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Gefangen in Hohenschönhausen: Stasi-Häftlinge berichten
Broschiert, Juni 2007 Verkaufsrang: 5559 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Die schockierenden Beiträge (des Buches) stehen in krassem Gegensatz zu der Behauptung vieler ehemaliger Stasi-Mitarbeiter, bei dem Gefängnis in Hohenschönhausen habe es sich um eine völlig normale Untersuchungshaftanstalt gehandelt. Es ist einmal mehr das Verdienst Knabes, einer solchen Legendenbildung mit zahlreichen Fakten und authentischen Darstellungen der Betroffenen entgegenzutreten." (Südwest Presse, 25. Juni 2007)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Hohenschönhausen 5 von 5 Punkten Sehr interessantes Buch mit vielen Informationen. Ich war im Urlaub und habe mir den Stasi Knast angesehen danach habe ich mir das Buch gekauft. Mir ist beim lesen so mancher Schauer über den Rücken gelaufen.
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Kaisergebirge 1 : 25 000 mit Wegmarkierungen und Skirouten: Topographische Karte
Taschenbuch, September 2005 Verkaufsrang: 12158
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Sehr gute Wanderkarte 5 von 5 Punkten Die Karte ist ideal für Wanderungen in dem entsprechenden Gebiet. Sehr detailliert und gut leserlich. |
"Wir weinten tränenlos...". Augenzeugenberichte des jüdischen "Sonderkommandos" in Auschwitz Gideon Greif Taschenbuch, 1. Januar 1999 Verkaufsrang: 29591 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Haben Sie manchmal geweint?" - "Oft. nicht nur einmal. Während der Arbeit, nur ohne Tränen. Seit damals habe ich keine Tränen mehr. Dort weinten wir tränenlos." Sieben Augenzeugenberichte versammelt Gideon Greif in seinem Dokumentarband "Wir weinten tränenlos...". Sieben Juden, die in Auschwitz-Birkenau als "Sonderkommando" tätig waren, erzählen, wie sie im täglichen Ablauf der Todesmaschinerie eingesetzt wurden. Kein einfaches Unterfangen. Wer im "Sonderkommando" arbeiten mußte, dem fällt es schwer, darüber zu reden: Zu unerträglich ist der Schmerz und zu gering die Kraft, auf Leute zu reagieren, die sie als Verräter, Denunzianten und Helfershelfer der Nazis beschimpfen würden. Dabei hatten sie niemals die Wahl, zwischen Verweigerung oder Gehorsam zu wählen. "Ihr wichtigstes Ziel sei es gewesen, zu überleben, um der Welt von der Shoah Zeugnis geben zu können", schreibt Greif in seinem Vorwort. Und wohl deshalb hat er diese Menschen, trotz aller Widrigkeiten, in einfühlsamer Annäherung und langen, zahlreichen Gesprächen dazu gebracht, über ihren Einsatz in Auschwitz-Birkenau zu reden. Greif, Mitarbeiter der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem, ist ein gewissenhafter Historiker. Er befragt die Männer nach jedem einzelnen Detail des Vernichtungsprozesses, über den sie berichten können: Das "Sortieren" auf der Rampe, die Entkleidung, die Tötung in der Gaskammer, die "Verwertung" der Überreste - Lebensmittel, Kleidung, Wertsachen, Zahngold -, die Verbrennung der Leichen. Gerade die minutiöse Beschreibung der automatisierten technischen und menschlichen Prozesse führt die Ausmaße des Grauens in noch schärferen Konturen vor Augen als die ohnehin schon unerträgliche Zahl von sechs Millionen getöteter Juden. Wer diese Augenzeugenberichte gelesen hat, kennt das wahrscheinlich wichtigste Beweismittel dafür, daß die Shoah, der Völkermord an den Juden, eine eiskalt geplante Aktion gewesen war. -Bettina Albert
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 18 Bewertungen)
Man darf nicht vergessen, was damals geschah! 5 von 5 Punkten Augenzeugen berichten detailliert über ihre Arbeit als Sonderkommandohäftlinge im KZ Auschwitz. Nichts für schwache Nerven! Wer den Film "Die Grauzone" gesehen hat, sieht die Bilder beim lesen wieder vor sich.
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Heinrich Himmler: Biographie Peter Longerich Gebundene Ausgabe, 3. Mai 2010 Verkaufsrang: 21252 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Sowohl was zeitgeschichtliche Biografien angeht als auch was den Herrschaftsbereich der SS im Nazistaat betrifft: Longerichs Buch wird für lange Zeit kaum zu übertreffen sein." (NZZ )
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Adolf Hitlers Mein Kampf. Eine kommentierte Auswahl Christian Zentner Taschenbuch, 1974 Verkaufsrang: 11400 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wer sich mit Hitler und dem Nationalsozialismus auseinandersetzen will und sich nicht allein mit Sekundärliteratur begnügen möchte, kommt nicht umhin, wesentliche Passagen von -Mein Kampf- im Originaltext nachzulesen. Schon in den fünfziger Jahren hatte Bundespräsident Heuss empfohlen, Hitlers -Mein Kampf- kommentiert zu veröffentlichen, um ein für allemal vor nationalsozialistischen Tendenzen abzuschrecken. Christian Zentner hat aus diesem Buch alle Passagen ausgewählt und kommentiert, die den -Fahrplan für die Reise ins Chaos- besonders dokumentieren. Dabei hat er dort Richtigstellungen und Ergänzungen vorgenommen, wo Hitler seine Zitate - wie es sein Stil war - ohne Quellenangabe veröffentlichte.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Adolfnazi im Original - stark gekürzt und sinnvoll kommentiert 5 von 5 Punkten Soll man "Mein Kampf" komplett frei verfügbar machen? Wird das "Gift" dann nicht wieder wirken? Doch was ist mit der Meinungsfreiheit, und haben die Demokratie und Völkerfreundschaft nicht sowieso die ganz klar besseren Argumente, allem nationalistischem Gekrähe zum Trotz? Eine schwere Frage. Christian Zentner ist sie 1974 mit dem Mittelweg dieser stark durchkommentierten und gekürzten Ausgabe angegangen, was damals auch deutliche Kritik auslöste. 2015 laufen, heißt es, die vom Freistaat Bayern gehaltenen Urheberrechte aus. Wer bis dahin nicht warten möchte, um sich ein eigenes Bild zu machen, hat einige Möglichkeiten: Augenschmerzen beim Lesen irgendwo im Netz, womöglich in einer obskuren Übersetzung; den "Giftschrank" einer wissenschaftlichen Bibliothek als sachlich Interessierter; Flohmarkt unterm Ladentisch ... oder, und das wäre meine ausschließliche Empfehlung, ebendiese Ausgabe. ((Ein Historiker natürlich wäre gehalten, immer selbst das Original einer Quelle zu lesen. "Autopsieprinzip" nennt sich das. Daher ist selbst diese Ausgabe für wissenschaftliche Arbeiten bestenfalls ein Einstieg, doch auch schon ein guter.)) "Mein Kampf" wird man jedoch gerade als Nichthistoriker leider nur mit einordnender Kommentierung verstehen. Hitler schrieb es nach seinem völlig gescheiterten Münchner Feldherrnhallen-Pütschlein in bequemer Festungshaft 1924 nieder. "Mein Kampf" erschien 1925/26 auf rund 800 Seiten. Hitler spielt an, klaut Gedanken, belegt nichts, vor allem: behauptet einfach dreist völlig Absurdes. Wer da nicht mit guten Fakten versehen ist, wird bestenfalls nichts vom Lesen haben und die Brisanz nicht verstehen, schlimmstenfalls Hitlers teils haarsträubenden Unfug (sorry, ist so) auch noch glauben. - Das heißt, die Lektüre des Propagandabuchs sollte schon gut vorbereitet sein. - Übrigens: nur für einen Schauder des Verbotenen ist schon das Lesen der bei Zentner abgedruckten Hitler-Passagen eine pure Zeitverschwendung, da diese einfach tumb sind. Christian Zentner hat mit seinem Vater Kurt wie auch alleine zum Nationalsozialismus intensiv geforscht. Er liefert die Einordnung, gibt Daten, weist auf Hitlers lockeren Umgang mit Quellen hin. Seine Kommentare und Zusammenfassungen nehmen damit im Buch schätzungsweise einen größeren Raum ein als das Original. Und das ist auch gut so, damit eben auch etwas verstanden wird. Die Auswahl Zentners zielt nach eigener Aussage darauf ab, neben dem Autobiographischen vor allem die Ankündigungen des Werks anzureißen. Die wurden damals zumeist nicht ernst genommen, sorgten aber durch Krieg und Ermordungen letztlich für rund 55 Mio. Tote. Fazit: wenn überhaupt lesen, dann in einer kommentierten Ausgabe, also dieser hier.
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GEO Epoche 27/2007: Die Weimarer Republik: Das Magazin für Geschichte. Drama und Magie der ersten deutschen Demokratie Michael Schaper Broschiert, Januar 2008 Verkaufsrang: 25767 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Peter-Matthias Gaede, geboren 1951 in Selters, Studium der Sozialwissenschaften in Göttingen, ist Chefredakteur von GEO. Zahlreiche Auszeichnungen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
" Die Jungfraun sind geschänd`t, und wo wir hin nur schaun, 5 von 5 Punkten ist Feuer, Pest und Tod, der Herz und Geist durchfähret." ( Gryphius) Der Dreißigjährige Krieg war ein europäischer Religions- und Staatskonflikt, der zwischen 1618-48 ausgetragen wurde. Geo Epoche Nr. 29 befasst sich ausführlich mit den Ursachen und den Auswirkungen dieses verheerenden Krieges, der Verderben und millionenfachen Tod brachte. Neben vielen hochinteressanten Beiträgen zu diesem Thema wartet das Heft mit einer Fülle von Bildern auf, die die Zeit und die Ereignisse vortrefflich visualisieren. Dr. Anja Herold stellt in ihrem Beitrag gleich zu Beginn des Magazins die Phasen des Dreißigjährigen Krieges dar, beginnend mit dem Prager Fenstersturz von 1618, weiterführend mit dem Böhmischen Aufstand und Böhmisch-Pfälzischen Krieg zwischen 1618-1623, dem Dänisch-Niedersächsischen Krieg zwischen 1625-29, dem Schwedischen Krieg zwischen 1630-35, dem Schwedisch-Französischen Krieg, zwischen1635-48 und endend mit dem Westfälischen Frieden am 23.Oktober 1648. Seit der Reformation war das Heilige Römische Reich deutscher Nation in zwei konfessionelle Lager gespalten. Nach einem erregten Wortwechsel warf am 23.5.1618 eine Gruppe böhmischer Adeliger zwei habsburgische Stadthalter aus dem Südwestfenster des grünen Zimmers der Böhmischen Kanzlei im Prager Hradschin. Der Prager Fenstersturz markiert den Beginn des Dreißigjährigen Krieges. Walter Saller erläutert in seinem Beitrag sehr detailliert und gut nachvollziehbar den Sturz in die Katastrophe und berichtet von der Schlacht am Weißen Berge( 1620), wo sich die Truppen der kaiserlichen Koalition und der protestantisch- böhmischen Armee Friedrichs V. gegenüberstanden. Die Entscheidungsschlacht wurde von der kaiserlich-katholischen Allianz gewonnnen. In der Folge übernahmen die Habsburger erneut die Macht in Böhmen. Abgebildet sind ein Stoßdegen, eine Armbrust, eine Hellebarde, eine Radschlosspistole und eine Muskete aber auch ein Dolch, womit die Soldaten zu Felde zogen. Auf die Ablichtung eines Morgensterns wurde verzichtet, obschon genau dieser am besten die Grausamkeit des Krieghandwerks in jenen Tagen dokumentiert hätte. In Magdeburg sterben 1631 Tausende durch die kaiserlich-katholischen Truppen. Der Journalist Philipp Berens berichtet davon, dass das Massaker Verlegern und Druckern gute Umsätze bescherte. Ein weitaus größerer Profiteuer vom Kriege ist die Stadt Hamburg, die während allerorten Dörfer und Städte geplündert werden, prosperierte. Dort nämlich fanden Kriegherren aller Parteien erfahrene Waffenhändler und bezogen von diesen hochwertige Rüstungsgüter. Da Hamburg neutral und durch gewaltige Wälle geschützt war, geschah deren Bürgern nichts. Dr. Ralf Berhorst berichtet ausführlich von den Aktivitäten der Hansestadt in jenen Tagen und lässt den Leser nicht im Ungewissen, dass es auch in den Kriegen des 17.Jahrhunderts Kriegsgewinnler gab. Albrecht von Wallenstein und Gustav II. Adolf, die beiden großen Feldherren im Dreißigjährigen Krieg trafen in Lützen bei Leipzig 1632 aufeinander. In dieser Schlacht kamen an einem einzigen Tage mehr als 6000 Menschen ums Leben, darunter auch König Gustav II Adolf. Über die Begebenheiten schreibt in Lützen Cay Rademacher packend. Der Beitrag, der mich persönlich am meistens angesprochen hat, stammt von Johannes Strempel. Er berichtet vom Söldnerleben in jener Zeit. Grundlage seines Berichtes ist das Tagebuch Peter Hagendorfs und der Roman von Christoffel von Grimmelshausen. Die beiden Männer gehörten zu den etwa eine Million Söldnern, die im großen Krieg mordend und raubend durchs Land zogen. Bei Grimmelshausen kann man nachlesen wie es auf den Schlachtfeldern zuging. Die Schilderungen sind entsetzlich. Bilderkult und Bilderstürmer werden in der Folge thematisiert, bevor die letzte Phase des europäischen Flächenbrandes, der Krieg gegen Habsburg dargestellt wird. Man liest über das Wirken des katholischen Kardinals Richelieu, der die Protestanten finanziert, weil er die Habsburger mehr fürchtet als die Protestanten. Als Richelieu 1642 stirbt hat er Frankreich zu einem der großen Gewinner des Dreißigjährigen Krieges gemacht. Ulrike Moser erläutert in ihrem Beitrag gut nachvollziehbar weshalb. Der Dreißigjährige Krieg wird nach langen Verhandlungen in Münster und Osnabrück seitens kluger Diplomaten aus ganz Europa durch den Westfälischen Frieden beendet. Mit der Darstellung dieses Kapitels enden die Berichte über die Jahrhundertkatastrophe. Es folgt wie immer ein Überblick über die Zeitläufte und ein kleines Glossar, in welchem Begriffe, wie etwa Restitutionsedikt erklärt werden. Besonders erfreulich fand ich, dass dem Philosophen Rene Decartes zwei Seiten gewidmet worden sind, der in einer Schrift über die Vernunft den Zweifel zum obersten Prinzip der Wissenschaft erhob. Über diesen großen Denker werde ich in den nächsten Tagen eine Rezension verfassen. Geo Epoche 29 kann ich jedem empfehlen, der sich erneut einen Überblick über die Ereignisse des Dreißigjährigen Krieges verschaffen möchte, sofern die diesbezüglichen Erinnerungen an den Geschichtsunterricht schon etwas verblasst sind. Empfehlenswert.
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Anus Mundi. Fünf Jahre Auschwitz Wieslaw Kielar Taschenbuch, 1. Februar 1982 Verkaufsrang: 15528 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der polnische Schriftsteller Wieslaw Kielar hat eine von Menschen erdachte und organisierte Hölle erlebt - das Konzentrationslager Auschwitz, das größte nationalsozialistische Vernichtungslager im Zweiten Weltkrieg. In Auschwitz haben die Folter- und Mordknechte des Dritten Reiches etwa 1,6 Millionen Menschen systematisch ermordet. Auschwitz, das ist der äußerste, brutalste Ausdruck deutschen Rassenhochmuts und Größenwahns, das sind Vernichtungsmethoden, wie sie sich nur von Menschenverachtung erfüllte Gehirne ausdenken können; Auschwitz, das ist ein Meer von Schmerzen, Qualen, Demütigungen, Todesängsten; Auschwitz. das ist ein Menschheitstrauma, das nicht wieder ausgelöscht werden kann. Wer an Auschwitz denkt, kann der noch unbefangen daran glauben, daß die Menschheit sich zu immer höherer Humanität entwickelt? Hat Auschwitz wenigstens neue Kriege, Vernichtungslager, Foltergreuel verhindert? Wieslaw Kielar hat Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg, aus zeitlicher und innerer Distanz, ein Buch über seine Erlebnisse in der Hölle von Auschwitz geschrieben. ein Buch. das alle landläufigen literarischen Kriterien sprengt. Es hat zwar alle Merkmale eines großen Romans: kraftvolle Sprache, packende Schilderung menschlicher Charaktere und - Spannung, so zynisch der Begriff in diesem Zusammenhang auch klingen mag. Doch es ist weit mehr als ein Roman, es ist ein Dokument menschlicher Leidensfähigkeit, ein Dokument menschlicher Größe inmitten menschlicher Niedertracht.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 23 Bewertungen)
Erschütternd. Bewegend. Mitreißend. 5 von 5 Punkten Genau so und nicht anders schildert der Autor Wieslaw Kielar hier, ausgesprochen authentisch, "seine" Geschichte von Auschwitz, er war einer der Ersten, die 1940 nach Auschwitz deportiert wurden und einer der Wenigen, die Auschwitz 1944/45 lebend verlassen haben, Auschwitz "überlebt" haben. Herr Kielar erzählt von seinen Freundschaften und seinen Feindschaften, charakterisiert einzelne Charaktere und Kommandanten, die täglichen Abläufe innerhalb des Lagers, erzählt von der heimlichen Unterstützung mit Lebensmitteln und sonstigen Kleinigkeiten einiger Polen, der Korruption von einigen Lagerkommandanten, dem Warentausch innerhalb des Lagers mit den Habseligkeiten der Ermordeten und Vergasten sowie den Arbeitskommandos (für eine kurze Zeit war auch er Teil derer, die die Vergasten und Ermordeten abtransportieren mussten) innerhalb des Lagers. Kielars Erzählstil ist erschreckend, mit emotionsloser Normalität und unbefangenen Worten schildert er die Ankunft, die Folter und Schläge, die täglichen Erniedrigungen sowie die Vergasungen, Spritzen und Ermordungen, die zum alltäglichem Leben gehörten und der die Inhaftierten wehrlos ausgesetzt waren. Aber genau DAS war eben leider schrecklicherweise der Alltag und Kielar versucht dem Ausdruck zu verleihen, die seelische Verstummung und Abstumpfung, die unfreiwillige Akzeptanz der Situation sowie die Resignation zum Ausdruck zu bringen, um überhaupt überleben zu können ("Wir waren keine Menschen mehr" oder "so oder so Krematorium", wie ein Freund von ihm es ausgedrückt hatte). Dabei geht er chronologisch vor, er widmet jedem Erlebnis sein eigenes Kapitel, deshalb ist es nicht möglich hier ein Inhaltsverzeichnis wiederzugeben. Im Buch enthalten sind übrigens noch zwei Lagerpläne von Auschwitz, einmal vom Stammlager und einmal von Auschwitz-Birkenau. Zusammenfassend betrachtet ist dieses Buch eine große Bereicherung für die Weltliteratur (!), ein umfassendes Zeugnis dessen was in der Vergangenheit geschehen ist, ein Augenzeugenbericht und eine Lektion für die Zukunft, unwahrscheinlich gut geschrieben. Kurz, ein Einblick in die Brutalität und Unmenschlichkeit Auschwitzs. Sehr empfehlenswert.
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Der Orden unter dem Totenkopf: Die Geschichte der SS Heinz Höhne Taschenbuch, 14. Juli 2008 Verkaufsrang: 7990 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ein Klassiker deutscher Geschichtsschreibung Die Geschichte der Schutzstaffel – SS – ist die Geschichte von Idealisten und Verbrechern, ehrgeizigen Strebern und Romantikern, die sich durch ihre Mitgliedschaft in dieser militärischen Gemeinschaft Ruhm, Sicherheit und den Glanz martialischer Spiele versprachen. Es ist die Geschichte eines elitären Männerbundes, der scheinbar auf alle Lebensbereiche Zugriff nehmen konnte, der in ganz Europa Angst und Schrecken verbreitete und der Millionen Menschen den Tod brachte. Heinz Höhne geht der Entstehung, Organisation und Macht des Schwarzen Ordens auf den Grund. Kenntnisreich und detailliert analysiert er die bizarre und widersinnige Welt der Schutzstaffel, die den Schreckenseffekt ihrer Existenz bewusst pflegte.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)
Sehr Interessantes buch 5 von 5 Punkten Sehr interesantes, verständlich geschriebenes,informatives Buch für das meiner Meinung nach auch gut recherchiert wurde! Jedoch wenn sich jemand nicht für diese zeit und Thema interessiert dem ist es nicht zu empfehlen alle anderen viel spaß es lohnt sich!
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Die Anwälte: Ströbele, Mahler, Schily - Eine deutsche Geschichte Birgit Schulz, Martin Block Gebundene Ausgabe, 20. Mai 2010 Verkaufsrang: 11811 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Anfang der 70er-Jahre kämpfen drei linke Anwälte gegen die BRD als restriktiven Staat. Vor Gericht verteidigen sie Menschen, die als Staatsfeinde gelten, und führen spektakuläre politische Prozesse. Heute ist der eine SPD Bundesinnenminister a.D., der zweite das linke Gewissen der Grünen im Bundestag, der dritte einer der Anführer der rechten Szene und verurteilter Holocaust-Leugner. Otto Schily, Hans-Christian Ströbele und Horst Mahler: Dieses Buch zeichnet die Biographie der drei Männer nach, zeigt, was sie geprägt hat, welche politischen Ideale sie verbunden haben und an welchen Punkten sie ganz unterschiedliche Wege gegangen sind, um am Ende gar Gegner zu werden. Bis heute sind alle drei Männer überzeugt, sich selbst treu geblieben zu sein.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Sehr empfehlenswertes Buch! 5 von 5 Punkten Habe ich ursprünglich für meinen Blog geschrieben: "Die Anwälte" von Birgit Schulz und Martin Block kam Ende 2009 als Dokumentation in die Kinos, jetzt ist das passende Buch dazu erschienen, das den Werdegang der RAF-Anwälte Horst Mahler, Otto Schily und Hans-Christian Ströbele beschreibt. Trotz des leichten Fokus auf Horst Mahler, der zweifelsohne die interessanteste Lebensgeschichte hat, ist das Buch sehr ausgewogen, kommt ohne viele wertende Adejektive oder Interpretationen aus und erwähnt viele weitere Zeitzeugen der deutschen Nachkriegsgeschichte. Die Erklärung, warum Mahler, der als einziger dieses Trios aktiver RAFler der ersten Generation war, heute jedoch so rechtsextrem ist, dass er wegen Leugnung des Holocausts im Gefängnis sitzt und ihm selbst die NDP nicht radikal genug ist, liefert dieses Werk leider nicht. Wahrscheinlich ist es auch einfach unmöglich, dies rational zu erklären. Schily selbst entwickelte sich von einem gemäßigtem Linken über Gründungsmitglied der Grünen zu einem tendenziell eher konservativem Politiker, der im rechten Flügel der SPD agierte. Ströbele ist heutzutage noch Kriegsgegner und Vorzeige-Grüner, der mit seinem Fahrrad durch Berlin tuckert. Ansonsten bietet es interessante und aufschlüssige Informationen über die Biographien der drei Männer, es beschreibt ihre Leben detailreich, ohne je langweilig oder langatmig zu sein. Und durch diese Anwälte und spätere Politiker bekommt man im allgemeinen einen guten Eindruck davon, wie die letzten 50-60 Jahre in Deutschland ausgesehen haben. Anders als beispielsweise Austs "Baader-Meinhof-Komplex", das sich ausschliesslich auf die RAF beschränkt, geht dieses Buch weiter und erzählt von Anti-Atomwerk-Demonstrationen, der Gründung der Grünen und vielen weiteren, wichtigen politischen Ereignissen nach dem "Deutschen Herbst" im Jahre 1977. Erstaunlicherweise ist es den Autoren und Filmemachern gelungen, alle drei zu gegenwärtigen Interviews zu bewegen. So werden den Aussagen von "damals" die heutigen Stellungnahmen entgegengesetzt. Die zahlreichen Photos unterstreichen die Beschreibungen der Geschehnisse visuell und helfen auch eher jungen Lesern, die aktuellere deutsche Geschichte zu verstehen. Alles in allem ein sehr empfehlenswertes Buch, selbst wenn man sich nicht konkret für einen der drei interessiert. Es bietet einen guten Überblick über das politische Deutschland und lässt dadurch die aktuelle Situation nachvollziehbar - wenn auch vielleicht nicht angenehmer - erscheinen. Ströbele über Mahle: "Ich will mich dazu nicht äußern, da fehlen mir die Worte."
gute lebendige Geschichtsstunde 5 von 5 Punkten Mal ehrlich, können Sie sich Otto Schily an der Geige oder am Klavier vorstellen? In diesem Buch sieht man ihn in seinen sehr jungen Jahren sogar am Cello. Noch heute musiziert er sehr gern. In diesem vorliegenden deutschen Geschichtsbuch lernen wir nicht nur Hans - Christian Ströbele, Horst Maler und Otto Schily kennen, wir bekommen von den beiden Autoren auch eine Geschichtsstunde präsentiert die jeder Prüfung stand hält. Sehr intensiv haben sich die Autoren mit diesen drei Männern beschäftigt. Sie beschreiben ihre Kindheiten, beschreiben wie sie begannen sich politisch zu orientieren, zeigen auf was sich in Deutschland zu jener Zeit tat und sie zeigen vor allem auch wie die drei sich dann auseinander entwickelt haben. Im Buch ist ein Foto zu sehen, auf dem alle drei Anwälte im ersten RAF - Prozess 1972 zu sehen sind. Heute ließen sich die Drei sicher nicht mehr zusammen fotografieren. Warum, dass beschreibt dieses Buch sehr gut. Sehr gut wird ebenfalls dargelegt wie die politische Atmosphäre in Deutschland in den 70er Jahren war, wie sie sich veränderte und natürlich auch was sie mit jungen Leuten anstellte. Beim Lesen wird diese Zeit sehr lebendig. Auf sehr spannende Art kann der Leser mitverfolgen was aus den politischen Idealen von einst geworden ist. Dieses Buch ist den Entwicklungen auf der Spur die aus den Männern das hat werden lassen, was sie heute sind. Eine sehr empfehlenswerte Zeitreise durch die deutsche Geschichte der letzten Jahrzehnte!!!
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Namen, die keiner mehr nennt: Ostpreußen - Menschen und Geschichte Marion Dönhoff Taschenbuch, 2. Juni 2009 Verkaufsrang: 3346 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Landschaft ist eben wichtiger und gewiß prägender als alles andere." Es ist diese kräftige atmosphärische Strahlung, es ist die Liebeserklärung an ihre Heimat Ostpreußen, die das ganze Buch durchzieht, die den Leser einfängt und nicht mehr losläßt. Die Bilder der Erzählung werden so zu den eigenen. Man bekommt unweigerlich etwas von dieser Liebe ab, leidet mit und ist letztlich froh, den Verlust der Heimat nicht selbst erlitten zu haben. Dennoch ist Marion Gräfin Dönhoffs Abschied von den "Bildern ihrer Jugend" nicht sentimental wie so manche Erinnerung an das Land zwischen Weichsel und Memel, sondern zwar durchaus emotional, zuweilen aber sogar von feinen Fäden der Ironie durchwirkt. 600 Jahre, nachdem ihre Vorfahren von der Ruhr gen Osten gezogen waren, legte sie - wie damals zu Pferd - den umgekehrten Weg zurück. 600 Jahre, in denen die Dönhoffs die Geschichte Ostpreußens mitgestaltet hatten, gingen zu Ende. In brillanten historischen Skizzen führt die Zeit-Herausgeberin den Leser Jahrhunderte zurück, beginnt mit der Geschichte des Deutschen Ordens, beschreibt die Wirtschaftsgeschichte der Provinz und die Rolle ihrer Vorfahren, von denen einer, August Heinrich Dönhoff, 1848 preußischer Gesandter im Bundestag war und schließlich von keinem geringeren als Otto von Bismarck abgelöst wurde. Als intime Kennerin der ostpreußischen Geschichte zeichnet die Autorin am Beispiel ihrer Familie das Bild einer Gesellschaft, die unwiederbringlich Geschichte ist. Ihre Darstellung der patrimonial organisierten Gutsherrschaft vermittelt dem Leser einen tiefen Einblick in die Beschaffenheit einer Gesellschaft, deren Mitglieder für den Größenwahn Hitlers den höchsten aller Preise bezahlen mußten - den endgültigen Verlust ihrer Heimat. -Manfred Schwarzmeier
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
keeping the spirit alive 5 von 5 Punkten "Namen, die keiner mehr nennt" takes you back to a time that once was. In a land that once was. Told by a representative of its aristocracy that once was. Writer Marion Dönhoff leaves no doubt that everyone took the landscapes of former East Prussia to his or her heart. Thereafter she treats us to some agricultural realities of the past, followed by an extensive review of her most important noble ancestors. Let us keep the spirit alive. This must have been Marion Dönhoff's principal guideline in writing "Namen, die keiner mehr nennt". As far as I can and may judge, she succeeded excellently.
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Nach Kompaß: Die Erinnerungen des Kommandanten von U-68 Karl-Friedrich Merten Broschiert, März 2006 Verkaufsrang: 8070 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die ungeschönte Schilderung einer exemplarischen Offizierslaufbahn, die in der Marine des deutschen Kaiserreichs begann. Mertens Weg führte vom Segelschulschiff über leichte Kreuzer auf die Kommandobrücke von U 68, wo er im Zweiten Weltkrieg zum international renommierten "As" unter den U-Bootführern wurde, dem selbst der Gegner höchsten Respekt schuldete. "Wir hätten unmöglich von einem honorigeren Mann versenkt werden können ", erklärt ein Überlebender der City of Cairo. Ein zeitgeschichtliches Dokument von unschätzbarem Wert.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Einblick in den Alltag während des zweiten Weltkrieges 5 von 5 Punkten Sehr anschauliche, mit leisem Humor gewürzte, Beschreibung einer Seemannslaufbahn. Historisches aus nächster Nähe, mitten aus dem damaligen Leben. Der Leser selbst ist unter Deutschen während dunkle Wolken aufziehen. Geschichtliche Zusammenhänge einmal nicht aus einem Fachbuch. Natürlich persönlich geprägt, aber in dem Fall dafür umso farbiger, interessanter. Lehrreicher Ausflug ins Marinehandwerk, Anreize zum vergnüglichen googeln
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Erinnerungen Albert Speer Taschenbuch, März 2005 Verkaufsrang: 22523 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Im Gegensatz zu allen anderen führenden Akteuren der NS-Zeit verfügte Albert Speer sowohl über intime Kenntnis des Regimes als auch über intellektuelle Einsichtsfähigkeit, was dessen moralische Verderbnis und verbrecherische Energie betraf. Beides spiegelt sich in seinen Memoiren, die heute als Klassiker der Literatur über das Dritte Reich gelten.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
Insiderinformationen für alle, die es genauer wissen möchten. 5 von 5 Punkten Wer sich die "Erinnerungen" von Albert Speer kauft und dann auch liest, wird eine völlig neue Perspektive auf die "Führungs"- oder "Führer-Clique" des Dritten Reiches erhalten. Albert Speer berichtet aus seinem Leben und seiner Arbeit mit einer beeindruckenden Präzision und gibt ein Detailreichtum an Informationen wieder, die unbedingt lesenswert sind. Er schreibt das Buch in einem flüssigen, fast schon als spannend zu bezeichnenden Stil, der es schwer gemacht hat, es wieder aus der Hand zu legen. Allerdings sollte man nicht vergessen, dass Albert Speer eine der führenden Persönlichkeiten des Driten Reiches war und seine persönliche Sichtweise schildert. Seine Behauptung, dass, wenn Hitler einen Freund gehabt hätte, er es wohl gewesen wäre, zeigt, wie er sich gesehen hat und wie gern er sich in dieser Position befunden hat. Andererseits sind z.B. seine Darstellung seiner Attentatsplanung auf Hitler oder seine mutmaßliche Opferbereitschaft für das deutsche Volk im Nürnberger Prozess vielleicht der Versuch einer späten Reinwaschung. Er offenbart die Janusköpfigkeit der oberen Zehntausend des Dritten Reiches und deren Abhängikeit von einer einzigen Person. Dabei schont er sich nicht und stellt sich selber genauso abhängig von Hitler dar, wie es alle anderen aus der "Chefetage" anscheinend auch waren. Machtkämpfe, Ämteranhäufung, Kompetenzgerangel, etc - auch Abert Speer wollte seine Pfründe sichern und hat für seine Macht gekämpft. Und bitte nicht vergessen, dass es sich um eine Biographie und keine objektive Analyse handelt. Jede(r) Interessierte sollte ergänzende, objektive Lektüre über das Dritte Reich lesen, die den historischen Kontext beleuchtet. Aber meine Empfehlung heisst eindeutig kaufen, denn wesentlich dichter kommt man nicht mehr heran.
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Hitler. Eine Biographie Joachim C. Fest Taschenbuch, 1997 Verkaufsrang: 23070 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wenn eine biografische Studie über Adolf Hitler 30 Jahre nach ihrem ersten Erscheinen zum wiederholten Male neu aufgelegt wird, dann muss das gute Gründe haben. Und die hat es in der Tat! Denn trotz der vereinzelt vorgetragenen Kritik, die von Joachim Fest verfolgte biografische Methode sei überholt, und trotz der Tatsache, dass in der historischen Forschung zu Hitler längst neue Meilensteine gesetzt worden sind (namentlich etwa mit der zweibändigen Biografie von Ian Kershaw): Fests Arbeit ist neben der von Alan Bullock in mancherlei Hinsicht bis heute state of the art. Und das gilt nicht nur für die für das Genre ungewöhnliche literarische Qualität. Es gilt vielmehr auch für die Frage, welche persönlichen, gesellschaftlichen und historischen Ursachen hinter dem retrospektiv immer unverständlicher erscheinenden Aufstieg Hitlers wirksam waren. Anders als Kershaw, in dessen Hitler-Biografie der Protagonist am Ende gleichsam als Ergebnis und Sprachrohr der allenthalben waltenden sozialen Energie erscheint und als Person beinahe aus dem Blick gerät, bleibt Fest bei seiner Darstellung stets eng bei der Person Hitler. Dabei verliert er die soziohistorischen Gründe für die Möglichkeit von dessen "Erfolg" nicht aus den Augen. Im Gegenteil: Immer wieder zeigt der Autor, wie sehr einzelne Fassetten der Pathologie des Diktators mit konkreten wie diffusen Bedürfnissen, Gefühlen und Ressentiments anderer Einzelner ebenso wie der "Masse" korrespondierten. Auch Fests Hitler-Biografie liefert nur einen Mosaikstein - immerhin aber einen sehr wichtigen - für das immer noch längst nicht vollständige historisch- und sozialbiografische Bild, das wir uns von dem Phänomen Hitler und all dem, was damit zusammen hängt, machen müssen. Und dieses Bild müssen wir uns nicht nur machen, um die Vergangenheit zu begreifen, sondern auch, um unsere Gegenwart besser zu verstehen. Denn wenn Fest mit seinem Buch eines deutlich gemacht hat, dann dies: Hitler markiert nicht nur das Ende einer Epoche, er steht vielmehr auch am Anfang unserer Gegenwart, die "ohne die Kenntnis der hier dargestellten Geschichte" nicht verstanden werden kann, wie der Autor im Vorwort schreibt - auch wenn diese Geschichte, was ihren Hauptdarsteller anbelangt, den größten Schrecken aus dessen primitiv-monströser Trivialität bezieht, wie das vielleicht beste Kapitel "Blick auf eine Unperson" eindrucksvoll und bis heute unüberholt belegt. -Andreas Vierecke
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 30 Bewertungen)
Treffend und erhellend 5 von 5 Punkten Joachim Fest hat hiermit eine sehr gehaltvolle, tiefgründige und psychologisch fundierte Hitler-Biografie hinterlassen. Die beinahe 1300 Seiten sind spannend zu lesen und provozieren eine persönliche Betroffenheit, derer man sich nicht entziehen kann. Obwohl es fast unmöglich ist, zeigt Fest, das Hitler nicht nur die Ikone einer 'Unperson', sondern auch ein Mensch war. Der Schrecken dieser Erkenntis mag für viele Leser erleuchtend und heilsam sein.
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Bis zur letzten Stunde: Hitlers Sekretärin erzählt ihr Leben Traudl Junge Broschiert, Oktober 2003 Verkaufsrang: 45680 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Fräulein Junge, zum Diktat! Nehmen Sie auf." Fräulein Junge stenografierte, tippte Briefe, brachte ihrem Chef Kaffee und sortierte Akten - nicht ungewöhnlich für eine Sekretärin. Das Außerordentliche an Junges Berufsleben war ihr Vorgesetzter, denn der hieß Adolf Hitler. Zwischen 1942 und Kriegsende arbeitete Junge als Hitlers Privatsekretärin, saß in Wolfsschanze, Berghof oder Berliner Reichskanzlei, erlebte dort die Nazi-Administration hautnah. "Fräulein Junge, machen Sie aus Ihren Erlebnissen ein Buch!" Nein, diesen Satz hat Junge nie zu hören bekommen, trotzdem wusste sie von der Bedeutung ihrer Erinnerungen an die Arbeit im Führerhauptquartier. Sie schrieb diese bereits 1947/48 nieder, aber erst 2002 findet der Text an die Öffentlichkeit. Bis zur letzten Stunde enthält Junges nahezu unverändertes Originalmanuskript, eingerahmt von der Einschätzung des persönlich-historischen Bezugsrahmens der Verfasserin durch die Journalistin Melissa Müller - einer wichtigen Einordnung, strotzt das Manuskript doch stellenweise vor entwaffnender Naivität gegenüber dem Führer. Verständlich angesichts einer damals sehr jungen Schreiberin, noch ohne Distanz zum NS-Apparat - aber eben erklärungsbedürftig. Bis zur letzten Stunde ist also keine kritische Auseinandersetzung mit Hitler, ebensowenig eine Darstellung interner Entscheidungsprozesse (Junge protokollierte nur deren Ergebnisse). Das Buch zoomt hingegen auf das Alltagsleben des Führers: Umfangreiche Schilderungen seiner Arbeits- oder Freizeitgewohnheiten sind manchmal dröge, aber dafür fesseln die letzten Tage im Berliner Reichskanzleibunker. Der anfängliche Tonfall einer Teekränzchenberichterstattung macht drückender Endzeitstimmung Platz. Das gesamte Buch ist, Melissa Müller kündigte es an, ein Beleg für die "Banalität des Bösen". Und wie banal Hitlers Alltag war! Für die Einblicke in Hitlers biedere Welt muss man Traudl Junge trotz mancher "dramaturgischer" Schwäche loben: "Fräulein Junge, danke für diese Niederschrift!" -Joachim Hohwieler
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 67 Bewertungen)
Der banale Alltag als Sekretärin des AH 5 von 5 Punkten
Traudl Junge war ab 1942 im Zentrum der Macht, eine Protokollantin des AH - und darüber hinaus auch Teilnehmerin privatester Gesellschaften. Sie wollte ursprünglich Tänzerin werden und bewarb sich eher aus Spaß beim Sekretariat des Führers. Weil sie am wenigsten aufgeregt war, machte sie am wenigsten Fehler und erhielt den Zuschlag. Sie arbeitete abwechselnd auf dem Obersalzberg, in Berlin und im Führerhauptquartier Wolfsschanze. Sie lebte die Arbeitszeit vom Hitler (spät aufstehen, ausgedehnte nächtliche Teestunden, zu Bett gehen meist um 5 Uhr morgens) mit und konnte ihn aus nächster Nähe erleben. Am 28. April war sie bei der Eheschließung Hitlers mit Eva Braun dabei, danach diktierte ihr Hitler sein politisches und privates Testament. Als am 30. April gegen 15:30 Uhr der tödliche Schuss fiel (Eva Braun nahm Gift, Hitler erschoss sich nach der Einnahme des Gifts noch zusätzlich), saß Traudl Junge in einem Nebenzimmer und aß mit den Goebbels-Kindern. Traudl Junge beschreibt die Situationen, die Umgebung und alle Abläufe akribisch bis ins kleinste Detail, sie zeichnet damit eine Landkarte des Normalen, Gutbürgerlichen, in dem sich AH wohlfühlte. Besonders beeindruckt hat mich ihre Beschreibung des Berghofes auf dem Obersalzberg, das Refugium bzw. der Lieblingsplatz des AH. Von der Terrasse aus hatte man bei schönem Wetter einen traumhaften Blick links nach Berchtesgaden und rechts hinüber zur Obersalzburg in Salzburg. Traudl Junge beschreibt die Einrichtung als unpersönlich, manchmal gutbürgerlich gemütlich, aber doch eher museal. Die Gaben der Besucher standen auf den Fluren (Statuen, Bilder etc.), irgendwie wie bestellt und nicht richtig arrangiert. In der Bibliothek gab es für alle zugänglich einige Werke der Weltliteratur, Enzyklopädien, Buschs Werke etc. - keines der Bücher sah zerlesen oder benutzt aus. Es sind diese kleinen Eingaben, die Traudl Junges Buch so interessant machen. Ihr Arbeitszimmer im Berghof wurde eher stiefmütterlich behandelt, es gefiel ihr nicht. Daneben war der Zahnarztraum, perfekt mit modernsten Geräten eingerichtet. AH benutzte den Aufenthalt in den Bergen immer dazu, seine Zähne auf Vordermann bringen zu lassen. "Jenseits der Straße erstreckte sich in sanften Hügeln ein zauberhaftes Gelände. Kein Gärtner hätte eine schönere Anlage schaffen können als die Natur sie hier hervorgebracht hätte." Die Beschreibungen von Junge stimmen auch heute noch, der Berghof ist allerdings nur noch als eine letzte Grundmauer zu sehen, der Platz ist mittlerweile bewaldet. Die Schilderungen aus dem Berliner Bunker sind teilweise unglaublich, ab Ende 1944 ein Wahnsinn der nahenden Niederlage. Sie schildert Eva Braun als eine lebenslustige Frau, die gerne feierte und tanzte. Sie schildert den letzten Tanzabend oben, außerhalb des Berliner Bunkers und die aufgekratzte Eva Braun. Sie beschreibt die letzten vernichtenden Tage (AH traut sogar seinem Leibarzt nicht mehr), die lange Reihe der letzten Besuche, sie spielt mit den Goebbels Kindern und muss miterleben, wie diese umgebracht werden. Frau Junge bleibt bis zuletzt und schlägt sich schließlich in die Heimat durch. Das Interessante am Buch ist dann auch die Schuldaufbereitung und der Weg zu sich selbst, aufgezeichnet von der Journalistin Melissa Müller. Diese schreibt: "So paradox das klingen mag: Traudl Junge hat eine radikale Distanzierung vom Nationalsozialismus vollzogen, dem sie sich nie zugehörig gefühlt hat und dessen System sie trotzdem mitgetragen hat." Ein beeindruckendes Stück Zeitgeschichte.
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Werder - Das offizielle Jahrbuch 2009/10: Die packendsten Augenblicke des Jahres Werder Bremen Broschüre, 25. November 2009 Verkaufsrang: 22033 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
ein Muss für Werder-Fans!!! 5 von 5 Punkten Das Jahrbuch ist reich bebildert und ein großartiges Geschenk für Werder Fans !
Ein Muss für Werder Fans 5 von 5 Punkten Sollte jeder Werder Bremen Fan im Schrank stehen haben. Ein schönes Buch mit den Highlights der Saison 09/10 in Wort und Bild.
Absolut perfekt 5 von 5 Punkten Absolut perfekt und Oma's Augen wurden immer größer als sie es auspackte :-). Absolut empfehlenswert also. |
Der Pianist: Mein wunderbares Überleben Wladyslaw Szpilman Taschenbuch, Mai 2002 Verkaufsrang: 9480 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden 1945, Kriegsende. Der polnische Jude Wladyslaw Szpilman bringt seine Erinnerungen zu Papier. Unsägliches hat der berühmte Musiker erlebt und, wie durch ein Wunder, überlebt. Sein Leidensweg beginnt mit dem deutschen Überfall auf Polen, das Warschauer Ghetto wird zur Todesfalle. Hinrichtungen, zahllose Leichen, verhungernde Kinder werden in nüchterner, fast distanzierter Sprache beschrieben. Das Damoklesschwert der deutschen Vernichtungsmaschinerie und ihrer Helfer kreist über ihm, läßt für menschliche Regungen wenig Raum, fügt ständig neue Wunden hinzu. Szpilman kann es nicht verhindern, daß seine Eltern und Geschwister in den Zug nach Treblinka steigen. Fortan fristet er sein Dasein zwischen Resignation und reinem Selbsterhaltungstrieb, gequält von Hunger, Kälte und schwerster Arbeit. Er schmuggelt heimlich Munition, um den aufkeimenden jüdischen Widerstand zu unterstützen. Schließlich gelingt ihm die Flucht. Freunde verstecken ihn, riskieren selbst die Todesstrafe. Einsame Jahre zermürbender Verborgenheit folgen. Oft droht er, entdeckt zu werden, droht der seidene Faden, an dem sein Leben hängt, zu reißen. Hinzu kommen Selbstmordgedanken. Gegen Ende des Krieges sind Szpilmans Kräfte nahezu erschöpft. Da findet ihn der deutsche Hauptmann Wilm Hosenfeld. Wird er ihn töten, kurz vor dem erlösenden Ziel? Wider Erwarten hilft der deutsche Hauptmann dem fremden Juden, versorgt ihn mit dem Nötigsten, stärkt ihn für die letzte Etappe seiner Odyssee. Szpilmans Schilderungen werden von wenigen, jedoch sehr aussagekräftigen Auszügen aus Hosenfelds Tagebuch ergänzt. Sie zeigen einen warmherzigen Deutschen, der innerlich am grausamen Vorgehen seiner Landsleute zerbricht. Hosenfeld bewahrte viele Juden vor der Ermordung. Er selbst starb in einem Gefangenenlager in Stalingrad. Dieses Buch ist ein bewegendes Zeitzeugnis. Unmittelbarkeit atmet aus jeder Zeile und zieht den Leser in seinen schaurigen Bann. Wolf Bierman fügte einen aus Anmerkungen bestehenden Essay an, den er selbst als Brücke zwischen Szpilman und Hosenfeld versteht. Bedarf es einer solchen Brücke, erschließt sie sich dem Leser nicht von selbst? Biermanns rückblickende Einschätzungen bilden einen starken Kontrast zu jener Atmosphäre, jener Authentizität, der dieses Buch seinen unvergleichlichen Charakter verdankt. Fazit: sehr bewegend. -Larissa Carina Seelbach
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 18 Bewertungen)
Unglaubliches Überleben des Holocaust... 5 von 5 Punkten Es gibt so viele Zeugen dessen, was den Juden angetan wurde. Hier berichtet ein jüdischer Pianist aus Warschau, wie er inmitten des untergehenden Warschauer Ghettos durch viele unglaubliche Zufälle sein Leben als einziger seiner gesamten Familie retten kann, zuletzt durch die selbstlose Mithilfe des deutschen Wehrmachtsoffiziers Wilm Hosenfeld, der als einer der wenigen seiner Landsleute klar Partei ergreift gegen das durch die Deutschen begangene Unrecht. Die Ausschnitte seiner als Feldpost an die Seinen daheim gesandten und sehr regime-kritischen Tagebuch-Aufzeichnungen im Anschluß an Szpilmans Bericht sind ein wohltuendes Zeugnis der Kraft des Glaubens, der diesen Katholik viele weitere Menschen um Warschau retten ließ, bevor er selbst in einem russischen Kriegsgefangenenlager 1951 den Tod fand. - Ich finde dieses Buch sehr wichtig in einer Zeit der verblassenden Erinnerungen und aussterbenden direkten Zeitzeugen des Massenmordes an den Juden. (11.03.10)
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Deutschland, Deutschland über alles: Von Anfang bis Ende Joachim Fernau Taschenbuch, 1998 Verkaufsrang: 75171 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)
unterhaltsame geschichtslektuere 3 von 5 Punkten wer scharfsinnige, eigenwillige bilder von der entstehung des deutschen reiches mag anstatt lexikon-wissen, dem empfehle ich das buch von j.fernau zu lesen.
Lesen, lesen, wiederlesen 5 von 5 Punkten Eigentlich ist Fernau der einzige Nachkriegsautor: a) den es sich zu lesen lohnt b) den es sich immer wieder zu lesen lohnt. Er schreibt Geschichte mit dem Verstand und mit dem (blutenden) Herzen; alle seine Bücher, auch "Halleluja", "Cäsar" und "Rosen" handeln letztlich von uns, den Deutschen, aber auch vom Menschen schlechthin. Fernau hat Schopenhauer gelesen und fügt ihm seine eigenen Erkenntnisse hinzu; außerdem bringt er dem Lesen geschichtliches Denken bei und das ganz spielerisch, selten hat man so einen guten Lehrer gehabt. Und selten, daß man Bücher immer wieder lesen kann; ich lese seine fünf, sechs Hauptwerke jedes Jahr einmal oder höre sie auf CD und jedes Mal liest, hört, denkt man sich etwas Neues. Welcher Autor der letzten Jahrzehnte berührt uns denn ähnlich ? Ich kenne keinen.
Ein Meisterwerk 5 von 5 Punkten Die Leistung von Fernau ist kaum mit Worten zu beschreiben. Er marschiert nicht - er läuft gerade zu durch 2000 Jahre Germanische respektive Deutsche Geschichte und hält an denjenigen Stellen inne die er einer fundamentalen, einer Weichenwirkung zugesteht. Als Stilmittel bedient er sich hierbei einer volksnahen Prosa ohne das teils nervige Gespicke mit Fremdwörtern und Fachjargon mit dem sich andere Autoren schmücken um das Ganze etwas "professioneller" aussehen zu lassen. Denn: der Inhalt ist identisch! Nur versteht man Fernau einfach ohne zur Hilfenahme von Lexika. Dies fördert den Lesefluss enorm, so dass man ohne weiteres nach drei Tagen (oder Nächten) einen kurzweiligen Crashkurs in Sachen Deutsche Geschichte absolviert hat. Herrlich wie es Fernau immer wieder schafft, mit leicht ironischem (jedoch nie sarkastischem!) Unterton auf die Stärken und Schwächen unseres Volkes hinzuweisen - jedoch stets unter der Voraussetzung (und das macht eben den Unterschied zu heutigen Geschichtserziehern), dass er Deutsche Geschichte konsequent aus deutscher Schit erzählt und sich nicht (neudeutschen bzw. antideutschen) Gemeinplätzen hingibt welche versuchen aus unserer Geschichte nachträglich ein Verbrecheralbum zu konstruieren. Wer die Deutsche Geschichte in seiner Gesamtheit erfasst, wird sich schwer tun die Mär einen deutschen respektive preußischen Militarismus aufrechterhalten zu können. Aufgeteilt ist das Buch in insgesamt 16 Kapitel. Um sich den Sprachstil ein bisschen besser vorstellen zu können ein Probeauszug aus dem 4. Kapitel: "Stellen Sie sich einen Bischof im 11. Jahrhundert vor: Ein Haudegen, ein Bataillonskommandeur, Sohn eines Grafen, ein Trinkwunder gigantischer Humpen, sicherlich Vater einen fröhlichen Kinderschar, wie man sie in gleicher gottgefälliger Zahl heute nur noch bei evangelischen Pastoren findet, klug, männlich, Heerführer im Kriege, weltlicher Reichsfürst. Diesen Männern sagte Vater Heinrich plötzlich, sie sollten keusch und züchtig sein, mönchisch leben, das verdammte Kettenhemdgerassel lassen, Selterswasser trinken und Kneippsandalen tragen..." Natürlich kann in dieser Gerafftheit nicht jede Einzelheit, nicht jedes historische Ereignis entsprechend gewürdigt werden - das wäre in der Kürze des Raumes auch gar nicht möglich geschweige denn vom Verfasser beabsichtigt gewesen. Was Fernau vielmehr will ist das Begreifen zu ermöglichen wie sich Deutsche Geschichte entwickelt hat, wie der gemeine Deutsche der jeweiligen Epoche die Welt uns sein Land wahr nahm und nicht zuletzt helfen wie es zu den Katastrophen der beiden Weltkriege im 20. Jahrhundert kommen konnte. Fernau hält hier so manche Überraschung für den von Klischees und stereotypen geplagten neudeutschen Weltbürger bereit. Zudem schafft er es, etwas von der "Deutschen Seele", von einer nie vollendeten Sehnsucht zu erzählen die jeden der noch nicht gänzlich umerzogen worden ist einfach rühren muss. So lesen wir z.B. eine meines Wissens nach so noch nicht gestellte Frage zu der hitlerschen Diktatur: "Es war die Übergabe der Diktatur. Hat es das Volk gewollt? Merkwürdig, wie heiß die Frage wirkt! Es liegt natürlich daran, dass sie heiß gehalten wird. Die Frage scheint so brennend, so wichtig. Sie ist ganz gleichgültig! Hat das Volk Napoleon gewollt? Hat es Ebert gewollt? Hat es Cäsar gewollt? Alle diese Männer sind die Summe, die Endsumme von Kettenwirkungen. Haben wir bei Napoleon überhaupt gefragt?" Auch begeht Fernau auf der anderen Seite nicht den Fehler die Deutsche Geschichte einsichtig zu glorifizieren: Die Fehler der jeweiligen deutschen Herrscher werden in ihrem ganzen Verhängnis ans Tageslicht gefördert. Hier hält er z.B. den Erben Karl des Großen vor, aus kleingeistigen Denken heraus die Zukunft eines Gesamtfränkischen Reiches verspielt zu haben und so überhaupt erst die Erbfeindschaft zwischen dem westfränkischen Reich (im groben Frankreich) und dem ostfränkischen Reich (im groben Deutschland) entstanden ist. Von dieser Spaltung hat sich das Abendland bis heute nicht wirklich erholt. Denn "gut gemeint" allein reicht eben nicht für ein Land, das sich später aufgrund seiner geopolitischen Lage quasi immer in einer Art Ausnahme- bzw. Bedrohungszustand von feindlichen Mächten befunden hat. Als zwei explizit negative deutsche Charaktereigenschafen greift Fernau hier zudem die grenzenlose Nativität und mangelndes diplomatisches Geschick in außenpolitischen Angelegenheit anhand zahlreicher Beispiele auf. Ganz am Rande, man möchte meinen auf einen Nebenspur stellt der Autor die verhängnisvolle Entwicklung weg vom Staatsdenken hin zum Gelddenken ("Kramerseele", Zinswirtschaft, Anleihen und Devisen, Adam Smith etc.) sowie die Auswirkungen der Französischen Revolution aus einem gänzlich anderen Blickwinkel dar: Die Demokratisierung, die (vermeintliche) Universalisierung der Menschenrechte habe die Verantwortlichen anonymisiert. Hier schreibt Fernau exemplarisch: "Das große republikanische Experiment Frankreichs hat im Völkerleben nichts geändert außer einem: Die Verantwortung wurde anonym und der Haß persönlich! Man konnte nicht mehr sagen: "Ludwig XIV. hat die Pfalz niedergebrannt", sondern "die Franzosen haben..." Ich glaube, das Leben ist dadurch um einen Zug böser geworden." An negativen Punkten konnte ich nur finden, dass das erste militärische Aufeinandertreffen zwischen Römer und Germanen (Schlacht bei Noreia) keinen Eingang in sein Werk gefunden hat. Fazit: Es ist schade, sehr schade, das Fernau im Jahre 1988 gestorben ist. Sonnst hätte er mit seinen weisen Zwischentönen sicherlich noch ein 17. Kapitel vollenden können, dass mit der Wiedervereinigung von Westdeutschland (BRD) mit Mitteldeutschland (DDR) seinem Grundtenor der "Deutschen Romantik" sicherlich entsprochen hätte...
Mit Vorsicht zu genießen 2 von 5 Punkten Das Problem mit Joachim Fernaus Büchern ist ein delikates. Schriftstellerisch zweifellos von großem Suggestionsvermögen, versteht es der Autor, ein vordergründig zum Widerspruch provozierendes, subjektives Bild von seiner Sicht der Welt (und in diesem Falle der Geschichte Deutschlands) zu entwerfen. Will man diesem aber empört widersprechen, glaubt man sich, sofern historisch nicht äußerst beschlagen, noch vom seit fast zwanzig Jahre toten Autor als vermeintlicher Beckmesser, Naivling und Geschichtsbuchgläubiger ertappt. "Ihr reproduziert doch nur das, was sie Euch eintrichtern - glaubt lieber mir, denn ich habe die Wahrheit erkannt!" So könnte man Fernaus Darstellungsweise wohl zusammenfassen, denn der Autor schleudert dem Leser zwar unverblümt sein Geschichtsverständnis entgegen, entzieht sich aber geschickt jeder Kritik durch rechtzeitiges Zurückziehen in den Schmoll- bzw. Trauerwinkel ("Die Welt ist eben so, leider Gottes..."). Zurück bleiben äußerst unterhaltsam geschriebene Historienstücke, deren Gefahr jedoch darin liegt, sie für bare Münze zu nehmen. Man merkt jedem von Fernaus Büchern - und besonders diesem - an, dass der Autor aus einer Generation stammt, die ihr Leben lang glaubte, dass Deutschland den Zweiten Weltkrieg aufgezwungen bekommen habe und die das Credo des "die Anderen waren aber genauso schlimm" als Ausweg benutzte, um nicht über die eigene Verantwortung reflektieren zu müssen. Das Hitler-Kapitel dieses Buches ist in der Hinsicht exemplarisch, zugleich ist es auch einer der wenigen Momente, wo die sonst durch Ironie "entschärfte" Subjektivität des Autors in ihrer ganzen Uneinsichtigkeit erkennbar wird. Vom Standpunkt des Historikers höchst besorgniserregend ist die These, Hitler sei ein Romantiker, der kein weltanschauliches Konzept verfolgt habe und letztlich durch das internationale Großkapital zum Krieg gezwungen worden sei. Eine Zeile über die Judenvernichtung, nichts über den Vernichtungskrieg im Osten, die Zwangsarbeiter, den Terror im Inland. Kein Wunder, dass Fernau von revisionistischen Kräften auch heute noch der Jugend als Bildungslektüre anempfohlen wird. (Joachim Fernau war Mitglied der Waffen-SS und schrieb während des Krieges NS-Propagandatexte.) Auch für die älteren Epochen deutscher Geschichte gilt in diesem Buch: Auch Deutschland hatte zwar seine Schurken und unfähigen Herrscher (der Mensch ist halt schlecht, selbst der deutsche, möchte man hinzufügen), aber Frankreich, England und Habsburg (das in seiner "Hauspolitik" Fernau immer als Antagonist zum vorbildlichen Preußen erscheint) waren im Ganzen dann doch schlimmer. Das kaiserliche Mittelalter erscheint dem Autoren als letzte Ära der Ehrlichkeit, wo danach Renaissance, "echte Frömmigkeit", Geldwirtschaft und Föderalismus alles kaputtgemacht haben. Friedrich der Große ist sein großer Held, und interessanterweise nimmt Fernau sich bei ihm (oder auch Friedrich Barbarossa) die Zeit und Freiheit, selbst seine negativen Eigenschaften als im Gesamtkontext positiv zu bewerten. Dass ihm Vergleichbares zu französischen oder englischen Monarchen oder Staatsmännern einfällt, sehen wir nirgendwo. Bestenfalls wird die Chuzpe eines Napoleon herausgestellt, worauf am Schluss jedoch eine seitenlange Auflistung seines verabscheuungswürdigen Charakters folgt. (Fernaus einzige positive Äußerung über den General und späteren Kaiser lautet: "Napoleon hatte vorzügliche Verwaltungsideen, und sein Gesetzbuch 'Code Napoléon' ist heute noch musterhaft." Friedrich der Große wäre für eine vergleichbare Tat sicherlich auf mehreren Seiten hymnisch von Fernau gefeiert worden.) Dem, was die Generation(en) nach 1945 beschäftigte, stand Fernau mit Unverständnis gegenüber; er begriff nicht, dass das Verhältnis zur eigenen Nation (nicht einmal unbedingt im Sinne des Nationalismus oder Patriotismus) nicht ständig die Hauptrolle für die Deutschen spielen mußte. Deutschlands Nachkriegsjugend, zumal ab den 1960er Jahren, war für ihn eine rettungslos dem Hedonismus verfallene Bande von verzogenen Gören, die sich über das Werk der Eltern und Vorväter lustig machten. Es bleibt der Eindruck eines Autors, der sich seiner anachronistischen Einstellung zwar irgendwie bewusst war, diese aber ausschließlich als Reaktion auf das Versagen der Gegenwart (oder besser gesagt, der Moderne) deutete. Alle berechtigte Kritik an dem, was die Schwächen der Menschen und des Staatswesens ausmacht, ja selbst die unterhaltsame Skizzierung historischer Situationen im Alltagsblick, wird durch diese Verbissenheit und Uneinsichtigkeit konterkariert und hinterlässt letztlich einen schalen Nachgeschmack. Insofern sind die Bücher Joachim Fernaus als historisierende Unterhaltungslektüre zwar gut gemacht, doch sie tragen einen Wahrheitsanspruch vor sich her, der in Verbindung mit einer höchst suggestiven Pseudo-Erklärung "wie die Dinge wirklich waren" als bedenklich bezeichnet werden muß.
Unterhaltsam und anregend - aber bitte nicht zu ernst nehmen 3 von 5 Punkten Fernaus Absicht besteht womöglich gar nicht darin, uns über deutsche Geschichte zu belehren, sondern nur sie anschaulich und realistisch wirken zu lassen. Das ist ein Spiegel, den wir uns gefallen lassen müssen, weil etwas daran stimmt. Wer mehr wissen will, soll das Buch lesen. Als Einstiegswerk in die deutsche Geschichte sollte man es aber nicht verwenden, sondern als sinnvolle Ergänzung - es hilft die Sicht zu relativieren. P.S. Vielfach wurde Fernau schon vorgeworfen, Hitler unberechtigterweise einen Romantiker zu nennen. In Sebastian Haffners, Anmerkungen zu Hitler, fand ich diesen Hinweis zum ersten Mal. Vielleicht müssen wir Normalbürger uns nur von der Vorstellung befreien, Romantiker seien durchweg positiv gestimmte Zeitgenossen - manchmal sind's auch Tyrannen. Eines ist sicher: wer Fernaus Büchlein und das, was darin steckt, mehr als ernst (beinahe persönlich) nimmt, geht ihm auf den Leim: genau in diesen Mitmenschen entdeckte er doch den allzu typischen Teutonen - freudlos, humorlos, proviziell, mit dem Hang zur Verbissenheit.
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Freiwild: Das Schicksal deutscher Frauen 1945 Ingeborg Jacobs Broschiert, 1. Oktober 2009 Verkaufsrang: 21970 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Aufsehenerregende Dokumentation" (HÖRZU/ 02.10.08)
"Einblick in ein Trauma, das bis heute nicht bewältigt ist." (DIE WELT/ 18.10.08/Arielle Fridson)
"Beklemmend und eindrucksvoll." (HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG/ 14.10.08/Ekkehard Böhm)
"Beeindruckender wie bestürzender Band" (LEIPZIGER VOLKSZEITUNG/ 23.10.08/ ski)
"Mit Hilfe dieser Berichte gelingt es der Autorin, ihren Lesern einen Einblick in ein Trauma zu verschaffen, das bis heute nicht bewältigt ist." (BERLINER MORGENPOST/ 24.10.08/ Arielle Fridson)
"Ingeborg Jacobs nun hat ein Buch veröffentlicht, das die Gunst der Stunde nutzt, um unseren Blick auf ein tabuisiertes Thema zu lenken, das nach vorsichtigen Schätzungen mehr als zwei Millionen Frauen betraf. ... Am eindruckvollsten wird das Buch dort, wo es tief in ein Geschehen führt, über das wir uns empören, wenn es sich in Bosnien oder im Kongo wiederholt, und uns nun erinnern müssen, dass einmal die eigenen Mütter und Großmütter davon betroffen waren." (Deutschlandradio Kultur / 14.12.2008 / Bernd Wagner)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Frauen als "Kriegsbeute" - Zeitzeuginnen berichten! 5 von 5 Punkten Schrecklich, entsetzlich und grauenhaft - was deutsche Frauen und Mädchen nach dem Kriegsende erleiden und erdulden mußten! Sie erlebten ein unmenschliches Schicksal, jeder Tag brachte neue Erniedrigung, neues Elend und neue Seelenfolter. Junge Mädchen von 8 Jahren bis zur über 80jährigen Greisin mußten entmenschlichten alliierten Soldaten zu Willen sein. Erbarmungslos wurden sie nicht nur brutal vergewaltigt, nein in vielen Fällen auch mißhandelt, gedemütigt, verstümmelt - und in einigen Fällen nach der Schändung getötet. Über 2 Millionen deutscher Mädchen und Frauen mußten durch eine seelische und körperliche Hölle gehen, welche sie ihr ganzes Leben lang nicht vergessen hatten und nicht vergessen konnten. Unbeschreibliche Qualen belasten noch heute manche Frauenseele. Sie konnten nicht zu Psychiatern und Therapeuten. Sie mußten mit ihrem grausamen Leid selbst fertig werden, mußten überleben, mußten ihre Familie versorgen, ihre Kinder großziehen (oft auch die Kinder, welche aus einer Vergewaltigung stammten) und als Trümmerfrauen ihr Land wieder aufbauen. Diese Berichte und Erzählungen von Zeitzeuginnen machen dem Leser und der Leserin bewußt, was es nach der "Befreiung" bedeuten konnte, ein weibliches Wesen zu sein...was es bedeuten konnte - nur eine hilflose und wehrlose "Kriegsbeute" zu sein! Besonders hervorstechend sind hierbei die völkerrechtswidrigen Gewalttaten der Sowjets (nach den demogogischen Vergewaltigungsaufrufen durch den Russen Ilja Ehrenburg), z.B. in Berlin, Ostpreußen, Pommern, Schlesien - aber auch die Massenvergewaltigungen durch schwarze franzöische Soldaten, wobei alleine in Freudenstadt (Schwarzwald) über 2000 Mädchen und Frauen als Vergewaltigungsopfer zu beklagen waren. Jene Soldaten bekamen sogar einen "Freibrief" durch ihre Kommandanten. Unfaßbar! Ein wichtiges, notwendiges, bewegendes und trauriges Buch. Empfehlenswert!
Menschliche Kriegsbeute 4 von 5 Punkten Der Krieg der Männer neigte sich dem Ende zu, das Leiden der Unschuldigen und Schwächsten hingegen begann erst. Als die Männer der roten Armee ab Okt. 44 dt. Staatsgebiet erreichten, wurden die Frauen Freiwild. Angestachelt durch Hass-Propagandist Ilja Ehrenburg fühlten sich die meisten Männer im Recht, als sie den Frauen Gewalt antaten. Zu wenige der Rotarmisten wie Lew Kopelew oder Alexander Solschynizin traten für die Wehrlosen und Schwachen ein. Daraus ergab sich eine Apokalypse in der die rote Soldateska wütete. Eine Diskussion über verständliche Rache nach erlittenem Leid, Verrohung nach einem erbarmungslosen Krieg oder verdiente kollektive Bestrafung empfinde ich als zynisch und wird dem Leid der Frauen und Mädchen nicht gerecht. Spätestens nach "Anonyma" ist das Tabu des sexuellen Mißbrauch gegen schutzlose Frauen und Kinder gebrochen. Die Autorin schildert den Leidensweg junger Frauen aus den am meisten betroffenen Ostprovinzen des deutschen Reiches. Darin liegt für mich auch der einzige Kritikpunkt. Sexuelle Übergriffe fanden zwar überwiegend und in diesem Ausmaß nur im Osten statt,aber auch den Westalliierten können Übergriffe zur Last gelegt werden. Als Beispiel nenne ich nur die Eroberung von Stuttgart durch die 2. Freifranzösische Armee von Leclerc. Betroffene aus Schlesien, Ostpreussen,Pommern,Mecklenburg und aus den zwei Städten Berlin und Königsberg kommen zu Wort.Ihr Leidensweg ist erschütternd und erzeugt Betroffenheit.Einzig ihr Überlebenswille rettete den Frauen das Leben. Das Buch darf nicht als Aufrechnung sowjet. Leid gegen dt. Leid verstanden werden. Es ist Aufarbeitung eines Verbrechens. Viele Betroffene haben jahrzehntelang geschwiegen und sie müssen endlich darüber sprechen dürfen. Für mich ist es weiterhin Mahnung gegen den Krieg. Krieg bedeutet immer Gewalt auch gegen die Schwächsten und gegen die Frauen. |
Entdecken und Verstehen - Geschichtsbuch. Sekundarstufe I - Berlin - Neubearbeitung: Entdecken und Verstehen - Sekundarstufe I - Berlin - ... - Von der Reichsgründung bis zur Gegenwart Thomas Berger-von der Heide, Petra Bowien, Stephan Burrichter, Heidrun von der Heide, Karl-Heinz Müller, Hans-Gert Oomen, Stephan Warnatsch Broschiert, Mai 2007 Verkaufsrang: 5279 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden -Texte und Materialien knüpfen verstärkt an die Erfahrungswelt der Jugendlichen an - Ein Leitfadentext vermittelt Zusammenhänge und Überblickswissen - Angebote für einen handlungsorientierten Unterricht fördern die Selbsttätigkeit der Lernenden - Regionalgeschichtliche Themen unterstützen alternative Unterrichtsformen (Projekte, Erkundungen) - Historische Arbeitstechniken und Methoden werden altersangemessen eingeübt.
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Werder Bremen Saisonheft 2009/10 - Die Bilanz Werder Bremen Broschiert, 28. Mai 2010 Verkaufsrang: 13600 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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