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Beim Häuten der Zwiebel Günter Grass Taschenbuch, Mai 2008 Verkaufsrang: 3073 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das im Vorfeld seiner Erinnerungen Beim Häuten der Zwiebel bekannt gewordene Bekenntnis des Schriftstellers und Nobelpreisträgers Günter Grass, im Alter von 17 Jahren kurz bei der Waffen-SS gewesen zu sein, hat im Blätterwald der Feuilletons viel Staub aufgewirbelt. Vor allem die späte Auseinandersetzung mit seiner Vergangenheit machte den Kritikern offenbar zu schaffen. Jetzt, sagte Grass, sei die Zeit einfach reif dafür gewesen, dieses lang verdrängte Trauma niederzuschreiben. Wer Beim Häuten der Zwiebel aufmerksam liest, kann die Gründe hierfür -- und damit Grass -- besser verstehen. Die Passage von der Zeit bei der Waffen-SS ist nur ein Bruchteil des fast 500 Seiten dicken Buchs. Es schildert die Kindheit und Jugend des Schriftstellers bis zum Erscheinungsjahr seines hoch gelobten und längst zum Klassiker avancierten Debütromans Die Blechtrommel. Es geht um die Liebe zu seiner Mutter, die den Wunsch, Künstler zu werden, unterstützte, seine Verwirklichung durch ihren frühen Krebstod aber nicht mehr erlebte,. Es geht um Hitlers Überfall auf Polen, der den Beginn des Zweiten Weltkriegs und das Ende von Grass' Kindheit bedeutete. Es geht um die Zeit als ideologiegläubiger Hitlerjunge, Luftwaffenhelfer und Kriegsgefangener. Und es geht nicht zuletzt um die Pariser Jahre, in denen die Blechtrommel entstand. Vor allem aber geht es auch darum, was alles geschehen musste, um diese Sperre vor der Sprache abzubauen, bis es dann zu den Wortkaskaden der ,Blechtrommel' kommt. Dass dies auf verschiednen Zeit- und Reflexionsebenen und mit Hilfe einer überaus eigenwilligen Sprache geschieht, versteht sich bei Grass von selbst. Grass liebt poetologische Metaphern. In der Novelle Katz und Maus war es die Katze, die mit ihren Streifzügen den lauernden, jederzeit die Richtung wechselnden Geschichtsverlauf symbolisch fasste. Bei Im Krebsgang diente der seitliche, mögliche Feinde täuschende Gang des Krebses als Bild für den vorsichtig abwägenden Erzählfluss. Beim Häuten der Zwiebel nun hat Grass diese Vorsicht ein Stück weit aufgegeben. Denn seine Erinnerungen sind ein ehrliches, offenes Buch, bei dem sich sogar ein Teil der Figurenwelt wie Oskar Matzerath aus der Blechtrommel selbstständig macht und Dichtung und Wahrheit ein ums andere Mal ineinander fließen. Auch wenn Grass, sprachverspielt wie er nun einmal ist, seine Biografie nicht gänzlich entblößt, sondern im permanenten Oszillieren mit der Fiktion selbst die Erinnerung wieder ein wenig als Phantasie entlarvt, bietet Beim Häuten der Zwiebel auf literarisch hohem Niveau vielfach Gelegenheit, sich mit dem Werden eines großen Autors auseinander zu setzen. Und beim langsamen Entblättern der Gedächtnisschichten wird einem plötzlich klar, wie viel Autobiografisches sich im literarischen Werk verbirgt. --Thomas Köster
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 55 Bewertungen)
Lesenswert 5 von 5 Punkten Ich bin sehr beeindruckt von diesem autobiografischen Buch.Das Buch besticht durch seine Ehrlichkeit und natürlich von Grass' Erzählkunst.
Ich hoffe, Günter Grass schreibt noch viele solch gute Bücher.
Mein Urteil: Absolut empfehlenswert!!
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William Shakespeare - Sämtliche Werke in einem Band William Shakespeare, August W. von Schlegel, Ludwig Tieck Gebundene Ausgabe, 1. November 2006 Verkaufsrang: 4655 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der Shakespeare frs neue Jahrtausend. Die Schlegel/Tiecksche Shakespeare-bertragung - die wohl bedeutendste bersetzung seit Luthers Bibel - wurde fr diese derzeit einzig vollstndige Shakespeare-Ausgabe komplett neu kommentiert William Shakespeares Stcke besitzen ewige Jugend: weltweit ist der englische Dramatiker aus Stratford-on-Avon noch immer der meistgespielte Bhnenautor. Shakespeares Werk wird bersetzt, interpretiert, adaptiert, inszeniert und - nicht zuletzt - verfilmt: gerade in den letzten Jahren hat sein Werk durch hochkartige Schauspieler und Regisseure neue Popularitt gewonnen. Trotz diverser Neubersetzungen von Erich Fried, Heiner Mller, Frank Gnther u. a. gilt die Anfang des 19. Jahrhunderts entstandene bersetzung von Schlegel/Tieck nach wie vor als der deutsche Shakespeare. Diese wohl bedeutendste Sprachleistung der Romantik und die gráte bersetzung seit Luthers Bibel ist bis heute unbertroffen in ihrer Poesie und Schnheit. Wie modern und praktikabel si e ist, beweist die Tatsache, daá auch die deutsche Synchronisierung der oscarprmierten Hollywood-Adaption von "Romeo und Julia" 1996 auf die Schlegel/Tiecksche bersetzung zurckgriff. Shakespeares Leben und Werk werden hier in zeitgenssischen und literarischen Zusammenhngen anschaulich dargestellt. Internationale Forschungen haben in den letzten Jahrzehnten die Datierung der Dramen, die Quellenlage der Werke und die Textberlieferung neu erschlossen, so daá sich Neubewertungen und, in mehreren Fllen, eine neue Abfolge ihrer Entstehungszeit ergeben. Unsere Ausgabe ist mit einer Neukommentierung des Shakespeare-Experten Gnther Klotz versehen, die - und das ist einmalig auf dem deutschen Markt - den Stand der internationalen Forschung auf allgemeinverstndliche Weise prsentiert. Darber hinaus ist diese Edition die einzig wirklich vollstndige Ausgabe der Shakespearschen Werke: sie enthlt nicht nur die Theaterstcke und smtliche Sonette, sondern auch die Verserzhlungen "Venus u nd Adonis" und "Lucretia" sowie einzelne Gedichte.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
Herrlicher Prachtband, günstig und literarisch wertvoll 5 von 5 Punkten Für literaturinteressierte Menschen ist dieser im renommierten OTUS-Verlag erschienene Prachtband ideal zum Kennenlernen und Studieren des größten britischen Dichters aller Zeiten.Insbesondere Studenten sollten sich nicht von der Masse dieses schwergewichtigen Bandes abschrecken lassen, da es doch kostspieliger wäre, sich Shakespeare`s Dramen als Einzelhefte anzueignen.Das von Schlegel/Tieck ins Deutsche übersetzte Gesamtwerk ist ungefähr als genauso bedeutend einzuschätzen, wie die faszinierende Arbeit des Reformators Martin Luther an der Heiligen Schrift, die ursprünglich nur den der Lateinischen Sprache mächtigen Ständen vorbehalten war.Stuecke wie "Hamlet" oder "Romeo und Julia" besitzen ewige Jugend.Bis heute ist Shakespeare weltweit der meistgespielte und populärste Dramatiker.Seine Werke faszinieren in ihrer Schönheit immer neue Generationen.Deshalb kann man dieses wuchtige Buch inklusive sämtlicher Dramen, Tragödien, Komödien, Sonette und Gedichte gut und gern sein Eigen nennen.An anderer Stelle sei auch auf das ebenfalls bei OTUS verlegte Gesamtwerk Goethes verwiesen, welches mindestens ebenso bedeutend sein wird.
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Britannica und ich: Von einem, der auszog, der klügste Mensch der Welt zu werden A. J. Jacobs Broschiert, Februar 2008 Verkaufsrang: 2016 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden 33 Tausend Seiten, 44 Millionen Wörter, 10 Milliarden Jahre Geschichte - und 1 Mann, besessen von dem Wunsch, das Wissen der Welt zu erobern. A.J. Jacobs macht sich auf, die Encyclopaedia Britannica von A bis Z zu lesen: Goethe und Pythagoras, die Auster und ein Pantoffeltier, alles wird angeschaut und mit geistreichen Kommentaren versehen. Britannica & ich ist die Geschichte eines tollkühnen Unternehmens.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
seeeehr unterhaltsam! 5 von 5 Punkten Es wundert mich richtig, dass die Rezensionen zu diesem Buch unterdurchschnittlich ausfallen - Mir hat's wirklich gefallen! A.J.Jacobs beschreibt den beschwerlichen Weg durch die Britannica (allein schon seine Ausdauer hat mich schwer beeindruckt) von A - Z. Zwischen wirklich wissenswerten Informationen und skurrilen Anekdoten kommt er immer wieder auf seinen Alltag, seine Ehe, seine etwas schwierige Familie zu sprechen, und dabei zieht er so ziemlich alles und jedes durch den Kakao.
Gerade die Kritik, dass Jacobs selbstverliebt wirkt, kann ich nicht nachvollziehen. Im Gegenteil: Er nimmt sich ständig selbst auf die Schaufel, beschreibt sich unverblümt als mit Größen- und Bildungswahn behaftet, kritisiert immer wieder die Hochmut und den "Standesdünkel" der Intellektuellen (besonders lustig finde ich die Stellen über die Mensianer - ich habe sie meinem Mann, der auch einer ist, vorgelesen, und er hat sich prächtig amüsiert...) Vor allem die kräftige Portion Selbstironie macht das Buch wirklich lesenswert.
Vorwiegend will Jacobs sicher unterhalten. Dennoch wirft er auch immer wieder die Frage nach dem Sinn von Bildung auf - wie wichtig ist es, sich sein Hirn mit Fakten vollzustopfen? Geht's vielen Wissenshungrigen nicht hauptsächlich darum, mit ihrer Bildung anzugeben bzw. sich anderen überlegen zu fühlen?
Ich kann "Britannica und ich" allen, die sich (und auch ihren IQ ;-) nicht allzu ernst nehmen, wirklich ans Herz legen - Gute Unterhaltung für zwischendurch!
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Ich erwarte ein Kind. Mein Tagebuch Anne Geddes Gebundene Ausgabe, 1. Januar 2003 Verkaufsrang: 4762 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ein Tagebuch für werdende Mütter. Es bietet viel Platz für persönliche Eintragungen zu Schwangerschaft und Geburt und ist gestaltet mit zahlreichen farbigen und schwarzweißen Fotografien von Anne Geddes
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Ideal um schöne Erinnerungen für sein Kind und sich festzuhalten! 5 von 5 Punkten Ich bin sehr zufrieden, das ich dieses Buch bestellt habe und kann es nur jedem weiterempfehlen, der die schönen Bilder von Ann Geddes mag undein paar Anregungen braucht um die richtigen Gedanken fest zu halten!
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Wiedersehen in Barsaloi Corinne Hofmann Taschenbuch, Februar 2007 Verkaufsrang: 2039 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Vierzehn Jahre nach ihrer abenteuerlichen Flucht mit ihrer kleinen Tochter Napirai kehrt Corinne Hofmann erstmals wieder nach Kenia zurück. Spannende Begegnungen mit Orten und Menschen erwarten sie in diesem Land, das einmal ihre Heimat war. In Barsaloi, im kenianischen Hochland, kommt es schließlich zu einem bewegenden Wiedersehen mit Lketinga, dem Vater ihrer Tochter, mit ihrer afrikanischen Schwiegermutter, der von ihr so sehr verehrten Mama, mit James, Lketingas Bruder, und sogar mit der damals kleinen Saguna. Die Reise führt aber auch zu den Dreharbeiten am Filmset des großen Kinofilms "Die weiße Massai", wo ihre beeindruckende Lebensgeschichte an der Seite des Samburu-Kriegers Lketinga verfilmt wird. Und sie trifft - quasi am Ende der Welt - den mutigen Pater Giuliani in seiner kleinen neuen Mission hoch in den Ndoto-Bergen. Mit dem Besuch der Küste Mombasas und der Likoni-Fähre, auf der das Abenteuer der "weißen Massai" vor achtzehn Jahren begann und an dem inzwischen Millionen Anteil nahmen und nehmen, schließt sich der Kreis einer bewegenden Reise in Corinne Hofmanns afrikanische Vergangenheit.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 31 Bewertungen)
Das erste ist das Beste! 4 von 5 Punkten Das erste Buch fand ich bezaubernd, das zweite eher Langweilig, also bin ich mit keiner Erwartungen an das Dritte heran gegangen.
Ich fand es schön geschrieben und mich haben einige geschriebenen Zeilen sehr gerührt.
Trotzdem finde ich das, dass erste einfach das beste war!!!
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Auf der Suche nach Amerika. Begegnungen mit einem fremden Land Bettina Gaus Gebundene Ausgabe, August 2008 Verkaufsrang: 6549 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden »Schwenke die Fahne, rede über Waffen und Religion — und die ganze Unterschicht wählt republikanisch.« Michael White, Pferdezüchter aus Idaho Inside USA: Anhand von vielen Begegnungen und Gesprächen sucht Bettina Gaus Antworten auf die Frage, was Amerikaner heute wirklich bewegt. Eine große Reportage über Träume und Albträume im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Monatelang reiste die taz-Journalistin Bettina Gaus durch 34 Bundesstaaten der USA, um herauszufinden, was seine Bewohner von sich und ihrem Land, der Weltlage oder den Europäern halten. Welche Rolle spielt es, Angehöriger der einzigen Weltmacht zu sein? Was denken Amerikaner über den Irak-Krieg, illegale Einwanderung, Leben ohne staatliche Sozialversorgung? Sind sie so, wie wir sie uns vorstellen? Wie tolerant, rassistisch, religiös, mobil, naiv, nach Glück strebend, konservativ oder liberal sind die Amerikaner auf dem Land und in den Städten? Bettina Gaus? Begegnungen mit ganz unterschiedlichen Menschen erzählen von den gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Realitäten und Widersprüchen Amerikas. Dabei folgt sie der Reiseroute eines berühmten Amerikaners: John Steinbeck, der sich 1960 auf dem Höhepunkt des Wahlkampfs zwischen John F. Kennedy und Richard Nixon auf eben diesen Weg gemacht und seine Eindrücke in einem Buch festgehalten hatte.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Frischware statt Gefrierpizza 5 von 5 Punkten Wie ticken die USA wirklich? Von Politschwätzern, routinierten Experten und emsigen Wissenschaftlern werden wir es nie erfahren. Anhaltspunkte gibt dagegen Bettina Gaus' neues Buch. Gaus hat sich mit ganz normalen Amerikanern unterhalten -- Verlierern und Gewinnern, Witzbolden und Trauergestalten, Sympathen und Unsympathen. Herausgekommen ist der authentischste Blick auf die Vereinigten Staaten seit Alistair Cookes "Letters to America".
"Auf der Suche nach Amerika" ist ein Buch für Leute, die sich im Supermarkt lieber an der Frisch-Theke denn am Gefrierfach bedienen. Statt längst erschienene Reportagen notdürftig zu bearbeiten und dann irgendwie zusammenzustoppeln, hat Gaus frische Eindrücke gesammelt und in charakteristisch bündiger Prosa zusammengefasst. Ein Lesevergnügen ohne Längen, immer meinungsstark, nie moralisierend. Wie ihre bisherigen Bücher und Kolumnen, nur noch prägnanter, noch tiefer, noch treffender und noch lebendiger.
Die Autorin bereist ein Land, dem sie sicher eine ähnliche Mischung aus Neugier und Misstrauen entgegen bringt wie viele ihrer Fans. Nur hat sie keine Lust, sich auf diesem Gefühl auszuruhen. Ihr aufgeklärter Geist treibt sie dazu verstehen zu wollen. Wie schwer ihr das manchmal fällt, gehört zu den amüsantesten Passagen ihres Buchs.
Überhaupt kann man "Auf der Suche nach Amerika" eher als Anleitung zum Reisen denn als Kompendium über die Befindlichkeiten einer Supermacht verstehen. Das liegt an der respektvollen Distanz, mit der Gaus ihren Gesprächspartnern entgegentritt. Die Konversationskunst, die sie hier (vielleicht unabsichtlich) vorführt, war für mich die eigentliche Offenbarung dieses Buches. Mit Fremden ins Gespräch kommen, darüber können wir Deutschen als schlaumeierischstes Volk der Welt mit Sicherheit noch einiges lernen.
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Ende einer Nacht Die letzten Stunden von Romy Schneider Olaf Kraemer Gebundene Ausgabe, September 2008 Verkaufsrang: 1229 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
ende eines lebens 5 von 5 Punkten Dieses Buch ist mit grosser Eloquenz und Respekt vor seinem Sujet geschrieben. Es hat mich am Ende zutiefst bewegt, wie so eine schöne und talentierte Frau keinen anderen Weg findet, als diesen in die Nacht und den Tod, den der Autor mit sehr einfühlsamer und sezierend klarer Sprache schildert. Bewegend - auch wenn es sich bei der Hauptperson nicht um Romy Schneider handeln würde.
Glaube ich nicht... 1 von 5 Punkten Mann hat Romy Schneider in Rollenklisches gepresst,Ehemänner haben sich an ihr gütlichgetan und ständig hetzte man sie durch Boulevardzeitungen.
Klar es kann nach ihrem Tode nicht aufhöhren,es werden Bildbände veröffentlicht mit alten und neuen Bildern,eine Frau wie Romy kann man nicht ruhen lassen, sie hat zuviel Talent,Schönheit und Liebe gehabt als das das Volk hinter den Zeitungen und hinter den Bildschirmen nicht etwas von Ihr abhaben wollte.
Man aktzeptiert die Bildbände,freut sich über neu aufgefundene Fotos auf denen Sie lachend abgebildet ist.
So ging es auch mir, einem Zeitzeugen der damals die Illustrierten zur Zeit ihres Lebens und Sterbens zu Gesicht bekam.
Dann laß ich in diesem Buch und langsam aber sicher war ich entsetzt was der Autor da in die letzten Stunden eines Menschen der von seinen Mitmenschen durch die Boulevardpresse praktisch mit zu Tode gehetzt wurde hineininterpretiert.
Im Stille einer rückschauenden Biograpie wird ihr Leben vor allen Dingen an ihrem Scheitern zitiert,wieder muß die Medienerfindung der unglücklichen Lieben zu Delon als Lebenshighlight herhalten, wieder wird sie Tabletten-und anderen Süchten bezichtigt.
Aber da Tode bekanntlich keine Stimme haben darf man dies schrieben,
wäre die Wahrheit das sie einzig und allein an dem tragischen Tod ihres Sohnes David zerbrochen ist und durch eine sich an ihrem Unglück schöpfende Medienindustrie in die Enge getrieben wurde.
Sicherlich war vieles im Argen,die Ehen,das heraufziehende Alter,aber durch den Tod von David hatte sie keine Kraft mehr dem entgegenzustehen.
Wie auch immer ich denke nicht das sie dieses Buch das mir vor allem auf Berichten alter Illustrierten aufgebaut scheint verdient hat.
Extrem gut 5 von 5 Punkten Ende einer Nacht ist ein biografischer Roman und ein gewagtes Experiment, weil seine Hauptfigur vielleicht DIE deutsche Ikone der Nachkriegszeit überhaupt ist, was einige Romy Fans vielleicht verschrecken wird, denn der Autor lässt doch tief in die menschlichen Abgründe und Versäumnisse blicken, die einen so talentierten wie suchtkranken Mensch bewegen, der sich nicht mehr aus den eigenen Verflechtungen lösen kann und lieber stirbt, als sich den eigenen Dämonen zu stellen und dass, ohne seine Hauptfigur je zu verraten.
Mit einfühlsamer, fast zärtlicher Nähe zu dieser Frau, die einem streckenweise fast schon unheimlich ist erzählt er, wie sich in den letzten Stunden dieser Nacht die Dinge des Lebens verdichten und man hat über weite Strecken das Gefühl mit Romy in einem Raum zu sein und ihrer einsamen Odysee durch das nächtliche Paris und das Meer ihrer Gedanken zu folgen, so dicht kommt er der emotionalen und psychologischen Seite seiner Figur. Ein wirklich ungewöhnliches und auf merkwürdige Weise mutiges Buch, das sich in der ersten Hälfte lose an an den Fakten orientiert, weil Romy überlegt ihre Autobiografie zu schreiben. Doch der Kampf mit dem Buch wird zu einem Kampf mit sich, den sie am Ende verliert, was aber wie eine Erlösung wirkt. Ende der Nacht ist also auch ein Buch über den Versuch durch das Schreiben das Leben zu gewinnen und wirkt wie einer der (guten) französischen Filme, in denen sie die Hauptrolle spielte.
Kann man nicht aus der Hand legen 5 von 5 Punkten Der Roman "Ende einer Nacht" zeichnet die letzten Stunden von Romy Schneider nach. Das Buch ist von Fakten inspiriert, aber letztendlich sind die Todesumstände von Romy Schneider unklar. In dem Roman geht es jedoch auch nicht um eine Klärung der äußeren Umstände, sondern einzig um die Gefühls- und Gedankenwelt wie sie sich im Inneren der berühmten Schauspielerin kurz vor ihrem Tod abgespielt haben könnte. Dabei werden zwar Stationen ihres Lebens angeschaut, aber die Reise geht eigentlich in die menschliche Zerrissenheit der zugleich zerbrechlichen wie starken Romy, der ehrgeizigen Schauspielerin, der trauernden Mutter, der Geliebten, der Liebenden, der braven Tochter, der emanzipierten Frau. Sehr intelligent wird dem Leser eine Persönlichkeit nahe gebracht, in der sich vermutlich jede Frau ein bißchen wieder finden kann und zugleich wird das Besondere, Einzigartige an ihr sehr klar. Das Ende dieser Nacht ist tröstlich und sogar wunderbar märchenhaft.
Brillant... 5 von 5 Punkten
Dieses Buch ist, ähnlich wie Martin Walsers Goetheroman, ein literarischer Versuch sich in eine deutsche Legende zu versetzen. In diesem Fall Romy Schneider. Doch statt einer rührenden Liebesgeschichte steht man hier als Leserin plötzlich vor den innersten und intimsten Gedanken einer Frau die meint, sie könnte in wenigen Stunden noch einmal aufwachen und neu anfangen. Natürlich weiß man um die Tragödie dieser Annahme. Dass es dem Autoren Olaf Kraemer trotzdem gelingt einen psychologischen Faden zu finden und zu spinnen der einen nicht nur fesselt, sondern geradzu magisch durch die Nacht in eine scheinbar fremde Welt und schießlich den Tod zieht - eine Welt die gleichzeitig so vertraut und menschlich ist, dass ich über den Tod Romy Schneiders am Ende des Buchs weinen musste, obwohl ich wusste was kam - macht Ende einer Nacht für mich zu einem der außergewöhnlichsten Bücher dieses Jahres. Allein schon für die Sterbeszene, in der sich Realität und heile Sissiwelt zu einem psychedelischen Trip vermengen, gebe ich fünf Sterne.
Einzige Einschränkung: Für mich hätte es noch hundert Seiten so weiter gehen können. |
Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede Haruki Murakami Gebundene Ausgabe, März 2008 Verkaufsrang: 6029 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Für Läufer und Leser: Murakamis persönlichstes Buch Zwei Leidenschaften bestimmen Haruki Murakamis Leben: Schreiben und Laufen. Eines verbindet beide Tätigkeiten - ihre Intensität. Für Haruki Murakami bedeutet das Laufen ein zweites Leben, in dem er sich Kraft, Inspiration, vor allem aber die Zähigkeit zum Schreiben holt. Der Einfall und Entschluss, Romanautor zu werden, kam ihm beim Sport. Das viele Sitzen am Schreibtisch gleicht er mit dem Laufen aus. Nach langsamen ersten Schritten hat er sich in den vergangenen dreißig Jahren professionalisiert: Längst sind zu den jährlichen Marathons auch Triathlonwettbewerbe und Ultralangläufe von 100 Kilometern hinzugekommen. Haruki Murakami erzählt eindringlich und komisch von seinen Frustrationen und vom Kampf gegen das stets lauernde Versagen und wie er es überwindet. Denn für ihn bleibt das Laufen ein großes, wortloses Glück. Für seinen Grabstein wünscht er sich die Inschrift: »Haruki Murakami 1949-20**, Schriftsteller (und Läufer) - Wenigstens ist er nie gegangen«. Haruki Murakami,1949 in Kyoto geboren, lebte über längere Zeit in den USA und in Europa und ist der gefeierte und mit höchsten japanischen Literaturpreisen ausgezeichnete Autor zahlreicher Romane und Erzählungen. 2006 wurde ihm der Franz-Kafka-Preis verliehen. Zuletzt erschienen bei DuMont die Romane »Afterdark« und »Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt« sowie die Erzählungsbände »Blinde Weide, Schlafende Frau«, »Wie ich eines schönen Morgens im April das 100%ige Mädchen sah« und »Der Elefant verschwindet«. Die Übersetzerin: Ursula Gräfe, geboren 1956, hat in Frankfurt a. M. Japanologie und Anglistik studiert. Aus dem Japanischen übersetzte sie u. a. den Nobelpreisträger Kenzaburo Oe, Yoko Ogawa, Hikaru Okuizumi und Haruki Murakami.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
"Der Mann ist kein Künstler" 5 von 5 Punkten Dieses Buch handelt von den Erlebnissen des Schriftstellers Murakami mit dem Laufen. Es ist weder eine Autobiografie, noch ein Sach-Buch über das Laufen; es versammelt tagebuchartige Gedanken, Erinnerungen und Beschreibungen rund um den Marathon- und Triathlon-Sport. Es ist schwierig einzuordnen, es ist unvollkommen, zwiespältig, und für mich äußerst spannend, weil mich interessiert, was im Schriftsteller Murakami vorgeht, wenn er nicht schreibt.
Dass er ein gewöhnliches, ja langweiliges Leben führt, hat Murakami in Interviews schon öfter erzählt. Nun lässt er zum ersten Mal etwas intimere und zugleich unspektakuläre Einblicke in dieses Leben zu.
Das Buch beschreibt Laufstationen in Japan, Griechenland (von Athen nach Marathon lief Murakami seinen ersten Marathon), in Cambridge und auf Hawaii. Es erzählt vom Alltag des Läufers und der engen Verbindung zwischen Laufen und Schreiben. Wahrscheinlich würde es den erfolgreichen Autor Murakami ohne sein Laufen nicht geben. Wer sich für diesen Zusammenhang, die Grundlage seines künstlerischen Schaffens, interessiert, erhält mit dem Buch viel Stoff für weitere, eigene Gedanken. Man darf sich auch nicht wundern, wenn man nach der Lektüre das eigene Schreiben an den Nagel hängt und zu laufen beginnt.
Es ist auf eine Art beruhigend, wie harmlos und wenig tiefsinnig der populäre Schriftsteller manchmal schreibt. Er läuft und denkt eben wie ein gewöhnlicher Mensch. Er trainiert, er schwitzt, er leidet an Knieproblemen, er denkt über die richtige Ausrüstung und seine Trainingszeiten nach und freut sich auf den New York City Marathon, als wäre es eine heilige Messe. Nur gelegentlich dünstet der Trainingsschweiß erhellende Gedanken aus. Zum Beispiel über die Notwendigkeit des Künstlers, sich zu entgiften. Denn "wie man es auch dreht und wendet: Eine gesunde Tätigkeit ist schreiben jedenfalls nicht." (S.96) Eben deshalb läuft und läuft und läuft Murakami. Mit der Zeit entfaltet das Buch eine ähnlich hypnotische Wirkung wie die besten seiner Romane und Erzählungen. Ein gewöhnliches, beinahe trostloses Leben beginnt zu funkeln wie ein nasses Blatt in der Abendsonne nach einem langen Regentag.
Murakami schreibt selbst, dass er sich erst während des Schreibens darüber klar wird, was er sagen will. Auch bei diesem Buch weiß er zu Beginn nicht, worum es ihm geht. Ich habe den Eindruck, er weiß es auch am Ende nicht. Wenn es nicht so abgegriffen klingen würde, könnte man sagen: Der Weg ist das Ziel. Für den Autor und den Leser gilt das gleichermaßen.
"Auch wenn man über mich sagt: "Der Mann ist kein Künstler", laufe ich weiter." (S.99)
Davon, von einem starken, trotzigen und unerschütterlichen Willen handelt dieses Buch.
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Dear Germany: Eine Amerikanerin in Deutschland Carol Kloeppel Broschiert, April 2008 Verkaufsrang: 7166 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Was muss eine Amerikanerin beim Bettenmachen in Deutschland beachten? Warum ziehen die Deutschen nicht nur mit Kind und Kegel um, sondern nehmen jedes Mal auch ihre komplette Küche mit? Und wie kommt man eigentlich am besten mit der scheinbar losen Auswahl an Brot, Wurst und Käse an den Verkaufstheken der Supermärkte zurecht? Als Carol Kloeppel 1992 für ihre große Liebe den Sprung über den großen Teich wagte und von Amerika nach Deutschland auswanderte, wusste sie nicht, was alles auf sie zukommen sollte. In diesem Buch erzählt sie von den merkwürdigen Eigenheiten ihres neuen Heimatlandes, aber auch von positiven Errungenschaften wie köstlichen Brötchen, geselligen Sonntagsspaziergängen und gemütlichen Weihnachtsmärkten. Inzwischen hat Carol Kloeppel ein zweites Zuhause in Deutschland gefunden und lebt mit ihrem Mann Peter und ihrer gemeinsamen Tochter Geena in Bonn.
Ehrlich, humorvoll und intelligent hält Carol Kloeppel uns Deutschen (aber auch den Amerikanern) einen Spiegel vor, in dem Überraschendes, Verbindendes und Gemeinsames beider Nationen zu sehen ist. Lustige Episoden, skurrile Anekdötchen aber auch viel Nachdenkliches ihrer bilateralen Alltagserfahrungen helfen die Augen zu öffnen und führen somit zu mehr gegenseitigem Verständnis. Deutsch-Amerikanische Verbindungen sind, wie die Autorin feststellt, eine gute Mischung. "Dear Germany" ist ein Buch, dass ich gestern Abend am Stück lesen musste - 250 fesselnde gut gefüllte Textseiten zum Lachen, Schmunzeln und Nachdenken - was vermag ein Buch mehr erreichen zu wollen? Einfach wunderbar! Georg B. Mrozek
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 28 Bewertungen)
Passend! 5 von 5 Punkten Ich fand das Buch sehr passend! Da ich das Leben in den USA kennengelernt habe, kann ich die Vergleiche zwischen den Deutschen und den Amerikanern sehr gut nachvollziehen. Ich musste oft schmunzeln, weil ich viele Beispiele, die die Autorin genannt hat, genau so erlebt habe. - Besonders das Kapitel, in dem es um die Daunendecken der Deutschen geht, musste ich besonders schmunzeln, da eine amerikanische Freundin von uns auf ihrer ersten Deutschlandreise auch sofort eine Daunendecke gekauft und in die USA mitgenommen hat. - Ich fand das Buch sehr gut! Besonders für Leute, die die USA kennen und die gleichen Erfahrungen gemacht haben.
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Autobiographie eines Yogi: Das Lebenszeugnis des großen indischen Meisters, der zum Mittler zwischen westlicher und östlicher Religiosität wurde Paramahansa Yogananda Taschenbuch, März 2001 Verkaufsrang: 5507 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)
Unbedingt lesen! 5 von 5 Punkten Für mich ist dieses Buch eine Offenbarung, ein großes Geschenk. In den vergangenen Monaten und Jahren bin ich selbst mit mystischen Erfahrungen beschenkt worden, für die der Verstand keine Antworten kennt und vor einigen Monaten begegnete ich meinem Guru. Eine Tatsache, die ich bis heute noch nicht wirklich glauben kann. In diesem Buch finde ich Selbsterlebtes wieder, erkenne meine Erfahrungen mit meinem Lehrer wieder und spürte so etwas wie "endlich, ich bin nicht alleine mit all diesen Wundern".
Ich glaube, dass es schwierig ist für Menschen, die noch sehr unbewußt, unwach sind, dieses Buch zu lesen und es an sich heran zu lassen. Vielleicht aber spüren sie an der ein oder anderen Stelle des Buches, dass da noch mehr ist als das was sie als Leben kennen und vielleicht nährt es ihre Sehnsucht nach mehr. Ich wünsche es ihnen. Für alle bereits wachen Menschen kann ich nur sagen: unbedingt lesen!
schönes Buch aber kein Spiritueller Weg für alle Wahrheitssucher.. 3 von 5 Punkten Diese Buch ist ein sehr hübsches Buch! Eine wahre Schatzkammer indischer Spiritualität und Religiösität! Aber für den Menschen des Abendlandes nicht wirklich als spirituelle Lektüre geeignet. Die Vorstellungen von Gott, Karma und Reinkarnation wirken sehr verträumt und erscheinen mir sehr realitätsfremd. Ich habe dieses Buch geliebt, weil es sehr schön geschrieben ist. So schön sich dieses Werk auch liest, in vielen Punkten kann ich meinem Vorredner Recht geben, der diesem Buch nur einen Stern gegeben hat.
Dennoch ist das Buch sehr empfehlenswert, für denjenigen, der Distanz zum Weltbild des Autoren waren kann. Wer sich ein Bild über das Weltbild der indischen Spiritualität machen möchte, Yoganandas Autobiographie kaufen! Und zwar sofort !!!
Unbedingt lesenswert! EIn echter Klassiker. 5 von 5 Punkten Habe das Buch von Paramahansa vor 32 und vor 2 Jahren nochmals gelesen. Ich finde es mindestens genausogut wie früher! Wen Esoterik nervt, weil sie zu einem Industrieprodukt verkommen ist, weil jeder channelt oder nur noch Licht isst, weil es vor selbsternannten Gurus wimmelt..... dem sei dieses Buch warm ans Herz gelegt. Echte Gurus sind bescheiden, demütig, heiter, ..irgendwie normal und doch höchst eigen-artig. Wenn es ein Buch gab, das mein Leben zutiefst beeinflusst hat, dann dieses! Mein Herz brannte beim lesen mancher Passagen ("brannte nicht unser Herz..?") Diese Autobiografie führte mich nach Indien und ich fand was ich suchte - in mir (den Guru in mir). Am meisten faszinierte mich "wie" Paramahansa Gott liebte! Es ist einfach ansteckend!! Kein Sektierertum! Kein neue Religion, nein wir lesen z.B. wie sein Meister "die Bibel" interpretiert. Sowas würde ich gern mal in der Kirche hören - ich würde wieder eintreten!
Ich war depressiv bevor ich das Buch las... danach nicht mehr. Es gab mir den Lebenssinn zurück. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen, sagte Jesus. Habe selten etwas "fruchtbareres" gelesen! Er hat gelebt was er lehrte... wer macht das schon?? Hier fällt es mir nicht nur leicht mich zu verneigen, es ist mir ein tiefes Bedürfnis dies zu tun.
Wunderschön ! 5 von 5 Punkten Dieses Buch hat in mein Leben eingeschlagen! Vorallem deswegen weil die Worte Yoganadas für mich nicht lernen sondern eher erinnern waren. Vieles war aber auch sehr neu und absolut bereichernd.
Dieses Werk beschreibt eine eigene Welt, eine tiefere Realität und andere Sicht der Realität. Einfach eine andere Stufe der Wahrnehmung.
Es läst einem heilige Bücher wie die Bibel z.b. wieder sehr lebendig werden.
Ehrlich, ich liebe dieses Buch!
Ein Buch, das jeder Yogi mal gelesen haben sollte 5 von 5 Punkten Die Autobiographie eines Yogi hat eine ganz eigene Kraft, der man sich nicht entziehen kann. Ich habe es schon ganz oft verschenkt.
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Das erste Mal und immer wieder: Autobiografische Schilderung einer Prostituierten Lisa Moos Broschiert, Januar 2007 Verkaufsrang: 2771 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ein Schicksal, das unter die Haut geht. In Das erste Mal und immer wieder erzählt Lisa Moos intim, offen und detailliert von ihren Erfahrungen als Prostituierte: von Leidenschaft, Hemmungslosigkeit, sexuellen Obsessionen und Schattenseiten des Gewerbes und warum sie die Hoffnung auf die große Liebe niemals aufgegeben hat.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Diese Autobiographie hat mich sehr beeindruckt 5 von 5 Punkten Ich weiß nicht ob man allgemein sagen kann ob das Buch gut ist, wenn es sich hier um ein ausführlich beschriebenes Schicksal handelt. Aber. Man fühlt mit der Protagonistin mit, soweit man das kann. Ich fand es jedenfalls von Lisa Moos sehr mutig darüber zu Schreiben. Man kann förmlich spüren wie Sie immer wieder versuchte "Klebriges, Anhaftendes" abzustreifen um einen Neuanfang zu wagen. Das Buch war im rekordverdächtigem Tempo gelesen. Ich kann nicht sagen, dass ich prüde wäre aber einiges (zB.Papierkorb, 20.-DM) schockierte mich schon auch sehr.
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Endstation Kabul. Als deutscher Soldat in Afghanistan - ein Insiderbericht Achim Wohlgethan Gebundene Ausgabe, 10. Januar 2008 Verkaufsrang: 3072 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der Top Secret-Stempel auf dem Cover von Achim Wohlgethans Insiderbericht Endstation Kabul über den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr verspricht sensationelle Enthüllungen. Zwar erweist sich das, was der ehemalige Stabsunteroffizier und sein Co-Autor, der Ex-Hauptmann und ehemalige Presseoffizier Dirk Schulze, in ihrem Buch dann tatsächlich berichten, als vielleicht doch nicht ganz so spektakulär, wie mancher gehofft (oder auch befürchtet) haben mag. Einige mehr oder weniger brisante und auch schockierende Details hat die Lektüre aber doch zu bieten. Damit sind nicht nur die schon öfter gehörten Klagen über eine teilweise äußerst mangelhafte Ausrüstung der Truppe gemeint -- oder darüber, dass in Kabul eintreffende Bundeswehrsoldaten zu Beginn der Mission noch mit zivilen Charterbussen zu ihrem Camp gefahren wurden, bis bei einem Selbstmordanschlag vier Insassen eines solchen Transports starben und weitere 29 verletzt wurden. Manche Passagen des Buches sind sogar von einer gewissen Komik: etwa die, in denen davon berichtet wird, wie sich die Truppe während Wohlgethans Dienstzeit in Afghanistan auf die Besuche von Politikern (die die Autoren auch als Gefechtsfeldtouristen bezeichnen) vorbereitete, oder jene, in denen uns die Inkompetenz mancher, sich bisweilen auch widersprechender Befehlshaber vor Augen geführt wird. Darüber mag man schmunzeln. Alles andere als zum Schmunzeln aber ist etwas anderes, das zwischen solchen, für einen Insiderbericht irgendwie ja erwartbaren Enthüllungen beinahe untergeht und das man nur deshalb nicht überliest, weil es auf das Grausamste in Erinnerung ruft, dass die Operation Enduring Freedom letztlich doch nichts anderes als ein Kriegseinsatz ist -- mit allen Konsequenzen! Dazu gehört der Umstand, dass die Regeln der Menschlichkeit ungeachtet etwaiger UN-Konventionen offenbar manchmal nur eingeschränkt gelten: Wenn wir Wohlgethans und Schulzes Schilderungen glauben dürfen, haben ISAF-Soldaten nämlich auch schon einmal Kinder zum Aufspüren von Minen missbraucht, indem sie Äpfel ins Feld warfen und ihre Reaktion abwarteten: Wenn die Kinder losliefen, ohne dass eine Mine explodierte, galt das Gelände als unvermint. Liefen sie nicht los, wurden Spezialkräfte zur Entschärfung gerufen. -- Andreas Vierecke, Literaturanzeiger.de
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 43 Bewertungen)
Aktuelles, ehrliches Zeitgeschehen 5 von 5 Punkten Produkt
Endstation Kabul Achim Wohlgethan
Sachbuch
Broschur 13,5 x 20,5 cm
Econ Verl.
301 S.
ISBN 978-3-430-200431
Preis 18,90 ¬
Produktbeschreibung
Das Cover mit dem Hauptdarsteller dieser Dokumentation im Vordergrund und dem Schauplatz der Ereignis im Hintergrund, sind gut gewählt. Qualitativ hochwertige Klappenbroschur in deren Innenseiten sich Karten von Afghanistan befinden.
Inhalt
Achim Wohlgethan wird nicht von heute auf morgen mit Afghanistan konfrontiert. Die Ereignisse am 11. September 2001 machten, wie vielen anderen Menschen auch, klar, dass etwas passieren wird, was wir nicht wollen. Achim Wohlgethan kommt nach Kabul und findet in diesem Moloch nicht nur schlimmes und unangenehmes. Während des Lesens taucht man ein, in die Mentalität der Soldaten, die von Nation zu Nation unterschiedlich ist. Man nimmt teil am Leben der Afghanen. Ganz wichtig aber, man wirft einen Blick hinter unsere Medien- und Politikberichte. Während wir hier oft denken, das es unseren Soldaten gut geht und alles dafür getan wird, dass das auch so bleibt, spielen sich vor Ort ganz andere Szenarien ab. Menschen, die widersinnige Befehle geben. Aktionen, die mehr als gefährlich sind und nicht notwendig wären, nicht nachvollziehbare Aktionen. Achim Wohlgethan nimmt den Leser mit auf seinen Einsatz in Kabul, aber auch auf dem harten Weg zurück in die Heimat. Offen, beeindruckend, herzlich, traurig, humorvoll. Die ganze Palette der Gefühle sind in spannenden 300 Seiten verpackt.
Umsetzung
Die Story wird konsequent aufgebaut. Sachlich und zeitlich stimmig. Die einfließenden Emotionen sind weder übertrieben, noch störend. Dank der Unterstützung des Co-Autoren Dirk Schulze ist ein hervorragendes Buch, zum immer noch aktuellen Zeitgeschehen, entstanden.
Schreib- und Sprachstil
Auch für Leser, die sich nicht an politische Themen heranwagen, ist dieses Buch gemacht. Im Text versucht Achim Wohlgethan die Fachbegriffe zu erklären. Daneben befindet sich am Ende des Buches noch ein ausführliches Glossar, das auch dem unwissenden Leser die fachspezifischen Ausdrücke näher bringt.
Analyse
Achim Wohlgethan zeigt mit diesem Buch, das wir in Deutschland ein sehr gutes Leben führen. Nicht umsonst heißt es oft, wir Jammern auf hohem Nieveau. Trotz Arbeitslosigkeit, Geringverdiener und steigender Kosten haben wir einen Standard, von dem jeder Afghane nur Träumen kann. Weiter erfährt man, dass auch ein Soldat mit seiner Gefühlsbandbreite aneinander gerät, mehr als einmal an seine Grenzen gerät und nicht von heute auf morgen aus einem Krisengebiet zurückkehren kann und ein normales Leben führen.
Fazit
Ein beeindruckendes Buch, dass durch seine Offenheit besticht. Ich wünschte, wir würden von unseren Medien und Politikvertretern ehrlicher aufgeklärt. Meine Hochachtung gilt Herrn Wohlgethan und allen seinen Kameraden, die für den Frieden in die Hölle gehen.
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Nummer eins Oliver Kahn Taschenbuch, April 2006 Verkaufsrang: 7626 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wenn der Mann einen Fehlgriff tut, hagelt es am nächsten Tag Schlagzeilen. Wie hält einer so eine übermenschliche Nervenbelastung aus? Wie wurde Oliver Kahn zur Nummer eins -- und wie blieb er es so lange Zeit? Fragen, mit denen man neugierig zu diesem Buch greift, in dem der Bayern-Star über vieles Auskunft gibt, was ihn als Mensch und Fußballer bewegt. Skandalträchtig wie andere Promi-Bücher ist dieses jedenfalls nicht: Kein Herziehen über Kollegen, keine intimen Geständnisse. Das Kapitel über sein Privatleben ist überhaupt das kürzeste und endet mit dem weisen Fazit, dass es "eine große Herausforderung bleiben wird". Eine Herausforderung ist auch das Leben als Star. Kahn weiß, dass er der Medienmaschine Ruhm und Geld verdankt. Gleichzeitig nimmt er sich die Freiheit zu kritischen Gedanken. Er hat es am eigenen Leib erfahren: wie einen die Medien zum Helden hochschreiben, nur um einen beim nächsten Fehler umso genüsslicher niederzumachen. Die eine Frage bleibt allerdings unbeantwortet: warum er den Vorabdruck seines Buches ausgerechnet jener Boulevardzeitung anvertraut, die seine privaten Probleme auf der ersten Seite so schadenfroh ausgeschlachtet hat. Die Kapitel sind knackig kurz, man könnte das ganze Buch locker während eines Fußballspiels lesen. Es ist ja auch keine Autobiografie, sondern einfach eine Ansammlung von Gedanken, die sich ein Erfolgreicher über Beruf, Karriere und sein öffentliches Image macht. Die Kapitel heißen zum Beispiel "Willenskraft", "Druck", "Erfolg", "Einsamkeit" oder "Geld". Mit erstaunlicher Klarheit analysiert Oliver Kahn das System Kahn und wie es funktioniert. Warum etwa ein bestimmtes Maß an Besessenheit nötig ist, um wirklich gut zu werden. Welche mentalen Techniken er in entscheidenden Situationen anwendet. Und wenn er an die kommenden Jahre denkt, weiß er: "Mein Problem werden nicht meine Knie sein, sondern mein Kopf". Sich immer wieder anstacheln und motivieren, hungrig bleiben, obwohl man schon alles erreicht hat. Aber ein großes Ziel bleibt ja noch: 2006 Weltmeister werden im eigenen Land. Genau das will er, daran lässt Kahn keinen Zweifel. Und nicht nur er würde sich darüber freuen. --Christian Stahl
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)
Absolut lesenswert! 5 von 5 Punkten Ich habe eigentlich eher wenig mit Fußball am Hut. Dennoch interessierte mich der Mensch Oliver Kahn. Also habe ich mir diese Autobiografie gekauft - und ich wurde absolut nicht enttäuscht! Dieses Buch erlaubt einen Blick hinter die Kulissen auf den Menschen Oliver Kahn, seine Einstellung und seine Denkweise. Dabei erklären sich viele vermeintlich fragwürdige Aktionen.
Durch die Aufteilung in kleine Kapitel ist es leicht zu lesen und sehr kurzweilig. Als ich am Ende anglangt war, war ich richtig enttäuscht, dass ich nicht weiterlesen durfte!
Fazit: Auch für gelegentliche Fußballzuschauer absolut interessant, da der Fußball selbst eher im Hintergrund steht und sich das Buch mehr dem Menschen Oliver Kahn annimmt.
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Russendisko Wladimir Kaminer Taschenbuch, Juli 2002 Verkaufsrang: 3881 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Als sich im Sommer 1990 die Ära Gorbatschow ihrem Ende zuneigt, Putin noch lange nicht Präsident, sondern KGB-Schlapphut ist und Helmut Kohl nach dem Mantel der Geschichte langt, beschließt der 23-jährige Moskauer Wladimir Kaminer, sein Leben zu ändern. "Go west", lautet die Parole -- doch warum in die Ferne schweifen, wenn das Ticket nach Ost-Berlin schlappe 96 Rubel kostet und man kein Visum benötigt? So schlüpft Kaminer in den himmelblauen Sonntagsanzug und setzt sich mit seinem Freund Mischa, einer Stange russischer Zigaretten sowie einer Flasche Wodka der Marke "Lebewohl" in den Zug. Do swidanija! Nur 48 Stunden später treffen die beiden mit Brummschädel in Berlin-Lichtenberg ein: "Die ersten Berliner, die wir kennen lernten, waren Zigeuner und Vietnamesen. Wir wurden schnell Freunde." Die Tage im Plattenbau-Ausländerheim von Marzahn sind längst vorbei. Heute gehört der DJ, Autor und Theatermann Wladimir Kaminer zu den Szene-Stars des neuen Multi-Kulti-Berlin: Die "Berliner Seiten" der FAZ drucken seine Texte ebenso gern wie die untergangsbedrohte taz, beim SFB moderiert er eine eigene Sendung (Wladimirs Welt). Im Kaffee Burger, das sich nach der Übernahme durch den Prenzlauer-Berg-Poeten Bert Papenfuß zur kuschligen Party-Location wandelte, zelebriert Kaminer einmal im Monat seine berüchtigte "Russendisko" -- Völkerverständigung und proletarischer Internationalismus, einst von Wladimir Iljitsch Lenin gepredigt, werden auf der engen Tanzfläche geübt, dazu wirft ein Videobeamer alte sowjetische Zeichentrick- und Kriegsfilme an die Blümchentapete. Russendisko hat Kaminer auch seine erste Buchveröffentlichung genannt: 50 Erzählungen aus einem Berliner Alltag, den die üblichen Verdächtigen aus der "Paris Bar" nur vom Hörensagen kennen. Wer hier überleben will, muss wandlungsfähig sein: Die Türken im Imbiss nebenan erweisen sich als Bulgaren, den biederen Beamten vom Arbeitsamt trifft man abends in der Schwulenbar -- und selbst die vietnamesischen Zigarettenhändler sind nicht viel mehr als ein medial erzeugtes Klischee: Sie kommen mehrheitlich aus der inneren Mongolei. Kaminers Helden haben alle Hände voll zu tun, sich zwischen den Fallstricken des Asylrechts, Liebeshändeln und obskuren Jobs durch den Großstadtdschungel zu hangeln. Da ist der Slawistikstudent Sascha, der als Tellerwäscher im australischen Krokodilsteakhaus jobbt; da ist der "Radiodoktor" aus der Ukraine, der den Berliner Russen erklärt, was man gegen Pickel tun kann: "Die sagen Clerasil, aber ich kann mich noch gut erinnern, Benzin tut es auch." Die Damen vom russischen Telefonsex ("Mach deine Hose auf, wir nostalgieren zusammen!") dürfen ebensowenig fehlen wie der namenlose Asylbewerber, der sich, von der Polizei verfolgt, beim rettenden Sprung aus dem Fenster an einem REP-Plakat ("Mut zur Wahl -- wähle national!") abseilt. Wer Kaminer bei all dem für einen plumpen Possenreißer und Zyniker hält, hat nichts begriffen. Der Mann kann nicht nur genau beobachten -- er liebt sie, seine skurrilen Großstadtindianer, die wohl vom Leben gebeutelt, aber nie ohne Hoffnung sind. Und, mal ehrlich: Wer, wie Kaminer, nicht nur deutsch schreibt, sondern unsere komplizierte Sprache mit der sowjetischen Fibel Deutsches Deutsch zum Selberlernen gepaukt hat -- der kann kein schlechter Schriftsteller, ach was: Der kann kein schlechter Mensch sein. Also: Kaufen Sie Kaminer! Und tun Sie, was ein russischer Berlin-Reiseführer seinen Lesern als ultimativen Kick empfiehlt: "Hissen Sie Ihre ganz persönliche Flagge auf dem neuen Reichstag -- Berlin erleben und erobern!" --Niklas Feldtkamp
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 101 Bewertungen)
Kein Problem, gute Unterhaltung 4 von 5 Punkten Wer die Rezensionen hier querliest, wird feststellen: ein sehr gemischtes Urteil, von einem bis fünf Sternen ist alles dabei, und das Spektrum reicht vom "großen Wurf" bis zum "Akt der Banalität". Also, wer wird Kaminer mögen?
Hier gibt es nette Unterhaltung, Kurzgeschichten, die teilweise sehr lustig und vor allem trocken erzählt sind. Ja, zugegeben - es hat nicht den großen Tiefgang, wie hier teils zu recht konstatiert wird. Aber will Kaminer den erreichen, oder soll hier einfach aus dem Leben erzählt und selbiges mit einem Augenzwinkern kommentiert werden? Ich entscheide mich für letzteres und mag das Buch ganz ohne schlechtes Gewissen, nichts Anspruchvolleres zu lesen.
Eine sehr gute Bett- oder Reiselektüre - wenn man mit Kaminers Humor etwas anzufangen weiß. Ein kleiner Tipp obendrein: Wer Zugriff auf eine Lesung hat, könnte sich diese zunächst zu Gemüte führen. Die Geschichten gewinnen eindeutig, wenn beim Lesen Kaminers Stimme und Akzent im Hinterkopf Regie führen.
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EigenSinnige Frauen: Zehn Porträts Dieter Wunderlich Taschenbuch, September 2003 Verkaufsrang: 4272 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Johanna von Orléans und Madame Pompadour, Coco Chanel, Frida Kahlo und Simone de Beauvoir einen großen Bogen spannt Dieter Wunderlich in seinen zehn Porträts. Er erzählt von Frauen aus verschiedenen Epochen und Lebensbereichen, die nicht bereit waren, sich den gesellschaftlichen Erwartungen widerstandslos zu unterwerfen, sondern ihre ganz persönlichen Ziele verfolgten und dabei gegen heftige Widerstände kämpften.
»Was diese Frauen gemeinsam hatten, waren ihr Eigensinn und ihr Streben, Ideen und Lebensentwürfe auch gegen Konventionen zu verwirklichen. Daß der Autor nebenbei und auf leichte, aber nicht leichtfertige Art Geschichtsunterricht erteilt, ist ein weiterer Vorzug des Buchs.« Berliner Morgenpost
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Gute Kombination: Unterhaltung & Faktentreue 5 von 5 Punkten Dieter Wunderlich zeichnet in „EigenSinnge Frauen" das Portrait von zehn großen weiblichen Persönlichkeiten. Jeweils rund 20 Seiten inkl. einem Bild umfassen die Skizzen zu Johanna von Orléans, Maria Ward, Maria Sibylla Merian, Madame de Pompadour, Rahel Varnhagen, Marie Curie, Coco Chanel, Frida Kahlo, Simone de Beauvoir und Ulrike Meinhof. All diese Frauen haben eines gemeinsam: Sie widersprachen den gesellschaftlichen Erwartungen ihrer Zeit, um ihren eigenen Lebensentwurf zu verwirklichen. Dieses Buch ist fundiert recherchiert und um Faktentreue bemüht, aber trotzdem für jeden am Thema Interessierten geeignet, denn man muss nicht Geschichte studiert haben, um den Porträts folgen oder die Handlung einordnen zu können. Daher ist „EigenSinnige Frauen" eine wunderbare Einstiegshilfe: Hier findet man einen griffigen Überblick, der unterhaltsam und spannend zu lesen ist - und so zu mehr inspiriert.
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Meines Vaters Land: Geschichte einer deutschen Familie Wibke Bruhns Broschiert, Oktober 2007 Verkaufsrang: 9694 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Als der Vater starb, war sie sechs. Wibke Bruhns, Jahrgang 1938, sagt von ihm und ihrer großen Familie: "Ich weiß, wer die Leute sind. Aber ich kenne sie nicht." Ihr Buch dokumentiert den Versuch einer Annäherung an jene, die ihr am nächsten waren. Dabei kann sie sich auf reichhaltiges Quellenmaterial in Form von Tagebüchern, Briefen und Haushaltskladden stützen, denn beide Eltern entstammen traditionsbewussten Bürgerhäusern: Hans Georg -- HG genannt -- dem Halberstädter Handelshaus Klamroth, Else einem "Haus voller Herzlichkeit" in Wismar. Beide sind 1898 geboren und indem Bruhns ihre Geschichte(n) erzählt, blättert sie ein halbes Jahrhundert deutscher Geschichte auf. Ihres Vaters Land erweist sich als eine untergegangene Welt, materiell wie mental, und die Rekonstruktion als ein "Puzzle-Spiel", das die Autorin und uns in ein Wechselbad der Gefühle stürzt: HG freut sich 1917 "kolossal, noch so viel Krieg mitmachen zu dürfen". HG gewinnt mit einem brillanten Auftritt Elses Familie für sich. Else leidet unter den zahlreichen Affären ihres Mannes. Else empört sich über die Reichskristallnacht, weil sie um Deutschlands Image fürchtet. Bruhns macht kein Hehl aus ihrem Befremden ("Der spinnt." -- "Was geht bloß vor in diesen Männern?"), gleichzeitig hinterfragt sie schnelle Urteile: "Vorsicht! Was würde ich denn tun?" Das wirkt manchmal etwas pädagogisch, meistens aber sehr glaubhaft, auch dank des behutsam zupackenden Tons, in dem hier altdeutsche Bürgerherrlichkeit -- die Buddenbrooks lassen grüßen -- kommentiert wird. Im Zweiten Weltkrieg kämpft HG in Russland, ist dann Abwehr-Offizier in Berlin und wird in das Hitler-Attentat vom 20. Juli verwickelt. Der Erbsenzähler und Schürzenjäger als heroischer Tyrannenmörder? "Da ist viel Platz in so einer Psyche", staunt die Tochter Jahrzehnte danach. Ganz erschlossen hat sich ihr das Vater-Land nicht, dennoch endet sie versöhnlich: "Ich habe von dir gelernt, wovor ich mich zu hüten habe... Ich danke dir." Und wie viel Platz ist in so einem Buch! Bruhns gelingt eine ergreifende Geschichtsstunde aus persönlicher Betroffenheit, ohne die abgeklärte Attitüde des Berufshistorikers. Mit romanhafter Wucht beschwört sie Die Welt von gestern noch einmal herauf. --Patrick Fischer
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 30 Bewertungen)
Beeindruckendes Hörbuch 5 von 5 Punkten Wibke Bruhns war gerade mal sechs Jahre alt, als ihr Vater, der Abwehroffizier Hans Georg Klamroth, am 26. August 1944 wegen Hoch - und Volksverrats hingerichtet wurde. Als Israelkorrespondentin hört und sieht sie 35 Jahre später ihren Vater in Originalfilmausschnitten seiner Hauptverhandlung vor dem Volksgerichtshof. Das setzt einen Überlegungsprozeß über ihren so nahen wie fremden Vater in Gang, den sie kaum kannte. Die Suche nach seiner Geschichte führt zurück in die Vergangenheit der Halberstädter Kaufmannsfamilie Klamroth. An Hand zahlloser Briefe, Fotografien, Tagebücher und Haushaltskladden erzählt Wibke Bruhns eine an die Lübecker Buddenbrooks erinnernde Familiensaga, die vom Kaiserreich durch die Weimarer Republik und zwei Weltkriege bis zum Ende der Diktatur des Dritten Reiches führt.
Das 360 seitige Buch ist 2004 auch als beeindruckendes ca. 6 stündiges Hörbuch (6 CDs) erschienen. Die Autorin liest es mit der klaren Stimme von Deutschlands erster ,Heute` - Nachrichtensprecherin und trotz aller persönlicher Betroffenheit mit professioneller Distanz. Bemerkenswert ist ihre Härte gegen ihre Familie und damit letztlich auch gegen sich selbst, wenn sie ihrer Mutter Else eine unkritische Gefolgschaft Hitlers vorwirft oder schonungslos die ehelichen Verfehlungen Hans Georgs (genannt ,HG`) aufdeckt. Trotzdem merkt man doch des öfteren, wie schwer ihr der Vortrag gerade so einschneidender Sequenzen wie der Schilderung schauriger Details der Hinrichtung ihres Vaters gefallen sein muß. Auch wenn Bruhns so manche Verirrung ihrer Eltern anprangert, fragt sie sich immer wieder selbstkritisch, wie sie selbst in der einen oder anderen schwierigen Situation reagiert hätte.
Auch wenn letzte Zweifel bleiben am Wert einer Darstellung , die so manche weißen Stellen im Leben ihres Vaters aufgrund der lückenhaften Quellenlage nur durch einfühlsame und logische Mutmaßungen der Autorin geschlossen hat, sind Buch und Hörbuch bemerkenswert. Da viele Menschen von den Zeiten in Deutschland vor ihrer Geburt nur vage Vorstellungen haben, ist es zu begrüßen, wenn die tatsächlichen Verhältnisse zwischen 1900 und 1945 nicht abstrakt, sondern an Hand einer konkreten Familiengeschichte anschaulich und erfaßbar gemacht werden. Sehr instruktiv hat Bruhns historische Hintergründe (wie die Situation der Ukraine nach dem Separatfrieden mit Deutschland, die Rolle Ludendorffs bei der sog. Dolchstoßlegende) aufgearbeitet. Nahezu jeder Deutscher hat vom Versailler Friedensdiktat gehört. Doch wer hat tatsächlich einmal die 440 Artikel (davon allein 231 zur Kriegsschuld) dieses Pamphlets gelesen, in dem beispielsweise exakt aufgelistet ist, wieviele Junghengste Deutschland jährlich den siegreichen Nachbarn Frankreich und Belgien im Rahmen seiner Reparationsverpflichtungen auszuliefern hat. Bei Bruhns lernt er es.
Fazit: Lehrreiches und unterhaltsames Hörbuch. Absolut empfehlenswert.
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Der Gefangene John Grisham Broschiert, Februar 2008 Verkaufsrang: 2036 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Halt! Bevor Sie Ihren neuen Grisham bestellen, haben wir eine wichtige Nachricht für Sie: Das ist kein Grisham, wie Sie ihn kennen! Denn Der Gefangene ist das erste Sachbuch des Bestsellerautors. Doch das ist natürlich kein Grund, dieses Buch nicht zu kaufen -- ganz im Gegenteil! Mehr als 20 Jahre liegt der bestialische Mord an einer jungen Frau zurück. Tatort ist eine Kleinstadt im beschaulichen Oklahoma, wo Recht und Ordnung noch etwas gelten. Im Zentrum der Ermittlungen findet sich ein junger Mann wieder, der einst die Hoffnung des örtlichen Baseballteams gewesen ist. Psychische Probleme und seine Alkoholsucht verhindern allerdings, dass Ron Williamson zum Stolz der Kleinstadt wird. In einer haarsträubenden Herleitung und durch unglaubliche Versäumnisse von Ermittlern, Staatsanwälten und Richtern wird Ron des Mordes "überführt". Zusammen mit einem alten Freund wird er zum Tode verurteilt und sitzt zuletzt in der "Death Row", der Todeszelle. Mit viel Glück gelingt eine Wiederaufnahme des Verfahrens. Und der -- neu eingeführte -- DNA-Test beweist: Ron und sein "Komplize" sind unschuldig! Mit Ron Williamson stellt Grisham einen Menschen in den Mittelpunkt, der wie er in einer Kleinstadt aufgewachsen ist und Baseballstar werden wollte. Das hatte Grisham fasziniert, als er zum ersten Mal von dem Fall hörte. Er, selbst Anwalt, hat sich einen Fall vorgenommen, der die Schwächen des amerikanischen Justizsystems zeigt. Schwächen, die tödliche Folgen haben können für unschuldig Verdächtigte .... Der Gefangene berichtet von ohnmächtigen Einwohnern einer Kleinstadt, die mit einem brutalen Mord klarkommen müssen. Das Buch porträtiert sowohl die Angehörigen des Opfers, die die Schwere des Verbrechens fast erdrückt, als auch die der "Täter", die mit der vermeintlichen Schuld kaum leben können. Es stellt zynische Polizisten vor, die einen "Fahndungserfolg" erzwingen wollen. Es erzählt von Richtern, die Unschuldige zu "Tätern" machen. John Grishams Buch beweist, dass die Wirklichkeit bisweilen schlimmer sein kann als die Fantasie. Der Gefangene ist ein beklemmendes Buch. Es ist spannend zu lesen und öffnet einem die Augen. Ob das Buch in Amerika selbst etwas bewegen kann, bleibt abzuwarten. Der Leitende Richter, der für die Verurteilung von Ron Williamson verantwortlich ist, ist jedenfalls noch im Amt. --Mathias Voigt, Literaturtest
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 84 Bewertungen)
Hervorragend recherchierte Dokumentation - brillant geschrieben! 5 von 5 Punkten Die Geschichte ist sehr emotional, mitreißend und fesselnd weil wahr und meiner Meinung nach deshalb auch sehr spannend, auch wenn man den Ausgang des Buches schon kennt und der Schreibstil nicht auf Spannung ausgelegt ist. Die Erzählung ist als Historie eines Kriminalfalles angelegt und weniger als ein Thriller. Aber trotzdem kann ich das Buch jedem mitfühlendem, menschlich und politisch interessiertem Leser nur wärmstens empfehlen.
In der englischen Ausgabe befinden sich im Mittelteil Bilder von vielen Beteiligten (u. a. Ronnie Williamson, seine Schwestern Annette und Renee und ihren Eltern, Dennis Fritz, U.S. District Court Judge Frank H. Seay, Barry Scheck, Mark Barrett, Greg Wilhoit, Tommy Ward und Karl Fontenot und Debbie Carter und Denice Haraway), was geholfen hat, sich besser in die Personen hineinzuversetzen und mit ihnen mitzufühlen. Falls die Fotos in der deutschen Ausgabe nicht vorhanden sind, kann man sicher einige Bilder über das Internet finden.
Da alle Ereignisse noch nicht allzu lange zurück liegen und sich für einige Personen (Ward und Fontenot) noch dramatisch bis in die heute Zeit fortsetzen, hat das Buch an Brisanz und Aktualität nichts eingebüßt.
Es ist ein Buch, welches einen tiefen Einblick in das bewegende Leben eines zu unrecht verurteilten Menschen gibt, der vom Schicksal mehrfach hart getroffen wurde - der zerplatzte Traum einer Baseballkarriere, Alkoholismus, Drogen, Frauen, Schizophrenie und schließlich die Verurteilung zur Todesstrafe. Es ist ein erschütternder Tatsachenbericht einer menschlichen Tragödie aus vielen stichhaltigen Puzzelteilen zusammengesetzt - keine Seite zu langatmig und keine Information zu viel. Bis dieses Buch von John Grisham geschrieben wurde, wurden über das Innocence Project 180 Gefangene in den USA durch DNA-Tests entlastet und frei gesprochen.
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Streiflichter aus Amerika: Die USA für Anfänger und Fortgeschrittene Bill Bryson Taschenbuch, Februar 2002 Verkaufsrang: 5077 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Bill Bryson legt in dem vorliegenden Buch eine Sammlung von Kolumnen zu den Vereinigten Staaten vor, die er für die Mail on Sunday geschrieben hat. Wie bereits in seinem Buch Reif für die Insel. England für Anfänger und Fortgeschrittene beschreibt Bryson auf humorvolle Art und Weise seinen Alltag in den USA, der von allerlei kuriosen und skurillen Vorkomnissen gekennzeichnet ist. Selbst Amerikaner hat Bryson nach fast 20-jährigem Aufenthalt in Großbritannien beschlossen, samt Familie in die Vereinigten Staaten zurückzukehren. Dort angekommen, muss er feststellen, dass sich während seiner Abwesenheit einiges verändert hat und er oft in den alltäglichen und banalsten Situationen mit ungewöhnlichen Reaktionen seiner Landsleute rechnen muss. Den Blick geschärft nimmt er sich in seinen Kolumnen so ungewöhnlichen amerikanischen Eigenschaften wie z.B. Käse aus Sprühdosen in "Im Junkfood Paradies" oder eigenartige Feiertage in "Hail to the Chief -- Es lebe der Boss" vor. Aber auch vor seiner eigenen Familie macht er nicht halt. Oft wird seine englische Frau Zielscheibe seines erfrischenden Humors. Ironisch und sarkastisch beschreibt er das Land der unbegrenzten Möglichkeiten und seine Einwohner. Bill Bryson ist den Lesern im deutschsprachigen Raum kein Unbekannter mehr, davon zeugt seine immer größer werdende Fan-Gemeinde. Obwohl hervorragend übersetzt, kann man die stilistischen und sprachlichen Feinheiten natürlich am besten im amerikanisch-englischen Originaltext I'm a Stranger Here Myself: Notes on Returning to America After Twenty Years Away nachempfinden. Die einzelnen Kolumnen in Streiflichter aus Amerika eignen sich hervorragend als Lektüre für zwischendurch, zur Aufheiterung des Alltags -- Sie werden sich ein Schmunzeln nicht verkneifen können. --Martina Frühwald
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 74 Bewertungen)
Streiflichter aus Amerika 5 von 5 Punkten Ich kann die -meist guten- Rezensionen voll und ganz bestätigen: Als Amerika- Neuling bekommt man von B. Bryson auf amüsanteste Weise einen kleinen Einblick in das amerik. Leben. Ob man damit Klischees bedient oder nicht, bleibt dahingestellt, es sind ja nur "Streiflichter" und keine wissenschaftlichen Gesellschaftsanalysen.
Ein sehr kurzweiliges Buch!
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Wir vom Jahrgang 1938: Kindheit und Jugend Uta Brunnhuber Gebundene Ausgabe, Dezember 2005 Verkaufsrang: 4179 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Jahrgang 1938 - das war eine Kindheit in Krieg und Nachkriegszeit und eine Jugend im aufkeimenden Wirtschaftswunder. Unsere Kinderjahre waren geprägt von Sirenengeheul, Flucht und Vertreibung, Hunger und Kälte, Trümmern und Todesmeldungen, aber auch von Solidarität und dem Willen, diese Zeit zu überstehen. Als Jugendliche erlebten wir die Besatzungszeit, die Demokratisierung unseres Landes und die Währungsreform. Wir hatten berufliche Perspektiven, interessierten uns für Mode und Musik und besuchten mit Begeisterung Kinos und Tanzschulen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Kindheit während des Krieges 4 von 5 Punkten Ihr persönliches Schicksal als Heimatvertriebene prägte die Autorin. Den harten Jahren nach dem Verlust der Heimat und des Vaters folgte die Kraft des Aufschwungs, die diese Generation stark und erfolgreich werden ließ. Die vielen Fotos - teils private Dokumente - machen den Band außerordentlich lebendig und lassen ein sehr gutes Zeitbild entstehen, das sicherlich nicht nur für Anghörige dieses Jahrgangs interessant ist. |
Licht, Schatten und Bewegung: Mein Leben und meine Filme Volker Schlöndorff Gebundene Ausgabe, August 2008 Verkaufsrang: 12743 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eine Jugend in Hessen, ein Leben in vielen Sprachen und Ländern: Seit vier Jahrzehnten gehört Volker Schlöndorff zu den wenigen deutschen Filmemachern, die Weltgeltung haben. In dieser Autobiographie erzählt er anschaulich von seiner Kindheit im Nachkriegsdeutschland; von seinem politischen Engagement um 1968; von der Entstehung seiner "Blechtrommel", für die er den ersten deutschen Nachkriegs-Oscar erhielt; von seinem Leben in Deutschland, Frankreich, Italien und Amerika; von Regisseuren wie Jean-Pierre Melville und Rainer Werner Fassbinder; und von Schauspielern wie Alain Delon und Jeanne Moreau.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Großartig 5 von 5 Punkten Während der letzten Woche begannen meine Morgen mit der Lektüre dieses spannenden, ehrlichen und großartigen Buches von Volker Schlöndorff. Ein Leben voller Begegnungen mit prominenten Zeitgenossen, viel Film-Hintergrundwissen und sehr persönlichen Lebenserfahrungen. Meine Kinderzeit wurde wieder lebendig. Die jungen GIs, die uns Kaugummi spendierten und so gut nach Palmolive-Seife rochen. Die Enge der fünfziger Jahre, die Ruinen in meiner Heimatstadt Mainz,die Sonntagsausflüge in den Taunus und den Rheingau, die Nähe zu Frankreich und die ersten umwerfenden Begegnungen mit Paris. Der Stil des Buches: Unmittelbar, weltmännisch, elegant geschrieben; und manchmal ist der Autor auch sehr schonungslos mit sich selbst, wenn er z.B. seine Midlife-Crisis beschreibt. Und natürlich bekomme ich als Fan des Regisseurs Schlöndorff viel erzählt, was hinter den Kulissen geschah. Nach der Lektüre: Bitte noch viele, viele Filme von Volker Schlöndorff.
Spitzenbuch über das Filmemachen und den deutschen Film 5 von 5 Punkten Die Autobiographie von Völker Schlöndorff habe ich in wenigen Tagen verschlungen. Aus den Schilderungen zu der Enstehung unzähliger Spielfilme kann jeder Jung-Regisseur unendlich viel lernen und eigene Fehler vermeiden und Anregungen finden. Das Buch ist immer spannend weil man immer wieder Neues und Interessantes zu der damaligen Zeit und ihren Filmen und Personen erfährt. Schmunzeln musste ich über den Ausgang des Päpstinnen-Projekts, an dem Fernzubleiben im Nachhinein angesichts der modernen Wortmann-Eichinger-Event-Proft-Movie-Seichtigkeit wohl das Einzig Richtige war. |
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