|
| Geschichte | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Putzger - Historischer Weltatlas - Putzger Atlas und Chronik zur Weltgeschichte [2. erweiterte Ausgabe]: Der große Putzger Chronik und Atlas zur Weltgeschichte (mit Register) 2. Auflage Ernst Bruckmüller Gebundene Ausgabe, 14. September 2009 Verkaufsrang: 19155 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Für die Neuausgabe wurde der große Putzger nicht nur aktualisiert, sondern komplett überarbeitet. Die Doppelseiten sind nun nach einem einheitlichen Schema mit einer Karte als zentralem Element aufgebaut, dazu ein kurzer Einleitungstext zum Thema, eine neu gestaltete Zeitleiste und zusätzliche Bild-, Text- und Grafikelemente. Mit neuen Karten zu aktuellen Themen und Konflikten (z.B. Terrorismus, Afghanistan, Afrika) und Themenseiten zu Klimawandel, Weltreligionen, Migration, Naher Osten usw. ist der Putzger auch inhaltlich auf der Höhe der Zeit.
- Seit 1877 der Standard für Geschichtsatlanten - Die Geschichte der Menschheit in 370 Karten - Komplett überarbeitete und aktualisierte Neuausgabe - Neue Karten zu aktuellen Themen und Konflikten - Zeitleisten zu jeder Epoche
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Das non plus ultra der Geschichtsgeographie 5 von 5 Punkten ".....Geschichte ist deshalb immer als geographische Geschichte oder geschichtliche Geographie anzusehen, für deren Verständnis Landkarten unverzichtbar sind". (timediver®) Die allererste Ausgabe des "Putzger" wurde 1877 im Leipziger Verlag Velhagen und Klasing unter dem Titel "Historischer Schul-Atlas" von dem Pädagogen und Schulaufsichtsbeamten Friedich Wilhelm Putzger veröffentlicht. Mit 27 Haupt- und 28 Nebenkarten entsprach das Heft in Auswahl und Darstellung dem damals vorherrschenden Bildungskonsens und kostete 1,50 Mark..... ....86 Jahre später erscheint 1963 in der 85. Auflage - noch im selben Verlag - die Jubiläumsausgabe, von der ein Exemplar in meinen Besitz gelangte. Nach weiteren 46 Jahren und mittlerweile über 100 Auflagen veröffentlicht der Berliner Cornelsen Verlag im September 2009 bereits die zweite, erweiterete Auflage seines 448seitigen "Prachtputzger"..... .....der mit sechs Haupt-, bzw. Epochenkapiteln aufwartet. Während die Gewichtung von "Vor- und Frühgeschichte" (42 Seiten) über "Das Altertum" (41) und "Das Mittelalter" (62) langsam ansteigt, verringert sie sich wieder bei "Die Frühe Neuzeit" (48) und "Das lange 19. Jahrhundert" (42). Der eindeutige Schwerpunkt wurde jedoch beim letzten, 80seitigen Hauptkapitel "Das 20. und 21. Jahrhundert" gesetzt. Jedes Epochenkapitel beginnt mit einem doppelseitigen Artikel über "Die Geschichte eines Geschichtsatlas" in der nicht nur der 132jährige Werdegang des "Putzger" reflektiert wird, sondern auch Kartenfaksimile früherer Ausgaben abgedruckt sind. Die unterschiedlich langen Hauptkapitel bieten zwischen sieben und fünfundreißig Unterkapiteln, die wiederum in zwei bis sechs, doppelseitig dargestellte Themata untergliedert sind. Eine Zeitleiste am Fuß jeder Doppelseite gliedert die Ereignisse in den historischen Gesamtkontext der jeweiligen Epoche ein. Unter dem Stichwort "Im Blickpunkt" werden z. B. zu Beginn die "Klimageschichte" und im ersten und letzten Hauptkapitel "Der Wandel des Weltbildes" (Seite 68) und "Krisenherd Balkan" (S. 296), sowie "Naher und Mittlerer Osten" (S. 300) behandelt. Den Abschluss eines jeden Hauptkapitels bilden vier Seiten mit Bildern und Informationen (Kurzbiographie) über repräsentative Personen der dargestellten Epoche. Bemerkenswert ist, dass für die Vor- und Frühgeschichte neben den historischen Gestalten und Forschern auch Rekonstruktionen des Australopihecus, Homo Neandertalis, Homo erectus usw. abgebildet sind. Zu 296, grafisch überarbeiteten Karten sind 70 vollkommen neue hinzugekommen. Folgende Neuerungen fallen besonders ins Auge: Das Kartenwerk zum "Zeitalter der Kreuzzüge" und "Im Blickpunkt: Die Weltreligionen" bis in die Gegenwart. (S. 96 ff.), "Bistümer Mitteleuropas im Mittelalter" (S. 117), die Karten zu "Im Blickpunkt: Seuchen in der Geschichte" seit der giechisch-römischen Antike bis zu "Die Aidsepidemie seit Anfang der 1980er Jahre" (S. 126/127), Stadtplan "Paris zur Zeit der Französischen Revolution" (S. 188), "Afrika 1500 - 1800" (S. 165), Aufstieg Russlands zur europäischen Großmacht (S. 178), "Sprachverteilung und Krisenherde nach dem Ersten Weltkrieg" (S. 234). "Völker im Kaukaus" und "Die Kaukasusregion heute" bis zum georgisch-russischen Krieg im August 2008 (S. 241), "Widerstand und Partisanenbewegungen gegen den Nationalsozialismus" (S. 251), "DDR-Protestbewegung Ende 1989", "Ethnische Gruppen ISAF-Einsatz in Afghanistan" (S. 295) und verschiedene Karten zu Migrationen in der Weltgeschichte. Beeindruckend ist der Blick vom Gazimestan über eine Bronzetafel (mit der Darstellung des Schlachtenverlaufes am 15. Juni 1389) auf das Kosovo Polje/Fushe Kosova (S. 296). Der 140seitige Anhang bietet zunächst ein "Staatenlexikon" in dem alle 196 - am 1. Juli 2009 unabhängigen - Staaten der Welt mit ihrer Nationalflagge, Angaben zur Fläche, Einwohnern, Hauptstadt, Mitgliedschaften in der UNO und anderen Zusammenschlüssen, Religionen, Bevölkerung und Geschichte (Chronologie mit Jahreszahlen) in alphabetischer Reihenfolge vorgestellt werden. Eine weitere Doppelseite ist den überseeischen und autonomen Teilgebieten, sowie abhängigen Gebieten ehemaliger Kolonialmächte mit Flagge, Hauptstadt und Regierungsform und den wichtigen internationalen Regierungsorganisationen 2002 mit Flagge, Gründungsjahr, Mitgliedstaaten und Zielen gewidmet. In dem, mit seine 58 Seiten üppigen, Kartenregister werden Städte, Staaten, Dynastien und Volker aufgeführt, die von historischer Relevanz sind. Namen und Begriffe die von besonderer historischer Bedeutung sind und deshalb häufiger im Kartenteil erscheinen, werden in einem kurzen, chronologisch aufgebauten Artikel behandelt. Dort erhält der Leser Hinweise auf die gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Entwicklung des jeweiligen Begriffs. Bei originalsprachlich aufgeführten Namen wird auf die heutzutage gebräuchliche deutsche Schriftweise verwiesen. Den Abschluss des epochalen Standardwerkes bildet ein Mitarbeiterverzeichnis der Kartenautoren und wissenschaftlichen Berater, Textautoren, Bildquellen und ein Abkürzungsverzeichnis. Das großformatige Standardwerk (34,2 x 25,2 x 3,2 cm) vermittelt einen universalgeschichtlichen Überblick vom Morgengrauen der Menschheit bis in ihre Gegenwart. Durch seine kartographische und textliche Darstellung historischer Entwicklungen und Zusammenhänge gelingt es dem "Putzger" eine Verbindung zwischen den aktuellen Anforderungen der Geschichtswissenschaft und der Geschichtsdidaktik herzustellen. Als ein an Details reiches Nachschlagewerk lädt es stets auch zum bloßen Schmökern ein. 5 Amazonsterne sind eigentlich zu wenig für dieses non plus ultra der Geschichtsgeographie.
Weitere Lesermeinungen |
P.M. Wissen zum Hören - Szenen der Geschichte, 5 CDs (ADAC Motorwelt Hörbuch-Edition) P. J. Blumenthal Audio CD, 1. April 2009 Verkaufsrang: 11481 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Kurzweilig und interessant!" (hoerbuecher4um.de)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Sehr lehrreich und interessant 5 von 5 Punkten Mein Sohn ist 9 Jahre alt und die CD ist genau das Richtige für ihn. Die Themen sind sehr komplex, jedoch nicht kompliziert. Sehr zu empfehlen für interessierte Kinder, die auch gerne lesen.
Weitere Lesermeinungen |
dtv-Atlas zur Weltgeschichte 1. Von den Anfängen bis zur Französischen Revolution Hermann Kinder, Werner Hilgemann Taschenbuch, 1. September 1964 Verkaufsrang: 16450 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sie beginnt mit dem Leben in der Steinzeit vor rund einer halben Million Jahren und endet im ereignisreichen Jahr 1990, in dem neben vielem anderem die DDR der Bundesrepublik Deutschland beigetreten ist - die Geschichte der Menschheit, die der dtv-Atlas "Weltgeschichte" in zwei Bänden vermittelt.. Dazwischen liegen Aufstieg und Niedergang ganzer Kulturen, Kriege und Revolutionen, technische Entwicklungen - eben alles das, was uns Menschen ausmacht. Das Lexikon präsentiert mit sehr kompakten und auf den Punkt genau formulierten Einträgen eine aussagekräftige Übersicht aller wichtigen Daten, Ereignisse und Personen der Weltgeschichte, optisch so aufgebaut, daß man das Gesuchte rasch findet. Dazu tragen insbesondere auch die vielen farbigen Schaubilder bei. Vor allem Kartenmaterial, aber auch Graphiken zur Klärung bestimmter Sachverhalte wie der Organisation der UNO erleichtern das Verständnis und heben den dtv-Atlas über sonstige, rein textgestützte Nachschlagewerke hinaus. Der Aufbau der Bände folgt dem zeitlichen Ablauf unserer Geschichte, zusammengefaßt zu thematischen Schwerpunkten wie dem antiken Griechenland, dem Zeitalter Napoleons oder den beiden Weltkriegen. So kann man je nach Bedarf schnell eine historische Epoche mit ihren wichtigsten Eckdaten erfassen oder anhand des sehr umfangreichen Personen- und Sachregisters bestimmte Ereignisse nachschlagen. Der dtv-Atlas stellt ein hervorragendes Nachschlagewerk dar, das man jedem nahelegen kann, der mit historischen Daten zu tun hat. Denn wer kann sich schon jedes Ereignis unserer umfangreichen Geschichte merken? Und wenn man ein solches Lexikon zur Hand hat, muß man das ja eigentlich auch gar nicht.-Joachim Hohwieler
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Absolutes Muss für ein Geschichtsstudium 5 von 5 Punkten Der zweibändige DTV-Atlas Weltgeschichte ist meines Erachtens Teil der Grundausrüstung für ein erfolgreiches Geschichtsstudium: Schlagwörter, zentrale Begriffe, Namen und Jahreszahlen sind hier mit platzsparendem Kurztext verknüpft und geben zusammen mit den historischen Karten einen perfekten Überblick zu den verschiedensten Seminar- und Hausarbeitsthemen. Der Atlas hat eine sehr hohe Informationsdichte und die unzähligen Karten laden zum Blättern und drin Stöbern geradezu ein. Kurz gesagt: unverzichtbar!
Weitere Lesermeinungen |
Historischer Weltatlas Walter Leisering Gebundene Ausgabe, 20. Januar 2009 Verkaufsrang: 5789 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der Historische Weltaltas stellt nicht nur dar, sondern zeigt auch die weltgeschichtlichen Zusammenhänge von den Anfängen der Menschheit bis zur Gegenwart. Deshalb ist er weit mehr als nur Grundlage für den Geschichtsunterricht. Dieser historische Weltaltas wird das Lesen jedes geschichtlichen Textes als Nachschlagewerk wertvolle Dienste leisten, und er wird seiner selbst wegen zum Schm"kern einladen. Reichhaltiges Kartenangebot zur Geschichte des Altertums und des Mittelalters sowie politische Karten zur Geschichte der Neuzeit und Zeitgeschicht Themenkarten zur Geschichte der Staaten und Kulturen und zu historisch-politischen Entwicklungen sowie zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte Weltgeschichtliche Themenkarten zur modernen Geschichte der auáereuropäischen Räume Mit Staatenverzeichnis und umfangreichem Register
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Sehr hohe Kartenqualität zum geringen Preis 5 von 5 Punkten Der hier vorliegende Weltatlas hat meine Erwartungen voll getroffen. Die darin enthaltenen Karten spiegeln alle wichtigen Veränderungen der Herrschaftsverhältnisse wider, zum Teil sogar ab 7000 v. Chr. Sehr interessant und man sieht die Geschichte, wenn man im Atlas häufig genug gestöbert hat, in einer zusätzlichen "visuellen Dimension", was ja hilft, die Zusammenhänge, die dahinter stehen, sich besser zu merken. Was man von diesem Buch nicht erwarten kann, sind zusätzliche Erklärungen oder Texte, die in Geschichtsbüchern stehen.
Weitere Lesermeinungen |
Deutsche Geschichte für Dummies Christian von Ditfurth Taschenbuch, 11. März 2009 Verkaufsrang: 23090 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die deutsche Geschichte ist nicht nur bewegend, sie ist mitreißend. Christian von Ditfurth erklärt Ihnen wie wurde was ist, wie und warum was geschah. Mit dem gebotenen Ernst und einem gelegentlichen Augenzwinkern führt er Sie durch die Geschichte unseres Volkes. (20080916)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Gut verständlich und sehr unterhaltsam 5 von 5 Punkten In der Buchreihe "Für Dummies" erscheinen seit 1991 Sachbücher, deren Aufgabe es ist, komplexe Themen einfach und für jeden Verständlich zu erklären. Anfangs noch vor allem für Themen des IT-Bereichs und der Naturwissenschaften geschrieben, erscheinen die Bücher mittlerweile zu allen Themengebieten, und zuletzt endlich auch für die deutsche Geschichte. Die "Deutsche Geschichte für Dummies" wird von Christian von Ditfurth verfasst, studierter Historiker und Autor von sowohl Sachbüchern als auch Romanen. Wie alle Bücher der Reihe zeichnet sich auch dieses Werk durch eine gut verständliche Sprache aus, wobei besonders wichtige Passagen zusätzlich mit Symbolen markiert sind. Die komplexe Strukturierung erlaubt es außerdem, dass Buch als Nachschlagewerk zu nutzen. Die einzelnen Großkapitel sind zunächst in Einzelkapitel unterteilt, die wiederum in zahllose, meist nur einen Absatz lange, Unterabschnitte gegliedert sind, die alle im detaillierten Inhaltsverzeichnis aufgelistet werden. So können ganz bestimmte Themen, die nur einen kurzen Unterabschnitt betreffen, ohne langes Suchen direkt ausgewählt werden. Natürlich hilft auch ein Index am Ende des Buches bei der Stichwortrecherche. Das Buch selbst umfasst 529 Seiten, und lässt sich grob in drei Abschnitte einteilen. Die ersten Kapitel (knapp 40 Seiten) rekapitulieren die Jahre von den allerersten Menschen über die ersten Germanenstämme bis zur Gründung des Ostgotenreiches im Jahre 493. Dieser Teil wird kurz und oberflächlich gehalten, da die eigentlich deutsche Geschichte erst mit den German beginnt. Es folgt der zweite Abschnitt, der sich mit den ersten Königs- und Kaiserdynastien der germanischen Völker beschäftigt, die zunächst ihr eigenes Reich, später auch das römische Reich beherrschen. Dieser Teil (ca. 240 Seiten), der die Jahre 493 bis 1815 umfasst, ist im Grunde eine Aufzählung der verschiedenen deutschen Kaiser und der Kriege, die sie führten. Es werden die verschiedenen Dynastien (Merowinger, Karolinger, Ottonen, Habsburger, Hohenzollern...) vorgestellt, ihre jeweiligen Herrscher knapp beschrieben und es wird auf die verschiedenen Kriege und die damit verbundenen Grenzverschiebungen eingegangen, wobei es bei Letzterem hilfreich gewesen wäre, mehr Karten einzufügen, um die vielen Gebietserweiterungen und Verluste besser nachvollziehen zu können. Dieser Teil des Buches kann kurzzeitig etwas langweilig werden, wenn sich der Autor wirklich nur auf eine Aufzählung der Herrscher verlegt. Mit der Märzrevolution von 1848 beginnt der letzte Abschnitt des Buches, der die neuere Zeit bis 2009 umfasst (ca. 230 Seiten). Dieser Abschnitt, obwohl nur 150 Jahre umfassend, nimmt gleich viel Platz ein, wie der vorherige Abschnitt, der ganze 1320 Jahre umfasst. Hier wird die Geschichte also deutlich ausführlicher beschrieben, was natürlich nicht zuletzt damit zusammenhängt, dass es aus dieser Zeit einfach deutlich mehr Quellen gibt. Dieser Abschnitt beginnt mit den turbulenten Jahren zwischen der Märzrevolution 1848 und dem Beginnen des ersten Weltkriegs 1914, es folgt die Weimarer Republik, das dritte Reich und der zweite Weltkrieg, die BRD und die DDR nach dem Krieg, und schließlich das vereinte Deutschland in Europa. Schließlich bleiben die für die "Für Dummies" Reihe üblichen Gimmicks: Ein knapper Spickzettel am Anfang des Buches, der alle wichtigen Daten noch einmal kurz zusammenfasst, und eine Handvoll "Zehner Listen" am Ende des Buches, in diesem Fall die 10 klügsten Herrscher, die 10 größten Versager, die 10 wichtigsten Dokumente und die 10 größten Schlachten. In diesem Abschnitt wird im Grunde zu jedem Punkt nur noch einmal wiederholt, was bereits im Buch geschrieben wurde. Wie von einem Buch "Für Dummies" zu erwarten, ist auch die deutsche Geschichte von Christian von Ditfurth sehr gut geschrieben, immer gut verständlich und mit einem Schuss Humor versehen. So macht das Lesen von Anfang bis Ende Spaß. Die einzigen Kritikpunkte wurden bereits kurz angesprochen: In den Kaiserjahren (ca. 450 bis 1815) verlegt sich der Autor teilweise auf eine einfache Aufzählung der Kaiser, was gelegentlich etwas langweilig werden kann. Zudem verschoben sich in diesen Jahren durch Kriege ständig die Grenzen des Reiches, was zwar beschrieben, aber nur in sehr seltenen Fällen anhand von Karten verdeutlicht wird. Diese beiden kleinen Kritikpunkte fallen beim Lesen zwar auf, sie fallen jedoch nicht sehr schwer ins Gewicht, denn der Lesespaß wird dabei höchsten kurzzeitig etwas getrübt. Insgesamt handelt es sich bei der Deutschen Geschichte für Dummies um ein sehr gutes Buch, das sowohl am Stück gelesen als auch als Nachschlagewerk verwendet werden kann.
Weitere Lesermeinungen |
Königinnen und Mätressen: Die Macht der Frauen - von Katharina von Medici bis Marie Antoinette Benedetta Craveri Broschiert, Januar 2010 Verkaufsrang: 7193 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wahre und käufliche Liebe, noble Gefühle und niedrige Motive, Adelsstolz und bürgerliche Hoffart: In eindrucksvollen Porträts schreibt Benedetta Craveri eine Sittengeschichte Frankreichs, erzählt aus der Perspektive der Frauen am Königshof - von Diane de Poitiers und Katharina de' Medici über Anna von Österreich und Maria Mancini bis zur Marquise de Pompadour und Marie Antoinette. Aus uraltem Adel die einen, einfache Bankierstöchter die anderen, hochmütige Göttinnen oder bescheidene Liebende, schamlose Karrieristinnen, stumme Dulderinnen oder impertinente Geschöpfe der Halbwelt: Geschichte aus dem Stoff, aus dem sonst nur Romane sind.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Erstklassik 5 von 5 Punkten Habe mir das Buch gekauft da ich mich für Historische Persönlichkeiten interessiere, und war vom ersten moment an begeistert selten ein so gutes Sachbuch gelesen. Die Autorin versteht es die Personen lebendig und doch sachlich und informativ zu beschreiben und den Leser zubegeistern. ich kann diese Buch an 2 Tagen durchgelesen und nehme es immer wieder zur Hand
Weitere Lesermeinungen |
Die Deutschen: Vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert Guido Knopp, Stefan Brauburger, Peter Arens Gebundene Ausgabe, 13. Oktober 2008 Verkaufsrang: 12872 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "...spannend geschrieben, exzellent illustriert (...)." Wiener Zeitung
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Besser gehts kaum 5 von 5 Punkten Habe das Buch regelrecht verschlungen, obwohl ich sonst eher wenig lese. Die Geschichte unseres Volkes wird besonders anschaulich und interessant geschildert. Habe viel dazugelernt !!!
Weitere Lesermeinungen |
Englands Königinnen: Von den Tudors zu den Windsors Marita A. Panzer Taschenbuch, Juni 2009 Verkaufsrang: 15735 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die britische Monarchie zählt zu den ältesten in Europa. Ihren Glanz und ihre Popularität verdankt sie nicht nur ihren Königen, sondern in gleichem Maße ihren Königinnen. Erstmals werden nun in diesem Band die Schicksale aller regierenden englischen Königinnen und Königsgemahlinnen vom 16. Jahrhundert bis heute vorgestellt. Nicht alle Königinnen waren so selbst- und machtbewußt wie Elisabeth I. oder so populär wie Viktoria, nach der ein ganzes Zeitalter benannt wurde. Einige starben von Henkershand, wie Anna Boleyn und Katharina Howard, oder endeten in der Verbannung, wie Henrietta Maria von Frankreich und Maria Beatrice von Modena. Und dennoch: Trotz zahlreicher Schicksalsschläge, mit denen auch die heutigen Royals konfrontiert sind, geht nach wie vor vom englischen Königshaus eine große Faszination aus
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Ein perfekter Überblick in aller Kürze 5 von 5 Punkten Wer sich für englische Geschichte interessiert, der wird sich auch für die Königinnen dieses Landes interessieren, für jene welche selbst regiert haben und für jene, welche nur "Ehefrauen" waren. Dieses Buch beginnt mit Elisabeth von York, Ehefrau von Heinrich VII aus dem Hause Tudor und endet mit der heutigen Königin Elisabeth II. Das Buch schließt sicher so manche Wissenslücke wie - wie kam es zum Krieg der Schotten gegen die Engländer, wie kamen die aus Deutschland stammenden Könige in England auf den Thron wo es doch Anwärter aus England gegeben hätte, was spielt die Religion dabei für eine Rolle usw. Ich lese besonders gerne Bücher über englische Geschichte und so waren mir ein Großteil der im Buch beschriebenen Königinnen ausreichend bekannt, aber auch viele neue Details haben sich mir in diesem Buch eröffnet, vor allem die diversen Ehefrauen der aus Deutchland abstammenden Könige Georg kannte ich bis jetzt nicht wirklich. Wer sich einen Überblick über die beschriebenen Königinnen verschaffen will, um dann weiter über diese Frauen zu lesen, für den wird das Buch über Englands Königinnen perfekt sein. Man kann sich bei der Menge an Personen nicht erwarten, dass über jede dieser Frauen in diesem Buch ein eigener Roman verfasst wird. Tolles Buch, welches einen ausreichenden informativen Überblick gewährleistet.
Weitere Lesermeinungen |
GEO Epoche 28/2007: Venedig. 810-1900: Macht und Mythos der Serenissima Michael Schaper Broschiert, 14. November 2007 Verkaufsrang: 18557 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Venedig: Dieses Heft erzählt vom Aufstieg dieser einzigartigen Stadt - und auch von ihrem Niedergang, dem Abstieg von der Großmacht zum Freilichtmuseum. Zu einer Kulisse einstiger Größe - die einen aber bis heute staunen macht.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
geheimnisvolle und schönste Stadt der Welt 5 von 5 Punkten Was soll ich nach dieser Rezension meines Vorgängers noch schreiben? Einfach nur soviel, es stimmt alles und ich schließe mich an. Ich habe diese Ausgabe allerdings mit DVD bekommen. Es war ausgesprochenes Glück, denn es war die Letzte. Als mein Mann mir diese Ausgabe mit DVD am Zeitungsstand zeigte, schlug mein Herz gleich höher, denn drei Wochen zuvor haben wir unseren Urlaub in Venedig verbracht. Um so schöner, dass wir unsere gewonnenen Eindrücke und die Geschichte Venedigs dadurch auffrischen konnten. Wer ebenfalls die Möglichkeit hat, sich die Ausgabe zu besorgen und Venedig auch so faszinierend findet wie wir, sollte zuschlagen. Es lohnt sich für jeden Venedigliebhaber.
Die morbide Schöne 5 von 5 Punkten Heft 28 von Geo Epoche ist das beste Magazin für Geschichte , das ich bislang in den Händen hatte. Allein die vielen Bilder von dem Venedig längst vergangener Tage lassen den Kauf der Zeitschrift lohnenswert erscheinen. Bilder der Palazzi wie auch der einstigen Prunkgondeln, der Koggen , des Lebens auf den Kanälen, des Treibens auf dem Markusplatz, eine Buchillustration , gemalt um 1400, welche als eine der frühesten bildlichen Darstellungen Venedigs gilt, die zumeist in Schwarz und Rot, hin und wieder auch in Grün prächtig bekleideten Kaufleute der Renaissance, die Ablichtungen verschiedener Gemälde Tizians , weiterhin diverse Bilder über die Auswirkungen der großen Pest-Epidemien und dem fürchterlichen Massensterben in der Folge, aber auch die schöne Ansichten vom amourösen Leben zu Zeiten Casanovas bis hin zur morbiden Kulisse dieser Stadt im vorletzten Jahrhundert machen das Magazin zu einem Augenschmaus, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Die ausführlichen, hervorragenden Texte veranlassen den Leser letztlich die Nacht zum Tag zu machen und erst dann die Augen zu schließen, wenn er auf Seite 178 erfreut den Hinweis auf das kommende Heft zu Kenntnis genommen hat. Die Anfänge Venedigs reichen zurück bis ins erste Jahrtausend nach Christus. Damals war das Gebiet noch völlig versumpft. Zu Zeiten der Völkerwanderung der Germanen fallen diese immer wieder in Italien ein. Die Menschen fliehen auf die Inseln einer Lagunenlandschaft vor der Adriaküste. Die Siedlungen, die dort entstehen, werden von den Angreifern im Jahre 810 alle erobert, nur ein kleines Archipel im Süden nicht. Auf dieser schlammigen Insel entsteht in den nachfolgenden Jahrhunderten die Metropole Venedig. Schon um 840 leben dort etwa 30 000 Menschen. In den folgenden Jahrzehnten entwickelt sich die Stadt zu einer bedeutenden Handelsmacht. Der Güterverkehr auf den norditalienischen Flüssen lässt die Kaufleute Venedigs wohlhabend werden. Lange dauert es nicht bis Kaufleute wie Marco Polo die Ferne fokussieren. Dieser wird 1265 auf der Suche nach neuen Märkten bis nach China vordringen. Berichtet wird auch von einer der größten politischen Zusammenkünfte im Mittelalter, die in Venedig stattfindet. Kaiser Friedrich I Barbarossa verhandelt mit Vertretern von Papst Alexander um den Frieden. Nach langen Verhandlungen belohnt der Heilige Vater auf dem Markusplatz Barbarossa aufgrund von dessen Unterwerfungsgeste damit, dass er die Exkommunikation Friedrichs aufhebt. Interessant ist der Beitrag von Jens Rainer Berg über das politische Agieren des Dogen Enrico Dandalo, der die Republik Venedig zur Großmacht formte. Im Alter von 95 Jähren fährt er im Jahre 1202 an der Spitze einer mächtigen Kreuzfahrerflotte in Richtung Osten. Anstelle des Heiligen Landes erobert er das Kaiserreich von Byzanz und hinterlässt den Venezianern ein riesiges Kolonialreich im Mittelmeer, das den sagenhaften Reichtum der Stadt um ein Vielfaches heben wird. Im übernächsten Beitrag dann erfährt man , dass um 1430 nirgendwo im Abendland so viele Kostbarkeiten aus Orient und Okzident umgeschlagen werden wie in Venedig. Schiffskonvois fahren im Auftrag des venezianischen Senats nach Flandern, in das schwarze Meer und in die Levante. Am Beispiel des Kaufmanns Andrea Brabarigo wird verdeutlicht , was sich ein Händler einfallen lassen musste, um trotz der großen Konkurrenz unter den Kaufleuten im Geschäft zu bleiben. Über die Geleitzüge der Kaufleute, um sich vor Überfällen zu wehren, wird in diesem Zusammenhang geschrieben, auch über die doppelte Buchführung, die ein Muss für venezianische Kaufleute war. Jeder Geschäftsvorgang musste in getrennten Büchern sowohl chronologisch als auch in zwei Sachkonten verbucht werden. Nur so war es möglich einen Überblick über die Warenströme zu behalten. Ein hochinteressanter Beitrag des Kunsthistorikers Kia Vahland befasst sich mit dem großen venezianischen Maler Tizian, der u.a. den machtbewussten Dogen Andrea Gritti, den reichen Kunsthändler Jacobo Strada und den Dichter Pietro Aretino portraitiert hat und wunderschöne sakrale Bilder malte, bei denen er nicht selten mehr als 40 Schichten auftrug, um die Nuancen ganz genau wiederzugeben. Kaiser Karl V wurde häufiger von Tizian gemalt. Bei dem im Heft abgelichteten Bild sitzt der Kaiser Tizian in Augsburg( vermutlich bei den Fuggern) Modell. Das Magazin beschäftigt sich auch detailliert mit den Palazzi. Die Patrizier der Serenissima( la Serenissima Rebublicca di san Marco= die Allerdurchlauchteste Republik von San Marco) konkurrierten seit dem 11. Jahrhundert darum ,wer den prächtigsten Palast errichtete. Im unteren Teil der Paläste befindet sich jeweils das Warenlager, oben das Wohnhaus. Dieses Prinzip veränderte sich über viele Jahrhunderte nicht. Nicht selten muten die Palazzi beinahe orientalisch an, weil man sich künstlerisch bei der Ornamentkunst Konstantinopels Anleihen nimmt. Später werden diese Elemente mit gotischen kombiniert. Beim" Haus aus Gold" werden zwischen 1421 und 1436 23 000 Bogen Blattgold verarbeitet. Im Beitrag" Tod in der Lagune" kommt die angebliche Verschwörung des spanischen Botschafters gegenüber dem Rat der Zehn zu Sprache. Venedig hatte damals schon lange eine oligarchische Verfassung herausgebildet. Um die Macht der Dogen einzuschränken wurde 1172 der " große Rat" ernannt, dessen Mitgliedschaft nur den ältesten Adelsfamilien zustand. Als der eigentliche Ausschuss wurde 1310 der Rat der Zehn" eingesetzt. Man liest , dass die wichtigsten Prozesse der Serenissima hinter den Mauern des Dogenpalastes geführt wurden. Die" Nobile", als auch viele hohe Würdenträger erfahren nichts von diesen Geheimverfahren. In der Stadt herrscht zu jenem Zeitpunkt ein perfides Spitzelsystem, das das Mistrauen unter den Bürger wachsen lässt. So gab es Briefkästen ,in welchen jeder Venezianer anonyme Anzeigen einwerfen konnte. Die Ermittler lasen diese täglich und begannen dann nicht selten mit Nachforschungen. Obschon Venedig sich stets auf die Pest-Epidemien vorbereitet hatte, wurde die Stadt immer wieder von dieser Geisel der Menschheit erschüttert. Allein zwischen 1348 und 1575 wurde Venedig 20 mal heimgesucht. Zehntausende von Venezianern starben damals. Der Beitrag" Das große Sterben" widmet sich dieser Plage, welcher auch Tizian im Jahre 1576 vermutlich zum Opfer fällt. Allein im November 1630 wurden 14465 Menschen dahin gerafft , im Jahre 1630 starben insgesamt 1/3 der Bevölkerung Venedigs. Fast zu Ende des Magazins liest man von dem 1725 geborenen Schürzenjäger und Glücksspieler Casanova und seinen Abenteuern. Zu jenem Zeitpunkt erfreuten der Dichter Goldini und der Komponist Vivaldi die damalige Gesellschaft Venedigs durch ihre herausragenden Künste. Casanova war damals ein Held in Europa aber ein Niemand in seiner Heimatstadt. Die Gründe hierfür macht der höchst amüsant zu lesende diesbezügliche Beitrag deutlich. Johann Wolfgang von Goethe, Richard Wagner und Thomas Mann sind berühmte Venedig-Touristen vergangener Tage. Heute besuchen mehr als 10 Millionen Menschen diese Stadt jährlich. Touristen sind klug beraten vorliegendes Magazin im Vorfeld zu lesen, denn durch die Lektüre dieses Heftes wird die morbide Schöne erst wirklich lebendig. Empfehlenswert!
|
Verbotene Archäologie. Die verborgene Geschichte der menschlichen Rasse Michael A. Cremo, Richard L. Thompson Gebundene Ausgabe, 4. Dezember 2006 Verkaufsrang: 14679 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Michael Cremos und Richard Thompsons kontroverses Buch "Verbotene Archäologie" versetzt die Wissenschaftsgilde in basses Erstaunen. Es stellt bislang als gesichert geltende archäologische Erkenntnisse praktisch auf den Kopf und zeigt, daß die klassische Archäologie massenweise Fakten über die Entstehungsgeschichte der Menschheit unterdrückt. So liefert Verbotene Archäologie reichhaltige Beweise dafür, daß die menschliche Rasse seit Millionen von Jahren existiert.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Bitte nicht vom spektakulären Cover blenden lassen 5 von 5 Punkten Dieses Buch erscheint auf den ersten Blick in die esotherische und abgefahrene Welt der Pseudowissenschaftler zu gehören, die der großen Sensation nachrennen und damit lediglich die Hirne der großen Hollywood-Bosse inspirieren. Weit gefehlt. Es handelt sich um eine knochentrockene Zusammenstellung von Forschungsberichten und -ergebnissen, die im Laufe von ca. 100 Jahren in Vergessenheit geraten sollten. Seit Darwin als unumstössliches Denkmal in die Evolutionslehre eingegangen ist, wurden viele Erkenntnisse, die auf andere menschliche Entwicklungen deuteten, lächerlich gemacht und totgeschwiegen ( obwohl Darwin selbst keine festen Angaben bzgl Alter und Herkunft der menschlichen Rasse machte ). Dagegen war man bereit, jedes noch so merkwürdige Fundstückchen zurechtzubiegen, damit es die herrschende Lehrmeinung untermauert. Das berühmteste Beispiel ist der erst vor wenigen Jahrzehnten offiziell anerkannte JAVA-Mensch, der nur in die Liste der menschlichen Vorfahren gewählt wurde, um vielen Gelehrten ihren elitären Platz im Elfenbeinturm zu erhalten. Wenn allerdings die Beweislast zu erdrücken scheint, wie zB im Fall der Steinwerkzeuge oder markierten Knochen aus einem Zeitraum vor bis zu 55 Mio Jahren, dann kommen sehr schnell die Geschichten von noch unentdeckten Tieren, die absolut symmetrische Spuren auf diesen Knochen hinterlassen haben, oder mögliche, ungeahnte tektonische Kräfte, die ein Feuersteinwerkzeug in seine werkzeugähnliche Form gepresst haben. Dass Werkzeuge mit der selben Form, die lediglich jüngeren Datums sind und in die Lehrmeinung passen, sofort als Beweis vor-menschlichen Lebens zählen ( aber auch nur, wenn sie im afrikanischen Raum gefunden werden ), scheint niemanden zu stören. Wenn trotz dieser schiefen Argumentation die Beweislast erdrückend wird, dann zieht man den Entdecker, seine Förderer und Meinungsgenossen in die absolute Lächerlichkeit und lässt die Restarbeit von den Massenmedien erledigen. Das führte inzwischen dazu, dass diese Funde irgendwo verrotten und alle Berichte und wissenschaftliche Abhandlungen in irgendwelchen Archiven verstauben. Unter den jüngeren Gelehrten hat niemand genug Mumm und Eigeninitiative, diese Diskussion erneut anzustossen und die entsprechenden Funde mit Hilfe der neuesten Methoden erneut zu untersuchen. Schade. Hier argumentiert jemand, dass tausende gewissenhafte, etablierte Wissenschaftler über Generationen hinweg nicht hätten irren können. Nun, da eine Generation auf die vergangene aufbaut und jede neue akademische Arbeit sich auf die vorangegangene bezieht, könnten sich diese tausenden Wissenschaftler ihre akademischen Verdienste an den Hut stecken, wenn etwas bewiesen würde, was der allgemeinen Lehrmeinung widerspricht. Dass es unsere Vorfahren vielleicht schon 5, 10 oder 50 Mio Jahre vor unserer Zeitrechnung gegeben haben soll, verbietet sich also von ganz allein.... Auch der Vergleich mit dem MARSGESICHT hinkt. Natürlich hat man nichts dergleichen gefunden. Nur ein paar wenige, unscharfe Aufnahmen, um diese Spekulationen zu dementieren. Was wäre die Alternative gewesen? Ein Marsgesicht, dass es vielleicht gibt, in Großaufnahme den Medien zu zeigen? Demnach würden wir nicht mehr nach Mekka oder zum Kreuz beten, sondern in Richtung Mars? Wir sind die Krone der Schöpfung. Und wir bestimmen ganz allein, was es tatsächlich gibt, und was nicht. Ob es Marsianer und dieses Gesicht gibt, weiss ich selbst nicht. Aber bzgl. der menschlichen Evolution nagt der Zahn der Zeit an diesen vielen konstruierten Beweisen und wissenschaftlichen Diagnosen. Sowohl in China als auch in Mexiko und Südamerika regt sich der Widerstand gegen unsere Dogmen. In Südamerika fand man antike Beweise für menschliches Leben, dass aus einer Zeit von vor über 30.000 Jahren stammt.Obwohl die Besiedlung Amerikas eindeutig von Norden vor ca 10.000 Jahren begonnen haben muss. Und diverse Artefakte, die auf chinesiche, phönizische und sogar nordische `Besucher` der Neuen Welt schliessen lassen, verwirren zZt diese großen Gelehrten. Obwohl Columbus doch der erste Europäer in Amerika war...? Unser schönes, solides europäisch-nordamerikanisches Weltleitbild gerät ins Wanken. Die neuen Eliten unserer Welt emanzipieren sich, und irgendwann muss man sich mit den alternativen Möglichkeiten, die direkt vor uns liegen, auseinandersetzen. Das Buch ist brilliant recherchiert, lässt keine wissenschaftliche Quelle aus und hat deshalb dieses enorme Volumen. Zu jedem Fund werden pro und contra genau abgewogen, und es bleibt dem Leser überlassen, welches Weltbild ihm lieber ist. Leider passt das Cover nicht zur Ernsthaftigkeit der Schilderungen. Trotzdem gibt es 5 Sterne:-)
Weitere Lesermeinungen |
Kubanisches Tagebuch Ernesto Che Guevara Broschiert, 22. September 2008 Verkaufsrang: 23935 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Che Guevaras berühmter Bericht von der Kubanischen Revolution (1956 - 1959), neu ediert auf der Grundlage von Ches eigenen Korrekturen, mit einem Vorwort seiner Tochter Aleida und vielen bisher unveröffentlichten Fotos. Am 2. Dezember 1956 landen 83 Freiheitskämpfer mit der 'Granma' am Strand von Las Coloradas auf Kuba. Gut zwei Jahre später stürzt die inzwischen nach Tausenden zählende kubanische Befreiungsarmee, die von de Sierra Maestar aus operiert, die Diktatur Batistas in Havanna. Einer der Guerilleros, die vom ersten Tag an mit dabei waren, ist der junge argentinische Arzt Che Guevara. Er hat über die drei Jahre des Kampfes, über Siege und Niederlagen Bericht geführt. Sein 'Kubanisches Tagebuch', das den Verlauf des Befreiungskrieges lebendig erhält, ist nicht nur eine packende Darstellung der militärischen Operationen der Guerilla. Che Guevara beschreibt auch mit viel Humor persönliche Erlebnisse,, angefangen bei der ersten Begegnung mit Fidel Castro in Mexiko, seine Mitkämpfer und den Alltag in der Befreiungsarmee. "Seit langer Zeit wollten wir die Geschichte unserer Revolution schreiben ... Aber es gibt so viel zu tun, die Jahre gehen vorbei, und die Erinnerungen an den Aufstand verlieren sich in der Vergangenheit. Diese Ereignisse sind noch nicht richtig beschreiben worden, Ereignisse, die bereits zur Geschichte der Amerikas gehören." Che Guevara
|
History - Die Geschichten hinter der Geschichte Guido Knopp Gebundene Ausgabe, 1. Februar 2005 Verkaufsrang: 47465 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Geschichte ist wie ein guter Krimi", heißt es im Vorwort zu diesem von Guido Knopp herausgegebenen Band. Viele Fragen stellten sich erst auf den zweiten Blick, viele Spuren lägen verborgen oder seien verwischt worden. Sie wieder sichtbar zu machen, "die Geschichten hinter der Geschichte" aufzudecken, das ist das Anliegen dieses gelungenen Bandes, der auch jene Leser überzeugen dürfte, die vielleicht mit den (Fernseh-)Dokumentationen des ZDF-Chefhistorikers sonst nicht allzu viel anzufangen wissen. Eine ganzes Heer von Redakteuren und Autoren hat sich für dieses Buch über berühmte oder bedeutende historische Persönlichkeiten und Ereignisse des 20. Jahrhunderts gebeugt und mit Akribie die wirkliche Geschichte aus der tradierten Überlieferung herauszuschälen versucht. Manches interessante Detail wurde dabei schon durch eine gegenüber dem eingeübten Blick leicht verschobene Perspektive zutage gefördert. So werden uns etwa Wilhelm II. als erster deutsche Medienstar oder Stalin als Privatmann vorgestellt. Zu den besonders lesenswerten Kapiteln gehört jenes über den Abenteurer Oskar Speck, der 1933 mit einem Faltboot von Deutschland aus aufgebrochen war und sieben Jahre bzw. 50.000 Kilometer später in Australien anlandete ? wo der vom Krieg Ahnungslose wegen der Hakenkreuzflagge am Bug seines Bootes sogleich als Kriegsgefangener interniert wurde. Und kaum weniger spannend lesen sich die Recherchen über das Doppelleben der Coco Chanel, den Sportsmann (sic!) Churchill oder das Gehirn der Ulrike Meinhof. Ach was: Sämtliche Geschichten des mit zahlreichen Schwarz-Weiß-Fotografien bebilderten Bandes lohnen die Lektüre (auch jene, die eher unappetitlichen Kapiteln der Geschichte gewidmet sind, wie etwa dem Massaker von Kephalonia 1943). Und deshalb empfehlen wir ihn gerne ohne Abstriche zur ebenso kurzweiligen wie erhellenden Lektüre! - Andreas Vierecke
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Top Und knapp! 5 von 5 Punkten Wer kurz und knapp etwas über die Geschichten hinter der Geschichte wissen will, ist hier gut beraten. Dieses Buch erzählt historisch aufgearbeitete Ereignisse die die Spekulationen die es um jene Historischen Persönlichkeiten gibt wiederlegen oder bestätigen. Außerdem was sehr gut ist, Es lässt sich sehr gut Lesen! Wie alle Bücher von Knopps Büchern!
Spannend 5 von 5 Punkten "Geschichte ist wie ein guter Krimi" verspricht Guido Knopp dem Leser. Und spannend sind die Geschichten wirklich zu lesen. Die Themenauswahl reicht von 1913 (Kaiser Wilhelm) bis 2003 (Saddam Hussein). Sehr präzise formuliert und reichlich bebildert, ein interessantes und lesenswertes Buch. |
Die Deutschen im 20. Jahrhundert: Vom Ersten Weltkrieg bis zum Fall der Mauer Guido Knopp Gebundene Ausgabe, 13. Oktober 2008 Verkaufsrang: 64762 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das große Standardwerk der deutschen Geschichte - in 2 Bänden Am 3. Oktober 1990 wurde zum ersten Mal in der deutschen Geschichte Einheit in Frieden und Freiheit Wirklichkeit. Erst nach einem Jahrhundert mit zwei Weltkriegen, Millionen Toten, zwei Diktaturen, Holocaust, Kaltem Krieg, Teilung, Wirtschaftswunder im Westen und friedlicher Revolution im Osten gelang es den Deutschen, ihre staatliche Einheit im Konzert der europäischen Mächte zu vollziehen. Guido Knopp durchwandert in diesem Buch zur 5-teiligen ZDF-Serie dieses Schicksalsjahrhundert mit seinen Visionen, seinen in Blut ertränkten Träumen und mit seinen mutigen Aufbrüchen. Zusammen mit ihren Nachbarn haben die Deutschen damit die Basis geschaffen für ein friedliches 21. Jahrhundert.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Prof. Dr. Guido Knopp "Die Deutschen.." 5 von 5 Punkten Prof. Dr. Guido Knopp ist für mich einer der fähigsten Historiker Deutschlands! Die Deutschen im 20. Jahrhundert: Vom Ersten Weltkrieg bis zum Fall der Mauer
Weitere Lesermeinungen |
In Europa: Eine Reise durch das 20. Jahrhundert Geert Mak, Gregor Seferens, Andreas Ecke Broschiert, 27. Februar 2007 Verkaufsrang: 10810 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Nach Das Jahrhundert meines Vaters unternimmt Geert Mak mit In Europa noch einmal eine Forschungs- und Entdeckungsreise in das 20. Jahrhundert. Und dies im wahrsten Sinne des Wortes: Das knapp tausendseitige Buch ist nämlich tatsächlich das Ergebnis einer Reise, die Mak während des gesamten Jahres 1999 unternommen hat, und die ihn quer durch Europa an die historischen Orte unserer jüngeren und jüngsten Geschichte geführt hat. Herausgekommen ist ein abermals sehr persönliches, unbedingt lesenswertes Geschichtsbuch ganz eigener Prägung. In Paris, London, Berlin und Wien, den Städten also, deren Puls das beginnende 20.Jahrhundert bestimmte, beginnt Mak seine mit stets überaus wachen Sinnen unternommene Erkundungsfahrt. Hier wurden die Fanfaren des Aufbruchs in die neue Zeit geblasen. Dem freilich folgte allzu bald das Geheul der Kriegssirenen. Den beiden Weltkriegen und ihren Schauplätzen in Europa spürt Mak denn auch während eines Großteils seiner Reise nach: Auf den ehemaligen Schlachtfeldern Verdun und Dünkirchen hat er sich ebenso umgesehen, wie in Auschwitz und Birkenau, das sich dem Besucher heute "von Margeriten und blühendem Klee bunt gefärbt" präsentiert. Das Lager Birkenau selbst verfällt zusehends. "Nach einem halben Jahrhundert zerbröselt der morsche Stacheldraht zwischen den Fingern, die Schuhberge sind nur noch grau und schwarz, die meisten hölzernen Gebäude sind morsch." Und für die Menschen, die aus den Fenstern ihres gerade einmal 100 Meter vor den Toren des KZ neu errichteten Wohnblocks auf "das Museum", wie sie sagen, blicken, ist Birkenau nur noch "eine Art Park, der viele Touristen anzieht, mehr nicht"? Auch nach Danzig dürfen wir Mak begleiten, nach Dublin und Belfast, dem Brennpunkt des Nordirlandkonflikts, nach Tschernobyl und Sebrenica, um nur einige der europäischen Erinnerungsorte des 20. Jahrhunderts herauszugreifen. Kurzum: Eine lange, nicht immer fröhliche, bisweilen auch anstrengende Reise kreuz und quer durch unseren Kontinent. Aber dank der kundigen und ausgesprochen inspirierten Führung eine äußerst lohnenswerte! -Andreas Vierecke
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)
Ein ganz fantastisches Buch 5 von 5 Punkten Geert Mak ist mit "In Europa" wirklich ein außergewöhnliches, fesselndes und wichtiges Buch gelungen. Die Idee: Er reiste im Laufe des Jahres 1999 die Schauplätze der europäischen Geschichte ab. Im Januar war er also an den Orten, die für den Beginn des 20. Jahrhunderts entscheidend waren, im Dezember bei denen der jüngsten Geschichte nach der Wiedervereinigung Europas. Im Buch ist dann beides verwoben: die geschichtlichen Ereignisse und die Spuren, die sie bis heute hinterlassen haben. Mak nimmt seine Leser gleichsam mit auf die Reise durch Raum und Zeit. Dabei gräbt er viele wunderbare, berührende und interessante Einzelschicksale aus, lässt seine Leser an interessanten Gesprächen vor Ort teilhaben und vermittelt ihnen viel Atmosphäre von den verschiedensten Teilen Europas. Mit seinen Reisen kreuz und quer über den Kontinent gelingt es ihm wirklich ein Netz zu spannen, das Verbindungen herstellt und dem Leser ein Gefühl für Gesamteuropa gibt. Wir haben festgestellt, dass sich dieses Buch auch ganz wunderbar vorlesen und so gemeinsam genießen lässt. Wir haben damit auf einer Reise durch Polen und Litauen begonnen. Zufällig haben wir am Abend, bevor wir Vilnius erreichten, auch das entsprechende Kapitel gelesen. Aber das war nicht das Entscheidende. Die abendliche Lektüre über Maks Entdeckungsreise bildete einfach einen sehr anregenden Kontrast zu der Entdeckungsreise, die wir tagsüber in (meist) anderen Teilen Europas machten. Aber auch, weil es den Lesegenuss fördert, wenn man den 900-Seiten-Wälzer nicht mit allzu großen Pausen liest, stellt "In Europa" eine ganz wunderbare Urlaubslektüre dar. Natürlich fasziniert einen bei einem derart dicken und voll gepackten Buch nicht jeder Teil gleichermaßen. Natürlich kann man Kritik daran üben, warum Mak ausgerechnet dieses Beispiel ausgewählt hat und nicht jenes, warum er diesem Ereignis bzw. Land viel Raum widmet und nicht jenem. Aber diese Subjkektivität macht andererseits auch viel vom Charme des Buches aus, das nun mal kein Standardwerk über die europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts ist. Naturgemäß fallen auch manche Passagen des Buches etwas zäher aus. Der Zweite Weltkrieg erscheint irgendwann nicht endend wollend, aber er ist eben auch das einschneidende Ereignis dieser Epoche. Auch die Informationen zur Geschichte des eigenen Landes sind oft natürlich nicht ganz so spannend, weil man sie schon kennt. Doch dies muss man einfach hinnehmen, da das Buch ja nicht für den deutschen Markt, sondern für ganz Europa geschrieben ist. Man muss sich nur vor Augen halten, wieviel Überraschendes Mak aus der Geschichte unserer Nachbarländer erzählt, um sich von der Illusion zu verabschieden, all die uns teilweise so wohlbekannten Fakten, die er über Deutschland liefert, müssten jedem halbwegs Gebildeten europaweit bekannt sein. Mak endet sein Buch mit dem Appell, dass rasch ein gemeinsamer kultureller, politischer und vor allem demokratischer Raum entstehen müsse, wenn das europäische Projekt nicht zum Scheitern verurteilt sein soll. Sein Buch ist ein Beitrag zum Entstehen eines solchen gemeinsamen Raumes.
Weitere Lesermeinungen |
Vom Kriege Carl von Clausewitz Gebundene Ausgabe, 12. November 2008 Verkaufsrang: 70902 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Vom Kriege gilt als das bedeutendste Werk, das jemals über die Kriegsführung verfaßt wurde. Seinen Rang verdankt es insbesondere den ersten Kapiteln, in denen Clausewitz eine allgemeine Wesensbestimmung des Krieges vornimmt. In seinen Kernaussagen, wie der These vom politischen Charakter des Krieges, von seiner Doppelnatur als traditionellem und revolutionärem Krieg und seiner Bestimmung als Gewaltakt, der der Erfüllung des eigenen Willens dient, reicht sein Ansatz weit über den militärischen Bereich hinaus. Clausewitz berühmtes Postulat vom "Krieg als bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln" ist längst zum Gemeinplatz mutiert; viel gelesen, oft zitiert, aber selten verstanden. Clausewitz hat das Primat der Politik theoretisch begründet; hat Ziel, Mittel und Zweck des Krieges als Instrument der Politik definiert: "Der Krieg ist ein Akt der Gewalt um den Gegner zur Erfüllung unseres Willens zu zwingen". Es gilt, "den Gegner niederzuwerfen und dadurch zu jedem fernern Widerstand unfähig zu machen". Eine Politik, die sich dem Mittel des Krieges verweigert, kann folglich nicht erfolgreich sein, da sie erpreßbar ist. Aber der Krieg sollte immer die Ultima ratio der Politik sein. Denn - so Clausewitz - er ist eine grausame und blutige Angelegenheit, und ein Erfolg setzt den unbedingten Willen zum Sieg voraus. "Nun könnten menschenfreundliche Seelen sich leicht denken, es gäbe ein künstliches Niederwerfen des Gegners ohne zu viel Wunden zu verursachen. Wie gut sich das auch ausnimmt, so muß man doch diesen Irrtum zerstören, denn in so gefährlichen Dingen, wie der Krieg eins ist, sind die Irrtümmer, welche aus Gutmütigkeit entstehen, grade die schlimmste". Einen "sauberen Krieg" gibt es nur in den Hirnen der PR-Strategen. -Stephan Fingerle
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 25 Bewertungen)
Nur für Eingeweihte 5 von 5 Punkten Es ist ein tolles Buch. Wer allerdings nicht in der Materie steckt wird nach den ersten Seiten aufgeben.
Weitere Lesermeinungen |
Alles, was Sie schon immer über Könige wissen wollten, aber nie zu fragen wagten Alexander von Schönburg Broschiert, 2. Januar 2010 Verkaufsrang: 24420 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wie kommt es, dass nach dreihundert Jahren Aufklärung, nach all unseren Bemühungen, sämtliche Rätsel der Welt zu lösen, ausgerechnet das Königtum noch immer einen Zauber bewahrt hat, dem man sich selbst als eingefleischter Republikaner nicht entziehen kann? Alexander von Schönburg versucht dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Dabei erkundet er nicht nur das Wesen des Königtums - von den mythischen Figuren wie König Artus oder König David bis zu den Medien-Royals unserer Tage -, sondern beantwortet auch zahlreiche handfeste Fragen: Wie wird man König? Warum tragen Könige eigentlich Kronen? Und warum sollten Könige nicht allzu gescheit sein? Alexander von Schönburg kennt sich aus in der Welt der gekrönten Häupter - seine Frau ist eine Großnichte der Queen, auf seiner Hochzeit tanzte Königin Sophia von Spanien. So kann er aus eigener Anschauung berichten: von seinem Aufenthalt am Hofe des Sultans von Brunei, einem merkwürdigen Abend mit Rania von Jordanien oder seinem Besuch beim nepalesischen König - kurz vor dessen Abdankung. Am Ende entsteht ein ebenso unterhaltsames wie intelligentes Sittengemälde des Königtums, das auf amüsante Weise Kulturgeschichte und Klatsch vereint. Denn wer wollte nicht erfahren, was Royals tun, wenn sie "unter sich" sind, ob es stimmt, dass Prinz Charles mit Blumen spricht, und weshalb auf Schloss Windsor die Toasts keinesfalls eckig sein dürfen?
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Unterhaltsamer Insider-Klatsch 4 von 5 Punkten Der Titel ist Programm. Der Leser erfährt wirklich viel, was er - oder andere - schon immer über Könige wissen wollte, aber nie fragen würde. Was die Queen in ihrer Handtasche trägt, gehört nicht zu den weltbewegenden Themen, ist aber sicher ein schönes Thema für Small-Talk. Und genau darum geht es auf über 250 Seiten: Small Talk. Alexander von Schönburg berichtet aus eigenen Begegnungen, wodurch der Bericht authentisch ist. Freilich ist der ständige Verweis auf seine eigenen verwandtschaftlichen oder schwagerschaftlichen Beziehungen zu den Königshäusern bisweilen ermüdend. In diesen Small-Talk fügt der Autor jedoch gekonnt eine Fülle kleiner Informationen über das Wesen, das Selbstverständnis, das Werden und die Mystik der Monarchie ein. Wer Aufklärung darüber erwartet, ob Prince Charles wirklich mit seinen Blumen redet, und was die Queen nachts macht, wird enttäuscht. Indiskretionen fehlen völlig, denn schließlich will von Schönburg auch in Zukunft noch zu königlichen Empfängen Zutritt erhalten. Uns wird diese Lektüre nicht davon abhalten, verwundert zu gucken und vor Ehrfurcht zu erstarren, wenn wir tatsächlich auch mal König Juan Carlos am Strand begegnen sollten oder uns Königin Beatrix auf ihrem Fahrrad entgegen kommt. Aber sie macht uns neugierig darauf!
Amüsant, geistreich und kurzweilig 4 von 5 Punkten Oh ja, ALLES WAS MAN ÜBER KÖNIGE WISSEN SOLLTE von Alexander von Schönburg, ist wahrlich ein toller Bericht, denn der Autor ist Journalist und wenn so jemand durch Heirat in den engsten Kreis um Königin Elisabeth II kommt, dann gibt es wohl was zu hören. ALLES ÜBER KÖNIGE zeigt amüsant und geistreich auf, das auch bei Elisabeth nur mit Wasser gekocht wird. Ich habe mich sehr amüsiert, das Hörbuch war auf den zwei CDs sehr geistreich und wie eine gute Abhandlung zu einer Familiengruppe, der man so ja nicht zu nahe komme kann. ALLES ÜBER KÖNIGE zeigt die Marotten, die Eigenheiten und auch die kleinen Besonderheiten ihrer Hoheiten auf, wie sie genant werden wollen, was man beachten sollte und worüber man an Tische nicht spricht. Ein lustiges Buch mit vielen Antworten auf Fragen, welche man so in der bunten Presse noch nie beantwortet bekommen hat. Ein Hoch auf Alexander von Schönburg und seine adelige Frau. Empfehlenswert!
|
Der Aufstieg des Geldes: Die Währung der Geschichte Niall Ferguson Gebundene Ausgabe, 27. Februar 2009 Verkaufsrang: 9895 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Fergusons Zwischenrufe lohnen sich immer. Der britische Historiker mit Lehrstuhl im amerikanischen Harvard kann schreiben, ist klug und gelassen. Nie lässt er sich vom Strom der Gefühle mitreißen und bleibt so humorvoll britisch-trocken, dass seine Texte fast beglückend wirken: Prozac in Buchform." (Die Welt / Jacques Schuster / 14.03.09/)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)
Gründe für die Defizite und das Versagen unserer Finanzsysteme 5 von 5 Punkten Harvard-Professor Niall Ferguson ist ein munterer Geschichtenerzähler. Der Historiker geht in seinem Parforceritt durch die Geschichte des Finanzwesens vor allem den spannenden Storys nach, die sich hinter dem scheinbar langweiligen Thema verstecken. In schnellen Schnitten und Szenenwechseln erzählt Ferguson von der jüngsten Immobilien- und Finanzkrise, von den Anfängen der Banknoten, vom Einfluss der Bankiersfamilie Rothschild auf den Ausgang des Kriegs gegen Napoleon, vom Enron-Skandal, vom Wunderwerk Anleihe und sogar vom Versicherungsdebakel, das der Hurrikan Katrina ausgelöst hat. Mit dem Tempo und dem etwas chaotischen Aufbau erinnert Fergusons Buch an das Drehbuchscript einer modernen TV-Dokumentation. Der Autor springt stufenlos zwischen Heute und Gestern, der Finanzkrise und Waterloo, Chinas Aufstieg und dem Kampf der italienischen Stadtstaaten in der Renaissance hin und her. Die Historikerzunft mag befremdet sein, aber alle, die sich über die Finanzkrise und ihre geschichtlichen Vorläufer informieren wollen, werden in dem Werk eine sehr lehrreiche und unterhaltsame Feierabendlektüre finden, meint getAbstract.
Weitere Lesermeinungen |
Alexandra Romanowa: Die letzte Zarin Carolly Erickson Broschiert, Februar 2009 Verkaufsrang: 23701 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Gegen alle Widerstände heiratet sie ihre große Liebe und steigt zur mächtigsten Frau Rußlands auf: Alexandra Romanowa (1872-1918). Die ebenso schöne wie gebildete Frau von Zar Nikolaus II. bleibt jedoch eine Fremde am Zarenhof. Nur dem charismatischen Wunderheiler Rasputin glaubt die Zarin vertrauen zu können - und ahnt nicht, welchen Haß sie damit entfesselt ... Mitreißend und farbig erzählt Carolly Erickson das Leben einer faszinierenden Frau, in dem der trügerische Glanz der Zarenzeit ein letztes Mal erstrahlt. Denn die Revolution von 1917 wirft bereits ihre drohenden Schatten auf das Leben Alexandras und ihrer Familie.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Wunderbar 5 von 5 Punkten Ich habe ziemlich viel über die Romanow gelesen. Deswegen war ich positiv überrascht ein Büch zu finden, das noch eine Geschichte bringt, und zwar aus der Sichr der "deutschen", besser hessischer Prinzessin Alix, Alexandra Fjodorowna Romanowa. Sie war bei weitem nicht die erste Wahl der Zarenfamilie für ihren Sohn Nicky (Nikolaus II), aber die Liebe hat gewonnen. Sie war auch nicht die erste Deutsche am russischen Thron (Katharina die Grosse war die berühmteste Vorgängerin). Alix - Alexandra hatte es vom Anfang an nicht leicht. Der marode russische Bär, ein Vielvölkerstaat, auf einer Seite von imensen Reichtum, dass nur einigen zugute kam, auf der anderer aber arm, noch tief im Feudalismus, die Bauern bis vor kurzen noch Leibeigene war im Umbruch. Der Zar war bei vielem fast wie ein Gott, ein Vater. Auf einer Seite war da Liebe zu ihm, auf der anderer Hass. Der galt besonder der Fremden an seiner Seite. Die (Alix) versuchte zwar viel tun, um sich wenigstens im Russland zu gewöhnen, scheitterte aber sehr schnell. Vier Töchter gebar sie zuerst. Und als 1904 endlich der langersehnte Thronfolger gerboren wurde, war es schnell klar: auch seine Krankheit (die Hämophilie) war ihre Schuld. Die englische Krankheit, wobei die die Frauen als Trägerinnen gelten, die Männer entweder krank oder gesund sind, war ein Erbe aus der Familie der Grossmutter Königin von England - Victoria. Das meiste über die letzte Zarenfamilile ist bekannt, auch die vielen Spekulationnen, die jahrelang für immer neue "Entdeckungen" sorgen. Was dieses Buch ausmacht, ist die Geschichte der jungen, scheuen Alix, die sehr früh ihre Mutter verlor, aber im Hessen doch eine liebervolle Familie hatte. Wäre da nicht der Drang, eine gute Partie machen müssen! Ziemlich lange musste sie auf ihren Nicky warten, war sich nicht sicher, ob orthodoxes Glauben für sie infrage kommt. Am Ende war sie DIE gläubigste, die strengste, aber auch die blindeste. Um ihrem Sohn Alexej zu hlelfen (heilen?) suchte sie alle, die Linderung versprachen. Und fand den "heiligen" Vater Grigorij, besser bekannt als Rasputin. Glaube kann Bergen versetzen, so liest man im Buch, wie der Mönch half. Der "Heilige" linderte die Schmerzen ihres Sohnes, fügte aber tausende schlimmere den anderen. Die Zarin sah aber nichts. Als der Krieg kam und verloren war, war das Schicksal der Familie schon besiegelt. Auch wenn es in der kurzen Zeitspanne möglich wäre für die Familie zu fliehen, keiner von der Verwandten wollte sie, danach war es zu spät. Alix war eine sehr komplexe Frau, eine gute Mutter un Frau, sicher, eine loyale Schwester, aber mit Wärme zu den Fremden, bzw. Untertannen tat sie sich schwer. Sie war pedantisch, tüchtig, klug. Vielleich wäre sie mit ihrem Nicky in einem grossen Haus mit Kindern und ohne einen Staat zu regieren glücklicher. Aber das sind nur meine Nebengedanken. Ich hege grossen Respekt für ihren Mut, dabei konnnte sie aber auch hart und stur sein. Sie war irgendwie nicht am frichtigen Platz, obwohl mit richtigen Mann und der Familie.
Weitere Lesermeinungen |
Keine Posaunen vor Jericho: Die archäologische Wahrheit über die Bibel Israel Finkelstein Taschenbuch, 1. Dezember 2004 Verkaufsrang: 87252 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Es ist ein provokantes Buch, das Finkelstein und Silberman als Resultat jahrelanger akribischer archäologischer Forschungen da präsentieren. Denn es geht ihnen um nichts anderes als die Rekonstruktion der Geschichte des alten Israel auf der Grundlage archäologischer Befunde; also entgegen der Instrumentalisierung biblischer Archäologie zum Beweis alttestamentlicher Darstellungen. Bibelforschung inklusive der biblischen Archäologie ist letztendlich ein Ergebnis der Aufklärung. Bereits im 17. und vor allem verstärkt seit dem 18. und 19. Jahrhundert konnten Gelehrte zunächst mittels sprachwissenschaftlicher Untersuchungen nachweisen, dass die Texte der Bibel, besonders des Alten Testaments, im Laufe mehrerer Jahrhunderte zusammengestellt und von späteren Redaktoren bearbeitet worden waren und somit nicht als genuin historische Darstellungen betrachtet werden können. Doch auch nach über zwei Jahrhunderten ernsthafter Bibelkritik sind deren mit Mitteln der neuesten Forschungen (vergleichende Sprachwissenschaften und Chronologie, archäologische Surveys und Ausgrabungen mit perfektionierten technischen Methoden) zunehmend präziser gewordene Ergebnisse auch heute noch Anlass zum heftigen Streit mit der rein religiös-theologisch motivierten Interpretation. Keine Posaunen vor Jericho. Die archäologische Wahrheit über die Bibel wird die Auseinandersetzung mit bisher noch anerkannt historischen Ereignissen des Alten Testaments und damit der Geschichte des alten Israel erneut forcieren. Um ihre Erkenntnis vorwegzunehmen: Die Wurzeln des Volkes Israel beruhen auf der Geschichte zweier Königreiche und nicht wie bisher immer angenommen eines Königreiches, des Nordreiches Israel und des Südreiches Juda. Fundamentale Wahrheiten wie der Auszug aus Ägypten, die Einnahme Kanaans die Bedeutung des Reiches Salomons (fragliche Existenz des Tempels und Palastes) werden nicht nur in Frage gestellt, sondern negiert. Was sich von diesen Aussagen als letztendliche Wahrheit beweisen lässt, bleibt der zukünftigen Diskussion überlassen. Denn bei aller Schlüssigkeit und Transparenz ihrer Argumentation wird diese den Einwänden anderer standhalten müssen. Das Buch zeichnet sich durch absolute Professionalität aus. Der Stil ist klar und präzise und die Autoren verzichten auf unnötige Polemik; der Aufbau ist logisch und auch für Laien jederzeit nachvollziehbar. Eine gründliche Einleitung zum Verhältnis Archäologie und Bibel führt den Leser mit Informationen zu den betreffenden Texten und der Bibelforschung ein. Dann legen sie zunächst die biblischen Berichte dar, ziehen antike nichtbiblische Quellen zum Vergleich heran und vergleichen schließlich diese Ergebnisse mit den archäologischen Befunden. Ein umfangreiches Literaturverzeichnis zu jedem der zwölf Kapitel und ein sorgfältiges Register schließen dieses streitbare, aber hervorragende und hoch spannende Buch ab. -Osseline Kind
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)
Eine unglaubliche gute aufschlussreiche Arbeit 5 von 5 Punkten Die Autoren tragen hier kleinlich genau die aktuelle archäologische Forschung zusammen. Mit dieser Arbeit zeigen sie Deutlich auf, dass viele Ergeignisse sicher nicht so wie in der Bibel beschrieben stattgefunden haben können. Das Ganze ist sehr übersichtlich gemacht und es wird detailiert auf die Bibelstellen und die Beziehungen hingewiesen, es wird auch immer wieder zwischen Thesen, Fakten und Annahmen unterschieden. Natürlich gibt es unbelehrbare Gläubige welche es einfach nicht wahr haben wollen, dass das "Alte Testament" zu grossen Teilen Propaganda und Wunschdenken als wahre Geschichten ernhält und diese versuchen hier bei den Kommentare auf Widersprüche aufmerksam zu machen. Das Buch begründet sehr gut woher welche Informationen stammen und wie man welche Thesen ableitet. Wenn man im Zusammenhang mit dem Auszug der Israeliten aus Agypten ca. duzende Widersprüche belegen kann, dann ist es sehr unwahrscheinlich, dass der Rest trotzdem stimmt. Dazu wird klar erwähnt, dass es gut Möglich ist, dass eine kleinere Gruppe von Israeliten Fronarbeit in Agypten geleistet hat und später geflohen oder entlassen wurden. Die Geschichte in der Bibel mit den 50 Jahren in der Wüste etc. wird jedoch ganz klar als Märchen entlarvt.
Weitere Lesermeinungen |
Mit der Ölwaffe zur Weltmacht. Der Weg zur neuen Weltordnung F. W. Engdahl Gebundene Ausgabe, 31. Oktober 2006 Verkaufsrang: 31012 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Dieses Buch verfolgt einen manchmal fast unsichtbaren Faden, eine rote Linie der Ölgeopolitik und der Militär- und Finanzmacht, die mehr als ein Jahrhundert lang ein Hauptfaktor für die Entscheidungen von Regierungen, Terroristen und ganzen Ländergruppen gewesen ist. Nichts hat die Geschichte der letzten hundert Jahre so geprägt wie der Kampf um die Kontrolle der Weltölreserven. William Engdahls Betrachtungen bieten dem Leser einen beeindruckenden Blick hinter die Kulissen der Weltpolitik. Er beleuchtet die wahren Hintergründe von Kriegen und Wirtschaftskrisen, von Attentaten und Mordanschlägen. Ausführ-lich geht er auf Schlüsselindividuen und -institutionen wie etwa David Rockefeller, Henry Kissinger, Zbigniew Brzezinski, Winston Churchill, den Council on Foreign Relations, die Bilderberger, die Trilaterale Kommission und deren tatsächlichen Machteinfluß ein - mehr als jedes andere gegenwärtig erhältliche Werk zu diesem Thema.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 24 Bewertungen)
Mit der Ölwaffe zur Weltmacht 5 von 5 Punkten Mit der Ölwaffe zur Weltmacht. Der Weg zur neuen Weltordnung Ein super interessantes Buch, das vor allem mal die Grössen der Staatsspitzen lesen sollten.
Weitere Lesermeinungen |
|


|