|
| Erinnerungen | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Vermißt in Stalingrad: Als einfacher Soldat überlebte ich Kessel und Todeslager. 1941-1949 Dieter Peeters Taschenbuch, Dezember 2007 Verkaufsrang: 11779 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Dieter Peeters ist einer der letzten Überlebenden von Stalingrad. Er schildert die Wochen in der Hölle des Kessels aus der Sicht eines einfachen Soldaten. Nach einer Gefangennahme im Januar 1943 gilt er wie Zehntausende andere als "vermisst in Stalingrad". Er durchlebt das Grauen in einem Todeslager und sechs lange Jahre in einem Straflager am Ural. 1949 kehrt er dann heim nach Deutschland.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Sehr zu empfehlen ! 5 von 5 Punkten Für dieses Buch gibt es nur einen Tipp: "unbedingt lesen !"
Der Bericht von Dieter Peeters über "den Schrecken im Kessel von Stalingrad", den Marsch in die Gefangenschaft und die 6 Jahre als Kriegsgefangener ist sehr sehr eindrücklich.
Spannend und verständlich geschrieben ist es auf seine "sehr gut leserliche" Art ein einmalig gutes Werk und gehört zu meinen eindrücklichsten Büchern. Das Buch wirkt ehrlich. Der Autor berichtet präzise und nicht anklagend. Erschütternd.
Es war mir ein grosses Bedürfnis, mich beim Autoren zu bedanken. Es passt zum Buch und ich war eigentlich nicht einmal gross überrascht, dass mir Herr Peeters überaus freundlich begegnete. Ich durfte einen höflichen, bescheidenen und sehr liebenswerten Menschen kennen lernen.
Lange hat er geschwiegen, hat das Trauma für sich behalten und wurde dann später ermuntert seine Erlebnisse festzuhalten. Nach Schwierigkeiten überhaupt einen Verlag zu finden, verbunden mit Kosten, hat er es doch geschafft und dafür gebührt ihm grosser Dank - dass er dieses eindrückliche Stück Geschichte für die Nachwelt festgehalten hat. Äusserst wertvoll.
Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich erwähnen, dass mich alle Seiten des Krieges (insbesondere die Shoah) interessieren (siehe alle meine Rezensionen).
Ich möchte mich auch meinen beiden Vor-Rezensenten ("Cassavius" und R. Lehmann) und deren sehr guten Beschreibungen anschliessen; ein Buch soll man tatsächlich nicht aufgrund der Seitenzahl bewerten. Es ist die Essenz des Erlebten im geschriebenen Wort festgehalten; keine in die Länge gezogenen Sätze und Umschweifungen. Das Buch fesselt einem förmlich, man kann es kaum weglegen. Dieter Peeters beschreibt auf 110 Seiten was er erlebt hat; er hätte wohl problemlos 600 Seiten daraus machen können.
Wieviel Glück er gehabt hat, wie er oft dem Tod knapp entwichen ist und immer wieder aufgepäppelt wurde und dahinsiechend die langen, nicht enden wollenden Jahre überlebt hat - man kann es sich kaum vorstellen.
Was er gesehen und gefühlt hat und die Härte, die er erleben musste, gehen einem tief unter die Haut. Das Buch ist hart ... sehr hart!
Ich habe zahlreiche Bücher über den II. WK gelesen und kann sagen, dass dieses Buch zu den besten, eindrücklichsten zählt. Meine Empfehlung an alle, die wissen möchten - was in dieser grausamen Schlacht (und danach) gelitten wurde.
Kleines Buch ... grosses Werk !
Weitere Lesermeinungen |
Hinter den Schleiern Irans: Einblicke in ein verborgenes Land Christiane Hoffmann Gebundene Ausgabe, Februar 2008 Verkaufsrang: 16045 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eine fremde Welt zwischen Tradition und Rebellion Frauengeflüster in der Sauna, von Aufseherinnen mit Kopftüchern und bodenlangen Mänteln belauscht, entrückte Gläubige am Grabmahl der Fatima, Frauen, die verzweifelt versuchen, die Unterwerfung nicht als Unterwerfung erscheinen zu lassen, ein junger Mann, der ein Selbstmordattentat verüben will - dieses Buch geht sehr nah heran an ein Land, über das wir immer noch wenig wissen, obwohl es in aller Munde ist: Iran. Fünf Jahre hat Christiane Hoffmann als einzige deutsche Journalistin in Teheran gelebt. Ob auf der Entbindungsstation oder im Leichenwaschhaus, unmittelbar und zugleich einfühlsam beschreibt sie das Land. Dabei legt sie auch die persönliche Verwicklung und Verunsicherung einer westlichen Frau in einem muslimischen Land frei, die immer wieder an die Grenzen ihrer Toleranz stößt. Die enge Verbindung von Politischem und Privatem, sinnlichem Erleben und intellektueller Reflexion, verändern unseren Blick auf Iran nachhaltig und machen das Buch unvergesslich.
|
Millwall For Life: Lebenslang Millwall Barrie Stradling Broschiert, November 2007 Verkaufsrang: 6017 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden England hat glorreiche Fußballvereine: Manchester United, Chelsea, Arsenal, Liverpool und viele andere. Und England hat Millwall. Wie kein zweiter Verein auf der Insel steht Millwall für Fußball als harte Arbeit, als Freizeitvergnügen des kleinen Mannes. Millwall ist ?working class?: Ein Verein, dessen Fans kein Problem mit einer Niederlage haben, wenn nur gekämpft wurde. Barrie Stradling ist seit knapp vierzig Jahren Millwall-Fan. Er hat alles gesehen: Die guten Zeiten mit seinem Klub (viel zu selten!) und die schlechten (viel zu oft!). Warum also jetzt noch etwas daran ändern? Barrie lässt den Leser teilhaben an den tausend kleinen Geschichten, die jeder Fußballfan und Auswärtsfahrer so oder ganz ähnlich selbst schon erlebt hat. Lustig. Authentisch. Erschreckend. Wahr.Denn wie heißt es doch? ?Millwall For Life? ? die ersten vierzig Jahre sind die schlimmsten...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Great book 5 von 5 Punkten A great book about following a lousy team, mostly in the lower divisions. Real football for real people is what this piece of football passion it all about. Attending a premier leauge game today is often like visiting a library: No passion whatsoever due to high ticket prices that keeps the real fans out of the game. When you walk down Ilderton road from South Bermondsey station to The Den on matchday it's different even though it's 3rd division football. You can feel it in the air that this is not just about football, there's more to it that money can't buy. Barrie Stradling tells his story about his "lifesentence" as dedicated Millwall supporter, mostly in a humorous way. This is something Nick Hornby should read and all other football fans as well.
Weitere Lesermeinungen |
Wie weiter mit? 8 Bände in Kassette: Wie weiter mit Hannah Arendt? /Wie weiter mit Niklas Luhmann? /Wie weiter mit Michael Foucault? /Wie weiter mit Karl ... Durkheim? /Wie weiter mit Theodor W. Adorno? Rahel Jaeggi, Armin Nassehi, Philipp Sarasin, Heinz Bude, Ulrich Bielefeld, Jan Ph Reemtsma, Matthias Koenig, Wolfgang Bonß Broschiert, September 2008 Verkaufsrang: 14585 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden »Wie weiter mit ?« Unter dieser Fragestellung wird das Werk von acht der wichtigsten Geistes- und Gesellschaftswissenschaftler des 19. und 20. Jahrhunderts einer »Substanz- und Haltbarkeitsüberprüfung« unterzogen und hinsichtlich der Frage durchgemustert, inwieweit wir deren Blick auf soziale Fragen und Probleme heute noch teilen können, wollen oder müssen. Das Hamburger Institut für Sozialforschung lud 2007 im Rahmen ihrer Vortragsreihe »InstitutsMontage« namhafte deutsche Autoren ein, Werke von Karl Marx, Sigmund Freud, Hannah Arendt, Niklas Luhmann und anderen neu und wieder zu lesen. Die so entstandenen Texte nehmen vernachlässigte Denkansätze in den Fokus, bieten unverhoffte Neuinterpretationen und ermöglichen eine anregende Wiederbegegnung mit dem sozialwissenschaftlichen Kanon.
|
Weniger ist mehr. Kleines Handbuch für Filmschauspieler Michael Caine Broschiert, Oktober 2005 Verkaufsrang: 13389 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der Titel der englischen Originalausgabe sagt eigentlich alles: "Acting in Film - An Actor's Take on Movie Making". Der Alexander Verlag bringt dieses für jeden Schauspieler unverzichtbare Kompendium erstmals auf Deutsch. Sir Michael Caine gibt darin Tipps und Ratschläge, wie man sich auf eine Filmrolle vorbereitet, wie man sich am Drehort und vor der Kamera verhält und welches die großen Unterschiede in der Theater- und Filmarbeit sind. Er erzählt von seinen Erfahrungen im Filmbusiness und verrät Tricks und Geheimnisse, die jeder Filmschauspieler beherzigen sollte, wenn er ein Filmset betritt.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Einfach Klasse 5 von 5 Punkten Der Vortrag von Michael Caine den man in diesem Büchlein ferstgehalten hat ist einfach Klasse: Humorvoll geschrieben, sehr informativ und motivierend. Es macht Spaß es zu lesen und man lernt eine Menge Dinge kennen, direkt aus erster Hand eines Profis. Ein Buch das man immer wieder lesen kann und nie auslernt.
Jedem der Shauspieler werden möchte ist dieses Buch zu empfehlen.
Weitere Lesermeinungen |
Lieber wütend als traurig: Die Lebensgeschichte der Ulrike Marie Meinhof Alois Prinz Broschiert, April 2007 Verkaufsrang: 4740 Warum wird ein Mensch zum Terroristen? Um die Gesellschaft mit aller Gewalt zu verändern? Weil ihm die Aktionen, auch das Töten, einen Kick verschaffen? Weil er ein skrupelloser Wirrkopf ist -- oder im Gegenteil hoch intelligent und sozial eingestellt? Einfache Antworten gibt es da kaum, erst recht nicht im Fall Ulrike Meinhof (1934-1976). Selbst der Autor steht im letzten Kapitel an ihrem Grab und hat "das Gefühl, als ob sie immer undeutlicher wird". Dabei hat er doch eine Menge Fakten und Geschichten über die Mitbegründerin der RAF zusammengetragen -- und zwar in einer nüchternen, klaren Sprache. Trotzdem geht es nicht ganz ohne Lexikon und an einigen Stellen wird es auch ziemlich philosophisch. Man muss aber gar nicht alles verstehen, um hier auf spannende Weise viel über die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und den Menschen Meinhof zu lernen. Vor ihrem "Sprung in ein anderes Leben" war sie eine fürsorgliche Mutter und angesehene Journalistin, die sich besonders für Schwache und Benachteiligte einsetzte. Deren Schicksal ging ihr offensichtlich so nahe, dass sie die Dinge immer öfter schwarz-weiß sah, sehen wollte: gute Arbeiter gegen böse Unternehmer, aufrechte Demonstranten gegen "Bullenschweine", tapfere Untergrundkämpfer gegen eine faschistische Pseudo-Demokratie. Prinz ist -- fast schon zu sehr -- darum bemüht, das alles zu verstehen und zu erklären, ohne den Lesern bestimmte Sichtweisen aufzudrängen. So gründlich und plastisch er Meinhofs Entwicklung vom kindlichen "Engel" zum "Killer-Girl" nachzeichnet -- an einigen Stellen hätte er sie ruhig noch schärfer ins Visier nehmen können, zum Beispiel wenn sie in einem Brief aus dem Gefängnis plötzlich von ihren "Auschwitzphantasien" spricht. Besser geht es immer, aber so gut muss man ihn erst einmal hinbekommen, den Lebensbericht der vielleicht meistgehassten Frau der deutschen Geschichte, die für andere wiederum eine Symbolfigur im Kampf um eine bessere Welt war. Anspruchsvolles Lese- und Denkfutter für Erwachsene ab 14. --Patrick Fischer
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 20 Bewertungen)
Der Mensch Ulrike Meinhof 5 von 5 Punkten Dieses Buch hilft den Menschen abseits der "Terroristin" Ulrike Meinhof zu finden und vielleicht sogar zu verstehen. Natürlich kann man sich darüber streiten, ob ihr Leben, zumindest bis zu ihrer Flucht in den Untergrund, ein außergewöhnliches war und ob es demzufolge überhaupt eine Biographie über sie geben muss. Nun ja, ich finde es hilft zumindest den Gesamtzusammenhang besser nachvollziehen zu können.
Alois Prinz macht deutlich, dass Ulrike Meinhof bereits in jungen Jahren ein politisches und soziales Verständnis hatte, welches weit über das ihrer Freunde und Bekannte hinaus ging. Nicht verwunderlich also, dass sie sich auch an der Uni politisch stark machte (SDS), dort schnell als Sprecherin in den Vordergrund trat und auch noch Mitglied der KPD wurde. Weitläufigere Außmaße nahm dann natürlich ihre Mitarbeit bei der bis heute bestehenden, linken Zeitschrift konkret an. Hier hatte sie Gelegenheit ihre Kritik an aktuellen tagespolitischen Geschehen in ihren Kolumnen freien Lauf zu lassen. Sie wurde zu einer bekannten und, natürlich besonders in linken Kreisen, beliebten und anerkannten Journalistin. Der Tod Benno Ohnesorgs und der Anschlag auf Rudi Dutschke trugen dann massgeblich dazu bei, das Ulrike Meinhof sich der radikaleren Kritik zuwandte und sich schließlich dem bewaffneten Untergrundkampf anschloss. Ab hier ist das Buch immernoch gut, allerdings sollten Leser, die mehr über Meinhofs Untergrundkampf und Gefangenschaft erfahren wollen, nach der Lektüre auf jeden Fall auch noch zu Austs Baader Meinhof Komplex greifen, er geht natürlich noch mehr ins Detail. Zum Beispiel wird der bis heute umstrittene Tod von Ulrike Meinhof von Prinz nicht wirklich ins Visier genommen. An diesen Stellen hätte er bei der Recherche schon etwas tiefer schürfen sollen.
Ob das nun alles so außergewöhnlich ist,möchte ich, wie eingangs erwähnt, gar nicht entscheiden. Zumindest aber ist es interessant genug, um niedergeschrieben zu werden. Und meines Erachtens nach hat Alois Prinz das auch sehr gut gemacht. Sein Buch ist einfach und klar geschrieben, so dass es Spass macht und fesselt. Er schafft es den politischen Menschen Ulrike Meinhof mit allen Idealen und Gedanken auf der einen und den Privatmensch mit Mann und Kindern auf der anderen Seite plastisch darzustellen und den Weg vom aufgeweckten Kind bis hin zur bewaffneten Terroristin nachvollziehbar nachzuzeichnen. Es erscheint einem nur konsequent, dass Ulrike Meinhof in den Untergrund ging, da sie innerlich einfach hin- und hergerissen war zwischen ihren politischen Ideen und ihrem Privatleben, in dem Haushalt und Kinder große Rollen spielten. Es reichte ihr einfach irgendwann nicht mehr nur über Missstände zu schreiben, sie wollte sie aktiv bekämpfen und nicht nur mit der Schreibmaschine. Deswegen hatte ich bei der Lektüre auch desöfteren Mitleid mit Ulrike Meinhof. Sympathisch fand ich sie die meiste Zeit auch. Ob das Andere auch so sehen, steht auf einem anderen Blatt. Deswegen glaube ich auch, dass sie, auch wenn sie nicht Mitglied bzw. Begründerin der RAF geworden wäre, kein glücklicheres Leben hätte führen können. Denn dann hätte sie sich weiterhin als nutzlos empfunden. Weniger nachvollziehbar ist natürlich die Tatsache, dass sie, obwohl schon im Gefängnis, dann doch noch mit ihren Kindern brach. Auch hier ist sie bei diesem Punkt wieder völlig uneins mit sich. Doch leider hat sich ihr schwarz-weiss Denken in ihren letzten Jahren immer weiter in ihr manifestiert. Allerdings muss ich sagen, dass ich dennoch desöfteren bei der Lektüre Mitleid mit Ulrike Meinhof hatte. Sympathisch fand ich ihre soziale wie auch politische Einstellung die meiste Zeit auch, nicht immer!
Fazit: Ein tolles Buch über Ulrike Meinhof und somit natürlich auch über das politische Deutschland der 60er und 70er Jahre. Da tut auch der überaus schlechte, weil sinnlose Prolog keinen Abbruch. Für mich eine perfekte Ergänzung zum Aust-Buch und zum Einstieg in das Denken von Ulrike Meinhof und zum Kennenlernen der Person an sich eine glänzende Einführung.
Weitere Lesermeinungen |
Sternstunden der Menschheit: Vierzehn historische Miniaturen Stefan Zweig Gebundene Ausgabe, Oktober 2006 Verkaufsrang: 21379 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Als -Sternstunden- beschreibt Stefan Zweig in seinem berühmten Buch: Die Entdeckung des Pazifischen Ozeans/1513 Das Ende des Oströmischen Reiches mit der Eroberung von Byzanz/1453 Händel beginnt seinen -Messiah-/1741 Die Marseillaise entsteht/1792 Napoleons Niederlage bei Waterloo/1815 Goethes Marienbader Elegie/1823 Suter entdeckt die Goldfelder von Kalifornien/1848 Dostojewski wird auf der Hinrichtungsstätte begnadigt/1849 Das erste Wort über den Ozean/1858 Tolstois...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 26 Bewertungen)
Außergewöhnliche menschliche Leistungen, besondere Momente und einzigartige Persönlichkeiten 5 von 5 Punkten Die meisten der vierzehn Miniaturen sind als Novellen angelegt. Ausnahmen bilden "Heroischer Augenblick", das als dramatisches Gedicht auftritt, und "Die Flucht zu Gott", von Stefan Zweig als Theaterfragment konzipiert.
Alle Miniaturen schildern historische Momente von der Länge einiger Stunden, Tage oder Wochen, die den Gang der Weltgeschichte beeinflusst haben. Zweig stellt hierbei heroische Taten oder Unterlassungen heraus - so Balbaos Entschlossenheit eines Desperados, als erster Europäer den Pazifik zu sehen, und nach diversen Fehlschlägen die erste erfolgreiche Verlegung eines Telegraphenkabels durch den Atlantik -, aber eben auch Momente wie Grouchys sklavischer Gehorsam, der Napoleon bei Waterloo vernichtete, die aus einer zutiefst unglücklichen Liebe geborene Marienbader Elegie und Scotts tödliches Drama beim Wettlauf um den Südpol.
Nicht immer kann man Stefan Zweig historische und wissenschaftliche Genauigkeit attestieren; hin und wieder hat ihn einfach die Geschichtsforschung überholt. Seine Miniaturen sind jedoch auch heute wertvoll, denn sie schärfen den Blick für außergewöhnliche menschliche Leistungen, für besondere Momente und einzigartige Persönlichkeiten, die sich durch extreme Leistungen oder extremes Versagen auszeichnen, wobei beides oft sehr dicht beieinander liegt, wie Zweig aufzuzeigen vermag. Ereignisse aus der politischen wie der Kunst- und Kulturgeschichte stehen in diesem Werk gleichberechtigt nebeneinander.
Wir "Heutigen" stoßen uns möglicherweise manchmal an Zweigs für seine Zeit nicht ungewöhnlichem Stil, einer Üppigkeit und bewusst forcierten Dramatik, die man mittlerweile vermeidet. Trotzdem können wir uns der Faszination von Zweigs Miniaturen nicht leicht entziehen: Der Autor taucht tief in die Seelen seiner Protagonisten ein, lässt sie lebendig werden als Helden, Versager und im Grunde alltägliche Menschen, zeigt sie in ihrer Unzulänglichkeit oder geradezu übermenschlichen Gewalt in einer besonderen Stunde. Langeweile kommt beim Zuhören ganz gewiss nicht auf, zumal die Auswahl der Protagonisten trotz ihrer Subjektivität überzeugt. Zweig hat mit sicherem Gespür für das Besondere echte Sternstunden erwählt. Und seine Novellen sowie die beiden anderen Stücke sind für jeden vielseitig Interessierten eine echte Bereicherung im Übergang von Belletristik und Geschichte.
Jürgen Hentsch überzeugt als Sprecher nicht weniger als der Autor selbst. Er fühlt sich in jede Bewegung ein, ohne manieriert aufzutreten, und bietet ein abwechslungsreiches und anrührendes Hörerlebnis.
Der Preis für dieses Hörbuch ist kein Pappenstiel trotz der immerhin zehn CDs. Angesichts der inhaltlichen und akustischen Qualität scheint er akzeptabel, zumal auch die Ausstattung einschließlich eines detaillierten Booklets überzeugt.
Weitere Lesermeinungen |
"Du machst die Beatles!": Wie ich den Sound der Band neu erfand Geoff Emerick, Howard Massey Broschiert, Juni 2007 Verkaufsrang: 11642 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die packenden Memoiren des wahren "fünften Beatle" Die faszinierenden Erinnerungen an ein bewegtes Leben mit den Beatles - voller niemals zuvor erzählter Anekdoten und Insidergeschichten über "die größte Band aller Zeiten" (Rolling Stone) - vom legendären Toningenieur Geoff Emerick, dessen Genie wir den bis heute unerreichten Sound der Fab Four verdanken. Aus nächster Nähe beschreibt Geoff Emerick alle Höhen und Tiefen in der rasanten Entwicklung des berühmten Kleeblatts: von vier naiven, aber hochtalentierten Arbeitersöhnen aus Liverpool zu den am meisten verehrten Popidolen der Welt - und wie ihre Freundschaft schließlich an ihrem sagenhaften Ruhm zerbrach ...
Dieses etwas komisch betitelte Buch heißt im Original "Here, There and Everywhere: My Life Recording the Music of the Beatles". Der Toningenieur Geoff Emerick beschreibt darin äußerst aufschlussreich die langjährige Studioarbeit der Beatles. Der Hauptaugenmerk liegt auf der Produktion der Alben zwischen 1966 und 1969. Emerick war zwar schon bei der ersten Aufnahme der Beatles für die EMI im Jahr 1962 dabei, er wurde aber erst ab "Revolver" als ihr leitender Toningenieur tätig. Der zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 19jährige Emerick begann sofort die übliche Studioroutine umzukrempeln und war hauptverantwortlich für den frischen und neuartigen Klang des "Revolver" Albums. Da die Beatles ihre Lieder ab 1966 meistens komplett im Studio entwickelten, ohne sie vorher geprobt oder live gespielt zu haben, bekommt man einen genau gefassten Einblick in den Entstehungsprozess ihrer Musik. Dabei beschreibt Emerick das Verhalten der Beatles während der Aufnahmesitzungen sachlich und ohne jegliches beschönigen. Waren die Beatles in der Anfangszeit noch eine fröhlich überschwängliche Truppe, so änderte sich dies später dramatisch. Besonders ab den Aufnahmen zum "White Album" zeigten die Beatles eine ganz andere, von Geringschätzung und Missgunst gekennzeichnete Seite von sich selbst. Am Ende war die Atmosphäre so vergiftet, und die Haltung von Lennon und McCartney derart ignorant und egoistisch, das Emerick keinen Weg mehr sah auf konstruktive Weise fortzufahren, und sich schussendlich weigerte mit ihnen weiterzuarbeiten. Einige Wochen später hatte auch ihr sonst so diplomatischer Produzent George Martin die Nase voll und ging. Die Beatles kümmerte dies zunächst nicht besonders. Erst als sich die Aufnahmen zum "Let It Be" Album als eine einzige Katastrophe erwiesen, dämmerte es ihnen langsam, wie sehr ihr einzigartiger Sound von den Talenten und der Professionalität von George Martin und Geoff Emerick abhängig war. Dabei war Emerick technisch noch wesendlich versierter als der eigentlich schon sehr patente George Martin, der in seinem 1994 veröffentlichen Buch über "Sgt. Pepper" bereits sehr interessante Einblicke in die Entwicklung ihrer Musik gewährte. So ausführlich und informativ wie in Emericks Buch wurde die Studioarbeit der Beatles aber noch nie dargestellt.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Klasse Buch !! 5 von 5 Punkten Martin Jones meint:
Leute, nun lasst doch mal die Kirche im Dorf! Sicher haben sich hier und da ein paar kleine Fehler eingeschlichen, viel erwähnenswerter erscheint mir in diesem Buch die Tatsache, das KEINE Fotos abgebildet worden sind (der Pullover mit dem 8 Ärmeln hätte es doch zumindest verdient gehabt gezeigt zu werden, oder ?!)- es kann mir doch keiner sagen das es die nicht gäbe ! Mir fällt besonders auf, das sich Geoff Emmerick nicht zu schade war George am Ende des Buches doch noch positiv zu bewerten und ihn somit irgendwie rehabilitierte, wo doch sein Verhältnis zu ihm nicht das Beste gewesen zu sein scheint. Ich habe das Buch mit bestem Gewissen meinem Bekanntenkreis weiterempfohlen und nur positives Feed-Back bekommen. Und bei mir ist immer beim Lesen ein Film abgelaufen, so plastisch hat /haben der/die Schriftsteller dieses Buch geschrieben - ich werde mir noch die englische Version besorgen und sicherlich noch herzhafter lachen, denn ich kann mir vorstellen, das Geoff sein Sarkasmus bei der Übersetzung gelitten hat.
Weitere Lesermeinungen |
Wir müssen da hoch Peter Brunnert Broschiert, Mai 2008 Verkaufsrang: 28263 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Spaß am Schmerz 5 von 5 Punkten Auf den ersten Blick einfach nur ein lustiges Buch. Aber ehrlich gesagt, kann man auch eine Menge lernen. Vor allem, dass einen vor lauter Begeisterung nicht der Übermut einholen sollte - und gleichzeitig, dass es sich lohnt, trotz Schmerzen weiterzumachen.
Einfach super lustig 5 von 5 Punkten Die Geschichten sind einfach klasse: treffend und aus dem Leben gegriffen. Auf jeden Fall sollte man die Chance nutzen, wenn Peter Brunnert eine Lesung (in divesen Kletterhallen oder Kletterfesivals) anbietet: Genial und unvergesslich
Vergnüglich 4 von 5 Punkten der Autor beschreibt auf kurzweilige Art den Kletteralltag mit seinen Tücken, und manchmal erkennt man auch die ein oder andere Route wieder, daher ist das lesen sehr vergnüglich. Erbsebilder tuen ihr übriges.
nicht ernstnehmen 3 von 5 Punkten obwohl ich ein spätzünder war...bin,erlaube ich mir,zu den geschichten ein urteil abzugeben.bin auch mit deutschen burschen geklettert mitgenommen worden zu dolom.kaiser und dachst.,ABER vor den touren,während wurde kein alk.konsumiert.ehrensache.hoffentlich VERSTEHEN junge ,leicht zu beeindruckende kletterer das buch hauptsächlich als unterhaltungslektüre!!!!!das vorwort von malte roeper ist WICHTIG!!!
Angenehme Lektüre 5 von 5 Punkten Mal was ganz anderes. Keine -in letzter Minute überlebt- Geschichten, sondern wie das Leben in 98% des Bergsteigers aussieht: UIAA 6 IST eine Herausforderung, mal schnell zum Elbsandstein und dann zum Geschäftstreffen ist Realität bei den meisten Kletterern. Lustig geschrieben, viel Wahrheit (wenn ich an die 80er denke....). Gehört in's Bücherregal jedes Kletterers!
Weitere Lesermeinungen |
Im Visier: Ein Ex-Agent enthüllt die Machenschaften des BND Norbert Juretzko, Wilhelm Dietl Broschiert, Juli 2007 Verkaufsrang: 20062 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mit seinem ersten Enthüllungsbuch über den Bundesnachrichtendienst (Bedingt dienstbereit), für den er selbst viele Jahre tätig gewesen war, hat sich Norbert Juretzko eine Menge Ärger eingehandelt. Doch davon hat sich der Mann, der immer wieder beteuert, zu Unrecht wegen der angeblichen Veruntreuung von Agentengeldern verurteilt worden zu sein, nicht beirren lassen. Die juristischen Auseinandersetzungen zwischen dem Autor und seinem ehemaligen Arbeitgeber sind im Mai 2006 noch nicht ausgestanden, da legt der Ex-Schlapphut schon einen zweiten Band nach, der zweifellos wieder Gegenstand gerichtlicher Auseinandersetzungen sein wird. Wie bereits im ersten Buch wird uns der deutsche Geheimdienst als eine Behörde vorgeführt, in der eine mit bemerkenswerter Skrupellosigkeit gepaarte Inkompetenz vorherrscht, die das eine Mal groteske, das andere Mal beängstigende Züge annimmt. Auch Eitelkeit und Größenwahn sind, wenn man Juretzkos Schilderungen folgt, unter BND-Mitarbeitern offenbar sehr viel verbreiteter als in anderen gesellschaftlichen Gruppen. Wobei die Wahrscheinlichkeit auf einen BND-Agenten mit einer entsprechenden Störung zu treffen offenbar zunimmt, je höher er in der Hierarchie des Dienstes steht. Viele Episoden, zumal solche über peinliche Pannen, könnten eigentlich Anlass zur Heiterkeit sein. Darüber etwa, dass hoch bezahlte Spezialisten, die ständig Leute nur zu dem Zweck um die Welt fliegen lassen, um immer über den aktuellen Stand der verschiedenen Grenzformalitäten (benutzte Stempel und Papiere etc.) auf dem Laufenden zu sein, letztendlich dann doch so blöd sind, eine ganze Gruppe von Agenten wegen eines Anfängerfehlers mit ihren gefälschten Pässen auffliegen zu lassen, darf man tatsächlich ruhig mal lachen. Und vielleicht darf man sich ja auch noch über die Geschichte des Abteilungsleiters amüsieren, der regelmäßig gezielt Blondinen anwarb, und sie auch schon mal zu Trainingszwecken mit der Bahn kreuz und quer durch die Slowakei fahren ließ, um die Seifenspender in den Zugtoiletten ab- und wieder anzuschrauben. Wenn man allerdings lesen muss, dass man beim BND scheinbar permanent geltendes Recht ignoriert, wenn es darum geht, die eigene Bevölkerung auszuspionieren, dann ist das schon nicht mehr ganz so lustig. Zu seinem 50. Geburtstag hätte sich der Bundesnachrichtendienst gewiss eine bessere Publicity gewünscht. Darüber aber, ob er sie verdient hätte, sind wir uns nach der Lektüre von Im Visier nicht mehr so sicher. -- Andreas Vierecke
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Nette Unterhaltung 5 von 5 Punkten Die schier unglaublichen Geschichten aus dem BND liefern netten Stoff für einige unterhaltsame und kurzweilige Lesenachmittage. Das - im Gegensatz zum Vorgängerband - gut geschriebene Buch leistet Dreierlei: 1) gute Unterhaltung, 2) wissendes Kopfnicken von jeglichen im öffentlichen Dienst Beschäftigten und 3) spannende Einsichten ein einen für den Bürger unzugänglichen Bereich.
Ich kann dieses Buch nur sehr empfehlen!
Eine fesselnde Ergänzung zu "Bedingt dienstbereit" 5 von 5 Punkten "Im Visier" stellt eine für den Laien unfassbare Beschreibung des BND dar. Das Buch liest sich wie ein surrealer Agententhriller, eine Lektüre, die man nach spätestens zwei Tagen durchgelesen hat bzw. haben muss.
Die Aktualität des Themas gebietet eigentlich die Lektüre dieses Werks, das zahlreiche Parallelen und auch Verbindungen zu aktuellen BND-Skandalen erahnen lässt. Als Geheimdienst-Laie und Bürger mit einem gewissen Maß an Vertrauen in den Rechtsstaat wird einem etwas mulmig, was dieser "Geheimdienst" alles zu "veranstalten" in der Lage ist.
Angesichts der Diskussion, die momentan im Gange ist, bekommt man ein sehr differenziertes Bild von einer Behörde, die immer wieder in die Schlagzeilen gerät. Jedem, der dieses Buch lesen sollte, dürfte sich eine andere - auch nach "Bedingt dienstbereit" - weitere Perspektive in der Beurteilung des BND erschließen.
Ansonsten erzählt der Autor seine schier unfassbare Geschichte mit viel Humor, was dem Leser die Geschehnisse noch realistischer erscheinen lässt und sehr viel Spaß beim Lesen bereit, dass man teilweise einfach schmunzeln muss. Selbstverständlich handelt es sich um eine subjektive Betrachtung, aber letzten Endes ist es nur empfehlenswert sich eine Analyse des Zustandes des BND zu Gemüte zu führen, die bis zur Affäre um die Führung journalistischer Quellen in den Medien nur selten bis gar nicht vertreten wurde. Man lernt somit die andere Seite der sauberen Behörde kennen und kann sich so ein eigenes Bild von dem deutschen Auslandsgeheimdienst bilden.
Gerade in Anbetracht dieser Tatsache, dass der Leser ein anderes Bild als das in der Öffentlichkeit oft vertretene zu sehen bekommt, zeichnet dieses Buch aus.
Einziges Manko des Werkes ist an einigen Stellen eine etwas vage Darstellung, die aber wohl nur zu gut nachzuvolziehen ist, aber auch die Einreihung der beschriebenen Vorfälle in die "Foertsch-Affäre" etwas Schwierigkeiten bereitet.
Trotz dieser kleinen Schwächen lässt sich sagen, dass der Autor mit seinem thematisch spannenden Werk den Leser an seinen Gefühlen und Enttäuschungen teilhaben lässt, was mindestens ebenso interessant sein dürfte. |
Autobiographie Benjamin Franklin Taschenbuch, Februar 2003 Verkaufsrang: 20391 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Lebensbeschreibung Benjamin Franklins (1706-1790), der als Sohn eines Bostoner Kerzenmachers geboren und einer der bedeutendsten Staatsmänner der jungen Vereinigten Staaten wurde, gilt als das erste "klassische" Werk der amerikanischen Literatur. Franklin berichtet darin von seinen Lehrjahren und seiner erfolgreichen Tätigkeit als Buchdrucker und schildert seinen Aufstieg zum angesehenen Bürger Philadelphias. Die Autobiographie läßt die außergewöhnliche Persönlichkeit dieses bedeutenden amerikanischen Aufklärers erkennen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Essentiel! 5 von 5 Punkten Auch wenn Franklins Autobiographie Fragment geblieben ist, handelt es sich dabei um ein essentielles Werk der amerikanischen Literatur. Sie ist die umfassenste Darstellung der Besiedelung Amerikas im 18. Jahrhundert. Mit einer gesunden Portion Humor stellt Franklin die Lebensumstände und Motivation der Siedler dar und entwickelt daran seine eigene Lebensphilosophie, wobei besonders seine Interpretation des Puritanismus interessant ist. Viele der franklinschen Ideen haben Auswirkungen auf aktuelle Entwicklungen in der amerikanischen Kultur und Politik, wer diese also wirklich verstehen möchte sollte sich an dieses Buch halten. Alle anderen sollen sich mit "Stupid White Man" begnügen....
Weitere Lesermeinungen |
Begrabt mein Herz an der Biegung des Flusses Dee Brown Taschenbuch, März 2005 Verkaufsrang: 16241 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das Vordringen von Siedlern und Abenteurern in den Wilden Westen brachte den amerikanischen Ureinwohnern Vertreibung, Hunger, Tod und Ausrottung. In kraftvoller Prosa erzählt Dee Brown die Geschichte des amerikanischen Westens neu und entlarvt dabei viele Legenden als Lüge. Er lässt die Indianer und ihre großen Häuptlinge zu Wort kommen und setzt ihnen in diesem aufsehenerregenden Werk ein unvergleichliches Denkmal.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 23 Bewertungen)
Sehr ergreifend!! 5 von 5 Punkten Ein sehr ernüchternder und trauriger Tatsachenbericht über den Untergang der Indianer in Nordamerika. Für jeden der sich für die Geschichte der Indianer interessiert und wissen möchte wie es sich wirlich zugetragen hat ist dieses Buch ein MUSS!
Weitere Lesermeinungen |
Elf ist freundlich und Fünf ist laut: Ein genialer Autist erklärt seine Welt Daniel Tammet Gebundene Ausgabe, August 2007 Verkaufsrang: 60371 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Genialität des Andersseins - · Platz 2 der "Best Sellers" (The New York Times Book Review) · Faszinierende Beschreibung des Phänomens der Synästhesie · Ungewöhnliche Lebensgeschichte ? fesselnd erzählt Daniel isst genau 45 Gramm Porridge zum Frühstück und kann das Haus nur verlassen, wenn er zuvor seine Kleidungsstücke gezählt hat. Er nimmt Zahlen als Formen, Farben oder Strukturen wahr und verfügt über unglaubliche Rechenkünste. Auch Fremdsprachen lernt er innerhalb einer Woche fließend. Sein zwanghaftes Bedürfnis nach Ordnung und Routine, aber auch seine erstaunlichen mentalen Fähigkeiten werden verursacht durch das Savant-Syndrom, eine seltene Variante des Asperger-Syndroms (eine Form des Autismus). Dieser authentische Bericht eines genialen Autisten veranschaulicht auf bewegende Weise, was es bedeutet, "anders" zu sein, und bietet einen faszinierenden Einblick in die Kraft des menschlichen Geistes. Ich wurde am 31. Januar geboren ? einem Mittwoch. Ich weiß, es war ein Mittwoch, denn in meiner Vorstellung ist der Tag blau, und Mittwoch ist immer blau. Mir gefällt mein Geburtsdatum, weil ich die meisten Zahlen darin als glatte, runde Formen vor mir sehen kann ? so wie ein Kieselstein an einem Strand. Ich habe eine seltsame Krankheit, das sogenannte Savant-Syndrom, das wenig bekannt war, bis es 1988 von dem Schauspieler Dustin Hoffman in dem oscarprämierten Film Rainman dargestellt wurde. Wenn jemand meinen Eltern vor zehn Jahren erzählt hätte, dass ich einmal völlig selbstständig leben, eine Partnerschaft führen und einen Beruf ausüben würde, hätten sie es bestimmt nicht geglaubt, und ich bin nicht sicher, ob ich es selbst geglaubt hätte. Dieses Buch erzählt, wie ich dorthin gelangt bin. Daniel Tammet
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Faszinierende Lektüre 5 von 5 Punkten Die Biographie von Daniel Tammet, einem Asperger-Autisten und Savant mit außergewöhnlichen mathematischen Begabungen...
Am Anfang ist es mir ein bißchen schwergefallen, mich hineinzuversetzen in seine Art zu denken. Ich fand das Lesen anstrengend, weil ich seine komplette Fixierung auf sich selbst und seine innere Welt in seinen ersten Lebensjahren einfach nicht nachvollziehen konnte. Doch nach der ersten Gewöhnungsphase fand ich das Buch sehr spannend. Er beschreibt die Welt eines Autisten sehr verständlich anhand der ganzen kleinen Dingen, die ein Autismus-Experte in seinem Buch vielleicht gar nicht für erwähnenswert halten würde. Aber gerade das ist es, was das Buch so lebendig macht. Mit welchen Assoziationen er es sich leichter macht, die Gefühle anderer Menschen nachzuempfinden zum Beispiel oder, daß es schwieriger ist, sich auf gesprochene Worte auf einer CD zu konzentrieren wie auf einen Gesprächspartner. Allein, die Art, wie er schreibt, welche Informationen er für wichtig hält, gewährt einen faszinierenden Einblick in seine Denkweise.
Ein spannender Besuch in der Welt der Autisten, mit einem Autisten als Reiseführer. Wenn man Autisten im Freundes- oder Familienumfeld hat, ist es sicherlich besonders interessant, aber ich fand es auch für mich als ganz gewöhnlichen "Zufallsleser" sehr interessant.
Weitere Lesermeinungen |
Swing Standards inklusive CD: 18 famous Swing Standards für Klavier (Schott Piano Lounge)
Taschenbuch, März 2007 Verkaufsrang: 28617 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Im 5. Heft der Serie SCHOTT PIANO LOUNGE präsentiert Arrangeur Carsten Gerlitz 18 Standards aus der großen Zeit des Swing, von Glenn Miller bis Duke Ellington. Aus dem Inhalt: Sentimental Journey - Satin Doll - Chatanooga-choo choo - Moonlight Serenade - Lullaby of Birdland - Fly me to the moon - Mack the knife usw.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Auf, Leute, so macht Klavier Spaß! 5 von 5 Punkten Super Arrangements, nicht ganz einfach, aber das üben macht Spaß und vor allem: Es klingt von Anfang an gut. Wenn man natürlich als Wiedereinsteiger wie ich die toll produzierte CD hört, möchte man schon mal ein Tränchen verdrücken - und sich sofort weiter ans Üben machen!
Ganz große Empfehlung, ein Muss!!
Weitere Lesermeinungen |
Ich, Claudius, Kaiser und Gott Robert von Ranke-Graves Taschenbuch, 1977 Verkaufsrang: 16794 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Robert von Ranke-Graves lässt in dieser fingierten Autobiographie des Kaisers Claudius die bunte und abenteuerliche Welt des römischen Imperiums vor den Augen des Lesers entstehen.
Ein berühmt gewordenes, in 16 Sprachen übersetztes Buch mit einer deutschen Gesamtauflage von über 1 Million Exemplaren...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 24 Bewertungen)
Römische Geschichte besser verstehen 5 von 5 Punkten Man mag darüber streiten, ob dieses Buch den Kaiser Claudius so darstellt, wie er wirklich war und ob er die Geschichte so erzählt, wie sie sich tatsächlich zugetragen hat. Tatsache ist, dass dieser Roman dem Leser einen durchaus anderen Blickwinkel der Geschichte Kaiser Augustus bis Kaiser Nero gibt und einen einige Dinge besser verstehen lässt. Als Latein- und römische-Geschichte-Liebhaberin habe ich dieses Buch mit großem Interesse verschlungen und hatte auch Spaß dabei, denn dieses Buch ist humorvoll und zugleich sehr spannend und lehrreich. Ich möchte dieses Buch jedem ans Herz legen, der sich für die politischen Verworrenheiten des anfänglichen römischen Kaiserhauses interessiert. Es ist eines der allerbesten Bücher, die ich je gelesen habe.
Weitere Lesermeinungen |
Toujours Provence Peter Mayle Taschenbuch, Mai 2000 Verkaufsrang: 9309 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das Leben in der Provence schildert Peter Mayle nicht nur voller Beschaulichkeit: In den Dörfern des Luberon sorgen sowohl die eigenwilligen Bewohner mit ihren liebenswerten Marotten und Angewohnheiten als auch die Sommergäste für Unruhe.Der Engländer Peter Mayle wurde mit den Millionenbestsellern "Mein Jahr in der Provence" und "Toujours Provence" berühmt. Auch seine Romane "Hotel Pastis", "Trüffelträume" sowie "Cezanne gesucht!" (Blessing 1998) wurde große Erfolge. Nach einem Intermezzo in den USA ist er reumütig in seine Wahlheimat Frankreich zurückgekehrt.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Freude und Freunde in der Provence 4 von 5 Punkten Nach dem ersten Buch „Mein Jahr in der Provence" ist „Toujour Provence" natürlich nicht mehr der absolute Neugenuss. Aber die Geschichten um den Trüffelkauf, um die netten und herzlichen Nachbarn und um eine Pastis Lektion sind so herzerfreuend, dass es sich wieder lohnt in die Welt der Provence von neuem zu betreten. Das Leben durch die rosarote Brille zu betrachten, das gelingt dem Leser in diesem Buch. Es ist schön, leicht und es macht Freude kurzfristig in Peter Mayles Welt abzutauchen und Urlaub beim Buchlesen zu machen. In jedem Fall ein Buch für alle die „Mein Jahr in der Provence" kennen. Prächtige Landschaften, Ruhe und Beschaulichkeit und Dörfer in denen wirklich was los ist - das pralle Leben auf dem Lande...
Weitere Lesermeinungen |
Allgemeinbildung - Große Persönlichkeiten: Das muss man wissen
Broschiert, Juni 2008 Verkaufsrang: 6093 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Anhand von interessanten Persönlichkeitsportraits gelingt ein aufregender Streifzug durch Geschichte, Kultur und Wissenschaft. Was waren das für Menschen, die sich von anderen durch große Leistungen abheben? Die mit ihren Denkanstößen und Erfindungen unser aller Leben verändern? Wer waren sie und was hat sie bewegt? Hochkarätige Fachautoren machen hier Bildung zum Abenteuer.
|
Die Waldorfpädagogik: Eine Einführung in die Pädagogik Rudolf Steiners Johannes Kiersch Gebundene Ausgabe, Februar 2007 Verkaufsrang: 72773 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eine kompetente, einführende Darstellung der wichtigsten Elemente der Waldorfpädagogik. Klar und anschaulich werden Intentionen und geistige Grundlagen der Waldorfschulen beschrieben. Ein ausführliches kommentierendes Literaturverzeichnis gibt dem Leser außerdem wertvolle Lektürehinweise zur Vertiefung einzelner Gesichtspunkte.
|
Candlelight Döner: Geschichten über meine deutsch-türkische Familie Asli Sevindim Broschiert, November 2005 Verkaufsrang: 36796 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Kennt die Journalistin Asli Sevindim die Journalistin Hatice Akyün? Die Frage darf doch wohl erlaubt sein, entstammen doch beide anatolischen Familien, die sich Anfang der 70er-Jahre in Duisburg niederließen. In beiden Chaotenfamilien sind die Herrschaftsverhältnisse klar, eine deutsch radebrechende Mutter schwingt den Kochlöffel, respektive das Familienzepter, während der Vater als brummelnder Ruhepol auf dem Sofa residiert und die Kids dem westlichen Lifestyle frönen. Hatice Akyün betitelt ihr deutsch-türkisches Tagebuch Einmal Hans mit scharfer Soße, nach dem deutschen Wunschheirats-Hansl (den sie noch sucht). Die 33-jährige Asli hat ihn bereits gefunden und zieht nun auch im Buchtitel kulinarisch nach. Eine heimliche literarische Duisburg-Connection? Gut, wenns der Sache dient! Diese Sache könnte lauten: Nicht in allen muslimischen Familien geht es hierzulande so multikulti, ja fast schon laizistisch zu. Bilder von ermordeten jungen Frauen, die von den eigenen Angehörigen förmlich hingerichtet wurden, nur weil sie es wagten, den Kandidaten ihrer Wahl zu heiraten, drängen sich in das muntere Familientohuwabohu. Weder bei Frau Sevindim noch bei Frau Akyün findet diese Problematik nennenswerte Erwähnung -- und doch könnten beide, bei aller Leichtgewichtigkeit, einen wichtigen Beitrag dazu leisten, ihren türkischen Schwestern den Weg zur längst fälligen Emanzipation zu ebnen. Ein Aspekt, der den Einfluss ihrer Bücher fast schon wieder gewichtig erscheinen lässt! Asli Sevindim führt uns durch den üblich lustigen Kulturkampf. Deutscher Schweinebauch kämpft da gegen Kebab, türkische Discos gegen bajuwarische Trampelbuden, anatolisch feurige Jungs werden intellektuellen deutschen Sabbeltaschen gegenübergestellt. Auch hier arbeitet das Scherzniveau beider Bücher eng zusammen. Heißen die steifleinenen Deutschen in Akyüns Familie Hans und Helga, so kennt man sie bei den Sevindims als Kartoffeln, Inbegriff der Blässe und Fadheit. Nach Art eines Jungmädchen-Tagebuchs -- ähnlich entzückend ist auch die Aufmachung des Büchleins mit seinen putzigen Karikaturen -- werden wir mit viel lautmalerischem Gequieke in den türkisch-deutschen Alltag eingeführt und schließlich zum Candlelight Döner gebeten. Aber bitte, immer light! Dies alles ist amüsant, allein die oben genannten Gründe könnten schwerer wiegen. --Ravi Unger
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 24 Bewertungen)
Urkomische interkulturelle Familiengeschichte 5 von 5 Punkten Selten habe ich so oft laut gelacht wie bei diesem Buch. Die Familieneigenheiten sind kurweilig und amüsant erzählt, einige der Begebenheiten sind einfach so köstlich! Es ist ein Buch, welches man in einem Rutsch durchliest und einfach genießt, genau das Richtige für den Urlaub. Die Familienmitglieder werden hervorragend dargestellt und wenn auch manches ein wenig übertrieben erscheint, so ist es deshalb nicht weniger komisch. Absolute Empfehlung!
Weitere Lesermeinungen |
Helmut Schmidt: Mensch-Staatsmann-Moralist. Eine politische Biographie Martin Rupps Broschiert, August 2008 Verkaufsrang: 12600 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mit diesem Buch legt Martin Rupps die weithin beachtete Biografie eines der auch heute noch beliebtesten Politiker der deutschen Nachkriegsgeschichte vor.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Helmut Schmidt - Mensch - Staatsmann - Moralist 5 von 5 Punkten Helmut Schmidt ist ohne Zweifel eine Figur der Zeitgeschichte - Bundeskanzler der krisengeschüttelten RAF-Jahre, Krisenmanager während der Schleyer- und Landshutentführung, aber auch der Ölkrise; erster Mann der deutschen Sozialdemokratie von 1974 bis 1982 - also inmitten des Kalten Krieges - und nach Willy Brandt überhaupt erst der zweite SPD-Kanzler.
Darüber hinaus allerdings ist er präsenter denn je - er kommentiert, analysiert und publiziert. Durch trotzige Anachronismen wie dem inflationären und stets auch öffentlich zur Schau gestellten Genuss am Tabakkonsum, durch seine noch immer ungeheuer präzise, pointierte und mitunter gezielt schlagwortartige Rhetorik und die ihn - so wirkt es - ständig umgebende "Aura der Kompetenz" gepaart mit dem Hang zur Arroganz ist er längst nicht "nur" eine Figur der Zeitgeschichte, ein Relikt der 70er-Jahre. Helmut Schmidt ist Kult. Bei diversen Umfragen jedweder Art - vom kompetentesten Politiker bis zum "coolsten Kerl" - landet er an erster, an vorderster Stelle.
Doch wenn man erfahren will, warum dies größtenteils auch berechtigt ist; wenn insbesondere jüngere "Schmidt-Fans" oder Politik- bzw. Geschichtsinteressierte mehr über die Lebensleistung und Entwicklung, über den (politischen) Lebensweg jenes Mannes wissen wollen, dann ist Martin Rupps Biografie uneingeschränkt zu empfehlen. In gut lesbarem Deutsch beleuchtet er den Lebensweg Helmut Schmidt, als Politiker und Staatsmann, als Mensch und Moralist, schließlich als "elder statesmen" und beliebtester Politiker der deutschen Nachkriegsgeschichte. Es sind vor allem kurze Kapitel mit wenigen Seiten, in denen Rupp den Politiker wie den Menschen Helmut Schmidt mit seinen verschiedenen Facetten zu beschreiben versucht.
Wer mehr über Schmidt erfahren will, der kann mit Rupps Biografie eigentlich nichts falsch machen. |
|

|