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| Frauen | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Auszeit für Engel Marian Keyes Broschiert, April 2008 Verkaufsrang: 105861 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eigentlich hat Maggie immer ein unglaublich tadelloses Leben geführt. Erst als ihr Mann Garv sich angesichts einer Packung Schokotrüffel verplappert und seine Affäre ruchbar wird, beschließt sie, nach Hollywood in die Freiheit durchzubrennen. An diesem Tag löst sich "aus heiterem Himmel alles auf wie ein nasses Papier". Und Maggie hat plötzlich den "schleichenden Verdacht, dass dies längst überfällig war. Ein derart mustergültiges Leben ist einfach nicht normal." Also stürzt sich Maggie in das Abenteuer, einfach aus der lieb gewonnenen Gewohnheit auszubrechen. Sie fliegt nach Los Angeles zu ihrer besten Freundin Emily. Sie trifft den Mann, in den sie sich vor vielen Jahren einmal unsterblich verliebt hat. Sie trinkt ein paar leckere Martini-Cocktails zu viel. Und, eh sie sichs versieht, findet sie sogar ein bisschen wieder zurück zu sich selbst. 40 Jahre ist die irische Bestsellerautorin Marian Keyes zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Romans alt, und hat mit Titeln wie Wassermelone, Sushi für Anfänger oder Unter der Decke schon ein paar beachtliche Frauenromane vorgelegt. Auszeit für Engel ist vielleicht ihr bester: Spritzig und frech, mit einem Schuss Melancholie und absurdem Witz. Und mit einem Happy-End, auf das man sich freuen kann. --Isa Gerck
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 41 Bewertungen)
Einfach Klasse! 5 von 5 Punkten Ich habe das Buch durch Zufall gekauft und ich muss sagen, dass es auf jedenfall ein guter Griff war!
Das Buch kann ich nur weiter empfehlen. Es ist eine "seichte" Geschichte, die durchweg lustig und unterhaltsam ist.
Frauen - kauft es euch!!!
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Dunkle Rosen. Garten-Eden-Trilogie, Bd. 2 Nora Roberts Taschenbuch, September 2005 Verkaufsrang: 104468 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Rosalind Harper ist es gewohnt, selbst über ihr Leben zu bestimmen. Nach dem frühen Tod ihres Mannes widmete sie sich neben der Kindererziehung ganz ihrer Leidenschaft, der Gartenkunst, die zusehends ein Symbol für ihre Unabhängigkeit wird. Doch dann lernt sie den Ahnenforscher Mitchell Carnegie kennen. "Nora Roberts versteht es, die geheimen Wünsche ihrer Leserinnen zu erfüllen." The New York Times "Nora Roberts ist stets unterhaltsam, oft klug und manchmal schockierend." USA Today "Eine unglaublich vielseitige und talentierte Erzählerin." Publishers Weekly
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)
Packend und warmherzig wie der erste Band 5 von 5 Punkten Dies hier ist nun der zweite (!) Teil der Garten-Eden-Trilogie. Ich bin wirklich schwer begeistert - mehr noch als beim ersten Teil: Was für eine zauberhafte, warme und herzergreifende Geschichte!
Die Liebesbeziehung der (endlich mal etwas älteren) Haupt-Protagonistin mit dem charmanten Mitch ist faszinierend zu lesen, immer glaubwürdig, nie kitschig und so unheimlich schööönnnnnnn. So lebendig geschildert, dass man tief eintauchen & mitleben kann.
Mit Roz und Mitch haben wir auch ein Pärchen, dem man zwar anmerkt, dass sie keine 20 mehr sind - aber die doch zeigen wie spannend die Liebe jenseits der 40 sein kann. Es ist durch das Alter der Helden wirklich eine "andere" Liebe - tiefer, reifer und sehr ergreifend.
Neben einer genialen Liebesstory zwischen zwei unheimlich sympatischen Helden sind da noch der (nicht mehr ganz so ungefärhrliche) weibliche Hausgeist, eine gehässige Tante und ein bösartiger Ex-Ehemann. Es geht zur Sache - nicht nur das Familienleben mit und um Roz herum wird ungeheuer liebevoll und herzlich geschildert - auch sehr spannende Nebenhandlungen fehlen hier nicht. Alles ist dabei so intensiv und lebendig beschrieben das man mitlebt und mitleidet.
Ich habe sehr mitgefiebert, war ergriffen und hatte unheimlichen Spass beim Lesen - ein sehr empfehlenswertes Buch.
PS: Und sogar die Liebesszenen - die ich sonst bei Nora Roberts gruselig finde - sind mittelprächtig bis gut gelungen.
Chronologische Reihenfolge:
- Blüte der Tage (Stella & Logan)
- Dunkle Rosen (Roz & Mitch)
- Rote Lilien (Hayley und Harper)
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Die Prophetin Barbara Wood, Manfred Ohl, Hans Sartorius Broschiert, März 2008 Verkaufsrang: 84061 1999. Die junge Archäologin Catherine Alexander entdeckt Schriftrollen aus der Zeit des frühen Christentums. 1999. Auf der ganzen Welt steigt das "Jahrtausendfieber". Die Menschen stürzen sich auf die Aussagen und Prophezeiungen der Schriftrollen über das Ewige Leben und das Letzte Gericht. 1999. Der Vatikan entdeckt die Brisanz der Schriftrollen für die Kirche, die Stellung des Papstes und die ausschließlich männliche Priesterschaft. 1999. Die Jagd auf Catherine und ihren Beschützer Pater Michael Garibaldi beginnt. Die Jagd von Catherine und Pater Garibaldi auf die letzte, noch fehlende Schriftrolle hat ebenfalls begonnen
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 42 Bewertungen)
eine tolle und spannende Reise 4 von 5 Punkten Ich bin durch eine Bekannte auf diesen Roman von Barbara Wood gestoßen und ich war positiv überrascht. Der Autorin ist es gelungen, dass ich eine wunderbare Reise mit Catherine erlebt habe. Der Geschichte fehlt absolut nichts, denn sie ist mitreißend, spannend und wirklich sehr interessant aufgebaut.
Fazit: Eine gute Empfehlung!!!!
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Frau Thomas Mann: Das Leben der Katharina Pringsheim Inge Jens, Walter Jens Taschenbuch, August 2004 Verkaufsrang: 25545 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Soireen im Haus des millionenschweren jüdischen Mathematik-Professors und Kunstfreundes Alfred Pringsheim und seiner ätherisch-schönen Gattin Hedwig waren Stadtgespräch. Künstler wie Richard Strauß und Franz Lenbach gaben sich im Palais in der Münchener Arcisstraße die Klinke in die Hand. In solch großbürgerlich liberalem Ambiente wuchs Katharina Pringsheim heran. Als spätere Gattin des Großdichters Thomas Mann und Stützpfeiler einer Großfamilie jedem Literaturfreund ein Begriff, blieb Katia Manns Leben merkwürdigerweise bislang biografisch weit gehend ausgeblendet. Nun beleuchten gleich zwei Biografien das Schattendasein von "Frau Thomas Mann", wie sie in ihrem Briefkopf firmierte. Während Jüngling/Roßbeck in Katia Mann. Die Frau des Zauberers forsch tiefenpsychologisch schürfen, wartet das Ehepaar Jens mit unveröffentlichen Briefen und Dokumenten auf, darunter einer echten Rarität, dem wieder entdeckten "Kinderbüchlein" von Hedwig Pringsheim. In diesem aufschlussreichen "Entwicklungsbericht" ihrer fünf Sprösslinge, teils liebevoll mütterliche Kinderbetrachtung, teils kühl konstatierendes Zuchtprotokoll, finden sich bereits die Muster, die Katia später in der Erziehung ihrer eigenen Kinder wiederholen sollte. "Die Sache steht zur Zeit so gut, dass sie vielleicht nicht besser stehen könnte." Erfolgsbericht Thomas Manns im März 1904 an Bruder Heinrich. Der Schriftsteller, seit dem Erfolg seiner Buddenbrooks Münchens Society-Liebling, hatte mit taktischem Kalkül Zugang zur gesellschaftlichen Hochetage gesucht -- und im Pringsheim'schen Palais gefunden. Inge und Walter Jens bewegt die Frage, warum ausgerechnet die hoch begabte Katia, immerhin eine der ersten Abiturientinnen Bayerns, ihr Studium zu Gunsten der Ehe mit dem (ungeliebten?) spröden Lübecker opferte. Hatte der nicht schon beim Antrittsbesuch eine mehr als eindeutige Visitenkarte hinterlassen, als er ihren Zwillingsbruder Klaus ungeniert anhimmelte? Behutsam, leider zu oft ehrerbietige Distanz wahrend, begibt sich das Ehepaar Jens auf seine Entdeckungsreise in ein unter Pflicht und Neigung, Aufopferung und Geltungssucht verschüttetes Dasein. "Mein Leben lang habe ich nie das getan, was ich gern wollte", klagte Katia ihrem Zwillingsbruder Klaus spät im Jahr 1961. Frau Thomas Mann eben, eine Lebensaufgabe. --Ravi Unger
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 20 Bewertungen)
Sie hat ihm ihr Leben gewidmet 5 von 5 Punkten Thomas Mann sagte einmal über seine Frau Katia: "Wo immer Menschen meiner gedenken, wird ihrer gedacht sein." Wie die Frau an der Seite des schwermütigen, unpraktischen, egozentrischen Schriftstellers lebte, dachte, agierte und die Familie zusammenhielt - das schildert die Biografie über die treueste aller Dichtergattinnen von Inge und Walter Jens.
Sie selbst sprach über sich ironisch als "Zubehör" ihres Mannes und ließ sogar "Frau Thomas Mann" in ihren Briefkopf drucken. Sie war sehr klug, ohne eine intellektuelle Frau zu sein. So hat ihr ältester Sohn Klaus Mann seine Mutter Katia beschrieben. Ein Widerspruch? Eher die treffende Beschreibung einer Frau, die viele Namen trug: Katharina Pringsheim, Katjulein, Katia Mann, Frau Thomas Mann.
Es macht einfach Spaß dieses Buch zu hören. Der Witz der "Frau Thomas Mann" blitzt aus jedem Satz heraus und die Autoren, die auch gleichzeitig das Hörbuch vertont haben, verstehen es, diesen Witz in Szene zu setzen. Ein einfach gelungenes Porträt einer wirklich interessanten witzigen und manchmal schrulligen Persönlichkeit, ein rundum tolles und fundiertes (Hör-)Buch über eine bemerkenswerte und starke Frau. Ich bin überzeugt davon, dass Thomas Mann zu Recht ohne seine Frau nicht leben konnte. Sie organisierte sein Leben, sie war seine Ratgeberin, seine Trösterin in trüben Stunden. Zuvorderst war sie allerdings Katia Mann, eine bemerkenswerte Frau.
Wenn es oft heißt, Katia habe Thomas Mann ihr Leben geopfert, so ist das Unfug. Sie hat es ihm gewidmet!
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Nachtzug Barbara Wood, Gareth Wootton Taschenbuch, November 2000 Verkaufsrang: 61204 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden In der von Deutschen besetzten Kleinstadt Sofia in Polen nimmt der Naziterror immer brutalere Formen an. Dr.Jan Szukalski und Dr. Maria Duszynska, zwei polnische Ärzte, denken sich einen genialen Widerstandsplan aus, um die Stadt vor den Übergriffen des SS-Kommandanten Dieter Schmidt zu schützen. Sie wollen eine Fleckfieberepidemie vortäuschen, um die Deutschen zum Abzug aus Sofia zu zwingen. Als erster Proband bei diesem äußerst riskanten Vorhaben stellt sich ihnen ein junger Wehrmachtssoldat zur Verfügung, der in den Konzentrationslagern bereits die Verbrechen des Regimes erkannt hat. Torpediert wird dieser Plan jedoch auf tragische Weise von einer jüdischen Partisanengruppe, deren Mitglieder genau wissen, was in den düsteren, nachts vorbeirollenden Zügen gen Osten transportiert wird ... Dieser Roman beruht auf einer wenig bekannten Episode aus dem Zweiten Weltkrieg. Aktiver und passiver Widerstand, Mitmenschlichkeit und Unmenschlichkeit sind die Themen der hochdramatischen Handlung.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 21 Bewertungen)
Ganz und gar nicht oberflächlich - ein Muss für alle, die die Verbrechen der Nazis nicht mehr sehen wollen. 5 von 5 Punkten Barbara Wood, die viel Trivialliteratur geschrieben hat, hat sich hier mit dem dunkelsten Kapitel der deutsch-polnischen Geschichte auseinander gesetzt. Das Buch ist einerseits schrecklich, weil es von schrecklichen Grausamkeiten erzählt, die Menschen an Menschen begangen haben. Teilweise musste ich das Buch erst einmal zur Seite legen, um mich zu beruhigen. Es ist aber zugleich mit großer Hochachtung vor all jenen geschrieben, die sich dem Widerstand angeschlossen haben, sei es im aktiven Partisanenkampf oder im passiven Widerstand. Die Gemütszustände, Ängste und negativen Gefühle der Partisanen werden auch geschildert. Es wird nachvollziehbar, wie grausam alle die Verbrechen der Nazis empfanden, auf der anderen Seite steht auch immer die Hoffnung, wenigstens das eigene Leben und das der Nahestehenden zu retten.
Eine Mahnung an die Menschheit und zugleich Erinnerung an alle, die in Auschwitz oder anderen Konzentrationslagern, im Krieg, durch deutsche Besaterz oder als Partisanen getötet wurden oder auch nur, weil die Medikamente nicht ausreichten, sterben mussten.
Daneben hat sie auch die medizinischen Recherchen betrieben, zusammen mit dem Co-Autor, um einem verständlich zu machen, wie dieser Widerstand funktioniert haben könnte.
Das Buch ist auch spannend. Vielleicht ist das Ende etwas zu sehr aufgesetzt, doch freut man sich an diesem kleinen "Happy-End" nach dieser sehr traurigen Geschichte, die einem unter die Haut geht.
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Wenn du geredet hättest, Desdemona. Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen Christine Brückner Gebundene Ausgabe, Oktober 2001 Verkaufsrang: 157277 "In ihren ungehaltenen Reden ungehaltener Frauen setzt Christine Brückner das Jahrhundertlang übliche Bezugs-Verhältnis zwischen Männern und Frauen voraus, um es danach in seiner Absurdität sichtbar zu machen. Und wie das geschieht - mit wieviel Schalksinn. Einfallsreichtum und amüsantes Umkehren aller Verhältnisse! Und immer gegen den Strich gebürstet."
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen - von der Antike bis zur Jetztzeit 5 von 5 Punkten Vor vielen Jahren habe ich das Buch gelesen und jedes Jahr nehme ich es mir im Sommer immer wieder aus dem Regal, denn das Theater in der Glyptothek in München spielt in ihrem Sommerprogramm immer wieder Stücke aus diesem intensiven und emotionalen Buch. In der klaren Sprache von Christine Brückner werden die einzelnen Erzählungen so bildlich vorgeführt, dass ich mich immer wieder frage, warum diese Geschichten nicht weitergeführt wurden. Ob es um Themen aus der Antike geht (wie bei Sappho, Lystistrate und Klytämnestra), aus dem Mittelalter (wie bei Katharina von Bora, Desdemona oder Donna Laura) oder aus der Neuzeit (mit einem Reigen von Charlotte von Stein bis Gudrun Enslin), die Autorin bringt ihre Gedanken so klar zur Leserin, dass ich schon oft Lust bekommen habe, selbst "ungehaltene Reden von ungehaltenen Frauen" zu schreiben; und dies habe ich auch aus "therapeutischen" Zwecken schon oft getan - besser als die Hysterie vor Ort auszuleben.
Zeitreise mit starken Frauen 4 von 5 Punkten Mit nur ein paar Reden wird der Hörer in verschiedene Zeiten versetzt, taucht ein in die damaligen Verhältnisse. Ein spannende Form für Geschichtsunterricht. Am beeindruckensten fand ich die Rede von Goethes Frau im Wartezimmer von Frau Stein. Da hatte ich ein regelrechtes Bild von der Szene vor mir. Empfehlenswert nicht nur für Frauen! |
Lodernde Träume Johanna Lindsey Broschiert, Juli 2007 Verkaufsrang: 14624 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die schöne Megan hat nur einen Wunsch: Sie möchte den Herzog von Wrothston heiraten. Was sie nicht ahnt: Devlin Jeffery, ein einfacher, aber sehr attraktiver Pferdezüchter, setzt alles daran, ihre Pläne zu durchkreuzen, denn er ist ihr hoffnungslos verfallen.
"Johanna Lindsey berührt die Herzen." San Diego Tribune "Lindsey schafft immer wieder Figuren, die sich regelrecht ins Gedächtnis einmeißeln." Chicago Sun Times
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)
Es fliegen die Fetzen 5 von 5 Punkten Megan und Devlin sind die Helden der Geschichte. Kaum haben sie sich kennen gelernt, schon fliegen die Fetzen.
Devlin will sich vor der Wut seines besten Freundes und auf Anraten seiner lieben Großmama auf dem Land verstecken bis die Wut des Freundes verraucht ist. Seine Maskarade: er gibt den "Pferdezüchter". Blöderweise hat er als "Adliger" keine Ahnung, wie sich so ein "Pferdezüchter" zu benehmen hat.
Es kommt wie es kommen muß. Die Tochter des Gutsbesitzers, der eines der edelsten Pferde erworben hat - natürlich eine abgekartete Sache - ist Megan. Diese gerät selbstverständlich prompt mit dem anmaßenden "Pferdezüchter" aneinander. Dummerweise hat sie keine Ahnung wer da wirklich vor ihr steht.
Die brave Großmama von Devlin hat ganz schön ihre Hände im Spiel und die beiden Sturköpfe geben es sich gegenseitig von der ersten bis zur letzten Seite.
Glatt läuft garnichts. Sicher ist, das permanent was neues passiert.
Reinstes Lesevergnügen und eine wunderbare Lektüre zum abschalten und entspannen...
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Von Mexiko nach Polen Lily Brett Taschenbuch, April 2005 Verkaufsrang: 34481 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Lily Brett macht sich auf eine Reise, die sie von Mexiko nach Berlin und Polen und zurück in ihre Wahlheimat New York führt, wo sie die Anschläge des 11. September 2001 aus unmittelbarer Nähe erlebt. Offen und unverstellt schildert sie ihr Leben, ihre Gedanken, Gefühle, ihre Arbeit als Schriftstellerin und stellt wieder ihre unnachahmliche Kunst unter Beweis, schwere Themen in ein leichtes Sprachgewand zu hüllen. Die persönliche Welt wird in ihrem neuen Buch...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Das Lächeln in Mexiko, der Tod in New York und immer wieder 5 von 5 Punkten Lily Brett hat ihre Sammlung von Aufzeichnungen gleich vierfach dem Mann gewidmet, mit dem sie zusammenlebt, den sie liebt und der obendrein noch ihr Ehemann ist. Dies unterstreicht einmal mehr die sehr persönliche Art der Autorin, Auskunft zu geben. Der Originaltitel lautet „Between Mexico and Poland"; allein die Verfehlung des einen übertragenen Wortes etikettiert das Buch falsch. Es ist etwas völlig anderes, von A. nach B. zu fahren, als sich dazwischen aufzuhalten. (ansonsten gelungene Übersetzung: Melanie Walz) Deutlich wird dies bereits im ersten Text. Die Autorin erzählt von einem Aufenthalt in Mexiko; selbst dort glaubt sie, jemanden polnisch sprechen zu hören. „Ich hatte mir tatsächlich eingebildet, ich hätte mich schreibend von Polen befreit. Aber das war ein Irrtum. Man kann sich schreibend nicht befreien. Wenn man das könnte, dann hätten all jene unter uns, die schreiben, ein glattes Leben ohne Makel." Lily Brett wurde 1946 in Deutschland geboren, ihre Eltern heirateten im Ghetto von £odz und wurden im KZ Auschwitz getrennt. Sie fanden einander nach einem Jahr wieder. 1948 übersiedelte die Familie nach Australien. In all ihren Romanen ist die Geschichte der Familie ein zentrales Thema und der Autorin gelingt es immer wieder auf meisterhafte Weise, ihren Erkenntnissen und Betrachtungen neue Facetten hinzuzufügen. Reisen mit Lily Brett bedeutet im vorliegenden Buch einmal mehr, ganz in ihrer Nähe zu sein. Schonungslos offen und zuweilen herrlich selbstironisch schreibt sie von ihrer etwas neurotischen Art, Ordnung in die Welt bringen zu wollen, ihrer Liebe zum Planbaren, zur Routine. Diese wird gerade in Mexiko auf eine harte Probe gestellt, denn dort verabredet man sich sehr wage, die Busse fahren wann sie wollen und schließlich gibt es ein paar Tage lang kein Wasser im Haus. Doch es kann und wird noch schlimmer kommen: Als Lily und David zurück nach New York kommen, hat es in ihrer Wohnung, die sie in der Zwischenzeit untervermietet hatten, einen verheerenden Brand gegeben. Genau und bestürzend verfasst die Autorin hier eine Chronologie der Verluste. Diese wiederum wird in einem Maße übertroffen, wie sich die Autorin niemals vorstellen konnte, durch die Ereignisse am 11. September 2001. Durch ihre genaue und sehr private Darstellung zieht die Autorin den Leser ins Geschehen. Geschildert werden fast absurde Momente. So geht die Autorin, kurz nachdem das erste Flugzeug in einen der Türme des World Trade Centers eingeschlagen war, zum Zahnarzt. „Es ist erstaunlich, welche normalen Dinge man automatisch verrichtet, (...) Fast so, als könne man nicht wirklich erfassen, was geschehen ist, um nicht den Verstand zu verlieren." Der letzte Text trägt den schlichten Titel „Polen". Lily Brett schildert darin erneut eine ihrer vielen Reisen nach Auschwitz und Birkenau. Ihr Leben lang ist sie auf der Suche nach Worten für das Unfassbare, was dort geschehen ist. Diese Worte trägt sie gleich Puzzleteilen zu einer Ahnung dessen zusammen, wohl wissend, dass das Sichtbare und das Wahre oft unterschiedliche Dinge sind. Lily Brett hat im vorliegenden Buch erneut bewiesen, dass nicht große Themen an sich gute Literatur ausmachen, sondern eben jene Konzessionen an die kleinen, scheinbar unwichtigen Dinge am Rande Geschichten und Geschichte fasslich und lebendig werden lassen. Lily Bretts Art zu schreiben ist unverwechselbar, sie gehört zweifellos zu den bedeutendsten Autorinnen der Gegenwart.Undine Materni |
Stolz und Vorurteil Jane Austen Taschenbuch, Juli 1997 Verkaufsrang: 62457 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mal nachdenken. Wie kam ich zu Jane Austen? Richtig! Eine Freundin von mir verschlang all ihre Bücher regelrecht und forderte mich immer wieder mal auf, doch auch mal was von ihr zu lesen. Höfliche Ablehnung meinerseits. Was gingen mich die langweiligen Salongespräche englischer Herrschaften an? Der Druck wurde verstärkt und als schließlich beinahe die Beziehungsfrage darüber gestellt wurde, entschloß ich mich zur Lektüre.Stolz und Vorurteil wurde mir wärmstens empfohlen! "Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, daß ein Junggeselle im Besitz eines schönen Vermögens nichts dringenderes braucht, als eine Frau!" In diesem Falle ist der reiche Freier Mr. Darcy, der auf einem Ball Elisabeth, die intelligente Protagonistin unseres Romans, kennenlernt. Zuerst findet sie nichts als Verachtung für diesen hochmütigen Schnösel und sein abfälliges Gehabe. Elisabeths Mutter, eine geldgierige Dame, sähe nichts lieber, als die Verheiratung ihrer Tochter und den damit verbundenen gesellschaftlichen Aufstieg. Vater Bennet, in langjährigem Ehepandämonium zum Zyniker geworden, hält sich aus allem raus. Darcy wiederum verachtet die Bennets ihrer Vulgarität und ihres niedrigen Standes wegen. Ein Happy-End scheint ausgeschlossen -- doch es kommt anders. Hoppla, das waren ja geschliffenste Dialoge! Jane Austen durchleuchtet und entlarvt diese in der Kälte der Konventionen erstarrte, snobistische und dünkelhafte englische Gesellschaft mit leichtestem Ton. Das Streitgespräch zwischen Elisabeth und Darcys Tante gehört zu einem der vielen Highlights dieses Romans, der, 1813 veröffentlicht, vom Publikum begeistert aufgenommen wurde. Gleichzeitig schuf Austen, die in ihren Romanen stets menschliche Schwächen und Torheiten veranschaulichte und ihren Figuren mittels brillianter Dialoge Leben einhauchte, eine der hinreißendsten Frauengestalten in der Literaturgeschichte überhaupt -- Elisabeth Bennett. Zu empfehlen ist übrigens auch die Lektüre des englischen Originals Pride and Prejudice, da die Übersetzungen dem sprachlichen Genie Austens nie ganz gerecht werden. --Ravi Unger
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 84 Bewertungen)
So spannend kann Liebe sein... 5 von 5 Punkten Mit diesem Buch ist es Jane Austen eindrucksvoll gelungen eine, nicht ganz einfache, Liebesgeschichte zu erzählen.
Eine aufregende Zeit steht der Familie Bennet bevor, da sich hoher (männlicher) Besuch in der Nachbarschaft angekündigt hat. Wird sich der Wunsch der Mutter, bald eine von ihren Töchtern verheiratet zu sehen, endlich erfüllen?
Mit ein bisschen Fantasie und Sinn für Romantik wird diese Buch zu einem spannenden Lesevergnügen.
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Das Leuchten des Himmels Nora Roberts Broschiert, Mai 2006 Verkaufsrang: 84374 Gewöhnlich versandfertig in 3 bis 6 Tagen. Spannend und romantisch Nora Roberts in Höchstform! Ausgerechnet Alaska! Nate Burke erhofft sich von seinem neuen Posten als Polizeichef von Lunacy, Alaska, viel Arbeit an der frischen Luft und seine Ruhe. Doch als in einer Eishöhle eine mehr als zwanzig Jahre alte Leiche gefunden wird, hat Nate mehr Probleme, als ihm lieb ist: mit der Tochter des Toten, der ungestümen, attraktiven Pilotin Meg Galloway und mit einem kaltblütigen Mörder, der sich hinter der Maske des wohlanständigen Bürgers bestens zu verbergen weiß
Das Leuchten des Himmels ist glänzender Spannungsroman und fesselnde Liebesgeschichte zugleich angesiedelt vor der faszinierenden Kulisse Alaskas. "Tolle Natur, große Gefühle, ein vergangener Mord. Bestseller-Göttin Roberts ist wieder göttlich!" Bild am Sonntag
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 18 Bewertungen)
Wer das nicht liest - hat was verpasst! 5 von 5 Punkten Das ist mit Abstand und mit Sicherhiet DAS BESTE Buch welches ich seid langem gelesen habe. Und soll ich euch mal was sagen: Das hier ist nicht einmal "ein richtiges" Liebesbuch. Denn es ist zu gleichen Teilen drei verschiedene Storys: "Der Sheriff und seine neue Alaska-Stadt", ein verwinkelter Kirmi und noch eine Liebesromanze. Wobei aber die Liebesgeschichte des Sheriffs eine gleichberechtigte Rolle wie der Krimi und sein Einleben in der Stadt spielen. Also: Nicht wundern, dass die Liebesgeschichte hier zugunsten eines herrausragenden Krimis und einer umwerfenden Alaska-Liebeserklärung ein wenig zu kurz kommt.
Ach, von mir aus hätte man die Liebesgeschichte auch weglassen können , auch wenn ich sie herrlich, federleicht und zauberhaft fand. Das war soooo herzergreifend, das war locker flockig, ohne an den Haaren herbeigezogene Probleme. Es war schön und bodennah und .... zu Tränen rührend.
Dieses Buch hat mich so bezaubert, dass ich es in einem Tag runtergelesen habe, versucht habe meinen Mann zu einer Auswanderung nach Alaska zu überreden und jetzt ganz wild noch mehr Bücher suchen werde wo Kleinstädte in Nordkanada oder Alaska eine Rolle spielen. Ich bin völlig eingetaucht in die Geschichte, es nahm mich völlig gefangen und hinterliess mich tottraurig (weil das Buch ja fertig ist). *snief*
- Unheimlich sympathische und farbige Hauptprotagonisten, die nie nervten. Immer waren sie glaubwürdig und umwerfend einnehmend. Selten erlebt, dass ich so 200 % hinter den beiden Helden stehen konnte. Besonders der Sheriff Nade - der sehr im Mittelpunkt stand in diesem Buch - war einzigartig.
- Die Nebencharaktere waren genauso überragend sympathisch, wie die beiden Helden des Buches. Ich würde gerne noch unzählige Bücher mehr über diese ganzen verrückten Mondsüchtigen lesen (mit ihren ganzen Ecken und Kanten). Ich will mehr, ich will mehr!
- Landschaftsbeschreibungen die stets die richtige Länge hatten und immer passend waren: Eine wunderschöne Liebeserklärung an Alaska. Die aber nie kischtig und unrealistisch wurde. Man bekam mehr vom harten Alaska-Alltag mit, als man vielleicht annehmen würde.
- Ein Wehrmutstropfen: Wer der Täter ist, finde ich recht voraussehbar. Man kann es sich recht schnell denken. Hier wäre eine Überraschung schon schicker gewesen.
Ich bin ja einige gute Bücher von Nora Roberts gewohnt ... aber dieses Buch hier hat meine ganz persönlichen Geschmack sowas von getroffen. Ich bin fassungslos und dankbar. Wäre es möglich 10 Sterne zu geben, würde dieses Buch von mir 20 bekommen!
UMBEDINGT LESEN!
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Lodernde Träume Johanna Lindsey Broschiert, Juli 2007 Verkaufsrang: 14624 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die schöne Megan hat nur einen Wunsch: Sie möchte den Herzog von Wrothston heiraten. Was sie nicht ahnt: Devlin Jeffery, ein einfacher, aber sehr attraktiver Pferdezüchter, setzt alles daran, ihre Pläne zu durchkreuzen, denn er ist ihr hoffnungslos verfallen.
"Johanna Lindsey berührt die Herzen." San Diego Tribune "Lindsey schafft immer wieder Figuren, die sich regelrecht ins Gedächtnis einmeißeln." Chicago Sun Times
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)
Es fliegen die Fetzen 5 von 5 Punkten Megan und Devlin sind die Helden der Geschichte. Kaum haben sie sich kennen gelernt, schon fliegen die Fetzen.
Devlin will sich vor der Wut seines besten Freundes und auf Anraten seiner lieben Großmama auf dem Land verstecken bis die Wut des Freundes verraucht ist. Seine Maskarade: er gibt den "Pferdezüchter". Blöderweise hat er als "Adliger" keine Ahnung, wie sich so ein "Pferdezüchter" zu benehmen hat.
Es kommt wie es kommen muß. Die Tochter des Gutsbesitzers, der eines der edelsten Pferde erworben hat - natürlich eine abgekartete Sache - ist Megan. Diese gerät selbstverständlich prompt mit dem anmaßenden "Pferdezüchter" aneinander. Dummerweise hat sie keine Ahnung wer da wirklich vor ihr steht.
Die brave Großmama von Devlin hat ganz schön ihre Hände im Spiel und die beiden Sturköpfe geben es sich gegenseitig von der ersten bis zur letzten Seite.
Glatt läuft garnichts. Sicher ist, das permanent was neues passiert.
Reinstes Lesevergnügen und eine wunderbare Lektüre zum abschalten und entspannen...
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Von Mexiko nach Polen Lily Brett Taschenbuch, April 2005 Verkaufsrang: 34481 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Lily Brett macht sich auf eine Reise, die sie von Mexiko nach Berlin und Polen und zurück in ihre Wahlheimat New York führt, wo sie die Anschläge des 11. September 2001 aus unmittelbarer Nähe erlebt. Offen und unverstellt schildert sie ihr Leben, ihre Gedanken, Gefühle, ihre Arbeit als Schriftstellerin und stellt wieder ihre unnachahmliche Kunst unter Beweis, schwere Themen in ein leichtes Sprachgewand zu hüllen. Die persönliche Welt wird in ihrem neuen Buch...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Das Lächeln in Mexiko, der Tod in New York und immer wieder 5 von 5 Punkten Lily Brett hat ihre Sammlung von Aufzeichnungen gleich vierfach dem Mann gewidmet, mit dem sie zusammenlebt, den sie liebt und der obendrein noch ihr Ehemann ist. Dies unterstreicht einmal mehr die sehr persönliche Art der Autorin, Auskunft zu geben. Der Originaltitel lautet „Between Mexico and Poland"; allein die Verfehlung des einen übertragenen Wortes etikettiert das Buch falsch. Es ist etwas völlig anderes, von A. nach B. zu fahren, als sich dazwischen aufzuhalten. (ansonsten gelungene Übersetzung: Melanie Walz) Deutlich wird dies bereits im ersten Text. Die Autorin erzählt von einem Aufenthalt in Mexiko; selbst dort glaubt sie, jemanden polnisch sprechen zu hören. „Ich hatte mir tatsächlich eingebildet, ich hätte mich schreibend von Polen befreit. Aber das war ein Irrtum. Man kann sich schreibend nicht befreien. Wenn man das könnte, dann hätten all jene unter uns, die schreiben, ein glattes Leben ohne Makel." Lily Brett wurde 1946 in Deutschland geboren, ihre Eltern heirateten im Ghetto von £odz und wurden im KZ Auschwitz getrennt. Sie fanden einander nach einem Jahr wieder. 1948 übersiedelte die Familie nach Australien. In all ihren Romanen ist die Geschichte der Familie ein zentrales Thema und der Autorin gelingt es immer wieder auf meisterhafte Weise, ihren Erkenntnissen und Betrachtungen neue Facetten hinzuzufügen. Reisen mit Lily Brett bedeutet im vorliegenden Buch einmal mehr, ganz in ihrer Nähe zu sein. Schonungslos offen und zuweilen herrlich selbstironisch schreibt sie von ihrer etwas neurotischen Art, Ordnung in die Welt bringen zu wollen, ihrer Liebe zum Planbaren, zur Routine. Diese wird gerade in Mexiko auf eine harte Probe gestellt, denn dort verabredet man sich sehr wage, die Busse fahren wann sie wollen und schließlich gibt es ein paar Tage lang kein Wasser im Haus. Doch es kann und wird noch schlimmer kommen: Als Lily und David zurück nach New York kommen, hat es in ihrer Wohnung, die sie in der Zwischenzeit untervermietet hatten, einen verheerenden Brand gegeben. Genau und bestürzend verfasst die Autorin hier eine Chronologie der Verluste. Diese wiederum wird in einem Maße übertroffen, wie sich die Autorin niemals vorstellen konnte, durch die Ereignisse am 11. September 2001. Durch ihre genaue und sehr private Darstellung zieht die Autorin den Leser ins Geschehen. Geschildert werden fast absurde Momente. So geht die Autorin, kurz nachdem das erste Flugzeug in einen der Türme des World Trade Centers eingeschlagen war, zum Zahnarzt. „Es ist erstaunlich, welche normalen Dinge man automatisch verrichtet, (...) Fast so, als könne man nicht wirklich erfassen, was geschehen ist, um nicht den Verstand zu verlieren." Der letzte Text trägt den schlichten Titel „Polen". Lily Brett schildert darin erneut eine ihrer vielen Reisen nach Auschwitz und Birkenau. Ihr Leben lang ist sie auf der Suche nach Worten für das Unfassbare, was dort geschehen ist. Diese Worte trägt sie gleich Puzzleteilen zu einer Ahnung dessen zusammen, wohl wissend, dass das Sichtbare und das Wahre oft unterschiedliche Dinge sind. Lily Brett hat im vorliegenden Buch erneut bewiesen, dass nicht große Themen an sich gute Literatur ausmachen, sondern eben jene Konzessionen an die kleinen, scheinbar unwichtigen Dinge am Rande Geschichten und Geschichte fasslich und lebendig werden lassen. Lily Bretts Art zu schreiben ist unverwechselbar, sie gehört zweifellos zu den bedeutendsten Autorinnen der Gegenwart.Undine Materni |
Stolz und Vorurteil Jane Austen Taschenbuch, Juli 1997 Verkaufsrang: 62457 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mal nachdenken. Wie kam ich zu Jane Austen? Richtig! Eine Freundin von mir verschlang all ihre Bücher regelrecht und forderte mich immer wieder mal auf, doch auch mal was von ihr zu lesen. Höfliche Ablehnung meinerseits. Was gingen mich die langweiligen Salongespräche englischer Herrschaften an? Der Druck wurde verstärkt und als schließlich beinahe die Beziehungsfrage darüber gestellt wurde, entschloß ich mich zur Lektüre.Stolz und Vorurteil wurde mir wärmstens empfohlen! "Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, daß ein Junggeselle im Besitz eines schönen Vermögens nichts dringenderes braucht, als eine Frau!" In diesem Falle ist der reiche Freier Mr. Darcy, der auf einem Ball Elisabeth, die intelligente Protagonistin unseres Romans, kennenlernt. Zuerst findet sie nichts als Verachtung für diesen hochmütigen Schnösel und sein abfälliges Gehabe. Elisabeths Mutter, eine geldgierige Dame, sähe nichts lieber, als die Verheiratung ihrer Tochter und den damit verbundenen gesellschaftlichen Aufstieg. Vater Bennet, in langjährigem Ehepandämonium zum Zyniker geworden, hält sich aus allem raus. Darcy wiederum verachtet die Bennets ihrer Vulgarität und ihres niedrigen Standes wegen. Ein Happy-End scheint ausgeschlossen -- doch es kommt anders. Hoppla, das waren ja geschliffenste Dialoge! Jane Austen durchleuchtet und entlarvt diese in der Kälte der Konventionen erstarrte, snobistische und dünkelhafte englische Gesellschaft mit leichtestem Ton. Das Streitgespräch zwischen Elisabeth und Darcys Tante gehört zu einem der vielen Highlights dieses Romans, der, 1813 veröffentlicht, vom Publikum begeistert aufgenommen wurde. Gleichzeitig schuf Austen, die in ihren Romanen stets menschliche Schwächen und Torheiten veranschaulichte und ihren Figuren mittels brillianter Dialoge Leben einhauchte, eine der hinreißendsten Frauengestalten in der Literaturgeschichte überhaupt -- Elisabeth Bennett. Zu empfehlen ist übrigens auch die Lektüre des englischen Originals Pride and Prejudice, da die Übersetzungen dem sprachlichen Genie Austens nie ganz gerecht werden. --Ravi Unger
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 84 Bewertungen)
So spannend kann Liebe sein... 5 von 5 Punkten Mit diesem Buch ist es Jane Austen eindrucksvoll gelungen eine, nicht ganz einfache, Liebesgeschichte zu erzählen.
Eine aufregende Zeit steht der Familie Bennet bevor, da sich hoher (männlicher) Besuch in der Nachbarschaft angekündigt hat. Wird sich der Wunsch der Mutter, bald eine von ihren Töchtern verheiratet zu sehen, endlich erfüllen?
Mit ein bisschen Fantasie und Sinn für Romantik wird diese Buch zu einem spannenden Lesevergnügen.
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Das Leuchten des Himmels Nora Roberts Broschiert, Mai 2006 Verkaufsrang: 84374 Gewöhnlich versandfertig in 3 bis 6 Tagen. Spannend und romantisch Nora Roberts in Höchstform! Ausgerechnet Alaska! Nate Burke erhofft sich von seinem neuen Posten als Polizeichef von Lunacy, Alaska, viel Arbeit an der frischen Luft und seine Ruhe. Doch als in einer Eishöhle eine mehr als zwanzig Jahre alte Leiche gefunden wird, hat Nate mehr Probleme, als ihm lieb ist: mit der Tochter des Toten, der ungestümen, attraktiven Pilotin Meg Galloway und mit einem kaltblütigen Mörder, der sich hinter der Maske des wohlanständigen Bürgers bestens zu verbergen weiß
Das Leuchten des Himmels ist glänzender Spannungsroman und fesselnde Liebesgeschichte zugleich angesiedelt vor der faszinierenden Kulisse Alaskas. "Tolle Natur, große Gefühle, ein vergangener Mord. Bestseller-Göttin Roberts ist wieder göttlich!" Bild am Sonntag
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 18 Bewertungen)
Wer das nicht liest - hat was verpasst! 5 von 5 Punkten Das ist mit Abstand und mit Sicherhiet DAS BESTE Buch welches ich seid langem gelesen habe. Und soll ich euch mal was sagen: Das hier ist nicht einmal "ein richtiges" Liebesbuch. Denn es ist zu gleichen Teilen drei verschiedene Storys: "Der Sheriff und seine neue Alaska-Stadt", ein verwinkelter Kirmi und noch eine Liebesromanze. Wobei aber die Liebesgeschichte des Sheriffs eine gleichberechtigte Rolle wie der Krimi und sein Einleben in der Stadt spielen. Also: Nicht wundern, dass die Liebesgeschichte hier zugunsten eines herrausragenden Krimis und einer umwerfenden Alaska-Liebeserklärung ein wenig zu kurz kommt.
Ach, von mir aus hätte man die Liebesgeschichte auch weglassen können , auch wenn ich sie herrlich, federleicht und zauberhaft fand. Das war soooo herzergreifend, das war locker flockig, ohne an den Haaren herbeigezogene Probleme. Es war schön und bodennah und .... zu Tränen rührend.
Dieses Buch hat mich so bezaubert, dass ich es in einem Tag runtergelesen habe, versucht habe meinen Mann zu einer Auswanderung nach Alaska zu überreden und jetzt ganz wild noch mehr Bücher suchen werde wo Kleinstädte in Nordkanada oder Alaska eine Rolle spielen. Ich bin völlig eingetaucht in die Geschichte, es nahm mich völlig gefangen und hinterliess mich tottraurig (weil das Buch ja fertig ist). *snief*
- Unheimlich sympathische und farbige Hauptprotagonisten, die nie nervten. Immer waren sie glaubwürdig und umwerfend einnehmend. Selten erlebt, dass ich so 200 % hinter den beiden Helden stehen konnte. Besonders der Sheriff Nade - der sehr im Mittelpunkt stand in diesem Buch - war einzigartig.
- Die Nebencharaktere waren genauso überragend sympathisch, wie die beiden Helden des Buches. Ich würde gerne noch unzählige Bücher mehr über diese ganzen verrückten Mondsüchtigen lesen (mit ihren ganzen Ecken und Kanten). Ich will mehr, ich will mehr!
- Landschaftsbeschreibungen die stets die richtige Länge hatten und immer passend waren: Eine wunderschöne Liebeserklärung an Alaska. Die aber nie kischtig und unrealistisch wurde. Man bekam mehr vom harten Alaska-Alltag mit, als man vielleicht annehmen würde.
- Ein Wehrmutstropfen: Wer der Täter ist, finde ich recht voraussehbar. Man kann es sich recht schnell denken. Hier wäre eine Überraschung schon schicker gewesen.
Ich bin ja einige gute Bücher von Nora Roberts gewohnt ... aber dieses Buch hier hat meine ganz persönlichen Geschmack sowas von getroffen. Ich bin fassungslos und dankbar. Wäre es möglich 10 Sterne zu geben, würde dieses Buch von mir 20 bekommen!
UMBEDINGT LESEN!
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Menschenkind Toni Morrison, Helga Pfetsch Sondereinband, 1992 Verkaufsrang: 12332 1855 flieht die Sklavin Sethe, die von ihrem Mann verlassen wurde, von der Plantage >>Sweet Home<< in Kentucky nach Ohio. Sie versucht ihre vier Kinder zu töten, um diese vor dem Schicksal der Sklaverei zu bewahren. Ihre zweijährige Tochter stirbt, die anderen drei überleben. Auf dem Grabstein der Verstorbenen lässt Sethe die Inschrift >>Menschenkind<< anbringen. 18 Jahre später lebt Sethe allein mit ihrer zweiten Tochter Denver. Die Vergangenheit ist präsent geblieben: Die zwei Söhne sind fortgelaufen, in der schwarzen Gemeinde wird Sethe als Kindsmörderin gemieden, die tote Tochter spukt durch das Haus. Eines Tages taucht Paul D. auf, ein ehemaliger Sklave von >>Sweet Home<<, der ein gemeinsames Leben mit Sethe aufbauen will und den Geist des toten Kindes vertreibt. Als er von dem Mord Sethes an ihrer Tochter erfährt, verlässt er schockiert das Haus. Plötzlich steht eine junge Frau namens Menschenkind vor Sethes Haus, die in eben jenem Alter ist, in dem das verstorbene Kind sein müsste. Sethe nimmt sie als die verlorene Tochter auf; es folgen einige Wochen glücklichen Zusammenlebens der kleinen Familie. Doch Menschenkind verlangt nach immer neuen Beweisen der Liebe Sehtes und versucht überdies Denver aus dem Haus zu drängen. Als sich Nachbarsfrauen vor dem Haus versammeln, um den Geist des toten Kindes auszutreiben, sieht Sethe Menschenkind erneut in Gefahr, in die Sklaverei zu gelangen, und stürzt sich auf den ebenfalls anwesenden weissen Arbeitgeber Denvers; ein weiterer Mord kann jedoch von den Frauen verhindert werden. Menschenkind verschwindet spurlos, Sehte bleibt verzweifelt zurück. Doch sie erhält neuen Rückhalt durch die Gemeinde und das nochmalige Angebot Paul D.s, eine gemeinsame Zukunft mit ihm zu verbringen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
Toni Morrison in den Lehrplan! 5 von 5 Punkten Dieses Buch (oder ähnliche Bücher) sollte zur Pflichtlektüre an Schulen gemacht werden, die Grauen des "schwarzen Holocaust", der Sklaverei, jedem Schüler genauso bewusst gemacht werden wie andere Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die im Geschichtsunterricht behandelt werden. Genauso wichtig ist, dass hier eine Afro-Amerikanerin spricht, dass man IHR zuhört, und nicht ausschließlich weißen Autoren, von denen sich Einige sicher kompetent zu diesem Thema äußern, die aber nicht die alleinige Deutungshoheit haben sollten, denn auch das ist eine Form von Diskriminierung.
Die Handlung und die Aussage des Romans ist in den anderen Rezensionen ausreichend beschrieben worden. Ich will nur noch hinzufügen, dass die Lebensgeschichte von Sethe einer wahren Geschichte nachempfunden ist: der der Margaret Garner.
Wenn sich das jetzt zu sehr nach einem moralischen Lehrbuch anhört, ist das ganz falsch: Das Buch ist von wahnsinniger literarischer Qualität, es berührt ganz tief und macht untröstlich.
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Nur einmal im Leben. Sonderausgabe Danielle Steel, Renate Zeschitz Broschiert, Juni 2006 Verkaufsrang: 58648 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Zweimal hat die Schriftstellerin Daphne Fields einen geliebten Mann auf tragische Weise verloren. Sie kann sich nicht vorstellen, noch einmal ihr Herz zu verschenken, bis sie den charmanten Filmstar Justin Wakefield kennen lernt. Wird Daphne bei ihm das erhoffte Glück für sich und ihren kleinen Sohn finden?
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
super traurig und kitschig 4 von 5 Punkten Das ist ein Roman der sich schnell und gut liest. Die Geschichte selbst ist ziemlich kitschig. Es erzählt das Schicksal einer Frau, der im Leben nichts geschenkt wurde. Ihre Liebe zu 2 Männern endet tragisch und sie liebt abgöttisch ihren einzigsten Sohn. Ihre neue Liebe kennt sie dann schon länger und beide wissen nichts von ihren Gefühlen, bis das ein Unglück passiert. Beim lesen dieses Buches hatte ich manchmal Tränen in den Augen un es hat mir gezeigt, das man jeden Augenblick genießen sollte, er könnte so schnell vorbei sein. Wenn man etwas einfaches lesen möchte ist dieser Roman super. |
Mutter macht Geschichten. Großdruck Una Troy Taschenbuch, April 2000 Verkaufsrang: 102235 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Zwei Dinge hat der gute Mr. Brown seiner heißgeliebten Elsie wohlweislich nie erlaubt: selbst am Steuer eines Autos zu sitzen und einen Hund ins Haus zu bringen. Doch Mr. Brown lebt nicht mehr, und Elsie steht nach dreiundzwanzigjähriger Ehe vor einem neuen Lebensabschnitt. Was liegt näher, als ihn mit der Erfüllung ihrer beiden Herzenswünsche zu beginnen? Es dauert nicht lange, und sie präsentiert sich ihren Kindern als stolze Auto- und Hundebesitzerin. Doch das schrottreife Vehikel und die auf der Straße aufgelesene Promenadenmischung bereiten den erwachsenen Sprößlingen Aufregungen und schlaflose Nächte. Als eines Tages ein Bild ihrer temperamentvollen Mutter in der Zeitung erscheint, überstürzen sich die Ereignisse . . .
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Sehr gutes Buch 5 von 5 Punkten Das Buch habe ich als Geschenk für meine Mutter gekauft. Die war hochzufrieden damit. Humorvoll, unkompliziert und unterhaltsam bis zum Schluss. |
Der Traum meiner Mutter Alice Munro Broschiert, April 2005 Verkaufsrang: 84715 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Alice Munro ist die Meisterin der Ambivalenz. Komik und Tragik, scheinbar Alltägliches und Schicksalhaftes mischen sich in ihren Erzählungen und locken den Leser in ein Reich dunkler Ahnungen. Alice Munro ist die Meisterin der Ambivalenz. Komik und Tragik, scheinbar Alltägliches und Schicksalhaftes oszilliert in ihren Geschichten in immer neuer Intensität, die den Leser nie unberührt lässt. Wie alle Geschichten der Autorin haben auch die vier Erzählungen dieses Bandes eine unheimliche Unterströmung; sie spielen mit der Irritation von Zeitverschiebung und Perspektivwechsel, locken den Leser mit Andeutung und Aussparung in das Reich dunkler Ahnungen. In der Geschichte "In der Nacht" inszeniert Alice Munro mit feinem Gespür für die Spannungen den erbitterten Machtkampf zwischen Säugling und Mutter, der um ein Haar in eine häusliche Katastrophe führt. Ein "literarisches Wunder" nannte die New York Times die Erzählungen der kanadischen Autorin - Geschichten, so komplex wie Romane, Kammerspiele des Gefühls, Geschichten, die wie Idyllen beginnen und sich auf den Abgrund zubewegen.
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Die Meute der Erben Gaby Hauptmann Taschenbuch, Oktober 1999 Verkaufsrang: 20014 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Süddeutschland, goldener Mittelstand, blanke Spielzeughäuschen, gekämmte Wiesen, polierte Gärten. Gaby Hauptmann sorgt für Aufsehen, weil sie unverkennbar in eine bestimmte Welt gehört. Wer mit in diese bestimmte Welt gehört, liebt Gaby Hauptmann. Manche werfen ihr Schlampigkeit und Schludrigkeit im Stil vor. Ausgemachten Germanisten und überzeugten Intellektuellen stehen die Haare zu Berge: dieser Satzbau, dieser Ausdruck, diese ständigen Wortwiederholungen! Aber Finger weg, für euch hat Gaby ihre Bücher schließlich nicht geschrieben. Die für die sie sie schreibt, vergreifen sich ja auch nicht an euern Büchern. Ihre Fans sehen das nämlich ganz anders: Sie lieben den lockeren Umgangston, die flockig, lockig, leichten Dialoge, die unmittelbare Nähe zu ihrer eigenen Wirklichkeit und die Ideen, die Frau Hauptmann hat, wenn es darum geht, neuen Wind in diese Wirklichkeit zu bringen. Ich meine, es mal mit einem impotenten Mann zu versuchen, darauf muß man erst kommen! Diesmal geht es ums Geld. Und wenn's um's Geld geht, dann hört nicht nur die Freundschaft auf, ja, dann halten nicht mal mehr Blutsbande, besonders dann nicht, wenn große Summen im Spiel sind, noch präziser, wenn da ein 85-Jähriger Vater noch halb lebt, der ein immenses Vermögen angescheffelt hat und den es zu beerben gilt. Das Schlimmste ist, so halbtot ist er gar nicht, er fühlt sich sogar noch ausnehmend wohl, so wohl, daß er seine alten Augen auf eine jüngere Frau mit Tochter wirft, und die Gefahr einer Hochzeit droht. Lydia, Renate, Bernadette, Thekla. Die Meute der Erben, bestehend aus den vier Töchtern des Großindustriellen Anno Adelmann, der jetzt seinen Lebensabend in einer geräumigen Villa am Bodensee verbringt, rauft sich zusammen und fletscht die Zähne. Ein roher Kampf um Geld, Liebe und Tod entbrennt, aber Hauptmanns Bücher sind ja immer sehr überspitzt und übertrieben ironisch, so daß sie nicht wirklich finster enden können. Die Liebe siegt, auch ohne Blutsbande. Samt Waffen und Giftflaschen wird die böse, gierige und skrupellose Meute am Ende entlarvt und überführt. --Daphne von Unruh
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 25 Bewertungen)
Mit einem kleinen Augenzwinkern durch's Leben 5 von 5 Punkten Dieses Buch bringt einen dazu das Leben trotz aller Widrigkeiten mit einem Augenzwinkern zu betrachten. Die einzelnen Charaktere wurden von Gaby Hauptmann wieder genial - einfach menschlich - beschrieben. Die Situation, die dieses Buch beschreibt, kann sicher der ein oder andere sich gut vorstellen - wenn nicht in der eigenen Familie so doch bei Bekannten, oder? Diese Buch, so finde ich, ist noch besser wie "Suche impotenten Mann für's Leben", das mir bisher am besten gefallen hat. Zum Abschalten, einfach ein "Gute-Laune-Buch".
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Die Donovans: Die Donovans 2. Die Spur des Kidnappers: Bd 2 Nora Roberts Broschiert, Mai 2006 Verkaufsrang: 25184 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Seit zwei Monaten sucht die Privatdetektivin Mel Sutherland vergeblich nach dem entführten Baby ihrer Freundin Rose. Sie hält nicht viel davon, als Rose sich in ihrer Verzweiflung an den bekannten Hellseher Sebastian Donovan wendet. Doch mit Hilfe seiner übersinnlichen Fähigkeiten kommen sie den Kidnappern tatsächlich auf die Spur. Was bedeutet, dass Mel ab sofort eng mit diesem faszinierenden Mann zusammenarbeiten muss, den sie schon einmal gesehen hat. In einem Traum, aus dem sie voller Verlangen erwacht ist ... Ein neues zauberhaftes Liebesabenteuer aus Nora Roberts Familiensaga Die Donovans: Mit seinen hellseherischen Fähigkeiten versucht Sebastian Donovan, ein gekidnapptes Baby zu finden und erobert dabei das Herz der Privatdetektivin Mel Sutherland ...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Der 2. Teil der Donovans 5 von 5 Punkten Verzweifelt sucht die junge Privatdetektivin Mel Sutherland nach dem entführten Baby ihrer Freundin Rose. Als sie nicht neues Herausfinden kann, wendet sich Rose an den berühmten Hellseher Sebastian Donovan. Er soll seine Kräfte einsetzen und ihr helfen, Sebastian hat tatsächlich bald eine neue, heiße Spur. Obwohl Mel dies alles für Zeitverschwendung hält, arbeitet sie nun eng mit ihm zusammen und spürt von der ersten Minute eine heiße Leidenschaft, die jeden Tag größer wird. Aber auch Sebastian kann Mel nicht einfach ignorieren, denn schon bald ist er in diese starke Frau verliebt...
Die Donovans Saga ist eine der schönsten Familien Serie von Nora Roberts und ich kann den nächsten Teil kaum mehr erwarten. Die Personen sind wirklich sympatisch und Nora Roberts hat ein bezauberndes Talent eine wundervolle Geschichte zu erzählen.
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