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Ruhet in Frieden, Soldaten! Wie Politik und Bundeswehr die Wahrheit über Afghanistan vertuschten - Julian ReicheltRuhet in Frieden, Soldaten! Wie Politik und Bundeswehr die Wahrheit über Afghanistan vertuschten
Julian Reichelt, Jan Meyer

Broschiert, 10. Juni 2010
     Verkaufsrang: 1463      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Es ist schon jetzt der längste Krieg, in den die Bundesrepublik seit 1945 involviert ist. Ein Krieg, in dem deutsche Soldaten töten und getötet werden. Dieses Buch erzählt davon, wie die Wahrheit über den brutalen Alltag in Afghanistan von der Politik seit Jahren vertuscht wird. Wie Journalisten bedroht werden, damit sie nicht von "Krieg" schreiben. Wie die Bundeswehr in Afghanistan eine bürokratische Fantasiewelt geschaffen hat, inklusive Geschwindigkeitskontrollen, Mülltrennung, deutschem Bier und Currywurst. Wie die deutsche Politik den Soldaten der Bundeswehr schwere Waffen verwehrte, weil die allzu sehr nach Krieg aussehen würden. Und wie den Soldaten der Mund verboten wurde, damit sie nicht die Wahrheit über die blutigen Gefechte mit den Taliban erzählen. Als der deutsche Oberst Georg Klein im September 2009 zwei Tanklaster bombardieren ließ und dabei bis zu 142Menschen getötet wurden, darunter zahlreiche Zivilisten, zerbrach die Fantasiewelt mit einem Schlag. Hinzu kommt, dass die Bundeswehr heute in Afghanistan von den Alliierten immer dringlicher aufgefordert wird, diesen Krieg auch tatsächlich als Krieg zu führen. Und das alles, obwohl er wie jeder weiß nicht mehr zu gewinnen ist.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

Leider alles wahr      5 von 5 Punkten
Aus persönlicher Betroffenheit kann ich die Aussagen von Julian Reichelt und Jan Meyer nur bestätigen - leider ist alles wahr. Ein Buch, das die Augen der "Höflich Desinteressierten" in der Gesellschaft öffnet, wer "dahinter schauen" will, sollte es unbedingt lesen und auch an "Stammtischparoler" verschenken. Ein Plädoyer für die Soldaten, die ungefragt ihre Gesundheit und ihr Leben aufs Spiel setzen müssen - ein Armutszeugnis in die Richtung der verantwortlichen Politiker. Auch der Blick in die Befindlichkeiten so manch eines "hochdekorierten Uniformträgers" lässt einen nur fassungslos und wütend werden, vor allem, weil man weiß, auch dies ist wahr.
Großartige Recherche der beiden Journalisten!


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Die nächste industrielle Revolution: Die Cradle to Cradle-Community - MICHAEL BRAUNGARTDie nächste industrielle Revolution: Die Cradle to Cradle-Community
MICHAEL BRAUNGART, WILLIAM MCDONOUGH

Broschiert, 14. November 2008
     Verkaufsrang: 5544      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 25,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Das Cradle to Cradle-Designkonzept ist eine grundlegend neue Herangehensweise zur Herstellung ökologisch intelligenter Produkte, die zu einer umfassenden Produktqualität führt und eine nahezu 100%-ige Rückgewinnung aller Inhaltsstoffe ermöglicht anstatt diese als Abfall zu deponieren, zu verbrennen oder geringwertiger zu recyceln. Produkte und Materialien können als technische oder biologische Nährstoffe in Kreisläufen zirkulieren von der Wiege zur Wiege (cradle to cradle) und nahezu unbegrenzt wiederverwendet werden. In Die Cradle to Cradle-Community werden Produkte von internationalen Unternehmen, die ihre Produktion seit Jahren nach dem Cradle to Cradle-Design optimieren, vorgestellt und kommentiert. Das Buch möchte einerseits das Prinzip Von der Wiege zur Wiege einem breiten Publikum bekannt machen, andererseits dessen Praktikabilität anhand einer bereits bestehenden umfangreichen Produktpalette unter Beweis stellen. Den Verfassern geht es auch um die Etablierung einer Wertegemeinschaft, die es ermöglicht, innovative nachhaltige Produkte schneller auf den Markt zu bringen und neue Märkte für sie zu erschließen, und um Impulse für die branchenübergreifende Bündelung von Forschung und Entwicklung (Intelligent Materials Pooling).

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Wichtig      5 von 5 Punkten
Nach einem Beitrag im WDR 5 habe ich dieses Buch gekauft. Der Grundgedanke dieses Buches begeistert hoffentlich alle Menschen!
Eine absolut notwendige industrielle Revolution mit so viel Potential ohne eine Romantisierung der Natur!
Sehr empfehlenswert!


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Vorsicht Bürgerkrieg!: Was lange gärt, wird endlich Wut - Udo UlfkotteVorsicht Bürgerkrieg!: Was lange gärt, wird endlich Wut
Udo Ulfkotte

Gebundene Ausgabe, 1. Juli 2009
     Verkaufsrang: 3103      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 24,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Explosive Brandherde: Der Atlas der Wut

In diesem Buch lesen Sie, in welchen Gemeinden, Städten und Stadtteilen Deutschlands die Bundesregierung zukünftig innere Unruhen erwartet. Die Gründe dafür sind unterschiedlich: Finanzcrash und Massenarbeitslosigkeit, Werteverfall, zunehmende Kriminalität, Islamisierung, ständig steigende Steuern und Abgaben, der Zusammenbruch von Gesundheits- und Bildungssystem und die vielen anderen verdrängten Probleme werden sich entladen. Linke gegen Rechte, Arme gegen Reiche, Ausländer gegen Inländer, mittendrin religiöse Fanatiker - das explosive Potential ist gewaltig. Fast alles, was aus der Sicht der Deutschen bislang als "sicher" galt, ist nicht mehr vorhanden. Udo Ulfkotte schreibt über Tatsachen, über die deutsche Journalisten aus Gründen politischer Korrektheit niemals berichten würden, die aber wichtig sind, wenn Sie verstehen wollen was in den nächsten Monaten und Jahren auf uns zukommt. Fakt ist: Es gärt im Volk, die Wut wächst und die Spannungen nehmen zu. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann sich aufgestauter Ärger und Hass entladen werden.

Noch im Jahre 2008 prognostizierte die CIA die Unregierbarkeit vieler deutscher Stadtviertel in einer Studie für das Jahr 2020. Da ahnte selbst der amerikanische Geheimdienst noch nicht, wie schnell die Entwicklung im Herzen Europas die Studie überholen sollte. Wo also sollte man nach Einschätzung deutscher Sicherheitsbehörden schon jetzt in Deutschland keinen Cent mehr investieren? Wo sollte man möglichst schnell wegziehen? Wo wird die Polizei die innere Sicherheit nicht mehr dauerhaft gewährleisten können? Lesen Sie, wie Polizeiführer derzeit insgeheim auf die Bekämpfung von schweren Unruhen und auf die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr in deutschen Städten vorbereitet werden. Von Internierungslagern bis zu Zwangsdurchsagen im Radio wird derzeit alles vorbereitet. Einige der Polizeiführer sprechen ganz offen über den erwarteten "Bürgerkrieg", den sie mit allen Mitteln abwehren müssen.

All das ist gut dokumentiert. In diesem Buch finden Sie mehr als 850 Quellenangaben. Wer also trägt in den Reihen von Politik, Wirtschaft und Medien Mitverantwortung? Und wo sind die Brandherde? In diesem Buch erfahren Sie die Antworten. Immer, wenn in der Geschichte eine schwere Wirtschaftskrise, ethnische Spannungen und staatlicher Machtzerfall zusammen kamen, hat es blutige Bürgerkriege und ethnische Säuberungen gegeben. Die Geschichte wiederholt sich. Was können Sie tun, um sich und Ihre Familie noch rechtzeitig zu schützen?


Inklusive großer Deutschlandkarte zum Herausnehmen. Mit allen bürgerkriegsgefährdeten Gebieten.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 60 Bewertungen)

Ein informatives Werk.      5 von 5 Punkten
Wenn man sich informieren will,was in Europa vor sich geht u.nicht in den Zeitungen steht,kommt man an Udo Ulfkotte nicht vorbei.


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Unter Beschuss: Warum Deutschland in Afghanistan scheitert - Marc LindemannUnter Beschuss: Warum Deutschland in Afghanistan scheitert
Marc Lindemann

Broschiert, 29. Januar 2010
     Verkaufsrang: 12466      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 18,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Sein Buch ist eine Anklage (Spiegel Online)

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 27 Bewertungen)

Das Buch bleibt in meiner Sammlung      5 von 5 Punkten
Ich werde mich kurz fassen, für einen Laien ist es ein sehr gutes Buch um zu erfahren auf welche Widrigkeiten unsere Soldaten dort stoßen/leben müssen. Der Autor hat Erfahrung war vor Ort gesammelt und bringt es in diesem Buch auch so rüber das es Leute die nichts damit zu tun haben, die Situation verstehen. Es gibt auf diesem Gebiet andere Bücher/Autoren die auch vor Ort waren, aber die sollten langsam den Stift hinlegen.


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Kampf der Kulturen: Die Neugestaltung der Weltpolitik im 21. Jahrhundert - Samuel P. HuntingtonKampf der Kulturen: Die Neugestaltung der Weltpolitik im 21. Jahrhundert
Samuel P. Huntington

Taschenbuch, 1. Mai 2002
     Verkaufsrang: 62539      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 13,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Clash und Crash mit Huntington
Es lohnt sich, mit Professor Samuel Phillips Huntington zu streiten. Es macht klüger - und man erlebt so seine Überraschungen beim Kampf der Argumente.
Harvard, im November 1996. SPIEGEL-Kollege Siegesmund von Ilsemann und ich sitzen im bescheidenen Büro des Professors in Boston, das so gar nicht zu dem pompösen Titel unseres Gesprächspartners passt (äEaton Professor of the Science of Government and Director of the John M. Olin Institute for Strategic Studies at Harvard University"). Ist er bereit für Gegenargumente zu seiner These vom kommenden Kampf der Kulturen, der in einen Weltkrieg münden könnte, äthe Rest against the West"? äNur zu, versuchen Sie, Löcher in mein Gedanken¬gebäude, in meine Landkarte für eine neue Ära der Politik zu bohren", sagt er mit blitzenden Augen. Er hat Freude am Zündeln, genießt die intellektuelle Auseinandersetzung. Und er gibt sich kämpferisch gegenüber jeder Kritik. Neunzig Minuten höchste Konzentration, während das Tonband läuft. Nur ab und zu, und nur für jeweils eine Sekunde, lässt Huntington den Blick hinaus aus seinem Fenster schweifen, auf die Bäume und Rasenflächen des schönen Harvard-Campus, wo sich auf Parkbänken einige seiner Studenten auf die nächste Vorlesung vorbereiten.
äUnd jetzt gehen wir in meine Kneipe hier gleich um die Ecke", sagt er, als wir uns gerade für das offizielle Interview bedankt haben. äDenn ich glaube, zu diesem und jenem Punkt sollten wir noch etwas vertiefen."
Es gibt alle paar Jahre mal intellektuelle Diskurse, originelle Denkstücke von Politikern oder Professoren, die große Aufmerksamkeit erregen. Der amerikanische Publizist Francis Fukuyama etwa, lange Zeit bekennender (und erst neuerdings bekehrter) Neokonservativer, hat 1989 so ein Traktat geschrieben. Er nannte es äDas Ende der Geschichte?" und meinte damit, alle ideologischen Auseinandersetzungen seien durch den Zusammenbruch des real existierenden Kommunismus in Osteuropa beendet, der Westen und seine Vorstellungen von Demokratie hätten für alle Zeiten gesiegt, von ein paar kleineren Störfällen abgesehen, sei der permanente Frieden ausgebrochen. Bald war Fukuyamas Gedankengebäude durch weltpolitische Entwicklungen als hoffnungslos überoptimistisch widerlegt. Selbst in Europa sollte wieder ein Krieg toben, und auch weit über den Balkan hinaus ging ädie Geschichte" durchaus weiter, terrorblutig und in bitteren Verteilungsschlachten um Rohstoffvorräte.
In der Sommer-Ausgabe 1993 der hoch angesehenen außenpolitischen Fachzeitschrift äForeign Affairs" hat dann Huntington seinen nur zwölf Seiten langen, mit einem scheuen Fragezeichen versehenen Aufsatz veröffentlicht: äThe Clash of Civilizations?" Schnell wurde klar, dass der Harvard-Wissenschaftler mit dem äKampf der Kulturen" (der in seiner korrekten Übersetzung eher ein äZusammenprall" sein sollte, was sich aber zugegeben nicht besonders griffig liest) ein langlebigeres und tiefer gehendes Erklärungsschema für die Zukunft der Weltpolitik lieferte als Fukuyama. Der frühere amerikanische Außenminister Henry Kissinger pries es, der führende arabische Linksintellektuelle Edward Said rammte es in Grund und Boden; Politiker begannen bald die griffige Formel zu benutzen, um ihre Vorstellungen über Präventivkriege, Abgrenzung von anderen Religionen oder regionale Zusammenschlüsse zu begründen. Immer wieder wurde vor dem äkommenden Kampf der Kulturen" gewarnt: ein fast schon klischeehaft wiederholtes Mantra vor allem der Erzkonservativen aller Länder. Nach jedem islamistischen Terroranschlag, nach jedem Scheitern einer diplomatischen Vereinbarung, nach jedem unbequemen Regierungswechsel in der Dritten Welt: Ist es nun so weit, haben wir ein weiteres Zeichen erlebt für den äClash of Civilizations"? Eine Chiffre, von der bald nicht mehr so klar war, wofür sie eigentlich stand. Und ob jeder, der sie benutzte, auch wirklich die Argumentation des Autors kannte.
Als Huntington dann 1996 sein Buch vorlegte - der äKampf der Kulturen" nun schon selbstbewusst ohne Fragezeichen, und statt einem Dutzend Seiten mehrere hundert lang -, war endgültig klar, dass es sich nicht wie beim Kollegen Fukuyama um eine intellektuelle Einjahresfliege handelte. Das Werk stürmte die Bestsellerlisten weltweit und setzte sich dort fest, wurde in Politiker- wie in Literaten- und Kirchen-Zirkeln zu einer wegweisenden weltpolitischen Bibel. Vergleichbar ist dieser bis heute andauernde Hype um Huntington allenfalls noch mit einer anderen Epoche machenden Schrift, schon damals fast ein halbes Jahrhundert alt: George Kennan hat in seinem Essay 1947 über die äUrsprünge des sowjetischen Verhaltens" die äEindämmung" des Kommunismus gefordert - die Forderung eines äContainment" wurde zu einem der intellektuellen Schlüsseltexte der amerikanischen Politik für den Kalten Krieg. Und zu einer in die Alltagssprache übergehenden Floskel.
Huntingtons Erklärungsmodell für die Zeit nach dem Zusammenbruch des Kommunismus, für die Zeit nach dem Kalten Krieg ist in mehrfacher Weise außergewöhnlich: Er geht über den Staat als Grundeinheit der Weltpolitik hinaus. Und er verbannt politische Ideologien wie große ökonomische Auseinandersetzungen als geschichtsträchtige Komponenten in den Hintergrund. Der Harvard-Professor verkündet den Paradigmenwechsel. Eine völlig neue Form der internationalen Auseinandersetzungen beherrscht seiner Meinung nach das internationale Geschehen: Unterschiedliche Kulturkreise, die einander feindlich gegenüber stehen, prägen die Konfliktszenarien. Die Bruchlinien zwischen diesen äCivilizations" sind für ihn die Schlachtfelder der Zukunft - besonders blutig: die Grenzregionen des Islam. Dem Westen, dank seiner Wissenschaft und Technologie derzeit noch mächtigster Kulturkreis der Welt, droht laut Huntington der Abstieg, vor allem infolge äAufweichung" seiner Werte durch die überall nachdrängenden Immigranten.
Aber ist Samuel Huntingtons äClash of Civilizations" wirklich ein schlüssiges Erklärungsmuster? Oder überwiegen gar die Ausnahmen in seinem Modell, in seinem Paradigma zur globalen Politik, und führen es so ad absurdum?
Zurück in das Studierzimmer des Harvard-Lehrers für Internationale Beziehungen, zu unseren Diskussionen in der Bostoner Kneipe, November 1996, im Erscheinungsjahr des Buches. Versuche, das Modell nach allen Seiten auf seine Tauglichkeit abzuklopfen. Er bestellt sich einen Saft, wir entscheiden uns angesichts der vorgerückten Nachmittagsstunde für ein Bier. Die Kneipe mit dem holzgetäfelten Interieur hat sich geleert; nur ab und zu nickt ein Gast herüber, der den Raum verlässt. Bald sind wir allein mit dem Barkeeper und den hübschen Bedienungen.
Professor Huntington, Sie sprechen davon, die USA könnten der Sowjetunion in den äMülleimer der Geschichte" folgen. Washington hat mehr Waffen und dadurch vermutlich auch mehr Einfluss denn je. Sie bezweifeln die Loyalität der Immigranten in Europa und den USA - ist das nicht Panikmache?
äGerade Amerikas Einheit beruht auf einer gemeinsamen Kultur und einem gemeinsamen Vorrat politischer Prinzipien, die gegenwärtig von verschiedenen Seiten attackiert werden. Wir müssen die Flut der Immigranten eindämmen, weg von der Vorstellung einer multikulturellen Gesellschaft, weg von der Entwestlichung. In der Außenpolitik heißt das: Wir sollten Menschenrechte unterstützen, aber wir sollten nicht versuchen, andere Kulturen nach unserem westlichen Modell zu formen. Wir müssen akzeptieren, dass verschiedene Kulturen einen unterschiedlichen Wertekodex haben, dass individuelle Freiheiten nicht überall an der Spitze stehen."
Professor Huntington, die schlimmsten Auseinandersetzungen der letzten Jahrzehnte gab es doch innerhalb der Kulturkreise: Stalins Säuberungen, Pol Pots kambodschanischer Genozid - alles im Wesentlichen Kriege gegen das eigene Volk. Und kaum jemand ist doch nach dem Kalten Krieg so zerstritten wie die islamische Staatengemeinschaft. Zudem kommt uns die Aufteilung der Welt in sieben oder acht große Kulturen reichlich willkürlich vor - man könnte Lateinamerika mit seiner spanisch geprägten Kultur, anders als Sie, beispielsweise auch zum Westen zählen.
äBei Lateinamerika war ich mir nicht sicher bei der Zuordnung, darüber lässt sich streiten - aber darauf kommt es gar nicht an. Entscheidend für mich ist: Die Kraftfelder auf dem Globus verschieben sich, weg vom Westen, zu anderen Kulturkreisen. Besonders Religion schafft dabei ein Gefühl der Zusammengehörigkeit, aber auch Abgrenzung gegenüber anderen. Deshalb gewinnen die Fundamentalisten des Islam, aber auch die Fundamentalisten des Christentums und des Hinduismus an Boden. Wenn aber die Welt künftig durch die Wechselbeziehungen zwischen sieben oder acht großen Kulturen geprägt wird, dann stellt sich die Frage nach einer neuen intellektuellen Landkarte für dieses Zeitalter. Es ergeben sich neue Fronten: Die Volksrepublik China ist dabei, wirtschaftlich und militärisch eine Weltmacht zu werden. Peking hat Iran und Pakistan Atomtechnologie verkauft. Die militärische Verbindung der wichtigsten Staaten des Konfuzianismus mit dem Islam stellt die größte Herausforderung für den Westen dar."
Professor Huntington, heizt nicht die ungleiche Verteilung von Reichtum auf der Welt die Konflikte mehr an, als es unterschiedliche Kulturen vermögen? Siegt nicht statt der Bedenken um kulturelle Kluft doch die Habgier von Nationen?
äNatürlich existieren wirtschaftliche Interessen, aber sie sind nicht von primärer Bedeutung. Die Menschen kämpfen und sterben für ihren Glauben und identifizieren sich mit ihrem Kulturkreis - das hält sie mehr zusammen denn je. Das Wesen der westlichen Kultur ist die Magna Charta, nicht der Big Mac. Darum geht es, und darum ist mein Gedankenmodell zwar nicht perfekt, aber es liefert die entscheidenden Anhaltspunkte, die Leitlinien. Es ersetzt den Kal


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 Lesermeinungen


Die Angst des weißen Mannes: Ein Abgesang - Peter Scholl-LatourDie Angst des weißen Mannes: Ein Abgesang
Peter Scholl-Latour

Gebundene Ausgabe, 4. November 2009
     Verkaufsrang: 36780      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 24,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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"Aus den zu Stein erstarrten Gesichtern der Soldaten spricht immer noch die Wildheit der Steppe.? So klingen zahlreiche Sätze, die der Grandseigneur außenpolitischer Berichterstattung wie in Stein meißelt. Neben Pathos, das Joseph Conrad zur Ehre gereicht, besteht Peter Scholl-Latours Werk aus aufmerksamen Schilderungen und unaufgeregten Analysen. Schließlich schickt der neuzeitliche Entdecker in seiner Chronik des asiatisch-pazifischen Raumes folgenden unsentimentalen Abgesang voraus: "Dieser Reisebericht ist der intensiven persönlichen Erfahrung des Autors gewidmet, dass die dominante Ära des weißen Mannes ihren Endpunkt erreicht hat."
Scholl-Latours klare Gedanken, die er in Ost-Timor, Bali, Ozeanien, Java, China, Kasachstan, Kirgistan sowie auf den Philippinen fasst, werden durch eine Reihe von historischen und geographischen Exkursen ergänzt. Dabei geht es um Barack Obama, die brasilianische Bombe oder Chinas unaufhaltsamen Aufstieg zur Weltmacht. Die Sehnsucht nach dauerhaftem Frieden wiederum empfindet der politische Grenzgänger als romantischen Taumel. Gleichzeitig fragt der ausgebuffte Journalist, ob in einigen Regionen der Welt eine Art aufgeklärter Despotismus einem Mehrparteiensystem mit gefälschten Wahlen vorzuziehen sei.
Wenn Scholl-Latour die Portugiesen Lusitanier oder die Franzosen Gallier nennt oder von "primitiven Stammeshäuptlingen" oder "melanesischen Heiden" in "Insulinde" spricht, sind diese Bezeichnungen bestenfalls als altmodisch einzuschätzen. Wenn Scholl-Latour australische Aborigines als Steinzeitmenschen einstuft, steht er aus Sicht der heutigen Völkerkunde jedoch auf Höhe des Kulturevolutionismus des 19. Jahrhunderts. Neben theoretischen Mängeln ärgern auch Details, etwa wenn Scholl-Latour zwischen ritueller und profaner Anthropophagie nicht unterscheiden will. Genauso wenig wissenschaftlich haltbar sind die immer wieder verlautbarten Biologismen, beispielsweise wenn von der "angeborenen Indolenz der Landbevölkerkung" auf der Insel Timor gesprochen wird oder wenn Darwinismus und Sozialdarwinismus vermengt werden.
Doch auch wenn Peter Scholl-Latours Theoriegebäude baufällig ist ? sein Gespür für die politische Praxis beeindruckt immens. Seine Erfahrungen aus unzähligen Auslandseinsätzen und seine Art, schwierige Zusammenhänge verständlich darzustellen, machen fast alle seine Sachbücher zu Bestsellern. So wäre es sträflich, Sachverstand und Urteilsvermögen des ausgewiesenen Pragmatikers links liegen zu lassen. Das gilt selbst für kritische Geister, die Scholl-Latours Art als Schwadronieren empfinden oder seine Schlussfolgerungen für bizarr. Vielmehr öffnet sein Opus Magnum über die Lage weiter Teile Asiens und Ozeaniens dem Leser einen neuen Horizont ? ganz so wie einst die Logbücher großer alter Entdecker.
? Herwig Slezak


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Buchlieferung erfolgreich      5 von 5 Punkten
Das Buch war preisgesenkt. Die Lieferung kam pünktlich, die Beschädigung am Einband ist zu vernächlässigen. Von meiner Seite gibt es zur Kaufabwicklung und Lieferung keine Neanstandungen.


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AUFBRECHEN!: Warum wir eine Exzellenzgesellschaft werden müssen - Gunter DueckAUFBRECHEN!: Warum wir eine Exzellenzgesellschaft werden müssen
Gunter Dueck

Gebundene Ausgabe, 26. Januar 2010
     Verkaufsrang: 21489      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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"Fast möchte man nach dieser überzeugendenStreitschrift glauben, dass die neue Welt tatsächlich schöner wird." (Sybille Hasenclever, NDR Info, 22. Februar 2010)

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)

Noch ist Deutschland nicht verloren !      5 von 5 Punkten
Meine erste Reaktion nachdem ich das Buch durch hatte: Der Verlag sollte jedem Politiker in diesem Lande ein Exemplar dieses in die Zukunft weisende Buch überreichen. Es sollte für sie zur Pflichtlektüre werden!
Aber genug der Träumerei, jetzt zum Buch: Was der Herr Professor hier vorlegt, scheint mir eine unverfälschte Bestandsaufnahme zu sein. Dabei ist ihm der Spagat zwischen dem Benennen vieler wichtiger Zahlen und das stellen des Menschen in den Mittelpunkt aller Überlegungen sehr gut gelungen. So ist aus seiner Bestandsaufnahme kein langweiliger Zahlensalat sondern ein lebendiges Deutschlandbild geworden.
Dabei bleibt so gut wie nichts unerwähnt. Auch er sieht die sich immer mehr öffnende Schere zwischen schlecht bezahlten Jobs im Dienstleistungssektor und den High - Tech - Berufen. So klar wie er es formuliert sagt es kein Politiker: Er sieht für Deutschland die Gefahr einer neuen Teilung. Diesmal nicht in Ost und West, sondern in Slum und Elite.
Wo viele stehen bleiben, nämlich beim Jammern, nennt er Auswege: Seiner Meinung nach, müssen wir neue Produkte erfinden, oder alte verbessern und diese in die Welt hinaus verkaufen.
Manches in seinem Buch hört sich nach kühnen Sprüchen an, aber was soll man ihm erwiedern wenn er sagt, mit 60 Milliarden könnte das ganze Land mit Breitbandinternet ausgestattet sein. Jeder Politiker wird einen Herzinfarkt bekommen und vorher noch schnell rufen, wir haben kein Geld. Aber im letzten Jahr hat die Bundesregierung diese Summe allein für die Rettung einer einzigen Bank ausgegeben.
Dieses Buch beeindruckt im Ton. Prof. Dr. Gunter Dueck zählt vieles auf was im argen liegt und dennoch gibt er sich längtst nicht dem Scheintod hin. Er vermittelt dem Leser Auswege und das Bild: Noch ist Deutschland nicht verloren.


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Empire: Die neue Weltordnung - Michael HardtEmpire: Die neue Weltordnung
Michael Hardt, Antonio Negri

Taschenbuch, 17. März 2003
     Verkaufsrang: 108025      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Buchnotiz zu : Die Tageszeitung, 23.03.2002
Es schein "in" zu sein, bestimmten Büchern eine programmatische Funktion zuzuschreiben, denkt Jan Engelmann und nennt auch gleich zwei Beispiele: Naomi Kleins "No Logo" und Giorgio Agambens "Homo Sacer". Und nun also Michael Hardts und Antonio Negris "Empire". Doch das, meint der Rezensent, liest sich nicht so "flamboyant" wie der Stoff, aus dem die Träume der Leser und Kritiker sind. Dreiviertel des Textes kreisten um eine gründliche Neulektüre der gesamten abendländischen Ideengeschichte, nur am Rande gäben der Literaturwissenschaftler Hardt und der Philosoph Negri Handlungstipps für ein "gemeinsames Dagegensein". Engelmann honoriert die Absicht der Autoren, gründlich Begriffsschutt abzubauen und dann eine Demokratietheorie zu erörtern. Dabei reihen sie sich selbstbewusst in die illustre Tradition anderer Denkerpaare wie Marx und Engels, Adorno und Horkheimer, Deleuze und Guattari ein, unterschlagen aber, moniert der Rezensent, Kluge und Negt, die sich mit ganz ähnlichen Fragen seit Jahrzehnten auf hohem Niveau auseinandersetzten. "Empire" übt neben allem theoretischem Tiefgang einen "exotischen Reiz" aus, so Engelmann, allerdings sei es angesichts der Komplexität des Textes nicht gerade einfach, Denker und Aktivisten mit diesem Buch zusammenzubringen.
© Perlentaucher Medien GmbH
Buchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 25.03.2002
Der amerikanische Literaturwissenschaftler Michael Hardt und der italienische Philosoph Antonio Negri haben dem Lexikon eine weitere Definition für "Empire" beschert, berichtet Rezensent Peter Felixberger. Bisher kannte man nämlich Empire als Bezeichnung für das britische Weltreich, für das französische Kaiserreich unter Napoleon I. und für den dazugehörigen Kunststil, informiert der Rezensent. Und nun also "Empire" als eine dezentralisierte postkoloniale Macht, die in sämtliche Lebensbereiche des Menschen eingreift, grübelt Felixberger. "Glänzend", so der Rezensent, haben die Autoren den Übergang von der Moderne zur Postmoderne, vom Imperialismus zum Empire analysiert, aber!, kritisiert Felixberger, dabei bleibt es auch. Der Rezensent findet es ungenügend, die Vergangenheit umfassend und kritisch zu beleuchten, um dann eine Etikettierung für die Gegenwart einzuführen, ohne dieses Etikett mit genügend Inhalt zu versehen und sich stattdessen in "hochtrabender Vermutungsrhetorik" zu üben. Der Kapitalismus werde zwar grandios analysiert, brillant auch eine Argumentationslinie für die politische Ideengeschichte entwickelt, aber die Gegenwart betrachten die Autoren nicht ideologiefrei, schreibt Felixberger. Trotz aller Kritik ist er aber der Überzeugung, dass diese Studie "höchste Beachtung" verdient, denn sie sei die erste, die eine politische Theorie im Übergang zu dieser neuen Herrschaftsform entwickelt.
© Perlentaucher Medien GmbH


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Empire - Analyse der Weltordung auf den Punkt gebracht      5 von 5 Punkten
Die Postmoderne ist imperial und den beiden Autoren gelingt eine handwerklich glänzende Analyse der herrschenden Kräfte. Die Krise der Postmoderne in Zeiten der Globalität ist eine schlüssig aufbereitet Krise der Moderne und die wiederum Folge der Krisen der Vergangenheit. Die Autoren plädieren für das Ende der Ausbeutung Ressourcen und Menschen), wider die Gier, die Macht und die Korruption. Die Krisen des Bankenwesens, die Unvollkommenheit der Ökologie (siehe Golf von Mexiko), die Divergenzen des Einkommens, die Krise von Erwerbsarbeit belegen das permanente Krisenszenario von vermeidbaren Unsicherheiten in der Postmoderne. Negri/Hardt treten ein für Vorschläge zur Emanzipation und zum Wandel - für eine Welt in der das Kapital den Menschen dient und nicht umgekehrt wie im "Empire", die Menschen dem Kapital als Vampirteffekt.
"Empire" sollte den Autoren nach auch nicht als das Amerikanische Imperium alleinig angesehen werden. Europa ist als imperialer Sender ab dem 17. Jahrundert der ursächliche Impulsgeber. Vor allem aber entstehen aber auch neue Imperiencluster, die nach den gleichen - oder verschärften - Prinzipien organisiert sind, wie z.B. China. "Empire" ist damit ein weltumspannendes, monolithisches Phänomen.
Die Widersprüche die das Systems geniert, oder auch die augenfälligen Bedrohungen der Demokratie und ungenutzte Massenkreativität legen die Autoren nahe als ein absehbar kollabierendes System, welches nach Gegensteuerung, wenn nicht Paradigmenwechsel verlangt.
"Empire" ist erfreulich optimistisches Plädoyer zur Wiederaufnahme des humanistischen Prinzips und einer ergebnisoffenen Suche nach der Freude am Sein.


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Nur wer sich ändert, wird bestehen: Vom Ende der Wohlstandsillusion - Kursbestimmung für unsere Zukunft (HERDER spektrum) - Nur wer sich ändert, wird bestehen: Vom Ende der Wohlstandsillusion - Kursbestimmung für unsere Zukunft (HERDER spektrum)

Taschenbuch, 13. Juli 2005
     Verkaufsrang: 10076      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Rechtzeitig zu seinem Rücktritt von seinen Führungsämtern in Partei und Bundestagsfraktion hat der CDU-Wirtschaftsexperte Friedrich Merz im September 2004 eine lesenswerte Denkschrift vorgelegt, in der er eine "Kursbestimmung für unsere Zukunft" vornimmt. Wer sich von dem Buch wegen der zeitlichen Koinzidenz von Rücktritt und Veröffentlichung irgendwelche Enthüllungen oder dergleichen erwartet, wird enttäuscht. Dem Autor geht es offenbar tatsächlich um die Sache und er redet Klartext. Inhaltlich mag man zu der vorgetragenen Diagnose und den daraus abgeleiteten Therapievorschlägen stehen, wie man will: Dies allein schon nimmt den Leser für den Autor ein.
Der klar und folgerichtig gegliederte Text bietet zunächst in vier Kapiteln eine schnörkellose Beschreibung der gegenwärtig in der Gesellschaft auszumachenden Sorgen und Zukunftsängste, der Entfremdung der Gesellschaft von der politischen Elite, des wirtschaftlichen Ist-Zustands ("Das Ende der Illusionen") und des politischen Sollzustands ("Vollbeschäftigung und ein wohlhabendes Land"). Im Anschluss referiert Merz in drei großen Schritten sein Reformmodell: Mit einer konsequent wertorientierten Politik will er die Glaubwürdigkeit der Politik wieder herstellen, auf deren Grundlage allein ein "Neues Denken für die Risikogesellschaft" mehrheitsfähig werden könne. Stichworte sind hier unter anderem ein einfaches, gerechtes und leistungsorientiertes Steuersystem, Einwanderung und Integration sowie die Eigenverantwortung im modernen Sozialstaat. Auch Reformen innerhalb des politischen Institutionengefüges sind nach Auffassung des Autors nötig. Dabei müsse die Rolle des Parlaments ebenso neu definiert werden, wie die des Bundes, der Länder und der Kommunen.
Auch der Anhang bietet noch interessanten Lesestoff: Unter der Überschrift "Ein modernes Einkommenssteuerrecht für Deutschland" kann man hier noch einmal die von Merz bereits im November 2003 vorgelegten zehn Leitsätze für ein grundlegend reformiertes, radikal vereinfachtes Einkommenssteuersystem nachlesen. Wer wissen will, für welche Politik eine von Friedrich Merz geführte CDU wohl stünde, erhält in diesem Buch klare Antwort. - Hasso Greb


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

Kontrovers aber rational      5 von 5 Punkten
Ein Buch, bei dem man sicherlich nicht mit jeder These übereinstimmen muss. Als Zusammenfassung des gesamten politischen Willens einer Person wäre dies jedoch auch fast unmöglich. Und es sollte nicht die Grundlage einer Bewertung sein. Viel wichtiger ist, dass dieses Buch gut lesbar geschrieben wurde, gut augebaut wurde und alle Gedanken logisch, größtenteils konsistent sind und von machtpolitischen Tendenzen unbeeinträchtigt immer in die prinzipiell richtige Richtung gehen; auch wenn man im Detail sicherlich, wie bereits angedeutet, auch anderer Meinung sein kann, so bringt gerade ein derartiges Buch eine Bereicherung für die eigene Meinungsbildung.


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Holzrausch: Der Bioenergieboom und seine Folgen - Peter WohllebenHolzrausch: Der Bioenergieboom und seine Folgen
Peter Wohlleben

Broschiert, 26. Juni 2008
     Verkaufsrang: 22751      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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"Besonders überzeugend ... verständlich und anschaulich komplexe Zusammenhänge vermittelt." BUNDmagazin [01-09]

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

gut recherchiert und kompetent geschrieben      5 von 5 Punkten
Dieses Buch rückt das romantische Bild vom Umweltschützer, der Friedenspfeife rauchend vor seinem offenen Kaminfeuer sitzt, gründlich zurecht. Kann es sehr empfehlen, nicht nur für Leute vom Fach, sondern für jeden, der sich für seine Umwelt und Nachhaltigkeit im Energieverbrauch interessiert.


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Das grüne Paradoxon: Plädoyer für eine illusionsfreie Klimapolitik - Hans-Werner SinnDas grüne Paradoxon: Plädoyer für eine illusionsfreie Klimapolitik
Hans-Werner Sinn

Gebundene Ausgabe, 17. Oktober 2008
     Verkaufsrang: 29726      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 24,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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"Sinn liefert eine aufregende Lektüre. Wie man es von ihm gewohnt ist, sieht der Chef des Ifo-Instituts die Welt grundsätzlich anders." (Rheinischer Merkur/30.12.08)

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)

Grüne Energioepolitik      5 von 5 Punkten
Der Klimawandel löst hyterische Reaktionen aus, Solarbranche und Windenergie boomen, Milliardenbeträge werden in regenerative Energien gepumpt, täglich werden Erfolgsnachrichten über Bioenergien verbreitet, während durch Panikmache die Leute bzgl. der Kernenergie verängstigt werden - wer behält da den Überblick? Sinn versteht es, dieses sehr komplexe Thema nüchtern und gut lesbar, untermauert von vielen Fakten darzustellen. Dabei zerstört er manche Illusionen von gutmeinenden Zeitgenossen und prangert sinnlose Geldverschwendung an. Sämtliche Fördermaßnmahmen müsen überprüft werden. Als nutzlos und schädlich für die Wirtschaft werden auch Aktivitäten dargestellt, die in einer Art vorauseilendem Gehorsam die Ziele von EU und Kioto zu übertreffen versuchen. Die wohl beste Darstellung des Themas, die hilft, einen Überblick zu gewinnen.


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Das Ende der Welt, wie wir sie kannten: Klima, Zukunft und die Chancen der Demokratie - Claus LeggewieDas Ende der Welt, wie wir sie kannten: Klima, Zukunft und die Chancen der Demokratie
Claus Leggewie, Harald Welzer

Gebundene Ausgabe, 2. September 2009
     Verkaufsrang: 15727      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Finanz- und Wirtschaftskrise, Klimawandel, schwindende Ressourcen und der Raubbau an der Zukunft der kommenden Generationen bilden einen beispiellosen sozialen Sprengstoff. Die Analyse der sich auftürmenden Krisen zeigt, wie Demokratien dabei unter die Räder kommen, wenn sie nicht radikal erneuert werden und den Weg aus der Leitkultur der Verschwendung finden.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

Übersicht über Klimafolgen und Denkanstöße für eine neue Kultur der Nachhaltigkeit sowie eine Weiterentwicklung der Demokratie      4 von 5 Punkten
Was uns fehlt ist eine Geschichte über den ökologischen Umgang mit Energie, die Aufbruchstimmung erweckt und nicht Verzicht proklamiert, zitieren Leggewie & Welzer den Züricher Umweltphysiker Dieter Imboden. Diese attraktive Geschichte soviel vorweg liefern die beiden Autoren nicht, sondern versorgen uns stattdessen mit einer komprimierten Zusammenstellung der Fakten zum drohenden Klimawandel und dessen mögliche Folgen. Das bedrohliche Zukunftsbild, das sie entwerfen, wird verschärft durch eine desillusionierende Diagnose der Leistungen unserer Demokratie: Parteienstaat und und repräsentative Demokratie erweisen sich demnach als ungeeignet, adäquat und mit dem nötigen Tempo den Herausforderungen zu begegnen. Die Diagnose ist nicht neu. Interessanter ist die Frage, welche Auswege uns Leggewie und Welzer weisen aus ihrem Katastrophenszenario, das sie mit der Zitierung einschlägiger Literatur zu belegen suchen.
Bürger auf die Barrikaden lautet ihre Erfolgsformel, die sie peinlicher Weise von einem Vertreter des Arbeitskreises Neue soziale Marktwirtschaft entleihen müssen. Doch anders als dieser stellen sie sich eine APO 2.0 vor: ...ohne eine Renaissance der Protestkultur wird es angesichts unserer Gegenwarts- und Zukunftsprobleme nicht schnell genug mit den notwendigen Veränderungen gehen argumentieren sie und fordern eine Kulturrevolution des Alltags ebenfalls ein Begriff, der angesichts der Assoziationen mit Maos Terror ungute Gefühle erweckt. Könnte es sein, dass die beiden Autoren (Jahrgang 50 und 58) in ihrem Denken selbst einer kulturellen Tradition verhaftet sind, die es zu überwinden gilt? Ihre Formel, nur mehr Demokratie kann den Weg in eine zukunftsfähige Gesellschaft bringen, ist zwar zuzustimmen, ob aber tradierte Formen des Protestes dafür geeignet sind, wage ich zu bezweifeln. Dabei legen sie mit ihrem Hinweis auf die Nutzung der Weisheit der Vielen eine vielversprechende Spur: Bürger/innen sind, wie sie an vielen Beispielen zeigen, kompetenter als Politiker und Wissenschaftler meinen. Die Krise der Demokratie kann nur überwunden werden und die Herausforderungen des Klimawandels nur bewältigt werden, wenn wir Bürger/innen an einem gemeinschaftlichen Zukunftsdiskurs über die Gesellschaft, die wir wollen, beteiligen (Verfahren und Methoden: Burow 2000 Ich bin gut, wir sind besser: Erfolgsmodelle kreativer Gruppen). Und nicht nur das: Politik muss sich öffnen für neue Formen eingreifender Zukunftsgestaltung, die das Wissen und das Engagement der Vielen nutzen. Nicht mehr Wissen allein, fördert veränderte Haltungen, sondern dieses Wissen muss mit konkreten Praxisprojekten und neuen sozialen Demokratietechniken verbunden sein. Die fehlende Zukunftsgeschichte, über eine zukunftsfähige und lebenswerte Gesellschaft kann nur gemeinsam, mit allen Beteiligten entwickelt werden. Und dies geht nur in einem Wechsel von Aktion und Reflexion. Nur wenn die Beteiligten sich aus ihrer Ohnmachtshaltung befreien und die Kreuzchendemokratie so weiter entwickeln, dass sie Zukunftsgestaltung nicht deligieren, sondern selbst eingreifen, besteht auch eine Chance, dass die Wünsche der Vielen Wirklichkeit werden. Leggewie und Welzer zeigen, dass es bei der Bewältigung des Klimawandels um nichts weniger als die Erneuerung unserer in die Jahre gekommenen und erstarrten Demokratie geht.
Fazit: Leggewie & Welzer liefern eine komprimierte Übersicht über Klimafolgen und Denkanstöße für eine Kultur der Nachhaltigkeit sowie für die Weiterentwicklung der Demokratie.
Prof. Dr. Olaf-Axel Burow Universität Kassel


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Agenda Mensch: Warum wir einen neuen Generationenvertrag brauchen - Claus HippAgenda Mensch: Warum wir einen neuen Generationenvertrag brauchen
Claus Hipp, Enrik Lauer

Gebundene Ausgabe, 16. Juli 2010
     Verkaufsrang: 20453      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 18,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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"Es verbreitet sich allmählich ein gesellschaftliches Klima, in dem es nicht mehr darauf anzukommen scheint, was jeder Einzelne einbringt, sondern darauf, was er für sich selbst herausholen kann." Claus Hipp Nie waren die Chancen der jungen Generation auf eine gesicherte Zukunft so gefährdet wie heute – in Zeiten von Bevölkerungswandel, Wirtschaftskrise und Bildungsnotstand. Dabei sprechen wir gern von System- und Finanzierungsfragen, um diesen Herausforderungen zu begegnen, aber sehr wenig von den Menschen. Claus Hipp, der sich wie kaum ein anderer Unternehmer für Nachhaltigkeit und ökologisches Handeln engagiert, schildert in seinem Buch, warum wir einen neuen Pakt der Generationen brauchen – und weshalb blinder Egoismus und reines Profitdenken die soziale Marktwirtschaft ruinieren.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Lebenshilfe und Ratschläge für Politiker      5 von 5 Punkten
Wenn das alles so stimmt was Herr Hipp so schreibt, ist dieser Betrieb (andere nicht ausgeschlossen) vorbildlich für Mitarbeiter. Speziell das Thema musikalische Früherziehung hat mich fasziniert, da wir bei unseren 2 Kindern das ebenso gemacht haben. Ein Kind hat mittlerweile promoviert, obwohl wir als Eltern kein Abitur haben. Danke für das gute Buch.


Klimakriege: Wofür im 21. Jahrhundert getötet wird - Harald WelzerKlimakriege: Wofür im 21. Jahrhundert getötet wird
Harald Welzer

Broschiert, 1. April 2010
     Verkaufsrang: 44647      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Die Klimakriege haben schon begonnen.
Die Folgen des Klimawandels haben tiefgreifende Auswirkungen auf die globalen Lebensbedingungen und Kulturen Überlebensräume schwinden und damit entstehen Gewaltkonflikte, Bürgerkriege, gewaltige Flüchtlingsströme. Bestehende Gerechtigkeitslücken werden tiefer, nicht nur zwischen Nord und Süd, sondern auch zwischen den Generationen, was erheblichen sozialen Sprengstoff birgt.
Der Klimawandel ist nicht nur ein globales Phänomen, sondern auch eines von unabsehbarer Dauer er stellt die menschlichen Gesellschaften und ihre Institutionen vor ganz neue Herausforderungen. Aus den Völkermorden des 20. Jahrhunderts ist bekannt, wie schnell Menschen soziale Fragen mit radikalen und tödlichen Lösungen beantworten.
Harald Welzer beschreibt die Linien der Gewalt im 21. Jahrhundert: Konflikte um Ressourcen, Kriege gegen eigene Bevölkerungen, Wellen von Klimaflüchtlingen und Terrorismus. Er macht klar, dass der Klimawandel die Gesellschaften vor ganz neue Fragen von Sicherheit, Verantwortung und Gerechtigkeit stellt. Und es wird beunruhigend deutlich, was die Dimension der Aufgabe ist und wie wenig zu ihrer Bewältigung geschieht.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)

Regt zum Nachdenken und diskutieren an und ist gewagt gedacht      5 von 5 Punkten
Über den Klimawandel haben wir viel naturwissenschaftliches gesehen, gelesen und gehört.
Toll, dass die Industrie-Lobby so nachhaltig gewirkt hat und viele das Thema immer noch für eine Ente halten.
Aber endlich beschäftigt sich die Soziologie mal mit der Thematik.
Das Buch von Welzer ist nicht immer leicht zu lesen, wiederholt sich auch stellenwiese sehr oft. Und dass sein "Lieblingsthema" der Holocaust ist, kann auch hier keinen Moment bezweifelt werden.
Trotz allem finde ich es ungemein interessant mit welcher Konsequenz der Brandbeschleuniger Klimawandel hier vor soziologischem Hintergrund besprochen wird.
Endlich greift jemand Gewalt als Handlungsoption auf. Das kommt heutzutage bei der ganzen selbstzerstörerischen Gutmenschen-Träumerei gar nicht mehr vor.
Es besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass wir auf dem Weg den wir eingeschlagen haben in eine neue Barbarei abgleiten.
Wer davor die Augen verschliesst und Leute wie Welzer als Spinner, Unwissenden oder Fachidioten abstempelt, hat den Kopf schon lange in den Sand gesteckt.
Ein wichtige, ein sehr gutes, leider manchmal unstrukturiertes Buch, das aber Stoff für stundenlange Gespräche bieten sollte.


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Globale Eliten, lokale Autoritäten: Bildung und Wissenschaft unter dem Regime von PISA, McKinsey & Co. (edition suhrkamp) - Richard MünchGlobale Eliten, lokale Autoritäten: Bildung und Wissenschaft unter dem Regime von PISA, McKinsey & Co. (edition suhrkamp)
Richard Münch

Taschenbuch, 23. März 2009
     Verkaufsrang: 76332      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 13,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Ob es um Lehrpläne für Gymnasien geht oder um die Privatisierung öffentlicher Leistungen: Überall auf der Welt sind lokale Autoritäten wie Kommunalpolitiker oder Lehrer mit standardisierten, angeblich wissenschaftlichen Rezepten konfrontiert. Vorgegeben werden sie von einer globalen Beraterelite. Mit den Problemen, die entstehen, wenn auf dem Land die Müllabfuhr privatisiert oder generell Bildung auf die Bereitstellung von Humankapital reduziert wird, müssen die Verantwortlichen jedoch alleine zurechtkommen. Richard Münch, einer der international renommiertesten deutschen Soziologen, untersucht die Mechanismen hinter der globalen Standardisierung lokaler Lebenswelten.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Eine lesenswerte Polemik wider PISA, Bologna und den Exzellenz-Hype      4 von 5 Punkten
Richard Münch ist so etwas wie der Stachel im Hintern der Hochschulreformen. Bereits in seinem letzten Werk ("Die akademische Elite") dekonstruierte er treffend und teils polemisch, aber empirisch fundiert, den aktuellen Hype im Wissenschafts- und Forschungssytem. "Globale Eliten, lokale Autoritäten" steht dem in seiner kritischen Einschätzung der aktuellen Reformen in nichts nach.
Münch steigt mit einer treffenden theoretischen Analyse der aktuellen Situation ein: Das Zusammentreffen von New Public Management - theoretisch fundiert durch neo-institutionalistische Ansätze bzw. die neue Institutionenökonomik - und bestehenden Organisationsformen, Prozessen und Verwaltungskulturen in den (Hoch-)schulen erzeugt hybride Gebilde, die die Reformversprechen bzw. die erwarteten Effizienzgewinne gar nicht einhalten können. Doch auch für weniger theoretisch bewanderte Leser ist das Buch durchaus verständlich.
In den weiteren Teilen beleuchtet Münch kritisch und beißend die aktuellen Reformanstrengungen im Bidlungs- (PISA), Hochschul- (Bologna) und Forschungssystem (Exzellenzinitiative). Letztere haben das Ziel, die deutschen Universitäten auf "Unternehmen" nach dem Vorbild der Ivy League-Universitäten in den USA zu trimmen. Dabei verwendet Münch (angelehnt an Bordieu) die Kategorie des "symbolischen Kapitals", um zu beschreiben und zu hinterfragen, wie die deutschen Universitäten beispielsweise im Rahmen der Exzellenzinitiative nur oberflächlich an Prestige gewinnen, ohne dass sich der reelle Output von Wissenschaft und Forschung signifikant steigert. Der Wissenschaftspolitik geht es scheinbar primär um Sichtbarkeit und Symbolpolitik: Man möchte "Leuchttürme" installieren, die in Stanford und "Shanghai" wahrgenommen werden.
Für jede im Bildungs- und Wissenschaftssystem aktive Person ist das Buch eine wertvolle Lektüre, weil es plausibel den aktuellen Hype in Frage stellt: LOM, Zielvereinbarungen, Hochschule als Unternehmen, neue Governance, NPM, Hochschulrat, Exzellenz, Cluster, Drittmittelforchung, Profilbildung, kritische Masse. Wer mit diesen Phänomenen konfrontiert wird und sich fragt, was eigentlich deren Gewinn ist, sollte Münchs Buch lesen.
Manchmal wünscht man sich jedoch, dass die Argumente im Text doch stärker empirisch fundiert werden. Teils wirkt der Text auch etwas mit heißer Nadel gestrickt. Und Münch outet sich sich als Kenner des Fußballs, wenn er die sich spaltende finanzielle Schere im europäischen Fußball als Analogie einbringt: "Eintracht Frankfurt wird nie Real Madrid sein". Zugegeben, der Fußball hält für viele abgegriffene Weisheiten her. Aber eingestreut in ein Buch mit diesem Anspruch wirkt es sympathisch.


Sichere Energie im 21. Jahrhundert - Sichere Energie im 21. Jahrhundert

Gebundene Ausgabe, Juni 2008
     Verkaufsrang: 35851     

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"Ein Wegweiser in die Zukunft und ein umfassender Almanach." (Süddeutsche Zeitung)

"Das reich illustrierte Buch liefert wertvolle Informationen für die laufende Energiedebatte." (F.A.Z.)


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

Informativ, sachlich, aktuell, gut zu lesen      5 von 5 Punkten
Das Buch ist gut geschrieben und beleuchtet unsere kommenden Energieprobleme objektiv (und das obwohl der Energieversorger RWE das Buch mitunterstüzt). So kommen zum Beispiel Atomkraftbefürworter und -gegner in verschiedenen Artikeln zu Wort. Perspektiven und Grenzen unserer gegenwärtigen Energieversorgung werden sehr ausführlich beleuchtet (Wieweit reichen unsere Kohle/Öl/Gasvorräte tatsächlich und unter welchen Annahmen erfolgen diese Schätzungen?).
Viele Fakten waren für mich neu, so wusste ich nicht, das auch die heutige Kernkraft auf eine bald endende Ressource fusst (Uranvorräte halten schätzungsweise noch etwa 30-40 Jahre) und eine sehr teure Energie darstellt (und das bereits ohne die Entsorgungskosten der Brennstäbe).
Aber auch die fossilen (Öl, Gas, Kohle) und die alternativen Energiequellen werden genau beleuchtet und deren Grenzen aufgezeigt.
Hier eine Kapitelübersicht:
1 Energie der Weltwirtschaft
2 Schrumpfende Vorräte - steigender Bedarf
3 Energieversorgung im Zeichen des Klimawandels
4 Fossiles Erbe - wohin mit dem CO2?
5 Renaissance der Atomkraft?
6 Was können die erneuerbaren Energien?
7 Energietechniken der Zukunft
8 Energieeffizienz - Eckpfeiler der Energiewende
9 Aufgaben der Politik - Sicherheit der Versorgung
10 Energiepfade ins 21. Jahrhundert
Ich hatte immer Lust weiter zu lesen, das Buch macht Appetit auf mehr, die Abbildungen sind gut. Ich habe das Buch als Diskussionsgrundlage vielen meiner Freunde empfohlen.


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Mit der Ölwaffe zur Weltmacht. Der Weg zur neuen Weltordnung - F. W. EngdahlMit der Ölwaffe zur Weltmacht. Der Weg zur neuen Weltordnung
F. W. Engdahl

Gebundene Ausgabe, 31. Oktober 2006
     Verkaufsrang: 51880      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Dieses Buch verfolgt einen manchmal fast unsichtbaren Faden, eine rote Linie der Ölgeopolitik und der Militär- und Finanzmacht, die mehr als ein Jahrhundert lang ein Hauptfaktor für die Entscheidungen von Regierungen, Terroristen und ganzen Ländergruppen gewesen ist. Nichts hat die Geschichte der letzten hundert Jahre so geprägt wie der Kampf um die Kontrolle der Weltölreserven. William Engdahls Betrachtungen bieten dem Leser einen beeindruckenden Blick hinter die Kulissen der Weltpolitik. Er beleuchtet die wahren Hintergründe von Kriegen und Wirtschaftskrisen, von Attentaten und Mordanschlägen. Ausführ-lich geht er auf Schlüsselindividuen und -institutionen wie etwa David Rockefeller, Henry Kissinger, Zbigniew Brzezinski, Winston Churchill, den Council on Foreign Relations, die Bilderberger, die Trilaterale Kommission und deren tatsächlichen Machteinfluß ein - mehr als jedes andere gegenwärtig erhältliche Werk zu diesem Thema.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 25 Bewertungen)

Wenn Sie gut einschlafen möchten ...      5 von 5 Punkten
... dann lesen Sie dieses Buch besser nicht.
Alle Weltverbesserungsträume bleiben Ihnen möglicherweise im Halse stecken.
Selbst wenn nur 20 Prozent dessen stimmt, was in dem Buch behauptet wird, ist es noch unerträglich für mich.
Das Buch könnte ein Anfang sein, sich wirklich intensiv mit der Gegenwart auseinanderzusetzen. Es kann einfach nicht sein, es darf einfach nicht sein, dass wir dermassen ausgesetzt sind, dass wir sowenig vermögen, wie es in diesem Buch erscheint.
Wir müssen uns interessieren.
Und Stellung beziehen.
Und nachfassen.
Das Internet ist ein Tummelplatz für Verbrechen. Aber das ist die Welt sowieso. Es sollte uns nicht davon abhalten, unsere Meinung zu verbreiten.
Auch wenn sie manchmal ein Schmarrn ist. Man sollte das Maul aufmachen - mit diesem neuen Medium können wir wirklich Demokratie üben und durchsetzen


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Der verkaufte Patient: Wie Ärzte und Patienten von der Gesundheitspolitik betrogen werden - Renate HartwigDer verkaufte Patient: Wie Ärzte und Patienten von der Gesundheitspolitik betrogen werden
Renate Hartwig

Broschiert, 10. Juni 2008
     Verkaufsrang: 18840      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Weil mit Gesundheit kein Staat mehr zu machen ist, liefern die Politiker unser Gesundheitssystem an den freien Markt aus. Der kranke Mensch gerät ins Visier von Kapitalgesellschaften, die nur ein Interesse haben: maximale Rendite.
Was in Deutschland unter dem Etikett "Gesundheitsreform" läuft, ist Sprengstoff erster Ordnung. Es geht um 240 Milliarden Euro und um den größten jemals inszenierten Betrug am deutschen Bürger, um seine Ausplünderung als Patient. Noch haben die Bürger eine Chance, den Politikern die rote Karte zu zeigen.
Renate Hartwig, die Mutter Courage unter den deutschen Sachbuchautoren, gibt der wachsenden Empörung eine Stimme und klagt an: Krankenschwestern arbeiten für einen Hungerlohn. Alte Menschen verkommen in ihrem Dreck. Aus Patienten werden Kunden, aus Ärzten werden Händler, aus Krankenhäusern werden Abfertigungsanlagen. Und die Hausärzte, die letzten freien Anwälte der Patienten, werden ruiniert und ihrer Existenzgrundlage beraubt, weil sie nicht gleichzuschalten sind.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 20 Bewertungen)

Der verkaufte Patient      5 von 5 Punkten
Wenn man wissen will wie es "hinter den Kulissen" zu geht dann ist dieses Buch ideal dafür.


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Der Crash der Lebensversicherungen: Die enttarnte Lüge von der angeblich sicheren Vorsorge - Michael GrandtDer Crash der Lebensversicherungen: Die enttarnte Lüge von der angeblich sicheren Vorsorge
Michael Grandt

Gebundene Ausgabe, 30. Juli 2009
     Verkaufsrang: 91495      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Brechen unsere Lebensversicherungen zusammen? Gehören auch Sie zu den vielen Millionen Menschen, die eine Lebensversicherung abgeschlossen haben und trotz der schweren Wirtschafts- und Finanzkrise immer noch fest daran glauben, dies sei eine "sichere" Kapitalanlage? Dann sollten Sie dieses Buch lesen! Es geht immerhin um Ihr Geld. Michael Grandt hat die deutschen Lebensversicherungen unter die Lupe genommen. Er deckt auf: Vor dem Hintergrund der Finanzkrise werden einzelne Versicherungsgesellschaften mittel- bis langfristig zusammenbrechen. Denn sie haben jetzt schon weite Teile ihrer Rücklagen aufgelöst, um ihren Kunden derzeit noch die Verzinsung des Sparanteiles gewährleisten zu können. Darüber hinaus sind ihre ehemals als "sicher" angelegten Kapitalanlagen keinesfalls mehr sicher. Viele Lebensversicherungen müssen an ihre Reserven gehen ' sie leben von der Substanz. Der Autor untermauert seine provokative These vom drohenden Crash vieler Lebensversicherungen mit Fakten, Quellen und Belegen, die nicht wegzudiskutieren sind. Michael Grandt geht der zentralen Frage nach, wie die Konzerne das Geld ihrer Kunden angelegt haben. Daraus ergeben sich weitere: - Wie "sicher" sind Lebensversicherungen? - Wie hat sich die Rendite entwickelt?- Warum erhalte ich den Garantiezins nur auf den Sparanteil und nicht auf meinen gesamten Monatsbeitrag? - Wie lange können die Versicherungen den Garantiezins überhaupt noch erwirtschaften?- Wie stark sind die Finanzreserven der Versicherer schon geschmolzen?- Wie hoch sind die Stornoquoten der Lebensversicherer und wie hat sich das Neugeschäft entwickelt?- Welche Versicherungskonzerne stehen bereits auf der "Kippe"?- Ist es sinnvoll, eine Lebensversicherung zur Tilgung eines Immobiliendarlehens zu verwenden?-Verschleiert die staatliche Finanzaufsicht unbequeme Fakten?- Wie sieht es mit unserer Altersvorsorge aus?- Droht der deutsche Staatsbankrott?Diese Fragen und viele andere beantwortet der Autor spannend und informativ. Aber auch über die anderen Säulen der Altersvorsorge, etwa die gesetzliche Rentenversicherung, Pensionen, Riester- und Rürup-Rente, Versorgungswerke und Betriebsrenten klärt Michael Grandt auf. Dieses Sachbuch will keinesfalls Hysterie oder Panik verbreiten. Es hinterfragt vielmehr die Werbeaussagen der Branche, beleuchtet die Fakten und überprüft Aussagen auf ihren Wahrheitsgehalt. Es liefert wichtige Informationen, die jeder kennen sollte, der eine Lebensversicherung abgeschlossen hat.

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)

Wertvolle Investition zur richtigen Vorsorge      5 von 5 Punkten
Im Gespräch mit Freunden und Bekannten zum Thema offenbart sich in 99% aller Fälle die völlige Ahnungslosigkeit zum Thema Lebensversicherungen. Michael Grandt leistet mit seinem Buch die richtige Vorsorge zur richtigen Vorsorge. In Zeiten des Abschwungs, der Krise und des drohenden Kollaps gehören Lebensversicherungen nicht dazu. Im Gegenteil. Nur wer aber die Mechanismen des Marktes und das Geschäftsprinzip der Lebensversicherer nachvollzieht (wie auch das der Banken), kann sich letztlich mit gutem Gewissen und gebotener Eile aus seinem vermeintlichen sicheren Hort der abgeschlossenen Lebensversicherung zurückziehen. Gespräche überzeugen nur wenig. Hier setzt das Buch an. Es ist so aufgebaut, daß der Leser das System der Geldanlage der Versicherer nachvollziehen und damit auch die aktuelle Lage der Versicherer im Kontext der Krise der Finanzmärkte einschätzen kann. Die vielen Daten und Quellenangaben untermauern die Logik, daß es zu einem Crash kommen wird. Wer das Buch nicht kennt und nicht verstehen will, der kann und wird viel verlieren. Meine ganz private Erfahrung: Erzählen kann man seinen Freunden viel. Drückt man ihnen das Buch in die Hand, nimmt es jeder neugierig an und bringt es nachdenklich zurück. Und das ist das Entscheidende. Zu dem Buch von Herrn Grandt gibt es derzeit keine Alternative. Es ist verständlich, informativ, regt zum Denken an und wirkt nachhaltig! Deshalb fünf Sterne!


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Energie in 60 Minuten: Ein Reiseführer durch die Stromwirtschaft - Thomas KästnerEnergie in 60 Minuten: Ein Reiseführer durch die Stromwirtschaft
Thomas Kästner, Andreas Kießling

Broschiert, 24. September 2009
     Verkaufsrang: 13893      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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"Auf nur 100 Seiten gelingt es den Autoren gut, die Materie "Energie" zu erläutern. Technische, rechtliche, ökonomische und politische Zusammenhänge werden aufgezeigt und erklärt." (www.wissenschaft-online.de, 01.04.2010)

"Ein Taschenbuch aus dem VS Verlag liefert 120 Seiten komprimiertes Wissen rund um Energiewirtschaft sowohl der BRD als auch der EU. Geht außerdem auf das schwierige Thema der zukunftsorientierten Energiepolitik ein und versucht damit, Atomenergie kritisch zu hinterfragen. Wer sich (...) auf einen aktuellen Kenntnisstand bringen will, was Energiewirtschaft angeht, sollte dieses Buch (...) nicht versäumen." (www.kulturexpress.de, 03.11.2009)


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Super      5 von 5 Punkten
Ich kann es nur jedem empfehlen.
Ich habe gerade meinen Energiefachwirt gemacht und dieses Buch war eine sehr große Hilfe. Leider habe ich es erst eine Woche vor Prüfung entdeckt. Vieles habe ich jetzt besser verstanden. Ich hoffe die Prüfer auch :-)
Besser kann man die Energiewirtschaft nicht erklären.


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