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| Gesellschaft, Politik | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Rückkehr ins Leben: Ich war Kindersoldat Ishmael Beah Gebundene Ausgabe, 24. Mai 2007 Verkaufsrang: 91856 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Beides kann ich empfehlen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Eine ergreifende Biografie, die symbolisch für alle Bürgerkriege dieser Welt steht! 5 von 5 Punkten Der Kinofilm "Blood Diamond" hat das Thema Kindersoldat und den blutigen Bürgerkrieg Sierra Leones endlich auch ins Bewusstsein der westlichen Welt gerufen. Als der Krieg zu ihm kam, lebte Ishmael Beah in einem kleinen Dorf in Sierra Leone. Nun erzählt er mit "Rückkehr ins Leben - Ich war Kindersoldat" wie dieser Bürgerkrieg ihn in nur wenigen Stunden um seine Kindheit gebracht hat. Eine ergreifende Biografie, die symbolisch für alle Bürgerkriege dieser Welt steht und das damit verbundene Elend insbesondere für die Kinder deutlich macht.
Über 100 Seiten lang nimmt sich der Autor Zeit, bevor er von seinem Dasein als Kindersoldat erzählt - und ab dann prasseln schreckliche Einzelheiten auf den Leser ein. Statt Spielsachen und Schulbücher werden die Kinder mit Schusswaffen ausgestattet, statt Märchen schauen sie Rambofilme, müssen bei Exekutionen zuschauen, bis sie abgestumpft sind und an die Front geschickt werden können. Nach und nach verlöscht alles Kindliche in den Jungen und ihr verspieltes Denken ist von hässlichen Parolen aggressiv gewaschen worden, ein Bewusstsein aufgrund der an sie verabreichten Drogen kaum mehr vorhanden. Ishmael Beah erzählt davon wie er im Kommandanten die Vaterfigur gesucht, in den Mitkämpfern seine Geschwister gesehen und das Gefüge seiner Truppe die Familie ersetzt hat; er erzählt von allen Kindersoldaten dieser Welt, die das Kriegsgemetzel mit Geborgenheit verwechseln.
"Rückkehr ins Leben" ist eine ergreifende Biografie, die symbolisch für alle Bürgerkriege dieser Welt steht und das damit verbundene Elend für die Kinder deutlich macht. Ein wichtiges Buch, das demonstriert, dass ein Krieg nie als Mittel zum Durchsetzen der eigenen Interessen eingesetzt werden sollte und auch im übertragenen Sinn die Waffenindustrie und ihre Mittelsmänner ins Rampenlicht rückt, die an jeder Explosion und an jedem todbringenden Schuss skrupellos mitverdienen.
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Lern- und Arbeitsbuch Entwicklungspolitik: Eine grundlegende Einführunf in die zentralen entwicklungspolitischen Themenfelder Globalisierung, Staatsversagen, Hunger, Bevölkerung, Wirtschaft und Umwelt Franz Nuscheler Taschenbuch, September 2004 Verkaufsrang: 44344 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Was ist Unterentwicklung? Ist sie die Folge des Kolonialismus und/oder ungerechter Handelsbedingungen? Wird sie durch Entwicklungshilfe verstärkt? Gibt es ein Entkommen aus der Verschuldungskrise? Hat Entwicklungspolitik überhaupt eine Chance, die Verelendung der Dritten Welt aufzuhalten, oder bleibt um Ende nur Resignation? Was heißt überhaupt Entwicklung? Erlebten wir bereits das Ende der Dritten Welt? Ist der Nord-Süd-Konflikt schon zur Leerformel verkommen? Dies sind einige der vielen Fragen, auf die Franz Nuscheler in diesem Buch eine Antwort gibt. In seiner grundlegenden Einführung in die Entwicklungsproblematik klärt Nuscheler Zusammenhänge auf, die in der politischen Tagesdiskussion über Entwicklungspolitik im dunkeln bleiben. Er erklärt Begriffe, stellt historische Abläufe der und analysiert die aktuellen Nord-Süd-Probleme und Krisen in der Dritten Welt. Das Buch wurde für die Neuauflage gänzlich überarbeitet und um neue Themenbereiche erweitert. Es untersucht u. a. die Auswirkungen der weltpolitischen Wende auf die Nord-Süd-Beziehungen und fragt, welche Interessen Entwicklungspolitik noch dem Ende des Ost-West-Konfliktes noch bewegen können. Es greift neue Themen und Schlagworte in der entwicklungspolitischen Diskussion auf: Was heißt "nachhaltige Entwicklung", "Feminisierung der Armut" oder "global governance"? Die Neuauflage bezieht erstmals auch die Nachbarländer Österreich und Schweiz in den Vergleich der internationalen Entwicklungspolitik ein. Dies geschieht in einer sprachlichen Form, die jedem interessierten Laien den Zugang leicht macht. Dazu tragen auch die typographisch hervorgehobenen Begriffsdefinitionen im Text und das Glossar im Anhang bei. Damit ist das Lern- und Arbeitsbuch Entwicklungspolitik ebenso geeignet für Schule und Erwachsenenbildung wie zur Information des kritischen Zeitungslesers. Es will entwicklungspolitisches Engagement unterstützen und es mit Suchkunde untermauern.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Ein Mammutwerk 5 von 5 Punkten Nach der 200. Seite fragte ich mich, was noch alles kommt, aber es kam noch sehr viel an wissenswerten Informationen. Das Buch liest sich leicht, die Sprache ist einfach gehalten. Allerdings, manche Sätze sind so lang, dass man sie zweimal lesen muss, um den Zusammenhang zu verstehen. Auch werden einfach zu viele Abkürzungen benutzt, von denen manche gar nicht erklärt werden. Bestimmte Fachbegriffe der Politologie werden gar nicht erklärt, sondern einfach vorausgesetzt. Von unserer europäischen Union hatte ich immer einen guten Eindruck, aber hier lernt man auch einige negative Seiten der EU kennen, denn sie erhebt auf manche afrikanische Produkte hohe Zölle, so dass es sich für afrikanische Länder nicht lohnt, ihre Produkte nach Europa zu verkaufen. Dazu kommt, dass die EU ihre Produkte zu Schleuderpreisen nach Afrika exportiert, so dass die Märkte dort kaputt gehen. Das ist ziemlich ungerecht. Das muss sich ändern. Nuscheler schreibt auch, dass die erste Welt in mancher Hinsicht gar nicht will, dass es der dritten Welt besser geht. Sie will alles so belassen, damit die afrikanischen Länder keine Chance haben, ihre Produkte auf dem Weltmarkt zu verkaufen. Das ist der pure Imperialismus. Der Autor beschreibt auch, warum es den Entwicklungsländern so schlecht geht. Ein Grund ist, dass die Kolonialmächte die dritte Welt wirtschaftlich ausgelutscht haben. Der zweite Grund ist die Korruption und schlechte Handhabung des Geldes von Seiten vieler afrikanischer Diktatoren. Dieses Buch öffnet einem die Augen für die Welt da draußen. Es gibt nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen auf der Welt, sondern auch eine gehörige Portion Probleme, die wir alle gemeinsam lösen müssen.
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Philosophie als Kulturpolitik Richard Rorty Gebundene Ausgabe, 16. April 2008 Verkaufsrang: 11772 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mit Richard Rorty verstarb im Sommer 2007 einer der einflußreichsten Intellektuellen des 20. Jahrhunderts. Spätestens seit seiner aufsehenerregenden Demontage des cartesianischen Selbstverständnisses der Philosophie in "Der Spiegel der Natur" gehörte er zu den meistgelesenen Philosophen weltweit, der auch aufgrund seiner politischen Interventionen Bekanntheit erlangte. Heidegger, Wittgenstein und vor allem John Dewey waren seine Gewährsmänner, deren Einsichten er mit analytischer Brillanz für die Gegenwart fruchtbar machte. Romantische Ironie und weltbürgerliche Solidarität galten ihm mehr als philosophische Besserwisserei. Philosophie - das war für Rorty kein akademisches Fach, exklusiv zuständig für die "ersten Fragen", sondern vielmehr eine Stimme unter vielen im großen zivilisatorischen Gespräch der Menschheit. Philosophie als Kulturpolitik, der letzte von Rorty selbst zusammengestellte Band mit zum Teil bislang unveröffentlichten Essays, kann als sein Vermächtnis gelesen werden: Religion und Moralphilosophie, Wittgenstein und Kant, Naturalismus, romantischer Polytheismus und immer wieder die analytische Philosophie und ihre "Heilung" durch den Pragmatismus sind die scheinbar disparaten Themen, die gleichwohl durch ein starkes Band zusammengehalten werden, nämlich die Frage nach der Rolle der Philosophie in der westlichen Kultur, genauer: Wie muß man philosophieren, um als Philosoph einen sinnvollen Beitrag zur menschlichen Kultur leisten zu können? Rortys Antwort: Man muß sich entscheiden, und zwar gegen den Elfenbeinturm und für den kulturellen Wandel durch das Gespräch - mit den Naturwissenschaften, der Kunst, der Literatur, der Religion und der Politik.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Eine gute Einführung in das Werk eines bedeutenden Philosophen, der den Pragmatismus von William James wieder belebt hat 5 von 5 Punkten Die hier in diesem neuen Band versammelten, zwischen 1996 und 2006 geschriebenen und zum Teil bisher unveröffentlichten Arbeiten des im Sommer 2007 verstorbenen amerikanischen Philosophen Richard Rorty bieten für genaue Kenner seiner philosophischen Arbeiten wenig Neues, wie er in seinem Vorwort einräumt.
Doch interessierte Zeitgenossen, die sich mit der Arbeit dieses nicht nur in Amerika durchaus umstrittenen Philosophen zum ersten Mal auseinandersetzen wollen, finden in diesen Aufsätzen die geeignete Lektüre und Einführung in ein Werk, das, so wage ich zu behaupten, erst in den nächsten Jahrzehnten zu seiner wirklichen Geltung kommen wird.
Denn seine politische wie seine Moralphilosophie werden auf der rechten Seite wie auf der linken Seite des Spektrums angegriffen, ein Phänomen, das seine Arbeit nur noch interessanter machen sollte. Während die Rechte ihm Relativismus und Unverantwortlichkeit vorwirft, kritisiert die Linke mangelnde Grundlagen für ein Konzept der sozialen Gerechtigkeit und eine zu starke Parteinahme von Rorty für die Außenpolitik der USA.
Seine hier vorliegenden Aufsätze charakterisiert er so:
"In vielen dieser Aufsätze geht es mir darum, dass wir relativ spezialisierte und technische Auseinandersetzungen zwischen modernen Philosophen im Lichte unserer Hoffnungen und kulturellen Wandel betrachten sollten. Die Philosophen sollten bei diesen Auseinandersetzungen Partei ergreifen und im Auge behalten, wie sich der Gang des Gesprächs verändern lässt. Sie sollten sich fragen, ob die Entscheidung für diese oder jene Seite Auswirkungen hat auf soziale Hoffnungen, Handlungspläne und Prophezeiungen einer besseren Zukunft. Ist das nicht der Fall, lohnt sich die Entscheidung vielleicht gar nicht."
Man versteht, warum ihm viele die Relativierung und damit die Aufweichung des Wahrheitsbegriffes vorgeworfen haben.
Er hofft, dass seine Leser nach der Lektüre den Pragmatismus, den er von William James und John Dewey übernommen hat, in einem günstigeren Licht betrachten und sagt:
"In einem überschwänglichen Moment verglich James das Potential des Pragmatismus zur Herbeiführung radikaler kultureller Veränderungen mit den Chancen der protestantischen Reformation. Gerne würde ich meine Leser davon überzeugen, dass dieser Vergleich nicht so abwegig ist, wie er vielleicht zu sein scheint."
Eine gute Einführung in das Werk eines Philosophen, der sich wie hierzulande vielleicht nur Jürgen Habermas mit den Fragen von Religion und Moralphilosophie, analytischer Philosophie und Pragmatismus auseinandergesetzt hat, und dessen Ansatz sich auch für Theologen lohnt, weiterverfolgt zu werden.
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Erfolgreich bewerben bei internationalen Organisationen Cordula Janowski Broschiert, März 2008 Verkaufsrang: 41657 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Karriereziel: Internationale Organisationen Die Welt als Arbeitsplatz – das ist der Traum von immer mehr Studierenden. Und tatsächlich ist die Arbeit in einer internationalen Organisation ein erreichbares Karriereziel, auf das man sich jedoch frühzeitig und sorgfältig vorbereiten sollte. Wer dieses Buch liest, hat bereits einen wichtigen Schritt hin zu einem Job bei einer internationalen Organisation getan: Cordula Janowski informiert umfassend darüber, wie der Einstieg in den »höheren Dienst« der Vereinten Nationen, der Europäischen Union, der NATO und vieler anderer internationaler Organisationen gelingen kann. Vom Architekten bis zum Zahnarzt ist dabei nahezu jeder Beruf gefragt; wichtig ist vor allem, dass man fachlich und persönlich zur jeweiligen Organisation passt. Das Spektrum der Arbeitsmöglichkeiten reicht vom Einsatz bei einer UN-Friedensmission bis zu einem »Schreibtischjob« bei der Europäischen Zentralbank. Dieser Leitfaden hilft, die passende Organisation zu finden und die eigene Bewerbung optimal vorzubereiten. Im umfangreichen Serviceteil sind zudem die wichtigsten Adressen und Ansprechpartner für die Arbeitssuche zusammengestellt.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Hinweise auf Verbürokratisierung 4 von 5 Punkten Was der Klappentexter bescheiden "Leitfaden" nennt, ist eher ein Lehrbuch. Daran ist die Autorin zwar nicht ganz unschuldig, aber die Hauptverantwortung für die wenig unterhaltsame Lektüre tragen die bürokratischen Strukturen internationaler Organisationen. Hinzu kommt die leidige Tendenz, dass die Akademisierung unserer Lebensbereiche munter voranschreitet. Die Zeiten sind vorbei, als man bei einer internationalen Organisation einfach anklopfen konnte, eine engagierte Miene aufsetzte und am nächsten Tag mit der Arbeit begann. Fast vorbei. Denn nach wie vor spielen Beziehungen und Sympathie eine Rolle. Doch auf solch unakademische Bewerbungsprozedere geht die Autorin kaum ein. Eigentlich schade. Denn das könnte diejenige ermutigen, die nicht alle Voraussetzungen mitbringen.
Cordula Janowski leistete hervorragende Recherchierarbeit. Das zeigt sich nicht nur im Text, sondern auch im Anhang. Und besonders erfreulich ist, dass sie sich vom internationalen Thema dazu beflügelt fühlte, einen Blickwinkel einzunehmen, der über Deutschland hinaus reicht. Was mich weniger begeisterte ist der Stil dieses Leitfadens. Als ob die Autorin potenzielle Bewerber auf den Geist verbürokratisierter Organisationen einstimmen wollte, wählt Cordula Janowski eine Form, die bereits im Inhaltsverzeichnis an eine Dissertation erinnert. Grosse Lust auf die Lektüre weckt sie damit nicht.
Teil I, überschrieben mit "Wissenswertes über eine Traumkarriere", behandelt Grundsätzliches für eine erfolgreiche Bewerbung, sowie fachübergreifende Einstiegsoptionen und Förderprogramme. Will man allerdings wissen, wie konkrete Bewerbungsunterlagen aussehen sollten, muss man diese Informationen anderswo beschaffen. Teil II gibt Auskunft über Einstiegsoptionen bei internationalen Organisationen. Die zahlreichen Abkürzungen werden zum Glück im ausführlichen Anhang erklärt. Der Anhang gehört ohnehin zu Schmuckstücken dieses speziellen Bewerbungsratgebers.
Mein Fazit: Noch immer einige früheren Kontakte zu internationalen Organisationen pflegend, weiss auch ich, dass solche Bewerbungs-Lehrbücher notwendig geworden sind, um auf normalem Weg eine Stelle zu finden. Ich bedauere das sehr. Wer sich von bürokratischen Abläufen nicht abschrecken lässt und seine Chancen erhöhen will, wird der Autorin für ihre Recherchierarbeit dankbar sein. Stil und Umfang dieses Leitfadens sind bereits eine Einstimmung auf den heutigen Geist, der durch den Überbau solcher Organisationen weht.
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Kein Sonderzug nach Moskau: Deutsche Russlandpolitik muss europäisch sein Eckart von Klaeden Broschiert, Oktober 2008 Verkaufsrang: 35580 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Deutsche Sonderwege in der Russlandpolitik darf es künftig nicht mehrgeben. Wer deutsche Äquidistanz zu Amerika und Russland fordert,wer die Interessen der neuen wie der alten EU-Mitgliedsstaatenignoriert, der verunsichert und provoziert die Verbündeten. Eine solcheHaltung bestärkt die neuen EU-Mitglieder darin, ihrerseits eineSonderbeziehung zu den USA zu suchen, statt auf EU und NATO zusetzen.Für den außenpolitischen Sprecher der CDU/CSU-BundestagsfraktionEckart von Klaeden steht fest: Deutschlands europäische undtransatlantische Bindung ist die Grundlage jeder Politik gegenüberRussland. In Fragen der Sicherheits- und Energiepolitik, aber auch derDefinition der Rechtsstaatlichkeit, müssen die Deutschen eine klareLinie verfolgen. Nur so lässt sich restaurativen Tendenzen in Russlandbegegnen.Ein deutscher »Sonderzug nach Moskau« dagegen würde für dieVerbündeten alte Schreckgespenster heraufbeschwören. Er wäre einfatales Zeichen. Nur wenn auch die deutsche Russlandpolitikeuropäisch ist, kann die EU die Reihen schließen und zumeinflussreichen Partner Russlands werden: Eine strategischePartnerschaft ist nötig, aber sie lässt sich nur mit der EU im Ganzenverwirklichen.
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Das Energiedilemma: Warum wir über Atomkraft neu nachdenken müssen Jeanne Rubner Broschiert, August 2007 Verkaufsrang: 88366 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sonne, Wind, Atom: Energiepolitik für die Zukunft Kaum ein Thema hat die Bürger der Bundesrepublik so in gegensätzliche ideologische Lager getrennt wie die Frage nach dem Für und Wider der Kernenergie. Jeanne Rubner legt nun ein Buch vor, das schlüssig begründet, warum ein kompletter Verzicht auf Atomenergie auf absehbare Zeit nicht wünschenswert ist. Eine intelligente Provokation, die gelesen und diskutiert werden muss. Energie ist das Schlüsselthema der Zukunft. Die wesentlichen weltpolitischen Auseinandersetzungen werden sich an Fragen der Energieversorgung entzünden. Jeanne Rubner argumentiert in ihrem Buch, dass Deutschland aus Gründen der Versorgungssicherheit, des Umweltschutzes sowie aus politisch-strategischen Gründen zur Zeit auf Kernenergie nicht verzichten kann. Wir müssen einsehen, dass wir den Traum vom Atomausstieg verabschieden müssen. Dennoch macht sich Rubner in diesem Buch nicht zum Sprachrohr der Atomlobby. Ihr geht es vielmehr um eine realistische Beurteilung einer zukunftsträchtigen Energiepolitik. Die Dramatik des Buches besteht nicht zuletzt darin, dass sich die Autorin - gegen ihre politischen Wünsche und Hoffnungen - zu einer Revision der eigenen Position gezwungen sieht.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Die Stimme der Vernunft 5 von 5 Punkten Jeanne Rubner zeigt auf, daß wir aus der Sackgasse unserer Energiepolitik nur dann herauskommen, wenn wir eine Mischung sämtlicher klimafreundlicher Quellen nutzen. Dazu müssen wir die - nur in unserem Land gepflegten - Vorurteile über die Kernenergie revidieren und aus einer emotionalen zu einer rationalen Bewertung kommen.Gerade weil die Autorin selbst diesen Weg gegangen ist, überzeugt das Buch.
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Warnung vor dem Freunde: Tradition und Zukunft US-amerikanischer Außenpolitik Marcia Pally Broschiert, März 2008 Verkaufsrang: 120229 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Marcia Pally führt in einem großen Bogen durch die Geschichte der Außenpolitik des heute (noch) mächtigsten Landes der Welt. Dass diese einer religiösen Mission folgt, ist seit George W. Bush ein Gemeinplatz. Doch wer weiß, dass dies ein Grundzug ist, der die amerikanische Position seit Jahrhunderten prägt? Die Autorin zeigt uns, dass Liberale undKonservative, Demokraten wie Republikaner gemeinsame Wurzeln in der evangelikalen Lebensanschauung haben. Heute werden diese Überzeugungen einseitig mit dem Konservativismus der Republikaner in Verbindung gebracht. Doch einst war diese religiöse Bewegung, die das Neue Testament als Handlungsanweisung begreift, eine progressive Kraft, und wir erfahren, dass der Kampf der Guten gegen das Böse hier seinen Anfang nahm. Von Beginn an ist das internationale Auftreten der Vereinigten Staaten einerseits vom Engagement für hehre Freiheitsideale und andererseits durch brutaleMilitärinterventionen gekennzeichnet. Pallys Langzeitstudie offenbart, das s die USAußenpolitik der Nachkriegszeit in Europa, die für die deutsche Perspektive prägend war, nicht die Regel ist. Die Luftbrücke für Berlin steht singulär als positives Ereignis neben Katastrophen wie Vietnam oder Irak. Auch nach der Ära Bush wird diese Tradition fortbestehen, unabhängig davon, wer die nächste Präsidentschaftswahl gewinnt. Die Analyse der amerikanischen Autorin ein entschiedenes Plädoyer für die Neugestaltung der transatlantischen Beziehungen durch die Europäer fördert unser Verständnis für den so wichtigen wie schwierigen Partner USA.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Die Ruhe vor dem Sturm 4 von 5 Punkten Marcia Pally war mir vor der Lektüre durch ihre brillianten Glossen aus der Frankfurter Rundschau bekannt. Im vorliegenden Buch outet sie anhand zahlreicher Quellen und belegter Tatsachen die USA weltpolitisch und regionalpolitisch als paranoiden Schurkenstaat, der seine zittrigen Finger überall drin haben muß, wenn nicht gleich der Fuß in der Tür gestellt wird. Dies ist allein schon schlimm genug, doch wird es durch die ständige unterschwellige und heuchlerische Präsenz der waffentragenden evangelikalen Religiosität und den ihr naturgemäß innewohnenden Irrationalismus umso gefährlicher. Schlimm ist auch, daß durch den vorauseilenden Gehorsamsmechanismus Europa sein Gebet nach Washington ausrichtet und eigene Positionen nicht zu vertreten wagt. Pally schildert, wie die USA die eines europäischen Außenministeriums verhinderten und weltweit tun, was ihnen beliebt. Was dem Deutschen die Autobahn ohne Tempolimit und die Rechtsschutzvericherung, sind dem US-Amerikaner Todesstrafe, Bibel, Knarre, Intelligent Design und Weltbeherrschung. Ich werrde mir noch mehr von Pally kaufen. Bisher hielt ich George W. für eine Marionette ohne viel Durchblick. Doch Pally schildert überzeugend dessen Cleverness. Eine echte Überraschung. Tut der nur so?
Mentalität und Sendungsbewusstsein 4 von 5 Punkten Man denkt an die "Warnung vor dem Hunde", also besser man weiß über seinen Charakter Bescheid. Und in der Tat wird dem Leser Wissenswertes aus der amerikanischen Kultur-und Mentalitätsgeschichte nahegebracht, dass ihn besser verstehen lässt, was unsere transatlantischen Freunde bewegt und motiviert, wenn sie Außenpolitik machen und sich dabei wie ein internationaler Wachhund gebärden, dessen Motive nicht gerade rational nachvollziehbar erscheinen. Ein Buch über die Werte, Religion und Außenpolitik der Vereinigten Staaten. Frau Pally geht zurück in die Geschichte, legt religiöse, politische und historische Motive frei, die zur Formung einer amerikanischen Mentalität und Tradition geführt haben, die bis heute wirksam sind und auch die Zukunft amerikanischer Aupenpolitik beeinflussen werden. Eine interessante Darstellung gibt die Autorin in ihrem Versuch, 300 Jahre amerikanischen Evangelikalismus zu rekonstruieren. Dazu kommmen der Kampf um Unabhängigkeit und der Primat individueller Freiheit, schließlich hatte man genug von autoritärer Bevormundung. Amerikanischer Bürgerkrieg, Industrialisierung und Expansionismus werden im Kontext des Evangelikalismus betrachtet und die entsprechende Entwicklung der amerikanischen Außenpolitik nachgezeichnet.
Die Autorin verknüpft Politik-und Kulturgeschichte, um einen Ausblick auf die Zukunft amerikanischer Außenpolitik zu wagen, der mehr Alternativen zulässt, als sich nur flach auf den Boden zu werfen und sich ja nicht zu bewegen. |
Die Energiefalle: Ein Rückblick auf das Erdölzeitalter Wolfgang Gründinger Broschiert, März 2006 Verkaufsrang: 87227 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mit dem fossil-atomaren Energieversorgungssystem hat sich die Menschheit in Ketten gelegt. Sie ist in eine Falle geraten, aus der sie sich nur mit mühsamen Anstrengungen und fester Entschlußkraft befreien kann. Sie ist süchtig nach der schwarzen Droge Öl geworden, anscheinend besessen davon, ihre Lebensgrundlagen zu verbrennen. Gründingers Buch ist der Versuch, eine Ära des kollektiven Irrtums zu erfassen und die gesellschaftlich festgefahrenen Denkblockaden aufzubrechen. Künftige Generationen, so seine Prognose, werden auf das Erdölzeitalter mit Staunen zurückblicken und es als eine zwar wichtige, aber doch kurze Epoche in der Geschichte der Menschen betrachten.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Die Jungegeneration - Kämpfer für das Neue 5 von 5 Punkten Dieses Buch bietet einen raschen Überblick und Einblick in die Energiewirtschaft. Mit Unterstützung von Ernst Ulrich von Weizäcker wurde sehr kompaktes Wissen dargestellt.
Es wird aufgezeigt wie lange auf Grund unterschiedlichster Veröffentlichungen die fossilen Brennstoffe noch ausreichen werden. Der Fluss der Fördergelder zu alten Energielobbys wie Kernenergie und den Abbau von Braunkohle wird dargestellt und mit Fakten hinterlegt. Die Förderung der Braunkohle dient in Wirklichkeit nur der Aufrechterhaltung der Beschäftigten und den Einkommen der Führungskräfte und Lobbyisten. Der eigentliche Zweck der Kernkraft, als Produktionsstätte für Spaltbares Material für die Militärindustrie.
Das Festhalten der Erdölmultis an deren eigenen Status Qut. Am Fall Nigeria wird nachgewiesen, das Erdöl keine Grenzen vor dem Menschenleben kennt. Das Vorgehen Buschs in Kuwait und in Irak wird ebenso beleuchtet.
Die alternativen Energiequellen werden im Vergleich zu fossilen Energieträgern beleuchtet. Windenergie, Solartechnik und insgesamt wird das Feld der alternativen Energien dargestellt.
Die Politische Vereinigung YOIS, in der sich die junge Generation der langfristigen Nutzung von Ressourcen und nachhaltigen Erzeugung von Energie widmen, wird vorgestellt.
Der Einfluss von Energie auf das Leben des Menschen hinsichtlich Gesundheit und Ausbildung wird genau so aufgezeigt, wie die Verschwendung der Energie durch wenige Erdenbürger. Die Rechnung ist von allen Menschen dieser Erde zu begleichen.
Zusammenfassend ist das Buch sehr empfehlenswert, da der nicht Energiewirtschaftler sehr rasch erkennt wie der Hase läuft. Ebenso ist es ein Ansporn zu erkennen wie erstarrte Systeme ihre Kraft der Aufrechterhaltung der Erstarrung widmen. Hierbei blind sind für das parallel dazu stattfindende rasche Wachsen der alternativen Energie.
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Kommunal-Lexikon: Basiswissen Kommunalrecht und Kommunalpolitik Albert Günther, Edmund Beckmann Broschiert, April 2008 Verkaufsrang: 43495 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das Kommunal-Lexikon bietet denjenigen Hilfestellung, die sich mit den vielfältigen Fragen der lokalen Demokratie und Verwaltung befassen. Das Nachschlagewerk enthält die wichtigsten Begriffe, die für das Verständnis von Kommunalpolitik und kommunalem Verwaltungshandeln von Bedeutung sind: vom Haushalt der Gemeinden über das Gemeinderatsmitlglied und den Bürgermeister bis zu den Themen Bürgerbegehren und Steuern der Kommunen. Die Darstellung ermöglicht eine schnelle, erste Orientierung. Durch die ausführliche Erläuterung bestimmter, besonders bedeutsamer Begriffe erhalten die Leser darüber hinaus einen gründlichen Einblick in das kommunale Geschehen insgesamt. Dementsprechend wendet sich dieses Lexikon sowohl an Führungskräfte und Mitarbeiter kommunaler Verwaltungen als auch an Kommunalpolitiker, Studenten und interessierte Bürger.
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Schulen evaluieren sich selbst: Ein Leitfaden Herbert Altrichter, Elgrid Messner, Peter Posch Broschiert, Oktober 2004 Verkaufsrang: 42974 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Evaluation ist ein natürlicher Bestandteil des Lehrberufs: Immer wenn Erziehungswissenschaftler oder Praktiker etwas weiterentwickeln oder etwas Neues entwickeln wollten, brauchen sie Rückmeldungen. Selbstevaluation war und ist die notwendige Selbstvergewisserung in Situationen der Ungewissheit. So lohnt es, gelegentlich genauer nachzufragen: Was macht meine Zufriedenheit/Unzufriedenheit mit alltäglichen Situationen aus? Wie fundiert sind meine alltäglichen Entscheidungen? Werden meine Handlungen von Berufskollegen und von den Adressaten ähnlich gesehen wie von mir? Was kann ich aus den unterschiedlichen Sichtweisen und Einschätzungen lernen? Der erste Teil des Buches bietet eine Einführung in das Thema Selbstevaluation und seine Hintergründe: Begriffe, Argumente und Gegenargumente aus der wissenschaftlichen und bildungspolitischen Diskussion um Evaluation werden erläutert. Jene, die sich stärker für die konkrete Praxis der Evaluation interessieren, werden im zweiten Teil fündig. In Form eines Leitfadens werden Schritt für Schritt wichtige Phasen und Entscheidungen, die bei der Konzipierung und Umsetzung eines schulischen Evaluationsvorhabens anfallen, vorgestellt. Außerdem finden Sie hier Methoden, Arbeitsformen und Übungen, die in verschiedenen Schulevaluationsprojekten praktisch erprobt wurden und sich bewährt haben. Im dritten Teil des Buches finden Sie schließlich zwei Beispiele, in denen Schulen ihre Bemühungen zur Entwicklung eines Qualitätsprogramms und zu dessen Evaluation in einem Zwischenbericht erläutern.
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Kampf der Kulturen: The Clash of Civilizations. Die Neugestaltung der Weltpolitik im 21. Jahrhundert Samuel P. Huntington Taschenbuch, Dezember 1998 Verkaufsrang: 76483 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der amerikanische Politikwissenschaftler Huntington stellt in seinem Buch die Frage nach den weltpolitischen Entwicklungen im 21. Jahrhundert. Statt eines harmonischen Zusammenwachsens in einer zunehmend vernetzten Welt sieht er neue Konflikte globalen Ausmasses entstehen: Konflikte zwischen den Kulturen. Er unterscheidet die zeitgenössische Welt in sieben grosse Zivilisationen: die chinesische, japanische, hinduistische, islamische, westliche, lateinamerikanische und afrikanische. Die Weltpolitik des 21. Jahrhunderts wird nicht von Auseinandersetzungen ideologischer oder wirtschaftlicher Natur bestimmt sein, sondern vom Konflikt zwischen Völkern und Volksgruppen unterschiedlicher kultureller Zugehörigkeit. Mit seiner aufsehenerregenden These vom "Clash of Civilisations" hat Huntington eine neue Formel für die künftige Weltordnung gefunden.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 45 Bewertungen)
Von der europäischen Hegemonie zur Hegemonie der Kulturen 5 von 5 Punkten Samuel P. Huntingtons Buch über den Kampf der Kulturen (Clash of civilization) ist bis heute sehr umstritten. Viele lehnen wie sie behaupten seine These, dass es im 21. Jahrhundert zu einem Zusammeprall der Kulturen kommen müsse, ab, weil sie sagen, dass der 21. September 2001 nicht die Trendwende der Menschheitsgeschichte bedeute, mit dem es zu einer Eskalation zwischen westlicher Hemisphäre und islamistischem Fundamentalismus als Konflikt der Kulturen kommen müsse. Aber Huntingtons Argumentation ist wesentlich breiter als diese Verkürzung auf ein bestimmtes Ereignis es nahelegt. Er spricht davon, dass mit dem Ende des europäischen Imperialismus des 19. Jahrhunderts, mit dem Ende des Kalten Krieges im 20. Jahrhundert eine multipolare Welt entsteht, in der die Kulturkreise immer mehr an Gewicht gewinnen: in der die Nationalstaaten ihre Bedeutung zugunsten der Kulturräume, zugunsten übernationaler Organisationen verlieren, in kontinentalen Großräumen aufgehen, die nur noch von der Identität aus einer Religion, gleicher Lebensweise und vergleichbaren Werten bestimmt sind. Und Huntington sagt, dass dies frei nach Thomas Kuhn ein neues Paradigma zur Betrachtung der Weltgeschichte sei, eine Konzentration auf neue Rahmenbedingungen, in denen sich Weltgeschichte abspielt, z.B. zwischen den Kulturräumen, die durch eine oder wenige Nationen zwar bestimmt, aber durchaus nicht dominiert sind, so z.B. der Euro-amerikanische Raum, durch asiatisch-chinesische Raum, der hinduistisch-indische Raum usw.
Huntingtons Buch schreibt meiner Meinung nach Geschichte. Weil es zeigt, dass der Kultur in einer globalisierten Welt, in einer multipolaren Welt freier (Markt-)Kräfte, immer größere Bedeutung zukommt, also eine multipolare und multikulturelle Perspektive entsteht. Daher habe ich das Buch mit sehr viel Gewinn gelesen. Ich kann es jedem empfehlen, der sich für die Grundlagen der Geschichte im 21. Jahrhundert interessiert. Dieses Buch ist ein unbedingtes Muss.
Meine Bewertung generell lautet: 5 Sterne = absolut herausragend; 4 Sterne = sehr gut, sehr zu empfehlen; 3 Sterne = wirklich gut, zu empfehlen; 2 Sterne = lesenswert, aber nicht ganz überzeugend; 1 Stern = abzuraten.
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Stadtpolitik Hartmut Häußermann, Dieter Läpple, Walter Siebel Broschiert, 21. November 2007 Verkaufsrang: 131566 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Urbanität ist ein Kennzeichen der Moderne, die Entstehung der europäischen Metropolen rief Staunen und Kritik hervor. Dabei galten Städte nie als natürlicher Lebensraum; strategische Interventionen und sozialpolitische Projekte prägen bis heute ihr Erscheinungsbild. Der aktuelle Band der »Neuen Sozialwissenschaftlichen Bibliothek« widmet sich der Theorie und der Geschichte der Stadtpolitik in Deutschland. Der zeitdiagnostische Teil bietet einen Überblick über Themen wie Gentrification, Einkaufszentren und die Renaissance der Innenstadt.
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Der Horizont hat Flügel. Die Zukunft der Bildung Daniel Goeudevert Taschenbuch, August 2002 Verkaufsrang: 184934 Nach seiner Insiderkritik an Topmanagement und Turbokapitalismus flattert der "Paradiesvogel" zu seinem dritten Thema -- und wieder legt er ein dickes Ei. Auch zur Bildung hat Daniel Goeudevert wirklich etwas zu sagen. Er hat Lehrer gelernt, darüber nachgedacht und Konsequenzen gezogen: Er wechselte den Beruf. Dann war er Spitzenmanager, dachte darüber nach und zog Konsequenzen: Er wechselte den Beruf. Nun baut er eine Schule -- seinen "Campus Dortmund" --, die alle Anforderungen erfüllen soll, die dieser selbstkritische Geist an die Bildung der Zukunft stellt. Was ist Bildung überhaupt? Was Goeudevert darunter versteht, macht er in seinem Buch hervorragend vor: Nicht Wissensfluten reproduzieren -- sondern darin navigieren, sie einordnen, Neues mit alter Erfahrung bewerten. Eben darüber nachdenken und die Konsequenzen ziehen. Genau das fehle im planwirtschaftlichen Bildungssystem. Das kritisiert er hauptsächlich an der "real existierenden Bildung", die nur im Frühkapitalismus ihren Zweck erfüllt habe -- nämlich dressierte beziehungsweise dressierbare Arbeiter herzustellen. "Denken war unerwünscht, ja störend." Dieses Prinzip bestimme auch das Bildungssystem selbst. Die Bildungsmisere sei kein Mangel an Geld, sondern Mangel an der Fähigkeit zu Denken. Was uns daraus blühen kann, sagt Goeudevert in gewohnt guter Bildersprache: "Womöglich nehmen wir am Ende selbst die Struktur und (Un-)Ordnung des Internet an: der Mensch als eine Art Speicher, den man mit lauter unverbundenen Attachments füllen kann, die sich bei Bedarf öffnen oder schließen, ergänzen oder löschen lassen, die sich aber nicht mehr zu einem Ganzen fügen." Zu einem Ganzen fügen sollte sich, so sein zentraler Vorschlag, das Bildungssystem, dessen Einzelteile (Familie, Schule, Berufsausbildung und Universität) er kapitelweise sortiert und hervorragend kritisiert. Der gebürtige Franzose macht aber auch viele Lösungsvorschläge, vom Englischunterricht im Kindergarten über gesamtwirtschaftlich finanzierte Lehrstellen bis hin zu seinem "eigenen Modell". Dazu liefert Goeudevert beeindruckende Statistiken, Zitate -- von Hentig über Marx bis John Cage -- und bunte Geschichten aus dem Leben eines "Paradiesvogels" -- der wieder einmal punktgenau gelandet ist. --Frank Rosenbauer
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Ein 'typischer Goeudevert' 4 von 5 Punkten 'Der Horizont hat Flügel' beschäftigt sich ausnahmsweise nicht so direkt mit der eigenen Vergangenheit des Autors, Daniel Goeudevert,wie die bisherigen Bücher, sondern geht vor allem auf kulturelle Abstimmungsschwierigkeiten in Europa ein, was das jeweilige System der Ausbildung angeht. Hier geht es um die Sinnverknüpfung der beiden Begriffe 'Bildung' und 'Ausbildung', die laut Goedevert höchst unterschiedliche Bedeutungen haben. Der Autor geht mit der herrschenden Situation und den damit einhergehenden ständig steigenden Anforderungen an das Bildungswesen scharf ins Gericht und zeigt Auswege auf, die zu einem 'gesunden' Bildungssystem führen könnten. Meiner Meinung nach ein sehr gutes, zeitkritisches Buch, dessen Inhalt baldmöglichst in die Realität umgesetzt werden sollte.
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Die Sonne schickt uns keine Rechnung: Neue Energie - neue Arbeitsplätze Franz Alt Taschenbuch, April 2004 Verkaufsrang: 132436 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wußten Sie, daß die Sonne an dem Tag, an dem Sie dieses Buch lesen, 15 000mal soviel Energie zur Erde schickt, wie die Menschen täglich weltweit verbrauchen? In der aktualisierten Neuausgabe seines programmatischen Klassikers zeigt Franz Alt, wie wir mit einer solaren Energiepolitik die Klimakatastrophe verhindern und zugleich neue Arbeitsplätze schaffen können. Denn Sonnenstrahlen, Wind, Biomasse und solarer Wasserstoff sind eine echte Alternative zu Atomkraft, Erdöl und Kohle.
»Atom-Manager beten jeden Tag, daß nichts passiert. Franz Alt weist den Weg zur Energiewende.« Berliner Zeitung
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
JEDER sollte dieses Buch lesen 5 von 5 Punkten Das Buch ist nur zu empfehlen, da es ausschließlich um unsere Zukunft geht. Jeder auf diesem Planeten sollte sich bewusst machen, was Franz Alt hier schreibt. Das Buch ist einfach geschrieben und man kann es sich so sehr gut aneignen. Das Buch ähnelt sehr stark dem zweiten Teil seines Buches "Krieg um Öl oder Frieden durch die Sonne". Einziger Haken ist, dass sich Franz Alt viel auf die Bergpredigt bezieht, was ich persönlich für völlig unnötig halte. Trotzdem unbedingt lesen.
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Unterwegs zu einem ökologischen Wirtschaftswunder: So retten wir das Klima Maximilian Gege Gebundene Ausgabe, 2. Juni 2008 Verkaufsrang: 156067 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Maximilian Gege, Mitbegründer und Vorsitzender des Bundesdeutschen Arbeitskreises für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.), gehört zu den bekanntesten Vertretern einer neuen, verantwortungsvollen Unternehmensethik. In "Das Zukunftsprogramm" entfaltet er die Vorstellung einer innovativen gesellschaftlichen Kooperation: Das dargestellte Zehnjahresprogramm könnte weltweit als herausragendes Klimaschutzprogramm unter Nutzung aller verfügbaren Technologien und Schaffung von Millionen neuer Arbeitsplätze erfolgreich realisiert werden.
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Die Insider: Die Insider, Bd.2: Bd 2 Gary Allen Gebundene Ausgabe, Mai 2002 Verkaufsrang: 138411 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Gary Allen, dessen Weltauflagen bei etwa 10 Millionen Exemplaren liegen, hat mit dem vorliegenden Titel, bereits 1976 als DIE ROCKEFELLER-PAPIERE veröffentlicht, das Meisterwerk vollbracht, Hunderte von verstreuten Quellen zusammenzutragen und dem Leser daraus ein heute nicht mehr von der Hand zu weisendes Modell der NEUEN WELT-ORDNUNG zu präsentieren. So lieferte auch das in diese Richtung sich entwickelnde Weltgeschehen den Anlaß zu dieser Neuauflage mit aktualisiertem Anhang, der eindeutig aufzeigt, wer die Welt wirklich regiert.
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Garry Allen die Zweite 5 von 5 Punkten "Ich bin doch nicht Rockefeller!" Wem ist dieser Ausspruch nicht bekannt? Oft benutzt und nie darüber nachgedacht. Wer weiß eigentlich wer dieser "Rockefeller" bzw. diese Familie eigentlich sind? Nun haben sie die Möglichkeit einzusteigen in die Welt der Rockefellers, aber Vorsicht, Friede, Freude, Eierkuchen wird dies sicher nicht. Gary Allen beschreibt in seinem Buch "Die Insider 2; Rockefeller, CFR, Trilaterale Kommission, Bilderberger" den Werdegang des steinreichen Clans aus den USA. Auch bekannt unter "Die Rockefeller Papiere" (oft unter diesem Namen als Quellenangabe in verschiedenen anderen Büchern zu finden, da der Originaltitel "The Rockefeller File" lautet). Doch genug geschwafelt, fangen wir mit der eigentlichen Besprechung an: "Die Rockefellers sind die Personifizierung des beharrenden Establishments der Nation: Regierungen wechseln, die Wirtschaft wandelt sich, die Allianzen mit anderen Ländern verändern sich - die Rockefellers bleiben." *Walter Cronkite*, CBS-Bericht 'Die Rockefellers' In diesem Buch ist der Anfang und Fortbestand eines riesigen Unternehmens, genannt "Rockefeller" haargenau nachgezeichnet und protokolliert. Allen beginnt mit der Gründung der ersten Ölgesellschaft des Clans, seiner Vergrößerung, seinen dubiosen Geschäfts- und Konkurrenzverhalten ("Konkurrenzkampf ist Sünde" *J.D.Rockefeller) und seiner zunehmenden Kontrolle und Einmischung in die Politik. In 11 Kapiteln wird von der Pike auf das Machtimperium nachskizziert. Wie der Autor schon in seinem ersten Buch zum Thema ("Die Insider") erwähnte, waren die Interessen der Superreichen nie mit dehnen des Volkes verknüpft. Vielmehr haben solche Menschen keinerlei Angehörigkeit und konrollieren alles was zu ihrem Vorteil ist, auch wenn es sich um beide Seiten handelt, wie Allen um die Verstrickungen Rockefeller's mit den ehemaligen und kommunistischen Russland zu berichten weiß. Er zeigt auf warum die USA ab- und "die Roten" aufrüsteten. Warum Amerikaner von der Energiekrise geschüttelt wurden, obwohl deren alleiniger amerikanischer Vorrat noch über 100 Jahre bei Maximalverbrauch gereicht hätte. Wie man ungewählt auf den Posten des US-Vizepräsidenten gehoben wird, oder wie man Politiker und Senatoren beeinflusst und so kontrolliert, das es egal ist welche Seite eine Wahl gewinnt, profitieren tut man schließlich von beiden. Allen zeigt auf wie man als Ölmulti und Superreicher sein Vermögen so anlegt das man fast steuerfrei nach Hause geht, z.B. indem man sein Geld einfach verschenkt. Man verschenkt es an Thrust's und Stiftungen welche man selbst kontrolliert. Wer dies nicht glaubt möge in den Brockhaus unter "Rockefeller" schauen, selbst dort wird es erwähnt. Weiterhin umschreibt Allen, basierend auf jahrelanger Nachforschung, den "Council of Foreign Relations" (CFR), die "Trilaterale Kommission" und die "Bilderberger" von Grund auf. Den Sinn und die treibenden Gedanken hinter diesen Gruppen, Vorkenntnisse sind also nicht erforderlich. Ausführlich wird natürlich auch "Medienkontrolle" und damit Stimmungs- und Panikmache in Bezug auf die Bevölkerung behandelt. Alles in allem: Möchten sie wissen wie sie ein skrupelloses Machtgefüge ohne wenn und aber errichten wollen? Lernen sie es von der Familie Rockefeller! Im Anhang finden sich wieder einmal verschiedene Skizzen und Aufbauten verschiedener "Befehlsketten" und Einrichtungen, Mitgliederlisten, Zitate und brisante Zeitungsmeldungen. FAZIT: Sehr amerikanisch und teilweise sehr zahlen- und faktenlastig. Jedoch deckt Allen mehr auf als in "Die Insider 1", da er mehr in's Detail geht und nicht ewig weit auszuholen braucht ehe er zum Punkt kommt. Leider ist dieses Buch 1978 abgefasst worden, es wurde zwar mehrmals aktualisiert, dies ändert aber nichts daran das die Geschehnisse wie Allen sie beschreibt schon eine Weile her sind und man nicht genau weiß inwieweit die Kontrolle und die Machenschaften noch zugenommen haben. Nimmt man die gesammelten Beweise und wägt sie genau mit seinem bisherigen Wissen ab, kommt man nur zu einem Schluss..... |
Deutschlands Außen- und Sicherheitspolitik: Eine Einführung (Uni-Taschenbücher M): Eine Einführung Sven-Bernhard Gareis Broschiert, September 2006 Verkaufsrang: 139687 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das Lehrbuch führt in zwölf Kapiteln in die Grundlagen sowie wesentlichen Handlungsfelder der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik ein und zeigt Perspektiven zu ihrer Fortentwicklung auf. Es ist so konzipiert, dass jedes Kapitel einen kompakten Zugang zu der behandelten Thematik bietet und durch Literaturverweise, Links und Diskussionsfragen zur vertiefenden Beschäftigung anregt. Es wendet sich damit vorrangig an Studierende zur Seminarvorbereitung, ist aber auch für Lehrende bei der Konzeption von entsprechenden Veranstaltungen hilfreich.
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Ware Bildung: Schule und Universität unter dem Diktat der Ökonomie Jochen Krautz Gebundene Ausgabe, 8. August 2007 Verkaufsrang: 87894 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Bildung ist das Thema unserer Zeit. Ob PISA-Panik, Elitendebatte, neue Studiengänge oder Beschwörung der Disziplin Schulen und Universitäten stehen mitten im Reformgewitter. Der Markt diktiert, welches Wissen relevant sein soll. Dagegen wehrt sich die junge Generation. Der Pädagoge Jochen Krautz entlarvt die ökonomische Ausrichtung der deutschen Bildungspolitik. Anhand zahlreicher Beispiele - vom Kindergarten bis zur Hochschule zeigt der Autor, wie die Bildung immer mehr zur Ware schrumpft. Die Streitschrift analysiert diesen Prozess in seiner ganzen Tragweite, benennt die dafür Verantwortlichen und plädiert für eine Pädagogik, in deren Mittelpunkt endlich wieder der Mensch steht.
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Klartext in der Bildungsdiskussion 5 von 5 Punkten Lehrer und Schüler stöhnen unter ausufernder Testeritis. Eltern werden nervös, ob ihre Kinder dem wachsenden Konkurrenzdruck gewachsen sind. Wer keinen Nachhilfeunterricht bezahlen kann, hat Pech gehabt. Und immer öfter und dreister mischen sich Wirtschaftsverbände in die Bildungspolitik ein. Solche und ähnliche Beobachtungen kennt man aus dem Alltag.
Tatsächlich geraten Schulen und Hochschulen zunehmend unter den Druck ökonomischen Denkens, effizienzorientierten Schulmanagements bis hin zur direkten Einflussnahme von Konzernen. Das zeigt das Buch von Jochen Krautz differenziert und pointiert auf. Die süffig zu lesende und allgemein verständliche Streitschrift ist nicht um Ausgewogenheit bemüht, sondern bezieht klar Position für Bildung, die Unabhängigkeit, Kritikfähigkeit, Menschlichkeit und Verantwortung stärkt.
Auf der Basis eines personal begründeten Bildungsbegriffs, der einmal wieder vor Augen führt, wozu Bildung eigentlich da ist, resümiert Krautz zunächst das Elend aus 30 Jahren Bildungsreform und fordert: "Schluss mit Reformen!" Statt immer neuer unsinniger Reformen und Verordnungen, die Lehrer von der eigentlichen Arbeit abhalten, plädiert er für die Konzentration auf den Kern des pädagogischen Geschehens.
Dann seziert Krautz mit scharfer Feder die "Schlagworte und Blindgänger der Bildungsökonomie": Nicht nur der PISA-Wahn wird auf den Boden gebracht, sondern auch die überall kursierende Schlagworte von "lebenslangem Lernen", "Kompetenzen", "Bildungsstandards" und "Qualitätsentwicklung" bis zu "Humankapital", "Output-Orientierung" und "Autonomie" werden klar als Instrumente eines ökonomistisch verengten Bildungsbegriffs analysiert.
Anhand reichlicher und anschaulicher Beispiele aus der Praxis macht Krautz klar, dass statt Persönlichkeitsbildung eine Ökonomisierung des Geistes droht: Bildung wird nicht nur materiell zur Handelsware, zur "Dienstleistung", sondern Denken und Fühlen der Schüler und Studenten werden auf Effizienz, Konkurrenz und ein unhinterfragtes Mitschwimmen als flexibler, "kompetenter" und natürlich "kreativer" Arbeitsnehmer in globalisierten Konzernen zugerichtet.
Aus der systematischen Zusammenschau der Phänomene und ihrer Hintergründe ergibt sich ein Gesamtbild, das mehr stutzig macht: Dass und wie von WTO bis Bertelsmann internationale Wirtschaftsorganisationen und Konzerne letztlich unsere Bildungsdebatte bestimmen, ist höchst aufschlussreich.
Schön an dem spannend zu lesenden Buch: Es macht Eltern, Lehrern, Professoren und Studenten Mut. Mut, sich nicht verrückt machen zu lassen, selbst zu denken und nicht jeden Quatsch mitzumachen. Und es stellt die Frage, wie wir demokratische Selbstbestimmung über das Bildungswesen behalten, die von Politikern aller Parteien meistbietend verkauft wird.
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Umweltökonomie Alfred Endres Broschiert, Juni 2007 Verkaufsrang: 79652 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die derzeitige Umweltqualität spiegelt nicht den tatsächlichen Wert des Guts 'Umwelt' wider. Zur Erzielung eines effektiven Umweltschutzes ist es daher unerläßlich, die Umwelt zu 'ökonomisieren' d.h., die Umweltnutzung durch verschiedene umweltpolitische Instrumentarien zu verteuern. Da die Bundesrepublik nach Auffassung des Autors durch ihre allzu weitgehende Festlegung auf den Instrumententyp der Auflage hinter den ökologischen und ökonomischen Möglichkeiten zurückgeblieben ist, plädiert er für eine ausgewogene Gestaltung der zur Verfolgung umweltpolitischer Ziele eingesetzten Mittel. REASON: review already exists
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Auch für Ingenieure leicht verständlich 4 von 5 Punkten Der Autor beschreibt die Zusammenhänge der Umweltökonomie als Teil der Mikroökonomie. Er benutzt dabei eine meist gut verständliche Ausdrucksweise und erklärt die Zusammenhänge an Skizzen. Leider fällt er aber doch ab und an in die eher komplizierte Sprache der Ökonomen, daher einen Stern Abzug. Ansonsten hat mir dieses Buch gute Hilfe geleistet bei der Klausurvorbereitung und gerade Studenten aus dem technischen Bereich, die sich mit der Umweltökonomie beschäftigen möchten oder müssen, kann ich es empfehlen! |
Trojanische Saaten: GenManipulierte Nahrung - GenManipulierter Mensch Jeffrey M. Smith Broschiert, September 2004 Verkaufsrang: 134824 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wie ist es möglich, dass gegen den Willen der überwältigenden Mehrheit zunehmend gentechnisch veränderte Lebensmittel auf den Markt kommen? Jeffrey Smiths Recherchen bringen ans Licht, wie Manipulationen der Industrie und Komplizenschaft der Politik und keineswegs solide Wissenschaft dem Gen-Food den Weg zum Verbraucher bahnen: durch eine Gängelung der Forschung in den Unternehmen, durch Vertuschung alarmierender Tatsachen über Gesundheitsgefahren und durch massiven politischen Druck. Dieses Buch legt die unterdrückten Fakten auf den Tisch. Es zeigt, wie Gen-Food-Experimente unsere Gesundheit aufs Spiel setzen und wie wir uns dagegen zur Wehr setzen können. Wollen Sie Fisch-Gene in Tomaten? Hormonfleisch, Anti-Matsch-Tomate, Gen-Mais und Co. von Jeffrey Smith erfahren wir nicht nur, warum die Nahrungsmittel aus dem Genlabor eine Gesundheitsgefahr ersten Ranges darstellen, mit ihm können wir auch einen Blick hinter die Kulissen von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik werfen. Hier werden skrupellos Risiken klein geredet, Forschungsergebnisse frisiert, Kritiker bedroht, Beweismittel gestohlen und Skeptiker zum Schweigen gebracht. Jahrelang hat Smith akribisch recherchiert. Was er dabei herausfand, ist so skandalös, dass man es kaum glauben mag. Auf der Jagd nach neuen Märkten und steigenden Profiten haben die Konzerne kein Interesse daran, Fragen nach der Sicherheit ihrer Produkte zu stellen oder den Ursachen von zunehmenden Nahrungsmittelallergien, neuen Epidemien und bisher unbekannten Krankheiten nachzugehen. Vom Geld und Wohlwollen der Industrie hängen nicht nur die Wissenschaftler ab, sondern zunehmend auch Politiker, denen das Arbeitsplatz-Argument genügt, um jeden Hinweis auf eventuelle Gesundheitsrisiken in den Hintergrund zu drängen. Meisterhaft versteht es Jeffrey Smith, nicht nur die komplexe Gentechnik mit einfachen Worten für jeden Laien verständlich darzustellen, sondern auch die politischen Kontroversen um die Gennahrung immer wieder auf den Pun kt zu bringen. Die Kernfrage lautet: Wem nützen Gen-Mais und Co.? Nach der Lektüre dieses Buches kann es über die Antwort keinen Zweifel mehr geben. "Die Stärke des Buches liegt darin, dass es die neue Technik der Veränderung von Genen in den großen Zusammenhang stellt." Die Zeit
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Macht der Konzerne 5 von 5 Punkten Richtig Interessant wie stümperhaft Test durchgeführt werden, wenn diese überhaupt stattfinden. Es ist erschreckend zu lesen, was passieren kann und passiert ist, wenn man an der Natur Rumschraubt ohne eine Ahnung zu haben, was man macht. Wenn man versucht einen Anbau an sein Haus genehmigen zu lassen, hat man mehr Schwierigkeiten als wenn man unzureichend getestete Gennahrung zulassen will. Und es wird beschrieben das wenn man den Tieren die Wahl lassen würde und diese nicht mit Magensonden ernähren würde, würde diese die Genmanipulierte Nahrung (von z.B. Monsanto, Novartis u.a.) liegen lassen.
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