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Seite 18

Zwilling der Unendlichkeit: Eine Biographie der Zahl Null - Charles SeifeZwilling der Unendlichkeit: Eine Biographie der Zahl Null
Charles Seife

Taschenbuch, Februar 2002
     Verkaufsrang: 9981      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Die scheinbar unmögliche Zen-Aufgabe, ein Buch über das Nichts zu schreiben, hat ein Hintertürchen: Menschen haben seit Jahrtausenden über das Nichts diskutiert, Erfahrungen damit gesammelt und sogar Kriege darum geführt. Zwilling der Unendlichkeit vom bekannten Wissenschaftsautor Charles Seife beginnt mit der Geschichte eines modernen Kriegsschiffs, das auf Grund einer abhanden gekommenen Null mitten im Wasser völlig lahm gelegt wird, und macht dann einen großen Sprung zurück in die Vergangenheit bis mehrere Jahrhunderte vor unserer Zeitrechnung. Damals verbesserte irgendein Genie die traditionellen orientalischen Zählmethoden ungeheuer, indem er eine Null als Platzhalter einsetzte und damit die Geburt des Dezimalsystems einleitete, das bis zum heutigen Tag in Gebrauch ist. Von da an ging es mit der Null bergauf, und der Autor setzt sich voller Begeisterung mit ihr auseinander. Seine Synthese aus Mathematik, Geschichte und Anthropologie verführt den Leser zu einer neuen Faszination für diese problematischste aller Zahlen.

Warum hat die Kirche den Gebrauch der Null abgelehnt? Wieso haben sich Mystiker jeglicher Couleur über sie die Köpfe zerbrochen? Stimmt es, dass die Wissenschaft, wie wir sie kennen, von dieser geheimnisvollen, runden Ziffer abhängt? Zwilling der Unendlichkeit erschließt diese Fragen und lässt uns die Antworten und die damit verbundenen Probleme für unser ach so modernes Leben erforschen. Sogar das Format des Buches lässt auf die Begeisterung des Autors für dieses Thema schließen: Er beginnt mit Kapitel 0 und endet mit einem Anhang mit dem Titel "Bauanleitung für eine Wurmloch-Zeitmaschine". (Vorsicht: Schrauben Sie Ihre Hoffnungen hier nicht zu hoch!) Hier gibt es genug Diagramme und Gleichungen, um Numerophoben abzuschrecken. Aber die wirkliche Geschichte steckt in den Wechselwirkungen zwischen Künstlern, Wissenschaftlern, Mathematikern, religiösen und politischen Führern und allen anderen unter uns. Wie es scheint, haben wir tatsächlich nichts gemein. --Rob Lightner

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Noch so ein herrliches Mathebuch...      5 von 5 Punkten
... anschaulich und einleuchtend präsentiert Charles Seife die Geschichte der Null und ihrer Zwillingsschwester, der Unendlichkeit. Diese beiden Extremistinnen des Zahlensystems sind nicht nur schwer vorstellbar, sie zerschmettern zudem fröhlich die schönsten geometrischen Leitsätze, wenn sie mit ihnen in Berührung kommen. Auf einmal ist es möglich zu beweisen, daß Winston Churchill eine Mohrrübe war. Charles Seife tut das tatsächlich im Anhang seines Buches. Es ist sehr amüsant und lehrreich.

Insbesondere die Null und die mit ihr verbundenen Vorstellung der Leere war bei den alten Griechen dermaßen unbeliebt, daß sie in ihrer auf Geometrie begründeten Mathematik sogar verboten wurde. Jahrhundertelang trat die Mathematik des Abendlandes darum auf der Stelle, bis sich von Osten kommend die Null endlich durchsetzen konnte. Dabei kommt sie uns heute so selbstverständlich vor, daß wir uns ein Leben ohne Null gar nicht mehr vorstellen können.

Dieses Buch zu einem als schwierig verschrieenen Thema ist äußerst unterhaltsam geschrieben. Es werden interessante Geschichten zu den berühmten Mathematikern früherer Zeiten erzählt, die sich mit der Null beschäftigten. Der alte Aristoteles kriegt ordentlich Fett weg und wir lernen den einen oder anderen Namen aus dem Physikunterricht in völlig neuem Zusammenhang kennen. Doch auch die Moderne kommt nicht zu kurz. Wurde doch noch im Jahr 1997 ein kompletter Flugzeugträger tagelang durch eine kleine Null lahmgelegt.

Besonders ist Charles Seife für seine wunderbaren Herleitungen und anschaulichen Beispiele zu loben. Die großartigen Abbildungen erklären alles was man wissen muß mit den einfachen Mitteln der Schwarz-Weiß Graphik. Das Buch kann richtig Freude an der Mathematik erwecken. Zum ersten Mal habe ich meinen schulischen Abscheu vor Algebra überwunden und mich freiwillig mit den Grundlagen der Infinitesimalrechnung beschäftigt, ja sogar Vergnügen an ihr gefunden. Doch das ist noch längst nicht alles! Mit Leichtigkeit werden die drei Hauptsätze der Thermodynamik erklärt in die Geschichten um Null und Unendlich einbezogen und dazu ein spannender Ausflug in den Weltraum zu den schwarzen Löchern unternommen. Hier werden alle Querdenker glücklich gemacht. Autor Charles Seife wagt sich von Kapitel zu Kapitel weiter vor und unversehens nimmt er den Leser mit in die Bereiche der Relativitätstheorie und der Quantenmechanik. Genau am Grenzbereich zwischen Relativitätstheorie und Quantenmechanik treffen wir wieder auf die Null. Sie wohnt im Innersten der Schwarzen Löcher, wo sie allerhand Merkwürdigkeiten erzeugt, die uns wieder vor ähnliche Probleme stellt, wie bei der Entwicklung der Infinitesimalrechnung. Als Lösungsansatz gibt uns der Autor sogar noch eine Einführung in die String-Theorie und der Leser ist wissenschaftlich auf dem neuesten Stand angekommen.

Jeder der gern naturwissenschaftliche Bücher liest oder schon Robert Kaplans "Geschichte der Null" gerne gelesen hat, wird an diesem Buch Vergnügen finden. Die Taschenbuchausgabe macht es zu einem preiswerten Buchgeschenk.

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Ich werde da sein, wenn du stirbst: Eine Liebesgeschichte - Marie-Sophie LobkowiczIch werde da sein, wenn du stirbst: Eine Liebesgeschichte
Marie-Sophie Lobkowicz

Gebundene Ausgabe, März 2008
     Verkaufsrang: 15335      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Eine wahre Liebesgeschichte im Wien unserer Tage. Eine junge Frau und ein junger Mann lernen sich kennen. Er hat Krebs. Trotzdem sucht sie seine Nähe und weiß eines Tages: Das ist die Liebe meines Lebens. Doch beide haben Angst, sich ihre Gefühle einzugestehen. Er weiß, dass er sterben wird, und möchte die junge Frau nicht an eine Liebe binden, die ohne Zukunft ist. Doch ihr wird klar: Ihre Liebe ist stärker; sie muss gelebt werden, unabhängig davon, wohin sie führen und was ihr Preis sein wird. Schließlich verspricht sie ihm: ¯Ich werde da sein, wenn du stirbst!® Und dann beginnt für beide ein ebenso süßes wie bitteres Miteinander - bis die Stunde des Abschieds gekommen ist. Das Erinnerungsbuch von Marie-Sophie Lobkowicz, die ihren geliebten Freund bis zuletzt begleitet und ihn schließlich in die Hände Gottes gibt, ist eine eindrucksvolle Parabel von der Kraft der Liebe.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)

Glaube, Hoffnung und Liebe. Sehr zu empfehlen!      5 von 5 Punkten
Eigentlich handelt es sich um eine normale Liebesgeschichte: das erste Kennenlernen, das Eingestehen der eigenen Gefühle, die Ungewissheit der Gefühle des Gegenüber, die ersten Treffen, das Romantische und das tiefere Kennenlernen.
Das Besondere: Beide wissen, dass er schwer krank ist. Und so ist es eine Liebesgeschichte der anderen, der ganz besonderen Art. Neben dem unbeschwerten und durch Liebe beflügelten Sein, bleibt die schwere Konfrontation mit der Krankheit, mit dem Leben und Sterben, mit Glaube, Hoffnung und Liebe.

Sehr offen, ehrlich und unverblümt läßt Marie-Sophie Lobkowicz den Leser an dieser - ihrer eigenen - Liebesgeschichte teilhaben. So spannend, dass man es sofort durchlesen möchte.


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Bon Jovi (Starportrait) - Bon Jovi (Starportrait)

Broschiert, Oktober 2008
     Verkaufsrang: 16938      Noch nicht erschienen.

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Bon Jovi mit Frontmann und Frauenschwarm Jon Bon Jovi gehören seit über 20 Jahren zu den erfolgreichsten Rockbands dieser Welt und gehen im Frühjahr 2008 wieder auf große Deutschland-Tour. Das vorliegende Starportrait begleitet die Band bei ihrem Siegeszug in Text und Bild. Neben den vielen außergewöhnlichen Fotos des Bambi-Gewinners von 2007 sind noch zwei Poster enthalten. Viele Hintergrundinfos zur neuen Single und DVD "Lost Highway" runden das interessante Werk ab.



Kafka: Die Jahre der Erkenntnis - Reiner StachKafka: Die Jahre der Erkenntnis
Reiner Stach

Gebundene Ausgabe, Juni 2008
     Verkaufsrang: 4522      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 29,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Der erste Band, 2002 unter dem Titel Kafka. Die Jahre der Entscheidungen erschienen, übte auf zahlreiche Leser eine sogartige Wirkung aus. Vor allem der Wechsel zwischen essayistischen und literarischen Passagen, die szenische Vergegenwärtigung, die bisweilen an die Erzählformen des Films erinnert, führt sehr nahe an Kafkas private Existenz und eröffnet zugleich das Panorama seiner Zeit.
Rechtzeitig zum Kafka-Jubiläum 2008 kann nun der Fortsetzungsband Kafka. Die Jahre der Erkenntnis erscheinen, der die Jahre von 1916 bis zu Kafkas Tod 1924 behandelt eine Zeit, in der Kafkas vertraute Welt unterging, politisch ebenso wie physisch. Er war nun deutscher Jude mit tschechischem Pass, und er litt an einer Krankheit, welche die seit Jahren erträumte literarische Existenz unmöglich machte. Beides steigerte seine Hellsicht: Für Kafka wurden es die Jahre der Erkenntnis.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Die Jahre der Erkenntnis / Jahre des Leids      5 von 5 Punkten
Dr. Franz Kafka hatte ein außergewöhnliches Leben hinter sich, als er 1294 an Tuberkulose starb. Dieses Buch DIE JAHRE DER ERKENNTNIS zeigt seinen letzten Lebensabschnitt als Biographie in deutscher Sprache, so nah am Zeitgeschehen, als wäre man selbst dabei. Doch seien wir ehrlich, Franz Kafka war ein Mensch mit einer überdurchschnittlich hohen Auffassungsgabe was seine Mitmenschen und deren Verhalten anging. Sein Leben war Leiden, doch Leiden sind auch Erkenntnis und ein Gewinn war und ist dies allemal für die Welt.


Das Buch behandelt insbesondere die Jahre 1916 bis 1924 - vom 1. Weltkrieg bis hinein in die Weimarer Demokratie, welche schon den Keim des Todes in sich trug, ebenso wie Franz Kafka, dessen Gesundheitszustand sich stetig durch die Tuberkulose verschlechterte.

Das Buch ist nahe am Geschehen, es verarbeitet Tagebuchaufzeichnungen, Briefe und Interviews ebenso, wie Archive und Originaldokumente. Das Buch KAFKA - DIE JAHRE DER ERKENNTNIS gibt uns das Bild eines zutiefst leidenden jungen Mannes, hin und her gerissen zwischen seiner Herkunft und seinen Begabungen - als Deutscher Jude mit Tschechischem Pass hätte es ihn gar nicht schlechter treffen können zu dieser Zeit (1916-1924) - und so war es dann auch - sein Leben war Leiden - das Leiden einer ganzen Generation, deren Heimat und Wurzeln in Flammen aufging.

Der Autor Reiner Stach hat sich bereits umfassend mit den Werken und dem Leben Franz Kafkas auseinandergesetzt, seine Nachforschungen ergaben nicht ein neues Bild, doch nun hat auch die deutschsprachige Literatur ihren KAFKA wie sie ihn verdient.

Als EX POST Betrachtung verschlägt einem das Lesen so mancher Seite die Sprache und doch ist es wie ein Traum, auf den Schritten Kafkas wandeln zu dürfen und seinem Leben ein bisschen näher zu sein, welches so früh und so tragisch 1924 endete.

Ohne Kaiserreich und 1. Weltkrieg, ohne die Supermächte Russland und Deutschland, zwischen denen Tschechien zerquetscht wurde und ohne die Weimarer Republik mit ihrem unrühmlichen Ende hätte das Leben Kafkas nicht so sein können wie es war - eine surreale Reise am Horizont von Europa - ein Leben im Wandel und verbrannt im Katalysator der sich anbahnenden und epochalen Ereignisse.

Für jeden Kafka Leser und Kenner ein absolutes Muss - eine Biographie wie keine andere.

Sehr empfehlenswert!


90 Minuten im Himmel: Erfahrungen zwischen Leben und Tod - Don Piper90 Minuten im Himmel: Erfahrungen zwischen Leben und Tod
Don Piper, Cecil Murphy

Gebundene Ausgabe, Februar 2007
     Verkaufsrang: 11522      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Bei einem schweren Verkehrsunfall wurde Don Pipers Auto von einem LKW völlig zerquetscht. Die Sanitäter konnten nur noch Pipers Tod feststellen. Sein lebloser Körper lag in dem Autowrack, doch seine Seele erlebte bereits die unbeschreibliche Schönheit des Himmels.
90 Minuten nach dem Unfall kehrte Don Piper wie durch ein Wunder ins Leben zurück. In den folgenden Monaten durchlebte er eine schmerzhafte Zeit der Rekonvaleszenz. Doch was ihn in dieser Zeit tröstete, waren die wunderbaren Erlebnisse im Himmel.
Lange konnte und wollte Don Piper nicht über seine Nahtod-Erfahrungen reden, denn sie erschienen ihm zu heilig und zu persönlich. Doch nun lässt er seine Leser an diesem einzigartigen Erlebnis teilhaben. Erfahren Sie, wie sich sein Leben nach diesem Unfall grundlegend änderte. Und lassen auch Sie sich davon verändern! Aus dem Inhalt: Gesunde und starke Leiterschaft - Umgang mit Autorität - Leiten mit klaren Werten und Normen - Die Balance zwischen Aktion und Kontemplation - Gemeinschaft stiften - Mit Hingabe leiten


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Unglaublich beeindruckend      5 von 5 Punkten
Selbst wer sich für die intensiven Reha-Maßnahmen nicht interessiert, allein die ersten Kapitel über den Hergang und die Jenseits-Erfahrung nach dem Unfall lohnen sich, das Buch in die Hand genommen zu haben. Hier wird nicht von einer Eventual-NachdemTodin NeuesLicht-Eintauch-Erfahrung berichtet, sondern von dem, was einen gläubigen Christen erwartet, wenn der letzte Vorhang fällt. Dies darf einem Christen nur Freude machen. Wer mit Gott nix am Hut hat, hat dagegen durchaus ein Problem, das aber diesmal nicht Houston lösen kann.


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Der lange Weg zur Freiheit - Nelson MandelaDer lange Weg zur Freiheit
Nelson Mandela

Taschenbuch, November 1997
     Verkaufsrang: 9730      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 13,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Kaum ein anderer Politiker dieses Jahrhunderts symbolisierte in solchem Maße die Friedenshoffnungen der Menschheit und den Gedanken der Aussöhnung aller Rassen auf Erden wie der ehemalige südafrikanische Präsident und Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela, dessen Rolle für seinen Kontinent mit der Gandhis für Indien verglichen wurde. Seine trotz langer Haft ungebrochene Charakterstärke und Menschenfreundlichkeit haben nicht nur die Bewunderung seiner Landsleute, sondern aller friedenswilligen Menschen auf der Welt gefunden. Obwohl als Häuptlingssohn, hochgebildeter und sprachenkundiger Rechtsanwalt gegenüber der schwarzen Bevölkerung privilegiert, war er doch nicht von vornherein zum Freiheitskämpfer und international geachteten Politiker prädestiniert. Erst die fast drei Jahrzehnte währende Gefängnishaft hat ihn zum Mythos der schwarzen Befreiungsbewegung werden lassen. Nelson Mandelas Lebensgeschichte ist über die politische Bedeutung hinaus ein spannend zu lesendes, kenntnis- und faktenreiches Dokument menschlicher Entwicklung unter Bedingungen und Fährnissen, vor denen die meisten Menschen innerlich wie äußerlich kapituliert haben dürften.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 19 Bewertungen)

Inhaltlich und sprachlich beeindruckend!      5 von 5 Punkten
800 Seiten sind lang. Beeindruckend, wenn es einem Autor gelingt, sie durch die Darstellung des eigenen Lebens lebendig zu halten! Mandela ist es gelungen, nicht nur zu berichten, sondern zu erzählen. Seine ästhetische Sprache (tolle Leistung der Übersetzer!) ergänzt den bewegenden Inhalt. Bereits in der Art und Weise dessen, was Mandela schreibt und was nicht, wird deutlich, welches "Leitmotiv" sein Leben durchzieht: Mit Wehmut stellt er fest, dass letztlich selbst die die Gefangenschaft überdauernde zweite Ehe dem Freiheitskampf "geopfert" werden muss. Menschlich beeindruckend schildert er diesen "roten Faden" durch eine unfassbare Zeit der Unterdrückung und des äußeren und inneren Kampfes: Durchaus nicht frei von Zweifeln und moralisch schwerwiegenden Entscheidungen (bewaffneter Kampf versus passiver Widerstand) bleibt er sich und seinem Ziel treu. Faszinierend, dies beim Lesen mitzuverfolgen!


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»Klang ist Leben«: Die Macht der Musik - Daniel Barenboim»Klang ist Leben«: Die Macht der Musik
Daniel Barenboim

Gebundene Ausgabe, August 2008
     Verkaufsrang: 5853      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 18,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Bei Daniel Barenboim verbinden sich musikalisches Genie und Idealismus
Klang und Stille, Rhythmus und Improvisation, pianissimo und forte - zwischen diesen Gegensätzen spielen sich nicht nur die Musik, sondern auch unser tägliches Leben und die große Politik ab. Mit »Klang ist Leben« beschreibt der weltbekannte Dirigent und Pianist Daniel Barenboim eindrucksvoll, was uns die Musik mit all ihrer Emotionalität, aber auch Komplexität über das Leben lehrt. Eine sehr persönliche Reflexion über die Grundfragen unserer Existenz und die Antworten, die wir in der Musik finden können.
In Berlin und Ramallah gründete er Musik-Kindergärten, spielte Wagner und erfand das West-östliche Diwan Orchester, in dem Palästinenser und Israelis, Christen, Juden und Muslime gemeinsam musizieren. Wie kaum ein anderer bezieht Daniel Barenboim hörbar Stellung zu brennenden politischen Fragen wie dem israelisch-palästinensischen Konflikt oder dem Streit um Richard Wagners Antisemitismus. »Musik kann zur Schärfung politischer Intelligenz beitragen«, so lautet sein Credo, das er in diesem faszinierenden Buch eindrucksvoll zum Klingen bringt. Barenboim offenbart darin die der Musik innewohnenden Strukturen, Prinzipien und Gesetze und zeigt, wie wir unser Gehör nicht nur für Musik und Töne, sondern auch die drängenden Probleme unserer Zeit schärfen können. »Klang ist Leben« ist das Ergebnis von nahezu sechs Jahrzehnten, in denen der Ausnahmekünstler und außergewöhnliche Mensch Daniel Barenboim Musik gemacht und sich in die große Politik eingemischt hat. Ein faszinierendes Buch für alle, die von der Musik für das Leben lernen und die Musik im Leben entdecken wollen. Einer der bekanntesten Musiker der Welt.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Verquerer Mix aus Musik und Politik      2 von 5 Punkten
Ich spiele selbst Klavier und Daniel Barenboim ist mir durchaus ein Begriff. Auch weiß ich um sein Engagement im Israel-Palestina Konflikt. Als ich mir das Buch kaufen, erhoffte ich daraus seine Erkenntnisse über Musik zu finden, wie er Musik empfindet, lebt und spielt.

Die ersten beiden Kapitel sind sehr interessant und erfüllen meine Erwartungen. Dann aber versteift Barenboim sich allzu pedantisch auf die politische Lage in Israel und Palestina, kurzum: Das Buch hat kaum noch etwas mit Musik, dafür umso mehr mit Politik zu tun. Politik ist zwar ein interssantes Thema - aber wenn ich ein Buch kaufe, dass betont es handle in erster Linie um Musik (vgl. Klappentext und Backcover), dann ist es sehr enttäuschend, wenn nahezu die Hälfte des Buches eingenommen wird von politischen Hintergründen, Äußerungen und Statements zum "Isralkonflikt".

Barenboim vergleicht Politik (insbesondes in Israel) mit dem Ablauf und dem Funktionieren in einem Orchester: Nur wenn alle Stimmen aufeinander hören, kann es funktionieren. Diese simple Erkenntnis wird andauernd in dem Buch wiederholt und bekräftigt, sehr zum Ermüden des Lesers (der sich schlimmstenfalls womöglich keinen Deut für Politik interessiert).

Das Buch lässt mich nicht nur enttäuscht, sondern auch ratlos zurück: Was wollte Barenboim wirklich schreiben? Ein Buch über Musik? Oder ein Buch über Politik? Benutzte er die Musik nur als Deckmantel um über den Israelkonflikt zu schreiben? Für mich ein verquerer Mix, der nur für Leser interessant ist, die sich zwar für Musik, aber in erster Linie für Politik interessieren, speziell für den Israelkonflikt.
Umso ärgerlicher ist der irreführende Covertext, der ausschließlich als Inhalt den Aspekt "Musik" betont.






Geboren in San Luca - Antonio PelleGeboren in San Luca
Antonio Pelle

Gebundene Ausgabe, August 2008
     Verkaufsrang: 10451      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Eine aufrührende Lebensgeschichte über Hoffnung und die Ohnmacht vor Vorurteilen, eine Selfmade-Story und gleichzeitig eine bewegende Liebeserklärung an Italien und Deutschland.Mit siebzehn wandert Antonio Pelle, wie viele seiner Verwandten und Freunde, aus seinem geliebten Heimatort, San Luca, nach Deutschland aus, um sich dort eine berufliche Existenz aufzubauen. Nach Jahren harter Arbeit eröffnet er Duisburg ein Hotel, in dem 2006 sogar die italienische Nationalmannschaft gastiert. Doch trotz seiner Erfolge lässt ihn seine Herkunft aus der kalabrischen Mafia-Hochburg nicht los. Immer wieder wird er von Behörden abgestempelt und muss sich vor Geschäftspartnern rechtfertigen. Im August 2007, nach grausamen Ehrenmorden der 'Ndrangheta in Duisburg, wird Pelle zu unrecht verdächtigt. Vor der Polizei kann er die Anschuldigungen entkräften - doch wird er sich von diesem "Makel" je befreien können?

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Geboren in San Luca      5 von 5 Punkten
"Geboren in San Luca" ist ein sehr empfehlenswertes Buch, daß einfach zu lesen ist.
Der Autor wagt es, mit viel Witz aber auch Ernsthaftigkeit, Probleme anzustechen, über die sonst niemand spricht.
Die Problematik dieses Buches umschreibt er so humorvoll, daß man es einfach lesen muß


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Philipp von Boeselager - Der letzte Zeuge des 20. Juli 1944 - Hans SarkowiczPhilipp von Boeselager - Der letzte Zeuge des 20. Juli 1944
Hans Sarkowicz, Dorothee von Meding

Gebundene Ausgabe, Mai 2008
     Verkaufsrang: 22761      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Buch + Audio-CD »Ich freue mich sehr, dass dieses Buch rauskommen wird ... Es soll meinen Freunden von der Heeresgruppe Mitte ein treues Gedenken sein, denn das waren alles Menschen, die uns heute fehlen.« Philipp von Boeselager. Schon 1940, erst 23-jährig, verhinderte Boeselager dievöllig sinnlose Eroberung und Zerstörung eines französischen Dorfs, indem er den kommandierenden Offizier mit seiner Pistole bedrohte. Nur drei Jahre später wollte er zusammen mit einigen weiteren Offizieren Hitler in Smolensk erschießen. Für das Attentat am 20. Juli 1944 schließlich besorgte er den Sprengstoff und ritt, während Stauffenberg in der Wolfsschanze die Bombe zündete, mit 1200 Kavalleriesoldaten in geheimer Mission Richtung Berlin, um dort den Staatsstreich militärisch mit abzusichern. Nach dem Scheitern des Attentats überlebte Boeselager nur, weil alle Mitwisser selbst unter der Folter schwiegen. Dorothee von Meding und Hans Sarkowicz haben zahlreiche Interviews mit Philipp von Boeselager geführt, in seinem Privatarchiv forschen dürfen und erzählen nun vom Porträtierten autorisiert die Geschichte seines Muts gegen Hitler: Was bewog den christlich und zum treuen Staatsdiener erzogenen Philipp von Boeselager, sich für die Ermordung Hitlers zu entscheiden? Wie ist er mit der Angst und der Einsamkeit des Widerständlers umgegangen? Wie hat das Attentat sein Leben geprägt? Philipp Freiherr von Boeselager starb am 1. Mai 2008, unmittelbar vor Drucklegung dieses Buches. Noch am Tag zuvor hatte er das endgültige Manuskript für gut befunden.



Die Brüder Himmler: Eine deutsche Familiengeschichte - Katrin HimmlerDie Brüder Himmler: Eine deutsche Familiengeschichte
Katrin Himmler

Broschiert, Juni 2007
     Verkaufsrang: 5402      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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In der Familie Katrin Himmlers wurde über die Verbrechen Heinrich Himmlers offen gesprochen. Den Erzählungen nach galt ihr Großonkel als der "ungeratene" Außenseiter eines humanistisch gebildeten Elternhauses, seine Brüder Gebhard und Ernst hingegen hätten mit der Politik des NS-Regimes nicht viel zu tun gehabt.
Als sie den Spuren ihres seit 1945 vermissten Großvaters Ernst nachgeht, stößt Katrin Himmler auf eine viel tiefere Verstrickung von Heinrichs Brüdern. Als frühe Anhänger der Partei profitierten die beiden nicht nur von den neuen Verhältnissen nach 1933, sondern unterstützen mit ihrer Tätigkeit im Reichserziehungsministerium und im Reichsrundfunk engagiert das NS-Regime. Noch inmitten zerbombter Städte wollten die Brüder gemeinsam mit Heinrich Zukunftspläne "für die nächsten zwanzig Jahre" schmieden.
Katrin Himmler erzählt die Geschichte einer Familie, in der es kein Mitleid mit den Verfolgten, sondern Einverständnis mit den politischen Verhältnissen gab - bei den Ehefrauen, den Freunden, dem Schwager und bei Heinrichs Geliebter Hedwig Potthast.
In ihrer ungewöhnlichen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit kann die Autorein auf zahlreiche unveröffentlichte Briefe und persönliche Dokumente aus den Familiennachlässen zurückgreifen und schließt damit auch Lücken in der bisherigen historischen Forschung.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Mutig      5 von 5 Punkten
Selten hat mich ein Buch so mitgenommen - Katrin Himmler schildert zunächst, wie sie in Tränen aufgelöst über die Untaten ihres Großonkels gelesen hat, wie sie im Geschichtsunterricht von einer Mitschülerin gefragt wurde, ob sie mit DEM Himmler verwandt sei - und wie ihre Lehrerin, tödlich verlegen, hastig das Thema gewechselt hat.
Dann erfahren wir, wie die Familie mit dem Wissen über Himmlers Verbrechen umgegangen ist - sie wurden keineswegs vertuscht, sondern offen besprochen, jedoch galt Heinrich Himmler als mißratener Außenseiter einer mustergültigen Familie, ein schwarzes Schaf, wie es in jeder Familie vorkommt.
Katrin H. kommt jedoch zu dem Schluß, daß ihr Großonkel kein "Betriebsunfall" war, sondern daß die ganze Familie wesentlich enger mit dem Nationalsozialismus verbunden war als angenommen, daß die "humanistische" Erziehung den Boden bereitet hat, in dem die nationalsozialistische Saat aufgehen konnte.
Hut ab vor Katrin Himmler, ihr Mut ist bewundernswert - sie könnte es sich wesentlich leichter machen, ihren Nachnamen ändern und ihre Verwandtschaft mit dem berüchtigten Heinrich Himmler verheimlichen. Statt dessen steht sie zu der Geschichte ihrer Familie und beleuchtet das Leben ihrer Vorfahren, nicht nur das ihres Großonkels, sondern auch das seiner Brüder.
Ich bewundere Katrin Himmler, ihren Mut, ihre Offenheit und nicht zuletzt ihr Engagement gegen Rassismus, aber es ist doch irgendwie ein kleiner Wermutstropfen dabei... Sie ist eine junge Frau und nicht schuldig an Untaten, die vor ihrer Geburt begangen wurden. Meint sie vielleicht, für Dinge büßen zu müssen, die sie gar nicht verbrochen hat?


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Wir wollten Hitler töten: Ein letzter Zeuge des 20. Juli erinnert sich - Philipp von BoeselagerWir wollten Hitler töten: Ein letzter Zeuge des 20. Juli erinnert sich
Philipp von Boeselager

Gebundene Ausgabe, August 2008
     Verkaufsrang: 38480      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 17,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Er war einer der letzten Zeugen. Philipp Freiherr von Boeselager gehörte zu jenen Offizieren, die Hitler töten und dem Zweiten Weltkrieg ein rasches Ende setzen wollten. 1944 organisierte er für Stauffenberg den Sprengstoff für das Attentat am 20. Juli. In dieser Lebensgeschichte erzählt er von seiner Kindheit, von seiner Karriere als Offizier und seinen Gewissensnöten, als er immer mehr Einzelheiten über die Verbrechen der Nazis erfuhr. Am Ende setzte sich sein Gewissen durch. Im Mai 2008 verstarb Boeselager im Alter von 90 Jahren. Seine Erinnerungen sind ein einmaliges zeitgeschichtliches Dokument zum Widerstand im Nationalsozialismus.



Philipp von Boeselager - Der letzte Zeuge des 20. Juli 1944 - Hans SarkowiczPhilipp von Boeselager - Der letzte Zeuge des 20. Juli 1944
Hans Sarkowicz, Dorothee von Meding

Gebundene Ausgabe, Mai 2008
     Verkaufsrang: 22761      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Buch + Audio-CD »Ich freue mich sehr, dass dieses Buch rauskommen wird ... Es soll meinen Freunden von der Heeresgruppe Mitte ein treues Gedenken sein, denn das waren alles Menschen, die uns heute fehlen.« Philipp von Boeselager. Schon 1940, erst 23-jährig, verhinderte Boeselager dievöllig sinnlose Eroberung und Zerstörung eines französischen Dorfs, indem er den kommandierenden Offizier mit seiner Pistole bedrohte. Nur drei Jahre später wollte er zusammen mit einigen weiteren Offizieren Hitler in Smolensk erschießen. Für das Attentat am 20. Juli 1944 schließlich besorgte er den Sprengstoff und ritt, während Stauffenberg in der Wolfsschanze die Bombe zündete, mit 1200 Kavalleriesoldaten in geheimer Mission Richtung Berlin, um dort den Staatsstreich militärisch mit abzusichern. Nach dem Scheitern des Attentats überlebte Boeselager nur, weil alle Mitwisser selbst unter der Folter schwiegen. Dorothee von Meding und Hans Sarkowicz haben zahlreiche Interviews mit Philipp von Boeselager geführt, in seinem Privatarchiv forschen dürfen und erzählen nun vom Porträtierten autorisiert die Geschichte seines Muts gegen Hitler: Was bewog den christlich und zum treuen Staatsdiener erzogenen Philipp von Boeselager, sich für die Ermordung Hitlers zu entscheiden? Wie ist er mit der Angst und der Einsamkeit des Widerständlers umgegangen? Wie hat das Attentat sein Leben geprägt? Philipp Freiherr von Boeselager starb am 1. Mai 2008, unmittelbar vor Drucklegung dieses Buches. Noch am Tag zuvor hatte er das endgültige Manuskript für gut befunden.



Bob Dylan - Real Moments: Fotografien 1966-1974 (Großformatige Premiumausgabe) - Bob Dylan - Real Moments: Fotografien 1966-1974 (Großformatige Premiumausgabe)

Gebundene Ausgabe, 1. September 2008
     Verkaufsrang: 44769      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 49,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Robert Allen Zimmerman aus Duluth, Minnesota, weitaus bekannter unter dem Pseudonym Bob Dylan, war die dominierende Figur in der Rock- und Popwelt der sechziger Jahre. Wie kein anderer artikulierte er die Stimmung dieser Ära und wurde zum Sprachrohr seiner Generation.
Seine Folk-Songs mit kritischen Texten wurden zum festen Bestandteil der damaligen Protestveranstaltungen. Dylan selbst versuchte ständig, sich von den erdrückenden Lobgesängen der Fans und Kritiker zu befreien und erfand sich im Laufe seiner Karriere mehrmals neu, was nicht immer positiv aufgenommen wurde. Als er 1965 auf dem Newport Folk Festival mit einer E-Gitarre auftrat, wurde er ausgebuht und 1966 bei einem Konzert von einem Fan gar als "Judas" beschimpft.
Seit 1962 hat Dylan mehr als dreißig Studioalben veröffentlicht, und Songs wie Blowin' In The Wind, Like A Rolling Stone oder Knockin' On Heaven's Door gehören zu den großen musikalischen Werken der Rockgeschichte. Zahlreiche Künstler - unter anderem John Lennon, Neil Young, Bruce Springsteen und Bono - bezeichneten Dylan als größten Einfluss auf ihre Musik.




Anastasia: Anastasia 1: Tochter der Taiga: Bd 1 - Wladimir MegreAnastasia: Anastasia 1: Tochter der Taiga: Bd 1
Wladimir Megre

Taschenbuch, November 2003
     Verkaufsrang: 5122      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Anastasia ist die Botschafterin eines uralten Volkes, dessen Nachkommen auch heute noch vereinzelt in der Taiga leben, von der Zivilisation unbeeinflusst und immer noch im Besitz der „paranormalen“ Kräfte, die der modernen Mensch weitgehend verloren hat.
Kurz nach der Öffnung Russlands war die Zeit anscheinend reif, dass die Welt von der Existenz dieser Menschen erfahren sollte. So ließ es die junge Einsiedlerin Anastasia im Jahr 1994 zu, dass ein „Zivilisierter“ – der Geschäftsmann Wladimir Megre aus Nowosibirsk – mit ihr in Kontakt kam und für drei Tage Zeuge ihres Lebens auf einer entlegenen Taiga-Lichtung wurde. Diese Begegnung sollte Wladimir Megres Leben von Grund auf verändern.
Anastasias Person und Lebenswandel provozieren Fragen zu weltbewegenden Themen wie Herkunft des Menschen, Gesundheit, kosmische Heilkraft, richtige Ernährung, göttliche Naturverbundenheit, Ursache von Krankheit, Hintergründe der Weltpolitik und Zukunft der Menschheit.
Seit dem ersten Erscheinen von Band 1 in Russland (1996) hat sich dort Unglaubliches getan. Anastasias Botschaft berührte die Herzen von Millionen von Menschen, und die überwältigende Resonanz löste eine revolutionäre Dynamik aus, die bereits jetzt weit über den russischen Sprachraum hinausgeht.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 25 Bewertungen)

Den Kontakt zur Natur wiederfinden...      5 von 5 Punkten
Eine Freundin hat mich neugierig gemacht, als sie von den Anastasia-Büchern erzählte; nur so nebenbei und ich dachte mir, wow, das klingt spannend, eine Frau, die in der Wildnis lebt und ihre Nahrung von den Eichhörnchen gebracht bekommt. Und dazu die Ankündigung, dass in den Büchern eine neue Sichtweise auf das Leben niedergeschrieben wurde. Auch die anderen Rezensionen versprachen ein sehr spirtuell ausgerichtetes Buch.
Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, es ist sehr spannend geschrieben. Aber zwischendurch hat mich doch immer wieder der Zweifel beschlichen: Hat der Autor sich das als Roman nur sehr genial ausgedacht, oder hat er es wirklich erlebt? So ganz mag ich die phantastische Geschichte von Anastasia nicht glauben. Eigentlich hätte ich an dieser Stelle einen Stern Abzug geben wollen, weil dies alles so irreal klingt... Anastasia spricht viele verschiedene Themen an: Die Kraft der Gedanken, die Natur, das harmonische Zusammenleben (selbst mit Wolf und Bär), die Erziehung der Kinder, die Ernährung, Heilung durch Zedernöl und Zedernholz..., Partnerschaft, Sex... es ist erst einmal alles sehr verwirrend... Zu radikal wäre die Änderung, die in unserem "zivilisierten" Leben erforderlich ist, wenn man diese Lebensweise nachahmen wollte.
Wer weiß, vielleicht entwickeln wir uns ja tatsächlich in diese Richtung und in ein paar Jahren ist es völlig selbstverständlich, so naturverbunden zu leben, wie es Anastasia lehrt...
Ich habe lange überlegt, ob es ein Fünf-Sterne-Buch ist, aber gerade WEIL man sich an den Aussagen reiben kann, gerade WEIL es anregt, seinen eigenen Kontakt zur Natur zu überdenken und gerade WEIL es so ungewöhnlich ist, ist es fünf Sterne wert. Im Übrigen habe ich heute früh beim Morgenspaziergang die Schuhe ausgezogen und bin barfuß durch die Wiese gelaufen - das hätte ich nie gemacht, wenn ich nicht gerade Anastasia gelesen hätte...
Ein Buch, das geeignet ist, den Kontakt zur Natur wieder herzustellen (oder zumindest zu überdenken), ein Buch, das einen Riss in unsere zivilisierte, technokratische und gepanzerte Hülle reisst. Vielleicht ist es ja wirklich der Anfang einer neuen Lebensweise. Das Buch ist sicher nicht das einzige, das ich aus der Reihe lesen werde.
Hier noch eine Übersicht über die erschienenen Bände, weil die Nummerierung, Erschinungsbild und Titel erst mal sehr verwirrend sind - die Anastasia-Bücher erscheinen in zwei Verlagen und sind zum Teil gebunden, zum Teil als Taschenbuch erhältlich.
Die bisher erschienenen Anastasia-Bücher:
Band 1: Tochter der Taiga
Band 2: Die klingenden Zedern Russlands
Band 3: Raum der Liebe
Band 4: Schöpfung
Band 5: Wer sind wir?
Band 6: Das Wissen der Ahnen
Band 7: Die Energie des Lebens
Band 8.1: Neue Zivilisation, Teil 1
Band 8.2: Neue Zivilisation, Teil 2


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Istanbul: Erinnerungen an eine Stadt - Orhan PamukIstanbul: Erinnerungen an eine Stadt
Orhan Pamuk

Gebundene Ausgabe, 18. November 2006
     Verkaufsrang: 8292      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 25,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Orhan Pamuk ist ein Ausnahmetalent. Kaum ein anderer Dichter unserer Zeit geht den historischen Spuren des Westens im Osten und des Ostens im Westen so eindringlich nach wie der türkische Literatur-Nobelpreisträger von 2006. So wird er zum wichtigen Bindeglied zwischen Okzident und Orient, zwischen EU und der islamisch geprägten Türkei, zwischen Vergangenheit und Zukunft. Diesen Spagat versucht auch die Stadt Istanbul, die allein aufgrund ihrer besondere Lage auf dem europäischen und asiatischen Kontinent eine Sonderrolle einnimmt. Demzufolge passen Pamuk und Istanbul hervorragend zusammen, und das nicht nur weil es sich um seine Heimatstadt handelt.

Das Buch „Istanbul. Erinnerungen an eine Stadt“ ist eine gelungene Mischung aus historischem Lesebuch und autobiographischem Roman. Im Fokus stehen die Kinder- und Jugendjahre des Autors. Der Leser erlebt einen liebevollen Rückblick auf die Entwicklung einer Millionenstadt, die Pamuk erst an der Hand der Mutter, dann im Ford seines Vaters und später auf eigene Faust erkundet. Dabei skizziert der Autor nicht nur die Metropole am Bosporus, sondern auch die türkische Mentalität und Geschichte und fängt den „Hüzün“ ein, die türkische Variante der europäischen Melancholie, die Istanbul fest im Griff hat.

Doch Pamuk teilt nicht nur seine eigene Sicht auf die Stadt mit, sondern lässt ebenso europäische Reisende, Künstler und Schriftsteller zu Wort kommen und vergleicht die Schilderungen untereinander auch mit seinen eigenen Empfindungen und Erinnerungen. Die so entstandene Liebeserklärung an die Stadt entpuppt sich jedoch zugleich als traurige Bilanz des Zerfalls. Das dokumentiert nicht nur der glänzend geschriebene Text, sondern eine Unzahl historischer Stiche und Schwarz-Weiß-Fotos.

Wer aktuelle Entwicklungen inklusive politischer Äußerungen erwartet, der wird enttäuscht. Es geht fast ausschließlich um das alte Istanbul zwischen 1800 und 1970. Hätte sich Pamuk auf heutige Entwicklungen eingelassen, wäre das Buch wohl deutlich düsterer. Schließlich ist Pamuks Gratwanderung zwischen Orient und Okzident nicht unproblematisch, seine kritischen Äußerungen zur türkischen Vergangenheit riefen längst Gerichte und Nationalisten auf den Plan. Mehr noch: Die Angst um sein Leben zwangen Pamuk Anfang 2007 sogar zur Flucht. Aus seinem geliebten Istanbul. -- Christian Haas

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)

einfach nur genial      5 von 5 Punkten
für dieses jahr mit abstand das beste buch, was ich bis jetzt gelesen habe.
orhan pamuk erzählt aus dem istanbul seiner kindheit. er erzählt liebevoll und in vielen facetten aus seiner stadt. beschreibt sich und seine emotionen bezüglich istanbul, seiner familie und sich selbst. er geht damit offen und selbstkritisch um, nimmt sich auch mal selbst "auf die schippe".
der rote faden ist "hüzün", die melancholie der istanbuler, und istanbul selbst, zu dieser zeit.
auch wird diese melancholie durch sehr viele bilder dieser stadt illustriert, die auch sehr grau und trüb rüberkommen.
es fällt wirklich schwer sich vorzustellen, daß istanbul ja eigendlich eine sehr fröhliche, bunte, lebhafte und orientalische stadt ist.......

ich jedenfalls habe dieses buch verschlungen und habe die lust bekommen mal nach istanbul zu fahren und es auf mich selbst wirken zu lassen. greift das "hüzün" auch auf nicht-istanbuler über??!


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Im Banne des Giganten: Der lange Weg zum Eiger - Joe SimpsonIm Banne des Giganten: Der lange Weg zum Eiger
Joe Simpson

Taschenbuch, Oktober 2007
     Verkaufsrang: 20156      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Es dauert ein paar Dutzend Seiten, bis der auf dem Cover erwähnte und abgelichtete Gigant allein namentlich auftaucht. Und dann bringt der Leser noch einmal einige Kapitel hinter sich, bis der Gigant auch physisch beziehungsweise der Autor bei ihm ist: beim schweizerischen Eiger, dessen Nordwand seit Generationen einen berühmt-berüchtigten Ruf genießt.

Allein diese textliche Gewichtung macht deutlich, dass es nicht nur um diese eine Besteigung geht. Der Untertitel des Buches, das die Sunday Times als "absoluten Klassiker der Bergliteratur" preist, lässt es ebenfalls erahnen. Er lautet: Der lange Weg zum Eiger. Doch damit keine falschen Eindrücke entstehen: Dieses Vorspiel ist alles andere als langweilig, vielmehr erlaubt es intensive Einblicke in das Leben und Denken des Extrembergsteigers Joe Simpson, der sich in seiner britischen Heimat längst den Beinamen "Serial Survivor" erworben hat. Zu dieser Ehre gelangte er, weil er bereits mehrere Male dem Tod respektive Abgrund ins Auge blickte, nachzulesen in seinem Bestseller Sturz ins Leere.

Das Angenehme an Simpsons Erzählungen: Er unterscheidet sich zu zahlreichen schreibenden Bergsteigerkollegen allein dadurch, dass er seine eigene Leistung nie überhöht darstellt. Im Gegenteil: Der Leser bekommt es mit einem selbstkritischen, zuweilen unsicheren und ängstlichen, kurzum sympathischen Menschen zu tun, der längst nicht nur von Glücksgefühlen schreibt, sobald er einen Eispickel in die Hand bekommt. Trauer spielt zum Beispiel eine Rolle, ganz besonders wenn sein Freund stirbt. Das passiert zwar beim Drachenfliegen, macht aber schlagartig wieder bewusst, dass sich Simpson und seine Freunde ständig an lebensbedrohlichen Grenzen bewegen. Warum solche das Leute tun und wie sie sich im Machtkampf mit der gewaltigen Natur fühlen, zeigt Simpson überdeutlich auf. Mit dieser feinfühligen Analyse wird Simpson all jene begeistern, die auch diesen Drang verspüren, die eigenen Grenzen zu testen. --Christian Haas

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Packend, humorvoll und gut zu lesen      5 von 5 Punkten
Als Nicht-Bergsteiger mit einer Faszination für diesen Sport hat mich das Buch gefesselt , begeistert und unterhalten. Weitaus weniger dramatisch als z.Bsp. das Buch von Krakauer "In Eisigen Höhen" ist es weniger unheimlich aber trotzdem spürt man gut die Anspannung, die Dramatik und die Herausforderung einer solchen Unternehmung . Werde mich gleich das erste Buch von Simpson, Im Freien Fall bestellen.


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Hundskrüppel: Lehrjahre eines Übeltäters - Gerhard PoltHundskrüppel: Lehrjahre eines Übeltäters
Gerhard Polt

Broschiert, März 2006
     Verkaufsrang: 47685      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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„Hundskrüppel, verreckter“ ist ein Ehrentitel, den man sich in Bayern mit harter Arbeit erwerben muss. Dadurch zum Beispiel, dass man ein plärrendes Baby mit einem Regenwurm füttert. Oder dadurch dass man Hundekot in einen Schuhkarton verpackt, mit Geschenkpapier umwickelt, dieses Gebilde in Brennspiritus tränkt („es geht aber auch jede andere Art von Brandbeschleuniger“), anzündet und vor die Türe eines „Unsympathen“ legt. „Danach betätigt man die Hausglocke und geht in Deckung. Schön ist, wenn man von dort aus eine gute Sicht hat, um alles, was dann folgt, beobachten zu können“.

Von diesen und anderen Großtaten berichtet Gerhard Polt in seinem leider viel zu schmalen, dafür aber blendend komisch geschriebenen Erinnerungsbändchen Hundskrüppel, das eine wenn auch späte, so doch adäquate und zeitgemäße Antwort auf die Lausbubengeschichten eines Ludwig Thoma ist: Wie diese nämlich bestätigt es das gute alte Wort des Philosophen, dass im Zeitalter des Heranwachsens ein Tag ohne gelungenen Streich ein verlorener Tag sein muss. Und außerdem erfährt man noch, wie alles anfing mit dem Polt Gerhard aus dem Wallfahrtsort Altötting, und wie der Knabe zu einem der größten deutschen Komiker heranreifen konnte, als den man ihn ja nun einmal gar nicht genug feiern kann.

„Dass ich heute manchmal noch optimistisch bin, verdanke ich meiner Kindheit und denen, die sie mir ermöglicht haben“, schreibt Polt in Hundskrüppel -- und spannt selbst den Bogen von seinen Anfängen bis hin zu seiner kabarettistischen Tätigkeit: „sonst wäre ich zu meinem Leidwesen schon allzu früh erwachsen geworden, wie die anderen auch, und dann könnte ich mir alle meine Worte sparen.“ Diesem Dank muss man sich als Leser uneingeschränkt anschließen. Denn Hundskrüppel ist ein auf positivste Weise kindliches, ebenso „naiv“ wie witzig-unbeschwert erzähltes Buch. --Thomas Köster

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

besinnlicher polt !      5 von 5 Punkten
Diese neue autobiographische (?) CD von Gerhard Polt bietet sogenannte Jugend- und Kindergeschichten - wobei nicht klar ist, ob diese gesammelten Streiche wirklich zu hundert Prozent autobiographisch sind; ist ja auch egal. Sie machen große Freude! Abgerundet wird diese live aufgenommene Lesung durch die vorzügliche Volksmusik der Familie Well. Diese musikalischen Intermezzi sprechen letztendlich dafür, die CD zu kaufen - und nicht das Buch!


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Vom Omaha Beach bis Sibirien: Horror - Odyssee eines Deutschen Soldaten - Kurt K. KellerVom Omaha Beach bis Sibirien: Horror - Odyssee eines Deutschen Soldaten
Kurt K. Keller

Taschenbuch, Oktober 2004
     Verkaufsrang: 16665      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 11,25 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Kurt K. Keller, Jahrgang 1925, war, wie viele junge Männer seiner Generation, stolz darauf, seinem "Führer" dienen zu können und trat der Wehrmacht bei. An der Normandie stationiert wurde der junge Soldat Zeuge des schrecklichen Gemetzels am "Omaha Beach". Nach dem blutigen Rückzug war er dem Kämpfen überdrüssig und entschied sich mit einem Kameraden zu desertieren. Das Todesurteil wurde über ihn ausgesprochen doch statt der Exekution wurde er und sein Kamerad einem Himmelfahrtskommando an der Ostfront zugeteilt.
Die Russen überrollten die deutschen Stellungen mit ihren Panzern. Kurt Keller geriet in Gefangenschaft, mußte KZ- Opfer bergen und im Lager aufräumen.
Dann wurde er zusammen mit 1.500 Kameraden in einen Güterzug nach Sibirien verladen.
Während seiner dramatischen Flucht entschied sich Keller jedoch im Gewirr der Schienenstränge für den falschen Zug- und fuhr, halb verhungert, direkt in ein anderes Kriegsgefangenenlager...


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Grundehrlich und spannend      5 von 5 Punkten
Unter dem Eindruck der Kämpfe in der Normandie wandelt sich der Verfasser von einem fanatischen Hitlerjungen in einen kritischen Soldaten, der erkennt, daß der Krieg verloren ist. Diese Wandlung wird mit ehrlichen Worten beschrieben.

Er desertiert und versteckt sich, wird aber erkannt und in ein Himmelfahrtskommando an die Ostfront geschickt. Er überlebt, und die Reste seiner Einheit werden von weiblichen Soldaten der Roten Armee gefangen genommen. Wer nicht transportfähig ist, wird erschossen.

Dann folgt dieser menschenverachtende und menschenmordende Transport nach Sibirien, in den Kusbass, in der Nähe der chinesischen Grenze. Der Gefangene muß in einem Kohlenbergwerk arbeiten. Da er an Klaustrophobie leidet, ist das für ihn besonders schrecklich.

In seiner Verzweiflung flieht er. Diese Fluchtgeschichte, in dem er den Bahnarbeiter mimt und die Wagenräder ölt, ist einer der Höhepunkt des Buches. Einfache russische Menschen helfen ihm, sonst wäre er verhungert.

In Magnitogorsk findet er nicht das richtige Abfahrtsgleis in Richtung Westen und landet wieder in einem Gefangenenlager. Und dort lesen wir wieder einmal vom Hohelied der Menschlichkeit, ohne dem in derartigen Situationen wohl kaum einer überleben würde. Die russische Lagerärztin hält schützend ihre Hände über ihn, spricht sich erfolgreich gegen eine Bestrafung wegen seiner Flucht aus. Er wird einem russischen Vorarbeiter zugeteilt, der bei der schweren Arbeit sogar selbst mit Hand anlegt, ihn fast wie einen Sohn behandelt und gelegentlich in seinem Haus mit essen läßt. Er überlebt so und darf seine Heimat wiedersehen.


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"Wir weinten tränenlos...". Augenzeugenberichte des jüdischen "Sonderkommandos" in Auschwitz - Gideon Greif"Wir weinten tränenlos...". Augenzeugenberichte des jüdischen "Sonderkommandos" in Auschwitz
Gideon Greif

Taschenbuch, Januar 1999
     Verkaufsrang: 20552      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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"Haben Sie manchmal geweint?" -- "Oft. nicht nur einmal. Während der Arbeit, nur ohne Tränen. Seit damals habe ich keine Tränen mehr. Dort weinten wir tränenlos."

Sieben Augenzeugenberichte versammelt Gideon Greif in seinem Dokumentarband "Wir weinten tränenlos...". Sieben Juden, die in Auschwitz-Birkenau als "Sonderkommando" tätig waren, erzählen, wie sie im täglichen Ablauf der Todesmaschinerie eingesetzt wurden. Kein einfaches Unterfangen. Wer im "Sonderkommando" arbeiten mußte, dem fällt es schwer, darüber zu reden: Zu unerträglich ist der Schmerz und zu gering die Kraft, auf Leute zu reagieren, die sie als Verräter, Denunzianten und Helfershelfer der Nazis beschimpfen würden. Dabei hatten sie niemals die Wahl, zwischen Verweigerung oder Gehorsam zu wählen. "Ihr wichtigstes Ziel sei es gewesen, zu überleben, um der Welt von der Shoah Zeugnis geben zu können", schreibt Greif in seinem Vorwort. Und wohl deshalb hat er diese Menschen, trotz aller Widrigkeiten, in einfühlsamer Annäherung und langen, zahlreichen Gesprächen dazu gebracht, über ihren Einsatz in Auschwitz-Birkenau zu reden.

Greif, Mitarbeiter der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem, ist ein gewissenhafter Historiker. Er befragt die Männer nach jedem einzelnen Detail des Vernichtungsprozesses, über den sie berichten können: Das "Sortieren" auf der Rampe, die Entkleidung, die Tötung in der Gaskammer, die "Verwertung" der Überreste -- Lebensmittel, Kleidung, Wertsachen, Zahngold --, die Verbrennung der Leichen. Gerade die minutiöse Beschreibung der automatisierten technischen und menschlichen Prozesse führt die Ausmaße des Grauens in noch schärferen Konturen vor Augen als die ohnehin schon unerträgliche Zahl von sechs Millionen getöteter Juden.

Wer diese Augenzeugenberichte gelesen hat, kennt das wahrscheinlich wichtigste Beweismittel dafür, daß die Shoah, der Völkermord an den Juden, eine eiskalt geplante Aktion gewesen war. --Bettina Albert

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)

Unfassbar...      5 von 5 Punkten
Man fragt sich, wie ein Mensch so etwas verkraften kann...beim Lesen kommen einem die Tränen...Hochachtung an die Augenzeugen die sich durchgerungen haben die Erlebnisse so detailliert zu schildern...


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Magellan: Der Mann und seine Tat - Stefan ZweigMagellan: Der Mann und seine Tat
Stefan Zweig

Taschenbuch, Dezember 1999
     Verkaufsrang: 8225      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Aus Stefan Zweigs Begeisterung für Ferdinand Magellan, der mit fünf Fischkuttern und 256 Menschen an Bord zur Weltumsegelung aufbrach, entstand eine der packendsten Biographien des Romanciers. Magellan gelang es mit seiner vielleicht "herrlichsten" Odyssee in der Geschichte der Menschheit, das mittelalterliche Weltbild zu widerlegen. Auf der Spur dieser Kühnheit entdeckte Stefan Zweig ein Leben, in dem Traum und Wirklichkeit eng verschwistert sind: "Ich hatte ununterbrochen das merkwürdige Gefühl, etwas Erfundenes zu erzählen, einen der großen Wunschträume, eines der heiligen Märchen der Menschheit."

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

Der erfolgreiche Starrkopf      5 von 5 Punkten
Durch Zufall entdeckt und genau vor meiner Südamerikareise bis zur Südspitze die richtige Literatur zur Einstimmung. Ein packendes Buch, das den Charakter dieses starrköpfigen, aber auch mutigen Seefahrers widerspiegelt.
Ich habe es verschlungen.


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