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Marie Antoinette: Bildnis eines mittleren Charakters - Stefan ZweigMarie Antoinette: Bildnis eines mittleren Charakters
Stefan Zweig

Sondereinband, Januar 2007
     Verkaufsrang: 8351      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Die Schilderung des Lebens der Marie Antoinette, der Tochter Maria Theresias, gleicht der Besichtigung eines Zeitalters am Vorabend der Neuen Zeit. Die letzte französische Königin, zu spät auf ihre Aufgabe vorbereitet, zu spät auch zu ihr bereit und mit einem schwachen, biederen Mann verheiratet, wächst mit den Anforderungen, die an sie gestellt werden. So geht sie, ein mittlerer Charakter, zunächst verspielt, dann immer bewußter geradlinig ihren Weg vom Schloß Schönbrunn über den Trianon auf die Place de la Concorde, zur Guillotine.
Stefan Zweig befreit ihre Lebensgeschichte vom Schleier der Anekdoten und Legenden und zeichnet mit der Erzählkunst des großen Schriftstellers und dem Einfühlungsvermögen des »Psychologen aus Leidenschaft« eine Tragödie ungewollten Heldentums.
Stefan Zweig wurde 1881 in Wien geboren, lebte von 1919 bis 1935 in Salzburg, emigierte von dort nach England und 1940 nach Brasilien. Früh als Übersetzer Verlaines, Baudelaires und vor allem Verhaerens hervorgetreten, veröffentlichte er 1901 seine ersten eigenen Gedichte. Sein episches Werk machte ihn ebenso berühmt wie seine historischen Miniaturen und die biographischen Arbeiten. Seine Erinnerungen, das von einer vergangenen Zeit erzählende Werk ›Die Welt von Gestern‹, erschienen posthum 1944. 1942 schied Stefan Zweig in Petrópolis, Brasilien, freiwillig aus dem Leben.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 33 Bewertungen)

Stefan Zweig in seinem Element      5 von 5 Punkten
Stefan Zweig hat sich Zeit seines Lebens mit psychologischen Strukturen und Charakterinterpretationen beschäftigt.

Die Biographie der Rokkokokönigin ist, neben vielen anderen Werken Zweigs, ein solches Ergebnis seiner Chrakterstudien.

Das Buch nimmt außerst gefühlvoll Teil am tragischen Leben und Lebensende der Marie-Amtionette und verbindet gekonnt den Fluss eines Romans mit historischen Fakten.

Die Leichtigkeit des Textflusses ermöglicht es jedem Leser, die Fakten der Biographie ohne Probleme aufzunehmen und erzeugt dadurch besondere Freude am Lesen dieses Buches.

"Das Bildnis eines mittleren Chrakters" zählt zweifelsohne zu einer der literarisch gelungendsten Biographien, die ich je gelesen habe und deshalb mein Fazit:

Legt euch dieses Buch zu, es ist sein Geld mehr als wert.












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Lust in der Mitte: Gesprächsprotokolle - Gabi PertusLust in der Mitte: Gesprächsprotokolle
Gabi Pertus

Broschiert, August 2007
     Verkaufsrang: 13440      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Sehr ansprechend und natürlich      5 von 5 Punkten
Die "Calendar Girls" haben daran erinnert, dass sich auch reifere Frauen nicht ihres Körpers schämen müssen und sehr reizvoll aussehen können. Der Bildband von Anja Müller unterstreicht dies, zumal alle Fotos sehr sensibel aufgenommen und ansprechend sind. Die beteiligten Frauen wirken dabei sehr natürlich. Mir gefällt auch der Kontrast zwischen kleineren und Großaufnahmen. Ein Bildband der Hoffnung macht :-).

Einfach schön      5 von 5 Punkten
Die Fotografin beweist mit ihrem Werk, dass auch Menschen jenseits der 40 attraktiv sein können! Gerade in der heutigen Zeit, wo alles "hip und cool" sein muss, eine hervorragende Abwechslung! Aus Erfahrung kann ich alle meine Geschlechtsgenossen unter 40 beruhigen: Es passiert nichts schlimmes, wenn man mit einer reiferen Frau Geschlechtsverkehr hat.Ausser, daß es süchtig macht! Ich will keine Frau mehr, die unter 30 ist.

Gereifte Erotik      5 von 5 Punkten
Anja Müller zeichnete sich schon immer dadurch aus, dass sie in ihren Bildbänden (MÄNNER, FRAUEN, PAARE, 60 PLUS) lebendige, normale Menschen zeigte, jenseits der Medien- und Körpermanipulation. In ihrem neuesten Band hat sie eine Gruppe von Frauen herausgegriffen, die in der Event- und Werbewelt aus Altersgründen nicht mehr dazugehören. Die hier fotografierten Frauen haben den Mut, zu ihrem Alter und zu ihrem Körper JA zu sagen. Dabei wird durch ihre lebendige Ausstrahlung eine intensivere Erotik freigesetzt, als dies bei den Jungen und perfekt "Schönen" der Fall sein kann.

wirklich mitteldrin      5 von 5 Punkten
Die Fotografin Anja Müller greift mit ihrem Bildern mitten ins Leben. Sie zeigt mit ihren sensiblen Arbeiten, dass Frauen jenseits der 40 und auch jenseits der 50 einen erotischen Körper haben, Lust, von Zeit zu Zeit auch Last, in ihrem Körper erleben und stolz sind, diesen zu zeigen. Nicht immer ungebrochen stolz, auch verschämt, zurückgezogen, mit dem Blick entfernt, sind diese Portraits. Aber sie verstecken sich nicht hinter Posen, viel mehr spiegelt sich die Körpererfahrung der Frauen darin, sich so in Szene zu setzen, wie es Ihren Bedürfnissen entspricht. Die Fotografin hinter der Kamera scheint Impulse zu setzen, Arrangements zu bieten, die Regie über ihren Körper haben die Frauen selbst. Ein tolles Buch!


Arnes Nachlaß - Siegfried LenzArnes Nachlaß
Siegfried Lenz

Taschenbuch, Oktober 2001
     Verkaufsrang: 13524      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,50 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Kühler, ruhiger Erzählfluß. Breit angelegt. Sich Zeit nehmend. Norddeutsch unaufgeregt. Ja, sowas gibt es noch mit Arnes Nachlaß, dem neuen Roman von Siegfried Lenz. Spannende Geschichte? Ja auch, aber ist das denn so wichtig? Wem trotz all der durch die heutige Literatur marodierenden Heerscharen von Alchimisten und Hannibalisten der Begriff des schlichten Geschichtenerzählens nicht schon völlig ins Absurde gerutscht ist, der wird mit diesem Buch reich belohnt werden.

Ach, Arne! Ein Aufseufzen, das sich durch das ganze Buch zieht. Lenz hat das Porträt eines Menschen geschaffen, der kaum auffiel und doch so viel bewegte. Der junge Arne Hellmer, einziger Überlebender einer Familientragödie, findet Aufnahme bei der Familie eines Ex-Kapitäns, der ein Freund seines verstorbenen Vaters war. In Hans, Sohn des Hauses und Ich-Erzähler des Romans, findet Arne einen geistigen Bruder. Zwischen den beiden entsteht eine innige Freundschaft. Dennoch vermutet Hans hinter Arnes Verstocktheit und seinem Trauma durch den schrecklichen Freitod seiner gesamten Familie, bei dem nur er durch Zufall gerettet wurde, ein weiteres, tiefgründigeres Geheimnis.

Lenz verlegt den Ort der Handlung in eine Abwrackwerft im entlegensten Winkel des Hamburger Hafens. Hier webt er sein meisterhaftes Geflecht aus Fernweh und Abenteuerspielplatz, zaubert längst vergessene Seefahrtsutensilien aus seiner Sprachtruhe. Und hier in dem nächtlichen Zimmer, an dem die Ozeanriesen vorbeigleiten, lernt Hans seinen unergründlichen Freund Arne, diesen Suchenden und Verzweifelten, endlich kennen -- um ihn wieder zu verlieren.

Nun gilt es, Arnes Nachlaß zu ordnen. Im Sammelsurium dieser traurigen Hinterlassenschaft findet Hans die Wahrheit über den verlorenen Freund. Ach, Arne! Wer, wenn nicht ich, soll nun deine Geschichte erzählen? --Ravi Unger

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 37 Bewertungen)

wie immer ein Lenz      5 von 5 Punkten
da Siegfried Lenz zu meinen Lieblingsautoren zählt, ich habe eigentlich fast alles von ihm gelesen, naja nicht alles, aber ich werde jedes Buch von ihm lesen, das mir in die Hände fällt...., ist mein Urteil über dieses Buch schon im Vorhinein, nein, nein, wäre es, da ich es ja schon gelesen habe..also, es ist mal wieder ein typisches Lenz-Buch. Wer seine anderen Erzählungen kennt, weiß ihn zu lesen, und auch hinter seinen Zeilen zu lesen.... er versteht es meisterhaft, alleine durch Gebrauch seiner Sprache, zunächst Vordergründiges zu schildern, wobei der Hintergrund eigentlich das ist, was er sagen will.
Also kurz und gut: es ist eine sehr lesenswerte Sammlungen von Lenz-Geschichten!!!!!


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Die Blaue Reise: und andere Geschichten aus meiner deutsch-türkischen Familie - Iris AlanyaliDie Blaue Reise: und andere Geschichten aus meiner deutsch-türkischen Familie
Iris Alanyali

Broschiert, 1. November 2007
     Verkaufsrang: 17475      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Was signalisieren die in jüngster Zeit gehäuft auftretenden Familienchroniken junger, mustergültig integrierter deutsch-türkischer Frauen? Verspielt aufgemachte Bücher mit Titeln wie Einmal Hans mit scharfer Sosse und Candlelight Döner boten augenzwinkernde Schnurren aus dem Alltag muslimischer Familien des gehobenen Mittelstands. Verfasst von einer emanzipierten Töchtergeneration, fest verankert im Westen, ohne ihre Herkunft zu verleugnen. Lautet deren Botschaft: Seht her, nicht alles Fundamentalisten hier? Enthielten sich die beiden obengenannten politischer Stellungnahmen weitgehend, so wird Iris Alanyali in Sachen Multikulti, Parallelgesellschaft und Integrationsunwilligkeit bisweilen drastisch deutlich. Gut so! Ihr Wort in des Propheten Ohr!

Ganz schön kess, ihre Gebrauchsanweisung, wie man mit ihren türkischen Mitbürgern in Deutschland umspringen sollte. Der Türke, so ihr Ratschlag, braucht Strenge. Klare Anweisung: Deutsch lernen, aber bitte etwas plötzlich - und sämtliche Integrationsprobleme wären schlagartig vom Tisch. Aber auch der deutsche Amtsschimmel bekommt sein Fett weg. Eine harmlose Schülerreise der in Deutschland geborenen Alanyali ins benachbarte Straßburg gerät zum behördlichen Höllentrip. Man sieht, in Sachen launige Lektüre macht auch die heutige Feuilleton-Redakteurin der ,Welt' keine Ausnahme.

Allein der kulturelle Bogen Izmir - Sindelfingen bietet jede Menge Gags auf Vorabendserienniveau. Türkische Omis, die „Wetten, dass…?“ gucken, Playmobilfigürchen auf dem Gebetsteppich. Allein der Werdegang des Architektenvaters, der sich im Wirtschaftswunderland der 60er-Jahre nicht nur kulturell, sondern dank williger Schwäbinnen auch erotisch neu orientierte, gerät stellenweise zur echten Lachnummer. Der Blick der aus wohlsituiertem und betuchtem Elternhaus stammenden Autorin auf ihre Landsleute fällt dafür oft weniger wohlwollend aus. Erhellend für sie wird die Reise zu den eigenen Wurzeln. Die berühmte „Blaue Reise“ entlang der türkischen Küste wird nicht nur für Iris Alanyali zum verständnisfördernden Schlüsselerlebnis. Pflichtlektüre nicht nur für Muslime, auch der deutsche Leser kann hier noch eine Menge hinzulernen. --Ravi Unger

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

Schade, dass so wenige Türken dieses Buch lesen werden!      5 von 5 Punkten
Ein sehr unterhaltsames, dabei doch ernsthaftes Buch! Man kann sich gut in die Denkweise der Türken versetzen. Vieles versteht man dadurch besser. Es ist nur schade, dass so wenige Türken dieses Buch lesen werden!


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Gesammelte Olivenkerne aus dem Tagebuch der Fremde - Rafik SchamiGesammelte Olivenkerne aus dem Tagebuch der Fremde
Rafik Schami

Taschenbuch, 1. April 2000
     Verkaufsrang: 38205      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 6,50 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Ob er über die Traumfrau oder den Müllsortierer schreibt, über Liebende oder Lottospieler, über das Paradies oder über Sternzeichen: Rafik Schami blickt in seinen kleinen gesellschaftlichen Einmischungen immer wieder amüsiert und kritisch auf das Leben in Arabien und Deutschland.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Weises in kleinen Häppchen      5 von 5 Punkten
Rafik Schami, seit mehr als einem Vierteljahrhundert in Deutschland lebender, aus Damaskus stammender Schriftsteller, schrieb in der Schweizer "Wochenzeitung" ein Jahr lang über Wichtiges und Alltägliches - kurz: über Gott und die Welt.
Diese etwa 50 kurzen Texte zu lesen bereitet wahrlich ein großes Vergnügen. Ganz egal, was Schami zum Thema macht (etwa dass die Araber seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts alles kopieren, was die Europäer erfanden; über die falsche Bindung von Tausenden von Kopftüchern in einem amerikanischen Spielfilm oder etwa darüber, dass man in Damaskus vorher hungert, wenn man am Abend eingeladen ist, während man in Deutschland etwas mitbringt) - immer hält er der westlichen (aber auch der arabischen) Kultur einen Spiegel vor. Man muss lachen, lächeln - und nachdenken.
Mit diesen Texten hat uns Schami ein Buch geschenkt, das man in einem Zug lesen kann - aber auch in kleinen Portionen (sie werden einem sehr munden). Und warum "Olivenkerne"? Im Nachwort findet man die Auflösung des Rätsels...


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Love is a Mix Tape: Eine Geschichte von Liebe, Leid und lauter Musik - Rob SheffieldLove is a Mix Tape: Eine Geschichte von Liebe, Leid und lauter Musik
Rob Sheffield

Broschiert, September 2007
     Verkaufsrang: 22271      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Eine Liebesgeschichte in 523 Songs.
»Was ist Liebe? Große Geister haben sich durch die Epochen mit dieser Frage herumgeschlagen, und auch in der modernen Ära sind sie auf vielfältige Antworten gekommen. Die abendländische Philosophin Pat Benetar war der Ansicht, dass die Liebe ein Schlachtfeld ist. Frank Sinatra würde als Schlussfolgerung ergänzen, die Liebe sei eine süße Falle. Love hurts. Love stinks. Love bites. Love bleeds. Love is the drug. Dabei ist die Antwort ganz einfach. Love is a Mix Tape.« Als das erste Tape zu Ende ist, wissen wir, dass Renée an einer Lungenembolie gestorben ist. Rob Sheffield hat die ganze Nacht nicht geschlafen, sondern diese Kassette gehört, die seine Frau ihm hinterlassen hat. Es ist ein Date, nur Rob, Reneé und ein paar Songs. In »Love is a Mix Tap« erzählt Rob Sheffield entlang von 15 Kassetten die Geschichte seiner kurzen Beziehung zu Renée, einem Mädchen, das eigentlich viel zu cool für den schüchternen Rob war, das sich aber trotzdem in ihn verliebte. Ein Punkrock-Girl, wie es sie nur in den 90er Jahren gab, als Pavement, Nirvana und R.E.M. eine Pop-Explosion auslösten. Aber auch Elvis, die Rolling Stones, Missy Elliot, Yo La Teng gehören zum Soundtrack ihrer gemeinsamen Geschichte. Sie heiraten, leben zusammen, kaufen sich einen Hund und dann stirbt Renée. Rob schafft es nicht in der Wohnung zu bleiben, meidet Restaurants und Lokale, die er mit Renée besucht hat. Er schläft nicht und sucht Antworten in der Musik. Dabei ist es unwichtig, ob es sich um gute oder schlechte Songs handelt. Rob Sheffield gelingt es unprätentiös, leicht und ohne falsche Hemmungen über einen unfassbaren Zustand zu schreiben.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

Sensationell, auch wenn man nicht alle Lieder kennt      5 von 5 Punkten
Ich habe das Problem, dass ich oft Bücher bestelle, die mir dann nicht gefallen und ich nicht fertig lese. Dieses Buch gehörte aber nicht dazu, ich habe es während eines Florenzurlaubes gelesen, sogar im Gehen von Museum zu Museum, den italienischen Verkehr nicht achtend.
Das Buch bezieht sich in seiner Geschichte auf viele viele Lieder, und auch wenn man nicht alle Songs kennt verliert das Buch nicht im entferntesten etwas von seinem Zauber.
Beim Lesen dieses Romans kamen mir auch des öfteren Erinnerungen an alte Lieder und welche wunderbaren aber auch schmerzvollen Erfahrungen ich damit verbinde. Und genau das ist es, was Rob Sheffield hier par excellence zusammenbringt: Er schreibt über sein Leben, von einer großen Liebe und derem tragischen Ende. Er erinnert sich an Anektdoten, schwelgt in vergessenen Momenten und malt sich so mit Musik das Bild seiner Freundin und Frau Renee.

Für jeden, der Lieder mit Erinnerungen verbindet, der lieber Texte hört als Melodien zu summen, für jeden der sich gerne erinnert - für all jene kann ich nur dieses Buch empfehlen.


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Susan Sontag. Geist und Glamour: Biographie - Daniel SchreiberSusan Sontag. Geist und Glamour: Biographie
Daniel Schreiber

Gebundene Ausgabe, Oktober 2007
     Verkaufsrang: 44326      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 22,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Die erste Biographie über die große amerikanische Schriftstellerin: Auf der Grundlage zahlreicher neuer Quellen und Gespräche u. a. mit Nadine Gordimer, Robert Wilson, Michael Krüger sowie Sontags Sohn David Rieff. Susan Sontag galt mit ihrer markanten Erscheinung, den pechschwarzen Haaren und der exzentrischen silbergrauen Strähne, als erste öffentliche Intellektuelle Amerikas und Celebrity zugleich. Sie trat in Filmen von Andy Warhol und Woody Allen auf, wurde von Annie Leibovitz und Diane Arbus fotografiert, war Werbegesicht der Wodka-Marke »Absolut« und verfasste gleichzeitig kulturkritische Essays. Darüber hinaus machte sie sich als Filmemacherin, Theaterregisseurin, Dramatikerin und Romanautorin weltweit einen Namen. Diese erste Biographie der politischen Provokateurin zeichnet das herausragende Bild einer widersprüchlichen und glamourösen Frau, deren Leben die kulturellen und medialen Umbrüche des 20. Jahrhunderts spiegelt.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Ein beeindruckendes Buch eines jungen Journalisten über eine der größten Autorinnen des 20. Jahrhunderts      5 von 5 Punkten
"Mit Susan Sontag ehren wir eine Schriftstellerin, deren erzählendes und essayistisches Werk den Begriff und den Wert der westlichen Kultur untersucht und verteidigt. Mit großer analytischer Schärfe hat sie seit den sechziger Jahren die Ausprägungen der dynamischen Alltagskultur und ihre Bedeutung für unsere Vorstellung von Modernität und Freiheit beschrieben. Durch ihre Arbeit, die nie das europäische Erbe aus dem Blick verlor, ist sie zur prominenten intellektuellen Botschafterin zwischen den beiden Kontinenten geworden."
Als sie mit dieser Begründung des Stiftungsrates 2003 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhielt, war ein bewegtes intellektuelles Frauenleben schon fast zu Ende gegangen.
Ende 2004 starb eine Frau, deren Leben und Schreiben in Amerika immer wieder für großes Aufsehen sorgte und mehrmals nicht unwesentliche Diskurse anschob. Dabei blieb sie immer widersprüchlich, wechselte ihre Meinung, wenn sie das für nötig hielt, und ließ sich zu keiner Zeit in irgendeinen Mainstream einordnen.

Nach dem 11.September 2001 wurde das noch einmal ganz deutlich, als sie sich zunächst, in Berlin weilend, jedem Kommentar verweigerte, dann aber einen Text vorlas, in dem sie wie andere linke Intellektuelle nach ihr auch, einen Zusammenhang zwischen den Terroranschlägen und der globalen Politik der Vereinigten Staaten herstellte. Eine große Mehrheit der liberalen Amerikaner reagierte mit großer Empörung, und auch ich habe das damals nicht verstanden. Später allerdings revidierte Susan Sontag einiges von ihren Aussagen, um aber umso heftiger gegen den Angriff der USA auf den Irak zu polemisieren. Als sie ihr letztes Buch mit dem Titel "Das Leiden der anderen betrachten" veröffentlichte, kehrte Susan Sontag gegen Ende ihres bewegten Lebens wieder zu ihrem ureigensten Genre, dem Essay, zurück.
Das zentrale Thema dieses letzten Buches ist die Rolle der Kriegsfotografie im zivilen Verständnis von militärisches Gewalt und deren menschlichen "Kosten". In gewisser Weise knüpft sie damit an an ihren 30 Jahre vorher erschienen Band "Über Fotografie".
Arturo Perez-Reverte hat jüngst in "Der Schlachtenmaler" diese Diskussion in Form eines genialen Romans geführt.

Wie Daniel Schreiber beide Werke vergleicht, ist vielleicht symptomatisch für Sontags eigenes Leben:
"War der Ton von Sontags früheren Essays noch von leidenschaftlichen Ausschlägen und Aphorismen bestimmt, ist Sontags neuer Band vom gereiften Ton einer gestandenen Intellektuellen geprägt. Sontag wirft Fragen auf, stellt Argument gegen Gegenargument und hat es dabei nicht eilig, definitive Antworten zu geben. In ruhiger Diskussion kreist sie gerade die flüchtigen und komplizierten Ideen von allen Seiten her langsam ein, sodass diese, anstatt als große Behauptung daherzukommen, in die tieferen Bewußtseinshichten des Lesers sickern."

Susan Sontag erlag dem Krebs, einer Krankheit, mit der sie ein Leben lang kämpfte und der sie 1978 in "Krankheit als Metapher" (deutsch 1981) ein eigenes Buch gewidmet hatte, das damals eine große Rezeption hatte, weit über ihre sonstigen Leserschichten hinaus.

Daniel Schreibers Biographie ist die erste ihrer Art über Susan Sontag. Er hat dafür Sontags Sohn David Rieff und viele Freunde wie Nadine Gordimer, Joyce Carol Oates und Michael Krüger ausführlich interviewt. Herausgekommen ist ein beeindruckendes Buch eines jungen Journalisten, von dem wir sicher noch mehr erwarten können.


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Platon - Michael BordtPlaton
Michael Bordt

Broschiert, Oktober 2004
     Verkaufsrang: 24599      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 2,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Platons (428-348 v. Chr.) Schriften sind das erste philosophische Werk, das uns fast vollständig überliefert ist. Die gesamte Geschichte der Philosophie kann als eine 'Reihe von Fußnoten' dazu verstanden werden. Platons überragende Bedeutung ist unumstritten. Eine prägnante Einführung in seine Ideen, sein Denken, seine politischen Konzepte - und eine kleine Einleitung ins Philosophieren überhaupt.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Kompetente und hilfreiche Einführung      5 von 5 Punkten
Michael Bordt ist eine verständliche und zentrierte Darstellung von Platons Leben und Lehre gelungen. Er beschränkt sich dabei auf zentrale Aspekte der Lehre des Philosophen. Besonderen Schwerpunkt legt er dabei auf die Definition der Tugend, Platons Ideenlehre, die Dialogform und die drei bekannten Gleichnisse. Auf den 192 Seiten erläutert er dabei alle zentralen Aspekte anschaulich und bleibt trotzdem tiefgründig. Letztlich kann dieses Buch nicht mehr als eine Einführung in die Philosophie Platons darstellen.
Aber es regt zur weitergehenden Beschäftigung an und macht Lust auf die Philosophie dieses Meisterdenkers.


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Che. Die Biographie - Jon Lee AndersonChe. Die Biographie
Jon Lee Anderson

Taschenbuch, April 2001
     Verkaufsrang: 11647      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Nicht ohne Stolz vermerkt der Autor, während eines Gespräches mit einem bolivianischen Ex-General und Zeugen des Mordes an Guevara, als erster über die Umstände der Hinrichtung und den Verbleib der Leiche erfahren zu haben!

Die zweite große Che-Guevara-Biographie, die in diesem Jahr erschienen ist, ist noch umfangreicher als die von Suhrkamp herausgegebene. Dem Autor Jon Lee Anderson stand dabei eine Informationsquelle von unschätzbarem Wert zur Verfügung: Die Witwe Ches, Aleida March, erklärte sich zur Mitarbeit bereit, und so zog der Autor 1993 kurzerhand nach Havanna, da er dort dem Mythos des Revolutionärs am ehesten auf die Spur zu kommen glaubte. Andersons Buch stützt sich, im Gegensatz zu dem von Castañeda, mehr auf die Aussagen der Witwe, seiner fünf Kinder und der Mitstreiter Guevaras. Er kommt so dem Menschen näher und webt ein dichtes Psychogramm, das auch Fehler und Schwächen des Revolutionärs aufzeigt.

Ches Biographen, noch immer in den Wurzeln des späteren Revolutionärs herumleuchtend, so auch Anderson, kommen immer wieder auf die komplizierte Mutter-Sohn-Bindung zurück, die ein Leben lang andauerte. Ches Vater, ein Zauderer -- der eigene Sohn blieb ihm ewig fremd -- spielte eine unbedeutende Hintergrundrolle in der Familie. Die Mutter, eine Art argentinische Femme fatale, erhob Che in den Status eines Familienoberhauptes, wie weit diese Rolle getrieben wurde, bleibt ein Rätsel.

Che Guevara war besessen vom Ideal, ganz Lateinamerika durch eine bewaffnete Revolution von seinem Elend und seiner Unterdrückung zu befreien. Dafür kämpfte er Seite an Seite mit Castro zusammen gegen Batista, dafür vernachlässigte er viele, die ihm nahestanden (er galt als kuba-untypisch gehemmt und emotionslos), und dafür starb er, gehetzt von der bolivianischen Armee und der CIA.

Andersons Biographie ist zwar etwas reißerischer im Ton als die bei Suhrkamp erschienene, dabei nicht weniger gründlich recherchiert, und wer mehr Action liebt, ist hiermit bestens bedient. --Ravi Unger

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 29 Bewertungen)

sehr gute che guevara biografie!      5 von 5 Punkten
Diese Che Guevara Biografie ist nicht
meine erste über den "vollkommensten Menschen unserer Zeit".
Sie ist aber bei weitem die ausführlichste,
spannendste und flüssigste CHE Biografie.

Dieses Buch lässt sich wie ein Roman lesen.
Es ist zu keinem Zeitpunkt weder zu reisserisch
noch zu nüchtern. Es herrscht eine gesunde Mischung vor.
Anderson überlässt es dem Leser Che zu bewerten.
Er unterlässt jegliche Wertung über Che.

Inhaltlich gesehen, ist alles über den
Revolutionär enthalten. Von seinen Anfängen
in Argentinien bis hin zum Tode in Bolivien.

Zusätzlich, sind reichlich Bilder von Guevara enthalten.
Es hat mir wirklich Spaß bereitet, diese Biografie zu lesen.

Mit dieser Biografie könnt ihr nicht viel falsch machen!

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Ein Mann namens Dave: Eine Geschichte von Triumph und Vergebung - Dave PelzerEin Mann namens Dave: Eine Geschichte von Triumph und Vergebung
Dave Pelzer

Taschenbuch, September 2004
     Verkaufsrang: 6816      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Die Fortsetzung des New York Times-Bestsellers Der verlorene Sohn: Obwohl Dave beruflich Karriere macht, kann er sich von den Albträumen seiner Kindheit nur schwer lösen. Einzig die Geburt seines Sohnes ist ein wahrer Lichtblick für ihn: Ihm will Dave all die Wärme und Geborgenheit schenken, die er selbst so schmerzlich vermisst hat.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Phantastisch      5 von 5 Punkten
Es ist lange her, dass mich ein Buch so gefesselt hat. Ich habe alle Bände von Dave Pelzer gelesen und bin von diesem Mann schwer beeindruckt. Mit normalen Menschenverstand ist es nicht nach zu vollziehen, wieviel Hass seine leibliche Mutter in sich trägt. Die aufgeschriebenen Erlebnisse berühren einen sehr. Alle drei Bände sind sehr zu empfehlen!!!


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Die Brüder Himmler: Eine deutsche Familiengeschichte - Katrin HimmlerDie Brüder Himmler: Eine deutsche Familiengeschichte
Katrin Himmler

Broschiert, Juni 2007
     Verkaufsrang: 5402      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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In der Familie Katrin Himmlers wurde über die Verbrechen Heinrich Himmlers offen gesprochen. Den Erzählungen nach galt ihr Großonkel als der "ungeratene" Außenseiter eines humanistisch gebildeten Elternhauses, seine Brüder Gebhard und Ernst hingegen hätten mit der Politik des NS-Regimes nicht viel zu tun gehabt.
Als sie den Spuren ihres seit 1945 vermissten Großvaters Ernst nachgeht, stößt Katrin Himmler auf eine viel tiefere Verstrickung von Heinrichs Brüdern. Als frühe Anhänger der Partei profitierten die beiden nicht nur von den neuen Verhältnissen nach 1933, sondern unterstützen mit ihrer Tätigkeit im Reichserziehungsministerium und im Reichsrundfunk engagiert das NS-Regime. Noch inmitten zerbombter Städte wollten die Brüder gemeinsam mit Heinrich Zukunftspläne "für die nächsten zwanzig Jahre" schmieden.
Katrin Himmler erzählt die Geschichte einer Familie, in der es kein Mitleid mit den Verfolgten, sondern Einverständnis mit den politischen Verhältnissen gab - bei den Ehefrauen, den Freunden, dem Schwager und bei Heinrichs Geliebter Hedwig Potthast.
In ihrer ungewöhnlichen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit kann die Autorein auf zahlreiche unveröffentlichte Briefe und persönliche Dokumente aus den Familiennachlässen zurückgreifen und schließt damit auch Lücken in der bisherigen historischen Forschung.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Mutig      5 von 5 Punkten
Selten hat mich ein Buch so mitgenommen - Katrin Himmler schildert zunächst, wie sie in Tränen aufgelöst über die Untaten ihres Großonkels gelesen hat, wie sie im Geschichtsunterricht von einer Mitschülerin gefragt wurde, ob sie mit DEM Himmler verwandt sei - und wie ihre Lehrerin, tödlich verlegen, hastig das Thema gewechselt hat.
Dann erfahren wir, wie die Familie mit dem Wissen über Himmlers Verbrechen umgegangen ist - sie wurden keineswegs vertuscht, sondern offen besprochen, jedoch galt Heinrich Himmler als mißratener Außenseiter einer mustergültigen Familie, ein schwarzes Schaf, wie es in jeder Familie vorkommt.
Katrin H. kommt jedoch zu dem Schluß, daß ihr Großonkel kein "Betriebsunfall" war, sondern daß die ganze Familie wesentlich enger mit dem Nationalsozialismus verbunden war als angenommen, daß die "humanistische" Erziehung den Boden bereitet hat, in dem die nationalsozialistische Saat aufgehen konnte.
Hut ab vor Katrin Himmler, ihr Mut ist bewundernswert - sie könnte es sich wesentlich leichter machen, ihren Nachnamen ändern und ihre Verwandtschaft mit dem berüchtigten Heinrich Himmler verheimlichen. Statt dessen steht sie zu der Geschichte ihrer Familie und beleuchtet das Leben ihrer Vorfahren, nicht nur das ihres Großonkels, sondern auch das seiner Brüder.
Ich bewundere Katrin Himmler, ihren Mut, ihre Offenheit und nicht zuletzt ihr Engagement gegen Rassismus, aber es ist doch irgendwie ein kleiner Wermutstropfen dabei... Sie ist eine junge Frau und nicht schuldig an Untaten, die vor ihrer Geburt begangen wurden. Meint sie vielleicht, für Dinge büßen zu müssen, die sie gar nicht verbrochen hat?


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Golf Monster: Mein Leben zwischen Golf und Rock 'n' Roll - Alice CooperGolf Monster: Mein Leben zwischen Golf und Rock 'n' Roll
Alice Cooper

Gebundene Ausgabe, September 2008
     Verkaufsrang: 4856      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 22,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Alice Cooper ist eine legendäre Rock-Ikone - und in seiner Biografie hat er es geschafft, 40 Jahre Musik-Geschichte in ein schillerndes Kaleidoskop aus Erlebnissen, Begegnungen und Anekdoten zu packen. Welcher Rocker kann schon von sich behaupten, Salvador Dalí, Elvis Presley, John Lennon, Jim Morrison und Janis Joplin gekannt und vor allem überlebt zu haben? Locker, humorvoll und schonungslos gegenüber sich selbst erzählt "der Coop" über die Jahre auf und hinter der Bühne, seine Eskapaden und vor allem, wie er beim Golfspielen zu sich selbst zurückfand. Seine ganz persönlichen Erfahrungen und Golftipps coachen auch für das Leben abseits vom Grün.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Eine Achterbahnfahrt mit dem Golfcaddy back to the 60'ies      5 von 5 Punkten
Hab das Buch auf englisch gelesen. Was für ein Trip! Alice schreibt auf eine Art, dass die Bilder sichtbar werden. Dazu schimmert sein typisch ironisch, sarkastischer Humor immer wieder durch. Auch die Golftips sind
philosophischer Natur und geben einen schönen Einblick in die Welt des Golfens, für mich, der Eishockey liebt, wahrlich eine Offenbahrung.


Die Reise mit Charley: Auf der Suche nach Amerika - John SteinbeckDie Reise mit Charley: Auf der Suche nach Amerika
John Steinbeck

Broschiert, Juni 2007
     Verkaufsrang: 49811      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Amerika - was für ein Land! Von den großen Seen bis zu den Rocky Mountains, von den Metropolen der Ostküste bis zu den Wüsten Nevadas stößt man kulturell wie landschaftlich auf eine ungeahnte Vielfalt. Im Jahre 1960 ist es, als der spätere Literaturnobelpreisträger John Steinbeck sich mit 58 Jahren noch einmal auf die Reise durch sein eigenes Land macht. Teil des Plans sind Pudel Charley und der »Rosinante« getaufte Dreivierteltoner mit Bootskajüte auf der Ladefläche. Auf diesem Weg besucht Steinbeck 34 Bundesstaaten in elf Wochen und erlebt dabei so einiges. Ironische Beobachtungen und skurrile Begegnungen vermischen sich zu einem einzigartigen Reisebuch, das einen unverstellten Blick auf das Innere Amerikas bietet.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Wunderbarer Schriftsteller      5 von 5 Punkten
Eine liebe Freundin schenkte mir DIE REISE MIT CHARLEY vor nicht allzu langer Zeit und ich las das Buch mit großem Vergnügen. Erinnerungen an frühere Zeiten wurden schnell wieder wach, und wie ich sah, gibt es diese grandiosen Bücher des Autoren wie DIE STRASSE DER ÖLSARDINEN / VON MÄUSCHEN UND MENSCHEN / FRÜCHTE DES ZORNS ODER JENSEITS VON EDEN Dank dieses Dtv-Verlages noch immer und wer sie nicht kennt, sollte sie lesen - egal in welchem Alter man gerade ist.

Mit dem vorliegenden Buch beglückte Steinbeck die Fernwehgepalgten aller Nationen. Er machte denjenigen Mut, diesem Drang auch in schon fortgeschrittenem Alter nachzugeben. Der Autor jedenfalls fuhr durch vierunddreißig Bundesstaaten der USA in elf Wochen und er berichtet über diese Zeit. Es ist sicherlich müßig, über diesen Spross einer deutsch-irischen Familie etwas zu sagen, der am 27. Februar 1902 in Pacific Grove/Kalifornien geboren wurde. Über diesen literaischen Spätzünder wie einmal einer sagte, denn der ehemalige Student der Naturwissenschaften schlug sich lange Zeit zunächst als Gelegenheitsarbeiter, dann als Reporter und Kriegsberichterstatter durchs Leben. Aber was dann kam war gewaltig. Pulitzer- und Nobelpreis sind wohl die hervorragendsten aus einer Vielzahl an Ehrungen.
1960, er war gerade achtundfünfzig Jahre alt, wollte er es noch einmal wissen und unerkannt und autark WIE EINE SCHILDKRÖTE reisen. Ein Auto namens Rosinante - eher ein Gefährt mit einer Bootskajüte auf der Ladefläche - wurde ihm für lange Zeit zum Heim bei seiner Reise durch Städte und Landschaften, auch zurück in seine Vergangenheit.
Begleitet hat ihn dabei sein reinrassiger Pudel Charley, der eigentlich auf den Namen CHARLES LE CHIEN hörte und dem manche Kommandos erst ins Französische übersetzt werden mussten, um ihn zu schnellem Handeln zu bewegen. ICH LASSE IHN FREI LAUFEN UND ER NÄHERT SICH DEM ZIELOBJEKT BEZEIHUNGSWEISE DEM, WAS DAS ZIELOBJEKT GERADE KOCHT, berichtet der Autor über seinen Begleiter. Natürlich wiederholt sich auf dieser Reise einiges und natürlich war sie vielleicht am Ende nicht mehr so spannend wie am Anfang. Das führt auch dazu, dass der Autor manches Mal etwas abschweift, um sich eher philosophischen Reminiszensen hinzugeben, als über die Geschehnisse auf seiner Reise zu berichten, die so aufregend letztendlich natürlich auch nicht sind, denn er bewegte sich weitgehend auf sicheren Pfaden.
Er erkennt, dass HEUTE, also 1960, doch alles so anders ist als in seiner Erinnerung es gewesen war, und auch der Leser versteht bald, dass in der Gegenwart gar nichts mehr so ist, wie es sich dem Autoren damals in den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts in den Vereinigten Staaten darstellte.

Wer das Buch heute liest, wird das wissen und nichts anderes erwarten. Der Leser empfindet eine Mitfreude an dem klaren Blick des Autoren auf seinen Streifzügen quer durch die Staaten, an den ehrlichen Schilderungen all dieser kleinen Begebenheiten, die er nicht aufbauscht um sich oder die anderen wichtig zu machen. Wer allerdings ein Reisebuch im herkömmlichen Sinne erwartet, wird enttäuscht sein.
Steinbeck hat den Mut, seine individuelle Reise mit Charley so zu schildern, wie er sie erlebt hat und er ist groß genug, nicht all die Klischees zu bedienen, die eben jeder andere vielleicht bedient hätte, der nicht viel in seinem bisherigen Leben zu sagen hatte.
Ein unaufgeregtes Buch, sehr individuell aus dem Empfinden des Autors, dem man durchaus und zulässigerweise anmerkt, dass er auch froh war, als er wieder zu Hause war.
ZU BEGINN DIESES BERICHTS HABE ICH ... EIN WENIG VERWUNDERT BETRACHTUNGEN ÜBER DIE AUSGEPRÄGTE INDIVIDUALITÄT VON REISEN ANGESTELLT UND BIN ZU DER FESTSTELLUNG GELANGT, DASS WIR KEINE REISEN UNTERNEHMEN, SONDERN VON IHNEN UNTERNOMMEN WERDEN. HMcM


Ein Muß für jeden Amerika-Liebhaber      5 von 5 Punkten
Steinbeck beschreibt hier seine Reise durch ganz Amerika, die hier in der wunderbaren neuen Übersetzung von Burkhart Kroeber vorliegt und wirklich das reinste Lesevergnügen bietet.Man lernt sehr viel über die Menschen und Landschaften und das Buch ist auch heute noch so erstaunlich aktuell, daß es mich wundert, daß es so wenig Beachtungt findet, bei dem Leserpublikum, das sich um die heutigen amerikanischen Autoren wie Jonathan Franzen reißt, der ohne Steinbeck und auch den jetzt Gottseidank wieder neu erscheinenden Richard Brautigan gar nicht möglich gewesen wäre. Die Wurzeln der heutigen Erfolgsautoren liegen alle bei den Schriftstellern der 60 und 70er Jahre. Ein Buch, daß ich dringend empfehle.


Ich sehe die Welt wie ein frohes Tier: Eine Autistin entdeckt die Sprache der Tiere - Temple GrandinIch sehe die Welt wie ein frohes Tier: Eine Autistin entdeckt die Sprache der Tiere
Temple Grandin, Catherine Johnson

Broschiert, August 2006
     Verkaufsrang: 6979      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Temple Grandin kann die Welt so sehen, wie es Tiere tun. Als Autistin ist sie mit der außergewöhnlichen Gabe gesegnet, sich in Tiere hineinfühlen zu können und die Umwelt ähnlich wie sie wahrzunehmen. »Tiere sind uns ähnlich«, sagt sie, »viel mehr, als wir bislang dachten.« In ihrem eindrucksvollen Buch beschreibt Grandin, wie sie mit ihrem Wissen Tieren helfen kann – und Menschen den Umgang mit ihnen erleichtert.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Hochinteressant!      5 von 5 Punkten
Ein gut zu lesendes, interessantes Buch, dass mit vielen Klischees über die Tierwelt aufräumt. Temple Grandin hat die Gabe, die Welt aus Tiersicht zu sehen und zusätzlich die Gabe, dem Leser das von ihr gesehene zu vermitteln. Viele Verhaltensprobleme konnte die Autorin durch genaue Beobachtungen der Umwelt der Tiere und kleine Veränderungen an dieser lösen. Nach lesen des Buches schaut man ein bißchen genauer auf bestimmte Sachen, z. B. muss ein Tier von ein helles in ein dunkles Zimmer gehen und findet selber Lösungen für kleine Probleme bei den eigenen Tieren.

Ein sehr empfehlenswertes Buch.


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Die Melonen des Monsieur Dumas: ... und andere Höhepunkte der Provence - Peter MayleDie Melonen des Monsieur Dumas: ... und andere Höhepunkte der Provence
Peter Mayle

Gebundene Ausgabe, März 2008
     Verkaufsrang: 41830      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 17,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Die Provence: Legenden und Mythen, Trüffel und Melonen, Heilige und Ungeheuer.
Keine Region Frankreichs wird häufiger besucht, beschrieben und besungen als die Provence - und doch lauern dort im Alltag die Missverständnisse: Ob es um Betriebsgeheimnisse der Einbrecherzunft geht, um die Frage, was Polizisten-, Bauern- oder doch nur Touristenbräune ist, oder um die Suche nach dem letzten noch lebenden Henker Frankreichs: Peter Mayle klärt uns mit einem verschmitzten Lächeln in den Sätzen auf. Und wenn er einmal wirklich nicht mehr weiter weiß, trifft er sich im Café mit Monsieur Farigoule und ergründet mit ihm die Eigenarten des provenzalischen Humors.
Besucher aus dem Norden staunen über die starke taktile Komponente des gesellschaftlichen Verkehrs in der Provence. Sie sind rein verbale Unterhaltungen mit einer Armeslänge Abstand gewohnt. In der Provence müssen sie feststellen, dass diverse Körperteile umfangen, gezwickt und massiert werden. Für zusätzliche Verwirrung sorgt der Austausch von Begrüßungsküsschen: Die gängige Ration beläuft sich auf drei Wangenküsse; wer mit mehr rechnet, riskiert, dass eine dargebotene Wange ungeküsst bleibt - eine Schande. Statt den Hunderten von Beschreibungen des Papstpalastes in Avignon eine weitere hinzuzufügen, hat Peter Mayle seine persönlichen Vorlieben sprechen lassen und die Provence jenseits ausgetrampelter Touristenpfade erkundet. Aber keine Angst, Sie erfahren dennoch Einiges über die Kunstwerke, Prachtstraßen, Traditionen und kulinarischen Genüsse, die für diesen Landstrich so typisch sind. Nur die alles entscheidende Frage, ob der Calisson d'Aix - ein Mandelkonfekt mit Zuckerguss -, erstmals 1473 beim Hochzeitsfrühstück von Jeanne de Laval und König René oder 1630 bei einem Gedenkgottesdienst nach dem Ende einer Pest gereicht wurde, vermag selbst Peter Mayle nicht endgültig zu beantworten.

"Auf niveauvolle Art und Weise unterhaltsam, reich an komischen Anekdoten und tiefen Einblicken."
Seattle Times




Post aus Alpe d'Huez. Eine Radsportkarriere in Briefen - Peter WinnenPost aus Alpe d'Huez. Eine Radsportkarriere in Briefen
Peter Winnen

Taschenbuch, April 2005
     Verkaufsrang: 35486      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,80 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Die Tour de France unzensiert: In »Post aus Alpe d’Huez« erfahren Radsportfans dank Peter Winnens großem Erzähltalent und beispielloser Offenheit aus erster Hand, was sie schon immer über die Welt der Profis wissen wollten. Wer dieses Buch gelesen hat, wird den Radsport mit völlig anderen Augen sehen. Mit mehr Verständnis und noch mehr Leidenschaft.
Peter Winnen war der Kletterspezialist in Diensten von Walter Godefroot und »Capri-Sonne«. Er war der Mann für die besonderen Etappen der Tour de France – gleich zwei Mal erfolgreich in Alpe d’Huez. Und auch nach dem bitteren Karriereende hat er die Kurve gekriegt, gilt in seiner niederländischen Heimat heute als einer der talentiertesten Chronisten und Kommentatoren des Sports. Als ein Hemingway im Rennsattel. Denn Peter Winnen ist es in der Autobiografie seines Radsportlerlebens gelungen, das Dasein im Wanderzirkus des Profiradsports so eindringlich zu schildern wie keinem je vor ihm. In Briefen von entwaffnender Ehrlichkeit. Ungehorsam dem Gesetz des Schweigens, das gerade in Radsportkreisen viele Zungen lähmt, die mehr zu berichten hätten, als sich mit müdem Charme um böse Wahrheiten herumzulavieren.
Auch als Chronist und Literat geht ein Peter Winnen dahin, wo es weh tut, erzählt mit Witz und Wortgewalt von Plackerei und Siegestaumel. Schmerz und Scharmützeln. Pflegern und Frauen. Doping und rebellierenden Körpern. Kein Wunder also, dass die Originalausgabe Kritiker und Leser gleichermaßen begeisterte. »Kaum zuvor hat ein Sportler so treffend in Worte gefasst, was es heißt, sich zu schinden«, schrieb „De Volkskrant“, und die Kollegen von „Haarlems Dagblad“ nannten Winnens Autobiografie: »Ein mitreißendes Zeitzeugnis des Radsports, ein Mini-Universum, das gleichermaßen fasziniert wie erschüttert.« Jetzt ist diese Pflichtlektüre für alle Radsportfans endlich auf Deutsch erhältlich.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Eine Biographie mal ganz anders      5 von 5 Punkten
Diese Buch schildert in kurzen Episoden, eben in mehr oder weniger langen Briefen, das ganze aktive Sportlerleben des Peter Winnen. Man merkt beim Lesen sofort, dass der, der sie geschrieben hat, die Weisheit mit Löffeln gefressen hat. Es ist jedes Mal ein Genuss, mit welcher Liebe zum Detail Peter die kleinsten Dinge beschreibt. Ganz besonders faszinieren mich die vielen Ausblicke nach rechts und links des aktiven Sportlerlebens; Freundin, Familie und auch viele banale Dinge am "Rande der Strecke". Viele Dinge, die für den Jungprofi genau so neu sind, bzw. waren, wie für den Leser, werden mit einer großen Portion Idealismus und Naivität geschildert; so wird eine sehr menschliche Art und Weise rüber gebracht, in der man sich selbst immer wiederfindet.
Dieses Buch unterscheidet sich von anderen Biographien grundlegend und sollte AUF JEDEN FALL von jedem Radsportfan gelesen werden. Aber eigentlich nicht nur von Radsportfans, sondern von jedem, der sich mit der professionellen Ausübung eines Sports auseinandersetzen möchte. Ich denke, es gibt zu anderen Profisportarten viele Parallelen.
Viel Spaß beim Lesen...


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Panikpräsident: Die Autobiografie - Udo LindenbergPanikpräsident: Die Autobiografie
Udo Lindenberg, Kai Hermann

Taschenbuch, September 2005
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Stretchlimousine in Gronau! Wer sich da mit Mutter Hermine durch die Gassen seiner Heimatstadt kutschieren ließ wie ein aus dem Exil zurückgekehrter Präsident, war kein geringerer als Udo L., in der Tasche den ersten Scheck seiner Plattenfirma. Daumen im Wind war zwar nicht der große Durchbruch, das allgemeine Urteil jedoch (keine Stimme, schräger Vogel, aber authentisch) hatte ihn richtungsmäßig bestärkt. Mit Andrea Doria war es dann so weit. Was kaum vorstellbar schien -- deutscher Gesang, ohne dass man sich vor Peinlichkeit krümmte. Das Phänomen Udo L. war geboren.

Bitte einzutreten ins noble Hamburger Hotel Atlantik. Hier, genauer, vorwiegend unten an der Bar, logiert der Dauergast. Der Godfather des Deutschrock plaudert aus dem Nähkästchen. Bruder Erich gebührt die Ehre, den Präsidenten auf die Schiene gehoben zu haben, als er den stillen Elfjährigen aus seinem "Onanierzimmer" in eine Dixielandband nötigte. Aus Klein-Udo wurde ein veritabler Drummer. Wer ahnt z. B., dass unser Mann in Klaus Doldingers Tatort-Titelmelodie den nicht unkomplizierten Rhythmus vorantrieb? Doch zu dieser Zeit winkte bereits "Onkel Pö", das damalige Herzzentrum des Deutschrock.

Der Rest ist (nicht nur) Rockgeschichte, erzählt im vertraut-amüsanten Nuscheljargon. "Rudi Ratlos", "Elli Pyrelli", "Gene Galaxo", skurrile Udo-Kopfgeburten marschieren noch einmal auf. Die Legende des Hutes wird gelüftet, der Lederjacken- und Schalmeientausch des etwas anderen DDR-Botschafters mit Honecker ist natürlich ebenso Thema wie Udos Kampfansage gegen die "braune Pest" Anfang der 1990er-Jahre, Alkoholexzesse, Herzinfarkt und Kräuterzigarette. Genüsslich widmet sich der notorische Eheverweigerer und Freigeist seinen amourösen Fingerübungen, in deren Verlauf der unbedarfte Leser einiges aus der heftigen, aber kurzlebigen Liaison mit Nena, einer Sternenkollison der besonderen Art, erfahren darf.

Lindenberg-Land, eine seltsamer, höchst eigener Eierlikörchen- und Schampus-Kosmos. Anfälle von Zaghaftigkeit haben Deutschlands ehemaligen Nummer-eins-Rocker bekanntermaßen noch nie getrübt. Nur gelegentlich gerät sein selbstreferenzieller Ton doch ein wenig ins sprachliche Tiefland eines Dieter Bohlen. Doch dem Mann wird verziehen. Er war und bleibt wichtig! Hut ab! Ey, Alter, jetzt aber locker bleiben. --Ravi Unger

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

Der Player ist kaum auszuschalten!!      5 von 5 Punkten
Als ich im Internet entdeckte, dass es ein Hörbuch über uns Udo L. gibt, war es für mich keine Frage es mir zu zulegen. Brannte ich doch als alter Udo L. Fan darauf, mehr aus seinem Leben zu erfahren und das aus allererster Hand. Gesagt getan. Ich höre eigentlich Hörbücher um abends besser einzuschlafen, was mir aber mit diesem Hörbuch nicht gelang. Die Auswahl des Erzählers (Ben Becker)war schon genial, aber die Zwischenkommentare von Udo himself, machten es für mich so interessant, das ich mich zwingen musste den Player auszuschalten. Man erfährt soviel, aber nicht alles, was auch gut so ist! Wer auf Intimitäten wartet, sowie bei Herrn Bohlen, der wird hier enttäuscht. Aber auch ohne "diese" Enthüllungen gibt Udo einiges von sich Preis. Ich kann für ein solchen Genuss "nur" alle Sterne vergeben die es bei der Bewertung gibt. Allen zukünftigen Hörern wünsche ich ebenso viel Spaß wie ich es hatte!!


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Selbstbetrachtungen - Marc AurelSelbstbetrachtungen
Marc Aurel

Gebundene Ausgabe, April 2004
     Verkaufsrang: 16939      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Der römische Kaiser Marc Aurel (121 n.Chr.-180 n.Chr.) ging vor allem als Philosoph in die Nachwelt ein. Dies ist besonders auf die "Selbstbetrachtungen" zurückzuführen: Daraus spricht ein hoher und empfindlicher Geist, der in schonungsloser Offenheit sein eigenes Ich befragt und mit resignierendem Schwermut antwortet.
Die Schrift "an sich selbst" verfasste er als ernster Anhänger der stoischen Philosophie in griechischer Sprache. Sie gibt Zeugnis von seinem Wissen von der...


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Lesenswerter Klassiker      5 von 5 Punkten
Philosophieren, so weiß ich aus der Lektüre eines Buches, dessen Titel ich nicht mehr parat habe und vor vielen Jahrzehnten gelesen habe, heißt, sterben lernen! Der Autor Marc Aurel hat in seinen Selbstbetrachtungen nichts anderes getan als sich auf den Tod vorzubereiten. Sich und alle seine Leser, seit nunmehr zweitausend Jahren.
Aurel hat soviel christliches Gedankengut in seinen Aussagen, daß man sich fragt, ob er nicht bereits Kenntnis von einzelnen Schriften gehabt haben könnte. Diejenigen des Paulus zum Beispiel. Ich habe es nicht recherchiert, ob es von der Zeit her stimmen könnte, aber es ist auch nicht so bedeutend.
Ich belasse es bei einem Satz, aus dem zwölften Buch: "...bist Du darauf bedacht, nur die Zeit, die Du lebst, das heißt die Gegenwart, ganz zu durchleben, so wird es Dir möglich sein, den Rest Deiner Tage bis zum Tode ruhig, edel und dem Genius in Dir hold hinzubringen."
Und einen habe ich noch aus dem vierten Buch: "Die Welt ist Verwandlung, das Leben Einbildung."


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Die See gehört mir. Allein ans Ende der Welt (Abenteuer): Allein ans Ende der Welt - Uwe RöttgeringDie See gehört mir. Allein ans Ende der Welt (Abenteuer): Allein ans Ende der Welt
Uwe Röttgering

Broschiert, 1. Januar 2006
     Verkaufsrang: 33889      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Er ist jung, er hat sein Jura-Studium erfolgreich beendet, und er liebt seine Freundin. Der Lebensweg scheint klar. Und doch ist alles ganz anders, denn seine Leidenschaft ist das Segeln. Mit 30 hat Uwe Röttgering mehr Seemeilen im Logbuch als andere in einem ganzen Leben. Der Börsenboom beschert ihm genug Geld für seinen Traum – eine 12 m lange Aluyacht und das finanzielle Polster, um den Einstieg in den Juristenalltag noch ein paar Jahre zu verschieben: Die Welt ruft. Er ist kein Masochist, aber auch keiner, der es sich besonders einfach macht, wie seine gewählte Route – die im Wesentlichen weit abseits der klassischen Barfußroute durch die hohen Breiten führt – zeigt. Doch er wollte es sportlich, möglichst selten besuchte Inseln mit reichem Tierleben anlaufen und zudem, einer gewissen Schatzsucher-Romantik verpflichtet, die Inseln ansteuern, von denen es nur uralte Berichte und Karten gibt. 50 000 Seemeilen zieht sich sein Kielwasser durch alle Weltmeere. Von Hooksiel über Jan Mayen nach Grönland, den Atlantik der Länge nach bis zu den Inseln der Südpolarmeere, weiter nach Neuseeland, in den Nordpazifik zum Midway-Atoll, über die Südsee nach Chile und um Kap Hoorn herum, einen Abstecher nach Südgeorgien, dann Kapstadt, von dort 6750 Meilen nonstop bis ins amerikanische Newport und schließlich über die Färöer zurück nach Hooksiel. Selbstironisch, kritisch, humorvoll und voller Begeisterung berichtet hier einer von seinem Leben auf See. Von diesen „26 schönsten, freiesten, spannendsten, aber auch anstrengendsten Monaten“ Uwe Röttgerings zu lesen, ist ebenso anregend wie unterhaltsam. Ein absolutes Muss in jeder Segler-Bibliothek, und darüber hinaus auch faszinierend für alle, die jung (geblieben) sind und das Abenteuer lieben. Sechs ausführliche Berichte in der „Yacht“ sowie einige kleinere Reportagen im Fernsehen (WDR) haben diesen jungen, sympathischen Mann bereits bekannt gemacht. Darüber hinaus erhielt er 2003 den begehrten Trans-Ocean-Preis für die herausragendste hochseeseglerische Leistung des Jahres.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

Empfehlenswert!      5 von 5 Punkten
Das Buch „Die See gehört mir" erweitert das Genre „Weltumseglerbuch" auf vielfältige Weise. Obwohl die beschriebene Reise sehr sportlich und weitab
der üblichen Routen verlief, ging es dem Autor nicht darum Rekorde zu brechen. Vielmehr wollte er seinen individuellen Traum von Freiheit und Abenteuer leben und sowohl exotische Orte besuchen, als auch eine Reise ins „Ich" wagen. Zwar wird der letztgenannte Aspekt nicht wirklich tief beleuchtet, doch merkt man an vielen Stellen, wie der Autor sich und seine Fahrt reflektiert und dabei zu oft lustigen, manchmal nachdenklichen immer aber unterhaltsamen Schlussfolgerungen kommt. Das Buch lebt von einer gehörigen Portion Humor und (Selbst-) Ironie und ist auch für Leute, die vom Segeln wenig verstehen, sehr gut zu lesen. Eine Auswahl schöner Fotos ergänzt das Buch. Dass dem Lektorat eines doch recht renommierten Verlages eine Reihe von Rechtschreibfehlern „durch die Lappen" gegangen sind, verwundert allerdings. Trotzdem fünf Sterne.


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Galotta-Biographie: Das Schwarze Auge - Der Feuertänzer: Galotta-Biographie 02 - DSA-Roman: Bd 2 - Kathrin LudwigGalotta-Biographie: Das Schwarze Auge - Der Feuertänzer: Galotta-Biographie 02 - DSA-Roman: Bd 2
Kathrin Ludwig, Mark Wachholz

Broschiert, Dezember 2006
     Verkaufsrang: 19745     

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Seit fast zwanzig Jahren ist Galotta nun bereits Hofmagier bei Kaiser Reto. Doch als dessen verträumter Sohn Hal im Jahr 993 BF neuer Kaiser wird, ändert sich alles. Hals Schwäche droht das Kaiserreich in eine dunkle Zeit zu stürzen. Einzig die starken und klugen Berater des jungen Kaisers scheinen das Reich noch retten zu können. Doch Galotta ist sich nicht sicher, ob er sich auf die Loyalität des neuen Reichskanzlers Answin von Rabenmund verlassen kann, und so setzt er seine Bestrebungen zum Bau einer gigantischen Waffe fort. Mit seinen Forschungen hat er sich schon längst weit vom Weg der Weißen Gilde entfernt. Außerdem wartet noch eine Prophezeiung aus seiner Jugend auf ihre Erfüllung ...Der Feuertänzer ist der zweite Teil der Biographie aus dem Leben des G.C.E.Galotta.

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

...und ein fatales Ende      5 von 5 Punkten
Der stete Werteverfall am Hofe, sowie das Auftauchen von Nahema und das Leiden der Elfentöchter und Galottas wird stark in Szene gesetzt. Der ehemalige Weißmagier vom Bund des weißen Pentagramms ist halb gebrochen und entstellt. Im halben Wahnsinn (die Umschreibungen der Elfen von "Weit wiederhallende Stimme" spiegelt den Grundtonus dieses Romans sehr gut wieder) und von Rachedurst getrieben fügt er sich - und besonders seinen Kindern - unermessliches Leid zu. Ein sehr finseterer Roman, der das strahlende Kaiserhaus und die Figur des G.C.E. Galotta in einem anderen Licht erscheinen lässt.


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