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| Deutsche Geschichte | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Eine Erdbeere für Hitler: Deutschland unterm Hakenkreuz
Broschiert, November 2006 Verkaufsrang: 112603 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 6 Tagen. Dieses Buch erzählt vom Aufstieg und vom Ende des Nationalsozialismus, vom Krieg und vom Alltag, von der Verfolgung und der Vernichtung von Menschen, vom Widerstand und von dem Jahr der Befreiung, als das "Dritte Reich" endlich besiegt war. Diese Zeit ist Geschichte. Aber sie ist auch voller Geschichten, aus denen man lernen kann. Von Menschen, die mitmachten, von Menschen, die verfolgt wurden und von den Wenigen, die ihr Leben riskierten, um anderen zu helfen: von der Gruppe "Onkel Emil", die jüdischen Mitbürgern überleben half; von Annedore, einem begeisterten "Jungmädel", die erst durch einen russischen Zwangsarbeiter lernte, was Mitleid heißt; von Hanna, einem Mädchen aus Leipzig, das ins Konzentrationslager verschleppt wurde; von drei jungen belgischen Widerstandskämpfern, die einen Todeszug nach Auschwitz stoppten.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Deutschland unterm Hakenkreuz 5 von 5 Punkten Eine sehr gut gemachte Produktion zur Geschichte Deutschlands zwischen 1933 und 1945 - mit dem Titel EINE ERDBEERE FÜR HITLER von Carola Stern und Ingke Brodersen (Hg.) hat ein Titel zur Jugendbildung im Hörbuchbereich Eingang gefunden, was lange schon überfällig war. Zu interessant ist das Thema und die vielfältigen Einflüsse sind zumeist unbekannt. Hier in dieser Produktion wird systematisch jeder Einfluss von Jahr zu Jahr klar und deutlich geschildert - dies ist ein Versuch der Erklärung, warum so viele Menschen Hitler folgten.
Die im Vorfeld getätigten Weichenstellungen von 1923 bis 1932 stellten die Lichter auf Grün zur Übernahme 1933 - die CDs stellen in vielen Unterpunkten alle Einflüsse und Beweggründe dar, welche dann im 3. Reich kumulierte.
Die CDs sind etwas textlastig, die Sprache sachlich, doch die dargestellten Themen interessant und faszinierend in ihrer komprimierten Darstellung - schließlich wird hier der Stoff eines ganzen Schuljahres innerhalb von guten 8 Stunden abgehandelt.
Hitlers Aufstieg, Querulanten, Abspaltungen, positive wie auch negative Kräfte werden eingängig und informativ dargestellt.
Themen wie der Führerstaat und die Entstehung einer Diktatur zeigen die Macht auf, welche immer stärker auf Hitler gebündelt wurde. Auch die Probleme der NSDAP und die Schwäche einiger Mitglieder werden angesprochen und gut geschildert.
Auch das Thema NSDAP und der Alltag der Bevölkerung, zeigt auf wie einfach es für die Regierung war, sich in die zentralsten Punkte familiären Lebens einzuschalten. Themen wie Soldat und Tod zeigen zudem, die Entmenschlichung des Prozesses der systematischen Tötung.
Doch auch das Thema Widerstand kommt umfassend zur Sprache, ebenso wie das Jahr 1945 umfassend dargestellt und beleuchtet wird.
Was das Hörbuch so interessant macht, ist die Tatsache des umfassenden und totalen Erfolgs dieser Idee, welche um Adolf Hitler und die NSDAP entstand. Adolf Hitler und die NSDAP wird immer mehr zu einem Mythos, einer Ikone des unbedingten Erfolgwillens und dem Drang zur Macht.
Ein Hörbuch der besonderen Art, ein weiteres geschichtliches Dokument, wenn auch ohne die geliebte Erdbeere, welche Hitler gewidmet war.
Sehr empfehlenswert!
Ein sehr kluges Buch 5 von 5 Punkten Dieses Buch gehört absolut in die 5-Sterne-Kategorie, denn... * es erklärt die Entstehung des sog. 3. Reiches sachlich und gut verständlich, * berichtet vom Alltag unter NSDAP-Herrschaft * und natürlich vom Holocaust in eindrücklicher Weise * wichtige Bezeichnungen und Vorgänge werden zusätzlich erklärt. So ist dieses Buch nicht nur für Jugendliche sondern auch für interessierte Erwachsene eine Neuentdeckung in diesem Jahr! |
Deutsche Literaturgeschichte: Deutsche Literaturgeschichte 10. Drittes Reich und Exil 1933-45: Bd 10 Paul Riegel, Wolfgang van Rinsum Taschenbuch, Februar 2000 Verkaufsrang: 80128 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die kritische, exemplarische Darstellung dieser beklemmenden Epoche deutscher Kulturgeschichte beginnt mit der nationalsozialistischen Gleichschaltung und endet 1945 mit der Stunde Null. Retrospektiv wird die Literatur des Exils, der inneren Emigration und des Nationalsozialismus gegenübergestellt. Anhand der analysierten Werke werden die Widersprüche der Epoche, Macht und Ohnmacht der Zensur sowie Folgen der Gewaltherrschaft deutlich. Einmal mehr beweisen die Autoren, daß Literaturgeschichte eng verbunden ist mit der demokratischen Identität unserer Gesellschaft und spannend, lehrreich und lebendig sein kann. Paul Riegel, geboren 1927, war Gymnasiallehrer und Seminarleiter. Wolfgang van Rinsum, geboren 1925, war Gymnasiallehrer für Deutsch, Geschichte und Englisch. Mehrere Buchveröffentlichungen.
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Deutsche Geschichte in Quellen und Darstellung: Deutsche Geschichte 7 in Quellen und Darstellung: Vom Deutschen Bund zum Kaiserreich 1815 - 1871: Bd 7
Taschenbuch, Juni 1997 Verkaufsrang: 90276 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die elfbändige Reihe versammelt die zentralen Quellentexte der deutschen Geschichte. Jedes Dokument wird einzeln erläutert und in den historischen Kontext eingeordnet. Auf der Basis des authentischen Materials der Zeit entsteht so eine fortlaufend lesbare Einführung in die jeweilige Epoche.
Die elfbändige Reihe versammelt die zentralen Quellentexte der deutschen Geschichte. Jedes Dokument wird einzeln erläutert und in den historischen Kontext eingeordnet. Auf der Basis des authentischen Materials der Zeit entsteht so eine fortlaufend lesbare Einführung in die jeweilige Epoche.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Deutsche Geschichte in Quellen 1815-1871, Hardtwig 5 von 5 Punkten Ein außerordentlich fundiertes und insbesondere auch lesbares, ja spannendes Buch über politische und soziale Entwicklungen des 19. Jahrhunderts! Man muß es lesen, um auch unsere heutige Zeit besser zu verstehen! |
Das Skelett im Wald. Unbekannte und vergessene Mordfälle aus der DDR Hans Girod Taschenbuch, 1. März 2005 Verkaufsrang: 88489
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Wirklich ein super Buch... 4 von 5 Punkten ...aber leider genau das selbe wie der "Würger von Plauen" jetzt hab ich das Buch doppelt nur mit anderem Cover :-(
Sehr Empfehlenswert 5 von 5 Punkten Wer schon erschiedene Bücher von Hans Girod besitzt, weiß, was der Leser an diesem Autor hat und weiß seine Schreibweise zu schätzen. Es werden verschiedene Fälle mitfiebernd und mitzitternd erzählt, so das richtige Fans auch dieses Buch in kürzester Zeit ausgelesen haben. Hans Girod ergänzt auch die neusten Fälle wieder mit Methoden der Polizeiarbeit und Täteranalysen. Ein wiedermal sehr gelungendes Buch von einem Autor, der es versteht seine Leser in einem Bann zu ziehen. Ich freue mich schon auf das neuse Buch, welches im Oktober 2006 erscheint.
Gelungen 5 von 5 Punkten Wieder einmal ein sehr gelungenes Buch von Hans Girod.Wie seine 4 Bücher davor,ist auch dieses spannend erzählt (aus Sicht von Täter und Kriminalist)und sehr informativ.Nach Lesen dieses Buches möchte man wissen,wieviel Verbrechen die ehemalige DDR noch verschwiegen hat.Für Freunde dieses Genres eine absolute Kaufempfehlung. |
Kurshefte Geschichte: Der Nationalismus Jürgen Stillig, Wolfgang Wippermann Taschenbuch, Dezember 2000 Verkaufsrang: 195727 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Quellensammlungen für den Geschichtsunterricht in der Sekundarstufe II für Grund- und Leistungskurse. Die Kapitel - Eine kurze Darstellung führt in Probleme und Hintergründe ein. - Der ausführliche Quellenteil berücksichtigt neben klassischen Quellen aus Politik und Wirtschaft auch alltags-, kultur-, umwelt- und geschlechterhistorische Materialien. " Specials" zur Methoden- und Handlungsorientierung - Sonderseiten zur fachspezifischen Methodenarbeit (Präsentationen; den Umgang mit schriftlichen Quellen, Gemälden, Filmen üben) sind unter der Rubrik 'Methoden' zusammengefasst. - 'Themen-' Sonderseiten lassen Raum für verschiedene Zugriffsweisen: Fallanalysen, Biografien, 'English lesson' u.a. - Weiterführende Arbeitsanregungen: Hausarbeiten, Präsentationen, Museumsbesuche, Internetrecherchen, fächerverbindende Themen, Projekte. - Ein Lexikon erläutert historische Fachbegriffe. - 'Zu welchem Thema schreibe ich eine Facharbeit und wie gehe ich vor?' - Dazu finden die Schüler/innen Hilfen im Anhang.
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Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg: Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, 10 Bde., Bd.4, Der Angriff auf die Sowjetunion: Bd. 4 Horst Boog, Jürgen Förster, Joachim Hoffmann Gebundene Ausgabe, Januar 1987 Verkaufsrang: 136237 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 6 Tagen. Der Angriff auf die Sowjetunion war eines der bedeutungsvollsten und in seinen Auswirkungen auf die politische Geschichte Europas nachhaltigsten Ereignisse des Zweiten Weltkrieges. Das Buch analysiert die langfristigen Ziele Hitlers gegenüber der UdSSR und die außenpolitischen, ideologischen, wirtschaftlichen und militärischen Maßnahmen der deutschen Führung nach dem Frankreichfeldzug. Neben der operativen Planung für das Unternehmen 'Barbarossa' werden auch die kriegswirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die Rüstungsanstrengungen behandelt. Mit unterschiedlichen Zielsetzungen schlossen sich einige europäische Staaten sowie Freiwillige dem sogenannten 'Kreuzzug gegen den Bolschewismus' an. Auch die Besatzungspolitik verfolgte neben ökonomischen Zielen programmatische NS-'Neuordnungs'-Vorstellungen. Die Untersuchung der Gegenseite beschäftigt sich mit den Zielsetzungen der sowjetischen Außenpolitik und den Kriegsvorbereitungen der Roten Armee. Die Schilderung der Operationen der Kriegführenden behandelt die gewaltigen Kesselschlachten in der Anfangsphase, das Ringen um die Ukraine, die Einschließung Leningrads, die Kämpfe im finnischen Raum bis hin zum Erliegen der deutschen Offensive vor Moskau. Die unerwartete sowjetische Gegenoffensive rief auf deutscher Seite eine tiefe Führungskrise hervor. Deutschland stand mit dem Scheitern des Unternehmens 'Barbarossa' und der Entstehung der 'Anti-Hitler-Koalition' an der Wende des Krieges.
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Erinnerungen an Kreisau 1930 - 1945 Freya von Moltke Taschenbuch, September 2003 Verkaufsrang: 152342 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Kreisau, das Gut des Grafen Helmuth James von Moltke, war seit 1940 Treffpunkt des "Kreisauer Kreises", dem Männer und Frauen des Widerstands gegen Hitler angehörten. Freya von Moltke, Ehefrau des 1945 hingerichteten Gutsherren, legt hier ein ganz persönliches Erinnerungsbuch vor. Sie erzählt von der Familie, in die sie hinein geheiratet hatte, vom Gut, das hochverschuldet war, als ihr Gatte es übernahm, von den Menschen, die dort lebten und arbeiteten, von der Landschaft, von Helmuth James selber und von den Mitgliedern der von ihm ins Leben gerufenen Widerstandsgruppe.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Widerstand und Überlebensgeist, Schmerz und Entschlossenheit. 4 von 5 Punkten Freya von Moltkes Buch erzählt die ergreifende Geschichte des Kreisauer Kreises, der auf dem Hintergrund des alle Verhältnisse umstürzenden Zweiten Weltkriegs deutschen Widerstandsgeist und Nachdenken und Planen für die Zeit danach mit einer Perspektive für ganz Europa verbindet, eine Perspektive freier europäischer Völker: Dazu gehört auch, dass (die Zusammengekommenen) gemeinsam der Überzeugung waren, der souveräne europäische Nationalstaat sei in diesem Zweiten Weltkrieg an sein Ende gekommen, die Sicherung des Weltfriedens erfordere die Schaffung einer die einzelnen Staaten umfassenden Ordnung. Daneben schildert Freya von Moltke die Lebensumstände dieser bedrückenden Zeit und der Zeit danach, das Leben der einfachen Dorfbevölkerung, der Angestellten und das der eigenen Familie; dazu immer auch die Existenz im politischen Raum, über die Schwierigkeiten des Widerstands, der Kontaktsuche zum Ausland einschließlich aller Entbehrungen und Nöte und Sorgen für den eigenen Kreis vor und kurz nach diesem Krieg. Freya von Moltkes Buch ist ein beeindruckend bestürzender Bericht aus einer bürgerlichen Familie mit all ihrem Überlebensgeist aus Anpassung und Widerstand, aus Flucht und zeitweiser Rückkehr in die schlesische Heimat in dieser unsäglichen Zeit.
"Wir waren ganz heiter" 5 von 5 Punkten Freya v.Moltke erzählt von dem Gut Kreisau in Schlesien und von den drei Treffen, des nach diesem benannten "Kreisauer Kreises", der Widerstandsgruppe im III. Reich. Dabei entsteht ein sehr persönliches Bild von Kreisau, der Landschaft und dem Leben dort. Die Familie v.Moltke und die Menschen, die auf Kreisau leben und arbeiten werden porträtiert. Entsprechend beschreibt sie die Beteiligten der Kreisauer Treffen, wie z.B. Marion und Peter Yorck von Wartenburg aus einer menschlichen Perspektive. Natürlich steht ihr Mann Helmut James v.Moltke im Mittelpunkt ihres Berichtes. Abgerundet wird die Erzählung durch die Zeit nach dem 20.Juli und die Besetzung Kreisaus durch Russen und Polen. In einem knappen Rahmen von etwa 135 Seiten erinnert sich Freya v.Moltke in einer angenehm zu lesenden Sprache und auf eine sehr persönlichen Art an ein für sie meist sehr schöne Zeit Ihres Lebens. Dabei wird die lebensfreundliche Atmosphäre in Kreisau und die humane Gesinnung der Autorin sichtbar. |
68 oder neues Biedermeier: Der Kampf um die Deutungsmacht Albrecht von Lucke Broschiert, Februar 2008 Verkaufsrang: 79560 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 6 Tagen. Was war 68? War es eine ¯Rebellion, die mehr Werte zerstört hat als das Dritte Reich®? Oder doch die seit ihrer Gründung fällige ¯Fundamentalliberalisierung® der Bundesrepublik? Eine Frage, die noch nach 40 Jahren zu erbitterten öffentlichen Diskussionen führt. Albrecht von Lucke fragt danach, wie die 68er als einzige Generation der Bundesrepublik derart wirkmächtig werden konnten und warum aus der Einschätzung von 68 noch immer heftige Deutungsschlachten entstehen. Sein Buch ist also keine Geschichte der 68er, sondern eine Darstellung von deren Wirkung und Beurteilung von der Gewaltdebatte der 70er Jahre bis zur aktuellen Diskussion um die Neue Bürgerlichkeit.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Luzide Analyse des Themas 68(er) 5 von 5 Punkten Dieses kompakte Brevier über das Datum 68 und die 68er Generation halte ich für eine luzide Analyse des Themas. Zum Inhalt mag man je nach politischer Position stehen, wie man will. Aber Lucke schafft mit dieser Analyse etwas, das man heute in Deutschlands Öffentlichkeit nicht mehr selbstverständlich bzw. selten findet: eine Analyse, die einen (sehr) kontroversen politischen Sachverhalt untersucht, eine bestimmte Meinung/Schlußfolgerung daraus zieht, allerdings ohne die heute allzu übliche tendenziöse Verzerrung. Lucke macht aus seiner Meinung keinen Hehl, die man teilen mag oder nicht. Aber im Gegensatz zu vielen anderen Büchern, Diskussionsbeiträgen und Reden unterschlägt er keine Argumente, verfälscht keine Fakten und macht so die Basis seiner Meinung nachvollziehbar. Ob man nun links-liberal oder nicht ist - es ist hin und wieder einfach mal schön, wieder ein Buch zu lesen, das wissenschaftlichen Kriterien der Redlichkeit genügt, ohne dabei an den steifen Verkrüppelungen deutscher Wissenschaftssprache zu kranken. |
Mit Hitler im Bunker: Aufzeichnungen aus dem Führerhauptquatier Juli 1944 - April 1945 Bernd Freytag von Loringhoven Gebundene Ausgabe, April 2006 Verkaufsrang: 186906 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der junge Generalstabsoffizier Bernd Freytag von Loringhoven kam Ende Juli 1944 als Adjutant zum Heeresgeneralstabschef Guderian und nahm in dieser Funktion an den täglichen geheimen Besprechungen der militärischen Lage im Führerhauptquartier teil. So verbrachte er die letzten neun Monate des Krieges in unmittelbarer Nähe des Diktators und erlebte während dieser Zeit nahezu alle Protagonisten des Regimes aus nächster Nähe: Göring und Keitel, Himmler und Bormann, Goebbels und Ribbentrop. Erst am 29. April 1945, einen Tag vor dem Selbstmord Hitlers, erhielt Loringhoven die Erlaubnis, den Bunker zu verlassen, um General Wenck aus dem eingeschlossenen Berlin eine Botschaft zu überbringen. Aus der englischen Kriegsgefangenschaft entlassen, füllte er vier umfangreiche Hefte mit Aufzeichnungen über das Erlebte. Danach hüllte er sich über die Ereignisse sechzig Jahre lang in Schweigen. Jetzt überzeugte ihn ein französischer Journalist, über seine Erfahrungen in den letzten neun Monaten des Dritten Reiches zu berichten. In seinen Schilderungen enthält sich der Autor jeglicher Dramatisierung. Er, der dem Regime fern stand, zeichnet ein schonungsloses Bild des von Krankheit und Verfall gezeichneten Hitler und schildert die Stimmung im Bunker und die zunehmende Lähmung der deutschen Führung wobei sich Hitler bis zuletzt an groteske Hoffnungen auf Geheimwaffen und die Entsetzung Berlins durch die Armee Wenck klammerte. Loringhovens Buch, das fast gleichzeitig mit unserer Ausgabe auch in Russland, Tschechien, Italien und England erscheint, ist weit mehr als ein Tatsachenbericht. Es ist ein Protokoll aus dem siebten Kreis der Hölle.
»Ich habe den Eindruck, den Hitler beim Betreten des Raumes auf mich machte, nie vergessen. Das war nicht der Führer des Großdeutschen Reiches, sondern ein Mann von 55 Jahren mit der Haltung eines Greises: gebeugt, hinkend, den Kopf zwischen die Schultern gezogen, mit blassem Gesicht, dumpfem Blick und grau-fahler Haut. Er ging mit kleinen Schritten, zog das linke Bein nach und trug den rechten Arm, der bei dem Attentat leicht verletzt worden war, in einer Schlinge....
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Zeitgeschichte kurzweilig erzählt 3 von 5 Punkten Und wieder ein Buch über Hitlers Ende im Führerbunker!
Der Autor, Bernd Freytag von Loringhoven, war als Wehrmachtsadjudant 1945 im Berliner "Führerbunker" und erzählt hier seine Erlebnisse bis kurz vor Hitlers Ende und seine Flucht am 29. April 1945.
Somit erhält der Leser einen Bericht aus "erster Hand" über die Ereignisse im Bunker von 1945.
Das Buch liest sich sehr flüssig und fängt auch die Stimmungslage der beteiligten Personen ein.
Der Autor ist auch aus zahlreichen Dokumentationen (z.B. Guido Knopp) als Zeitzeuge bekannt, und somit eine feste Größe, wenn es um Hitlers Ende im Führerbunker geht.
Wer allerdings auf neue Tatsachen hofft, wird enttäuscht. Es wird Altbekanntes erzählt, wenn auch flüssiger und verständlicher!
Trotzdem ist das Buch zu empfehlen, da es von einem Zeitzeugen stammt, der die Zeit damals im Bunker selbst miterlebt hat, und im Stande ist, diese dem Geschichtsinteressiertem nahe zu bringen.
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Hitlers Krieger Guido Knopp Taschenbuch, April 2000 Verkaufsrang: 127777 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wer glaubt, alle Offiziere im III. Reich waren verblendete und verbohrte Nazis, der sitzt einer ungerechtfertigten Verallgemeinerung auf. Zwar haben alle Wehrmachtssoldaten einem verbrecherischen Regime gedient, ihre Beweggründe und ihr Verhalten waren jedoch so verschieden wie ihre Persönlichkeiten. Der für seine zeitgeschichtlichen Fernsehdokumentation und Bücher bekannte ZDF-Redaktionsleiter Guido Knopp befaßt sich im Rahmen seiner Arbeit über Hitler und seine Helfer diesmal mit sechs Wehrmachtsoffizieren. Diese stehen exemplarisch für die Generäle des III. Reiches. Da sind die traditionellen Soldaten Erwin Rommel, Erich von Manstein oder Friedrich Paulus, die in unterschiedlicher Form mit dem Zwiespalt zwischen soldatischer Pflichterfüllung und Dienst für ein totalitäres System umgingen. Für all die skrupellosen Karrieristen steht Wilhelm Keitel, der im schrecklichsten Sinne alles tat, um seine Karriere und damit auch Hitler zu stützen. Fliegeras Ernst Udet verkörpert den unpolitischen Lebemann -- letztlich im Alltag gescheitert und noch im Tod propagandistisch mißbraucht. Und Wilhelm Canaris repräsentiert den stillen Widerstand gegen das Regime, gegen das keiner der sechs offen vorging. Der Abwehrchef versuchte "dem Guten und dem Bösen gleichzeitig zu dienen, in dieser Zwangslage hat sich Canaris aufgerieben". Bei jedem dieser Offiziere schildert Knopp ausführlich den Lebenslauf, auch weit vor der Hitler-Zeit. Gerade ihr Verhalten in drei völlig unterschiedlichen Systemen -- Kaiserreich, Weimarer Republik und Hitler-Deutschland -- verdeutlicht ihre Charaktere. Knopp hinterfragt ihre Position gegenüber Hitler, dem Widerstand und dem Antisemitismus. So ergibt sich eine hochinteressante Studie über fünf sehr eigene Persönlichkeiten, die einerseits mit ihrer Tätigkeit das III. Reich gestützt haben, andererseits mit den Untaten der Nazis völlig verschieden umgegangen sind. --Joachim Hohwieler
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Eine Geschichte des deutschen Verhängnisses aus sechs Perspektiven 5 von 5 Punkten Als das deutsche Schlachtschiff "Dresden" im Herbst 1914 im Pazifik vom Ausbruch des ersten Weltkrieges überrascht wurde, kam das einem Todesurteil gleich, denn gegen die Royal Navy war auf den Weltmeeren kein Kampf zu gewinnen. Die "Dresden" wird auch schnell von der "Glasgow" versenkt, die Besatzung kann sich jedoch an das chilenische Ufer retten, wo sie interniert wird. Der junge Seeoffizier Wilhelm Canaris flieht aus der Internierung, überquert im Winter die Anden, durchwandert Argentinien und schlägt sich wieder bis nach Deutschland durch. In den nächsten Jahren arbeitet er als Agent und Kontaktmann des kaiserlichen Heeres in Spanien, um die Versorgung der deutschen U-Boote sicherzustellen. Nach der Niederlage des 1.Weltkrieges schließt sich Canaris den Freikorps an und spielt eine höchst zweifelhafte Rolle bei der Aburteilung der Luxemburg-Liebknecht-Mörder, verhilft sogar einem zur Flucht, ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden.
Ganz anders Ernst Udet, eines der Kampffliegerasse des 1. Weltkrieges, der sich in der Zeit Republik als Schauflieger und Partylöwe durchschlägt und der mit seinen Fliegereinsätzen in den ersten deutschen Spielfilmen zum Idol der Jugend aufsteigt. So wie Canaris durch seine Bekanntschaft mit Reinhard Heydrich in der Zeit des Dritten Reiches seinen Aufstieg erlebt, so wird Ernst Udet von seinem ehemaligen Fliegerkollegen Hermann Göring als öffentliche Galionsfigur in die Wiederaufrüstung der deutschen Luftwaffe involviert.
Canaris und Udet, der Chef der Abwehr und das Aushängeschild der Luftwaffe, sind nur zwei von sechs Schicksalen, die Guido Knopp in dem vorliegenden Buch unter dem Titel "Hitlers Krieger" behandelt. Mit von der Partie sind noch Generalfeldmarschall Rommel, der Held von Nordafrika, dem seine Verstrickung in den Widerstand zum Verhängnis wurde, und Ernst von Manstein, das unbestrittene militärische Genie der Wehrmacht, der geistige Vater des "Sichelschnittes" gegen Frankreich und der Retter der Kaukasusheere, der es als einziger wagen konnte, Hitler zu widersprechen. Wird man Canaris, Rommel und Manstein das menschliche Format nicht absprechen können, gilt das nur eingeschränkt für den labilen und unsteten Udet und den Generalfeldmarschall Paulus, dem Verlierer von Stalingrad, der anders als der überwiegende Teil seiner 200.000 Soldaten in Russland gut über die Runden kam und der sich, nachdem er dem nationalsozialistischen Regime gedient hatte, nach 1949 auch noch der kommunistischen Propaganda in der DDR zur Verfügung stellte. Als bloßer Ja-Sager ohne jedes eigene menschliche und moralische Format erscheint dagegen Wilhelm Keitel, der Oberbefehlshaber der letzten Kriegsmonate, der sogar den Kommisaarbefehl gegenüber interner Wehmachtskritik verteidigte
So packend die sechs Kurzbiographien von Rommel, Manstein, Keitel, Paulus, Udet und Canaris zu lesen sind - die eigentliche Hauptfigur bleibt Hitler, dessen Faszination alle zunächst erlagen, bis sie sich an der Entwicklung des Regimes rieben, protestierten wie Rommel oder Manstein, resignierten wie Paulus, sich umbrachten wie Udet, kollaborierten wie Keitel oder wenigstens wie Canaris am Ende eines langen Irrweges sich dem Widerstand anschlossen. So kann dieses ausgezeichnete und ungemein spannend geschriebene Buch auch als eine Geschichte Deutschlands in der ersten Hälfte des 20. Jhdts. gelesen werden, verfasst aus sechs Perspektiven, gruppiert um die finale Person Hitlers, der nicht nur diesen sechs sondern ganz Europa zum Verhängnis wurde.
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Berichte aus dem Fort Douaumont Kurt Fischer Gebundene Ausgabe, März 2004 Verkaufsrang: 87915 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Die Hölle von Verdun" wurde das Schlachtfeld auf den Maashöhen genannt, wo sich Deutsche und Franzosen seit den Augusttagen des Jahres 1914 gegenüberlagen, und der Ort, an dem sich diese Kämpfe noch einmal in besonderer Weise zuspitzten, das war, als Teil des Verteidigungsgürtels um Verdun das Fort Douaumont. Noch heute, mehr als acht Jahrzehnte später, lassen sich unschwer die Spuren jener Kämpfe ausmachen, in denen sich die beiden großen europäischen Nationen im Herzen des Kontinents gegenüberstanden. Zerstörte Bauwerke, Schützengräben, Granattrichter erstrecken sich rechts und links der Straßen, schon vom Auto aus zu erkennen, besser aber noch, wenn man zu Fuß die zahlreichen und gut unterhaltenen Fußwege begeht, welche die ehemaligen Schlachtfelder durchziehen. Die besondere Rolle, die das Fort Douaumont in jener Zeit 1914-1918 gespielt hat, ist schon seit den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts beschrieben worden. Die Beiträge in diesem Buch sollen dem Leser einen Eindruck davon geben, was die Menschen, die damals im Fort gewesen sind, gesehen, erlebt und erlitten haben, welche Arbeiten durchgeführt worden sind und welche Veränderungen sich von Woche zu Woche ergeben haben.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Berichte aus dem Fort Douamont 5 von 5 Punkten Rezensent Herbert BrennerDas Fort Douaumont hat auch nach vielen Jahrzehnten nichts von seiner Faszination verloren. Die tausenden von Touristen die jährlich das Fort besuchen beweisen das. Unter diesen Besuchern sind sicherlich nicht wenige, die mehr wissen möchten, als sie bei der kurzen Führung im Fort erfahren konnten. Für diese Interessenten ist das Douaumontbuch des Autors Kurt Fischer eine Fundgrube, wie sie bis heute auf dem Büchermarkt nicht erhältlich war. Bei den Verdunkämpfen von 1916 war das fürchterlich zerstörte und hart umkämpfte Fort nicht der Douaumont sondern der "Sargdeckel". Dieses Buch öffnet den "Sargdeckel" auf einmailige Weise und trägt bestimmt dazu bei, dass der Mythos Douaumont weiterhin bestand hat.
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Jasenovac, das jugoslawische Auschwitz und der Vatikan Vladimir Dedijer Broschiert, Januar 2001 Verkaufsrang: 105383 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Umfassendes Dokumentationsmaterial über eines der unebkanntesten Massenverbrechen während des Zweiten Weltkrieges: die Ausrottung von 800.000 orthodoxen Serben, Juden, Sinti und Roma im 'Reich Gottes', Ustascha-Kroatien, durch Handlanger der katholischen Kirche. Dieses Buch belegt die historische Wahrheit über die Verbrechen des Klerus und der vatikanischen Hierarchie bis hinauf zu Pius XII. und entlarvt gerade in jüngster Zeit wieder aktuelle Geschichtslügen. Damit bietet es auch einen Schlüssel zum Verständnis der aktuellen Ereignisse in Jugoslawien.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Sehr gut 5 von 5 Punkten Das einzige Buch seiner Art.
Aufpassen, dieses Buch ist kein typisches Propaganda-Machwerk, sondern beinhaltet Dokumente mit Listen, und ist voll von Beweisen.
Jeder der sich mit diesem Thema konfrontieren will kommt an diesem Buch nicht vorbei.
Dieses Werk ist dazu gemacht worden den einen oder anderen Nationalisten zu demaskieren oder ihn gar zu bekehren.
Jeder der das abstreitet, hat keinen Sinn für Realität, aber solche Leute werden sich ohnenhin dieses Buch nicht kaufen, denn sie streiten von Anfang an jede Beteiligung ab.
Die Wahrheit schmerzt.
Ich gebe eine klare Kaufempfehlung ab !
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Lernwerkstatt - "Blitzkrieg" Der Zweite Weltkrieg Adrian Klenner, Lynn-Sven Kohl, Moritz Quast Broschiert, Juni 2007 Verkaufsrang: 42444 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ein Themenheft aus der Reihe'Lernwerkstatt Geschichte', einsetzbar im 7. bis 9. Schuljahr. Die Kopiervorlagen lassen sich hervorragend in der Freiarbeit und zum Stationenlernen einsetzen!
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Die DDR 1945 - 1990 Hermann Weber Broschiert, 1. Januar 2006 Verkaufsrang: 51169 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Zehn Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer legt Hermann Weber eine Neubearbeitung seines Bandes zur Geschichte der DDR vor. Dabei wird klar, daß die DDR, die fast so lange existierte wie das deutsche Kaiserreich, keineswegs nur als Nebenprodukt des Kalten Krieges angesehen werden darf. Die nun zugänglichen Akten in den Archiven der ehemaligen DDR bieten neue Informationen über den Gang der Ereignisse und ihre Hintergründe. Im Forschungs- und Literaturteil gibt der Autor zudem einen Überblick über die Flut an Literatur, die seit dem Ende des ostdeutschen Staates entstanden ist.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
In der Kürze liegt die Würze 5 von 5 Punkten Das Buch ist rundum gelungen. Nur das erste Kapitel über die Vorgeschichte der DDR ist sehr schlecht zu verstehen, weil zu durcheinander geschrieben, aber die folgenden Kapitel sind sehr gut zu verstehen. Weber war in den letzten sieben Jahren auch sehr fleißig. Er hat noch ein Buch über die DDR geschrieben mit dem Titel "Geschichte der DDR". Das Buch hat mehr als 600 Seiten. Aber auch dieses Buch ist sehr gut. Ich habe die Ausgabe vom Jahr 2000. Auf nur 120 Seiten wird die Gesamtgeschichte der DDR dargestellt. Dabei geht der Autor auf verschiedene Aspekte ein. Er schreibt nicht nur langweilige Politikgeschichte, sondern schreibt auch über andere Themen. Ein sehr gutes Buch.
Sehr gute Einführung 5 von 5 Punkten Dieses Buch ist eine sehr gute Einführung in die Geschichte der DDR. Sie eignet sich besonders als Einstieg in die wissenschaftliche Bearbeitung des Themas. Dies liegt im Besonderen an der schon bekannten Einteilung der Oldenbourg-Reihe Grundriß der Geschichte (1. Teil: Darstellung; 2. Teil: Forschungsstand; 3. Teil: Literatur). Dadurch fällt es leicht, sich auf den neusten Stand der Forschung zu bringen und weiterführende Literatur, aber auch Quellen, zu finden. Diese Einteilung bringt es allerdings auch mit sich, dass dieses weniger geeignet ist für diejenigen, die eine gut lesbare Einführung suchen. Die gibt es zwar auch hier, aber eben relativ kurz. |
Pocket Guide to Germany Sven F Kellerhoff Taschenbuch, 18. Juni 2008 Verkaufsrang: 103766 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden »Ihr kommt nicht nach Deutschland, um Ressentiments auszuleben oder die Einwohner zu drangsalieren. Wir sind nicht wie die Nazis.« 1944 wusste man im US-Kriegsministerium genau, dass Soldaten unmissverständliche Verhaltensregeln brauchen. Deshalb entstand der »Pocket Guide to Germany«. Wohl praktisch alle GIs, die 1944/45 deutschen Boden betraten, bekamen das nur 48 Seiten starke, kleinformatige Heft in die Hand, auf dem Weg die Welt von Hitler zu berfeien. Obwohl mehr als zwei Millionen Stück davon gedruckt wurden, war der »Pocket Guide« lange vergessen. Jetzt erscheint zum ersten Mal eine zweisprachige Fassung, eingeleitet und erläutert von Sven Felix Kellerhoff.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Super, interessant, skuril 5 von 5 Punkten Das Buch ist sehr interessant, skuril und gut geschrieben. Der Sprachführer für die Amerikaner ist für deutsche eine unetrhaltsame Sache. Interesant sind aber auch die Klischees, die in dem Buch abgehandelt werden. Sowohl für historisch interessierte als auch für den Durchschnittsleser eignet sich das Buch hervorragend. |
Der grosse Wendig. Richtigstellungen zur Zeitgeschichte. Band 1
Gebundene Ausgabe, Dezember 2007 Verkaufsrang: 19644 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden ¯Der Sieger schreibt die Geschichte!® Die deutsche Vergangenheit liest sich wie ein Verbrecheralbum. Das vorliegende Werk zeigt an Hunderten von Einzelfällen der letzten 150 Jahre mit jeweils genauen Belegen, wie es wirklich war. Es legt dar, wie und von wem die geschichtliche Wahrheit systematisch bis in die Gegenwart verfälscht und manipuliert wurde, wie die Geschichtsschreibung immer noch zu Lasten Deutschlands bewußt politisch mißbraucht wird und was die Motive für die folgensschweren Verzerrungen sind. Diese gesammelten Richtigstellungen zur Zeitgeschichte entlarven die vielen immer wieder verbreiteten Geschichtslügen über das 20. Jahrhundert und rücken das bisherige einseitige Geschichtsbild zurecht. So ist dieses umfassende Werk die Voraussetzung für eine unvoreingenommene Beurteilung der deutschen Vergangenheit und legt damit die Grundlage für eine moderne Weltsicht.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
Standardwerk zur Geschichtskorrektur 5 von 5 Punkten Der grosse Wendig. Richtigstellungen zur Zeitgeschichte Band 2 ist als das Standartwerk zur Geschichtskorrektur anzusehen, da trotz geschichtswissenschaftlicher Revision der objektiv falschen Singularitätslehre, in der breiten Öffentlichkeit wie auch an vielen deutschen Schulen zeitgeschichtliche Fakten immer noch nach dem widerlegten Schema der Umerziehung der ersten Nachkriegsjahre dargestellt werden.
Diese Geschichtslügen als propagandistischen Konsens zur Entnazifizierung sind inzwischen von einer breiten Masse der damaligen Gegner öffentlich zugegeben worden.
Dabei erscheint es, auch ohne jegliche persöhnliche Verbindung, noch heute notwendig zu sein, sich hier von der Vermischung der Wissenschaft und eines entsprechenden Moralismus wie im "Historikerstreit" zu distanzieren.
Diejenigen, die dieses Werk als neo-nazistisches Propagandawerk ansehen, ergeben sich damit einer ebensogroßen Groteske wie der anfänglich als "Geschichtslügen" eingeführt fehlenden Auseinandersetzung mit "nicht deutschen"- und Alliierten-Verbrechen.
So wenig wie die auf das Äußerste zu verachtenden nationalsozialistichen Verbrechen in irgendeiner Weise gerechtfertigt werden sollen, so gründlich führt aber auch eine Einstellung in die Irre, die nur auf eine Seite der Verbrechen blickt und die andere bewusst nicht zur Kenntnis nehmen will, "obwohl ein kausaler Nexus wahrscheinlich ist" und der ursprüngliche Ortus eine ganz andere Analogie erlauben muss.
Dabei darf sich die geschichtswissenschaftliche Darstellung nicht von ihren eigentlichen Dienst abkommen, spondern muss die notwendigen Fragen stellen um dem vollen Geschichtsspektrum auf die Spur zu kommen, den diese Singularität einer einseitigen Agression hat es objektiv betrachtet niemals in der Geschichte gegeben.
Dieses Buch füllt den Mangel an Literatur über die deutsche Geschichte, (die einmal nicht damit beginnt das Deutschland verzichten, ...verzichten, ...verzichten müsse), wie von vielen aus der Emigration heimgekehrten, in den Geschichtsauftrag der Alliierten gestellten Historiker geschrieben, indem es ein wirklichkeitsnahes modernes Geschichtsbild von allen Seiten der Medallie beschreibt und somit die unverzichtbare Grundlage für eine objektive Geschichtsbeurteilung schafft.
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Der Dreissigjährige Krieg Georg Schmidt Taschenbuch, Dezember 2003 Verkaufsrang: 104525 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die dreißig Jahre zwischen 1618 und 1648 habe millionenfachen Tod, Verwüstung und Barbarei über Mitteleuropa gebracht und die politischen Verhältnisse durcheinandergewirbelt. Georg Schmidt schildert in diesem Band Ursachen, Abläufe und Wirkungen der großen Krise des 17. Jahrhunderts vom böhmischen Ständekonflikt bis zum Westfälischen Frieden und erörtert dabei insbesondere die Bedeutung der Ereignisse für die historische Entwicklung der deutschen Frage. Ein kommentierter Wegweiser durch die wissenschaftliche Literatur ergänzt diese Einführung in eine der dramatischsten Epochen der Neuzeit.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Crashkurs 1618-1648 4 von 5 Punkten Die Bücher aus der Reihe "Wissen" von C.H. Beck stehen für kompakt verpackte Informationen für ein breites Laienpublikum. Georg Schmidts Beitrag zum Dreißigjährigen Krieg bildet da keine Ausnahme.
Dabei ist es natürlich schwierig bis unmöglich, auf nur knapp 100 Seiten Verlauf und Vorbedingungen des Krieges zu erläutern, dessen Ursachen ja schon in der Reformation 130 vorher zu suchen sind. Selbst für Fachleute ist es teilweise recht schwierig, sich in dem Labyrinth aus konfessionellen, politischen und verfassungspolitischen Motiven der Beteiligten zurechtzufinden.
Schmidt gelingt dies ziemlich gut, auch wenn man wirklich jeden Satz genau lesen muss, um nicht den Faden zu verlieren. Nach kurzer Einleitung, die die konfessionelle und politische Lage zu Beginn des 17. Jahrhunderts darstellt, beschreibt der Autor die ersten Kriegsjahre (böhmisch-pfälzischer und niedersächsisch-dänischer Krieg), der mit einem Sieg der kaiserlich-katholischen Truppen endet. Danach wird analysiert, wieso sich der "teutsche" Krieg zu einem europäischen Konflikt ausweitet und auf einmal schwedisch und französische Truppen auf Reichsgebiet engagiert sind. Zum Schluss werden der Westfälische Friede und die Auswirkungen des Krieges auf die einfache Bevölkerung behandelt.
Die Geschichte des Dreißigjährigen Krieges lässt sich ohne Vorwissen über Verfassung und Struktur des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation nicht verstehen. Empfohlen seien daher der ebenfalls in der "Wissen"-Reihe erschienende Band "Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation" von Barbara Stollberg-Rillinger sowie die Einführung "Das Alte Reich" von Axel Gotthard.
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Maria Theresia: Die große Habsburgerin Franz Herre Taschenbuch, November 2004 Verkaufsrang: 146098 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Als Nachfolgerin ihres 1740 gestorbenen Vaters Karl IV. übernahm Maria Theresia (17171780) als Erzherzogin von Österreich, Königin von Ungarn und von Böhmen die Herrschaft über die Länder des Hauses Habsburg, und als Gemahlin des römisch-deutschen Kaisers Franz I., eines Lothringers, wurde sie Kaiserin. Franz Herre, Autor erfolgreicher historischer Biographien, versetzt uns in das Zeitalter Maria Theresias. Facettenreich schildert er den Lebensweg der lebenslustigen Erzherzogin zur Monarchin, Landesmutter und konservativen Reformerin.
»Herre erzählt spannend, verknüpft Biographie und wirtschafts- und sozialgeschichtliche Aspekte anschaulich und geschickt, und kramt überdies einige Anekdoten hervor.« Badische Neueste Nachrichten
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Lebendige Geschichte in Zusammenhängen - sehr empfehlenswert 5 von 5 Punkten Nicht nur allein die politische, auch die gesellschaftliche Geschichte beschreibt Herre hier sehr anschaulich: Wie Maria Theresia bei ihrer Machtübernahme (wobei anfangs von "Macht" nicht viel Rede sein konnte) dastand, wie desolat der österr. Beamtenstaat war (Vergleiche mit heute drängen sich auf), wie verfahren die Situation, wie inkompetent der gesamte Staatsapparat (siehe erste Parenthese!); welche Motivation andererseits Friedrich von Preußen hatte, seinen Krieg zu beginnen. Gut fand ich, dass die politischen Machthaber und deren Einflüsterer in ihrer Persönlichkeit dargestellt werden und so ihre Handlungsweise und deren positiver oder negativer Einfluß auf den Verlauf der Geschichte erklärbar und verstehbar wird. Die diversen Reformen (Militär, Verwaltung, Wirtschaft) werden in ihrer Notwendigkeit erklärt, die verschiedenen Lösungsansätze und deren Protagonisten einander gegenübergestellt und deren Motivationen erklärt. So entsteht ein lebendiges Bild, das nicht wie bisher verstaubt historisch, sondern wie aus dem Leben gegriffen erscheint. Bei aller Sympathie für die gelungenen Reformen der "Kaiserin" bleiben einige schwere charakterliche Mängel an ihr haften: der schlimmste ist ihre alles durchdringende Bigotterie, ihre verabscheuungswürdige Frömmelei, die erstens gute Reformansätze auf halbem Weg verhungern läßt (sie läßt zwar Waisenhäuser bauen, aber keine Häuser für Findelkinger, weil damit der ehelichen Untreue Vorschub geleistet würde); dieser tiefe Katholizismus hatte Österreich schon lange vorher zum europäischen Schlußlicht werden lassen, was Aufklärung, individuelle Freiheit, Bauernbefreiung (nur die allerersten Ansätze, versteht sich), Fortschritt und Wissenschaft angeht. Ganz anders dazu Friedrich von Preußen, der ihr in vielen Dingen ein gutes Vorbild war. Zum anderen scheint Maria Theresia recht eigensinnig gewesen zu sein, was Musik und Kunst, Wissenschaft, Wirtschaft und auch das Militär angeht: ohne tiefergehende Kenntnis der Materie scheint sich sich in alles und jedes eingemischt zu haben; so erkannte sie nicht Mozarts Genie und hielt ihn für einen vagabundierenden Musikus. Ihre Vorliebe für das Chinesische Geschnörksel (ohne irgendeine Kenntnis der chinesischen Lebensweise) deckt sich gut mit dem Faible fürs Rokoko.
Man muss ihr aber zugute halten, dass sie die Medizin gefördert hat (mit Van Swieten, dem wir anscheinend sehr viel verdanken, so auch die Erste Wiener Medizinische Schule), dass sie auch die Macht der Kirche versucht hat zu beschneiden, den Klerus gerechterweise besteuert hat und den Run auf die Klöster gebremst hat (aus pragmatischen Gründen: dort sollen sich Menschen angesammelt haben, die den Drang zur Arbeitsvermeidung verspürten); so gesehen ist sie eine recht ambivalente Persönlichkeit gewesen, sparsam und pragmatisch einerseits, andererseits aber doch auch verschwenderisch (wenn man sich Schönbrunn ansieht) und abgehoben (ihre unnützen Theaterbauten).
In Herres Buch kommen auch private Lebensumständer Maria Theresias zur Sprache: das Leben am Hof oder die Erziehung ihrer Kinder. Interessant ist das Kapitel über den Siebenjährigen Krieg: wäre der anders ausgegangen, wie würde Europa heute aussehen? Auch dieser lange Konflikt hält unserer Zeit den Spiegel vor: Das verhältnismäßig kleine Preußen beginnt einen großen, einen europäischen Krieg und hält (gemeinsam mit England) den vereinigten Mächten Frankreich, Österreich, Russland und einigen kleineren Mächten stand. Und warum? Weil diese durch Betonung ihrer nationalen Partikular-Interessen das übergeordnete Ziel (die Bekämpfung des "Aggressors" Friedrich - natürlich von meiner Seite ganz wertfrei - ich schätze Friedrich als einen aufgeklärten Monarchen) verfehlt haben: die EU läßt grüßen! Ein wunderbar geschriebenes Buch, wie eine Geschichte erzählt, daher flüssig und angenehm zu lesen und dabei trotzdem in die Tiefe gehend. Herre versteht es meisterhaft, Entwicklungen und Zusammenhänge zu schildern und verständlich zu machen - es ist also keine staubige "Historie", im Gegenteil - man bekommt fast das Gefühl, selber dabeigewesen zu sein!
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Griff nach der Weltmacht: Die Kriegszielpolitik des kaiserlichen Deutschland 1914/18 Fritz Fischer Taschenbuch, Februar 2000 Verkaufsrang: 94488 Mit dieser berühmten Analyse der umstrittenen Kriegszielpolitik des kaiserlichen Deutschland griff der Hamburger Historiker zum erstenmal einen Fragenkreis auf, der, wie Fischer nachweist, eine zentrale Stellung in der deutschen Politik während des Ersten Weltkrieges einnahm. Fischers Ergebnisse, von maßgebendem Einfluß auf Forschung, Lehre und Öffentlichkeit, fußen auf bis dahin nicht erschlossenen Akten.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Historisch "revolutionär", jedoch heute zu einseitig 4 von 5 Punkten "Griff nach der Weltmacht" - das vorliegende Buch von Fritz Fischer, revolutionierte die deutsche Geschichtswissenschaft und löste bei seinem Erscheinen im Jahre 1961 die sogenannte "Fischer-Kontroverse" aus. Es behauptet, Deutschland habe die Hauptschuld am Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Allerdings stellt Fischer klar, dass er - ähnlich wie Sebastian Haffner in seinem Werk: "Die sieben Todsünden des Deutschen Reiches" sich lediglich mit der Kriegszielpolitik des kaiserlichen Deutschlands zwischen 1914 und 1918 beschäftigt und die Schuldfrage der anderen beteiligten Mächte nicht erörtert. Das Buch kann auch nicht ohne seinen "Nachfolger": "Krieg der Illusionen" verstanden werden, welches 1969 erstmals erschien und die deutsche Politik zwischen 1911 und 1914 herausarbeitete. Aus heutiger Sicht ist die einseitige Schuldzuweisung an Deutschland, vor allem was die zivile Reichsleitung angeht, eindeutig überholt. Hierauf hat zuletzt wohltuend Volker Ullrich in seniem Buch: "Die nervöse Großmacht 1871 bis 1918" in seinen außenpolitischen Kapiteln hingewiesen.Dennoch ist das Buch auch heute noch interessant zu lesen und zwar aus vier Gründen. Erstens belegt Fischer, dass es eindeutige deutsche "Kriegsziele" gab und Deutschland nicht unschuldig in den Krieg "hineingeschlittert" war. Diese - aus heutiger Sicht banale - Feststellung wirkte zum Zeitpunkt des Erscheinens des Buches im Jahre 1961 fast revolutionär. Zum zweiten gibt es heute verstärkt die Tendenz, die deutsche Mitschuld am Entstehen des Krieges zu leugnen. Dies wird besonders deutlich in dem im November 2003 im Olzog-Verlag erschienenen Buch von Gerd Schultze-Rhonhof: "1939: Der Krieg, der keine Väter hatte" in dem die Schuld am Kriegsausbruch allen anderen beteiligten Mächten, nur nicht dem "unschuldigen" Deutschland, zugewiesen wird. Insofern ist die Aufklärung Fischers heute noch notwendig und wichtig. Drittens jährt sich in diesem Jahr der 90. Jahrestag des Ersten Weltkrieges. Zahlreiche Neuerscheinungen, Bücher und Filme, werden erwartet. Insofern dürfte auch Fischers Buch erneut auf Interesse stoßen. Auf die "Fischer-Kontroverse" machte auch der "Spiegel" vom 16.02.2004 in seiner Titelgeschichte: 1914-1945: Der (zweite) Dreißigjährige Krieg aufmerksam. Heinrich August Winkler sprach - zu recht - von der "Urkatastrophe" des Ersten Weltkrieges. Viertens weisen Politikwissenschaftler wie Richard Ned Lebow immer wieder auf die "Juli-Krise" von 1914 hin. Sie dient als Beispiel, wie eine Krise eskalieren und zum Krieg führen kann. Der Juli 1914 zeigt beispielhaft, unter welchen Umständen eine Krise eskaliert und zum Krieg führt und ist deshalb heute noch für die historische und politische Forschung ungemein wichtig. Ein Grund mehr, sich die Thesen Fischers zu Gemüte zu führen, auch wenn sie nicht mehr den neuesten Forschungsstand wiederspiegeln.
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Die Waffen-SS: Eine Bilddokumentation Herbert Walther Gebundene Ausgabe, Oktober 2006 Verkaufsrang: 143074 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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