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Allein unter 1,3 Milliarden. Eine chinesische Reise von Shanghai bis Kathmandu Christian Y. Schmidt Gebundene Ausgabe, 1. August 2008 Verkaufsrang: 12771 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Um China und die Chinesen zu verstehen, begibt sich Christian Y. Schmidt auf eine ungewöhnliche Reise. Er folgt der Nationalstraße 318, auch «Windknochen Chinas» genannt, die das Riesenreich auf einer Länge von 5386 Kilometern vom Gelben Meer im Osten bis zu den westlichen Rändern des Himalaya durchquert. Es ist eine Zeitreise vom glitzernden 21. Jahrhundert Shanghais bis nach Tibet, wo Yak züchtende Nomaden und Bauern noch immer halb im Mittelalter leben. Eine Topsehenswürdigkeit reiht sich hier an die andere: die malerische Wasserstadt Xitang, der gewaltigste Staudamm aller Zeiten, die mit 30 Millionen Einwohnern weltgrößte Stadt Chongqing, zahllose Tempel, Klöster und heilige Berge, Punkschuppen und Discos, das Woleng-Panda- Reservat und ganz zuletzt der Mount Everest. Christian Y. Schmidt war drei Monate unterwegs und hat Massagen chinesischer Ringerinnen, Reifenpannen und Erdrutsche überlebt, mit Kakerlaken Freundschaft geschlossen, Chinesinnen beim Shopping begleitet und sich mit Soldaten Tortenschlachten geliefert. Ob er dabei das Wesen der Chinesen ergründet hat, kann man in seinem spektakulären, witzig und pointiert erzählten Reisebericht erfahren.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
absolut lesenswert!! 5 von 5 Punkten Christian Y. Schmidt begibt sich auf eine Reise quer durch China. Sein Ziel ist es Chinese zu werden. Vorraussetzung dazu ist es sein Volk ganz genau zu kennen. Er fährt ganz alleine und mischt sich unter das chinesische Volk. Von Shanghai geht es bis nach Kathmandu in Nepal auf der Nationalstraße 318. Er findet sich immer wieder in skurrilen, sonderbaren Situationen wieder und versteht es, diese auf witzige und charmante Art zu beschreiben. Aufgrund der Sprachbarriere kommt es oft zu Komplikationen und Missverständnissen, die er aber durch seine entspannte und offene Art mit Bravour meistert.
Durch dieses Buch wird den deutschen die chinesische Kultur und Lebensweise ein ganzes Stück nähergebracht - es ist zwar oft anstrengend und teilweise stressig für uns Europäer sich im Land zurecht zu finden aber trotz allem sind die Chinesen ein außerordentlich interessantes und liebenswertes Volk, von dem man sich auch eine ganze Reihe für die eigene innere Geisteshaltung gewinnbringend abgucken kann!
Ein Muss für alle China-Interessierten! Und die, die lieber zuhause bleiben wollen können sich nun so lesend auf die exotische Reise begeben!
Ob Christian Y. Schmidt jetzt selbst Chinese geworden ist verrate ich natürlich hier nicht..
Also kaufen und lesen!
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Der Wagner-Clan. Geschichte einer deutschen Familie Jonathan Carr Gebundene Ausgabe, Juni 2008 Verkaufsrang: 11249 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die erste umfassende Geschichte der Wagners, Deutschlands berühmt-berüchtigtster Familie. Seit über einem Jahrhundert und von zwei Weltkriegen, der Nazidiktatur und der Besatzungszeit ungebrochen herrschen die Wagners über die Bayreuther Festspiele, hatten viele der größten und der gespenstischsten Gestalten aus Kunst und Politik zu Gast und bekämpfen einander wie die Recken in den Musikdramen, die sie in Szene setzen. Eine Biografie der Familie Wagner, beginnend mit Richard Wagners Geburt 1813, endend mit der bevorstehenden Entscheidung über Wolfgang Wagners Nachfolge in Bayreuth, gab es noch nicht. An keiner deutschen Familie kann man so kontinuierlich und so spektakulär die Zeitgeschichte ablesen. Aber nicht nur das, einiges erscheint in neuem Licht. So wurde die Bedeutung von Houston Stewart Chamberlain bisher weitestgehend übersehen. Ausgewogen schreibt Jonathan Carr über den Antisemitismus einzelner Familienmitglieder und die Nähe der Familie zu Hitler. Er hat ausführliche Gespräche mit den Familienmitgliedern geführt und Archive ausgewertet. Er gilt in Fachkreisen als ausgewiesener Wagner-Kenner.
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Als hungriger Geist geboren. Höhen und Tiefen einer spirituellen Entwicklung Stephen Levine Gebundene Ausgabe, März 2003 Verkaufsrang: 29776 Welche Höhen und Tiefen muss ein Mensch im Laufe seiner spirituellen Bewusstwerdung durchleben? Stephen Levine schildert in diesem Buch seine oft schmerzhafte Suche nach Ganzheit, nach den seelischen Wurzeln, die sein hungriger Geist wiederfinden wollte. Viele Schatten kennzeichneten seinen Weg frühe Verlusterfahrungen, Jugendkriminalität, Alkohol, Drogen, Depressionen , bis eine entscheidende Wandlung einsetzte und sein Leben hell und freundlich wurde. Sein offenes Bekenntnis kann Hilfe und Orientierung sein für alle, die sich im Auf und Ab ihrer Selbstfindung bewegen, die sich nach Liebe sehnen und verstehen möchten, woher sie kommen. Es ist die Reise eines Suchenden, der tief greifenden Themen begegnet wie Herz und Verstand, Karma, Achtsamkeit, Vergebung, Familie, Träume, Krankheit, Alter, Tod und Erwachen. Authentische Augenblicke klug beschrieben, poetisch erzählt.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Das Heilige ZWISCHEN den Zeilen 5 von 5 Punkten ...hindurchscheinen zu lassen, das ist Stephen Levine meines Erachtens in beeindruckender Weise gelungen!
Vorab das Negative: Die deutsche Übersetzung ist eine große Katastrophe, bei der man dauernd "Aua, aua" schreien möchte. Wenn bei einem Buch trotz derartiger Mißhandlungen die oben angedeutete Magie erhalten bleibt, so ist das schon etwas Besonderes. Es empfiehlt sich also dringendst, das Buch im Original zu lesen.
Was es nicht ist: eine chronologische Biographie. Was es ist: ein kleines Kunstwerk...witzig, traurig, inspirierend, poetisch, ein Arbeitsbuch, ein Schutzpatron, eine einfache Geschichtensammlung. Stephen Levine ergreift die Gelegenheit, dem Leser anhand vielfältiger Impressionen aus seinem Leben einen Geschmack der "ESSENZ" zu vermitteln. Sein Lebensweg allein schon berührt und ermutigt sehr. Seine seelische Kraft und Echtheit umso mehr.
Seine Geschichten sind liebevolle Teachings und Beispiele wirklicher Transparenz oder - um mit Arjuna Ardagh zu sprechen - "Transluzenz". |
Die Wahrheit über meine Ehe: Frauen erzählen Martina Rellin Broschiert, 5. März 2008 Verkaufsrang: 2999 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Was im Herbst 2007 als BRIGITTE-Dossier begann, entwickelte sich in der Folge zur reinsten Springflut. Gestern eine Geschichte in "Bild" gelesen, heute in der Buchhandlung zugegriffen, schreibt eine erregte Amazon-Kritikerin. BRIGITTE und Bild überbieten einander derzeit im medialen Großeinsatz zu einem Thema, dessen Brisanz man irgendwie längst ahnte. Nun ist sie also hochgegangen, die Bombe vom Bild der intakten Ehe, die nur der Tod scheiden kann, diesem traulichen Mit- und Füreinander in guten wie in
Blah! Verursacht hat diesen Aufruhr die Journalistin Martina Rellin, die mit Frauenporträts wie Ich habe einen Liebhaber früher schon für einigen Zündstoff sorgte. 16 Frauen, vorzugsweise aus dem gehobenen Mittelstand, kommen bei ihr zu Wort. 16 Fallbeispiele über einen alltäglichen Horror, wie ihn sich ein Ingmar Bergman perfider nicht hätte ausmalen können! So bei Charlotte, 39, PR-Organisatorin und Hausfrau, 15 Jahre verheiratet, 2 Kinder -, deren Ehe zur reinsten Kältezone geraten ist, temperaturgeregelt von einem Gefrierschrank von Ehemann, dem der Begriff Emotion längst zum Fremdwort geworden ist. In der Außenwelt ein erfolgreicher Arzt, zuhause ein gemeiner Erbsenzähler, den die kleinste Unregelmäßigkeit in mentalen Aufruhr versetzt. Erst ein gewaltiger Lebenseinschnitt erlaubte es Charlotte, die frostige Villa hinter sich zu lassen. Die Spielarten der hier geschilderten Ehedramen sind mannigfaltig. Männer, die zum nicht geringen Erstaunen ihrer Frauen Männer lieben; Frauen wie die 28-jährige Nadja, die ihren Gatten als liebevolle Altersversorgung ansieht, während sie ihre erotischen Neigungen mit Internet-Bekanntschaften auslebt. Schließlich die Goldschmiedin Gudrun und ihr Finalsatz "Ich gehe jetzt eine Runde um den Block und wenn ich zurück bin, bist du weg! Nicht ohne den edlen Bordeaux zur Bekräftigung in den schönen weißen Kalkputz zu feuern. Mit zunehmender Lektüre erschließt sich eine fremde, beunruhigende - und doch so vertraute Welt. Eine Welt der ahnungslosen Trottel, emotionalen Krüppel und regelrechten Sadisten, die sich in mal dümmlicher, mal bräsiger Sicherheit wiegen. Und - eine Welt, in der, was einst groß und glühend begann, im Dürregebiet der materiellen Absicherung vertrocknet ist. Selbstüberprüfung und Kommunikation sind Pflicht, lautet eine der Botschaften dieses Buches! Was beim (männlichen) Rezensenten auf gelinden Widerwillen stößt, ist der Wahrheitsanspruch, den die 16 Frauenbilder schon im Titel einklagen. Die Schuldfrage scheint schon vorab geklärt; Männer kommen im Zuge der Wahrheitsfindung im Buch leider nicht zu Wort, finden sich indes häufig als gefühlskalte Kotzbrocken und alleinige Täterfiguren wieder. Dennoch. Was bislang hinter dicken Eigenheimmauern stattfand und höchstens zu Spekulationen im Bekanntenkreis Anlass gab -, hier wird es deutlich ausgesprochen. Die Zeit des Duldens und Schweigens hat ein Ende! -Ravi Unger
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Biographischer Querschnitt durch deutsche Partnerschaften - auch für Männer absolut lesenswert! 5 von 5 Punkten Verschiedene Frauen erzählen aus ihrer Ehe, aus ihrem Leben. Von zerplatzten und erfüllten Träumen, über Alltag, Sehnsüchte und Trauer bis hin zu Glück und ein bisschen Zufriedenheit. Von allem ist etwas dabei - Gefühle in allen Facetten. Man identifiziert sich mit der einen oder anderen, versucht die nächste zu verstehen und freut sich mit der übernächsten. Außerdem berichten die ausgewählten Frauen über Gewalt, Missbrauch, den schwulen Ehemann, Auseinanderleben und Verharren in einer ungesunden Beziehung. Manche - Frauen wie Männer - machen Fehler, treffen Entscheidungen (oder eben nicht), und manchmal fragt man sich, was die bessere Möglichkeit oder beste Lösung ist - zu bleiben oder sich eben doch für die Trennung, einen neuen Partner, das Leben mit den Kindern ohne den Vater zu entscheiden.
Dass man die Autorin per E-Mail kontaktieren kann, ist eine ganz wunderbare Idee. Die Eckdaten wie Name, Alter, Beruf, Anzahl der Ehejahre und Kinder, eine zusammenfassende Überschrift sowie die Situation beschreibende Einführungstexte vor jedem Kapitel zeigen, um wen es hier geht und in welcher Situation die Frauen sind.
Autorin Martina Rellin zeigt in ihrem Brigitte-Buch "Die Wahrheit über meine Ehe" einen biographischen Querschnitt durch 16 deutsche Partnerschaften - auch für Männer absolut lesenswert!
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Mehr Leben als eins. Hans Fallada Jenny Williams Gebundene Ausgabe, Januar 2002 Verkaufsrang: 2651 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die irische Fallada-Forscherin Jenny Williams stellt die gängigen Klischees über den Autor in Frage. Sie beschreibt die widerspruchsvolle Biographie von Ditzen-Fallada, gestützt auf Quellen, die in diesem Ausmaß bisher noch nicht erschlossen wurden. Dazu gehören vor allem die zahlreichen Briefe aus dem Fallada-Archiv, die unveröffentlichten Erinnerungen der Eltern und persönliche Gespräche mit Anna (Suse) Ditzen. Dieses Buch ist eine differenzierte Beurteilung eines Schriftstellers, der in turbulenten Zeiten ein turbulentes Leben führte und sich allen Widrigkeiten zum Trotz den Glauben an universelle menschliche Werte bewahrte.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Wer war eigentlich Fallada? 5 von 5 Punkten Jenny Williams gibt einen hervoragenden Einblick in die Person Hans Falladas alias Rudolf Ditzen und beleuchtet dabei sämtliche seiner Facetten: Fallada als Trinker, Morphinist, Drogenabhängiger, Gefängnisinsasse, liebevoller Vater, Ehemann und natürlich als Schriftsteller.
Von seiner Kindheit in einem gut-bürgerlichen Haus (der Vater war zuletzt Richter am Reichsgerichtshof) bis zu seinem Tode im Jahre 1947 begleitet uns die Autorin bei allen Stationen seines Lebens.
Höhepunkt ist natürlich das Erscheinen seines Erfolgsromans "Kleiner Mann, was nun?" im Jahre 1932.
Jenny Williams stellt in der Biografie jedoch nicht nur die positiven Aspekte dar, sondern hinterfragt auch insbesondere die Person Falladas in der Zeit des Nationalsozialismus.
Betrachtet wird unter anderem Falladas enge Beziehung zu seinem Verleger Ernst Rowohlt, zu seiner langjährigen Ehefrau Suse, zu seinem Vater und natürlich sein Weg als Schriftsteller mit allen Höhen und Tiefen. Eine überaus lesenswerte und spannende Biografie!
Depressiv und produktiv 5 von 5 Punkten Diese Biographie über den Menschen Rudolf Ditzen und den Schriftsteller Hans Fallada ist eine der interessantesten, die ich je gelesen habe. Als er zu publizieren begann, legte sich Rudolf Ditzen das Pseudonym Hans Fallada, nach den Märchengestalten Hans im Glück und dem Pferd Fallada aus "Die Gänsemagd", zu. Aber viel Glück hat Hans Fallada in seinem Leben nicht gehabt.
Schon in jungen Jahren depressiv, schloss er einen Selbstmordpakt mit einem Freund, der allerdings nur für seinen Freund tödlich ausging. Ditzen wurde morphiumsüchtig, unterschlug Geld seines Arbeitgebers und musste ins Gefängnis. Mit dem Buch "Bauern, Bonzen und Bomben" gelang ihm der Durchbruch bei der Literaturkritik, 1932 veröffentlichte er den Roman "Kleiner Mann, was nun?", der ihm endlich auch eine große Leserschaft, bis hin ins Ausland, bescherte. 1933 ergriff Hitler die Macht. Ditzen, der nicht emigrieren wollte, konnte in Nazi-Deutschland aber auch nicht mehr schreiben wie bisher. Er hatte immer das Leben der "kleinen Leute" beschrieben, die dank ihrer Anständigkeit die Widrigkeiten des Lebens meistern, dieses Thema konnte er nun nicht mehr verfolgen. Also schrieb er "massentaugliches", um Geld zu verdienen und seine mittlerweile gegründete Familie zu unterhalten. Außerdem bewirtschaftete er mit seiner Frau ein Gut. Erst mit dem ersten antifaschistischen Nachkriegsroman "Jeder stirbt für sich allein" erreichte er wieder die schriftstellerische Qualität, die auch seinen eigenen Ansprüchen genügte.
Es ist erstaunlich, wie produktiv Hans Fallada zeitlebens war. Normalerweise lähmen Depressionen die Schaffenskraft eines Menschen, doch die Falladas war ungebrochen. Obwohl seine Krankheit immer wiederkehrende, manchmal monatelange Aufenthalte in psychiatrischen Kliniken notwendig machte, trotz seines Alkoholismus und seiner gegen Ende seines Lebens wieder auftretenden Morphiumsucht schrieb Fallada, angetrieben von der Notwendigkeit des Geldverdienens, nicht nur Romane, sondern auch Kurzgeschichten, Erzählungen, Rezensionen, Artikel und er wirkte an Drehbüchern mit.
Trotz seiner psychischen Labilität und seiner seelischen Qualen hat Hans Fallada sich nie aufgegeben - das macht sein Leben und diese Biographie so eindrucksvoll. |
CD WISSEN Junior - Geniale Querköpfe, 3 Audio-CDs: Jules Verne und 15 weitere eigensinnige Persönlichkeiten Christof Gießler Audio CD, 1. August 2007 Verkaufsrang: 3588 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sie sind eigensinnige Kinder, stur und beharrlich, deren leidenschaftliche Neugier in der Brust stärker lodert als alle Vernunft. Sie verfügen über eine gehörige Portion gesundes Misstrauen, stellen die Welt mal eben in Frage und die Wissenschaft auf den Kopf. Sie sind clever, genial und treffen im richtigen Augenblick die richtigen Menschen und die richtigen Entscheidungen. Sie sind weltberühmt: Forscher, Erfinder und Entdecker, Schriftsteller oder Schauspieler, Schlagzeuger in der coolsten Band des Universums oder mal eben stinkreich. Um die Biographien dieser Kinder geht es in diesem Hörbuch: um den Boxer aller Boxer Muhammad Ali, den Charakter-Schauspieler Gérard Depardieu, das Relativitäts-Genie Albert Einstein, die Schmetterlingskünstlerin Maria Sibylla Merian, den Microsoftgründer Bill Gates, den Afrika-Forscher David Livingstone, die Monster-Mutter Mary Shelley, die Flugzeugbauer Gebrüder Wright, den Beatles-Schlagzeuger Ringo Starr, den Träume-Regisseur Steven Spielberg, die Teddy-Macherin Margarete Steiff, den Dübel-Erfinder Artur Fischer, den Chemie-Experimentator Justus von Liebig, den Hieroglyphen-Entzifferer Jean-François Champollion, die Rennfahrerin Clärenore Stinnes, den Erfinder-Erfinder Thomas Alva Edison und den Abenteuerschreiber Jules Verne. Das Hörbuch soll Kindern Mut machen, etwas auszuprobieren, an sich selbst zu glauben und eine Idee mit Spaß, Freude und Ehrgeiz voranzutreiben. Es soll zeigen, dass die Welt voller Möglichkeiten steckt und man auch große Ziele erreichen kann, wenn man es wirklich will. Hördauer: ca. 230 Min.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
richtig gut 5 von 5 Punkten Dieses Hörbuch überzeugt auf der ganzen Linie: Kurzbiographien unterschiedlicher Persönlichkeiten werden in 10-15 Minuten spannend vorgelesen. Das ist ausgesprochen kurzweilig und informativ für Kinder und Erwachsene. Was nimmt man aus den Geschichten mit? Man muss nicht perfekt sein, um viel zu erreichen.
Die Stimme der Vorleserin ist sehr angenehm und wird nie langweilig. Mir fällt bloß unangehem auf, dass hin und wieder in unvollständigen Sätzen erzählt wird. Das erzeugt Spannung, ist aber nicht ganz nach meinem Geschmack.
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Ein falscher Traum von Liebe: Der lange Weg aus der Hölle meiner Kindheit Christine Birkhoff Broschiert, März 2007 Verkaufsrang: 2341 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Vom Vater verprügelt, von der Mutter verachtet: Die kleine Christine ist froh, als ihr neuer Stiefvater Jürgen sich als Erster und Einziger auf ihre Seite stellt. Vielleicht gibt es das doch noch: Familienglück. Doch Jürgens Liebe ist nicht das, was sie zu sein scheint. Immer öfter will er mit Christine allein sein, und immer mehr isoliert er sie von ihren Freunden. Als er in seinem neuen Haus ein "Liebesnest" für sie einrichtet, beginnt eine Tortur für das Mädchen, aus deren Klauen sie sich erst zwanzig Jahre später befreien kann. Mit Anfang Dreißig wird sie Polizistin und engagiert sich heute selbst gegen Gewalt und für die Schwachen. Inzwischen lebt sie glücklich mit ihrem Mann und ihrer Tochter zusammen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Sehr empfehlenswert! 5 von 5 Punkten Ein schwieriges Thema, ich danke der Autorin für Ihren Mut und Ihre Offenheit! Ich habe große Achtung vor Ihr, da Sie nie in Selbstmitleid gefallen ist und trotz schlimmer Krisen Ihr Leben immer wieder in die Hand genommen hat.
Das macht Mut! Es macht aber auch klar, dass wir die Verantwortung als Erwachsene irgendwann selber übernehmen müssen, ändern können, was wir als Kinder nicht ändern konnten.
Das Buch ist für Betroffene genauso geeignet wie für Freunde und Partner.
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Bob Dylan Heinrich Detering Broschiert, April 2007 Verkaufsrang: 4482 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Kaum ein Musiker hat die Entwicklung des Rock so nachhaltig und so andauernd geprägt wie Bob Dylan. Heinrich Detering zeichnet Leben und Werk des "Picasso of Song" (Leonard Cohen) anschaulich nach und zeigt, dass Dylans Geheimnis gerade in der Kontinuität des Wandels liegt. Eine Literaturliste und eine Diskographie runden den Band ab.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Sehr informativ aber fordernd 5 von 5 Punkten Helmut Detering ist Literaturwissenschaftler, Übersetzer und Lyriker. Und wenn der Professor sein umfassendes Wissen in einem kleinen Büchlein zusammenfasst, dann ist das nicht unbedingt leichte Kost. Das Buch fordert seinen Leser und zwingt zum Mitdenken, bezieht sich auf Literatur und nicht zuletzt auf die Bibel. Beides diente auch Dylan als Inspiration. Vorkenntnisse über Dylans Werk sind von Vorteil. Vielleicht sollte man erst "Chronicles" lesen und dann Deterding. Aber man erfährt viel und vor allem ist das Preis-Leistungsverhältnis nicht zu schlagen. Unglaublich, was dieses wirklich wertvolle Büchlein kostet. Und es ist schön chronologisch geordnet. Beginnt mit den ersten Tönen und endet mit "Modern times", dem letzen Album des Künstlers. Und eine Nachlese zu "Chronicles" gibt es auch noch. Sehr zu empfehlen.
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Mein Dämon ist ein Stubenhocker Maximilian Dorner Gebundene Ausgabe, 1. März 2008 Verkaufsrang: 7836 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ich bin ein Mann von vierunddreißig Jahren, und bei einer Party möchte ich keine mitleidigen Blicke. Da ist mir die Reaktion der Frau neben mir an der Bar doch lieber, die mit verschleiertem Blick abwechselnd auf meinen Stock und auf mich starrt. Entschuldigend sage ich: »Ich habe eine schwere Nervenkrankheit und kann nicht mehr ohne Stock gehen.« Die Frau braucht ein paar Sekunden, um die Information zu verarbeiten. Man sieht ihr förmlich an, wie sie mit sich ringt, etwas Angemessenes zu erwidern. Schließlich entgegnet sie: »Ach, wie unpraktisch! Gerade auf einer Stehparty.«
Maximilian Dorner ist jung und begabt und seit zwei Jahren ist er behindert. Das hat sein Leben von Grund auf verändert. In seinem Tagebuch schreibt er über die Fragen, die sein neuer Alltag ihm stellt: Schaffe ich den Weg bis zur nächsten Ampel? Wieso schäme ich mich vor mir selbst? Bin ich der Typ mit dem Stock oder der mit den sanften Augen? Warum ist mein Dämon ein Stubenhocker, der am liebsten im Tarnanzug schläft? Dorners Antworten sind mal mild und leise, mal traurig, oft sehr komisch und immer messerscharf beobachtet. Er hat ein besonderes Buch über einen zutiefst menschlichen Zustand geschrieben in einem bisher unbekannten Tonfall.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Kluge Reflexion! 5 von 5 Punkten Ich habe das Buch zum diesjährigen Geburtstag von meinen Eltern erhalten und habe es vor ein paar Wochen während eines Ostsee-Urlaubs gelesen.
Bislang fand ich nur relativ wenige Bücher über den "Dämon MS", die ich unbedingt empfehlen könnte.
Barbara Helliges "Balanceakt Multiple Sklerose", die zum Buch gewordene Dissertation, fand ich sehr beeindruckend, da sie den Mensch als Subjekt
in seiner jeweiligen Vielfalt abzubilden wusste. Damals noch studierend schilderte sie uns in ihren Vorlesungen von "Fallgechichten", die die gelungene Entwicklung und Bedeutung eines intensiven "Fall-Verstehens" deutlich machten.
Max Dorner erfährt den "Dämon" seit ein paar Jahren, wie ich ihn in vielen Facetten im mittlerweile 17. Jahr selbst erlebe.
Er hat eine kluge und blitzgescheite Reflexion zu Papier gebracht, die sowohl direkt Betroffenen als auch indirekt Betroffenen (Familie, Freunde, Bekannte, Nachbarn) eine Hilfe bedeuten kann.
Dabei ist das an sich noch wenig sichere Erklärbare dieses Geschehens nicht so einfach in ein ansprechendes literaisches Konzept zu betten, geht es doch darum, für sich zu klären und anderen zu erklären, was da so unverschuldet über einen selbst und damit auch anderen zugestoßen ist. Eine echte Zumutung nämlich, die der täglichen Fassungs-Arbeit bedarf!
M. Dorner hat einen mehrmonatigen tagebuchartigen Verlauf gewählt und notiert, was der "Dämon" alles so an Überraschungen parat hält, so dass ein Begriff wie der der Scham einen plötzlich lebensaktuellen Bezug erhält.
Das Buch macht Mut, weil es tabulos schildert, was einen so dämonisieren kann. Es ist so, schreibt M. Dorner sinngemäß, das er sich weniger als krank charakterisiere, aber sich permanent behindert fühlt und ja auch objektiv ist. MS bedeutet: Leben auf der Standspur - alle fahren vorbei und winken. Einige halten auch an, aber können nicht helfen, bleiben ratlos!
Das Buch ist eine Perle unter der Subjekt-Literatur - ohne jeglichen Betroffenheits-Kult!
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Das entschwunde Land Astrid Lindgren Broschiert, September 2006 Verkaufsrang: 5397 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Astrid Lindgren erzählt vom Land ihrer Kindheit und von dem grenzenlosesten aller Abenteuer, dem Leseabenteuer, das für sie in einer armseligen kleinen Häuslerküche begann.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 24 Bewertungen)
Das ist Liebe! Astrid Lindgren erzählt. 5 von 5 Punkten Dieses kleine Taschenbuch erzählt die Geschichte ihrer Eltern vom Kennenlernen bis zum Tod, desweiteren geht sie auf ihre Kindheit ein und wie sie zur Kinderbuchautorin wurde.
In 6 kleine Kapitel unterteilt läßt sich das Buch gut und schnell lesen, da es auch noch in Großschrift gedruckt ist.
Es ist unglaublich wie verliebt der Vater, Samuel August, in Hanna ist.
Besonders interessant sind die Auszüge aus den Liebesbriefen ihrer Eltern, man kann eine enge Verbundenheit spüren.
Dieses Buch kann man auch als Anregung zur eigenen Kindererziehung nehmen. A. L. beschreibt die Erziehung die sie genießen durfte, das wichtigste dabei war das Spielen was nie überwacht wurde, sie bringt zu Buche wie herrlich frei sie war. Strafen gab es so gut wie keine, aber jeder hatte seine Aufgaben und das waren nicht wenig. Für sie war es normal tagtäglich zu sehen wie sich ihre Eltern umarmten und er sie "herzte".
Sie bedankt sich vom innersten bei ihren Eltern, wie schön es war ihr Kind zu sein.
Das Buch ist sehr Interessant und einfach wahrhaftig.
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Vom Leben gezeichnet: Tagebuch eines Endverbrauchers Harald Martenstein Broschiert, Juli 2006 Verkaufsrang: 4738 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wer vom Leben gezeichnet ist, braucht Halt und Stärkung. In seinem Tagebuch eines Endverbrauchers liefert Harald Martenstein optimistische Lebenshilfe und erklärt uns Waschbrettbäuche, Automobilclubs und Wochenendhäuser, sinniert über Dresscodes und die bürokratischen Labyrinthe der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte. Witziger ist nie Trost gespendet worden.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)
Total lustig! 5 von 5 Punkten Diese kleine Sammlung von ZEIT_Kolummnen des Autoren Martenstein ist definitiv lesenswert. Sie werden beim Lesen oft lachen, und manchmal nur grinsend nicken, aber bestimmt immer bestens unterhalten werden.
Klare Empfehlung!
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Außer Dienst: Eine Bilanz Helmut Schmidt Audio CD, September 2008 Verkaufsrang: 1239 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Helmut Schmidt schreibt über die Zeit nach dem Ausscheiden aus dem Kanzleramt im Herbst 1982 und die historischen Entwicklungen seit dem Ende des Kalten Kriegs, er macht sich Gedanken über die gegenwärtige Politik und die Zukunft Deutschlands, und er spricht über sich: über prägende Kriegserfahrungen, über eigene Fehler und Versäumnisse, seinen Glauben und das Lebensende.
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Hells Angel: Mein Leben Ralph Sonny Barger Taschenbuch, Januar 2003 Verkaufsrang: 16822 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Selbst heute noch springen die Fahndungscomputer der Polizei automatisch an, wenn größere Gruppen gesichtet werden und eine seltsame Mischung aus Angst und Bewunderung greift um sich beim Gedröhn ihrer Maschinen. Dass hier nicht die Rede ist von den musikalischen Busreisen der Fischer-Chöre rund um den Bodensee, machen schon erste Fotos des Buches klar: Bärtige, muskelbepackte Gestalten, die Namen tragen wie Cisco, Clean Cut und Norton Bob. Zusammen mit ihren Accessoires -- Sonnenbrille, Stirnband, Lederkluft plus Totenschädelpatch -- ergeben diese Herrschaften eine beunruhigend martialische Kreuzung aus ZZ Top und Charlie Manson. Seit 40 Jahren eilt den Hell's Angels, diesen Neuzeitwikingern, der unrühmliche Ruf einer gnadenlosen Schlägertruppe auf zwei Rädern voraus. Die Lebenserinnerungen des Obererzengels Sonny Barger sind zart wie ein Schlag in die Fresse. Aber auch tarantinomäßig lustig. Im heimatlichen Oakland recht früh mit der Männerwelt und ihren Initiationsriten vertraut gemacht (in Gestalt von Sonnys Dad, einem genialen Sixpack-Vernichter), behielt der Sohn das vom Vater Ererbte ein Leben lang bei. Nach missglücktem Einstand in Schule und Militär (sowohl Mitschüler als auch Lehrpersonal überzeugte er gleichermaßen von der Philosophie einer guten Schlaghand), wurde er 1957 zum ersten Präsidenten des "Oakland-Charters" gekürt. Was folgt, ist ein einziger 40-jähriger Sauf- und Rauftrip über sämtliche US Highways. Blütezeit war natürlich die Hippie-Ära mit den legendären Grateful Dead-Konzerten, bis hin zum unrühmlichen Höhepunkt, dem von den Angels "betreuten" Stones-Konzert in Altamont 1969, bei dem Meredith Hunter erstochen wurde. Vorsicht, dies ist kein Lebensbericht eines Regenwaldschützers oder Sozialarbeiters. Der Mann hat etwas zu erzählen. Ein Großteil des Barger Poesiealbums besteht aus Knastaufnahmen oder Fahndungsfotos. Nicht uneitel präsentiert er am Ende des Buches gar eine solide Knasthitparade. Aber man kann nicht umhin, diesem Officer und seinen Members zu einem solch aufregenden, gänzlich unangepassten Outlaw-Leben herzlich zu gratulieren. --Ravi Unger
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 35 Bewertungen)
Ein schönes 5 von 5 Punkten Buch voller Leben. Es geht hier nicht um die verherlichung von Gewalt oder andern Themen wie viele meinen. Es ist einfach ein bericht über das Leben von "Sonny" Barger. Ob das gut oder schlecht war liegt im Auge des Betrachters, aber das beieinflusst nicht die tatsache das es ein gutes Buch voller Abenteuer ist.
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Die Angst ist dein größter Feind: Polizistinnen erzählen Volker Uhl Broschiert, 17. Juli 2008 Verkaufsrang: 4944 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Im Fernsehen sehen wir patente Kommissarinnen, und wenn es brenzlig wird, kommt auch schon der hilfreiche Kollege um die Ecke, um sie zu beschützen. Doch wie sieht die Wirklichkeit aus? Hier berichten Polizistinnen erstmals von ihrer Arbeit: Wie sie Kinder in Not retten konnten, von dem Adrenalinschock, wenn der Täter körperlich ungleich stärker ist als sie selbst, von ihrem weiblichen Instinkt, der schon so manchen Täter überführte. Lebensnahe, authentische Geschichten über eine ganz besondere Herausforderung.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Genial 5 von 5 Punkten Ich habe schon die beiden Vorgängerbücher gelesen. Das einzig Negative ist, dass ich dieses Buch viel zu schnell durchhabe und ich lese sonst recht langsam.
Es vermittelt einen guten Eindruck von Extremsituationen der Polizeiarbeit, aber es wird auch von sozialen Konflikten erzählt, die sich durch den Beruf ergeben.
Ich kann das Buch nur weiterempfehlen und hoffe, dass die Serie bald fortgesetzt wird.
Emotion pur 5 von 5 Punkten Dies ist der dritte Band an Kurzschichten, den Volker Uhl, der Initiator der Polizeipoeten als Herausgeber verantwortet.
Er steht an Qualität seinen Vorgängern Die erste Leiche vergisst man nicht: Polizisten erzählenund Jeden Tag den Tod vor Augen: Polizisten erzählennicht nach.
Diesmal sind es Geschichten, die den Alltag von Polizistinnen erzählen, vom Umgang mit sich selbst und anderen, von der Situation vor Ort, wenn die Bilder der ausgebrannten Wohnung gemacht werden müssen und die Fotographin inmitten von Ascheflocken steht, wohl wissend, dass das keine Asche von Papier ist und versucht das zu Verdrängen, über die Probleme es für die eigene Beziehung darstellt, wenn ein Team von zwei jungen Menschen dauernd in Extremsituationen beieinander ist, über die Frustation den Kinderschänder in die Augen zu sehen, der ein blöde angrinst, weil nicht zu beweisen ist.
Geschichten die den Alltag und die Erlebnisse der Polizistinnen beschreiben, die nicht wissen, ob aus der ganz banalen Verkehrskontrolle nicht eine Messerattacke wird, ein Autofahrer durchdreht und den kontrollierenden Beamten überfährt, oder ob es gelingt einen Selbstmörder zu retten oder man hilflos zusehen muß, wie dieser von der Brücke segelt.
Hier öffnen sich die, deren sachliche Protokolle Grundlage der Ermittlung sind, hier erhalten wir einen Blick hinter die Uniform in die Emotion, ein ungeschützter Einblick in die Gefühle und Ängste der Polizistinnen- ein grandioses Buch. |
Wir vom Jahrgang 1968 - Kindheit und Jugend Martin von Arndt Gebundene Ausgabe, Januar 2007 Verkaufsrang: 4877 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Jahrgang 1968 - Unser Geburtsjahr ist sprichwörtlich geworden für gesellschaftlichen und politischen Aufbruch, im Westen (Studentenunruhen) wie im Osten (Prager Frühling). Aber dafür können wir ja nix! Wir wuchsen friedlich auf mit Laufstall und Gitterbett, Bonanzarad und Barbie. Wir stylten uns die Haare als Punker oder Popper. Andere wieder waren"Ökos"mit Latzhosen und Jesuslatschen. Und mit 18 machten wir nicht nur den Führerschein, sondern fuhren per Inter Rail ins Ausland. Kurzum, wir hatten eine bewegte Kindheit und Jugend.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Eine gute Geschenkreihe für Leute, die schon alles haben 4 von 5 Punkten Dies ist ein Jahrgangsband aus einer Reihe von Titeln, in denen von den Jahren 1922 bis 1978 (bis jetzt) die ersten 18. Lebensjahre mit Bezug auf politische und gesellschaftliche Ereignisse dargestellt werden. Amüsant zu lesen und ein nettes Geschenk, wenn man Krawatten, Hemden und Socken vermeiden möchte. Mit Erläuterungen zu damals aktuellen Themen und passenden Photos wird das lesen zu einer amüsanten Leseerfahrung für einen selbst und eventuelle Partnerleserinnen und -leser. |
Weggefährten: Erinnerungen und Reflexionen Helmut Schmidt Taschenbuch, Oktober 1998 Verkaufsrang: 1388 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Nach den Erinnerungen des Staatsmannes "Menschen und Mächte" legt Helmut Schmidt hier ein privates Memoirenbuch vor. Er erzählt von Menschen, die ihn durch sein Leben begleiteten, Politikern wie z. B. Karl Schiller, Franz Josef Strauß, Breschnew, Giscard d'Estaing, Künstlern und Schriftstellern wie Leonard Bernstein, Karajan, Henry Moore, Ida Ehre, Inge Meysel, Böll, Grass und Lenz.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Ein großer Staatsmann 5 von 5 Punkten Helmut Schmidt ist es in diesem Werk gelungen, sein Leben und seine Zeit durch die Menschen zu schildern, die Einfluss auf ihn ausgeübt haben. Als Leser hat es mich schon beeindruckt, zu wem Herr Schmidt von all den vielen Menschen die ihm während seiner politischen Arbeit begegnet sind, Nähe und Kontakt gesucht hat.
Beim Lesen dieses Buches bemerkt man zum Einem, wie integer Herr Schmidt selbst ist und sein ganzes Leben war und vor allem, was wir dadurch verloren haben, dass ein Großteil dieser Integrität aus dem öffentlichen Leben im Allgemeinen und der Politik im Besonderen verschwunden ist.
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Der Gipfel des Verbrechens: Die Everest-Mafia und ihre dreckigen Geschäfte Michael Kodas Gebundene Ausgabe, März 2008 Verkaufsrang: 7404 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Über hundert Tote, die den Weg nach oben säumen; Basislager, die zu Müllhalden verkommen sind – der engagierte Bergsteiger, Reporter und Pulitzerpreisträger Michael Kodas enthüllt, wie das Dach der Welt zum Gipfel des Verbrechens wurde.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)
Gute Story, aber sprunghaft geschrieben 3 von 5 Punkten Die Story an sich ist sehr interessant und lesenswert. Den Kern des Buches bilden zwei verschiedene Geschichten über zwei unterschiedliche Expeditionen, die sich zur gleiche Zeit am Everest befinden und letztendlich an übertriebenen Egos und Betrug scheitern und einer Person auch dabei das Leben kosten (was m.E. jedoch nichts mit einer ominösen "Everest-Mafia" zu tun hat).
Dennoch finde ich, dass die Storys zu sprunghaft erzählt wurden. Nicht nur dass der Autor ständig zwischen beiden Geschichten hin- und herspringt, es werden auch die Zeitabläufe durcheinandergebracht. Dies und die vielen kleinen Zwischengeschichten nehmen dem Leser das Interesse und die Spannung an einem eigentlich sehr spannenden Thema.
Wer ein spannendes Buch über den Everest (und auch über die Vorgehensweisen der Expeditionen und deren Teilnehmer) lesen will, dem sei "In Eisige Höhen" von Jon Krakauer wärmstens empfohlen.
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High Times: Mein wildes Leben Olaf Kraemer, Uschi Obermaier Broschiert, Mai 2008 Verkaufsrang: 10355 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sie war die weibliche Ikone der 68er-Bewegung, dazu Model, Muse, Groupie, Lebenshungrige. Das Bett teilte sie mit Mick Jagger und Keith Richards, kaum eine Droge hat sie ausgelassen -- sie stand für die neue, freizügige Weiblichkeit, die alles konnte und alles machte. In High Times schildert Uschi Obermaier in authentischem Erzählton Episoden aus ihrem wilden Leben. Grundlage sind 50 Stunden Interview mit dem Journalisten und Drehbuchautor Olaf Kraemer aus dem Jahr 1992. Das Material lag dann fast 15 Jahre auf Eis, weil es sowohl ihr selbst als auch zahlreichen deutschen Verlagen zu drastisch erschien. Nun hat sie es doch publiziert, in ihrem ganz eigenen Sound, der perfekt zu dem rasanten Leben passt, das jahrzehntelang wie ein Roadmovie im Zeitraffer ablief. Zu Anfang sehen wir die kleine Uschi in Sendling, schon damals war sie von den "wilden Jungs" im Ort fasziniert. Da gab's die ersten Kellerpartys, geraucht wurde "Judenstrick" und nebenbei "so'n bisschen an den Titties angefasst". Dann kam der erste Sex, Sex in der Kirche, im Freien, in der Isetta, überall wurde "rumgemacht", die Entdeckung der Lust hatte etwas Religiöses. Es folgte der Sprung nach München, sie "eroberte die Welt an der Seite eines Mannes", im Big Apple wurde bis morgens gesoffen, gekifft, gesnift und geliebt. Immer schon wollte Uschi Obermaier Verbotenes ausprobieren. Sie ging mit den durchreisenden Musikern aufs Hotelzimmer, schmiss LSD-Trips und machte die ersten Foto-Shootings. 1968 begegnete ihr mit Rainer Langhans die erste große Liebe, Stichwort: Kommune 1 in Berlin. Für die Medien waren sie "das schönste Paar der APO" (Stern). Dabei war Uschi Obermaier hoffnungslos unpolitisch und blieb für die übrigen Kommunarden immer das dumme Fotomodell, das bei den endlosen Gruppensessions regelmäßig einschlief. Schließlich ging es zurück nach München, Mick Jagger und Keith Richards klingelten in derselben Nacht an ihrer Tür -- Ersterer machte damals das Rennen, zu dem geplanten Dreier mit David Bowie ist es niemals gekommen. Es folgten die zehn intensiven und selbstzerstörerischen Jahre mit Dieter Bockhorn, dem wilden Prinzen aus Hamburg, mit dem sie nach Indien reiste und im Wohnmobil durch die USA tourte, der aber immer mehr in seiner Drogensucht versank. High Times steht für Sex, Drugs, Rock'n Roll -- dennoch werden Voyeure in dem Buch weniger auf ihre Kosten kommen, dafür aber all diejenigen, die sich ein authentisches Bild einer ganz ungewöhnlichen Stil-Ikone machen wollen.-- Henrik Flor, Literaturtest
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 40 Bewertungen)
Auf der Suche nach dem großen Ziel!! 5 von 5 Punkten Eine Frau,die alles hatte,udn auch wieder Nichts.Immer getrieben zu sein,immer Neues erleben.Nie"Nach Hause kommen"-das ist Uschi Obermeier.Sie ist doppelt so alt wie ich selbst,und ich konnte nichts mit dem Namen anfangen,aber ich finde sie faszinierend.Obwohl ich oft geschockt war,in welchen Kreisen sie sich rumtrieb.Nutten,Zuhälter und ständig stoned.-
Ich hatte das Buch in 2 Tagen ausgelesen,und bin auf komische Weise,exrem fasziniert von ihr,weil es mir in meinem Leben oft genauso ging.
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Die Hölle von Tscherkassy: Ein Kriegstagebuch 1943 - 1944 Anton Meiser Taschenbuch, September 2006 Verkaufsrang: 2556 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der Autor nahm als Fahnenjunker am Rußland-Feldzug teil. Ungeschminkt und von atemberaubender Spannung werden die grausamen Kämpfe im Tscherkassy-Kessel geschildert. Ein Buch, daß den Opersinn und die Kameradschaft der Landser im Rußland-Feldzug ebenso eindrücklich beschreibt wie die Pervertierung des Soldatischen durch ehrgeizige und charakterlose Vorgesetzte.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
nichts als die grausame Wahrheit... 5 von 5 Punkten Moin Moin,
ich habe mich aus persönlichem Interesse, mein Großvater ist in der Ukraine bei der 57. Infanteriedivision gefallen, mit dem Thema beschäftigt. Beim Aufbau einer Internetdokumentation zu dieser Einheit, auf Basis von WIKI 57id, habe ich sehr viel Material zusammengetragen, unter Anderem ein Kriegstagebuch eines ehemaligen Offiziers der Einheit.
Sehr viele Details decken sich sehr genau mit den geschilderten Geschehnissen in diesem Buch, also mehrfach bestätigte Tatsachen. Die Schilderungen decken sich auch mit Erzählungen anderer Überlebender, die ich im Laufe meiner Forschungen befragen durfte.
Jeder der Interesse an diesem traurigen Kapitel deutscher Geschichte hat, sollte dieses Buch lesen, besser als jeder Antikriegsfilm den ich je gesehen habe!
Mit den besten Grüßen aus Nordfriesland
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Ich will nicht, dass ihr weint: Das Krebstagebuch der 16-jährigen Jenni. Der Erlös geht an krebskranke Kinder Jennifer Cranen Taschenbuch, September 2006 Verkaufsrang: 4110 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Als ich das Buch las hatte ich das Gefühl Jenni persönlich zu kennen. Ich habe auch ihre Website besucht, die von ihrer Mutter gepflegt wird. Es gibt für eine Mutter nichts schlimmeres, als ihr Kind zu verlieren. Liebe Frau Cranen, ich wünsche Ihnen viel Kraft.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
einmal aus einer anderen sichtweise 5 von 5 Punkten ich hab dieses buch aus der verpackung gelöst und es in einem zug durchgelesen. ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen. jenni schreibt ohne vorwurf und kritik, schildert eine jugend zwischen freunden, hoffnung auf zukunft und ständigen rückschlägen. ich als krankenschwester kann so einen einblick in die "andere seite" erfahren, wie es den menschen mit so einer diagnose geht, was die "kleinen" großen probleme sind, wie stark diese betroffenen sind, und was es für die gesamte familie und den bekanntenkreis heisst, "betroffen" zu sein. DANKE JENNI für deine ehrlichen worte und deine offenheit!
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