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Eat Pray Love: Eine Frau auf der Suche nach allem quer durch Italien, Indien und Indonesien Elizabeth Gilbert Broschiert, Juli 2007 Verkaufsrang: 55 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Elizabeth Gilbert schreibt so offen und ehrlich, so schonungslos gegen sich selbst, sprachlich so gut und unterhaltend, dass man ihr gerne überallhin folgt." (WDR)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 55 Bewertungen)
Sinnessuche die unter die Haut geht 5 von 5 Punkten ich finde es interessant, dass das Buch sehr positve als auch sehr negative Bewertungen erhalten hat. Empfehlen würde ich es jeder Freundin. Doch ich bin mir sicher, dass sich Menschen, die sich ihrer selbst sehr sicher sind und noch nie einen Schicksalschlag zu überwinden hatten, nicht die Botschaft dieses Buches verstehen werden. Die Autorin hat wunderschön formulierte Gedanken, die mir selbst sehr viel gegeben haben.
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Höllenritt: Ein deutscher Hells Angel packt aus Bad Boy Uli Broschiert, 25. Mai 2010 Verkaufsrang: 83 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Dies ist die Geschichte von Bad Boy Uli. Er erzählt, wie er zu seinem ersten Bordell kam, und später ein Hells Angel wurde. Er nimmt uns mit auf seine Touren zu seinen Brüdern in der Südsee, in Südafrika und in den USA. Er berichtet von den deutschen Clubs, ihren Strukturen und ihren geheimen Regeln. Und er räumt mit dem Easy-Rider-Mythos von Freiheit und Abenteuer auf. Denn Hells Angels geht es vor allem um eines: um viel Geld. Bad Boy Uli beschreibt kriminelle Geschäfte mit Waffen, mit Drogen und mit Prostitution. Noch nie hat ein führender deutscher Hells Angel so offen ausgepackt. Noch nie haben Außenstehende einen so tiefen Einblick in diese geheimnisvolle und gefährliche Welt erhalten.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 39 Bewertungen)
Eintauchen in eine andere Welt1 5 von 5 Punkten Ja mal ein super Buch,was aus dem wahren Leben ist!!! Ich fande es fesselnd und spannend habe es trotz Arbeit in jeder freien Minute in 2 Tagen gelesen!!!
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Abgründe: Wenn aus Menschen Mörder werden - Der legendäre Mordermittler deckt auf Josef Wilfling Gebundene Ausgabe, 1. März 2010 Verkaufsrang: 269 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden „Kaum jemand blickt so oft und so tief in menschliche Abgründe, wie ein Mordermittler.“ (Münchner Merkur )
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 41 Bewertungen)
Tatort Wirklichkeit 5 von 5 Punkten Der Titel ist Programm und das Buch genauso gut und packend geschrieben wie Ferdinand von Schirachs "Verbrechen." Nur dass von Schirach schier unfassbare Kriminalälle als Strafverteidiger erlebt und geschildert hat und Wilfling als langjähriger Leiter der Münchner Mordkommission. Unter anderem hat er die Morde am Schauspieler Sedlmayr und am Modeguru Moshammer aufgeklärt. Von diesen, in wohl allen Details bereits aus den Medien bekannten, Fällen schreibt er nichts. Doch die geschilderten "Abgründe" sind mindestens genauso interessant - aber auch sehr erschreckend. Jeden Tatort-Drehbuchschreiber würde man der Übertreibung bezichtigen, wenn er sich solche Plots ausdächte. Wilflings Buch überzeugt durch eine klaren, unpathetischen Stil, der aber durchaus nicht frei ist von persönlichen Emotionen und Selbstreflexionen. Das macht das Buch bei allem Horror auch menschlich. So hadert Wilfling nicht nur zwischen den Zeilen immer wieder sowohl mit der Justiz als auch mit psychiatrischen Gutachtern. Er ist ebenso wie der "normale" Bürger fassungslos, wenn ein seit Jahren auffälliger Gewalttäter selbst im Wiederholungsfall noch nach Jugendstrafrecht verurteilt wird und schließlich auch noch für die Tötung eines Menschen aus reiner Mordlust mit zehn Jahren davonkommt. Offen übt der pensionierte Beamte auch Kritik an dem unzureichenden juristischen Instrument der nachträglichen Sicherungsverwahrung. Die jüngsten Vorfälle, die vom Europäischen Gerichtshof augrund gesetzlicher Lücken erzwungenen Freilassungen gefährlicher Straftäter, geben ihm leider Recht.
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Männer sind anders. Autos auch: Meine Erlebnisse als Gelber Engel Susa Bobke, Shirley Michaela Seul Broschiert, 12. Juli 2010 Verkaufsrang: 182 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Das ist das Auto meiner Frau!" Mit diesem Satz wird Susa Bobke bei ihren Einsätzen häufig begrüßt. Natürlich nur von Männern, denn die lernt sie als weiblicher Pannenhelfer von einer Seite kennen, die anderen Frauen verborgen bleibt. Auch sonst erlebt Susa Bobke bei ihrer täglichen Arbeit auf der Standspur kuriose, haarsträubende und manchmal auch berührende Szenen: von verzweifelten Menschen, die auf dem Weg zum Bewerbungsgespräch liegenbleiben, über streitende Paare, die angesichts eines leeren Tanks ihre Trennung beschließen, bis hin zu den kreativsten Ausreden von Männern mit Autopannen. Susa Bobke trifft Menschen in Extremsituationen - und lädt ein zu einem unterhaltsamen Blick unter die Motorhaube.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Tolles Lesevergnügen mit Tiefgang 5 von 5 Punkten Das Buch ist nicht nur eine super Urlaubslektüre. Ich habe es zu Hause gelesen. Man fährt mit dem Gelben Engel mit. Lernt jede Menge Menschen kennen. Unglaublich komische Geschichten. Das buch entwickelt einen ganz eigenen Groove. ICh habe mich dabei ertappt, die Welt anders zu sehen. Kann das Buch nur empfehlen. Hat mich sehr bereichert. Musste auch oft lachen und habe manch neue Sichtweise kennen gelernt. Was da alles für Überraschungen lauern am Straßenrand. Autofahren ist jetzt total anders. Und hoffentlich hab ich bald mal ne Panne. Ich weiß jetzt ja, dass das richtig Spaß machen kann und einen weiterbringt! Denn wirklich liegen bleibt keiner! Dank an den Engel!
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Ich bin dann mal weg. 6 CDs: Meine Reise auf dem Jakobsweg Hape Kerkeling Audio CD, 1. Juli 2006 Verkaufsrang: 157 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Roof Music Kerkeling | Ich bin dann mal weg (6 CDs), VÃ-Datum: 15.07.06
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 867 Bewertungen)
Ich bin dann mal weg 5 von 5 Punkten Genial! Hape liest selbst und es ist so amüsant wie informativ. Da er sehr anschaulich erzählt, hat man am Ende das Gefühl, dabei gewesen zu sein. Ich hatte meist ein dickes Grinsen im Gesicht. Sehr zu empfehlen!
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Ich bin dann mal weg: Meine Reise auf dem Jakobsweg Hape Kerkeling Broschiert, Mai 2010 Verkaufsrang: 235 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Hape Kerkeling, aus der Kirche ausgetretener Komiker, Königin-Beatrix- und Horst-Schlämmer-Parodist, Schauspieler und (Let?s Dance)-Moderator, und der Jakobsweg, einer der wichtigsten Pilgerpfade überhaupt - passt das zusammen? Auf den ersten Blick nicht wirklich. Kerkeling hat selbst seine Zweifel, als er sich in den Pyrenäen mit seinem elf Kilo schweren Rucksack Kehre für Kehre in Richtung fernes Saniago de Compostela dahinschleppt. Doch im Lauf der rund 800 Kilometer langen Tour schwinden die Zweifel, sowohl beim Autor als auch beim Leser. Die beiden passen, und wie. Der Jakobsweg ist seit knapp tausend Jahren Gegenstand unzähliger Aufzeichnungen und Bücher, gerade in den vergangenen Jahren gab es eine wahre Flut zu diesem Thema. Und doch ist Ich bin dann mal weg erfrischend anders, was an der ganz und gar typisch Kerkeling?schen Art und Weise liegt, seine rund sechs Wochen lange Tour amüsant und beschwingt, aber dennoch ergreifend und sehr persönlich wiederzugeben. Seine ungekünstelten Tagebucheinträge machen Mut, dass auch ausgewiesene Couch Potatos die durchaus vorhandenen Strapazen der Wanderung zu meistern. Strapazen lauern übrigens auch in Gestalt wenig komfortabler Unterkünfte, manch ungenießbar scheinender Mahlzeit und aufdringlicher Weggefährten. Kerkeling nimmt alle Hürden und dabei kein Blatt vor den Mund. Er beschreibt die Dinge und Menschen, wie sie sind. Demzufolge fungiert das 320 Seiten starke und mit einigen netten Fotos angereicherte Buch als ausgezeichneter und sehr detaillierter Reiseführer - wenngleich sich im Vergleich zum Jahr 2001, in dem dieser Trip stattfand, sicherlich einiges geändert haben dürfte. Wichtiger noch ist aber die Funktion als vom Jakobsweg losgelöster spiritueller Ratgeber. Das Gute daran: Das Buch will gar kein spiritueller Ratgeber sein. Missionarischer Eifer, arrogante Besserwisserei, nervige Erleuchtungseskapaden? Fehlanzeige. Und doch geht es viel um Gott, Religion, Wiedergeburt (ein Thema, dass die Boulevardpresse dankbar aufgriff) und die zentrale Frage "Wer bin ich?" Seine Gedanken bringt Kerkeling in den so genannten "Erkenntnissen des Tages" auf den Punkt. Kostprobe vom 3. Juli: "Manchmal ist es das Vernünftigste, einfach herrlich verrückt zu sein!" Zum Beispiel, als untrainierter Wanderer sechs Wochen lang zu wandern. - Christian Haas
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 867 Bewertungen)
Ich bin dann mal weg 5 von 5 Punkten Genial! Hape liest selbst und es ist so amüsant wie informativ. Da er sehr anschaulich erzählt, hat man am Ende das Gefühl, dabei gewesen zu sein. Ich hatte meist ein dickes Grinsen im Gesicht. Sehr zu empfehlen!
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Ohne Geld bis ans Ende der Welt: Eine Abenteuerreise Michael Wigge Broschiert, 20. Mai 2010 Verkaufsrang: 445 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Michael Wigge ist der Indiana Jones unserer Generation." Simon Gosejohann
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 22 Bewertungen)
Absolut empfehlenswert für Weltenbummler! 5 von 5 Punkten Ich habe das Buch in einem Stück gelesen, da es einfach nicht mehr möglich war zwischendurch aufzuhören. Absolut empfehlenswert für Leute die Interesse an anderen Kulturen,A benteuer, Reisen und Länder pflegen. Die Story ist fast zu unglaublich um wahr zu sein. Das Buch liest sich super und ist immer für eine Überraschung gut. Auch wurde mir durch das Buch das "Couchsurfen" näher gebracht.
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Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht: Geschichten aus der arschlochfreien Zone Dieter Moor Taschenbuch, 2. November 2009 Verkaufsrang: 237 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Warum wollt ihr ausgerechnet dorthin, von wo alle abhauen?" Freunde und Bekannte sind fassungslos, als Dieter Moor und seine Frau Sonja eröffnen, dass sie ihr Haus in der Schweizer Postkartenidylle verkauft haben, um nach Brandenburg zu ziehen. Im Dörfchen Amerika möchten sie ihren Traum vom eigenen Bauernhof verwirklichen. Tatsächlich sind die neue Heimat, die neuen Nachbarn und das neue Leben für allerlei ungeahnte Herausforderungen, komische Missgeschicke und skurrile Situationen gut. Warum Dieter Moor dennoch sein Herz an Land und Leute verloren hat – davon erzählt er in diesem Buch. Eine charmante und witzige Liebeserklärung an eine verkannte Region.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 52 Bewertungen)
Bombe! 5 von 5 Punkten Habe selten ein so witziges und liebevoll geschriebenes Buch gelesen. Die Lebensgeschichten einiger Dorfbewohner lassen den Leser auch hinter die Kulissen blicken, so daß man schnell Sympathien für sie entwickelt. Häufig kommt man aus dem Schmunzeln nicht heraus und einige Lachflashs sind auch vorprogrammiert, z. B. wenn es um den Aufbau eines Regals (aus einem schwedischen Möbelhaus natürlich) geht oder um die Versuche des Autors, seiner Frau das "plötzliche Verschwinden" eines Tannenbaums zu erklären - einfach nur herrlich.
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Russendisko Wladimir Kaminer Taschenbuch, 1. Juli 2002 Verkaufsrang: 828 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Als sich im Sommer 1990 die Ära Gorbatschow ihrem Ende zuneigt, Putin noch lange nicht Präsident, sondern KGB-Schlapphut ist und Helmut Kohl nach dem Mantel der Geschichte langt, beschließt der 23-jährige Moskauer Wladimir Kaminer, sein Leben zu ändern. "Go west", lautet die Parole - doch warum in die Ferne schweifen, wenn das Ticket nach Ost-Berlin schlappe 96 Rubel kostet und man kein Visum benötigt? So schlüpft Kaminer in den himmelblauen Sonntagsanzug und setzt sich mit seinem Freund Mischa, einer Stange russischer Zigaretten sowie einer Flasche Wodka der Marke "Lebewohl" in den Zug. Do swidanija! Nur 48 Stunden später treffen die beiden mit Brummschädel in Berlin-Lichtenberg ein: "Die ersten Berliner, die wir kennen lernten, waren Zigeuner und Vietnamesen. Wir wurden schnell Freunde." Die Tage im Plattenbau-Ausländerheim von Marzahn sind längst vorbei. Heute gehört der DJ, Autor und Theatermann Wladimir Kaminer zu den Szene-Stars des neuen Multi-Kulti-Berlin: Die "Berliner Seiten" der FAZ drucken seine Texte ebenso gern wie die untergangsbedrohte taz, beim SFB moderiert er eine eigene Sendung (Wladimirs Welt). Im Kaffee Burger, das sich nach der Übernahme durch den Prenzlauer-Berg-Poeten Bert Papenfuß zur kuschligen Party-Location wandelte, zelebriert Kaminer einmal im Monat seine berüchtigte "Russendisko" - Völkerverständigung und proletarischer Internationalismus, einst von Wladimir Iljitsch Lenin gepredigt, werden auf der engen Tanzfläche geübt, dazu wirft ein Videobeamer alte sowjetische Zeichentrick- und Kriegsfilme an die Blümchentapete. Russendisko hat Kaminer auch seine erste Buchveröffentlichung genannt: 50 Erzählungen aus einem Berliner Alltag, den die üblichen Verdächtigen aus der "Paris Bar" nur vom Hörensagen kennen. Wer hier überleben will, muss wandlungsfähig sein: Die Türken im Imbiss nebenan erweisen sich als Bulgaren, den biederen Beamten vom Arbeitsamt trifft man abends in der Schwulenbar - und selbst die vietnamesischen Zigarettenhändler sind nicht viel mehr als ein medial erzeugtes Klischee: Sie kommen mehrheitlich aus der inneren Mongolei. Kaminers Helden haben alle Hände voll zu tun, sich zwischen den Fallstricken des Asylrechts, Liebeshändeln und obskuren Jobs durch den Großstadtdschungel zu hangeln. Da ist der Slawistikstudent Sascha, der als Tellerwäscher im australischen Krokodilsteakhaus jobbt; da ist der "Radiodoktor" aus der Ukraine, der den Berliner Russen erklärt, was man gegen Pickel tun kann: "Die sagen Clerasil, aber ich kann mich noch gut erinnern, Benzin tut es auch." Die Damen vom russischen Telefonsex ("Mach deine Hose auf, wir nostalgieren zusammen!") dürfen ebensowenig fehlen wie der namenlose Asylbewerber, der sich, von der Polizei verfolgt, beim rettenden Sprung aus dem Fenster an einem REP-Plakat ("Mut zur Wahl - wähle national!") abseilt. Wer Kaminer bei all dem für einen plumpen Possenreißer und Zyniker hält, hat nichts begriffen. Der Mann kann nicht nur genau beobachten - er liebt sie, seine skurrilen Großstadtindianer, die wohl vom Leben gebeutelt, aber nie ohne Hoffnung sind. Und, mal ehrlich: Wer, wie Kaminer, nicht nur deutsch schreibt, sondern unsere komplizierte Sprache mit der sowjetischen Fibel Deutsches Deutsch zum Selberlernen gepaukt hat - der kann kein schlechter Schriftsteller, ach was: Der kann kein schlechter Mensch sein. Also: Kaufen Sie Kaminer! Und tun Sie, was ein russischer Berlin-Reiseführer seinen Lesern als ultimativen Kick empfiehlt: "Hissen Sie Ihre ganz persönliche Flagge auf dem neuen Reichstag - Berlin erleben und erobern!" -Niklas Feldtkamp
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 104 Bewertungen)
Super Buch! 5 von 5 Punkten Ich habe wirklich sehr viel Spaß beim lesen dieses Buches gehabt! Wladimir hat wirklich hier die 5 ***** verdient für seinen beobachtenden und unterschwelligen Humor, der mich persönlich wirklich begeistert.
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Liebesbriefe großer Männer: Ewig dein, ewig mein, ewig uns Katharina Maier, Sabine Anders Gebundene Ausgabe, 15. August 2008 Verkaufsrang: 740 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Liebesbriefe handeln von Glück, Sehnsucht, Traurigkeit oder Abschied. Doch alle sind stete Versuche, die drei Worte "Ich liebe dich" so auszudrücken, dass der andere die Verzückung dieses großen Gefühls spüren und glauben kann. Auch berühmte Männer der Weltgeschichte, wie zum Beispiel Beethoven, Goethe, Napoleon, Lord Byron und Kafka stellten sich der Herausforderung, die Liebe in Worte zu fassen und die Herzen ihrer Angebeteten zu erobern. In dem vorliegenden Buch sind die schönsten Liebesbriefe großer Männer gesammelt, und erzählen Geschichten von Glück und Unglück, vom Ver- bis zum Entlieben, von Eifersucht, Schwärmerei, Verzweiflung und Euphorie - und von der ewigen Liebe. Herzergüsse finden sich genauso wie kleine Alltäglichkeiten; die Briefe sind so unterschiedlich wie die Männer hinter den Worten. Sie zelebrieren die Liebe in all ihren Schattierungen, loten ihre Höhen und Tiefen aus, dokumentieren ihr Scheitern oder beweisen, dass ein Happy End möglich sein kann.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 22 Bewertungen)
Unglaublich ehrlich 5 von 5 Punkten Als ich mir dieses Buch bestellt habe, habe ich irgendwie ein typisch kitschiges Buch vorgestellt. Natürlich geht es nur um Liebe und ist auch durchaus kitschig, aber es ist ehrlich man merkt, dass diese Briefe nicht geschrieben wurden um einen Roman zu ergänzen oder zu zeigen wie toll man mit Worten spielen kann. Jeder der schonmal einen ehrlich gemeinten Liebesbrief geschrieben hat weiß wie schwer sowas ist und wieviel Zeug man reinschreibt wo man sich am Ende denkt wieso hab ich das nur geschrieben. Aus diesen Briefen kann man all das Lesen... Napoleon hat unheimlich schöne Briefe an seine Joséphine geschrieben...jedoch finde ich am schönsten den er in Verona, den 3. November 1796 geschrieben hat...er beginnt mit den Zeilen: Ich liebe Dich gar nicht mehr; im Gegenteil ich verabscheue Dich... auch wenn es komisch klingt aber man merkt wie Verzweifelt Napoleon in diesem Brief war weil er Angst hatte seine Joséphine könnte Ihn für einen anderen verlassen und das nenne ich Ehrlichkeit, dass ist wahre Liebe. Es ist einfach ein Buch zum Weinen (über die Verzweiflung Napoleons) zum Lachen (wie Ludwig van Beethoven der "über" Mensch einfach von einer Panne erzählt weil er seiner Geliebeten einfach alles erzählen will und alles mit ihr Teilen möchte) und natürlich zum verlieben.Man merkt direkt wenn man dieses Buch liest, dass diese Briefe Privat waren und eigentlich immer noch sind und teilt somit ein Stück lebensgeschichte jedes einzelnen. Die Ehrlichkeit dieses Buches hat mich überwältigt und dieses Buch ist für mich Liebe pur, wie Sie auch im echtem Leben vorkommt.
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Winter im Sommer - Frühling im Herbst: Erinnerungen Joachim Gauck Gebundene Ausgabe, 12. Oktober 2009 Verkaufsrang: 562 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Weil Joachim Gauck so eine spannende Persönlichkeit ist, sage ich natürlich aus vollem Herzen, dass ich ihm gerne meine Reverenz erweise, denn er hat sich in herausragender und auch in unverwechselbarer Weise um unser Land verdient gemacht – als Bürgerrechtler, politischer Aufklärer und Freiheitsdenker, als Versöhner und Einheitsstifter in unserem jetzt gemeinsamen Land." (Bundeskanzlerin Angela Merkel )
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)
joachim gauck 5 von 5 Punkten Ich habe das Buch an zwei Abenden durchgelesen. Alles sehr verständlich und real beschrieben. Ich stamme aus Rostock, war in Stasigefängnissen inhaftiert, bin 1987 freigekauft worden. Absolut empfehlenswert ...
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Der Mann, der wirklich liebte: Roman nach einer wahren Geschichte Hera Lind Taschenbuch, 1. März 2010 Verkaufsrang: 625 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Dieses Buch geht direkt ins Herz!" (MDR Riverboat über "Der Mann, der wirklich liebte" )
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 42 Bewertungen)
herzzerreißendes Thema überwältigend gut geschrieben 5 von 5 Punkten Dieses Buch hat es in sich. Von erster Seite bis zum Ende ging mir dieses Buch ans Herz. Mit Tränen in den Augen hab ich es dann weggelegt und noch lange darüber nachgedacht. So ein herzzerreißendes Schicksal in Worte zu packen und daraus einen Roman zu schreiben ist eine Kunst. Dickes Lob an Hera Lind. Das einzigst Negative ist meines Erachtens der Schluss. Ich möchte hier nicht zu viel verraten, aber was ich mir gewünscht hätte, wäre mehr Aufklärung gewesen. Alles in allem das beste Buch, das ich je gelesen habe.
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Elchtest: Ein Jahr in Bullerbü Gunnar Herrmann Broschiert, 12. März 2010 Verkaufsrang: 564 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Eine unterhaltsame Lesetour durch Schweden" (Ostthüringer Zeitung, 2010)
"Herrman (kann) die Leser für seine zweite Heimat begeistern." (Laura, 2010)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
Einfach nur super! 5 von 5 Punkten Ich bin noch nicht ganz fertig mit lesen, sehe aber schon traurig dem nahen Ende entgegen. Das Buch ist suuuuuuuuuuuuper! Ich bin ein absoluter Schweden-Fan und beim Lesen kommt schon wieder die Sehnsucht nach einem nächsten Schweden- oder Stockholm-Urlaub auf. Gunnar Herrmann hat eine sehr amüsante Art zu schreiben - das Buch war schon für einige Lacher gut. Wer Schweden liebt und einen Sinn für Humor hat, dem kann ich dieses Buch sehr empfehlen. Danke für das tolle Buch Gunnar!
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Ich trink Ouzo, was trinkst du so?: Meine griechische Familie und ich Stella Bettermann Taschenbuch, 21. Juli 2010 Verkaufsrang: 232 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Da haben Sie den griechischen Salat!│Kiiiiender, Äääähsen!╩ schallte es weit nach der Mittagszeit durch die Münchener Wohnsiedlung. Und bis heute weigert sich Stella Bettermanns griechische Mutter, die schicken Pumps bei der deutschen Verwandtschaft gegen Gästepantoffeln zu tauschen. Um so lauter ist der Jubel in der Heimat, wenn die Koffer mit Geschenken von │Seh un Aaah╩ (C&A) ausgepackt werden und die Ferien in Piräus bei Oma Yiayia beginnen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)
Zurück in die Vergangenheit mit einem Lächeln 5 von 5 Punkten Nachdem ich auch eine deutsch-griechische Familie habe(hatte) war es ja schon fast "Pflicht" dieses Buch zu lesen. Ich erwartete einfach einige Geschichten aus dem Leben einer griechisch-deutschen Familie um die 70er Jahre und war neugierig, was diese wohl so erlebte. Was ich aber las war noch viel herrlicher. Teilweise wortgetreu konnte ich lesen was wir als Familie selbst erlebten, die Sprüche von Yiayia und den übrigen Verwandten unsere "Fahrten" (sogar diese Bezeichnung ist verwendet worden) haben mich wieder zurück geführt in die späten 70er und frühen 80er Jahre. Nicht nur ein Lächeln sondern herzhaftes Lachen und das Gefühl, dass man das nicht alleine erlebte, haben mich beim Lesen dieses Buches begleitet. Eigentlich ein MUSS für jede deutsch-griechische Familie aus den 70er und 80er Jahren. Heute dürfte es wieder etwas anders sein.
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Unser Jahrhundert: Ein Gespräch Helmut Schmidt, Fritz Stern Gebundene Ausgabe, 15. Februar 2010 Verkaufsrang: 753 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Nicht schon wieder! Gibt es denn außer Helmut Schmidt (oder Richard von Weizsäcker) wirklich niemanden, der kompetent und umfassend über das 20. Jahrhundert Auskunft zu geben vermag? Bei aller Wertschätzung ist der Altkanzler doch nun wirklich im vergangenen Jubeljahr anlässlich seines Neunzigsten mehr als ausführlich zu Wort gekommen. Doch gemach! Schließlich hat da ja noch ein Anderer am Gesprächstisch gesessen. Und was für einer. Nicht ganz so alt an Jahren zwar, aber was Weisheit und Lebenserfahrung angeht, seinem Gesprächspartner in jeder Hinsicht ebenbürtig. Zudem als Sprössling einer deutsch-jüdischen Emigrantenfamilie und als führender US-Historiker sozusagen qua Geburt und Profession Experte für alles, was das zurückliegende Jahrhundert an Leben, Leiden und Lehren bereithielt. Dementsprechend handelt es sich bei dem Gespräch, das hier dokumentiert wird, um alles andere als um den Austausch von Höflichkeiten und das Schwelgen zweier Greise in den Erinnerungen an gute wie schlechte, alte Zeiten. Zwar ist Fritz Stern seinem unverhohlen bewunderten Gegenüber seit über drei Jahrzehnten in Freundschaft verbunden. Doch die Beziehung der Beiden ist nicht zuletzt aufgrund der geographischen Distanz dann doch nicht so innig, als dass der Eine den Anderen ohnehin in- und auswendig kennt. Davon kann der Leser profitieren. Denn so entspinnt sich eine äußerst lebhafte Diskussion, weit davon entfernt, sich gegenseitig nur mit Stichworten zu bedienen. Hier sitzen sich zwei Persönlichkeiten auf Augenhöhe gegenüber. Gleichermaßen belesen und eloquent, scheuen sie auch nicht davor zurück, dem Anderen Paroli zu bieten oder sogar in die Parade zu fahren ? was sich ja insbesondere in Anbetracht der berühmt berüchtigten Apodiktik Helmut Schmidts in einem echten Disput kaum vermeiden lässt. Geradezu rührend andererseits, wie Fritz Stern in solchen Fällen den Freund behutsam aber bestimmt auf den Boden zurückholt, wenn sich der einmal verstiegen hat: wenn er beispielsweise das Hohelied auf den Keynesianismus des NS-Chefökonomen Hjalmar Schacht anstimmt oder über die genetische Disposition der Deutschen zum Massenmord sinniert. Insgesamt eine ebenso spannende wie lehrreiche Geschichtsstunde, in der nicht nur die Vergangenheit Revue passiert, sondern auch die Probleme der Gegenwart nicht zu kurz kommen. ? Arnold Abstreiter
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 28 Bewertungen)
Ein großes Vergnügen! 5 von 5 Punkten Eines vorweg: die heutigen "Spezialdemokraten" haben mit Helmut Schmidt (leider) so gar nichts mehr gemeinsam! Wer nur ein bißchen geschichts- und politikinterssiert ist, wird mit diesem famosen Buch auf seine Kosten kommen. Der spürbare Respekt des einen vor dem anderen, der selbst gesetzte Rahmen (Zeiten, Ort), all das macht die Lektüre angenehm, höchst informativ und kurzweilig. Politisch kann man stehen wo man will, es nötigt Respekt ab, WIE die beiden Protagonisten Schlüsse ziehen, Meinungen vertreten, streiten und voraus blicken. Bin begeistert!
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Reisemobil International. Bordatlas 2010: Deutschland und Europa
Broschiert, 20. November 2009 Verkaufsrang: 2211
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Sehr umfangreich, leider nur alphabetisch 3 von 5 Punkten Das neue Werk ist mal wieder umfangreicher als die Ausgabe des Vorjahres. Die Beschreibungen passen und die Anfahrtsbeschreibung ist gut. Leider benutze ich den Atlas nicht mehr, die alphabetische Sortierung ist mir zu mühsam. Trotz Karte und Register, dieses ewige Geblättere nervt mich. Jetzt benutze ich lieber den Stellplatzatlas von Promobil, dort sind die Stellplätze nach Regionen (Harz, Sauerland ..pp.) geordnet und dann erst nach Alphabet.
Stellplatzführer 4 von 5 Punkten Ein Muß für jeden Reisemobilisten. Mit den neuen Kennzeichnungen aber auch für Caravanbesitzer interessant.
Bordatlas 5 von 5 Punkten Der Bordatlas ist sehr übersichtlich angelegt, die Karten eine zusätzliche Hilfe. Er darf in keinem Reisemobil fehlen, vor allem nicht wenn man keine Campingplätze anfahren will.
gute Informationen, unübersichtliche Sortierung 3 von 5 Punkten Wir haben uns letztlich gegen diesen Stellplatzführer entschieden, weil uns die alphabetische Sortierung der Stellplätze überhaupt nicht gefiel. Wir reisen lieber nach "Regionen", wie z.B. beim Deutschland Nord-Führer von promobil. Die Informationen im Bordatlas waren allerdings kurz, übersichtlich und -soweit theoretisch im Buchladen ersichtlich- vollständig (die Aspekte "Restaurants", "Attraktionen" u.ä. waren zu jedem Stellplatz aufgeführt - das fehlt leider in dem von promobil).
Ein Muß..... 5 von 5 Punkten für alle Wohnmobilfahrer. Wohnmobilplätze schießen wie Unkraut aus dem Boden, sind aber für uns Womofahrer ein großer Segen (im Gegensatz zum Unkraut). Wir Nutzen den Boardatlas schon seit Jahren und sind immer wieder positiv überrascht über die Vielzahl an günstigen Übernachtungsplätzen im In- und Ausland. Die Überarbeitung jedes Jahr läßt die Anzahl an Plätzen stetig wachsen. Aufgrund der Kartenübersicht, sowie der Aufteilung in Deutschland Teil und internationalen Teil ist eine gute Übersicht vorhanden. Die kurzen Beschreibungen reichen völlig aus, um sich ein Bild von den Plätzen zu machen.
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Der lange Weg zur Freiheit Nelson Mandela Taschenbuch, 1. November 1997 Verkaufsrang: 1086 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden äGottes Geschenk für unser Land" Im elften Jahr auf der Sträflingsinsel Robben Island, 1975, beginnt Nelson Mandela, seine Memoiren zu schreiben. Nach der Arbeit im Steinbruch sitzt er nächtelang über dem Manuskript. Der 57-Jährige erinnert sich an seine Kindheit als Hirtenjunge in der Transkei, beschreibt Jugendjahre in der Missionsschule; er schildert, wie er in Johannesburg zum politischen Aktivisten und schließlich in einem Hochverratsprozess zu lebenslanger Haft ver¬urteilt wird. äEs war wie ein Wachtraum", notiert Mandela, äund ich versuchte, ihn so einfach und ehrlich wie möglich zu Papier zu bringen." Der Häftling mit der Nummer 466/64 darf Bleistifte und Papier besitzen, und auf Wunsch knipst man ihm nachts das Zellenlicht an. Denn in jener Zeit hat ihm die Gefängnisleitung ein Fernstudium genehmigt. Doch persönliche Aufzeichnungen und politische Texte sind streng verboten. Deshalb steckt Mandela die beschriebenen Seiten in Kakaodosen und vergräbt sie in Gemüsebeeten auf dem Gefängnishof. Nach einem Jahr kann ein Mithäftling bei seiner Entlassung das illegale Manuskript nach draußen schmuggeln. Aber eine Kopie der Aufzeichnungen wird gefunden - Mandela verliert für vier Jahre die Vergünstigung zu studieren. Ein hoher aber doch lohnender Preis: Denn die geschmuggelten Aufzeichnungen bilden nach Mandelas Worten ädas Grundgerüst dieser Erinnerungen". Sie erscheinen 1994 unter dem Titel äDer lange Weg zur Freiheit" und werden umgehend zu einem Weltbestseller. Mandelas Autobiografie wird in über 20 Sprachen übersetzt; fast eine Million Exemplare werden verkauft. Die deutsche Ausgabe geht als Hardcover fast 100 000-mal über die Ladentische; es folgen 150 000 Taschenbücher. Begeisterte Rezensionen locken die Leser. äEine der großen Politiker-Autobiografien dieses Jahrhunderts, zugleich ein literarisches, stellenweise gar poetisches Werk", ur¬teilt die äFrankfurter Allgemeine Zeitung". äDie Zeit" nennt Man¬delas Aufzeichnungen äein fesselndes Epos, keine Seite lang¬atmig, keine Sekunde langweilig". Gleichermaßen positiv ist das internationale Echo. äDie authentische Stimme von Mandela klingt durch dieses Buch", lobt der Kritiker der Londoner äTimes". Der amerikanische Journalist Richard Stengel, der Mandela beim Redigieren der ersten Kapitel und beim Schreiben der letzten geholfen hat, bewundert den Südafrikaner, der äfast drei Dekaden sozialen Wandels aufholen mußte", weil er in eine völlig veränderte Welt zurückkehrt. Ein Beispiel: Am Tag seiner Haftentlassung, am 11. Februar 1990, weicht Mandela erschrocken vor einem älangen, dunklen, pelzigen Objekt" zurück, das ein Fernsehteam auf ihn richtet. Ob das irgendeine neue Waffe sei, die während seiner Haftzeit entwickelt worden wäre? Ehefrau Winnie muss ihm erklären, dass es sich um ein Mikrofon handelt. Mandela ist für Stengel vor allem deshalb ein Held, weil er seine Fehler und Niederlagen eingesteht. äIch wollte nicht von Beginn an mein Volk über meine Familie stellen", schreibt er, ädoch bei dem Versuch, meinem Volk zu dienen, stellte ich fest, dass ich daran gehindert wurde, meine Pflichten als Sohn, Bruder, Vater und Ehemann zu erfüllen." Seine Tochter Zindzi wirft Mandela vor: äDu bist der Vater des ganzen Volkes, aber du hattest nie Zeit, Vater für mich zu sein." Seine Autobiografie zeigt den zur Selbstkritik fähigen Man¬dela als selbstbewussten Menschen, der sein Leben ohne Schönfärberei erzählt. Unbefangen und ausführlich schildert er, wie er seine Beschneidung als Initiationsritus des Xhosa-Volkes erlebt. Im Internat einer Missonsschule trampelt er äwie ein frisch beschlagenes Pferd" herum, weil er nicht daran gewöhnt ist, Stiefel zu tragen; als er bereits an der Hochschule studiert, putzt er sich zum ersten Mal die Zähne mit einer Zahnbürste. Viel später - 1962 bei einem Besuch in Ostafrika - erschrickt der inzwischen bekannte Anwalt und Politiker, als er in ein Flugzeug der Ethiopian Airways steigt, das von einem schwarzen Piloten gesteuert wird. äIch war in das Denkmuster der Apartheid gefallen, nach dem Afrikaner minderwertig waren und nur Weiße fliegen konnten", kommentiert Mandela und ärgert sich über äsolche Gedanken". 27 Haftjahre übersteht Mandela, ohne zu verbittern, weil er auf geradezu entwaffnende Art positiv denkt. äIm Menschen ist eine Neigung zur Güte", schreibt er, ädie vergraben oder verborgen sein kann, um dann unerwartet wieder hervorzutreten." Nur ein Mensch ohne Hass könne frei sein. Deshalb habe er nicht zugelassen, dass Hass sein Denken bestimme. Nach Beobachtung des Kirchenmannes, Erzbischof Desmond Tutu, sieht Mandela einen Feind als äjemanden, der darauf wartet, zum Freund bekehrt zu werden". So begegnet der Häftling Mandela auch den aus der burischen Unterschicht stammenden Bewachern auf Robben Island mit Höflichkeit - und wird in der Regel respektvoll behandelt. Kein Wunder: Der 1,90 Meter große Mann ähatte eine Ausstrahlung, die signalisierte: Ich bin ein Führer, mich kann niemand einschüchtern" (so der Vollzugsbeamte James Gregory). Unter Mandelas Führung erkämpfen die politischen Gefangenen nach grauenvollen Anfangsjahren durch Eingaben, Verhandlungen und gelegentliche Proteste erhebliche Verbesserungen ihrer Lebensbedingungen. Die Häftlinge dürfen in ihrer Freizeit Sport treiben und Theaterstücke aufführen. Gebildete bringen Analphabeten Lesen und Schreiben bei. Robben Island gilt bald als äGefängnisuniversität"; Häftlinge können Fernkurse belegen. Mandela ermutigt einige seiner Bewacher, ebenfalls zu studieren und damit sozial aufzusteigen. Als eine wichtige Überlebensstrategie erkennt Mandela die Mög¬lichkeit zu gärtnern. äEin Garten war im Gefängnis eines der wenigen Dinge, über die man selbst bestimmen konnte", schreibt er. äEinen Samen in die Erde zu legen, ihm beim Wachsen zuzusehen, die Pflanze zu pflegen und dann zu ernten, bot eine einfache, aber dauerhafte Zufriedenheit. Das Gefühl, der Verwalter dieses kleinen Stückchens Erde zu sein, beinhaltete einen Hauch von Freiheit." Auf dem kargen, sandigen Boden von Robben Island betreut Mandela jahrelang ein paar Beete. Als ihn die Behörden 1982 ins Gefängnis Pollsmoor verlegen, darf er dort auf einer Dachterrasse in mit Erde gefüllten Ölfässern Gemüse anbauen. Dem Besucher Lord Nicholas Bethell, einem Mitglied des britischen Oberhauses und des Europa-Parlaments, führt der Gefangene 1984 seinen äKübelgarten" so würdevoll vor äwie ein Grundbesitzer, der einem seinen Hof zeigt" (Bethell). In jener Zeit ist Südafrikas Apartheid-Regime durch internationale Wirtschaftssanktionen und Unruhen im Land unter immensen Druck geraten. Die Regierung möchte die Lage entspannen. Sie bietet dem zum Symbol gewordenen Nelson Mandela seine Freilassung an, wenn er sich öffentlich von der Idee des bewaffneten Kampfes lossagen würde. Als loyales Mitglied der Befreiungsbewegung African National Congress (ANC) lehnt der Gefangene das Ansinnen ab. Gleichzeitig nimmt er jedoch Ge¬heimverhandlungen mit der Regierung auf - zunächst im Allein¬gang. äEs gibt Zeiten", begründet Mandela diesen Schritt, äin denen ein Führer der Herde vorangehen und sich in eine neue Richtung bewegen muß, darauf vertrauend, dass er sein Volk auf den richtigen Weg führt." Der ANC-Leitung im Exil gedenkt Mandela zu übermitteln, dass sie sich ja vom Fehltritt eines iso¬lierten alten Mannes distanzieren könne, falls sie mit seiner Entscheidung nicht einverstanden sei oder wenn seine Initiative scheitern würde. Die Geheimverhandlungen beginnen mit Besuchen von Regierungsvertretern bei dem eingesperrten Gesprächspartner. Höhepunkt wird ein bizarres Treffen am 5. Juli 1989, das Mandela genüsslich schildert: In einem eigens für diesen Anlass geschneiderten Anzug wird der Gefangene zum Tuynhuys, dem Kapstädter Amtssitz des damaligen Staatspräsidenten Pieter Willem Botha, gefahren. Nach den langen Gefängnisjahren ist Mandela nicht mehr vertraut mit modischen Feinheiten. Deshalb verpassen ihm hohe Repräsentanten des Regimes den letzten Schliff für seinen Besuch: Der Gefängnisdirektor bindet ihm den Schlips mit einem Windsorknoten, Geheimdienstchef Niel Barnard kniet nieder und schnürt die offenen Schnürsenkel zu. Alle sind fürchterlich aufgeregt. Denn Botha wird als ädas Große Krokodil" landesweit gefürchtet. äDann öffnete sich die Tür", schreibt Mandela, äund ich trat ein, auf das Schlimmste gefaßt. Von der entgegengesetzten Seite seines feudalen Büros kam P. W. Botha auf mich zu. Er hatte seine Schritte perfekt geplant, und wir trafen uns genau auf halbem Wege. Er streckte die Hand aus und lächelte breit, und tatsächlich war ich von diesem allerersten Augenblick an völlig entwaffnet. Er verhielt sich tadellos höflich, respektvoll und freundlich." Beim Tee plaudern der Präsident und der Staatsfeind Nummer eins über Südafrikas Geschichte. Mandela sagt, dass er in der Rebellion der Buren gegen die Briten 1914 und im derzeitigen Befreiungskampf der Schwarzen gegen das weiße Regime Parallelen sehe. Erst zum Schluss der Begegnung bringt der Gast ein aktuelles Thema zur Sprache: Mandela bittet um die bedingungslose Freilassung aller politischen Gefangenen, sich selbst inbegriffen. Botha entgegnet, das sei nicht möglich. Das Treffen endet dennoch freundschaftlich und gilt im Nachhinein als Durchbruch zur Wende am Kap. Denn nach intensiven Verhandlungen öffnen sich 190 Tage später für Mandela die Ge¬fängnistore. Der ANC und andere politische Organisationen wer¬den wieder zugelassen. Ins Exil vertriebene Südafrikaner dürfen heimkehren, politische Häftlinge werden freigelassen. 1994 sollen Wahlen nach dem Prinzip äone man one vote" stattfinden. Als Gegenleistung wird der ANC den bewaffneten Kampf aussetzen und die internationale Gemeinschaft den Wirtschaftsboykott gegen Südafrika beenden.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 26 Bewertungen)
Lesermeinungen |
Fallen lassen Brigitte Schwaiger Gebundene Ausgabe, 1. September 2006 Verkaufsrang: 2148 Gewöhnlich versandfertig in 9 bis 11 Tagen. "Nach vielen Romanen und Erzählungen auch nach ihrem Sensationsbestseller 'Wie kommt das Salz ins Meer' und nach mehreren Theaterstücken hat Brigitte Schwaiger zum Erstaunen der literarischen Welt vor ungefähr einem Jahr begonnen, zum Teil im Spectrum der Presse veröffentlichte Texte über sich selbst und zwar als Patientin der Psychiatrie auf der'Baumgartner Höhe'zu schreiben. Es geht dabei nicht nur um ihre eigene Befindlichkeit, ihre Depressionen und Süchte, ihren persönlichen'Zustand'also, sondern auch um den Zustand der (österreichischen) Psychiatrie. Der Schreibimpuls ist dabei kein pathologisch-exhibitionistischer, sondern ein humanitärer und idealistischer. Was sie in ihren Aufsätzen berichtet, ist nicht nur deshalb von Belang, weil es eine ausgewiesene und erfolgreiche, jetzt aber in Bedrängnis gekommene Prominente schreibt. Es besticht durch seine'Authentizität', einen selbst auferlegten Verzicht von Stilisierung und Literarisierung, auch (falschen) Rationalisierungen, durch Schonungslosigkeit sich selbst gegenüber, frei von Attitüden, aber auch von Selbstmitleid und macht aufs Äußerste betroffen. Schwaiger enttabuisiert nicht nur das Leiden, sondern auch die Kunst."(Alois Brandstetter, Klagenfurt)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Fallen lassen 3 von 5 Punkten Das Buch gibt sehr gut Aufschluss über die Situation der Psychiatrien in Österreich. Leider trifft vieles wie beschrieben zu. Verwirrend ist allerdings die Sprache. Das Buch ist manchal etwas schwierig zu lesen.
Worte können dieses Buch nicht beschreiben 5 von 5 Punkten Es fällt mir schwer, für dieses Buch die richtigen Worte zu finde. Ich würde ja gerne "wunderbar" verwenden, doch auf Grund der Tragik der Geschichte, ist es einfach unpassend. Niemals habe ich ein so offenes und ehrliches Buch, über das Thema Suizid gelesen - und ich habe schon viel darüber gelesen. Brigitte Schwaiger erzählt schonungslos und ohne Selbstmitleid die Geschichte ihres Lebens. Zwischen Klinikaufenthalten und der Einsamkeit in der Welt, wird der Leser ein Weggefährte von Frau Schwaiger. Das Buch ist grandios geschrieben, zieht einen in den Bann und man wünscht sich so sehr ein Happy End. Aber das Leben ist nunmal kein Roman, und Wünsche werden oft nicht erfüllt. Wie es hier aussieht, sollte jeder selbst herausfinden, es lohnt sich auf jeden Fall. Offen werden Suizidversuche geschildert und auch die daraus resultierenden Folgen, werden glaubhaft und ehrlich erzählt. Der Wunsch nach dem Tod steht immer im Vordergrund, es wird erläutert warum und wieso, doch wirkliche Antworten werden trotz allem nicht gefunden. Und ich weiß immer noch nicht, was ich sagen sollte. Das Buch ist einfach nur großartig und in mir entstand eine unglaubliche Sympathie für Frau Schwaiger, es fühlt sich an, als würde man sie schon Jahre lang kennen und dann doch wieder nicht. Die Geschichte hat mich sehr berührt und ich wünsche Frau Schwaiger wirklich von Herzen alles Gute, aber vor allem, dass sie etwas Halt in dieser Welt findet. Fünf Sterne sind noch zu wenig, weil das Buch, Kopf und Herz erobert. Ich bin sprachlos. |
Nacktbadestrand Elfriede Vavrik Gebundene Ausgabe, 15. Februar 2010 Verkaufsrang: 3626 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mit 79 gibt Elfriede Vavrik ihre kleine Buchhandlung auf, doch daheim fällt ihr die Decke auf den Kopf. Als sie wegen Schlafstörungen einen Arzt konsultiert, will der ihr kein Pulver verschreiben. Suchen Sie sich lieber einen Mann , rät er ihr. In ihrem Alter? Vavrik hat mit Männern abgeschlossen, als sie sich mit vierzig scheiden ließ. Mit Hilfe eines Inserats tastet sich die alte Dame anfangs schüchtern ins Liebesleben zurück, das bald turbulenter und intensiver wird, als es für sie je war. 'Nacktbadestrand' ist eine ebenso überraschende wie provokante wahre Geschichte über Lust, Phantasien und Beziehungsängste im Spätherbst des Lebens. Ungezwungen leuchtet die Autorin die Veränderungen des Körpers und der Libido sowie bisher unbeschriebene Facetten der Männerseele aus.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 29 Bewertungen)
Nacktbadestrand 4 von 5 Punkten Das Buch hat mir sehr gefallen, ein großes Kompliment an die Buchautorin, dass sie sich in ihrem Alter so etwas getraut hat.
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Die Bestie von Florenz Douglas Preston, Mario Spezi Broschiert, 10. Mai 2010 Verkaufsrang: 1694 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Douglas Preston will einen schönen Sommer in der Toskana verbringen - doch dann erfährt er von einer spektakulären Mordserie. Die Bestie von Florenz hat sieben Paare brutal ermordet, und trotz langjähriger Polizeiarbeit, unzähligen Verdächtigen und Verurteilungen scheinen die Verbrechen noch nicht aufgeklärt zu sein. Gemeinsam mit dem italienischen Journalisten Mario Spezi beginnt Douglas Preston zu recherchieren. Die beiden decken nicht nur Ermittlungsfehler und Ungereimtheiten der italienischen Rechtsprechung auf, sondern geraten selbst in das Fadenkreuz der Ermittler. Der internationale Bestseller exklusiv im Knaur Taschenbuch: eine faszinierende und schockierende Anatomie des Verbrechens!
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)
Nicht wirklich gut... 3 von 5 Punkten Ich bin in einer Bahnhofsbuchhandlung über dieses Buch gestolpert und da ich vorher in Florenz war, habe ich mir das Buch mitgenommen. Mir war relativ schnell klar, daß es sich um einen Tatsachenbericht handelt und am Anfang fand ich das ganze auch noch relativ spannend. Die Beschreibung der Morde trieben mir dann auch ein wenig Angstschweiss auf die Stirn, einfach aus dem Grund, weil es auf wahren Tatasachen beruht. Das war es aber auch schon. Obwohl ich ein Fan von Italien bin, fiel es mir schwer, der Geschichte zu folgen und mir die Personen zu merken (am Ende gibt es allerdings eine Aufstellung der Personen, in der Reihe des Auftauchens im Buch). Zum Ende hin wurde es immer langweiliger. Erwähnenswert finde ich den Einsatz von Douglas Preston und Mario Spezi, weil man ihnen wirklich abnimmt, daß sie die wahre Bestie von Florenz entlarven wollten. Für Interessierte (Serienmörder bzw. italienische Politik) empfehlenswert, für alle anderen lieber nicht.
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