Deutsche Geschichte

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Anmerkungen zu Hitler - Sebastian HaffnerAnmerkungen zu Hitler
Sebastian Haffner

Taschenbuch, 1. März 1981
     Verkaufsrang: 2684      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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»Gewissermaßen in Widerlegung des bekannten Wortes von Karl Kraus, daß ihm zu Hitler nichts mehr einfalle, legt der deutsch-britische Publizist Sebastian Haffner ein neues unorthodoxes Buch über den deutschen Diktator vor, in welchem der Autor demonstriert, daß man sehr wohl noch in ganz anderer Weise an das Hitler-Phänomen herangehen kann, als das in der Literaturflut der letzten Jahre geschehen ist.« Mit diesen Worten eröffnete die Neue Zürcher...

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 41 Bewertungen)

So sollte Geschichte geschrieben werden      5 von 5 Punkten
Man möchte glauben, dass es nach Joachim C. Fests "Hitler" kaum noch offene Fragen zum Thema geben kann. Noch dazu in so kurzer und prägnanter Form. Haffner verliert sich nicht in historischen Details, sondern beschreibt und beurteilt Hitler aus den verschiedenen, noch immer wenig genutzten Blickwinkeln "Leben", "Leistungen", "Erfolge", "Irrtümer", "Fehler", "Verbrechen" und "Verrat".
Sachlich unvoreingenommen filetiert er Aufstieg und Untergang Hitlers nach diesen Gesichtspunkten, wobei einige scheinbare Erkenntnisse auf ein neues Fundament gestellt werden: Hitler war kein Sozialist, weil er nicht im marxschen Sinne die Sozialisierung der Produktionsmittel wollte; er hat aber die Menschen sozialisiert, kollektiviert und Haffner fragt, ob das nicht "trotz Marx, die wichtigere Seite des Sozialismus ist" (47).
Nichts sei irreführender, als Hitler einen Faschisten zu nennen (71). Vergleiche mit Napoleon oder Bismarck lassen erkennen, was Hitler nie war: ein Staatsmann (56).
Alle großen Erfolge Hitlers waren nicht seine eigene Leistung, sondern die Folge der Schwäche seiner Gegner: jene der frühen Weimarer Republik, die frühen Dreißigerjahre mit Hitlers Aufstieg, die Appeasement-Politik der Westmächte, Frankreichs schneller Untergang - alles war die Schwäche der anderen, die Hitler zu nutzen verstand (61 ff).
Haffner ist weit von der Gefahr entfernt, mißverstanden zu werden: zu eindeutig sind seine Analysen, zu sachlich und emotionslos sein Zugang. Er widerlegt auch die Mär vom nötigen "Lebensraum" als unsinnig für Industriestaaten (104) sowie die krausen Theorien des revisionistischen "Historikers" David Irving.
Er entlarvt Hitlers Weltbild als vom Rassenwahn geprägt (92 f); besonders in den letzen beiden Kapiteln "Verbrechen" und "Verrat" spricht Haffner Dinge an, die sich auch bei Joachim C. Fest so nicht finden: Dass der multiple Genozid schon ab etwa 1942 Hitlers allervorrangigstes Ziel war, weil Krieg auch für ihn schon verloren galt. Eine Folge dieser Erkenntnis war die Kriegserklärung an Amerika. Deutschland sollte, wenn es schon sein musste, ganz und gar zugrunde gehen: die Völkermorde bedeuteten - seinem Wahn entsprechend - sein wichtigstes Ziel, gleichzeitig aber auch die Unmöglichkeit für Deutschland, sich einen halbwegs ehrenhaften Frieden zu sichern.
In diesem Sinne sind auch die letzten Befehle Hitlers, die sogenannten "Nerobefehle" zu verstehen.
Noch nirgens habe ich in dieser Klarheit gefunden, was mir selber bisher unvorstellbar erschien: dass ein politischer Führer für sein eigenes Land absichtlich, bewußt und mit aller Kraft die größtmögliche und nachhaltigste Vernichtung angestrebt hat.


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Deutsche Geschichte - Manfred MaiDeutsche Geschichte
Manfred Mai

Broschiert, Januar 2008
     Verkaufsrang: 5861      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Gibt es sie, eine Geschichte der Deutschen? Zweifelsohne gibt es eine Geschichte Deutschlands, aber eine der Deutschen?

Manfred Mai hat mit seinem Buch Deutsche Geschichte in 56 kurzen, zwei- bis dreiseitigen Kapiteln versucht, die Historie dieses Volkes zusammenzutragen. Er spannt einen weiten Bogen: Beginnend mit dem Zeugnis des römischen Geschichtsschreibers Tacitus, der über den Ursprung der Stämme Germaniens berichtet, bis zum 3.Oktober 1990 ist es in der Tat ein weites Feld, das über Karl den Großen, die Habsburger, den Dreißigjährigen Krieg bis hin zu Napoleon führt.

Die Weltkriege ziehen vorbei, Revolutionen haben in Deutschland noch nie so richtig stattgefunden, nicht einmal, als das geteilte Deutschland wieder vereint wurde.

Sind wir ein Volk geworden? Nun - immerhin haben wir seit 50 Jahren eine funktionierende Demokratie und keinen Krieg erlebt, eine derart lange friedliche Phase, wie sie uns Deutschen noch nicht vergönnt war, will man den Kapiteln von Manfred Mai und den Bildern von Juliam Jusim glauben.

Ein rundum gelungenes Buch, prägnant, leicht verständlich und vor allem den Überblick verschaffend, ohne daß der Autor ein einziges Mal einen Spiegelstrich zur Aufzählung von totem, langweiligen Faktenwissen benutzen müßte. Ganz im Gegenteil - spannend erzählt und einen roten Faden verfolgend, gräbt sich Mai durch mehr als 20 Jahrhunderte.

Das Publikum hat die Qualität dieses herausragenden Geschichtsbuches sofort erkannt, denn innerhalb weniger Monate nach Erscheinen wird mittlerweile beim Beltz und Gelberg Verlag das 35. bis 45. Tausend der Auflage gedruckt. -- Manuela Haselberger

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Das ist das Wesentliche !      5 von 5 Punkten
Hervorragend geschrieben, oft sogar spannend immer aber flüssig zu lesen. Alles wesentliche der deutschen Geschichte, die dennoch in sich schlüssig und lebendig erzählt wird. Ein Buch das natürlich für Jugendliche geschrieben, aber auch für den Erwachsenen gedacht ist. Wer all die Zahlen und langweiligen Aufzählungen unserer eigenen Geschichte aus der Schule nicht mehr parat hat, mit denen uns unsere Lehrer oft gelangweilt haben, findet hier wieder ein gutes Fundament. Und das ohne sich beim Lesen zu langweilen!


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LTI: Notizbuch eines Philologen - Victor KlempererLTI: Notizbuch eines Philologen
Victor Klemperer

Broschiert, 5. Dezember 2007
     Verkaufsrang: 12262      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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"LTI" - Lingua Tertii Imperii - nannte der Philologe Victor Klemperer (1881 -1960) sein schwierigstes Buch. Es hat den Autor über die Grenzen Europas hinaus bekannt gemacht. Nicht nur, weil es die erste profunde Kritik der "Sprache des Dritten Reiches" ist, nicht nur, weil es Klemperers glückliche Gabe, schwierige Gegenstände interessant, ja spannend darzustellen, offenbart.

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

LTI Ein Anstoß zum Denken      5 von 5 Punkten
Ich, als "Ossi", habe LTI durch einen Zufall in die Hände bekommen. Schon nach ein paar Seiten war mir nicht klar, wie diese Buch durch die DDR-Zensur gekommen ist. Die Gleichheit des Sprachgebrauchs im "dritten Reich" und in der DDR war frappierend. Gab es da sonst noch Gleichheiten? Für einen 18 jähriger SED-Genosse war dieses Buch ein Schock. Ich habe es mehrmals hintereinander gelesen. Und im nachhinein bin ich mir sehr sicher, dass dieses Buch für mich der erste Anstoß war, mich der bürgerlichen Demokratie zuzuwenden.
Vielen Dank und Respekt Prof. Dr. Klemperer


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Täter: Wie aus ganz normalen Menschen Massenmörder werden - Harald WelzerTäter: Wie aus ganz normalen Menschen Massenmörder werden
Harald Welzer

Broschiert, September 2007
     Verkaufsrang: 8161      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Über den Holocaust ist viel geschrieben worden, aber die wichtigste Frage, ist bis heute nicht beantwortet: Wie waren all die "ganz normalen Männer", gutmütigen Familienväter und harmlosen Durchschnittsmenschen imstande, massenhaft Menschen zu töten? Es gab keine Personengruppe, die sich der Aufforderung zum Morden verschlossen hätte, weshalb Erklärungsansätze, die sich auf die Persönlichkeiten der Täter, ihre Charaktereigenschaften, ihre psychische Verfassung richten, nicht weiterführen.
Harald Welzer untersucht Taten aus dem Holocaust und anderen Genoziden in ihrem sozialen und situativen Rahmen und zeigt, wie das Töten innerhalb weniger Wochen zu einer Arbeit werden kann, die erledigt wird wie jede andere auch. Mit seiner sozialpsychologischen Studie öffnet sich eine Perspektive auf die Täter, die auf beunruhigende Weise erhellt, wie Tötungsbereitschaft erzeugt wird, und wie wenig unseren moralischen Überzeugungen zu trauen ist.


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)

Trauriges, erschütterndes, mutiges, kontroverses und starkes Buch!      5 von 5 Punkten
Kein Buch hat mich in letzter Zeit so erschüttert und zum Nachdenken gebracht.
Welzer erklärt in einfachen Worten, aber psychologisch sinnvoll und anhand von zahlreichen Beispielen und Experimenten, wie das Morden im dritten Reich möglich geworden ist und warum dieses so viel Zustimmung in der Bevölkerung gefunden hat und vergleicht dies mit weiteren Genoziden in Vietnam, Ruanda und Jugoslawien. Dies möchte ich nicht weiter erläutern, man kann es in diesen Buch sehr ausführlich lesen, sondern welches gefährliches Potential in unserer modernen Zeit steckt.
Dabei gibt es kein Ja oder Nein vom Autor, es werden keine Urteile gegeben, jeder soll selber über das gelesene nachdenken und somit das Reflektierte verarbeiten. Es ist die größte Stärke des Buchs.

Wenn man das Buch zu Ende gelesen hat, denkt man darüber nach, wie man nicht zum Massenmörder werden kann. Da sei die Erfahrung von Glück, welche aber nur wenigen Vorenthalten bleibt, der Rückhalt und die emotionale Bindung zu anderen Menschen andererseits, vielleicht nicht viele Freunde, dafür aber eine umso intensiverer Beziehung mit ihnen. Letztendlich auch die Fähigkeit zum selbständigen Denken, auch einen Schritt weiter zu denken.

Es ist somit allgegenwärtig, dass wir in einen der gefährlichsten Zeiten leben. Massenmord fängt mit Ausgrenzung an, dem Dazu- und Nichtdazugehören. Dieser Prozess beginnt heute schon in der Schule, wenn sich die Vorgänge automatisieren kann dies schlimme Folgen haben. Außerdem liegt die größte Gefährlichkeit in der Heimatlosigkeit und Einsamkeit der Menschen unserer Zeit, wodurch viele Menschen von Wir- Gruppen abhängig werden, welche das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken, andererseits eine Plattform für Ausgrenzungen bieten. Man wechselt die Straßenseite, wenn man eine Personengruppe nicht mag, der nächste Schritt könnte Gewalt sein, was ist dann der allernächste Schritt ?

Es ist erschütternd, dass Säuberungen und Genozide selbst in modernen Zivilisationen und gebildeteren Schichten (z.B. Jugoslawien) entstehen können und keiner ist davor gewappnet.

Ein Buch, dass über alle Maße schockiert, aber jeder gelesen haben sollte, um sich über eigene Verhaltensweisen ein klareres Bild machen zu können. Danke für dieses Buch!!! Alles andere als die volle Punktzahl wäre ein Witz!


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Gefangen in Hohenschönhausen: Stasi-Häftlinge berichten - Gefangen in Hohenschönhausen: Stasi-Häftlinge berichten

Broschiert, Juni 2007
     Verkaufsrang: 6052      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Oft reichte ein kritisches Wort, ein »verdächtiger « Lebenslauf oder die Denunziation des Nachbarn: Immer wieder wurden zunächst in der sowjetischen Besatzungszone und später in der DDR missliebige Personen kurzerhand festgenommen und ohne rechtsstaatliches Verfahren inhaftiert. Die Haftanstalt Berlin-Hohenschönhausen war das zentrale Stasi-Untersuchungsgefängnis der DDR. In diesem Buch schildern zahlreiche Gefangene die entwürdigenden Haftbedingungen, die zermürbenden Verhöre und den psychischen Druck, dem man als Häftling ausgeliefert war.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Man spürt die Unerbittlichkeit des Systems, das sich zum Ziel gesetzt hat, ihre Gegner psychologisch zu brechen.      5 von 5 Punkten
Die Autoren der Schicksalsberichte sind allesamt Personen, die sich in irgendeiner Form oppositionell mit dem SED-Regime auseinandergesetzt haben und deshalb von der STASI inhaftiert wurden. Aus diesem Grund sind die Berichte zwar sehr persönlich, berücksichtigen aber auch den Rahmen der Verhaftung, der Verhöre und der Behandlung in Hohenschönhausen, dem wichtigsten Gefängnis des Staatssicherheitdienstes der SED-DDR.

Das ist vor allem für solche Leser von Vorteil, die kein Detailwissen über das Repressionssystem des SED-Staates besitzen. Fakten und Erklärungen von Berichten, die aus einer rein subjektiven Optik beschrieben werden sind oft schwer einzuordnen. Dies passiert bei der Lektüre von Gefangen in Hohenschönhausen" nicht.

Trotzdem spürt man die Verzweiflung, die Einsamkeit und die Ohmacht der Häftlinge. Man spürt die Unerbittlichkeit des Systems, das sich zum Ziel gesetzt hat, ihre Gegner psychologisch zu brechen, idem es versucht, ihnen jegliche Gewißheit und Selbstbewußtsein zu nehmen.

Es wäre wünschenswert, daß dieses Buch - für heutige Verhältnisse relativ günstig - in den Schulen verwendet wird. Jüngste Studien zeigen, daß das Wissen von Schülern über die SED-Diktatur sehr lückenhaft ist.


Deutsche Gesellschaftsgeschichte Band 1 - 5 - Hans-Ulrich WehlerDeutsche Gesellschaftsgeschichte Band 1 - 5
Hans-Ulrich Wehler

Broschiert, September 2008
     Verkaufsrang: 7659      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 98,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Jetzt vollendet: Hans-Ulrich Wehlers Deutsche Gesellschaftsgeschichte Anläßlich der Vollendung des Gesamtwerks erscheint eine einmalige Studienausgabe.



Orientierungsplan für Bildung und Erziehung für die baden-württembergischen Kindergärten - Orientierungsplan für Bildung und Erziehung für die baden-württembergischen Kindergärten

Broschiert, Dezember 2006
     Verkaufsrang: 3666      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Was will das Kind? Was braucht es? Wie erfährt ein Kind die Welt? Wie wird es ein Mitglied der Gemeinschaft? Und wie entwickelt es sich zu einem unverwechselbaren Menschen, der aktiv am Leben teilhat? Wie ein roter Faden zieht sich die Perspektive des Kindes durch den Orientierungsplan.
Im Orientierungsplan für Bildung und Erziehung wird das angestrebte Bildungs- und Erziehungsverständnis für Kindergärten in Baden-Württemberg entfaltet und der Bildungsauftrag konkretisiert. Dabei werden die Grundlagen pädagogischer Arbeit wie Wertschätzung und Akzeptanz des Kindes ebenso angeführt wie die ganzheitliche und entwicklungsangemessene Begleitung der Kinder und die verschiedenen, eng verzahnten Bildungs- und Entwicklungsfelder Körper, Sinne, Sprache, Denken, Gefühl/Mitgefühl sowie Sinn, Werte und Religion. Eine besondere Bedeutung kommt der Sprachförderung zu. Darüber hinaus thematisiert der Orientierungsplan u.a. die Bildungsprozesse von Geburt an, die Erziehungspartnerschaft mit den Eltern, die Kooperation zwischen Kindergärten und Schule sowie die Qualitätssicherung.


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Schlanker Orientierungsplan      3 von 5 Punkten
Ich mache zur Zeit eine berufliche Weiterbildung im Bereich der Elementarerziehung im Kindergarten. Dabei haben wir den neuen, druckfrischen Orientierungsplan ausführlich behandelt und bearbeitet. Mein Fazit: Er besteht auf dem Papier und Papier ist geduldig. Engagierte Erzieherinnen fehlt die Umsetzung in die Praxis anhand von Vorschlägen (siehe bayrischer Orientierungsplan). Schade, dass wenig Fachpersonal aus der Praxis daran mitgearbeitet haben. Es gibt viele Erzieher und Erzieherinnen, die einiges schon in ihren Tagesablauf eingebaut haben, regelmäßig Sprachförderung in Kleingruppen machen, Beobachtungen und Dokumentationen durchführen, mit Eltern eine Erziehungspartnerschaft anstreben und ...
Dieser Orientierungsplan ist sehr dehnbar und die Kontrolle fehlt auch. Um diesen Orientierungsplan effektiv und für das Wohl des einzelnen Kindes umzusetzen, muss es im Team stimmen, ein Miteinander auch mit der Kommune, gegenseitige Akzeptanz, der Personalschlüssel und die finanzille Seite muss stimmen.
Man kann aus dem Orientierungsplan was machen, wenn man engagiert und offen dafür ist.


Adolf Hitlers Mein Kampf. Eine kommentierte Auswahl - Adolf Hitlers Mein Kampf. Eine kommentierte Auswahl

Taschenbuch, 1974
     Verkaufsrang: 4644      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Wer sich mit Hitler und dem Nationalsozialismus auseinandersetzen will und sich nicht allein mit Sekundärliteratur begnügen möchte, kommt nicht umhin, wesentliche Passagen von -Mein Kampf- im Originaltext nachzulesen. Schon in den fünfziger Jahren hatte Bundespräsident Heuss empfohlen, Hitlers -Mein Kampf- kommentiert zu veröffentlichen, um ein für allemal vor nationalsozialistischen Tendenzen abzuschrecken. Christian Zentner hat aus diesem Buch alle Passagen ausgewählt und kommentiert, die den -Fahrplan für die Reise ins Chaos- besonders dokumentieren. Dabei hat er dort Richtigstellungen und Ergänzungen vorgenommen, wo Hitler seine Zitate - wie es sein Stil war - ohne Quellenangabe veröffentlichte.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Zentner öffnet die Augen, wo man sonst darüberlesen würde      5 von 5 Punkten
Erstaunlich, wie genau Hitler seine Vorstellung von Erziehung, Schule, Propaganda, von Rassenreinheit, Judenhass und Lebensraum im Osten dargelegt hat. Wie er seine eigene Jugend und frühe Adoleszenz verbrämt hat und in seiner eigenen Biographie gelogen hat. Die Originalzitate aus "Mein Kampf" sind allerdings auf Dauer schwer zu lesen, nach einigen Seiten hat man genug von Rassenreinheit, völkischer Einheit und Deutschtum. Was heute - Gott seis gedankt - niemanden mehr hinter dem Ofen hervorholt (ich wills zumindest hoffen!), war damals ein echter Renner. Wie war das Denken der Menschen damals, jener, die solches von sich gaben in der Überzeugung, damit zum Ziel zu kommen und jene, bei denen sie damit tatsächlich zum Ziel kamen? Erschütternd die Beispiele, in denen Zentner zum Schluss des Buches Hitlers Vorhaben aus "Mein Kampf" den tatsächlichen Geschehnissen gegenüberstellt: nicht nur der Kriegsbeginn und der Weg dorthin, sondern und vor allem die Judenvernich-tung, die "Endlösung", die er anhand zweier Augenzeugenberichte menschlich berührend und gleichzeitig entsetzlich bestialisch darstellt. Dieses Buch zu lesen, war alles andere als ein Vergnügen, aber es war notwendig, es zu tun. Christian Zentner ist ein sehr kompetenter Führer durch diese Materie. Gerne fünf Sterne.


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Sommer, Sonne, Nackedeis. FKK in der DDR - Thomas KupfermannSommer, Sonne, Nackedeis. FKK in der DDR
Thomas Kupfermann

Gebundene Ausgabe, 6. März 2008
     Verkaufsrang: 32036      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Urlaubszeit, schönste Zeit, das wußte auch der DDR-Bürger, und so mancher genoß die schönen Tage am liebsten so, wie Gott ihn geschaffen hatte. Dieser Foto-Text-Band zeigt das fröhliche nackte Leben auf den FKK-Zeltplätzen und -Stränden die Ostsee rauf und runter, das »Baden ohne« an Baggerseen und Steinbrüchen, zeigt Freikörperkultur als Teil eines selbstbewußt gelebten Alltags und erinnert an eine zumindest in textiler Hinsicht unbeschwerte Freizeit.



Kampfkraft: Militärische Organisation und militärische Leistung der deutschen und amerikanischen Armee 1939 - 1945 - Martin van CreveldKampfkraft: Militärische Organisation und militärische Leistung der deutschen und amerikanischen Armee 1939 - 1945
Martin van Creveld

Gebundene Ausgabe, Februar 2007
     Verkaufsrang: 4382      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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In diesem Werk vergleicht der Autor die deutsche Wehrmacht in Sachen Organisation, Training, Lehre, Taktik und Organisationskunst mit den Streitmächten der Alliierten und zeigt, daß sie ihren Gegnern in dieser Hinsicht überlegen war. Auch die Disziplin und Moral ihrer Soldaten bezeichnet Creveld in seiner überaus sachlich geschriebenen Studie als vorbildhaft. Als Jude, der Teile seiner Familie in nationalsozialistischen Konzentrationslagern verloren hat, liegt es Creveld fern, die Verbrechen des NS-Regimes in irgendeiner Weise zu beschönigen, doch hält er ebenso daran fest, daß die Wehrmacht als solche keine verbrecherische Organisation gewesen ist. Daher erklärte er auch in einem Interview mit der Zeitschrift "Focus" anläßlich des 60. Jahrestages des Kriegstages, daß hinsichtlich Strategie, Organisation und Doktrin keine Armee des 20. Jahrhunderts mehr der Wehrmacht ähnelte als die israelische.

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)

Wer mehr darüber wissen will      5 von 5 Punkten
sollte sich dieses Buch unbedingt kaufen!
Es geht dem Autor nicht darum nachzuweisen wie toll die Wehrmacht oder der deutsche Landser war, sondern die gesellschaftlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen aufzuzeigen wie eine Armee Schlagkräftig wird bzw an "Kampfkraft" zunimmt.

Sehr gutes Buch, nicht nur für Militärhistoriker!


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Adolf Hitlers Mein Kampf. Eine kommentierte Auswahl - Adolf Hitlers Mein Kampf. Eine kommentierte Auswahl

Taschenbuch, 1974
     Verkaufsrang: 4644      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Wer sich mit Hitler und dem Nationalsozialismus auseinandersetzen will und sich nicht allein mit Sekundärliteratur begnügen möchte, kommt nicht umhin, wesentliche Passagen von -Mein Kampf- im Originaltext nachzulesen. Schon in den fünfziger Jahren hatte Bundespräsident Heuss empfohlen, Hitlers -Mein Kampf- kommentiert zu veröffentlichen, um ein für allemal vor nationalsozialistischen Tendenzen abzuschrecken. Christian Zentner hat aus diesem Buch alle Passagen ausgewählt und kommentiert, die den -Fahrplan für die Reise ins Chaos- besonders dokumentieren. Dabei hat er dort Richtigstellungen und Ergänzungen vorgenommen, wo Hitler seine Zitate - wie es sein Stil war - ohne Quellenangabe veröffentlichte.

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Zentner öffnet die Augen, wo man sonst darüberlesen würde      5 von 5 Punkten
Erstaunlich, wie genau Hitler seine Vorstellung von Erziehung, Schule, Propaganda, von Rassenreinheit, Judenhass und Lebensraum im Osten dargelegt hat. Wie er seine eigene Jugend und frühe Adoleszenz verbrämt hat und in seiner eigenen Biographie gelogen hat. Die Originalzitate aus "Mein Kampf" sind allerdings auf Dauer schwer zu lesen, nach einigen Seiten hat man genug von Rassenreinheit, völkischer Einheit und Deutschtum. Was heute - Gott seis gedankt - niemanden mehr hinter dem Ofen hervorholt (ich wills zumindest hoffen!), war damals ein echter Renner. Wie war das Denken der Menschen damals, jener, die solches von sich gaben in der Überzeugung, damit zum Ziel zu kommen und jene, bei denen sie damit tatsächlich zum Ziel kamen? Erschütternd die Beispiele, in denen Zentner zum Schluss des Buches Hitlers Vorhaben aus "Mein Kampf" den tatsächlichen Geschehnissen gegenüberstellt: nicht nur der Kriegsbeginn und der Weg dorthin, sondern und vor allem die Judenvernich-tung, die "Endlösung", die er anhand zweier Augenzeugenberichte menschlich berührend und gleichzeitig entsetzlich bestialisch darstellt. Dieses Buch zu lesen, war alles andere als ein Vergnügen, aber es war notwendig, es zu tun. Christian Zentner ist ein sehr kompetenter Führer durch diese Materie. Gerne fünf Sterne.


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Abiturwissen Das Dritte Reich: Das dritte Reich. Prüfungsrelevanter Stoff auf den Punkt gebracht, Musterklausur, Systematische Zusammenfassungen - Walter GöbelAbiturwissen Das Dritte Reich: Das dritte Reich. Prüfungsrelevanter Stoff auf den Punkt gebracht, Musterklausur, Systematische Zusammenfassungen
Walter Göbel

Taschenbuch, Januar 2007
     Verkaufsrang: 7246      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Dieser Band bietet unter thematischen Gesichtspunkten eine prägnante Zusammenfassung der vielschichtig verflochtenen Ereignisse und chrarkteristischen Merkmale des Dritten Reiches.
Die einzelnen Themenkomplexe sind unter klausur- bzw. abiturrelevatnen Aspekten aufbereitet und in folgende Gesichtspunkte untergliedert:
- Vorgeschichte
- Verlauf
- Ergebnisse
- Bewertung.
Ein Glossar erläutert häufig verwendete Begriffe.


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Ich überlebe!!!!      5 von 5 Punkten
Dank dieser tollen Lernhilfe fällt es wirklich nicht schwer alle wihtigen Daten und Ereignisse zu lernen. Durch die klare Gliederung und Strukturierung ist es einfach Zusammnhänge zu erkennen. Interessante Randnotizen erleichtern das Lernen!
Jedem zu empfehlen! Ich werde mir die anderen Lernhilfen dieser Serie sicherlich auch noch zulegen, da steht dem Abi nix mehr im Weg und ich kann mich aufs Lernen freuen!


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Anne Frank. Die letzten sieben Monate: Augenzeuginnen berichten - Willy LindwerAnne Frank. Die letzten sieben Monate: Augenzeuginnen berichten
Willy Lindwer

Taschenbuch, November 2000
     Verkaufsrang: 10312      Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 6 Tagen.

Preis: € 7,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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"Wie kann ich ruhig werden...so viele habe ich in einen verzweifelten Tod gehen sehen...aus den Schornsteinen schoben sie sich formlos über meinen Kopf und wurden mitgenommen vom Wind...seitdem bin ich trotz Kleidern nackt...und dann, ganz unerwartet, kommen die Packpapierbilder, kühl, vergilbt und grau vom Rauch und steif vom Tod, nachts, wenn ich schlafen will."

Sieben Frauen überstanden die Vernichtungslager wie durch ein Wunder und berichten hier vom dunkelsten Fleck in ihrer Biographie und all den Greueln, die sie mitansehen mußten und die sich nicht mehr aus der Erinnerung löschen lassen. Ihre Geschichten und ihr Kampf ums nackte Überleben gestalten sich ganz unterschiedlich, doch eines ist ihnen allen gemeinsam: Sie kannten Anne Frank und haben sie und ihre Schwester Margot in ihren letzten Monaten begleitet und unterstützt. Anne war nicht mehr das Mädchen, wie man es noch aus ihren Tagebüchern kennt: eigenwillig, fröhlich, willensstark und voller Phantasie. Sie war gebrochen wie jeder dort, der seine Gefühle abspaltete, um zu überleben. Ihre Mutter starb in Auschwitz, ihren Vater glaubte sie tot und als ihre Schwester der Typhusepidemie im Winter 1945 erlag, gab auch Anne kurze Zeit später auf, einige Wochen vor der Befreiung durch die Engländer.

Die Berichte dieser Frauen unterstreichen die Echtheit des Tagebuches, an der immer wieder gezweifelt wurde und sie machen aus der Symbolfigur wieder die Person Anne Frank mit dem ganzen Außmaß ihres schweren Schicksals in einer unbegreiflichen Periode der Menschheitsgeschichte. --Daphne Unruh

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)

Anne Franks Tagebuch endet zwei Tage bevor....      5 von 5 Punkten
....die Familie im Hinterhaus entdeckt wird. Durch die Berichte der Zeitzeuginnen, die Anne kannten, kann man in etwa nachvollziehen, was danach geschah.
Natürlich ist nicht alles klar dokumentiert, fest steht aber, daß Anne und ihre Schwester Margot kurz hintereinander im KZ Bergen-Belsen an Typhus starben.
Diesen Zeitzeuginnen gebührt mein absoluter Respekt, daß sie ihre Geschichte erzählt und somit der Nachwelt zugänglich gemacht haben. Natürlich war in der damaligen Zeit jeder mit seinem eigenen Überleben beschäftigt, dennoch erinnern sich die Damen an die Bekanntschaft der Familie Frank, die sie unter grauenhaften Umständen, nämlich im KZ, gemacht haben.
Sie erzählen jedoch auch ihre eigene Geschichten, eine schlimmer als die andere, so daß ich oft beim Lesen am ganzen Körper Gänsehaut hatte und mir die Tränen in den Augen standen. Besonders schlimm fand ich die Stelle, an der sich eine der Frauen daran erinnert, wie sich eine Freundin im KZ abends von ihr verabschiedet mit den Worten: "Sie haben meinen Namen aufgerufen, morgen gehe ich durch den Schornstein." Dieser Satz geht mir seitdem nicht mehr aus dem Kopf.
Ein Buch, daß sehr zu Herzen geht und meiner Meinung nach zur Pflichtlektüre gehört.


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Ganz normale Männer: Das Reserve-Polizeibataillon 101 und die 'Endlösung' in Polen - Christopher R. BrowningGanz normale Männer: Das Reserve-Polizeibataillon 101 und die 'Endlösung' in Polen
Christopher R. Browning, Jürgen Peter Krause

Taschenbuch, Januar 1999
     Verkaufsrang: 8835      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Wie kann Massenmord zur Alltagsroutine werden? Im Sommer 1942 wurde ein Bataillon der Hamburger Polizeireserve, etwa 500 Männer, die zu alt zum Dienst in der Wehrmacht waren, nach Polen zu einem Sonderauftrag gebracht. Dort wurde ihnen eröffnet, dass sie die jüdische Bevölkerung in polnischen Dörfern aufspüren, die noch arbeitsfähigen Männer für den Lagereinsatz aussondern, die übrigen - Alte, Kranke, Frauen und Kinder - auf der Stelle zu erschießen hätten. Vor dem Einsatz machte der Kommandant den Leuten das Angebot, wer sich dieser Aufgabe nicht gewachsen fühle, könne sein Gewehr abgeben und würde dann zu einer anderen Aufgabe eingesetzt. Nur etwa 12 Männer von fast 500 traten vor. In ganz Polen und Russland wüteten in der Folgezeit diese Polizeibataillone, erschossen Zigtausende von Menschen und brachten weitere Zigtausende in Konzentrationslager.

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Erklärung des Unfassbaren      5 von 5 Punkten
Die schockierende Geschichte von ganz gewöhnlichen Männern aus Hamburg und der Umgebung, die nahezu ausnahmslos zu Mördern wurden. Browning beschreibt nicht nur die so genannten Säuberungsaktionen der Polizisten anhand der Aussagen, die die Täter zu Protokoll gaben, sondern beleuchtet auch die sozialen Hintergründe und die Entwicklung der Männer. Erst die schrittweise Beschreibung der Geschehensabläufe führt zu einer Entdämonisierung der Mörder und zeigt, dass die Unterschiede zwischen den Tätern damals und den Menschen heute nicht so groß sind, wie man gerne annehmen möchte. Browning schafft es dabei auch, die selbst gebastelten Rechtfertigungsversuche der Mörder aufzuzeigen, die durch das arbeitsteilige Zusammenwirken erleichtert wurden. Besonders hervorzuheben ist, dass Browning sich ausführlich mit dem Werk Goldhagens auseinandersetzt und dabei das eigene Werk schlüssig verteidigt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Buch die unfassbaren Mordtaten ganz gewöhnlicher Männer mit einem Lichtkegel anstrahlt und aus den geschichtlichen Geschehnissen hervorhebt. Die beleuchteten Taten wirken als Mahnung der Geschichte, nicht zu vergessen, sondern bewusst auch heute menschenunwürdigen Verhaltensweisen entschlossen entgegenzutreten.

Rasmus Furth


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Im Jenseits der Menschlichkeit: Ein Gerichtsmediziner in Auschwitz - Miklós NyiszliIm Jenseits der Menschlichkeit: Ein Gerichtsmediziner in Auschwitz
Miklós Nyiszli

Taschenbuch, Januar 2005
     Verkaufsrang: 11974      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,40 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Der Film beruht auf der 1946 erschienenen Erinnerungsschrift "Ich war Arzt in Auschwitz" des rumänischen Pathologen Mikl s Nyiszli. Dies war die erste Publikation eines Augenzeugen, die aus dem Innern der Todesfabrik Auschwitz berichtete. Denn die Häftlinge des sogenannten Sonderkommandos waren als Augenzeugen des Völkermords zum Tode bestimmt, nur wenige überlebten und noch weniger waren in der Lage, über ihre traumatischen Erlebnisse zu berichten.
1992 erschien der Bericht von Mikl s Nyiszli erstmals in deutscher Sprache im Karl Dietz Verlag Berlin.
Die zweite Auflage erscheint zum Filmstart am 27.1.2005.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

Im Jenseits der Menschlichkeit      5 von 5 Punkten
Wie der Titel, symbolisieren die Aufzeichnung Miklós Nyiszli's, Arzt und ehemaliger Gefangener des Konzentrationslager Auschwitz, das dunkelste Kapitel der Menschheit.

Mit Gefühlen schwer erfassbar und viel mehr unmöglich diese Vergangenheit in eine Vorstellung umzuwandeln, gibt uns der Autor doch eine Möglichkeit das Unbegreifliche zu realisieren.









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Gebrauchsanweisung für München - Thomas GrasbergerGebrauchsanweisung für München
Thomas Grasberger

Taschenbuch, August 2002
     Verkaufsrang: 16688      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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"Aha, ein Münchner", sprach der liebe Gott, als ihm der Engel Aloisius gegenübertrat. Was aber ist typisch münchnerisch? Diese amüsante Gebrauchsanweisung spürt es auf.

Der Physiognomie des Buches zufolge ist die Maxvorstadt mit seinen Museen und Universitäten der Kopf Münchens, den gewichtigen Hintern symbolisiert der Vorort Pasing. Auf Herz und Nieren geprüft wird das Verhältnis zwischen Umland und Stadt. Themen wie CSU-Skandale, Promi-Szene, Biergarten-Philosophien und Laptop in Lederhosen werden be- und teilweise durchleuchtet, wer warum welche Zeitung liest, erklärt. Und es ist gar nicht schwer, Münchner zu werden -- wenn man eine Wohnung findet. Sind Sie einmal Münchner, dann beginnt der Urlaub "mit einer Fahrt über den Brenner", und auf der Heimreise geraten Sie "zwischen fünf und sieben Uhr irgendwo zwischen Irschenberg und Holzkirchen in den Stau".

Recht hat er, Autor Thomas Grasberger: In gleich bleibendem Tempo berichtet der Journalist über Alltag und Eigenarten von Stadt und Städtern und kommt stets schnell auf den Punkt. Das Buch ist solide, ganz wie man es von einer Gebrauchsanweisung erwartet. Dabei bleibt es unspektakulär, ein wenig wie die Münchner, die es beschreibt. Der Autor ist ein aufmerksamer Beobachter, seine Urteile sind klar und kompetent: Ein echter Sauhund ist er also -- auch wenn der Augustiner-Biergarten entgegen seiner Behauptung kleiner ist als der "Königliche Hirschgarten" (in überarbeiteter Ausgabe abgeändert). Kleiner Dorn im Auge: Leser, die nicht in München leben, verstehen nicht alle Anspielungen. Zudem geraten die Ausführungen des Wahlmünchners hie und da zu einer altbayrischen Gebrauchsanweisung -- kein Wunder, denn Thomas Grasberger ist im oberbayerischen Altötting aufgewachsen.

Nicht erst seit der ungewöhnlichen Ethnografie Tief in Bayern ist klar: "Der Bayer ist nicht maulfaul, sondern weiß ganz einfach, dass seit Anbeginn der Zeit eigentlich alles Wesentliche gesagt ist." Unter diesen widrigen Voraussetzungen gelang Thomas Grasberger eine prächtige Charakterstudie: Jeder, der wissen will, was die Stadt auszeichnet, wie sich Münchner verhalten und wie Sie aus ihnen schlau werden, wird viel Freude daran haben -- egal ob Lese-Reisender, Tourist, Zugereister oder auch Original. Gleichzeitig setzt dieses Buch die bekannte Reihe von Gebrauchsanweisungen aus dem Piper-Verlag mit weit mehr als 20 Städte-, Regionen- und Länderporträts erfolgreich fort. Am allerbesten, Sie beobachten nach der Lektüre vor Ort, wie Münchner damit kokettieren, Einwohner der nördlichsten Stadt Italiens zu sein. Und wenn Sie wider Erwarten schlechte Erfahrungen machen, dann liegt es hoffentlich am Föhn. --Herwig Slezak

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

Super!      5 von 5 Punkten
Als Neu-Münchnerin musste ich dieses Buch unbedingt lesen! Und gut, dass ich es gemacht habe! Ich musste manches Mal schmunzeln und oft sogar laut lachen (was den Münchnern in der Tram recht gut gefallen hat, als sie den Titel des Buches gesehen haben).
Man kann diese Gebrauchsanweisung für München wirklich in einem Rutsch durchlesen und sich - als Neuling - einfach freuen auf diese charmante Stadt, das Millionendorf München.

Grasberger hat den richtigen Kompromiss gefunden zwischen Humor und Information. Ohne in langweilige Erklärungen zu verfallen, nimmt man durchs Lesen viele notwendige Infos auf und hat währenddessen viel Spaß!


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Ein Glückskind: Wie ein kleiner Junge zwei Ghettos, Auschwitz und den Todesmarsch überlebte und ein neues Leben fand - Thomas BuergenthalEin Glückskind: Wie ein kleiner Junge zwei Ghettos, Auschwitz und den Todesmarsch überlebte und ein neues Leben fand
Thomas Buergenthal

Broschiert, September 2008
     Verkaufsrang: 23195      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Eine glückliche, behütete Kindheit hätte es für Thomas Buergenthal werden können, damals in Lubochna. Doch dann kamen die Deutschen: Die Familie flieht nach Polen, wird verhaftet und ins Ghetto gesperrt. Es folgt die Deportation nach Auschwitz. Als eines von nur ganz wenigen Kindern überlebt Thomas einen der berüchtigten "Todesmärsche" im eiskalten Winter 1944.
Nach seiner Befreiung aus dem KZ Sachsenhausen erlebt er als "Maskottchen" der polnischen Armee den Kampf um Berlin mit, kommt schließlich in ein Waisenhaus und findet auf wundersame Weise seine Mutter wieder.
Auf bewegende Weise, ganz ohne Bitterkeit, erzählt Thomas Buergenthal seine Kindheitsgeschichte.
In einem Epilog schildert er überdies, wie er in seinem "zweiten Leben" in den USA zu einem der weltweit profiliertesten Anwälte für internationales Recht und für Menschenrechte wurde, gekrönt von seiner Tätigkeit als amerikanischer Richter am Internationalen Gerichtshof in Den Haag.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Glück kann man überall haben - man muss es nur sehen      5 von 5 Punkten
Ein erstaunliches Buch. Eigentlich lese ich solche Bücher nicht besonders gerne, oft ist es unerträglich, solches Leid mitzuerleben, und ich weiß oft nicht wie man damit umgehen soll.
Bei Thomas Buergenthal ist es anders: er beschreibt sehr detailliert und eindringlich. Und auf eine ganz subtile Art und Weise doch wieder distanziert und als Beobachter. Grausamkeiten wie eine Erschießung werden manchmal lakonisch in einem Satz abgehandelt. Aber sie bleiben einem trotzdem in Erinnerung. Gerade die scheinbare Distanz ist es, die die Nähe, das Annähern an das Grauen überhaupt ermöglicht. Nicht zuletzt ist dabei aber auch zu fühlen, mitzuerleben, dass der Autor bei seinem Erleben auf eine gewisse Art und Weise selbst innerlich erfroren ist um das Ganze - gerade als Kind - überhaupt bei psychischer Gesundheit überleben zu können. Mitfühlend, leidend, liebend doch irgendwie nur noch Maschine.... bis er irgendwann wieder in den Armen seiner Mutter liegen durfte, die er erst zwei Jahre nach Kriegsende wieder traf und von da an wieder Kind sein durfte - ein "Kind wie Du und ich" - oder etwa doch nicht?
Insgesamt sehr lesenswert weil es Mut macht. Den unbedingten Überlebenswillen schon beim Lesen weckt und klar macht: auch und gerade mit solchen Erlebnissen lässt sich ein lebenswertes erfülltes Leben leben ohne zu verdrängen. Sondern gerade aus dem erlebten Grauen die Kraft dafür zu schöpfen, wozu man sich dadurch berufen fühlt. Dies macht Thomas Buergenthal im letzten Drittel des Buches eindrücklich klar.


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1968: Jugendrevolte und globaler Protest - Norbert Frei1968: Jugendrevolte und globaler Protest
Norbert Frei

Broschiert, März 2008
     Verkaufsrang: 13699      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 15,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Ein sehr empfehlenswertes Geschichtsbuch jenseits der nach wie vor ideologisch geführten Auseinandersetzung über das Jahr 1968      5 von 5 Punkten
Unter den zahlreichen Büchern , die in diesem Frühjahr, 40 Jahre nach den Ereignissen von 1968, auf dem deutschen Buchmarkt erscheinen, ragt das vorliegende Buch des renommierten Zeithistorikers Norbert Frei auf unterschiedliche Weise heraus. Zum einen ist es ein Buch, das geschrieben wurde von einem Geschichtswissenschaftler, der, 1955 geboren, an den damaligen Ereignissen nicht persönlich beteiligt war. Schon von daher hat er, anders als etwa Götz Aly, Peter Schneider, Gerd Koenen oder Wolfgang Kraushaar, die allesamt mit zum Teil umfangreichen Büchern ebenfalls in den letzten Wochen auf dem Buchmarkt erschienen sind, nicht das Problem, zu erklären, wie er aus heutiger Sicht bestimmte, nach 40 Jahren teilweise totalitär anmutende Erscheinungsformen der "Bewegung" sieht, und vor allen Dingen seine eigenen Reden und Haltungen damals zu rechtfertigen oder sich von ihnen zu distanzieren.

Zum anderen geht es Norbert Frei darum zu zeigen, dass es eine weltweite Entwicklung gewesen ist, die um das Jahr 1968 herum nicht nur jungen Menschen und vor allen Dingen nicht nur Studenten bewegte. Er beschreibt die Anfänge in den USA und widmet sich dann unter der Überschrift "Ein deutscher Sonderweg ?" der Entwicklung in Deutschland. In diesem Kapitel ist besonders der Abschnitt "Kinder der Verdrängung: Die Geburt einer Generation aus dem Geist der NS-Kritik" lesenswert, in der der ausgewiesene NS-Forscher Frei beschreibt, mit welchen aus heutiger Sicht teilweise abstrusen Thesen damals operiert wurde. Vor allen Dingen ist dieses Kapitel wichtig, wenn man sich mit den Thesen Götz Alys auseinandersetzen will, der in seinem Buch "Unser Kampf" geistige Verbindungen zwischen 1933 und 1968 zieht.

Weitere Kapitel befassen sich mit der Entwicklung des Protestes in anderen westlichen Ländern, wie Japan und den Niederlanden zum Beispiel und auch mit der Entwicklung im Osten. Denn schon hier werden die ersten Samenkörner gelegt für einen Prozess, der 1989 seinen nur vorläufigen Abschluss fand.

"1968 war nicht das Jahr, das alles verändert hat, dazu war bereits zu viel im Gang. Aber nach '68' war fast nichts mehr wie vorher. Und in diesem Sinne war '68' überall".

Mit diesen Sätzen beschließt der Autor ein Buch, das besonders den jungen Lesern empfohlen werden kann und allen, die an den fortgesetzten ideologischen Auseinandersetzungen und den Vorwürfen und Rechtfertigungen, die die anderen erwähnten Bücher doch teilweise dominieren, kein Interesse haben, sondern sich einfach informieren wollen, wie es dazu kam, dass sie so leben und so leben können wie sie es heute tun.
Ein sehr empfehlenswertes Geschichtsbuch, übersichtlich, leicht verständlich und dennoch mit einem ausführlichen weiterführenden Apparat ausgestattet.


Erstklassiges Buch      5 von 5 Punkten
Das Buch von Norbert Frei liefert, was die Nabelschau der ehemaligen 68er so oft vermissen lässt: Einen glänzend geschriebenen internationalen Überblick, der deutlich macht, dass damals nicht nur die Bundesrepublik einen Aufbruch erlebte. Beginnend mit der Bürgerrechtsbewegung im Süden der USA und der "Free Speech Movement" in Berkeley, schildert der Autor die Entwicklung im Westen (Holland, England und Japan), aber auch die Aufbruchsversuche hinter dem Eisernen Vorhang. Allem vorangestellt ist eine spannende "historische Reportage" über den Mai 68 in Frankreich. Im Zentrum steht zwar auch bei ihm die deutsche Studentenbewegung, aber dank seines unaufgeregten Blicks und seines Sinns für Pointen schlägt einen seine Darstellung auch dort in den Bann, wo man die Fakten schon zu kennen meint. Und das Gesamturteil ist so klug und abgewogen, wie man es von einem ausgewiesenen Zeithistoriker erwartet.

Sehr interessant!      5 von 5 Punkten
Besonders interessant finde ich, dass sich dieses Buch mit den Ereignissen auch in anderen Teilen der Welt befasst und sie miteinander in Zusammenhang setzt. Was in Frankreich, den USA, Japan, Italien oder im damaligen Ostblock passierte und inwiefern diese gesellschaftlichen Proteste denen in der Bundesrepublik ähnelten und inwiefern sie sich unterschieden - diese internationale Perspektive bietet dem Leser ein wirklich umfassendes Bild der damaligen Zeit.

Ordentlich gesammelt      2 von 5 Punkten
So ein Übersichtsband zum Thema 68 weltweit ist gewiss nützlich und hier wurde fleißig zusammengetragen, aber Erkenntnisgewinn als Ergebnis von Forschung, fragender, suchender und Antworten anbietender Wissenschaft wird nicht geboten. Von einem Historiker hätte man mehr erwarten dürfen als das, was auch Studenten sammeln können. Und warum schreibt er, wie leider so viele deutsche Historiker, so strohtrocken und uninspiriert? Man kann sich das Büchlein aber zur Groborientierung hinstellen und nachschlagen.


Mein Kriegstagebuch: Aufzeichnungen eines Stukafliegers - Mein Kriegstagebuch: Aufzeichnungen eines Stukafliegers

Gebundene Ausgabe, März 2006
     Verkaufsrang: 5423      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Hans-Ulrich Rudel war der bei weitem erfolgreichste Kriegsflieger des Zweiten Weltkrieges. Rudel wurde 1916 in Schlesien geboren und trat nach dem Abitur in die Militärfliegerschule Wildpark-Werder ein. Den Krieg erlebte er bis zum letzten Tag an der Ostfront, wo sein Einsatz an allen wichtigen Schwerpunkten des Kampfes entscheidend für die jeweilige Gesamtlage war. Nach 2530 Feindflügen wurde Oberst Rudel als einzigem Soldaten der Deutschen Wehrmacht die höchste Tapferkeitsauszeichnung verliehen, das goldene Eichenlaub mit Schwerten und Brillanten zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Rudel stellte sich auch nach 1945 patriotisch in den Dienst für Deutschland. Er starb 1982. Seine Kriegserlebnisse hat Rudel so niedergeschrieben, daß der Leser nahezu selbst die dramatischen Einsätze Rudels miterlebt.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

Rudel - Die Tapferkeit in Person      5 von 5 Punkten
Rudel ist schicherlich ein Beweis dafür, dass deutsche Soldaten für den Ansturm der "ostasiatischen Massen" jederzeit bereit waren, ihr Leben zu opfern. Auch liest man in diesem Buch einndeutig, was gerade zu Beginn des Russlandfeldzuges an Massen von sowjet-russischem Material vernichtet wurden. Im Aufmarschgebiet der Russen zum Einfall nach Europa. All diese Fakten, die heutzutage gerne einfach vergessen werden. Ein Buch, das vielleicht auch vielen Menschen die Augen über den wahren Verlauf des Krieges öffnet. Auch über das Verhalten der westlichen Allierten. Sehr empfehlenswert, abseits der heutigen "Alleinschuld-Geschichtsschreibung".


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Der Nationalsozialismus: Ideologie und Herrschaft - Ulrich ScholzDer Nationalsozialismus: Ideologie und Herrschaft
Ulrich Scholz

Broschiert, Mai 2008

Verkaufsrang: 20127
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,50
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