|
| Ägypten: Mythologie, Esoterik | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Der Ägypten-Code Robert Bauval Gebundene Ausgabe, 28. November 2007 Verkaufsrang: 406260 Robert Bauval gilt als der Begründer der mittlerweile international berühmten Theorie zur Korrelation der ägyptischen Pyramiden von Gizeh mit den Sternen. Er löste damit eine heftige Kontroverse unter den Archäologen aus. In "Der Ägypten-Code" entwickelt Bauval diese Stern-Pyramiden-Korrelation äußerst intelligent weiter. Außerdem enthüllt er einen erstaunlichen "Großen Gesamtplan", in dem die wunderbaren Tempel von Oberägypten eine bedeutende Rolle spielen. Der Ägypten-Code beeindruckt durch seine völlig neuartige Behandlung der alten Zivilisation Ägyptens in ihrer Gesamtheit. Viel ist darüber geschrieben worden, mit welchen Methoden die Ägypter ihre Bauwerke mit solcher Präzision ausrichteten, aber die Frage nach dem "Warum" wurde nie beantwortet.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Toller Buch-Titel und interessante Produktbeschreibung 2 von 5 Punkten Leider macht der Autor aus dem vielversprechenden Titel recht wenig. Das Thema ist bereits über 10 Jahre alt. Zwar wurde das Buch erst Ende 2007 in Deutschland veröffentlicht, dennoch hat der Autor das gesamte Thema bereits im Buch "Der Schlüssel zur Sphinx" ausführlich und deutlich verständlicher beschrieben. Das vorliegenden Buch verwirrt durch das ständige rezitieren von anderen Autoren oder antiken Texten. Es fehlt an einer geraden Linie, die die hervorragende Theorie einfach und verständlich erläutert. So bekommt der Leser nur das Gefühl, diverse Zahlenreihen oder Jahreszyklen werden so angewandt, wie der Autor dies für die Begründung seiner Theorie benötigt. Als Nachschlagewerk oder für sehr wissenschaftlich orientierte Leser ist das Buch durch das hervorragende Quellenverzeichnis nur zu empfehlen. Für Themeneinsteiger und Leser ohne Naturwissenschaftsstudium empfehle ich lieber das bereits oben erwähnte Buch "Der Schlüssel zur Sphinx", welches das selbe Thema durch viele Schaubilder und einfachere Darstellung besser erklärt. |
Mythos, Glaube und Geschichte: Die Bilder des christlichen Credo und ihre Wurzeln im alten Ägypten Manfred Görg Taschenbuch, 1. Januar 2005 Verkaufsrang: 204719 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden 'Ein Abschied vom Mythos kann nicht christliches Programm sein. im Gegenteil, es ist eher ein erweiterter Mythosbegriff gefragt. Darin dürfte die Erinnerung einen Platz haben, die sich am Eindruck von außen, der geschichtlichen Erfahrung in der Begegnung mit Schöpfung und Natur, entzündet. >Mythos< in diesem Sinn wäre eine >Äußerung< hin, eine Art Antwort auf das Leben gibt.'
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Absolut lesenswert 4 von 5 Punkten Der Obelisk auf dem Petersplatz in Rom, das altägyptische Kultsymbol im Zentrum der katholischen Kirche, ist für Manfred Görg Zeichen dafür, daß das christliche Bekenntnis "eingebettet ist in eine Vielzahl existenzieller Lebensäußerungen anderer Religionen". Die Tradition der Kirche gilt neben der Heiligen Schrift als konstitutives Element des Glaubens. "Sollte man da nicht auch den im Vatikan demonstrativ heimisch gewordenen Obelisken als eine Manifestation wirksamer Tradition in der Kirche betrachten dürfen?" fragt der Münchner Professor für Alttestamentliche Theologie.Manfred Görg zeigt in seinem lesenswerten Buch auf, daß das christliche Credo ältere religiöse Erfahrungen der Menschheit einbezieht. Er buchstabiert die einzelnen Sätze des Glaubensbekenntnisses vor dem Hintergrund altägyptischer Texte und Bilder neu durch. Gleichzeitig weist er aber auch - über diese Zusammenhänge hinausgehend - auf den radikal neuen Eingriff des christlichen Gottes in die Geschichte hin: In der Person Jesu komme in nie zuvor dagewesener Weise das unverdiente göttliche Zugehen auf den Menschen zur Geltung. Ohne Vorleistung und über die letzte Ohnmacht des Menschen hinaus verheiße der Gott Christi "Leben in Fülle".Über die Thesen dieses Buches kann und muß diskutiert werden. Gleichgültig wie der eigene Standpunkt letztlich ausfallen mag: Die Auseinandersetzung mit diesem Buch wird in jedem Fall fruchtbar sein für das persönliche Glaubensverständnis. |
Das Buch Exodus - Raus aus Ägypten: Lebensnahe Zugänge zur Bibel mit umfassenden fachlichen und didaktischen Kommentaren Arthur Thömmes Broschiert, November 2008 Verkaufsrang: 321974 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Bibelkunde einmal anders! Schülernahe Zugänge zum Buch Exodus Bibelunterricht zeitgemäß und ansprechend zu gestalten, ist eine herausfordernde Aufgabe! Diese umfangreiche Materialiensammlung ist auf die Fragen und die Lebenswelt der Jugendlichen zugeschnitten und bringt Ihren Schülern die Bibel als ein aktuelles Buch näher. Sie finden in dieser Unterrichtshilfe 9 zentrale Originaltexte aus dem Buch Exodus mit ausführlichen Hintergrundinformationen und Interpretationsansätzen. Detaillierte methodisch-didaktische Hinweise erleichtern Ihnen die Vorbereitung des Unterrichts. Die zahlreichen Kopiervorlagen enthalten umfassende, schülerorientierte Zusatzmaterialien, wie Texte, Spiele und Lieder. So gelingt zeitgemäßer, lebensnaher Bibelunterricht! Dieser Band enthält: - 9 zentrale Bibeltexte aus dem Buch Exodus im Original - Hintergrundinformationen zum jeweiligen Bibeltext - umfangreiche methodisch-didaktische Hinweise - zahlreiche direkt einsetzbare Kopiervorlagen mit Texten, Spielen, Liedern
|
Die Einweihung im alten Ägypten Woldemar von Uxkull Sondereinband, 1996 Verkaufsrang: 401484 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Für ernstgemeinte Tarofans ein Muß! 5 von 5 Punkten Ein popliges Bändchen mit 150 Seiten, einigen, aus heutiger Sicht, eher dürftigen s/w Graphiken, einer antiquierten Sprache und einer dramaturgisch nur wenig spannend inszenierten Einweihnungsgeschichte eines Schülers im alten Ägypten in die Mysterien der 22 großen Bilder des Tarot. Alles auf den ersten Blick nicht wirklich überzeugend. Und dennoch bietet dieses Büchlein viel. Es interpretiert die Bedeutung der einzelnen Karten und ihrer inneren Zusammenhänge in einer altmodischen und doch überraschend neuen Sicht. Vor allem läßt es dem eher meditativ an der Bedeutung der Tarotkarten interessierten Leser viel Spielraum, auf eigene Reisen zu gehen und die beschriebenen Fahrten zu den Bildern neu und für die eigene Person in unserer Zeit zu erleben. Und dies ohne explizite Gebrauchsanweisungen. Einzig störend ist das Nachwort von Dieter Rüggeberg, der glaubt, seiner Meinung nach bestehende inhaltliche Fehler im Lichte der "Erkenntnisse" von Franz Bardon berichtigen und umdeuten zu müssen. Mein Tipp: Nachwort weglassen und den immerhin von 1922 stammenden Text als Ausgangsbasis und Inspiration bei der eigenen, heutigen Erforschung der Tarotbilder nutzen.
"Packende Geschichte aus dem Reich der Pharaonen." 5 von 5 Punkten Das Buch ist in zwei Abschnitte aufgegliedert: Der erste Teil schildert spannend, wie ein Priesteranwärter in der Zeit der alten Pharaonen alleine einen Art Hindernislauf bewältigen muß. Dazu muß er einen Weg in völliger Dunkelheit gehen, dabei trifft er auf unterschiedliche Hindernisse, eine Wassergrube, eine Feuerwand, ein schmaler Balken, usw. Die Prüfungen sind sehr lebendig geschildert und man erkennt auch, dass war wirklich lebensgefährlich und hätte tödlich enden können. Wer sich damals auf den Weg machte starb entweder bei diesen Prüfungen oder zeigte, dass er bereit war wirklich alles zu ertragen und zu wagen. Erst dann wurde er als Priester weiter ausgebildet. Der zweite Teil des Buches erklärt einen Bildzyklus (Taro) der in einem Tempel zu Memphis tatsächlich so dargestellt wurde. Dieser zeigt symbolisch die wesentlichen spirituellen Dinge, die der Priesterschüler lernen muß.
lesenswert 5 von 5 Punkten dieses Buch gibt Einsichten darüber, wie die sichtbare und unsichtbare Welt aufgebaut sein könnte. Im Rahmen einer Geschichte erzählt von Uxhull die Einweihung nach dem Buch Thot im Tempel zu Memphis sehr anschaulich und leicht verständlich. |
Mit Wüstenvätern und Wüstenmüttern im Gespräch: Die Welt des frühen Mönchtums in Ägypten Günther Schulz, Jürgen Ziemer Broschiert, 19. Mai 2010 Verkaufsrang: 178810 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden - Was soll ich mit meiner Seele tun? - fragt ein verzweifelt Suchender in der ägyptischen Wüste. Die Frage passt auch in die Gegenwart des 21. Jh. In einer Welt, die bis in die Lebensbereiche der Einzelnen hinein von technischer Rationalität und ökonomischem Effizienzdenken geprägt ist, wächst die Sehnsucht nach geistiger Vertiefung und spiritueller Orientierung. Unter den geistlichen und mystischen Quellen des Christentums, die bis heute von Bedeutung sind, ragen die "Weisungen der Väter" (Apophthegmata Patrum) aus dem 4./5. Jh. hervor. Sie überliefern Gespräche und Erzählungen, die uns Einblick in die Lebenswelt des Wüstenmönchtums gewähren. Dieses Buch stellt wissenschaftlich fundiert die Kontexte des Wüstenmönchtums dar und bietet Portraits einzelner Gestalten wie Antonios oder Poimen. Besonders wichtig ist den Autoren, die religiösen und ethischen Impulse, die sich aus der Begegnung mit den Texten der Wüste ergeben, für unsere Gegenwart fruchtbar zu machen. Sie stellen Themen wie Freiheit und Selbstwahrnehmung, Zeit und Vergänglichkeit, Bewältigung von Sünde und Schuld, Gebet und Stille, Achtsamkeit für den Nächsten und seelsorgliche Kultur aus dem Zusammenhang der alten Texte dar und erörtern sie zugleich im Kontext heutigen Fragens. Das Buch mündet in praktischen Anregungen für angemessene Formen einer Aneignung und Auseinandersetzung mit diesen spirituellen Texten.
|
Das esoterische Ägypten Erik Hornung Gebundene Ausgabe, 1999 Verkaufsrang: 92911 Das historische Buch Ägypten als Hort esoterischen Wissens Eine Studie von Erik Hornung In das Gästebuch des Hotels Winter Palace in Luxor schrieb Thomas Mann: "In den Märchen gibt es, Sonntagskindern erreichbar, Zauberwiesen auf dem Grunde tiefer Brunnenschächte. Solch ein Brunnenschacht ist die menschliche Vergangenheit, und solch eine Zauberwiese ist dies Land: durch die Jahrtausende tief hinabversetzt, wandelt man hier in anderem Lichte auf dem Grunde des Vergangenen, unter den heiligen Malen menschlich-kulturellen Anbeginns." Ein Ergebnis dieser Morgenlandfahrt wurden dann die vier Bände von "Joseph und seine Brüder" (1933-1942). "Einfach ein Lese- und Geschichtenbuch vom Menschen", spielt der Roman im Ägypten der Amarnazeit, das durch die Entdeckung des Grabs von Tutanchamun in den zwanziger Jahren en vogue war. Aber Manns Held erscheint, bei aller Treue zur biblischen Geschichte, auch als "ein fleischgewordener Hermes, mondhaft ist sein Wirken, auf Ausgleich gerichtet". Mit diesem Urteil vermag ihn der Basler Ägyptologe Erik Hornung in die Kette der grossen von Ägypten inspirierten Figuren der abendländischen Kultur- und Religionsgeschichte aufzunehmen. Ihre Schöpfer - wenngleich keineswegs alle Sonntagskinder wie Mann - waren davon überzeugt, dass man es im Schatten der Pyramiden besser habe. Meistenteils wussten sie diesen Umstand einem Geheimwissen geschuldet, dessen Umrisse Hornung nun nachgezeichnet hat. Damit hat er sich eines Stoffs angenommen, der unter Vertretern seiner Zunft lange Zeit verpönt war: der bisweilen elitären, oft freilich populären Konstruktion einer uralten Weisheit, die in Hieroglyphen gefasst und als Sphinx verkörpert, von Pharaonen und Priestern geschaffen, von Eingeweihten bis auf den heutigen Tag bewahrt und an ihresgleichen weitergegeben, vielleicht der Menschheit insgesamt, jedenfalls aber wenigen Erwählten eine bessere Zukunft ermögliche. Entstanden ist so die zweitausendjährige Geschichte eines imaginären Ägypten und der auf es ausgerichteten Esoterik, die einen Teil des antiken, christlichen, aber auch islamischen "kulturellen Gedächtnisses" darstellt, um einen Ausdruck von Jan Assmann zu gebrauchen. Dessen "Moses der Ägypter" (NZZ vom 10. 3. 99) kann als Stimulans für Hornungs Buch gelten, das Assmann auch gewidmet ist. Am Anfang steht ein Kapitel über altägyptische Wurzeln des "anderen" Ägypten. Denn beim Leser mag sich die Frage erheben, warum gerade am Nil die Wahrheit zu finden sei. Die Antwort gibt die Gestalt des Hermes Trismegistos, des "Dreimalgrössten", in den sich in der Spätzeit (664-332 v. Chr.) der autochthone Gott Thot verwandelt hat. Der Erfinder der Hieroglyphen und Verfasser heiliger Schriften, "Herr der Gottesworte", der als ibisköpfiges Mischwesen dargestellt wird, gilt nach seiner vollendeten Hellenisierung als Stifter der Hermetik. Seit der Zeitenwende als solche nachweisbar, enthält die Hermetik "eine Religion ohne Tempel und Kult", gnostische und alchemistische Vorstellungen. Ihr Credo aus der "Tabula Smaragdina", die man im Grab des Hermes Trismegistos gefunden haben wollte - ein arabischer Gelehrter des 8. oder 9. Jahrhunderts hat sie verfasst -, lautet: "Wahrhaftig, ohne Lügen, sicher und am allerwahrsten: was hier unten ist, ist gleich dem, was droben ist, und was droben ist, gleich dem, was hier unten ist." - Die Entsprechung von Mikrokosmos und Makrokosmos hat, in ihrer magischen "Umsetzung" und der erforderlichen Geheimhaltung, das Abendland fasziniert. Es liess sich darin die Erfüllung seiner Einheitswünsche versprechen. Gerade diese Wünsche musste das Christentum, durch die Betonung des Glaubens und der Orthodoxie immer wieder zu Sezession oder Spaltung gezwungen, unbefriedigt lassen. Das hermetische Ägypten war hingegen zu allen Zeiten à la mode, weil es Toleranz und die Aufhebung der Gegensätze versprach. Den Florentiner Neoplatonikern galt ihr Meister als "Erbe von Hermes Trismegistos, Moses, Orpheus und Pythagoras". Der spätantiken Ausbreitung des Isiskultes in der mediterranen Welt zeigt sich eine Verehrung der Göttin - nun freilich als Göttin der Vernunft -, wie sie in der Französischen Revolution unternommen wurde, als entfernt verwandt. Rudolf Steiner (1861-1925) war von der "Hermesweisheit" zeitlebens ebenso fasziniert, wie dem Begründer des Afrozentrismus, Scheich Anta Diop (1923-1986) aus Senegal, Ägypten als edelster Ausdruck des schwarzen Afrika galt. Der arabische Geograph Ibn Fadlallah al-Umari (gest. 1348) war wohl im Recht, als er schrieb: "Alles fürchtet sich vor der Zeit, die Zeit aber vor den Pyramiden." Martin Treml
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Über Idealismus, Träumerei, Wahnsinn und Wahrheit 4 von 5 Punkten Der Einfluß des "geheimen Wissens" der Ägypter auf das Abendland ist ungeheuer vielschichtig. Das Namensregister des Buches umfasst alleine acht Seiten. Hornung legt ein umfassendes Sachbuch vor, das allerdings aufgrund der Materialfülle manches nur streifen kann, was der Erläuterung bedarf. Der Autor ist nicht unbedingt ein begnadeter Didakt: er setzt en passant beim Leser bereits enzyklopädische Kenntnisse voraus. Vielleicht hätte man mit dem Material auch ein Lexikon des esoterischen Ägypten zusammenstellen können. Über die didaktischen Schwächen hilft aber die Spannung des Themas hinweg. Wir erleben Amun als Vorläufer der hermetischen Formel Hen kai pan ("Eins und Alles"), hören dass Phytagoras womöglich 22 Jahre in Ägypten verbracht hat und begleiten Athanasius Kircher (1602 - 1860) bei seinen Versuchen, die Geheimnisse der Ägypter zu entschlüsseln. Angenehm ist die souveräne und sachliche Art, mit der Hornung sich von allzu abenteuerlichen Spekulationen distanziert. Hornung sieht in Hermes Trismegistos einen Gott des Ausgleichs: Ein Heilmittel gegen jeglichen Fundamentalismus. Vielleicht findet sich - etwa bei den Lehren Echnatons - ja noch ein missing link für unseren etwas an Blutarmut leidenden Humanismus... |
Das Geheimnis der Mysterien: Antike Kulte in Griechenland, Rom und Ägypten Marion Giebel Taschenbuch, 1. Januar 2003 Verkaufsrang: 193990 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Marion Giebel ist klassische Philologin. Sie veröffentlichte Monographien über Augustus, Cicero, Ovid, Sappho, Seneca, Vergil sowie zahlreiche zweisprachige Textausgaben antiker Werke.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Rundherum 4 von 5 Punkten Das Buch beschreibt detailliert die wichtigsten Mysterienkulte, die im alten Rom und seinen Provinzen verbreitet waren. Am Ende wird sowohl auf Gemeinsamkeiten wie auch die Folgen für den christlichen Glauben und die Konflikte damit dargestellt. Um es zu lesen, sollten aber mittlere Kenntnisse über das römische Reich vorhanden sein.
Weitere Lesermeinungen |
Die Bauten der Außerirdischen in Ägypten Hermann Ilg, H. P. Schaffer Taschenbuch, Januar 2005 Verkaufsrang: 508612 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Dieses bekannteste Buch von Hermann Ilg beinhaltet eine Fülle von Beweisen für die Beteiligung einer außerirdischen Menschheit an der Errichtung der großartigsten Bauwerke dieses Planeten. Durch die inspirative Hilfe von Geistwesen gelingt es Hermann Ilg mit brillant einfacher Logik und anhand von Fotografien, uns dieses spannende Thema näher zu bringen. Es wird lebhaft beschrieben, wie es seinerzeit gelingen konnte, innerhalb kürzester Zeit diese gewaltigen Steine in absoluter Perfektion aufeinander zu türmen. In leicht verständlichen Worten wird Sinn und Zweck der Pyramiden und anderer Bauten erklärt. Zusätzlich erhält der Leser Informationen über die Besiedelungsgeschichte der Erde und Erfahrungsberichte von Menschen, die in den Pyramiden waren. Ein Muss für jeden, der Beweise außerirdischen Wirkens in Händen halten möchte.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Eine große Lektion, dieses Buch! 5 von 5 Punkten Es gibt Unmengen von spiritueller Literatur, aber dieses Buch ist eine absolute Ausnahme. Die Lektion, die ich dadurch erhalten habe, ist mit keinem Geld der Welt zu bezahlen. Viel gelernt, mehr kann man von einem Buch nicht erwarten. Viel gelernt aus den Erfahrungen eines Menschen, dessen Erlebnisse ihn fast das Leben gekostet hätten. Ein unfassbares Buch.
Weitere Lesermeinungen |
Die Heiligtümer des alten Ägypten. Reiseführer John Anthony West Taschenbuch Verkaufsrang: 427368 Um die Schätze des Alten Ägypten richtig würdigen zu können, brauchen Reisende einen Führer, der das Wissen der konventionellen Forschung mit den revolutionären Recherchen des Ägyptologen Schwaller de Lubicz vereinigt. John Anthony West, profunder Kenner der altägyptischen Kultur, legt erstmals einen solchen Reiseführer vor. West erklärt in diesem Buch Geschichte und spirituelle Bedeutung der einzigartigen Kultur und Architektur und bezieht dabei wohl erstmals die Ergebnisse der präzisen Messungen mit ein, die Schwaller de Lubicz bei vielen ägyptischen Heiligtümern vorgenommen hat und ihn zu seinen überraschenden Erkenntnissen gebracht haben. West beschreibt ausführlich die berühmten Pyramiden von Gizeh und die Bedeutung und Funktion der einzelnen Bauten. Ein weiterer Schwerpunkt sind Luxor/Theben und das Tal der Könige. West erklärt z.B. die Bedeutung der Gesamtanlage mit Hilfe der berühmten ägyptischen Totenbücher. Ausführlich geht er auch auf die großen Sammlungen des Ägyptischen Museums in Kairo ein. Alles ist so beschrieben, dass Sie dem Buch vor Ort Schritt für Schritt folgen können.
|
Die Flucht nach Ägypten: Königlich böhmischer Teil Otfried Preußler Gebundene Ausgabe, 1. Januar 1991 Verkaufsrang: 403242 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Flucht nach Ägypten über Böhmen Otfried Preußler geht davon aus, der Weg von Bethlehem nach Ägypten müsse "damals, in jenen heiligen Zeiten, durchs Königreich Böhmen geführt haben". Wie sonst hätte die Heilige Familie auf der Flucht nach Ägypten den Weg über Niemes und Münchengrätz nehmen können?"Der Weg von Bethlehem nach Ägypten muss damals, in jenen heiligen Zeiten, durchs Königreich Böhmen geführt haben, quer durch den nördlichen Teil des Landes, bei Schluckenau etwa herein in das böhmische Niederland, dann nicht ganz bis zum Jeschken hinum, dann weiter im Vorland des Iser- und Riesengebirges, durch vorwiegend ärmliche, meist von Glasmachern, Leinewebern und kleinen Häuselleuten bevölkerte Gegenden bis in die Nähe von Trautenau - und zuletzt auf der alten Zollstraße über Schatzlar hinaus ins Schlesische, wo es dann nach Ägypten hinüber nicht allzu weit mehr gewesen ist."Otfried Preußler wurde am 20. Oktober 1923 in Reichenberg/Böhmen geboren. Nach dem Krieg und fünf Jahren hinter sowjetischem Stacheldraht kam er nach Oberbayern. Er lebt mit seiner Familie in der Nähe von Rosenheim, war bis 1970 Volksschullehrer und widmet sich seither ausschließlich seiner literarischen Arbeit. Sich selbst mit Vorliebe als Geschichtenerzähler bezeichnend, gilt er heute als einer der namhaftesten und erfolgreichsten Autoren Deutschlands. Preußlers Kinder- und Jugendbücher haben inzwischen eine Gesamtauflage von über 40 Millionen Exemplaren erreicht und liegen in rund 260 fremdsprachigen Übersetzungen vor, seine Bühnenstücke zählen zu den meistgespielten Werken des zeitgenössischen Kindertheaters.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Nicht nur zur Weihnachtszeit... 5 von 5 Punkten Die Flucht von Jesus, Maria und Josef auf dem Esel nach Ägypten führt in diesem Buch über - BÖHMEN!! Das Ganze geschrieben von dem wunderbaren Otfried Preußler - und fertig ist ein wunderschönes und amüsantes Märchen für Erwachsene... Nicht nur zur Weihnachtszeit...!!! Unbedingt lesen!!
Weitere Lesermeinungen |
Islamische Designs aus Aegypten / Islamic Designs from Egypt + CD Rom Pepin Press Gebundene Ausgabe, 1. Juni 2007 Verkaufsrang: 459927 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Kultur der muslimischen Welt hat eine ganz besondere Art von Ornamentik entwickelt, die auf den religiösen Forderungen des Islam beruht. Diese auch als Arabeske bezeichnete visuelle Sprache des islamischen Designs verwendet eine Vielfalt von geometrischen Mustern, Blumenelementen und kunstvoller Kalligraphie, die allesamt zur Ausschmückung von Möbeln und Gebäuden dienen. Der fließende Aufbau und die mathematische Strenge der Arabeske beschwören ein Gefühl von Ewigkeit und Ordnung herauf, das sich als ästhetisch ansprechend erwiesen hat. Islamische Muster aus Ägypten präsentiert eine Kollektion architektonischer Schmuckdesigns, die aus zwei der bedeutendsten kulturellen Stätten der islamischen Welt, den mittelalterlichen ägyptischen Städten Kairo und Alexandria, stammen. Ursprünglich wurden diese Designs als Kachelung und Basreliefs für Moscheen, Gräber und Privathäuser verwendet und sind Meisterwerke islamischen Schmuckdesigns, das seinen Zauber bis heute nicht verloren hat. In der vorliegenden Ausgabe wurden die Verzierungen, Bordüren und verflochtenen Muster dieses historischen Stils für den zeitgenössischen Gebrauch zugänglich gemacht.
|
Ägypten. Theologie und Frömmigkeit einer frühen Hochkultur Jan Assmann Taschenbuch, 30. Oktober 1991 Verkaufsrang: 481111 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Jan Assmann, geboren 1938, ist seit 1976 Professor für Ägyptologie an der Universität Heidelberg. Er leitet seit 1978 ein Forschungsprojekt in Luxor (Oberägypten) und lehrte als Gastprofessor in Paris, Yale und Jerusalem. 1998 erhielt er den Preis des Historischen Kollegs, der als deutscher Historikerpreis vergeben wird.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Der Mühe wert 5 von 5 Punkten Jan Assmann beschreibt hier in einem Werk von 1984 (also lange vor "Moses, der Ägypter") sehr detailliert das religiöse Selbstverständnis im alten Ägypten. Nach der Erläuterung der klassischen Kulte wird die Entwicklung aufgezeigt vom Götterglauben, in dem alle Naturphänomene durch das Handeln der Götter erklärt werden, hin zum Glauben an den Einen Höchsten Gott, der sich liebevoll demjenigen zuwendet, der "ihn in sein Herz gibt". Dies wird belegt durch zahlreiche Zitate aus originalen Texten und untermauert mit einer ausgiebigen Beschreibung der Entwicklung der ägyptischen Theologie. Klar, Jan Assmann schreibt etwas trocken, man könnte sagen emotionslos, und bedient sich einer Sprache, die mit vielen Fremdwörten und komplizierten Satzkonstruktionen etwas mühevoll zu lesen ist. Auch sollte man gewisse Grundkenntnisse in Ägyptischer Geschichte mitbringen, denn die setzt Assmann fraglos voraus. Aber er belohnt den geduldigen Leser mit einem Bild der Ägyptischen Religion, in dem man auch einen Teil der Wurzeln unserer eigenen Kultur finden kann, wenn man dies will.
theoretisch geprägte Darstellung altägyptischer Religion 3 von 5 Punkten Das vorliegende Buch von Jan Assmann, dem Spezialisten weltweit zum Thema altägyptischer Religion, gibt einen Einblick in das religöse Denken der alten Ägypter. In seiner stark theoretisch geprägten Arbeit beginnt er mit einer allgemeinen Beschreibung religionswissenschaftlicher Begriffe: Religion-Transzendenz und Gottesnähe und überträgt diese auf das altägyptische Denken. Diesen schwierigen Versuch unsere in christlicher Dimension gewachsenen Begriffe auf eine längst vergangene und fremdartige Kultur zu übertragen, halte ich für ausnehmend schwierig und gefährlich, da sie aus unserem Kulturkreis nicht einfach zu transferieren sind. Im ersten Teil wird die implizierte Theologie im altägyptischen Kosmos in sechs Bereichen unterschieden. Dabei geht Assmann genauer auf die in der ägyptischen Religion vorhandenen Strukturen ein: die lokale Dimension (Stadtgötter; Tempel usw.), der Kosmos (Schöpfungsmythen; der Sonnenkult und sein Wandel; der Zeibegriff), spachliche und mythische Dimension (heilige Wörter und heiliges Wissen; Sinn und Zweck der Sprache im Kult),Mythos (Darstellungen einzelner Mythen), Sinn der drei Dimensionen ("implizierte Theologie"; "Dreiheit als Ganzheit"). Dies zum Teil sehr detailierten Ausführungen charakterisieren Bereiche des altägyptischen Denkens, was anhand der Orginaltexte einen besonderen Zugang zu der Religion und die Authenzität der Arbeit Assmanns stark unterstreicht. Schwieriger ist der Umgang mit den Schlussfolgerungen, da ihnen ein Modell zu Grunde liegt, das anhand der Auswahl der Texte und ihrer Deutung vom Autor selbst geprägt wird. Es bleibt unklar,was für Realitäten andere Quellen schaffen würden. Der Umgang mit theologischen Begriffen macht einige Ausführungen ein wenig unklar, da zu befürchten ist, dass Assmann, wie schon viele vor ihm, auf der Suche nach Wurzeln unserer Kultur (Religion) in der altägyptischen Religion ist. Im zweiten Teil sucht Assmann die Entfaltung des theologischen Diskurses in der expliziten Theologie, wobei er besonders auf die Entwicklungen im Mittleren Reich eingeht. Zu dieser Zeit tauchen literarische Werke auf die mit einem theodizee Problem behaftet sind und heute als Weisheitslehren bekannt sind. Dort werden Vorwürfe gegen die Götter erhoben, warum sie es zugelassen haben, dass die Menschen schlecht und böse geworden sind. Diese Entwicklung des kritischen Umgangs führte im Neuen Reich, der nächsten ägyptischen Epoche, zur Herausbildung neuer Götter (z.B. Amun-Re, der die Aspekte verschiedener Götter in sich vereinte). Den Höhepunkt erreichte dieses Phänomen in der "neuen Sonnen-Theologie" der Amarna Periode, der Assmann einen weiteren Abschnitt widmet. In diesen umfassenden Beschreibungen fällt es dem Laien sicherlich schwer, die Grundzüge der altägyptischen Religion zu erfassen, daher eignet sich das Werk besonders für Ägyptologen und "fachnahe" Personen. |
Pyramiden: Wissensträger aus Stein. Das Geheimnis der Pyramiden Ägyptens und Mittelamerikas Axel Klitzke Gebundene Ausgabe, Januar 2006 Verkaufsrang: 135906 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Nach "Die Giza-Mauer" das neue Pyramiden-Buch im Govinda-Verlag: Die Pyramiden-Erbauer hinterließen eine codierte Botschaft für die ferne Zukunft, die erst dann entschlüsselt werden kann, wenn die Zeit reif ist - jetzt ... Steine sind nicht stumm, vor allem jene nicht, die wir auch heute noch in den Pyramiden Ägyptens und Mittelamerikas finden. Ihre Sprache ist die heilige Geometrie, und Axel Klitzke versteht sie auf meisterhafte Weise. Durch seine mathematische Dolmetscherarbeit werden Steine und Zahlen zu sprechenden Zeugen der Vergangenheit, und was sie enthüllen, ist revolutionär: die kosmische Geschichte der Menschheit! Diese Enthüllung wurde möglich dank der bahnbrechenden, erstmaligen (Wieder-)Entdeckung der exakten Maße des Urzolls, der ursprünglichen sakralen Elle, der Königselle und des Hunab. Mit diesen neuen Schlüsseln lassen sich Tore öffnen, die lange verschlossen waren, und es wird erkennbar, wer die Pyramiden gebaut hat -und warum.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Es ist definitiv was dran ... 5 von 5 Punkten ... an dem, was da geschrieben steht. Die Frage ist: Was? Kurze Antwort: Ganz schön viel! Das Buch beinhaltet eine explosive Mischung aus Pyramiden, Mystik und Mathematik. Das ist ein Gemenge, bei dem sofort sämtliche Alarmleuchten auf knallrot springen müssen. Es gibt unzählige Bücher, in denen Ähnliches versucht wurde - und die den Anspruch, den sie vorgeben, nicht erfüllen. "Pyramiden: Wissensträger aus Stein" ist da anders. Das merkt man aber nur, wenn man sich intensiv damit auseinandersetzt. Selbstverständlich kann man das Buch auch bloß lesen, aber das wird der Arbeit, dem Autor und dem Inhalt nicht gerecht - und selbst hat man dann auch nichts davon. Man muss es durchackern! Zeile für Zeile und Seite für Seite durchpflügen. Dann ist es fesselnd und spannend zugleich. Ich selbst beschäftige mich nun auch schon seit Jahren mit sehr ähnlichen Themen, wenn auch aus einem anderen - völlig unmystischen -Blickwinkel. Vielleicht steigert das ja die Sensibilität? Auf jeden Fall sind Mystik, Symbolistik und Freimaurerei ganz sicher nicht mein Ding. Die tiefen philosophischen Aussagen und Weisheiten, die gelegentlich durch die mystischen Nebel hindurchblitzen, gefallen mir bei Axel Klitzke allerdings sehr. Erheblich besser kann ich mich jedoch für die mathematischen Feinheiten begeistern: Das ist schon ein Feuerwerk, was er da erstrahlen lässt. Aufgrund der Verpackung (und der bisherigen Erfahrungen damit) habe ich stichprobenartig etliche Stellen nachgerechnet und - so gut es auf die Schnelle ging - überprüft. Das Buch wird mich wohl noch Jahre beschäftigen, es gibt noch viel zu prüfen ... Im Ergebnis meiner Recherchen entstand ein positiv gemischtes Bild => Plus 666 ("minus 0,3937") würde der Autor das wohl nennen: Etliche Punkte würde ich sofort unterschreiben, andere sind zwingend diskussionsbedürftig und -würdig. Ein paar Wenige würde ich ablehnen, was aber nicht heißen soll, dass sie unbedingt falsch sein müssten. Es ist eben nur noch nicht der Weisheit allerletzter Schluss, sondern erst der vorletzte - aber das weiß und schreibt der Autor ja auch selbst. All das dürfte bei einer derart hochkomplexen Arbeit völlig normal sein. Man kann nur staunen, Gehirnwindungsverdrehungen akzeptieren und Stielaugen kriegen! Ebenso dürfte es völlig normal sein, dass ich auch ein paar Fehler(chen) gefunden habe, die sich bisher allerdings allesamt ausschließlich als Schreib- oder Satzfehler (?) entpuppten - und nicht als Denk- oder Prinzipfehler(chen). Weniger normal dürfte es dagegen sein, dass die Arbeit Axel Klitzkes zu einer Reihe von eindeutigen Parallelen mit meiner eigenen Arbeit führt. Bislang völlig unabhängig voneinander. Das bestätigt die beidseitige Richtigkeit - mindestens teilweise. Insgesamt wirkt das Buch auf mich ausgesprochen inspirierend und führte auch schon zu einer weiterführenden Erkenntnis. Insofern wäre es sehr wünschenswert, wenn sich auch noch andere Pyramideninteressierte intensiv mit dem Werk befassen und gründlichst auseinandersetzen würden, um eine sinnvolle Diskussion zu ermöglichen und mit der Pyramidenforschung endgültig ein Stück weiter zu kommen. Eines steht für mich jedenfalls fest: Wenn die Götter einst einen bioelektronischen Rechner benötigt hätten, sie hätten Axel Klitzke engagiert - Von mir ganz klar 5 Sterne !
Weitere Lesermeinungen |
Inanna - Gilgamesch - Isis - Rhea: Die großen Göttinnenmythen Sumers, Ägyptens und Griechenlands neu erzählt von Heide Göttner-Abendroth Heide Göttner-Abendroth Taschenbuch, 20. Oktober 2004 Verkaufsrang: 312533 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Liebeserklärungen der Frauen untereinander tun jeder Frau gut, - äDa brauste Freude durch die Halle, wie die Schwestern so beieinander standen ..." und alle Frauen, die Göttinnenmythen lieben, werden sowieso begeistert sein.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Rezension in der Zeitschrift SPUREN, 2004 4 von 5 Punkten Wer sie liebt, die alten Geschichten und vor einer neuen, weil feministischen Betrachtungsweise nicht zurückschreckt, kommt mit diesem sorgfältig recherchierten, süffig erzählten und gut verständlich kommentierten Band 1 voll auf seine Rechnung. Die Philosophin Göttner-Abendroth vermittelt uns immer wieder erstaunlich aktuelle Bezüge: ... Eine Gottheit ist im matriarchalen Denken nicht das Unsterbliche, Unantastbare, abstrakt Transzendente, sondern jenes Wesen, das alle Gesetze des Daseins: Liebe, Tod und Wiedergeburt, aus eigenem Erleben kennt.... die Unterweltfahrt Inannas ist eine Initiationsreise in die geheimnisvollsten Bereiche...." Die vier neu erzählten Geschichten eignen sich ausdrücklich auch zum Vorlesen für Kinder, doch insbesondere sind sie uns Erwachsenen eine sehr ergiebige Quelle für fruchtbare Grundsatzdiskussionen und Standortbestimmungen!
Weitere Lesermeinungen |
Sekem. Im Puls der Zukunft: Wie ein Vision Ägypten verändert Daniel Baumgartner Broschiert, 2007 Verkaufsrang: 442252 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden SEKEM, das Entwicklungsmodell einer sozialen Kultur- und Wirtschaftsgemeinschaft in Ägypten, stößt auf wachsendes Interesse. Seit der Verleihung des alternativen Nobelpreises (Right Livelihood Award) im Jahre 2003 an diese Institution richten sich die Blicke von Ökonomen, Ingenieuren, Agronomen, Politikern und Entwicklungsarbeitern immer zahlreicher auf diesen Verbund pädagogischer, medizinischer, landwirtschaftlicher und wissenschaftlicher Einrichtungen, dessen Erfolgsgeschichte erstaunlich ist.
Als Vision ist SEKEM eine Philosophie einer sich permanent entwickelnden Gesellschaft, als Modell ist SEKEM ein aus Farmen, Wirtschaftsbetrieben, Forschungseinrichtungen, Bildungs- und therapeutischen Institutionen bestehendes Netzwerk. Als Initiative ist SEKEM eine fortwährende Anregung, wie Entwicklung auf allen Gebieten des Lebens in Gang gebracht werden kann. Vision, Modell und Initiative: diese Ebenen durchdringen SEKEM, bilden den Organismus dieses einmaligen Weltentwurfes und bieten Hand für Menschen aller Couleur mitzuwirken. Das Buch eröffnet in Text und Bild Einblicke in die zahlreichen Lebens-, Arbeits- und Begegnungsfelder und versucht ein Licht auf die Vision von Ibrahim Abouleish zu werfen, um die Fundamente sichtbar zu machen, die SEKEM gelingen lassen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
der Sekem-Baum 5 von 5 Punkten Dieses Buch wird den Versprechungen, die der Titel macht, nicht ganz gerecht, denn die Veränderungen Ägyptens werden eher am Rande erwähnt. Sein Hauptthema ist es eigentlich, das Phänomen Sekem selbst aus der Idee heraus zu erklären, die es trägt. Und die allein ist schon eine Wucht. Üblich ist doch, dass ein Unternehmen sich aus Notwendigkeiten heraus erklärt und sich mit den Erfolgen profiliert, die beweisen, dass sein Reagieren auf diese Notwendigkeiten richtig war - beziehungsweise effizient. Bei Sekem dagegen geht es um einen Prozess, der sein Bestehen einem schöpferischen Impuls verdankt, und folglich auch in seiner weiteren Entwicklung auf Notwendigkeiten nicht reagieren, sondern ihnen lebendig begegnen und sie schöpferisch beantworten will. Dahinter steht ein religiöses Bild vom gottgeschaffenen Leben, das auf Erden Form und Schicksal findet. Sehr sehr schöne Bilder untermalen die Stimmung, die dieser Gedanke vermittelt, und zeigen Sekem im Grunde als Traum. Schon die Gliederung des Buches bildet metaphorisch pflanzliches Wachstum ab. Zunächst werden die einzelnen Firmen vorgestellt, die mittlerweile zur Sekem-Gruppe gehören und die materielle Grundlage schaffen, die Arbeit der Wurzeln und Blätter sozusagen. Schon hier wird deutlich, dass das Unternehmen nicht einfach der Umgebung Ressourcen entnimmt und seinen Profit maximiert, sondern mit ihr die Zusammenarbeit sucht, die Wechselbeziehung, und sich eng und vielfältig mit ihr vernetzt. Dann wird vorgestellt, was diese Grundlagen finanzieren, nämlich die Schulen, das medizinische Zentrum und die kulturellen Angebote von Sekem, allesamt Einrichtungen nicht nur für die Angehörigen der Firmen, sondern für die Menschen der ganzen Region. D.h. der Erfolg der Gruppe misst sich nicht an der Zunahme ihrer eigenen Masse, sondern an ihrer zunehmenden sozialen und kulturellen Präsenz, also an ihren Früchten, die von ihr so verschieden und so getrennt sind wie die Äpfel vom Baum. Zuletzt werden die Akademie und das Hochschulprojekt vorgestellt, also jene beiden Einrichtungen, mit denen sich Sekem an die Welt und deren Zukunft bindet - oder, um im Gleichnis vom Baum zu bleiben, an den Himmel über ihm und die kosmische Zeit. Hier geht es nicht um Wissensspeicherung und -weitergabe, sondern darum, im Prozess des Denkens am Puls der Zeit zu bleiben, um zu erkennen, was werden will, und ihm zur Gestalt zu verhelfen. Die Vision Sekem selbst wird als die Frucht einer gelungenen Vermählung zwischen orientalischem und okzidentalem Geistesleben vorgestellt. Das ist ein Gedanke, dem ich nicht ganz folgen kann; mir erscheint sie eher wie eine sehr gelungene Assimilierung europäischen in muslimisches Denken, eine Kulturleistung ähnlich der, mit der die frühen Muslime sich die philosophischen Texte der griechischen Klassiker angeeignet und für ihre eigenes Denken fruchtbar gemacht haben. Diese Vision Sekem ist weniger die Vision von einer Firma als die Vision von Wachstum an sich, nur realisiert am Beispiel von Sekem. Wachstum bedeutet hier wie in der Natur ein größer Werden im Zuge einer immer komplexeren Differenzierung. So wird das Leben selbst, das von Allah geschaffene Leben, in seinem Vollzug zum Vorbild menschlichen Handelns - und auch zum Leitbild für nachhaltiges Wirtschaften und sinnvolle Entwicklungshilfe, die mittlerweile das Aufsehen der ganzen Welt erregt und mehrere Preise, zuletzt den alternativen Nobelpreis, erhalten hat.
|
Geheimes Wissen neu entdeckt: Tempel in Ägypten Hadeswintha Schröer Gebundene Ausgabe, 1. Januar 2007 Verkaufsrang: 448354 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
das Beste Buch, was ich über Ägyptische Hochkultur gelesen habe 5 von 5 Punkten Nach meiner Ägyptenreise entdeckte ich "zufällig" dieses Buch. Es unterscheidet sich Gottseidank von vielen anderen, die ich als Ägyptenfan während der letzten 35 Jahre gelesen habe: keine ermüdenden Infos, die per Knopfdruck im Internet nachzulesen sind, sondern persönliche Erfahrungen. Sie decken sich mit meinen eigenen, die ich im Zustand der Meditation in 14 Tagen in verschiedenen Tempeln erfahren habe, deshalb halte ich dieses Buch und die Autorin für absolut authentisch. Mir als Architektin und leidenschaftlicher Sucherin nach Lösungen zum Thema Pyramidenforschung bot das Buch sehr viele Denkanstöße. Was mich begeistert als Vielleserin: unsere "gute, alte Rechtscheibung", keine Reform, bei der mein Gehirn jedesmal einen Spagat machen muß. Frau Schröer liest sich einfach flüssig, locker, witzig, und ihre Bücher sind dabei hochinteressant und erhellend. Liebe Frau Schröer, ich warte sehnsüchtig auf ein drittes Buch von Ihnen, speziell zum Thema Pyramiden!!!
Rezension: Geheimes Wissen neu entdeckt: Tempel in Ägypten 5 von 5 Punkten Die Autorin beschreibt in ihrem Buch Besuche der bedeutenden Ägyptischen Tempel auf verschiedenen Ägypten-Reisen als einen Teil ihres eigenen spirituellen Weges. Tiefe spirituelle Einblicke werden ebenso wie wissenschaftliche Erkenntnisse vermittelt. Frau Schröer schafft es in dem vorliegenden Werk meisterhaft, den Leser dort abzuholen, wo er spirituell steht. Selbst ein Leser, der kein Vorwissen über z.B. Aufgestiegene Meister, Channeln oder Kosmische Energie mitbringt, findet die Möglichkeit, diese Dinge mit der Autorin gemeinsam zu entdecken, sie zu erfahren. Die Autorin hat bei sehr guter Didaktik einen erfrischenden und humorvollen Schreibstil, so dass das inhaltlich interessante und anspruchsvolle Buch leicht verständlich ist. Ein sehr gelungenes Buch, das zu lesen sich unbedingt lohnt!
|
Grab und Totenkult im Alten Ägypten
Gebundene Ausgabe, September 2003 Verkaufsrang: 195423 Diese Buch vermittelt anhand archäologischer Entdeckungen teils überraschende und immer erhellende Einblicke in die fremde Welt der Gräber und Bestattungsrituale von der Frühzeit des Alten Ägypten bis zur Spätantike. Die Autoren ergründen die Ursprünge des altägyptischen Totenkultes und stellen dar, wie die Hinterbliebenen für die aufwendige Sorge um die Gräber in die Pflicht genommen wurden. Sie beschreiben die Bestattungsrituale der unteren Bevölkerungsschichten und die Lebensbedingungen der Arbeiter im Tal der Könige, die symbolische Bedeutung der Grabgestaltung und den Seelenglauben der Ägypter. Der letzte Beitrag geht den Parallelen zwischen den Königsgräbern Alt-Ägyptens und Frankreichs nach und schlägt so die Brücke zu unserer eigenen Kultur.
|
Josef in Ägypten: Bibel und Koran Hartmut Bobzin Broschiert, 15. Februar 2008 Verkaufsrang: 528613 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Geschichte von Josef, der von seinen Brüdern verkauft wird und in Ägypten zu Macht und Einfluß gelangt, gehört zu den farbigsten und tiefgründigsten Erzählungen der Bibel. Wie keine zweite ist sie in unterschiedlichen Kulturen lebendig und wurde - vom Koran bis zu Thomas Manns Josephs-Romanen - vielfach ausgelegt und variiert. Der Band enthält sowohl die biblische als auch die koranische Josefsgeschichte. Karl-Josef Kuschel erklärt in einem Nachwort ihre Bedeutung in Judentum, Christentum und Islam.
|
Ägypten: Eine Sinngeschichte Jan Assmann Taschenbuch, Juli 2005 Verkaufsrang: 49532 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mit Israel und Griechenland ist nicht das ganze Spektrum der das Abendland prägenden kulturellen Erbschaft abgedeckt, denn beide bezogen sich in hervorstechender Weise auf Ägypten. Jan Assmann, Ägyptologe und Kulturwissenschaftler von internationalem Rang, macht in seiner detaillierten Beschreibung der kulturellen Sinnformationen des Alten Ägypten mit jenem dritten Teil der Vergangenheit bekannt, die das Abendland sich selber zurechnet.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Mühe, die sich lohnt 4 von 5 Punkten Das Buch von Jan Assmann ist endlich ein Werk, das einen Einblick hinter die Fassade der altägytischen Geschchte gewährt. So statisch, wie manchmal angenommen war die Welt der alten Ägypter nicht. Alledrdings ist der Schreibstil von Jan Assmann gewöhnugsbedürftig. Wenn man sich aber einmal Begrriffe in ihrer Bedeutung klar gemacht hat (z.B. Chronotop, monumentaler Diskurs, Theologie des Willens, Persönliche Frömmigkeit, Sinngeschichte, Gründungssemantik etc.)wird das Buch sehr lesenswert. Ich musste es zweimal Lesen, um es richtig zu verstehen. Wenn man es aber einmal vestanden hat erschliessen sich neue Zusammenhänge. Das Buch ist in der Tat nicht schnell zu lesen, ja es macht erst einmal sogar Mühe, die sich aber lohnt.
langatmig 2 von 5 Punkten Eins kann man Jan Assmann bestimmt nicht absprechen, seinen unermüdlichen schaffensgeist und präzision. Leider ist er darin so vertieft das er immer wieder eigene Fremdwörter kreiert ohne dem Leser diese weiter eingehend zu erläutern und so wird selbst dem interessiertesten Leser die Lektüre seiner Werke lang und eine kleine Qual. Ohne Zweifel stellt Ägypten eine Sinngeschichte eindrucksvoll wie kein anderes Werk die geistige Welt dieser Hochkultur dar, doch leider schweift der Autor immer wieder ab und versucht ständig dem Leser seine Interpretationen aufzudrängen. Ich würde dieses Buch wirklich keinem Laien empfehlen. |
Verwehte Zeit erwacht, Bd.3, Ägypten, Nemare, Pharaonen, Unbekanntes aus dem Leben des Gottessohnes Jesus, Die Apostel
Gebundene Ausgabe, 1994 Verkaufsrang: 323286 Ägypten; Nemare; Pharaonen; Unbekanntes aus dem Leben Jesu; Die Apostel
|
|







|