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So viel mehr ...: BDSM - mein Weg, meine Erfahrungen, meine Erfüllung Sedine Passiana Broschiert, 12. August 2007 Verkaufsrang: 8734 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sedine Passiana lässt uns teilhaben: an ihrem Weg, der ihr nicht immer bewusst war, der sie jedoch genau dorthin führte, wohin sie schon immer wollte; an ihren ersten Erfahrungen, die so schön waren, dass sie nicht genug davon bekommen konnte; an ihren Experimenten, die ihr immer wieder neue Welten eröffneten bis hin zum ersten Herantasten an eine völlig neue Rolle, an der sie mit der Zeit immer mehr Gefallen fand; an ihren negativen Erfahrungen und Abstürzen, mit denen sie umgehen lernte und schließlich an den vielen für sie unvergesslich gewordenen Erlebnissen, die ihr Verständnis von BDSM, ihr Leben und sie selbst als Mensch nachhaltig prägten. Die Autorin fand in BDSM ihre persönliche Erfüllung und hielt die für sie berührendsten, erotischsten und einprägsamsten Erlebnisse in Form von Tagebucheinträgen, Erzählungen und Gedichten fest. Diese finden sich nun in diesem Buch wieder und bilden zusammen mit einigen verbindenden Texten das Gesamtwerk über das sexuelle Leben einer jungen Frau, das jedoch weit über reinen Sex hinaus geht, etwas abseits vom Gewöhnlichen liegt und gerade deshalb die Faszination einer fremden Welt ausstrahlt. "So viel mehr" gewährt einen sehr persönlichen Einblick in diese Welt. Es verrät uns, was BDSM für die Autorin bedeutet: Spiel, Erotik, Emotion, Sicherheit, Spannung, Vertrauen, Erfüllung - und mehr. So viel mehr.
Schon beim Lesen des Prologes verschlug es mir fast den Atem. Einfach aufregend! Ich nehme das Buch zur Hand und tauche in eine andere Welt ein. So viel Offenheit, absolute Ehrlichkeit, ohne Dinge zu beschönigen, aufzublasen oder etwas wegzunehmen - diesen Mut offen und ganz zu sich selbst zu stehen finde ich absolut bewundernswert. Durch die amüsante, spannende erotische und auch humorvolle Schreibweise wollte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Allerdings konnte ich mich nicht immer ganz darauf einlassen, da vieles mich sonst überwältigte. Immer wieder versuchte ich zu verstehen - gab aber bald auf, da ich körperliche Gewalt total ablehne. Aber ich bemühte mich nachzuempfinden, was mich durch und durch berührt hat. Vieles hat mich sehr zum Nachdenken angeregt, oft musste ich lächeln und immer wieder hatte ich Tränen in den Augen. Das Kapitel "Devot" ist so wunderschön beschrieben, so einfühlsam und liebevoll. Meine Vorurteile lösen sich immer mehr auf und ich beginne zu erahnen was so-viel-mehr möglich ist. Die Liebe, das absolute Vertrauen, die Hingabe das totale sich fallen lassen und das aufgefangen werden - ja, das ist sicher wunderbar. Einfach unübertrefflich, was zwei Menschen sich auf diese Art geben können. Die Achtsamkeit, die Zuwendung, das gegenseitige Aufpassen aufeinander und dass man ganz ungezwungen alles miteinander ausprobiert. Großartig, wenn man so die Liebe leben kann. Dieses Buch ist auch eine wundervolle Liebeserklärung an den Partner der Autorin. Jedes einzelne Kapitel regt zum Nachdenken an. Ich will manches einordnen, so wie ich es kenne, spüre aber: es ist mehr. Mein Verstand kann vieles nich erfassen, will es als "unglaublich" und unverständlich einordnen, aber ein Teil von mir versteht, auch wenn der Verstand sich noch sehr dagegen wehrt. Was ich in allen Szenen immer wieder gut nachempfinden kann, ist das schöne Gefühl, wenn jemand voll und ganz für dich da ist, sich auf dich einstellt, deine Wünsche spürt und das Schönste ist sicher das Auffangen. Vielleicht lässt sich über körperlichen Schmerz seelisches Leid ausdrücken? Man darf weinen, schreien, alle Gefühle kommen ins Fließen, man darf sein wie man sich gerade fühlt. Jedes nichts sagende Wort, jedes unechte Lächeln ist in Grenzsituationen einfach nicht mehr möglich. Was übrig bleibt ist die nackte, unschuldige Wahrheit. Ich danke der Autorin für die wichtige Arbeit die sie leistet, durch ihr Sein, ihren Ausdruck, ihre berührende Ehrlichkeit und ihren Mut und gratuliere gaaanz herzlich zu diesem einzigartigen Buch.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Lange gesucht, endlich gefunden!!! 5 von 5 Punkten ....schon sehr lange interessiere ich mich für diesen Bereich, habe mich jedoch meistens abgeschreckt gefühlt wenn ich den harten Stoff las oder teils grausame Bilder dazu ansah. Ich dachte immer es müsse da noch was anderes sein, etwas tieferes, wunderschönes....so tief das es weh tut, sich aber dennoch wunderschön anfühlt.
Die Autorin hat es endlich geschafft mich in diese Welt einzuführen, ohne das es mich abgeschreckt hätte. Nicht das die Spielarten nicht heftig gewesen wären, aber der Beweggrund dafür ist überwältigend, auf schöne Weise. Sie beschreibt all dies aus tiefster Zuneigung zu ihrem Partner, alles ist von hingebungsvoller Liebe durchtränkt, und behält deshalb immer "das besondere" aufrecht. Bdsm, so wie sie es schreibt geht über alles bisher dedachte hinaus, so wie sie selbst treffender nicht hätte formulieren können: ist...... "SO VIEL MEHR!"
Ich kann jedem der sich für dieses Thema interessiert, dieses Juwel nur ans Herz legen, denn hier drin steht, worum es dabei wirklich geht*
Ich wünschte es würde mehr dergleichen geben
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Das Tagebuch der Madelaine: Wenn Unterwerfung Wirklichkeit wird: Eine Domina lebt ihre devoten Wünsche Claudia Varrin Broschiert, 1. Juni 2008 Verkaufsrang: 12052 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die New Yorker SM-Autorin Claudia Varrin lotet auch in ihrem neuesten Buch die Facetten von BDSM (kurz für: Bondage&Discipline, Dominance&Submission, Sadism&Masochism) aus. Sie lebt SM mit Leib und Seele und erkundet die mannigfaltigen Möglichkeiten der Szene.Das ¯Tagebuch der Madelaine® setzt dort an, wo ¯Die Kunst der weiblichen Unterwerfung® aufgehört hat, basierend auf den intimen Tagebuchnotizen der Autorin geht es von der Theorie zur Praxis.BDSM-Anfänger, aber auch Fortgeschrittene werden Anregungen für eigene Spiele mitnehmen können. Neugierige können einen Blick über den eigenen Tellerrand wagen und eine Spielart von Sexualität entdecken, die nur wenige wirklich zu leben wagen.Claudia Varrin reist nach London, um sich dort einem bekannten SM-Master als Sklavin Madelaine zu unterwerfen. Er ist äußerst erfahren und fantasievoll, ihre gemeinsamen Spiele werden immer extremer. In einem englischen Landhaus wird sie professionell abgerichtet, und später führt ihr Master sie in d ie Londoner SM-Szene ein.Madelaine überschreitet bei den erotischen Machtspielen ihre eigenen Grenzen und erfährt dabei, dass sie viel weiter gehen kann, als sie je geahnt hatte. Sie entdeckt Tiefen ihrer Lust, die ihr verborgen waren, aber sie muss dafür die immer krasseren Wünsche ihres Masters bedingungslos erfüllen ...Das Tagebuch der Madelaine gewährt einen tiefen Einblick in die vielfältigen Ausprägungen menschlicher Sexualität.
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Von wem habe ich das bloß: Auf den Spuren der Ahnen. Eine Gebrauchsanweisung Manuel Andrack Broschiert, August 2008 Verkaufsrang: 5074 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Auf den Spuren der Ahnen - oder wie ich märchenhafte Verwandte fand. "Von wem hab' ich das bloß" ist spannend wie Karl May, komisch wie Helge Schneider, abenteuerlustig wie Reinhold Messner, gelehrt wie Kant, weise wie der Dalai Lama und lehrreich wie ein Ratgeber von Dietrich Grönemeyer. Manuel Andrack begibt sich auf eine Rutschpartie in die eigene Familiengeschichte. Familienforschung wie Manuel Andrack sie betreibt, ist atemlos und risikoreich. Familien sind ja per se heikel. Aber da sind auch diese vielen Fragen: Was für ein Mensch war mein Großvater? Wie lebten meine Urgroßeltern? Hoppla, mein Großvater war ja schon mal verheiratet. Andrack, das klingt doch irgendwie französisch? Aber warum führen eigentlich immer alle Spuren in den Osten? Was ist mit ausgewanderten Andracks in Amerika? Manuel Andrack hat Taufregister und Kirchbücher durchwühlt, hat nach Spuren vor Ort gesucht und sich mit entfernten Verwandten getroffen. Aber konnte er überhaupt mit jemandem verwandt sein, der auf zwei Fingern pfeift? Das war in seiner Familie gänzlich unbekannt. Klarheit sollen hier Stammbäume bringen, die bis weit ins 18. Jahrhundert zurückreichen. Mühsam wurde auch eine Gebrauchsanweisung übersetzt, damit beim Speichelabstrich bloß keine Fehler geschehen, schließlich soll herausgefunden werden, wie sich das Andrack-Gen über die Welt verteilt. Wie hilfreich ist eigentlich das Internet bei dieser Suche? Und was ist mit Hypnose und Familienaufstellung? Familienforschung ist mehr als Stammbäume malen. Mit jedem Schritt in die Vergangenheit wird auch ein Stück Geschichte erzählt, und im günstigsten Fall erfährt man damit etwas über sich selbst.
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Wir sind Helden - Informationen zu Touren und anderen Einzelteilen. Ein Wir sind Helden-Tagebuch Wir sind Helden Broschiert, 12. Februar 2008 Verkaufsrang: 13137 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Was machen Wir sind Helden, wenn ihnen Plattenfirmen drohen: »Wir breaken euch topdown!« oder wenn sie auf Festivals als »angemessener Ersatz für Limp Bizkit« angekündigt werden? Wenn sie erfahren, dass man, egal wie groß man ist, im Tourbus nur sein klein darf? Sie lassen sich nicht ins Bockshorn jagen. Und dann, wenn sie das Bockshorn verjagt haben, schreiben sie ein Buch. Über Träume, die wahr werden, Videodrehs, die Weichteile gefährden, rasante Hubschrauberfahrten und wellige Käsebrötchen in miefenden Fünfquadratmeterräumen, kurzum: über Hysterie und Alltag einer Band, die größer wurde, als sie dachte. Albern wie ein entgleister Abend im Backstage, melancholisch wie eine Nacht im Tourbus, erhellend wie ein Praktikum in der Musikbranche und wundersam wie ein Roman.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Heldentat 5 von 5 Punkten Das Buch ist extrem lustig. Hab es in einem Rutsch durchgelesen. Selten zuvor war ich von einem Text so gefesselt. Aber dieses kleine, feine Meisterwerk konnte ich einfach nicht mehr aus der Hand legen. Schön aufgemacht, toll geschrieben und auch sehr informativ im Hinblick auf die Mechanismen der Musikindustrie.
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Mao: Das Leben eines Mannes, das Schicksal eines Volkes Jung Chang, Jon Halliday Broschiert, Juni 2007 Verkaufsrang: 30244 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mythos und Massenmörder - das Leben des Mao Tse-tung Es war nicht das Wohl seines Volkes, das Mao Tse-tung, dem Großen Vorsitzenden der Volksrepublik China, am Herzen lag. Es war auch nicht die kommunistische Ideologie, obwohl er ihren weltweiten Sieg anstrebte. Das Motiv von Maos Handeln war ausschließlich und zu jeder Zeit sein absoluter Wille zur Macht. Ob auf persönlicher, auf nationaler, auf internationaler Ebene - sein Machthunger war grenzenlos. Mao Tse-tung hat nicht alle, aber viele seiner Ziele erreicht, und China hat teuer dafür bezahlt: mit dem Leben von 70 Millionen Menschen. Nach ihrem Bestseller Wilde Schwäne legt Jung Chang mit "Mao" die bahnbrechende Biographie jenes Mannes vor, dem es gelang, sich zum Alleinherrscher über Hunderte Millionen Menschen aufzuschwingen. Jahrelange Archivrecherchen und zahllose Gespräche mit Zeitzeugen - mit Politikern in Ost und West, die mit Mao in Berührung gekommen waren, mit unbekannten Opfern ebenso wie mit Führungsfiguren aus Maos engsten Zirkeln, die sich nie zuvor geäußert hatten - haben die Autorin in die Lage versetzt, zum ersten Mal ein wahrheitsgetreues Bild der Mao-Ära zu zeichnen. Sie bringt die Wahrheit hinter zahlreichen, von den Kommunisten gehegten und gepflegten Mythen ans Licht und entlarvt viele, teils von Mao vorsätzlich und gekonnt verbreitete Falschdarstellungen. Jung Chang hat die letzten zwölf Jahre damit verbracht, allen Spuren dieses Menschen nachzugehen, der zu den einflussreichsten politischen Gestalten des 20. Jahrhunderts gehörte, dessen Aura Staatsmänner in aller Welt beeindruckte, und dessen Gedanken und Worte in millionenfacher Verbreitung in zahllosen Ländern auf Begeisterung stießen. Doch der Mann, den sie in ihrem Buch für den Leser lebendig werden lässt, weist ganz andere Züge auf - es sind sehr viel hässlichere. Die jahrelangen Recherchen in allen relevanten Archiven und die zahllosen Gespräche mit Zeitzeugen - mit Politikern in Ost und West, die mit Mao in Berührung gekommen waren, mit unbekannten chinesischen Betroffenen, mit Führungsfiguren aus Maos engsten Zirkeln, die sich nie zuvor geäußert hatten - haben die Autorin in die Lage versetzt, endlich und zum ersten Mal ein wahrheitsgetreues, ein realistisches Bild jener Epoche aufzuzeigen, kein von kommunistischen oder persönlichen Machtinteressen gefärbtes und verbrämtes. Und so gelingt es ihr, die Wahrheit hinter zahlreichen, von den Kommunisten gehegten und gepflegten Mythen ans Licht zu bringen und viele, teils von Mao vorsätzlich und gekonnt verbreitete Falschdarstellungen zu entlarven.
"Eine Biografie über den 'Großen Steuermann', der zuzutrauen ist, was Historiker seit Jahren vergebens versuchen: den Mao-Mythos ein für alle Mal zu zertrümmern. Die fulminante, knapp 1000-seitige Anklageschrift bringt alle Voraussetzungen mit, Maos Bild zumindest im Westen auf breiter Basis neu zu definieren. Sie wurde nämlich nicht im akademischen Elfenbeinturm verfasst, sondern von der Chinesin Jung Chang - eine der erfolgreichsten Autorinnen der Welt." Der Spiegel "Nun ist eine Biografie über den 'Großen Steuermann' auf den Markt gekommen, der zuzutrauen ist, was Historiker seit Jahren vergebens versuchen: den Mao-Mythos ein für alle Mal zu zertrümmern. Die fulminante, knapp 1000-seitige Anklageschrift bringt alle Voraussetzungen mit, Maos Bild zumindest im Westen auf breiter Basis neu zu definieren. Sie wurde nämlich nicht im akademischen Elfenbeinturm verfasst, sondern von der Chinesin Jung Chang - eine der erfolgreichsten Autorinnen der Welt." Der Spiegel "Dieses Buch rüttelt auf, es verstört. Jeder, der mit China zu tun hat, ob als Politiker oder als Vertreter der Wirtschaft, ob als Student oder als Tourist, sollte dieses Buch lesen." Die Zeit
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
"Marx - Engels - Lenin - Stalin - Maoooo Tse-Tung!" ... 4 von 5 Punkten ... so skandierten Jungakademiker, die sich für eine aufklärerische Avantgarde hielten, vor einigen Jahrzehnten. Dabei konnte man auch schon damals wissen, dass nicht nur Lenin und Stalin, sondern auch Mao ein Massenmörder war. Wer Maos mörderisches Wirken (und die Heilsverblendung der akademischen Wiedertäufer im Deutschland von 1967 ff.) auch jetzt noch ignorieren möchte, sollte dieses voluminöse Buch nicht lesen. Wer aber der Praxis sozialistischer und kommunistischer Revolutionäre unerschrocken und illusionslos ansichtig werden will, muss es lesen.
Zehn Jahre lang haben die beiden Autoren Interviews geführt und in chinesischen und sowjetischen Archiven recherchiert.
Über 70 Millionen Tote hat Mao zu verantworten, in Friedenszeiten wohlgemerkt. Selbst Stalins und Hitlers gigantische Blutspuren können sich damit nicht messen. In jedem Jahr von Maos Herrschaft befanden sich rund 10 Millionen Menschen in Gefängnissen oder in Arbeitslagern; die jährliche Sterblichkeitsrate lag bei mindestens 10 Prozent.
Schon in seinen späteren Jugendjahren zeichnete sich der 1893 geborene Mao durch grenzenlose Selbstsucht und Verantwortungslosigkeit aus, er betrachtete sich als "Großen Helden", der Freude an Aufruhr und Zerstörung hatte. "Ich bin nicht der Ansicht, dass das Motiv des Handelns, um moralisch zu sein, dem Nutzen anderer dienen muss", so charakterisierte er im Alter von 24 Jahren seine Einstellung. Dieser Einstellung blieb er offensichtlich sein Leben lang treu.
Als pars pro toto seien hier nur eine Epoche aus Maos Herrschaftszeit herausgegriffen, nämlich der "Große Sprung nach vorn".
In den Jahren 1958 bis 1961 findet der "Große Sprung nach vorn" statt. Hinter diesem euphemistischen und megalomanen Jargon verbirgt sich nichts anderes als das nackte Elend. Chinas Ziel, so wurde proklamiert, sei es, "alle kapitalistischen Länder in recht kurzer Zeit zu überholen und zu einem der reichsten, fortschrittlichsten und mächtigsten Länder der Erde zu werden." Tatsächlich wurden den Bauern gewaltige Mengen an Lebensmitteln abgepresst. Vielerorts hatten sie nur noch Erdklumpen zu essen. Diese Zwangsabgaben ermöglichten 1959 den Export von 4,74 Millionen Tonnen Getreide in die UdSSR. Auch wurden mehrere 10 000 Tonnen Getreide zur Treibstoffgewinnung für Raketentests verwendet. Die Zahl der Schweine ging während des "Großen Sprungs nach vorn" um annähernd 50 Prozent zurück. Allein in diesen vier Jahren starben fast 38 Millionen an Hunger und Überarbeitung - die größte Hungersnot in der Geschichte der Menschheit. Selbstverständlich focht Mao dieses Massensterben nicht an, war er doch der Auffassung, dass "der Tod ein Grund zur Freude" ist: "Wir glauben an die Dialektik, deshalb können wir nicht gegen den Tod sein." Und: "Die Toten sind nützlich, sie düngen den Boden."
Während der von Mao nur zum absoluten Erhalt seiner Macht angezettelten Kulturrevolution (1966-76) starben - außerhalb der Gefängnisse - mindestens drei Millionen Chinesen eines gewaltsamen Todes.
"Ich weiß, sie tranken heimlich Wein / Und predigten öffentlich Wasser", schrieb Heinrich Heine. Auch auf Mao traf dieses Diktum präzise zu: "Persönlich pflegte Mao den ausschweifenden Lebensstil eines Monarchen und lud damit dem Land immense Kosten auf." Während er dem Volk ultra-puritanischen Verzicht abverlangte, gab er in seiner abgeschotteten Privatsphäre jedem sexuellen Gelüst nach. Massenhaft wurden ihm junge Frauen zugeführt. Auch in finanzieller Hinsicht war er kein Anhänger der Frugalität: "Der Einzige, der in Maos China Millionär wurde, war Mao selbst." Die Bauern, denen angeblich seine tief empfundene Sorge galt, waren ihm völlig gleichgültig. Mao war ein nicht nur ein Kleptokrat, sondern auch ein Psycho- und Soziopath schlimmster Sorte.
Mao starb 1976. Fast drei Jahrzehnte später beherrschen noch immer sein Portrait und sein Mausoleum den Platz des Himmlischen Friedens in der chinesischen Hauptstadt. Sein Konterfei schmückt jeden Geldschein. Wird sich die VR China jemals aus seinem Bann lösen können?
Einige Mängel des Buches soll nicht verschwiegen werden: Die Schriften Maos werden weder systematisch referiert noch interpretiert. Dies muss als Mangel angekreidet werden, nicht deshalb, weil Mao als bedeutender Autor und Theoretiker gelten kann, sondern weil sein Einfluss und seine Macht ohne seine Schriften gar nicht verständlich werden. Diktatoren und Despoten wirken nicht nur durch Gewalt und Terror, sondern auch durch Ideen, die in brüllbaren Losungen kommuniziert und diffundiert werden.
Ein zweiter Mangel besteht darin, dass nicht klar genug herausgearbeitet wird, warum Mao die diktatorische Macht, die er hatte, erlangen und behalten konnte. Diktatoren können nur herrschen, wenn sie hinreichend viele freiwillige Gefolgsleute haben. Warum sind so viele Personen Mao freiwillig gefolgt?
Ein dritter Mangel ist wohl der, dass mitunter so viele Bäume gezeigt werden, dass der Wald bisweilen aus dem Blick gerät. Die Darstellung der Kulturrevolution (1966-76) z. B. wird über 12 Kapitel verstreut.
Diese Kritik ändert freilich nichts daran, dass ich dieses Buch jedem empfehlen kann, der sich mit der Praxis totalitärer Despotie befassen möchte. Lenin, Stalin, Hitler und Mao gehören zu den schlimmsten Figuren des vergangenen Jahrhunderts. Sie verkörpern all das, was Liberale verabscheuen und bekämpfen.
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Ort der Freundschaft. Niklas Luhmann und »Das Meer in mir«: Niklas Luhmann und Das Meer in mir Catrin Kersten Gebundene Ausgabe, 15. Januar 2008 Verkaufsrang: 21405 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Was denn nun eigentlich das Wesen der Freundschaft ausmache, dies vermag die lange Tradition des Denkens und Schreibens über Freundschaft nicht zu beantworten: Freundschaft erweist sich als enorm beweglich, als nicht letztgültig bestimmbar, sie hat, so Silvia Bovenschen, keinen festen lebensweltlichen oder theoretischen Ort. So lässt sich die "Freundschaftslücke" im Werk des Soziologen Niklas Luhmann, so lässt sich die Tatsache, dass ihre Semantik in der Interpretation Luhmanns immer den Kürzeren ziehe und auch Freundschaft als zwischenmenschliche Beziehung von ihm nicht behandelt wird, letzten Endes als plausible Konsequenz dieser Definitionsschwierigkeiten lesen, muss doch eine Theorie, die einen solch besonderen Fokus auf bestimmbare Form und klare Abgrenzbarkeit legt, große Schwierigkeiten haben mit dem fortwährend sich Verändernden. Gleichwohl fällt die traditionelle Semantik der Freundschaft keineswegs "unter den Tisch": Die zentrale Fragestellung des Textes macht so Luhmanns Theorie sozialer Systeme zum Gegenstand einer genealogischen Lektüre; es zeigt sich, dass er bei der Formulierung zentraler Theoreme Semantiken und Topoi der Freundschaftstradition aktualisiert, dass Freundschaft zwar nicht an einem systematischen Ort, aber dennoch an ganz unterschiedlichen Orten in seiner Theorie auftaucht, in Form semantischer Fragmente. Auf diese Weise kristallisiert sich schließlich ein Bild von Freundschaft heraus, das gerade ihrem flexiblen und prekären Charakter gerecht wird, und deutlich macht, dass gerade darin ihr besonderer Wert liegt. Alejandro Amenábars oscargekrönter Film Das Meer in mir führt auf beispielhafte Weise vor, welches Potential eine solche Freundschaft entwickeln kann: Eben weil sie nicht an ein System und einen Ort gebunden ist, kann sie sich über die Grenzen der funktional spezialisierten Teilsysteme der Gesellschaft hinwegsetzen und so sehr individuelle Problemlösungen finden.
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Ein Jahr in London: Reise in den Alltag Anna Regeniter Gebundene Ausgabe, Oktober 2007 Verkaufsrang: 12821 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Cool Britannia. Anna Regeniter hat es einfach getan: Sie ist in die schillerndste, aufregendste und kreativste Stadt Europas gezogen dorthin, wo die Musik spielt. Wie ist der Alltag? Wie findet man einen Job? Wo verabredet man sich zu einem Date? Was bestellt man wann in einem Pub und wie? In diesem Buch erzählt sie mit englischem! Humor vom verrückten Wohnungsmarkt, von ihrem komischen Alltag als Deutschlehrerin, vom traditionellen englischen Weihnachtsessen, vom Shoppen und den unzähligen Einwanderern. Und natürlich davon, wie es ist, seinen Lieblingssänger in einer Bar um die Ecke zu treffen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)
Die Tücken des Alltags in "good old London" 5 von 5 Punkten Ich habe dieses Buch in einem Zug durchgelesen, nicht zuletzt weil es so treffend das Leben in einer der vielseitigsten Städte der Welt schildert. Stellenweise sehr komisch ("Das war Jude Law!") findet sich der London-Kenner immer wieder in bekannten Situationen wieder (bei mir war's statt dessen "Das war Orlando Bloom!").
Für London-Neulinge andererseits ist das Buch ein guter Einstieg und gibt viele nützliche Informationen, die im üblichen Reiseführer nicht enthalten sind. Anna Regeniters Stil ist locker und frisch. Insgesamt also ein toller Schmöker für kalte, graue Winterabende.
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Gefangener der Annapurna: Auf dem Grat zwischen Leben und Tod Jean-Christophe Lafaille, Benoit Heimermann Broschiert, Januar 2008 Verkaufsrang: 9124 Der gewaltige Annapurna ist ebenso faszinierend wie gefährlich, innerhalb einer Sekunde kann das Schicksal über Leben und Tod entscheiden. Jean-Christophe Lafaille, der als leistungsfähigster französischer Alpinist gilt, hat dies bei seiner Besteigung 1992 erlebt: Beim Aufstieg löste sich ein Haken, sein Seilkamerad Pierre Béghin stürzte in die Tiefe und war tot. Lafaille, selbst am Arm verletzt, brauchte fünf Tage um den Berg ohne Seil und Haken hinunterzusteigen. ¯Ich brauchte Jahre, um über dieses Drama sprechen zu können. Seitdem ist die Angst vor dem Sturz immer gegenwärtig...® 2002, nach zahlreichen Exkursionen, steht der Gebirgssprinter - die Geschwindigkeit, mit der er sich in die Höhe bewegt, ist sein Kennzeichen - doch auf dem Gipfel des Annapurna. Heute fehlen Lafaille nur noch zwei Achttausender, um sein Ziel zu erreichen, zu der kleinen Gruppe der Bergsteiger zu zählen, die alle vierzehn Gipfel erfolgreich bezwungen haben.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
In Memoriam: Jean-Christophe Lafaille, seit 26.01.06 vermisst. 5 von 5 Punkten Ein sehr gut geschriebens Buch, absolut empfehlenswert.
Doch nun zum Traurigem.
Jean-Christophe Lafaille (* 6. Dezember 1965 in Gap, vermisst seit 26. Januar 2006) war Extrembergsteiger.
Lafaille galt als einer der weltbesten Höhenbergsteiger. Er hat alle seine Gipfel ohne künstlichen Sauerstoff bestiegen.
Seit dem 26. Januar 2006 wird er am Makalu vermisst. Er war zu einer Solo-Winterbesteigung des Makalu aufgebrochen.
Zum Erreichen der sämtlichen 14 8000er fehlten ihm noch der Makalu, Kangchenjunga (Kangchendzönga) und der Everest.
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Auf dem Jakobsweg: Tagebuch einer Pilgerreise nach Santiago de Compostela Paulo Coelho Taschenbuch, Oktober 2000 Verkaufsrang: 19450 Der Jakobsweg, einer der vier Pilgerwege in Europa, zieht sich über 700 km von den Pyrenäen bis nach Santiago de Compostela im Nordwesten Spaniens. Schon im Mittelalter war er neben den Wallfahrten nach Rom und Jerusalem einer der wichtigsten Pilgerwege. Auch Karl der Große kam auf diesem Weg vorbei und unzählige Menschen vor und nach ihm ebenso. Einer dieser Menschen ist Paulo Coelho. Der lateinamerikanische Schriftsteller hat seine Erinnerungen an dieses Abenteuer in seinem Buch Auf dem Jakobsweg festgehalten. Coelho ist Mitglied einer alten katholischen Bruderschaft. Nachdem ihm die "Meisterweihe" versagt blieb, war sein einziger Ausweg auf diese Pilgerreise zu gehen und sich selbst zu finden. In dem Buch beschreibt er eindrucksvoll seine Entbehrungen und die spirituellen Prüfungen, denen er sich stellen musste. Wer jetzt bei diesem unterhaltsam geschriebenen Tagebuch auf eine Landschaftsbeschreibung in der Art eines Reiseführers oder Bildbandes hofft, wird hier allerdings enttäuscht. Ohne Bilder, sachlich aber unterhaltend, teilweise etwas mystisch und doch packend und anregend schildert Coelho die Erfahrungen, die er auf seiner Reise nach Santiago de Compostelo gemacht hat. Mit diesem Werk bringt Coelho das Wesentliche auf den Punkt -- das Leben! --Carsten Fleckenstein
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 72 Bewertungen)
ein sehr beeindruckendes Buch 5 von 5 Punkten Dieses Buch hat mich wirklich schwer beeindruckt. Coelho beschreibt die Suche nach sich selbst, so direkt und spirituell, dass man das Gefühl hat, mitgegangen zu sein. Das Buch handelt von den Hindernissen, Problemen und Hürden die wir alle zu bewältigen haben um das persönliche Glück zu finden. Dieses Buch ermuntert dazu, seine Träume in die Tat umzusetzen und zu leben - mit andern Worten ein toller Wegweiser!! Coelhos Bücher vermitteln mir unheimlich viel Ruhe, Kraft und Lebenskenntnis - nicht umsonst ist er einer meiner Lieblingsautoren.
Meiner Meinung nach sollte man dieses Buch lesen und einfach in sich wirken lassen - ich werde es bestimmt noch MINDESTENS einmal lesen!!!
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Achterbahn. Ein Lebensweg Frido Mann Gebundene Ausgabe, 1. Mai 2008 Verkaufsrang: 864 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Er war der Lieblingsenkel von Thomas Mann, wie dessen Tagebuch in vielen begeisterten Einträgen bezeugt: Fridolin Mann, geboren 1940 im kalifornischen Exil als erstes Kind von Michael und Gret Mann. Jetzt erzählt Frido Mann zum ersten Mal in autobiographischer Form sein Leben: das Aufwachsen in einer ungewöhnlichen, zwischen den Kontinenten zerrissenen Familie, die frühen Begegnungen mit seinen berühmten Onkeln und Tanten, die innige Beziehung zu den Großeltern. Offen und unverblümt schreibt Frido Mann über sein schwieriges Verhältnis zum eigenen Vater, der sich mehr um seine Musikerkarriere kümmerte als um seine Söhne. Und Frido Mann schildert, welche Wege und Irrwege er gehen musste, um eine ihn erfüllende berufliche Aufgabe zu finden. Frido Mann, der sich heute als Botschafter eines bewussten Weltbürgertums versteht, fügt der Familiensaga der Manns ein neues, aufregendes Kapitel hinzu und liefert ein literarisches Dokument von schonungsloser Offenheit und voller unbekannter biographischer und zeitgeschichtlicher Details.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Die Kunst des Loslassens 5 von 5 Punkten - Der Lieblingsenkel des "Zauberers" schildert sein unstetes Leben im Bann eines allmächtigen Namens - dem seines Großvaters Thomas Mann -
Am Ende dieser Autobiografie ist ein Gespräch von Fridolin Mann - des 1940 im Kalifornischen Exil geborenen, ersten Enkels Thomas Manns - mit seinem Sohn Stefan wiedergegeben. Auf die Frage Stefans, ob er gegenüber seinem Großvater - dessen ausgesprochener Lieblingsenkel er war - große Dankbarkeit empfindet, antwortet Frido: "Ich weiß nicht, was ich ohne ihn wäre. Denn für mich war er offensichtlich ein sehr viel größerer Segen als für seine drei Söhne, möglicherweise auch mehr als für seine Töchter. Aber es sind eigentlich nur er und meine Großmutter Katia, denen ich bis heute dankbar bin."
In diesen Worten schwingt eine große Liebe, aber auch Verbitterung und Wehmut mit. Drei Sätze, die eigentlich das gesamte Leben Frido Manns umschreiben, vergleichbar mit einer Fahrt auf der Achterbahn: ein permanenter Wechsel zwischen Hoch und Tief, ein Auf und Ab zwischen Himmel und Erde und ständig versuchen die Fliehkräfte, den eigenen Wagen aus der Bahn zu werfen. Und genau dieses spektakuläre Gefährt hat er zum Titel seiner Autobiografie erkoren. Ist es doch auch so etwas wie die Verwirklichung des Traums vom Fliegen.
Wieso komme ich darauf? Weil er seinem Buch voran ein Gedicht von Karl Kraus - "Traum vom Fliegen" - stellt, welches sich wohl erst nach der Lektüre in seiner vollen Tragweite erschließt und dann auch verständlich ist, warum es Frido Mann gewählt hat. Die Verwirklichung des Traums vom Fliegen prägt seinen ganzen bisherigen Lebensweg: dem übermächtigen Großvater zu entkommen, an dem er gemessen wurde und immer noch wird.
Hatten bereits die Kinder des "Zauberers" allesamt Probleme ihren Platz in der Gesellschaft zu finden, so ging diese schwere Bürde - das sogenannte Enkel-Klischee - auch auf Frido über.
Nach den ersten - wohl augenscheinlich glücklichsten - Jahren in Kalifornien, aber schon damals mit einem völlig unberechenbaren und extremen Stimmungsschwankungen unterlegenen Vater Michael Mann und der gleichmäßig unterkühlten und eher desinteressiert wirkenden Art seiner Mutter Greta, beginnt ein Leben mit ständig wechselnden Wohnsitzen und Bezugspersonen, in dem das Wort Elternliebe kaum auftaucht.
Dieses Unstete setzt sich gleichfalls in Frido Manns späteren Jahren fort. Sein Berufsweg reicht vom Dirigenten über den katholischen Theologen zum klinischen Psychologen (um "etwas über die 'Seele' meiner Familie, meines Vaters, und damit auch etwas über mich selbst zu erfahren"). Letztlich wurde er zum freien Schriftsteller.
Ein ständiges Suchen und auch Weglaufen vor seiner allmächtigen Familie. Ein steter Wechsel von Licht und Schatten, Hoffnung und Verzweiflung, Schuld und Vergebung - auch seine Frau (die Tochter des Physikers und Philosophen Werner Heisenberg) sollte er zweimal heiraten.
Nicht stringent chronologisch durchschreitet der Leser Frido Manns Lebensweg, den viele berühmte Namen kreuzen, sondern es ist eher ein Ineinanderschwimmen von Gegenwart und Vergangenheit, beinahe protokollartig, aber immer ungeheuer lesenswert. Man liest über Erika und Klaus Mann, über Golo, Fridos Patenonkel oder die familiäre Außenseiterin Monika. Doch Klatsch und Tratsch erwartet man vergeblich. Frido Mann verschweigt zwar nicht alle Macken, Ecken und Kanten seiner Verwandtschaft, doch er erzählt sie stets unprätentiös und weiß sie geschickt in den ganz normalen Alltag zu integrieren.
Dieses Buch ist nicht nur eine Zeitreise, sondern gleichfalls eine Bestandsaufnahme und eine therapeutische Verarbeitung seiner traumatischen Erlebnisse in der Großfamilie Mann.
Bei dem eingangs erwähnten Gespräch mit seinem Sohn wirft dieser noch eine andere Frage auf: wo er - Frido Mann - nun seinen Platz auf der Welt sieht, als Theologe, als Psychologe oder als Schriftsteller. "Ich möchte mich nicht gern ausschließlich auf eines dieser Gebiete festlegen lassen.", antwortet dieser, "Aber mein Wunsch ist es, bei jeder möglichen Gelegenheit engagierte und verantwortungsbewusste Menschen aus den Bereichen Religion und Ethik, Kunst, Naturwissenschaft und Naturschutz an einen Tisch zu bringen und sie dazu zu ermutigen, einen allgemeinen Nenner zu finden."
Fazit:
Ein wirklich bemerkenswertes Leben schildert Thomas Manns Lieblingsenkel.
Nun ist sicherlich schon jede Menge über die "amazing family" geschrieben worden, aber Frido Mann fügt ein ganz eigenes, schonungslos offenes und zudem spannendes Kapitel hinzu, mit jeder Menge durchaus noch unbekannter biografischer und zeitgeschichtlicher Details.
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Im Jenseits der Menschlichkeit: Ein Gerichtsmediziner in Auschwitz Miklós Nyiszli Taschenbuch, Januar 2005 Verkaufsrang: 12025 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der Film beruht auf der 1946 erschienenen Erinnerungsschrift "Ich war Arzt in Auschwitz" des rumänischen Pathologen Mikl s Nyiszli. Dies war die erste Publikation eines Augenzeugen, die aus dem Innern der Todesfabrik Auschwitz berichtete. Denn die Häftlinge des sogenannten Sonderkommandos waren als Augenzeugen des Völkermords zum Tode bestimmt, nur wenige überlebten und noch weniger waren in der Lage, über ihre traumatischen Erlebnisse zu berichten. 1992 erschien der Bericht von Mikl s Nyiszli erstmals in deutscher Sprache im Karl Dietz Verlag Berlin. Die zweite Auflage erscheint zum Filmstart am 27.1.2005.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Im Jenseits der Menschlichkeit 5 von 5 Punkten Wie der Titel, symbolisieren die Aufzeichnung Miklós Nyiszli's, Arzt und ehemaliger Gefangener des Konzentrationslager Auschwitz, das dunkelste Kapitel der Menschheit.
Mit Gefühlen schwer erfassbar und viel mehr unmöglich diese Vergangenheit in eine Vorstellung umzuwandeln, gibt uns der Autor doch eine Möglichkeit das Unbegreifliche zu realisieren.
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Freudenmädchen Sophie: Autobiographie Sophie Berlin Broschiert, 1. April 2008 Verkaufsrang: 22878 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden ¯Ich bin eine fröhliche Hure, ein Freudenmädchen!® Sophie arbeitet seit zehn Jahren im Gewerbe, und zwar aus freien Stücken. Sie wollte die Welt kennenlernen und viel Sex haben, und als Hure kann sie beides kombinieren. Ihre Geschichte hat viel mit Lust zu tun, und so gar nichts mit den gängigen Klischees, die immer wieder durch die Presse gehen.Natürlich hat Sophie in den letzten zehn Jahren auch die negativen Seiten der Prostitution kennengelernt, aber darum geht es ihr in diesem Buch nicht. Sie erzählt von positiven, lustvollen Begegnungen mit ihren Kunden, von Freundschaft und Solidarität unter den Huren, und auch von Herausforderungen, an denen sie selbst als Mensch wachsen kann.Auf der Suche nach Abenteuern und einem Neuanfang landet Sophie in einem Puff in Berlin, wo sich die Arbeit wie eine rosarote Mädchenpyjamaparty anfühlt. Dort trifft sie großartige Frauen, schläft mit ihren ersten Freiern und staunt immer wieder über die vielen Facetten von sexuellen Wünschen. Sophie erzählt von ihren Kunden, von Erlebnissen mit ihren Kolleginnen, vom ersten Sex zu dritt - explizit und unverklemmt. Aufregende, champagnergetränkte Nächte, schwierige Gäste und gemeinsame Ausflüge in Clubs schweißen die Frauen zusammen.Mit dem Geld, das sie verdient, finanziert Sophie sich Reisen in die Welt. Als Hure kommt sie überall unter, ohne Arbeitserlaubnis, Referenzen und Anlaufzeit, und so kann sie ihre Reisekasse immer schnell wieder auffüllen. Als ¯Wanderhure® verschlägt es sie auf einer Asienreise nach Tokio, wo sie zunächst als Hostess arbeitet - kein Sex, aber dafür Karaoke. Schnell merkt sie, dass das nichts für sie ist, siesattelt um und sucht sich eine Agentur, in der schon so manche westliche Backpackerin gelandet war. Sophie berichtet über kuriose Abenteuer in den typischen Love-Hotels, über absurde Fetische und kulturelle Missverständnisse.In Sydney, der nächsten Station auf ihrer Reise, arbeitet sie in einem der schönsten Bordelle der Welt. Die Einblicke, die sie durch ihre Arbeit in fremde Kulturen erlangt, sind einzigartig. O-Ton Sophie: ¯Wenn Sex Kommunikation ist, dann sind Huren kulturelle Botschafterinnen.®Nach mehreren Jahren im Geschäft sind Spaß und Abenteuer immer noch wichtig für Sophie, aber in den Begegnungen mit Gästen und Kolleginnen wird ihr klar, dass ihr Job über Sex weit hinausgeht. Immer wieder treffen sie und ihre Freundinnen auf Gäste, die zu ungeschickt, zu schüchtern, körperlich und geistig ¯anders® oder auch einfach nicht ¯schön® genug sind, um ohne ihre Hilfe ein Mindestmaß an Nähe und Körperlichkeit zu erfahren, das doch eigentlich lebensnotwendig ist.Diese Momente, die viele Leben ein Stück weit schöner oder wenigstens erträglicher gemacht haben, bedeuten ihr heute genauso viel wie all die aufregenden Abenteuer. Huren sind Heldinnen. Oder: Huren sind Helferinnen.Sophie bricht mit ihrer Neugier und ihrer geballten Lebenslust mit den üblichen Vorstellungen von einer Hure, sie erzählt locker und erotisch von i hrem Weg und wirft so ein neues Licht auf das älteste Gewerbe der Welt.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
sehr interessant, erotisch und trotzdem geschmackvoll!! 5 von 5 Punkten Ich habe schon lange nach einem erotischen Buch gesucht, das sprachlich nicht auch unterhalb der Gürtellinie landet - etwas Geschmackvolles mit Niveau.
Sophie Berlin ist stilistisch gesehen sicher kein Goethe, aber sie schreibt sehr liebevoll und ansprechend. Die Beschreibungen rutschen nie ins Geschmacklose ab. Trotzdem gibt es genug Details, sehr viel Anregung fürs Kopfkino und gleichzeitig noch extrem interessante Einblicke in ein sonst eher verborgenes Berufsfeld.
Allerdings beschreibt sie explizit nur die positiven Seiten des Metiers. Ich hätte mir eine umfangreichere Ausgabe gewünscht, in der auch weniger angenehme Erlebnisse angesprochen werden und somit ein vollständigeres Bild vom Leben als Prostituierte entsteht.
Bitte noch eine Sonderausgabe mit MEHR!!!
Ich kann dieses Buch auf jeden Fall empfehlen als eines der wenigen anspruchsvollen erotischen Bücher, die ich kenne! Von mir ganz klar fünf Sterne!
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Anne Frank. Die letzten sieben Monate: Augenzeuginnen berichten Willy Lindwer Taschenbuch, November 2000 Verkaufsrang: 10197 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 6 Tagen. "Wie kann ich ruhig werden...so viele habe ich in einen verzweifelten Tod gehen sehen...aus den Schornsteinen schoben sie sich formlos über meinen Kopf und wurden mitgenommen vom Wind...seitdem bin ich trotz Kleidern nackt...und dann, ganz unerwartet, kommen die Packpapierbilder, kühl, vergilbt und grau vom Rauch und steif vom Tod, nachts, wenn ich schlafen will." Sieben Frauen überstanden die Vernichtungslager wie durch ein Wunder und berichten hier vom dunkelsten Fleck in ihrer Biographie und all den Greueln, die sie mitansehen mußten und die sich nicht mehr aus der Erinnerung löschen lassen. Ihre Geschichten und ihr Kampf ums nackte Überleben gestalten sich ganz unterschiedlich, doch eines ist ihnen allen gemeinsam: Sie kannten Anne Frank und haben sie und ihre Schwester Margot in ihren letzten Monaten begleitet und unterstützt. Anne war nicht mehr das Mädchen, wie man es noch aus ihren Tagebüchern kennt: eigenwillig, fröhlich, willensstark und voller Phantasie. Sie war gebrochen wie jeder dort, der seine Gefühle abspaltete, um zu überleben. Ihre Mutter starb in Auschwitz, ihren Vater glaubte sie tot und als ihre Schwester der Typhusepidemie im Winter 1945 erlag, gab auch Anne kurze Zeit später auf, einige Wochen vor der Befreiung durch die Engländer. Die Berichte dieser Frauen unterstreichen die Echtheit des Tagebuches, an der immer wieder gezweifelt wurde und sie machen aus der Symbolfigur wieder die Person Anne Frank mit dem ganzen Außmaß ihres schweren Schicksals in einer unbegreiflichen Periode der Menschheitsgeschichte. --Daphne Unruh
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Anne Franks Tagebuch endet zwei Tage bevor.... 5 von 5 Punkten ....die Familie im Hinterhaus entdeckt wird. Durch die Berichte der Zeitzeuginnen, die Anne kannten, kann man in etwa nachvollziehen, was danach geschah.
Natürlich ist nicht alles klar dokumentiert, fest steht aber, daß Anne und ihre Schwester Margot kurz hintereinander im KZ Bergen-Belsen an Typhus starben.
Diesen Zeitzeuginnen gebührt mein absoluter Respekt, daß sie ihre Geschichte erzählt und somit der Nachwelt zugänglich gemacht haben. Natürlich war in der damaligen Zeit jeder mit seinem eigenen Überleben beschäftigt, dennoch erinnern sich die Damen an die Bekanntschaft der Familie Frank, die sie unter grauenhaften Umständen, nämlich im KZ, gemacht haben.
Sie erzählen jedoch auch ihre eigene Geschichten, eine schlimmer als die andere, so daß ich oft beim Lesen am ganzen Körper Gänsehaut hatte und mir die Tränen in den Augen standen. Besonders schlimm fand ich die Stelle, an der sich eine der Frauen daran erinnert, wie sich eine Freundin im KZ abends von ihr verabschiedet mit den Worten: "Sie haben meinen Namen aufgerufen, morgen gehe ich durch den Schornstein." Dieser Satz geht mir seitdem nicht mehr aus dem Kopf.
Ein Buch, daß sehr zu Herzen geht und meiner Meinung nach zur Pflichtlektüre gehört.
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Ich bin der weisse Clown: Autobiografie mit Zwischenrufen von Gerhard Tötschinger Christiane Hörbiger Gebundene Ausgabe, September 2008 Verkaufsrang: 3680 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden In ihrer lang erwarteten Autobiografie zeigt sich die große Schauspielerin Christiane Hörbiger von bislang unbekannter Seite und teilt mit dem Leser ihre Gedanken und Gefühle.Wenn eine so bekannte und beliebte Schauspielerin siebzig Jahre alt wird, dann ist es an der Zeit, Rückschau zu Doch ihre Autobiografie ist anders, ist mehr als eine Beschreibung Stationen ihrer Karriere, nämlich eine sehr persönliche Sicht großen und kleinen Momente voller Freuden und Sorgen - ihre zu den Rosen, der bewegende Abschied von ihrer Mutter. Christiane Hörbiger hat eine klare und kraftspendende Botschaft: das Leben jedem Augenblick auszukosten, jeden Tag ein wenig mehr.
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Sklavin: Gefangen, geflohen, verfolgt Mende Nazer, Damien Lewis Taschenbuch, Januar 2004 Verkaufsrang: 13498 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Selbst die Hunde in ihrem Heimatdorf hatten es besser, sinniert Mende angesichts der Essensreste, die die Dame des Hauses ihr vorgesetzt hat. Und das zwölfjährige Nuba-Mädchen aus den Bergen im südlichen Sudan kann sich auch nicht erinnern, in der Kindheit geschlagen worden zu sein: Kindheit, ein Idyll, das schlagartig erlischt in jener Nacht, als die arabischen Milizen in ihr Dorf einfallen: Die Hütten brennen, Männern werden die Kehlen durchgeschnitten, Frauen vergewaltigt. Zusammengepfercht auf der Ladefläche eines Lastwagens, finden sich Mende und ihre kleinen Freundinnen nach stundenlanger Fahrt im Haus eines Sklavenhändlers wieder -- Verteilerstation für die Häuser reicher Araber in Khartoum. Mende Nazers im Frühjahr 1992 einsetzendes siebenjähriges Martyrium als "Abda" (Sklavin) gleicht einem Albtraum aus den finstersten Tagen der Leibeigenschaft. Nachts wie ein Tier in einem Verschlag gehalten, muss die "Yebit" (Arabisch für Mädchen), die keines eigenen Namens würdig ist, tagsüber einer Oberschichtfamilie in der Hauptstadt dienen. Ihrer Identität beraubt und sexueller Demütigung unterworfen, erlebt die junge Nuba, unter den Schlägen ihrer furchtbaren Herrin Rahab die so genannte Zivilisation als nicht enden wollende Fron. Sehnsüchtige Gedanken an die Geborgenheit der fernen Dorfgemeinschaft halten sie am Leben. Ein karges Dasein, eingebettet in einen Kreislauf aus Geburt, Ackerbau und Tod, paradiesisch überreich jedoch angesichts ihrer jetzigen Existenz. Doch auch dieses Paradies wirft dunkle Schatten. Mendes Schilderung des unsäglichen Rituals ihrer Beschneidung fällt derart drastisch aus, dass mancher Leser diese Seiten überblättern wird. Als sie schließlich 1999 in das Haus eines hohen sudanesischen Botschaftsangehörigen in London weiterverkauft wird, beginnt Mende, inzwischen erwachsen, für ihre Freiheit zu kämpfen. Mende Nazers erschütternder Bericht, den sie unmittelbar nach ihrer Flucht in London dem englischen Journalisten Damien Lewis in die Feder diktierte, legt den Finger in eine klaffende Wunde: den "heiligen Krieg" der Araber im Norden Sudans gegen die schwarzafrikanischen Völker des Südens, die systematische Kinderverschleppung und Versklavung. Was trotz weltweiter Proteste von der sudanesischen Regierung bisher stillschweigend geduldet wurde, nach Mendes eindringlichem Bericht wird darüber erneut geredet werden müssen. --Ravi Unger
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 67 Bewertungen)
Selten so ein gutes und ehrliches Buch gelesen ! 5 von 5 Punkten Ich habe gerade erst ein bisschen mehr als 2/3 von diesem buch gelesen und bin total fasziniert. ich sitz grad in meinem büro und würde am liebsten weiterlessen. das buch fesselt und ist unglaublich emotional geschrieben.
es ist unglaublich, dass es heute solche boshafte mesnchen gibt, die menschen so nach rassen trennen und sie dann auch dementsprechend behandeln. sie haben keinerlei mitgefühl oder gewissen, sind aber sehr gläubisch. mende hat trotz all der demütigung und verzweiflung, die sie durchmachen musste einen relativ klaren kopf behalten und zeigt dadurch was für eine starke persönlichkeit sie ist.
ich bin schockiert, dass sich so etwas auf der welt in wirklichkeit abgespielt hat oder noch immer abspielt.
das buch lässt einen so mitleiden, das ich am liebsten selbst in den sudan fahren würde und ihrer "herrin rahab" die meinung sagen würde.
erstaunlich auch, dass mende hat so viel über sich ergehen lassen aber im prinzip blieb ihr ja nichts anderes übrig.
lest selbst
ich kann dieses buch nur weiterempfehlen !!
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Congratulations You Have Just Met The ICF: Die Geschichte der West Ham InterCity Firm Cass Pennant Broschiert, April 2006 Verkaufsrang: 5505 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die InterCity Firm war die sicher bekannteste Fußball-Gang im England der siebziger und achtzigerJahre.Bestseller-Autor Cass Pennant gehörte zum inneren Zirkel der I.C.F. Nur seine herausgehobene Position ermöglichte ihm, für dieses Buch Schilderungen aus der wilden Zeit der InterCity Firm zu sammeln, die bisher noch nie der Öffentlichkeit zugänglich waren: Die Rivalität mit West Hams Gegnern aus dem Südosten Londons, Millwall, die Erstürmungen des Sheds von Chelsea, die heftigen Aufeinandertreffen mit Liverpool an der Aneld Road.Auch Musik und Mode gehörte zum Lebensgefühl dieser Generation, die so gar nicht dem Klischee des arbeits- und hirnlosen Fußballschlägers entsprechen wollte.Pennant führt den Leser von den Anfängen der I.C.F. als noch minderjährige Heißsporne bis zur legendären Kanalfährenschlacht gestandener Männer gegen Manchester United.Die Geschichte der West Ham InterCity Firm untrennbarer Bestandteil des englischen Fußballs.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Klasse Buch! 4 von 5 Punkten Wer sich für das Thema Hooliganismus näher interessiert, darf sich dieses Buch nicht entgehen lassen. Die Tatsachengeschichten der damaligen Zeit wurden detailirt von den Protagonisten geschildert. (Wenn auch etwas durch die weinrot-blaue Brille). Leider ziehen sich manche Kapitel etwas und diverse Schreibfehler sind auf die Dauer nervig. Deshalb "nur" 4 Sterne. Trotzdem ist es eine uneingeschränkte Empfehlung meinerseits!
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90 Minuten im Himmel: Erfahrungen zwischen Leben und Tod Don Piper, Cecil Murphy Gebundene Ausgabe, Februar 2007 Verkaufsrang: 11522 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Bei einem schweren Verkehrsunfall wurde Don Pipers Auto von einem LKW völlig zerquetscht. Die Sanitäter konnten nur noch Pipers Tod feststellen. Sein lebloser Körper lag in dem Autowrack, doch seine Seele erlebte bereits die unbeschreibliche Schönheit des Himmels. 90 Minuten nach dem Unfall kehrte Don Piper wie durch ein Wunder ins Leben zurück. In den folgenden Monaten durchlebte er eine schmerzhafte Zeit der Rekonvaleszenz. Doch was ihn in dieser Zeit tröstete, waren die wunderbaren Erlebnisse im Himmel. Lange konnte und wollte Don Piper nicht über seine Nahtod-Erfahrungen reden, denn sie erschienen ihm zu heilig und zu persönlich. Doch nun lässt er seine Leser an diesem einzigartigen Erlebnis teilhaben. Erfahren Sie, wie sich sein Leben nach diesem Unfall grundlegend änderte. Und lassen auch Sie sich davon verändern! Aus dem Inhalt: Gesunde und starke Leiterschaft - Umgang mit Autorität - Leiten mit klaren Werten und Normen - Die Balance zwischen Aktion und Kontemplation - Gemeinschaft stiften - Mit Hingabe leiten
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Unglaublich beeindruckend 5 von 5 Punkten Selbst wer sich für die intensiven Reha-Maßnahmen nicht interessiert, allein die ersten Kapitel über den Hergang und die Jenseits-Erfahrung nach dem Unfall lohnen sich, das Buch in die Hand genommen zu haben. Hier wird nicht von einer Eventual-NachdemTodin NeuesLicht-Eintauch-Erfahrung berichtet, sondern von dem, was einen gläubigen Christen erwartet, wenn der letzte Vorhang fällt. Dies darf einem Christen nur Freude machen. Wer mit Gott nix am Hut hat, hat dagegen durchaus ein Problem, das aber diesmal nicht Houston lösen kann.
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Der Rote Baron Manfred von Richthofen Gebundene Ausgabe, Oktober 2006 Verkaufsrang: 9417 Noch nicht erschienen. Manfred Freiherr von Richthofen - besser bekannt als der Rote Baron - war der erfolgreichste deutsche Jagdflieger während des Ersten Weltkrieges. Die vorliegende Autobiographie des Piloten im leuchtend roten Fokker gibt Einblick in Denken und Motivation des Kampffliegers, für den die Jagd sein Leben lang im Vordergrund stand: versessen aufs Fliegen, gefürchtet vom Gegner, gejagt vom Feind - bis zu jenem tödlichen, aber bis heute umstrittenen Treffer im Jahre 1918. "Der Rote Baron" ist das Tagebuch eines deutschen Kampffliegers, angereichert mit Schwarzweißfotos, die die Luftkämpfe zwischen Engländern und Deutschen dokumentieren. In den hier veröffentlichten Briefen aus den Jahren 1914 bis 1918 berichtet Richthofen von den dramatischen Geschehnissen am Himmel Europas.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
kurz, informativ, authentisch 5 von 5 Punkten Dieses recht kurze Buch beschreibt das Leben des berühmtesten Fliegers aus der wohl glaubwürdigsten Perspektive - Manfred von Richthofens Perspektive.
Eher unbekümmert und jugendlich patriotisch beschreibt er den Anfang des Krieges, seine Zeiten bei der Kavallerie und auch den Beginn der Fliegerei, bis zu den ersten Luftsiegen, wobei der 80ste der letzte bleiben sollte. Das Ende wird von seinem Bruder und dem Kanadier Brown erzählt, eine Art Rückblick aus der Sicht einer dritten Person.
Dieses Buch möchte ich aufgrund von 3 verschiedenen Punkten empfehlen:
1. Der spannende (wenn auch gewöhnungsbedürftige) Schreibstil Richthofens
2. Der erstklassige Preis für so ein schönes Werk!
3. Der einfach mal etwas anderen Perspektive, emotional, mitfühlend, nicht trocken wie man es bei historischen Werken gewohnt ist...
Von mir eine klare Kaufempfehlung!!!
Le petit rouge 5 von 5 Punkten Ein schönes und gut zu lesendes Buch, von und über Manfred von Richthofen. Er wird zwar nie wirklich ausführlich, nun war er eben auch Kampflieger und nicht Schriftsteller. Der Schreibstil ist ein wenig ungewöhnlich, die Denkweise des Rittmeisters ist interessant. Dadurch das er das Buch eben während des Krieges schrieb und vor Kriegsende im Kampf fiel, wirkt alles sehr ehrlich. ( Die meisten Bücher über Kriege werden nun mal nach dem Krieg erzählt, und im nachhinein sieht numal vieles anders aus ). Es liest sich wie ein Tagebuch von einem jungen manchmal recht unbekümmertem jungen Soldaten, nicht wie das des größten deutschen Fliegerasses des 1. Weltkrieges.
Allerdings hat der Schrieb von Manfred von Richthofen eben auch ein recht plötzliches Ende, das ganze Buch wird von seinem Bruder Lothar und von dem kanadischem Pilot Brown, der Richthofen damals abschoss, zu Ende geführt, indem sie ihre letzten Erlebnisse mit dem Roten Baron schildern.
Ein gutes Buch, das für den günstigen Preis auf jeden Fall lesenswert ist. |
Das Buch der Freiheit: Die Autobiographie des Friedensnobelpreisträgers Dalai Lama Taschenbuch, September 1992 Verkaufsrang: 6121 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Autobiographie des Friedensnobelpreisträgers Ein dramatisches Schicksal erwartete den kleinen Bauerssohn, der im Alter von zwei Jahren zum Gottkönig von Tibet bestimmt wurde, zum XIV. Dalai Lama. Als Fünfzehnjäriger mußte er der Großmacht China die Stirn bieten, und seit nunmehr über dreißig Jahren käpft er im Exil für die Freiheit seines Volkes. Sein Lebensbericht ist ein bewegendes Plädoyer für Gewaltlosigkeit, Völkerverständigung und die spirituelle Offenbarung eines wahrhaft Großen unserer Zeit. "Kaum jemals dürfte sich ein Mensch, der von seinem Volk als Gott verehrt wird, so offen über seine persönlichen geistigen Erfahrungen und Anschauungen geäußert haben." Die Zeit
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)
Dalai Lama - für viele ein lebender Gott. 5 von 5 Punkten Für viele ist der Dalai Lama ein lebender Gott. Doch diese Buch zeigt in einer sehr angenehm geschriebenen weise, dass auch er nur ein Mensch ist. Beim Lesen hatte ich das Gefühl Ihn gerade wirklich kennenzulernen. Ich kann dieses Buch nur empfehlen.
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Hansi Hinterseer Der Mensch hinter dem Star: Die große Geschichte seines Erfolges Eva Mang Gebundene Ausgabe, Juli 2008 Verkaufsrang: 11307 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Tiroler Naturbursch mit Charme; Eine Traumkarriere wird wahr; On Tour - das ultimative Fan-Erlebnis; Promis, Kollegen&Freunde über Hansi; Der Familienmensch; Der Werbestar; Hansi im Interview von A-Z Dieses Buch bietet neue Einsichten und Stellungnahmen und zeigt sehr persönliche, manchmal überraschende Darstellungen der Person Hansi Hinterseer. Umfangreiche - teilweise noch nie veröffentlichte - Fotoserien machen dieses Buch zu einem wertvollen Dokument für alle Hansi Hinterseer Fans, bieten aber auch den Lesern neue Einblicke, die dem Thema bis dato kritisch gegenüber standen.
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