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Seite 14

LTI: Notizbuch eines Philologen - Victor KlempererLTI: Notizbuch eines Philologen
Victor Klemperer

Gebundene Ausgabe, August 1996
     Verkaufsrang: 79802      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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"LTI" - Lingua Tertii Imperii - nannte der Philologe Victor Klemperer (1881 -1960) sein schwierigstes Buch. Es hat den Autor über die Grenzen Europas hinaus bekannt gemacht. Nicht nur, weil es die erste profunde Kritik der "Sprache des Dritten Reiches" ist, nicht nur, weil es Klemperers glückliche Gabe, schwierige Gegenstände interessant, ja spannend darzustellen, offenbart.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

LTI Ein Anstoß zum Denken      5 von 5 Punkten
Ich, als "Ossi", habe LTI durch einen Zufall in die Hände bekommen. Schon nach ein paar Seiten war mir nicht klar, wie diese Buch durch die DDR-Zensur gekommen ist. Die Gleichheit des Sprachgebrauchs im "dritten Reich" und in der DDR war frappierend. Gab es da sonst noch Gleichheiten? Für einen 18 jähriger SED-Genosse war dieses Buch ein Schock. Ich habe es mehrmals hintereinander gelesen. Und im nachhinein bin ich mir sehr sicher, dass dieses Buch für mich der erste Anstoß war, mich der bürgerlichen Demokratie zuzuwenden.
Vielen Dank und Respekt Prof. Dr. Klemperer


 Weitere Lesermeinungen


Friedrich der Große: Ein Lebensbild - Christian Graf von KrockowFriedrich der Große: Ein Lebensbild
Christian Graf von Krockow

Taschenbuch, November 2000
     Verkaufsrang: 77927      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Preußen, ein armes, rückständiges und zerrissenes Land, steigt im 18. Jahrhundert zur europäischen Großmacht auf. Nach der Vorarbeit Friedrich I., des "Soldatenkönigs", ist dies vor allem das Werk eines Mannes: Friedrich II., den schon seine Zeitgenossen »den Großen« nannten. Christian Graf von Krockow zeichnet in diesem Essay das Lebensbild des berühmten Preußenkönigs nach, von der Jugendprägung im schreckensvollen Konflikt mit dem Vater bis zur Einsamkeit im Alter. Es wird nicht nur der Machtpolitiker sichtbar, der Regent und "erste Diener" seines Staates. Krockow zeigt vor allem die anrührende Seite Friedrichs, der sein Lebensglück der Pflicht unterordnete, seine Vereinsamung und seine unerfüllte Sehnsucht nach Freundschaft.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

kurze, aber aussagekräftige Biographie      4 von 5 Punkten
Wer sich auf 185 Seiten einen Überblick über das Leben Friedrich des Großen und seiner Zeit verschaffen will, ist mit diesem Buch nicht schlecht beraten.
Flüssig geschrieben beleuchtet Christian Graf von Krockow (selbst alter Preuße, was?) die Herkunft Friedrichs, den Konflikt mit dem Vater, die Zeit der Muse, der Kriege und der Einsamkeit. Auch der Mensch Friedrich kommt hier nicht zu kurz, ohne ihn zu glorifizieren. Anschaulich leitet der Autor die historischen Grundlagen für den Erfolg des Soldaten- und Beamtenstaates Preußen im Vergleich mit anderen europäischen Großmächten her und zieht auch die Verlängerung bis ins 20. Jahrhundert. Besonders gut gefällt mir die Neutralität des Autors, der die historische Plattform nicht für die Verbreitung überflüssiger Thesen nutzt.

Der Philosoph auf dem Thron      5 von 5 Punkten
Der kürzlich verstorbene von Krockow bewies mit dem vorliegenden Essay einmal mehr, dass er es verstand, unterhaltsame und packende Biographien in aller Kürze zu verfassen. In fünf Kapiteln zeichnet der Autor ein Lebensbild des 'alten Fritz', welches den widersprüchlichen Charakter des Preussenkönigs sichtbar werden lässt: Die Erziehung, die sein Vater Friedrich Willhelm I., der Soldatenkönig, ihm zukommen ließ, würden wir wohl heute mit gutem Grund als 'Psychoterror' bezeichnen. Doch hatte der 'Philosoph auf dem Thron' überhaupt eine andere Möglichkeit, das von seinem Vater gegründete preussische Königtum zu erhalten, als sich - sehr zum Leidwesen seines Vaters - der Aufklärung zu verschreiben, und jeden nach 'seiner Fasson' glücklich werden zu lassen? Da sich das 'künstliche' Preussen nicht auf die Tradition berufen konnte, blieben nur die Vernunft und die erklärte Hingabe an das zukunftsorientierte Leistungsprinzip als Herrschaftslegitimation. Geschadet hat es dem jungen Staat keineswegs, bspw. Glaubensflüchtlinge aus ganz Europa aufzunehmen, im Gegenteil. Sie trugen wesentlich dazu bei, Preussen zu einem der modernsten Staatswesen Europas zu machen. So hat die Politik Friedrichs, der gegen die Machttheorie Machiavellis einen Antimachiavel verfasste, gleichsam eine sehr pragmatische Note. Das vierte Kapitel "Aufklärung und Einsamkeit" beschreibt diesen Zusammenhang und mündet in einen Ausblick auf das friderizianische Erbe in Deutschland. Hier findet sich eine glänzende Abhandlung über die Kontinuitäten von Friedrich bis Hitler und schließlich zur Bundesrepublik. Auffallend hierbei sind Krockows Zweifel an der einfachen Rechnung, dass der preussische Militarismus als soziologische Keimzelle des Hitlerfaschismus fungiert habe. Er betont vielmehr in Anlehnung an Max Weber die Rolle des preussichen Beamtentums und den obrigkeitsgläubigen Populismus, für den die Deutschen so empfänglich sind. Mit Friedrich beginnt die Aufklärung 'von oben'. Indem der Staat es immer wieder versteht, fortschrittliche Impulse herrschaftswirksam zu kompensieren, verhindert er eine wirksame Parlamentarisierung und konserviert die aristokratische Gesellschaft bis 1918. Das Odem des Versagens überschattet die erste deutsche Demokratie der Weimarer Republik und mündet in das Verlangen nach Führung und tatkräftiger Handlungsfähigkeit. Die Folgen sind bekannt.


Verhöre: Die NS-Elite in den Händen der Alliierten 1945 - Richard J. OveryVerhöre: Die NS-Elite in den Händen der Alliierten 1945
Richard J. Overy

Broschiert, Mai 2005
     Verkaufsrang: 13829      Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 6 Tagen.

Preis: € 10,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Wer wirklich etwas Neues über die jüngere deutsche Geschichte erfahren will, sollte sich an englische Historiker halten. Dies zeigt sich einmal mehr in Richard Overys Buch Interrogations, das ein Jahr nach Erscheinen nun unter dem Titel Verhöre. Die NS-Elite in den Händen der Alliierten 1945 in deutscher Übersetzung vorliegt. Im Eifer der aberhundertfachen Erforschung der Nürnberger Prozesse gegen die Hauptkriegsverbrecher 1945/1946 durch gegenseitiges Abkupfern hatte bisher offenbar niemand den Geistesblitz, dass es logischerweise auch Nürnberger Verhöre gegeben haben muss. Erst der Professor für Zeitgeschichte am Londoner King's College erhob sich von seinem Schreibtisch, um persönlich einen Blick in die Archive zu werfen, wo er prompt über Akten stolperte, die anscheinend seit fast 60 Jahren kein Tageslicht mehr gesehen hatten.

Die darin enthaltenen Protokolle, Dossiers, Korrespondenzen und geheimen Mitschnitte sind sensationell. Allein schon wegen der kürzeren zeitlichen Distanz zum Geschehen könnten sie wesentlich aufschlussreicher und wissenschaftlich wertvoller sein als sämtliche Dokumente der Hauptverhandlungen. Hinzu kommt, dass die repräsentativ ausgewählten Delinquenten in den Zwiegesprächen, in denen es den Alliierten darum ging, sich ein erstes Bild von den tatsächlichen Verhältnissen in Nazideutschland zu machen, wesentlich unverkrampfter Zeugnis ablegten als unter Stress vor dem Militärtribunal. Und nicht zuletzt hatten sich manche von ihnen noch nicht ihrer Verantwortung durch Flucht in geistige Umnachtung oder gar Selbstmord entzogen, wie bald darauf Ex-Außenminister Joachim von Ribbentrop beziehungsweise Reichsorganisationsleiter Robert Ley.

So erfährt man neben den Hintergründen zahlreicher bekannter und weniger bekannter Gräuel auch allerhand Interna und neue Details. Besonders interessant sind Albert Speers Einlassungen, der sich als brillanter Analytiker des Systems erwies und als heimlicher Widerständler outete, der einen Giftgasanschlag auf Himmler, Goebbels und Bormann plante. Einigermaßen bizarr die wahnwitzigen Suaden des zum Gottesglauben geläuterten Ley, der sich mit seiner verstorbenen Frau zu unterhalten pflegte und pseudopaulinische Briefe an das deutsche Volk richtete. Zu Wort kommen auch Hermann Göring, Rudolf Heß, Wilhelm Frick, Franz von Papen, Wilhelm Keitel, Alfred Jodl, Hjalmar Schacht, KZ-Arzt Franz Blaha und Auschwitz-Kommandant Rudolf Höß.

Dieses hoch spannende und hervorragend kommentierte Buch schlägt ein neues Kapitel in der NS-Forschung auf. Es bleibt zu hoffen, dass die Nürnberger Verhöre, die hier nur zu einem Bruchteil relativ willkürlich in 34 Auszügen wiedergegeben werden, bald in ihrer Gesamtheit dokumentiert werden wie Der Nürnberger Prozeß in der Digitalen Bibliothek. --Roland Detsch

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Eine Lücke geschlossen      5 von 5 Punkten
Dieses Buch schließt eine Lücke, bietet es dem Leser doch Transskripte z.T. zentraler Verhöre wichtiger Nazi Größen wie Göring, Speer, Ley, Keitel und anderer kurz nach der Kaptitulation 1945. Die Einlassungen beeindrucken durch ihre Offenheit wie auch durch den durchsichtigen Versuch der meisten, sich reinzuwaschen. Wahrhaft demaskierend! Wer immer noch dachte, unter den (führenden) Nazis habe es mässigende Elemente gegeben, der wird bei diesem Blick in die Quellen endgültig eines Besseren belehrt. Warum nur kommt dieses Buch so spät? Ich stelle es in eine Reihe mit anderen Werken, die abseits von den original Dokumenten zum IMT einen unmittelbaren Blick auf Psyche und Persönlichkeit dieser Menschen gewährt (z.B. die Nürnberger Tagebücher von Gilbert oder Höß' autobiografische Schrift). In dem was hier abgedruckt ist, wird das verbrecherische dieses Regimes auch dem letzten klar. Pflichtlektüre!



August 1914 - Barbara TuchmanAugust 1914
Barbara Tuchman

Taschenbuch, November 2001
     Verkaufsrang: 133057      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Jahrelang haben sich die prospektiven kriegführenden Parteien auf den Krieg vorbereitet, Kriegsziele definiert, über Kontributionen für die Zeit danach nachgedacht - und auf einmal ist der Krieg wirklich da. Unaufhaltbar, wie ein Räderwerk, schnurrt der Kriegsapparat ab. Besonnene Beamte in den verschiedenen Ministerien in den verschiedenen Ländern stehen auf verlorenen Posten. Der Krieg war nicht mehr zu verhindern. Denn jede Macht war selbstverständlich von ihrem Sieg überzeugt und von ihrem Zugewinn.
Barbara Tuchman schreibt an den Fakten und Dokumenten entlang und kommt zu der unwiderlegbaren Feststellung, soweit es sich um den Ersten Weltkrieg handelt: Wer sich auf den Krieg als politisches Mittel einläßt, kommt darin um. In Europa gingen, nach dem berühmten Diktum, im August 1914 die Lichter aus. Mit ihrem bekanntesten Buch lieferte Barbara Tuchman ein grandioses Stück narrativer Geschichtsschreibung. Auch nach rund fünfundzwanzig Jahren seit dem Ersterscheinen der Originalausgabe ist das Buch weder überholt noch überboten.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)

La guerre 14-18      5 von 5 Punkten
Barbara Tuchmans Buch ist verdientermaßen ein Klassiker, deshalb vergebe ich ganz klar fünf Punkte. Nachdem das gesagt ist, und das Buch ja bereits von anderer Stelle ausführlich gelobt wurde, möchte ich mich in meiner Rezension auf einige Kritikpunkte konzentrieren.

Das Buch ist zwar flüssig geschrieben, aber letztlich doch eher für Historiker als für Laien geeignet. Tuchman setzt etwa voraus dass der Leser militärisch vorgebildet ist, und eine genaue Vorstellung davon hat was ein Bataillon oder ein Korps ist. Auch darüber hinaus stellt sie erhöhte Anforderungen: so beschreibt sie etwa Prittwitz als den "deutschen Falstaff" (hoffentlich kennt der Leser seinen Shakespeare) und bedauert die Soldaten für ihre "ärarische Unterwäsche" ("ärarisch" heißt übrigens soviel wie "auf Staatskosten").

Außerdem ist das Buch eher eine detaillierte Betrachtung als ein Gesamtüberblick. Insbesondere die Schlachten beschreibt die Autorin Scharmützel für Scharmützel, und eher aus der wohligen Distanz des Feldherrenhügels als aus der Perspektive des poilu.

Das Buch wird übrigens im Film "Thirteen Days" (VSA, 2000) über die Kubakrise ausgiebig zitiert. Darin behauptet Präsident John Kennedy, die Prämisse sei dass sich die Politiker zu Beginn des Ersten Weltkrieges von ihren Militärs die Entwicklung durch angebliche "militärische Notwendigkeiten" diktieren ließen, was dann zur politisch gar nicht gewollten Katastrofe führte; er sei entschlossen in der Kubakrise eine derartige Entwicklung zu vermeiden indem er auf dem Primat der Politik bestehe.

Aus meiner Sicht ist das aber gar nicht die Aussage des Buches. Tuchman kritisiert etwa den deutschen Militarismus, oder die Borniertheit der französischen Initiativen "plan 17" sowie der "offensive à l'outrance", lässt aber keinen Zweifel daran dass besonders Deutschland sehenden Auges in's offene Messer rannte. Umgekehrt kritisiert sie insbesondere am deutschen Verhalten eher das fehlende Primat des Militärs, indem der Schlieffen-Plan nicht radikal genug umgesetzt wurde, was ihn dann sinnlos werden ließ und zu den Blutmühlen des Grabenkrieges führte.

Übrigens, dem Buch wird von einigen Amazon-Rezensenten eine anti-deutsche Tendenz unterstellt. Das ist absolut nicht richtig, Tuchmann beschreibt sehr neutral, und ich hatte eher den Eindruck dass sie den Deutschen milde gewogen ist. Es ist allerdings so dass Deutschland damals einem militärischen Größenwahn anhing und also die Schuld am ersten Weltkrieg trägt. Die Ansicht, alle hätten den Weltkrieg irgendwie gemeinsam verursacht, ist angesichts des Schlieffen-Planes einfach nicht haltbar.

Mein Fazit: ein sehr empfehlenswertes Buch, allerdings weniger zum Einstieg in das Thema sondern eher als Fortführung geeignet.

Die Ausgabe auf die ich mich berufe ist übrigens das deutsche Heyne-Taschenbuch von 1971 (vom Grabbeltisch).


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Hans-Joachim Marseille: Der erfolgreichste Jagdflieger des Afrikafeldzuges. Die Biographie - Franz KurowskiHans-Joachim Marseille: Der erfolgreichste Jagdflieger des Afrikafeldzuges. Die Biographie
Franz Kurowski

Gebundene Ausgabe, 1. Mai 2005
     Verkaufsrang: 103396      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Gestützt auf viele Augenzeugenberichte, Dokumente und unveröffentlichte Quellen entwirft Franz Kurowski ein Porträt des erfolgreichsten Jagdflieger des Afrikafeldzuges, Hans-Joachim Marseille. Schon zu Lebzeiten wurde der "Stern Afrikas" zur Legende, sein kühnes Fliegerleben wurde bereits verfilmt.
Der gebürtige Berliner, der kein typischer Soldat war, entwickelte sich nur allmählich zu jener herausragenden Fliegerpersönlichkeit, die auch "Adler über der Wüste" genannt wurde. Am 30. September 1942 stürzte die Maschine von Hans-Joachim Marseille ab.
Über 140 zum Teil farbige Fotos machen das Buch einzigartig.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Wichtiges über Hans-Joachim Marseille      5 von 5 Punkten
Ich habe dieses Buch noch nicht gelesen, drum ist meine Bewertung fiktiv.
Jedoch möchte ich im Gegensatz zur Artikelbeschreibung noch auf etwas sehr wichtiges hinweisen.

Der jüngste Hauptmann der deutschen Luftwaffe, Hans Joachim Marseille, starb am 13.09.1942 nicht durch Feineinwirkung, er starb auf einem Flug ohne Feindkontakt als sein Motor versagte. Marseille mußte mit dem Fallschirm aussteigen, dabei prallte sein Kopf gegen das Leitwerk. Er stürzte ohnmächtig zu Boden, der Fallschirm öffnete sich nicht, und war sofort tot.
Im Kriegerfriedhof Derna steht auch heute noch eine kleine Steinpyramide mit der Innschrift: "Hier ruht unbesiegt Hauptmann Hans-Joachim Marseille", diese wurde durch die 3. Staffel und deren italienische Freunde des Geschwaders errichtet

Daten:
- 158 bestätigte Abschüsse in 2 Jahren
- am 30. September 1942 gelangen ihm an einem einzigen Tag 17 bestätigte Abschüsse in drei Einsätzen
- durchschnittlich 15 Schuss pro Luftsieg


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Die Frauen der Nazis: Die drei Bestseller vollständig aktualisiert in einem Band - Anna Maria SigmundDie Frauen der Nazis: Die drei Bestseller vollständig aktualisiert in einem Band
Anna Maria Sigmund

Taschenbuch, Mai 2005
     Verkaufsrang: 37740      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Wer waren die Frauen an der Seite Hitlers und seiner Helfer und welche Bedeutung kam ihnen im NS-Regime zu? In ihrem akribisch recherchierten Werk spannt Anna Maria Sigmund den Bogen von Politiker-Gattinnen wie Emmy Göring oder Magda Goebbels über Künstlerinnen wie Zarah Leander oder Thea von Harbou bis hin zu scheinbar ganz normalen Frauen, die maßgeblich an der Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten beteiligt waren. 20 faszinierende Porträts mit überraschenden Erkenntnissen aus zahlreichen spektakulären Quellen!

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 28 Bewertungen)

Extrem interessant!      5 von 5 Punkten
Ich fand dieses Buch extrem gut und sehr interessant,
leider war ich schon nach 1,2 Tagen fertig mit Lesen weil es mich
einfach nicht mehr losgelassen hat!
Kann es nur empfehlen,schön fand ich auch dass aus keiner bestimmten (politischen) Perspektive geschrieben wurde.
Würde es sofort wieder kaufen!!


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Ludwig II - Martha SchadLudwig II
Martha Schad

Taschenbuch, Juli 2000
     Verkaufsrang: 37319      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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»Ich glaube an die Unsterblichkeit der Seele und an die Gerechtigkeit Gottes ... Von der höchsten Stufe des Lebens hinabgeschleudert zu werden in ein Nichts - das ist verlorenes Leben; das ertrage ich nicht. Dass man mir die Krone nimmt, könnt ich verschmerzen, aber dass man mich für irrsinnig erklärt hat, überlebe ich nicht. Ich könnte es nicht ertragen, dass es mir so geht wir meinem Bruder Otto, dem jeder Wärter befehlen darf und dem man mit Fäusten droht, wenn er nicht folgen will ...«Ludwig II. zu seinem Lakai Alfons Weber, am 10. Juni 1886Ludwig II. von Bayern (1845-1886) ist wie kein anderer bayerischer König der Nachwelt in Erinnerung geblieben, vor allem durch seine phantastischen Bauten. Sein Tod wurde niemals völlig aufgeklärt. Die Geschichte seines Lebens gibt stets neue Rätsel auf.
Martha Schad, geboren 1939, studierte an der Universität Augsburg Geschichte und Kunstgeschichte und promoviertemit »Die Frauen des Hauses Fugger von der Lilie«. Sie schreibt über historische Frauengestalten (Bayerns Königinnen; Frauen, die die Welt bewegten; Kaiserin Elisabeth und ihre Töchter) und gab den Briefwechsel zwischen CosimaWagner und Ludwig II. von Bayern heraus. In der Reihe dtv portrait erschien von ihr ›Elisabeth von Österreich‹ (31006).Auch als Musical sorgt Ludwig II. in Füssen heutzutage wieder für Furore. Zur offiziellen Seite der Veranstalter


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Eine kurze einblickende Biographie      5 von 5 Punkten
Wer etwas über Bayerns Märchenkönig wissen will, ist mit diesem Buch gut bedient. Anders als in den hundert Seiten langen Biographien bekommt man einen guten Einblick in das kurze Leben des "Kini". Maria Schad schildert alle seine Facetten kurz und übersichtlich mit Bildern, Briefen und Zitaten. Seine Freundschaft zu Richard Wagner wird ebenso dagestellt wie seine Verlobung mit Herzogin Sophie. Seine Reisen, die Kriege, seine Bauvorhaben bis zu seinem Tod packt sie alles auf 157 Seiten zusammen. Ein bißchen enttäuscht war ich nur vom Schluß des Buches. Man erfährt etwas zu wenig über die Hintergründe Ludwigs Verhaftung durch die Kommision.Trotzdem ein tolles Portrait, die ich bestimmt bald wieder lesen werde!


Maria Theresia. 2 CDs: Maria Theresia  - Schicksalsstunde Habsburgs - Heinz RiederMaria Theresia. 2 CDs: Maria Theresia - Schicksalsstunde Habsburgs
Heinz Rieder

Audio CD, Oktober 2006
     Verkaufsrang: 38468      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 6,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Als regierende Erzherzogin von Österreich und Königin von Ungarn und Böhmen war Maria Theresia eine der mächtigsten Herrscherinnen ihrer Zeit. Sie war Mutter von 16 Kindern, liebende Ehefrau, geschickte Taktikerin, behutsame Reformerin - einfühlsam und mit viel Sympathie für die Protagonistin entwirft der Autor Heinz Rieder ein facettenreiches Bild der Schicksalsfigur des Hauses Habsburg und die große Schauspielerin Christiane Hörbiger leiht diesem Portrait ihre Stimme. Sie stellt uns die Herrscherin, aber auch die Gattin und Mutter vor.

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Audio - Portrait einer Kaiserin      5 von 5 Punkten
In der biographischen Reihe ,Spuren` ist im Oktober 2006 auf 2 Cds das Portrait der Kaiserin Maria Theresia erschienen. Die Habsburgerin wurde 1717 als zweites Kind von Kaiser Karl VI. in Wien geboren. Nach einer unbekümmerten Kindheit im Kreise ihrer Familie heiratete die 19 - Jährige 1736 Franz Stephan Herzog von Lothringen, den späteren Kaiser Franz I., und begründete das Haus Habsburg-Lothringen. Mit nur 23 Jahren trat sie ihr Erbe als Regentin der österreichischen Erblande an, um das sie acht Jahre lang kämpfen mußte. In der Außenpolitik wehrte sie drohende Angriffe durch eine Verdoppelung des Militärs ab und suchte durch geschickte Diplomatie den Frieden zu erhalten. Im Inneren reformierte sie das Staatswesen durch die Schaffung von Zentralbehörden, die Erneuerung der Justiz samt Abschaffung der Folter, die Einführung der allgemeinen Schulpflicht und die Milderung der Leibeigenschaft.

Maria Theresia (1717 - 1780) war als Erzherzogin von Österreich und Königin von Ungarn eine der mächtigsten Herrscherinnen ihrer Zeit. Ihr großer Gegenspieler Friedrich II. von Preußen, der Österreich Schlesien raubte, was sie nie verwand, sagte über sie: Sie hat ihrem Thron und ihrem Geschlecht Ehre gemacht." Einfühlsam und mit viel Sympathie für die Protagonistin hat Autor Heinz Rieder 1990 ein facettenreiches Bild der Schicksalsfigur des Hauses Habsburg entworfen. 2006 entstand hiervon eine durch Dr. Joachim Hoell bearbeitete und gekürzte Hörbuchfassung. Die große Schauspielerin Christiane Hörbiger leiht diesem besonderen Portrait ihre Stimme. Sie stellt uns die Herrscherin als geschickte Taktiererin und behutsame Reformerin, aber auch als liebevolle Ehefrau und Mutter von 16 Kindern vor.

Fazit: Das knapp zweieinhalbstündige Hörbuch ist interessant, lehrreich und unterhaltsam zugleich. Auch wenn es nicht immer gelingen wird, alle dynastischen Figuren und Verflechtungen zu behalten, wird die österreichische Heiratspolitik deutlich. Während andere Reiche zur Arrondierung ihres Herrschaftsgebietes Kriege führen mußten, erreichte Österreich nach dem Motto ,Bella gerant alii, tu felix Austria nube.` auf unblutigem Wege dieselben Ziele.


Kapitänleutnant Max-Martin Teichert. Mit U 456 im Nordmeer und Atlantik - Kreuzer Edinburgh torpediert: Mit U 456 im Nordmeer und Atlantik - Kreuzer "Edinburgh" ... Atlantik - Kreuzer "Edinburgh" torpediert - Kurt AdrianKapitänleutnant Max-Martin Teichert. Mit U 456 im Nordmeer und Atlantik - Kreuzer Edinburgh torpediert: Mit U 456 im Nordmeer und Atlantik - Kreuzer "Edinburgh" ... Atlantik - Kreuzer "Edinburgh" torpediert
Kurt Adrian

Gebundene Ausgabe, 26. August 2008
     Verkaufsrang: 23492      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Dies ist die Geschichte von Kapitänleutnant Max-Martin Teichert. Geboren am 31. Januar 1915 als Sohn eines Oberstudiendirektors in Kiel, trat er im April 1934 in die Offizierscrew 34 der Reichsmarine ein. Nach bestandenen Ausbildungen und verschiedenen Lehrgängen erfolgte seine Beförderung zum Leutnant zur See. Bei Kriegsbeginn stand er als Oberleutnant zur See als II. Wach- und Torpedooffizier auf dem Zerstörer Z-14 FriedrichIhn in Nord- und Ostsee im Einsatz. 1940 meldete sich Teichert freiwillig zur U-Boot-Waffe und fuhr nach seiner U-Boot-Ausbildung als I. Wachoffizier bei zwei Feindfahrten auf U 94 mit, das unter dem Kommando von Kapitänleutnant Herbert Kuppisch stand. Nach erfolgreichem Kommandantenlehrgang in Memel konnte er am 18. September 1941 bei den Deutschen Werken in Kiel U 456 in Dienst stellen, dessen Kommandant er wurde. Am 1. Dezember 1941 zum Kapitänleutnant befördert, führte er U 456 in einigen Geleitzugsschlachten im Nordmeer und Atlantik. Dabei gelang es ihm
am 30. April 1942 den britischen Kreuzer Edinburgh zu torpedieren, worauf er und sein Boot im Wehrmachtsbericht genannt wurden.Nach insgesamt 10 Unternehmungen und weiteren Erfolgen mit U 456 endete sein Leben am 12. Mai 1943 im Nordatlantik. Max-Martin Teichert und seine Männer von U 456 teilten das Schicksal von etwa 30 000 deutschen U-Boot-Soldaten, die ihr Leben auf See ließen.Seine Leistungen im U-Boot-Krieg wurden am 19. Dezember 1943 mit der posthumen Verleihung des Ritterkreuzes gewürdigt.




Wo die Hoffnung erfriert: Überleben in Auschwitz - Kitty Hart-MoxonWo die Hoffnung erfriert: Überleben in Auschwitz
Kitty Hart-Moxon

Taschenbuch, März 2001
     Verkaufsrang: 27482      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,80 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Als die 18jährige polnische Jüdin Kitty 1946 mit ihrer Mutter englischen Boden betritt, liegen sechs unvorstellbar harte Mädchenjahre hinter ihr: Flucht, Ghetto, Versteck, Zwangsarbeit, Gefängnis und 18 Monate Überlebenskampf in Auschwitz, danach 'Todestransporte' und weitere KZ-Aufenthalte bis zur Befreiung in Salzwedel. Die Erlebnisse vor allem dieser Jahre schildert Kitty Hart-Moxon trotz ihrer Unerträglichkeit in unnachahmlicher Weise nüchtern und spannend zugleich. In diesem Buch werden die dramatischen Erfahrungen ihrer Mädchen- und Jugendjahre - quasi ergänzend zum Tagebuch der Anne Frank - von der erwachsenen Frau bezeugt, die ihr wiedergeschenktes Leben als Verpflichtung zu solchem Zeugnis begreift. Erfahrungen einer Klasse 10 des Comenius-Gymnasiums Kerpen: 'Ich finde es sehr gut, wenn Dinge, wie die Lebensgeschichte von Kitty, Anne Frank und den Geschwistern Scholl im Unterricht durchgenommen werden, da sie das Vergessen verhindern oder zumindest mindern.''Die Geschichte von Kitty berührte mich am meisten, da sie damals ungefähr in meinem Alter war. Aber auch deshalb, weil ich noch nie zuvor solche detaillierten und persönlichen Schilderungen über das Leben während des 2. Weltkriegs aus der Sicht eines jüdischen Mädchens gehört hatte. ... Für mich war aber auch die Tatsache interessant, daß sie die Deutschen nicht haßt. Sie möchte nur, daß die Menschheit von dieser schrecklichen Zeit erfährt, damit so etwas nie wieder passiert.''Sobald man die ersten Zeilen des Kapitels 'Ich war ein furchtbar ungezogenes Kind' liest, wird man von der Entwicklung des kleinen Mädchens gefesselt und möchte von da an wissen, wie das Leben der 'noch' kleinen Kitty weitergeht. Von der Minute an las ich das Buch mit einem Interesse, wie ich es zuvor noch keinem Buch gewidmet habe.''Für mich ist es unvorstellbar, wie diese Menschen trotz der Lebensumstände am Leben bleiben und diese ganzen Qualen und Demütigungen ertragen konnten. ... Das bringt mich zum Nachdenken, über was für belanglose Dinge wir uns aufregen.'Dr. Kitty Hart-Moxon wurde 1926 als Tochter der jüdischen Familie Felix in Bielsko, Polen, geboren. Der Vater war Kaufmann, die Mutter Lehrerin. Sie konnten für eine glückliche Kindheit ihrer Tochter sorgen - bis 1939. Nach aufreibender, aber vergeblicher Flucht, Zwangsarbeit unter falschem Namen, Aufdeckung ihrer wahren jüdischen Identität mit anschließender Gestapohaft wurden das Mädchen Kitty und ihre Mutter nach Auschwitz gebracht. Beide, Mutter und Tochter, überlebten unter unvorstellbaren Bedingungen. Kitty arbeitete bis September 1946 als Dolmetscherin für die Alliierten in Deutschland, dann übersiedelte sie mit ihrer Mutter nach England. Heute lebt Kitty Hart-Moxon in Birmingham.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Sehr traurig und realistisch      5 von 5 Punkten
Kitty Hart-Moxon beschreibt ihren Überlebenskampf in Auschwitz der einem das Blut in den Adern gefrieren läßt. Man kann sich in diesem Buch sehr gut vorstellen wie sich Kitty Hart-Moxon jeden schlimmer werdenen Tag gefühlt haben muß. Extrem beklemment und trauriges Buch, sehr zu empfehlen.


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Kurt Adrian

Gebundene Ausgabe, 26. August 2008
     Verkaufsrang: 23492      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Dies ist die Geschichte von Kapitänleutnant Max-Martin Teichert. Geboren am 31. Januar 1915 als Sohn eines Oberstudiendirektors in Kiel, trat er im April 1934 in die Offizierscrew 34 der Reichsmarine ein. Nach bestandenen Ausbildungen und verschiedenen Lehrgängen erfolgte seine Beförderung zum Leutnant zur See. Bei Kriegsbeginn stand er als Oberleutnant zur See als II. Wach- und Torpedooffizier auf dem Zerstörer Z-14 FriedrichIhn in Nord- und Ostsee im Einsatz. 1940 meldete sich Teichert freiwillig zur U-Boot-Waffe und fuhr nach seiner U-Boot-Ausbildung als I. Wachoffizier bei zwei Feindfahrten auf U 94 mit, das unter dem Kommando von Kapitänleutnant Herbert Kuppisch stand. Nach erfolgreichem Kommandantenlehrgang in Memel konnte er am 18. September 1941 bei den Deutschen Werken in Kiel U 456 in Dienst stellen, dessen Kommandant er wurde. Am 1. Dezember 1941 zum Kapitänleutnant befördert, führte er U 456 in einigen Geleitzugsschlachten im Nordmeer und Atlantik. Dabei gelang es ihm
am 30. April 1942 den britischen Kreuzer Edinburgh zu torpedieren, worauf er und sein Boot im Wehrmachtsbericht genannt wurden.Nach insgesamt 10 Unternehmungen und weiteren Erfolgen mit U 456 endete sein Leben am 12. Mai 1943 im Nordatlantik. Max-Martin Teichert und seine Männer von U 456 teilten das Schicksal von etwa 30 000 deutschen U-Boot-Soldaten, die ihr Leben auf See ließen.Seine Leistungen im U-Boot-Krieg wurden am 19. Dezember 1943 mit der posthumen Verleihung des Ritterkreuzes gewürdigt.




Der falsche Krieg: Der erste Weltkrieg und das 20. Jahrhundert - Niall FergusonDer falsche Krieg: Der erste Weltkrieg und das 20. Jahrhundert
Niall Ferguson

Taschenbuch, Mai 2001
     Verkaufsrang: 93504      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,50 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Welche Faktoren haben 1914 den Zusammenbruch der europäischen Ordnung tatsächlich bewirkt? Wie wäre die Entwicklung verlaufen, wenn Großbritannien nicht in den Krieg eingetreten wäre? Nach Niall Fergusons provokanter Neuinterpretation, die zum Teil bislang unzugängliche Quellen auswertet, ist die häufig vorgebrachte These von der »Unvermeidbarkeit« des Ersten Weltkrieges so nicht länger haltbar. Indem er neben militärischen und machtpolitischen auch wirtschaftliche, soziale und kulturelle Aspekte in die Darstellung einbezieht, entwirft Ferguson ein weitgefaßtes Panorama des Krieges, verdeutlicht das komplexe Ursachengeflecht und rückt insbesondere die Kriegsschuldfrage in ein neues Licht. Er geht sowohl mit der deutschen als auch mit der britischen Politik jener Zeit scharf ins Gericht: Auf beiden Seiten haben politisches Unvermögen, unverantwortlicher Ehrgeiz, katastrophale Fehleinschätzungen und der skrupellose Bruch internationalen Rechts zur »Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts« geführt, die Millionen Menschen das Leben kostete und in fataler Weise auf die weitere Geschichte Europas gewirkt hat.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)

Jenseits des historischen Mainstreams      5 von 5 Punkten
Nein, historischen Mainstream bedient Neil Ferguson nicht. Er legt erhellende Fakten zu Tage und interpretiert die historischen Geschehnisse differenziert und eigenständig. Dabei stellt er oftmals neue Implikationen, andere, als viele (deutsche) Historiker in ihren vorherrschenden, politisch-korrekten Auslegungen es offensichtlich gerne hätten.

Der oft entrückt als Automatismus der Bündnisse beschriebene Ausbruch des Krieges beruhte weder auf schicksalhaften Fügungen, noch auf genetischen Defekten der deutschen Volksseele. (Goldhagen: Hitlers willige Vollstrecker) Er war Folge massiver Unverantwortlichkeit der politischen Führungen aller beteiligten Kriegsparteien. Genauso wie der deutsche Kaiser den Österreichern einen Blankoscheck ausstellte, waren es die Engländer, die den Franzosen ohne Not volle Rückendeckung gegenüber Deutschland und damit auch dem mit Frankreich verbündetem Russland gaben. Genauso wie die Österreicher sich ohne den deutschen Kaiser im Rücken nicht so weit aus dem Fenster gewagt hätten, hätten es wohl die Franzosen und ebenso die Russen nicht getan, ohne sich der Unterstützung Englands sicher zu sein.

In einem reduzierten Blick auf den Zeitpunkt des Ausbruches des Krieges zeigt Ferguson auf, dass den Deutschen in der Situation der Mobilmachung Russlands, der bereits ein Rüstungswettlauf zwischen den Mächten vorausgegangen war, den sie mittelfristig zu verlieren drohten, aus militärischer Sicht letztlich wenig mehr blieb als eine Vorwärtsverteidigung.

Insofern wäre die unzweifelhafte Mitschuld des Deutschen Reiches am Ausbruch des 1. Weltkrieges weniger im Präventivschlag gegen Frankreich und der damit verbundenen Verletzung der Neutralität Belgiens im August 1914 zu suchen, als vielmehr in dem, mit Arroganz und Dummheit gepaarten politischen Hazardeurspiel und diplomatischem Unvermögen des Kaisers und seiner Administration in der Zeit zwischen der Demission Bismarcks und dem Attentat von Sarajewo.

Aber, und gerade das macht Ferguson deutlich, es waren eben nicht nur die Deutschen. Es waren auch die, durch einen seit 1870/71 gehegten Revanchismus getriebenen Franzosen, eine verblendet kriegslüsterne russische Militärführung und eine, von der Angst des fortschreitenden Verlustes der Welthegemonie angetriebene Bündnispolitik der Engländer, welche letztlich den Krieg billigend in Kauf nahmen. Der Krieg wurde so mehr oder weniger zu einem Derivat für Partialinteressen ohne, im Sinne Clausewitzs, klare politische Konzepte der beteiligten Mächte. Der Titel des Buches bezieht sich offensichtlich genau auf diesen Punkt.

Aus den fehlenden politischen Zielen heraus, in Verbindung mit der Eigendynamik der Kriegsführung, entwickelt Ferguson auch seine Sicht zur Beendigung des Krieges. Eine eindeutige militärische Niederlage Deutschlands lag nicht vor, im Gegenteil war Russland 1918 militärisch bereits besiegt. Vielmehr setzte offensichtlich bei den deutschen Soldaten, ausgehend auch vom Stimmungsbild in der Bevölkerung, eine Einsicht über den Selbstzweck des Krieges ein. Wo eigentlich keiner mehr richtig wusste worum es überhaupt noch ging, schwand die Motivation weiter zu kämpfen und zu sterben. Ein schleichender Erkenntnisprozess von unten nach oben, bis in die operative Militärführung hinein.

In Verbindung mit einem drohendem Bankrott der deutschen Staatsfinanzen, damit dem Ausbleiben des Schmierstoffes Geld, war eine Weiterführung des Krieges für das Deutsche Reich weder psychisch noch materiell erfolgversprechend. Insofern wäre die - und das überrascht - von der deutschen Militärführung (Ludendorff, Hindenburg) nach dem Krieg behauptete Dolchstoßlegende nach Ferguson im Kern nicht völlig von der Hand zu weisen. Doch handelte es sich um eine Ludendorffsche, auf Sekundärtugenden gerichtete, rein militärische Sicht unter Missachtung des Primates der Politik. Die durch das Versagen der Reichsführung verursachten politischen, sozialen und wirtschaftlichen Probleme, welche sich durch den Krieg fortschreitend verschlimmerten, wurden dabei als primäre Ursache ausgeblendet.

Die somit durchaus ambivalent zu beantwortende Frage der Schuld am Ausbruch des Krieges steht dagegen in keinem Verhältnis zu dem faktisch alleinigen Abwälzen der Kriegsschuld auf die Deutschen in Versailles.

In der anknüpfenden Frage zur Konditionierung des zweiten durch den ersten Weltkrieg wird durch Neil Fergusons Buch einmal mehr deutlich, wie wenig plausibel die von deutschen Historikern konstruierte These einer, quasi aus einer deutschen Urschuld hervorgehenden historischen Zwangsläufigkeit von Wilhelm II. zu Hitler, bis hin zur Überinterpretation eines zweiten 30igjährigem Krieges, ist. (z.B. Burgdorf/Wiegrebe: Der Erste Weltkrieg. Die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts)

Wäre im historischen Kontext nicht auch von einer gewissen Konditionierung des 1. Weltkrieges durch den deutsch-französischen Krieg 1870/71 auszugehen - müssen wir deshalb jedoch von einem 75-jährigen Krieg sprechen?

Ohne die eindeutige Verantwortung der Deutschen für den 2. Weltkrieg in Frage zu stellen, war es weniger der 1. Weltkrieg, als die psychischen und materiellen Folgen des Krieges in Verbindung mit dem Vertrag von Versailles, die den Nährboden für das gesellschaftliche Umfeld in Deutschland schufen, aus dem dieser hervorgehen konnte.



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Wo die Hoffnung erfriert: Überleben in Auschwitz - Kitty Hart-MoxonWo die Hoffnung erfriert: Überleben in Auschwitz
Kitty Hart-Moxon

Taschenbuch, März 2001
     Verkaufsrang: 27482      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,80 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Als die 18jährige polnische Jüdin Kitty 1946 mit ihrer Mutter englischen Boden betritt, liegen sechs unvorstellbar harte Mädchenjahre hinter ihr: Flucht, Ghetto, Versteck, Zwangsarbeit, Gefängnis und 18 Monate Überlebenskampf in Auschwitz, danach 'Todestransporte' und weitere KZ-Aufenthalte bis zur Befreiung in Salzwedel. Die Erlebnisse vor allem dieser Jahre schildert Kitty Hart-Moxon trotz ihrer Unerträglichkeit in unnachahmlicher Weise nüchtern und spannend zugleich. In diesem Buch werden die dramatischen Erfahrungen ihrer Mädchen- und Jugendjahre - quasi ergänzend zum Tagebuch der Anne Frank - von der erwachsenen Frau bezeugt, die ihr wiedergeschenktes Leben als Verpflichtung zu solchem Zeugnis begreift. Erfahrungen einer Klasse 10 des Comenius-Gymnasiums Kerpen: 'Ich finde es sehr gut, wenn Dinge, wie die Lebensgeschichte von Kitty, Anne Frank und den Geschwistern Scholl im Unterricht durchgenommen werden, da sie das Vergessen verhindern oder zumindest mindern.''Die Geschichte von Kitty berührte mich am meisten, da sie damals ungefähr in meinem Alter war. Aber auch deshalb, weil ich noch nie zuvor solche detaillierten und persönlichen Schilderungen über das Leben während des 2. Weltkriegs aus der Sicht eines jüdischen Mädchens gehört hatte. ... Für mich war aber auch die Tatsache interessant, daß sie die Deutschen nicht haßt. Sie möchte nur, daß die Menschheit von dieser schrecklichen Zeit erfährt, damit so etwas nie wieder passiert.''Sobald man die ersten Zeilen des Kapitels 'Ich war ein furchtbar ungezogenes Kind' liest, wird man von der Entwicklung des kleinen Mädchens gefesselt und möchte von da an wissen, wie das Leben der 'noch' kleinen Kitty weitergeht. Von der Minute an las ich das Buch mit einem Interesse, wie ich es zuvor noch keinem Buch gewidmet habe.''Für mich ist es unvorstellbar, wie diese Menschen trotz der Lebensumstände am Leben bleiben und diese ganzen Qualen und Demütigungen ertragen konnten. ... Das bringt mich zum Nachdenken, über was für belanglose Dinge wir uns aufregen.'Dr. Kitty Hart-Moxon wurde 1926 als Tochter der jüdischen Familie Felix in Bielsko, Polen, geboren. Der Vater war Kaufmann, die Mutter Lehrerin. Sie konnten für eine glückliche Kindheit ihrer Tochter sorgen - bis 1939. Nach aufreibender, aber vergeblicher Flucht, Zwangsarbeit unter falschem Namen, Aufdeckung ihrer wahren jüdischen Identität mit anschließender Gestapohaft wurden das Mädchen Kitty und ihre Mutter nach Auschwitz gebracht. Beide, Mutter und Tochter, überlebten unter unvorstellbaren Bedingungen. Kitty arbeitete bis September 1946 als Dolmetscherin für die Alliierten in Deutschland, dann übersiedelte sie mit ihrer Mutter nach England. Heute lebt Kitty Hart-Moxon in Birmingham.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Sehr traurig und realistisch      5 von 5 Punkten
Kitty Hart-Moxon beschreibt ihren Überlebenskampf in Auschwitz der einem das Blut in den Adern gefrieren läßt. Man kann sich in diesem Buch sehr gut vorstellen wie sich Kitty Hart-Moxon jeden schlimmer werdenen Tag gefühlt haben muß. Extrem beklemment und trauriges Buch, sehr zu empfehlen.


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Der Baader Meinhof Komplex - Stefan AustDer Baader Meinhof Komplex
Stefan Aust

Gebundene Ausgabe, Februar 2005
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"Der Baader-Meinhof-Komplex" ist zu einem Klassiker der jüngsten Zeitgeschichtsschreibung geworden. Für diese wesentlich erweiterte und aktualisierte Ausgabe hat Stefan Aust die seit dem Fall der Mauer aus Stasi-Archiven verfügbaren Unterlagen, interne Polizeipapiere und die Aussagen inhaftierter Beteiligter an der Schleyer-Entführung in seiner Chronik des "Deutschen Herbstes" eingearbeitet. So wurde dieses historische Protokoll in wichtigen Teilen um die Perspektive der...

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 75 Bewertungen)

Warum gerade Standardwerk ?!?      4 von 5 Punkten
Sicherlich ist das Werk von Stefan Aust, dem ehemaligen Spiegel-Chefredakteur, eines der detailliertesten und umfangreichsten, trotz allem gibt es auch durchaus andere Werke, die einen ebenfalls sehr gelungenen Einblick in die Geschichte der RAF geben. Beispielsweise Butz Peters "Tödlicher Irrtum" kann sich meiner Meinung nach voll und ganz mit dem Baader-Meinhof-Komplex auf einen Ebene stellen.

Austs Buch ist um 200 Seiten erweitert worden (auf 1000 knapp), viele Bilder, die in früheren Ausgaben fehlten, wurden ergänzt, was unverzichtbar ist, will man die ganze Geschichte verstehen, so auch die Ausstrahlung und Anziehungskraft dieser Protagonisten.
Austs Werk ist spannend geschrieben - keine Frage. So manches Mal fühlte ich mich beim Lesen an einen spannenden Kriminalroman erinnert. Nichtsdestotrotz muß ich auch Abstriche machen. Wenn es zum Beispiel darum geht, ob ich wirklich wissen muß, was die RAF am Montag den ... für Kuchen gegessen hat. Vielleicht aber gerade wegen dieser Detailfreude wird das Buch über alle anderen RAF-Werke gestellt. Doch auch das schon erwähnte Peters Werk gibt genauso gut einen tiefen Einblick über sämtliche Geschehnisse, auch ohne die Eisvorlieben zu erwähnen.
Auch das Aust Ulrike Meinhof persönlich kannte, macht ihn vielleicht zu DEM RAF-Autor schlechthin, bloß kann dieser Umstand nicht gerecht sein, wenn auch andere Autoren sehr gut recherchiert haben.

Dieses Werk hat natürlich den Umfang und das Hintergrundwissen, was in unzähligen Büchern über dieses Thema nicht erwähnt wurde, wie es nur jemand zu Tage fördern kann, der wirklich mit Herzblut an dieser Sache hängt. Und Aust ist unbestritten in den letzten Jahren DER Autor, der am meisten und aktuellsten sich mit dieser Thematik befasst hat, wie auch als Dokumentaion im TV, als Hörbuch oder gar als Filmberater beim derzeit aktuellen Baader-Meinhof-Kinofilm.

Möchte man sich also mit der RAF intensiver auseinandersetzen, weil einem die deutsche Geschichte nicht völlig egal ist, sollte natürlich Austs Werk nicht im Bücherregal fehlen. Will man noch einen intensiveren Eindruck, der nicht nur die 1. RAF-Generation, sondern die RAF bis zu ihrer Auflösung behandelt, dem sei auch Peters Werk ans Herz gelegt, sowie viele andere Berichte wie "Stammheim" von Horst Bubeck oder "Familienbulle" von Alfred Klaus.

Die Scheuklappen ablegen und auch andere Meinungen verfolgen...


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Bunker, Banken, Reichskanzlei - Architekturführer Berlin 1933-1945 - Matthias DonathBunker, Banken, Reichskanzlei - Architekturführer Berlin 1933-1945
Matthias Donath

Taschenbuch, September 2005
     Verkaufsrang: 103129      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,80 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Die Innenstadt Berlins wird noch heute von Bauten aus der natio­nal­sozialistischen Ära geprägt. Der Bau- und Kunsthistoriker Matthias Donath stellt in seinem Stadtführer dreißig repräsentative Beispiele dieser Architektur vor. Mit Ausnahme der Reichskanzlei, an die nur noch wenige Spuren erinnern, sind fast alle Bauten erhalten geblieben. Neben den Ministerien, Verwaltungszentralen und Botschaften findet man Bunker, Geschäftshäuser und ein Heim der Hitlerjugend. Der Flughafen Tempelhof und das Olympiagelände sind über Berlin hinaus bekannt. Die im Buch aufgeführten Bauten veranschaulichen die Vielfalt der Architektur jener Jahre. Die unterschiedlichen Funktionen, die intendierten politischen Botschaften und die propagandistischen Absichten werden erläutert. Historische Fotos zeigen den ursprünglichen Zustand. Der Architekturführer spricht gleichermaßen den Berlin-Besucher und den an der Geschichte seiner Stadt interessierten Berliner an. Das Buch enthält einen Stadtplan.



Skandal bei Hof: Frauenschicksale an europäischen Königshöfen - Thea LeitnerSkandal bei Hof: Frauenschicksale an europäischen Königshöfen
Thea Leitner

Taschenbuch, Juli 2008
     Verkaufsrang: 93191      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Vor dem Hintergrund europäischer Politik eröffnen diese erschütternden Tragödien ein Gesellschaftsbild, das die Skandale heutiger gekrönter Häupter als harmlose Geschichten erscheinen läßt.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)

Habsburger      5 von 5 Punkten
Ja, der Betreff ist nicht ohne Grund so gewählt. Alle 5 Frauen war - weit oder eng - mit den Habsburgern verwandt.

Die Biographien lesen sich flüssig und stellenweise blitzt ein Funke Humor auf.

Anhand der Bilder kann ich mir die 5 Protagonistinnen sehr gut vorstellen.



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Geo Epoche, Nr.17 : 8. Mai 1945 - Das Kriegsende - Michael SchaperGeo Epoche, Nr.17 : 8. Mai 1945 - Das Kriegsende
Michael Schaper

Broschiert, August 2005
     Verkaufsrang: 22915     

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Gerade richtig zum 60igsten Jahrestag.......      5 von 5 Punkten
Geo Epoche schildert in bewährter Weise mit wechselnden Bil- und Textteilen das Kriegsende in Europa. Ein Exkurs zum fernöstlichen Kriegsschauplatz mit dem Waffenstillstand am 02.September 45 und der Entwicklung in China bis 1949 Mao die Macht ergriff, findet statt. Der Fokus liegt aber in Europa. Der Zusammenbruch mit der letzten Schlacht in Berlin, die Verzweiflung der Flüchtlinge, die bitteren Stunden der Frauen, vor allem im Osten,die Erlösung der KZ-Häftlinge, die Zweifel der dt. Bevölkerung zwischen Hoffnung auf ein Leben danach und Angst vor der Rache der Sieger... dies alles erfährt eine genaue Beschreibung. Durch den facettenreichen Blickwinkel der verschiedenen Autoren erhält dieses Journal ein authentischeres Gesicht.
Wirklich Neues ist nicht dabei, dazu ist dieses Thema auch zu ausführlich in allen Medien behandelt worden. Was mich beeindruckte, waren die Stellungnahmen einzelner dt. Zivilisten und Soldaten zum Kriegsende, dann der Überlebenskampf der Berliner Frauen und die Schilderung der nicht so unkomplizierten Eingliederung der Flüchtlinge.


Grundkurs deutsche Militärgeschichte 3. Die Zeit nach 1945: Armeen im Wandel - Karl-Volker NeugebauerGrundkurs deutsche Militärgeschichte 3. Die Zeit nach 1945: Armeen im Wandel
Karl-Volker Neugebauer

Gebundene Ausgabe, 1. September 2007
     Verkaufsrang: 14312      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Der dreibändige Grundkurs verbindet wissenschaftliche Exaktheit auf dem neuesten Stand der Forschung mit anschaulicher Sprache nebst einer Fülle zeitgenössischer Abbildungen zu einem einzigartigen Wegbegleiter durch nahezu tausend Jahre deutscher Militärgeschichte.Überblick, Umfeld, Strukturen und Konflikte sind die Grundlagen für vier verschiedene Zugänge zu jedem der insgesamt zwölf Epochenabschnitte.Namhafte Wissenschaftler zeichnen die grundlegenden Entwicklungslinien vom Mittelalter bis in die Gegenwart nach und beschreiben das mitunter spannungsreiche Verhältnis von Militär, Politik, Staat und Gesellschaft. Eine Vielzahl von Quellentexten, Karten, Grafiken, Tabellen, Biogrammen und Sachtexten belebt die Epochenabschnitte und erfüllt zugleich die Funktion eines militärgeschichtlichen Nachschlagewerkes.Eine ergänzende multimediale, interaktive Lernsoftware bereichert das Werk für Lehre und Studium. Nach neuesten methodisch-didaktischen Erkenntnissen gestaltet, wirft sie Schlaglichter auf Einzelaspekte der deutschen Militärgeschichte und regt zum selbstständigen, entdeckenden Lernen an.Der Grundkurs gibt eine umfassende Orientierung, lädt ein zu einem Streifzug durch die ereignisreiche deutsche Militärgeschichte und kombiniert Leselust mit Lerneffekt.Die Bände 1 und 2 liegen bereits vor..



PastFinder Berlin 1945-1989. Stadtführer zu den Spuren der Vergangenheit - Maik KopleckPastFinder Berlin 1945-1989. Stadtführer zu den Spuren der Vergangenheit
Maik Kopleck

Taschenbuch, 1. Oktober 2005
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Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Berlin zu einem der Hauptschauplätze des Kalten Krieges. Nach der Aufteilung der Stadt in vier Sektoren kam es 1948 zur Blockade Westberlins durch sowjetische Truppen, die Alliierten richteten Horchposten ein und gruben Spionagetunnel. Nach dem Volksaufstand vom 17. Juni 1953 und dem Mauerbau 1961 folgte Kennedys berühmtes Bekenntnis "Ich bin ein Berliner" und später Reagans Forderung: "Mr. Gorbatschow, tear down this wall." Doch wo genau hat das jeweils stattgefunden? Der heutige Berlin-Besucher kennt zwar meist die Ereignisse, aber er wird es schwer haben, bei seinen Rundgängen die entsprechenden Orte aufzuspüren. Der "PastFinder" schafft hier Abhilfe. Er stellt alle wichtigen Schauplätze der Nachkriegsgeschichte in Berlin und Umgebung vor und macht sie anhand mehrerer Karten und eines farbigen Leitsystems leicht auffindbar.



Das Personenlexikon zum Dritten Reich: Wer war was vor und nach 1945 - Ernst KleeDas Personenlexikon zum Dritten Reich: Wer war was vor und nach 1945
Ernst Klee

Broschiert, November 2005
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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Wenig ausgewogen      1 von 5 Punkten
Die Stärken dieses Personenlexikons liegen auf Klees ureigenem Arbeitsgebiet, der Medizingeschichte und den Natur- und Humanwissenschaften. Es gibt kaum einen Arzt, Internisten, Physiologen, Chirurgen, Psychiater, Biologen, Chemiker, Physiker und Pharmakologen, dessen Wirken im NS-Staat Klee nicht nachzeichnet.
Deutlich unterrepräsentiert ist der deutsche Widerstand gegen Hitler. Einträge zu vielen Personen, die im Kampf gegen den Nationalsozialismus ihr Leben ließen, wird man in diesem Personenlexikon vergeblich suchen. Andere Mitglieder des Widerstands werden viel zu knapp abgehandelt. Oftmals belässt es Klee dabei, Daten zur Kooperation dieser Personen mit dem NS-Staat zuzammenzutragen, ohne deren Rolle im Widerstand angemessen zu würdigen. Ähnliche Lücken bestehen im Bereich von Film, Theater, Fernsehen und Propaganda, also beim Kulturapparat des NS-Staates. Dies sind beileibe keine Einzelfälle in diesem wenig ausgewogenen Lexikon. Vielmehr zeigt sich darin, dass Klee die einzelnen gesellschaftlichen Funktionsbereiche - also Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft, Kunst, Religion, Erziehung und Medien - sehr ungleichgewichtig behandelt.
Darüber hinaus ist eine große Zahl der Personeneinträge inhaltlich von schlechter Qualität. Viele Angehörige der SS werden in wenigen Zeilen abgehandelt, die nur rudimentärste Angaben zu Berufsstationen und Dienstgraden beinhalten. Manche dieser Einträge muten so an, als habe Klee sie aus Personenglossaren der einschlägigen Sekundärliteratur abgeschrieben. In anderen finden sich wiederum Unwichtiges oder gar Unrichtiges. Theodor Oberländer wird als rechtsstaatlich verurteilter NS-Täter präsentiert, obwohl er letztinstanzlich 1998 von allen Anklagepunkten freigesprochen wurde. Wenig gehaltvoll sind auch einige Einträge zur politischen Elite. Adolf Hitler widmet Klee ganze 18 Zeilen und damit in etwa denselben Umfang wie Werner Köster, dem Fachspartenleiter Nichteisenhaltige Metalle in der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Beim Eintrag zu Joseph Goebbels erfährt man einiges über die luxuriösen Herrensitze des Propagandaministers, wenig hingegen über seine rastlosen Aktivitäten während des Krieges. Ähnliches gilt für Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop sowie für Reichsfinanzminister Lutz Graf Schwerin von Krosigk. Zu oft hat Klee kein Gespür dafür, welche Informationen wichtig (und daher mitteilenswert) sind und welche nicht.
Ein weiteres Problem ergibt sich auch aus dem Anspruch des Lexikons, die Nachkriegskarrieren der NS-Eliten nachzuzeichnen. Unklar bleibt, wie viele der von Klee porträtierten Personen nach 1945 keine beruflichen Nachteile erlitten oder gar besser dotierte berufliche Stellungen erklommen, obwohl sie vorher zu den NS-Eliten gezählt hatten. Es wäre wünschenswert gewesen, wenn Klee diese Frage in einem einleitenden Beitrag aufgegriffen und eine kritische Synthese der einschlägigen Literatur zum Thema versucht hätte. Dadurch wäre dem Leser zu vermitteln gewesen, welche NS-Eliten denn eigentlich nach dem Zweiten Weltkrieg Karriere machten und welche nicht. Bei Klee entsteht der Eindruck, die gesamte Trägerschicht des NS-Staates sei nach 1945 ungeschoren geblieben oder habe sich nahtlos in die beiden neuen deutschen Staaten eingefügt. Das vorliegende Personenlexikon ist deshalb nur sehr eingeschränkt zu empfehlen, da es eben oft nur einen verzerrten Blick auf die Lebensgeschichte der Porträtierten erlaubt. Es gibt eine ganze Reihe von Nachschlagewerken, die weitaus informativer und ausgewogener sind.

Hoher Nutzwert - fundiertes Nachschlagwerk zu Personen im NS      4 von 5 Punkten
Ernst Klee, bekannt geworden mit bahnbrechenden Studien zur Euthanasie, dem Behindertenmord im Dritten Reich, hat ein Werk vorgelegt, zu dem die etablierte Geschichtswissenschaft bisher nicht in der Lage war: Kurzbiografien zu 4300(!) führenden Persönlichkeiten im Nationalsozialismus. Angegeben wird jeweils die Funktion, der Dienstgrad (incl. SS-Karriere), die wichtigsten Tätigkeitsbereiche sowie die Stellung des Betreffenden nach 1945. Recherchiert hat Klee in verschiedensten Archiven, ganz besonders in den Akten der ehemaligen Ludwigsburger Zentralstelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung von NS-Verbrechen, der heutigen Außenstelle des Bundesarchivs. Ein besonderer Service sind soweit möglich akribische Literaturangaben unter die tausendfachen Kurzbiografien, die weitere Recherchen ermöglichen. Dass bei einer solchen Sisyphus-Arbeit Fehler nicht ausbleiben, versteht sich. Einige hochrangige Funktionsträger des NS-Regimes fehlen, z.B. Paul Karl Schmidt, Pressechef im NS-Außenministerium 1940-1945, der nach 1945 als Bestsellerautor "Paul Carell" zu Hitlers Russlandfeldzug reüssierte. Eine weiter Schwäche ist die Überrepräsentiertheit von Medizinern und die Unterrepräsentiertheit von Offizieren im Lexikon. Dies schmälert den überaus hohen Nutzwert des Personenlexikons jedoch nicht, zumal jeder kurze Artikel nicht nur eine hohe Dichte an Sachinformationen enthält, sondern Klee zudem ausgesprochen lesbar schreibt.


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