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Grundzüge der Mikroökonomik: Studienausgabe - Hal R. VarianGrundzüge der Mikroökonomik: Studienausgabe
Hal R. Varian

Broschiert, 2. April 2007
     Verkaufsrang: 347      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 29,80 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Das Standardwerk: Dieses Lehrbuch schafft es wie kein anderes, nicht nur den Stoff der Mikroökonomie anschaulich zu erklären, sondern auch die ökonomische Interpretation der Analyseergebnisse nachvollziehbar zu formulieren. Es ist an vielen Universitäten ein Standardwerk und wird auch zum Selbststudium empfohlen. Durch die logisch aufeinander aufbauenden Kapitel, die zahlreichen Grafiken und das gelungene Seitenlayout erschließt sich dem Leser schnell die Thematik.
Didaktik: Jedes der 37 Kapitel knüpft an die vorangegangenen Erkenntnisse an und führt den Leser schrittweise und mit Hilfe anschaulicher und aktueller Beispiele an die mikroökonomischen Lerninhalte heran. Dabei werden sowohl die mathematische und grafische als auch die ökonomisch-verbale Didaktik gleichermaßen herangezogen. Gegliederte Zusammenfassungen und ausführliche Wiederholungsfragen schließen jedes Kapitel. Gegebenenfalls werden in einem Anhang grundlegende Herleitungen kompakt dargestellt. Durch farbige Marginalien findet sich der Leser schnell in diesem Buch zurecht. Der Seitenrand bietet dem Studierenden die Möglichkeit, durch eigene Notizen mit dem Buch wirklich zu arbeiten.
Inhaltliche Gliederung: Der Markt. Die Budgetbeschränkung. Präferenzen. Nutzen. Die Entscheidung. Die Nachfrage. Bekundete Präferenzen. Die Slutsky-Gleichung. Kaufen und Verkaufen. Intertemporäre Entscheidung. Märkte für Vermögenswerte. Unsicherheit. Riskante Vermögenswerte. Konsumentenrente. Marktnachfrage. Gleichgewicht. Auktionen. Technologie. Gewinnmaximierung. Kostenminimierung. Kostenkurven. Das Angebot der Unternehmung. Marktangebot einer Branche. Monopol. Faktormärkte. Oligopol. Spieltheorie. Tausch. Produktion. Wohlfahrt. Externe Effekte. Recht und Ökonomie. Informationstechnologie. Öffentliche Güter. Asymmetrische Information. Mathematischer Anhang. Antworten.
Aktuell: Dem Lehrbuch sind viele neue Beispiele mit Bezug zu aktuellen Ereignissen hinzugefügt. Der Autor ist sich sicher, dass dies die Studierenden unterstützt, die erlernten Konzepte auf Beiträge anzuwenden, die sie im Fernsehen sehen oder in der Zeitung lesen. So wird neben der Berücksichtigung der neuesten Informationstechnologie und deren Auswirkung auf wirtschaftliche Zusammenhänge wie ökonomische Modelle von Informationsnetzwerken, den Kosten des Übergangs von einem System zum anderen und dem Management der Rechte an Geistigem Eigentum, auch das Geschäftsmodell der Grameen Bank, des jüngsten Friedensnobelpreisträgers Muhammad Yunus, beschrieben.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 45 Bewertungen)

Die Bibel für Ökonominnen.      5 von 5 Punkten
Natürlich richten sich meine Bemerkungen auch an Ökonomen. Das mit den Ökonominnen ist nur der Stil des Buches.
So kann man Mikroökonomik sogar verstehen, wenn man die Mathebegabung nicht schöpfkellenweise in die Wiege gelegt bekam. Und für Mathebegeisterte gibt es die mathematischen Anhänge.
Das Buch ist gut verständlich geschrieben und - mit einer Portion gesunden Menschenverstandes ausgestattet - gut nachvollziehbar. Besonders sympathisch an dem Buch: Es wurde mit Humor geschrieben.
Fazit: Sehr empfehlenswert, wenn man an Mikroökonomik verstehen und gleichzeitig Spaß haben will.


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Globale Eliten, lokale Autoritäten: Bildung und Wissenschaft unter dem Regime von PISA, McKinsey & Co - Richard MünchGlobale Eliten, lokale Autoritäten: Bildung und Wissenschaft unter dem Regime von PISA, McKinsey & Co
Richard Münch

Broschiert, 18. März 2009
     Verkaufsrang: 8899      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 13,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Ob es um Lehrpläne für Gymnasien geht oder um die Privatisierung öffentlicher Leistungen: Überall auf der Welt sind lokale Autoritäten wie Kommunalpolitiker oder Lehrer mit standardisierten, angeblich wissenschaftlichen Rezepten konfrontiert. Vorgegeben werden sie von einer globalen Beraterelite. Mit den Problemen, die entstehen, wenn auf dem Land die Müllabfuhr privatisiert oder generell Bildung auf die Bereitstellung von Humankapital reduziert wird, müssen die Verantwortlichen jedoch alleine zurechtkommen. Richard Münch, einer der international renommiertesten deutschen Soziologen, untersucht die Mechanismen hinter der globalen Standardisierung lokaler Lebenswelten.



Der verkaufte Patient: Wie Ärzte und Patienten von der Gesundheitspolitik betrogen werden - Renate HartwigDer verkaufte Patient: Wie Ärzte und Patienten von der Gesundheitspolitik betrogen werden
Renate Hartwig

Broschiert, 10. Juni 2008
     Verkaufsrang: 8386      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Ihr Buch 'Der verkaufte Patient' ist ein Frontalangriff auf die sogenannten 'Gesundheitsreformen' . Es fordert eine grundlegende Neuordnung des Gesundheitswesens in Deutschland. Renate Hartwigs Vorwurf: Es findet ein Ausverkauf des Gesundheitswesens statt. Verlierer sind die Ärzte und Patienten, Gewinner sind privatwirtschaftliche Investoren, die einen Umbau des Gesundheitswesens nach dem Grundsatz der Gewinnmaximierung betreiben. Die Folgen sind bereits heute zu sehen (siehe unten: Woran krankt unser Gesundheitssystem?) Das Buch ist von Renate Hartwig aus der Perspektive der Patienten geschrieben, und es kämpft in erster Linie für die Patienten und ihre Rechte, die eine immer geringere Rolle in den Plänen der Gesundheitspolitiker und Kassenfunktionäre spielen. Weil sie sich als Patientin betrogen fühlt, unterstützt sie den Überlebenskampf der Hausärzte und freien, niedergelassenen Ärzte, die von der 'Gesundheitsmafia' (Renate Hartwig) in den Ruin getrieben werden. Das Buch wend
et sich gegen die politisch geduldete und mitverantwortete kommerzielle Ausplünderung und Ausspähung der Patienten. Es ist ein flammender Protest gegen die schleichende Privatisierung und Industrialisierung unserer Gesundheit. Das Buch fordert eine humane 'Patientenmedizin' (Renate Hartwig) ein, in der die ärztliche Schweigepflicht gewahrt bleibt und das Vertrauensverhältnis zwischen freiem, niedergelassenem Arzt und Patient die Basis des gesamten Gesundheitssystems ist. Der Arzt darf nicht zum Spitzel des Patienten werden: Niemand darf ihn zwingen, die Daten des Patienten herauszugeben. Renate Hartwig fordert den gezielten Rückbau einer sinnlos wuchernden, von der Industrie gesteuerten Apparatemedizin und der damit verbundenen Datenmengen, die den Ruf nach Chip- und Gesundheitskarten begründen. Das Buch deckt vielfältige Missstände und skandalöse Machenschaften in der Grauzone zwischen Politik und Wirtschaft auf. Renate Hartwig beweist, was geplant ist: die Auslieferung aller Pat
ienten an ein amerikanisiertes, durchstrukturiertes und profitorientiertes Gesundheitssystem. Renate Hartwig nennt die Betreiber, Nutznießer und Trittbrettfahrer dieses Systemumbaus und fordert eine systematische Entfilzung von Politik und Lobbyismus.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)

An Mutter Courage      5 von 5 Punkten
Sehr geehrte Frau Hartwig,
Für Ihren Mut und Zivilcourage dieses Buch so und nicht anders zu veröffentlichen, trotz der als "unsere Juristen meinen ..." verschleierten Drohungen, die sicherlich auch dem Verlag galten, spreche ich Ihnen hiermit meine bewundernde Hochachtung aus. Auch, daß Ihre Wut gelegentlich stark durchschimmert, halte ich für ein großes Plus, denn sie beweist eindrucksvoll Ihr Engagement! Vielen, vielen Dank für dieses aufrüttelnde Buch!
Als Heilpraktikerin, die auch Gelegenheit hatte mit Ärzten zu kooperieren, was letzteren von der KV verboten ist, waren mir schon viele Mißstände bekannt, dennoch fand ich im Buch immer wieder neue Aspekte.
Das erschreckende Ausmaß des bereits erfolgten Ausverkaufs an die sog. "Gesundheitskonzerne", insbesondere aus den USA und die Mitwirkung der von Ihnen genannten Stiftung, waren mir allerdings neu.
Andererseits berühren Sie einige Themen, die das beabsichtigte Ziel des Buches gesprengt hätten, verständlicherweise nur am Rande. Insofern schildern Sie nur die Spitze des Eisbergs!
Als Beispiel etwa die Verflechtung der genannten Stiftung und Medien, die eine wahrheitsgemäße Berichterstattung verhindern, denn diese existiert weltweit und nicht nur bei uns. Eingebunden darin, sind unter anderen auch die Pharma-, Chemie-, Nahrungsmittel-, Genmanipulations-, Agroindustrie ...
Die Leser Ihres Buches werden künftig die Verlautbarungen der Politiker und Presse, deren Desinformation, erkennen können und sich nicht länger am Nasenring durch diese Raubtierarena ziehen lassen!
Hoffentlich werden die Leser auch Ihrem Aufruf folgen, sich bei den "Gesundheits"-Politikern schriftlich und mündlich zu beschweren und ihnen die genannten Fragen zu stellen sowie den von Ihnen gewünschten Sternmarsch auf Berlin fordern bzw. organisieren. Denn es ist schon 12:15!!!


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Der amerikanische Virus. Wie verhindern wir den nächsten Crash? - Rainer HankDer amerikanische Virus. Wie verhindern wir den nächsten Crash?
Rainer Hank

Gebundene Ausgabe, 23. Februar 2009
     Verkaufsrang: 2771      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Der Zusammenbruch des Weltfinanzsystems im Herbst 2008 hat der Menschheit auf dramatische Weise vor Augen geführt, wie verwundbar der Kapitalismus ist: Vom amerikanischen Virus infiziert, ist in der globalen Wirtschaft das große Fieber ausgebrochen. Im Zeitraffer verschwinden Traditionsbanken. "Wo ist mein Geld noch sicher?", heißt die Frage der Stunde. "Rette sich wer kann", ist die Antwort hilfloser Anlageberater. Die Staaten der Welt - Amerika allen voran, dann Europa - wurden gerufen als Retter für in die Knie gegangene Finanzwelt. Seither ist nichts mehr wie es einmal war: Die Kapitulation der Hochfinanz hat Folgen. Amerika dominiert nicht mehr den globalen Kapitalismus. Der Kampf zwischen Markt und Staat um die Deutungshoheit der Welt hat sich gedreht: Überall hat die Politik wieder das Kommando über die Märkte übernommen.Das hat seinen Preis. Geld gibt es nur noch unter strengen Auflagen und zu hohen Kosten. Das hat Auswirkungen auf die Innovationskraft auch der deutschen Wirtschaft: Wenn freie Finanzmärkte keine Chance mehr haben, neue Ideen nach vorne zu bringen, können die Mächtigen in Staat und Wirtschaft ihre Macht zementieren: Die Linke triumphiert. Die Zeche zahlen die Bürger. Steuern steigen, öffentlichen Leistungen schrumpfenRainer Hank, Leiter der Wirtschafts- und Finanzredaktion der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, erklärt, wie es zum Zusammenbruch des Weltfinanzsystems kommen konnte. Er entwirft das neue Bild eines politisch gezähmten Kapitalismus und nennt den Preis, den die Deutschen dafür zahlen müssen.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Dieses lesenswerte Buch räumt mit vielen Mythen über die Ursachen der Krise radikal und aufklärerisch auf      5 von 5 Punkten
Seit fast zwei Jahrzehnten ist der Wirtschaftsjournalist der FAZ und FAS Rainer Hank nicht nur für seine regelmäßigen unabhängigen und klugen Kommentare zum aktuellen Wirtschaftsgeschehen den Lesern dieser Zeitungen bekannt und vertraut geworden, sondern in dieser Zeit legt er immer wieder interessante und wegweisende Bücher vor, die jeweils weit ihrer Zeit voraus sind. Ich erinnere mich etwa noch gut an das bei Eichborn 1995 erschienene Buch "Arbeit. Die Religion des 20. Jahrhunderts" und das 2004 erschienene Buch "Das Ende der Gleichheit".
Rainer Hank, 1953 geboren, ist ein unabhängiger und streitbarer Geist, philosophisch und theologisch gebildet, kritisch gegenüber allen schnellen Utopien aber auch kritisch gegenüber jenen Katastrophenmeldungen und -stimmungen, die da seit Mitte des vergangenen Jahres durch die Medien und auch die Köpfe der Politiker geistern.
Gegen den übereinstimmenden Konsens aller am Diskurs Beteiligten, dass es die Gier der Investmentbanker und der Hedgefonds war, die die Weltwirtschaft in den Abgrund getrieben hat, formuliert Rainer Hank im vorliegenden Buch eine überfällige Gegenstimme zu jener auf allen Kanälen formulierten Empörungsrhetorik, die immer außer acht lässt, dass es eben auch die sogenannten kleinen Leute waren, die sich mit billigen Krediten gerne verführen ließen, und mit dem Run auf die große Rendite für ihre Spareinlagen zu der Gesamtgier nicht unwesentlich beigetragen haben.
Hank nutzt die Krise um sich und seinen Lesern einmal Klarheit zu vermitteln über die grundlegenden Mechanismen unseres Wirtschaftssystems. Aus der neuen Wissenschaft der Behavioral Finance" bezieht er Erkenntnisse ein und reflektiert die ganze Geschichte auch philosophisch. Puritanismus u n d Gier, Arbeitsethos
u n d Spekulationslust, so Hank, waren von Anfang in der US-amerikanischen Version des Kapitalismus vereint. Und auch heute gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Kapitalismussysteme, bis hin zu dem sich im Augenblick abzeichnenden Protektionismus des Barack Obama.
Hank nennt die Tatsache, dass der Markt ohne spekulative Zyklen nicht zu haben ist, die große Kränkung unserer Tage. Dieses Auf und Ab von "lustvoller Gier und paniktreibender Angst", an dem sich auch die kleinen Leute beim nächsten Mal wieder beteiligen werden, ist vielen unerträglich.
Diese Angst fordert moderierendes, regulierendes und kontrollierendes staatliches Handeln heraus, wie wir es in diesen Tagen staunend erleben. Doch so Hank, all das kann bestenfalls die Wiederholung alter Krisen verhindern, denn die möglichen von morgen sind uns noch unbekannt.
Um sich gegen diese aber zu wappnen, formuliert er in diesem lesenswerten Buch eine Grundsätze, die klar und nachprüfbar sind, und über die sich jedenfalls ernsthaftes Nachdenken lohnt. Ich kann die allsonntäglichen Kommentare des Autors zum ganz aktuellen Geschehen in der FAS nur empfehlen.


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Klimakriege. Wofür im 21. Jahrhundert getötet wird - Harald WelzerKlimakriege. Wofür im 21. Jahrhundert getötet wird
Harald Welzer

Gebundene Ausgabe, 4. April 2008
     Verkaufsrang: 11521      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Kampf um Trinkwasser, neue Massengewalt, ethnische Säuberungen , Bürgerkriege gerade in den ärmsten Ländern und endlose Flüchtlingsströme bestimmen schon jetzt die Gegenwart. Die Konflikte des 21. Jahrhunderts drehen sich nicht mehr wie zuvor um Ideologie und Systemkonkurrenz, sondern um Klassen-, Glaubens- und vor allem Ressourcenfragen. Die reichen Gesellschaften entwickeln bereits Strategien, Klimaflüchtlinge fernzuhalten. Aus den Völkermorden des 20. Jahrhunderts ist bekannt, wie schnell soziale Fragen in radikale und tödliche Lösungen übergehen können. Der Autor beschreibt die gegenwärtige ökologisch-politische Weltlage, plädiert für ein neues Denken und zeigt, was jetzt getan werden muss, um Menschheitskatastrophen abzuwenden.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)

Pflichtlektüre für alle, die Kinder haben und Kinder in die Welt setzen wollen ...      5 von 5 Punkten
Eine Aussage des Autors, die mich noch lange beschäftigen wird, ist, dass es nicht hilfreich ist, im dahinrasenden Zug in die entgegengesetzte Richtung zu gehen, sondern den Zug erst einmal anzuhalten und somit Zeit zu gewinnen, neue Gedanken entstehen zu lassen, weil "alte" Denkschemata zur Bewältigung der anstehenden Probleme nicht ausreichen. Bloßer und populärer Aktionismus ändert schon gar nichts. ABER WER SOLL DEN ZUG ANHALTEN?
Ich fühle mich nach dieser schweren, aber letztlich, wenn auch nicht immer verständlichen (eher wissentschaftlichen Fach-) Lektüre fast ohnmächtig und dankbar zugleich. Ich habe mein globales Weltbild erweitern können und kann nun besser mit meinem eigenen Handeln umgehen. Der Autor hat mir als Laien auf diesem Gebiet die Augen ein großes Stück weiter geöffnet.
Meine größte Sorge ist die Zukunft meiner Kinder (23, 22 und 5 Jahre) und deren Kinder. Was kann ich Ihnen ob der schon lang gefühlten unsicheren Lage mit auf den Weg geben? Hatte ich bisher keine befriedigenden Antworten auf ihre und meine Fragen bezüglich der nächsten 50 - 100 Jahre, so hat Harald Welzer im wahrsten Sinne des Wortes eine "lebhafte" Diskussion in unserer Familie losgetreten.
Für mich bietet der Inhalt weit mehr, als der Titel verspricht. Nicht mit komplizierten wirtschaftswissenschaftlichen und politischen Zusammenhängen wird das Verhalten der Menschen erklärt, sondern im einfachen Kampf ums nackte Überleben werden Veränderungen des menschlichen Handelns nachvollziehbar beschrieben. Besonders besorgniserregend ist für mich, wie schnell sich "Referenzrahmen" ändern können.
Lassen Sie sich in den Bann dieses Buches ziehen, auch wenn es anfänglich schwierig ist, ganze Absätze aufgrund der Fremdworte zu verstehen. Sie wiederholen sich immer wieder und werden in anderen Zusammenhängen letztendlich doch klar und deutlich. Auch ohne Fremdwörterlexikon.
Ich halte dieses Buch für eine Pflichtlektüre im Geschichts- und Sozialkundeunterricht ab dem 15./16. Lebensjahr und für alle die Kinder haben und Kinder in diese Welt setzen wollen.


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Die Gesundheitsmafia. Wie wir als Patienten betrogen werden - Marita VollbornDie Gesundheitsmafia. Wie wir als Patienten betrogen werden
Marita Vollborn, Vlad D. Georgescu

Gebundene Ausgabe, 27. April 2005
     Verkaufsrang: 7680     

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·Weite Teile des deutschen Gesundheitssystems stehen unter dem kriminellen Einfluss der vier Standesinteressen Pharma, Ärzteschaft, Kassen und Politik. Zusammen bilden sie die Gesundheitsmafia. Rund 250 Milliarden Euro kassieren Politik, Pharmaindustrie, Ärztelobby und Krankenkassen Jahr für Jahr. Als Begründung dafür geben sie lapidar "Kosten des Gesundheitssystems" an. Die Vier gleichen in ihrer Handlungsweise klassischen Mafiaclans, wie Experten der organisierten Kriminalität attestieren. Jede Gruppierung verfolgt die Durchsetzung der eigenen Interessen und respektiert die Belange der jeweils anderen. Einziger Verlierer dieser Kartellabsprache: der Patient.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

Die Gesundheitsmafia      5 von 5 Punkten
Jährlich werden die Zulassungen von 400 Medikamenten widerrufen, die erhebliche und zum Teil sogar tödliche "Neben"wirkungen verursachen. Dies beweist nicht nur die Unwissenschaftlichkeit der Tierversuche, sondern auch, dass jedes neu in den Handel gebrachte Medikament ein völlig unkalkulierbares gesundheitliches Risiko - man nennt es im Pharma-Jargon verharmlosenderweise "Restrisiko" - für den Konsumenten darstellt. Daher wundert es nicht, dass in der BRD mehr Menschen an Arzneimittelnebenwirkungen sterben als im Straßenverkehr - nach zuverlässigen Schätzungen etwa 30.000 pro Jahr. Trotz der masslosen Überproduktion von Arzneimitteln, von denen bereits 72.000 auf dem deutschen Markt existieren, sind wir insgesamt nicht gesünder, sondern nur medikamentenabhängiger geworden. 800.000 Medikamentensüchtige sprechen eine deutliche Sprache.


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Das grüne Paradoxon: Plädoyer für eine illusionsfreie Klimapolitik - Hans-Werner SinnDas grüne Paradoxon: Plädoyer für eine illusionsfreie Klimapolitik
Hans-Werner Sinn

Gebundene Ausgabe, 17. Oktober 2008
     Verkaufsrang: 6355      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 24,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

Pflichtlektüre      5 von 5 Punkten
In der Diskussion der Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit von Technologieoptionen und Strategien zur Minderung der negativen Folgen der Klimaerwärmung ein absolutes Muss - auch für diejenigen, die die Meinung und Schlussfolgerungen des Volkswirts Sinn nicht teilen wollen. Klar und verständlich geschrieben, hervorragendes Quellenverzeichnis, hilfreiche und kompakte Datenaufbereitung. Ein Referenzwerk, um das man künftig nicht herumkommt.

Kein Miesmacher, sondern einfach ein Realist      5 von 5 Punkten
Windräder in der Landschaft, Solarzellen auf dem Dach und ein Sprit sparendes Auto in der Garage: Der Deutsche ist gewillt, einiges zu tun, um die Welt zu retten. Das ehrt ihn, findet auch Hans-Werner Sinn. Trotzdem reißt er ihn aus seinen Träumen: Der Gedanke, es müsse einfach mal einer mit gutem Beispiel vorangehen, dann werde der Rest der Welt schon nachfolgen und den Klimawandel stoppen das ist für den streitbaren Ökonomen pure Romantik. Wer sich dagegen die Mühe mache, Ursachen und Folgen des Klimawandels sowie die Auswirkungen der Politik zu ergründen, gelange zu einem anderen Urteil: Alleingänge seien nicht nur unnütz, sondern sogar schädlich, wenn es darum gehe, die Klimakatastrophe zu verhindern. Würde es bei dieser Kritik bleiben, könnte man Sinn als Miesmacher abtun. Aber er zeigt durchaus ernsthaftes Bemühen, Gegenvorschläge zu machen, und spart auch nicht mit Lob, wo er es für angebracht hält. getAbstract empfiehlt das Buch allen Entscheidungsträgern in Wirtschaft und Politik, die mithelfen wollen, den Klimawandel aufzuhalten. Auch wenn das bedeutet, von vertrauten Denkschablonen Abschied zu nehmen.

Top aktuell und den Nagel auf dem Kopf getroffen      5 von 5 Punkten
wenigstens mal einer der wirklich neutral und mit viel Fachkompetenz ein Thema anschneidet was uns alle interessieren sollte. Dieses Buch sollte Herr Gabriel ("unser super Umweltminister" auch mal lesen). Dann würden viele Entscheidungen anders aussehen.

Genauso anschaulich und lehrreich wie ernüchternd      5 von 5 Punkten
Sehr empfehlenswerte Lektüre! Informativ, lehrreich und auch ein wenig ernüchternd, was die Zukunft des Weltklimas anbelangt.

Tatsächlich paradox!      4 von 5 Punkten
Ein typisches Sinn'sches Buch, kontrovers, frech, voller Information, selten langweilig und was die Faktenlage anbelangt Prädikat: fundiert!
Für mich ein Buch das die Klimapolitik und das notwendige Handeln auf den oder einen der möglichen Punkte bringt. Beginnend mit einer fast durchleuchtenden Klarheit über die physikalischen Zusammenhänge und der Faktenanalyse der das Klima bewegenden Strömungen begibt sich der Leser unter der manchmal fast polemisch schreibenden Sinn'schen Feder durch das Dickicht nationaler und europäischer Klimapolitik (Emissionshandel, Fördermaßnahmen für bestimmte Technologien, ...) immer mit Rückblick, Klärung der Fakten und etwas gesundem Menschenverstand beleuchtet. Das liest sich sehr leicht und klingt interessant.
Für jene die mit den Themen Klimapolitik, Treibhauseffekt, Technologien zur Energiewandlung, Emissionshandel nur wenig zu tun haben könnte manches eine Offenbarung sein, wenn man vielleicht zweimal darüber liest, denn die Informationsdichte ist hoch. Die freche Sinn'sche Feder verleitet aber allein schon ihrethalben dazu dies gerne und mit Freude zu tun.
Ich habe mit dem Buch gerne meine Nächte...meine freie Zeit verbracht, weil es eine Punktlandung im Bücherdschungel der Bewertung aktueller Klimapolitik ist, die und auch nicht das nicht ganz kritiklos hingenommen werden muss, aber mich zum Nachdenken anregte. Die Sicht des Volkswirtschaftlers gerade mit Blick auf einen Teil des Tun und Lassens in unserer Umwelt und dessen vielerlei Folgen war für mich wohl der interessanteste Aspekt Sinn'scher Gedanken. Ich denke da an den Pudel'schen Kern des Emissionshandels und den darin steckenden selbstregulierenden Kräften - eine Inspiration.
Das paradoxe darin ist tatsächlich unsere Klimapolitik und deren Wirkung auf das was sie bewirken soll, einfach nur weniger Schadstoffe zu emittieren. Genau das bringt Sinn auf den Punkt, auf seine spezielle Art. Darum gibt es 4 von 5 Punkten.
Den 5 Punkt bekäme er von mir, wenn das Geschäft mit den Fußnoten nicht so nervig wäre, aber da muss nicht mal Sinn schuld sein ;-).


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Exportschlager Tod: Deutsche Söldner als Handlanger des Krieges - Franz HutschExportschlager Tod: Deutsche Söldner als Handlanger des Krieges
Franz Hutsch

Broschiert, 1. April 2009
     Verkaufsrang: 4951      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 18,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Ehemalige Bundeswehrsoldaten verdingen sich bei der amerikanischen Söldner-Firma "Blackwater", Ex-Polizisten der GSG 9 verkaufen ihr Know-how an den libyschen Staat. Deutsche Söldner sind eine heiß begehrte Ware. Der Bundeswehr-Experte und Kriegsreporter Franz Hutsch hat in den Krisengebieten der Welt recherchiert und bringt Licht ins dunkle Geschäft mit der Sicherheit, in dem Deutsche eine immer größere Rolle spielen. Auch die Bundeswehr leistet ihren Beitrag. Nicht nur, dass sie ausscheidenden Soldaten eine "zivile" Ausbildung im Sicherheitsbereich finanziert und so in die Arme der Söldner-Firmen treibt: Die Bundeswehr kooperiert bereits heute mit privaten Militärfirmen, weil sie mit ihrer neuen Rolle als flexible Einsatzarmee überfordert ist.



Die Schulkatastrophe: Schüler brauchen Lernfreude statt Furcht, Zwang und Auslese - Kurt SingerDie Schulkatastrophe: Schüler brauchen Lernfreude statt Furcht, Zwang und Auslese
Kurt Singer

Broschiert, 26. Januar 2009
     Verkaufsrang: 23633      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Nach PISA, G8 und immer neuen "Reformen" zieht dieses Buch nüchtern Bilanz und stellt fest, was fast alle Eltern und Kinder täglich zu spüren bekommen: an unseren Schulen ist in den letzten Jahren vieles schlimmer statt besser geworden! Der Autor zählt elementare Fehler im Schulsystem auf und zeigt konkret, wie man sie beheben kann. Seine Vorschläge, gerichtet an Eltern und Lehrer, wollen eine Schule, in die Kinder gerne gehen und in der sie angstfrei und erfolgreich lernen.



Der beliebte Kinderbuchautor Janosch fand Schule so schrecklich, dass er selbst keine Kinder haben wollte, um sie ihr nicht ausliefern zu müssen. Übertrieben? Keinesfalls, denn viele Kinder und Jugendliche empfinden heute wieder genau so wie Janosch damals.
Zehn Jahre nach seinem viel beachteten Buch "Die Würde des Schülers ist antastbar" hat der erfahrene Pädagoge und Psychologe Kurt Singer eine Fülle von Vorschlägen für die anstehenden Probleme erarbeitet: ob Schulmüdigkeit der Kinder (und Lehrer!), ein sich ausbreitender Nachhilfemarkt oder sinnloser Unterricht. Wie alle Kinder weiterkommen und wieder in den Mittelpunkt des Schulgeschehens gerückt werden können - das ist das Anliegen dieses Buches.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Basislektüre und Hilfe      5 von 5 Punkten
Danke das endlich jemand so konkret und effizient die Probleme auf den Punkt gebracht hat und dazu noch verständliche Hilfen für Eltern und Lehrer gibt. Ich kann dieses Buch nur allen Eltern und Lehrern weiterempfehlen, die merken das es Probleme gibt und sie gemeinsam angehen wollen.
Das Buch ist Zündstoff für eine menschliche Schule, an der alle ihre Freude haben können; wenn sie denn wollen und mutig dafür einstehen.

Ein ehrliches und hoffentlich aufrüttelndes Buch!      5 von 5 Punkten
Prof. Dr. Singer beschreibt das derzeitige Schul-Szenario und beleuchtet dabei politische, wirtschaftliche, wissenschaftliche, pädagogische und psychologische Aspekte. Trotzdem ist es ein sehr gefühlvolles und leicht verständlich geschriebenes Buch, das den großen Sachverstand und vor allem eines widerspiegelt: Ein Herz für Kinder und Jugendliche!
Es macht deutlich, woran es in unseren Schulen am meisten mangelt, es stellt die Menschen in den Mittelpunkt mit all ihren Ängsten und Sorgen und plädiert für mehr Humanität und Zivilcourage - ein Anliegen, das in unserer ach so coolen Gesellschaft mehr Beachtung finden sollte.
Dieses Buch kann ich jedem empfehlen, der nach positiven Veränderungen im Schulalltag strebt und nicht darauf warten will, bis die äußeren Rahmenbedingungen sich geändert haben - Schule ist JETZT!


Kurzschluss: Der Amoklauf von Erfurt und die Zeit danach - Jens BeckerKurzschluss: Der Amoklauf von Erfurt und die Zeit danach
Jens Becker

Taschenbuch, März 2005
     Verkaufsrang: 4228      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 5,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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In diesem Buch kommen viele der Betroffenen von Erfurt zu Wort, Lehrer, Schüler, Angehörige, und sie erzählen, nicht selten zum ersten Mal, was sie erlebt haben und wie sie damit umgehen. Dieser 26. April hat sie alle radikal verändert. Am 26. April 2002 ermordete ein Amokläufer sechzehn Menschen am Erfurter Johann-Gutenberg-Gymnasium und erschoss sich anschließend selbst. Die Tat löste weltweites Entsetzen aus. Die Fragen nach den Ursachen für diese Gewalttat wurden immer wieder gestellt, aber nie befriedigend beantwortet. Viele Mängel des deutschen Schulsystems wurden erkannt und dann doch nicht grundlegend beseitigt.
Inzwischen mussten vor allem die Angehörigen der Opfer lernen, ihre tragischen Verluste zu tragen, und die Überlebenden versuchen mühsam, die Bilder in ihrem Kopf zu vergessen, zu verdrängen oder zu verarbeiten.
In den Jahren 2002 und 2003 drehte der Autor zwei Dokumentarfilme für MDR und arte am Johann-Gutenberg-Gymnasium in Erfurt: Ausnahmezustand und Die Kerzen von Erfurt. Beide Filme wurden 2003 mit dem Journalistenpreis Thüringen ausgezeichnet. Während dieser Zeit gab Jens Becker den zehnten Klassen der betroffenen Schule Medienunterricht. Ergebnis seines Seminars war die Kurzfilmrolle Abgedreht, in der Schüler mit fünf kurzen Spielfilmen ihren Blick "auf die Welt danach" in Bildern beschreiben. Die Kurzfilme erhielten 2003 den Preis des Lehrerbildungsinstituts Thüringen und 2004 den zweiten Preis beim Schülerwettbewerb "Schule gegen Gewalt".


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Interessant, vielseitig, wichtig!      5 von 5 Punkten
Warum schreibt man?
Ursprünglich um wichtige Aussagen zu bewahren, später um Leute zu unterhalten, irgendwann um Geld zu verdienen.
Dieses Buch gehört eindeutig zu der ersten Kategorie. Hier wird schamlos erzählt, was damals wirklich passiert ist. Dokumente, Zeugenaussagen belegen die Geschehnisse und lassen den Leser seine eigene Meinung bilden. Außerdem liest man Stellungsnahmen von Personen, die sich zu den Ursachen äußern. Das ist der Punkt, wo die Meinungen stark auseinander gehen. Doch das ist auch gut so, schließlich ist jeder Mensch individuell.
Das ist keines von den Büchern, die man einmal liest und dann in das Regal stellt und verstauben lässt. Wer das tut, interessiert sich einfach nicht dafür. Und das tun leider zu wenige Leute. Wer von den Außenstehenden kann sich heute schon noch an den 26. April 2002 erinnern? War es dieses Jahr wert noch in den Regionalnachrichten erwähnt zu werden? Nächstes Jahr vielleicht wieder "anlässlich" des 5. Jahrestages. Wer weiß das schon.
Aber es kommt ja nicht auf die Nachrichten an. Es geht darum, dass solche Ereignisse einfach viel zu schnell in Vergessenheit geraten und das ist eben genau das, was nicht passieren darf.
Und ein Schritt dazu bietet das Buch. Und da ist auch der anfangs ziemlich hoch erscheinende Preis egal, denn es wäre noch mal glatt genausoviel wert, allein wenn man sich die Aussagekraft anschaut!
Wen dieses Thema interessiert, muss sich dieses Buch kaufen. Wer allerdings sensationslustig ist, sollte die Finger davon lassen und sich lieber selbst eine tolle Geschichte schreiben und sich daran erfreuen.


 Weitere Lesermeinungen


Kampf der Kulturen: Die Neugestaltung der Weltpolitik im 21. Jahrhundert - Samuel P. HuntingtonKampf der Kulturen: Die Neugestaltung der Weltpolitik im 21. Jahrhundert
Samuel P. Huntington

Taschenbuch, 1. März 2006
     Verkaufsrang: 7999      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 13,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Nicht mehr ideologische oder wirtschaftliche Auseinandersetzungen werden die zukünftige Weltpolitik bestimmen, sondern die Konflikte zwischen den grossen Kulturkreisen, so lautet Huntingtons These. Sind die Grenzen zwischen den Kulturen die Fronten der Zukunft? Provokant, spannend und international heftig diskutiert - ein Muss für jeden politisch interessierten Leser!

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 47 Bewertungen)

Kulturdiskussion      4 von 5 Punkten
Sehr interessante thesenhafte Darstellung der Entwicklug der Weltgemeinschaft, seit Ende des kalten Krieges.
Aufschlußreiche Darstellung der Zusammenhänge sowohl zwischen den einzelnen Kulturbereichen als auch innerhalb.
Sehr zu empfehlen, wenn man die Hintergründe der aktuellen Konflikt- und Machtbereiche auf dieser Erde verstehen möchte.


 Weitere Lesermeinungen


Lohas: Bewusst grün - alles über die neuen Lebenswelten - Anja KirigLohas: Bewusst grün - alles über die neuen Lebenswelten
Anja Kirig, Eike Wenzel

Broschiert, 18. März 2009
     Verkaufsrang: 18578      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Viele gehören bereits zu den so genannten Neo-Ökos oder Lohas, ohne sich darüber im Klaren zu sein: Sie führen einen möglichst ökologischen und nachhaltigen Lebensstil, konsumieren sehr bewusst und sind auch neuster Technik gegenüber aufgeschlossen - wenn sie mit dem grünen Gewissen vereinbar ist. Die Anzahl dieser Öko-Anhänger wird ständig größer und entwickelt sich damit zu einer ernst zu nehmenden Größe für Wirtschaft und Politik. Konsumfreudig, umweltbewegt und konsequent wird sie mehr und mehr zu einer der wichtigsten Gesellschaftsgruppen der nahen Zukunft. Das Buch beleuchtet die Lebenswelt der Lohas und zeigt dem Leser Innenansichten einer neuen Umweltbewegung, die bereits heute Schlagzeilen macht.



Die Schule neu denken: Eine Übung in pädagogischer Vernunft - Hartmut von HentigDie Schule neu denken: Eine Übung in pädagogischer Vernunft
Hartmut von Hentig

Taschenbuch, 7. Oktober 2008
     Verkaufsrang: 37929      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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"Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir." Ein weiser Spruch, doch mal ehrlich: Wer von uns kann behaupten, in der Schule wirklich etwas fürs Leben gelernt zu haben? Leistet unser bis zur PISA-Studie so hoch gelobtes deutsches Bildungssystem wirklich das, was es leisten soll - und zwar jungen Menschen Erfahrungen mit auf den Weg zu geben, die sie zu selbstständigen, mündigen Bürgern machen?
Hartmut von Hentig, einer der größten Schulreformer unserer Zeit, hat schon 1993 - also vor PISA, Erfurt und Hoyerswerda - mit Die Schule neu denken für eine andere Schule plädiert, eine Schule, die das Leben zulässt und auf das Leben vorbereitet. Jetzt ist von Hentigs erfolgreiches Buch erstmals als Taschenbuch erschienen, ergänzt durch ein 60-seitiges Vorwort, in dem sich der Pädagoge zum ersten Mal eingehend zur PISA-Studie, zum Amoklauf von Erfurt und zum 11. September äußert.
Was sagt PISA wirklich über die Qualität unserer Schulen? Und wie kann Schule der jungen Generation trotz Terrorismus und Massenarbeitslosigkeit Zuversicht geben und sie zu Mündigkeit und Verantwortung erziehen? Von Hentigs antwortet darauf, erschöpft sich dabei jedoch nicht in der Kritik am Ist-Zustand der Schule von heute als "Gemischtwarenladen für nützlich erscheinende Kenntnisse und Fähigkeiten".
Vielmehr liefert Die Schule neu denken eine sorgfältige Analyse, warum dem so ist und zeigt auf, wie Lehrer, Schüler, Eltern und die Verantwortlichen in den Ministerien gemeinsam daran arbeiten können, die Schule wieder zu einem Lebens- und Erfahrungsraum werden zu lassen, in dem sich die jungen Menschen in Selbstständigkeit, Hilfsbereitschaft, Konfliktfähigkeit und Verantwortung für sich selbst und andere üben können.
Ein utopischer Gedanke? Eine romantische Vorstellung von Pädagogik? Sicher, es bedarf einer beträchtlichen Anstrengung seitens aller Beteiligten, um das System Schule grundlegend zu reformieren. Aber von Hentigs Erfolge in seiner Versuchsschule in Bielefeld zeigen, dass Veränderung möglich und vor allem lohnenswert ist. Fangen wir an! -Andrea Zeller


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Schule heute      4 von 5 Punkten
Hentig beschreibt zunächst ausführlich den veränderten Lebenskontext, in den die Schule zwangsläufig eingebettet ist.
Schule als die größte gesellschaftliche Veranstaltung unserer Kultur trägt mit dem Auftrag der Erziehung und Bildung der jungen Generation, eine schwere Last.
Die Verfehlung dieses Auftrags, seine Einseitigkeit, seine wirtschaftliche Ausrichtung, sein Automatismus und Schematismus und das mangelnde Bewusstsein darüber macht Hentig zum Gegenstand seiner Kritik.
Nach Hentig wird die Schule der veränderten Wirklichkeit nicht gerecht, indem sie versucht die jungen Menschen den Verhältnissen anzupassen, anstatt sie zu einem bewussten und kritischen Umgang mit ihnen zu befähigen, der Mündigkeit und Verantwortungsgefühl jedes einzelnen mit einschliesst.


Mit der Ölwaffe zur Weltmacht. Der Weg zur neuen Weltordnung - F. W. EngdahlMit der Ölwaffe zur Weltmacht. Der Weg zur neuen Weltordnung
F. W. Engdahl

Gebundene Ausgabe, 31. Oktober 2006
     Verkaufsrang: 47932      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Dieses Buch verfolgt einen manchmal fast unsichtbaren Faden, eine rote Linie der Ölgeopolitik und der Militär- und Finanzmacht, die mehr als ein Jahrhundert lang ein Hauptfaktor für die Entscheidungen von Regierungen, Terroristen und ganzen Ländergruppen gewesen ist. Nichts hat die Geschichte der letzten hundert Jahre so geprägt wie der Kampf um die Kontrolle der Weltölreserven. William Engdahls Betrachtungen bieten dem Leser einen beeindruckenden Blick hinter die Kulissen der Weltpolitik. Er beleuchtet die wahren Hintergründe von Kriegen und Wirtschaftskrisen, von Attentaten und Mordanschlägen. Ausführ-lich geht er auf Schlüsselindividuen und -institutionen wie etwa David Rockefeller, Henry Kissinger, Zbigniew Brzezinski, Winston Churchill, den Council on Foreign Relations, die Bilderberger, die Trilaterale Kommission und deren tatsächlichen Machteinfluß ein - mehr als jedes andere gegenwärtig erhältliche Werk zu diesem Thema.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 20 Bewertungen)

Die Deutschen sind auch Opfer des zweiten Weltkrieges!      5 von 5 Punkten
Das Buch hat mir geholfen die Welt klarer zu sehen. Doch darf man die Wahrheit überhaupt aussprechen, wenn im Geschichtsunterricht der Schule die Zusammenhänge, wahrscheinlich mit Absicht, ausgelassen wurden?
Der erste Weltkrieg wurde angezettelt um Deutschland zu schwächen und der zweite Weltkrieg mußte folgen, weil man nicht fertig wurde. Deutschland hat wieder überlebt und ist wieder stark geworden, doch, Gott sei Dank, pazifistisch. Was kommt nun? Wieder Krieg oder wird, von den Amerikanern, verboten deutsch zu sprechen? Wirklich Mutig der Engdahl, in seinem Buch. Nur bei seinen Themen ab den 70er Jahren wird er etwas merkwürdig.


 Weitere Lesermeinungen


Die NATO. Vom Verteidigungsbündnis zur Weltpolizei? - Johannes VarwickDie NATO. Vom Verteidigungsbündnis zur Weltpolizei?
Johannes Varwick

Broschiert, 17. März 2008
     Verkaufsrang: 22178      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Sechzig Jahre NATO - eine kritische Bilanz:
1949 als reines Verteidigungsbündnis in der Zeit des Kalten Krieges geschlossen, gab es in der NATO gravierende Veränderungen, insbesondere seit dem Zusammenbruch des Kommunismus. Die Allianz dient den Mitgliedstaaten nicht mehr nur als Verteidigungsbündnis, sondern versteht sich in zunehmendem Maße als militärisch-politische Organisation, die die Sicherheit ihrer Mitgliedstaaten wahren und zugleich weltweit für friedliche stabile Verhältnisse sorgen soll. Nimmt die NATO immer mehr die Aufgaben einer Weltpolizei wahr, die ihr gar nicht zustehen? Wer entscheidet über die Wahl der Mittel, die von ihr eingesetzt werden? Wie sieht die Zukunft der Allianz in einer Welt aus, die zunehmend von Gefahren bedroht ist, die die bisherigen nationalen Grenzen überschreiten? Johannes Varwick stellt Geschichte, Struktur und Strategie der NATO dar und fragt nach der Zukunft des Bündnisses in einer sich wandelnden globalen Welt.




Mit der Krise leben lernen: Finanzpolitik und Geldanlage in stürmischen Zeiten - Eric FreyMit der Krise leben lernen: Finanzpolitik und Geldanlage in stürmischen Zeiten
Eric Frey

Gebundene Ausgabe, 2. März 2009
     Verkaufsrang: 31793      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 24,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Für die internationale Finanzkrise sind nicht nur Fehlentscheidungen von Politikern und Bankern verantwortlich. Vielmehr liegt es in der Natur der modernen Finanzwelt, dass auf Phasen der Euphorie immer wieder ein Absturz folgt. Regierungen und Notenbanken können hier zwar gegensteuern, aber die regelmäßigen Krisen nicht völlig verhindern. Der renommierte Journalist und Autor Eric Frey zeigt, wie Staat, Gesellschaft und vor allem der private Anleger mit solchen Krisen umgehen können, ohne auf die Chancen eines liberalen Finanzwesens zu verzichten. Entscheidend ist, nicht dem Herdentrieb zu folgen und bereits in Zeiten des Aufschwungs niemals die Risiken aus den Augen zu verlieren.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Hohe Sachkompetenz in verständliche Worte gefasst      5 von 5 Punkten
Dem Autor ist es meines Erachtens in allerbester Weise gelungen, komplizierte Sachverhalte mit hoher Kompetenz in verständliche Worte zu fassen - das Werk liest sich kurzweilig und geradezu spannend!


Weltrisikogesellschaft: Auf der Suche nach der verlorenen Sicherheit - Ulrich BeckWeltrisikogesellschaft: Auf der Suche nach der verlorenen Sicherheit
Ulrich Beck

Broschiert, 12. November 2008
     Verkaufsrang: 15907      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Über zwanzig Jahre nach seinem in mehr als 30 Sprachen übersetzten Weltbestseller Risikogesellschaft. Auf dem Weg in eine andere Moderne hat Ulrich Beck mit Weltrisikogesellschaft endlich eine auf den aktuellen Stand gebrachte Studie über ?die Suche nach der verlorenen Sicherheit? in der längst globalisierten Risikogesellschaft vorgelegt. Doch handelt es sich dabei nicht etwa um die verspätete Übersetzung seiner bereits 1999 erschienenen und in zehn Sprachen (merkwürdigerweise aber nie ins Deutsche) übersetzten Arbeit World Risk Society, sondern um ein völlig neues, unbedingt lesenswertes Buch.
In zwölf folgerichtigen Schritten seziert der Münchner Soziologe darin die wesentlichen Facetten unserer riskanten Weltverhältnisse und die insgesamt kaum mehr als halbherzigen Versuche, der ständig bedrohlichere Ausmaße annehmenden Gefährdung unserer Lebensgrundlagen vielleicht doch noch irgendwie Herr zu werden. Angefangen von der ?Inszenierung des Weltrisikos? (die die tatsächliche Gefahr, in der wir uns befinden, immer nur ausschnittsweise mal aus dieser, mal aus jener Perspektive sichtbar macht) über die Frage, wer eigentlich und warum im Weltrisikodiskurs über die Definitionshoheit verfügt (also darüber entscheidet, ?was ?(k)ein Risiko ist?), gelangt er zur Skizze einer ?Kritischen Theorie der Weltrisikogesellschaft? und legt abschließend überzeugend dar, worin die ?Dialektiken der Moderne? bestehen, das heißt: ?Wie die Krisen der Moderne aus den Siegen der Moderne hervorgehen? und weshalb in einer sich über sich selbst aufklärenden, ?reflexiven Moderne? vielleicht doch noch Anlass zur Hoffnung bestehen könnte? - Andreas Vierecke, Literaturanzeiger.de


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Lesenswerte Analyse unserer Zeit      4 von 5 Punkten
Risiken lauern hinter jeder Straßenecke: ob in Gestalt von betrunkenen Autofahrern, Terroristen oder durch den Klimawandel bedingten Naturkatastrophen. Nur: Wer (abgesehen von der Versicherungsindustrie) hat wirklich Lust und Mut, sich eingehend mit den Gefahren der Gegenwart und der Zukunft zu beschäftigen? Ulrich Beck ist so ehrgeizig und setzt deshalb auf seinen 1986 erschienenen Klassiker "Risikogesellschaft" noch eins drauf. Er diskutiert und theoretisiert, benennt die Ursachen der globalisierten Risiken und macht in der Kosmopolitisierung der Interessengruppen einen Hoffnungsschimmer am Rande des Abgrunds aus. Sein Ziel ist eine neue Soziologie des Risikos, nicht mehr und nicht weniger. Allerdings geht er dabei auch immer wieder selbst ein Risiko ein, nämlich die Aufmerksamkeit seiner Leser zu verlieren: Die Analyse komplexer soziologischer Konzepte wechselt sich ab mit anekdotischen ?Beweisen? und bangen rhetorischen Fragen. Kein Wunder, dass Beck an mehreren Stellen mit dem Zaunpfahl winkt und auf den roten Faden zeigt - wäre dieser doch ohne Hilfestellung für das ungeübte Auge kaum noch auffindbar. Doch davon abgesehen empfiehlt getAbstract das Buch nachdrücklich als brillante Beschreibung unserer Weltrisikogesellschaft.


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Das Hitler-Syndrom. Über den Umgang mit dem Bösen in der Weltpolitik - Eric FreyDas Hitler-Syndrom. Über den Umgang mit dem Bösen in der Weltpolitik
Eric Frey

Gebundene Ausgabe, 23. Juni 2005
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Aus dem Zweiten Weltkrieg, in den Nazi-Deutschland die Welt nur führen konnte, weil deren Führer "den Führer" Adolf Hitler nicht rechtzeitig in seine Schranken verwiesen, wollen alle gelernt haben. Die einen, dass sich das Debakel der Appeasement-Politik nicht wiederholen dürfe und man jede am Horizont dämmernde diktatorische Gefahr mit allen militärischen Mitteln abwenden müsse, die anderen, dass die oberste Devise aller Außen- und Sicherheitspolitik unter keiner anderen Prämisse als "Nie wieder Krieg" stehen könne.
Die Fixierung auf die eine oder die andere aus diesen Grundhaltungen sich ergebene Strategie hat ihre Ursache in der traumatischen Erfahrung dieses fürchterlichsten alle bisherigen Kriege. Doch, wie Eric Frey überzeugend darlegt, auch die damalige Appeasement-Politik kann man nur vor dem Hintergrund des Traumas verstehen, in das der Erste Weltkrieg die Politik gestürzt habe. Doch eben daraus, dass in der traumatischen Einschränkung der politischen Reflexion die Wurzel der grundstürzenden Fehlentscheidungen lag, hat man bis heute eben nichts gelernt, so jedenfalls die Diagnose Eric Freys. Politische Strategien gegen "das Böse" litten bis heute unter dem "Hitler-Syndrom" darunter, dass man die alten Fehler um keinen Preis noch einmal begehen wolle. Tatsächlich aber komme es darauf an, jede konkrete historische Situation für sich angemessen zu beurteilen. Ebenso, wie das richtige Verhalten bei der Begegnung mit einem Bären davon abhängt, ob es sich um einen Grizzly- oder einen Schwarzbären handelt. Der ständige, ängstlich Parallelen suchende Rückblick auf die Vergangenheit führe zu fatalen Fehleinschätzungen bei der Analyse der Gegenwart. Belege hierfür sind dem Autor der Nahost-Konflikt ebenso, wie der Jugoslawien- oder die beiden Golfkriege. Vor allem könne man völlig neuen Bedrohungen, wie jener durch den "Al-Qaidaismus" nicht mit althergebrachten Rezepten begegnen.
Das Hitler-Syndrom, das diesseits und jenseits des Atlantiks jeweils in anderer Ausprägung das politische Denken und Handeln beherrsche, sei die Ursache auch für die derzeitigen Verstimmungen im transatlantischen Verhältnis. Diese können, so Freys Tenor, nur überwunden werden, wenn man hier wie dort die Ursachen der verschiedenartigen Perzeption nicht leugne, sondern zu verstehen lerne. Ein solcherart befreiter Blick könnte manche Denkblockade lösen, was für die notwendig differenzierte Bearbeitung gegenwärtiger Weltkonflikte auch dringend nötig sei.
Auch wenn man sich vielleicht hier und da ein bisschen mehr stilistische Zurückhaltung des Autors bei der Verobjektivierung seiner subjektiven Einschätzungen wünschen würde: Eine inspirierende Lektüre! - Hasso Greb


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Ein Wichtiges Buch      5 von 5 Punkten
Eric Freys Das Hitler-Syndrom ist ein gut geschriebenes Buch, das dem Leser eine sehr interessanten Aspekt ueber die Geschichte der letzten 50 Jahre gibt. Das Buch ist leicht zu lesen und ist uebersichtlich. Die These des Buches, dass seit die 2 Weltkriege die Weltdiplomatie seither stark beeindrucken, ist sowohl innovativ als auch sehr gut argumentiert.
Ich kann Das Hitler-Syndrom herzlichst empfehlen.


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Die Wirtschafts- und Sozialordnung der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen der Europäischen Union - Heinz LampertDie Wirtschafts- und Sozialordnung der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen der Europäischen Union
Heinz Lampert, Albrecht Bossert

Broschiert, Juni 2007
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Die Soziale Marktwirtschaft - seit 1948 in der Bundesrepublik entwickelt - hat sich bewährt und weltweit Anerkennung gefunden; manchen Ländern gilt sie als Vorbild. Der "Lampert/Bossert" skizziert allgemeinverständlich die Aufgaben einer Wirtschafts- und Sozialordnung, unterschiedlicher Wirtschaftsordnungen sowie die Entstehung und die derzeitige Ausprägung der Sozialen Marktwirtschaft in der Bundesrepublik. Da die Europäische Union die Wirtschafts- und Sozialordnungen ihrer Mitgliedsländer immer stärker beeinflusst, werden darüber hinaus die Grundzüge der Entwicklung der EU, ihre Rechtsgrundlagen und ihr Einfluss auf die Mitgliedsländer sowie ihre zentralen wirtschafts- und sozialpolitischen Probleme dargestellt. Daneben geben die Autoren einen Überblick über die Leistungen und die Leistungsfähigkeit der Sozialen Marktwirtschaft, die Sozialstaatsdiskussion, die Ursachen der Sozialstaatskrise und die Möglichkeiten einer Sozialstaatsreform. Die Neuauflage wurde um das Thema "Elterngeld" und um den aktuellen Stand der Gesundheitsreform, der Reform der gesetzlichen Rentenversicherung sowie um eine Bestandsaufnahme hinsichtlich der Fortschritte der europäischen Integration ergänzt. Alle gesetzlichen Regelungen, Zahlenangaben und die Literaturangaben wurden grundlegend aktualisiert.



Der Weg zur Knechtschaft - Friedrich A. von HayekDer Weg zur Knechtschaft
Friedrich A. von Hayek

Gebundene Ausgabe, September 2007
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Als eines der wichtigsten Bücher unserer (der damaligen) Generation hat Henry Hazlitt in seiner Besprechung von 'Der Weg zur Knechtschaft' in der New York Times den Bestseller Friedrich August von Hayeks bezeichnet. Das war 1945. Es war eine Zeit des intellektuellen Zögerns, der Suche nach dem richtigen wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Modell für die vom Krieg zerstörten Staaten, die siegreichen genauso wie die unterlegenen. Das streitbare Buch, mit dessen genereller Tendenz sich Hayeks Rivale John Maynard Keynes 'in tief bewegter Übereinstimmung' sah, machte Hayek mit einem Schlag berühmt. Hat der Bestseller von einst seine Schuldigkeit getan, hat er uns heute nichts mehr zu sagen? Erstaunlicherweise - und das gehört zu seinen Qualitäten - hat 'Der Weg zur Knechtschaft' bis heute nichts von seiner Gültigkeit und seiner Bedeutung eingebüßt. Was Joseph Schumpeter dem Buch einst attestiert hat, nämlich Mut und 'Offenheit, die Verschleierung verachtet und nie ein Blatt vor den Mund nimmt', ist heute nicht weniger wichtig als vor bald sechzig Jahren, im Gegenteil: In der Atmosphäre der geistigen Angleichung und der staatlich und sozial erzwungenen 'political correctness' ist Hayeks schonungslose und zugleich realistische Analyse der wirtschafts- und sozialpolitischen Zusammenhänge von besonderer Bedeutung. Das Kultbuch des renomierten Nationalökonomen und intelektuellen Gegenspielers von John Maynard Keynes, dessen Erscheinungsdatum sich 2004 zum 60. Mal jährte.

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Ein Standardwerk      5 von 5 Punkten
für alle die wissen wollen was Freiheit und Eigenverantwortung sind und was sie nicht sind. Regt zum nachdenklichen beobachten unserer wohlfahrtsstaatlichen Wirklichkeit an und bietet duzende Aha-Erlebnisse Nichts für Linke die schon brainwashed sind.


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