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Englisch mit Bibi Blocksberg. Das Hex-Tagebuch: Lern-Hörspiel Vincent Andreas Audio CD, Februar 2007 Verkaufsrang: 4874 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Spielend Englisch lernen Ihre Kinder jetzt mit der neuen Lern-Hörspiel-CD mit Bibi Blocksberg. Die beliebte Hexe bekommt ein verhextes Tagebuch geschenkt, das sprechen kann, und zwar Englisch! Bibi erzählt ihrem Hex-Tagebuch auf Deutsch und Englisch von ihren tollen Erlebnissen. Das Tagebuch fragt nach und macht witzige Kommentare. Auf der Hörspiel-CD sind diese unterhaltsamen Dialoge und Bibis Erlebnisse zu hören. Ziel ist die spielerische Vermittlung von englischem Vokabular und einfachen Ausdrücken Mit den Originalsprecherstimmen von Bibi Blocksberg und ihren Freunden. Geeignet für Kinder ab 8 Jahren!
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Einfach Englisch lernen 5 von 5 Punkten Mit dieser CD können Kinder auf einfache Art und Weise ihre in der Schule
gelernten Englischkenntnisse vertiefen. Vokabeln werden besser behalten,
wenn sie in einen Kontext gebettet sind und dafür sorgt die lustige
Geschichte mit dem Hex-Tagebuch. Die Geschichte folgt den Vorgaben der
Grundschul-Lehrpläne.
Ich denke, dass Kinder die sich für Bibi Blocksberg interessieren hier
sehr einfach ein paar englische Sätze lernen können. Zudem werden die Texte von den Original-Sprecherstimmen von Bibi und ihren Freunden gesprochen, was die ganze Geschichte authentischer macht. Empfehlenswert! |
Mein Amerika - Dein Amerika Tom Buhrow, Sabine Stamer Broschiert, 1. Dezember 2007 Verkaufsrang: 5711 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Zehn Jahre haben der ARD-Nachrichtenmann Tom Buhrow und seine Frau, die Journalistin Sabine Stamer, mit ihrer Familie in den USA gelebt -- und aus ihren Erfahrungen mit leichter Feder ein ebenso unterhaltsames wie zugleich lehrreiches Büchlein gemacht, das ganz besonders all jenen zur Lektüre empfohlen sei, die sich selbst auf einen längeren USA-Aufenthalt vorbereiten wollen. Mein Amerika - Dein Amerika ist ein sehr persönliches Resümee. Es berichtet über das ganz alltägliche Leben in den USA, vom Ankommen über die Suche nach einem Haus, die Begegnungen mit den Menschen, mit denen einen der Alltag, Urlaub oder Freunde so alles zusammenführen, über das Leben in der Hauptstadt und der Provinz, über Benimmregeln, (sexuelle) Verklemmtheiten, religiösen Eifer und vieles, vieles mehr. Manches der Vorurteile, die man über das Leben unter dem Sternenbanner so haben mag, kann man hier bestätigt finden, wobei es stets, wie die Autoren auf sympathische Weise deutlich machen, sehr auf die Perspektive ankommt, aus der man das Ganze in den Blick nimmt. Und eben darin besteht die Stärke des Buches: dass es die Autoren nämlich verstanden haben -- insofern ist der Titel Programm --, ihre jeweilige Sicht am Ende nicht immer unbedingt über einen Kamm zu scheren. Stattdessen lassen sie uns indirekt teilhaben an ihrem Zwiegespräch über das, was sie gemeinsam erlebt und was sie daraus jeder für sich und beide gemeinsam über dieses wundersame Amerika gelernt haben. Und gelernt haben sie nicht zuletzt, dass man dieses Land bei allen Widersprüchlichkeiten tatsächlich doch auch lieb gewinnen kann. Daran jedenfalls besteht kein Zweifel: Leichten Herzens haben Tom Buhrow und Sabine Stamer ihr Amerika gewiss nicht verlassen, es ist ihnen vielmehr ganz offensichtlich, trotz aller Widersprüchlichkeiten, als ein Stück Heimat ans Herz gewachsen. -- Hasso Greb
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)
Mein Amerika 5 von 5 Punkten Das Buch ist spannend, unterhaltsam und regt zum Nachdenken an. In vielen Punkten decken sich unsere Meinungen über Amerika.
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Hammerstein oder der Eigensinn. Eine deutsche Geschichte Hans M. Enzensberger Gebundene Ausgabe, 9. Januar 2008 Verkaufsrang: 4863 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Kurt von Hammerstein war Chef der Heeresleitung -- bis Adolf Hitler im Februar 1933 in der Dienstwohnung des Generals die Pläne für den Zweiten Weltkrieg offenbarte. Nach dem Geheimgespräch, bei dem Hitler nach eigener Aussage das Gefühl beschlich, gegen eine Wand zu reden, nahm Hammerstein seinen Hut und wurde fortan politisch geschnitten. Diese Episode nimmt Deutschlands wohl profiliertester intellektueller Gegenwartsautor Hans Magnus Enzensberger zum Ausgangspunkt seines Romans Hammerstein und der Eigensinn. Er erzählt das Schicksal von Hammersteins ebenso nach wie das seiner sieben Kinder. Eigentlich aber erzählt er von einer von Verrat, Sippenhaft und Widerstand geprägten Zeit. Mit Hammerstein und der Eigensinn hat sich Enzensberger nach Der kurze Sommer der Anarchie. Buenaventura Durrutis Leben und Tod und Requiem für eine romantische Frau. Die Geschichte von Auguste Bußmann und Clemens Brentano zum dritten Mal dem Genre des historischen Romans zugewandt. Für die Recherche studierte er laut Verlagsinformationen Akten in den Achiven von Moskau bis Berlin, von München bis Toronto. Das Dokumentarische seiner Ausführungen ist damit wohl verbürgt. Aber das ist wahrlich nicht das Beste an Enzensbergers Hammerstein. Das Beste ist der unglaubliche Eigensinn, mit dem der Autor Dichtung und Wahrheit, Fakten und Fiktion zu einem großen Ganzen zu verknüpfen weiß. Dabei bedient sich Enzensberger des Zitats ebenso wie des fiktiven (posthumen) Dialogs ebenso wie sachlicher und erzählerischer Passagen. Wie er das macht -- und so, auch mit vielen Bilder, ein zeitgeschichtliches Panorama der deutschen Geschichte, ihrer Verstrickungen und schillernden Helden entwirft -- , ist wahrlich meisterhaft. Die Geschichte dieser Familie beschäftigt mich, weil sie viel darüber sagt, wie man Hitlers Herrschaft überstehen konnte, ohne vor ihm zu kapitulieren, hat Enzensberger seine Intention zusammengefasst. Nicht zuletzt handelt diese exemplarische deutsche Geschichte von den letzten Lebenszeichen einer deutsch-jüdischen Symbiose und davon, dass es lange vor den feministischen Bewegungen der letzten Jahrzehnte die Stärke der Frauen war, von der das Überleben abhing. In Hammerstein und der Eigensinn hat Enzensberger diese Ansicht mit allen nur erdenklichen Mitteln der Kunst anschaulich greifbar gemacht. Ein großes Buch eines großen Autors, das man unbedingt lesen sollte . -- Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)
mal ein sehr interessantes Buch... 4 von 5 Punkten ... zu einer Zeit über die zurecht viel berichtet wurde. Es wird das Innenleben und die funktionsweise des sogenannten Militäradels preußischer Prägung beleuchtet und auch die Widersprüche.
Warum haben einige dieser Leute, die alles hatten, mit den Nazis kollaboriert und andere nicht.
Man konnte sich auch in hoher Position schlichtweg verweigern und seinen Prinzipien treu bleiben!
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Siesta italiana: Meine neue italienische Familie Chris Harrison Broschiert, Mai 2008 Verkaufsrang: 5699 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eine herrlich-absurde und doch wahre Geschichte über das Leben und die Liebe im Sehnsuchtsland Italien "Komm mit mir nach Italien!" Diese Aufforderung trifft Chris Harrison wie aus heiterem Himmel. Auf einer Reise hatte sich der Australier Hals über Kopf in die quirlige Italienerin Daniela verliebt. Nur wenige Monate später sitzt er nun mit einem One-Way-Ticket im Flieger nach Italien. Witzig, charmant und selbstironisch berichtet der Autor von seinem neuen Leben in einem süditalienischen Dorf mit seinen liebenswürdig-skurrilen Bewohnern, von seiner neuen Großfamilie und dem Abenteuer, mit einer waschechten Italienerin an seiner Seite zu leben.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
irre lustig! 5 von 5 Punkten Wunderbar scharf beobachtet, skurril und komisch fuehrt Chris Harrison vor, wie es einem auch im Italien des 21. Jahrhunderts noch immer - und gerade im Sueden - ergehen kann. Australien trifft Italien: ein internationales crossover der unterhaltsamsten Art!
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Im Rotlicht: Das explosive Leben des Stefan Hentschel Ariane Barth Broschiert, Juni 2005 Verkaufsrang: 5695 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die "große Zeit" Stefan Hentschels auf dem Kiez von St. Pauli waren die Achtzigerjahre. Es war die Zeit, in der dort so etwas wie "Krieg" herrschte. Das Lebenslicht manches Rotlicht-Paten wurde damals von den Killern der Konkurrenz ausgeknipst. Auf Hentschel hatte man niemand Geringeren als Werner "Mucki" Pinzner angesetzt, dessen Name später wegen der Morde im Polizeihochhaus weit über die Grenzen Hamburgs bekannt wurde. Angefangen hatte Hentschels Reeperbahn-Karriere damit, dass er sich, wie er sagt, in eine Prostituierte verliebte und nicht einsehen wollte, dass er sie für sage und schreibe 60.000 DM "Abstecke" von ihrem Zuhälter auslösen sollte. Mithilfe zweier starker Jungs und seiner Nervenstärke konnte er den "Vorbesitzer" tatsächlich davon "überzeugen", dass man ihn mit solchen Forderungen besser nicht behelligte. Und ehe er sich versah, war er selbst Zuhälter und irgendwann Betreiber eines Bordells, in dem an die 30 Frauen für ihn arbeiteten. Mittlerweile ist er längst aus dem Geschäft. Ein Auge hat er im Kampf verloren und ein paar Narben davongetragen. Narben in seiner Haut und in seiner Seele. Der ehemaligen Spiegel-Reporterin hat er sein "hochexplosives Leben", wie es im Untertitel ganz richtig heißt, in einer bewundernswerten Offenheit erzählt. Ein im wahrsten Sinne des Wortes denkwürdiges Leben und ein außerordentlich spannendes Buch! --Hasso Greb
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 23 Bewertungen)
aus dem leben erzählt 5 von 5 Punkten ich habe mir das buch von stefan gekauft un und in 12 std durchgelesen
so spannend das ich nicht aufhören konnte zu lesen....oft musste ich schmunzeln und oft verwundert sein
was es damals für eine andere welt auf dem hamburger kiez gegeben hat
sehr interessant und empfehlenswert...schön geschrieben....da ich selber aus dem millieu komme...kenne ich so manche geschehnisse...und wäre damals auch wohl mal gern für ein we in diese erlebnisse involviert....ich habe heute mit einem 60 jährigem freund über stefans zeilen gesprochen
und er versicherte mir...ich bin mit stefan aufgewachsen und das ist alles wahr geschehen....schönes buch
ich hätte ihn gern gekannt....schade drum....
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Johnny Cash: I see a darkness Reinhard Kleist Broschiert, September 2006 Verkaufsrang: 12573 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das Leben einer Legende Johnny Cash, der am 12. September 2003 im Alter von 72 Jahren verstarb, war von Anfang an eine Ausnahme im Musikgeschäft. Er ging stets seinen eigenen musikalischen Weg und ließ sich weder von seinen Plattenfirmen noch vom herrschenden Musikgeschmack etwas vorschreiben. So hat er fast 50 Jahre im Musikgeschäft überlebt, mehr als 1000 Songs veröffentlicht und 60 Millionen Tonträger veröffentlicht. Reinhard Kleist hat dieses außergewöhnliche Leben in einer Biografie eingefangen, die in eindringlichen Bildern die Stationen von Cashs Leben nachzeichnet. So wird aus einer Ikone ein Mensch, dessen Stärken der Leser ebenso bewundern kann wie seine Schwächen. So hat die Welt Cash noch nie gesehen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Düstere Comic-Biographie 5 von 5 Punkten Ums kurz zu machen: Dieses Buch ist der absolute Hammer. Der Zeichenstil ist wunderschön und schafft eine Athmosphäre, die besser nicht sein könnte. Der Umstand, daß alle Zeichnungen in schwarz-weiß gehalten sind, tut sein übriges. Am Ende des Buches kann man sich eine Träne im Knopfloch nicht verkneifen. Für Fans von J. C. ein absolutes muß.
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Jeden Tag den Tod vor Augen: Polizisten erzählen Volker Uhl Broschiert, 16. November 2006 Verkaufsrang: 17983 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das schwer verletzte Kind, das Entführungsdrama, der getötete Kollege - Polizisten haben jeden Tag den Tod vor Augen. Wie gehen sie mit solchen Erlebnissen, aber auch der Bedrohung des eigenen Lebens um? In authentischen Geschichten berichten Polizisten aus ihrem Alltag und zeigen sich als Menschen, die andere leiden und sterben sehen, weil es ihr Beruf mit sich bringt. Entstanden aus dem Internet-Projekt »Polizei-Poeten«, mit eindringlichen Fotos von Suzanne Eichel - ein erschütterndes Buch über eine uns verschlossene Welt. Mit einem Vorwort der Tatort-Kommissarin Maria Furtwängler
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Sehr zu empfehlen 5 von 5 Punkten Nachdem ich bereits das erste Buch mit Begeisterung gelesen habe, musste auch dieses her. Obwohl ich selbst Angehöriger der Polizei bin, haben mich die Geschichten bewegt und auch ziemlich nachdenklich gestimmt. In einigen Geschichten konnte ich Erfahrung von mir selbst erkennen, die ich aber eigentlich verdrängt hatte (oder es zumindest versucht habe). Und wenn ich so an die letzten Jahre denke.... Wieviele Kollegen haben sich suizidiert, weil ihnen alles zuviel wurde? Viele und davon auch zahlreiche, die ich persönlich kannte. Kein Polizist ist so hart und cool, wie ihn die Medien darstellen und verkaufen.
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Aufbruch ins Ungewisse: Abenteuer zwischen K2, Sinkiang und Amazonas Kurt Diemberger Broschiert, August 2006 Verkaufsrang: 6467 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Hans Kammerlander selbst Himalaya-Ikone, schwärmt von Kurt Diemberger in den höchsten Tönen. Im Vorwort schreibt er unter anderem: Er ist ein Reisender zwischen den Welten, zugleich einer der schillerndsten Alpinisten unserer Zeit. Damit befindet sich Kammerlander in bester Gesellschaft mit anderen Anhängern des seit nun mehr rund 50 Jahren aktiven Kletterers. Bei einem Alpinismus-Kongress kündigten ihn die Organisatoren einmal mit den Worten an: Living Legend Live. Und diese Lorbeeren sind gewiss nicht übertrieben, denn was der Salzburger Ausnahmebergsteiger bereits alles vollbracht hat, ist tatsächlich legendär. Zwei Erstbesteigungen von Achttausendern sind nur die Krone einer bewegten Berg-Chronologie. Mit Julie Tullis bildete er zudem Jahre lang das höchste Filmteam der Welt und schickte spektakuläre Bilder vom Mount Everest und dem K2 in die europäischen Haushalte. Nun hat der Kameramann der Achttausender die Filmausrüstung gegen die Tastatur getauscht. Sein knapp 400 Seiten starkes Buch Aufbruch ins Ungewisse ist dabei eine Art Best Of life und somit gleichermaßen ideal für Diemberger-Neueinsteiger wie auch für langjährige Diemberger-Fans. Denn selbst wenn die Abenteuer an Broad Peak, Dhaulagiri und K2 schon dem ein oder anderen bekannt vorkommen dürften, so warten dennoch eine Reihe von unbekannteren Trips -- zur Riesenschaumrolle an der Königsspitze, ins Shaksgamtal auf der geheimnisvollen Seite des Karakorum und zur Ama Pujung. Die Bergtour mit dem großen Hermann Buhl ist zwar nicht unbekannt, dafür aber Diembergers Sicht seines Todes. Nicht minder spannend lesen sich die erschütternden Einzelheiten des Überlebenskampfes am K2, den Diemberger nur knapp gewinnt. Doch in Diembergers Lesereise durch sein Abenteuerleben geht es nicht nur um Berge, selbst wenn die Coverfotos von Eisbart und Schneegipfel dies nahe legen. Er macht sich auch zu anderen Ufern auf, nämlich in die tropischen Regenwälder Südamerikas. Der Amazonas-Ausflug füllt jedoch nur eine von 18 Episoden, weshalb niemand auf die Idee kommen dürfte, Diemberger einen Amazonisten statt einen Alpinisten zu nennen. Hans Kammerlander erst recht nicht.-- Christian Haas
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Diemberger setzt Maßstäbe 5 von 5 Punkten Kurt Diemberger ist der einzig noch lebende Bergsteiger, dem zwei Erstbesteigungen von Bergen jenseits der 8000er Marke gelungen sind. Ich kann nur raten, sofern dazu die Möglichkeit besteht, einen Vortrag von Kurt zu besuchen. Man hat fast den Eindruck, eine Chronik des Alpinimus in zwei Stunden vermittelt zu bekommen. Dieser Mann hat einfach alles erlebt. Von den Anfängen, wo er sich als extrem ambitionierter Bergsteiger mit den einfachsten Mitteln begnügen musste, bis zum Massenbergsteigen, was seine Kameradin Julie Tullis am K2 das Leben kostete. Und all das steht auch in diesem Buch. Kurt Diemberger war auch dabei als der damals wohl beste Bergsteiger der Welt, Herrman Buhl, durch einen Wächtenabbruch auf der Chogolisa abstürzte. Allein als historische Dokumenentation ist dieses Buch als ein Zeugnis der Geschichte des Alpinismus sehr lesenswert. Wer einfach nur unterhaltsame Bergsteigergeschichten hören möchte, wird hier ebenso bedient.
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Istanbul: Erinnerungen an eine Stadt Orhan Pamuk Broschiert, Oktober 2008 Verkaufsrang: 3554 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Orhan Pamuk ergründet in »Istanbul« die Geheimnisse seiner eigenen Familie und die seiner Kindheit. Er führt uns an berühmte Monumente und die verlorenen Paradiese der sagenumwobenen Stadt, zeigt uns die verfallenden osmanischen Villen, die Wasserstraßen des Bosporus und des Goldenen Horns, die dunklen Gassen der Altstadt. Pamuk verbindet auf eindringliche Weise Schilderungen von Menschen und Orten und setzt allen ein unvergessliches Denkmal. »Ein fesselnder Liebesroman mit Istanbul in der Rolle der Geliebten.« Frankfurter Rundschau »Ein wunderbares Istanbuler Lesebuch.« Frankfurter Allgemeine Zeitung »Pamuks hinreißende Hommage an seine Heimatstadt.« Süddeutsche Zeitung »Geschickt verknüpft Orhan Pamuk die Erinnerungen an seine Kindheit mit der Geschichte seiner Stadt.« taz
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Schwestermutter: Ich bin ein Inzestkind Ulrike M. Dierkes Taschenbuch, Oktober 2004 Verkaufsrang: 19625 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sie ist fünf, als eine Nachbarin zu ihrer Mutter sagt: "Sieht doch ganz normal aus, das Kind." Sie ist zwölf, als sie versteht, dass nicht die Frau, die sie für ihre Mutter gehalten hat, ihre Mutter ist. Sondern ihre große Schwester. Dass ihr Vater nicht im Krankenhaus ist, sondern im Gefängnis. Verurteilt wegen Kindesmissbrauchs. Das Beweismittel: sie.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 31 Bewertungen)
Ein Buch, das unter die Haut geht 5 von 5 Punkten Das Buch "Schwestermutter" ging mir unter die Haut. Ich habe mir sehr viel Zeit genommen um es zu lesen. Viele Bemerkungen darin und die erörterten Einsichten und Erkenntnisse haben mich sehr beeindruckt. Ich bin sehr froh, das Buch in der Bibliothek entdeckt und gelesen zu haben. Die Autorin macht anderen Betroffenen Mut und vermittelt Nichtbetroffenen ihr Wissen. Ich bewundere ihre Kraft, wie sie das alles geschafft hat.
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Der Schatten des Galiläers. Historische Jesusforschung in erzählender Form. Sonderausgabe Gerd Theißen Broschiert, Februar 2004 Verkaufsrang: 11842 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Lebendig erzählte Geschichtsforschung Gerd Theißen erzählt von Jesus und seiner Zeit. Die Rahmenhandlung ist fiktiv: Ein junger Jude, Andreas, wird von Pilatus dazu erpresst, Material über neue religiöse Bewegungen in Palästina zu sammeln. Dabei stößt er auf Jesus und reist ihm hinterher. Aus Erzählungen über Jesus rekonstruiert er dessen Leben. Theißen ist ein fesselndes Buch gelungen, das dem Stand der Forschung entspricht, aber auch für die Gegenwart verständlich ist. Verkündigung und Geschick Jesu werden aus der Perspektive eines jüdischen Zeitgenossen dargestellt und im Rahmen der religiösen und sozialen Welt des Judentums verständlich gemacht.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Wissenschaftlich begründeter Roman von renomiertem Neutestamentler 5 von 5 Punkten Gerd Theißen (Professor für neutestamentliche Exegese an der Ruprecht-Karls-Universität) ist es gelungen mit diesem historischen Tatsachenroman eine wissenschaftliche Abhandlung über Jesus derart zu schreiben, dass sie auch für theologische und exegetische Laien gut verständlich ist. Dabei hält er sich an die Spielregeln der Wissenschaft, begründet seine Aussagen durch Erläuterungen in Fußnoten und verteidigt seine Methoden und Ansichten in Form von Briefen an Herrn "Kratzinger" am Ende eines jeden Kapitels.
Teilweise driftet der Roman zwar etwas in die Fiktion ab (vor allem was die Verwendung biblischer Namen betrifft), dennoch zeichnet er ein realistisches und nach momentanem Wissensstand korrektes Bild vom historischen Jesus. Zugleich vermittelt er aber auch die Arbeitsweise der Exegese und die Probleme derer sich diese ausgesetzt sieht.
Schwachstelle des Werkes ist meines Erachtens seine Bearbeitung der Barabbasszene, da hier die Darstellung aus den Evangelien scheinbar unreflektiert übernommen wurden, obwohl in der Fachwelt weitestgehend Konsens dahingehend besteht, dass diese Darstellung nicht den historischen Tatsachen entspricht - bedenkt man, dass diese Szene dann Grund für fast 2 Jahrtausende der Judenverfolgung wurde, finde ich dies schade!
Wer sich also als Laie mit der Forschung um Jesus von Nazareth und diesem selbst beschäftigen möchte, dem sie dieser Roman empfohlen.
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Das Astrid Lindgren Kochbuch Mamke Schrag, Andreas Wagener Gebundene Ausgabe, August 2008 Verkaufsrang: 14351 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Zum Festschmaus nach Katthult! Das Lindgren-Kochbuch für alle Feinschmecker Oh, wie lecker! Wer von Pippis Pfefferkuchen und Karlssons Zimtwecken nascht, sich am Sommergeschmack der Blaubeersuppe von Michels Mama freut oder gedämpften Barsch nach Saltkrokan-Art genießt, fühlt sich, als wäre er mitten in einer Lindgren-Geschichte gelandet! Mehr als 80 Rezepte rund ums Jahr, für Picknicke, Kinderfeste oder große Familienmenüs, laden zum kulinarischen Lindgren-Erlebnis ein und wecken wunderbare Kindheitserinnerungen. Wie wär s denn mit einem echten Lindgren-Weihnachtsschinken in diesem Jahr? Mehr als 80 Rezepte aus Astrid Lindgrens Welt in sieben Kapiteln mit den Lieblingsspeisen von Michel, Pippi, Madita u.v.a. Mit Illustrationen von Björn Berg, Katrin Engelking und Ilon Wikland.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Ikea kann nur Fleischklößchen.... 5 von 5 Punkten ...dabei erschöpft sich die Geschichtenwelt Astrid Lindgrens und die schwedische Küche durchaus nicht in den bekannten Standards.
Astrid Lindgrens Bücher sind voll mit sinnlichen Beschreibungen von Picknicks, Festessen und alltäglichen Gerichten wie Pfannkuchen und Reisbrei. Die gefüllten Weihnachtskörbe, die die Bullerbü-Kinder und Madita und Lisabeth den alten Zugehfrauen bringen, enthalten seitenweise süße und herzhafte Herrlichkeiten.
Die Küche ist stets auch den Jahreszeiten angepasst und das Konservieren der Sommerfrüchte und die Zubereitung von Weihnachtswürsten wird immer wieder beschrieben.
Unvergessen und zeitlos hat das Essen in ihren Geschichten einen immensen Stellenwert.
Mamke Schrag und Andreas Wagener unternehmen eine kulinarische Reise durch das umfangreiche Werk Lindgrens und stellen in diesem wunderschönen Buch die Rezepte aus den Büchern vor. Dabei begegnen wir Michel aus Lönneberga, besuchen Birkenlund, sitzen in der Krachmacherstraße am Esstisch und essen Fisch auf Saltkrokan, in Bullerbü wird gepicknickt und in der Villa Kunterbunt die große Gastfreundschaft Pippi Langstrumpfs genossen.
Neben Fisch und Fleischspezialitäten sind es vor allem die vielen Torten und Kuchen, die nicht nur den Kinderhelden schmecken.
Manche selbstgemachte Wurst und die Süßspeisen sind gewiss nichts für Kalorienzähler, aber das Essen erfüllt ja auch nicht nur den Zweck des Sattmachens, es geht vor allem um Genuss und Geselligkeit. Denn bei den Feiern ließ man sich noch nie lumpen und stellte alles auf die Tische, was Birkenlund, Katthult und die anderen Haushalte zu bieten hatte!
Mit vielen Textstellen und Illustrationen von Björn Berg, Ilon Wikland und Katrin Engelking ist ein herrliches Begleitbuch mit praktischem Nutzen erschienen, dass vor allem den großen Fans der unvergessenen schwedischen Autorin Freude macht!
Die schönsten Rezepte aus der Astrid Lindgren Welt! 5 von 5 Punkten Wer kennt sie nicht die tollen Speisen aus den Pippi Langstrumpf Abenteuern oder aus der Welt von Madita - doch auch die Süßspeisen des Karlsson und die Krachmacherstraße sind Evergreens. Das Buch DAS ASTRID LINDGREN KOCHBUCH von Mamke Schrag & Andreas Wagener zeigt nun erstmals die verwendeten Speisen aus den Kinderklassikern in der schwedischen Originalrezeptur.
Wunderschöne Zuckerkringel, doch wie sind sie gemacht? Apfelpudding, Prinzessinnentorte, Zitronensprudel oder die berühmten Pfefferkuchen - hier sind die Rezepte geordnet nach den Klassikern von Astrid Lindgren und innerhalb der Klassiker gut beschrieben und einfach wie auch kindgerecht erklärt!
Die schwedische Küche scheint also abwechslungsreicher zu sein, als angenommen - die Klassiker aus dem Hause Lindgren sind in jedem fall wunderbare Botschafter ihres Landes!
Für Astrid Lindgren Fans ist das Buch ein absolutes Muss - besonders wenn man noch eigenen Kinder im hause hat - sofort nachkochen und Spaß haben - mit Gelinggarantie und viel Freude.
Sehr empfehlenswert!
Die schönsten Rezepte aus der Astrid Lindgren Welt!
Wer kennt sie nicht die tollen Speisen aus den Pippi Langstrumpf Abenteuern oder aus der Welt von Madita - doch auch die Süßspeisen des Karlsson und die Krachmacherstraße sind Evergreens. Das Buch DAS ASTRID LINDGREN KOCHBUCH von Mamke Schrag & Andreas Wagener zeigt nun erstmals die verwendeten Speisen aus den Kinderklassikern in der schwedischen Originalrezeptur.
Wunderschöne Zuckerkringel, doch wie sind sie gemacht? Apfelpudding, Prinzessinnentorte, Zitronensprudel oder die berühmten Pfefferkuchen - hier sind die Rezepte geordnet nach den Klassikern von Astrid Lindgren und innerhalb der Klassiker gut beschrieben und einfach wie auch kindgerecht erklärt!
Die schwedische Küche scheint also abwechslungsreicher zu sein, als angenommen - die Klassiker aus dem Hause Lindgren sind in jedem fall wunderbare Botschafter ihres Landes!
Für Astrid Lindgren Fans ist das Buch ein absolutes Muss - besonders wenn man noch eigenen Kinder im hause hat - sofort nachkochen und Spaß haben - mit Gelinggarantie und viel Freude.
Sehr empfehlenswert!
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Der Mossad. Ein Ex-Agent enthüllt Aktionen und Methoden des israelischen Geheimdienstes Victor Ostrovsky Taschenbuch, Juli 2000 Verkaufsrang: 9656 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ein brisanter Blick hinter die Kulissen Das Outing des ehemaligen Mossad-Offiziers Victor Ostrovsky entreißt dem bis dahin geheimnisumwittersten aller Nachrichtendienste den Schleier des Geheimnisses und enthüllt seine oft dubiosen Methoden. Desillusioniert angesichts des verkümmerten Idealismus der Nach-Gründergeneration des israelischen Geheimdienstes rekapituliert der Ex-Agent seine Jahre beim Mossad: Er schildert, wie dort Mitarbeiter rekrutiert und ausgebildet werden und deckt unter anderem die Hintergründe auf, die zur Befreiung eines von Terroristen entführten Flugzeugs ins ugandische Entebbe führten oder 1981 zur Zerstörung des irakischen Atomreaktors. Victor Ostrovsy, geboren 1950 in Kanada, verbrachte seine Jugend in Israel. Mit 18 Jahren war er der jüngste Offizier in der israelischen Armee. 1982/83 wurde er vom Mossad rekrutiert, nach vier Jahren Geheimdiensttätigkeit jedoch unter ominösen Umständen wieder entlassen. Seitdem lebt er wieder in Kanada.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Schockierend und informativ zugleich 5 von 5 Punkten Hier bekommt man einen genauen Einblick in die Ausbildung zu einem Mossad-Agenten. Auch wenn in Israel offiziell die Meinung herrscht, das es keinen Mossad gibt, so weis doch die Bevölkerung das er unter Ihnen lebt. Schockiert hat mich vor allem wie offen und egoistisch Israel manchmal mit dem Thema Sicherheit umgeht. Und da noch mehr an sich denkt, als man eventuell als neutraler Bürger denkt. Zusammen mit dem Film "Paradise Now" ist es ein absolutes Beispiel wie man ein wenig anders über die Situation Israels nachdenkt...
Absolut lesenswert!!
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Elisa Lynch Sian Rees, Karin Dufner Gebundene Ausgabe, August 2003 Verkaufsrang: 13623 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden 1854: Paris schwelgt in Luxus, Pomp und Vergnügungssucht. Napoleon III. herrscht über das zweite Kaiserreich und macht die französische Hauptstadt zur prächtigsten und modernsten Metropole der Welt. In den Tuilerien empfängt er mit der schönen Eugenie an seiner Seite Gesandte, Diplomaten, gekrönte Häupter und Bewunderer aus allen Teilen der Erde. Einer unter ihnen: General Francisco Solano L pez. Der Sohn des immens reichen Präsidenten von Paraguay, Don Carlos. Sein Frankreich-Besuch prägt den jungen L pez fürs Leben. Als neuer Napoleon will er das unzivilisierte Paraguay in die Moderne führen. Als er in der Pariser Demimonde die bildhübsche irische Kurtisane Elisa Lynch kennen und lieben lernt, scheint sein Glück perfekt: Sie soll seine Eugenie sein. Für die ebenso kluge wie ehrgeizige junge Frau beginnt ein unglaubliches Abenteuer im südamerikanischen Dschungel, das sie, wenn auch nur für kurze Zeit, zur mächtigsten Frau von Paraguay machen wird.
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Die Box: Dunkelkammergeschichten Günter Grass Gebundene Ausgabe, August 2008 Verkaufsrang: 54150 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Limitierte Erstausgabe mit 216 Seiten mit 46 Zeichnungen von Günter Grass in Tritone gedruckt auf 120g Munken Pure der Papierfabrik Munkedals, Schweden. Format 15,5 x 24 cm
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Grass in Redeform 5 von 5 Punkten Ohne Zweifel hat Günter Grass schon bessere Bücher geschrieben; dennoch ist "Die Box" ein gutes, ein lesenswertes Buch.
Wenn man sich auf den Redestrom, den er entfacht, einlässt, landet man rasch in einem Bilderbogen faszinierender Geschichten, denen man sich nicht entziehen kann.
Aus der Sicht seiner Kinder wird eine kleine Hommage an eine ungewöhnliche Familie geschildert, die Wohnungen und Häuser, die Werke, die er selbst dort geschrieben hat.
Über allem schwebt als guter Geist das "Knipsmalmariechen" mit seiner Agfa-Box, die nicht nur das profan Sichtbare abbildet.
Alles in allem ein Erzählwerk, meilenweit über allem, was sich sonst so als deutschsprachige Gegenwartsliteratur präsentiert (sieht man einmal von den großen Alten wie Walser, Lenz und - eben - Grass ab).
Gekonnt und virtuos.
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Die Erinnerung ist oft das Schönste: Fotografische Porträts von Romy Schneider Beate Kemfert, Freddy Langer Gebundene Ausgabe, 3. September 2008 Verkaufsrang: 4600 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Von kaum einem anderen Star existieren so viele verschiedene und so widersprüchliche Bilder. Romy Schneider wurde tausendfach fotografiert – und doch ist sie immer rätselhaft geblieben. Ein besonderer Schatz sind die teilweise bis heute unveröffentlichten Aufnahmen der neun international renommierten Fotografen Werner Bokelberg, Peter Brüchmann, Roger Fritz, F. C. Gundlach, Helga Kneidl, Robert Lebeck, Herbert List, Will McBride und Max Scheler. Sie trafen nur einmal auf Romy – Herbert List etwa hielt den Teenager um 1954 auf bisher unbekannten Bildern fest – oder begleiteten sie durch ihr Leben, wie Robert Lebeck, der seit den 1950er-Jahren bis kurz vor ihrem Tod beeindruckend persönliche Aufnahmen schoss. Romy als junges Mädchen, in ihren Filmrollen, an der Seite von Alain Delon, in inniger Umarmung mit ihren Kindern, scheinbar unbeobachtet im Alltag oder in Posen und Verkleidungen, fröhlich oder nachdenklich, verführerisch schön oder verletzlich: Die Momentaufnahmen lassen den Mythos Romy lebendig werden – und machen zugleich die Vergänglichkeit des Daseins auf eindrückliche Weise sichtbar. Ausstellung: Opelvillen Rüsselsheim 17.9.–28.12.2008
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Noch ein Wiederholband mehr.... 1 von 5 Punkten Leider kan ich nicht soviel Text über diesen Bildband in meine Rezension einbringen wie manch anderer, dafür aber wahre Sachkenntnis,die Fotos kennt man aus anderen Bildbänden,Helga Kneidl veröffentlichte ihre Fotos bereits vor ca.zehn Jahren,die anderen Fotos stammen weitgehend aus Zeitungsarchiven.Nicht so schlimm aber ich finde es sind nicht die besten darunter.
Der auch mit reichlich,meiner Meinung nach überflüssigem Text zur Kommentation ihrer Filme ausgelegte Bildband wirkt auf mich wie ein Sammelsurium aller beiseite gelegten Schnappschüsse die man eben doch noch veröffentlicht.
Eine Österreicherin mit einer französischen Seele. 5 von 5 Punkten Der vorliegende Bildband versucht die Persönlichkeit Romy Schneiders anhand von 138 Abbildungen, davon 10 in Farbe und 128 in Duplex dem Betrachter nahe zu bringen.
Wer war diese Frau?
Romy Schneider (23.9.1938 - 29.5.1982), eigentlich Rosemarie Magdalena Albach-Retty war eine österreichische Schauspielerin, die Weltruhm erlangte.
Schon ihre Großmutter war eine bekannte Bühnen- und Filmschauspielerin. Sowohl ihre Mutter Magda Schneider wie auch ihr Vater Wolfgang Albach- Retty waren beliebte deutsche Filmstars. Freilich hat Romy sie alle an Rang und Ruhm übertroffen. Sie wuchs bei ihrer Mutter, die sich 1945 hatte scheiden lassen, in Berchtesgaden auf und kam dann nach Salzburg in ein Internat. Einen Schauspielunterricht hat sie niemals genossen. Ihr Debüt erlebte sie 1953 an der Seite ihrer Mutter in " Wenn der weiße Flieder blüht ".
Für ihre " erste " Karriere wurde dann entscheidend " Sissi, die junge Kaiserin "( 1956, dem einige Jahre später eine Fortsetzung folgte. Damit schien sie auf den Typ des unschuldigen Mädchens festgelegt, und als dieser etwas süßliche Geschmack überholt war, gelang es ihr nur schwer sich von diesem Image zu lösen.
1959 ging sie nach Paris, wo sie sich mit Alain Delon verlobte; doch die Verbindung ging alsbald auseinander.
In Paris spielte sie auch Theater " Schade, dass sie eine Dirne ist " und mit Tschechows " Möwe " ging sie auf Tournee durch Frankreich und Deutschland. 1962 verschaffte ihr der Film " Der Prozess " nach Kafka einen neuen, internationalen Durchbruch.
Orson Wells nannte sie die bedeutendste Schauspielerin überhaupt. 1966 heiratet sie den Bühnenschauspieler Harry Meyen und bringt im gleichen Jahr ihren Sohn David Christopher zur Welt.
Nun riss die Kette ihrer Filme kaum ab. " Das Mädchen und der Kommissar " erhielt 1971 in Deutschland das Prädikat " besonders wertvoll ". Unvergesslich ist ihre Darstellung einer deutschen Jüdin, die sich im Flüchtlingszug (" Le Train ", (" Der Zug ")) vor den einrückenden deutschen Truppen zu retten versucht.
Mit " Le Trio infernal " (1974) nahm sie an der Sex-Film-Welle teil.
1975 wird ihre Ehe geschieden. Ihre schauspielerische Karriere erlang mit der Verleihung des " Grand Prix international 1976 " einen weiteren Höhepunkt.
Filme wie " Gruppenbild mit Dame " (1977) und " Die Spaziergängerin von Sanssouci " (1981) zeigen wie sehr sich diese Schauspielerin im Laufe ihrer beruflichen Vita verändert und sich zu einer überzeugenden Charakterdarstellerin entwickelt hat.
Ihre Beziehung mit Daniel Biasini, aus der ihre Tochter Sarah Magdalena hervorgeht, hält auch nur wenige Jahre. Ihr Sohn verunglückt im Alter von 14 Jahren tödlich. Diese Frau hat privat kein Glück. Ausgezeichnet mit vielen Filmpreisen stirbt sie im Alter von nur 43 Jahren von Kummer gezeichnet, viel zu früh.
Herausgeberin des Bildbandes ist Beate Kempfert. Von ihr stammt auch das Vorwort, dem ein Aufsatz mit dem Titel " Das Mädchen und der Fotograf " folgt.
Im Anschluss daran werden die teilweise bis heute unveröffentlichten Aufnahmen Romy Schneiders der Fotografen Herbert List, Max Scheler, Roger Fritz, F.C. Gundlach, Will Mc Bride, Peter Brüchmann, Werner Bokelberg, Helga Kneidl und Robert Lebeck gezeigt.
Alle Fotografen werden textlich vorgestellt.
Frühe Fotos aus dem Jahre 1954 zeigen ein schüchternes, unschuldiges Mädchen, von dem man noch nicht erahnen kann, dass sich daraus eine hocherotische Frau entwickeln wird.
Erst ab 1961 verändert sich Schneider optisch und entwickelt sich zu einer bildschönen, verführerischen Frau, deren Blick aber stets etwas traurig ist.
1973 dann gesellt sich ein kritischer Ausdruck hinzu. Die Farbbilder von Helga Kneidl zeigen eine anziehende , überdurchschnittlich schöne Frau. Zu diesem Zeitpunkt muss Schneider sehr glücklich gewesen sein. Das dokumentieren auch die Schwarz-Weiß-Aufnahmen aus besagtem Jahr.
1976 dann sieht man sie an der Seite des umwerfend attraktiven Daniel Biasini in der Wohnung von Christiane Höllinger. Sie ist verliebt und deshalb sehr heiter . Man freut sich mit ihr. Sie strahlt Jugend und Schönheit aus. Fünf Jahre später stehen ihr Alter und Tod im Gesicht. Wie konnte diese Frau so früh altern?
Ihre Augen machen deutlich, dass ihre Seele nur noch dunkle Farben wahrnehmen konnte. Das wird wohl der Grund für ihren frühen Abschied gewesen sein.
Französische Seelen sind besonders lichtabhängig, wie man weiß.
Dem Anhang kann man biographische und filmographische Daten entnehmen.
Beindruckende Fotos. Sehr aussagekräftig.
Empfehlenswert!
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Gefangen in Hohenschönhausen: Stasi-Häftlinge berichten
Broschiert, Juni 2007 Verkaufsrang: 5995 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Oft reichte ein kritisches Wort, ein »verdächtiger « Lebenslauf oder die Denunziation des Nachbarn: Immer wieder wurden zunächst in der sowjetischen Besatzungszone und später in der DDR missliebige Personen kurzerhand festgenommen und ohne rechtsstaatliches Verfahren inhaftiert. Die Haftanstalt Berlin-Hohenschönhausen war das zentrale Stasi-Untersuchungsgefängnis der DDR. In diesem Buch schildern zahlreiche Gefangene die entwürdigenden Haftbedingungen, die zermürbenden Verhöre und den psychischen Druck, dem man als Häftling ausgeliefert war.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Man spürt die Unerbittlichkeit des Systems, das sich zum Ziel gesetzt hat, ihre Gegner psychologisch zu brechen. 5 von 5 Punkten Die Autoren der Schicksalsberichte sind allesamt Personen, die sich in irgendeiner Form oppositionell mit dem SED-Regime auseinandergesetzt haben und deshalb von der STASI inhaftiert wurden. Aus diesem Grund sind die Berichte zwar sehr persönlich, berücksichtigen aber auch den Rahmen der Verhaftung, der Verhöre und der Behandlung in Hohenschönhausen, dem wichtigsten Gefängnis des Staatssicherheitdienstes der SED-DDR.
Das ist vor allem für solche Leser von Vorteil, die kein Detailwissen über das Repressionssystem des SED-Staates besitzen. Fakten und Erklärungen von Berichten, die aus einer rein subjektiven Optik beschrieben werden sind oft schwer einzuordnen. Dies passiert bei der Lektüre von Gefangen in Hohenschönhausen" nicht.
Trotzdem spürt man die Verzweiflung, die Einsamkeit und die Ohmacht der Häftlinge. Man spürt die Unerbittlichkeit des Systems, das sich zum Ziel gesetzt hat, ihre Gegner psychologisch zu brechen, idem es versucht, ihnen jegliche Gewißheit und Selbstbewußtsein zu nehmen.
Es wäre wünschenswert, daß dieses Buch - für heutige Verhältnisse relativ günstig - in den Schulen verwendet wird. Jüngste Studien zeigen, daß das Wissen von Schülern über die SED-Diktatur sehr lückenhaft ist.
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Das Land der Töchter. Eine Kindheit bei den Moso, wo die Welt den Frauen gehört Yang Erche Namu, Christine Mathieu, Namu Yang Erche, Barbara Röhl Gebundene Ausgabe, August 2003 Verkaufsrang: 1492 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wenn sie genug von ihrem Liebhaber haben, hängen sie seine Habseligkeiten an einen Nagel neben die Haustür. So weiß er, wenn er das nächste Mal zu Besuch kommt, dass seine Manneskraft hier nicht mehr erwünscht ist. Die Frauen im Land der Töchter sind stolz, selbstbewusst und sie brauchen nicht viele Worte. Sie leben in beneidenswerter Unabhängigkeit, versorgen das Haus und verwalten den Besitz. In diesem abgelegenen Teil von China, in dem die Ehe als unnatürlich empfunden wird, bestimmen die Frauen selbst, von welchem Mann sie Kinder haben möchten. Aufgrund seiner matrilinearen Abstammungsrechnung ist das Moso-Volk zu einem begehrten Untersuchungsobjekt von Ethnologen geworden. Erche Namu, im Land der Töchter geboren, schildert in ihrem Bericht das Leben ihres Volkes. Unterstützung erfährt sie dabei durch die Kulturanthropologin Christine Mathieu, die als eine der ersten Nichtchinesen die Moso-Kultur vor Ort studieren durfte. Erche Namu, heute eine der populärsten Sängerinnen Chinas, erzählt hier ihre eigene Geschichte. Die Geschichte von einem Mädchen, das genauso eigenwillig ist wie ihre schöne Mutter. So reizvoll die unendlichen Weiten ihrer Heimat auch sein mögen, sie will sich nicht mit dem Hüten der Yaks und dem harten Alltag in den einfachen Lehmhäusern abfinden. Sie will Peking sehen, Schanghai und die ganze Welt. Wie sie unter Tränen davon läuft und eigenständig eine Karriere als Sängerin verfolgt, wird in Das Land der Töchter gekonnt verwoben mit ausführlichen Beschreibungen der wichtigsten Rituale und Zeremonien, die im Leben einer jeden Moso von zentraler Bedeutung sind. Jeder Frau und jedem Mann zum Lesen wärmstens empfohlen. --Anne Hauschild
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Matriarchat, China und eine außergewöhniche Frau 5 von 5 Punkten In diesem Buch erzählt Namu ihre Kindheit und Jugend, wie sie beim Volk der Moso aufgewachsen ist und es ihr dort zu eng wurde. Es ist kein Roman, bei dem sich die Spannung bis zum Schluss steigert, sondern fast anekdotenhaft eine Fülle von Erlebnissen, die das Leben der matrilinearen Kultur der Moso und die Kultur anderer chinesischer Minderheiten sowie deren Eindruck vom Mehrheitsvolk der Han beschreibt, ebenfalls liefert sie persönliche Einblicke, wie sie die Kulturrevolution und die Öffnung in den 1980ern erlebt hat. Letzlich ist es die Geschichte einer Außenseiterin, die bei ihrem Volk nie richtig beheimatet war und die doch immer mit ihren Wurzeln verbunden blieb. Das Buch ist empfehlenswert für alle, die sich für Matriarchat interessieren, für Leute, die Einblick in die Kultur der Minderheiten Chinas gewinnen wollen, und für jene, die einfache die Geschichte einer außergewöhnlichen Frau lesen wollen.
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Orkanfahrt: 25 Kapitäne erzählen ihre besten Geschichten Stefan Krücken Gebundene Ausgabe, 23. Oktober 2007 Verkaufsrang: 1489 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der Ankerherz Verlag startet mit ORKANFAHRT eine Buchreihe, in der die Abenteuer des Alltags erzählt werden. Geschichten aus der Wirklichkeit, spannend aufgeschrieben, erstklassig fotografiert, liebevoll illustriert. Denn nichts ist so fesselnd wie das echte Leben. Das Buch ist authentisch, ganz nah dran, von ihren Erzählern autorisiert. In einem neuartigen Format zwischen Bildband, Sachbuch und Reportage widmen wir uns im ersten Band Kapitänen, ihren Erinnerungen an fremde Häfen und gewaltige Stürme, ihren Geschichten von Liebe und Tod. Wir wollen von unbekannten Helden berichten. Orkanfahrt sammelt 25 Liebeserklärungen an die Seefahrt, an einen Beruf, der wie kein anderer Sehnsüchte, Fernweh, Romantik und die Lust auf Abenteuer weckt. Unsere Kapitäne haben Kreuzfahrtschiffe gerammt, Monsterwellen abgeritten, sie haben andere Seeleute von sinkenden Schiffen gerettet oder den perfekten Sturm überlebt. Orkanfahrt soll eine Hommage sein an alle mutigen Männer auf See.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Mehr davon 5 von 5 Punkten Zeitzeugen-Geschichten. Davon will man mehr haben. Das will man über Binnen wie Buten lesen. Lebendig erzählte Literatur. Schöne Storys. Mag manches auch wie Seemannsgarn gewirkt sein. Mir gefällt das Buch sehr gut.
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Marley & ich: Unser Leben mit dem frechsten Hund der Welt John Grogan Gebundene Ausgabe, 17. September 2007 Verkaufsrang: 6959 Könnte es womöglich sein, dass die Überschwemmungen, die 2005 den Mittelwesten der USA heimsuchten, nicht nur dem Klima geschuldet, sondern auch durch das Erscheinen eines buchstäblich hundsgemein herzerweichenden Hunde-Romans mitverursacht wurden? Überfliegt man auch nur einige der sage und schreibe 1.181 Amazon-Rezensionen aus Übersee, so bleiben die zahlreichen bei der Lektüre vergossenen Tränen als wahre Sturzbäche in Erinnerung. Was ist hier los? Kann man in Zeiten demonstrativer Coolness und boshaften Raab-Humors einer seriösen Leserschaft noch ernsthaft ein Buch mit dem triefigen 50er-Jahre-Jugendbuch-Untertitel Unser Leben mit dem frechsten Hund der Welt unterjubeln? Schwer zu glauben - aber es geht! Also, Taschentücher gezückt, speziell zum Ende wird's ganz schön herb! Reinrassige Labradorwelpen, hellbraun. Nur in gute Hände - Etwas psychomäßig klingt es schon, wenn nach knapp 15-monatiger Ehe die Gattin ihre mütterlichen Instinkte erst an einem Welpen trainieren möchte, bevor sie sich an eigene Brut wagt. Erst ein Labrador, dann Kinder, so Jennys rigider Plan. So kam es, dass 1991 zuerst ein hellbraunes Etwas namens Marley für 350 Dollar das Haus des Journalistenpärchens in Florida in Beschlag nahm, wenig später gefolgt von drei Kindern. Anhänger artgerechter Tierhaltung, Agility- und sonstige Unterwerfungsliebhaber werden das Buch zähnefletschend hassen. Marley wächst heran zu einem komischen, überlebensgroßen Klotz am Bein, stocktaub gegenüber Befehl und Gehorsam, und bringt es schließlich fertig, als eine Art Anti-Lassie und Sofazerfleischer seine gesamte Familie zu liebenden und toleranten Menschen zu erziehen. Dies in Kürze die Botschaft, die Grogan an uns weiterreicht. Man mag John Grogan und seinen Tier- und Familienroman als literarisches Unterfangen für naiv und unzeitgemäß halten. Was aber besticht, ist die absolute Glaubwürdigkeit und Stilsicherheit des Autors. Hier schreibt niemand geringeres als ein Liebender seinen Nachruf. Dass Grogan wie nebenbei auch noch die Klaviatur der Tränendrüsen meisterlich beherrscht, zeigt sich im oben erwähnten Ende. Man sollte gewappnet sein. Marleys letzte Tage auf Erden, sein Todeskampf und die anschließende Fahrt in den Hundehimmel dürften auch das verhärtetste Herz zum Erweichen bringen. -- Ravi Unger
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)
Nicht nur was für Labbi-Liebhaber... 5 von 5 Punkten ...dieses Buch liebe ich! Jeder, der schon mal einen Hund hatte, erkennt sich in den vielen Situationen wieder. Das Buch hat mir viele Erinnerungen aus der Vergangenheit an meinen treuen Freund zurück gebracht und dafür bin ich sehr dankbar. Ich habe "Marley und ich" im Urlaub gelesen und die letzten Seiten im Flugzeug - dabei habe ich Rotz und Wasser geheult (wie der Franke sagt :-)
Auch wenn ich mir nach dem Tod meines Hundes geschworen habe, mir nie wieder einen anzuschaffen - nach diesem Buch denke ich wieder anders.
Ich kann diese eine schlechte Rezension schon ein wenig verstehen - die junge Dame hat das Buch meiner Meinung nach aber einfach nur völlig falsch aufgefasst. Dieses Buch zeigt allen Menschen sehr anschaulich, dass Hunde Lebewesen sind, mit Ecken und Kanten - sie einen auch mal in den Wahnsinn treiben aber einem auf ihre Weise auch wahnsinnig viel schenken. Jeder, der sich einen Hund anschaffen möchte - sollte dieses Buch vorher gelesen haben - es zeigt einem nun einmal auch Dinge auf, an die man in der Euphorie vielleicht nicht denkt.
Auch gerade die Situation mit den Kindern ist bestens gelungen...Es ist ein Problem alles unter einen Hut zu bringen, wenn vorher nur der Hund da war und plötzlich auch noch ein Menschenkind. Das ist aber die Realität! Ich möchte die Familie mal sehen, in der sowas perfekt von Anfang an läuft.
Marley und ich empfehle ich jedem, der mal wieder ein richtig gutes Buch lesen möchte. Man lacht, man weint, man fühlt mit...Dieses Buch ist großartig...
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