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| Deutsche Geschichte | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Als die Deutschen weg waren: Was nach der Vertreibung geschah: Ostpreußen, Schlesien, Sudetenland Adrian von Arburg, Wlodzimierz Borodziej, Jurij Kostjaschow Broschiert, Januar 2007 Verkaufsrang: 62231 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der 2. Weltkrieg war schrecklich. Bücher und TV-Dokumentationen tragen bei, die menschliche Katastrophe aufzuarbeiten. Ein Thema blieb jedoch weitgehend ausgespart -- nämlich: Was geschah in den ehemals deutsch besiedelten Gebieten, nachdem Deutsche geflüchtet oder vertrieben worden waren? Diese Frage beantwortet nun ein siebenköpfiges Autoren-Team aus Deutschland, Polen, Tschechien und Russland. Ihr mit Karten und Bildern ausgestattetes Buch begleitet eine dreiteilige WDR-Reihe (Erstausstrahlung ab 03.10.2005 wöchentlich um 20.15 Uhr). Als Quelle dienen sowohl Deutsche, die bleiben durften, als auch neue Siedler. Etwa 20 Millionen Menschen verloren nach dem 2. Weltkrieg ihre Heimat, knapp zwei Drittel davon Deutsche. Polen, die von Lemberg nach Breslau umsiedeln mussten, ging es nicht viel besser als Schlesiern, die aus Breslau vertrieben wurden. Eine einzigartige ethnische Säuberung war voll im Gange. Was danach geschah, zeigen Geschichten aus drei beispielhaften Orten: Tollmingkehmen in Ostpreußen, Groß Döbern in Schlesien und Gablonz im Sudetenland. Auch die Vorgeschichte bleibt nicht ausgespart. Beispiel Sudetenland: Dort erlebt Christa Petrásková, geborene Tippelt, wie Deutsche nach dem Krieg eine weiße Armbinde mit einem N für Nemec (Deutscher) tragen müssen. Tschechen übernehmen im Grenzland die Häuser der Vertriebenen. Nicht nur wer mit den Nazis kollaboriert hatte, muss gehen. Die deutsche Sprache bleibt verpönt und aus den Schulen verbannt. Da nur zwei Millionen Tschechen in die Gebiete zogen, aus denen drei Millionen Deutsche vertrieben worden waren, entstehen Hunderte von Geisterdörfern. 1948 übernehmen die Kommunisten die Macht, 1968 beenden die Bruderstaaten den Prager Frühling, 1989 bricht die Sozialistische Republik zusammen. Sowohl Versöhnliches als auch Vorbehalte kennzeichnen die deutsch-tschechischen Beziehungen heute. Wir Deutsche vergessen nicht, dass wir den Krieg und das damit verbundene gewaltige Leid lostraten. Andererseits rechtfertigt der Verweis auf die deutsche Kriegsschuld kein Verbrechen an deutschen Zivilisten -- und auch keine ethnische Säuberung. Wiederum schwierig ist es, Nachsicht von denen einzufordern, die überfallen und gedemütigt worden waren und dabei Angehörige wie Freunde verloren hatten. Andauernd mahnen uns alle unschuldigen Opfer, in Frieden zusammenzuleben. Dazu gehört, die Geschichte ehrlich aufzuarbeiten. Dieses Buch hilft dabei. Und letztendlich lädt gestern wie heute der Einzelne Schuld auf sich und nicht das Kollektiv. --Herwig Slezak
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Flucht oder Angst Deutscher zu sein 4 von 5 Punkten Die Flucht von Tausenden wurde schon oft geschildert. Und wie erging es aber denen die zurückgeblieben sind. Auch nach über 60 Jahren ein Buchthema. Emotionen werden erkennbar. Wir leben in Europa und müssen offen über solch weit zurückliegende Ereignisse sprechen. Das Buch hilft dabei. Die Flucht wurde oft erst nach vielen Versuchen von den damaligen Behörden genehmigt. Die Kriegsgeneration hat die ganze Existenz aufs Spiel gesetzt. An den Übrigen wurde Rache ausgeübt oder es gab Ausnahmen wo es nicht geschehen ist. Wer weis dass heute noch. Wer sich mit dem Thema auseinandersetzen will, sollte das Buch lesen. Mit einem vollständigen Wissen über alle Aspekte der Vertreibung können wir für die Zukunft lernen. Das ist der Buchbeitrag der mit vier Sternen beurteilt wird.
Martin Ludwig, Gessertshausen
Der Titel hält leider nicht vollständig was er verspricht 2 von 5 Punkten In zwei von drei Kapiteln hält der Titel leider nicht was er verspricht.
Lediglich im Kaptel, welches die Nachkriegsgeschichte des ehemaligen Ostpreussen schildert, erfüllt das Buch, daß was es im Titel verspricht, die Zustände und den Verlauf der Geschichte nach der Vertreibung der Mehrzahl der ursprünglichen deutschen Bewohner zu schildern.
Die Kapitel über Schlesien und das Sudetenland schildern in erster Linie mit Zeitzeugen das Schicksal von gebliebenen und und unter Druck assimilierten Deutschen in diesen Regionen.
Daraus entstehen sehr lesenswerte und äußerst informative und spannende Kapitel, welche nicht nur schwarz und weiß zeichnen, sondern auch die Grautöne der Geschichte abbilden. Leider jedoch mit einem ganz anderen inhaltlichem Resultat, als der Titel und der Begleittext des Buches erwarten lassen.
Zumindestens für das Sudetenland liegt als Begleitresultat zur Ausstellung "Das verschwundene Sudetenland" von einem tschechischen Autorenteam, mit dem zweisprachigen und umfangreich illustriertem Buch ein Titel vor, welcher inhaltlich exakt das erfüllt, was das o. g. Buch nicht halten kann. |
Deutsche Geschichte - Ein Versuch 4: Am Vorabend der Reformation Herbert Rosendorfer Audio CD, Februar 2007 Verkaufsrang: 86708 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden An der Schwelle zur Neuzeit: Geschichte im Zeitraffer - präzise, doch kommentierend, eindringlich, bildhaft. Die Entdeckung Amerikas durch Kolumbus wirft ihre Schatten auf Mitteleuropa: Die Landkarte des Deutschen Reichs ist gesprenkelt, Könige werden enthront, zwei Päpste eingesetzt, die Universitäten erobern die Wissenschaft und so langsam ist eine Zeitwende spürbar. Was diese geschichtliche Darstellung so spannend macht, ist, dass Rosendorfer nicht nur die historischen Ereignisse an sich interessieren, sondern er auch die vielschichtigen Hintergründe beleuchtet. Zum Eintauchen und Nachfühlen! Über den Sprecher: Gert Heidenreich ist Schriftsteller und Literatursprecher für Radio und Hörbücher. Neben seinen Romanen, Gedichten und Theaterstücken verfasste er Reportagen über die Sahara, die Länder Schwarzafrikas, Indien und Zentralasien für"Merian". U. a. erhielt er 1986 den Adolf-Grimme-Preis, 1995 den Phantastik-Preis und 1998 den Marieluise-Fleißer-Preis.
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Geschichte, Bd.2, Mittelalter: Stundenskizzen - Tafelbilder - Arbeitsblätter - Folienvorlagen Stefan Marc, Gerd Stuckert Sondereinband, Januar 1994 Verkaufsrang: 184133 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
altertümlich 2 von 5 Punkten In Erwartung einer adäquaten Hilfe zur Unterrichtsvorbereitung bestellte ich mir die "Stundenbilder ..." und wurde recht schnell enttäuscht.
Das Ganze wirkt zum einen wie aus den 70ern, zum anderen sehen die ABs alles andere als gut aus und es tauchen hin und wieder inhaltliche Fehler auf (Karl wie ein Gott verehrt?bitte wo steht das?).
Die Stundenskizzen sind ziemlich dürftig und oft gar nicht durchführbar, weil die zu bearbeitenden Folien nicht im Band enthalten sind (ja man muss sich noch extra den Folienband kaufen).
Fazit: Viel Geld für unattraktive und langweilige Kopievorlagen.
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Hauptverwaltung A: Geschichte, Aufgaben, Einsichten Klaus Eichner, Gotthold Schramm Broschiert, 17. April 2008 Verkaufsrang: 152466 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Im dänischen Odense fand die bereits dritte wissenschaftliche Konferenz statt, die sich mit der DDR-Auslandsspionage befaßte. Im Mai 1994 kamen erstmals Zeitzeugen, Publizisten und Wissenschaftler in Berlin unter dem Thema »Duell im Dunkeln« zusammen, im Mai 2004 befaßte man sich mit der »Spionage für den Frieden«. Auch die dritte Tagung sollte in der deutschen Hauptstadt, wenn auch unter dänischer Leitung, erfolgen. Doch die im Frühsommer 2007 geplante Konferenz mußte abgesagt und ins Ausland verlegt werden. Sie fand im November 2007 an der Süddänischen Universität in Odensee mit großer internationaler Beteiligung statt. Der Band enthält alle Referate, Wortmeldungen und Diskussionsbeiträge der zweitägigen Tagung. Sie ermöglichen es, sich eine eigene Meinung vom Charakter und vom Wert der Veranstaltung zu bilden.
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Die U-Boot-Fahrer / U-Boot-Krieg / Zu Tode gesiegt. 3 Bände Lothar-Günther Buchheim Gebundene Ausgabe, Februar 2005 Verkaufsrang: 48163 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Gerade weil es sich bei den U-Boot-Fahrern um eine kleine Truppe handelt und ihr Kampf überschaubar bleibt, kann der U-Boot-Krieg als Paradigma für die Perversität aller kriegerischen Auseinandersetzungen gelten, eines auch dafür, wie brutal eine Verbrecherclique, wenn sie erst einmal Macht über Leben und Tod besitzt, die "Blüte der Nation" ins Verderben schicken kann, und wie am Ende eine die Wirklichkeit verfälschende Geschichtsschreibung das Grauen dieses Krieges mit ihren Statistiken und Auflistungen vergessen macht." (Lothar-Günther Buchheim)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Pessimistisch, real, aus erster Hand... 5 von 5 Punkten Ich hatte mir diese Bücher schon vor Jahren jeweils als Einzelstücke gekauft. Da sie jedoch mittlerweile etwas aus dem Leim gehen habe ich sie für diesen günstigen Preis nocheimal besorgt. Daher weise ich hier mal darauf hin, daß die Bücher leicht am Einband beschädigt werden könnnen, man sie also entsprechend pfleglich behandeln sollte.
Qualitativ sind Buchheims Bildbände daß absolute Standardwerk für U-Boot-Interessierte. Aus erster Hand und ungeschönt beschreibt Buchheim seine Erfahrungen im U-Boot-Krieg. Seine pessimistische und hoffnungslose Grundeinstellung brachte im so manche Kritik seitens Veteranen ein die sich natürlich lieber in Form von Heldengesängen oder zumindest wohlmeinenden Reportagen beschrieben gesehen hätten.
Neben Buchheims Kommentaren sind die Fotos der ausschlaggebende Faktor welches diese Bücher zu einer Besonderheit macht. Von Sturm-Szenen über Innenaufnahmen bishin zu Szenen die man schon aus DAS BOOT kennt bieten diese Bände mehrere Fotos die schon allein als Zeitdokument wichtig sind.
Fazit: Für Geschichtsinteressierte oder Buchheim-Kenner ein Muß
Jedes dieser Bücher alleine... 5 von 5 Punkten ist schon für sich genommen absolut lesenswert. Bin überrascht, alle drei Bände so preiswert hier zu finden: unbedingt zu empfehlen für diesen Preis!
Der Autor, selbst ehemaliger U-Boot-Fahrer bzw. Berichterstatter, brachte von seinen Fahrten eine Fülle von Berichten und Bildern mit, die in diesen Bücher zu der Geschichte des U-Boot-Krieges zusammenfließen. Es werden die unterschiedlichsten Themen beleuchtet, in jedem Band mit etwas unterschiedlichen Schwerpunkten. Der Alltag der U-Boot-Fahrer kommt ebenso zur Sprache wie die großen Schlachten, die Technik usw.
Alles in allem sehr zu empfehlen für Interessierte dieses Teils des 2. Weltkrieges.
Interessant auch als Ergänzung zum Film "Das Boot", mit dem Günther-Lothar Buchheim ja so eine Probleme hatte. Wer diese Bücher liest, wird im Film vieles besser verstehn und nachvollziehen können. |
Kaiser, Hof und Staat. Wilhelm II. und die deutsche Politik John C. G. Röhl Taschenbuch, September 2002 Verkaufsrang: 100569 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das Buch des deutsch-englischen Historikers John C. G. Röhl bietet ein erschütterndes Bild von den letzten Jahrzehnten des Kaiserreichs.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Das faszinierende Rätsel einer eigenartigen Pesönlichkeit 5 von 5 Punkten Das Buch „Kaiser, Hof und Staat" enthält sieben Aufsätze, die der Historiker John Röhl zu verschiedenen Anlässen und zu verschiedenen Zeiten verfasst hat, aber alle das gleiche Thema behandeln: die Qualität der Regierungspraxis im deutschen Kaiserreich unter Wilhelm II.„ Er will auf jeder Jagd der Hirsch, auf jeder Hochzeit die Braut und auf jeder Beerdigung die Leiche sein" - so wurde seiner Zeit in Österreich über den deutschen Kaiser Wilhelm II. gespottet. Wer aber war dieser Kaiser? Im ersten der sieben Aufsätze entwirft Röhl eine Charakterskizze Wilhelms des II., der im Jahre 1888 im Alter von 29 Jahren den deutschen Thron bestieg. Doch die meisten der in „Kaiser, Hof und Staat" abgedruckten Aufsätze beschäftigen sich nicht vornehmlich mit dem Kaiser. Im Mittelpunkt steht vielmehr die Mentalität der Menschen, die Wilhelm II. als Freunde und Berater zur Seite standen : der Hof und die Hofgesellschaft, sowie die höhere Staatsbeamtenschaft und das diplomatische Korps. Somit ist „Kaiser, Hof und Staat" in erster Linie ein sozialgeschichtliches Werk, welches sich hauptsächlich mit der Struktur- und Mentalitätsgeschichte der deutschen Führungselite unter Wilhelm II. beschäftigt. Jeder der sieben Aufsätze ist flüssig geschrieben und durchaus unterhaltsam zu lesen. John Röhl schreibt seine Beiträge sehr quellennah und „würzt" sie mit vielen Zitaten und Anekdoten. Insgesamt bietet „Kaiser, Hof und Staat" einen guten Einblick in „das faszinierende Rätsel einer eigenartigen Persönlichkeit" und eignet sich sehr gut als Einstiegslektüre in das Wilhelminische Deutschland.
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Zintstoff - 50 Jahre Deutsche Geschichte: 50 Jahre deutsche Geschichte
Gebundene Ausgabe, November 2007 Verkaufsrang: 157467 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der 1941 geborene Fotograf Günter Zint hat mit seinen Fotos deutsche Zeitgeschichte kritisch dokumentiert. Bekannt geworden ist er durch seine Fotos von Wallraffs Enthüllungsbüchern "Der Aufmacher" und "Ganz unten". Aufgrund dieser Freundschaft hat Günter Wallraff auch zu diesem Fotobildband das Vorwort geschrieben. Bilder von Musikgrößen wie beispielsweise den Beatles, Rolling Stones, The Who, Jimi Hendrix und Frank Zappa, die Zint als Hausfotograf des Star Club in Hamburg fotografierte, gehören zu seinem Repertoire. Das Werk des Fotojournalisten Günter Zint umfasst rund drei Millionen Aufnahmen und reicht von Reportagen der Anti-Atomkraft- und APO-Bewegung über Mauerfall und Deutsche Einheit bis hin zu St. Pauli-Milieu-Aufnahmen. Seit vielen Jahren begleitet Günter Zint auch Umweltprobleme mit der Kamera. Zints Fotografien werden gegenwärtig an vielen Orten in Deutschland in Sonderausstellungen gewürdigt, u. a. im Bonner Haus der Geschichte, im Deutschen Historischen Museum in Berlin, im Museum für Hamburgische Geschichte.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Klasse Fotos 5 von 5 Punkten Ich habe mir das Buch "Zintstoff" gekauft, weil mich Fotos der 60er und 70er Jahre sehr interessieren und ich mir gedacht hatte, daß Fotos aus diesen Jahrzehnten, die doch - jedenfalls für die Westdeutschen - viel aufregender (im positiven wie im negativen Sinne) und interessanter als z. B. die 90er Jahre waren, im Mittelpunkt dieses Schwarz-Weiß-Bildbandes stehen würden.
Die Fotos - und tatsächlich dominieren die 60er und 70er - sind in 7 Kapitel unterteilt: Politik, SPIEGEL-Reportagen, APO und 60er-Ikonen (88 Seiten), Musiker, Festivals und Konzerte (70 Seiten), Kultur, Subkultur und Sekten (30 Seiten), Kiez, Hafen und Milieu (36 Seiten), Ökologie, Anti-AKW-Bewegung, Bürgerinitiativen (30 Seiten), Erotik, Akt (13 Seiten), Privatfotos (6 Seiten).
Diese Gliederung macht das Buch einerseits übersichtlich, andererseits
muß sich der Betrachter zeitlich gesehen immer wieder neu orientieren.
Die Druckqualität der Fotos ist, von wenigen Ausnahmen abgesehen (z. B. Seite 102 oben), sehr gut. Erfreulich ist auch die große Anzahl der Fotos, nämlich über 600 auf 288 Seiten. Der zur Verfügung stehende Platz wurde also gut ausgenutzt; ärgerliche große leere Flächen, die in vielen Bildbänden dieser Art leider zu Hauf vorkommen und die der Leser schließlich mitbezahlen muß, sind die Ausnahme (z. B. Seite 25). Auch ist positiv anzumerken, daß nur ein einziges Bild - unnötigerweise - auf zwei Seiten verteilt wurde (Seiten 24/25). Der Eindruck beim Betrachten der Fotos wird also nicht gestört.
Inwieweit einem die Bilder gefallen, kann nur jeder Betrachter für sich selbst entscheiden. Ich kann nur allgemein anmerken, daß fast alle Fotos sehr viel Leben ausstrahlen. Es gibt z. B. ein Bild von Franz Josef Strauß, aber eben keines dieser typischen Politikerfotos am Rednerpult, sondern nachdenklich am Tisch auf dem Münchner Faschingfest 1960 sitzend -ein menschliches Foto eines von vielen gehassten Politikers. Der Bildband enthält auch einige kleinere Bildserien, z. B. zeigen 3 Bilder die Mitglieder der "Beatles", als diese 1966 am Hamburger Flughafen zum Flugzeug gehen, um abzufliegen. Mit so einer kleinen Bildserie wird das Geschehen lebendiger eingefangen als mit einem einzigen Einzelbild.
Wer sich für Fotos der Zeitgeschichte (politisch wie kulturell) interessiert und nicht vor allem Heile-Welt-Fotos erwartet, dem kann ich diesen Bildband sehr empfehlen.
Nur Lumpen sind bescheiden! 5 von 5 Punkten Nur Lumpen sind bescheiden, hat Hans Albers gesagt. Da will ich ganz unbescheiden sein und mein eigenes Buch loben. In 50 Berufsjahren habe ich rund 3 Millionen mal auf den Auslöser meiner Kamera gedrückt. Die Essenz dieser Arbeit habe ich nun mit ca. 1000 Fotos zwischen 2 Buchdeckel geklemmt. Das Buch ist ein Geschichtsbuch (auch für Leute die nicht lesen können, oder wollen) mit 50 Jahren Deutscher Geschichte. Ich habe dafür gesorgt, daß dieses Buch mit handwerklicher Fadenbindung und mit einem festen Buchumschlag hergestellt wird. Fotobücher werden oft geblättert und bei Klebebindung fallen die dann nach kurzer Zeit auseinander. Inhaltlich will ich zu dem Buch nichts sagen. Das soll der Betrachter selbst tun, denn da bin ich doch ein wenig schüchtern.
Günter Zint im Juni 2008 |
Der Berghof: Adlerhorst - Hitlers verborgenes Machtzentrum H. van Capelle, A. P. van de Bovenkamp Gebundene Ausgabe, Mai 2007 Verkaufsrang: 137233 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Tief verborgen in den Bayerischen Alpen am Gipfel des Obersalzberges lag der Berghof. Hitlers zweites Machtzentrum, genannt die Alpenfestung (Adlerhorst). Hier verbrachte Hitler die meiste Zeit und plante sowie entwickelte Pläne, die Millionen Unschuldigen das Leben kosteten. Sowohl für private Feiern und Feste als auch für politische und militärische Besprechungen und Empfänge wurde dieser riesige Gebäudekomplex verwendet. In diesem reich bebilderten Buch erfahren Sie alles zu diesem Thema.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Sehr empfehlenswert 5 von 5 Punkten Dieses Buch ueber Hitlers Berghof ist bei weitem das beste Buch dass ich je gelesen habe ueber dieses Thema. Nicht nur die viele, selbst fuer Fachhistoriker einzigartige Foto's und Plaenen, aber auch die klare, spannende Texten sind Zeugen einer sehr intensiver Recherchierung. Im Gegensatz zu den vielen bisherigen Buecher ueber dieses Thema, ist mir klar dass die Autoren - beide promovierte Fachhistoriker - die viele gemachte Interviews mit Zeitzeugen oft aus der naechten Umgebung von Hitler, in ihren Texten verarbeitet haben. Denn die Zeitzeugen - die in der Zwischenzeit alle verstorben sind - geben eine Fuelle an oft ganz persoenliche Informationen ueber das oft banale Leben von Hitler und seinen engsten Hofstaat. Das, zusammen mit den vielen selte Foto's, gibt dieses Buch einen grossen Mehrwert. Ich habe sogar mehr als 400 Foto's gezaehlt und das fuer ein gebundenes Buch von unglaublicherweise noch nicht einmal ¬ 15.-
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Zwischen Metz und Moskau: Als Soldat der 95. Infanteriedivision in Frankreich und als Fernaufklärer mit der 4.(F)/14 in Russland Karl Knoblauch Gebundene Ausgabe, 1. Juli 2007 Verkaufsrang: 105321 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Als Karl Knoblauch, 17 Jahre alt, am 18. November 1938 seinen Militärdienst als Freiwilliger bei der Heeres-Unteroffizierschule Frankenstein in Schlesien antritt, ahnt er noch nicht, welch ungewöhnliche Soldatenlaufbahn ihn erwartet. Als Unteroffizier in der Radfahrschwadron 195 der 95. Infanterie-Division eingesetzt, erlebt er die Sicherung des Westwalls 1939/1940 und nimmt am Frankreich-Feldzug teil. Vom Frankreich-Feldzug zurückgekehrt, meldet er sich zum fliegenden Personal der Luftwaffe und wird zum Beobachter ausgebildet. Mit der 4.(F)/14 Fernaufklärerstaffel im Mittelabschnitt der Ostfront eingesetzt erlebt er als Aufklärungsflieger, Zerstörer und Bomber die schweren und verlustreichen Einsätze mit seiner Ju-88 an den Brennpunkten der Schlachten um Smolensk, vor Moskau und Rshew und die großen Rückzugsbewegungen ab 1943. Nach 165 Einsätzen mit dem EK I und dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet wird er bei einem russischen Jägerangriff schwer verwundet und muß seine Staf fel verlassen. Nach seiner Genesung, inzwischen zum Leutnant befördert, führt sein weiterer Weg ihn zum Fallschirm-Panzerkorps Hermann Göring, der im zweiten Band "Dem Ende entgegen" beschrieben wird.
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"Jetzt war ich ganz allein auf der Welt": Erinnerungen an eine Kindheit in Königsberg. 1944-1947 Hans-Burkhard Sumowski Gebundene Ausgabe, August 2007 Verkaufsrang: 63419 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 6 Tagen. Ein Junge überlebt den Untergang Königsbergs Hans-Burkhard Sumowski schildert in seinen Erinnerungen seine erschütternden Erlebnisse am Ende des Zweiten Weltkriegs in Königsberg. Als achtjähriger Junge überlebt er als Einziger seiner Familie die sowjetische Invasion und gerät mit Hunderten anderer deutscher Kriegswaisen in einen wahren Albtraum, bestimmt von Hunger, Krankheiten, Gewalt und Tod. Sein Buch zeugt vom beeindruckenden Überlebenswillen eines Kindes. Einen letzten schönen Sommer verbringt der achtjährige Burkhard mit seiner Mutter in Königsberg, bevor im Herbst 1944 die Vorbereitungen für den Endkampf beginnen und die Stadt zur Festung wird. Der Krieg, zunächst ein aufregendes Spiel, wird bald zur grausamen Realität. In den Wirren nach der sowjetischen Invasion sterben Burkhards sechs Wochen altes Brüderchen, seine Mutter und seine Großmutter. Zusammen mit den anderen Königsberger Kriegswaisen kommt der Junge in einem Kinderheim unter und lernt, sich bei den Russen durchzuschlagen. Die Suche nach Essbarem und der Kampf gegen Kälte und Krankheiten bestimmen von nun an den Alltag. Unfassbar ist das Glück, als die Kinder schließlich im November 1947 nach Deutschland ausreisen dürfen. Der Autor schildert seine ergreifende Geschichte souverän und mitreißend. Sein Buch ist ein einzigartiges Zeugnis von den letzten Kriegsmonaten und der unmittelbaren Nachkriegszeit. · Eine authentische Lebensgeschichte, packend und einfühlsam erzählt, voll von unvorstellbarem Leid und mit einem unverhofft glücklichen Ende · Eine Liebeserklärung an Ostpreußen und die verlorene Heimatstadt Königsberg
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Eines von vielen Kriegsschicksalen 5 von 5 Punkten Hans-Burkhard Sumowski schildert seine Kindheit in Königsberg, wo er während der Kriegszeit aufwächst. Trotz der Abwesenheit seines Vaters, welcher sich im Kriegsdiesnt befindet, durchlebt e reine sorgenfreie Zeit in Königsberg mit seiner Mutter, seinen Grosseltern und seinen Freunden. Nach und nach rückt dann jedoch die russsiche Gefahr näher. Königsberg wird in Verteidigungszustand gesetzt und von den Russen belagert, am Ende dann erobert. Nun beginnt das Leid der Überlebenden, welche von den Russen anfangs misshandelt und vertrieben werden. Es ist ein Kampf ums Überleben, eine ständige Nahrungssuche, wobei die Not erfinderisch macht.
Durch die Strapazen verliert der Autor seine Grossmutter, sine Mutter und steht auf einmal ganz allein in dem besetzten Gebiet. Er kommt schliesslich bei Nonnen unter, welche Waisen aufnehmen. Die Not zwingt die Kinder auf Nahrungssuche, Holz- und Wasserbeschaffung zu gehen. Später wird das Heim dann von Russen übernommen. Es kommt zu einem glücklichen Ende, als die Kinder nach Deutschland ausgeliefert werden, und Sumowski seinen Vater wieder findet, welcher den Krieg überlebt hat.
Das Buch ist eines von vielen Schicksalen während des zweiten Weltkrieges, mit einem glücklichen Ende. Man kann sich vorstellen dass viele Schicksale anders verlaufen sind. Dem Autor ist es hoch anzurechnen, dass er der Nachwelt seine Erfahrungen mitteilt.
Ein ergreifendes Werk, welches für jedermann absolut lesenswert ist.
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Die motorisierte Artillerie und Panzerartillerie des deutschen Heeres 1935-1945 Wolfgang Fleischer, Richard Eiermann Gebundene Ausgabe, Mai 2005 Verkaufsrang: 179450 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Interessant und informativ 4 von 5 Punkten Ein sehr interessantes Buch, das die Entwicklung der Heeresartillerie und der Panzerartillerie in allen Entwicklungsstufen aufzeigt. Kurz und knapp, trotzdem sehr ausführlich. Der Band wurde mit sehr interessanten Bildmaterial versehen.Man sollte sich nicht durch die "dünne" des Buches täuschen lassen. |
Abbau Ost: Lügen, Vorurteile und sozialistische Schulden Olaf Baale Broschiert, März 2008 Verkaufsrang: 152650 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wölfe in Ostdeutschland Nach dem Fall der Mauer, der Entindustrialisierung des Ostens und dem nur in Teilen geglückten Neuanfang folgt nun die dritte Phase der deutschen Einigung: die Schadensbegrenzung. Das Beitrittsgebiet kann sich - von ein paar Ausnahmen abgesehen - nicht zur Wachstumsregion entwickeln. Soll man gleich den ehemaligen DDR-Bürgern den Umzug ins alte Bundesgebiet zu bezahlen und das Territorium der früheren DDR der Natur zu überlassen? Wie konnte es so weit kommenund vor allem, wie soll es jetzt weitergehen? Ein Buch voller Wut, Kraft und Hoffnung.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Was Deutschland zum neoliberalen Feldzug beitrug 5 von 5 Punkten Aus eigener Erfahrung empfehle ich dieses Buch allen Wessis um den im großen und ganzen weißen Fleck des "warum gerade so" bezüglich der Vereinigung ein wenig zu füllen. Olaf Baale skizziert in einem vorzüglich geschriebenen Buch wie ein Landstrich entwertet wurde und dessen Früchte in die Taschen des florierenden Neo-Kapitalismus flossen. Das bei näherem hinsehen der wirtschaftliche brachial-Zusammenschluß für ein Drittel der Bevölkerung nach hinten los gehen mußte, war auch damals schon bei ökonomen Konsensus. Interessant ist das Baales Analyse Licht in das Warum trotzdem ein solcher Kurs beschritten wurde bringt. Es fehlt höchstens ein Exkurs zum internationalen Kontext, denn immerhin Vereinigte sich Deutschland, als die globale neoliberale Armee sich mit "Washington Consensus" global positionierte, schon reichlich Erfahrungen in Polen gesammelt hatte und die Übernahmen gesellschaftlicher Werte in Süd Afrika und Russland vorbereitete. Hier kann ich nur empfehlen: Naomi Klein's Shock Doctrine zu lesen.
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Adolf Hitler: Adolf Hitler II. Feldherr und Diktator: 1938 - 1945: Krieg und Untergang: Bd 2 John Toland Taschenbuch, Januar 1981 Verkaufsrang: 86489 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Als sachliche Information über Adolf Hitler unerlässlich!!! 5 von 5 Punkten Ich begeistere mich schon länger für die Geschichte des 3.Reiches.
Und als Basislektüre, wenn man sich über die Person Adolf Hitler ohne Klischee, oder Neigungen des/der Autors/in, informieren will, absolut unerlässlich. Von Anfang, bis zum Ende des 2.Teils sehr packend und informativ geschrieben. Trotz des Umfangs zwei echt fesselnde Bücher.
Sehr detailgenau und informativ. Großes Lob an den Autor.
Keine Kritik und SEHR sachlich 5 von 5 Punkten Also ich muss zugeben, dass mich dieses Buch durch den Informationsgehalt, welchen es aufweist, sehr gefesselt hat. Hier werden rein Informationen übergeben und es wird darauf verzichtet Standpunkte zu bewerten. Sachlich wird das Leben, der Politiker und das Ende der Ära Hitlers niedergeschrieben. Ich würde jedem, der Informationen zu Adolf Hitler lesen will, dieses Buch absolut empfehlen. Dieses Buch wurde so geschrieben, dass es einem auch längere Zeit in Erinnerung bleibt.
SEHR sachlich, keine persönliche Kritik des Autors 5 von 5 Punkten Also ich muss zugeben, dass mich dieses Buch durch den Informationsgehalt, welchen es aufweist, sehr gefesselt hat. Hier werden rein Informationen übergeben und es wird darauf verzichtet Standpunkte zu bewerten. Sachlich wird das Leben, der Politiker und das Ende der Ära Hitlers niedergeschrieben. Ich würde jedem, der Informationen zu Adolf Hitler lesen will, dieses Buch absolut empfehlen. Dieses Buch wurde so geschrieben, dass es einem auch längere Zeit in Erinnerung bleibt.
Hitler ein Mensch wie du und ich? 5 von 5 Punkten An dem Inhalt dieses Buches besonders schockierend ist die Realität seiner Existenz, mit der der Leser konfrontiert wird. Hitler war kein 'Schwarzer Mann', mit dem man Kinder zum Gehorsam erpressen kann. Toland zeigt beeindruckend, dass Hitler ein Mensch war wie du und ich hätte sein können. Hitler selbst hat niemals auch nur den geringsten Zweifel an der Richtigkeit seiner Handlungen gehabt, so grausam die Verantwortung ist, die er und seine Vollstrecker tragen. Wer schon andere Biografien gelesen hat, wird sich daran erinnern, dass dies für jede Figur zählt, die ihre Epoche mitgeformt hat. Erfolg kennt keine Selbstzweifel. Und gerade geblendet durch die Erfolge, die immer mit der schicksalsträchtigen 'Vorsehung' verwechselt wurden, und sicherlich auch geprägt von den Menschen und Ereignissen seiner Zeit, hat Hitler sich und seine Umwelt ins Verderben gerissen. Das Wie und den Impakt, den die Person Hitler auf seine engsten Mitarbeiter und Vertrauten hatte, wird dabei nie aus dem Fokus verloren. So ist Tolands Werk sicher nicht nur eine monotone Aufstellung geschichtlicher Daten und Fakten. Vielmehr beschäftigt sich der Autor hierin mit der Frage, was das Geheimnis des 'Erfolgsmenschen' Hitler war und was ihn vom sozialhilfe-bedürftigen Postkartenzeichner zum apokalyptischen Antichristen des 20. Jahrhunderts formte. Eine Lektion, die ich aus dieser fantastischen Biografie lernte, ist für mich ohne Zweifel, dass die Hitlers eine Begleiterscheinung einer jeden Generation sind. Es gibt sie überall, mal im kleinen, mal im erschreckend größeren Ausmaße. Alles in Allem muss ich sagen, ist Tolands wohl die interessanteste und detaillierteste Hitler-Biografie, die ich bisher las. Wer meinte, alles über Hitler gewusst zu haben, so wie ich, wird sich am Ende eines Besseren belehrt wiederfinden, so wie ich. Und auch wenn der Umfang (über 1200 Seiten) intimidierend erscheinen mag, ich kann nur versichern, dass man keine Schwierigkeiten haben wird, das Buch in einer Woche zu verschlingen.
Hitler ein Mensch wie du und ich? 5 von 5 Punkten An dem Inhalt dieses Buches besonders schockierend ist die Realität seiner Existenz, mit der der Leser konfrontiert wird. Hitler war kein 'Schwarzer Mann', mit dem man Kinder zum Gehorsam erpressen kann. Toland zeigt beeindruckend, dass Hitler ein Mensch war wie du und ich hätte sein können. Hitler selbst hat niemals auch nur den geringsten Zweifel an der Richtigkeit seiner Handlungen gehabt, so grausam die Verantwortung ist, die er und seine Vollstrecker tragen. Wer schon andere Biografien gelesen hat, wird sich daran erinnern, dass dies für jede Figur zählt, die ihre Epoche mitgeformt hat. Erfolg kennt keine Selbstzweifel. Und gerade geblendet durch die Erfolge, die immer mit der schicksalsträchtigen 'Vorsehung' verwechselt wurden, und sicherlich auch geprägt von den Menschen und Ereignissen seiner Zeit, hat Hitler sich und seine Umwelt ins Verderben gerissen. Das Wie und den Impakt, den die Person Hitler auf seine engsten Mitarbeiter und Vertrauten hatte, wird dabei nie aus dem Fokus verloren. So ist Tolands Werk sicher nicht nur eine monotone Aufstellung geschichtlicher Daten und Fakten. Vielmehr beschäftigt sich der Autor hierin mit der Frage, was das Geheimnis des 'Erfolgsmenschen' Hitler war und was ihn vom sozialhilfe-bedürftigen Postkartenzeichner zum apokalyptischen Antichristen des 20. Jahrhunderts formte. Eine Lektion, die ich aus dieser fantastischen Biografie lernte, ist für mich ohne Zweifel, dass die Hitlers eine Begleiterscheinung einer jeden Generation sind. Es gibt sie überall, mal im kleinen, mal im erschreckend größeren Ausmaße. Alles in Allem muss ich sagen, ist Tolands wohl die interessanteste und detaillierteste Hitler-Biografie, die ich bisher las. Wer meinte, alles über Hitler gewusst zu haben, so wie ich, wird sich am Ende eines Besseren belehrt wiederfinden, so wie ich. Und auch wenn der Umfang (ca. 1200 Seiten) intimidierend erscheinen mag, ich kann nur versichern, dass man keine Schwierigkeiten haben wird, das Buch in einer Woche zu verschlingen.
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U-88 Kriegstagebuch. Fahrt in die Ewigkeit Hans-Günter Gierloff-Emden Broschiert, Januar 2007 Verkaufsrang: 44243 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Absoluter Fehlkauf!! 1 von 5 Punkten Als interessierter Leser der meisten U-Boot Bücher kann ich nur eins sagen: Absolut langweilig, lieblos (und besonders "groß") geschrieben. Hatte das Buch nach ca 1 Stunde gelesen.
Fazit: Fehlkauf!
Besonders interessant ist die Bewertung des eigenen Verlages mit 5 Sternen!?
Verlagsinformation 5 von 5 Punkten Gefährlich im Angriff, doch schwach in der Verteidigung. Der ständige Wechsel zwischen Jagd und Flucht. Ein aufregendes Leben an Bord unter Kameraden und ein einsamer Tod in den eisigen Tiefen, gefangen in einem ewigen, eisernen Sarg. Weit ab von den heimatlichen Friedhöfen, gestorben fürs Vaterland auf hoher See. Missbraucht durch Propaganda, der Jugend und des Lebens beraubt, doch unvergessen in den Herzen ihrer Familien, Angehörigen, Freunde und Kameraden. |
Moderne Deutsche Geschichte (MDG): Die Weimarer Republik Detlev J. K. Peukert Broschiert, 8. November 2006 Verkaufsrang: 48226 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Äußerst gelungene Lektüre für fortgeschrittene Leser 4 von 5 Punkten Die Ansätze im Hinblick auf die Analyse und Interpretation der Weimarer Republik sind vielseitig. Wie jedes Feld der Geschichtswissenschaft hat auch diese Epoche viel Raum für erhitzte Diskussionen geboten: Grund zum Disput bot dabei wohl immer die Frage nach der größten Last der Republik von Weimar. Welche Last ließ die Schultern der Republik endgültig in die Knie gehen.
Das 270-seitige Sujet von Detlev Peukert, mit dem schlichten Titel: Die Weimarer Republik, wagt eine zum Teil gänzlich andere Herangehensweise an das Thema. Der Autor thematisiert bei der Beschreibung der Zeit von 1919 bis 1933 nicht nur die politischen (ständige Regierungswechsel, brüchige Koalitionsbündnisse) und wirtschaftlichen (Hyperinflation, Reparationen, Weltwirtschaftskrise) Wirren, sondern eben auch die gesellschaftlichen Segmentierungen und Fragmentierungen, die sich aus eben jenen Faktoren ergaben.
Den Zeiten der Krise und des Verlustes ging auch eine Verrohung der Sitten und Mentalität einher, die sich im gesellschaftlichen Miteinander (erhöhte Kriminalität, vermehrte Prostitution, Jugendarbeitslosigkeit) ebenso wie im künstlerischen Ausdruck (Expressionismus, Dadaismus) offenbarten.
Peukerts Buch ist wenig systematisch, was er bereits in seinem Vorwort erwähnt, es hegt keinen chronologisch genauen Anspruch. Er folgt seiner Intuition, die sich nicht nach Daten, sondern nach den wichtigen Veränderungen, Umbrüchen richtet. Er zeigt dabei auch ganz neue Aspekte auf, die so von vielen Weimar-Autoren in dieser Konsequenz noch nicht benannt wurden. So sei die Weimarer-Republik zu der Zeit aus der Taufe gehoben worden, als sich die Industriegesellschaft in den Mantel der klassischen Moderne gehüllt habe. Diesen Kampf mit der Moderne und ihren Vor- und Nachteilen, analysiert Peukert sehr detailliert und schlüssig.
Viel deutlicher und klarer wird so die Ambivalenz von Ideologie, gesellschaftlichen Milieus und moralischen Standards. Auf der einen Seite das Signum der Kaiserzeit: Kaum bis keine Frauenrechte, Bewahrung von bürokratischer Tradition und militärischem Proporz, auf der anderen Seite der ökonomische Wille zur Rationalisierung, der ideologische Drang zur Liberalisierung und die Hassliebe zur Amerikanisierung.
Eine Gesellschaft am Scheideweg, die zugleich mit den Geistern der Moderne und den Widrigkeiten der ökonomischen Weltkrise zu tun hatte. Neben derlei wegweisenden Betrachtungen betritt Peukert mit seiner Argumentation, dass die alten Eliten mit ihrem Opportunismus, der zur Zerstörung der Republik geführt habe, sicheres Terrain.
Für Kenner der Geschichte von Weimar ist dieses Werk ein absolutes Muss: Es ist fakten- und kenntnisreich und darüber hinaus noch mit einer Vielzahl von übersichtlichen Abbildungen ausgestattet. Aufgrund seines unsystematischen Verfahrens und seiner sehr akademischen Wortwahl, sollte das Buch allerdings auf keinen Fall als Einstiegslektüre fungieren.
hält nicht, was es verspricht 2 von 5 Punkten Peukert behauptet in seinem Vorwort, besonders auf Alltags- und Mentalitätsgeschichte eingehen zu wollen. Jedoch beschränkt sich seine Darstellung zu 90% auf Wirtschafts- und politische Geschichte. Die Wirtschaftsgeschichte wird besonders durch in Worte gekleidete Statistiken präsentiert und der nähere Zusammenhang oder die Relevanz bleiben oft unerwähnt. Die politische Geschichte wird auf seltsame Weise angerissen. Auf der einen Seite benötigt man Vorwissen, um Peukerts Darstellung überhaupt folgen zu können (z.B. wird mehrmals auf "die Katastrophe von 1923" verwiesen, jedoch wird erst einige Seiten später überhaupt gesagt, von welcher Katastrophe denn die Rede ist.), auf der anderen Seite hat man ständig das Gefühl eine Art Vorwort oder Einführung zu lesen, weil er auf nichts wirklich näher eingeht. Das Gefühl "okay, wann geht es denn nun wirklich los?" bleibt bis zum Schluß erhalten. Das Buch eignet sich nicht wirklich als Einführung, weil es, wie bereits erwähnt, Vorwissen verlangt und außerdem Peukerts Stil wenig fesselnd und anschaulich ist. Ich hatte nach der Lektüre nicht das Gefühl, neue Erkenntnisse gewonnen zu haben. Besonders enttäuscht bin ich von den nicht gehaltenen Versprechen des Vorworts und Buchrückens. Ein Beispiel: Auf dem Buchrücken sind 6 von vielleicht 50 Kapiteln genannt, darunter "Männerphantasien und Muttertag". Dieses Kapitel ist jedoch eines der kürzesten und nimmt nicht einmal zwei Seiten im Buch ein! Von Alltagsgeschichte erfährt man in dieser Darstellung wirklich nicht viel, geschweige denn konkrete Beispiele.
Ein ganz anderes Interpretationskonzept 5 von 5 Punkten Dieses Buch des frühverstorbenen Historikers Detlev Peukert (1950-1990) gehört zu den besten, die über die Weimarer Republik veröffentlicht worden sind. Abseits von jenen müßigen Diskussionen, die von Hagen Schulze und Heinrich A. Winkler geführt werden, ob das Scheitern der Republik nun in ihren Anfängen begründet lag oder erst im Versagen der Demokraten seit 1930 seine Ursache hat, führt Peukert ein ausgesprochen tragfähiges neues Interpretationskonzept ein - er übernimmt einen kunsthistorischen Begriff, den der "Klassischen Moderne" und überträgt ihn auf die historische Forschung. So versteht er die Weimarer Republik als eine Periode der deutschen Geschichte, in der sich verschiedene vorwärtsdrängende und retardierende Tendenzen der Modernisierung überlagerten, diese Modernisierung zugleich große Hoffnungen und existentielle Befürchtungen (Kulturpessimismus) auslöste. Von diesem Axiom ausgehend, gelingt es Peukert, auf wenigen Seiten eine grandiose Synthese der Geschichte der Weimarer Republik vorzulegen. Hier geht es nicht nur um die allbekannte Politikgeschichte und um dürre sozialgeschichtliche Fakten, sondern immer wieder werden auch die großen geistigen Auseinandersetzungen (oder der Kampf der Weltanschauungen, wie man damals sagte), die große mentale Krise jener Jahre erörtert. Wenn Peukert beispielsweise über den Vorwurf des Amerikanismus oder den des "Doppelverdienertums" spricht, dann wird man das in vielen vergleichbaren Darstellungen vergeblich suchen. Die Weimarer Republik als historisches Paradigma für die Ambivalenz des Modernitätsbegriffs zu verstehen, ist ein großer Wurf, ohne jeden Zweifel. Wenn Peukert aber in seinem Schlußfazit in Anlehnung an Nietzsches Zweite Unzeitgemäße die Frage stellt, inwieweit jene Krise der Klassischen Moderne auch für die Zukunft paradigmatisch sein kann, dann ist sie zwar weit subtiler als in anderen Darstellungen der Weimarer Republik gestellt, aber nicht minder beunruhigend. Alles in allem gehört dieser schmale Band zu dem mit Abstand Besten, was über diese Schlüsselepoche der deutschen Geschichte in den letzten Jahren geschrieben worden ist, weil er zwar die Politikgeschichte bietet - insofern also für einen ersten Überblick bestens geeignet ist -, aber zugleich den Blick für tieferliegende Zusammenhänge schärft. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) |
Die deutschen Mörder: Die SS-Einsatzgruppen und der Holocaust Richard Rhodes Broschiert, Dezember 2006 Verkaufsrang: 175146 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Rund 1,5 Millionen jüdische Kinder, Frauen und Männer wurden in Osteuropa in nur zwei Jahren von deutschen SS-Einsatzgruppen und ihren Helfern ermordet. Dies ist die ergreifende Dokumentation, wie der Massenmord organisiert und durchgeführt wurde. Zahlreiche Briefe und andere persönliche Dokumente der Zeit geben Einblick in das Innenleben der Täter.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Pflichtlektüre - nicht nur für Deutsche 5 von 5 Punkten Jeder, der über Drittes Reich, 2. Weltkrieg, Schuld oder Unschuld der Wehrmacht, über den Holocaust - oder auch darüber, wessen der Mensch fähig ist - nachdenken oder mitreden will, sollte Richard Rhodes' Buch "Die deutschen Mörder kennen"! Rhodes bringt alle wichtigen Stimmen von Verantwortlichen und Opfern zu Gehör, auch in abgewogener Darstellung alle relevanten Theorien und Meinungen über diesen grauenhaften 'ersten Teil' des Holocaust. Dabei liest sich das Buch wie ein grandioses Epos, wie ein spannender Roman, möchte man sagen, wenn das Thema, die Tatsachen nicht so entsetzlich wären. Soweit ich aus meiner Kenntnis der Fachliteratur sehe, sind alle Fakten, Dokumente und Aussagen, die Rhodes anführt, gründlich belegt. Das Buch ist auch hervorragend lesbar, weil der Autor geschickt erzählende Passagen mit reflektierenden abwechseln läßt. Und die vorzügliche Übersetzung (von einem Fachmann, der bereits die wichtigen Bücher von Christopher Browning übersetzte) liest sich wie ein (gutes) deutsches Original. Wenn Rhodes psychologisch, politisch, gesellschaftsanalytisch interpretiert, sind seine Interpretationen vorsichtig, regen zum Denken und eigenen Urteil des Lesers an. Elie Wiesel spricht zurecht von einem "wichtigen und äußerst intensiven Buch". Auch wer 'alles' über diesen Teil der deutschen Geschichte zu kennen glaubt, weiß nach Lektüre erheblich mehr, wird über einen tieferen Blick, eine Zusammenschau der historischen, sozialpsychologischen, menschlichen und unmenschlichen Seite dieser Geschichte (und einiger Erscheinungen der Gegenwart!) verfügen. Es gibt wenig Sachbücher, die ein an sich ungeheuerliches Thema auch noch so gut lesbar behandeln.
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Deutsche Gesellschaftsgeschichte: Deutsche Gesellschaftsgeschichte 1914 - 1949: Vom Beginn des Ersten Weltkriegs bis zur Gründung der beiden deutschen Staaten: Bd. 4 Hans-Ulrich Wehler Gebundene Ausgabe, September 2003 Verkaufsrang: 34741 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mit dem vierten und vorletzten Band seiner Deutschen Gesellschaftsgeschichte nähert sich Hans-Ulrich Wehlers Großprojekt seinem Ende. Schon jetzt dürfen wir resümieren: Nicht nur gemessen an seinem Umfang ist das ein großes Werk. Vor nunmehr drei Jahrzehnten hat der Autor seine Arbeit daran mit der Maxime begonnen, dass dabei nicht eine politische Geschichte im herkömmlichen Sinne herauskommen, sondern vielmehr die Genese der Gesellschaft als Wurzelgrund, aber auch Ergebnis des politisch-historischen Geschehens nachgezeichnet werden sollte. Die Fragen, die dem vierten, den Jahren 1914 bis 1949 gewidmeten Band aus dieser Perspektive unterlegt sind, sind die nach den Ursachen für das Scheitern der Weimarer Republik und den darauf folgenden Absturz der deutschen Kulturnation in die Barbarei des Nationalsozialismus und des Holocaust. Kennzeichnend für das "Zeitalter der Extreme" ist die Radikalisierung der politischen Ränder. Der Würgegriff des totalitär-revolutionären Kommunismus auf der einen und des im Nationalsozialismus gipfelnden radikalen Nationalismus auf der anderen Seite, so Wehlers Fazit, mussten Weimar die Luft abschnüren. Im Anschluss daran konzentriert sich die Analyse vor allem auf die zwölfjährige NS-Diktatur. Interessant ist hier, welche Aufmerksamkeit Wehler, dem gewiss nicht nachgesagt werden kann, die vielfältigen gesellschaftlichen und politischen Verwerfungen im Vorfeld der "Machtergreifung" von 1933 in ihrer Bedeutung zu unterschätzen, der Person Adolf Hitler widmet. Ohne dessen "charismatische Herrschaft" -- die freilich ein entsprechendes gesellschaftliches Bedürfnis voraussetzte -- hätte es die auf nichts als Vernichtung zielende "Rassenpoltik" der Nationalsozialisten nicht gegeben. Dabei übersieht der Autor keineswegs, dass die Vernichtungspolitik der Nazis sich nicht nur in den großen Vernichtungsfabriken vollzog, sondern in nicht minderem Umfang durch die zahlreichen Erschießungskommandos hinter der Front vollstreckt wurde. Der 50-seitige Schlussteil, der die "Folgen des zweiten verlorenen Totalen Krieges" bis zum Jahr 1949 resümiert, ist bereits Überleitung zum fünften und abschließenden Band, auf den wir bereits gespannt warten. --Andreas Vierecke
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Hervorragendes Meister- und Standardwerk 5 von 5 Punkten Hans-Ulrich Wehler hat mit dem vierten Band seiner Deutschen Gesellschaftsgeschichte ein wahres Meisterwerk vorgelegt. Es ist eine unglaubliche Leistung, ein derartiges Projekt - vier Bände über die deutsche Gesellschaftsgeschichte - zu wagen und mit Bravour zu bestehen. Denn es handelt sich um ein wichtiges Standardwerk zur Deutschen Geschichte, ähnlich wie es meines Wissens nur der britische Marxist Hobsbawm in seinem "Zeitalter der Extreme" vorgelegt hat, in dessen Tradition Wehler steht.Ich war in mehrerer Hinsicht positiv überrascht. Zum einen demonstriert Wehler Lernfähigkeit. Gerade hier im 4. Band gibt er das "Primat der Gesellschaft" auf, indem er - in Bezug auf das Dritte Reich - der politischen Geschichte den Vorrang einräumt und Hitler im Sinne Max Webers und in Anlehnung an Ian Kershaw als "charismatischen Führer" bezeichnet. Allerdings erliegt er keine hitlerzentristischen Geschichtsschreibung, da Wehler immer wieder die Wechselwirkung zwischen folgebereiter Gesellschaft und dem charismatischen Führer belegt: "Zwar ist der Forschungsbefund "Nichts ist so kontrovers wie die Deutung Hitlers" (L. Herbst) häufig wiederholt worden. doch läßt sich, wenn man der Leitkonzeption der charismatischen Herrschaft folgt, eine durch ihre Konsistenz und Erklärungskraft anderen Deutungen überlegene Interpretation gewinnen, die sowohl der unbestreitbaren Sonderrolle Hitlers als auch der inneren Verfassung der deutschen Gesellschaft gerecht wird, indem sie beide dank ihrer "Wahlverwandschaft" (M. Weber) aufeinander bezieht" (S. 598). In Anlehnung an den verstorbenen Historiker Martin Broszat plädiert Wehler für eine "Historisierung des Nationalsozialismus", in der der Nationalsozialismus nicht mehr als Einbruch des Schrecklichen in eine unversehrte deutsche Lebenswelt verkannt werde, sondern aus den inneren Zusammenhängen der neueren deutschen Geschichte zu begreifen sei (S. 991). Die atemberaubende Erfolgsgeschichte Hitlers sei nur aus den politischen Traditionen und mentalen Dispositionen, den Machtverhältnissen und Elitenkoalitionen, den Verletzungen und Ressentiments der modernen deutschen Geschichte zu verstehen. Charismatische Herrschaft, wertneutral und nicht positiv zu verstehen, sei nicht möglich ohne eine den Charismaträger unterstützenden Gesellschaft. Dies alles wird von Wehler pointiert und überzeugend dargelegt, wobei Hitler in der Tat als "starker Diktator" begriffen wird, der letzten Endes auch die Verantwortung für die Judenvernichtung und den Holocaust trage, da sie seinem rassistsichen Weltbild entspräche. Aufgrund seiner omnipotenten Führerschaft habe Hitler ein Interprationsmonopol in diesen Fragen besessen (S. 655, Kapitel: Staatliche Rassenpolitik). Dies ist alles korrekt, wobei Wehler dennoch zeigt, dass dieser Radikalantisemitismus durch die Reichsbevölkerung passiv geduldet oder gar hämisch gebilligt worden sei. Daniel Goldhagens Legende von einem "Eliminatorischen Antisemistismus", der sich angeblich seit Jahrhunderten in der deutschen Staatenwelt aufgestaut habe, weist Wehler - zutreffend - zurück. Es bleibt zu konstatieren, dass Wehlers Thesen korrekt sind, wenn sie auch nicht in das Bild derjenigen Historiker passen, die die Rolle Hitlers als "schwachen Diktator" einschätzen. Wehler hat auch zahlreiche Thesen aus seinem ersten Buch über das deutsche Kaiserreich relativiert. So steht er insbesondere der "Sonderwegsthese" inzwischen kritischer gegenüber, was im Vorwort in seiner Auseinandersetzung mit Heinrich August Winklers: "Der lange Weg nach Westen" verdeutlicht wird (ich halte - im Gegensatz zu Wehler, Winklers Buch jedoch ebenfalls für ein großartiges Geschichtswerk und teile Wehlers Ansichten zu diesem Werk nicht). So entdeckt er an dem Kaiserreich, in welchem im Vergleich zum Dritten Reich "Rechtssicherheit" vorgeherrscht habe, auch positive Seiten, die man in seinem Erstling ganz und gar vermisst. Dies zeigt jedoch die Lernfähigkeit Wehlers und die Bereitschaft, eigene Weltbilder in Frage zu stellen. Negativ ist anzumerken, dass es bisweilen - mir zu pauschale - Kritik an Historikern gibt - etwa Winkler - mit denen Wehler nicht übereinstimmt. Außerdem ist der Anmerkungsapparat unübersichtlich, so dass er kaum überprüfbar ist. Dies gilt leider für alle Wehlerschen Publikationen. Fazit: Das Werk wird - aller kritischen Einwände zum Trotz - ein Meisterwerk der Geschichtsschreibung bleiben. Der Anspruch, eine Synthese zu wagen zwischen chronologischer Ereignisgeschichte und problemorientierter Analyse und Erklärung wesentlicher Erscheinungen des historischen Prozesses, ist gelungen.
Machen Männer doch Geschichte? 5 von 5 Punkten Mit seinen ersten drei Bänden zur „Deutschen Gesellschaftsgeschichte" steht Wehler beispielhaft für eine Art Geschichtsschreibung und Geschichtsforschung, bei der die Geschichte der politischen Ereignisse und der sie gestaltenden Personen hinter die langfristigen Determinanten der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte zurücktritt. Bei dieser Auffassung von Geschichte sind nicht die politischen Führer die Treibenden, sondern von der allgemeinen Entwicklung Getriebene mit nur begrenzten Freiheitsgraden der Entscheidung. Diese in den ersten drei Bänden von Wehler in vorbildlicher Weise durchgehaltene Sicht der Geschichtsbetrachtung wird im vierten Band durchbrochen, indem Hitler als Persönlichkeit eine besondere Rolle zugeschrieben wird. Wehlers Kritiker werden sich an diesem Punkt und an seinen Wertungen festbeißen. Aber dort, wo Wehler ganz zu Hause ist, also z.B. in der Bildungsgeschichte, bei der Entwicklung der Sozialstruktur und des sozialen Auf- und Abstiegs, da ist auch dieser vierte Band zweifellos wieder eine Fundgrube an Gelehrsamkeit und überragender Kompetenz. Beeindruckend ist die Übersicht über die Fachliteratur. Schade nur, daß man bei den statistischen Zahlen, die er nennt, bei seiner Zitierweise nie richtig weiß, aus welcher Quelle er sie eigentlich entnommen hat, was aber für die kritische Bewertung oft wichtig wäre. Dieser Versuch, mit seiner Schreibweise praktisch als Schiedsrichter über den Fakten zu schweben, ist eine durchgängige Eigenschaft aller dieser vier Bände. Wenn Wehler feststellt, daß die deutsche Wirtschaft 1928 und dann schon wieder 1950 - trotz zweier verlorener Kriege - wieder das jeweilige Vorkriegsniveau überschritten hatte und auf dem Vormarsch war - dann richtet sich sein Blick auf die eigentlichen Konstanten der geschichtlichen Entwicklung, an deren Bedeutung er in diesem Band selbst etwas weniger zu glauben scheint. Man darf jetzt schon auf den noch ausstehenden fünften Band des "Harry Potters der Historiker" gespannt sein. |
Die Kinder der Schande: Das tragische Schicksal deutscher Besatzungskinder in Frankreich Jean-Paul Picaper, Ludwig Norz Gebundene Ausgabe, März 2005 Verkaufsrang: 92373 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sechzig Jahre nach Kriegsende gehören sie selbst bereits zur Großelterngeneration: die Kinder der deutschen Besatzer überall in Europa. Unmittelbar nachdem Ebba Drolshagen ihren bewegenden Band über Die Wehrmachtskinder vor allem in Nord- und Osteuropa vorgelegt hat, lassen Jean-Paul Picaper und Ludwig Norz einen nicht minder traurigen Bericht über das Schicksal der französischen Kinder der Schande folgen. Kinder also, deren Vater ein deutscher Besatzer und deren Mutter eine Französin war -- sich also mit einem Kriegsfeind eingelassen hatte. Vielen in dieser "Schande" Geborenen "schlägt immer noch das Herz bis zum Hals, wenn sie über ihr Geburtsjahr oder die Identität ihres Vaters Auskunft geben sollen". Die Idee zu diesem Buch kam Picaper, als er auf einen von ihm verfassten Zeitungsartikel hin, der von dem Schicksal eines Deutschen handelt, der viele Jahre nach dem Krieg die Identität seines amerikanischen Vaters gelüftet hatte, Post von einem Mann erhielt, dessen Mutter Französin und dessen Vater Deutscher gewesen war. Picaper solle doch auch einmal über das Schicksal der vielen tausend Menschen berichten, die aus einer solchen Verbindung hervorgegangen seien. Dem Autor wurde schnell bewusst, dass für dieses Thema ein Zeitungsartikel kaum hinreichen würde. Und in der Tat: Die soziale Ächtung, die nicht nur die als "Deutschen-Huren" gebrandmarkten Mütter dieser Kinder, sondern eben auch die Kinder selbst erfuhren, verdient nicht nur aus zeithistorischen Gründen Aufmerksamkeit. Die Lebensberichte dieser "Bastarde" geben äußerst ernüchternd Auskunft auch über die Natur des Menschen, das heißt konkret darüber, mit welcher (seelischen) Grausamkeit und mit welcher Lust Opfer Rache nehmen an Unschuldigen -- in diesem Fall an Kindern. Denn an was ist der Mensch unschuldiger als an seiner Herkunft? Ein wichtiges Buch, das die Sinne schärft! --Hasso Greb
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Gewendet: Vor und nach dem Mauerfall: Fotos und Texte aus dem Osten Harald Hauswald, Lutz Rathenow Gebundene Ausgabe, März 2006 Verkaufsrang: 123508 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
"Der Osten" wie hat er sich gewandelt! 5 von 5 Punkten Der Fotograf Hauswald hat einen genialen Blick für Menschen, Atmosphären, Befindlichkeiten. Mit ergiebiger Neugier hat er seit den späten 80er Jahren Momente festgehalten, die signifikant waren resp. sind für die ostdeutsche Gesellschaft. In Bildpaaren macht er sinnfällig, wie sehr sich diese Gesellschaft gewandelt hat seit den späten Jahren der DDR und wieviel doch auch konserviert wurde. Das wohl beste Buch zum Thema "Wandel und Kontinuitäten im deutschen Osten"!
Nur wenn ich träume, bin ich frei 5 von 5 Punkten Zwei Fotobildbände, eine Ausstellung und ungehobene Schätze des Harald Hauswald
von Anne Hahn
An einem kühlen Freitagabend Ende April erlebten knapp 60 Besucher die Finissage der erfolgreichen Ausstellung „Ost-Berlin – Fotografien aus drei Jahrzehnten“ in der Galerie studio im hochaus in der Zingster Straße, etwas außerhalb des Zentrums Berlins.
Zunächst fürchtet der Besucher, sich verfahren zu haben inmitten der schlummernden Neubaulandschaft, aber dann locken die kräftigen Schwarzweißfotografien Harald Hauswalds in die verschlungenen Räume der Erdgeschossgalerie und verwandeln den Ort in trautes Terrain. Bekanntes blitzt auf, die Engel aus weißem Stein, die sich verschämt von der Mauer abwenden, die mißtrauischen Raucher mit den Schiebermützen...
Zum Anschauen bleibt wenig Zeit, der Schöpfer dieser beinahe 170 Arbeiten stellt sich den Fragen des Schriftstellers Jan Eik. Beide lernen sich gerade kennen und doch trifft Eik, der Verfasser zahlreicher Krimis, Reportagen und Erzählungen, den richtigen Ton. Er ist ein Spaßvogel, dessen jüngste Veröffentlichung (eine Neuauflage des Bandes „Besondere Vorkommnisse“-Verlag Neues Berlin) um spektakuläre Attentate in der DDR so einige Legenden zerstört. Und ebenso witzelt Eik über Hauswalds „Aussteigerkarierre“, denn in der Berufsliste des 1954 in Radebeul geborenen Fotografen fehle nur noch der Friedhofsgärtner. „Ich kannte einige“, antwortet Hauswald lakonisch. Dann erzählt er, wie er in seinen ersten Berlinjahren als Telegrammbote um die Häuser zog und irgendwann die Kamera mitnahm.
Ob er manchmal Hemmungen beim Ablichten seines Gegenüber habe, fragt Eik, an das herrliche Bild aus der U-Bahn gemahnend („Feierabend“, Ost-Berlin, S. 26). Harald Hauswald lacht, ja, da habe er vorher zwei große Bier getrunken und dann 6 mal geknipst, erst das letzte Foto sei scharf geworden und seine Freundin sei an der nächsten Station ausgestiegen, weil ihr das ganze peinlich war. Aber die Porträtierten sind haargenauso sitzen geblieben, sinniert Hauswald schmunzelnd. Manchmal reicht es, einmal abzudrücken, wie bei der Oma, die am Alex in die Mülltonne guckt („Verborgene Schätze“ Ost-Berlin, S.122) und manchmal verschießt er einen ganzen Film, um das richtige Bild zu erwischen – wie bei dem Mann mit dem Heiligenschein im Prater („Prater“, Ost-Berlin, S. 71).
Die Editionsgeschichte des ersten gemeinsamen Fototextbandes mit Lutz Rathenow klingt so spannend wie eine der Affären aus Eiks Buch. Nachdem 1987 der Foto-Textband beim Piperverlag in München erschien, reagierten die DDR-Behörden ratlos, empfahlen besonders den Autor Lutz Rathenow zu ignorieren oder auszuweisen und beschlagnahmten auf der Leipziger Buchmesse mehrmals hintereinander alle vorhandenen Exemplare. Harald Hauswald meint, er war sich der dauerhaften staatlichen Überwachung bewußt, aber dass sogar schon mal ein Haftbefehl gegen ihn erlassen worden war, den man nur aus politisch-taktischen Gründen nicht umsetzte, habe er erst viel später erfahren. 1989 folgte eine Taschenbuchausgabe bei Harenberg, 1990 druckte der aus der ostdeutschen Bürgerbewegung entstandene BasisDruckVerlag das Buch in erweiterter Form, es ist seit knapp zehn Jahren vergriffen.
Harald Hauswald bildet das normale Leben ab, die Menschen auf der Straße, beim Spielen, Träumen, Tanzen und Trinken. In seinem Archiv befinden sich noch 5000 unsortierte Filme, die einen riesigen Schatz darstellen, aus dem der Fotograf im letzten Sommer mal eben eine ganze Ausstellung für das kurzlebigeg Lokal Aguirre im Tacheles-Erdgeschoss hervorzauberte - „Tacheles 1980 - Vergessene Erinnerungen, 12 Aufnahmen der Friedrichstadtpassagen vor deren Sprengung“. Auf die Hebung weiterer Schätze darf man gespannt sein.
Doch zunächst haben wir die vorhandenen Neu-Veröffentlichungen, den „alten“ Text-Bildband in englischer und deutscher Sprache, der im wesentlichen den vorhergehenden Auflagen gleicht, lediglich der Text ist leicht redigiert worden und einige bisher unveröffentlichte Aufnahmen sind hinzu gekommen. Wir sehen Menschen Fahnen schwenken, Trabbis schieben, Schlange stehen, auf Bänken sitzen, nach Punkmusik tanzen. Ein junger Mann mit nacktem Oberkörper ist beim Biertrinken am Weißensee abgelichtet, auf seinem Rücken prangt das Tatoo „Nur wenn ich träume bin ich frei“. Kinder, Greise, Soldaten, junge Mädchen, niemand entging der sinnlichen Aufmerksamkeit des Fotografen, der sich dann wieder abgeblätterten Fassaden und leeren Plätzen widmet, Schatten auf Brandwänden. Mit anrührender Inbrunst.
Im erheblich größeren und handlicherem Hardcoverformat erschien soeben eine erweiterte Fassung – Gewendet - Vor und nach dem Mauerfall. Dieses Buch bietet mit reizvollem Aha-Effekt den direkten Vergleich manch legendärer Ostberlin Hauswald-Fotos mit der heutigen Situation. Da wird an gleicher Stelle ein Hinterhof in der Kastanienallee abgelichtet, Kreuzungen und Straßen, Hauswände und Parks. Die diesmal beigefügten Entstehungsdaten der Fotos ermöglichen eine genaue Zuordnung, erleichtern den Zugang. Die Mehrzahl der neueren Bilder stammt aus dem letzten Jahr. Was auch den Betrachter verwundert, bringt Eik durch Nachfragen ans Licht, Harald Hauswald hat in den ersten Jahren nach der Wende wenig fotografiert, hat die Welt erkundet und sie wenn, dann in Farbe abgelichtet. Im Sommer 2005 sei bei ihm ein Knoten geplatzt, „ich habe wieder eigene Fotos gemacht, ohne Schere im Kopf.“ Die Ausstellung seiner schwarz/weiß Fotos im studio im hochhaus zeigen deutlich, dass der sensible Sucher seinen Spürblick nicht verloren hat. Inmitten der quietschbunten Großstadt findet er kontrastreiche Flächen, Leerräume, Tagträume. Nicht alles hat sich in zwanzig Jahren wirklich geändert, auch wenn mehr Blechkarossen die Straßen säumen oder die Auslagen ein wenig vielfältiger blenden. Manches wirkt vorläufiger, zerbrechlicher, wie das U-Bahn Viadukt am Verkehrsknotenpunkt Eberswalder Straße. Berlin bleibt lebendig. Die Texte Lutz Rathenows gehen in der frischen Edition mehr als bisher auf Bildinhalte ein, was der Poetik des Gesamteindruckes nicht immer guttut. Dennoch ergänzen sich beide Genres und erzählen mit Hingabe vom Wandel und vom Bleiben, von den Menschen östlich der Elbe, wie sie sich fanden und finden.
Harald Hauswald/Lutz Rathenow, Ost-Berlin, Leben vor dem Mauerfall, Jaron Verlag Berlin, englisch-deutsch, 2005, 128 S., 12 ¬
Gewendet – Vor und nach dem Mauerfall: Fotos und Texte aus dem Osten von Harald Hauswald und Lutz Rathenow. Jaron Verlag, Berlin. 121 Seiten, 19,90 ¬ |
Lexikon der 'Vergangenheitsbewältigung' in Deutschland. Debatten- und Diskursgeschichte des Nationalsozialismus nach 1945
Broschiert, Dezember 2007 Verkaufsrang: 186698 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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