zu noch mehr Hass bei den türkischen Männern, den diese vermehrt gegenüber der deutschen Gesellschaft auslassen. Alles wird zum Feindbild, zum Objekt des Hasses. Unsere Politik bleibt daher aufgefordert, äußerst wachsam zu sein und auch über den Sinn der so genannten Familienzusammenführung nachzudenken, die ja erst diesen kommerziellen Handel mit Jungfrauen aus der Türkei als Ehefrauen ermöglicht.
Gut aber, dass es bei den türkischen Frauen mutige Menschen gibt, die einfach genug haben von diesen kranken Traditionen und es wagen, einen Neuanfang zu machen.
Kelek hat verstanden, wie bösartig gewisse Denkweisen dieser archaischen Traditionen sind.
Es ist höchste Zeit für eine Veränderung dieser hasserfüllten Sichtweise, die vor allem auf Kosten der türkischen Frauen geht.
Gut, dass es Menschen wie Kelek gibt.


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Namen, die keiner mehr nennt: Ostpreußen - Menschen und Geschichte - Marion Gräfin DönhoffNamen, die keiner mehr nennt: Ostpreußen - Menschen und Geschichte
Marion Gräfin Dönhoff

Broschiert, 2. Juni 2009
     Verkaufsrang: 15752      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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"Landschaft ist eben wichtiger und gewiß prägender als alles andere." Es ist diese kräftige atmosphärische Strahlung, es ist die Liebeserklärung an ihre Heimat Ostpreußen, die das ganze Buch durchzieht, die den Leser einfängt und nicht mehr losläßt. Die Bilder der Erzählung werden so zu den eigenen. Man bekommt unweigerlich etwas von dieser Liebe ab, leidet mit und ist letztlich froh, den Verlust der Heimat nicht selbst erlitten zu haben. Dennoch ist Marion Gräfin Dönhoffs Abschied von den "Bildern ihrer Jugend" nicht sentimental wie so manche Erinnerung an das Land zwischen Weichsel und Memel, sondern zwar durchaus emotional, zuweilen aber sogar von feinen Fäden der Ironie durchwirkt.
600 Jahre, nachdem ihre Vorfahren von der Ruhr gen Osten gezogen waren, legte sie - wie damals zu Pferd - den umgekehrten Weg zurück. 600 Jahre, in denen die Dönhoffs die Geschichte Ostpreußens mitgestaltet hatten, gingen zu Ende. In brillanten historischen Skizzen führt die Zeit-Herausgeberin den Leser Jahrhunderte zurück, beginnt mit der Geschichte des Deutschen Ordens, beschreibt die Wirtschaftsgeschichte der Provinz und die Rolle ihrer Vorfahren, von denen einer, August Heinrich Dönhoff, 1848 preußischer Gesandter im Bundestag war und schließlich von keinem geringeren als Otto von Bismarck abgelöst wurde.
Als intime Kennerin der ostpreußischen Geschichte zeichnet die Autorin am Beispiel ihrer Familie das Bild einer Gesellschaft, die unwiederbringlich Geschichte ist. Ihre Darstellung der patrimonial organisierten Gutsherrschaft vermittelt dem Leser einen tiefen Einblick in die Beschaffenheit einer Gesellschaft, deren Mitglieder für den Größenwahn Hitlers den höchsten aller Preise bezahlen mußten - den endgültigen Verlust ihrer Heimat. -Manfred Schwarzmeier


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

keeping the spirit alive      5 von 5 Punkten
"Namen, die keiner mehr nennt" takes you back to a time that once was. In a land that once was. Told by a representative of its aristocracy that once was.
Writer Marion Dönhoff leaves no doubt that everyone took the landscapes of former East Prussia to his or her heart. Thereafter she treats us to some agricultural realities of the past, followed by an extensive review of her most important noble ancestors.
Let us keep the spirit alive. This must have been Marion Dönhoff's principal guideline in writing "Namen, die keiner mehr nennt". As far as I can and may judge, she succeeded excellently.


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Böse Orte. Stätten nationalsozialistischer Selbstdarstellung - heute - Stephan PorombkaBöse Orte. Stätten nationalsozialistischer Selbstdarstellung - heute
Stephan Porombka, Hilmar Schmundt

Gebundene Ausgabe, 2005
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Überall in Deutschland findet man architektonische Spuren des NS-Staats und seiner baulichen Selbstdarstellung. "Deutschland ist ein Freilichtmuseum", heißt es im Vorwort, "vollgestellt mit Ausstellungsstücken aus der Zeit des Terrors". Die Geschichte viele dieser Stätten kennen freilich längst nur noch Kundige, weil anders als bei manchem ehemaligen Nazi-Prunkbau, kaum mehr etwas zu sehen ist, das von der Vergangenheit des Ortes, seiner damaligen Nutzung und Bedeutung kündet. Bei manchen hat man an historischer Stätte Orte der Aufklärung über die Diktatur und des Gedenkens an ihre Opfer geschaffen.
Böse Orte haben Stephan Porombka und Hilmar Schmidt die von ihnen herausgegebene Sammlung von Besichtigungsberichten überschrieben, die uns an Orte führen wie die Stelle über dem Führerbunker, in dem Hitler seinen Untergang erlebte (Henrik M. Broder hat hierzu einen glänzenden Aufsatz beigetragen), oder auf den Obersalzberg, zum ehemaligen Nürnberger Reichsparteitagsgelände, in das Kraft-durch-Freude-Bad in Prora an der Ostsee oder in die Schorfheide nach Carinhall, wo der Waldhof Hermann Görings stand. ?"Kein anderes Land verfügt über eine derartige Fülle von zweifelhaften Denkmälern" und das Interesse an ihnen nimmt zu, was mittlerweile auch die Touristikbranche für sich zu nutzen weiß?
"Unproblematisch ist das nicht", wissen die Herausgeber, und geben mit diesem Band zugleich zehn lesenswerte Antworten auf die sich aufdrängende Frage, welche Form des Gedenkens an Orten wie den oben genannten, denn angemessen sein könnte. - Hasso Greb


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Teils gut      4 von 5 Punkten
Es sind in diesem Buch nicht sonderlich viele Fakten über die Orte beschrieben, allerdings kann meist durch die gute Beschreibung der Autoren die Orte gut vor dem Inneren Auge sehen. Besonders gut gelungen ist der Beitrag über das Reichsparteitagsgelände meiner Meinung nach. Da der Autor dort eine persönliche Bindung zum Ort darstellt. Und auch der Beitrag über das Olympia Station ist gut gelungen. Da es sehr interessant geschrieben ist. Allerdings finde ich den Teil über Ladoe wenige gut gelungen. Es wirkt meiner Meinung nach so als sei der Autor vom Ort "gelangweilt" oder zumindest nicht sonderlich interessiert oder naja Begeistert kann man nicht sagen, aber als würde es in nicht sonderlich interessieren.
Insgemat kann man sagen für interessiert zu empfehlen .


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