Deutsche Geschichte

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Seite 7

Verschluss-Sache: Die größten Geheimnisse der DDR - Jan EikVerschluss-Sache: Die größten Geheimnisse der DDR
Jan Eik, Klaus Behling

Taschenbuch, 15. September 2008
     Verkaufsrang: 15600      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Grubenunglücke und gesunkene Schiffe. Theaterskandale und verschwundene Fernsehlieblinge. Leipziger Beat-Revolte und Sophia Loren im Berliner Ensemble. Aber auch Politisches: Ein Außenminister wird als Spion enttarnt, und ein Überläufer aus dem Westen plaudert bei der Stasi. Dazu die private Reise eines Bundeskanzlers mit seiner Gattin nach Dresden. Schlagzeilen, die man zur Zeit des Geschehens in der DDR-Presse und zum Teil auch in den Journalen des Westens vergeblich gesucht hätte. Eik und Behling lüften erneut den Vorhang einer geschlossenen Gesellschaft, berichten von deutsch-deutscher Geheimdiplomatie, erfundenen Attentaten, Machtkämpfen im Politbüro und diskretem Damenbesuch aus Bonn. Das Buch bietet spannende und auch skurrile Geschichten aus einem abgeschlossenen Kapitel deutscher Geschichte.



Fünf Deutschland und ein Leben: Erinnerungen - Fritz SternFünf Deutschland und ein Leben: Erinnerungen
Fritz Stern

Gebundene Ausgabe, 17. September 2007
     Verkaufsrang: 24371      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 29,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Fritz Stern, 1926 in Breslau als Sohn zum Protestantismus konvertierter deutscher Juden geboren und 1938 mit seinen Eltern vor den Nazis in die USA emigriert, ist einer der bedeutendsten Historiker des 20. Jahrhunderts. Dass er zugleich ein großer Schriftsteller ist, der fesselnd zu erzählen weiß, belegt seine überaus lesenswerte Autobiografie Fünf Deutschland und ein Leben. Darin rekapituliert Stern neben seiner eigenen Lebensgeschichte und der Geschichte seiner Familie zugleich die Geschichte der nicht weniger als fünf deutschen Staaten, die er während seines Lebens aus der Nähe und der Ferne studieren konnte. Jahrzehntelang, bekennt der Autor, habe er davor zurückgeschreckt, über seine privaten Erfahrungen zu schreiben -- er „wollte das Fachliche und das Persönliche säuberlich getrennt halten“. Doch nachdem er zum ersten Mal wieder in seiner seinerzeit deutschen Geburtsstadt gewesen sei, die nun zu Polen gehörte, schrieb er darüber einen persönlichen Bericht für seine Kinder. Überschrieben war dieser Bericht „Heimkehr 1979“: ein Titel, der, wie ihm später bewusst wurde, zumindest voller Ironie war, vielleicht sogar Ausdruck einer Selbsttäuschung. Dass er nach all den Jahren seine Geburtsstadt besuchte, erklärt sich der Autor damit, dass er sich wohl „aus irgendeinem Grund davon überzeugen musste, dass mein Elternhaus zerstört war und das Land meiner Geburt nicht mehr existierte“.

Sein Verlustgefühl, so der Autor weiter, sei überlagert gewesen von einer alles beherrschenden Dankbarkeit dafür, dass er in den Vereinigten Staaten eine zweite, bessere Heimat gefunden hatte. Immerhin: Mit diesem Bericht, den Stern im Einführungskapitel dieses Bandes abdruckt, hatte er erstmals sein Prinzip einer strikten Trennung von Fachlichem und Persönlichem gebrochen. Und zum Glück für uns Leser tut er dies auch in diesem Buch, dessen Lektüre sich durch die kluge und erzählerisch gekonnte Verknüpfung von fachlichem Wissen und persönlicher Erfahrungen zu einem beeindruckenden Bildungserlebnis weitet. -- Hasso Greb

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Ein Kaleidoskop der Freude      5 von 5 Punkten
"Diese herrliche Freiheit als wir anfingen 1939 in Amerika", so oder ähnlich ließt man es in einer Buchbesprechung über Fritz Stern und dessen neues Buch "Fünf Deutschland und ein Leben".
Da holt man erst einmal tief Luft und fragt sich, "hä, fünfe deutscheland oder wie?"

Aber, wer diesen Menschen und Autor nur irgendwie einmal gesehen hat (im Fernsehen) bei irgendeiner Preisverleihung- nicht der unbedeutendsten hier im Lande - oder etwas gelesen hat, wie dem auch sei, dieser Mensch hat etwas zu sagen. Und er sagt es treffend gut!

Da haben wir den historisch interessierten, was sage ich, den historisch verwegen denkenden, sich einmischenden Menschen, der einer Kultur zugeneigt ist, der wir nur zustimmen können, einer immer wachen Aufmerksamkeit für das, was menschliches Leben sinnlich macht und damit lebenswert.
So ist es z.B. aber erstaunlich, daß er sich in seinen Betrachtungen in diesem Buch in Bezug auf Religiöses mehr vom protestantischen Gedankengut tragen läßt als vom beispielsweise katholischen (wo doch diese Religion allein schon durch Gesang und Weihrauch Sinnhaftes verströmt).
Dies jedoch nur am Rande erwähnt.

Sein der deutschen Geschichte entgegenkommendes Interesse in Richtung Literatur (und damit dem Wesen unserer deutschen Kultur schlechthin)scheint mir indessen nicht ungefährdet zu sein.
So haben z.B. der Autor des "Simplicissimus" oder Novalis in "Die Christenheit oder Europa", ja selbst Marx und Engels im "Manifest der Kommunistischen Partei" Deutschland als besonders wichtig und für die Zukunft bedeutsam gesehen. Wie voraussehend diese Autoren! Und Heinrich Heine dagegen in "Deutschland, ein Wintermärchen" ?
So ist es also, Deutschland endweder als Hervorbringer von "Dichtung und Wahrheit" oder von "Leid und Tragödie" ?
Da sei Gott davor! Denn diese Tragödie wurde auch (und wird hoffentlich nicht wieder!) von kulturell angetanen Personen bewußt oder unbewußt vorbereitet. Die Namen sind bekannt, und Ezra Pound oder auch Stefan George werden bei genauem Hinsehen wohl als Deuter in eine eigenartige Zukunft gesehen werden müssen.

Ich trage dies bei zu allgemeinen Beachtung bei allem. Man kann halt selbst für gute Schriftsteller niemals die Hand ins Feuer legen, ob sie nicht doch Schaden anrichten.
Und trotzdem liest man natürlich gerne und vor allem solche Bücher wie dieses (oder Heinricht Heines), denn Spaß muß sein.

Deutschland bei Napoleon beginnen zu lassen, dieser Hinweis gefällt mir und die Beschäftigung mit dem Judentum ebenfalls, wie auch die Betrachtungen über Bismarck in Buchform mir demnächst ein Vergnügen sein werden.

Die Hinwendung zur Heimat, zumal in Richtung Breslau, d.h. rechts der Oder ist für mich persönlich wichtig. Allerdings liegt meine Heimat bei Stettin und Alfred Döblin ist deshalb z.B. literarisch und auch sonst wichtig für mich. Es ist immer wieder erstaunlich beim Lesen, wieviel der Autor auf eine Seite bringt. Da ist jeder Satz langsam zu lesen und immer wieder blitzt die Freude an der schriftlichen Arbeit durch, einer Arbeit, die eine Gedankenschnelle und Präzision in sich weiß und die auf dem Sprung ist, dies witzig zu bekunden. Alle Begegnungen, alle Betrachtungen tragen den Stempel einer wunderbaren Begabung in schriftstellerischer Hinsicht. Das ist nicht immer der Fall bei Historikern und deshalb hier besonders hervorzuheben. Wer an europäischer Geschichte, besonders der deutschen und wer an globaler Entwicklung der neueren Zeit interessiert ist, der hat in diesem Werk eine Fundquelle gefunden, die immerwährend zu sprudeln scheint.

Fritz Stern liebt seine Heimat und er liebt die USA in ihrer Freiheitssucht, und die Wurzeln der USA sind auch europäischer Natur.
Was daraus werden kann, sollte zusammen gesehen und zusammen unternehmend angegangen werden, ohne allzugroße Vorbehalte. Die Deutschen können die Verdienste und Sünden der Welt einschätzen, sie werden sich politisch äußern (Schröder und der Irak-Krieg) oder gegenüber einer undiskutablen Israel-Palästina-Politik wie zur Zeit, aber sie werden niemals mehr die Stellung einnehmen, die eine "zu breite Brust" bedeutet. Dazu haben sie zuviel gelitten und das haben sie gelernt (das Leiden!). Die einstmals viel beschworene militärische Stärke Deutschlands beim Angriff auf Polen seinerzeit mit Hilfe der Sowjetarmee spricht ja die eigentliche Wahrheit über unseren unwiderstehlichen Mut aus. Deswegen ist jegliches Hochgefühl militärischer Macht für alle Staaten dieser Erde illusorisch, was dankenswerter Weise auch zwischen den Zeilen dieses Buches zu lesen ist.

Fritz Stern hat den Bogen geschlagen, den jeder fühlende und denkende Mensch schlagen sollte, bevor er sich (hoffentlich nicht zu bald!) verabschiedet, er ist angekommen.



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Hans und Grete: Bilder der RAF 1967-1977 - Astrid ProllHans und Grete: Bilder der RAF 1967-1977
Astrid Proll

Taschenbuch, Dezember 2004
     Verkaufsrang: 17304      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Die RAF und ihre Bilder Einzigartige, teils kaum bekannte Dokumente
Die Fotos von Ulrike Meinhof auf dem Gefängnishof, der entführte Arbeitgeberpräsident Hanns-Martin Schleyer vor dem RAF-Symbol, der nach einem Hungerstreik bis zum Skelett abgemagerte Holger Meins auf dem Totenbett sind längst ins kollektive Bildgedächtnis der Deutschen eingegangen. Bedeutende Künstler wie Gerhard Richter haben sich in ihrem Werk auf sie bezogen. Diese aktualisierte und erweiterte Neuausgabe des vielbeachteten Bildbandes von 1998 enthält neben den legendären Motiven erstmals auch die letzten Fotos von Gudrun Ensslin und Andreas Baader, aufgenommen mit einer heimlich ins Gefängnis geschmuggelten Minox. Astrid Proll reflektiert in ihrem Text neben ihrer eigenen Zeit bei der RAF auch die Bilder, die die RAF inszeniert, beschworen und hinterlassen hat. Heute ist die RAF "Kult", die politische Revolte gegen das Establishment wurde zur Grundlage einer reinen Ästhetisierung gemacht. "Prada-Meinhof" hieß das sinnentleerte Schlagwort, viele der in diesem Band versammelten Fotos fanden sich auf T-Shirts und Plattencovern wieder - ein Grund mehr, sich die bedrückende Atmosphäre der "bleiernen Zeit" anhand dieses Bandes wieder zu vergegenwärtigen.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Einzigartige Zeitdokumente      5 von 5 Punkten
Der Bildband "Hans und Grete" enthält einzigartige Bilder der ersten Generation der RAF. Astrid Proll, Ex-Mitglied der ebendieser, gelang eine hervorragende Zusammenstellung von Dokumenten, die eine ideale Ergänzung zur sonstigen Literatur zum Thema Rote Armee Fraktion bilden.
Die Fotos geben Einblicke in die anfängliche Selbstinszenierung der Mitglieder um Andreas Baader (Deckname Hans), Gudrun Ensslin (Deckname Grete), Ulrike Meinhof, Horst Mahler u.a.

Die Dramatisierung durch Auswahl der Bilder, die Leben und Sterben in der Zeit der "Stadtguerilla" zeigen, lassen den Betrachter, wenn auch sehr subjektiv, in die Geschichte der RAF eintauchen, sodass sich dem Betrachter ein zwar lückenhafter, wenngleich eindrucksvoller Film eröffnet. Ich kann "Hans und Grete" jedem empfehlen, welcher sich schon einen Überblick über die RAF verschafft hat, da einige Fotos aus ihrer "PR-Abteilung" zu stammen scheinen.

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1939 - Der Krieg, der viele Väter hatte: Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg - Gerd Schultze-Rhonhof1939 - Der Krieg, der viele Väter hatte: Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg
Gerd Schultze-Rhonhof

Gebundene Ausgabe, Oktober 2007
     Verkaufsrang: 26591      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 34,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Was hat die Generation meines Vaters dazu bewogen, nur 20 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg Adolf Hitler in einen neuen Krieg zu folgen?
Die Suche des Autors nach einer Antwort führt zu überraschenden Ergebnissen. Dokumente beteiligter Außenministerien, Notizen und Memoiren englischer, französischer, italienischer und amerikanischer Regierungschefs, Minister, Diplomaten und Armeeoberbefehlshaber belegen: Es war eine ganze Anzahl von Staaten, die den Zweiten Weltkrieg angezettelt haben. Zusammenhänge werden deutlich, die bislang schlichtweg übergangen wurden. "Dieser Krieg", so Schultze-Rhonhof, "hatte viele Väter". Vieles in unserer deutschen Geschichte zwischen 1919 und 1939 ist ohne Kenntnis des zeitgleichen Geschehens in anderen Ländern nicht zu verstehen, zu eng greifen oft Wirkung und Wechselwirkung ineinander. Doch es ist nicht allein die zeitgleiche Geschichte unserer Nachbarvölker, die den Kriegsbeginn beeinflußt hat, es ist auch - und das nicht unerheblich - die gemeinsame Vorgeschichte der streitenden Parteien. Der israelische Botschafter in Bonn, Asher ben Nathan, antwortete in einem Interview auf die Frage, wer 1967 den 6-Tage-Krieg begonnen und die ersten Schüsse abgegeben habe: "Das ist gänzlich belanglos. Entscheidend ist, was den ersten Schüssen vorausgegangen ist." So hat fast jede Geschichte ihre Vorgeschichte.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 19 Bewertungen)

1939 - Der Krieg, der viele Väter hatte      5 von 5 Punkten
Akribisch recherchiertes Buch über den Weg zum 2.Weltkrieg.
Der Autor hat sich dabei sehr viel Mühe gemacht, gibt Quellen an und stellt nicht bloße Vermutungen an.
Dieses Buch sollte Pflichtstoff im Schulunterricht sein.
Auch so manchem Politiker und Mediengewaltigem sollte man dieses Buch verordnen.
Es liest sich vielfach spannender als ein Krimi und stellt mit Sicherheit das geschichtliche Weltbild vieler Bundesdeutscher auf den Kopf.
Absolut empfehlenswert für Menschen die sich gern selbst noch ein Bild machen möchten !


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Abiturwissen Geschichte Deutschland im 19. Jahrhundert: Prüfungsrelevanter Stoff auf den Punkt gebracht. Musterklausur. Systematische Zusammenfassungen - Georg BemmerleinAbiturwissen Geschichte Deutschland im 19. Jahrhundert: Prüfungsrelevanter Stoff auf den Punkt gebracht. Musterklausur. Systematische Zusammenfassungen
Georg Bemmerlein

Broschiert, Januar 2006
     Verkaufsrang: 63127      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Perfekt für's Abitur!!!!!!      5 von 5 Punkten
Dieses Buch ist ein "Muß" für das Abitur in Geschichte. Die Informationen sind leicht verständlich, übersichtlich gegliedert und vollständig.

Damit kann das Abitur einfach nicht schief gehen.

Für den Grund- und den Leistungskurs      5 von 5 Punkten
Dieses Buch ist sowohl für die Vorbereitungen auf das Abitur als auch auf die Klausuren bestens geeignet, weil es den durchgenommen Stoff übersichtlich und leichtverständlich darstellt, ohne auf wichte Ereignisse zu verzichten. Das Buch ist sowohl für den grund- als auch für den Leistungskurs geeignet. Bei Kombiniertem Leistungskurs (Geschichte/Sozialkunde) ist nur ca. die Hälfe des Buches für das Abitur/Klausuren nötig.

Sehr empfehlenswert      5 von 5 Punkten
Dieses Buch ist für alle Oberstufenschüler, die im Fach Geschichte geprüft werden, wärmstens zu empfehlen. Es enthält alle prüfungsrelevanten Informationen in knapper, übersichtlicher, einfach zu verstehender Form. Die vielen Randbemerkungen und Quellenangaben sind eine große Hilfe beim Vertiefen eines Sachgebietes. Dieses Buch sollte keinem Oberstufenschüler fehlen.



Russisches Tagebuch - Anna PolitkowskajaRussisches Tagebuch
Anna Politkowskaja

Broschiert, Juni 2008
     Verkaufsrang: 97305      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Das Vermächtnis der Anna Politkovskaja Das »Russische Tagebuch« entstand zwischen Dezember 2003 und September 2005. Anna Politkovskajas Aufzeichnungen beginnen mit Putins Kampagne zu seiner Wiederwahl und enden mit der eindringlichen Frage: Habe ich Angst? Bis zur Selbstaufgabe engagiert, persönlich und mit Blick für das Schicksal des Einzelnen, beschreibt sie im »Russischen Tagebuch« die Politik ihres Landes dieser zwei weichenstellenden Jahre. Dabei geht es ihr um politische Ereignisse ebenso wie um die Stimmung in der Be-völkerung. Ein Bericht aus erster Hand, der wagt, was in Putins Russland lebensgefährlich ist: die Wahrheit. So zeigt Anna Politkovskaja nicht nur die Verbrechen der russischen Armee in Tschetschenien, sondern auch jene an den russischen Soldaten und den Kampf ihrer Mütter um die Rechte und Würde ihrer Söhne. Sie prangert Putins »starken Staat« an und schildert das Klima der Resignation, der Angst und der Rechtlosigkeit.Immer wieder beklagte Anna Politkovskaja die Blindheit und mutwillige Ignoranz des Westens gegenüber den Missständen in ihrer Heimat. Nun, da sich die Welt betroffen zeigt und um sie trauert, sollten wir endlich hören, was sie zu sagen hat. Buchpräsentation und Gedenkveranstaltung auf der Leipziger BuchmesseAnna Politkovskaja wurde 1958 geboren. Sie war die bekannteste russische Journalistin, mit ihren Berichten und Reportagen über Tschetschenien erlangte sie Berühmtheit und wurde mit zahlreichen Preisen geehrt. Sie arbeitete für die Moskauer Zeitung »Novaja Gazeta« und verbrachte seit dem Anfang des zweiten Tschetschenien-Krieges im September 1999 viele Monate als Korrespondentin in der Kaukasus-Republik. Am 7. Oktober 2006 wurde Anna Politkovskaja in Moskau erschossen - an Putins Geburtstag.Im DuMont Literatur und Kunst Verlag erschienen 2003 ihre Dokumentation »Tschetschenien. Die Wahrheit über den Krieg« und 2005 das Buch »In Putins Russland«.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Ein bewegendes Dokument einer engagierten und furchtlosen Frau      5 von 5 Punkten
Als die engagierte russische Journalistin Anna Politkovskaja am 7. Oktober 2006 in Moskau erschossen wurde, da wurde ihr Name plötzlich rund um den Globus bekannt. Man hat ihren Tod immer wieder in Zusammenhang gebracht mit dem russischen Geheimdienst, und obwohl man in einer "Halbdiktatur", wie Politkovskaja Putins Russland nennt, einen Mord nicht wirklich aufklären kann, dürfte ziemlich klar sein, dass vielleicht sogar Putin selbst, in der Art, wie Despoten das tun, den direkten oder indirekten Auftrag zu diesem Mord erteilt hat. Die Aufregung in der westlichen Öffentlichkeit war heftig, aber kurz. Zu sehr ist leider die herrschende Politik den wirtschaftlichen Interessen verfallen, als dass sie Kraft gehabt hätte, hier wirklich auch nachdrücklich zu protestieren. Die Art und Weise, wie sich ein deutscher Exkanzler, Gerhard Schröder, hier hat "einkaufen" lassen mit seinen millionenschweren Beraterverträgen für Gasprom, ist beschämend. Wohltuend dagegen, wie Angela Merkel immer wieder sich eines kritischen Tons gegenüber Wladimir Putin bedient, der in diesen Wochen sich zu einem wirklichen Despoten echt russischer Provenienz zu entwickeln scheint.

Einer kleinen, kritischen Öffentlichkeit in Deutschland war Anna Politkovskaja schon seit Jahren bekannt. Ebenfalls im Dumont-Verlag erschien schon 2003 ihre Dokumentation "Tschetschenien. Die Wahrheit über den Krieg" und dann 2005 das Buch "Putins Russland", in dem sie genau beschrieb, wie Putin seine Macht ausgebaut hat und dass er vor nichts zurückschreckt, um sie zu sichern.

Ihr jetzt mit einem berührenden Vorwort der ehemaligen ARD-Korrespondentin in Moskau und jetzigen Leiterin der Monitor"-Redaktion des WDR, Sonja Mikich eingeleitetes Tagebuch umfasst den Zeitraum von Dezember 2003 bis zum Herbst 2005. Lückenlos wird hier eine innenpolitische Situation dokumentiert, die in den westlichen Medien nie so kritisch und nüchtern beschrieben wurde. Deutlich wird die Art und Weise, wie das "System Putin" funktioniert und mit welchem dramatischen Verlust von Grund- und Menschenrechten es bezahlt wird. Eine Presse, die immer stärker scharfen Restriktionen unterworfen und wenn diese nicht zur Disziplinierung helfen, auch kurzerhand gleichgeschaltet oder verboten wird, ist nicht mehr fähig, größeren Widerstand entgegenzusetzen. Tut sie es doch, müssen ihre Vertreter damit rechnen, es mit dem Leben zu bezahlen.

Das Buch ist ein bewegendes Dokument einer engagierten und furchtlosen Frau. Nach seiner Lektüre und auch nach der Bewertung der jüngsten Nachrichten aus Russland fragt man sich, ob dieses Volk und Land überhaupt fähig ist zu einem demokratischen Gemeinwesen, oder ob es, wie es Rudi Dutschke in einen Aufsatz 1977 einmal formuliert hat, so stark seiner halbasiatischen Produktionsweise verhaftet ist, geschuldet seiner schier unvorstellbaren Flächen und Dimensionen auf der Landkarte, dass es immer anfällig ist für zaristische und despotische Entwicklungen, die nur noch Einzelpersonen das ausrücken lassen, was in einem demokratischen Land Parteien, eine unabhängige Presse und andere kulturelle und religiöse Organisationen und Bewegungen tun.

Sonja Mikich scheint das ähnlich zu sehen, wenn sie am Ende ihres Vorwortes schreibt:
"Mich berührte der Mord an Anna Politkovskaja besonders, weil sie unerschrocken und uneitel vorlebte, dass Journalismus und humanistische Werte sehr wohl etwas miteinander zu tun haben. Ein Vorbild, vor dem ich mich gern verneige. Ich muss nur ihr Gesicht erinnern, scharfsinnig, klar, schön, bewusst. Sie lehrt bis weit in die Zukunft hinein: Russland ist nicht nur Beute der zynischen Elite. Nicht nur eine von 'Plünderern und Invaliden' bevölkerte Gesellschaft. Russland ist auch eine Frau, die die Kommandozentralen herausforderte - so gut wie im Alleingang."



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Der Sächsische Bildungsplan: Ein Leitfaden für pädagogische Fachkräfte in Krippen, Kindergärten und Horten sowie für Kindertagespflege - Der Sächsische Bildungsplan: Ein Leitfaden für pädagogische Fachkräfte in Krippen, Kindergärten und Horten sowie für Kindertagespflege

Broschiert, Oktober 2007
     Verkaufsrang: 28747      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Diese Broschüre enthält den aktuellen Bildungsplan samt der soeben veröffentlichten Ergänzung für die Bildungsarbeit in Hort und Kindertagespflege.



50 Jahre Popmusik - 1968. Buch und CD. Ein Jahr und seine 20 besten Songs (Sueddeutsche Zeitung/Discothek): Ein Jahr und seine 20 besten Songs - 50 Jahre Popmusik - 1968. Buch und CD. Ein Jahr und seine 20 besten Songs (Sueddeutsche Zeitung/Discothek): Ein Jahr und seine 20 besten Songs

Gebundene Ausgabe, 10. Juni 2005
     Verkaufsrang: 31829      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Eine 50-bändige Buchreihe mit 50 Musik-CDs à 20 Songs präsentiert die Highlights aus fünfzig Jahren Popmusik. ESSAY: "DIE VOLKSREPUBLIK DES ROCK'N'ROLL" - Johannes Waechter über das Jahr 1968 Auf einmal schien ein Umsturz zum Greifen nahe. In Berlin, Paris und Chicago forderten protestierende Studenten die Mächtigen heraus, so wie der Vietcong in Südostasien die US-Armee. Die Beatles sangen "Revolution", die Rolling Stones "Street Fighting Man" und einen Sommer lang galt der Rock 'n'Roll als wichtigste Waffe im Kampf gegen das Establishment. Naiv, oder?
DIE BILDER DES JAHRES: KRAWALLE, LANGE HAARE, VIETNAM
DAS FUNDSTÜCK: INTERVIEW MIT FRANK ZAPPA Ein Interview mit Frank Zappa in der deutschen Zeitschrift "Konkret"? Das war außergewöhnlich. Man kannte hier zwar die Platten der neuen Hippie-Rockstars aus den USA, doch viel mehr wusste man nicht über sie. Und nun tat der finster dreinblickende Bürgerschreck Zappa seinen Fans auch noch den Gefallen, deftige Polit-Parolen zu verbreiten. Von seinen Ansichten zu Sex ganz zu schweigen. So einen hängte man sich gerne aufs Klo!
DIE 20 SONGS DES JAHRES: JERRY BUTLER BIS DOROTHY LOVE COATE
Tracklist: 01 Jerry Butler – Only The Strong Survive 02 The Byrds – Wasn’t Born To Follow 03 Van Morrison – The Way Young Lovers Do 04 Hildegard Knef – Nichts Haut Mich Um – Aber Du 05 Dusty Springfield – Son Of A Preacher Man 06 The Band – This Wheel’s On Fire 07 Blue Cheer – Second Time Around 08 Fleetwood Mac – Black Magic Woman 09 Tammy Wynette – Stand By Your Man 10 Townes Van Zandt – Waitin’ Around To Die 11 Randy Newman – I Think It’s Going To Rain Today 12 Johnny Cash – Folsom Prison Blues (Live) 13 Marcos Valle – Crickets Sing For Anamaria 14 Staple Singers – Long Walk To D.C. 15 Aretha Franklin – I Say A Little Prayer 16 Love – Alone Again Or 17 Desmond Dekker – Israelites 18 Caetano Veloso – Alegria, Alegria 19 James Brown – Cold Sweat (Live) 20 Dorothy Love Coates – Strange Man


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

50 Jahre Musikgeschichte      5 von 5 Punkten
Die Bücher sind sehr schön aufgemacht, haben ein handliches Format, Inhaltlich interessant, kurzweilig und informativ geschrieben, schöne Fotos zu jeweiligen Jahresthemen (auch außerhalb des musikalischen Geschehens) und die Zusammenstellungen der ersten CDs lassen auf viele spannende - weil oft nicht die üblichen, sondern nicht so "abgenutzte" Titel kompiliert wurden - hoffen. Wenn die restlichen Ausgaben das Niveau der ersten Titel halten, hat man in der Tat einen guten 50jährigen Überblick und eine tolle Song-Sammlung. Empfehlenswert!


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Sturmgeschütze - Die Panzer der Infanterie. Die dramatische Geschichte einer Waffengattung 1939-1945 - Franz KurowskiSturmgeschütze - Die Panzer der Infanterie. Die dramatische Geschichte einer Waffengattung 1939-1945
Franz Kurowski, Gottfried Tornau

Gebundene Ausgabe, 1. Juli 2006
     Verkaufsrang: 55640      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Zu den erfolgreichsten Waffen des deutschen Heeres von 1939 bis 1945 zählten die deutschen Sturmgeschütze. An den Schwerpunkten des Kampfes zur unmittelbaren Unterstützung der Infanterie eingesetzt, wurden sie zum gefährlichen Gegner feindlicher Panzerverbände. Feuerkraft und Beweglichkeit in Verbindung mit geringer Fahrzeughöhe und starker Frontpanzerung waren die wesentlichen Merkmale, die beim Gegner besonders gefürchtet waren. In Wort und Bild haben die beiden Autoren Franz Kurowski und Gottfried Tornau in mühevoller Kleinarbeit diese einmalige Dokumentation geschaffen, die ein umfassendes Bild von Wirkung und Einsatz der Sturmartillerie vermittelt und von den Männern berichtet, die diese Waffe zum Erfolg führten. Die Bild- und Textdokumentation der Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes und höherer Stufen der Sturmartillerie rundet dieses Werk ab.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Preiswert und gut, aber mit einigen Schwächen      4 von 5 Punkten
Bei diesem Preis kann man sicherlich nicht viel falsch machen. Den Leser erwartet eine Chronik der Einsätze von Sturmgeschützeinheiten von 1940-1945, wobei die Einsätze an der Ostfront abgedeckt werden. Einige Erwähnungen von Frankreich, Griechenland, Italien und später der Westfront runden das Ganze ab.

Die erste Schwachstelle ist meiner Meinung nach ein wenig der uneinheitliche Schreibstil. Zu Begin des Krieges (als es kaum Sturmgeschützeinheiten gab) werden die Einsätze noch sehr detailiert wiedergegeben um Platz zu füllen. Später liest man wieder und wieder (fast) das Gleiche für zig verschiedene Einheiten, z.B. bei Zusammenbruch der Heeresgruppe Mitte 1944, was ermüdet, aber zur Vollständigkeit natürlich dazugehört.

Die zweite Schwachpunkt ist für mich die Parteilichkeit. Wieder und wieder wird der heroische Kampf der deutschen Sturmgeschütztruppen betont und ein wenig Legendenbildung und Heldenverehrung betrieben, indem mutige Einsätze einzelner Soldaten oder Abteilungen herausgestellt werden, welche oft mit einem "dafür erhielt xyz am dd.mm.jjjj das Ritterkreuz/Deutsche Kreuz in Gold" enden. Aber das muss man wohl in Kauf nehmen, wenn Herr Tornau ebenfalls Ritterkreuzträger und Kommandeur einer Sturmgeschützabteilung war.

Im Anhang des Buches finden sich dann diverse Anhänge, welche subjektiv jedoch Vollständigkeit bzw. Erklärungen vermissen lassen. Von (angerissenen) Einsatzgrundsätzen der Sturmartillerie, über Einheitengliederungen, über eine Portraitgalerie vieler Ritterkreuzträger der Sturmartillerie bis hin zu einer Liste von Wehrmachtsberichten, in denen Sturmartilleristen bzw. Einheiten davon genannt werden. Hier wird kurz erwähnt, dass viele der darin genannten Soldaten später gefallen sind und sogar die Namen derer aufgeführt. So eine Übersicht hätte ich mir auch für die Portraitgalerie gewünscht, welche dahingehend offenbar unvollständig ist.

Dennoch: für 15eur erhält man einen sehr umfangreichen Überblick über die Einsätze der Sturmgeschütze in einem hochwertigen Buch und es ist damit auf jedenfall eine Empfehlung wert.

Eine lesenswerte Einsatzgeschichte      5 von 5 Punkten
Wie schon anhand meiner Überschrift deutlich wird, behandelt dieses Buch von Kurowski/Tornau in erster Linie und ausführlich die Einsätze der Sturmartillerie-/Sturmgeschützeinheiten der deutschen Wehrmacht und lediglich in zweiter Linie (also nur am Rande) deren technische Entwicklung (wer mehr über diese wissen möchte, den verweise ich auf das entsprechende Buch von Walter J. Spielberger). Die vorliegende Einsatzgeschichte der Sturmartillerie/-geschütze ist eine preiswerte und dazu erweiterte Neuauflage eines längst vergriffenen Titels (erschienen seinerzeit im Motorbuch Verlag), welches lange Zeit nur antiquarisch zu einem hohen Preis zu erstehen war. Der Text in diesem Buch wird ergänzt durch eine Vielzahl von Fotos, die dem Leser das Geschehen plastisch näher bringen. Ich kann allen militärhistorisch interessierten Lesern nur empfehlen dieses schwere Buch (nahezu 400 Seiten im DIN A 4 Format) zu erwerben.


Der Nationalsozialismus. Dokumente 1933-1945 - Der Nationalsozialismus. Dokumente 1933-1945

Sondereinband, Februar 2004
     Verkaufsrang: 73734      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Die Erfahrung hat gelehrt, daß geschichtliche Ereignisse erst in gehörigem Abstand interpretiere und sachlich dargestellt werden können. Aus diesem Grunde unterlagen auch viele Publikationen über das Phänomen des Nationalsozialismus tendenziösen Einflüssen und begegneten dadurch zum Teil dem Widerstand der Leserschaft. Wir haben daher versucht, die politischen Ereignisse der jüngsten deutschen Vergangenheit selbst sprechen zu lassen. Die Dokumente, die Waleher Hofer, Professor für Neuere Geschichte an der Universität Bern, zusammengestellt und kommentiert hat, sprechen eine beredte Sprache. Jeder Satz hat authentischen Aussagewert und steht für eine menschliche und politische Haltung, die als abschreckendes Exempel der Gegenwart vor Augen geführt werden muß. Wir hoffen, daß dieses Brevier der Unmenschlichkeit, das zugleich die Kräfte eines anderen, besseren Deutschland beschwört, seine Wirkung auf die Leser nicht verfehlen wird.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

eine schon etwas veraltete Dokumentation      3 von 5 Punkten
Zu 8 Themenbereichen stellte Hofer jeweils Dokumente zusammen. Eine solche Zusammenstellung ist praktisch für den Leser, denn er begegnet hier mit geringem Aufwand einzelnen Quellen im Originaltext. Seit der ursprünglichen Ausgabe von 1957 scheint das Buch nicht mehr überarbeitet worden zu sein (ich habe den Nachdruck von 1992). Die einzelnen Erläuterungen Hofers entsprechen somit nicht mehr dem gegenwärtigen Forschungsstand, und natürlich könnte die Auswahl durch manches seither Entdeckte ergänzt werden. So wäre etwa beim Bereich „Nationalsozialismus und Christentum" auf den NS-kritischen Baptistenpastor Arnold Köster hinzuweisen, als einem seltenen Beispiel eines mutigen Predigers, der bewahrt blieb.
Hofers Urteile in seinen den Dokumenten vorangestellten Erläuterungen klingen pointiert, etwa wenn in seinen Worten Martin Bormann „der schärfste Antichrist unter den Führern des Regimes" war (S.125). Meiner Meinung nach sind manche Urteile einseitig; so überschätzte Hofer den kirchlichen Widerstand, in Ausmaß und Intensität. Denn er schreibt: „Ganz folgerichtig steigerte sich der kirchliche Widerstand so zum politischen Widerstand. Der Kampf um kirchliche und religiöse Rechte wurde mit innerer Notwendigkeit zum Kampf um Menschenrechte schlechthin." (S.126)


Der Nationalsozialismus. Dokumente 1933-1945 - Der Nationalsozialismus. Dokumente 1933-1945

Sondereinband, Februar 2004
     Verkaufsrang: 73734      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Die Erfahrung hat gelehrt, daß geschichtliche Ereignisse erst in gehörigem Abstand interpretiere und sachlich dargestellt werden können. Aus diesem Grunde unterlagen auch viele Publikationen über das Phänomen des Nationalsozialismus tendenziösen Einflüssen und begegneten dadurch zum Teil dem Widerstand der Leserschaft. Wir haben daher versucht, die politischen Ereignisse der jüngsten deutschen Vergangenheit selbst sprechen zu lassen. Die Dokumente, die Waleher Hofer, Professor für Neuere Geschichte an der Universität Bern, zusammengestellt und kommentiert hat, sprechen eine beredte Sprache. Jeder Satz hat authentischen Aussagewert und steht für eine menschliche und politische Haltung, die als abschreckendes Exempel der Gegenwart vor Augen geführt werden muß. Wir hoffen, daß dieses Brevier der Unmenschlichkeit, das zugleich die Kräfte eines anderen, besseren Deutschland beschwört, seine Wirkung auf die Leser nicht verfehlen wird.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

eine schon etwas veraltete Dokumentation      3 von 5 Punkten
Zu 8 Themenbereichen stellte Hofer jeweils Dokumente zusammen. Eine solche Zusammenstellung ist praktisch für den Leser, denn er begegnet hier mit geringem Aufwand einzelnen Quellen im Originaltext. Seit der ursprünglichen Ausgabe von 1957 scheint das Buch nicht mehr überarbeitet worden zu sein (ich habe den Nachdruck von 1992). Die einzelnen Erläuterungen Hofers entsprechen somit nicht mehr dem gegenwärtigen Forschungsstand, und natürlich könnte die Auswahl durch manches seither Entdeckte ergänzt werden. So wäre etwa beim Bereich „Nationalsozialismus und Christentum" auf den NS-kritischen Baptistenpastor Arnold Köster hinzuweisen, als einem seltenen Beispiel eines mutigen Predigers, der bewahrt blieb.
Hofers Urteile in seinen den Dokumenten vorangestellten Erläuterungen klingen pointiert, etwa wenn in seinen Worten Martin Bormann „der schärfste Antichrist unter den Führern des Regimes" war (S.125). Meiner Meinung nach sind manche Urteile einseitig; so überschätzte Hofer den kirchlichen Widerstand, in Ausmaß und Intensität. Denn er schreibt: „Ganz folgerichtig steigerte sich der kirchliche Widerstand so zum politischen Widerstand. Der Kampf um kirchliche und religiöse Rechte wurde mit innerer Notwendigkeit zum Kampf um Menschenrechte schlechthin." (S.126)


Studien über die Deutschen: Machtkämpfe und Habitusentwicklung im 19. und 20. Jahrhundert - Norbert EliasStudien über die Deutschen: Machtkämpfe und Habitusentwicklung im 19. und 20. Jahrhundert
Norbert Elias

Taschenbuch, Dezember 1992
     Verkaufsrang: 50752      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 17,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Elias' Studien über die Deutschen sind Beiträge zu einer "Biographie Deutschlands", jeweils konzentriert auf die Wilhelminische Gesellschaft, die Weimarer Republik, den Hitlerstaat und die Bundesrepublik. Charakteristisch für den Autor ist auch hier die Zusammenschau von Vorgängen der Staatsbildung und der Bildung sozialer Persönlichkeitsstrukturen der Individuen. Der Blick für die Besonderheiten deutscher Entwicklungen wird geschärft durch Vergleiche mit anderen Ländern. Elias beobachtet die Gegebenheiten im Kontext sowohl langfristiger Prozesse als auch der Machtverhältnisse verschiedener Gruppen innerhalb der Gesellschaft. Ein gemeinsames Grundmotiv aller Studien findet sich in der Frage nach den spezifisch deutschen Traditionen, die den Ausbruch der Barbarei in der Nation von Goethe, Kant und Schiller möglich gemacht haben (und wieder möglich machen könnten). Elias spricht explizit davon, daß ihm sein Lebensthema, die Erforschung von Zivilisationsprozessen, durch diese Erfahrung a ufgegeben wurde: "Hinter den hier veröffentlichten Untersuchungen steht - halb verborgen - der Augenzeuge, der nahezu neunzig Jahre lang den Gang der Ereignisse miterlebt hat."

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Inhalt      4 von 5 Punkten
Die Passagen "Veränderungen europäischer Verhaltensstandards" und "Zivilisation und Gewalt" vorgestellt finden sich in Norbert Elias' Buch "Studien über die Deutschen". Es standen und stehen dabei vor allem die Zivilisationstheoretischen und -kritischen Aspekte im Mittelpunkt des Interesses.
Elias' Theorie bietet eine Antwort auf die Frage nach dem Verhältnis von Kultur und Barbarei. Vor dem hier aufgezeigten Hintergrund wird es möglich, die in der Menschheitsgeschichte immer wieder auftretenden Akte von Gewalt zu begreifen. Elias als Überlebendem des zweiten Weltkrieges geht es dabei auch darum, den deutschen Faschismus mit seiner in Worten kaum mehr zu beschreibenden Grausamkeit einzuordnen. Die Gewalttaten auf der einen Seite zwar verstehen zu können, auf der anderen Seite aber deshalb nicht die Annahme fallen zu lassen, daß es einen vernunftgeleiteten und fortschreitenden Prozeß menschlicher Zivilisation gibt, dieser schmale Grat läßt sich mit Hilfe von Elias' Überlegungen beschreiten.


Kleiner kölscher Kosmos: Kurioses über Köln - Stephan MeyerKleiner kölscher Kosmos: Kurioses über Köln
Stephan Meyer

Gebundene Ausgabe, Juni 2005
     Verkaufsrang: 67798      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Der kleine kölsche kosmos ist eine Sammlung von über 160 Listen, Tabellen und kurzen Texten. Auf 112 Seiten sind Namen, Zahlen und Anekdoten zusammengestellt. Hier ein paar Themenbeispiele:
- Die Glocken des Doms mit Gewicht, Umfang und Schlagton - Das Rezept für Kölsche Kaviar - Eine Übersicht über die Nationalitäten in Köln - Technische Daten zum RheinEnergieStadion - Die Titel der Köln-Tatort-Folgen - Eine Übersicht über die Kölner Brücken - Die Unterscheidung von Zappes und Köbes - Einige Daten zum Hausboot der Kelly-Family - Die Zuflüsse des Rheins - Alle Kölsch-Sorten auf einen Blick
Kurze Texte und kompakte Informationen, leichte (aber nicht seichte) Lektüre, ein Buch für das Aha-Erlebnis und zum Schmunzeln.
Wussten Sie zum Beispiel, dass Joseph Beuys am Dombau beteiligt war oder dass 47 % der Kölner Haushalte Einpersonenhaushalte sind? Kennen Sie die Wohnorte Heinrich Bölls oder den Patenbeitrag für eine Blattschneideameise im Kölner Zoo?
Lesen macht schlau!


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Fulminant      5 von 5 Punkten
Da haben sich die Macher des Buches doch mal wieder überschlagen. Eine einzigartige Sammlung von Informationen und Anekdoten über Köln. Hab ich immer dabei!


 Weitere Lesermeinungen


1968: Das Jahr, das die Welt veränderte - Mark Kurlansky1968: Das Jahr, das die Welt veränderte
Mark Kurlansky

Broschiert, April 2007
     Verkaufsrang: 70034      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Tet-Offensive in Vietnam, Antikriegsbewegung, Prager Frühling, Rassenunruhen in Amerika und Notstandsgesetze in Deutschland, Pariser Mai und Demonstrationen polnischer und italienischer, mexikanischer und japanischer Studenten. Abbie Hoffman in New York, Tariq Ali in London, Alexander Dubcek in Prag, Wolf Biermann in Ostberlin, Rudi Dutschke in Westberlin: Mark Kurlansky zeigt die atemlose Gleichzeitigkeit der Ereignisse auf und beschreibt, wie das aufregende Jahr 1968 die Welt auf den Kopf stellte.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Von Vietnam über die USA in die CSSR nach Polen, Frankreich, Deutschland und Mexiko...      5 von 5 Punkten
Mark Kurlansky 1968: Das Jahr, das die Welt veränderte

Vierzig Jahre ist das berühmte Jahr der Revolutionen nun her. Ein guter Anlass, um den Buchmarkt mit neuen Werken zu diesem Thema zu überschwemmen. Mark Kurlansky veröffentlichte seine Version des Jahresberichts bereits 2004.

Mark Kurlansky, Jahrgang 1948 ist ein amerikanischer Journalist und Autor. Die Siebziger und Achtzigerjahre verbrachte er dabei größtenteils als Korrespondent in Europa. In den Neunzigern machte er sich als Sachbuchautor einen Namen.

Im Buch 1968 versucht Mark Kurlansky einen weltweiten Überblick über die Ereignisse zu geben, und Zusammenhänge zwischen den einzelnen Bewegungen herauszuarbeiten. Um dies zu erreichen, rekapituliert er das Jahr nicht nach Themen sortiert, sondern chronologisch. Natürlich bringt diese Erzählweise mit sich, dass immer wieder von einem Ort zum nächsten gesprungen werden muss. So beginnt das Jahr an Silvester in Vietnam, von dort geht es über die USA nach Polen, und pünktlich für den Prager Frühling in die Tschechoslowakei. An die genannten Orte geht es im Laufe des Buches immer wieder zurück, zum Sommer oder zum Herbst. Außerdem werden die Geschehnisse in Frankreich, Deutschland oder in Mexiko, wo die olympischen Sommerspiele stattfanden, wiedergegeben. Immer, wenn es in ein neues Land geht, wird die damalige Gesellschaft und Politik kurz porträtiert, und die wichtigsten Personen werden vorgestellt. Zudem wird herausgearbeitet, wie die verschiedenen Bewegungen überall auf der Welt sich über die globale Fernsehberichterstattungen, ebenfalls ein Novum im Jahr 1968, gegenseitig beeinflussten und in ihrem Handlungsdrang bestärkten.

Am Ende des Jahres 1968 ist man auch am Ende des Buches angelangt, und durch die chronologische Erzählweise erhält der Leser einen kleinen Eindruck davon, wie ein Jahr die gesamte Welt verändern konnte.

Erstklassige Momentaufnahme von 1968      5 von 5 Punkten
Mark Kurlansky gelingt es in diesem Buch ganz hervorragend die Ereignisse des Jahres 1968 in einem spannenden Blitzlichtgewitter aneinander zu reihen. Studentenrevolte in den USA, Vietnamkrieg, Rassenunruhen, Pariser Studentenrevolte und Prager Frühling stehen in einem logischen Zusammenhang und bewirken einander. Erstmals wird die Macht der international verwobenen real-time Medienerstattung erkennbar, das Global Village steht vor der Tür. Kurlansky ist selbst ein "68er", es gelingt ihm, die Zeit wieder auferstehen zu lassen und mit einer frechen, schnellen Sprache und auch einer klaren Position zu den Ereignissen gleichzeitig Spannung und Verständnis zu erzielen. Eines wird klar: Vieles, was heute gesellschaftlich selbstverständlich ist, war vor 1968 unbekannt, das Verdienst der 68er Generation erscheint in einem anderen, jedoch nicht unkritischen Licht. Ein Buch, das Zeitgenossen Ereignisse wieder ins Gedächtnis zurückruft und in der Nachschau Zusammenhänge aufzeigt, ein Buch das der jüngeren Generation empfohlen werden kann, das aber auch die "Alten" - "vor 68er" -beeindruckt, wie ich aus dem eigenen Umfeld weiß.


Verrat in der Normandie: Eisenhowers deutsche Helfer - Friedrich GeorgVerrat in der Normandie: Eisenhowers deutsche Helfer
Friedrich Georg

Gebundene Ausgabe, April 2007
     Verkaufsrang: 11375      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,80 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Nach jahrelangem Streit und Zögern unternahmen die Engländer und Amerikaner in größter Eile im Jahr 1944 ihre Landung aufdem Kontinent. Selbst ein Fehlschlagsrisiko von 50 Prozent wurde dabei in Kauf genommen. Tatsächlich hatten die nüchtern rechnenden Westalliierten für dieses gefährliche Wagnis gewichtige Gründe, über die 60 Jahre nach Kriegsende immer noch gerne der Mantel des Schweigens gehängt werden soll. Der Invasionsentscheid wurde den Alliierten leichter gemacht, da sie einen kriegsentscheidenden Trumpf in ihrer Tasche wussten.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Geschichte in einem Neuen Licht      5 von 5 Punkten
Wir sind mit US Filmen wie "Die Landung in der Normandie" aufgewachsen, und manch einer hat sich dabei wohl gefragt ob wir Deutschen wirklich solche unfähigen Tölpel waren wie dort dargestellt. In seinem Buch zeigt Friedrich Georg auf, das hohe deutsche Offiziere im OB West systematisch
der alliierten Landung den Weg geebnet haben. Dieser Verrat kostete unzähligen Deutschen Soldaten die ihren Vorgesetzten vertraut hatten das Leben. Sinnvoller wäre es gewesen Hitler früher und direkt zu eliminieren.
Ist vielleicht doch nicht alles nur schwarz und weiss wie uns in der Schule beigebracht worden ist.


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Besondere Vorkommnisse. Politische Affären und Attentate in der DDR - Jan EikBesondere Vorkommnisse. Politische Affären und Attentate in der DDR
Jan Eik

Broschiert, 1. Februar 2006
     Verkaufsrang: 68336      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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In Akten, Archiven und durch Befragungen gewann der bekannte Krimiautor Jan Eik überraschende und sensationelle Erkenntnisse, etwa über den Hubschrauberabsturz des Honecker-Kronprinzen Lamberz, den Selbstmord des Film- und Fernsehstars Dean Reed oder den seinerzeit in den Medien verschämt erwähnten Mordanschlag auf den Staatsratsvorsitzenden und den angeblichen Selbstmord des Attentäters. Ein spannender Kriminalreport, der auch ein Stück DDR-Geschichte aufrollt.



Gigantische Visionen: Architektur und Hochtechnologie im Nationalsozialismus - Michael EllenbogenGigantische Visionen: Architektur und Hochtechnologie im Nationalsozialismus
Michael Ellenbogen

Gebundene Ausgabe, Oktober 2006
     Verkaufsrang: 20221      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Fällt der Begriff "Gigantismus", dann löst er in der Regel Assoziationen wie "Monumentalität" oder "Maßlosigkeit" aus. Häufig ist dieser Begriff im Zusammenhang mit den Großbauten des Nationalsozialismus zu hören.
Dass sich der "Gigantismus" keineswegs in der Architektur erschöpfte, verdeutlichen die verkehrs- und waffentechnischen Projekte des Nationalsozialismus. Auch hier fällt der Befund zwiespältig aus, stehen doch auch heute noch beeindruckende, zukunftsweisende ingenieurstechnische Leistungen neben Verstiegenheiten, die zu keinem Zeitpunkt eine realistische Aussicht auf Verwirklichung hatten.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Großartig      5 von 5 Punkten
Seit Speers "Erinnerungen" das beste Buch über Bauten und Waffen im Dritten Reich. Ein "Muss" für objektiv Interessierte.


 Weitere Lesermeinungen


Deutschland, Deutschland über alles: Von Anfang bis Ende - Joachim FernauDeutschland, Deutschland über alles: Von Anfang bis Ende
Joachim Fernau

Taschenbuch, März 1997
     Verkaufsrang: 10725      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 6,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)

Mit Vorsicht zu genießen      2 von 5 Punkten
Das Problem mit Joachim Fernaus Büchern ist ein delikates. Schriftstellerisch zweifellos von großem Suggestionsvermögen, versteht es der Autor, ein vordergründig zum Widerspruch provozierendes, subjektives Bild von seiner Sicht der Welt (und in diesem Falle der Geschichte Deutschlands) zu entwerfen. Will man diesem aber empört widersprechen, glaubt man sich, sofern historisch nicht äußerst beschlagen, noch vom seit fast zwanzig Jahre toten Autor als vermeintlicher Beckmesser, Naivling und Geschichtsbuchgläubiger ertappt. "Ihr reproduziert doch nur das, was sie Euch eintrichtern - glaubt lieber mir, denn ich habe die Wahrheit erkannt!" So könnte man Fernaus Darstellungsweise wohl zusammenfassen, denn der Autor schleudert dem Leser zwar unverblümt sein Geschichtsverständnis entgegen, entzieht sich aber geschickt jeder Kritik durch rechtzeitiges Zurückziehen in den Schmoll- bzw. Trauerwinkel ("Die Welt ist eben so, leider Gottes..."). Zurück bleiben äußerst unterhaltsam geschriebene Historienstücke, deren Gefahr jedoch darin liegt, sie für bare Münze zu nehmen.

Man merkt jedem von Fernaus Büchern - und besonders diesem - an, dass der Autor aus einer Generation stammt, die ihr Leben lang glaubte, dass Deutschland den Zweiten Weltkrieg aufgezwungen bekommen habe und die das Credo des "die Anderen waren aber genauso schlimm" als Ausweg benutzte, um nicht über die eigene Verantwortung reflektieren zu müssen. Das Hitler-Kapitel dieses Buches ist in der Hinsicht exemplarisch, zugleich ist es auch einer der wenigen Momente, wo die sonst durch Ironie "entschärfte" Subjektivität des Autors in ihrer ganzen Uneinsichtigkeit erkennbar wird. Vom Standpunkt des Historikers höchst besorgniserregend ist die These, Hitler sei ein Romantiker, der kein weltanschauliches Konzept verfolgt habe und letztlich durch das internationale Großkapital zum Krieg gezwungen worden sei. Eine Zeile über die Judenvernichtung, nichts über den Vernichtungskrieg im Osten, die Zwangsarbeiter, den Terror im Inland. Kein Wunder, dass Fernau von revisionistischen Kräften auch heute noch der Jugend als Bildungslektüre anempfohlen wird. (Joachim Fernau war Mitglied der Waffen-SS und schrieb während des Krieges NS-Propagandatexte.)

Auch für die älteren Epochen deutscher Geschichte gilt in diesem Buch: Auch Deutschland hatte zwar seine Schurken und unfähigen Herrscher (der Mensch ist halt schlecht, selbst der deutsche, möchte man hinzufügen), aber Frankreich, England und Habsburg (das in seiner "Hauspolitik" Fernau immer als Antagonist zum vorbildlichen Preußen erscheint) waren im Ganzen dann doch schlimmer. Das kaiserliche Mittelalter erscheint dem Autoren als letzte Ära der Ehrlichkeit, wo danach Renaissance, "echte Frömmigkeit", Geldwirtschaft und Föderalismus alles kaputtgemacht haben. Friedrich der Große ist sein großer Held, und interessanterweise nimmt Fernau sich bei ihm (oder auch Friedrich Barbarossa) die Zeit und Freiheit, selbst seine negativen Eigenschaften als im Gesamtkontext positiv zu bewerten. Dass ihm Vergleichbares zu französischen oder englischen Monarchen oder Staatsmännern einfällt, sehen wir nirgendwo. Bestenfalls wird die Chuzpe eines Napoleon herausgestellt, worauf am Schluss jedoch eine seitenlange Auflistung seines verabscheuungswürdigen Charakters folgt. (Fernaus einzige positive Äußerung über den General und späteren Kaiser lautet: "Napoleon hatte vorzügliche Verwaltungsideen, und sein Gesetzbuch 'Code Napoléon' ist heute noch musterhaft." Friedrich der Große wäre für eine vergleichbare Tat sicherlich auf mehreren Seiten hymnisch von Fernau gefeiert worden.)

Dem, was die Generation(en) nach 1945 beschäftigte, stand Fernau mit Unverständnis gegenüber; er begriff nicht, dass das Verhältnis zur eigenen Nation (nicht einmal unbedingt im Sinne des Nationalismus oder Patriotismus) nicht ständig die Hauptrolle für die Deutschen spielen mußte. Deutschlands Nachkriegsjugend, zumal ab den 1960er Jahren, war für ihn eine rettungslos dem Hedonismus verfallene Bande von verzogenen Gören, die sich über das Werk der Eltern und Vorväter lustig machten.

Es bleibt der Eindruck eines Autors, der sich seiner anachronistischen Einstellung zwar irgendwie bewusst war, diese aber ausschließlich als Reaktion auf das Versagen der Gegenwart (oder besser gesagt, der Moderne) deutete. Alle berechtigte Kritik an dem, was die Schwächen der Menschen und des Staatswesens ausmacht, ja selbst die unterhaltsame Skizzierung historischer Situationen im Alltagsblick, wird durch diese Verbissenheit und Uneinsichtigkeit konterkariert und hinterlässt letztlich einen schalen Nachgeschmack. Insofern sind die Bücher Joachim Fernaus als historisierende Unterhaltungslektüre zwar gut gemacht, doch sie tragen einen Wahrheitsanspruch vor sich her, der in Verbindung mit einer höchst suggestiven Pseudo-Erklärung "wie die Dinge wirklich waren" als bedenklich bezeichnet werden muß.

Unterhaltsam und anregend - aber bitte nicht zu ernst nehmen      3 von 5 Punkten
Fernaus Absicht besteht womöglich gar nicht darin, uns über deutsche Geschichte zu belehren, sondern nur sie anschaulich und realistisch wirken zu lassen. Das ist ein Spiegel, den wir uns gefallen lassen müssen, weil etwas daran stimmt.
Wer mehr wissen will, soll das Buch lesen. Als Einstiegswerk in die deutsche Geschichte sollte man es aber nicht verwenden, sondern als sinnvolle Ergänzung - es hilft die Sicht zu relativieren.

P.S. Vielfach wurde Fernau schon vorgeworfen, Hitler unberechtigterweise einen Romantiker zu nennen. In Sebastian Haffners, Anmerkungen zu Hitler, fand ich diesen Hinweis zum ersten Mal.
Vielleicht müssen wir Normalbürger uns nur von der Vorstellung befreien, Romantiker seien durchweg positiv gestimmte Zeitgenossen - manchmal sind's auch Tyrannen.

Eines ist sicher: wer Fernaus Büchlein und das, was darin steckt, mehr als ernst (beinahe persönlich) nimmt, geht ihm auf den Leim: genau in diesen Mitmenschen entdeckte er doch den allzu typischen Teutonen - freudlos, humorlos, proviziell, mit dem Hang zur Verbissenheit.

nicht zu empfehlen      1 von 5 Punkten
Oberflächlich, chauvinistisch und an der Grenze zur Geschichtsfälschung, insbesondere im letztzen Teil des Buchs. Deutschland vor dem 1. Weltkrieg wird als ausgesprochen edel und friedliebend beschrieben. Leider war es halt von lauter bösen Nachbarn umgeben, die es aus Neid und Machtgier in den Krieg zogen. Hitler wird ein Romantiker genannt. Der Holocaust kommt nur in einem Nebensatz vor, dafür seitenlanges Lamento über die Ungerechtigkeiten, die den Deutschen zugefügt wurden. Und das in einem Buch über deutsche Geschichte ...

Die Geschichte Deutschlands - unterhaltsam präsentiert      5 von 5 Punkten
Fernau startet im 2.Jahrhundert vor Christus bei den Germanen und erzählt 2.000 Jahre Geschichte, in denen sich umgeben von großen Mächten und durch schwere Zeiten mühsam der Gedanke eines geeinten Deutschlands bildete. Völkerwanderung, Merowinger, Karolinger, Franken, Rittertum und Kreuzzüge, Hohenstaufen und Habsburger, Entstehung der Städte und der Geldwirtschaft, Preußen, Weimarer Republik, Weltkriege, besiegtes Deutschland. Erst 1871 wurde die Vielzahl der zerstückelten Fürstentümer unter Bismarck zu einer Nation zusammengeführt. Es war die Sehnsucht nach dieser Einigkeit, die Hoffmann von Fallersleben 1841 mit der ersten Zeile des Deutschlandliedes ausdrückte.

Fernau (1909-1988) ist einer der unterhaltsamsten Historiker überhaupt, was sich in den Millionenauflagen seiner Bücher zeigt. Er versetzt sich in die Menschen hinein, vollzieht Stimmungen, Zeitgeist, Nöte und Träume nach, und er vermittelt mit einem zwinkernden Auge und durchaus einem Schuss Patriotismus, weshalb bestimmte historische Entwicklungen stattgefunden haben. Das macht das Lesen so kurzweilig und angenehm. Kaufempfehlung!

Und ewig winkt Göbbels Klumpfuß      5 von 5 Punkten
In der Tat ist Herr Fernau ein begnadeter Geschichtenerzähler.
Keiner erzählt so unterhaltsam und witzig wie er. Herr Fernau lässt es sich nicht nehmen, Geschichte persönlich zu kommentieren. Und genau das ist der Haken daran. Denn nur allzuoft winkt Göbbels Klumpfuß. Das macht es sehr schwierig,
ihm seine Darstellung der "Geschichte" abzunehmen. (Die ewige Frage: Was ist Gut, was ist Böse?) Ich gebe diesem - wie im übrigen auch seinen restlichen Büchern - 5 Sterne für kurzweiliges Lesevergnügen. Allerdings mit einer Einschränkung: Bitte lesen Sie diese Bücher nur dann, wenn Sie eine gefestigte, weltoffene Einstellung gegenüber anderen Menschen und Kulturen haben. Ansonsten könnte es nur allzu leicht passieren, daß Sie sich einige zweifelhafte Meinungen des Herrn Fernau zu eigen machen. Und diese kommen eindeutig aus der rechten Ecke.

 Weitere Lesermeinungen



"Zieht den Trennungsstrich, jede Minute" - Gudrun Ensslin"Zieht den Trennungsstrich, jede Minute"
Gudrun Ensslin

Taschenbuch, April 2005
     Verkaufsrang: 21101      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 15,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Am 7. Juni 1972 wurde Gudrun Ensslin, Mitbegründerin der RAF, in Hamburg festgenommen und in der JVA Essen inhaftiert. Sie wurde dort von den anderen Gefangenen isoliert und durfte nach einem BGH-Beschluss vom 12. Juni 1972 Besuche und Briefe nur von Angehörigen bekommen und auch selbst Briefe - außer an die Anwälte - nur an Angehörige schreiben. Ihre Briefe unterlagen der Zensur und wurden häufig beschlagnahmt, zum Beispiel wegen "diffamierender Äußerungen über die Justiz und gegen mich ermittelnde Behörden, Dich von meiner Überzeugung zu überzeugen, die darauf hinzielt, die bestehende freiheitliche demokratische Gesellschaft abzuschaffen" (Brief vom 18.8.1972).
Gudrun Ensslin hat während ihrer Haft in Essen etwa 50 Briefe an ihre Schwester Christiane und ihren Bruder Gottfried geschrieben. Diese Briefe zeichnen ein differenziertes Bild Gudrun Ensslins: als Strafgefangene und politische Kämpferin, aber auch als interessierte, ratgebende und liebevolle Schwester. Es geht um Privates, Politisches und Familiäres, um Bücherwünsche und Bedürfnisse des Alltags, um marxistische Theorie und Praxis und um die Schikanen von Anstaltsleitung und Justiz. Eine Einleitung und Erläuterungen von Christiane und Gottfried Ensslin ergänzen die Briefsammlung. Im April 1974 wird Gudrun Ensslin nach einer Zwischenstation im Toten Trakt der Haftanstalt in Köln-Ossendorf, in einer Zelle neben Ulrike Meinhof, in den Hochsicherheitstrakt der Vollzugsanstalt Stuttgart-Stammheim verlegt. Dort beginnt im Mai 1975 der "Baader-Meinhof-Prozess". Im April 1977 werden alle Angeklagten zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Das Urteil wurde nicht rechtskräftig. Am 18. Oktober 1977 wird Gudrun Ensslin tot in ihrer Zelle aufgefunden.

Am 7. Juni 1972 wurde Gudrun Ensslin, Mitbegründerin der RAF, in Hamburg festgenommen und in der JVA Essen inhaftiert. Sie wurde dort von den anderen Gefangenen isoliert und durfte nach einem BGH-Beschluß vom 12. Juni 1972 Besuche und Briefe nur von Angehörigen bekommen und auch selbst Briefe - außer an die Anwälte - nur an Angehörige schreiben. Ihre Briefe unterlagen der Zensur und wurden häufig beschlagnahmt. Gudrun Ensslin hat während ihrer Haft in...


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Ein einzigartiges Zeitdokument      5 von 5 Punkten
Diese Sammlung der Briefe Gudrun Ensslins aus dem Gefängnis ist für jeden, der sich ernsthaft mit dem Thema "RAF" befasst, ein unverzichtbares und fesselndes Zeitdokument - eine spannende Pflichtlektüre, die lange nachwirkt und aus der der Leser einen authentischen Eindruck von der RAF-Mitbegründerin gewinnt, anders als in den meisten Mode-Büchern zu diesem Thema, die jetzt wieder Konjunktur haben.
Privates und Politisches bilden in diesen Briefen ein unteilbares Ganzes, und es wird klar, warum sich Gudrun Ensslin für den gewaltsamen Kampf entschieden hat: nicht, weil sie "geil auf Gewalt" gewesen wäre, sondern (man bewerte das, wie man will) weil ihr Gewalt ein opportunes Mittel zu gesellschaftlicher Veränderung zu sein schien.
Die Herausgeber der Briefe verfolgen aber nicht das Ziel, diesen politischen Standpunkt und ihre Schwester Gudrun Ensslin als linke Heldin zu verklären; ihr ausführlicher und sachlicher Kommentar sowie das persönliche, aber nicht larmoyante Vorwort und der originelle Bildteil (u. a. mit einer Kinderfotografie Gudrun Ensslins) ergänzen die Briefsammlung auf hohem Niveau.
Ein großartiges Buch!


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Lektürehilfen Lyrik der Nachkriegszeit 1945 - 1960 - Adelheid PetruschkeLektürehilfen Lyrik der Nachkriegszeit 1945 - 1960
Adelheid Petruschke

Broschiert, Januar 2007

Verkaufsrang: 34991
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95
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