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Die Angst des weißen Mannes: Ein Abgesang - Peter Scholl-LatourDie Angst des weißen Mannes: Ein Abgesang
Peter Scholl-Latour

Gebundene Ausgabe, 4. November 2009
     Verkaufsrang: 604      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 24,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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"Aus den zu Stein erstarrten Gesichtern der Soldaten spricht immer noch die Wildheit der Steppe.? So klingen zahlreiche Sätze, die der Grandseigneur außenpolitischer Berichterstattung wie in Stein meißelt. Neben Pathos, das Joseph Conrad zur Ehre gereicht, besteht Peter Scholl-Latours Werk aus aufmerksamen Schilderungen und unaufgeregten Analysen. Schließlich schickt der neuzeitliche Entdecker in seiner Chronik des asiatisch-pazifischen Raumes folgenden unsentimentalen Abgesang voraus: "Dieser Reisebericht ist der intensiven persönlichen Erfahrung des Autors gewidmet, dass die dominante Ära des weißen Mannes ihren Endpunkt erreicht hat."
Scholl-Latours klare Gedanken, die er in Ost-Timor, Bali, Ozeanien, Java, China, Kasachstan, Kirgistan sowie auf den Philippinen fasst, werden durch eine Reihe von historischen und geographischen Exkursen ergänzt. Dabei geht es um Barack Obama, die brasilianische Bombe oder Chinas unaufhaltsamen Aufstieg zur Weltmacht. Die Sehnsucht nach dauerhaftem Frieden wiederum empfindet der politische Grenzgänger als romantischen Taumel. Gleichzeitig fragt der ausgebuffte Journalist, ob in einigen Regionen der Welt eine Art aufgeklärter Despotismus einem Mehrparteiensystem mit gefälschten Wahlen vorzuziehen sei.
Wenn Scholl-Latour die Portugiesen Lusitanier oder die Franzosen Gallier nennt oder von "primitiven Stammeshäuptlingen" oder "melanesischen Heiden" in "Insulinde" spricht, sind diese Bezeichnungen bestenfalls als altmodisch einzuschätzen. Wenn Scholl-Latour australische Aborigines als Steinzeitmenschen einstuft, steht er aus Sicht der heutigen Völkerkunde jedoch auf Höhe des Kulturevolutionismus des 19. Jahrhunderts. Neben theoretischen Mängeln ärgern auch Details, etwa wenn Scholl-Latour zwischen ritueller und profaner Anthropophagie nicht unterscheiden will. Genauso wenig wissenschaftlich haltbar sind die immer wieder verlautbarten Biologismen, beispielsweise wenn von der "angeborenen Indolenz der Landbevölkerkung" auf der Insel Timor gesprochen wird oder wenn Darwinismus und Sozialdarwinismus vermengt werden.
Doch auch wenn Peter Scholl-Latours Theoriegebäude baufällig ist ? sein Gespür für die politische Praxis beeindruckt immens. Seine Erfahrungen aus unzähligen Auslandseinsätzen und seine Art, schwierige Zusammenhänge verständlich darzustellen, machen fast alle seine Sachbücher zu Bestsellern. So wäre es sträflich, Sachverstand und Urteilsvermögen des ausgewiesenen Pragmatikers links liegen zu lassen. Das gilt selbst für kritische Geister, die Scholl-Latours Art als Schwadronieren empfinden oder seine Schlussfolgerungen für bizarr. Vielmehr öffnet sein Opus Magnum über die Lage weiter Teile Asiens und Ozeaniens dem Leser einen neuen Horizont ? ganz so wie einst die Logbücher großer alter Entdecker.
? Herwig Slezak


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)

Wissend und zornig      5 von 5 Punkten
Peter Scholl-Latour ist zweifelsohne einer der ausgewiesensten Kenner der internationalen Politik. Seit über einem halben Jahrhundert bereist er die Schauplätze der Weltkrisen, hat Kriege begleitet und Katastrophen analysiert. Seine Schwerpunkte bildeten Indochina und die islamische Welt und die machtpolitischen Querverbindungen dieser Konfliktherde brachten ihn immer wieder in Regionen, deren Existenz den meisten Empfängern seiner Analysen zuvor kaum bekannt war. Sein internationales Netzwerk geht über die gängigen Verbindungen der offiziellen Diplomatie weit hinaus und seine Botschaften waren immer dazu geeignet, heftige Dispute auszulösen. Sie passen schlichtweg nicht in das oft ersehnte Schema von Gut und Böse, den einen galt er oft als hoffnungsloser Reaktionär und anderen wiederum als allwissende Kassandra. Im Alter von 84 Jahren unternahm er erneut eine weltumspannende Reise und stellte sie unter die Leitfrage, inwieweit die Zeit des weißen Mannes mit seinen Imperien und seinen kulturell hegemonialen Einflüssen, die über Portugal, Spanien, die Niederlande, Frankreich, Großbritannien bis zu den USA gingen, zur Neige geht.
Angelehnt an den portugiesischen Dichter Luís Vaz de Camóes, der den Niedergang der lusitanischen Epoche begleitete, teilt er seine Reise in acht Cantos auf, die seine Reisestationen untergliedern. Scholl-Latour beginnt seine Erkundung in Ost-Timor und sie geht über Bali, Ozeanien, Java, die Philippinen, China und Kasachstan bis nach Kirgistan, wo sie endet. Wie in allen publizierten Berichten arbeitet er auch hier mit Querverweisen, die teils Jahrzehnte zurückgreifen und seinem schier unerschöpflichen Fundus an historischen Aufzeichnungen entspringen. Wer sich einlässt auf diese Art der assoziativen und historisch interpolierenden Analyse, die durch Fakten wie durch persönliche Erlebnisse durchsetzt ist, der wird reich belohnt.
Die einst strahlende imperiale Größe eines Kulturkreises, der seit Alexander dem Großen und dem Imperium Romanum, über die Seefahrernationen bis zur Neuen Welt in Form der USA den Globus beherrschte, hat sich laut Scholl-Latour verflüchtigt mit der jeweiligen Profanisierung der Eliten und Ideale. Die weltweite technische Reproduzierbarkeit der Instrumente und Verfahren haben das ihre dazu beigetragen, dass die unikate Qualität der imperialen Zentren ausfaserte und ihre Aura verlor. Mit der Degeneration der hegemonialen Eliten ging nicht selten die Emanzipation der peripheren Nationen einher und es wuchsen neue Zentren politischer Dominanz, die in kurzer Zeit auf der Weltbühne erschienen und für Verblüffung sorgten. Scholl-Latours Zorn richtet sich gegen den intellektuellen Müßiggang derer, die in der westlichen Hemisphäre das Sagen haben und er verfällt zuweilen in jene Melancholie, die ein Abgesang mit sich bringt. Die Stärke des Buches liegt - wie immer - in der unerschöpflichen, nahezu enzyklopädischen Reichhaltigkeit von Verweisen auf geopolitische Interdependenzen. Seine Kritik an der Profanisierung westlicher Politik ist nicht neu, sie dokumentiert allerdings auch ihr fürchterliches Ausmaß angesichts der globalen Machtverschiebungen.


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Vorsicht Bürgerkrieg!: Was lange gärt, wird endlich Wut - Udo UlfkotteVorsicht Bürgerkrieg!: Was lange gärt, wird endlich Wut
Udo Ulfkotte

Gebundene Ausgabe, 1. Juli 2009
     Verkaufsrang: 977      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 24,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Explosive Brandherde: Der Atlas der Wut

In diesem Buch lesen Sie, in welchen Gemeinden, Städten und Stadtteilen Deutschlands die Bundesregierung zukünftig innere Unruhen erwartet. Die Gründe dafür sind unterschiedlich: Finanzcrash und Massenarbeitslosigkeit, Werteverfall, zunehmende Kriminalität, Islamisierung, ständig steigende Steuern und Abgaben, der Zusammenbruch von Gesundheits- und Bildungssystem und die vielen anderen verdrängten Probleme werden sich entladen. Linke gegen Rechte, Arme gegen Reiche, Ausländer gegen Inländer, mittendrin religiöse Fanatiker - das explosive Potential ist gewaltig. Fast alles, was aus der Sicht der Deutschen bislang als "sicher" galt, ist nicht mehr vorhanden. Udo Ulfkotte schreibt über Tatsachen, über die deutsche Journalisten aus Gründen politischer Korrektheit niemals berichten würden, die aber wichtig sind, wenn Sie verstehen wollen was in den nächsten Monaten und Jahren auf uns zukommt. Fakt ist: Es gärt im Volk, die Wut wächst und die Spannungen nehmen zu. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann sich aufgestauter Ärger und Hass entladen werden.

Noch im Jahre 2008 prognostizierte die CIA die Unregierbarkeit vieler deutscher Stadtviertel in einer Studie für das Jahr 2020. Da ahnte selbst der amerikanische Geheimdienst noch nicht, wie schnell die Entwicklung im Herzen Europas die Studie überholen sollte. Wo also sollte man nach Einschätzung deutscher Sicherheitsbehörden schon jetzt in Deutschland keinen Cent mehr investieren? Wo sollte man möglichst schnell wegziehen? Wo wird die Polizei die innere Sicherheit nicht mehr dauerhaft gewährleisten können? Lesen Sie, wie Polizeiführer derzeit insgeheim auf die Bekämpfung von schweren Unruhen und auf die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr in deutschen Städten vorbereitet werden. Von Internierungslagern bis zu Zwangsdurchsagen im Radio wird derzeit alles vorbereitet. Einige der Polizeiführer sprechen ganz offen über den erwarteten "Bürgerkrieg", den sie mit allen Mitteln abwehren müssen.

All das ist gut dokumentiert. In diesem Buch finden Sie mehr als 850 Quellenangaben. Wer also trägt in den Reihen von Politik, Wirtschaft und Medien Mitverantwortung? Und wo sind die Brandherde? In diesem Buch erfahren Sie die Antworten. Immer, wenn in der Geschichte eine schwere Wirtschaftskrise, ethnische Spannungen und staatlicher Machtzerfall zusammen kamen, hat es blutige Bürgerkriege und ethnische Säuberungen gegeben. Die Geschichte wiederholt sich. Was können Sie tun, um sich und Ihre Familie noch rechtzeitig zu schützen?


Inklusive großer Deutschlandkarte zum Herausnehmen. Mit allen bürgerkriegsgefährdeten Gebieten.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 41 Bewertungen)

Islam      5 von 5 Punkten
Die islamische Gefahr ist da. Die Politiker wollen es nicht wahrhaben, weil sie Angst haben.
Keine Macht den Islamisten in Deutschland.
Gutes Buch von einem mutigen Autor.


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Das Ende der Welt, wie wir sie kannten: Klima, Zukunft und die Chancen der Demokratie - Claus LeggewieDas Ende der Welt, wie wir sie kannten: Klima, Zukunft und die Chancen der Demokratie
Claus Leggewie, Harald Welzer

Gebundene Ausgabe, 2. September 2009
     Verkaufsrang: 1365      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Wie sollen Demokratien auf die Krisen in Ökonomie und Ökologie gerecht und nachhaltig reagieren?
Finanz- und Wirtschaftskrise, Klimawandel, schwindende Ressourcen und der Raubbau an der Zukunft der kommenden Generationen bilden einen beispiellosen sozialen Sprengstoff. Die Analyse der sich auftürmenden Krisen zeigt, wie Demokratien dabei unter die Räder kommen, wenn sie nicht radikal erneuert werden und den Weg aus der Leitkultur der Verschwendung finden.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Ganzheitliche Sicht auf Konsequenzen der Klimakatastrophe      5 von 5 Punkten
Die beiden Autoren stellen die Bedrohungen für die Welt, wie wir sie (noch) kennen, sachlich dar, überzeichnen nicht und schaffen gerade dadurch Betroffenheit. Man fühlt sich in eigenen Beobachtungen und Erfahrungen bestätigt, die man aber so noch nie zu Ende gedacht und auf den Punkt gebracht hat. Der Handlungsdruck für alle, für Bürger, Politik und Wirtschaft, wird dargestellt und aus Fakten abgeleitet. Die Frage, ob unsere Demokratie diesen Handlungsdruck in die dringend erforderlichen Handlungen umsetzen kann, wird optimistisch mit den "Chancen der Demokratie" beantwortet. Dieses Buch ist nicht nur lesenswert, sondern Pflichtlektüre.


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Der Crash der Lebensversicherungen: Die enttarnte Lüge von der angeblich sicheren Vorsorge - Michael GrandtDer Crash der Lebensversicherungen: Die enttarnte Lüge von der angeblich sicheren Vorsorge
Michael Grandt

Gebundene Ausgabe, 30. Juli 2009
     Verkaufsrang: 7211      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Brechen unsere Lebensversicherungen zusammen? Gehören auch Sie zu den vielen Millionen Menschen, die eine Lebensversicherung abgeschlossen haben und trotz der schweren Wirtschafts- und Finanzkrise immer noch fest daran glauben, dies sei eine "sichere" Kapitalanlage? Dann sollten Sie dieses Buch lesen! Es geht immerhin um Ihr Geld. Michael Grandt hat die deutschen Lebensversicherungen unter die Lupe genommen. Er deckt auf: Vor dem Hintergrund der Finanzkrise werden einzelne Versicherungsgesellschaften mittel- bis langfristig zusammenbrechen. Denn sie haben jetzt schon weite Teile ihrer Rücklagen aufgelöst, um ihren Kunden derzeit noch die Verzinsung des Sparanteiles gewährleisten zu können. Darüber hinaus sind ihre ehemals als "sicher" angelegten Kapitalanlagen keinesfalls mehr sicher. Viele Lebensversicherungen müssen an ihre Reserven gehen ' sie leben von der Substanz. Der Autor untermauert seine provokative These vom drohenden Crash vieler Lebensversicherungen mit Fakten, Quellen und Belegen, die nicht wegzudiskutieren sind. Michael Grandt geht der zentralen Frage nach, wie die Konzerne das Geld ihrer Kunden angelegt haben. Daraus ergeben sich weitere: - Wie "sicher" sind Lebensversicherungen? - Wie hat sich die Rendite entwickelt?- Warum erhalte ich den Garantiezins nur auf den Sparanteil und nicht auf meinen gesamten Monatsbeitrag? - Wie lange können die Versicherungen den Garantiezins überhaupt noch erwirtschaften?- Wie stark sind die Finanzreserven der Versicherer schon geschmolzen?- Wie hoch sind die Stornoquoten der Lebensversicherer und wie hat sich das Neugeschäft entwickelt?- Welche Versicherungskonzerne stehen bereits auf der "Kippe"?- Ist es sinnvoll, eine Lebensversicherung zur Tilgung eines Immobiliendarlehens zu verwenden?-Verschleiert die staatliche Finanzaufsicht unbequeme Fakten?- Wie sieht es mit unserer Altersvorsorge aus?- Droht der deutsche Staatsbankrott?Diese Fragen und viele andere beantwortet der Autor spannend und informativ. Aber auch über die anderen Säulen der Altersvorsorge, etwa die gesetzliche Rentenversicherung, Pensionen, Riester- und Rürup-Rente, Versorgungswerke und Betriebsrenten klärt Michael Grandt auf. Dieses Sachbuch will keinesfalls Hysterie oder Panik verbreiten. Es hinterfragt vielmehr die Werbeaussagen der Branche, beleuchtet die Fakten und überprüft Aussagen auf ihren Wahrheitsgehalt. Es liefert wichtige Informationen, die jeder kennen sollte, der eine Lebensversicherung abgeschlossen hat.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)

Wertvolle Investition zur richtigen Vorsorge      5 von 5 Punkten
Im Gespräch mit Freunden und Bekannten zum Thema offenbart sich in 99% aller Fälle die völlige Ahnungslosigkeit zum Thema Lebensversicherungen. Michael Grandt leistet mit seinem Buch die richtige Vorsorge zur richtigen Vorsorge. In Zeiten des Abschwungs, der Krise und des drohenden Kollaps gehören Lebensversicherungen nicht dazu. Im Gegenteil. Nur wer aber die Mechanismen des Marktes und das Geschäftsprinzip der Lebensversicherer nachvollzieht (wie auch das der Banken), kann sich letztlich mit gutem Gewissen und gebotener Eile aus seinem vermeintlichen sicheren Hort der abgeschlossenen Lebensversicherung zurückziehen. Gespräche überzeugen nur wenig. Hier setzt das Buch an. Es ist so aufgebaut, daß der Leser das System der Geldanlage der Versicherer nachvollziehen und damit auch die aktuelle Lage der Versicherer im Kontext der Krise der Finanzmärkte einschätzen kann. Die vielen Daten und Quellenangaben untermauern die Logik, daß es zu einem Crash kommen wird. Wer das Buch nicht kennt und nicht verstehen will, der kann und wird viel verlieren. Meine ganz private Erfahrung: Erzählen kann man seinen Freunden viel. Drückt man ihnen das Buch in die Hand, nimmt es jeder neugierig an und bringt es nachdenklich zurück. Und das ist das Entscheidende. Zu dem Buch von Herrn Grandt gibt es derzeit keine Alternative. Es ist verständlich, informativ, regt zum Denken an und wirkt nachhaltig! Deshalb fünf Sterne!


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Grundzüge der Mikroökonomik: Studienausgabe - Hal R. VarianGrundzüge der Mikroökonomik: Studienausgabe
Hal R. Varian

Broschiert, 2. April 2007
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Preis: € 29,80 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Das Standardwerk: Dieses Lehrbuch schafft es wie kein anderes, nicht nur den Stoff der Mikroökonomie anschaulich zu erklären, sondern auch die ökonomische Interpretation der Analyseergebnisse nachvollziehbar zu formulieren. Es ist an vielen Universitäten ein Standardwerk und wird auch zum Selbststudium empfohlen. Durch die logisch aufeinander aufbauenden Kapitel, die zahlreichen Grafiken und das gelungene Seitenlayout erschließt sich dem Leser schnell die Thematik.
Didaktik: Jedes der 37 Kapitel knüpft an die vorangegangenen Erkenntnisse an und führt den Leser schrittweise und mit Hilfe anschaulicher und aktueller Beispiele an die mikroökonomischen Lerninhalte heran. Dabei werden sowohl die mathematische und grafische als auch die ökonomisch-verbale Didaktik gleichermaßen herangezogen. Gegliederte Zusammenfassungen und ausführliche Wiederholungsfragen schließen jedes Kapitel. Gegebenenfalls werden in einem Anhang grundlegende Herleitungen kompakt dargestellt. Durch farbige Marginalien findet sich der Leser schnell in diesem Buch zurecht. Der Seitenrand bietet dem Studierenden die Möglichkeit, durch eigene Notizen mit dem Buch wirklich zu arbeiten.
Inhaltliche Gliederung: Der Markt. Die Budgetbeschränkung. Präferenzen. Nutzen. Die Entscheidung. Die Nachfrage. Bekundete Präferenzen. Die Slutsky-Gleichung. Kaufen und Verkaufen. Intertemporäre Entscheidung. Märkte für Vermögenswerte. Unsicherheit. Riskante Vermögenswerte. Konsumentenrente. Marktnachfrage. Gleichgewicht. Auktionen. Technologie. Gewinnmaximierung. Kostenminimierung. Kostenkurven. Das Angebot der Unternehmung. Marktangebot einer Branche. Monopol. Faktormärkte. Oligopol. Spieltheorie. Tausch. Produktion. Wohlfahrt. Externe Effekte. Recht und Ökonomie. Informationstechnologie. Öffentliche Güter. Asymmetrische Information. Mathematischer Anhang. Antworten.
Aktuell: Dem Lehrbuch sind viele neue Beispiele mit Bezug zu aktuellen Ereignissen hinzugefügt. Der Autor ist sich sicher, dass dies die Studierenden unterstützt, die erlernten Konzepte auf Beiträge anzuwenden, die sie im Fernsehen sehen oder in der Zeitung lesen. So wird neben der Berücksichtigung der neuesten Informationstechnologie und deren Auswirkung auf wirtschaftliche Zusammenhänge wie ökonomische Modelle von Informationsnetzwerken, den Kosten des Übergangs von einem System zum anderen und dem Management der Rechte an Geistigem Eigentum, auch das Geschäftsmodell der Grameen Bank, des jüngsten Friedensnobelpreisträgers Muhammad Yunus, beschrieben.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 51 Bewertungen)

Vwl ohne dieses Buch für mich undenkbar!      5 von 5 Punkten
Dieses Buch hilft mir ausgezeichnet bei der Vorbereitung auf die Klausur und die Verarbeitung des Vorlesungsstoffes zu Hause. Sehr ausführlich erklärt und an vielen Schaubildern dargestellt, wird einem VWL so näher gebracht.


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Kampf der Kulturen: Die Neugestaltung der Weltpolitik im 21. Jahrhundert - Samuel P. HuntingtonKampf der Kulturen: Die Neugestaltung der Weltpolitik im 21. Jahrhundert
Samuel P. Huntington

Taschenbuch, 1. Mai 2002
     Verkaufsrang: 7053      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 13,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Clash und Crash mit Huntington
Es lohnt sich, mit Professor Samuel Phillips Huntington zu streiten. Es macht klüger - und man erlebt so seine Überraschungen beim Kampf der Argumente.
Harvard, im November 1996. SPIEGEL-Kollege Siegesmund von Ilsemann und ich sitzen im bescheidenen Büro des Professors in Boston, das so gar nicht zu dem pompösen Titel unseres Gesprächspartners passt (äEaton Professor of the Science of Government and Director of the John M. Olin Institute for Strategic Studies at Harvard University"). Ist er bereit für Gegenargumente zu seiner These vom kommenden Kampf der Kulturen, der in einen Weltkrieg münden könnte, äthe Rest against the West"? äNur zu, versuchen Sie, Löcher in mein Gedanken¬gebäude, in meine Landkarte für eine neue Ära der Politik zu bohren", sagt er mit blitzenden Augen. Er hat Freude am Zündeln, genießt die intellektuelle Auseinandersetzung. Und er gibt sich kämpferisch gegenüber jeder Kritik. Neunzig Minuten höchste Konzentration, während das Tonband läuft. Nur ab und zu, und nur für jeweils eine Sekunde, lässt Huntington den Blick hinaus aus seinem Fenster schweifen, auf die Bäume und Rasenflächen des schönen Harvard-Campus, wo sich auf Parkbänken einige seiner Studenten auf die nächste Vorlesung vorbereiten.
äUnd jetzt gehen wir in meine Kneipe hier gleich um die Ecke", sagt er, als wir uns gerade für das offizielle Interview bedankt haben. äDenn ich glaube, zu diesem und jenem Punkt sollten wir noch etwas vertiefen."
Es gibt alle paar Jahre mal intellektuelle Diskurse, originelle Denkstücke von Politikern oder Professoren, die große Aufmerksamkeit erregen. Der amerikanische Publizist Francis Fukuyama etwa, lange Zeit bekennender (und erst neuerdings bekehrter) Neokonservativer, hat 1989 so ein Traktat geschrieben. Er nannte es äDas Ende der Geschichte?" und meinte damit, alle ideologischen Auseinandersetzungen seien durch den Zusammenbruch des real existierenden Kommunismus in Osteuropa beendet, der Westen und seine Vorstellungen von Demokratie hätten für alle Zeiten gesiegt, von ein paar kleineren Störfällen abgesehen, sei der permanente Frieden ausgebrochen. Bald war Fukuyamas Gedankengebäude durch weltpolitische Entwicklungen als hoffnungslos überoptimistisch widerlegt. Selbst in Europa sollte wieder ein Krieg toben, und auch weit über den Balkan hinaus ging ädie Geschichte" durchaus weiter, terrorblutig und in bitteren Verteilungsschlachten um Rohstoffvorräte.
In der Sommer-Ausgabe 1993 der hoch angesehenen außenpolitischen Fachzeitschrift äForeign Affairs" hat dann Huntington seinen nur zwölf Seiten langen, mit einem scheuen Fragezeichen versehenen Aufsatz veröffentlicht: äThe Clash of Civilizations?" Schnell wurde klar, dass der Harvard-Wissenschaftler mit dem äKampf der Kulturen" (der in seiner korrekten Übersetzung eher ein äZusammenprall" sein sollte, was sich aber zugegeben nicht besonders griffig liest) ein langlebigeres und tiefer gehendes Erklärungsschema für die Zukunft der Weltpolitik lieferte als Fukuyama. Der frühere amerikanische Außenminister Henry Kissinger pries es, der führende arabische Linksintellektuelle Edward Said rammte es in Grund und Boden; Politiker begannen bald die griffige Formel zu benutzen, um ihre Vorstellungen über Präventivkriege, Abgrenzung von anderen Religionen oder regionale Zusammenschlüsse zu begründen. Immer wieder wurde vor dem äkommenden Kampf der Kulturen" gewarnt: ein fast schon klischeehaft wiederholtes Mantra vor allem der Erzkonservativen aller Länder. Nach jedem islamistischen Terroranschlag, nach jedem Scheitern einer diplomatischen Vereinbarung, nach jedem unbequemen Regierungswechsel in der Dritten Welt: Ist es nun so weit, haben wir ein weiteres Zeichen erlebt für den äClash of Civilizations"? Eine Chiffre, von der bald nicht mehr so klar war, wofür sie eigentlich stand. Und ob jeder, der sie benutzte, auch wirklich die Argumentation des Autors kannte.
Als Huntington dann 1996 sein Buch vorlegte - der äKampf der Kulturen" nun schon selbstbewusst ohne Fragezeichen, und statt einem Dutzend Seiten mehrere hundert lang -, war endgültig klar, dass es sich nicht wie beim Kollegen Fukuyama um eine intellektuelle Einjahresfliege handelte. Das Werk stürmte die Bestsellerlisten weltweit und setzte sich dort fest, wurde in Politiker- wie in Literaten- und Kirchen-Zirkeln zu einer wegweisenden weltpolitischen Bibel. Vergleichbar ist dieser bis heute andauernde Hype um Huntington allenfalls noch mit einer anderen Epoche machenden Schrift, schon damals fast ein halbes Jahrhundert alt: George Kennan hat in seinem Essay 1947 über die äUrsprünge des sowjetischen Verhaltens" die äEindämmung" des Kommunismus gefordert - die Forderung eines äContainment" wurde zu einem der intellektuellen Schlüsseltexte der amerikanischen Politik für den Kalten Krieg. Und zu einer in die Alltagssprache übergehenden Floskel.
Huntingtons Erklärungsmodell für die Zeit nach dem Zusammenbruch des Kommunismus, für die Zeit nach dem Kalten Krieg ist in mehrfacher Weise außergewöhnlich: Er geht über den Staat als Grundeinheit der Weltpolitik hinaus. Und er verbannt politische Ideologien wie große ökonomische Auseinandersetzungen als geschichtsträchtige Komponenten in den Hintergrund. Der Harvard-Professor verkündet den Paradigmenwechsel. Eine völlig neue Form der internationalen Auseinandersetzungen beherrscht seiner Meinung nach das internationale Geschehen: Unterschiedliche Kulturkreise, die einander feindlich gegenüber stehen, prägen die Konfliktszenarien. Die Bruchlinien zwischen diesen äCivilizations" sind für ihn die Schlachtfelder der Zukunft - besonders blutig: die Grenzregionen des Islam. Dem Westen, dank seiner Wissenschaft und Technologie derzeit noch mächtigster Kulturkreis der Welt, droht laut Huntington der Abstieg, vor allem infolge äAufweichung" seiner Werte durch die überall nachdrängenden Immigranten.
Aber ist Samuel Huntingtons äClash of Civilizations" wirklich ein schlüssiges Erklärungsmuster? Oder überwiegen gar die Ausnahmen in seinem Modell, in seinem Paradigma zur globalen Politik, und führen es so ad absurdum?
Zurück in das Studierzimmer des Harvard-Lehrers für Internationale Beziehungen, zu unseren Diskussionen in der Bostoner Kneipe, November 1996, im Erscheinungsjahr des Buches. Versuche, das Modell nach allen Seiten auf seine Tauglichkeit abzuklopfen. Er bestellt sich einen Saft, wir entscheiden uns angesichts der vorgerückten Nachmittagsstunde für ein Bier. Die Kneipe mit dem holzgetäfelten Interieur hat sich geleert; nur ab und zu nickt ein Gast herüber, der den Raum verlässt. Bald sind wir allein mit dem Barkeeper und den hübschen Bedienungen.
Professor Huntington, Sie sprechen davon, die USA könnten der Sowjetunion in den äMülleimer der Geschichte" folgen. Washington hat mehr Waffen und dadurch vermutlich auch mehr Einfluss denn je. Sie bezweifeln die Loyalität der Immigranten in Europa und den USA - ist das nicht Panikmache?
äGerade Amerikas Einheit beruht auf einer gemeinsamen Kultur und einem gemeinsamen Vorrat politischer Prinzipien, die gegenwärtig von verschiedenen Seiten attackiert werden. Wir müssen die Flut der Immigranten eindämmen, weg von der Vorstellung einer multikulturellen Gesellschaft, weg von der Entwestlichung. In der Außenpolitik heißt das: Wir sollten Menschenrechte unterstützen, aber wir sollten nicht versuchen, andere Kulturen nach unserem westlichen Modell zu formen. Wir müssen akzeptieren, dass verschiedene Kulturen einen unterschiedlichen Wertekodex haben, dass individuelle Freiheiten nicht überall an der Spitze stehen."
Professor Huntington, die schlimmsten Auseinandersetzungen der letzten Jahrzehnte gab es doch innerhalb der Kulturkreise: Stalins Säuberungen, Pol Pots kambodschanischer Genozid - alles im Wesentlichen Kriege gegen das eigene Volk. Und kaum jemand ist doch nach dem Kalten Krieg so zerstritten wie die islamische Staatengemeinschaft. Zudem kommt uns die Aufteilung der Welt in sieben oder acht große Kulturen reichlich willkürlich vor - man könnte Lateinamerika mit seiner spanisch geprägten Kultur, anders als Sie, beispielsweise auch zum Westen zählen.
äBei Lateinamerika war ich mir nicht sicher bei der Zuordnung, darüber lässt sich streiten - aber darauf kommt es gar nicht an. Entscheidend für mich ist: Die Kraftfelder auf dem Globus verschieben sich, weg vom Westen, zu anderen Kulturkreisen. Besonders Religion schafft dabei ein Gefühl der Zusammengehörigkeit, aber auch Abgrenzung gegenüber anderen. Deshalb gewinnen die Fundamentalisten des Islam, aber auch die Fundamentalisten des Christentums und des Hinduismus an Boden. Wenn aber die Welt künftig durch die Wechselbeziehungen zwischen sieben oder acht großen Kulturen geprägt wird, dann stellt sich die Frage nach einer neuen intellektuellen Landkarte für dieses Zeitalter. Es ergeben sich neue Fronten: Die Volksrepublik China ist dabei, wirtschaftlich und militärisch eine Weltmacht zu werden. Peking hat Iran und Pakistan Atomtechnologie verkauft. Die militärische Verbindung der wichtigsten Staaten des Konfuzianismus mit dem Islam stellt die größte Herausforderung für den Westen dar."
Professor Huntington, heizt nicht die ungleiche Verteilung von Reichtum auf der Welt die Konflikte mehr an, als es unterschiedliche Kulturen vermögen? Siegt nicht statt der Bedenken um kulturelle Kluft doch die Habgier von Nationen?
äNatürlich existieren wirtschaftliche Interessen, aber sie sind nicht von primärer Bedeutung. Die Menschen kämpfen und sterben für ihren Glauben und identifizieren sich mit ihrem Kulturkreis - das hält sie mehr zusammen denn je. Das Wesen der westlichen Kultur ist die Magna Charta, nicht der Big Mac. Darum geht es, und darum ist mein Gedankenmodell zwar nicht perfekt, aber es liefert die entscheidenden Anhaltspunkte, die Leitlinien. Es ersetzt den Kal


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WISO Kompakt: Wirtschafts- und Sozialkunde zur Prüfungsvorbereitung für gewerbliche Berufe - WISO Kompakt: Wirtschafts- und Sozialkunde zur Prüfungsvorbereitung für gewerbliche Berufe

Broschiert, 2006
     Verkaufsrang: 8271      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 15,40 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Das Buch ist konzipiert für die Vorbereitung zur Facharbeiterprüfung in gewerblichen Berufen im Prüfungsteil "Wirtschafts- und Sozialkunde". Es bietet eine konzentrierte Form des gesamten Prüfungsstoffs der Ausbildungsordnungen, systematisch ergänzt durch offene Aufgaben und Multiple-Choice-Fragen. Ferner enthält es eine Gebrauchsanweisung und methodische Tipps für die Erarbeitung und Wiederholung. Geeignet für das selbstständige Durcharbeiten ohne Anleitung sowie den Einsatz im Unterricht.

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

perfekt für Abschlussprüfungen!!!!      5 von 5 Punkten
Ich habe mir auch vor kurzem dieses Buch über Amazon zugelegt, weil ich von Sozialkunde nicht wirklich Ahnung hatte und gestern meine Prüfung als Industriemechaniker geschrieben habe. Also ohne dieses Buch hätt ich da sehr alt ausgesehen, weil eigentlich alles, was drankam, in dem Buch enthalten war. SEHR ZUM EMPFEHLEN!!!


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Mit der Ölwaffe zur Weltmacht. Der Weg zur neuen Weltordnung - F. W. EngdahlMit der Ölwaffe zur Weltmacht. Der Weg zur neuen Weltordnung
F. W. Engdahl

Gebundene Ausgabe, 31. Oktober 2006
     Verkaufsrang: 29391      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Dieses Buch verfolgt einen manchmal fast unsichtbaren Faden, eine rote Linie der Ölgeopolitik und der Militär- und Finanzmacht, die mehr als ein Jahrhundert lang ein Hauptfaktor für die Entscheidungen von Regierungen, Terroristen und ganzen Ländergruppen gewesen ist. Nichts hat die Geschichte der letzten hundert Jahre so geprägt wie der Kampf um die Kontrolle der Weltölreserven. William Engdahls Betrachtungen bieten dem Leser einen beeindruckenden Blick hinter die Kulissen der Weltpolitik. Er beleuchtet die wahren Hintergründe von Kriegen und Wirtschaftskrisen, von Attentaten und Mordanschlägen. Ausführ-lich geht er auf Schlüsselindividuen und -institutionen wie etwa David Rockefeller, Henry Kissinger, Zbigniew Brzezinski, Winston Churchill, den Council on Foreign Relations, die Bilderberger, die Trilaterale Kommission und deren tatsächlichen Machteinfluß ein - mehr als jedes andere gegenwärtig erhältliche Werk zu diesem Thema.

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 23 Bewertungen)

Schockiernde Enthüllungen      5 von 5 Punkten
Wenn dies alles so stimmt, und es klingt absolut schlüssig und stimmig, dann sind wir alle nur Spielball eine kleinen Gruppe von Profiteuren ohne Gewissen.
Absolut lesenswert.


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Die Schule neu denken: Eine Übung in pädagogischer Vernunft - Hartmut von HentigDie Schule neu denken: Eine Übung in pädagogischer Vernunft
Hartmut von Hentig

Taschenbuch, 7. Oktober 2008
     Verkaufsrang: 14564      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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"Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir." Ein weiser Spruch, doch mal ehrlich: Wer von uns kann behaupten, in der Schule wirklich etwas fürs Leben gelernt zu haben? Leistet unser bis zur PISA-Studie so hoch gelobtes deutsches Bildungssystem wirklich das, was es leisten soll - und zwar jungen Menschen Erfahrungen mit auf den Weg zu geben, die sie zu selbstständigen, mündigen Bürgern machen?
Hartmut von Hentig, einer der größten Schulreformer unserer Zeit, hat schon 1993 - also vor PISA, Erfurt und Hoyerswerda - mit Die Schule neu denken für eine andere Schule plädiert, eine Schule, die das Leben zulässt und auf das Leben vorbereitet. Jetzt ist von Hentigs erfolgreiches Buch erstmals als Taschenbuch erschienen, ergänzt durch ein 60-seitiges Vorwort, in dem sich der Pädagoge zum ersten Mal eingehend zur PISA-Studie, zum Amoklauf von Erfurt und zum 11. September äußert.
Was sagt PISA wirklich über die Qualität unserer Schulen? Und wie kann Schule der jungen Generation trotz Terrorismus und Massenarbeitslosigkeit Zuversicht geben und sie zu Mündigkeit und Verantwortung erziehen? Von Hentigs antwortet darauf, erschöpft sich dabei jedoch nicht in der Kritik am Ist-Zustand der Schule von heute als "Gemischtwarenladen für nützlich erscheinende Kenntnisse und Fähigkeiten".
Vielmehr liefert Die Schule neu denken eine sorgfältige Analyse, warum dem so ist und zeigt auf, wie Lehrer, Schüler, Eltern und die Verantwortlichen in den Ministerien gemeinsam daran arbeiten können, die Schule wieder zu einem Lebens- und Erfahrungsraum werden zu lassen, in dem sich die jungen Menschen in Selbstständigkeit, Hilfsbereitschaft, Konfliktfähigkeit und Verantwortung für sich selbst und andere üben können.
Ein utopischer Gedanke? Eine romantische Vorstellung von Pädagogik? Sicher, es bedarf einer beträchtlichen Anstrengung seitens aller Beteiligten, um das System Schule grundlegend zu reformieren. Aber von Hentigs Erfolge in seiner Versuchsschule in Bielefeld zeigen, dass Veränderung möglich und vor allem lohnenswert ist. Fangen wir an! -Andrea Zeller


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

meine Erwartungen haben sich erfüllt      5 von 5 Punkten
Die Erwartungen, die ich hatte, haben sich voll erfüllt. Ich bin mit dem Artikel rundum zufrieden

Schule heute      4 von 5 Punkten
Hentig beschreibt zunächst ausführlich den veränderten Lebenskontext, in den die Schule zwangsläufig eingebettet ist.
Schule als die größte gesellschaftliche Veranstaltung unserer Kultur trägt mit dem Auftrag der Erziehung und Bildung der jungen Generation, eine schwere Last.
Die Verfehlung dieses Auftrags, seine Einseitigkeit, seine wirtschaftliche Ausrichtung, sein Automatismus und Schematismus und das mangelnde Bewusstsein darüber macht Hentig zum Gegenstand seiner Kritik.
Nach Hentig wird die Schule der veränderten Wirklichkeit nicht gerecht, indem sie versucht die jungen Menschen den Verhältnissen anzupassen, anstatt sie zu einem bewussten und kritischen Umgang mit ihnen zu befähigen, der Mündigkeit und Verantwortungsgefühl jedes einzelnen mit einschliesst.


Lenk- und Abwurfwaffen der NATO-Luftwaffen - Jeremy FlackLenk- und Abwurfwaffen der NATO-Luftwaffen
Jeremy Flack

Gebundene Ausgabe, 2005
     Verkaufsrang: 38146      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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"Ein schön gemachtes und informatives Buch." (Strategie&Technik, September 2005)

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Im deutschsprachigen Büchermarkt konkurrenzlos      5 von 5 Punkten
Ein für den interessierten Laien unentbehrliches Nachschlagewerk der Effektoren. Denn letztendlich sind die "Hochglanzprojekte" nur Verbringungsmittel. Am Ende (einer Kette von Faktoren) bestimmt die richtige/entsprechende Bewaffnung den Missionserfolg.
Logischerweise fehlen, dennoch interessante, (geheime) Angaben zu Wirkungsradius, Trefferwahrscheinlichkeit etc..


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Vorwärts zur Mäßigung: Perspektiven einer nachhaltigen Wirtschaft - Hans-Christoph BinswangerVorwärts zur Mäßigung: Perspektiven einer nachhaltigen Wirtschaft
Hans-Christoph Binswanger

Broschiert, 22. September 2009
     Verkaufsrang: 16792      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Dieses Buch ist nicht mehr und nicht weniger als die Summa eines großen Ökonomen. Hans Christoph Binswanger führt den Leser vom philosophischen Verstehen und wissenschaftlichen Nachdenken zum politischen Handeln: Wo liegen die grundsätzlichen Probleme unserer Wirtschaft? Und welche Maßnahmen können wir gegen die scheinbar unausweichliche Wiederkehr der ökonomischen und ökologischen Krisen ergreifen?



Das grüne Paradoxon: Plädoyer für eine illusionsfreie Klimapolitik - Hans-Werner SinnDas grüne Paradoxon: Plädoyer für eine illusionsfreie Klimapolitik
Hans-Werner Sinn

Gebundene Ausgabe, 17. Oktober 2008
     Verkaufsrang: 28888      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 24,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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"Sinn liefert eine aufregende Lektüre. Wie man es von ihm gewohnt ist, sieht der Chef des Ifo-Instituts die Welt grundsätzlich anders." (Rheinischer Merkur/30.12.08)

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)

Grüne Energioepolitik      5 von 5 Punkten
Der Klimawandel löst hyterische Reaktionen aus, Solarbranche und Windenergie boomen, Milliardenbeträge werden in regenerative Energien gepumpt, täglich werden Erfolgsnachrichten über Bioenergien verbreitet, während durch Panikmache die Leute bzgl. der Kernenergie verängstigt werden - wer behält da den Überblick? Sinn versteht es, dieses sehr komplexe Thema nüchtern und gut lesbar, untermauert von vielen Fakten darzustellen. Dabei zerstört er manche Illusionen von gutmeinenden Zeitgenossen und prangert sinnlose Geldverschwendung an. Sämtliche Fördermaßnmahmen müsen überprüft werden. Als nutzlos und schädlich für die Wirtschaft werden auch Aktivitäten dargestellt, die in einer Art vorauseilendem Gehorsam die Ziele von EU und Kioto zu übertreffen versuchen. Die wohl beste Darstellung des Themas, die hilft, einen Überblick zu gewinnen.


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Wirtschaftspolitik: Instrumente, Ziele und Institutionen - Rainer KlumpWirtschaftspolitik: Instrumente, Ziele und Institutionen
Rainer Klump

Gebundene Ausgabe, 12. Juni 2006
     Verkaufsrang: 39559      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 36,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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"Der Dschungel von Lehrbüchern über "Einführungen in die Wirtschaftspolitik" ist fast nicht mehr zu durchschauen. Dennoch erscheinen jährlich neue Bücher zu diesem Thema, die offenbar ihren Absatz finden. Beim anzuzeigenden Buch geschieht dies zu Recht. In den vergangenen 20 Jahren hat sich das Fach Wirtschaftspolitik verändert: Die zunehmende Formalisierung und die Nähe zur Wirtschaftstheorie machen es notwendig, dem auch in Lehrbüchern Rechnung zu tragen. Rainer Klump gelingt es, die Zusammenhänge zwischen Theorie und Praxis so herauszuarbeiten, dass die Studierenden das Buch nicht gleich frustriert weglegen. Von Beginn an werden die für die Wirtschaftspolitik unerlässlichen theoretischen Grundlagen mit erklärt: Bei der Preispolitik etwa liegt die Mikroökonomie zugrunde, bei der Geldpolitik die Makroökonomie oder bei Wirtschaftsordnungen die Institutionenökonomie ein sinnvoller didaktischer Ansatz." (Neue Zürcher Zeitung)



Bürger, ohne Arbeit. Für eine radikale Neugestaltung der Gesellschaft - Wolfgang EnglerBürger, ohne Arbeit. Für eine radikale Neugestaltung der Gesellschaft
Wolfgang Engler

Gebundene Ausgabe, 2005
     Verkaufsrang: 15008      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 5,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Der Weg aus der Krise Wirtschaft und Gesellschaft in Zeiten der Globalisierung
Vollbeschäftigung als Anspruch, immer mehr Menschen ohne Lohnarbeit - diese Diskrepanz drängt so viele Bürger an den Rand der Gesellschaft, daß alte Modelle von Marktwirtschaft und Politik sich als untauglich erweisen. Wolfgang Engler plädiert daher für eine radikale Neugestaltung der Gesellschaft, damit individueller Lebenssinn und Bürgerrechte nicht mehr vom Diktat der Arbeit bestimmt werden. Solange die Wirtschaft alle Lebensbereiche dominiert und die Politik sich nur noch als deren Erfüllungsgehilfe sieht, führt kein Weg aus der Krise. Die gängigen neoliberalen Rezepte versagen zwangsläufig; weder das Einfrieren von Löhnen, die Ausweitung von Arbeitszeit noch die Demontage der Sozialsysteme werden jedem Bürger die Chance auf Erwerbsarbeit verschaffen. Englers Analyse zeigt, wie angesichts des immer größeren Widerspruchs zwischen Produktivität, Wachstum und Beschäftigung Bürger ihre Existenz auch ohne Lohnarbeit sichern und die persönliche Würde wahren können. Der hierzu nötige Umsturz unserer Wirtschaftsgesellschaft läßt sich nicht von den politischen oder gesellschaftlichen Eliten bewerkstelligen, sondern hängt vom Willen jedes einzelnen ab. Erst wenn jeder die eigene Urteilskraft wiederentdeckt, finden wir zurück zur Keimzelle des Politischen und können neue Modelle der Lebensführung und des sozialen Zusammenhalts entwickeln.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Perspektiven für eine Gesellschaft jenseits der Erwerbsarbeit      5 von 5 Punkten
In einer umfassend angelegten und viel beachteten Publikation hat sich Wolfgang Engler, Professor für Kultursoziologie und Ästhetik an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch" in Berlin, mit der Krise der bürgerlichen" Lohnarbeit unter der Überschrift Bürger, ohne Arbeit" beschäftigt. Der Autor beschreibt zunächst die Entwicklung des Proletariats im Zuge der Industrialisierung im 19. Jahrhundert und deren Weiterentwicklung zur Lohnarbeiterschaft im 20. Jahrhundert, um den Leserinnen und Lesern vor Augen zu führen, dass keine Form von Arbeit dauerhaft bestehen bleibt. Die Errungenschaft der Lohnarbeiterschaft (z.B. soziale Absicherung, Krankenversicherung und Urlaubsanspruch) sieht Engler gegenwärtig gefährdet.
Engler weist auf den sozialen Zündstoff hin, der mit dem Schwinden der Erwerbsarbeit verbunden sei: Von außen, von den Rändern und auch im Zentrum wachsenden Erschütterungen ausgesetzt, Abbrüchen und Erosionen, stößt die Erwerbsarbeitsgesellschaft an die Grenze nicht ihrer ökonomischen Leistungsfähigkeit, wohl aber ihrer Integrationskraft. Das wirklich Neue an der sozialen Frage der Gegenwart ist die definitive Auflösung des altbewährten Junktims von ökonomischer Existenzgewinnung und gesellschaftlicher Einbindung." (S. 193)
Engler gibt in seiner Einleitung als Ausgangspunkt seiner Untersuchung an, dass er den Schmerz begreiflich machen wolle, der dem Verlust der Arbeit noch immer inne wohne. Menschen, die ihre Arbeit verlören oder keine Arbeit fänden, büßten die Kontrolle über ihr Leben ein. Allerdings lehnt er den Satz: Jede Arbeit ist besser als gar keine Arbeit", der die Weltanschauung der Lohnarbeitsgesellschaft wie kein anderer kennzeichne, entschieden ab. Diesen Satz anzugreifen, die Ideologie, die auf ihm aufbaut, zum Einsturz zu bringen bildet das Motiv zu diesem Buch." (S. 11) Der Autor plädiert für Modelle zur Anpassung der Wirtschaft an die Überlebensbedürfnisse der Menschheit wie jedes einzelnen und für einen Weg zu einer postnationalen Staatlichkeit, die den Primat des Sozialen hochhält. Und zum Sozialen gehöre auch die Zuerkennung von Teilen des Produktivitätsgewinns aus der Erwerbsarbeit an die dort abhängig Beschäftigten. Entweder könne dies direkt, als Zeitersparnis, erfolgen, oder mittelbar, als Erhöhung der Reallöhne. Je erfolgreicher die Belegschaften die Auseinandersetzung bestünden, desto mehr Zeit stehe ihnen für außerberufliche Bereiche zur Verfügung. Gesamtgesellschaftlich und geschichtlich betrachtet, ist die Senkung des notwendigen Arbeitsvolumens Zweck der Übung." (S. 355)
Als wichtige Voraussetzung eines menschenwürdigen Lebens außerhalb der Erwerbsarbeit sieht Engler die Einführung des Bürgergeldes. Gestützt auf eine anhand von Beispielrechnungen veranschaulichte Gegenüberstellung des Bürgergelds in Form einer negativen Einkommenssteuer" und des Modells der Sozialdividende entscheidet sich Engler für die letzte Variante. Bei diesem Modell erhalte jede erwachsene Person monatlich einen bestimmten Betrag vom Finanzamt überwiesen. Wer über keine weiteren Einkünfte verfüge, könne diesen Betrag behalten. In allen anderen Fällen entscheide die Höhe des Einkommens (sowie der Steuersatz) darüber, ob man weniger, genau soviel oder mehr Steuern entrichte, als man zunächst an Grundeinkommen bezogen habe.
Nach Engler respektiert die Sozialdividende jeden Einzelnen als Mitglied des Gemeinwesens. Sie gebe den im Beruf enttäuschten und gescheiterten Menschen die Gewissheit, dass sie trotz ihres ökonomischen Scheiterns niemals sozial scheitern können. Die Sozialdividende stellt den Arbeiter auf den Sockel des Bürgers, des Menschen mit seinen unveräußerlichen Rechten; Rechte, die aus nichts anderem folgen als aus seinem Hineingeborenwerden in die Welt." (S. 126) Bei der Verwirklichung dieses Bürgerrechts dürfe man sich nicht auf Eliten und Politik verlassen, sondern die Befugnis und die Macht zu einer radikalen Neugestaltung der Gesellschaft liege, so der eindringliche Appell des Autors, beim Willen aller einzelnen.
In seinen anspruchsvollen Überlegungen geht Wolfgang Engler bewusst über tagesaktuelle und kurzfristige Auseinandersetzungen hinaus. Er zieht überzeugend philosophische Betrachtungen und geschichtliche Entwicklungen in seine Ausführungen mit ein und gelangt so zu Einsichten und Lösungsvorschlägen, welche die Debatten über Beschäftigungsmöglichkeiten innerhalb und außerhalb der Erwerbsarbeit positiv bereichern können. Und letztlich bietet er damit konstruktive, und zuweilen auch provokative Einsichten, welche zu einer vertieften Reflexion über die Arbeits- und Freizeitbedingungen jenseits der Vollerwerbsgesellschaft anregen können.


Gewinn mit Sinn: Wie Sie Ihr Geld sicher anlegen - mit gutem Gewisssen - Mechthild UpgangGewinn mit Sinn: Wie Sie Ihr Geld sicher anlegen - mit gutem Gewisssen
Mechthild Upgang

Broschiert, 1. September 2009
     Verkaufsrang: 21834      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 18,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Die Weltwirtschaft ächzt unter den Folgen der Finanzkrise. Unternehmen, Banken und Versicherungen hatten immer höhere Renditeziele verfolgt und das Prinzip des nachhaltigen Wirtschaftens ignoriert. Wem kann man jetzt noch vertrauen, wie soll man sein Geld zukunftssicher anlegen?

Dieser Finanzratgeber gibt Tipps und Ratschläge für den sicheren Umgang mit Geld nach ethischen und ökologischen Kriterien. Die Finanzberaterin Mechthild Upgang führt in verschiedene Finanzmarktprodukte ein und erläutert Risiken und Renditechancen. Sie benennt und vergleicht nachhaltige Anlageformen und Möglichkeiten der Altersvorsorge. Ein Buch für mündige Anlegerinnen und Anleger, die überzogene Renditen hinterfragen und Verantwortung für ihr Geld übernehmen wollen.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Ein Buch mit Klasse      5 von 5 Punkten
Endlich einmal ein Finanzratgeber,der verständlich und dabei noch unterhaltsam und spannend geschrieben ist!Für mich ist bei der Lektüre dieses Buches sehr deutlich geworden,warum nachhaltige Anlagen so wichtig sind.Besonders gut haben mir die Übersichten,Zusammenfassungen und textlichen Hervorhebungen gefallen.Durch sie wird verständlich,was in Bezug auf nachhaltige Anlagen wichtig ist.Ich habe noch nie ein Buch gelesen,dass diese nicht immer ganz einfachen Fragestellungen so klar und verständlich darlegt.Dabei hat man den Eindruck,dass die Autorin bei aller Sachlichkeit in ihrer Darstellung dennoch alles mit einem Schuß Humor erklärt,so dass es richtig Freude macht,dieses Buch zu lesen.Jeder Abschnitt in diesem Buch beginnt mit einem "launigen Zitat",das hundertprozentig zu dem Inhalt des folgenden Abschnitts passt.Besser hätte man es nicht machen können.Meinen Glückwunsch an die Autorin für dieses hervorragende Buch.
Dr.Christiane van Zwoll


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So was lebt, und Goethe musste sterben: Der dritte Bildungsweg - Jürgen BeckerSo was lebt, und Goethe musste sterben: Der dritte Bildungsweg
Jürgen Becker, Dietmar Jakobs, Martin Stankowski

Broschiert, 24. September 2009
     Verkaufsrang: 45648      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Wer den besten Beleg für die Ursachen des Bildungsnotstands in der Bundesrepublik sucht, findet ihn in diesem Büchlein. Dabei hätte einem der ebenso befremdliche wie abgeschmackte Titel So was lebt und Goethe musste sterben eigentlich vorwarnen können, ja sollen! Doch zusammen mit dem Untertitel und der Ankündigung eines "nützlichen Helfers, wenn?s intellektuell eng wird" auf dem Klappentext spricht das Buch ja doch irgendwie den Bildungsbürger an, zu dessen typischen Eigenschaften Neu- und vor allem Sensationsgier gehören.
Dass sich der Titel dann jedoch offenbar auf die Autoren selbst bezieht ? Selbsterkenntnis soll ja der erste Schritt zur Besserung sein ?, überrascht dann aber. Wenigstens diejenigen, die nicht aus dem Rheinland stammen und deshalb nicht das Fernsehprogramm des WDR verfolgen, wo Jürgen Becker zum festen Inventar gehört. Denn das Feuerwerk aus Sparwitzen, das der "alternative Karnelvalspräsident" der Kölner "Stunksitzung" und Kabarettist dort zusammen mit seinen Co-Autoren, den Dres. phil. (sic!) Dietmar Jakobs und Martin Stankowski ? entzündet, ist nur für ganz hartgesottene Freunde des rheinischen Frohsinns erträglich. Nicht nur den zu einem Volk von Cholerikern stilisierten Bayern ? das Wort, so lernt man, leitet sich vom griechischen "chole" für Galle ab ?, zu deren Kerneigenschaften nach Ansicht unserer Spaßvögel "Jähzorn, Wut" und ? hach wie originell ? "unnötig beklopptes Aufregen" gehören soll, fällt wie Schuppen von den Augen, warum in rheinischen Karnevalssitzungen ein Tusch als Startsignal für Lacher vonnöten ist. Welcher aber leider im Buch nicht verzeichnet ist.
Über verschrobenen Humor lässt sich sicherlich ebenso trefflich streiten wie über schlechten Geschmack. Ein kleines Kunststück ist es aber schon, dass sich beides derart großartig auf derart engem Raum wie in diesem schmalen Bändchen vereinigen lässt. Bisweilen drängt sich bei der Lektüre der Verdacht auf, dass das Trio als Stichwortgeber für das klägliche Comeback von Harald Schmidt verantwortlich sein könnte. Denn WDR und Köln würden ja stimmen. Um nicht ungerecht zu sein, sollte einschränkend erwähnt werden, dass ausgerechnet die beiden Schlusskapitel über das Lachen und den Witz (Der Orgasmus des Zwerchfells und Mit Witz zum Wissen) die wirklich komischen Ausnahmen bilden. Bedauerlicherweise kann man dem Verfasser mangels namentlicher Zeichnung der Beiträge dafür nicht gesondert rühmen. Ihm sehr wohl aber dringend anraten, sich schleunigst von Kollegen zu trennen, die meinen, ganz tief in den Hosenstall oder ins Klo greifen zu müssen, um lustig zu wirken.
Aus dem gleichnamigen Kapitel mit dem Untertitel Von Knüllern und Faltern eine kleine Kostprobe "?Oh da hat einer das Klo erfunden! Wahnsinn! Das Klo! Boh!? Da wollten sich alle mal draufsetzen ? bis am Ende alle auf dem Klo saßen und der Mensch sesshaft wurde?" (Tataa-tataa! ? fehlt leider) "Es waren die wohlhabenden Bürger, die sich da zum Pinkeln einfanden, weshalb man heute noch von ?feinen Pinkeln? spricht?" (Tataa-tataa! ? fehlt) Die "brachten manchmal sogar einen Sklaven mit, der ihnen den Hintern wischte. Das gab es damals als Beruf: Arschputzer. Das klingt fies, aber man darf wetten, spätestens wenn Westerwelle in Deutschland mitregiert, wird das auch hier wieder als zumutbare Arbeit gelten. Als Ich-AG?" (Tataa-Tataa! ? fehlt) "Wobei man jetzt römische Arsch-Abwischer nicht mit deutschen Ich-AGs vergleichen sollte. Vom Arschabwischen konnte man damals nämlich leben." Tataa-Tataa! ? Roland Detsch




Für eine solare Welt: Der SolaWorld-Chef über die Zukunft unserer Energieversorgung - Frank AsbeckFür eine solare Welt: Der SolaWorld-Chef über die Zukunft unserer Energieversorgung
Frank Asbeck

Gebundene Ausgabe, 24. August 2009
     Verkaufsrang: 86278      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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"Sonne und Sand können unsere Energieprobleme lösen. Sie sind unbegrenzt!
Frank Asbeck gehört zu den Pionieren der deutschen Solarbranche. Er ist Gründer und Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG, des drittgrößten Solarunternehmens der Welt. Asbecks Rat in Fragen der Energiepolitik ist quer durch alle Parteien gefragt. In diesem Buch zeigt er, wie Sonnenenergie unsere Zukunft bestimmen wird - und wie Umwelt, Klima und Wirtschaft davon profitieren. Ressourcenknappheit, Umweltzerstörung und Klimaschädlichkeit - das sind die offensichtlichsten Nachteile von Öl, Gas und Kohle. Zudem machen fossile Energien und zentrale Stromnetze unsere Gesellschaft abhängig von Großkonzernen und undemokratischen Regimes. Und für die Entwicklungsländer sind solche gigantischen Infrastrukturen unbezahlbar. Deshalb kann eine ökologische und sozial gerechte Energieversorgung in Zukunft nur aus erneuerbaren Energien kommen. Auch die Atomkraft ist da keine Alternative - schon allein wegen der ungelösten Entsorgungsproblematik. Die Vorteile der Solarenergie liegen auf der Hand: Sonne und Sand - die Rohstoffe für Solarmodule - sind unerschöpflich. Solarzellen produzieren bereits nach einem Jahr mehr Energie, als für ihre Herstellung nötig ist. Schon bald wird Solarstrom billiger als konventionell erzeugter sein. Sonnenenergie hat keine ökologischen Nachteile, sie ist unabhängig von Stromnetzen und Brennstoffen. Damit ist sie die ideale Quelle für eine weitgehend private, dezentrale, ökologische, gerechte und nahezu überall verfügbare Stromversorgung. Und Deutschland ist dank Pionieren wie Frank Asbeck führend auf dem Gebiet dieser Zukunftstechnik.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Da geht unsere Solare Reise hin      4 von 5 Punkten
Gut geschrieben.
Energie Geschichte und Ihre Zukunft werden einem nahe gebracht.

Lesenswert      5 von 5 Punkten
Das etwas andere Buch über unsere Probleme, die unerschöpflichen Energiequellen sinnvoll zu nutzen.
Schon die Perspektive eines visionären Unternehmers ist eine ungewohnte. Klar und mit einfachen Worten beschreibt Frank H. Asbeck technische und politische Hintergründe und gibt dabei auch Einblicke in seinen eher ungewöhnlichen Lebenslauf. Mit Freude zu lesen.


Weltrisikogesellschaft: Auf der Suche nach der verlorenen Sicherheit - Ulrich BeckWeltrisikogesellschaft: Auf der Suche nach der verlorenen Sicherheit
Ulrich Beck

Broschiert, 12. November 2008
     Verkaufsrang: 11269      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Über zwanzig Jahre nach seinem in mehr als 30 Sprachen übersetzten Weltbestseller Risikogesellschaft. Auf dem Weg in eine andere Moderne hat Ulrich Beck mit Weltrisikogesellschaft endlich eine auf den aktuellen Stand gebrachte Studie über "die Suche nach der verlorenen Sicherheit" in der längst globalisierten Risikogesellschaft vorgelegt. Doch handelt es sich dabei nicht etwa um die verspätete Übersetzung seiner bereits 1999 erschienenen und in zehn Sprachen (merkwürdigerweise aber nie ins Deutsche) übersetzten Arbeit World Risk Society, sondern um ein völlig neues, unbedingt lesenswertes Buch.
In zwölf folgerichtigen Schritten seziert der Münchner Soziologe darin die wesentlichen Facetten unserer riskanten Weltverhältnisse und die insgesamt kaum mehr als halbherzigen Versuche, der ständig bedrohlichere Ausmaße annehmenden Gefährdung unserer Lebensgrundlagen vielleicht doch noch irgendwie Herr zu werden. Angefangen von der "Inszenierung des Weltrisikos" (die die tatsächliche Gefahr, in der wir uns befinden, immer nur ausschnittsweise mal aus dieser, mal aus jener Perspektive sichtbar macht) über die Frage, wer eigentlich und warum im Weltrisikodiskurs über die Definitionshoheit verfügt (also darüber entscheidet, "was "(k)ein Risiko ist"), gelangt er zur Skizze einer "Kritischen Theorie der Weltrisikogesellschaft" und legt abschließend überzeugend dar, worin die "Dialektiken der Moderne" bestehen, das heißt: "Wie die Krisen der Moderne aus den Siegen der Moderne hervorgehen" und weshalb in einer sich über sich selbst aufklärenden, "reflexiven Moderne" vielleicht doch noch Anlass zur Hoffnung bestehen könnte? - Andreas Vierecke, Literaturanzeiger.de


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Lesenswerte Analyse unserer Zeit      4 von 5 Punkten
Risiken lauern hinter jeder Straßenecke: ob in Gestalt von betrunkenen Autofahrern, Terroristen oder durch den Klimawandel bedingten Naturkatastrophen. Nur: Wer (abgesehen von der Versicherungsindustrie) hat wirklich Lust und Mut, sich eingehend mit den Gefahren der Gegenwart und der Zukunft zu beschäftigen? Ulrich Beck ist so ehrgeizig und setzt deshalb auf seinen 1986 erschienenen Klassiker "Risikogesellschaft" noch eins drauf. Er diskutiert und theoretisiert, benennt die Ursachen der globalisierten Risiken und macht in der Kosmopolitisierung der Interessengruppen einen Hoffnungsschimmer am Rande des Abgrunds aus. Sein Ziel ist eine neue Soziologie des Risikos, nicht mehr und nicht weniger. Allerdings geht er dabei auch immer wieder selbst ein Risiko ein, nämlich die Aufmerksamkeit seiner Leser zu verlieren: Die Analyse komplexer soziologischer Konzepte wechselt sich ab mit anekdotischen "Beweisen" und bangen rhetorischen Fragen. Kein Wunder, dass Beck an mehreren Stellen mit dem Zaunpfahl winkt und auf den roten Faden zeigt - wäre dieser doch ohne Hilfestellung für das ungeübte Auge kaum noch auffindbar. Doch davon abgesehen empfiehlt getAbstract das Buch nachdrücklich als brillante Beschreibung unserer Weltrisikogesellschaft.


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Aufstieg und Fall der großen Mächte: Ökonomischer Wandel und militärischer Konflikt von 1500 bis 2000 - Paul KennedyAufstieg und Fall der großen Mächte: Ökonomischer Wandel und militärischer Konflikt von 1500 bis 2000
Paul Kennedy

Taschenbuch, April 2005
     Verkaufsrang: 79428      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Im sechzehnten Jahrhundert war es das Haus Habsburg, das nach der Vormacht in Europa strebte, im siebzehnten waren es die Könige Frankreichs, und im achtzehnten begann der Aufstieg Großbritanniens zur kolonialen Hegemonialmacht in der Welt. Im zwanzigsten Jahrhundert schlug Deutschlands kurze Stunde, ehe sich das bipolare System der letzten fünfzig Jahre herausbildete. Im ökonomischen und militärischen Wandel der Jahrhunderte spürte Kennedy einen gleichbleibenden Rhythmus auf: Aufstieg, Überdehnung, Erschöpfung, Abstieg - von den Habsburgern im 16. Jahrhundert bis zur UdSSR und den Vereinigten Staaten an der Schwelle zum 21. Jahrhundert.
Kaum je ist ein Geschichtswerk so breit aufgenommen und diskutiert worden wie Kennedys Aufstieg und Fall der großen Mächte. Monatelang stand es an der Spitze der Bestsellerlisten der USA, Großbritanniens und Japans. Ausgelöst wurde dieses für ein historisches Werk sensationelle Interesse durch Kennedys geschichtlich untermauerte Prognosen: Er sagt den Abstieg Rußlands, der Vereinigten Staaten, den Aufstieg Chinas und Japans und unter bestimmten Bedingungen auch Europas voraus.


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)

Moderner Klassiker      5 von 5 Punkten
Man kann historische Monographien vielleicht generell in solche unterteilen, die aus der Perspektive des Zaunkönigs geschrieben sind, um Einzelprobleme zu erörtern und solche, welche aus der Perspektive des Adlers geschrieben sind, um die großen Zusammenhänge zu untersuchen. Beide haben selbstverständlich ihre Existenzberechtigung. Es steht ausser Frage, dass Kennedys Werk zur zweiten Kategorie gehört. Es ist von vorneherein als ein sehr mutiges und gewaltiges Unterfangen anzusehen, die Geschichte der letzten 500 Jahre in einer Monographie zu untersuchen. Dies ist hier meisterhaft gelungen, wobei man sich jedoch eine Einschränkung vergegenwärtigen muss, die der Titel des Buches "Aufstieg und Fall der grossen MÄCHTE" bereits nahelegt. Es geht primär um MACHTpolitik, weniger sozialgeschichtliche Fragestellungen. Ökonomischen Fragen wird hohe Bedeutung eingeräumt, jedoch immer im Hinblick auf die Machtfundamente der jeweils entscheidenden Akteure, die bis in unsere Zeit nun mal die modernen europäischen Nationalstaaten waren. Zweite "Einschränkung": Das Buch ist 1987 geschrieben und die Entwicklungen der Folgejahre können somit nicht berücksichtigt werden. Gerade das macht die Prognosen des Autors über den relativen Abstieg der grossen Mächte, den er sowohl für die UdSSR als auch für die USA vorhergesagt hat, jedoch überaus faszinierend. Was die Zukunft der USA angeht, hat Paul Kennedy seine Meinung, wie ich finde zu Unrecht, mittlerweile geändert. Lobenswert sind auch die überaus umfangreichen Zitat- und Literaturangaben des äußerst spannend geschriebenen Buches. Noch einmal: Wem Detailfragen zur Entwicklung des russischen Eisenbahnnetzes am Herzen liegen, der liegt hier nicht richtig. Wer jedoch eine, meiner Meinung immer noch unerreichbare Einführung in die Geschichte der Neuzeit sucht, wird hier fündig. Wenn ich nur ein Buch auf eine einsame Insel mitnehmen könnte, so wäre es dies.


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politik.wirtschaft.gesellschaft: Internationale Sicherheits- und Friedenspolitik - Ingo Langhanspolitik.wirtschaft.gesellschaft: Internationale Sicherheits- und Friedenspolitik
Ingo Langhans, Stefan Prochnow

Broschiert, November 2009

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Preis: € 9,95
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