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| Deutsche Geschichte | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Die Deutschen: Vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert Guido Knopp, Stefan Brauburger, Peter Arens Taschenbuch, 12. Oktober 2009 Verkaufsrang: 100357 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Die ZDF-Serie war bereits ein Erfolg und das Buch zur Serie hat es verdient, in jedem Bücherschrank zu stehen. [Die Autoren haben es geschafft], rund 1000 Jahre deutscher Geschichte sachlich fundiert und zugleich fesselnd darzustellen, dass das Schmökern in diesem außergewöhnlichen Geschichtsbuch eine wahre Freude ist. [...] Absolut empfehlenswert!" (Ruhr Zeitung )
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München - Die Geschichte der Stadt
Gebundene Ausgabe, 17. Mai 2008 Verkaufsrang: 35217 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Warum entstand München 1158 durch die Prankenschläge Heinrichs des Löwen? Warum schonte Schweden König Gustav Adolf 1632 die Stadt, die ihm "wie ein goldener Sattel" erschien? Warum sah München nach Bombenkrieg fast wieder so aus wie vorher? Und warum hat sich München durch alle Zeiten als die schönste Stadt im ganzen Land empfunden? Diese und viele andere Fragen beantwortet die Redaktion der Süddeutschen Zeitung mit dem Buch "München - die Geschichte der Stadt von den Anfängen bis heute". Das Buch berichtet, wie die Münchner durch all die Jahrhunderte lebten, feierten und auch litten. Es beleuchtet die Geschichte der Stadt u.a. aus der Perspektive der Markthändler und der Dirnen, der Herrscher und der großen Baumeister. Rekonstruktionen und Bildergalerien zeigen heute längst vergessene Gesichter und Ansichten der Stadt - ein München-Buch wie kein anderes.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Ein Herz für München 5 von 5 Punkten Bei diesem Buch ist mir als im Exil lebende Müncherin das Herz aufgegangen. Das schaut nach München aus, das fühlt sich wie München an ... man denkt, man steht irgenwo, am Viktualienmarkt oder so und ist mittendrin. Die Geschichte der Stadt, äußerst lebhaft und gar nicht traurig erzählt -und dazu all die vielen Abbildungen, ein Augenschmaus. Bravo!!
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Enzyklopädie deutscher Waffen 1939 - 1945: Handwaffen, Artillerie, Beutewaffen, Sonderwaffen Terry Gander, Peter Chamberlain Gebundene Ausgabe, September 2008 Verkaufsrang: 83052 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Das vorliegende Buch erfasst die Thematik mit einer kaum zu überbietenden Gründlichkeit und Fachkompetenz." (Österreichische Militärische Zeitschrift 5-6/2002)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Absolut empfehlenswertes Grundlagenwerk 5 von 5 Punkten Wenn jemand nur ein Buch über die Bewaffnung der Wehrmacht 1939-45 kaufen würde, dann müsste es dieses sein! Informativ, gut illustriert und komplett.Für Neulinge und Fachleute gleichermassen interessant.
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Deutschland von 1945 bis zur Gegenwart, für G8. Abitur-Wissen Geschichte Ulrich Winkler Taschenbuch, 2. Dezember 2009 Verkaufsrang: 84090 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Vor dem Hintergrund der Weltpolitik werden die Grundlinien der deutschen Geschichte von 1945 bis in die Gegenwart dargestellt. Die Gliederung in die Bereiche deutsche Entwicklung, internationaler Rahmen und Europäische Integration erleichtert das Verständnis der Zusammenhänge und ermöglicht eine effektive Vorbereitung auf Klausuren und Abitur. Aufschlussreiche Bilder und übersichtliche Grafiken ergänzen die klar strukturierte und systematische Darstellung. Behandelt werden u.a.: Deutschland nach der Kapitulation; die Welt im Kalten Krieg; von der weltpolitischen Kooperation bis zum Ende des Ost-West-Konflikts; von der Stagnation zur Normalisierung der Beziehungen; das vereinigte Deutschland im 21. Jahrhundert.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
kann mich dieser Kritik auch nicht Anschließen 5 von 5 Punkten hey,Abitur-Wissen Erdkunde: Abitur-Wissen EuropaAbitur-Wissen Erdkunde: Abitur-Wissen EntwicklungsländerAbitur-Wissen Ethik: Abitur-Wissen Recht und Gerechtigkeit hab damit auch für mein Geschichte Abi gelernt, fand es sehr interessant und auch gut gegliedert und die Schlagwörter sind ja bereits gekennzeichnet, d.h. überfliegen bis zu dem Thema das man sucht(bzw. im Stichwörtverzeichnis nachsehen) ist sehr gut möglich!
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Wallenstein: Sein Leben erzählt von Golo Mann Golo Mann Taschenbuch, Februar 2006 Verkaufsrang: 34659 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Maler des Einmaligen Ein ägroßes Erzählwerk" nannte sie Rudolf Augstein in einer mehrseitigen SPIEGEL-Rezension; die äNeue Zürcher Zeitung" kürte sie zu einem äMeisterwerk der Geschichtsschreibung": die äWallenstein"-Biografie von Golo Mann (1909 bis 1994). Auch wenn es Kritik gab (die äFrankfurter Rundschau" monierte, bei der Erwähnung des mecklenburgischen Kannibalismus sei der Autor wohl zeitgenössischen äÜbertreibungen" aufgesessen), war das Erscheinen dieses 1368-Seiten-Werks im Jahr 1971 ein großes Medienereignis. Mit der fast zwangsläufigen Folge, dass der von Golo Mann so lebendig wie detailliert erzählte Aufstieg und Fall des legendären Feldherrn und Herzogs von Friedland wenige Jahre später, 1978, in einer vierteiligen Fernsehverfilmung für das ZDF nachgezeichnet wurde. Albrecht Wenzel Eusebius Wallenstein (1583 bis 1634) war ein böhmischer Adliger, der die habsburgisch-kaiserlichen Truppen unter anderem erfolgreich gegen den dänischen König Christian IV. und gegen den militanten Schweden-Herrscher Gustav II. Adolf führte (Gustav Adolf starb 1632 in der Schlacht bei Lützen); und der trotz dieser militärischen Erfolge, die auch sein Vermögen kräftig mehrten, am Ende von kaiserlichen Offizieren in Eger ermordet wurde - wegen angeblicher Verschwörungspläne gegen den Kaiser. Wallenstein, der ökonomisch-effizient, also sehr modern dachte, zugleich aber noch an Astrologie glaubte, ist eine der schillerndsten und faszinierendsten Gestalten des Dreißigjährigen Krieges. Sie hat, auch unter dem Eindruck von Schillers Großdrama zu diesem Thema, Thomas Manns mittleren Sohn schon in den frühen dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts angezogen: Golo Mann schrieb 1932/33 eine historische Staatsexamensarbeit über die Geschichte der Wallenstein-Forschung. War diese noch rein wissenschaftlich, geriet ihm die spätere Bio¬grafie eher zu einem ähistorischen Roman", wie er selbst einmal bekannt hat. Ein gewisser äAnteil an Poesie" sei für den Histori¬ker unvermeidlich, meinte er, weil die Geschichtsschreibung es mit dem Einmaligen und Ähnlichen, zumal mit ungewöhnlichen Individuen zu tun habe, und nicht mit strikt Vergleichbarem, das dann zur Grundlage irgendwelcher Gesetze werden könne. Vor allem zwei Mittel sind es, mit denen Golo Mann diesem Einmaligen nahe zu kommen versucht: psychologische Einfühlung bis an den Rand der Spekulation; und das Schattieren von Nuancen, ob sie nun Landschaften betreffen oder das jeweilige äSchachspiel" der Fürsten und Hofschranzen. Eindrucksvoll, wie der Autor mit wenigen Strichen Orte skizziert: Er sieht, gleich zu Beginn, das Dorf Hermanitz äim Osten des schönen Landes Böhmen" liegen, äan der Elbe oder Labe, dort, wo sie nach Süden fließt. Die Gegend, mit Wiesen, bewegtem Wasser und buchenwaldumzogener Höhenkette, ist lieblich noch heute, obgleich nicht ganz so, wie vor Zeiten, als um das Castell nur wenige Wirtschaftsgebäude und Wohnungen für die Leibeigenen standen." An anderer Stelle rühmt er das äböhmische Paradies mit seinen sandbestreuten Felsen und Fichten, rollendes Hügelland und fette Weiden, waldige Ausläufer des Riesengebirges". Von Joachim Fest, der Golo Mann in seinen äBegegnungen" (2004) ein Porträt gewidmet hat, wissen wir: Golo Mann war ein Augenmensch. Malend hätte einer wie er, so gestand er, noch besser als mit Geschichtsschreibung es schaffen können, die ätausend Schrecken der Welt durch Formanstrengung" zu bannen. So fesselt das äWallenstein"-Buch, das die späte Friedensliebe des Feldherrn vielleicht etwas überschätzt, vor allem durch eine Anschaulichkeit, die nicht selten ans Malerische grenzt (besonders gelungen in dem Kapitel äMecklenburg"). Und die, da sie zum verweilenden Blick animiert, in reizvoller Spannung steht zum oft wie atemlos vorwärts drängenden Rhythmus der Sätze, deren archaisierender Tonfall immer wieder an eine alte Chronik erinnert. Nachwort von Mathias Schreiber zu Wallenstein. SPIEGEL-Edition Band 3
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 20 Bewertungen)
Lasst euch nicht abschrecken 5 von 5 Punkten Ein dicker Schinken, zugegeben. Trotzdem nicht nur für Rentner und andere Leserschichten mit unbegrenztem Zeitbudget. Was nämlich sehr beeindruckt an diesem Werk, neben allen sattsam bekannten inhaltlichen und sprachlichen Vorzügen, ist die Nutzerfreundlichkeit. Golo Mann liebt seine Leser. Die schier unübersehbare Vielzahl von Akteuren und Orten macht er durch klare Charakterisierungen, kurze klärende Wiederholungen und nicht zuletzt mehrere Register (Personen, Orte, Ereignisse) beherrschbar. Dank vorbildlicher Leserführung und Leichtigkeit der Rekapitulation kommt man auch nach mehreren Wochen Unterbrechung problemlos wieder auf den Stand und kann genussvoll weiterlesen. Gerade jetzt bietet sich die Gelegenheit, dieses Werk kennenzulernen, steht doch Anfang 2010 die lang ersehnte DVD-Edition des legendären ZDF-Vierteilers von 1978 ins Haus (Pidax Film). P.S.: Diese Rezension bezieht sich auf die gebundene Originalausgabe von 1971, die ich antiquarisch erworben habe und jeder Taschenbuchausgabe vorziehe.
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Entdecken und Verstehen - Geschichtsbuch. Basistrainer Geschichte: Entdecken und Verstehen. Basistrainer Geschichte 3: Vom Wiener Kongress bis zum Ersten Weltkrieg. Arbeitsheft. Mit Lösungsheft Florian Basel, Heike Bruchertseifer, Carola Gruner Broschiert, April 2007 Verkaufsrang: 114511 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mit dem Basistrainer Geschichte eignen sich Schüler/innen das Grundwissen des Fachs an und erhalten einen Überblick über die Chronologie. Dazu gehören elementare historische Grundbegriffe und Methoden sowie Kurzbiografien der wichtigsten historischen Persönlichkeiten. Das Doppelseitenprinzip erleichtert das Lernen: Links die leicht verständliche und knappe Darstellung im Zusammenhang, rechts die unmittelbare Anwendung und Übung. So lässt sich jederzeit überprüfen, ob der Stoff nun "sitzt".
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Hexen und Hexenprozesse in Deutschland Wolfgang Behringer Taschenbuch, 1. September 2000 Verkaufsrang: 50114 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Magie, Hexerei, Schadenzauber - Begriffe für ein neues Feindbild der christlichen Gesellschaft des Mittelalters. Verfolgungen setzten ein, in Deutschland später als im übrigen Europa, dafür aber intensiver und bis weit in die Neuzeit hinein. Besonders Frauen waren es, die man der Zauberei und des Umgangs mit dem Teufel verdächtigte und grausam verbrannte. Allerdings gab es auch immer kritische Stimmen, die die Existenz von Hexen grundsätzlich bezweifelten oder der Verfolgung aus humanitären Gründen entgegentraten. Alle Beteiligten - Verfolger, Gegner, Verfolgte -kommen in den hier gesammelten Dokumenten zu Wort: in Gerichtsakten, Verhörprotokollen, Predigten, Streitschriften, Zeitungen, wissenschaftlichen, literarischen und volkstümlichen Texten. So entsteht ein plastisches Bild eines umstrittenen und düsteren Kapitels der Geschichte. Wolfgang Behringer, geboren 1956 in München, studierte Geschichte, Politologie und Germanistik. Seit Herbst 1999 ist er Professor in York/England. Er veröffentlichte Arbeiten zur Hexenverfolgung, zur Geschichte der Kriminalität, zur Geschichte des Fliegens und der Kommunikation.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Ein Feindbild aus längst vergangenen Tagen 5 von 5 Punkten "Hexen und Hexenverfolgung " thematisiert wo und wann Hexenverfolgungen stattfanden, was die Hexenverfolger und ihre Gegner dachten, aber auch , was die als Hexen verdächtigten Personen zu Protokoll gaben, und wie sich die Thematik in Predigten, Gesetzestexten, Zeitungen und in der Literatur niederschlugen. Eine Hexe war im Volksglauben eine zauberkundige Frau mit magischen Kräften. In Märchen erscheint sie als Schreckensgestalt mit abstoßendem Äußeren. Der Hexenbegriff des Mittelalters entstand aus ursprünglich nicht zusammengehörenden Elementen des Aberglaubens ( z.B. Luftflug, Schadenszauber) , der christlichen Dämonologie und Straftatbeständen der Inquisition. Behringer, der Herausgeber des Buches, untergliedert seine Dokumente in sieben Kapitel, die den gesamten Irrsinn darlegen, der aus heutiger Sicht kaum nachvollziehbar ist. Der ausgesprochene Hexenwahn vom 14. bis 17. Jahrhundert ist ein sozialpsychologisches Phänomen des Spät-Mittelalters und der frühen Neuzeit. Er blieb auf das christlich-abendländische Europa begrenzt. Judentum, Islam und die orthodoxe Kirche kannten keine Verdammung von Hexen und Exzesse gegen diese. Der Umbruch der geistigen , religiösen und politischen Verhältnisse am Ausgang des Mittelalters brachte Unsicherheit aller Art mit sich und die Menschen , besonders Mitteleuropas, sahen die Teufelsherrschaft der erwarteten Endzeit anbrechen. Im Deutschland beginnt die Zeit des Hexenwahns um 1550. Das etwa 100 Jahre andauernde " eiserne Zeitalter " fordert mehr als 300 000 Menschenopfer. Der überwiegende Teil der Verfolgten sind Frauen. Erschreckend ist die im Buch aufgeführte Hinrichtungsstatistik Würzburg von 1627 bis 1629. Schon im Mittelalter wurden von der Inquisition vereinzelt Hexen hingerichtet. Papst Innozenz beauftragte 1484 die beiden deutschen Inquisitoren Heinrich Institoris und Jakob Sprenger in Deutschland gegen Zauberer und Hexen vorzugehen. Drei Jahre später verfassten die beiden den "Hexenhammer" (Malleus Maleficarum) . Der Inhalt ist vorliegendem Buch zu entnehmen. Richter und Hexenverfolger erhielten dadurch Argumentationshilfen und präzise Anweisungen, wie gegen die Hexen vorzugehen sei. In erster Linie wurden zunächst Hebammen, alleinstehende, sozial nicht abgesicherte Frauen und Kräuterfrauen verfolgt, bald schon genügte eine anonyme Verdächtigung, um den Mechanismus von Verhaftung, Verhör, Folter und Hinrichtung einzuleiten. Wie dies im Einzelnen funktionierte wird in einem Kapitel des Buchs ausführlich dargelegt. Niemand war vor der einer Anklage geschützt. Auffallende Schönheit war genauso ein Verdachtsmoment wie körperliche Missbildung. Besonderer Reichtum von Frauen galt ebenso als Hinweis auf Hexerei wie Armut. In einigen süddeutschen Dörfern wurde fast die gesamte weibliche Bevölkerung hingerichtet. Die Hexenverfolger haben angebliche Beweise für die größere Anfälligkeit der Frau gegenüber den Verführungen des Teufels. Man behauptet, dass Frauen aufgrund ihres Geschlechts dazu neigen gegen die Macht Gottes und die Hierarchie der Gesellschaft zu verstoßen. Demnach stellen sie eine Gefahr für die weltliche und religiöse Ordnung dar. Sie schließen, wie man den Texten entnehmen kann, einen Pakt mit dem Teufel, üben schändliche Zaubereien aus und verführen durch ihre erotische Ausstrahlung Männer zum Unheil. Vorgeworfen wird ihnen, dass sie den Mann seiner Vernunft und seines Urteilsvermögens berauben. Der Bereich der Sexualität spielt eine zentrale Rolle bei den Vorwürfen, die gegen die Frauen erhoben werden. Man verdächtigt sie Unfruchtbarkeit hervorzurufen, männliche Glieder wegzuhexen und erotische Exzesse mit dem Teufel zu begehen. Der Hexenhammer machte es möglich, dass anstelle der Anklage die Denunziation genügte, zudem die Folter und Hexenproben ermöglicht wurden. Die Hexenprozesse wurden Strafverfahren gemischter Zuständigkeiten kirchlicher und weltlicher Gewalten. Im Buch werden die Verfolgungswellen präzise dargestellt. Aufgeführt ist auch das vorgegebene Frageschema für Hexenprozesse von 1590 und diverse Protokolle, so etwa das Protokoll des Verhörs der Barbara Kurzhalsin und eine Fülle anderer Schreckenszeugnisse männlichen Verfolgenswahns. Auch über Katharina Henot liest man, die sich bis zu ihrer Hinrichtung weigert, ein Schuldgeständnis abzulegen. Katharina Henot war eine der vielen Frauen , die im Zuge der Hexenverfolgung aus wirtschaftlichen Gründen sterben mussten. In den 70er und 80er Jahren des 16. Jahrhunderts wird die Hexerei allmählich auch in protestantischen Gebieten, wie 1572 in Sachsen, zum Kapitalverbrechen erklärt. Durch diese Regelung ist den meisten angeklagten Frauen der Tod auf dem Scheiterhaufen durch verbrennen bei lebendigem Leib gewiss. Selbst Martin Luther vertritt ein Hexenbild, das dem der Inquisition in nichts nachsteht, wie man den Texten entnehmen kann. In Hexenprozessen ist die "peinliche Befragung " das übliche Mittel schweigende und leugnende Frauen zum Geständnis zu zwingen. Wie die Dokumente deutlich machen, können fünf Grade der Tortur angewendet werden. Viele der angeklagten Frauen sterben bereits während der Folter. Ist eine Frau während der Tortur nicht geständig, so wird dies nicht als Zeichen ihrer Unschuld, sondern als Verstocktheit gewertet. Die Fragenkataloge entlarven die sexuellen Phantasien der Richter. Zur Sprache kommt auch das großartige Engagement des geistlichen Friedrich von Spee, der als Beichtvater viele Hexenprozesse miterlebte und in seiner Schrift " Cautio criminalis" die Grausamkeit der Prozessverfahren gegen Hexen anklagte. Allmählich kam es zu einem Umdenken. 1793 wurde die letzte Frau als Hexe in Posen verbrannt. Trotz der Lektüre der Dokumente werde ich wohl nie verstehen, wie mitleidslos man mit all diesen unschuldigen Frauen verfahren ist und weshalb man solch einen Schwachsinn glaubte.
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Das verstummte Hurra: Hürtgenwald 1944/45 Kurt Kaeres Gebundene Ausgabe, September 2002 Verkaufsrang: 92183 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Todesforst, Grüne Hölle, Eiszapfeninferno, nannten ameri- kanische Soldaten den südöstlich von Aachen gelegenen Hürtgenwald. Sechs Monate lang tobten dort 1944/45, in Regen, Matsch, Schnee und Eis, unter für beide Seiten unbeschreiblich hohen Verlusten, die Kämpfe. Dieser Roman schildert den Einsatz der Männer einer amerikanischen gegen eine deutsche Kompanie, die im Hürtgenwald ums nackte Überleben kämpften.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Fesselndes Buch mit viel historischen Bildmaterial ... 5 von 5 Punkten Wer das Glück hat, dass inzwischen leider vergriffene Buch "Hölle Hürtgenwald" von den Autoren Wolfgang Trees und Adolf Hohenstein zu besitzen, bei dem sollte auch "Das verstummte Hurra" von Kurt Kaeres seinen Platz finden. Inzwischen gibt eine Fülle von Publikationen zur Thematik "Schlacht im Hürtgenwald", dieses Buch versteht es aber zu fesseln und sich klar von der Masse abzuheben. Herrn Kaeres ist es wirklich gelungen an den Klassiker der Hürtgenwald-Literatur (Hölle Hürtgenwald)aufzuschließen. Nach mehreren Reisen in den Hürtgenwald, in die Ardennen oder an die Landungsstrände der Normandie ist man schon etwas verwöhnt und stellt höhere Erwartungen an neue Bücher. Diese wurden bei "Das verstummte Hurra" voll erfüllt und somit kann ich dieses Buch sowohl Neulingen als auch "Alten Hasen" nur empfehlen. Und wenn man wie wir im damaligen Zentrum der Kämpfe, dem Kalltal der Eifel in der berühmten "Talschenke" bei einem Kölsch sitzt und sich in dieses Buch vertieft, geht man schon nach kurzer Zeit auf eine intensive und traurige Zeitreise in den dunklen Wäldern der Eifel. |
Sie nannten mich Familienbulle: Meine Jahre als Sonderermittler gegen die RAF Alfred Klaus, Gabriele Droste Gebundene Ausgabe, 17. September 2008 Verkaufsrang: 90307 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Beim BKA war er der Mann für schwierige Fälle, und er war ein Mann der ersten Stunde, als es galt, den eskalierenden RAF-Terror zu bekämpfen. Der oft von anderen befragte und zitierte Alfred Klaus erzählt erstmals selbst im Zusammenhang, wie er die Jahre 1971 bis zum Deutschen Herbst 1977 erlebte. Bei der "Soko B/M" entwickelte der Erste Kriminalhauptkommissar Klaus höchst unkonventionelle Ermittlungsmethoden. Um zu verstehen, was in den Köpfen der jungen Menschen vor sich ging, die sich zur "Rote Armee Fraktion" zusammengeschlossen hatten, besuchte er Angehörige der Täter und studierte die Schriften, auf die sie sich beriefen. Er kannte die Terroristen und ihre Denkart besser als jeder andere Beamte. Das trug ihm unter Kollegen den Spitznamen "Chefideologe der RAF" ein, während Ulrike Meinhof ihn "Familienbulle" nannte. Der einzige "Bulle", mit dem Baader, Ensslin und Raspe vor ihrem Suizid noch sprachen - und der einzige mit der richtigen Idee zur Rettung Schleyers. Nur hörte keiner auf ihn
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Chefideologe und Familienbulle 5 von 5 Punkten Alfred Klaus wollte die RAF verstehen, um sie bekämpfen zu können. Als Sonderermittler des BKAs besuchte er Verwandte und Freunde der RAF Kader, las alle ihre Texte und konnte zum Schluss Texte verfassen, die "original-Meinhof" klangen. Seine Kollegen nannten ihn den "Chefideologen der Raf", Ulrike Meinhof den "Familienbullen". Und um Ulrike Meinhof drehten sich oft auch die Gedanken Klaus. Im Prozess sagte die Meinhof einmal: "Wie kann ein isolierter Gefangener den Justizbehörden zu erkennen geben, dass er sein Verhalten geändert hat?" Diesen Satz kommentiert Klaus: "War ihm [dem Richter] denn nichts aufgefallen? Sie hatte sich doch mit ihren Worten eindeutig von der Gruppe distanziert. Zweifel bedeuteten bereits Verrat. Das, worauf ich so lange gehofft hatte, nämlich sie aus dem fatalen Geflecht herauszulösen, hätte zu dem Zeitpunkt vielleicht noch funktioniert. [...] Schon Jahre vorher war mir anhand der Zellenzirkulare klar geworden, in welcher Isolation sich Ulrike Meinhof befand." Doch bevor er etwas tun kann, erhängt sich die Meinhof. "Ich war tief betroffen und fühlte mich auch irgendwie schuldig", sagt Klaus dazu. Nicht nur die Meinhof beschäftigt ihn. Sondern die ganze Struktur der Gruppe, die einen enormen psychischen Druck auf ihre Mitglieder ausübt. Erstaunlich, wie viele Gedanken sich eine Polizei machte, die laut RAF doch faschistisch war und nur darauf aus, Widerstandskämpfer umzulegen. Das Buch lässt diese Zeit aus der Sicht eines Polizistens, eines "Pigs", eines "Schweins" laut RAF, lebendig werden. Doch auch die Polizei lebt in der deutschen Gesellschaft und auch Klaus erlebt, was sich in diesen Jahren alles änderte. Wie soviele hatte er jahrelang an einer längst toten Ehe festgehalten, bis ihm dann seine große Liebe begegnet. Dass er diese private Entwicklung in seinem Buch nicht auslässt, ist ihm hoch anzurechnen. Weil auch das nämlich die damalige Zeit lebendig werden lässt. Gerne wird die RAF als rein kriminelle Gruppe bezeichnet. Beate Sturm, eine Ex-Raflerin, die früh aus der Gruppe ausstieg, sagte laut Klaus: "Baader machte Krimi und zog dabei unsere halb politischen Ansätze auf sein Niveau herunter." Viele schlussfolgerten daraus, dass die Gruppe eben einfache Kriminelle waren und das ganze politsche nur Getue. Klaus begeht diesen Fehler nicht und vertrat das auch gegenüber seinen Kollegen: " Wieder einmal bemühte ich mich, allen klarzumachen, dass wir es nicht mit gewöhnlichen Kriminellen zu tun hatten." Hätte es sich wirklich nur um Kriminelle gehandelt, wäre die Arbeit der Polizei um ein Vielfaches leichter gewesen - und Klaus wusste das. Um so mehr hofft er, dass irgendwann allen ein Licht aufgehen würde, um welche Sorte Leute es sich bei der RAF handelte. Als in der Uni Frankfurt ein Tonband von Ulrike Meinhof abgespielt wird, in dem sie arrogant die Bombenanschläge rechtfertigt und die Zuhörer zum bewaffneten Kampf aufruft, erlebt Klaus, wie die versammelten Linken überwiegend mit Ablehnung reagieren. "Die Bande hat sich den letzten Rest von Sympathie unter den Linken zerbombt", erklärt er seinen Kollegen und irrt sich, wie so mancher anderer. Dass die RAF als Gefangene die größte Wirkung erzielen würde, daran dachte er nicht im Traum. Doch als "arme Opfer" konnte man sich mit ihnen solidarisieren, ohne dass man ihre reichlich abstrusen Ziele übernehmen musste. Dann wird Schleyer entführt. Die Regierung will hart bleiben, die Terroristen, die Schleyer gefangen halten, bleiben das auf jeden Fall und Klaus möchte Schleyer retten. Dazu hat er einen eigenen Plan, der die inhaftierten Terroristen ins Spiel bringen soll. Vielleicht sind diese nicht so stur, wie ihre Kollegen draußen? Er führt mit Raspe, Ensslin, Baader Gespräche, diese erklären ihm, dass sie bei einem Austausch nicht vorhätten, nach Deutschland zurückzukehren. Daraufhin verfasst er ein Memorandum, das aber sein Vorgesetzter Dr. Herold ablehnt und nicht einmal dem Krisenstab gegenüber erwähnt. "ich werfe mir vor, dass ich der Order, über meinen Alternativvorschlag zu schweigen, gefolgt bin." Vor allem, weil die unflexible Haltung der Regierung nicht, wie erhofft, Menschenleben gerettet habe, sondern im Gegenteil mehr Leben kostete, denn: "Das Gegenteil von dem, wa die Politiker immer versichert haben, ist eingetreten: Die harte Haltung der Bundesregierung förderte einen neuen Terrorismusschub, und das in einem weit größeren Ausmaß, als ich es mir beim letzten Gespräch mit Herold vorgestellt hatte. Kann er sich wirklich nicht mehr an meinen Alternativvorschlag erinnern?" Mit Herold hatte Klaus schon vorher immer wieder Probleme. Auch wenn er sich diplomatisch ausdrückt, wird klar, dass er er von seinem Vorgesetzten und dessen Politik nicht viel hielt. Was wäre gewesen, wenn die Regierung damals tatsächlich mehr Flexibilität an den Tag gelegt hätte? Auch wenn ich mir - anders als Klaus - Baader nicht als Frühpensionär im vietnamesischen Teehäusern vorstellen kann, dazu war der Mann viel zu publicity-geil, trotzdem halte ich die damalige starre Haltung für verhängnisvoll. Selbst wenn man humanitäre Aspekte beiseite lässt, auch aus militärischen Gesichtspunkten war es fatal. Flexibilität und Überraschung sind eine der wichtigsten Voraussetzungen des Erfolgs, das wusste schon Clausewitz. "Sie nannten mich Familienbulle" ist ein gut geschriebenes, wichtiges Buch über die RAF. Weil es diese einmal aus der Sicht der Polizei schildert und weil es auch die Zeit lebendig werden lässt. Wer sich über die RAF informieren will, kommt an diesem Buch nicht vorbei. (C) Hans Peter Roentgen
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Mythos Rommel Maurice Philip Remy Broschiert, März 2004 Verkaufsrang: 26031 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Er wählte Ungnade, wo Gehorsam nicht Ehre brachte. Zu dieser Überzeugung gelangt Maurice Philip Remy in seinem Buch zu dem gleichnamigen TV-Dreiteiler Mythos Rommel, in dem er den Widersprüchen in der Persönlichkeit des wohl populärsten Generals des Zweiten Weltkrieges auf den Grund geht. Nicht dass es ihm keine Schwierigkeiten bereiten würde, die merkwürdige Liebe seines Protagonisten zu seinem Führer bis in den erzwungenen Freitod nachzuvollziehen. Die Stilisierung Erwin Rommels zum strammen Nazi-General, wie vom rechtslastigen britischen Historiker David Irving erstmals unternommen, weist er aber ebenso zurück wie Ralph Giordanos jüngstes Kriegsverbrecher-Verdikt. Was Remy, gestützt auf zum Teil unveröffentlichtes Material, zu Tage fördert, kommt einer Ehrenrettung gleich. Denn es spricht Rommel insgesamt von individueller Schuld und Komplizenschaft mit dem verbrecherischen nationalsozialistischen Regime frei. Es dokumentiert vielmehr den steinigen Weg eines zwischen Loyalität und Gewissen hin- und hergerissenen schlichten und lauteren Charakters zum Widerstand. Gezeigt wird nicht nur, wie der bei Freund und Feind gleichermaßen bewunderte "Wüstenfuchs" eher unfreiwillig zum Volkshelden aufgebaut wurde, um mit seinen Erfolgen als Feldherr in Nordafrika vom Ostfront-Desaster abzulenken. Der Autor weist auch nach, dass Rommel aus Zweifel am "Endsieg" und aus Enttäuschung über Hitlers irrwitzige Durchhaltebefehle auf verlorenem Posten vor El Alamain schon früh den weithin unbekannten Entschluss fasste, mit den Westalliierten zu paktieren, um den Krieg zu beenden. Und er liefert den eindeutigen Beleg, dass der charismatische Schwabe in die Pläne der Männer des 20. Juli eingeweiht war und - wenn auch nicht unbedingt das Attentat - zumindest den Sturz des Diktators befürwortete, als dessen Nachfolger er in Widerstandskreisen zeitweise sogar gehandelt wurde. Widersprüche und Naivität sind für Remy das Eine: "Umso schwerer wiegt, dass dieser Mann dennoch die Kraft und den Mut aufbrachte, sich immer dann gegen Hitler zu entscheiden, wenn dessen Befehle seinem Gewissen zuwiderliefen." Das ist tatsächlich die andere Wahrheit über Erwin Rommel. Trotz reichlich Schlachtengetümmel ein hochgradig spannendes und aufschlussreiches Buch - zudem in hochwertiger Ausstattung und sorgfältig illustriert. -Roland Detsch
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 20 Bewertungen)
Rommel ein Nazi, ja oder nein 5 von 5 Punkten Erwin Rommel ist den meisten nur bekannt als der Wüstenfuchs des zweiten Weltkrieges. Doch wie kam es dazu, und war er ein Nazi? Das Buch arbeitet die Geschichte um Rommel sehr gut auf, beginnend damit dass er eigentlich Flugzeugingenieur werden wollte, ihn aber sein Vater vor die Wahl stellte entweder Lehrer oder Offizier zu werden. Rommel entschied sich seiner Meinung nach für das geringere Übel. Zum Oberleutnat im ersten Weltkrieg befördert und mit dem "pour le merite" ausgezeichnet bekam Rommel hohes Ansehen unter den anderen Offizieren. Als die Nazis in Deutschland die Macht übernahmen sah er wie SA- Männer mit Juden umgingen, und mit denen, die bei Juden einkauften. Er verurteilte diese "abgerissene Lumpenbande" auf das schäfste, griff aber nicht selbst in das Geschehen der SA ein. Ihn faszinierte Hitler, nicht aber die Partei und deren Programm. Während des Krieges verbrannte er Befehle die ein "nicht Ritterliches vorgehen" von Hitler verlangten, wohlwissend damit, wegen Hochverrat jederzeit zum Tode verurteilt werden zu können. Nach dem Attentat von Stauffenberg stellte Hitler Rommel vor die Wahl: Entweder sich selbst zu töten und ein gefeierter Kriegsheld zu werden, oder wegen Hochverrates angeklagt zu werden UND mit seiner Familie in ein KZ kommen in dem er und seine Familie den sicheren Tod gefunden hätten.
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Wendepunkte: Schlüsselentscheidungen im Zweiten Weltkrieg Ian Kershaw Gebundene Ausgabe, Oktober 2008 Verkaufsrang: 14717 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Gerade weil bei diesen eleganten Gedankenspielen Disziplin und Sorgfalt walten, erweisen sie sich oftmals als ausgeprochen instruktiv: in dem Sinne, dass sie die Erkenntnisse der historischen Tragweite einzelner Entschlüsse befördern." (Die ZEIT )
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Die wichtigsten Entscheidungen des 2. Weltkriegs 5 von 5 Punkten Ian Kershaw hat mit diesem Buch einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis der Politik und Kriegsziele der Allierten und Mittelmächte geleistet. Die einzelnen Mächte werden natürlich in unterschiedlicher Stärke betrachtet. Für mich persönlich waren besonders die Kapitel zum italienischen, japanischen und amerikanischen Blickwinkel sehr interessant, da in der primär(verständlichen) eurozentrischen deutschen Geschichtsschreibung der asiatische Konflikt nur sehr eingeschränkt betrachtet wird. Kershaw arbeitet die verschiedenen politischen/strategischen oder ideologischen Optionen der einzelnen Parteien glaubhaft und sehr gut belegt aus und beschreibt wieso sich die Länder bzw. Politiker für ihre jeweilige Politik entschieden haben. Trotz der Fülle an Informationen wirken die Kapitel sehr ausgewogen und niemals zu kurz. In jeden Fall eine klare Empfehlung an jeden geschichtsinteressierten Leser!
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101 Kampfflugzeuge: Legendäre Modelle vom 1. Weltkrieg bis heute
Gebundene Ausgabe, August 2008 Verkaufsrang: 40809 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Jedes Fahrzeug anschaulich farbig illustriert. Mit allen technischen Daten und Fakten für den schnellen Überblick. Zahlreiche Fotos zur Entwicklungsgeschichte.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Eine Bereicherung der Fliegerbibliothek 3 von 5 Punkten Jeder Modellbauer hat eine umfangreiche Bibliothek an Fachbüchern. Dieses Buch ist mit den Kurzbeschreibungen der einzelnen Kampfflugzeuge eine Bereicherung. Allerdings fehlen 3-Seiten-Ansichten, Detailfotos, etc. um es als Nachbaubuch heranziehen zu können. Solche Fachbücher erhält man nicht um den Preis.
101 Kampfflugzeuge 4 von 5 Punkten empfhelenswerte jedoch hatte ich mehr Informationen zu den einzelnen Flugzeugen erwartet, angenehme Geschäftsverbindung, sehr schnelle Lieferung. |
Adolf Eichmann: Bürokrat und Massenmörder David Cesarani Gebundene Ausgabe, Oktober 2004 Verkaufsrang: 94252 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Adolf Eichmann. Allein der Klang des Namens lässt einen erschauern. Seit dem Prozess, den man ihm 1961 in Jerusalem gemacht hat, gehört sein Gesicht in der Fratzengalerie der hässlichen Deutschen in die erste Reihe. Bis dahin hatte Eichmanns Name bei der Aufarbeitung des nationalsozialistischen Terrors kaum eine Rolle gespielt. Man wusste so gut wie nichts über den Mann, der stets im Hintergrund gewirkt hatte. Auch bei den Nürnberger Prozessen spielte der Name keine nennenswerte Rolle. Nach dem Prozess, der mit dem Todesurteil endete, erschien dann eine Reihe von populären Biografien, die jedoch in vielem ein verzerrtes Bild zeichneten. "Sie hielten sich zudem", schreibt Cesarani in seiner Einführung mit Rekurs auf Adorno, "an das damals modische Bild des NS-Täters als eines Verlierers und verkommenen Kriminellen, das den in den vierziger und fünfziger Jahren entstandenen psychologischen Theorien über Faschismus und Nationalsozialismus entstammt". Auch das wirkungsmächtige, von Hannah Arendt in ihrem Buch Eichmann in Jerusalem entworfene Eichmannbild, dessen zentrale These von der "Banalität des Bösen" weltweit größte Beachtung fand, hält Cesarani für "zu einem großen Teil von Vorurteilen geprägt". Cesaranis lesenswerte Biografie ist die erste Studie über Eichmann, seine Verbrechen und seine Bedeutung, die seit den sechziger Jahren vorgelegt worden ist. Sie verdient Beachtung, weil sie zugleich das überkommene Bild von der "Endlösung" als eines klinischen Prozesses, durchgeführt "von Profis, von Ärzten und Anwälten in scharf gebügelten schwarzen Uniformen", deren Entscheidungen quasirationalen, rassenhygienischen Mustern folgten, einer kritischen Überprüfung unterzieht. Ebenso wie diese Vorstellung nur einen Teil der Wirklichkeit widerspiegelt, war das bisher vorherrschende Eichmannbild angesichts Cesaranis akribisch recherchierter Biografie dieses "génocidaire" in der Tat zu einseitig. - Hasso Greb
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Adolf Eichmann, wer war dieser Mann? 5 von 5 Punkten Wer war Adolf Eichmann? Wer Bücher über das Holocaust oder über die Geschichte des Dritten Reichs gelesen hat stößt immer wieder auf diesen Namen. Wer verbirgt sich hinter diesem Namen? Wer war dieser Mann? Der Autor startet den Versuch sein komplexes Leben und seine vielschichtige Figur besser zu durchleuchten. Von seiner Geburt, seinem Wirken im NS Staat, seiner Entführung, bis hin zu seinem gewaltsamen Ende in Israel gelingt dieser Versuch vortrefflich. Die Kälte und Professionellität bei der Planung und der Ausführung des millionenfachen Mordes werden deutlich veranschaulicht. Was macht einen Menschen zum Massenmörder? Kann dieses unvorstellbare Grauen wieder geschehen? Das waren Fragen die ich mir als Leser bei der Lektüre dieses Buches gestellt habe und die mir aufschlussreich erklärt wurden.
überwältigend 5 von 5 Punkten Das war die beispielhafteste Biographie die ich über Adolf Eichmann und den Holocoust je gelesen habe. Detailiert recharchiert und mit einer unglaublichen Dichte ist dieses Buch gekennzeichnet. Der Leser begreift die Unglaublichkeit der Vorgänge und wird nicht mit langatmigen Passagen, z.B. über den Prozess in Israel belastet. Alle Vorgänge einschließlich der Entführung aus Argentinien, des Prozesses in Israel und die danach erschienene Literatur werden kritisch unter die Lupe genommen. Wer dieses Buch gelesen hat begreift besser die geschichtlichen Zusammenhänge der Vergangenheit die sich über die Jahrtausende doch immer, auch in gewandelter Form, wiederholten. 5 Sterne, weil überwältigend, schockierend und sehr nachdenklich machend! |
Schweres Gepäck: Flucht und Vertreibung als Lebensthema Helga Hirsch Taschenbuch, 27. September 2004 Verkaufsrang: 93565 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Flucht und Vertreibung hinterlassen Spuren. Fast 60 Jahre nach Kriegsende suchen Kinder von Vertriebenen nach Antworten: Wer bin ich? Woher komme ich? Welche Erfahrungen der Eltern und Großeltern haben meine Familiengeschichte geprägt? Helga Hirsch begleitet Menschen der zweiten Generation von Vertriebenen auf der Suche nach ihren biografischen Wurzeln und den Belastungen durch Heimatverlust. Sie hört zu und fragt nach. Ihre sensiblen Beobachtungen webt sie zu eindringlichen biografischen Texten. Damit ergänzt sie eine politisch kontrovers geführte Debatte über Flucht, Umsiedlung und Vertreibung, über Opfer und Täter und konkrete Erfahrungen derjenigen, die diese Zeit als Kinder erlebten. Die gesellschaftliche Anerkennung auch dieser Schicksale, so die These der Autorin, schafft eine Basis, das Zusammenleben in Europa zu verbessern. Ergänzend zu den sieben literarisch verfassten Lebensläufen, die beispielhaft für unterschiedliche Aspekte von Vertriebenenschicksalen stehen, analysier t Helga Hirsch in ihrem Begleittext die Erfolge, aber auch Misserfolge der Integration.
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Das Personenlexikon zum Dritten Reich: Wer war was vor und nach 1945 Ernst Klee Broschiert, 20. Oktober 2005 Verkaufsrang: 62479 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Buchnotiz zu : Die Zeit, 23.10.2003 Willi Jasper ist mit Ernst Klees "Personallexikon zum Dritten Reich" im großen und ganzen zufrieden. Mit Respekt vor der "enormen Fleißarbeit" des Autors sieht er über die wenigen Schwachstellen und Lücken hinweg, möchte mit seinen Anmerkungen die "Gesamtleistung des Autors nicht schmälern". In Systematik und Begrifflichkeit werde nicht ausreichend eingeführt, bemängelt der Rezensent, einzelne Personengruppen werden zu stark (Mediziner), andere zu wenig (Geisteswissenschaftler) berücksichtigt, Querverweise fehlen. Nichts desto trotz liefere Klee eine "erschreckendes Gesamtbild", gelingt es ihm doch mit den 4300 Kurzbiografien manch unliebsame These zu bekräftigen. So wird bald offensichtlich, dass der "mörderische Antisemitismus" seinen Ursprung nicht in erster Linie innerhalb der "benachteiligten Volksschichten" habe, wie Jasper erörtert, sondern in der "Mitte der Gesellschaft". © Perlentaucher Medien GmbH Buchnotiz zu : Frankfurter Rundschau, 19.09.2003 Einiges werde hier endlich "zurechtgerückt", "ergänzt" und richtiggestellt, lobt Rudolf Walther. Das Projekt von Ernst Klee, ein Personenlexikon mit 4.300 Kurzbiografien zum Dritten Reich zu erstellen, sei also bis auf kleine, verzeihbare Mängel vorzüglich gelungen. Bei Stichprobenvergleichen mit dem Herder-Lexikon von 1937 und verschiedenen Brockhaus-Ausgaben stellten sich im Vergleich zu Klees Arbeit erstaunliche Lücken heraus: so werde in den anderen Lexika zum Beispiel bei manchen Wissenschaftlern deren "braune" Forschungsarbeit vor 1945 komplett ausgeklammert (Paul Althaus), oder Kriegsverberbrechen überhaupt nicht erwähnt (Theodor Oberländer). Der entscheidende Vorteil von Klees Herangehensweise läge also vor allem in der Zeitspanne, die er genauestens beachte: die Karrieren werden laut Walther sowohl während als auch nach der Nazi-Zeit verfolgt. Außerdem lobt er den übersichtlichen Aufbau, das ausführliche Register und die ausführlichen Quellenangaben. Zudem sei es auch noch "unübertroffen vollständig" resümiert Walther angetan. Sein Urteil: "Von außerordentlichem Nutzen"! © Perlentaucher Medien GmbH
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Fleißarbeit 4 von 5 Punkten Über die Auswahl der hier im Lexikon beschriebenen Personen und über die Qualität der Lebensläufe kann man wirklich streiten. Sucht man nach Einträgen, die für sich allein kaum einen Sinn ergeben, wird man schnell fündig. Aber mindert das den Nutzwert dieses Buches? Hier ist es der Untertitel, der für Klarheit sorgt. Intention von Klee war es offenbar, hier aufzuzeigen, welche persönlichen Kontinuitäten zwischen dem Dritten Reich und dem Nachkriegsdeutschland gegeben hat. Im Ergebnis sind deshalb hier vor allem Mitglieder der mittleren Führungsebene des Dritten Reiches vertreten. Aber genau damit füllt Klee eine Lücke. Die Prominenz nämlich, die wird bei Guido Knopp doch schon bis zum Erbrechen abgehandelt. Wer dieses Regime aber wirklich am Funktionieren gehalten hat, das sind aber oft genug die, die dann nach 1945 eben doch als Mitläufer eingestuft wurden. Und dann im Nachkriegsdeutschland wieder schnell zu Ruhm und Ehren kamen. Ärzte und Juristen, das waren die zwei Berufsgruppen, die sich über die Katastrophen der deutschen Geschichte offenbar am besten retten konnten. Liest man das Buch mit seinen 4.300 Einträgen einfach mal quer, erhält man einen guten Eindruck, wie sich Eliten sich nach dem verlorenen Krieg schnell wieder fanden. Auch die Diskrepanz zwischen den durch Urteil verlangten Haftstrafen und der tatsächlichen Haftdauer überrascht in vielen Lebensläufen. Als Täter war man offenbar 1953 in der Regel schon wieder frei. Als Opfer war man 1953 in der Regel schon fast ein Jahrzehnt tot. Es stimmte halt etwas nicht, nach dem Krieg, im Deutschland des beginnenden Wirtschaftswunders. Wenn man das Buch kritisieren kann, dann sicherlich nicht aufgrund einzelner Fehler in der Masse von 4.300 Lebensläufen. Ich hätte mir eher gewünscht, dass mehr einzelne Lebensläufe exemplarisch herausgehoben und näher beschrieben worden wären. Dadurch wäre das Bild einer deutschen Elite, die Schreckliches angerichtet hat, noch genauer, verständlicher und für die Zukunft warnender geraten. Denn auch heute haben wir genug Karrieristen, die durchaus bereit sind, auch schlechte Weisungen gut und professionell umzusetzen, wenn es denn nur dem eigenem Erfolg dient. Und diese Freiheit von humanistischen Werten ist genau das, was den Verbrechern an der Spitze dann den Erfolg erst ermöglicht. Für mich ist das ein wertvolles Buch, dessen Lektüre ich hier empfehlen möchte.
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Die Sturmgeschützbrigade 191: Die "Büffel-Brigade" im Einsatz auf dem Balkan und in den Weiten Russlands 1940-1945: Die "Büffel-Brigade" im ... Balkan und in den Weiten Russlands 1940-1945 Bruno Bork Gebundene Ausgabe, 1. November 2008 Verkaufsrang: 54379 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Sturmgeschützabteilung 191, am 1. Oktober 1940 in Jüterborg unter Hauptmann Hoffmann-Schoenborn aufgestellt, hatte im Frühjahr 1941 auf dem Balkan ihre erste Feuertaufe zu bestehen. Beim Kampf um die Metaxaslinie standen sie in vorderster Front Seite an Seite mit der Infanterie im Einsatz und kämpfte aus nächster Nähe Bunkeranlagen nieder. Nach Auffrischung und Neuausrüstung in Mähren überschritt die Sturmgeschützabteilung 191 im Rahmen der 6. Armee am 22. Juni 1941 den Bug. Durch die Ukraine und über den Dnjepr, wo die Abteilung einen wichtigen Brückenkopf am Ostufer errichtete, stand sie in den Kämpfen um Kiew im September 1941 im Einsatz. Der Vormarsch im Rahmen der 4. Armee im Oktober 1941 führte die Büffel , wie die Abteilung bezeichnet wurde, bis vor die Tore Moskaus, als der einbrechende Winter im Dezember 1941 den Rückzug erforderlich machte. Zu Beginn der Sommeroffensive 1942 bei Woronesh im Einsatz, führte sie der weitere Vormarsch durch die Kalmücken-Steppe bis zum Terek. Als Feuerwehr an den Brennpunkten der Front eingesetzt, schlug die Abteilung immer wieder feindliche Angriffe nieder und brachte dem eigenen Angriff den nötigen Schwung. Im Zuge der Rücknahme der Front gelangte die Abteilung auf die Krim, wo sie aufgefrischt und in eine Sturmgeschützbrigade umgegliedert wurde. Es folgten die Kämpfe und der Rückzug aus dem Kubanbrückenkopf, die Verteidigung der Halbinsel Kertsch und die Räumung von Sewastopol. Bei den Abwehrkämpfen an der Südostfront 1944/45 stand die Brigade in Jugoslawien und Ungarn im Einsatz. Vom Feind gefürchtet und von der eigenen Infanterie geliebt sind aus der Brigade viele Träger des Ritterkreuzes und höherer Stufen hervorgegangen. Das Kriegsende erlebte die Sturmgeschützbrigade in Österreich, von wo aus die Soldaten im Juni 1945 in die Heimat entlassen wurde.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
seriös und solide 5 von 5 Punkten Überaus solide und seriös wird hier eine, von vielen aus heutiger Sicht unmöglich erscheinenden, Leistungen deutscher Soldaten im zweiten Weltkrieg dargestellt. Bis weit über alle denkbaren Grenzen hinaus wurden Mensch, Tier und Technik auf den unendlichen Märschen durch glühende Hitze, staubige Steppen, grundlosen Schlamm und eisigen Winter beansprucht. Trotzdem wurden unglaubliche Wege zurückgelegt und der, zahlenmäßig deutlich überlegende Feind, meist erfolgreich bekämpft. Geradezu phantastische Leistungen wurden, infolge des Kräftemangels, von den deutschen Soldaten verlangt. Mit sagenhafter Standhaftigkeit wurden immer wieder russische Massenangriffe abgewehrt und in Gegenangriffen verlorene Stellungen zurückerobert um geordnete Rückzüge zu ermöglichen. Gerade hier spielten die Sturmgeschütze einmal mehr eine entscheidende Rolle.Oft wurden sogar die technisch überlegenen russischen T 34 erfolgreich bekämpft.Die Gefechtsberichte gehen meist nicht allzu sehr in.s Detail aber trotzdem bekommt der Leser einen guten Eindruck von den dramatischen Kämpfen. Das umfangreiche Bildmaterial und die abgbildeten Karten ergänzen die Texte sehr gut. Auch die an entscheidenen Stellen eingefügten Erklärungen der allgemeinen taktischen Lage sind gut verständlich und interessant. Ich danke jedenfalls herzlich den Menschen die mir ermöglicht haben dieses sehr gute Buch zu diesen günstigen Preis zu erwerben.
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Geisterbahnhöfe - Westlinien unter Ostberlin Heinz Knobloch, Michael Richter, Götz Thomas Wenzel Gebundene Ausgabe, 27. September 2008 Verkaufsrang: 16452 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Geisterbahnhöfe" ist ein wunderbares Geschichtsbuch, das die Zeit des Faschismus und des Kalten Krieges am Beispiel des Treibens auf den U-Bahnhöfen beschreibt. (taz)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Ein Stück Zeitgeschichte 5 von 5 Punkten Ab dem 13. August 1961 fuhren 29 Jahre lang einige Linien der Westberliner Bahnen unter Ostberliner Terrain durch schwerbewaffnete Bahnhöfe von Westberlin nach Westberlin. Kurz nach dem Fall der Mauer haben sich Michael Richter und Thomas Wenzel in solchen Geisterbahnhöfen umgesehen und für die Nachwelt viele Fotos und Eindrücke bewahrt. "Geisterbahnhöfe" erscheint - betrachtet man sich nur Preis und Seitenzahl - auf den ersten Blick etwas teuer. Dies sollte aber nicht vom Kauf dieses absolut lesenswerten Buches abhalten! In mehreren Abschnitten wird die Geschichte einzelner Bahnhöfe dargestellt, dazu gibt es jede Menge Fotos, die bezeugen, was 28 Jahre Stillegung aus einst prachtvollen und nach der Wiedervereinigung schleunigst wieder restaurierten Bahnhöfen wie zum Beispiel dem Potsdamer Platz, Unter den Linden oder dem Nordbahnhof gemacht haben. Dieses Buch ist ein echtes Stück Zeitgeschichte!
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Schicksal einer Generation: Als Infanterist in Frankreich und Rußland Heinz Kuss Gebundene Ausgabe, 23. Januar 2009 Verkaufsrang: 40355 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Als Offizier stand der Autor nach kurzer Teilnahme am Frankreichfeldzug ab 1941 vier Jahre lang in der Hölle der Ostfront, zunächst im Vormarsch bis in den Kaukasus, dann im Feuer der russischen Sommeroffensive 1943 an der Miusfront, im Partisanenkampf und beim Ausbruch aus dem Kessel von Bobruisk. Am Ende gilt es in besonders harten und verlustreichen Kämpfen deutsche Erde in Ostpreußen vor der Feuerwalze der Roten Armee zu schützen. Der Autor, der hier einen mitreißenden Bericht des entbehrungsreichen Frontgeschehens als Infanterist vorlegt, stellt seinen persönlichen Mut, seine Taten, Schmerzen und Kriegsverletzungen bescheiden in den Hintergrund. Er begreift seine eigenen Erlebnisse als Schicksal seiner ganzen Generation und bäumt sich gegen die pauschale Verleumdung dieser Generation auf.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Schicksal und Wahrheit 5 von 5 Punkten Schicksal einer Generation: Mit diesem Titel schildert Heinz Kuss prägnant seine Soldatenzeit als Infanterist im Polen- und Frankreich-Feldzug, im Partisaneneinsatz sowie in der Knochenmühle der Ostfront. Das Cover und der Titel des Buches sind für diesen Erlebnisbericht ein treffender Ausdruck, den der Autor verfasst hat. Kuss gelingt es, seine Kriegserlebnisse packend und hautnah zu vermitteln, sodass dem Leser ein tiefer Einblick in das Leben eines Soldaten an der Front geöffnet wird. Er ist einer der Menschen der sich nicht als Übersoldat suggeriert, sondern ganz offen mit seinen Fehlern, trotz besseren Wissens, die für ihn immer persönliche Folgen hatten, umgeht. Er scheut sich auch nicht davor, über seine Schwäche (sich bei Vorgesetzten und bei gleichen Dienstgraden durchzusetzen), zu berichten. Auch er schafft es, dem Leser einen Eindruck zu vermitteln, mit welcher Untergangsstimmung und vor allem, mit welchen parteipolitischen Begebenheiten, die von Parteibonzen veranlasst wurden, sich die Soldaten im letzten Abschnitt des Krieges herumschlagen mussten. Ich vergebe 4,5 Punkte für dieses ausgezeichnete Buch. Da der Anfang, mit dem Polen- und Frankreich-Feldzug, wie abgehackt wirken, sind es keine 5 Punkte. Dieses ist aber kein Beinbruch, weil man ja aufrundet und sich das Buch wirklich fliesend lesen lässt. Ich kann es nur empfehlen!
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Die DDR. Eine Dokumentation mit zahlreichen Biografien und Abbildungen Hermann Vinke Gebundene Ausgabe, 1. Februar 2008 Verkaufsrang: 106286 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Was vor allem fasziniert, ist die Form der Darstellung: Neben den chronologisch angelegten Kapiteln, die ein anschauliches Bild der DDR geben, finden sich rot unterlegte Seiten, die Grundwissen zur Politik, zur Kultur oder zum Alltagsleben pointiert zusammenfassen. Auf gelb unterlegten Seiten werden Biografien präsentiert, die weitere Schichten der DDR-Gesellschaft beleuchten. ... Kurzum, Hermann Vinkes Dokumentation ist ein Lese-Buch im besten Sinne, das geradezu neugierig macht auf Menschen und Geschichte! (Carsten Gansel, Süddeutsche Zeitung (28.11.2008))
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Guter Einstieg in eine wichtige Epoche Deutscher Geschichte 5 von 5 Punkten Dieses Buch erklärt neugierigen Lesern die gesamte Zeit der DDR, angefangen bei Marx und Lenin, bis hin zum Aufbau Ost. Mit zahlreichen Bildern, sowie den Biografien bedeutender Persönlichkeiten der Politikgeschichte (z. B. Michail Gorbatschow, Wolfgang Vogel...) bestückt, bietet "Die DDR" vor allem jungen Lesern einen guten Einstieg in eine wichtige Epoche der Deutschen Geschichte. Ich vergebe 5 Sterne. Julia G. (14 Jahre) - Kinder-Redaktion
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FC St. Pauli - Alles drin Christoph Nagel, Michael Pahl Broschiert, Oktober 2010 Verkaufsrang: 98809 Noch nicht erschienen.
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