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Ich bin dann mal weg: Meine Reise auf dem Jakobsweg Hape Kerkeling Broschiert, März 2009 Verkaufsrang: 38 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Hape Kerkeling, aus der Kirche ausgetretener Komiker, Königin-Beatrix- und Horst-Schlämmer-Parodist, Schauspieler und (Let?s Dance)-Moderator, und der Jakobsweg, einer der wichtigsten Pilgerpfade überhaupt - passt das zusammen? Auf den ersten Blick nicht wirklich. Kerkeling hat selbst seine Zweifel, als er sich in den Pyrenäen mit seinem elf Kilo schweren Rucksack Kehre für Kehre in Richtung fernes Saniago de Compostela dahinschleppt. Doch im Lauf der rund 800 Kilometer langen Tour schwinden die Zweifel, sowohl beim Autor als auch beim Leser. Die beiden passen, und wie. Der Jakobsweg ist seit knapp tausend Jahren Gegenstand unzähliger Aufzeichnungen und Bücher, gerade in den vergangenen Jahren gab es eine wahre Flut zu diesem Thema. Und doch ist Ich bin dann mal weg erfrischend anders, was an der ganz und gar typisch Kerkeling?schen Art und Weise liegt, seine rund sechs Wochen lange Tour amüsant und beschwingt, aber dennoch ergreifend und sehr persönlich wiederzugeben. Seine ungekünstelten Tagebucheinträge machen Mut, dass auch ausgewiesene Couch Potatos die durchaus vorhandenen Strapazen der Wanderung zu meistern. Strapazen lauern übrigens auch in Gestalt wenig komfortabler Unterkünfte, manch ungenießbar scheinender Mahlzeit und aufdringlicher Weggefährten. Kerkeling nimmt alle Hürden und dabei kein Blatt vor den Mund. Er beschreibt die Dinge und Menschen, wie sie sind. Demzufolge fungiert das 320 Seiten starke und mit einigen netten Fotos angereicherte Buch als ausgezeichneter und sehr detaillierter Reiseführer - wenngleich sich im Vergleich zum Jahr 2001, in dem dieser Trip stattfand, sicherlich einiges geändert haben dürfte. Wichtiger noch ist aber die Funktion als vom Jakobsweg losgelöster spiritueller Ratgeber. Das Gute daran: Das Buch will gar kein spiritueller Ratgeber sein. Missionarischer Eifer, arrogante Besserwisserei, nervige Erleuchtungseskapaden? Fehlanzeige. Und doch geht es viel um Gott, Religion, Wiedergeburt (ein Thema, dass die Boulevardpresse dankbar aufgriff) und die zentrale Frage ?Wer bin ich?? Seine Gedanken bringt Kerkeling in den so genannten ?Erkenntnissen des Tages? auf den Punkt. Kostprobe vom 3. Juli: ?Manchmal ist es das Vernünftigste, einfach herrlich verrückt zu sein!? Zum Beispiel, als untrainierter Wanderer sechs Wochen lang zu wandern. - Christian Haas
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 734 Bewertungen)
Einfach Klasse.... 5 von 5 Punkten Habe schon das Buch von Hape mit Vergnügen gelesen, aber von ihm vorgelesen übertraf alles.Lohnenswert, beides zu besitzen.
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Dem Tod auf der Spur: Zwölf spektakuläre Fälle aus der Rechtsmedizin Michael Tsokos, Veit Etzold, Lothar Strüh Taschenbuch, 23. März 2009 Verkaufsrang: 128 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ein verkohltes Skelett auf der Rückbank eines ausgebrannten Wagens. Eine Wasserleiche, gekleidet im Stil des 19. Jahrhunderts. Ein halbnackter Mann, der bei eisiger Kälte tot aufgefunden wird. Michael Tsokos, Deutschlands bekanntester Rechtsmediziner, erzählt von zwölf mysteriösen Todesfällen, die er allesamt selbst untersucht hat. Zugleich liefert er eine verständliche Einführung in die Arbeitsweise der Forensik: Welche Untersuchungsmethoden gibt es? Was ist ein Polytrauma? Und wie erkennt man, ob jemand Suizid begangen hat oder ermordet wurde? Hochinformativ und spannend wie ein Krimi.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Realistischer Einblick in die Tätigkeit des berühmtesten Rechtsmediziners Deutschlands 5 von 5 Punkten Leider kann ich meine "Vorrednerin" in ihrer Meinung nicht unterstützen. "Dem Tod auf der Spur" gehört meiner Meinung nach zu den besten Büchern, die ich in der letzten Zeit zu diesem Thema gelesen habe. Prof. Tsokos hat es geschafft mich über Stunden an sein Buch zu fesseln. Der Schreibstil ist flüssig und überaus spannend. Nebenbei erfährt der interessierte Leser einiges aus seiner beruflichen Praxis und laiengerecht aufbereitetes rechtsmedizinisches Fachwissen. So wird z.B. der Unterschied zwischen "Anfahren", "Überfahren" und "Überrollen" erklärt. Die Fälle sind so ungewöhnlich, dass man sie bestimmt nicht aus anderen Büchern kennt, zumal Prof. Tsokos selbstbeständlich sämtliche Fälle selbst obduziert hat. Deswegen erfährt der Leser alle Details aus erster Hand. Sogar ein authentisches Obduktionsprotokoll (dessen Inhalt auch von ihm näher erläutert wird) lässt sich finden (auch wenn der Laie davon eher wenig verstehen wird). Ein kleines Manko gibt es leider doch: Das Buch ist mit knapp 240 Seiten viiieeelll zu kurz geraten. Deswegen würde ich mich sehr freuen in der Zukunft weitere Bücher von Prof. Tsokos lesen zu dürfen, in denen er den Leser wieder über seine Schulter schauen lässt.
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Ausser Dienst: Eine Bilanz Helmut Schmidt Gebundene Ausgabe, 12. September 2008 Verkaufsrang: 142 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eine kürzliche Umfrage ergab, dass, wäre der Mann nicht definitiv zu alt, sich 80 Prozent aller Deutschen Helmut Schmidt als idealen Kanzler vorstellen könnten. Wenn dies, 25 Jahre nach dem Rückzug aus allen politischen Ämtern, keine Auszeichnung ist! Der Altkanzler, dessen unglaublicher 90. Geburtstag bevorsteht, rangiert im Bewusstsein der Deutschen immer noch als Staatsmann par excellence. Und eine solch hochrangige Persönlichkeit erlaubt es sich, eine ?außerdienstliche? Bilanzierung seines politischen Erfahrungsschatzes vorzulegen. ?Denn?, so Schmidt verschmitzt bescheiden, ?vielleicht könnte doch einer von den Jüngeren daraus einen Nutzen ziehen.? - Nichts wäre mehr zu wünschen, Herr Bundeskanzler! Eines vorab: Es handelt sich hier nicht um die autobiografische Rückblende auf ein politisches Lebens- und Gesamtwerk. Im Gegenteil. Schmidt, der Pragmatiker, möchte seine in aktiver Zeit gewonnenen Erfahrungen angesichts einer völlig veränderten politischen Weltlage zur Verfügung stellen. Immer im Gepäck, die großen philosophischen Fragen: Welchen Leitbildern sollten wir folgen? Was lässt sich aus Geschichte lernen? Im Spiegel gerade dieser Frage reflektiert der Altkanzler über die Unvorstellbarkeit eines Auslandseinsatzes der Bundeswehr in Afghanistan noch zu seinen Zeiten. Gelegenheit für einen historischen Ausflug und die noch immer problematische Stellung Deutschlands im politisch-militärischen Weltgefüge. Natürlich holt der Wirtschaftsfachmann Schmidt zu einem satten Referat über die Finanzmärkte aus. Beklagt wird die verschlafene ?Modernisierung unseres zerklüfteten Bankensystems?, gewarnt wird vor Spekulantentum und Heuschreckenflügen. Betrauert die große Zeit des von der RAF ermordeten Freundes Herrhausen und seiner Deutschen Bank. Institutionen, so Schmidt, an die sich eine Bundesregierung in ökonomischen Fragen noch vertrauensvoll wenden konnte. Wie anders heute. Der Kanzler wird (in Maßen) privat. Erstaunt vernehmen wir, dass Schmidt die ?Guillaume-Affäre? als Rücktrittsgrund Willy Brandts im Mai 1974 völlig inakzeptabel fand und ihm die eigene künftige Kanzlerschaft große Sorgen bereitete. Risiken und Chancen der Globalisierung. Der ?Sonderfall? der Neuen Bundesländer. Die radikal veränderte Rentensituation, die ebenso radikal veränderte Maßstäbe verlangt. Ein kleiner Seitenhieb auf Lafontaine und seine ?Sekundärtugenden?. Eine Schulung bei den antiken Rhetorikern. Spurensuche nach eigenen Fehlern. In einem der letzten Sätze seiner klugen Reflexion appelliert der Altkanzler mit einer römischen Weisheit an die heutige Politikerkaste: Im Zweifelsfalle sei das Gemeinwohl höherzustellen als die eigene Karriere. Um schließlich witzelnd, aber nicht ohne Wehmut festzustellen: ?Die meisten meiner Weggefährten haben schon endgültig ihre Adresse gewechselt.? - Das können Sie sich aus dem Kopf schlagen, Herr Bundeskanzler. Die Republik braucht Sie noch! ?Ravi Unger
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 45 Bewertungen)
Danke... 5 von 5 Punkten ...für das politische Wissen, welches hier und da vielleicht ein wenig polemisch, aber nichts desto trotz schlüssig daherkommt. Mein politisches Gewissen ist durch dieses Buch wiederbelebt worden. Hatte schon ganz vergessen wie das ist, etwas interessantes über Politik zu lesen...
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Gregs Tagebuch 03: Jetzt reichts! Jeff Kinney Gebundene Ausgabe, März 2009 Verkaufsrang: 291 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Seien wir ehrlich: Greg wird sich niemals ändern. Das sollte wohl mal jemand seinem Vater erklären. Denn der denkt tatsächlich, er könnte seinen Sohn erziehen und aus ihm noch einen richtigen Mann machen. Deshalb auch ist er eifrig auf der Suche nach einer passenden Beschäftigung für Greg. Noch konnte der sich immer aus allem herauswinden. Als sein Vater ihm jetzt jedoch damit droht, ihn auf die Militärakademie zu schicken, ist Greg klar, dass er sich etwas wirklich Gutes einfallen lassen muss
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Mein Sohn liest leider nur selten, aber ... 5 von 5 Punkten ...diese Bücher über Gregs Leben aus eigener Sicht haben etwas magisches. Vom ersten Buch an hat mein Sohn ( Klassenbester, lesefaul, technikinteressiert)diese Bücher verschlungen. Es gab vorher viele Versuche, ihn zum Lesen zu animieren, fast immer ohne anhaltenden Erfolg. Alles andere ist interessanter, lesen ist langweilig. Das gilt nicht für Gregs Tagebücher. Diese sind so witzig geschrieben, daß mein lesefauler Sohn es gern in Kauf nimmt, lesen zu müssen um zu erfahren, warum sich Greg "Von Idioten umzingelt" fühlt und wie er so durchs Leben kommt. Es ist sicher nicht übermäßig niveauvoll aber auch nicht primitiv. Wenn Ihr Kind ein Lesemuffel ist - mit diesen Büchern von Greg habe Sie m.E. eine echte Chance. Ich warte jetzt auf Teil 4. Viele Grüße
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Ich bin dann mal weg. 6 CDs: Meine Reise auf dem Jakobsweg Hape Kerkeling Audio CD, 1. Juli 2006 Verkaufsrang: 113 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Roof Music Kerkeling | Ich bin dann mal weg (6 CDs), VÃ-Datum: 15.07.06
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 734 Bewertungen)
Einfach Klasse.... 5 von 5 Punkten Habe schon das Buch von Hape mit Vergnügen gelesen, aber von ihm vorgelesen übertraf alles.Lohnenswert, beides zu besitzen.
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Fucking Berlin: Studentin und Teilzeit-Hure Sonia Rossi Broschiert, 29. Juli 2008 Verkaufsrang: 184 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das autobiographische Bekenntnis zur käuflichen Liebe - und die freimütige Schilderung eines Doppellebens. Sie lebt in Berlin, studiert Mathematik, bringt morgens ihr Kind in die Kita und trifft sich am Wochenende mit Freunden. Eine normale junge Frau - auf den ersten Blick. Denn sie hat noch einen Job: Sie verkauft ihren Körper. Und sie sieht darin auch kein Problem. Wie kommt man als harmlose Studentin ins Rotlichtmilieu? Wie ist das, wenn man sich zum ersten Mal gegen Bezahlung einem Freier hingibt? Wie erlebt man den Alltag mit den Kunden und Kolleginnen aus dem Milieu? Und wie kriegt man das überhaupt hin, ein Doppelleben zwischen bürgerlicher Existenz und Prostitution?
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 85 Bewertungen)
geiles buch 5 von 5 Punkten ich find dieses buch einfach nur klasse! interessant mal hinter die fassaden zu blicken einer hure und wie sie aus dieses milieau wieder rauskommen! kann ich nur empfehlen!
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Die Gier war grenzenlos: Eine deutsche Börsenhändlerin packt aus Anne T. Broschiert, 27. Februar 2009 Verkaufsrang: 353 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Gier 4 von 5 Punkten Gut zu lesendes Buch; Nachvollziehbare Realität. Hätte mir aber etwas mehr technische Details zu den strukturierten Produkten gewünscht. Eine gute Lektüre für Zwischendurch.
Gäbe es nicht die Gier nach immer höherer Rendite beim einzelnen Anleger, könnten die Banker die Produkte auch nicht verkaufen 5 von 5 Punkten Sie nennt sich Anne T. und hat nach ihren eigenen Angaben mehrere Jahre lang als Derivatehändlerin bei einer deutschen Bank in Frankfurt gearbeitet. Mittlerweile ist sie im normalen Bankgeschäft tätig und will deshalb anonym bleiben. Über diese Zeit als Brokerin hat sie nun ein Buch geschrieben, in dem die ehemalige Bankerin spricht über ihre Sucht nach Geld, ihre skrupellosen Kollegen beschreibt und ein erschütterndes und auch ernüchterndes Zeugnis ablegt über einen Teil der Ursachen der weltweiten Finanzkrise. Die meisten Menschen, so sagt sie, machen sich ein vollkommen falsches Bild von Bankern. Sie halten sie nach wie vor für seriös und konservativ, weil sie auch nach außen so auftreten. Doch wenn sie das Innere der Handelsräume beschreibt, spürt man: es sieht alles ganz anders aus. Sehr junge Händler, die sich an keine herkömmlichen Gepflogenheiten halten, aggressiv und andauernd reden über Geld und Sex. Süchtig seien sie geworden nach ihren Bonuszahlungen, sagt Anne T. und emotional vollkommen kalt. Das , so wird bei der Lektüre klar, sind die Menschen, die mit den Millionen und Milliarden hantieren. Anne T. beschreibt beeindruckend ihre Geschichte, wie sie als junge Studentin fasziniert war von dieser abgeschlossenen Welt, und nichts sehnlicher wollte, als dort dazu zu gehören. Bei aller Kritik an der Gier und der Sucht der Kollegen, der sie selbst verfallen ist, beschreibt sie auch als Hauptursache die Vorgaben, die den Bankern von ihren Vorgesetzten gemacht werden. Da müssen ganz bestimmte Zahlen erreicht werden, und die zwingen die einzelnen Banker regelrecht dazu, riskant zu handeln. Selbst in kleinen Banken gibt es solche Vorgaben, die dazu verführen, alten Menschen, die ihre Ersparnisse als Altersvorsorge anlegen wollen, hochriskante Papiere zu verkaufen und sie tendenziell damit zu berauben. Doch immer gehören zwei dazu. Gäbe es nicht die Gier nach immer höherer Rendite beim einzelnen Anleger, könnten die Banker ihnen die Produkte auch nicht verkaufen, meint ein von diesem Buch mit vielen zusätzlichen Informationen versorgter Rezensent, der glaubt, dass niemand aus dieser Krise wirklich lernen wird, und dass die nächste Rallye um das schnelle Geld genauso kommen wird, wie der nächste Absturz. Wer dieses Buch gelesen hat, wird es sich allerdings dreimal überlegen, wie er in Zukunft sein Geld anlegt.
Top - nichts ist schlimmer als die Realität! 5 von 5 Punkten Seit Jahren ware ich öffentlich vor Zertifikaten und werde seitdem von einigen Medien, bei denen die Zertifikatebranche ja Großkunde ist, geschnitten. Die in dieser spannenden Insidergeschichte vorgestellte Realität toppt das Ausmaß des Betrugs, den ich mir vorher als externer Beobachter vorher nur ausmalen konnte. Absolut lesenswert. Wenn Sie noch Zertifikate haben, sollten Sie spätestens nach diesem Buch soweit sein, diese zu verkaufen!
Kaufe nie Produkte des Anlageberaters 5 von 5 Punkten Ein äußerst interessantes und aufschlussreiches Buch. Meine Schlussfolgerung: misstraue allen Empfehlungen eines Anlageberaters. Und wie es aussieht, wird sich auch nach der Krise an dem System nichts ändern. Dringend zu empfehlen für alle, die sich mit Geldanlagen beschäftigen.
Befürchtet aber nicht wahrhaben wollen... 4 von 5 Punkten ...so könnte man meine Reaktion auf dieses Buch zusammenfassen. Ob der Leser der Autorin jedes Detail glaubt, das muß jeder für sich selbst entscheiden. Ich für meinen Teil kann zumindest aus meinem alltäglichen beruflichen Umfeld sagen: Ihre grundsätzlichen Aussagen kaufe ich ihr ab (nettes Sinnspiel :-) ), da diese und meine Erfahrungen mit solchen für den für den Privatanleger konzipierten Produkten in den selben Rahmen passen. Der Leser erhält einen Blick hinter die gierigen, rücksichtslosen Kulissen der Finanzbranche. Wer allerdings ein "Fachbuch" erwartet wird hiermit nicht wirklich glücklich.
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Mein Leben Marcel Reich-Ranicki Taschenbuch, März 2003 Verkaufsrang: 397 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Lange Zeit hatte Marcel Reich-Ranicki die Niederschrift seiner Autobiografie vor sich hergeschoben. Dennoch wurde er von Freunden und Bekannten ermutigt und gedrängt, von Verlegern mit Geld gelockt. Sechs Jahre schrieb er an seinen Erinnerungen. Im Alter von 79 hatte er sie dann vorgelegt. 2003 sind die Erinnerungen des 1920 Geborenen im Taschenbuch erschienen. Das Buch ist in fünf Teile gegliedert, wobei der Schwerpunkt auf der Zeit vor 1958 liegt. Die ersten beiden Abschnitte zeigen die Entwicklung und die Leidenszeit des Schülers und jungen Mannes, die in höchstem Maße von den Ereignissen der Zeitgeschichte geprägt ist. Es sind dies die Kindheit in Polen, die Jugend im nationalsozialistischen Berlin und schließlich die eindringlich und zugleich in einem ruhigen Tonfall geschilderten Zustände im Warschauer Getto. Nach dem Neuanfang im kommunistischen Polen erfolgt dann die Zäsur: Ende der Fünfziger zieht es Reich-Ranicki in die Bundesrepublik. Dieses Datum markiert einen Einschnitt im Leben des Kritikers und zugleich in dessen Erzählen. Hat er bis dahin seine Persönlichkeitsbildung als humanistisch geprägter Schüler und junger Mann in der immer barbarischer werdenden äußeren Welt ausführlich dargestellt, so erzählt er die folgenden Jahrzehnte nur noch in Episoden. Zwar kommt manches - z. B. seine Zeit bei der F.A.Z. - etwas zu kurz, gleichwohl können andere Abschnitte dafür entschädigen: Die Begegnungen mit Mitgliedern der Familie Mann, sein Porträt Wolfgang Koeppens oder die jahrelange und letztlich doch gebrochene Freundschaft zu Joachim Fest werden unterhaltsam wie sensibel geschildert. Mein Leben ist ein Buch über das Gezeichnetsein durch die Schrecken des Dritten Reiches und über persönliche Enttäuschungen. Es ist aber auch ein Buch über glückliche Augenblicke, sowie über die Liebe, und zwar die zu seiner Frau und - natürlich - zur Literatur. Marcel Reich-Ranicki hat im Grunde alles erreicht, was ein Kritiker erstreben kann: Er wurde zum bedeutendsten und einflussreichsten Kritiker seiner Zeit. Nach wie vor ist er gefürchtet und respektiert - doch kaum geliebt. Vor allem aber ist er eins geblieben: ein Außenseiter. Und man spürt über die 560 Seiten hinweg, wie sehr ihn das geschmerzt hat. So steht gegen Ende des Buches nicht zufällig ein Zitat des von ihm geschätzten Friedrich Schlegel, das Reich-Ranicki auf sich selbst bezieht: "Man findet mich interessant und geht mir aus dem Wege... Am liebsten besieht man mich aus der Ferne, wie eine gefährliche Rarität." -Alexander Simon
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 121 Bewertungen)
Toll! 5 von 5 Punkten Reich-Ranickis Buch war die erste Biografie, die ich zu Ende gelesen habe. Es hat sich gelohnt! Ein schön geschriebenes (das durfte man auch erwarten) Zeugnis eines bewegten Lebens - auch wenn sich Reich-Ranicki Eitelkeiten nicht verkneifen konnte und sicher einiges mit Weichzeichner geschildert wurde.
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Rhetorik: Die Kunst zu überzeugen und sich durchzusetzen Cornelia Gericke Audio CD, Juli 2007 Verkaufsrang: 108 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wodurch werden Verstehen, nonverbaler Ausdruck und Zuhören zu Grundlagen für den rhetorischen Erfolg? Nach Klärung dieser Frage werden wesentliche Anwendungen für Rhetorik behandelt: verständlich informieren, überzeugen und argumentieren, lenken und durchsetzen - wozu auch die (Anti-) Unterbrechungstechnik und Abwehr von Angriffen gehören
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)
Ein guter Ratgeber für Anfänger und Unterwegs 5 von 5 Punkten Hierbei handelt es sich um einen guten Ratgeber, der für mich durch eine lange Zugfahrt zur Arbeit optimal zu lesen ist. Die insgesamt 6 Themenbereiche sind gut gegliedert und für den Leser nicht zu ausführlich beschrieben. Der Ratgeber kann wie ein Buch gelesen werden oder einzelne Punkte zu den Bereichen können direkt nachgeschlagen werden. Insgesamt ein sehr strukturierter Ratgeber mit vielen Informationen für den Anfänger. Einzelne Übungen zu den Themenbereichen gibt es auch am Ende des Kapitels. Alles in allem eine gute Basis für eine intensivere Beschäftigung mit dem Thema Rhetorik.
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Auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt Helmut Schmidt, Giovanni DiLorenzo Gebundene Ausgabe, 5. Februar 2009 Verkaufsrang: 347 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Politik, Privates und erlebte Geschichte - Gespräche mit dem berühmtesten Raucher der Republik "Helmut Schmidt raucht ja nicht nur Zigaretten. Jedes Mal bringt er Schnupftabak mit und trinkt dazu Kaffee mit Milch und extra viel Zucker. Unsereins würde angesichts dieser Dröhnung wie Rumpelstilzchen durch die Flure hüpfen. Schmidt dagegen ist dann überhaupt erst auf Betriebstemperatur." (Giovanni di Lorenzo im "Spiegel" vom 28. April 2008) Seit anderthalb Jahren bittet Giovanni di Lorenzo den Altkanzler jeden Freitagmittag auf eine Zigarette in sein Büro am Hamburger Speersort. Dann beginnt das Wortgefecht, ein Wechselspiel von Zeigen und Verbergen, Provozieren und Zurechtweisen, Anschauung und Analyse, das inzwischen mehr als eine Million alter wie junger Leser der "Zeit" begeistert: Viele von ihnen beginnen die Lektüre ihres Blattes jede Woche mit dem Magazin - ganz hinten auf der letzten Seite. Die Interviews dauern mal zehn Minuten, mal auch eine Stunde, und danach bleiben die Fenster im Büro des Chefredakteurs immer übers ganze Wochenende geöffnet. Damit sich der Rauch verzieht. Übrig bleibt eine einzigartige Mischung aus Politischem, Privatem und erlebter Geschichte: von Schmidts Wut auf Investmentbanker über den Walzer, den er einst mit Gracia Patricia tanzte, bis hin zu seiner Schulzeit mit Loki. Es gibt keinen zweiten Politiker in Deutschland, von dem man dergleichen so gern lesen möchte. Doch Helmut Schmidt ist nicht nur der berühmteste Raucher der Republik, er ist ein Zeuge des 20. Jahrhunderts, dessen Autorität bis heute ungebrochen ist. Hier leistet sich noch jemand ganz furchtlos eine Meinung - manchmal brachial vorgetragen, meistens aber mit diskretem hanseatischen Charme. "Auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt" - die schönsten Gespräche zum Schluss der "Zeit"-Serie, ergänzt durch einige bislang unveröffentlichte Interviews. Leseprobe: "Nun steht Ihr schöner Satz im Raum: Ich lasse mir von niemandem das Rauchen verbieten. Das bleibt auch so. Aber gegen das Gesetz verstoßen wollen Sie auch nicht? Dem Gesetz muss man gehorchen. Immerhin haben es die Parlamente beschlossen. Hat es Sie getroffen, dass Sie angezeigt wurden? Nee, wir haben darüber gelacht. Hatten Sie nicht auch Sorge um Ihren Ruf? Sie sind ein Vorbild. Nein, ich bin kein öffentliches Vorbild. Jetzt stapeln Sie wirklich zu tief. Nein, im Ernst: Politiker sollen auf Ihrem Felde Vorbild sein, aber nicht auf sämtlichen Feldern menschlichen Lebens. Das ist zu viel verlangt.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Für immer mal wieder "Zwischendurch" 5 von 5 Punkten Tolle Zusammenstellung, kann man immer mal wieder in die Hand nehmen und einfach den Zufall entscheiden lassen, welches Interview man liest. Immer wieder sehr informativ und für die trotzdem kurze "Zigarettendauer" durchaus tiefgründig. Schade, dass kein Datum der Interviewveröffentlung angegeben ist, sonst gibt?s keine Kritikpunkte. Viel Spass beim lesen...!
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Über die Berge zu mir selbst: Ein Banker steigt aus und wagt ein neues Leben Rudolf Wötzel Gebundene Ausgabe, 16. Februar 2009 Verkaufsrang: 1172 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Aus der Glitzerwelt der Bankentürme in die Einsamkeit der Berggipfel März 2007. Die internationalen Finanzmärkte sind in glänzender Verfassung. Rudolf Wötzel, Deutschlandchef der Sektion Mergers & Acquisitions bei der globalen Investmentbank Lehman Brothers, nimmt aus freien Stücken seinen Hut. Sein Grund: Sinnkrise, Burnout, Zweifel am System. Seine Absicht: die Hochgebirgs-Kämme der Alpen zu Fuß zu überqueren, von Salzburg bis Nizza. Ein Mensch, der das durchhält, ist ein Leistungsjunkie. Aber auch einer, der auf der Suche nach sich selbst ist. Ein Bergpilger. Ein Mensch, der in unendlich vielen Stunden der Einsamkeit seine persönlichen Prägungen und seine schillernde Vergangenheit verarbeitet. Der durch intensive Begegnung mit der wilden Natur und mit den Menschen der Berge endlich zu sich selbst findet.Die packende Geschichte einer radikalen Neuorientierung - vom Abenteuer, alles hinter sich zu lassen und ein neues Leben zu beginnen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Geld, Macht und Freude am Leben 5 von 5 Punkten Dieses Buch ist sehr gut zu lesen, obwohl mir manche Wörter noch etwas zu preziös (hochgestochen) klingen. Aber wirklich nur wenige. Besonders gut finde ich die Zwischenabschnitte, wo er aus dem vorherigen Leben erzählt, was dann immer gut zu der Situation bei der Wanderung passt. Die Zwischenabschnitte bestätigen in vieler Hinsicht meine Vermutungen und Erfahrungen, bezüglich des Bank-, Versicherungsgewerbes und der Gesellschaft überhaubt. Dabei ist es, meiner Meinung nach, nicht wichtig etwas zu wissen, sondern jemandem glaubhaft zu machen, es zu wissen. Geld, Machtgier und Karrieredruck vernebelt die Sinne von uns Menschen und wir sind dadurch nicht mehr fähig das Schöne auf dieser uns geliehenen Erde zu sehen und vor allem zu empfinden. Es ist einfach zu lesen, ich ging praktisch die Strecke in Gedanken mit ihm, und jedesmal wenn ich das Buch zumachte, erwartet ich schon in voller Ungedult die nächste Etappe. Ab und zu musste ich sogar lachen.
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Lenin kam nur bis Lüdenscheid: Meine kleine deutsche Revolution Richard David Precht Broschiert, März 2007 Verkaufsrang: 220 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Als Kind westdeutscher Linker im provinziellen Solingen lernt Richard David Precht schon früh, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden: zwischen Sozialismus und Kapitalismus. Er wächst mit einem klaren Feindbild, den USA, auf, und natürlich ist Coca Cola ebenso verpönt wie Ketchup, Flipper oder Raumschiff Enterprise - dafür gibt es das GRIPS-Theater und Lieder von Degenhardt und Süverkrüp... Prechts Kindheits- und Jugenderinnerungen sind eine liebevolle Rückschau auf ein politisches Elternhaus - amüsant, nachdenklich und mit Gespür für die prägenden Details.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Nicht nur Lesespaß sondern ein Leseabenteuer! 5 von 5 Punkten Es ist ein Lesespaß für mich, wenn ein Buch einfach gut geschrieben ist. Es ist ein Lesevergnügen für mich, wenn mich die Handlung packt. Es ist ein Leseerlebnis für mich, wenn ich mich in die handelnden Personen hineinversetzen kann. Es ist ein Leseabenteuer für mich, wenn ich mich plötzlich selber in einem Buch wiedererkenne. Prechts Buch war für mich alles: ein Lesespaß, ein Lesevergnügen und ein Leseerlebnis, aber vor allem ein LeseABENTEUER! Ich habe mich wiedererkannt, wiedergefunden, wiederentdeckt. Ich habe mich bestätigt gefühlt und fühlte mich in Frage gestellt. Ein Stück der eigenen Biografie ist lebendig geworden! Selten hat mich ein Buch so "berührt". ... und am Schluss fühlte ich mich eigenartig ratlos und hilflos und auch ein bisschen traurig.
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Meine zwei Halbzeiten: Ein Leben in Ost und West Jörg Berger Gebundene Ausgabe, 6. März 2009 Verkaufsrang: 408 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die DDR Ende der siebziger Jahre: Jörg Berger, jung, charmant, gutaussehend, gehört als erfolgreicher Fußballtrainer zu den Privilegierten des Systems. Es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis er die Nationalmannschaft seines Landes übernehmen wird. Allerdings wächst sein Unwille darüber, dass sich die Stasi ständig in sein Leben einmischt. Im März 1979 nutzt er ein Länderspiel in Jugoslawien, um zu fliehen. Nur mit Glück gelangt er in die Bundesrepublik. Hier muss er ganz von vorn beginnen. Aber er kämpft sich durch und wird zu einer der prominentesten Figuren der Bundesliga. Bis er 2002 mit seiner größten Herausforderung konfrontiert wird: der Diagnose Krebs. Bergers Buch schildert ein Leben in zwei Deutschlands. Offen und ohne Bitterkeit, lebendig und voller Anekdoten. Von lockeren Sitten in der DDR berichtet er ebenso wie von den Tücken des bundesrepublikanischen Alltags. Und er beschreibt, was schlimmer war als die Ignoranz westdeutscher Fußballgrößen: die beklemmende Erfahrung zu machen, dass der lange Arm der Stasi bis in den Westen reichte.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Mitreissende, aufschlussreiche Schilderung eines Lebens unter Diktatur hinter Mauern 5 von 5 Punkten Jörg Berger gibt in seiner Biographie auf sehr ausdrucksvolle, mitreissende Art und Weise sein Leben und seinen Kampf gegen die Ineinflussnahme der diktatorischen Regierung in der ehemaligen DDR wieder. Man mag es kaum glauben, unter welchen menschenunwürdigen und menschenverachtenden die Bürger dort zu leiden hatten und wie man dort mit den Republikflüchtigen und deren Familien oder denen bei denen es durch Verrat nur beim Versuch geblieben ist, umgegangen ist. Weiterhin bekommt man ein Bild des dortigen Geheimdienstes in einer Form, die einem die Sprache verschlägt. Sogar nach der Flucht waren die Republikflüchtigen ihres Lebens nicht mehr sicher. Der Verräter lauerte in der eigenen Familie. Dieses Buch gibt Eindruck über das Leben eines Mannes, der sich hiergegen auf seine Art und Weise gewehrt hat und seinen eigenen Weg unter Berücksichtigung der Spätfolgen des Regimes gefunden hat. Sehr weiter zu empfehlen
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Mein Schottland, mein Leben Sean Connery, Murray Grigor Gebundene Ausgabe, 1. März 2009 Verkaufsrang: 445 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Erinnerungen eines leidenschaftlichen Schotten und großen Schauspielers und das sehr persönliche, originelle und warmherzige Porträt eines einzigartigen Landes. Sean Connery hat eine Liebeserklärung an Schottland geschrieben.Sean Connery ist mit Leib und Seele Schotte. In diesem Buch schreibt er über all das, was er an Schottland so liebt und was das kleine Land so groß gemacht hat: die urwüchsigen Highlands, die verschrobene Beharrlichkeit seiner Bewohner, den eigenwilligen Humor, die Sprache, die Literatur, den Whisky, das wilde Wetter und das wunderschöne Edinburgh, Sean Connerys Geburtsstadt. Und er schreibt über sein Leben als Schotte. Er erzählt, wie er als Jugendlicher in den verwinkelten Straßen seiner Heimatstadt mit dem Pferdekarren Milch ausgeliefert hat, wie es bei der Hochzeit seiner Eltern fast zu einer Schlägerei zwischen seinen hitzköpfigen Großvätern gekommen wäre und wie er trotz seines unüberhörbaren schottischen Akzents zum Filmstar wurde. Eine wunderbare Verbindung aus ganz persönlichen Erinnerungen und Armchair-Travelling - wer Schottland und Sean Connery liebt, wird auch dieses Buch lieben.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
einfach genial 5 von 5 Punkten ein Einblick in das Leben von Sean Connery, von damals bis heute. wunderschöne Beschreibungen über Land und Leute
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Lost and Sound: Berlin, Techno und der Easyjetset Tobias Rapp Broschiert, 21. Januar 2009 Verkaufsrang: 405 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Techno ist tot, zumindest offiziell. In Wirklichkeit waren elektronische Musik und die nächtliche Subkultur des Ausgehens - jenseits von sozialen Utopien und Love Parade - nie kreativer und interessanter als heute. Und nie so an einem Ort konzentriert: Jedes Wochenende bevölkern junge Leute aus ganz Europa ein paar Kilometer am Berliner Spreeufer; sie kommen mit Billigfliegern und bleiben nicht selten, bis die letzte After Hour nach Tagen fast wieder ins nächste Wochenende mündet ... Tobias Rapp, selbst DJ und ein intimer Kenner der Szene, porträtiert die faszinierendste, exzessivste und insgeheim einflußreichste Hauptstadtkultur und ihre Protagonisten: Tänzer und DJs, Musikproduzenten und Stadtplaner.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
top 5 von 5 Punkten war das neu? das soll gebraucht gewesen sein? es gab nichts zu beanstanden - top ware, schnelle lieferung. der einzige unterschied zur neu-ware: es war billiger! ;)
Kurzweilige Liebeserklärung an das Berliner Nachtleben der "nuller" Jahre mit all seinen Facetten! 5 von 5 Punkten Es war mal an der Zeit, dass das kulturhistorisches Geschehen des Techno in Berlin eine literarische Auseinandersetzung erfährt. Tobias Rapp schildert in einem sehr eloquentem und modernem Stil die "Kulturrevolution" des Technos während des letzten Jahrzentes. Für musikinteressierte Berliner eine Pflichtlektüre! |
Achilles' Verse 02: Lerne Laufen ohne Leiden Achim Achilles Broschiert, 2. März 2009 Verkaufsrang: 556 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Rein anatomisch betrachtet ist der Homo sapiens nicht zum sesselhockenden Denker und schon gar nicht zum buckelnden Handwerker geboren sondern zum leichtfüßigen Läufer. Komisch nur, dass unserem Körper diese seine wahre Bestimmung so gar nicht bewusst zu sein scheint. Der Geist wäre ja willig, allein das Fleisch ist schwach. Dennoch wollen es allein in Deutschland 17 Millionen Zivilisationskrüppel wissen und quälen sich der Gesundheit zuliebe mit keuchendem Atem, stechender Leber und krampfenden Muskeln im leichten Trab durch die Stadtparks. Zum eloquenten Sprachrohr dieser Heerscharen auf dem Leidensweg hat sich seit geraumer Zeit Hajo Schumacher aufgeschwungen. In einer allwöchentlichen Kolumne auf Spiegel Online gibt er unter dem Pseudonym Achim Achilles den Antitypen zu all den bis in die Haarspitzen motivierten Fitnessgurus. Eine Art Woody Allen des Joggings, der angesichts der bitteren Erkenntnis, dass seine stärkste Disziplin offenbar in der Regeneration liegt, mit sich und der Welt hadert aber dennoch niemals aufgibt. Bereits zum zweiten Mal hat der Heyne Verlag ein Best of Achilles? Verse herausgebracht. Lerne Laufen ohne Leiden lautet der Untertitel des Büchleins, in dem der Berliner Journalist zumindest verbal einmal mehr zur Hochform aufläuft. In 69 zum Quieken komischen Anekdoten berichtet er vom ewigen Ringen mit dem Schweinehund im Inneren und dem Kampfhund im Stadtpark, vom Jahrmarkt der Eitelkeiten und pubertierendem Imponiergehabe in der Szene, die in gewisser Weise als Miniaturausgabe unserer Leistungsgesellschaft entlarvt wird. Wie heißt es so schön an einer Stelle: ?Wer läuft, will Qual und Zweck: Anerkennung, Abnehmen, Bestzeit rennen, von Kollegen bestaunt werden, Durchhalten. Wo kommen wir denn da hin, wenn Laufen auf einmal Spaß macht?? ? Franz Klotz
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Trifft genau meinen Humor! 5 von 5 Punkten Wie schon beim Lesen,oder besser Verschlingen von Band I habe ich mich wieder köstlichen amüsiert.Trockener Humor,Sarkasmus und eben auch eine gehörige Portion Selbstironie treffen meinen Sinn für Humor eben zu 100%.Jeder halbwegs ambitionierte Läufer wird sich hier mit seinen Verschrobenheiten häufig wiedererkennen. Sicher ist die ein oder andere Geschichte vielleicht überzeichnet und auch nicht ganz wahrheitsgetreu-aber wen juckts?Mich jedenfalls nicht,daher 5 Sterne für kurzweilige humorvolle Unterhaltung!
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Cityboy. Geld, Sex und Drogen im Herzen des Londoner Finanzdistrikts Geraint Anderson Gebundene Ausgabe, 16. April 2009 Verkaufsrang: 565 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Geraint Anderson ist ein Insider. Er kennt das Finanzsystem und er hat darüber geschrieben. Er arbeitete zwölf Jahre als Analyst in Europas Finanzmetropole London und wurde in seinem Fachgebiet mehrmals zum besten Analysten aller Banken der Stadt gewählt. Was keiner wusste: Während der letzten beiden Jahre seiner beruflichen Tätigkeit ging er einem brisanten Nebenjob nach. 22 Monate war seine Identität eines der bestgehütetsten Geheimnisse der Londoner City. Unter dem Pseudonym City Boy veröffentlichte er in der Gratiszeitung The London Paper schmutzige Details aus der Londoner Finanzwelt. 500.000 Leser verfolgten jeden Freitag seine Geschichten von ausufernden Hummer- und Champagner-Abenden auf Spesenrechnung, Drogenexzessen, Prostitution und illegalem Aktienhandel. Mittlerweile ist er komplett ausgestiegen und hat ein Enthüllungsbuch geschrieben: City Boy. Beer and Loathing in the Square Mile.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Gute-Laune-Gesicht beim Lesen 5 von 5 Punkten genial geschrieben, mit Humor, einmal angefangen fesselt es bis zum Schluss, auch für Leute, die weniger mit dem Börsengeschehen zu tun haben, auf jeden Fall zu empfehlen
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Ein amerikanischer Traum. Die Geschichte meiner Familie Barack Obama Gebundene Ausgabe, 4. Februar 2008 Verkaufsrang: 597 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Bis zu seine Ankündigung, er wolle demokratischer Präsidentschaftskandidat werden, kannte kaum jemand außerhalb von Illinois Barack Obama. Dass der Senator aus diesem Bundesstaat schon wenige Monate später als Shooting-Star der Primaries und charismatischer Hoffnungsträger gefeiert wurde, hat das politische Establishment in seinen Grundfesten erschüttert. In seiner Autobiografie erzählt er von seinen ersten 34 Lebensjahren. Obama ist nicht nur aufgrund seines raschen Erfolgs ein Phänomen. Er ist sperrig und lässt sich nur schwer irgendeinem Lager zuordnen; wenig verwunderlich, dass die amerikanischen Demoskopen regelmäßig in ihren Vorhersagen scheitern. Obama ist schwarz, stammt aber nicht von aus Afrika verschleppten Sklaven ab. Sein Vater kam aus Kenia als Gaststudent in die USA, die Mutter ist eine weiße Amerikanerin aus Kansas. So ist er vielen Schwarzen zu weiß und hat bei den ersten Vorwahlen im "weißen" Iowa demonstriert, dass er eine Mehrheit unter weißen Wählern einfahren kann. Anderen wiederum gilt er wahlweise als neuer Martin Luther King oder J.F. Kennedy. Obama tritt in einem Land an, das hinsichtlich seiner verschiedenen Ethnien noch immer tief zerissen ist, in dem die Konfliktlinien auch für Insider mitunter schwer verständlich sind. Seine Autobiografie zeigt, wie sich diese Zerrissenheit in dem Werdegang eines Mannes spiegelt, der lange um seine Identität rang. Obamas Autobiografie ist 1995 zum ersten Mal erschienen. Er nennt sie einen "Beitrag zum Verständnis der Rassenprobleme in unserem Land..." Aus ihr lässt sich einiges über die frühen Prägungen des Newcomers erfahren und auch über seine Visionen von einem neuen Amerika. Dass er diese Erinnerungen heute anders schreiben würde, darf als gesichert gelten. So erzählt er freimütig von studentischen Marathon-Partys mit nächtelangen Diskussionen, jeder Menge Dosenbier und Zigaretten. Es sind Passagen wie diese, die nicht zum klassischen Image eines Präsidentschaftskandidaten passen wollen, die aber etwas Wichtiges leisten: Sie helfen, eine Persönlichkeit zu verstehen, die ihren eigenen, keineswegs immer geraden Weg gegangen ist; die eine juristische Karriere in Harvard begann, dann aber in der armen Chicagoer South Side Bürgeranwalt wurde, sich um die Menschen am Rande der Gesellschaft kümmerte und erst langsam in die Lokal-, Landes- und schließlich nationale Politik hineinwuchs. Entstanden ist eine fast intime Autobiografie, "eine persönliche, innere Reise ... die Suche eines Jungen nach seinem Vater und damit auch nach einem überzeugenden Lebensinhalt für ihn, den schwarzen Amerikaner." -Henrik Flor, Literaturtest
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 25 Bewertungen)
Obamas früheres Leben ... sehr beeindruckend 5 von 5 Punkten Ich möchte hier nicht den Inhalt des Buches wiedergeben, nur eines sei gesagt: Wer neugierig ist, welches Leben Barrack Obama lange vor seiner Wahl zum Präsidenten von Amerika führte, wie seine Kindheit war, was ihn geprägt hat ... der muss dieses Buch unbedingt lesen. Es ist einfach nur schön und bewegend! Sehr empfehlenswert!
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ADAC Camping Caravaning Führer 2009/1. Südeuropa: Andorra. Bulgarien. Frankreich. Griechenland. Italien. Kroatien. Liechtenstein. Österreich. ... Neu: Bosnien-Herzegowina, Serbien-Montenegro k.A. Gebundene Ausgabe, 15. Januar 2009 Verkaufsrang: 267 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Oft kopiert, nie erreicht. Selten wird dieser Spruch sinnfälliger als beim Camping- und Caravaning-Führer aus dem Verlag des Allgemein Deutschen Automobil Clubs. Wie sollte es auch anders sein, erscheint dieses zweibändige Nachschlagewerk, das 1960 aus einem österreichischen Zeltwanderführer für Tirol hervorgegangen ist, mittlerweile doch schon in der 59. Ausgabe. Die Individualreise mit dem eigenen fahrbaren Untersatz, die in ihren bescheidenen Anfangsjahren bevorzug auf einen Campingplatz am Meer führte, ist untrennbar mit dem ADAC verbunden. Zu den Rundum-Sorglos-Komplettpaketen, das er für Reisende parat hält, gehört neben Schutzbriefen für jede missliche Lebenslage seit jeher ein breites Sortiment an Reiseserviceliteratur, allen voran der vorliegende Führer, der dabei zu den absoluten Klassikern gehört. Nicht umsonst warten alljährlich rund 20 000 Camingplatzbetreiber vom Nordkap bis Sizilien zwischen Bangen und Hoffen auf die Ankunft der ADAC-Inspekteure, die alljährlich nach dem Zufallsprinzip 2000 Plätze genauestens unter die Lupe nehmen. Denn ohne Nennung im ADAC Camping- und Caravaning-Führer, darüber sind sich alle im Klaren, ist man für die begehrten deutschen Individualtouristen auf dem hart umkämpften Reisemarkt so gut wie nicht existent. 300 Punkte umfassen die Prüfberichte, die die Experten des ADAC, allesamt erfahrene alte ?Campinghasen?, vor Ort anfertigen und regelmäßig überprüfen. Aufbereitet in Form intuitiver Piktogramme, Zensuren und Wertungen bilden sie die Grundlage der detailreichen Platzprofile. Schwerpunkte der Beurteilung liegen in den Bereichen Sanitär, Standplatz, Versorgung, Freizeiteinrichtungen sowie Animationsprogramme, letztere unter besonderer Berücksichtigung der Kinderfreundlichkeit. 2 800 Campingplätze in 17 Ländern Südeuropas enthält der vorliegende Führer, der erstmals in einer gebundenen und daher stabileren aber deshalb nicht minder handlichen Ausgabe vorliegt. Wer sich über zu viel Werbung aufregt, sollte sich bewusst sein, dass ihr der günstige Preis zu verdanken ist. Jedem Band liegt eine ADAC-CampCard bei, mit der man in den Genuss exklusiver Sonderpreise und Vorteilsangebote kommen kann. Auf diese Weise hat sich ein ADAC Camping- und Caravaning-Führer im Handumdrehen amortisiert. Franz Klotz
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Immer wieder überzeugend 5 von 5 Punkten Der aktuelle Campingführer überzeugt wieder einmal durch klare, nützliche Hinweise auf dem Weg durch Europa. So macht Urlaubsplanung Spaß, wir haben zwei Kinder mit 2 und 13 Jahren dabei, und der ADAC denkt an jedes Detail...
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Reisemobil International. Bordatlas 2009: Deutschland und Europa
Broschiert, 17. Januar 2009 Verkaufsrang: 692 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der Übernachtungs-Guide für Reisemobilisten und Caravaner Das ganze Jahr an Bord dabei, ist er der begehrte Stellplatz-Führer für Reisemobilisten. Auch Caravaner schätzen den Bordatlas, denn mit ihm finden sie auf der langen Fahrt zum Campingplatz den Stellplatz für eine Nacht, auf dem auch Gespanne willkommen sind. Das Stellplatz-Paket mit über 4.500 Stellplatz-Porträts erscheint jährlich jeweils im Januar in zwei Bänden: BORDATLAS Deutschland und BORDATLAS Europa.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Bordatlas Reisemobil 2009 5 von 5 Punkten Seit Jahren nutzen wir den Atlas für unsere Fahrten. Die Angaben sind sehr informativ und meist auf dem aktuellen Stand. Sehr empfehlenswert für aktive Reisemobilisten. Positiv ist auch die Trennung Deutschland und das übrige Europa.
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