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Eine Frage der Schuld: Mit der "Kurzen Autobiographie der Gräfin S. A. Tolstaja". Mit einem Nachwort von Ursula Keller Sofja Tolstaja Gebundene Ausgabe, September 2008 Verkaufsrang: 8469 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Bewegende Geschichte einer jungen Frau in einer tragisch scheiternden Ehe Wessen Schuld ist es, wenn aus Liebe Lieblosigkeit wird, aus Leidenschaft Wahn, aus Begehren Überdruß? - Sofja Tolstajas Roman zeichnet das differenzierte Porträt eines mehr und mehr sich entfremdenden Paares. Mit diesem überraschenden Fund, hier in deutscher Erstübersetzung, tritt die Autorin aus dem Schatten ihres weltberühmten Ehemannes. Daß hochbegabte Frauen im Schatten hochbegabter Männer stehen, ist nichts Außergewöhnliches. Dem Angebeteten zuliebe leisten sie Verzicht, werden im besten Fall zu Musen, im schlechtesten zu Haushälterinnen. Dies ist auch das persönliche Schicksal der Sofja Tolstaja (1844-1919), nachzulesen in ihrer «Kleinen Autobiographie». Über Jahrzehnte hinweg war sie ihrem Mann, dem berühmten Tolstoi, treue Gefährtin, verständige Erstleserin und Kritikerin seiner Werke, Schreibkraft, «Ehefrau im althergebrachten Sinne» (nach Tolstois eigenem Bekunden) und nicht zuletzt Mutter von dreizehn gemeinsamen Kindern. Niemand konnte ahnen, daß sich hinter der Frau an Tolstois Seite eine exzellente Schriftstellerin verbarg, hatte sie doch ihre erste Erzählung vor der Hochzeit verbrannt. Fünfundsiebzig Jahre nach Tolstajas Tod aber machte man in ihrem Nachlaß einen Sensationsfund. «Eine Frage der Schuld» handelt von der fatalen Entfremdung zwischen Eheleuten. Mit psychologischer und stilistischer Finesse schildert die Autorin, wie bohrende Eifersucht erst das Vertrauen zerstört und dann die beidseitige Achtung. Im Gegensatz zur frauen- und lustfeindlichen «Kreutzersonate» Tolstois, als dessen Gegenstück Tolstajas kleiner feiner Roman angelegt ist, erfahren hier beide Seiten Gerechtigkeit. Mit «Eine Frage der Schuld» ist eine Autorin zu entdecken, die fortan einen eigenen Rang und Namen in der Weltliteratur beanspruchen kann. · Eine kleine Sensation: Tolstajas Roman zum ersten Mal auf Deutsch! · Replik der Ehefrau Tolstois auf dessen skandalöse "Kreutzersonate": Überraschend anderer Blickwinkel auf das Werk des großen Dichters.
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Eine Frau in Berlin: Tagebuchaufzeichnungen vom 20. April bis 22. Juni 1945 Anonyma Taschenbuch, April 2005 Verkaufsrang: 13458 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Als kurz nach Kriegsende ihr lang vermisster Freund Gerd glücklich und unerwartet von der Ostfront zurückkehrt, findet er eine ihm fremde Welt vor. Die Entfremdung wird noch größer nach einem Blick in die Tagebuchaufzeichnungen seiner Freundin. Auf seine Frage nach dem darin häufig verwendeten Kürzel "Schdg." kann sie nur bitter lachen. "Na, doch natürlich Schändung." Kurz darauf verschwindet Gerd. Ob für immer aus dem Leben der Frau aus Berlin -- wie so vieles wissen wir es nicht. Ihre Trauer darüber hielt sich in Grenzen. Nach all dem Durchlittenen war in ihr für Liebe und Zärtlichkeit kein Platz mehr frei. Man sollte sich wappnen vor der Lektüre dieser Tagebücher, die als eines der ungeheuerlichsten und authentischsten Dokumente der letzten Kriegstage in die Literaturgeschichte eingehen dürften. Anonyma, deren wahre Identität -- verständlich genug -- auf eigenen Wunsch auch über ihren Tod hinaus unbekannt bleiben soll, schildert den Fall Berlins vom 20. April bis zum 22. Juni 1945. Ihre eigene Vita bleibt weit gehend im Dunkeln. Anfang 30, Fotojournalistin, weit gereist, mehrsprachig. Ihre Russischkenntnisse sollten sich in dem kommenden menschlichen Inferno als lebensrettend erweisen. Inmitten des Bombenhagels und in banger Erwartung vor den Russen, denen ein fürchterlicher Ruf vorauseilt, haben sich Hausgemeinschaften in Kellerlöchern verschanzt; junge Mädchen werden auf Dachböden versteckt. Es sollte in den meisten Fällen nichts nützen. Anonymas unterkühlter, fast lakonischer Berichtston lässt die sich anschließenden Plünderungs- und Vergewaltigungsorgien in all ihren scheußlichen Details umso drastischer erscheinen. Trotz mehrfacher Schändung zeichnet sie ein wohltuend differenziertes Russenbild, frei von allem Untermenschendenken. Sehr bald jedoch erkennt sie pragmatisch: "Ein Wolf musste her, der mir die Wölfe vom Leibe hielt!" Anatol wird ihr "ständiger Begleiter". Fragen nach moralischer Integrität tauchen in ihr auf, werden weggewischt. In diesem Zusammenhang liefert sie auch eine schonungslose Bestandsaufnahme deutscher Mannsbilder, die sich nicht scheuten, Kellerfrauen dem Feinde zuzuführen, um selbst ungeschoren davonzukommen. Dem Schriftsteller Kurt W. Marek (bekannter unter seinem Pseudonym C.W. Ceram, unter dem er den Bestseller Götter, Gräber und Gelehrte veröffentlichte), verdanken wir den Erhalt dieses "selbstentblößenden" Kriegsgemäldes. Marek, der in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft wohnte, lernte 1946 die Schreiberin kennen und erfuhr von den Tagebuchkladden. Fünf Jahre Überzeugungsarbeit waren nötig, sie von der Notwendigkeit einer Veröffentlichung zu überzeugen. 1959 erschienen, geriet sie leider bald in Vergessenheit. Die Frau aus Berlin ist mittlerweile verstorben -- ihre Erinnerungen werden ewig leben. --Ravi Unger
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 32 Bewertungen)
Einzigartiges Zeitdokument 5 von 5 Punkten Die Anonymität der Verfasserin lässt jene Offenheit zu, die dieses Buch zu einem ganz außerordentlichen historischen und literarischen Dokument macht.
Im Jahr 1954 erscheint "A Woman in Berlin" zunächst in den Vereinigten Staaten, anschließend folgten Übersetzungen in acht weiteren Sprachen. 1959 publiziert der Schweizer Verlag Kossodo eine deutsche Ausgabe. Mitten im Kalten Krieg bleibt das Buch unbeachtet. Kurz vor ihrem Tod hat die Autorin das Manuskript nochmals durchgesehen und einige Veränderungen vorgenommen. Auf dieser Version beruht die jetzt in der Anderen Bibliothek erschienene Ausgabe.
Der Frau in Berlin dient ihr Tagebuch zur Selbstvergewisserung, sie schreibt, um zu spüren, daß sie noch Mensch ist in all der Barbarei und auch, um die Zeit zu festzuhalten.
Der Trieb, der sie am Leben erhält, ist der Hunger: Für eine anständige Mahlzeit nimmt sie sogar russische Gesellschaft in Kauf.
Es ist müßig, dieses ungeheuerliche Buch mit anderen Aufzeichnungen jener Zeit, zu vergleichen: Es ist einzigartig - seine Verfilmung obligatorisch.
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Mein Leben im Liegen: Aus dem Tagebuch einer Schlampe Chelsea Handler Taschenbuch, Juni 2006 Verkaufsrang: 9060 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Für eine heiße Nacht würde Chelsea so ziemlich alles tun. Für eine gute Pointe auch. Und so erzählt sie über ihre One-Night-Stands, egal wie peinlich oder seltsam sie auch waren. Mit von der Partie sind u. a. ein Liliputaner, ein republikanischer Nachwuchspolitiker und ihr Frauenarzt.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 81 Bewertungen)
Just fun 5 von 5 Punkten Das Buch ist sehr amüsant und leicht zu lesen. Eine Lektüre für Zwischendurch. ...für alle Singles, die es gerne sind und vor allem offen für Sex sind.
Weiterer Buchtipp: Zwölf Männer hat das Jahr
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Mein Leben, meine Freiheit: Die Autobiographie Ayaan Hirsi Ali Broschiert, Dezember 2007 Verkaufsrang: 5036 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Einschüchtern kann man Ayaan Hirsi Ali schon lange nicht mehr. In ständiger Lebensgefahr lebt sie ohnehin, seit sie sich entschlossen hat, lautstark und kämpferisch für muslimische Frauen das Recht einzufordern, als vollwertige Menschen behandelt zu werden, die frei über sich entscheiden dürfen. Wie bitter ernst es ihr mit ihrem Anliegen ist und wie kompromisslos sie entschlossen ist, es zu verfolgen, konnte man bereits in ihrem Buch Ich klage an nachlesen, in dem sie ihren persönlichen Leidensweg bereits in groben Zügen beschrieben hatte. Ein Leidensweg, der beispielhaft für die Leiden vieler junger Muslima steht, die jedoch, im Gegensatz zu ihr, in ihrer überwältigen Mehrheit ihr Leid in Unterwerfung schweigend ertragen. In ihrer äußerst lesenswerten Biografie Meine Leben, meine Freiheit erzählt die Autorin ihre ganze Geschichte. Sie erzählt von ihrer Familie, von ihrer Kindheit in Somalia, Saudi-Arabien, Äthiopien und Kenia und den Demütigungen, denen sie ausgesetzt war. Sie berichtet von heimlichen Rendezvous und Zwangverheiratungen, vom Bürgerkrieg, weinenden Waisen und verwitweten Frauen, von ihrer Flucht nach Holland, wo sie eingebürgert wurde und studierte, ins Parlament gewählt wurde und mit Theo van Gogh schließlich den Film Submission drehte, aufgrund dessen er auf bestialische Weise auf offener Straße abgeschlachtet wurde. Mein Leben, meine Freiheit ist bei alldem kein Buch, dessen Motiv eine therapeutische Selbstbespiegelung wäre. Es soll vielmehr vor Augen führen, dass auch wir nicht aus falsch verstandener Toleranz wegschauen dürfen, wenn im Namen welcher Religion auch immer Menschen ihrer angeborenen Rechte beraubt werden. Und dies nicht etwa nur in fernen Ländern, sondern auch hier in Europa. Ein sehr bewegendes Buch über ein kämpferisches Leben für das man die Autorin ruhig bewundern darf. Hoffentlich währt es noch lange! -- Andreas Vierecke
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
das wohl beste Buch über Frauen, Islam, Europa& Afrika 5 von 5 Punkten habe soeben dieses Buch gelesen, und es ist das beste verständlichste was es von Frauen über Islam & Frauen gibt. Ich verehre Ayaan Hirsi Ali zutiefst, ihren Mut, ihre Intelligenz, die Kraft, die sie mit ihren Büchern weitergibt. Man erfährt in spannender Lektüre über das Leben in Afrika aber auch über das Leben von Immigranten in Europa in einer Weise, die unter die Haut geht. Ein Buch, das man nicht vergisst. Ein ideales Geschenk an alle Interessierten!!
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Der Hals lügt nie: Mein Leben als Frau in den besten Jahren Nora Ephron Gebundene Ausgabe, Dezember 2007 Verkaufsrang: 15625 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Es ist nicht schön, alt zu werden. Aber ziemlich amüsant! Entwaffnend offen, sehr persönlich und anschaulich - und äußerst humorvoll! - schreibt Nora Ephron über ihr Leben als Frau in den besten Jahren: über den erhöhten Zeitaufwand für die »Instandhaltung« bis zum Verschwinden der Bikinifigur, über Freundschaften und Kinder, über Sex und Partnerschaft, über die Notwenigkeit der Lesebrille und über den Tod von Freunden. In kurze Kapitel handlich verpackt, geht sie leichte und auch sehr ernste Themen an und kann dabei aus einem reichen Schatz eigener Erfahrungen schöpfen. Während Dutzende von Sachbüchern mit erhobenem Zeigefinger von der Wichtigkeit sprechen, das Altsein jung zu lernen, und der Anti-Aging-Markt spezielle Mittelchen für Menschen über fünfzig anpreist, macht Nora Ephron einfach Mut zu einem anderen Lebensrezept: zum Älterwerden mit Humor. Ein köstliches Buch, voll im Trend und mit Bestsellerpotenzial. - Happy Aging! »Man kann nie genug schwarze Rollkragenpullover haben, denn der Hals lügt nie!« Nora Ephrons harte Wahrheiten und humorvolle Gedanken übers Älterwerden »Lesen bringt Freude. Lesen ist alles. Aber meine Fähigkeit, etwas in die Hand zu nehmen und zu lesen, hängt nun davon ab, wo sich meine Lesebrille befindet.« Silvia Kuttny-Walsers Lieblingswahrheit (Verlegerin des Limes Verlags).
"Die harten Wahrheiten und witzigen Gedanken in diesem Buch sparen die Eitelkeit des Publikums und der Autorin selbst nicht aus, aber sie sind Heilsalbe für so manche Wunde. Und viele von Ephrons Einsichten kommen uns sehr gelegen. Es leuchtet ein: Männer kommen und gehen, aber unsere Körper bleiben!" (New York Times) "Der denkbar beste 'Girlfriend's Guide to Aging' - für alle Leserinnen, die nicht einfach nur weitermachen, sondern mit Verve weiterleben, ja weiter genießen wollen - danke, Nora!" (New York Post) "Während sich die Zeichen des Alterns mehren, bestreitet Ephron die Konsequenzen, die üblicherweise daraus gezogen werden: ein intelligenter, lebensfroher und unterhaltsamer Anschauungsunterricht, der sich selbst nicht immer gar so ernst nimmt!" (Publishers Weekly)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Erfrischend 5 von 5 Punkten Schade, dass wir solche Autoren nicht auch in Deutschland haben. Ephron behandelt das Thema Älterwerden durchaus auf ernste Art: der Hals schrumpelt, Zähne müssen ersetzt werden, Freunde sterben, der eigene Tod kommt näher, ob man will oder nicht. Da ist dann nichts mehr mit selbst entscheiden, woran wir Frauen der Neuzeit uns so schön gewöhnt haben, sowohl was unsere Jobs als auch was zukünftige, gegenwärtige oder verflossene Männer angeht. Die Schönheit schwindet, das Ende naht, daran ist nichts zu drehen. Eigentlich ziemlich düster das alles - es sei denn, man betrachtet es mit Ephrons Humor. Der ist subtil und klug, respektlos und gegen den Strich gebürstet. Hilft ungemein! Denn wir erkennen: so wichtig sind wir doch eigentlich gar nicht. In der kurzen Spanne, die uns auf diesem Erdenrund vergönnt ist, sollten wir versuchen, unsere Mitmenschen nicht zu langweilen, sondern gut zu unterhalten. Nora Ephron schafft das, sowohl mit ihren wunderbaren Filmen als auch mit diesem feinen, kleinen Buch.
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Deutschland aus der Vogelperspektive: Eine kleine Geschichte der Bundesrepublik Bernhard Vogel, Hans-Jochen Vogel Gebundene Ausgabe, März 2007 Verkaufsrang: 43758 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Hans-Jochen und Bernhard Vogel haben die Geschichte der Bundesrepublik von Anfang an erlebt. Als Betroffene und als Akteure. Den 8. Mai 1945 erlebte der eine als Kriegsgefangener in Italien, der andere als Schüler in Gießen. Politische Vorbilder wurden so gegensätzliche Persönlichkeiten wie Schumacher und Adenauer. Beider Wege führten in hohe Ämter. Die großen Daten von 60 Jahren deutscher Nachkriegsgeschichte sind verbunden mit Stationen auch ihres politischen Lebens. Adenauers Moskaureise, Mauerbau, Berlinblockade, die große Koalition und die 68er Bewegung tauchen auf, bis hin zur Wiedervereinigung. Aber auch persönliche Erinnerungen führen Zeitgeschichte im Gepäck: die erste D-Mark und das erste Auto, die Begegnungen mit Brandt und Wehner, Katastrophen wie die Entführung der "Landshut", das Blutbad von München, die Ramstein-Katastrophe oder der Mord am Gutenberg-Gymnasium in Erfurt. Bei allen Unterschieden der Deutung - gemeinsam ist die Werthaltung, das Engagement und die leidenschaftliche Lust am Gestalten. Ein ungewöhnliches und spannend erzähltes, persönliches Geschichtsbuch.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Gelebte Zeitgeschichte aus verschiedenen Perspektiven 5 von 5 Punkten Wo gibt es das sonst: Zeitgeschichte, nicht nur selber erlebt sondern selber zum Teil mit geprägt, und das von zwei Brüdern in unterschiedlichen politischen Lagern. Gut lesbar geschrieben, dabei ehrlich und selbstkritisch.Die Gemeinsamkeiten aber auch unterschiedlichen Positionen der Brüder werden deutlich.
Für mich eine sehr lebendige Übersicht über die deutsche Nachkriegsgeschichte - tiefer als manches Geschichtsbuch, und nicht so trocken geschrieben.
Gleichzeitig ist dies ein sehr persönliches Buch, in dem die beiden Politiker manches aus ihrer Kindheit, ihrem persönlichen Leben und von ihrer sehr privaten Sichtweise verraten.
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Wann wohl das Leid ein Ende hat: Briefe und Gedichte aus Theresienstadt Ilse Weber Gebundene Ausgabe, 2. August 2008 Verkaufsrang: 47007 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Vor dem "Osttransport" nach Auschwitz kann Willi Weber die Gedichte seiner Frau Ilse in einem Geräteschuppen einmauern - Gedichte und Lieder, die sie für ihre Mithäftlinge und ihre Pflegekinder geschrieben hat. Willi überlebt und kann die Papiere nach der Befreiung in Sicherheit bringen: die Schilderungen ihres Lebens als Jüdin in Mähren, die Briefe, in denen sie vom Terror des Nationalsozialismus erzählt, die Trostgesänge aus der Kinderkrankenstube im KZ. Das Buch macht zum ersten Mal die charismatische Figur Ilse Weber sichtbar, die bei Ãoeberlebenden von Theresienstadt und in der Literatur ein Mythos ist, von deren Werk aber bisher fast nichts bekannt war.
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Luciano Pavarotti Felix Scheuerpflug, Edwin Tinoco, Thomas Reitz Gebundene Ausgabe, 1. September 2008 Verkaufsrang: 50045 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Am 6. September 2007 starb der größte Tenor aller Zeiten: Luciano Pavarotti. Aus Anlass seines ersten Todestages erscheint im September 2008 der erste Bildband aus dem Privatnachlass Pavarottis mit bisher unveröffentlichten Aufnahmen und Erinnerungen seiner drei engsten Mitarbeiter und Erinnerungen seiner drei Töchter aus erster Ehe. Dieses sehr persönliche, biografische Porträt des großen Tenors zeigt Momente seines unvergleichlichen Wirkens und Lebens, wie sie niemand außerhalb seiner Familie und seines Freundeskreises je miterlebt hat - von seiner Kindheit über die ersten Karrierestationen und den großen populären Erfolgen mit "Pavarotti and Friends" bis zu seinem viel zu frühen, tragischen Ende.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Wundervolles Buch !!! 5 von 5 Punkten Dieses Buch ist ein Geschenk nicht nur an Fans von Pavarotti sondern an alle, die einen sehr sympathisch gestaltete und mit wundervollen Aufnahmen versehenen Blick auf den größten Tenor aller Zeiten haben wollen.
Ich habe selten so private Aufnahmen in einem Bildband gesehen. Wunderschöne Geschichten von seinen engsten Freunden rund das Buch ab. Besser als jede Biographie, ein privater Blick hinter die Kulissen. |
Abenteuer Hure: Prostitution als heimliches Hobby. Frauen erzählen über Lust, Selbstbestimmung und Geld Felix Ihlefeldt Taschenbuch, Juni 2005 Verkaufsrang: 15689 Frauen erzählen von ihrem heimlichen Hobby: Sie verkaufen Sex für Geld. Nicht als Professionelle in einem Bordell, sondern neben einem normalen bürgerlichen Leben. Sie sind Sekretärin, Verkäuferin, Abteilungsleiterin. Aus allen Schichten und mit vielfältigen Motiven. Und sie bekennen sich hier dazu.
Was immer Sie bisher über das Thema käuflichen Sex zu wissen glaubten, hier werden Sie ungeschminkt erfahren, wie es Frauen geht, die sich auf dieses Experiment frei und bewußt einlassen. Denn die meisten dieser Frauen stehen dazu zu ihrer Lust auf fremde Haut oder Sex ohne Verpflichtungen.
Das Buch Wer sich nicht scheut, im Internet auch Erotikseiten anzusurfen, wird sie schon bemerkt haben: Die sogenannten Hobbyhuren. Obwohl es Gelegenheitshuren, wie man sie früher nannte, schon immer gab, sind sie durch dieses neue Medium noch mal ganz anders ins Blickfeld gerückt. Was für Frauen stecken hinter diesem Begriff? Sind es verkappte Professionelle oder nur ein Werbegag der Erotikbranche? Felix Ihlefeldt ging der Sache auf den Grund und fand zum Teil sehr interessante Frauen, die das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. Meist tun sie es heimlich, mit einer zweiten Identität, denn sie haben auch etwas zu verlieren: Den sogenannten guten Ruf, oder schlimmer, einen Arbeitsplatz in einem ganz normalen Beruf und Verwandte oder Freunde, die so etwas nie verstehen würden. Deswegen werden sie auch nicht öffentlich auftreten, keine Interviews für Fernsehsender oder Illustrierte geben. Sie inszenieren sich ihre geschützte Öffentlichkeit selbst und bleiben inkognito. Dem Autor ist es gelungen, das nötige Vertrauen herzustellen, und so entstanden die Gesprächsprotokolle dieses Buches. Dieses Buch ist ein Muß für alle, die mehr wissen wollen. Und ein Buch für alle, für die Sexualität mehr oder auch etwas anderes ist als ein romantischer Ausdruck von Intimität in einer Zweierbeziehung.
Der Inhalt Manche Frauen haben es satt, sich auf die Heilige reduzieren zu lassen. Sie zeigen ihre andere Seiten die der Hure. Und zwar nicht nur als erotisches Rollenspiel beim privaten Sex, sondern ganz real, so wie man sich eben eine Hure vorstellt. Sie annoncieren oder nutzen das Internet als Kontaktmedium. Und das neben einem geregelten bürgerlichen Leben, neben einem normalen Beruf oder auch einer Partnerschaft. Gesprächsprotokolle mit diesen Frauen zeigen, wie vielschichtig das Thema Prostitution, Lust und Geld ist. Sie zeigen aber auch mehr: Die Einstellung zu Moral und Doppelmoral, zu Liebe und Freiheit, zu Treue und zu den Männern ist vielfältiger als mancher Meinungsmacher es ahnt. Elisabeth liebt das Huresein als Abwechslung vom Job. Johanna ist verliebt in Männer schlechthin. Simone haßt die Doppelmoral und lebt einfach ihre Lust. Für Petra steht das Geld im Vordergrund, sie finanziert so ihr Studium. Susi liebt einfach das Rollenspiel als Teil einer SM-Beziehung. Ina hat das ganze entnervt wieder aufgegeben. Für Jaqueline ist es derzeit die angemessene Form, ihren Neigungen nachzugehen und gleichzeitig ihren Unterhalt zu sichern. Frauen erzählen ungeschminkt über Lust, Moral, Männer und das, was ihnen im Internet und im realen Leben so passiert. Sie sind klug selbstbewußt und haben eins gemeinsam: Die öffentliche Moral ist ihnen nicht besonders wichtig, wenn es darum geht, den besten Weg für sich zu finden.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)
Lebendige Schilderungen 5 von 5 Punkten Als ich dieses Buch sah, war ich erst einmal skeptisch. Wie kann man Hure mit Abenteuer verknüpfen? Wird da nicht eine zwielichtige Angelegenheit schöngeredet? Nun, ich las und wurde klüger. In sehr unterschiedlichen Biografien zeigt der Autor im Stil der protokollarischen Selbstschilderung, was meine Geschlechtsgenossinnen denn nun eigentlich auf die Idee gebracht hat, sich nebenbei mal eine Weile zu prostituieren.
Manchmal war es die Lust auf Abwechslung ohne die üblichen Komplikationen durch klammernde Männer, manchmal war das Geld knapp und andere Möglichkeiten des Geldverdienens auf dem leergefegten Arbeitsmarkt vergleichsweise unattraktiv, manchmal war es auch eine gewisse Naivität oder ein Teil des erotischen Rollenspiels in einer Beziehung. In den meisten Fällen hätten die Frauen es ohne Lust auf anonymen Sex nicht gemacht, aha! Ihlefeldt muss ziemlich gut nachgefragt haben, und so zeigt er ein lebendiges Ergebnis mit Informationen, die frau nun wirklich nicht jedem x-beliebigen Interviewer erzählen würde. Nun, ich würde mich selbst nicht prostitutieren, aber mein Urteil ist jetzt differenzierter geworden.
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Angst und Schrecken im Wahlkampf Hunter S. Thompson Broschiert, Oktober 2008 Verkaufsrang: 52826 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Aktuell zu den US-Präsidentschaftswahlen im November 2008 Zwölf Monate aus dem Leben des legendären Gonzojournalisten: 1972 hat Hunter S. Thompson die Tour des amerikanischen Präsidentschaftswahlkampfes begleitet und in diesem Buch schonungslos Bilanz gezogen. Er enthüllt die Intrigen hinter den Kulissen des Wahlkampfes und entlarvt dabei die Mechanismen des politischen Machtkampfes. Ein kritisches Statement, das noch immer Gültigkeit hat.
"Der beste Bericht über amerikanische Politik." The New York Times Book Review "Eine einzige Sensation! Ein Buch, das auf der Hand brennt." Tom Wolfe "Der beste, hippste und unorthodoxeste Bericht, den Sie je gelesen haben!" San Francisco Examiner & Chronicle
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Ich komm' als Blümchen wieder: Tagebuch eines Abschieds Kathrin Lockenvitz Broschiert, Juni 2006 Verkaufsrang: 19424 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
von einer verwaisten Mutter 5 von 5 Punkten Viele Bücher dieser Art habe ich gelesen,sie waren allesamt bewegend, aber "Ich komm als Blümchen wieder", war das Erste, bei dem mir wirklich die Tränen kamen.Meine Tochter starb mit 12 an einem Hirntumor, ich weiß also, wovon ich rede! Deshalb wäre ich dafür, dass alle Menschen, die vorhaben, Kinder in die Welt zu setzen, verpflichtet werden, Bücher dieser Art vorher zu lesen, damit auch der Letzte begreift, dass es nicht normal ist, Kinder zu bekommen, die dann auch selbstverständlich alte Menschen werden. Dass es das größte Geschenk ist und man sie halt nicht verhungern lässt oder totprügelt, wie es immer wieder passiert! Lest dieses Buch, dann wisst ihr alle, was euch erspart geblieben ist!
Gelebte Liebe 5 von 5 Punkten Ich habe dieses Buch am Gründonnerstag gekriegt und am selben Tag zuende gelesen. Tränenüberströmt und doch voller Bewunderung für diese Menschen, die sich bewußt gegen eine eventuell lebensverlängernde, aber lebensqualiltäslindernde Maßnahme entschieden haben. Sie haben im Sinne des Kindes gehandelt und ihm die Möglichkeit gegeben, dort sterben zu können, wo er es möchte, nämlich zu Hause. Im Kreise der Menschen, die ihn lieben. Lediglich die allernotwendigsten Krankenhausfahrten werden gemacht, ansonsten kämpfen die Eltern um das psychische Wohl ihres Kindes.
Das Buch kann man jedem empfehlen, der nach dem Sinn des Lebens sucht, denn das Buch ist mehr als eine Krankheitsgeschichte, es ist ein Buch über Mut, Kraft, Familienzusammenhalt, Freunde, Mitgefühl, offener Umgang mit Krankheiten, Gnade,aber auch menschliche Ärzte, Toleranz und vorallem Liebe. Liebe zum Kind,das vom Tod weiß, ihn annimmt und ihn gehen darf. Für mich einfach gelebte Liebe.
Ein kleiner Junge, tapferer als die meisten Erwachsenen 5 von 5 Punkten Noch nie ist es mir so schwer gefallen, meine Gedanken zu einem Buch in Worte zu fassen. Ein fünfjähriger Junge und seine Familie haben mich sprachlos gemacht.
Zum Inhalt ist in der Kurzbeschreibung schon genug gesagt. Dieses Buch, in Form von Tagebucheinträgen der Mutter, ist wohl mit Abstand das mitreißendste das ich je gelesen habe (und ich habe viele gelesen). Ich konnte es nicht in einem Rutsch durchlesen, die Worte verschwammen oft vor meinen Augen. Ja, das Schicksal des kleinen Jungen ist traurig, aber das Buch ist trotzdem auch schön. Immer hat man das Gefühl, selbst dabei zu sein. Die Mutter lässt einen an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben und beschreibt die letzten Monate ihres Kindes genau, schöne Momente genauso wie Momente voller Angst und Ungewissheit. Die Entscheidung der Familie, die zugunsten des Kindes getroffen wurde, verdient den allergrößten Respekt, die meisten Eltern hätten wohl nicht den Mut dazu. Sie hat es dem kleinen Jungen ermöglicht, ohne schreckliche Qualen noch eine schöne Zeit zu erleben.
Liebe Frau Lockenvitz, vielen lieben Dank für dieses Buch. Es muss Sie sehr viel Überwindung gekostet haben, die Erlebnisse zu Papier zu bringen. Wenn ich ein Gänseblümchen oder ein Rehlein sehe, werde ich immer an Pitchen denken.
Erschütternd und trotzdem Aufbauend 5 von 5 Punkten Aufgrund einer Erkrankung im Bekanntenkreis wurde mir dieses Buch empfohlen. Als es ankam, habe ich es an einem Abend (in einer Nacht...) bis zum Ende gelesen.
Die Mutter beschreibt das Leben ihres Sohnes vom Beginn der schweren Erkrankung bis zu seinem Tod. Die Erlebnisse im Krankenhaus und mit den Ärzten machen hier mutlos....
Die Entscheidung, ihr Kind zu Hause sterben zu lassen, verdient Respekt und höchste Anerkennung.
Trotz mancher Träne, auch aus Parallelen zu dem mir bekannten Fall, legt man das Buch mit dem Gefühl aus der Hand, das die Eltern hier alles richtig gemacht haben.
Wenn ich nun ein Gänseblümchen sehe, muss ich jedesmal schlucken.
Gerade allen Eltern, die selbst ein todkrankes Kind haben, kann man das Buch nur empfehlen.
Aus der Sicht einer Hospizhelferin 5 von 5 Punkten In diesem bewegenden Buch, geschrieben in Form eines Tagebuchs, dürfen wir eine Familie beim Durchleben von Krankheit und Sterben ihres kleinen Jungen Pit begleiten.
Die Mutter und Autorin beschreibt diese schwere Zeit, ihre Erlebnisse und Empfindungen dabei.
Man ist erstaunt, wie liebevoll und mutig die Familie diese Zeit bewältigt.
Trotz der Traurigkeit des Themas wirkt dieses Buch sehr tröstlich, weil man spürt, wie gut es dem kranken und dann sterbenden Kind tat, in der Geborgenheit der Familie zu sein und so in Frieden zu sterben.
Man hat den Eindruck, die Familie lebte ganz intensiv in dieser Zeit und konnte ohne Verbitterung Abschied nehmen.
Ich kann dieses Buch nur empfehlen, besonders auch für Menschen die in der Hospizarbeit tätig sind!
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Und nach der Vorlesung ins Bordell: Bekenntnisse einer Kunststudentin Alexandra Aden Broschiert, 1. Oktober 2008 Verkaufsrang: 25388 Noch nicht erschienen. Mit ihrem Buch Mes chères études (Mein teures Studium) verursachte die französische Studentin Laura D. vor Kurzem einen mittleren Skandal. Sie finanzierte ihr Studium mit einem Job als Hure. Französische und deutsche Medien berichteten umfassend, das Buch wurde zum Bestseller und stieß eine Debatte zur prekären Lebenssituation der zukünftigen Leistungselite an. Wer ohne großzügige Finanzierung der Eltern einen guten Abschluss machen will, muss mit möglichst geringem Zeitaufwand selbst sein Einkommen aufpolstern. Einige Studentinnen entscheiden sich für den lukrativen Weg in die Prostitution. Es wird ihnen leicht gemacht - Kunden springen begeistert auf ihre Anzeigen an, und so ist es schnell verdientes Geld. Das Deutsche Studentenwerk glaubt, dass hierzulande eher wenige diesen extremen Schritt wagen - eine realitätsferne Einstellung.
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Niemands Mutter: Eine wahre Geschichte Gunter Haug Broschiert, Juli 2007 Verkaufsrang: 19121 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Herbst des Jahres 1889 in Franken. Die kleine Anna ist erst 7 Jahre alt, als ihre Mutter stirbt. Den Vater kennt sie nicht. In der Nähe von Rothenburg ob der Tauber wächst sie bei ihrer Patentante in ärmlichsten Verhältnissen auf - immer auf der Suche nach der Mutterliebe, die ihr aber niemand ersetzen kann. "Niemands Mutter" erzählt die Geschichte eines Lebens: zwischen Liebe und Enttäuschung, Zutrauen und Entfremdung. Ein Leben voller Zwiespalt und Sehnsucht. Ein...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Nachdenklich machend 5 von 5 Punkten Ja, das Buch hat etwas ergreifendes und nachdenklich machendes. Ich kontne es kaum noch weglegen.
Positiv ist der gut gegliederte Stammbaum, der beigefügt ist, den man auch wirklich zu Hilfe nehmen sollte. Erstaunlich war die einfallslosigkeit der einfachen leute bei der Namensgebung ihrer Kinder, noch stark geprägt von der tradition, die Namen der Großeltern/Eltern weiterzugeben. Erschreckend auch die Naivität der Mägde und Knechte, was Liebeleien und auch das Weltbild anbelangt.
Das Buch ließ mir die Landschaft rund um die Schandtauber noch lebendiger erscheinen, ein Eintauchen in die Vergangenheit läßt sich damit gut bewerkstelligen. Den Schandhof sehe ich nun mit ganz anderen Augen, wenn ich an ihm vorbeiwandere.
Etwas nervig war jedoch der Hang des Autors in den Kapiteln immer wieder Ereignisse aus vorangegangenen Kapiteln zu wiederholen bzw. noch weiter durchzukauen.
Es ist ein lebendiges Buch, das einen guten Blick in die Verhaltensschemata, Normen und Gebräuche meiner Heimat vor hundert Jahren gestattet. Gut gemacht, Gunter Haug.
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Heute singe ich mein Leben: Eine Autistin begreift sich und ihre Welt Dawn Prince-Hughes Broschiert, Juli 2005 Verkaufsrang: 38026 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sechsunddreißig Jahre lang versucht sich Dawn Prince-Hughes an eine Welt anzupassen, die ihr immer bedrohlicher erschienen ist. Dann erst steht die erschütternde Diagnose fest: Sie leidet am Asperger-Syndrom, einer seltenen Form von Autismus. In ihrer bewegenden Geschichte erzählt die heutige Anthropologin, wie sie trotz ihrer Kindheit in der Welt zurechtkommt.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Ein Segen für Jeden, ein MUSS für alle beruflich Befassten 5 von 5 Punkten Anfangs etwas verwirrend, zog mich das Buch schnell in den Bann: Faszinierend und sehr berührend, dazu in einer poetischen und sehr literarischen Sprache geschrieben - überdurchschnittlich für die Thematik Selbsterfahrung.
Für all jene eine Bereicherung, die sich berühren und mit sich selbst in tiefsten Kontakt bringen lassen möchten, ist es ein absolutes MUSS für jeden, der mit Asperger-Autisten arbeitet!
Tatsächlich habe ich (Mutter von zwei Asperger-Autisten von 20 und 12 Jahren) nichts wirklich Neues erfahren - außer, dass ich mit meiner vom Mainstream abweichenden Beobachtung und Überzeugung, was diese Störung angeht, immer richtig gelegen hatte.
Das Buch räumt mit vielen Vorurteilen auf, die in der symptomatischen Einordnung leider immer noch herrschen: Diese wurden schließlich von normalen Psychologen und Ärzten erdacht. So vermittelt sich sehr beeindruckend unter vielem Anderen, dass nicht die Asperger-Autisten Störungen in einem gesunden, natürlichen Sozialverhalten aufweisen, sondern eher die Normalen. Dass die Fähigkeit der Empathie den Asperger-Autisten nicht fehlt, sondern im Gegenteil so groß ist, dass es sie einfach oft umhaut, und dass die Fähigkeit der Empathie bei den sogenannt Gesunden gestört ist, wenn sie dies nicht erkennen können. Alles immer jedoch ohne jedes Urteil und ohne erhobenen Zeigefinger!
Stattdessen beschreibt Dawn Prince-Hughes sehr versöhnlich ihren Weg, sich selbst in dieser Welt zu heilen, um in ihr glücklich zu werden und einen Platz zu finden. Was längst nicht allen Nicht-Autisten gelingt!
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Marie Antoinette: Bildnis eines mittleren Charakters Stefan Zweig Sondereinband, Januar 2007 Verkaufsrang: 8351 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Schilderung des Lebens der Marie Antoinette, der Tochter Maria Theresias, gleicht der Besichtigung eines Zeitalters am Vorabend der Neuen Zeit. Die letzte französische Königin, zu spät auf ihre Aufgabe vorbereitet, zu spät auch zu ihr bereit und mit einem schwachen, biederen Mann verheiratet, wächst mit den Anforderungen, die an sie gestellt werden. So geht sie, ein mittlerer Charakter, zunächst verspielt, dann immer bewußter geradlinig ihren Weg vom Schloß Schönbrunn über den Trianon auf die Place de la Concorde, zur Guillotine. Stefan Zweig befreit ihre Lebensgeschichte vom Schleier der Anekdoten und Legenden und zeichnet mit der Erzählkunst des großen Schriftstellers und dem Einfühlungsvermögen des »Psychologen aus Leidenschaft« eine Tragödie ungewollten Heldentums. Stefan Zweig wurde 1881 in Wien geboren, lebte von 1919 bis 1935 in Salzburg, emigierte von dort nach England und 1940 nach Brasilien. Früh als Übersetzer Verlaines, Baudelaires und vor allem Verhaerens hervorgetreten, veröffentlichte er 1901 seine ersten eigenen Gedichte. Sein episches Werk machte ihn ebenso berühmt wie seine historischen Miniaturen und die biographischen Arbeiten. Seine Erinnerungen, das von einer vergangenen Zeit erzählende Werk Die Welt von Gestern, erschienen posthum 1944. 1942 schied Stefan Zweig in Petrópolis, Brasilien, freiwillig aus dem Leben.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 33 Bewertungen)
Stefan Zweig in seinem Element 5 von 5 Punkten Stefan Zweig hat sich Zeit seines Lebens mit psychologischen Strukturen und Charakterinterpretationen beschäftigt.
Die Biographie der Rokkokokönigin ist, neben vielen anderen Werken Zweigs, ein solches Ergebnis seiner Chrakterstudien.
Das Buch nimmt außerst gefühlvoll Teil am tragischen Leben und Lebensende der Marie-Amtionette und verbindet gekonnt den Fluss eines Romans mit historischen Fakten.
Die Leichtigkeit des Textflusses ermöglicht es jedem Leser, die Fakten der Biographie ohne Probleme aufzunehmen und erzeugt dadurch besondere Freude am Lesen dieses Buches.
"Das Bildnis eines mittleren Chrakters" zählt zweifelsohne zu einer der literarisch gelungendsten Biographien, die ich je gelesen habe und deshalb mein Fazit:
Legt euch dieses Buch zu, es ist sein Geld mehr als wert.
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Lust in der Mitte: Gesprächsprotokolle Gabi Pertus Broschiert, August 2007 Verkaufsrang: 13440 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Sehr ansprechend und natürlich 5 von 5 Punkten Die "Calendar Girls" haben daran erinnert, dass sich auch reifere Frauen nicht ihres Körpers schämen müssen und sehr reizvoll aussehen können. Der Bildband von Anja Müller unterstreicht dies, zumal alle Fotos sehr sensibel aufgenommen und ansprechend sind. Die beteiligten Frauen wirken dabei sehr natürlich. Mir gefällt auch der Kontrast zwischen kleineren und Großaufnahmen. Ein Bildband der Hoffnung macht :-).
Einfach schön 5 von 5 Punkten Die Fotografin beweist mit ihrem Werk, dass auch Menschen jenseits der 40 attraktiv sein können! Gerade in der heutigen Zeit, wo alles "hip und cool" sein muss, eine hervorragende Abwechslung! Aus Erfahrung kann ich alle meine Geschlechtsgenossen unter 40 beruhigen: Es passiert nichts schlimmes, wenn man mit einer reiferen Frau Geschlechtsverkehr hat.Ausser, daß es süchtig macht! Ich will keine Frau mehr, die unter 30 ist.
Gereifte Erotik 5 von 5 Punkten Anja Müller zeichnete sich schon immer dadurch aus, dass sie in ihren Bildbänden (MÄNNER, FRAUEN, PAARE, 60 PLUS) lebendige, normale Menschen zeigte, jenseits der Medien- und Körpermanipulation. In ihrem neuesten Band hat sie eine Gruppe von Frauen herausgegriffen, die in der Event- und Werbewelt aus Altersgründen nicht mehr dazugehören. Die hier fotografierten Frauen haben den Mut, zu ihrem Alter und zu ihrem Körper JA zu sagen. Dabei wird durch ihre lebendige Ausstrahlung eine intensivere Erotik freigesetzt, als dies bei den Jungen und perfekt "Schönen" der Fall sein kann.
wirklich mitteldrin 5 von 5 Punkten Die Fotografin Anja Müller greift mit ihrem Bildern mitten ins Leben. Sie zeigt mit ihren sensiblen Arbeiten, dass Frauen jenseits der 40 und auch jenseits der 50 einen erotischen Körper haben, Lust, von Zeit zu Zeit auch Last, in ihrem Körper erleben und stolz sind, diesen zu zeigen. Nicht immer ungebrochen stolz, auch verschämt, zurückgezogen, mit dem Blick entfernt, sind diese Portraits. Aber sie verstecken sich nicht hinter Posen, viel mehr spiegelt sich die Körpererfahrung der Frauen darin, sich so in Szene zu setzen, wie es Ihren Bedürfnissen entspricht. Die Fotografin hinter der Kamera scheint Impulse zu setzen, Arrangements zu bieten, die Regie über ihren Körper haben die Frauen selbst. Ein tolles Buch! |
Arnes Nachlaß Siegfried Lenz Taschenbuch, Oktober 2001 Verkaufsrang: 13524 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Kühler, ruhiger Erzählfluß. Breit angelegt. Sich Zeit nehmend. Norddeutsch unaufgeregt. Ja, sowas gibt es noch mit Arnes Nachlaß, dem neuen Roman von Siegfried Lenz. Spannende Geschichte? Ja auch, aber ist das denn so wichtig? Wem trotz all der durch die heutige Literatur marodierenden Heerscharen von Alchimisten und Hannibalisten der Begriff des schlichten Geschichtenerzählens nicht schon völlig ins Absurde gerutscht ist, der wird mit diesem Buch reich belohnt werden. Ach, Arne! Ein Aufseufzen, das sich durch das ganze Buch zieht. Lenz hat das Porträt eines Menschen geschaffen, der kaum auffiel und doch so viel bewegte. Der junge Arne Hellmer, einziger Überlebender einer Familientragödie, findet Aufnahme bei der Familie eines Ex-Kapitäns, der ein Freund seines verstorbenen Vaters war. In Hans, Sohn des Hauses und Ich-Erzähler des Romans, findet Arne einen geistigen Bruder. Zwischen den beiden entsteht eine innige Freundschaft. Dennoch vermutet Hans hinter Arnes Verstocktheit und seinem Trauma durch den schrecklichen Freitod seiner gesamten Familie, bei dem nur er durch Zufall gerettet wurde, ein weiteres, tiefgründigeres Geheimnis. Lenz verlegt den Ort der Handlung in eine Abwrackwerft im entlegensten Winkel des Hamburger Hafens. Hier webt er sein meisterhaftes Geflecht aus Fernweh und Abenteuerspielplatz, zaubert längst vergessene Seefahrtsutensilien aus seiner Sprachtruhe. Und hier in dem nächtlichen Zimmer, an dem die Ozeanriesen vorbeigleiten, lernt Hans seinen unergründlichen Freund Arne, diesen Suchenden und Verzweifelten, endlich kennen -- um ihn wieder zu verlieren. Nun gilt es, Arnes Nachlaß zu ordnen. Im Sammelsurium dieser traurigen Hinterlassenschaft findet Hans die Wahrheit über den verlorenen Freund. Ach, Arne! Wer, wenn nicht ich, soll nun deine Geschichte erzählen? --Ravi Unger
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 37 Bewertungen)
wie immer ein Lenz 5 von 5 Punkten da Siegfried Lenz zu meinen Lieblingsautoren zählt, ich habe eigentlich fast alles von ihm gelesen, naja nicht alles, aber ich werde jedes Buch von ihm lesen, das mir in die Hände fällt...., ist mein Urteil über dieses Buch schon im Vorhinein, nein, nein, wäre es, da ich es ja schon gelesen habe..also, es ist mal wieder ein typisches Lenz-Buch. Wer seine anderen Erzählungen kennt, weiß ihn zu lesen, und auch hinter seinen Zeilen zu lesen.... er versteht es meisterhaft, alleine durch Gebrauch seiner Sprache, zunächst Vordergründiges zu schildern, wobei der Hintergrund eigentlich das ist, was er sagen will.
Also kurz und gut: es ist eine sehr lesenswerte Sammlungen von Lenz-Geschichten!!!!!
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Die Blaue Reise: und andere Geschichten aus meiner deutsch-türkischen Familie Iris Alanyali Broschiert, 1. November 2007 Verkaufsrang: 17475 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Was signalisieren die in jüngster Zeit gehäuft auftretenden Familienchroniken junger, mustergültig integrierter deutsch-türkischer Frauen? Verspielt aufgemachte Bücher mit Titeln wie Einmal Hans mit scharfer Sosse und Candlelight Döner boten augenzwinkernde Schnurren aus dem Alltag muslimischer Familien des gehobenen Mittelstands. Verfasst von einer emanzipierten Töchtergeneration, fest verankert im Westen, ohne ihre Herkunft zu verleugnen. Lautet deren Botschaft: Seht her, nicht alles Fundamentalisten hier? Enthielten sich die beiden obengenannten politischer Stellungnahmen weitgehend, so wird Iris Alanyali in Sachen Multikulti, Parallelgesellschaft und Integrationsunwilligkeit bisweilen drastisch deutlich. Gut so! Ihr Wort in des Propheten Ohr! Ganz schön kess, ihre Gebrauchsanweisung, wie man mit ihren türkischen Mitbürgern in Deutschland umspringen sollte. Der Türke, so ihr Ratschlag, braucht Strenge. Klare Anweisung: Deutsch lernen, aber bitte etwas plötzlich - und sämtliche Integrationsprobleme wären schlagartig vom Tisch. Aber auch der deutsche Amtsschimmel bekommt sein Fett weg. Eine harmlose Schülerreise der in Deutschland geborenen Alanyali ins benachbarte Straßburg gerät zum behördlichen Höllentrip. Man sieht, in Sachen launige Lektüre macht auch die heutige Feuilleton-Redakteurin der ,Welt' keine Ausnahme. Allein der kulturelle Bogen Izmir - Sindelfingen bietet jede Menge Gags auf Vorabendserienniveau. Türkische Omis, die Wetten, dass
? gucken, Playmobilfigürchen auf dem Gebetsteppich. Allein der Werdegang des Architektenvaters, der sich im Wirtschaftswunderland der 60er-Jahre nicht nur kulturell, sondern dank williger Schwäbinnen auch erotisch neu orientierte, gerät stellenweise zur echten Lachnummer. Der Blick der aus wohlsituiertem und betuchtem Elternhaus stammenden Autorin auf ihre Landsleute fällt dafür oft weniger wohlwollend aus. Erhellend für sie wird die Reise zu den eigenen Wurzeln. Die berühmte Blaue Reise entlang der türkischen Küste wird nicht nur für Iris Alanyali zum verständnisfördernden Schlüsselerlebnis. Pflichtlektüre nicht nur für Muslime, auch der deutsche Leser kann hier noch eine Menge hinzulernen. --Ravi Unger
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Schade, dass so wenige Türken dieses Buch lesen werden! 5 von 5 Punkten Ein sehr unterhaltsames, dabei doch ernsthaftes Buch! Man kann sich gut in die Denkweise der Türken versetzen. Vieles versteht man dadurch besser. Es ist nur schade, dass so wenige Türken dieses Buch lesen werden!
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Gesammelte Olivenkerne aus dem Tagebuch der Fremde Rafik Schami Taschenbuch, 1. April 2000 Verkaufsrang: 38205 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ob er über die Traumfrau oder den Müllsortierer schreibt, über Liebende oder Lottospieler, über das Paradies oder über Sternzeichen: Rafik Schami blickt in seinen kleinen gesellschaftlichen Einmischungen immer wieder amüsiert und kritisch auf das Leben in Arabien und Deutschland.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Weises in kleinen Häppchen 5 von 5 Punkten Rafik Schami, seit mehr als einem Vierteljahrhundert in Deutschland lebender, aus Damaskus stammender Schriftsteller, schrieb in der Schweizer "Wochenzeitung" ein Jahr lang über Wichtiges und Alltägliches - kurz: über Gott und die Welt. Diese etwa 50 kurzen Texte zu lesen bereitet wahrlich ein großes Vergnügen. Ganz egal, was Schami zum Thema macht (etwa dass die Araber seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts alles kopieren, was die Europäer erfanden; über die falsche Bindung von Tausenden von Kopftüchern in einem amerikanischen Spielfilm oder etwa darüber, dass man in Damaskus vorher hungert, wenn man am Abend eingeladen ist, während man in Deutschland etwas mitbringt) - immer hält er der westlichen (aber auch der arabischen) Kultur einen Spiegel vor. Man muss lachen, lächeln - und nachdenken. Mit diesen Texten hat uns Schami ein Buch geschenkt, das man in einem Zug lesen kann - aber auch in kleinen Portionen (sie werden einem sehr munden). Und warum "Olivenkerne"? Im Nachwort findet man die Auflösung des Rätsels...
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Quattro Stagioni: Ein Jahr in Rom Stefan Ulrich Audio CD, August 2008 Verkaufsrang: 8093 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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