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Die MacKades 4. Hochzeit im Herbst Nora Roberts, Emma Luxx Broschiert, November 2006 Verkaufsrang: 22183 Um Shane MacKade ist es geschehen: Hals über Kopf verliebt er sich - ausgerechnet in eine Frau, die seine Gefühle anscheinend nicht ernst nimmt ... Grandioses Finale von Nora Roberts' romantischer Erfolgsserie um die Männer des MacKade-Clans! Drei Traummänner aus dem MacKade-Clan haben bereits die Liebe gefunden! Nur der attraktive Shane MacKade, jüngster der vier Brüder, hält beharrlich an seinem Single-Leben fest. Die Frauen machen es ihm leicht - wozu also heiraten? Bis die junge Wissenschaftlerin Rebecca Knight in sein Leben tritt. Mit ihr wird jeder Tag zu einer neuen Herausforderung. Denn Shane findet sie ausgesprochen reizvoll, aber wenn er ihr das zu verstehen gibt oder sogar mit ihr flirten will, nimmt sie ihn nicht ernst. Stattdessen sagt Rebecca ihm auf den Kopf zu, dass sie nicht die Absicht hat, eine seiner vielen Exfreundinnen zu werden. Selbst ein erster leidenschaftlicher Kuss kann sie nicht umstimmen ...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Absolut großartig! 5 von 5 Punkten Dies ist der letzte Band der vier MacKade-Bücher und er ist genauso spitze wie alle anderen. Ich kann sie nur absolut weiter empfehlen. Alle vier Brüder sind ein bisschen machohaft, was ihrem sympathischen Eindruck auf den Leser aber keinen Abbruch tut. Sie sind durch große Loyalität mit ihren Brüdern verbunden, stehen einander immer hilfsbereit zur Seite und obwohl sie es nicht darauf anlegen sind sie einfach total liebenswert.
P.S.: Wem die Mackade-Bände gefallen dem kann ich nur größtens die "Quinns" ans Herz legen, die genauso großartig sind!
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Chronik der Vampire: Die Königin der Verdammten.: Bd 3 Anne Rice Taschenbuch, Juni 1993 Verkaufsrang: 14677 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 41 Bewertungen)
Viel Füllstoff 3 von 5 Punkten Nach "Fürst der Finsternis", in meinen Augen ein wahrer Geniestreich, habe ich dem Fortsetzungsband mit Spannung entgegengefiebert. Leider konnte die Königin der Verdammten meine sehr hohen Erwartungen nicht erfüllen.
"Ich bin der Vampir Lestat. Erinnern Sie sich?", werden wir gleich zu Anfang des Buches gefragt. Eine rhetorische Frage, die sich der fiktive Autobiograf bzw. Anne Rice wohl mit einem klaren "Nein" beantwortete. Denn die nächsten 100 Seiten wird dem Leser nochmals im Detail geschildert, was wohl den "Fürst der Finsternis" zu sehr überladen hätte. Aus verschiedenen Sichten werden die Tage vor dem großen Event, dem Konzert des Vampirs Lestat, dem man global entgegenfiebert, breitgetreten wie Kaugummi. Unsinnige Charaktere werden in die Geschichte eingeführt und verschwinden noch im selben Kapitel, ohne einen Einfluss auf die Handlung zu nehmen: Baby Jenks, eine "Vampirbraut" in der "Fangzahnbande", die mit ihrem grässlichen Slang ihre Geschichte vollständig entzaubert.
Hundertmal bekommt man zu hören, wie unverfroren dieser Vampir Lestat doch ist, wobei man die sich ewig wiederholende Phrase "Der Vampir Lestat" irgendwann nur noch mit einem innerlichen Augenverdrehen aufnehmen kann. Reicht doch, den Blutsauger beim Namen zu nennen, dass er ein Vampir ist, wissen wir mittlerweile alle.
Was ich der Wiederholung des "Fürsten" zugute halten kann, ist: man kann "Die Königin der Verdammten" ohne Bedenken lesen, ohne einen der früheren Bände zu kennen. Für alle Neueinsteiger eine gute Nachricht: Sogar "Gespräch mit dem Vampir" wird wieder neu aufgerollt.
Nachdem die Konzertetappe endlich überwunden ist und man sich wieder auf selber Ebene mit dem Vorgänger der Reihe befindet, scheint es endlich interessant zu werden. Die Legende der Zwillinge tritt auf - Blutsauger in aller Welt sowie feinfühlige Sterbliche teilen seit Tagen denselben Traum, der wirklich zu faszinieren weiß - nach den ersten drei oder vier Malen. Auch hier wieder meine Kritik: zu viele Charaktere, die sich dieselben Gedanken machen und alles von vorne abspulen. Man kommt sich als Leser ein wenig veralbert vor - wie in einer Endlosschleife.
Die Verbindung zu den Hexen wird geknüpft (soweit ich weiß, gibt es eine seperate Reihe, die sich mit ihnen beschäftigt), und die Legende über die Entstehung der Vampire und, vor allem, Der Mutter (Akascha, die Mutter aller Vampire) wird genauer erläutert. Von Geistern und Dämonen ist die Rede, zu einer Zeit, als Ägypten noch Kermet hieß und Völker fern der großen Städte die toten Körper ihrer Familienangehörigen verzehrten, um ihnen die letzte Ehre zu erweisen. In dieser Welt tauchen also nun die beiden Zwillinge Maharet und Mekare auf, die in Zeiten der Not mit einem Geist in Verbindung treten, den sie besser nicht angerufen hätten ...
Großartiger Part eines ansonsten eher verunglückten Romans! Ich bin kein großer Fan von Hexen, doch in diesem Falle fand ich ihren Auftritt durchaus passend - wenn man sich den Charakter Jesse, eine Nachfahrin Mekares, auch hätte sparen können, der ein wenig wirkt, als wäre er einem Schauerroman für Jugendliche entsprungen.
Was den Hauptstrang der Geschichte betrifft - Lestats Strang - so fand ich ihn von Idee und Umsetzung überaus gelungen. "Die Königin der Verdammten" ist etwas blutiger als ihre Vorgänger und präsentiert sich von einer sehr aktuell philosophischen Seite. In ihrem Jahrhunderte andauernden Schlaf ist Akascha, die Königen der Vampire, zu dem Entschluss gekommen, man müsste die Männer dieser Welt vernichten, um Gewalt und Krieg auszumerzen. Sie erwacht aus ihrer Starre, lässt sich zur Göttin ausrufen und erwählt Lestat als ihren Engel, ihren "Prinzen".
Schade, dass die Schilderung ebendieses Partes viel zu kurz kam - wohl das einzige in diesem Buch, das ich als "kurz" bezeichnen möchte. Das Ende empfand ich als vollständig misslungen. Endlose, längst bekannte Gespräche, unnötige Floskeln und dann der große Knall, der kaum jemanden wirklich erschüttern wird. Danach noch 30 Seiten Fingerübungen Lestats.
Fazit: ein Buch, bei dem jede Menge Potential sinnlos verschenkt wurde.
Das bisher beste Buch der Chronik 5 von 5 Punkten Wow - arg viel anderes kann man zu diesem Werk nicht sagen. Spannend von der ersten bis zur letzten Zeile. Man muss dazu sagen das dieser Band auch der "blutigste" von allen ist. Trotzdem - wenn man Lestat bisher nur gemocht hatte wird man diesen Vampir allerspätestens ab hier lieben !!!
einer der besten werke rices 5 von 5 Punkten königin der verdammten ist einer meiner lieblinge von rice, die geschichte der zwillinge ist sooo packend, einfach klasse...
das einzige was mich anfangs ein bisschen genervt hat war dass lestat nicht die ganze zeit über in der ich-form schreibt
Übrigens Levent Karahasan, der film IST scheiße
die vampire ziehen einen weiterhin in den bann 5 von 5 Punkten Dieses ist also die Fortsetzung des Fürsten, und im Gegensatz zu der völlig misslungenen Verfilmung ist dieses Buch mitreißend, genial und einfach fesselnd geschrieben. Auch hier hat man anfangs Schwierigkeiten, sich in den Plot einzufinden (die rothaarigen Zwillinge, die Vampirgang etc), aber das löst sich bald alles und wie es Anne Rice dieses Mal schafft, den Leser bei Laune zu halten ist schlichtweg atemberaubend. Sie erschafft eine völlig neue Vampirlegende, in deren Mittelpunkt die Entstehung dieser Rasse beschrieben wird und mit Akascha und dem Geist Amel seinen Anfang nimmt. Es ist etwas völlig anderes als die bis dato bekannten Mythen a la Dracula und so weiter. Der dreiste und mit allen Wassern gewaschene Vampir Lestat wird zum Liebhaber der Königin der Verdammten und bekommt endlich einmal auch seine Grenzen gezeigt. Dieses Buch strotzt vor Metaphern und Bildern über die Zeit im Allgemeinen und gibt viel preis über die Ansichten der Autorin. Ich habe mich oft gefragt, wie es Rice gelungen ist, solche Einfälle wie aus dem Nichts zu zaubern. Aber die Stadt New Orleans besitzt schon ein besonderes Flair, aber das alleine kann es auch nicht sein. Sie verlangt in diesem Buch ihrem Leser schon eine Menge an Konzentrationsvermögen ab, damit man mithält mit all den Namen und den damit verbundenen Ereignissen, aber dieses treibt sie Jahre später mit Hexenstunden auf die totale Spitze. Doch zurück zu den Vampiren und den Geschehnissen, die verbunden sind mit dem Rockkonzert von Lestats Band. Und das löst eine Reihe von Geschehnissen aus, die an Spannung jedem Thriller gerecht werden. Am Ende geschehen schon denkwürdige Ereignisse und die anfangs noch verworren scheinenden Geschichten verweben sich ineinander und alles findet so nach und nach seine Erklärung. Doch vorher darf man noch ein bisschen mit Lestat leiden und kann sich einer Menge doch weltbewegender Fragen stellen. Was tröstlich ist an dem Ende des Buches ist die Tatsache, dass es trotz allem weitergeht. Und wie, es das tut. Unbedingt auch den nächsten Band der Chronik besorgen und lesen.
es geht weiter!!! 5 von 5 Punkten Nach "Gespräch mit einem Vampir" und "Der Fürst der Finsternis" konnte es eigentlich keine Steigerung mehr geben. Nun, die gab es vielleicht auch nicht, aber trotzdem lieferte uns Anne Rice eine perfekte Vampir-Geschichte ab! Hier erfahren wir alles über die Ursprünge von LESTAT, MARIUS, ARMAND, LOUIS und eben aller Vampire. Die Geschichter JENER, DIE BEWAHRT WERDEN MÜSSEN. Und die Geschichte der ZWILLINGE. Das Ägypten aus der alten Zeit der Pharaonen bringt uns Anne Rice zum Greifen nahe. Man merkt, dass sie sich mit der Geschichte auseinandergesetzt hat, Einzelheiten werden wundervoll beschrieben. Teilweise meint man, dass man bei den diversen Erzählsträngen den Überblick verliert, aber spätestens in der Mitte des Buches fügt sich alles zusammen. LESTAT führt, in inzwischen gewohnter und arroganter Art, durch einen Grossteil des Romans. Der Rest wird in subjektiver Schreibweise erzählt: Die Geschichte der Zwillinge. Hier läuft Anne Rice zu ihrer Höchstform auf. Man verschlingt jede Seite. Der gleichnamige Film konnte nicht ansatzweise das Niveau dieses Buches erreichen. Ich gebe diesem Roman 5 Sterne, da ich den beiden Vorgängern mindestens 6 Sterne gegeben hätte:-) Die Chronik wird fortgesetzt und man darf noch einiges an Überraschungen erwarten!
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Eine Frage der Liebe Nora Roberts Broschiert, 1. Oktober 2007 Verkaufsrang: 30490 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Jessica führt einen kleinen Antiquitätenladen im Herzen Neuenglands, der ohne ihr Wissen einer internationalen Schmugglerbande als Umschlagplatz für Diamanten dient. Zu ihrem Schutz reist der New Yorker Cop und Hobbyschriftsteller James Sladerman nach Connecticut, muss aber sehr schnell erkennen, dass ihm Jessica nicht nur die Ermittlungen aus der Hand nimmt, sondern auch ganz gehörig die Sinne verwirrt.
»Eine äußerst gelungene Mischung aus Spannung und Romantik.« USA Today »Nora Roberts erfüllt die geheimsten Wünsche ihrer Leserinnen.« The New York Times »Aufregend, romantisch, große Unterhaltung.« Cosmopolitan
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Kurzweile - typisch Nora Roberts, nur leider nicht neu ... 4 von 5 Punkten Das FBI vermutet in Jessicas Antiquitätenladen einen Umschlagplatz für einen international agierenden Schmugglerring. Um dieser Vermutung auf den Grund zu gehen, wird der Polizist James (genannt Slade) bei ihr eingeschleust. Zunächst ist auch Jessica verdächtig, aber Slade findet sehr schnell heraus, dass sie mit der Sache nichts zu tun hat und bald müssen beide erkennen, dass sie mehr verbindet als nur das gemeinsame Ziel den Schmugglern das Handwerk zu legen.
Sehr kurzweilig, wie fast immer bei Nora Roberts. Die Story ist ganz typisch gestrickt; bis hin zum Happy End. Faierer Weise muss ich jedoch eingestehen, dass es sich nicht unbedingt um einen der besten Romane von Nora Roberts handelt. Er ist trotzdem lesenswert, wenn man etwas sucht, dass einem kühle Winterabende oder laue Sommernächte versüßt.
lahme Story 2 von 5 Punkten Dieses Buch von Nora Roberts hat mich wahnsinnig enttäuscht! Die Story ist lahm und die Charaktere sind absolut nicht interessant. Alles ist vorhersehbar und die vielen Liebesszenen sind auf Dauer anstrengend. |
Lockruf der Vergangenheit Barbara Wood Taschenbuch, August 1990 Verkaufsrang: 7774 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Leyla findet nach dem Tod ihrer Mutter eine Einladung ihrer Familie vor, nach Pemberton Hurst zu kommen. Voller Zweifel und Beklommenheit reist sie; nicht ohne Grund. Denn sie weiß nur, daß dieser Landsitz der Ort ihrer Kindheit ist, aber an die Menschen dort, an ihre Familie kann sie sich nicht erinnern. Überrascht wird sie von ihrer Familie begrüßt und beobachtet, aber willkommen geheißen wird sie nicht. Als Leyla beginnt, nach ihrer Vergangenheit zu suchen, begegnet man ihr mit unverhohlenem Mißtrauen und hartnäckigem Schweigen. Gegen den Widerstand ihrer Familie versucht sie allein, die Wahrheit herauszufinden und den vielen Fragen auf den Grund zu gehen. Lastet auf der Familie wirklich ein Fluch, wie viele Leute behaupten? Warum waren ihre Vettern nicht verheiratet? Muß sie wirklich einem Leben ohne einen liebenden Mann und Kinder entgegensehen? Mutig kämpft Leyla Pemberton um ihre Erinnerungen und stößt dabei auf ein schreckliches Geheimnis ...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 23 Bewertungen)
Klasse Buch 5 von 5 Punkten Das ist wirklich das beste Buch das ich je von Barbara Wood gelesen habe, und ich habe so einige...
sehr schön und spannend
hab es sogar schon 2x gelesen
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Das Echo der Schuld Charlotte Link Gebundene Ausgabe, September 2006 Verkaufsrang: 8427 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Als Virginia Quentin im Radio von dem Schiffsunglück vor der Hebrideninsel Skye hört, ahnt sie gleich, dass sie die Schiffbrüchigen kennt. Es handelt sich nämlich um ein deutsches Ehepaar, und Virginias deutsche Haushaltshilfe Livia war genau an diesem Tag mit ihrem Mann Nathan in See gestochen. Aus Mitgefühl für das nun gänzlich mittellose Paar bietet sie ihnen Unterkunft in ihrem Ferienhaus an. Doch Virginias Mann Frederic ist ganz und gar nicht erfreut über die Anwesenheit der Fremden. Seine instinktive Abneigung gegen Nathan, den attraktiven Mann Livias, lässt sich kaum übersehen. Ganz anders als Virginia, die sich vom ersten Augenblick an zu dem intellektuellen Abenteurer hingezogen fühlt. Da die Familie Quentin am nächsten Tag auf ihr Anwesen bei London heimkehrt, scheint das Ganze ein ärgerliches Intermezzo zu bleiben. Doch schon kurze Zeit später steht Nathan auch dort vor der Tür. Inzwischen treibt ein pädophiler Serienmörder sein Unwesen in der Gegend. Nachdem bereits zwei kleine Mädchen ermordet aufgefunden wurden, bangen viele Eltern um ihre Kinder, so auch Virginia und Frederic, deren Tochter Kim gerade sieben Jahre alt geworden ist. Als Kim eines Tages nach der Schule tatsächlich verschwindet, beginnt ein nervenaufreibender Wettlauf mit der Zeit. Ein schrecklicher Verdacht keimt in Virginia auf, schließlich versucht sie, auf eigene Faust zu recherchieren. Charlotte Link ist als Autorin hochspannender Bestseller in englischem Ambiente bekannt, und wird diesem Ruf auch mit ihrem neuen Roman auf schönste Weise gerecht. Sie verbindet eine ungewöhnliche Liebesgeschichte mit schockierenden menschlichen Abgründen zu einem raffiniert konstruierten Krimi. Der Leser begleitet dabei die Protagonistin auf einem steinigen Pfad zu sich selbst. So geht es hier letztlich um das Aufdecken und Bewältigen verborgener Traumata, und die Suche nach dem eigenen Weg -- ganz wie im richtigen Leben. --Ulrike Künnecke, Literaturtest
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 59 Bewertungen)
Schuld wird man nie los... 4 von 5 Punkten Viel gibt es über das Buch eigentlich nicht zu erzählen. Wie immer ist es flüssig und gut geschrieben, man kann es an einem Rutsch durchlesen; aber Charlotte Link hat auch schon besseres geschrieben. Ein bißchen hat mir gefehlt, mich voll und ganz in die Protagonisten rein zu versetzen, wie es zum Beispiel bei "Sturmzeit" der Fall ist; mit zu fühlen und mit zu leiden. Die Geschichte der verschwundenen und dann tod aufgefundenen kleinen Mädchen wird mehr am Rande behandelt. Im Vordergrund steht Virginia und ihr betrübtes Leben und die damit verbundene Geschichte, aus dem sie Dank des zwielichtigen Nathan, der mit seiner Frau ein Schiffsunglück überlebt hat, heraus an die Wasseroberfläche schwimmen kann. Diese Geschichte ist- typisch Charlotte Link- wunderbar verschachtelt beschrieben. Angenehm ist auch, dass man den Täter der Kinder in meinen Augen überhaupt nicht erraten konnte und dies somit zu einem "Hä?Was ist denn jetzt los?"- Erlebnis führt. Was will man da mehr? Genau so soll es ja sein. Spannung fehlt in diesem Buch allerdings sonst fast völlig. Das ist ein bißchen schade. Trotzdem kann ich das Buch empfehlen- für Charlotte Link- Fans ist es sowieso ein Muss!
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Mein erfundenes Land Isabel Allende Broschiert, Februar 2008 Verkaufsrang: 4957 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Zwei Ereignisse waren es, welche die große Erzählerin Isabel Allende dazu brachten, ihr Erinnerungsbuch Mein erfundenes Land über Chile zu schreiben. Zum einen war da die Bemerkung ihres Enkels Alejandro, der angesichts seiner ihr Spiegelbild betrachtenden Oma beruhigend versicherte: Keine Angst, altes Haus, drei Jahre lebst du mindestens noch. Die ihr so geschenkte Lebenszeit wollte Allende nutzen. Zum anderen gab es die Frage eines Unbekannten nach einer Lesung, welche Rolle eigentlich Heimweh in ihren Romanen spiele. Die Frage nahm Allende die Luft. Bis dahin war mir nicht klar gewesen, dass mein Schreiben eine beständige Übung der Sehnsucht ist, heißt es in Mein erfundenes Land. Dass diese Sehnsucht sich auf Südamerika bezieht, auf Chile, dass sie durch den Militärputsch 1973 gegen ihren Verwandten Salvador Allende verlor und gegen das Exil eintauschen musste, wird auf jeder Seite deutlich. Eine der ersten Erinnerungen Allendes an Chile sind die an ein Haus, das sie nie gesehen hat, und das dank ihrer Phantasie trotzdem längst Teil der Weltliteratur geworden ist. Es ist das Geburtshaus ihrer Mutter, der Schauplatz von Allendes großartiger Familiensaga Das Geisterhaus. Wie viel wahre Geschichte sich hier im Roman verbirgt, begreift man erst, wenn man Mein erfundenes Land gelesen hat. Man kann das Buch also als Ergänzung zu Allendes Romanen lesen. Man kann es aber auch lesen als spannendes Bekenntnis einer Frau, die sich seit ihrer Kindheit immer fremd gefühlt hat in dem, was man Heimat nennt -- und als faszinierende Beschreibung eines faszinierenden Landes am Rande der Welt. Das Heimweh ist mein Laster, schreibt Allende in ihrem bewegenden Buch. Es ist ein schwermütiges Gefühl und auch ein wenig kitschig, wie die Rührung. Fast scheint es aussichtslos, das Thema ohne Sentimentalitäten in Angriff zu nehmen, aber ich will es versuchen. Falls ich ausrutsche und in Kitsch verfalle, seien Sie gewiss, dass ich mich einige Zeilen später wieder aufrappeln werde. Genau dieses Berappeln ist Allende in Mein erfundenes Land auf grandiose Weise gelungen. In manchen ihrer Romane nach dem Geisterhaus gibt es mehr Kitsch als hier. Endlich wieder einmal ein Buch der Autorin, das man von der ersten bis zur letzten Seite ohne faden Beigeschmack verschlingen kann. --Stefan Kellerer
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
chile mon amour 5 von 5 Punkten In ihrem Buch "Mein erfundenes Land" reist Isabel Allende zurück zu den Wurzeln ihrer Kindheit, und schöpft aus dem reichen Schatz der Erinnerungen, um zu ergründen, was Heimat heute für sie bedeutet.
Als Isabel 9 Jahre alt ist, muss ihr Stiefvater berufsbedingt Chile verlassen. Ihre Mutter und Isabel begleiten ihn. Während dieses 6 Jahre währenden Auslandsaufenthaltes spürt Isabel, wie sie ihre Wurzeln verliert, und erhält sich ihre Wirklichkeit durch emsiges Tagebuchschreiben. Mit diesem ersten Abschied von der Heimat, so die Autorin, begann ihr Leben als Vagabund, und sie sieht es als ihr Schicksal an, sich immer wieder an neue Erde gewöhnen zu müssen. Aber Isabel Allende kann dieses Reisen von einem Ort zum anderen immer wieder meistern, weil "dicke Krumen von daheim an meinen Wurzeln hängen, die ich überallhin mitnehme".
Diese "dicken Krumen" füllt Allende mit Leben, und erinnert sich an schrullige Verwandte, an eine Großmutter mit übersinnlichen Fähigkeiten, an den lesefreudigen Onkel oder den strengen Großvater. Aber nicht nur Charaktereigenschaften und Verhaltensweisen verschiedenster Mitglieder der riesigen Sippe werden unter die Lupe genommen. Auch die Tugenden und Untugenden, Stärken und Schwächen und kleinen Schrullen des Chilenen im allgemeinen breitet die Autorin, liebevoll und mit einem Augenzwinkern, in einem bunten Mix aus Geschichten und Anekdötchen, vor dem staunenden Leser aus.
Die Machtergreifung der Militärs 1973 veranlasst Isabel Allende, mit Mann und Kind ins Exil auszuwandern. Wieder muss die Autorin ihre Heimat verlassen. Sie lebt heute mit ihrem zweiten Mann in Kalifornien. Dort ist fürs erste ihr Zuhause. Chile aber bleibt in ihrem Herzen das Land ihrer Sehnsucht -gebaut aus Erinnerungen, Erlebnissen, Legenden und Phantasie: ein erfundenes Land.
Äußerst unterhaltsam,und gespickt mit autobiografischen Details,lässt Isabel Allende den Leser hinter die Kulissen dieses wunderbaren Landes am Ende der Welt blicken. Dass vielleicht die eine oder andere Geschichte nicht real, im Laufe der Zeit so mache Erinnerung verblasst ist - was macht das schon. "Einzig die Landschaft bleibt wahr und unverrückbar". Dieses Buch ist die ideale Reiselektüre zur Einstimmung auf den nächsten Chile-Urlaub, voller Einfallsreichtum und Phantasie, aber keinesfalls anspruchslos geschrieben. Schade, dass ich das Buch erst jetzt in die Hände bekam. Ich wäre während meines letzten Chile-Urlaubs im letzten Herbst mit anderen Augen durch das Land gereist. Die ideale Ergänzung dazu ist der Roman "Ines meines Herzens" über die Eroberung Chiles von der gleichen Autorin.
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Späte Familie Zeruya Shalev Broschiert, Juni 2007 Verkaufsrang: 9210 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der Zerfall einer Ehe, eine Lebenskrise, ein hoffnungsvoller Neuanfang Eine Frau beschließt von einem Tag auf den anderen, ihre kriselnde Ehe zu beenden, sich von ihrem Mann zu trennen. Obwohl sie eine selbstständige, selbstbewusste Frau ist, sieht sie sich in der von ihr herbeigesehnten Freiheit zunächst mit einer lähmenden Angst vor der Einsamkeit konfrontiert. Sie leidet unter Depressionen und dem furchtbaren Schuldgefühl ihrem Kind gegenüber, dem sie den Vater, die Sicherheit der Familie genommen hat. Dann kommt eine neue Liebe. Eine neue Familie mit Kindern aus einer ebenfalls geschiedenen Ehe entsteht, ein hoffnungsvoller Neuanfang, der Behutsamkeit, Mut und Geduld von allen Beteiligten erfordert.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)
Weltliteratur! 5 von 5 Punkten Das ist Literatur! Shalevs Erzählstil ist nicht nachzuahmen, atemlos, und sie schafft es gleichzeitig in ihrer Protagonistin zu versinken, aus ihr heraus zu schreiben und einen feinen Hauch von verzweifelt-witziger Ironie aufrecht zu erhalten, der alle Charaktere, so sehr sie seelisch verkrüppelt sein mögen, unwiderstehlich macht. Die indirekte Rede verschmilzt auf perfekte Weise mit der Erzählung und schafft einen nicht aufzuhaltenden Gedankensog, der nie trivial erscheint. Die Erzählung begeistert mich umso mehr, als es der Übersetzerin offensichtlich gelungen ist, diesen grossartigen Text so erfahrbar zu machen, als sei er so geschrieben worden, wie wir in vorfinden. Ein Meisterwerk der Gegenwartsliteratur! Sechs Sterne.
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Ein gefährliches Geschenk Nora Roberts Broschiert, Februar 2008 Verkaufsrang: 8888 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ein Porzellanhund und eine mysteriöse Botschaft heben das Leben der jungen Antiquitätenhändlerin Laine Tavish völlig aus den Angeln. Ihr Vater ist in einen spektakulären Diamantenraub verwickelt und hat sich mit Ganoven eingelassen, denen er nicht gewachsen ist. Als Laine von ihnen bedroht wird, kommt ihr der hinreißende Versicherungsdetektiv Max Gannon zu Hilfe ... Selbst fünfzig Jahre später ist dieser Coup nicht vergessen. Nicht nur Max' und Laines Enkelin Samantha Gannon weiß noch davon. Auch ein kaltblütiger Killer vernimmt den Lockruf der Diamanten, und spürt dem Rest der Beute nach. Schon bald kommt es zu zwei schrecklichen Morden, die Lieutenant Eve Dallas vor große Rätsel stellen ... Von Nora Roberts begonnen und ihrem »Alter Ego« J. D. Robb zu Ende gebracht: Ein abenteuerlicher Diamantenraub und zwei große Liebesgeschichten in einem unvergleichlich fesselnden Roman!
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
19. Fall von Eve Dallas ist gut aber nicht der Beste 4 von 5 Punkten Das Buch ein gefährliches Geschenk besteht aus 2 Teilen. Der erste Teil spielt in Jahre 2003 und erzählt von einen großen Diamantenraub und deren teilweisen Klärung so wie einer schönen Liebesgeschichte mit tollen Charakteren, die aber nichts mit Eve Dallas zu tun hat, bis zum zweiten Teil der Geschichte im Jahre 2059 in der Eve Dallas nun den Diamantenraub ganz aufklären muss um einen Mörder zu finden der die Diamanten für sich beansprucht und kaltblütig tötet, wenn jmand zwischen ihn und den Diamanten steht. Das voraussichtliche nächste Opfer ist Sam Gannon, die die Geschichte um den Diamantenraub in den ihr Großvater als Privatdektiv ermittelt hat in ein Buch verfasst hat und veröffendlich hat. Leider kommen diese Charakte Hauptsächlich nur durch die Erzählung in den Buch das Sam Gannon vor, obwohl diese noch leben. Der zweite Teil ist wieder typisch J.D.Robb mit den bekannten Charakteren. Ich persönlich kann jeden nur empfehlen beim ersten Teil anzufangen, da für mich das besondere an den Büchern ist das sich die Charaktere und ihre Beziehungen miteinander weiterentwickeln auch wenn jedes Buch mit einen Fall abschließt.
1. Rendezvous mit einem Mörder
2. tödliche Küsse
3. Eine mörderische Hochzeit
4. Bis in den Tod
5. Der Kuss des Killers
6. mord ist ihre Leidenschaft
7. Liebesnacht mit einem Mörder
8. Der Tod ist mein
9. Ein feuriger Verehrer
10. Spiel mit dem Mörder
11. Sündige Rache
12. Symphonie des Todes
13. Das lächeln des Killers
14. Einladung zum Mord
15. tödliche Unschuld
16. Der Hauch des Bösen
17. Das Herz des Mörders
18. Mörderspiele (drei Kurzgeschichten die zeitlich eigendlich an verschiedenen Stellen gehören Dezember 2058, Frühjahr 2059 und Januar 2060)
19. Ein gefährliches Geschenk
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Ferne Ufer: Band 3 der Highland-Saga Diana Gabaldon Taschenbuch, 10. September 2007 Verkaufsrang: 4191 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Diana Gabaldon, geboren 1952, ist Amerikanerin und lebt im Südwesten der USA. Mit ihrem Outlander-Zyklus hat sie sich eine ähnliche große und begeisterte Angängerschaft erworben, wie beispielsweise Robert Jordan mit seinem Zyklus Das Rad der Zeit. Zu ihren vier Büchern um das schottische Hochland gehören Feuer und Stein, Die geliehene Zeit und Der Ruf der Trommeln. Demnach dürfte Ferne Ufer der 3. Band sein, eine Tatsache, die aber nirgendwo erwähnt wird. Der Outlander-Zyklus ist eine Abenteurgeschichte, die auf einem Zeitrutsch basiert: Die Heldin Claire Randall, eine Krankenschwester, verschlägt es vom Ende des 2. Weltkriegs in das Jahr 1743, ins schottische Hochland - sie geht durch einen magischen Steinkreis hindurch. Dort verliebt sie sich in den schneidigen Clanführer Jamie Fraser. Fraser ist ein Anhänger von Bonnie Prince Charlie und beteiligt sich an der glücklosen Jakobiter-Rebellion, die den schottischen Thron von den Engländern zurückholen will. Im zweiten Band kehrt Claire zu Jamie zurück, der aber, wie sie glaubt, in der verlorenen Schlacht von Culloden 1746 stirbt. Er schickt sie am Vorabend der Schlacht in ihre Zeit zurück. In diesem, dem dritten Band, kehrt Claire in das 20. Jahrhundert, zu ihrem Gatten zurück -- schwanger mit Frasers Kind. Es ist ihr jedoch unmöglich, Jamie zu vergessen. Als die gemeinsame Tochter Brianna 20 Jahre alt und gut versorgt ist, kehrt Claire, nunmehr Ärztin, mit einem winzigen Fünkchen Hoffnung wieder ins Schottland des 18. Jahrhunderts zurück. Und tatsächlich findet sie Jamie - lebend! Nach der Schlacht von Culloden hatte sich Fraser in eine Höhle nahe seinen Ländereien zurückgezogen. Doch nach Jahren des Versteckens und Hungerns (und fast völliger sexueller Enthaltsamkeit!) hatte er sich den Engländern gestellt, die ihn ins Gefängnis steckten, bis er 1766 schließlich ausbrach. Doch die Liebe über Zeit und Raum hinweg bleibt nicht lange ungestört. Denn er hat sein Ziel, die Unabhängigkeit Schottlands wiederzugewinnen, nicht aus den Augen verloren. Er wird wegen Hochverrats gesucht, und so bleibt ihnen nur die Flucht - vor königlichen Henkern, korrupten Richtern und eifersüchtigen Frauen. Schließlich liegt der Aufbruch zu fernen Ufern vor ihnen: in die englischen Kolonien in der Karibik -- Westindien. Das Buch endet mit einem haarsträubenden Schiffbruch vor den amerikanischen Kolonien. Dort spielt der vierte Band, Der Ruf der Trommeln. Der fünfte Band soll Fiery Cross heißen. Fazit:Gabaldon läßt in der Schilderung von Jamie Fraser jedes Frauenherz höher schlagen: Abenteuer, Romantik, Liebe und Erotik winken! Es handelt sich sozusagen um die weibliche Version von Noah Gordons Bestseller Der Medicus, Zeitreise inklusive. Ferne Ufer ist eine mitreißende Mischung aus historischer Romanze, Zeitreiseroman und Dickensianischem Zeitpanorama. Hier wurde sauber und intensiv darüber recherchiert, wie es damals zuging. In der Tat wird der Dickens-Touch so weit getrieben, daß die Hauptfiguren der Vorgängerbände wieder auftauchen und so sämtliche lose Enden zu einem vernünftigen Schluß gebracht werden können. Was aber an Daniel Defoe (Robinson Crusoe) erinnert, sind die in allzu unmotivierter Reihenfolge über das Liebespaar hereinbrechenden Katastrophen: Piraten, Schiffbruch - alles was gut und teuer ist. Hauptsache, es unterhält! Und warum müssen die zwei Helden überhaupt nach Amerika? Es trifft sich gut, daß sie nicht nur vor den britischen Behörden in der Karibik fliehen müssen, sondern daß sich im gelobten Land Amerika auch ein Großteil der Leserschaft der Autorin befindet. Wetten, daß sich Jamie am Unabhängigkeitskrieg beteiligen wird? Ist ja wohl Ehrensache, oder? Gabaldon ist sich als erfolgreiche Autorin durchaus bewußt, was für ein Genre sie schreibt. Deshalb kann sie sich ironisch auch ab und zu selbst auf die Schippe nehmen. Ferne Ufer ist wohl der humorvollste Band des Zyklus bislang. Stören könnte lediglich der Eindruck, daß Claire, die Heldin, sich im Gegensatz zu den Vorgängerbänden so passiv und konventionell verhält - hat da jemand Zensor gespielt? --Michael Matzer
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 99 Bewertungen)
Noch immer gut, aber etwas schleppender als die Vorgänger.. 4 von 5 Punkten Von Teil 1 und 2 war ich dermaßen begeistert, dass es für mich selbstverständlich mir, mir im Anschluss auch sofort den dritten Teil der Geschichte zu besorgen und wie auch bei den Vorgängern gelang es Diana Gabaldon, mich bereits mit den ersten paar gelesenen Seiten vollkommen zu fesseln. Was sehr gut begann, wurde aber mit der Zeit etwas zäh und schleppend; ab und an hat man den Eindruck, die Autorin hätte dringend den Umfang des Buches "füllen" müssen und die Handlung wirkt leider an manchen Stellen etwas gestreckt und langatmig. Nicht 5 Sterne, wie die beiden Vorgänger, aber noch immer absolut empfehlenswert und für Fans der Highland-Saga ohnehin ein Muß.
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Feuer in Eden Sandra Brown Taschenbuch, Dezember 1993 Verkaufsrang: 6386 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Welch einen Grund hat die junge Ärztin Lara Mallory, sich ausgerechnet in Eden Pass, einem verkommenen Nest in der heissesten Hölle von Texas, niederzulassen? Seit Jahrzehnten hat dort der Tackett-Clan vom Öl über die Supermarktkette bis zum Sheriff alles in der Hand. Lara, inzwischen Witwe eines Washingtoner Diplomaten, war die zentrale Figur in einem Sexskandal um einen jungen, hoffnungsvollen Senator, an dessen Sturz und späterem Tod sie angeblich nicht ganz unschuldig war: Clark Tackett. Schon nach kurzer Zeit ist die Stimmung in der Familie, und damit in der ganzen Stadt, hochgradig explosiv. Und ausgerechnet Key Tackett, das schwarze Schaf der Familie, begeht den unverzeihlichen Fehler, sich etwas zu oft in Begleitung der früheren Geliebten seines toten Bruders sehen zu lassen. Lange werden sie ihre leidenschaftlichen Rendezvous nicht geheimhalten können, in Eden Pass haben selbst die Wände Ohren.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
*** Bestes Buch von S.B.!!! *** 5 von 5 Punkten Wie will man dieses Buch beschreiben, ohne zu viel von seinem spannungsgeladenen Inhalt zu verraten? Es birgt eine Menge Zündstoff und schildert die erschreckenden Abgründe der sogenannten moralischen Gesellschaft, die doch so leicht manipulierbar ist.
Lara Porter war mitschuldig am Tod von Senator Clark Tackett, dem eine hoffnungsvolle Karriere bevorstand. Ihr Affäre mit ihm wurde durch die Presse gezogen; daraufhin beging er Selbstmord. Ihr Mann, Randall Porter, ehemals bester Freund von Clark Tackett wird als Botschafter nach Montesangrines, einer Insel in Zentralamerika geschickt. Lara mit Tochter begleiten ihn. Dort herrschen Aufruhr und Revolution und Randall sowie ihre kleine Tochter werden Opfer eines Attentates. Nur Lara kann entkommen und wird in die USA abgeschoben.
Lara versucht lange Zeit als Ärztin wieder Fuß zu fassen. Doch überall wird sie mit ihrer Affäre zu Clark Tackett konfrontiert. So begibt sie sich ausgerechnet in die Höhle des Löwen, nach Eden Pass, das von dem Tackett-Clan beherrscht wird. Clark hat ihr vor seinem Tod aus unerklärlichen Beweggründen eine Arztpraxis gekauft und überschrieben. Doch Lara stößt in Eden Pass nur auf Haß und Ablehnung. Jody, Oberhaupt des Ölkonzerns versucht mit allen Mitteln, Lara zu vertreiben. Fürchtet sie um die Aufdeckung eines Geheimnisses. Lara scheint eine alte Rechnung begleichen zu wollen und scheut keinerlei Konfrontation.
Dann trifft sie auf Key Tackett, den jüngeren Bruder von Clark. Er ist das genaue Gegenteil von Clark, draufgängerisch und unberechenbar. Außerdem ist er Fliegerpilot. Ausgerechnet ihn will Lara für ihre Zwecke einspannen. Doch sie hat nicht mit der ungeheuren Anziehungskraft von Key gerechnet, der im Gegenzug von Lara so fasziniert ist, dass er fast darüber vergisst, was sie seiner Familie angetan hat. Beide werden hin- und hergerissen zwischen ihren Zielen und der zerstörerischen Kraft ihrer Leidenschaft.
Als Lara schon aufgeben und Eden Pass verlassen will, beginnen sich die Ereignisse zu überstürzen. Die Lösungen und Aufklärungen sind genau so unfassbar wie genial und schockierend. Sandra Brown versteht es außerdem um die Hauptakteure ein Gebilde aus Nebendarstellern aufzubauen, die sich in das gesamte Bild hervorragend einfügen. Es geht um Liebe und Haß, Neid und Verlogenheit sowie falsche Prüderie und sexuelle Ausschweifungen. Alle sind in dem verkommenen Nest von Eden Pass irgendwie miteinander verbunden. Alle halten zusammen, sind sich aber auch spinnefeind. Die Situation eskaliert auf unglaubliche Weise.
Jede der 538 Seiten ist ihr Geld wert. Der beste Roman, den ich seit langem gelesen habe.
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Die MacGregors. Bd. 2. Affäre in Washington; Stunde des Schicksals Nora Roberts Taschenbuch, Mai 2004 Verkaufsrang: 4626 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Geschichte geht weiter: Zwei neue Romane aus Nora Roberts faszinierender Familiensaga um die MacGregors. 1. Nora Roberts: Affäre in Washington Es ist Liebe auf den ersten Blick zwischen der Künstlerin Shelby und dem Senator Alan MacGregor. Aber sie hat sich geschworen, niemals einen Politiker zu heiraten ... Shelby Campbell stammt aus einer einflussreichen Familie und ist in Washington auf jeder Party ein gern gesehener Gast. Doch im Grunde geht sie nur selten zu gesellschaftlichen Anlässen. Und sie hat sich geschworen, niemals einen Politiker zu heiraten! Bis sie bei einem Dinner Senator Alan MacGregor, der vor einer viel versprechenden Karriere steht, kennen lernt und sich heftig in ihn verliebt ... ... 2. Nora Roberts: Stunde des Schicksals Wird Daniel MacGregor überleben? Während seine Frau Anna auf eine Nachricht wartet, wandern ihre Gedanken in die Vergangenheit - wie ihre Liebe begann ... Während Anna im Krankenhaus auf Nachricht über den Zustand ihres Mannes wartet, erinnert sie sich daran, wie ihre Liebe mit Daniel MacGregor begann, obwohl ihre Vorstellungen von einem gemeinsamen Leben zunächst so unterschiedlich waren. Kann das Schicksal so grausam sein, ihr den geliebten Mann für immer zu nehmen? ...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Gab auch schon bessere 5 von 5 Punkten Seit ich "Die Tochter des Magiers" gelesen habe bin ich gerade zu süchtig nach den Büchern von Nora Roberts. Leider fand ich "Affäre in Washington" nicht sehr überwältigend. Die Geschichte ist keinesfalls schlecht, aber mir persönlich hat sie nicht besonders gefallen. Doch "Stunde des Schicksals" macht das auf jeden Fall wieder wett. Die Geschichte ist sehr emotional und humorvoll geschrieben, vor allem ist Daniel MacGregor sehr interessant beschrieben, wie ich finde! ;) Fazit: Das Buch ist lesenswert, auch wenn Nora Roberts schon bessere Bücher geschrieben hat.
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Das Paradies Barbara Wood Broschiert, November 2004 Verkaufsrang: 17167 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ägypten 1945 bis heute: Frauen zwischen Fundamentalismus und westlicher Lebensart. Khadija, Jasmina, Amira - drei Lebenswege so unterschiedlich wie die Gärten Kairos: Khadija, die Herrscherin, deren Vergangenheit unter Wüstensand vergraben liegt. Amira, die Entwurzelte, die auch nach einer Flucht ins Ausland immer die Fremde bleibt. Jasmina, die Tänzerin, die durch ihre unkonventionelle Lebenssicht die Familie in große Gefahr bringt. Drei Frauen auf der Suche nach ihrem persönlichen Paradies.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 35 Bewertungen)
Wunderbar - entführt einen in die Welt der ägyptischen Frau! 5 von 5 Punkten Ein sehr starkes und wunderbar erzähltes Buch! Es verbindet eine schöne Geschichte mit sehr wichtigen Hintergrundinformationen über die Kultur Ägyptens und den Kulturwandel bis zur heutigen Zeit.
Nur empfehlenswert!
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Moralische Unordnung Malte Friedrich, Margaret Atwood Gebundene Ausgabe, 26. April 2008 Verkaufsrang: 9143 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Moralische Unordnung ist der Roman von Margaret Atwoods Leben. All ihren Scharfsinn, ihren erbarmungslosen Humor richtet sie wie Scheinwerfer auf das eigene Leben, und das Ergebnis zählt zum Besten, was wir von dieser großen Erzählerin kennen. Nur die erste Geschichte bricht aus der Chronologie dieses Lebens aus. Sie zeigt ein älteres Paar, das aus dem Kanada der Gegenwart in der Phantasie der Frau plötzlich in die Spätzeit des Römischen Reiches versetzt wird: Die Barbaren kommen! Dann aber führt das Buch in die Kindheit der Erzählerin Nell, schildert die kluge, lebenstüchtige, aber ein wenig kühle Mutter, den praktischen, robusten Vater, einen Insektenforscher, und die viel jüngere, psychisch labile Schwester. Als Nell das Elternhaus verlässt, verdient sie ihr Geld mit freier Lektoratsarbeit. Sie lernt den Mann ihres Lebens, Tig, kennen, der aber noch mit Oona verheiratet ist und zwei Söhne hat. Vor dieser Ehe läuft Tig nur sehr langsam davon, quälend lang dauert es, bis er sich wirklich trennt. Diese"alte Geschichte"von der Ehefrau und der Geliebten, wie Lillie, eine liebenswerte Immobilienmaklerin, es nennt, ist der Kern des Buches - und Lillie selbst ist ein Kabinettstückchen von Atwoods Porträtkunst. Aber da sind n och andere solcher Glanzstücke: Tig, der überaus gutwillige, aber gerade deshalb fast unerträgliche Mann, Oona, die Tig und Nell zusammenbringt, dann aber nicht aushält, was sie angerichtet hat, und schließlich die Tiere, Gladys, das trotzige Welsh Pony, und der neurotische Hund Howl. Dies ist ein großartiges Buch, in dem die ganze stilistische Virtuosität, die Leichtigkeit, der Witz und die Ironie Atwoods wie Scheinwerfer auf ihr eigenes Leben gerichtet werden. Ein atemberaubendes Experiment.
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Die Kleider der Frauen: Geschichten Brigitte Kronauer Broschiert, Februar 2008 Verkaufsrang: 32698 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Viele verschiedene Frauen, viele unterschiedliche Kleidungsstücke und Accessoires, 26 kurze Erzählungen: Die Kleider der Frauen ist der neue Erzählungszyklus von Brigitte Kronauer. War in den Tricks der Diva die Natur die heimliche Heldin aller Geschichten, so ist es nun das Ich einer fiktiven Autobiographie, das allerdings gelegentlich aus dem selbstgezimmerten Rahmen rutscht.
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Das goldene Notizbuch Doris Lessing Taschenbuch, 1. Mai 1989 Verkaufsrang: 7287 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das goldene Notizbuch, längst ein klassisches Dokument in der Geschichte der Befreiung der Frau, ist das komplexeste Werk über weibliche Intellektualität, das es gibt, und zugleich ein großer Roman über das geistige und moralische Klima in der Mitte unseres Jahrhunderts. Zunächst aber ist es die Geschichte von zwei Frauen, zwei Freundinnen - der Schriftstellerin Anna Wulf und der Schauspielerin Molly Jacobs. Beide sind um die vierzig, geschieden und haben ein Kind...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Klassiker des Feminismus 5 von 5 Punkten Als Doris Lessing 2007 der Nobelpreis für Literatur verliehen wurde, war vor allem dieser Roman in aller Munde. Die späte Ehrung bestätigte noch einmal die große Wirkung des Goldenen Notizbuchs, das bereits 1962 erschienen war. Noch heute beeindruckt der Roman durch das Engagement seiner Verfasserin. Der Name Doris Lessing steht nicht nur für eine klare antirassistische Haltung und eine kritische Sicht auf die eigenen kommunistischen Ideale. Wirklich berühmt wurde die Autorin mit diesem Buch als Vorkämpferin des Feminismus. Endlich wurde aus Sicht einer Frau radikal über weibliche Themen geschrieben. Lessing selbst wollte sich allerdings von der Frauenbewegung nicht vereinnahmen lassen und verwies auf die vielschichtige Struktur des Romans, durch die sie noch zahlreiche andere Möglichkeiten der Wirklichkeitswahrnehmung abgebildet habe. Nach wie vor lesenswert.
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Pusteblume Marian Keyes Taschenbuch, Mai 2001 Verkaufsrang: 24733 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Tara, Fintan und Katherine sind seit ihrer Kindheit unzertrennliche Freunde. Mittlerweile um die Dreißig, haben sie mit dem Thema Alter immer größere Schwierigkeiten. Während Tara sehnsüchtig auf einen Heiratsantrag wartet und sich Katherine selbstgenügsam in ihrem Alltag eingerichtet hat, entdeckt Fintan in seinem Nachbarn die große Liebe. Doch als Fintan krank wird, muss sich die Freundschaft in ganz besonderer Weise beweisen. Mit ihrem selbstironischen Frauenroman beweist die Erfolgsautorin Marian Keyes, dass das Leben auch jenseits der Dreißig viel zu bieten hat.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 48 Bewertungen)
Einfach grossartig!!! 5 von 5 Punkten Es war mein erstes (und sicher nicht letztes) Buch von Marian Keyes und es war eigentlich am Spontankauf am Flughafen in Peru. Das Buch hat mich von Anfang an sehr in seinen Bann gezogen, auch wenn ich eigentlich eher gern spannende Thriller lese. Aber die Figuren hatte ich einfach sofort in mein Herz geschlossen (naja, die guten Figuren;-)) und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Der Schreibstil hat mir sehr gefallen und das Buch war witzig und rührend zugleich. Ich war sehr traurig, als ich es zu Ende gelesen hatte und noch Tage danach lies ich meine Lieblingsstellen, so dass ich das Buch bald fast auswendig konnte.
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Nächtliches Schweigen Nora Roberts Taschenbuch, Dezember 1995 Verkaufsrang: 15526 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Abgründige Leidenschaften, atemberaubende Spannung Emma lebt mit einem schrecklichen Traum. Als Kind mußte sie mitansehen, wie ihr kleiner Bruder ermordet wurde. Inzwischen ist sie zu einer schönen jungen Frau herangewachsen, doch solange die Mörder immer noch frei herumlaufen, schwebt auch sie in Lebensgefahr. Nur der Mann, den sie einmal geliebt hat, kann ihr noch helfen ...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Eins der besten!!! 5 von 5 Punkten Ich habe schon viele Bücher von Nora Roberts gelesen, und kann nicht genau sagen, welches das beste ist, da sie es immer wieder schafft, neue (glaubhafte!) Charaktere zu erfinden. "Nächtliches Schweigen" gehört jedoch zweifellos zu meinen Favouriten.
Mir gefällt besonders die "etappenhafte" Erzählweise, bei der verschiedene Ereignisse und Abschnitte in Emma McAvoys Leben wiedergegeben werden. Der Leser erlebt mit, wie sie langsam erwachsen wird und wie sie sich nach dem Tod ihres Bruders - und dem damit verbundenen Schicksalsschlag für die ganze Familie - ein eigenes Leben aufbaut.
Eng mit dieser Entwicklung vom Mädchen zur jungen Frau verbunden ist ihre Beziehung zu Michael. Im Laufe der Jahre begegnen sich die beiden mehrere Male und der Leser kann mitverfolgen, wie sich ihre Beziehung verändert. Aus schlichtem Interesse wird jugendliche Verliebtheit und schließlich die ganz große Liebe. Für mich ist darin die Idee des "Für-einander-bestimmt-Seins" enthalten, die ich zwar eher unrealistisch aber doch sehr schön finde.
Es gibt noch ein weiteres Paar, das im Verlauf des Romans (wieder) zueinander findet, und diese Wendung war für mich fast noch schönes als die Beziehung zwischen Emma und Michael, da besagtes anderes Pärchen es wirklich verdient hat. Mehr wird jedoch nicht verraten.
Zum Schluss sei noch gesagt, dass die Romane von Nora Roberts meiner Meinung nach viel zu häufig als "Kitsch" oder Unterhaltungsliteratur abgetan werden. Es gibt für mich keinen Autor, der die (oft sehr komplexe) Gefühlswelt seiner Charaktere und auch das Leben mit seinen schönen und traurigen Momenten besser darstellt als Nora Roberts.
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Die Samenhändlerin Petra Durst-Benning Broschiert, Mai 2006 Verkaufsrang: 10908 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die deutsche Autorin Petra Durst-Benning hat sich vor allem mit historischen Frauenbüchern einen Namen gemacht, deren mutige und starke Protagonistinnen in heute antiquiert wirkenden Berufsfeldern ihr Leben bestreiten und dabei nicht selten auf einem tragisch-steinigen Lebenswegen hart für eine glückliche Zukunft kämpfen müssen: Titel von Romanen wie Die Glasbläserin, Die Salzbaronin oder Die Zuckerbäckerin belegen diesen Trend. Die Samenhändlerin fügt sich nahtlos in die Reihe ein. Nach Schwäbisch-Hall und Lauscha hat sich Durst-Benning nun ihrer ursprünglichen Heimat, die Region um Württemberg zugewandt, um vor geschichtlicher Kulisse das von Neid, Hass und Eifersucht geprägte Schicksal zweier Frauen im Dorf Gönningen am Fuß der Schwäbischen Alb um 1850 zu beschreiben. Hierhin verschlägt es die junge Hannah Brettschneider aus Nürnberg auf der Suche nach dem wohlhabenden Händlersohn Helmut, dem Vater ihres ungeborenen Kindes. Gönningen lebt vom Handel mit Blumen- und Gemüsesamen, und die zauberhafte Atmosphäre der Gegend zieht Hannah schnell in ihren Bann. Dann taucht Helmut auf, der inzwischen mit der schönen Seraphine verbandelt ist. Zwischen den beiden Frauen entbrennt ein erbitterter Kampf um ihr vermeintliches Lebensglück. Die Samenhändlerin beweist aufs Schönste, dass man auch nach mehreren Büchern das immer ähnliche Schema mit immer neuen, regional wie zeitgeschichtlich verschiedenen Inhalten füllen kann. Wer spannende Geschichten -- und atmosphärisch dichte Geschichte von unten -- lesen und bei guter Unterhaltung auch noch etwas lernen will, ist mit Die Samenhändlerin bestens bedient. --Isa Gerck
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
die Samenhändlerin 5 von 5 Punkten Ich finde das Buch einfach super. Habe schon einiges von der Schriftstellerin gelesen und auch diesmal wird man wie bei den letzten Malen nicht enttäuscht. Lohnt sich wirklich zu lesen. hat keinen besonderen Tiefgang, aber man braucht schließlich auch mal was nur zum Abschalten.
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Feuer und Stein: Band 1 der Highland-Saga Diana Gabaldon Taschenbuch, Juli 1997 Verkaufsrang: 6496 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Berührung eines uralten Steins im schottischen Hochland versetzt die junge Claire Randall aus dem Jahr 1946 zurück ins Jahr 1743. Die Umgebung ist die gleiche geblieben, aber die Zeit ist unruhig, geprägt von Kampf, Rebellion, Verrat, Aberglauben und Hexenwahn. Claire, als Fremde beargwöhnt, gerät in tödliche Gefahr. Als Retter in der Not erscheint ihr der verwegene Clanführer mit dem feuerroten Haar, James Fraser. An seiner Seite besteht sie Abenteuer, erlebt Liebe und Leidenschaft.
Eine geheimnisvolle Reise ins schottische Hochland des 18. Jahrhunderts. Und eine Liebe. wildromantisch und stärker als Zeit und Raum. Der farbenprächtige historische Roman einer jungen Autorin, die Furore machen wird! »Fesselnd und herzerwärmend! Dieser großartige Roman erweckt Schottland und seine Geschichte auf atemberaubende Weise zu neuem Leben.« PUBLISHERS WEEKLY »Ein opulenter historischer Roman wie ein kunstvolles Mosaik. Und eine ungewöhnliche und...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 532 Bewertungen)
DIANA GABALDON 5 von 5 Punkten Ich habe alle 6 Bände gelesen. Die ersten 4 fand ich klasse, die anderen waren doch sehr mühselig und teilweise etwas langweilig durchzulesen. Der Pfiff der in den ersten Bänden war leider in den letzten verloren.
Dennoch: es ist super zu lesen, Claire und Jamie haben viele Abenteuer erlebt und man indentifiziert sich sehr mit den Personen.
Dennoch stelle ich mir immer wieder die Frage: WEN hat Claire in dem ersten Teil an ihrem Fenster gesehen? Ich denke dass es Jamie war...dennoch wurde es leider nie wieder in den andern Büchern erwähnt. :-D
Ich bin ein Fan von Diana Gabaldon... es ist schon sagenhaft, überhaupt solche Wälzer zu schreiben und daher:
für mich die besten Bücher und die beste Liebesgeschichte die es gibt.
Es lohnt sich auf jeden Fall diese zu kaufen.
Übrigens habe ich damals noch nie von Diana Gabaldon gehört, nur von einem MANN bin ich darauf gekommen, der mir die nur wärmstens empfohlen hatte.
Also doch nicht ein Historischer Roman für Frauen :-D
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Antonias Wille Petra Durst-Benning Broschiert, März 2005 Verkaufsrang: 6431 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die wildromantische Landschaft des südlichen Schwarzwalds ist Schauplatz des Romans von Petra Durst-Benning. Hier erfüllt sich auf dramatische Weise das Schicksal zweier ungewöhnlicher Frauen. Und wieder gelingt es der Autorin, den Alltag früherer Zeiten sinnlich erlebbar und die Romantik des Augenblicks spürbar zu machen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 27 Bewertungen)
Gelungener Historienschmöker mit Tiefgang und gekonnter Sprache 5 von 5 Punkten Ich kenne etliche von Durst-Bennings Büchern und finde: dies ist das Beste. Eine lebendige, authentische Schilderung des Lebens im Schwarzwald vor gut 100 Jahren, von Sitten, Anschauung und dem Wert des Menschen zur damaligen Zeit.
Und es ist spannend, mit anspruchsvollem, überraschendem Ende. Die Verwobenheit mit der heutigen Zeit, das Interesse heutiger Menschen an früheren Begebenheiten reißen mit und belassen es nicht bei einer "Es-war-einmal-Geschichte".
Sehr bewegend und liebevoll werden die Charaktere vorgestellt, echte Menschen, nicht nur Figuren. Eine weitere wirklich empfehlenswerte Geschichte über Mut und Persönlichkeit starker Frauen!
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