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| Ägypten: Mythologie, Esoterik | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
SHAT EN HEKA: Setianische Magick für den dunklen Pfad Frater Eremor Broschiert, Januar 2007 Verkaufsrang: 192152 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Heka, die Magie der Ägypter, war eine Magie des gesprochenen Wortes. Der Zauber, den die Priester auf Papyrusrollen niederschrieben, entfaltete sich durch lautes Vorlesen. Götter wurden ins Dasein gebracht und am Leben erhalten, indem ihr Name ausgesprochen wurde. Doch eines Tages wurden die Götter nicht mehr gerufen, sie versanken in Vergessenheit und fielen in einen tiefen Schlaf. Selbst die Schrift, in der die Schreiber ihre Namen erhalten und weitergeben wollten, wurde verboten und schließlich vergessen. Erst mit der Entzifferung des 'Steins von Rosette' im Jahr 1822 e. v. wurde ein Einblick in die längst entschwundene Hochkultur Ägyptens wieder möglich. Wir, die wir die alten Namen aussprechen, sollten uns bewusst sein, dass wir sie damit ins Dasein bringen, und deshalb vorher eine ungefähre Ahnung besitzen sollten, was wir ins Dasein bringen und welche Verbindung wir schaffen, die nicht mehr zu lösen ist. Wenn die Schwarzen und die Roten, die Blauen und die Goldenen, die Braunen und die Grünen, die Weißen und die Gelben deinem Ruf gefolgt sind, wirst du ganz hinuntergehen müssen in ihre Gewölbe und dort musst du die Luft atmen, die dir aus ihren Lungen entgegenweht. Es gibt keine Abkürzungen, keine Landkarten, zahlreiche Sackgassen erwarten dich, die begangen werden wollen. Die Macht und Magie des Wortes, heka, birgt somit auch immer die Verantwortung für die Macht, für die Magie und für das Wort. Dieses Buch ist im Bewusstsein dieser Verantwortung geschrieben worden. Es liegt nun am geneigten Leser, heka hinüberzuretten in unsere Zeit und die Tore geöffnet zu halten, damit die Schlange unter die Menschen gelange. Shat En Heka ist in elf Hauptkapitel unterteilt. Wir starten mit "Die Herrin des Tempels und die schwarze Schlange des Ostens" bevor wir uns in einzelnen Abschnitten den "Großen Acht" Meshkent, Kadesch, Anat, Shesat, Pakerbeth, Ablanathanalba, Io und Erbeth sowie ihrem Boss Set und der verborgenen Chefin Nephtys zuwenden...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Heka: Ein modernes Zauberbuch 5 von 5 Punkten SHAT EN HEKA ist ein modernes Grimoire. Es finden sich zu allen möglichen (und unmöglichen) Gelegenheiten und Anlässen Rituale und Zeremonien. Als Aufhänger hierfür dient die ägyptische Mythologie; allen voran Set(h), Gott des Chaos und Vorläufer des christlichen Teufels. Gut finde ich an diesem Buch, dass die dunkle Seite der Magie aus der "bösen Schmoll-Ecke" geholt wird. Das Buch birgt interessante Fakten, Anregungen zum eigenen "dunklen Pfad" und ist an manchen Stellen einfach nur schön zu lesen (zum Beispiel im ersten Kapitel, in dem die Göttin spricht, auch wenn ich sie nicht immer verstehe ;-)). Wer Lust auf ein intelligent geschriebenes Buch zur modernen (schwarzen) Magie hat, macht mit diesem Buch nichts falsch.
Das beste Buch zur Set(h)magie!!! 5 von 5 Punkten Da ich sehr wahrscheinlich einer der ERSTEN ;-) bin, der das neue Buch von Frater Eremor in Händen hält, hab ich es als begeisterter Leser seines Erstlingswerkes "Im Kraftstrom des Satan - Set" mit besonderer Aufmerksamkeit und vor allem mit besonderem Genuß verschlungen. War "Im Kraftstrom des Satan-Set" noch ein gelungener Überblick über das Thema Magie im Allgemeinen und Satanismus im Besonderen, sowie Setianismus im ganz Speziellen ;-), so konzentriert sich Frater Eremor beim vorliegenden Werk ausschließlich auf, wie er schreibt, ägyptianisierte Magie. Dies soll verdeutlichen, dass es sich bei den hier vorgestellten Techniken zwar um an die Praxis im alten Ägypten angelehnte Magie handelt, aber sie ist eben nicht explizit ägyptisch, sondern durch und durch modern. Nach einem gelungenen Einstieg ins Buch mit einem mystischen Text der Nephtys, behandelt er nach und nach in einzelnen Kapiteln die Entitäten Io, Erbeth, Pakerbeth, Ablanathanalba, Shesat, Meshkent, Kadesch, Anat, Nephtys und Set selbst. Hier finden sich jeweils nach einer theoretischen Abhandlung Techniken, Rituale und Meditationen zu den Gottheiten/neter/Kräften/Dämonen (je nach Geschmack). Dass Frater Eremor sich auf Meditationen versteht, bewies er nicht zuletzt durch sein Buch Abrasch, dass er unter dem Pseudonym Romero E. Sotes veröffentlichte. Seine Fähigkeit, einen Leser bereits beim Lesen einer Meditationsbeschreibung/Anweisung durch sein sprachliches Können in einen meditativen Zustand zu versetzen, ist faszinierend. Jeder, der sich mit Satanismus und Setianismus ernsthaft befasst, kommt an diesem Werk nicht vorbei; es ist ein Buch, mit dem man viele Jahre arbeiten kann und immer noch neue Aspekte findet. Was einige traditionelle Satanisten abschreckt, mich aber begeistert, ist, dass Frater Eremor an keiner Stelle seines Buches beginnt, zu definieren, wie ein "dunkler Weg" für den Leser auszusehen hat. Freiheit, Entscheidung und Verantwortung sind bei ihm die drei großen Pfeiler des Tempels. Abgerundet wird das Buch durch intelligent geführte Interviews mit dem Autoren, die sich angenehm von dem typischen Boulevard-Journalismus abheben. Hier hat der Leser das Gefühl, das sich Fragende und Gefragter fordern, auch herausfordern, aber immer eine Bereitschaft zum Verständnis des anderen mitbringen. Das ist deshalb gut, weil der Leser so viel über den "dunklen Weg" des Autoren erfährt, was er zuvor aus welchem Grund auch immer nicht in sein Buch geschrieben hat. Fazit: Klasse Buch, gut und verständlich geschrieben, mit einer steten Prise feinsinnigem Humor. Für Magieanfänger aber vor allem auch für Fortgeschrittene ein unbedingtes: KAUFEN! |
Mose und der Pharao Die zehn biblischen Plagen in Ägypten Brigitte Goede Broschiert, August 2007 Verkaufsrang: 59425 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das Arbeitsheft erzählt auf kindgerechte Art und Weise von den großen Plagen in Ägypten. Dabei ist es neben einem spannenden Lesebuch auch ein Bilder-, Bastel- und Malprojekt für das 3.-6. Schuljahr. In den Arbeitsblättern wird rund um die Plagengeschichte der Bibel gearbeitet, und dies auf handlungsorientiertem, kreativen Niveau. Zusätzlich liefern die Arbeitsblätter Tipps zu Liedern und Filmen sowie eine Ideen- und Kreativbörse. Die Autorin Brigitte Goede (Pastorin, Ägyptologin und Grundschullehrerin) hat mit ihren Schülern die Kopiervorlagen zahlreich bebildert und illustriert.
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Ma'at. Gerechtigkeit und Unsterblichkeit im Alten Ägypten Jan Assmann Taschenbuch, November 2006 Verkaufsrang: 112062 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Welche Kultur hat die Menschen im Alten Ägypten geprägt? Welche Werte und welches Menschenbild bestimmten das Zusammenleben? Welche der zentralen Ideen des Alten Ägypten haben nachgewirkt? Diesen Fragen geht Jan Assmann nach am Leitfaden des Begriffes "Ma'at" ("Wahrheit, Gerechtigkeit, Weltordnung"), der den Angelpunkt des altägyptischen Denkens bildete.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Ma'at - Harmonie, Gerechtigkeit, Weltordnung... 3 von 5 Punkten ...eigentlich klare Begriffe, die das Wort "Ma'at" definieren um es wirklich auf den einfachsten Nenner überhaupt zu bringen. Aber das Buch dagegen sehr komplex. Das Buch ist sicherlich wissenschaftlich "korrekt" und von einem Meister auf seinem Gebiet niedergeschrieben. Doch habe ich das Buch ziemlich bald beiseite gelegt; obwohl mich das Thema rund um Ma'at schon interessiert. Da ja unverzichtbarer Bestandteil der altägyptischen Hochkultur. Einige Abschnitte, trotz alledem, kann ich gut bebrauchen... Alles in allem sehr gut erläutert, aber auch unheimlich ausschweifend und abdrifftend. Nicht unbedingt ein Buch für "Schnell-Leser", sondern am besten zu lesen mit gewissen+vielen Hintergrundinformation zum Thema Altägypten aber auch Religion an-sich.
Langeweile pur 3 von 5 Punkten Selbst interessierten Lesern dürfte es schwerfallen, den langatmigen Ausführungen des Autors mit offenen Augen zu folgen. Es hätte ein gelungener Beitrag werden können, wenn er sich auf die Fakten beschränkt hätte. Schade! |
Tempelschlaf - Grundlagen der Trance-Arbeit Gabriele Quinque Gebundene Ausgabe, September 2003 Verkaufsrang: 127327 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das Interesse an Bewusstseinstechnik wächst seit den frühen achtziger Jahren. Heute nun sind wir bei den klassischen Quellen abendländischer Spiritualität wieder angelangt. Der Tempelschlaf gehört dazu. Gabriele Quinque war Pionier in diesem Feld. Sie brachte den tradierten Tempelschlaf in eine zeitgemässe Form, ohne ihm die ehrwürdigen Schleier mystischer Weihen zu nehmen. Sie begann Klienten in den Tempelschlaf zu begleiten und Tempelschlaf-Mystagogen auszubilden. Bereits 1993 schrieb sie die erste Ausgabe dieses Buchs, um die überlieferten Grundlagen der Trance aufzuzeigen und die Trancearbeit damit zu vertiefen. Mit grosser Kenntnis der Einweihungslehren nimmt sie den Leser mit auf eine Reise in die faszinierende Bildwelt der Psyche. Dabei wendet sie Mittel der Trance an und verleiht damit ihrer Erzählweise eine geradezu magische Faszination.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Hinführung an einer sicheren Hand 5 von 5 Punkten Der Tempelschlaf der Gabriele Quinque ist ein Diamant.
Die erfahrene Mystagogin Gabriele Quinque holt den Menschen dort ab,
wo er in seiner Jetzt-Zeit steht und geleitet ihn zu längst verloren
geglaubten Bildern und Inhalten seines Seelengemäldes.
Der Tempelschlaf will uns nicht zu einseitigen Menschen machen, die
in einem Pol der dualen Welt ihr Heilsversprechen sehen.
Vielmehr führt er heraus aus schwarz und weiß.
Zunächst vielleicht in Grauzonen. Aber aus Grau kann Grün werden,
und Violett, wenn wir durch die Lektüre in der stillen Kammer unseres
Herzens bereit sind, aufmerksam und achtsam zu werden und uns dann
innerlich gestärkt wieder unserem Alltag hinwenden.
Der Tempelschlaf entfacht in uns eine immerwährende Flamme für Gott.
Gleichgültig, wie wir Ihn in unserem Kulturkreis nennen mögen.
Möge diese Flamme niemals verlöschen, bis alle Menschen ihre
innere Heimat wiedergefunden haben.
Dieses Buch ist mir ein weiser Ratgeber, ein Gnadengeschenk,
das den Menschen niemals im Stich lassen wird.
Eine echte und authentische Hilfe, heilsam, aber nicht immer einfach.
Sascha Nötzel, Hirschberg bei Heidelberg
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Die Weisheit Ägyptens
Broschiert, 1. Dezember 2007 Verkaufsrang: 189991 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Was lehrten die Weisen Ägyptens über die Liebe, das Leben, den Tod, die Erde und den Himmel? Was lehrten die Weisen Ägyptens über die Liebe, das Leben, den Tod, die Erde und den Himmel? Die Auswahl versammelt anrührende Liebeslieder, Briefe an Verstorbene, astrologische Lehren und den Sonnengesang des Echnaton. Alle Texte wurden für diese Ausgabe neu übersetzt.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
"Trenne dein Herz nicht von deiner Zunge" ( Amenemope, um 1100 v. Chr.) 5 von 5 Punkten " Missachte nicht die kleinen Dinge, damit dir durch sie kein Unheil entstehe......Auch eine kleine Schlange hat Gift.!" ( Lehre des Papyrus Insersinger, um 300 n. Chr.)
Hermann A. Schlögl , Professor em. für Ägyptologie an der Universität Fribourg hat die im Buch vorliegenden Texte ausgewählt und ein Nachwort dazu verfasst, indem er knapp auf das intellektuelle Geschehen im damaligen Ägypten eingeht.
Er lässt die Leser wissen, dass die Ägypter zu den Völkern gehören, welche die gesprochene Sprache am frühesten künstlerisch geformt und schriftlich festgehalten haben.
Auf diese Weise wurde die Basis geschaffen , so Schlögl, auf dem sich Ende des 3. vorchristlichen Jahrtausends große Dichtungen entwickelten, die heute zur Weltliteratur gehören. Weil die Sprache in späterer Zeit unterging, assoziierte man das Alte Ägypten lange nicht mit literarischen Kunstwerken wie Dramen, Märchen, Erzählungen und Lyrik oder religiösen Vorstellungen, Hymnen und Gebeten, sondern stattdessen mit den imposanten Baudenkmälern.
Erst nach der Entzifferung der Hieroglyphen kamen diese Werke wieder ans Tageslicht und rückten durch die Arbeiten von Erik Hornung und Jan Assmann erneut ins Bewusstsein.
Die im Buch enthaltenen Texte befassen sich mit dem Umgang mit Menschen, den Tugenden und Lastern, der Liebe und Leidenschaft, dem Lebensalter und Tod, dem Glanz und Elend der Schöpfung und esoterischen Reflexionen.
Mögen sich zwar die Betrachtungen zu Herrschaftsverhältnissen seit der Neuzeit immens verändert haben und der Mensch des Heute in vieler Hinsicht freier denken und handeln können, muss man doch feststellen, dass er in seinen Leidenschaften, seinen Affekten unverändert geblieben ist.
2280 v. Chr. warnt die Lehre des Kagemni: " Achte darauf , dass du keinen Streit erregst! Man weiß nie, was geschehen wird." Die Lehre des Amenemope, um 1100 v. Chr. greift diesen Gedanken auf: " Verursache keinen Zank mit einem Schandmaul, indem du ihn mit Worten reizt!" Amenemope begründet seine Mahnung nicht, weil alle Welt bis zum heutigen Tag , weiß worauf er hinaus will. Leider hält man sich nicht immer an diese kluge Mahnung.
In der Lehre für König Merikare, die um 2100 v. Chr. verfasst wurde, liest man zum Thema Wahrheit und Gerechtigkeit : " Handle gerecht, solange du auf Erden bist: Beruhige den Weinenden, unterdrücke eine Witwe nicht, und verdränge niemand vom Erbe seines Vaters... Hüte dich davor , ungerecht zu strafen! Töte nicht, denn das ist für dich nicht richtig!" Ob Merikare sich daran wohl gehalten hat?
Ich erlaube mir in der Folge mit noch einigen kleinen Zitaten aufzuwarten, um die Neugierde auf das Büchlein zu mehren:
So liest man in der Lehre des Ptahhotep, um 2350 v. Chr. über den Dummen: " Täglich müsste man ihn tadeln. Er lebt von dem, woran man stirbt, verdrehte Worte sind sein Labsal."
Und in der Lehre des Anch-scheschonqi, um 100 v. Chr.: " Der Freund eines Narren ist ein Narr. Der Freund eines Dummen ist ein Dummer. Der Freund eines Weisen aber ist ein Weiser." " Da ist einer , den das Unheil getroffen hat, denn er ist einem Dummkopf begegnet."
Sehr klug ist auch diese Sentenz zum Thema Habgier desselben Denkers: " Schiele nicht nach dem Besitz eines anderen, damit du zuletzt nicht arm sein wirst."
Dieser amüsante Gedanken Anch-scheschonqis lässt tief blicken : " Heirate keine sauertöpfische Frau! Liebe keine verheirate Frau! Schlafe nicht mit einer verheirateten Frau...( aufgepasst!!!! und jetzt die höchst interessante Begründung!).. Wer mit einer verheirateten Frau im Bett schläft, dessen Frau wird von einem anderen auf dem Erdboden beschlafen." ( Der Satz sagt viel über die männliche Psyche aus, wie ich finde. Ob sich Männer in ihren diesbezüglichen Ängsten seither geändert haben?)
Am meisten bin ich von dem Sonnenhymnus des Echnaton ( 1351-1335) angetan. Dieser führte den ersten Monotheismus der Menschheitsgeschichte in Ägypten ein. Er postulierte für sich und seinen Gott Aton, welcher sich in der Sonne manifestierte, als dessen Sohn und Prophet sich er König sah, die unbedingte Gefolgschaft( vgl. S. 98). Es ist eine wundervolle Ode an die Sonne!
Ich möchte die Rezension mit Worten eines der bedeutendsten Dichter des Alten Ägyptens, der um 1880 v. Chr. lebte, schließen: " Niemand ist frei von Schlechtigkeit, und jedermann handelt schlecht. Die Herzen sind gierig... Der Zustand gestern war genau so wie heute, doch man achtet nicht mehr darauf, denn es ist einfach zu viel. Die Gesichter sind abgestumpft, und keiner ist weise genug, um zu begreifen, keiner wütet genug , es auszusprechen.... Es ist qualvoll , zu schweigen über das, was man hört, und es ist ein Elend einem Unwissenden zu antworten...Einer Meinung entgegenzutreten lässt Feindschaft entstehen, Wahrheit nimmt ein Herz nicht mehr an, Widerspruch wird nicht geduldet. Jedermann hat nur Interesse für seine eigenen Worte. Alle Menschen bauen auf Krummes und die aufrichtige Rede ist abgeschafft..."
So geschrieben 1880 v. Chr! Sie sehen liebe Leser, nichts ändert sich wirklich unter Gottes Sonne!
Empfehlenswert!
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Der Pyramiden Code: Das Rätsel ist gelöst Horst Bergmann, Frank Rothe Gebundene Ausgabe, August 2006 Verkaufsrang: 222514 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Dechiffrierung eines universellen Codes Die Autoren nähern sich dem Rätsel von der mathematischen Seite und kommen zu phänomenalen Erkenntnissen: Die Pyramiden wurden nicht als Gräber größenwahnsinniger Pharaonen errichtet, sondern als steinerne Lehrbücher, in denen eine geheimnisvolle Hochkultur der Menschheit ihr gesamtes Wissen überliefert hat. Zu dieser zwingenden Schlussfolgerung kommen sie anhand der Dechiffrierung eines universellen Codes. Damit gelingt ihnen der sensationelle Nachweis, dass Gizeh und eine Anzahl weiterer Pyramiden im Umkreis des Nils offenbar eine galaktische Sternenkarte abbilden.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
ein Einbruch in die verhärteten Fronten der offiziellen Ägyptologie? 4 von 5 Punkten Die Autoren nähern sich dem Rätsel von der mathematischen Seite und kommen zu angeblich phänomenalen Erkenntnissen: Die Pyramiden wurden nicht als Gräber der Pharaonen errichtet, sondern als steinerne Lehrbücher, in denen eine geheimnisvolle Hochkultur der Menschheit ihr gesamtes Wissen überliefert hat. Zu dieser nicht neuen Schlussfolgerung kommen sie anhand der Dechiffrierung eines universellen Codes.
Der Pyramiden-Code" ist ein Einbruch in die verhärteten Fronten der offiziellen Ägyptologie und ein Buch mit einigen guten Ansätzen, die dazu anregen, dass es bestimmt noch viele weitere Geheimnisse um die Pyramiden gibt, die wir wahrscheinlich nie vollständig lösen können.
Denn eines, was uns die Ägyptologen immer wieder auftischen wollen, haben die Autoren auf jeden Fall schlüssig dargelegt: dass die Pyramiden alles andere waren als Grabmäler. Ob das Rätsel allerdings gelöst ist, wie es im Untertitel des Buches heißt, mag dahingestellt sein. Hier sollte man sich vergleichend die interessanten Arbeiten von Graham Hancock, Stefan Erdmann u.a. hinzuziehen. RR
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Die Weisheit der Pharaonen: Ein spiritueller Reiseführer Diethard Stelzl Taschenbuch, März 2005 Verkaufsrang: 157211 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 6 Tagen. Dieses Buch ist ein absolutes Muss für jeden esoterisch interessierten Ägypten-Reisenden und für jeden Menschen auf seinem individuellen, spirituellen Weg. Detailliert werden die einzelnen Stationen dieser Reise aufgezeigt, die jeweiligen Lernthemen vorgestellt und deren Transformation erklärt. Die dafür vorgesehenen Orte in den heiligen Tempelbezirken werden genau angegeben und beschrieben, sodass der Leser das Buch als spirituellen Reiseführer nutzen kann.
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Der Kopf des Osiris: Machenschaften und Geheimnisse der Ägyptologie G. F. L. Stanglmeier, André Liebe Gebundene Ausgabe, 26. Oktober 2007 Verkaufsrang: 85209 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Es steht in den alten Mythen und Legenden: Der »Kopf des Osiris« ist in der ägyptischen Stadt Abydos zu finden. Doch stimmt das wirklich? Das Autoren-Team G.F.L. Stanglmeier und André Liebe fahndet seit 1999 nach dem geheimnisvollen Totengott. Aber wer war Osiris? Ein König der Frühzeit, ein antiker Götze, einer der mächtigsten Götter aller Zeiten – oder gar ein »Götter- Astronaut«? Welches Geheimnis verbirgt sich hinter dem »Kopf des Osiris«? Dieses Buch ist ein umfassender Report über die Machenschaften und Geheimnisse der Ägyptologie. G.F.L. Stanglmeier unterhält hervorragende Kontakte zu internationalen Top-Insidern: den sechs »schwarzen Schafen der Ägyptologie«. Dabei handelt es sich um sechs hochkarätige Ägyptologen und Archäologen. Sie grollen dem ägyptologischen Establishment und stehen für eine offene und glaubwürdige Archäologie. Durch sie erhalten wir erstmals einen atemberaubenden Blick hinter die Kulissen noch unentdeckter Pharaonengräber, Manipulationen durch Ägyptologen, geheime Messungen und Grabungen: • Warum wurde die Entdeckung des Grabes »KV 63« jahrelang verheimlicht? • Was entdeckte ein Physiker der Cayce Foundation bei Radarmessungen im Tal der Könige? • Ruht Pharao Amenophis I. in einem Felsengrab über dem Tempel der Hatschepsut? • Welches Geheimnis verbirgt sich hinter dem Fluch der Pharaonen wirklich? Und was weiß Zahi Hawass? • Welche Beweise gibt es dafür, daß Ramses II. Amerika besuchte? • Wie gelangte ägyptisches Gold nach Bayern? • Welches Geheimnis verbirgt sich hinter dem STT-Skarabäus?
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Ein Führer zur "kopflosen" Ägyptologie - ein kritischer Blick hinter die Kulissen! 5 von 5 Punkten G. F. L. Stanglmeier hat sich bereits einen gefürchteten Namen als "Entzauberer" irreführender Informationspolitik im Kreise der Ägyptologen gemacht. Nun gelingt es ihm zusammen mit seinem Co-Autor erneut, das von anerkannten Fachleuten verzerrte Bild ägyptischer Geschichte und Ausgrabungen auf die wahren Fakten zu reduzieren. Es fällt schwer zu glauben, dass wir Manipulationen, geheimen Grabungen, verfälschten Informationen, unterschlagenen Artefakten im Alltag angeblich der Wissenschaft dienenden Archäologen begegnen!
Nach der Lektüre dieser spannend und leicht lesbaren Arbeit fällt es uns schwer, die richtigen Worte für diese "Bescherung" zu finden. Kein Wunder, dass die von den Autoren vorgestellten Beispiele weniger das Vertrauen in die Wissenschaft als viel mehr das Misstrauen gegenüber einer der Wissenschaft verschriebenen Zunft stärken.
Diese Arbeit entpuppt sich als brisantes Sachbuch wie als Thriller. Die Autoren laden zu einer nervenaufreibenden Reise quer durch die ägyptische Geschichte und Archäologie ein. Weil die Lektüre mehr Fragen öffnet als sich Antworten einstellen, wartet die Leserschaft sicher ungeduldigt auf den nächsten Titel dieser Autoren, um neuen, dem "Schlamm der Wissenschaft" entrissenen Erkenntnissen zu begegnen.
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Erinnertes Ägypten: Pharaonische Motive in der europäischen Religions- und Geistesgeschichte Jan Assmann Gebundene Ausgabe, 15. März 2007 Verkaufsrang: 74883 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 6 Tagen. Auf Glasfenstern in der Kathedrale von Chartres sind die vier Evangelisten dargestellt, wie sie auf den Schultern alttestamentlicher Propheten stehen: Zwerge auf den Schultern von Riesen. Zwerge, die auf den Schultern von Riesen stehen, blicken weiter als diese: dies Sprichwort ist in den Glasfenstern dargestellt. Nehmen wir dieses Motiv als eine Allegorie des kulturellen Gedächtnisses, vermittels dessen sich jede Gegenwart auf den Sockel einer Vergangenheit stellt und aus dieser Position heraus sich in die Zukunft orientieren kann, und zugleich als ein Leitmotiv für unsere Spurensuche nach altägyptischen Ideen und Motiven in unserer abendländischen Welt! Die Frage lautet dann, ob das Abendland nicht nur auf den Schultern der alttestamentlichen Propheten und der griechischen Philosophen und Dichter, sondern auch, zumindest ein wenig, auf den Schultern der altägyptischen Priester und Gelehrten steht. Ich will diese Frage in den ersten drei der folgenden Kapitel anhand von drei verschiedenen thematischen Komplexen beleuchten, die ich mit den Begriffen Erlösung , Hieroglyphen und Mysterien überschreibe. Die letzten beiden Kapitel ergänzen dieses Bild um die Betrachtung der beiden bekanntesten Ägypten-Opern: Mozarts Zauberflöte und Verdis Aida. Die eine illustriert in paradigmatischer Weise das Thema Mysterien , die andere die historische Wende, nach der Ägypten nicht mehr als Gegenstand der Erinnerung, sondern der wissenschaftlichen Erforschung (und Ausbeutung) im Blick steht. Damit folge ich zugleich einer zeitlichen Linie. Das erste Kapitel hat seinen Schwerpunkt in den formativen Epochen des Christentums zwischen Spätantike und Mittelalter, die zweite den ihren in der Renaissance mit ihrem Interesse für Hieroglyphik, Emblematik und, allgemein gesprochen, eine nicht-aristotelische Semiotik, und die dritte bezieht sich auf das 18. Jahrhundert, das Jahrhundert der Geheimgesellschaften, in das auch, ganz am Ende, die im vierten Kapitel behandelten Werke gehören, Mozarts und Schikaneders Oper Die Zauberflöte (1791) und Schillers Ballade Das verschleierte Bild zu Sais (1795). Das fünfte Kapitel spannt den Bogen mit Verdis Aida (1871) bis ins 19. Jahrhundert, aber damit verlassen wir schon weitgehend den Raum der Erinnerung und gehen vom erinnerten zum erforschten Ägypten über, denn diese Oper ist konzeptionell das Werk eines Ägyptologen.
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Die Schattenkalifin Johanna Awad-Geissler Gebundene Ausgabe, Juni 2007 Verkaufsrang: 228596 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Kairo vor 1000 Jahren: Sitt al-Mulk ist eine starke und selbstbewusste junge Frau. Sie versteht sich auf Diplomatie und auf den Umgang mit Macht. Für ihren Vater steht daher fest: Sie soll ihm auf den Kalifenthron des mächtigen Fatimidenreiches folgen. Doch es gibt Kräfte, die eine Frau als Herrscherin nicht dulden wollen ... Denkt Sitt al-Mulk später an ihren toten Vater, mischt sich Trauer mit Zorn und Enttäuschung. Sein Versprechen, sie zur Kalifin seines mächtigen Reiches zu machen, konnte er nicht halten. Unter dem Einfluss machthungriger Palasthöflinge ernannte er ihren 11-jährigen Bruder Hakim zum Kalifen. Sitt al-Mulk will sich ihrem Schicksal nicht fügen. Zusammen mit ihrem Geliebten Nour flieht sie aus Kairo. Ihre Flucht wird bald entdeckt, und man bringt sie in den Palast zurück und konfrontiert sie mit Nours blutdurchtränktem Hemd. Doch sie ist vom Tod ihres Gefährten nicht zu überzeugen. Sitt al-Mulk glaubt fest daran, den Geliebten bald wiederzusehen und verfolgt unbeirrt das gemeinsame Ziel: die Macht im Fatimidenreich zu erlangen. Johanna Awad-Geissler hat einen ebenso spannenden wie prächtigen Roman über das Leben einer beeindruckenden Frau geschrieben, die tatsächlich gelebt und ein großes arabisches Reich regiert hat.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Historischer Roman von höchster Qualität 5 von 5 Punkten Es ist eines der schönsten Bücher, die ich je gelesen habe. Schon auf den ersten Seiten zog es mich voll und ganz in die Welt des Orients. Ich tauchte ein in den geheimnisvollen Zauber der Pyramiden, Pharaone, Kalifen und Kalifinnen (wie man erfährt), in die Welt der Wüste, die der große Nil jedes Jahr zu neuem Leben erweckt, wo die Menschen die Gesetze der Natur noch kennen und respektieren. Ich tauchte ein in die geheimnisvolle Welt der arabischen Frau, ich fühlte die Honigmilch auf meiner Haut und roch den zarten Duft der Gewürze wie Zimt und Kardamon. Ich entrückte in eine Märchenwelt und lernte dabei minutiös die Geschichte Ägyptens zurzeit des europäischen Mittelalters kennen, doch ohne mich mit trockenen historischen Fakten quälen zu müssen. Geschichtsunterricht, verpackt in eine wunderbare Märchenwelt. Ich würde mir mehr solcher fesselnder historischer Romane in dieser sprachlichen Qualität und mit so exzellent recherchiertem Hintergrund wünschen. Manche Stellen habe ich ganz langsam gelesen um die Worte wie kostbare Süßigkeiten auf meiner Zunge zergehen zu lassen. Es zeigt das Bild einer starken arabischen Frau, die die Fäden eines Riesenreiches immer fester in Händen hält und die von ihrem Vater gelernt hat wie man verschiedene Religionsgruppen in einem Reich vereinen kann. Eine höchst empfehlenswerte Lektüre.
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Das Totenbuch der Ägypter
Taschenbuch, Juli 2004 Verkaufsrang: 227328 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Diese Sammlung führt den Liebhaber des Pharaonenreichs tiefer in die geheimnisvolle Welt des ägyptischen Pantehons hinein. Sie läßt Stimmungen und Einstellungen erkennen, aus denen Hymnen, Gebete und Schilderungen des allmorgendlichen Kults im Tempel, Inschriften und Papyruszeugnisse, Beschlüsse der ägyptischen Priesterschaft, Orakeltexte und die Verehrung von Haustieren oder vom Wild der Wüste lassen die antiken Vorstellungen wieder lebendig werden.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Für jeden der sich intensiver mit dem Alten Ägypten befasst 4 von 5 Punkten Ich konnte es kaum erwarten dieses Buch zu lesen, und meine Vorfreude wurde bestätigt. Für die Ägypter war das Leben eine Vorbereitung auf das Leben im Jenseits und dies kann man in den Texten erkennen. Da es teilweise sehr poetisch ist, wurde es auch in Form eines Gedichtes gedruckt. Dank der Zeichungen div. Reliefe kann sich der Leser genauer vorstellen, was gemeint ist. Dennoch glaube ich, das dieses Buch nicht für einen Laien bestimmt ist. Es kommen sehr viele "Fachwörter" vor, die oft nur jemand kennt der sich länger damit beschäftigt oder der in seinem Bücherregal ein Fachlexikon zu stehen hat. Denn nicht viele wissen welche Beziehung Horus zu Seth hat, oder was es mit dem wieder Zusammensetzen des Osiris durch Isis auf sich hat. Ich für meinen Teil möchte dieses Buch in meiner Sammlung auf keinen Fall missen.
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Sekem. Im Puls der Zukunft: Wie ein Vision Ägypten verändert Daniel Baumgartner Broschiert, Oktober 2007 Verkaufsrang: 222133 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden SEKEM, das Entwicklungsmodell einer sozialen Kultur- und Wirtschaftsgemeinschaft in Ägypten, stößt auf wachsendes Interesse. Seit der Verleihung des alternativen Nobelpreises (Right Livelihood Award) im Jahre 2003 an diese Institution richten sich die Blicke von Ökonomen, Ingenieuren, Agronomen, Politikern und Entwicklungsarbeitern immer zahlreicher auf diesen Verbund pädagogischer, medizinischer, landwirtschaftlicher und wissenschaftlicher Einrichtungen, dessen Erfolgsgeschichte erstaunlich ist. Als Vision ist SEKEM eine Philosophie einer sich permanent entwickelnden Gesellschaft, als Modell ist SEKEM ein aus Farmen, Wirtschaftsbetrieben, Forschungseinrichtungen, Bildungs- und therapeutischen Institutionen bestehendes Netzwerk. Als Initiative ist SEKEM eine fortwährende Anregung, wie Entwicklung auf allen Gebieten des Lebens in Gang gebracht werden kann. Vision, Modell und Initiative: diese Ebenen durchdringen SEKEM, bilden den Organismus dieses einmaligen Weltentwurfes und biet en Hand für Menschen aller Couleur mitzuwirken. Das Buch eröffnet in Text und Bild Einblicke in die zahlreichen Lebens-, Arbeits- und Begegnungsfelder und versucht ein Licht auf die Vision von Ibrahim Abouleish zu werfen, um die Fundamente sichtbar zu machen, die SEKEM gelingen lassen.
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Die Augen der Sphinx: Neue Fragen an das alte Land am Nil Erich von Däniken Taschenbuch, 24. Oktober 2003 Verkaufsrang: 205346
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)
Pseudo-Archäologie 1 von 5 Punkten a) Erich von Dänikens Behauptung und Argumentation hält einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht stand. Sie ist fehlerhaft und belegt seine fundamentale Unkenntnis der ägyptischer Pyramiden, ihrer Erbauung und Funktion als Grabmäler.
b) Däniken gibt die Forschungsergebnisse der Ägyptologie verzerrt wieder. Ausgehend von diesem Zerrbild stellt er Fragen, die weg von den eigentliche Bauherren, hin zu den erwünschten außerirdischen Konstrukteuren führen.
c) Die Pyramide des Cheops wird aus ihrem kulturhistorischen Zusammenhang herausgelöst, wird isoliert betrachtet und dient so als Projektionsfläche pseudoarchäologischer Vorstellungen vom Wirken außerirdischer Planer. Zugleich ignoriert Däniken die bautechnische Kompetenz der alten Ägypter bewusst, ebenso die langjährige Erfahrung, die bereits mit früheren Pyramidenprojekten, insbesondere unter Snofru, gewonnen wurde.
Dänikens Spekulationen schaffen gefährliches Halb- und Falschwissen, das inzwischen auch von Medienvertretern mehr oder weniger kritiklos in der Öffentlichkeit verbreitet wird.
Vor einem solchen Publikum inszeniert er sich selbst als gewissenhaften Wahrheitssucher, geächtet von einer selbstverliebten Wissenschaft, die ihr verkrustetes Weltbild nicht aufgeben will.
In diesem Zusammenhang werfen Verfechter von Dänikens Thesen ihren Kritikern immer wieder Autoritätsgläubigkeit vor. Neuartige Erkenntnisse würden per se verworfen. Dabei sind es gerade Thesen wie Dänikens Verschwörungstheorie, die trotz Widerlegung weiter bestehen.
Ägypten einmal anders beleuchtet 5 von 5 Punkten EvD stöbert in alten Original-Schriften und hebt daraus bemerkenswerte Zitate und eine Füllmenge wirklich kurioser, fantastischer Geschichten zu Tage - zunächst völlig ohne Aussage darüber wie diese zu deuten oder verstehen sein könnten. Er stellt interessante Persönlichkeiten des Alterums vor, verweist auf erstaunliche Ungereimtheiten und geht verschiedenen Fragen nach. Warum waren z.B. alle Pyramiden, die nach der Cheops-Pyramide gebaut wurden kleiner und warum enthielten erst diese verzierte Wände mit Hyroglyphen?
EvD gewährt Einblicke in unzählige widersprüchliche Überlieferungen. Er kritisiert berechtigt die krampfhafte Umklammerung von festgefahrenen Lehrmeinungen und fordert die Fachwelt auf über den Tellerrand zu schauen.
Wenn Informationen über Generationen weitergegeben werden oder Abschriften erfolgen, so finden sich darin erfahrungsgemäß Übertreibungen, Ausschmückungen, Reduzierungen und Verfälschungen. Der Inhalt der alten hier präsentierten Geschichten ist jedoch teilweise derart fantastisch, dass Lügen, Phantasie, Religion und Symbolik als einzige Beweggründe der Urheber (psychologisch betrachtet) höchst unwahrscheinlich werden. Die Welt ist voller Rituale, deren ursprüngliche Bedeutung im Laufe der Zeit verloren gegangen ist. Von der Zivilisation völlig isolierte Indianerstämme und Eingeborene zeigen ein ähnliches Verhalten wie unsere Vorfahren: Sie vergöttern und imitieren ihre Vorbilder aus der Zivilisation.
Vergötterung und Heldengeschichten über Führer sind aber zunächst auch nichts Ungewöhnliches, es sind vielmehr die bizarren Ausschmückungen und Ideen darin, die Zweifel erregen.
Der Inhalt eines Texte erschließt sich leider immer aus der Interpretation insbesondere dann wenn er aus einem anderen Kulturkreis, Zeitalter und Weltbild entstammt. Auffallend ist, dass heutige Historiker nahezu alle Funde des Altertums spirituell, religiös deuten. Wahrscheinlich war das Leben und Denken unserer Vorfahren sehr viel stärker von Religion geprägt als heute, aber ausschließlich ?
Ob man etwas glaubt also als Wissen in sich aufnimmt hängt natürlich auch von den Quellen, den persönlichen Erfahrungen und Einstellung ab.
Recht haben kann weder EvD noch die sog. anerkannten Experten, weil sich mit Statistiken, falschen Fragestellungen und verkehrten Auslegungen prinzipiell alles untermauern lässt.
Erwartungsgemäß konzentriert er sich vor allem auf all jene Beweise und Fakten, die seine Theorien untermauern und seinen Interessen entsprechen. Trotz EvDs vorsichtiger Zurückhaltung bleiben am Ende Suggestivfragen. Viele von EvD Fragen und Interpretationen sind derart außergewöhnlich, dass sie auf Laien eine starke Faszination und Begeisterung ausstrahlen. Ein realitätsnahes Bild erschließt sich meist erst, nachdem ein Thema aus vielen Blickwinkeln betrachtet wurde. Deshalb empfehle ich ergänzend den Vergleich mit Büchern anderer Autoren.
Fazit: Archäologie-Begeisterte finden hier eine bunte Sammlung von Auszügen aus alten Überlieferungen, Legenden und Mythen gespickt mit Däniken Theorien. Aufmerksam, objektiv kritisch, spannend, unterhaltsam geschrieben - kurzum lesenwert. Inhaltlich: 75% Archäologie, 5% Reisebericht, 20% Däniken-Theorien
Ein Muss für jeden ! 5 von 5 Punkten `Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde als sich deine Schulweisheit erträumen mag!' Jeder kennt diesen berühmten Ausspruch und dennoch wird er wohl nur von den Wenigsten für wahr genommen! Angesichts Dänikens Schilderungen scheint dies in besonderem Maße für die Ägyptologen zu gelten, deren mangelnde Unaufgeschlossenheit gegenüber neuen Erkenntnissen - mögen diese auch noch so unbequem sein und nicht ins historische Weltbild passen - zu bemängeln ist. In fesselnder Art und Weise legt Däniken Beweise dar, die jedem seriösen Wissenschaftler zu denken geben müssten. So erstaunt es doch sehr, wenn man liest, dass der einzige Beweis dafür, dass die Cheopspyramide auch von Cheops gebaut wurde, eine stümperhaft gefälschte Inschrift eines verzweifelten Archäologen ist, der diese auch noch falsch an die Wand schmierte, zudem in einer Schrift, die erst viel später entstand. Auch gibt es zu denken, dass sich die gesamte Ägyptologie bezüglich des Baus und Erbauers der Pyramiden auf nur eine einzige historische Quelle bezieht, nämlich die des antiken Geschichtsschreibers Herodot, welcher selbst über 1000 Jahre nach dem Bau der Pyramiden lebte und somit seine Informationen weder aus erster, noch aus hundertster Hand erhalten haben kann. Ansonsten keine Mumien, keine Papyri, die auf einen Erbauer der Pyramiden hindeuten. Statt dessen ungeöffnete Kammern im Innern. Man möge zu Dänikens Deutungen stehen wie man will, aber das Äyptens tatsächliche Geschichte nicht ganz konform mit seiner `Lehrbuch-Geschichte' läuft, lässt sich nach dem Lesen dieses Buch nur schwer leugnen! Aber wie sagte schon Nietzsche: `Große Nachricht brauchen lange, um verstanden zu werden!'
Wieder eine Däniken Buch 2 von 5 Punkten das hauptsächlich unbeweisbare Thesen und Theorien des Herrn Däniken beinhalten. Wie so oft versucht er Phänomäne durch seine Behauptungen und Vermutungen zu Beweisen.Nunja, dass er schreiben kann ist ja bekannt. Nur seine abwerwitzigen Thesen sollte er vielleicht doch mal Realitätsnahe beweisen. Vieleicht auch mal mit fundamenthalen Mitteln. In dem der den Vergleich zieht, dass er nicht ernst genommen wird, wie damals Einstein auch, beweisst für mich noch lange nicht, dass er wirklich ein ernsthafter Wissenschaftler ist. Einsteisn Theorieren waren offen gelegt und konnten von jedem mit 5 Pfennig Verstand überprüft werden. Dessen Genialität wurde noch zu seiner Lebzeit bewesen. Bei Hernn Däniken wartet man wohl noch vergebens darauf. Er ist halt nicht mehr, als eine SF Author. Wobei ich mich immer wieder frage, was raucht der Mann beim Bücher schreiben?
Wieder mal spannende Unterhaltung für Wissensdurstige 5 von 5 Punkten Zu Beginn liest sich dieses Buch vielleicht etwas holprig und langatmig, es handelt dort viel von Tieren, Züchtungsversuchen? der Ausserirdischen (Götter) - je weiter man jedoch vorwärts kommt, desto mehr wird man von der Thematik des Buches gefesselt und es wird immer spannender - besonders für Ägypten-Fans die sich für eine neue Theorie interessieren ein absolutes Muss! Meine Empfehlung: Kauft auch das neue Video/DVD mit dem Vortrag von Herrn Von Däniken, ist sehr interessant und ergänzt die Bücher von ihm. Alles in allem ein toller Schömker
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Velikovsky, Immanuel, Bd.1 : Vom Exodus bis König Echnaton Immanuel Velikovsky Broschiert, 20. März 2008 Verkaufsrang: 161157 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Lassen Sie sich von Immanuel Velikovsky auf einen spannenden Gang durch die Geschichte des Altertums entführen vom Exodus der Israeliten aus Ägypten bis zum Pharao Echnaton - ganz ohne graue Theorie. Dabei begegnen Sie einem ägyptischen Augenzeugen der biblischen Plagen, treffen die geheimnisvolle Königin von Saba und erfahren, wohin ihr legendärer Besuch sie führte, erfahren erstaunliche Einzelheiten über den Tempel Salomos und darüber, wer ihn tatsächlich plünderte.Vor allem aber werden Sie voller Überraschung feststellen, dass in der herkömmlichen Geschichtsschreibung ein Zeitraum von 600 Jahren beschrieben wird, der in Wirklichkeit nie stattgefunden hat. Nach der Lektüre dieses Buches werden Sie keinem Geschichtsbuch mehr einfach Glauben schenken! Die Geschichte war nicht so, wie es uns gesagt wird! Mit äusserster Präzision und der ihm eigenen spannenden Darstellungsweise zeigt Immanuel Velikovsky unzweifelhaft auf, was man nicht für möglich halten sollte, dass nämlich in der üblichen Geschichtsschreibung des Alten Ägypten - und damit zahlreicher anderer benachbarter Völker - ein Zeitraum von 600 Jahren beschrieben wird, der überhaupt nie stattgefunden hat. Velivkosky nimmt uns mit auf einen minutiösen und höchst interessanten Gang durch die - zurechtgerückte - Geschichte und lässt uns auf beeindruckende Weise miterleben, wie viele Fragezeichen verschwinden, Unklarheiten sich auflösen und Übereinstimmungen aus dem gesamten Nahen Osten ein Bild der Übereinstimmung und Korrektheit liefern. Am Ende fragt man sich nicht nur, wie die bisherige Geschichtsschreibung entstehen konnte, sondern warum sie noch immer gelehrt und publiziert wird.So wie Welten im Zusammenstoß Velikovsky zum Vater des Neo-Katastrophismus machte, so wird e
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Im Kraftstrom des Satan-Set: Der Pfad der dunklen Einweihung Frater Eremor Gebundene Ausgabe, Dezember 2008 Verkaufsrang: 246239 Noch nicht erschienen. Ohne die Okkultisten übliche nebulöse Geheimniskrämerei stellt der Autor klare Methoden zur dunklen Einweihung in die uralten Mysterien des Satan-Set vor. In diesem einzigartigen Arbeitsbuch zum magisch-rituellen Gebrauch wird erstmals mit verbreiteten Vorurteilen über schwarze Sexualmagie und Satanismus aufgeräumt. Zahlreiche Rituale öffnen im Zusammenspiel mit einer umfassenden Darstellung satanischer Philosophie und seltenen ägyptischen Quellentexten weit die Pforten der Nacht.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Blütezeit des Setianismus 5 von 5 Punkten Dieses Buch ist ein absolut geniales Arbeitsbuch Schwarzmagischer Theorie und Praxis! Es wird nicht langweilig und bietet viele Ritualvorschläge, ohne endlos zu überfordern! Dies ist wohl die neue Blütezeit des Setianismus, vor allem hier in Deutschland! Es sollte mehr solcher Bücher geben, vor allem in dieser grandiosen Aufmachung!
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Marias kleiner Esel und die Flucht nach Ägypten Gunhild Sehlin Gebundene Ausgabe, Oktober 2008 Verkaufsrang: 211718 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Voller Anhänglichkeit folgt ein störrischer kleiner Esel der Mutter Maria und darf so das Wunder vonBethlehem miterleben und die heilige Familie auf der Flucht nach Ägypten begleiten. Eine wunderschöne Weihnachtsgeschichte, die sich besonders gut zum Vorlesen eignet.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Bestes Buch fuer Weihnachtsstimmung 5 von 5 Punkten Ein unglaublich herzvolles Buch fuer Kinder zum Vorlesen. Um in die Weihnachtsstimmung zu kommen kann es nichts besseres fuer Kinder geben als dem lieben Esel zu folgen. Der ist ein ganz stoerrisches, struppiges Wesen, und sein Besitzer ist froh ihn loszuwerden an Josef und Maria. Der kleine Esel wird von Maria, die immer im anderen das Gute sucht und sieht, anerkannt und lieb gehabt. Er wird richtig froh und tut was immer er kann. Maria und Josef muessen nach Bethlehem ziehen; sie treffen eine Menge Menschen (eine Familie, Raeuber, Hirten) und versprechen wieder zu kommen. Ueber allen Begegnungen liegt ein eigenartiger Zauber, wie es ihn wohl nur in einer wahren Weihnachtsgeschichte gibt. So auch in dem von Mondlicht silbern umglaenzten Stall, in dem das Kind geboren wird, und von den Hirten und den Koenigen besucht wird. Der kleine Esel passt auf das Kind auf. Schliesslich muessen sie alle nach Aegypten fliehen, wo der kleine Junge heranwaechst. Alle Tiere helfen ihn zu verstecken, als die Soldaten des boesen Herodes ihn auch hier suchen. Der kleine Esel hat solch Heimweh, aber sie muessen warten. Doch endlich, endlich koennen sie wieder zurueckziehen mit einer Karawane. Der kleine Junge wird der Gute Hirte sein, das fuehlen auch die wilden Tiere in der Wueste. Endlich koennen sie die Menschen wieder treffen, an die sie so lange gedacht haben, und der kleine, nun alte Esel kann wieder zu Marias und Josefs Haus zurueckkehren.Zum Vorlesen an Abenden in der Adventszeit ein wirklich ideales Buch. Es kann mehrere Jahre wieder und wieder gelesen werden, und kann in Kindern eine grosse Liebe zu der Weihnachtsgeschichte wecken. Spaeter im Leben kann es die Gefuehlsgrundlage fuer ein tieferes Verstehen-suchens dieser Ereignisse sein.
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Mythos, Glaube und Geschichte: Die Bilder des christlichen Credo und ihre Wurzeln im alten Ägypten Manfred Görg Taschenbuch, Juli 2002 Verkaufsrang: 162906 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden 'Ein Abschied vom Mythos kann nicht christliches Programm sein. im Gegenteil, es ist eher ein erweiterter Mythosbegriff gefragt. Darin dürfte die Erinnerung einen Platz haben, die sich am Eindruck von außen, der geschichtlichen Erfahrung in der Begegnung mit Schöpfung und Natur, entzündet. >Mythos< in diesem Sinn wäre eine >Äußerung< hin, eine Art Antwort auf das Leben gibt.'
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Absolut lesenswert 4 von 5 Punkten Der Obelisk auf dem Petersplatz in Rom, das altägyptische Kultsymbol im Zentrum der katholischen Kirche, ist für Manfred Görg Zeichen dafür, daß das christliche Bekenntnis „eingebettet ist in eine Vielzahl existenzieller Lebensäußerungen anderer Religionen". Die Tradition der Kirche gilt neben der Heiligen Schrift als konstitutives Element des Glaubens. „Sollte man da nicht auch den im Vatikan demonstrativ heimisch gewordenen Obelisken als eine Manifestation wirksamer Tradition in der Kirche betrachten dürfen?" fragt der Münchner Professor für Alttestamentliche Theologie.Manfred Görg zeigt in seinem lesenswerten Buch auf, daß das christliche Credo ältere religiöse Erfahrungen der Menschheit einbezieht. Er buchstabiert die einzelnen Sätze des Glaubensbekenntnisses vor dem Hintergrund altägyptischer Texte und Bilder neu durch. Gleichzeitig weist er aber auch - über diese Zusammenhänge hinausgehend - auf den radikal neuen Eingriff des christlichen Gottes in die Geschichte hin: In der Person Jesu komme in nie zuvor dagewesener Weise das unverdiente göttliche Zugehen auf den Menschen zur Geltung. Ohne Vorleistung und über die letzte Ohnmacht des Menschen hinaus verheiße der Gott Christi „Leben in Fülle".Über die Thesen dieses Buches kann und muß diskutiert werden. Gleichgültig wie der eigene Standpunkt letztlich ausfallen mag: Die Auseinandersetzung mit diesem Buch wird in jedem Fall fruchtbar sein für das persönliche Glaubensverständnis. |
Der Mensch und sein Tempel: Ägypten Frank Teichmann Gebundene Ausgabe, November 2003 Verkaufsrang: 203306 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Zeugen ägyptischen Mysterienwissens 5 von 5 Punkten Wer Zugang zu dem mehr inneren Leben vergangener Kulturen sucht, wie es einem aus spirituellen Traditionen heraus entgegenleuchten kann, der mag schon so manche herbe Erfahrung gemacht haben, wenn er gängige kulturgeschichtliche Werke – etwa über die ägyptische Hochkultur – zur Hand nahm. Denn wie oft musste er feststellen, dass sich die rein äußerlichen Beschreibungen des Vorgefundenen und vielleicht einige krause Hypothesenbildungen hier und eine spirituelle Sichtweise da, wie man sie beispielsweise im Werk Rudolf Steiners finden kann, wie unvermittelt gegenüber standen? Der Ägyptologe und Archäologe Frank Teichmann (geb. 1937) ist um eine fruchtbare Synthese der verschiedenen Ansätze, des wissenschaftlichen und des spirituellen, bemüht. Der anthroposophisch orientierte Autor brachte den hier zu besprechenden Erstling aus seiner Reihe „Der Mensch und sein Tempel“, den vorliegenden Band „Ägypten“, bereits 1978 heraus. Es folgten die Bände „Griechenland“, „Megalithkultur“ und „Chartres“. Die Fortschritte, die in seiner Disziplin in den vergangenen 25 Jahren gemacht wurden, ermutigten Teichmann nunmehr, eine völlige Neubearbeitung seines damals schon viel beachteten Ägypten-Werkes zu unternehmen. Die auf den ersten Blick vielleicht verwirrend anmutende Vielfalt der Zeugnisse alter ägyptischer Architektur, Skulptur, Relief- und Freskenkunst, der Schriftfunde in Hieroglyphen und hieratischer Schrift – einen geschichtlichen Bogen von nahezu zwei Jahrtausenden überspannend – kann sich dem Leser unter der fachkundigen Anleitung des Autors mühelos und gleichsam „natürlich“ auf eine faszinierende Art entschlüsseln. Selbstverständlich nehmen die gewaltigsten und im Letzten immer noch unverstandenen Baudenkmäler dieser alten Hochkultur, die für Ägypten archetypischen Pyramiden, einen breiten Raum in Teichmanns Darstellung ein. Über sie und ihre massive Oberfläche gelingt Teichmann der Einstieg auch in die geheimen Innenräume dieser Kultur. Dabei kommt es ihm zugute, dass er über sein phänomenologisches Herangehen an die Jahrtausende alten Artefakte hinaus in behutsamer und zugleich treffsicherer Art mit den Gesichtspunkten einer menschheitlichen Bewusstseinsevolution umgeht, wie sie sich aus der anthroposophischen Geisteswissenschaft Rudolf Steiners ergeben. Denn in diesem Blickwinkel ist das allgemeine Entwicklungsgesetz, wie es für die Welt des Organischen in seiner Gültigkeit längst anerkannt ist, auch auf den Bereich des Bewusstseins anzuwenden – auf das des einzelnen wie auch auf die prägenden Bewusstseinsformen ganzer Kulturen und geschichtlicher Epochen. Vor allem ist es für jeden, der längst vergangene Stadien der Menschheitsentwicklung in der Tiefe verstehen will, wichtig sich klarzumachen, dass es kaum angemessen ist, heutige Bewusstseinsmodi in die Vergangenheit zurückzuprojizieren, und dass es vielmehr einzusehen gilt, inwiefern z. B. die alten Ägypter seelisch-geistige Qualitäten auszuarbeiten hatten, die heute zu den erworbenen Grundlagen weiterführender Entfaltung von Erkenntnis und zivilisatorischen Fähigkeiten zu rechnen sind. Teichmann weiß, indem er die Sprache der alten Bauten und Bildnisse klug in Begriffe gegenwärtigen Verstehens übersetzt, plausibel nachzuzeichnen, warum und wozu deren Erschaffer sie so bildeten, wie sie bis heute vor uns stehen, und welche Art des Weltbegreifens sich in ihnen ausspricht. Architektur und Bildwerke werden so zum Spiegel dessen, wie die Menschheit damals dachte und fühlte. Außerdem können sie auch als Ausdruck davon gesehen werden, wie die Alten sich in ihrer physischen Leiblichkeit erlebt haben mögen. Menschenkunde und Altertumswissenschaft durchdringen sich so in einer erstaunlichen Weise. Für die alten Ägypter, so der Autor, war ihre Verbindung zu der Welt der Götter und der Verstorbenen von ganz erstrangiger Bedeutung. Pyramiden und Nekropolen zeugen davon. Das Alte Reich (2700-2200 v. Chr.) ging geradezu daran zugrunde, dass gegen die Endzeit so gut wie alles gesellschaftliche Potenzial in die Bewerkstelligung der Totenkulte gelenkt wurde. Ein anderer Aspekt jener Verbindung zwischen Menschen und Göttern kulminierte in dem Land am Nil jedoch in der Gestalt des Pharao. Er war verlässlicher und wirkmächtiger Vermittler zwischen Erden- und Götterwelt. Es geht Teichmann in seiner Arbeit um den Nachweis, dass ohne die Stellung des Pharao zu durchschauen das Verständnis des alten Ägypten immer bruchstückhaft bleiben muss. Denn der Pharao – König der beiden Ägypten, des Oberen und des Unteren – war zugleich Souverän in der Erdenwelt wie auch in der der Götter. Der Gottkönig, als den man ihn ansehen muss, gewährleistete in seiner Person, dass die Verbindung zwischen beiden Reichen, der Tages- und der Nachtwelt aufrecht erhalten blieb, für welche die Bezeichnungen „Oberes“ und „Unteres Ägypten“ symbolisch stehen. Mit der Hilfe der Geisteswissenschaft Rudolf Steiners kann Teichmann eine große Zahl von Indizien, die sich aus den archäologischen Befunden ergeben, in glaubhafter Form als Hinweise auf eine lebendige Mysterienkultur im alten Ägypten deuten. Sie hatte die Einweihung des Pharaos zu ihrem zentralen Inhalt, der durch dieselbe wahrhaft zum Bürger und Souverän beider Welten wurde. Seine dadurch erworbenen neuen Fähigkeiten umfassten nicht nur die Schau und die Erkenntnis des Oberen, sondern – zumindest ebenso wichtig – das Vermögen, die hiesige Welt des Tages den Gesetzen der Nacht entsprechend einzurichten und zu ordnen. D. h. in die Erdenwelt, in das Irdische wirklich tief eindringen zu können. Allerdings waren die Zeiten des Alten, des Mittleren und des Neuen Reiches, wie Teichmann es ausführt, gekennzeichnet von einem voranschreitenden Verfall. Teichmann: „Wie gefährdet in Ägypten die Praxis der Einweihung war und wie schwer sie wirklich kontinuierlich durchgehalten werden konnte, zeigt sich deutlich an den mehrmaligen Zusammenbrüchen der ägyptischen Kulturentwicklung. Am Ende des Alten und am Ende des Mittleren Reiches zeigen sich solche Einschnitte. Im Neuen Reich wird der Zusammenbruch nur dadurch verdeckt, dass es danach scheinbar weitergeht wie bisher, ohne große Veränderung. Aber jedes Mal wird es auch offensichtlicher, dass die ursprüngliche Geistessicherheit nicht mehr so leicht wiederhergestellt werden kann, sondern immer mehr verloren geht.“ (152) In ihrer Gänze ist Teichmanns Darstellung allerdings nicht melancholisch gehalten, sondern sie speist sich in ihrer Frische aus der Überzeugung, dass ein tieferes Verstehen gerade der Kultur des alten Ägypten, die den Weg aufzeigte, stärker – und zwar auch geistig – in das Irdische einzudringen, für denjenigen eine besonders große Bedeutung hat, der heute mithelfen will, unsere gegenwärtige Zivilisation aus dem all zu festen Griff nach allem Irdischen nach und nach wieder herauszulösen. Das Buch von Frank Teichmann gewährt dem Leser, unterstützt durch eine beträchtliche Fülle großartiger neuer Farbaufnahmen, die auf Reisen in jüngerer Zeit entstanden sind, tiefe und lebendige Einblicke in eine vergangene Welt, die doch bis in die heutige Zeit herein weiter wirkt und deren Erkenntnis auch zur Selbsterkenntnis gereichen kann.Klaus J. Bracker NOVALIS 2004 |
Die sieben Skorpione der Isis Livia A. Colonna Gebundene Ausgabe, 2002 Verkaufsrang: 144038 Begleitet von den Hohen Priestern der Isis - den so genannten sieben Skorpionen - durchwandert die Autorin Gärten, besichtigt Tempel und Pyramiden, besucht Laboratorien und Grabkammern. Die Oberpriester von Astronomie, Architektur, Mumifizierung, Physik, Theologie, Chirurgie und Ingenieurwesen führen sie in ihre jeweiligen Wissensgebiete ein und vermitteln ihr die spirituell-wissenschaftlichen Kenntnisse der ägyptischen Priesterkaste. Ihr erschliesst sich eine Welt der Wunder. In Gesprächen am Wasser und unter kühlenden Bäumen lüften die Priester das grosse Geheimnis der Isis, auf dem all ihr religiöser Glaube und ihre Wissenschaft beruhen. Sie erläutern die Trinität von Isis, Osiris und Horus und offenbaren die vitale Bedeutung der Pyramiden für das sagenumwobene Ägypten.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Überweltigendes Büch 5 von 5 Punkten Künstelerische und intelektuelle Kreativität schaffen in diesem Buch die transformation der Zeit - und raumgebundenen Realitität in kosmische Ganzheitlichkeit. Mehr als ein Buch.
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Ich steige hinab in die Barke der Sonne: Alt-Ägyptische Meditationen zu Tod und Auferstehung in bezug auf Joh. 20/21 Eugen Drewermann Gebundene Ausgabe, März 1989 Verkaufsrang: 252595 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 6 Tagen. Meditationen rund um der Menschen Hoffnung auf ein ewiges Leben und ihre Sinnsuche angesichts der Allmacht des Todes, die sich quer durch die abendländische Literatur-, Kultur- und Religionsgeschichte zieht. Zentrale These: die Ausprägung altägyptischer Mythen im christlichen Glauben von Tod und Auferstehung.
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