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Beschäftigungsorientiertes Fallmanagement: Praxisorientierte Betreuung und Vermittlung in der Grundsicherung für Arbeitsuchende(SGB II). Eine Einführung - Rainer GöcklerBeschäftigungsorientiertes Fallmanagement: Praxisorientierte Betreuung und Vermittlung in der Grundsicherung für Arbeitsuchende(SGB II). Eine Einführung
Rainer Göckler

Broschiert, Mai 2009
     Verkaufsrang: 128922      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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"Das Buch 'Beschäftigungorientiertes Fallmanagement' ist eine wichtige und zur rechten Zeit erschienene Lektüre für Fallmanager/Innen in den JobCentern, für deren leitende und planende Vorgesetzte, für Studierende und für alle diejenigen, die sich mit dem populären Thema Case Management und seiner Umsetzung beschäftigen." (Case Management)

"Checklisten zur Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität der einzelnen Vorgehensweisen im Fallmanagement sowie zur Struktur von Prozessabläufen und Kennziffern geben Orientierung. Praxisorientiert sind auch die Hinweise zu den organisatorischen Rahmenbedingungen, unter denen sich Fallmanagement in der Beschäftigungsförderung erfolgreich etablieren kann." (Bayerische Sozialnachrichten')

"Rainer Göcklers wissenschaftlicher Hintergrund bürgt für die Fundiertheit der Inhalte, sein unablässiger Kontakt zum Beratungs- und Vermittlungsalltag garantiert absolute Praxistauglichkeit des Buches." (news - Caritas Mitteilungen der Erzdiözese Freiburg)


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Theoretische Einführung ins FM      4 von 5 Punkten
Das kleine Buch zeigt komprimiert die Theorien und Varianten des Fallmanangements. Es ist auch bei zeitnahem Arbeitsbeginn gut durchzuarbeiten. Einziger Kritikpunkt ist, dass es sehr strenge Varianten aufzeigt. Es ist wohl sehr an der Arbeit der ARGEn orientiert und zeigt zu wenig wie individuell das System sich doch im Arbeitsleben gestaltet. Grundsätzlich ist der Einstieg aber perfekt, weil man erkennt was ursprünglich die gedachte Aufgabe war. Wobei vermutlich inzwischen Sachzwänge der Statistik diese Aufgabe beschränken.
An einigen Stellen kommt es so vor, als ob ein System vorherrscht wo Arbeitsvermittler, Ansprechpartner und Fallmanager getrennt sind, dies verwirrt, da oftmals die FM sofort tätig werden und es nicht überall Ansprechpartner gibt, die vorsortieren, ob jemand sofort in Arbeit kann oder grössere Probleme hat. Als Einstieg finde ich das Buch klasse :)

Ein neues Buch      3 von 5 Punkten
Wieder ein neues Buch zum Thema. Es fehlt etwas der Tiefgang, mehr methodische Inhalte zum Thema Arbeitsvermittlung, und vor allem Beratung, hätte ich mir gewünscht. Ansonsten gute Theorie.
Für die Arbeit mit dem Klienten an sich und für die Arbeitsvermittlung im Endeffekt ist es jedoch nur beschränkt brauchbar.


Das Klifo-Buch, Praxisbuch Klinische Forschung - Michael HerschelDas Klifo-Buch, Praxisbuch Klinische Forschung
Michael Herschel

Gebundene Ausgabe, 18. Mai 2009
     Verkaufsrang: 132835      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 69,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Von der Idee bis zur Veröffentlichung - klinische Forschung mit Erfolg!
Intelligentes Projektmanagement ist das wichtigste Werkzeug für effiziente klinische Forschung. Dabei sind umfassende Kenntnisse der theoretischen Grundlagen genauso wie medizinisches Fachwissen Voraussetzung für den Erfolg: Zu groß ist sonst die Gefahr, an regulatorischen Hürden oder praktischen Problemen zu scheitern. Auf Basis seiner langjährigen Erfahrung in der klinischen Forschung hat Michael Herschel einen Leitfaden geschaffen, der das theoretische Know-how mit praktischer Anleitung verbindet.
- Integriert: Aktuelle 15. AMG-Novelle, GCP-Verordnung u.a.
- Von allen Seiten beleuchtet: Juristische, ethische, regulatorische und organisatorische Bestimmungen und Aspekte
- Praktische Hilfe: Fallstricke und konkrete Lösungsmöglichkeiten
- Zusätzliches Arbeitsmaterial: Online-Formulare zu Prüfarztvertrag und Patientenaufklärung und -einverständniserklärung, Internetlinks
Für Ärzte, Naturwissenschaftler und Entscheidungsträger, die in Kliniken, Praxen, pharmazeutischen Unternehmen und Auftragsforschungsinstituten im Bereich der klinischen Forschung tätig sind, ist das Buch der ideale Kompass bei der Realisierung von interventionellen wie nicht-interventionellen Studien sowie bei der Entwicklung von Diagnostika und diagnostischen Verfahren.
Vorteile/Essentials:
· Integriert: Aktuelles novelliertes AMG, GCP-Verordnung u.a.
· Von allen Seiten beleuchtet: Juristische, ethische, regulatorische und organisatorische Bestimmungen und Aspekte
· Praktische Hilfe: Fallstricke und konkrete Lösungsmöglichkeiten
· Zusätzliches Arbeitsmaterial: Internetlinks, Online-Formulare zu Prüfarztvertrag und Patienteneinverständniserklärung u.a.




Greenomics. Wie der grüne Lifestyle Märkte und Konsumenten verändert - Eike WenzelGreenomics. Wie der grüne Lifestyle Märkte und Konsumenten verändert
Eike Wenzel, Anja Kirig, Christian Rauch

Gebundene Ausgabe, 1. März 2008
     Verkaufsrang: 153823      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Aus Müslis von gestern werden hippe Lifestyle-Marktführer von morgen. Biofood und iPod, gutes Gewissen und Lebensstil-Avantgarde: LOHAS (Lifestyle of Health and Sustainability), der grüne Lebensstil, gewinnt immer mehr Einfluss. Öko sein, ist sogar sexy George Clooney und Angelina Jolie machen s vor und mehr als 30% der Bevölkerung in den USA und Nordeuropa zählen dazu. Die Konsumkultur der nächsten Jahre wird geprägt sein von Menschen, die mit gutem Gewissen gesund und genussvoll leben wollen Ökologie wird zum Wachstumstreiber auf den globalen Märkten. Welche Auswirkungen hat der Trend zu Greenomics auf unsere Wirtschaft? In der Lebensmittelbranche sind Produkte, die Gesundheit, Genuss, Ökologie und Nachhaltigkeit versprechen, längst erfolgreich. Doch der grüne Trend beginnt sich auf andere Branchen auszubreiten: Kleidung, Wohnen, Hightech und Reisen werden Teil der Greenomics. Und wie verändert der LOHAS-Trend Schlüsselmärkte wie Tourismus, Handel und natürlich Gesundheit? Welch
eBereiche werden davon profitieren und wo liegen die Wachstumsmärkte? Das Trendbuch gibt Antworten auf viele spannende Fragen zur grünen Wirtschaft von morgen.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Greenomics      3 von 5 Punkten
Konsum und nachhaltige Lebensführung sind kein Widerspruch. So sehen es zumindest diejenigen, die meinen, so genannte Lohas, die Anhänger eines Lifestyle of Health and Sustainability als abgrenzbare Zielgruppe identifiziert zu haben. Diese angeblich konsumfreudige Bevölkerungsgruppe legt großen Wert auf nachhaltige, ökologisch erzeugte und fair gehandelte Produkte. Dass deren Konsumgewohnheiten sich längst nicht nur auf Bio-Lebensmittel beschränken, weisen die Autoren des Buches Greenomics nach. Die Zukunftsforscher Eike Wenzel und Christian Rauch und die Journalistin Anja Kirig zeigen, wie nachhaltig ausgerichtete Konsumenten schon heute die Wirtschaft umgestalten.
Betroffen sind laut den Autoren die Branchen Lebensmittel, Mode und Freizeit, Mobilität, Bauen und Wohnen und nicht zuletzt die Geldanlage. Unternehmen, die auf diese erhöhten ökologischen und sozialen Ansprüche eingehen, gehört den Autoren zufolge die Zukunft. Unter anderem, weil dieser öko-soziale Mehrwert in gesättigten Märkten zum entscheidenden Kaufargument werde. Die Lohas sind ein zentraler Faktor in der Ökonomie von morgen, heißt es in dem Buch, das solche Feststellungen mit Zahlen von heute garniert. Etwa mit der Feststellung, dass das Marktpotential der green economy sich in den Vereinigten Staaten schon 2010 auf 424 Milliarden Dollar belaufen dürfte. Und dabei allein zur Hälfte auf nachhaltige Geldanlagen. Wobei ECOreporter.de-Leser wissen, dass als nachhaltig in den USA fast jede Branche jenseits von Alkohol, Nikotin und Prostitution gilt. Ansonsten jedoch ein interessantes Buch für alle, die sich gerne an der gemütlichen Spitze eines beginnenden Mainstreams bewegen. Wer allerdings schon in den neunziger Jahren im Biolädchen eingekauft hat, der wird sich die Augen reiben, was unter dem Etikett Lohas plötzlich alles an Ideen recycelt wird. Und zu fragen ist auch, ob man Trends noch anders erfassen könnte als in Zielgruppen.


Economy goes green      4 von 5 Punkten
Die Zukunft der Wirtschaft ist grün. Und, noch besser: Sie ist schön. Das behaupten drei Autoren, die es eigentlich wissen müssen, denn sie arbeiten am bekannten Zukunftsinstitut von Matthias Horx in Kelkheim. Umweltverträglichkeit und ästhetisches Design sind ihnen zufolge die beiden Produkteigenschaften, die im 21. Jahrhundert Erfolg versprechen. Warum diese Vision schon sehr bald Realität werden soll, erklären die Trendforscher, wie man es von ihnen erwartet: mit einer Fülle an neuen, superhip klingenden Marketingbegriffen. Das kann bisweilen nerven, aber trotz des Wortgeklingels entsteht ein recht klares Bild, in welche Richtung sich bestimmte Branchen entwickeln könnten. Bei den gesammelten Geschäftsideen, mehrheitlich im Hochpreis-Segment angesiedelt, hat man tatsächlich das Gefühl, dass sie funktionieren könnten. Oft zwar nur in einem Nischenmarkt, aber auch die sollen ja sehr im Trend liegen. getAbstract empfiehlt das Buch allen Unternehmern und Managern, die ihr Geschäft ökologisch aufbauen oder umgestalten wollen auch aus ökonomischen Überlegungen.


Mythen der Gesundheitspolitik - Hartmut ReinersMythen der Gesundheitspolitik
Hartmut Reiners

Broschiert, 5. März 2009
     Verkaufsrang: 146815      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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"Die erfrischende, klare und Werturteile nicht scheuende Sprache macht dieses Werk zu einem wahren Lesevergnügen. (Die Krankenversicherung)

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Licht ins Dunkel der Gesundheitspolitik      5 von 5 Punkten
In dem Buch wird wie versprochen mit den Mythen aufgeräumt. Es werden klare Argumentationsketten für und gegen die jeweiligen Standpunkte geliefert. Die von vielen Journalisten im Dunkeln gelassenen Aspekte werden dargestellt. Wer sich genauer mit der Gesundheitspolitik beschäftigen will, und nicht nur den populistischen Parolen einer Regierung, des Lean Journalismus und der Opposition folgen will, lege ich dieses Werk ans Herz.


Melkvieh Mittelschicht: Wie die Politik die Bürger plündert - Clemens WemhoffMelkvieh Mittelschicht: Wie die Politik die Bürger plündert
Clemens Wemhoff

Gebundene Ausgabe, April 2009
     Verkaufsrang: 64120      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Der Blick auf den Lohnzettel zeigt es: Der 'normale' Arbeitnehmer wird mehr und mehr zum Verlierer des deutschen Steuer- und Sozialversicherungssystems. Melkvieh Mittelschicht belegt klar und nachvollziehbar, wie insbesondere die Mitte unserer Gesellschaft die Zeche zahlt - ob bei Rente, Sozialversicherungen, Steuern und vielem mehr. Das Buch räumt auf mit den Lügen und falschen Versprechungen der Politik. Es erläutert auch für Laien verständlich die wirklichen Zusammenhänge und Hintergründe. Der Autor zeigt, was sich ändern muss, damit die Plünderung der Mittelschicht beendet wird - und sich Arbeit endlich wieder lohnt!

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)

Lesen und Weiterempfehlen!      5 von 5 Punkten
Es gibt Bücher, die Gefühle wecken - und Bücher, die Gefühle bestätigen. Zur zweiten Kategorie gehört "Melkvieh Mittelschicht". Denn welcher Arbeitnehmer mit durchschnittlichem Einkommen (oder etwas darüber, so bis etwa 70.000 Euro p.a.) hat nicht das Gefühl, das ständig steigende Lohnabzüge die Luft zum Atmen nehmen. Clemens Wemhoff beschreibt faktenreich die Raffinesse, mit der gerade die Normalverdiener bei Steuern und Sozialabgaben abgezockt werden - während die wirklich Reichen interessiert zugucken und ihr Geld vermehren. Endlich versteht man, warum bei Lohnerhöhungen (wenn es sie denn mal gibt) bei den Arbeitnehmern fast nichts ankommt, wie manipulativ die Rentenformel ist, wie bei der Arbeitslosenversicherung das Geld für versicherungsfremde Leistungen versickert, und vieles mehr. Beindruckend auch das Beispiel auf S. 32: Ein Durchschnittsverdiener benötigt eine Lohnerhöhung von 78 Euro, um sich für 10 Euro Nettowarenwert Benzin kaufen zu können! Besonders gefällt mir dabei der Stil des Buches: Die Darstellung ist detailliert, aber gut lesbar: Spannend und mit Pfeffer geschrieben. Wie dann noch die ständig zu hörenden Politikerphrasen ("Starke Schultern tragen mehr als Schwache") zerlegt werden, ist Infotainment vom Feinsten! Zusätzlich gibt es in allen Kapiteln Lösungsvorschläge, über die es sich das Nachdenken wirklich lohnt.
Fazit: Dieses Buch ist Pflichtlektüre für jeden Arbeitnehmer! Lesen und weitergeben!


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Bürger, ohne Arbeit. Für eine radikale Neugestaltung der Gesellschaft - Wolfgang EnglerBürger, ohne Arbeit. Für eine radikale Neugestaltung der Gesellschaft
Wolfgang Engler

Gebundene Ausgabe, 2005
     Verkaufsrang: 140361      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 5,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Der Weg aus der Krise Wirtschaft und Gesellschaft in Zeiten der Globalisierung
Vollbeschäftigung als Anspruch, immer mehr Menschen ohne Lohnarbeit - diese Diskrepanz drängt so viele Bürger an den Rand der Gesellschaft, daß alte Modelle von Marktwirtschaft und Politik sich als untauglich erweisen. Wolfgang Engler plädiert daher für eine radikale Neugestaltung der Gesellschaft, damit individueller Lebenssinn und Bürgerrechte nicht mehr vom Diktat der Arbeit bestimmt werden. Solange die Wirtschaft alle Lebensbereiche dominiert und die Politik sich nur noch als deren Erfüllungsgehilfe sieht, führt kein Weg aus der Krise. Die gängigen neoliberalen Rezepte versagen zwangsläufig; weder das Einfrieren von Löhnen, die Ausweitung von Arbeitszeit noch die Demontage der Sozialsysteme werden jedem Bürger die Chance auf Erwerbsarbeit verschaffen. Englers Analyse zeigt, wie angesichts des immer größeren Widerspruchs zwischen Produktivität, Wachstum und Beschäftigung Bürger ihre Existenz auch ohne Lohnarbeit sichern und die persönliche Würde wahren können. Der hierzu nötige Umsturz unserer Wirtschaftsgesellschaft läßt sich nicht von den politischen oder gesellschaftlichen Eliten bewerkstelligen, sondern hängt vom Willen jedes einzelnen ab. Erst wenn jeder die eigene Urteilskraft wiederentdeckt, finden wir zurück zur Keimzelle des Politischen und können neue Modelle der Lebensführung und des sozialen Zusammenhalts entwickeln.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Perspektiven für eine Gesellschaft jenseits der Erwerbsarbeit      5 von 5 Punkten
In einer umfassend angelegten und viel beachteten Publikation hat sich Wolfgang Engler, Professor für Kultursoziologie und Ästhetik an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch" in Berlin, mit der Krise der bürgerlichen" Lohnarbeit unter der Überschrift Bürger, ohne Arbeit" beschäftigt. Der Autor beschreibt zunächst die Entwicklung des Proletariats im Zuge der Industrialisierung im 19. Jahrhundert und deren Weiterentwicklung zur Lohnarbeiterschaft im 20. Jahrhundert, um den Leserinnen und Lesern vor Augen zu führen, dass keine Form von Arbeit dauerhaft bestehen bleibt. Die Errungenschaft der Lohnarbeiterschaft (z.B. soziale Absicherung, Krankenversicherung und Urlaubsanspruch) sieht Engler gegenwärtig gefährdet.
Engler weist auf den sozialen Zündstoff hin, der mit dem Schwinden der Erwerbsarbeit verbunden sei: Von außen, von den Rändern und auch im Zentrum wachsenden Erschütterungen ausgesetzt, Abbrüchen und Erosionen, stößt die Erwerbsarbeitsgesellschaft an die Grenze nicht ihrer ökonomischen Leistungsfähigkeit, wohl aber ihrer Integrationskraft. Das wirklich Neue an der sozialen Frage der Gegenwart ist die definitive Auflösung des altbewährten Junktims von ökonomischer Existenzgewinnung und gesellschaftlicher Einbindung." (S. 193)
Engler gibt in seiner Einleitung als Ausgangspunkt seiner Untersuchung an, dass er den Schmerz begreiflich machen wolle, der dem Verlust der Arbeit noch immer inne wohne. Menschen, die ihre Arbeit verlören oder keine Arbeit fänden, büßten die Kontrolle über ihr Leben ein. Allerdings lehnt er den Satz: Jede Arbeit ist besser als gar keine Arbeit", der die Weltanschauung der Lohnarbeitsgesellschaft wie kein anderer kennzeichne, entschieden ab. Diesen Satz anzugreifen, die Ideologie, die auf ihm aufbaut, zum Einsturz zu bringen bildet das Motiv zu diesem Buch." (S. 11) Der Autor plädiert für Modelle zur Anpassung der Wirtschaft an die Überlebensbedürfnisse der Menschheit wie jedes einzelnen und für einen Weg zu einer postnationalen Staatlichkeit, die den Primat des Sozialen hochhält. Und zum Sozialen gehöre auch die Zuerkennung von Teilen des Produktivitätsgewinns aus der Erwerbsarbeit an die dort abhängig Beschäftigten. Entweder könne dies direkt, als Zeitersparnis, erfolgen, oder mittelbar, als Erhöhung der Reallöhne. Je erfolgreicher die Belegschaften die Auseinandersetzung bestünden, desto mehr Zeit stehe ihnen für außerberufliche Bereiche zur Verfügung. Gesamtgesellschaftlich und geschichtlich betrachtet, ist die Senkung des notwendigen Arbeitsvolumens Zweck der Übung." (S. 355)
Als wichtige Voraussetzung eines menschenwürdigen Lebens außerhalb der Erwerbsarbeit sieht Engler die Einführung des Bürgergeldes. Gestützt auf eine anhand von Beispielrechnungen veranschaulichte Gegenüberstellung des Bürgergelds in Form einer negativen Einkommenssteuer" und des Modells der Sozialdividende entscheidet sich Engler für die letzte Variante. Bei diesem Modell erhalte jede erwachsene Person monatlich einen bestimmten Betrag vom Finanzamt überwiesen. Wer über keine weiteren Einkünfte verfüge, könne diesen Betrag behalten. In allen anderen Fällen entscheide die Höhe des Einkommens (sowie der Steuersatz) darüber, ob man weniger, genau soviel oder mehr Steuern entrichte, als man zunächst an Grundeinkommen bezogen habe.
Nach Engler respektiert die Sozialdividende jeden Einzelnen als Mitglied des Gemeinwesens. Sie gebe den im Beruf enttäuschten und gescheiterten Menschen die Gewissheit, dass sie trotz ihres ökonomischen Scheiterns niemals sozial scheitern können. Die Sozialdividende stellt den Arbeiter auf den Sockel des Bürgers, des Menschen mit seinen unveräußerlichen Rechten; Rechte, die aus nichts anderem folgen als aus seinem Hineingeborenwerden in die Welt." (S. 126) Bei der Verwirklichung dieses Bürgerrechts dürfe man sich nicht auf Eliten und Politik verlassen, sondern die Befugnis und die Macht zu einer radikalen Neugestaltung der Gesellschaft liege, so der eindringliche Appell des Autors, beim Willen aller einzelnen.
In seinen anspruchsvollen Überlegungen geht Wolfgang Engler bewusst über tagesaktuelle und kurzfristige Auseinandersetzungen hinaus. Er zieht überzeugend philosophische Betrachtungen und geschichtliche Entwicklungen in seine Ausführungen mit ein und gelangt so zu Einsichten und Lösungsvorschlägen, welche die Debatten über Beschäftigungsmöglichkeiten innerhalb und außerhalb der Erwerbsarbeit positiv bereichern können. Und letztlich bietet er damit konstruktive, und zuweilen auch provokative Einsichten, welche zu einer vertieften Reflexion über die Arbeits- und Freizeitbedingungen jenseits der Vollerwerbsgesellschaft anregen können.


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Eine Stadt macht blau: Politik im Klimawandel - das Tübinger Modell - Boris PalmerEine Stadt macht blau: Politik im Klimawandel - das Tübinger Modell
Boris Palmer

Taschenbuch, 20. April 2009
     Verkaufsrang: 151517      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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"Der neue Joschka während sich die Grünen in Berlin zerfleischen, zeigt Tübingens Bürgermeister, wie es geht." (Vanity Fair)

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Bestes Buch zum Thema Politik      5 von 5 Punkten

Boris Palmer hat in überzeugender Weise beschrieben, wie man den Weg zu mehr Achtung der Umwelt und konsequenten Ausstieg von der Automobilindustrie bewerkstelligen kann! Geniale Weiterührung seines Vater. Solche Menschen sind äußerst selten.


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Ist die Bildung noch zu retten: Eine Streitschrift - Josef KrausIst die Bildung noch zu retten: Eine Streitschrift
Josef Kraus

Gebundene Ausgabe, 20. August 2009
     Verkaufsrang: 95226      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Ungerechtigkeiten gibt es viele - reale und gefühlte. Deshalb wird nach immer neuen Gerechtigkeiten geschrien. "Bildungsgerechtigkeit" heißt eine der führenden Parolen. Was gut gemeint ist, verkehrt sich aber oft ins Zwanghafte. Ansprüche werden nivelliert, Inhalte normiert, Ziele standardisiert, Eliten diskreditiert, Universitäten "Bologna"-konform konfektioniert. Der Bildungsexperte Josef Kraus schlägt Alarm: Der Ruf nach Gerechtigkeit verkommt zur Zivilreligion der Gleichmacherei. Statt pauschal zu vereinheitlichen, gilt es, Bildung vom reinen Nutzdenken zu befreien und dafür zu werben, dass Bildungschancen Chancen, aber keine Garantien sind.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

Was für ein kluger Kopf!      5 von 5 Punkten
Der Inhalt wurde hier schon anderweitig wieder gegeben, als zitieren wir eine Passagen, so daß jeder Leser selbst entscheiden mag, ob ihn das lockt, mehr davon zu lesen:
- S. 37: Schon F. von Hayek hat den Begriff 'soziale Gerechtigkeit' als ein
'Wieselwort' bezeichent und damit gemeint, daß dies eine hohle
Phrase sei, siehe das Wiesel, das ein Ei aussaugt und inhaltsleer macht,
ohne die äußere Hülle zu zerstören.
- S. 40: Solche Gleichmacherei wird am Ende aber nur zu einer gefühlten Gerechtig-
keit nach dem Motto führen: Was nicht alle können, darf keiner können.
- S. 44: Natürlich gibt es ein moralisches Recht auf gute Bildung, aber kein
Recht auf Abitur.
- S. 49: Gleichheit heißt, daß jeder gleich viel zählen soll, nicht, daß jeder
gleich viel bekommen soll.
- S. 79: Auf der nach unten offenen Richterskala aber rangieren als vorläufiger
semantischer und grammtischer Tiefpunkt die MitgliederInnen.
- S. 87: "Wissen" - das geht zurück auf die indogermanische Wortwurzel "weid",
was so viel bedeutet wie "erblicken, sehen". Diese Semantik setzt sich
fort im griechischen "idein" und im lateinischen "videre" (jeweils
"sehen"), ebenso im gotischen "witan" (sehen). Das heißt nicht mehr
und nicht weniger, als daß Wissen sehr viel zu tun hat mit genauem
Hinsehen. Man denke nur an das Wort "Einsicht", die höchste Stufe des
Wissenserwerbes.
- S. 93 Das Leben wird zwar nach vorwärts gelebt, aber nur nach rückwärts
verstanden.
Wenn Ihnen diese kleine Auswahl an zündenden Gedankensplittern (die von Herrn
Kraus zu packenden Themen geliefert werden), dann sind Sie der richtige Leser
für dieses anregende, kluge und zum Widerspruch gegen die verschwiemelte
Schul- und (Ein-)bildungspolitik von heute aufrufenden Buch.


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Blaues Gold: Das globale Geschäft mit dem Wasser - Maude BarlowBlaues Gold: Das globale Geschäft mit dem Wasser
Maude Barlow, Tony Clarke

Taschenbuch, 1. September 2004
     Verkaufsrang: 59442      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Alle Welt fragt sich, wie lange die globalen Erdölvorkommen reichen. Doch ein in der Zukunft möglicherweise gravierenderes Ressourcen-Problem wird unterschätzt: Es droht ein Trinkwasser-Engpass. Auch deshalb haben die Vereinten Nationen 2003 zum "Jahr des Süßwassers" erklärt. Im Gegensatz zum Öl, das für den Menschen zur Lebenserhaltung nicht wirklich nötig ist, ist Wasser ein schlicht unverzichtbarer Grundstoff, um den in Zukunft womöglich viel erbitterter gekämpft werden wird als heute um Öl.
Dazu, solchen Kriegen vorzubeugen, hat das zweite "Weltwasserforum", das im März 2000 in Den Haag stattfand, nicht gerade beigetragen. Denn dort definierte man Wasser als "Handelsware". Die Autoren des vorliegenden Bandes vertreten demgegenüber mit guten Gründen die Auffassung, dass "der Zugang zu sauberem Wasser zur Befriedigung elementarer Bedürfnisse ein unabdingbares Menschenrecht ist", weshalb diese lebenswichtige Ressource eben keine Handelsware sein könne, "die an den Meistbietenden verkauft wird".
Jede Generation, so argumentieren sie weiter, habe dafür Sorge zu tragen, "dass die Verfügbarkeit und die Qualität des Wassers durch ihr Handeln nicht geschmälert wird". Dass wir aber genau dies durch einen allzu sorglosen Umgang mit den vorhandenen Ressourcen tun, belegen Barlow und Clarke ebenso wie sie Akteure benennen, die dafür einerseits verantwortlich sind und die anderseits entschlossen sind, auch aus dieser Knappheit Kapital zu schlagen.
Doch belassen es die Autoren nicht dabei, die negative Entwicklung nachzuzeichnen sowie Schuldige und Profiteure zu benennen. Sie zeigen auch, welche Wege die Völkergemeinschaft ihrer Meinung nach gehen muss, um das Menschenrecht auf Wasser gegen privatwirtschaftliche Interessen zu schützen. Deshalb findet sich im Anhang die von Maude Barlow gemeinsam mit Jeremy Rifkin entworfene und auf der Nichtregierungskonferenz "Water for People and Nature" 2001 in Vancouver von allen 800 Delegierten aus 35 Ländern einstimmig verabschiedete "Vertragsinitiative zum gemeinsamen Gebrauch und zum Schutz des globalen Gemeinschaftsguts Wasser".
Auch wenn man sich für die angeführten Fakten vielfach nachprüfbare Belege wünscht und sich manche Zahlen auch nicht mit denen von Vandana Shiva in Der Kampf um das blaue Gold decken, ja selbst, wenn uns die große Wassernot nicht ganz so unmittelbar bevorsteht, wie Barlow und Clarke behaupten, sollte man dieses Buch unbedingt zur Kenntnis nehmen. -Andreas Vierecke


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Ein wichtiges Buch zu einem der drängendsten Zukunftsthemen      5 von 5 Punkten
Haben Sie sich jemals Gedanken darüber gemacht, was passiert, wenn wir kein Wasser mehr haben? Wenn unser Trinkwasser verbraucht und der Rest verseucht ist? Daran arbeiten wir jedenfalls mit Volldampf.
Statt die verbleibenden Ressourcen zu schonen, wird Wasser von wenigen, aber mächtigen globalen Interessengruppen zum Handelsgut erklärt. Unternehmen versprechen sich satte Gewinne von dem, was sie sich fast kostenlos aneignen, dann aber teuer verkaufen können. Ihre Profitgier zerstört auch noch die letzten Reservoire. Bevor wir merken, was da passiert, ist Wasser - das doch eigentlich allen Lebewesen gehört - zum Besitz von Großkonzernen geworden, die Gewinne internalisieren und die Folgen uns allen anlasten.
Barlow und Clarke machen in ihrem engagiert geschriebenen und gut zu lesenden Buch auf diese Problematik aufmerksam. Sie gewähren tiefe Einblicke in die gewissenlose Gier globaler Profiteure. Vor allem aber zeigen sie eindringlich, wie gefährdet unsere Wasservorräte sind.
Dieses Buch kann niemanden kalt lassen. Es liefert Beispiele, wie betroffene Kommunen begonnen haben, um ihr Wasserrecht zu kämpfen, und es ist ein Aufruf an uns alle, dabei mitzuwirken. Fazit: UNBEDINGT LESEN !!!


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Armut in einem reichen Land: Wie das Problem verharmlost und verdrängt wird - Christoph ButterweggeArmut in einem reichen Land: Wie das Problem verharmlost und verdrängt wird
Christoph Butterwegge

Taschenbuch, 18. Juni 2009
     Verkaufsrang: 163795      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 24,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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14.09.2009 / Süddeutsche Zeitung: Frivoles Spiel mit Armut "Butterwegges Studie besticht durch analytische Klarheit und präzise politische Urteile. Wer sich über alle Aspekte von Armut informieren möchte, kommt an ihr nicht vorbei."

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Endlich jemand der das Problem beim namen nennt.      5 von 5 Punkten
Frivoles Spiel mit der Armut
Armut ist ein mehrdeutiger, missverständlicher sowie moralisch und emotional aufgeladener Terminus. Darin ist dem Sozialwissenschaftler Christoph Butterwegge ebenso zuzustimmen wie dem Befund, dass es keine objektive von Ort und Zeit unabhängige Definition gibt. Armut ist eine Zuschreibung oder Selbstzuschreibung, aber auf jeden Fall ein gesellschaftliches Konstrukt. Jede quantitative Festlegung, wo sie beginnt oder aufhört, ist willkürlich. Hierzulande gilt als arm, wer über weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen Nettoeinkommens verfügt. Zweierlei verweist auf die Willkür, die dabei im Spiel ist. Erstens: Je nachdem, wie man dieses Durchschnittseinkommen berechnet, kommt man für 2005 auf 938 Euro monatlich, für 2008 dagegen auf 781 Euro. Zweitens: Wichtiger als solche Zahlen ist die Einsicht, wie Butterwegge überzeugend darlegt, dass Armut nicht in Geld allein messbar ist, sondern viele Facetten hat. Vor allem ist Armut prinzipiell relativ. Armut ist ein Indikator für soziale Ungleichheit und ohne Umverteilung nicht aufzuheben.
Mit der Relativität der Armut wird oft ein frivoles ideologisches Kalkül angestellt mit schiefen Vergleichen. So heißt es an Stammtischen ebenso wie in der konservativen Publizistik, verglichen mit den meisten Menschen in Afrika sei hierzulande niemand arm. Kaum jemand, der sich in Deutschland legal aufhält, ist arm so Hans Werner Sinn vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung.
Zwischen 1950 und 1970 beschäftigte sich die Sozialwissenschaft kaum mit der Armut und den Armen, sondern beruhigte sich mit dem Begriff einer nivellierten Mittelstandsgesellschaft, den der Soziologe Helmut Schelsky 1953 lanciert hatte. Die Studie Ralf Dahrendorfs über Soziale Klassen und Klassenkonflikt (1957) ist ein Solitär, weil der Autor gegen die wissenschaftlichen und die politischen Eliten daran festhielt, dass weder Klassen noch Armut verschwunden seien. Die wirtschaftliche Rezession von 1966/67 und die Protestbewegung von 1968 brachten das Thema Armut in der Wissenschaft wie in der Politik wieder auf die Tagesordnung. Aber erst durch die Ölpreiskrise von 1973 und die Rezession von 1980-1982 wurde die Mehrheit der Westdeutschen aus ihrem Traum immerwährender Prosperität gerissen (Burkart Lutz).
Mit der Wiederentdeckung der Armut begann die Suche nach den Ursachen. Viele machten den Sozialstaat und überzogene Sozialleistungen für die wirtschaftliche Krise verantwortlich. Mit der Forderung nach Einschnitten ins soziale Netz begann Mitte der 70er Jahre ein dreißigjähriger Feldzug gegen den Sozialstaat (Friedhelm Hengsbach). Das Lambsdorff-Papier von 1982 Konzept für eine Politik zur Überwindung der Wachstumsschwäche und zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit leitete nicht nur das Ende der sozial-liberalen Koalition ein, sondern auch die Hegemonie des Neoliberalismus in der Sozial- und Wirtschaftswissenschaft wie in der öffentlichen Meinung.
In der Ära Kohl waren es nur die Kirchen, die Wohlfahrtsverbände und die Gewerkschaften, die auf steigende Armutsquoten und damit verbundene Probleme (Kinderarmut, Bildungsarmut, Armut alleinerziehender Frauen usw.) hinwiesen, während die Regierungen das Thema mit dem Verweis auf die Sozialhilfe mehr oder weniger für gelöst erklärten. Jährlich wachsende Zahlen von Sozialhilfeempfängern galten nicht als Indiz für Armut, sondern wurden zum Beleg für den funktionierenden Sozialstaat umfrisiert.


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Gemeinschaften: Auf der Suche nach Sicherheit in einer bedrohlichen Welt (edition suhrkamp) - Zygmunt BaumanGemeinschaften: Auf der Suche nach Sicherheit in einer bedrohlichen Welt (edition suhrkamp)
Zygmunt Bauman

Taschenbuch, 25. Januar 2009
     Verkaufsrang: 155469      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Sicherheit und Freiheit zählen zu den Grundbedürfnissen des Menschen. Gemeinschaft - schon das Wort konnotiert Wärme. Sie bietet Schutz, beschneidet aber zugleich unsere Individualität und unsere Freiheit. Man muß immer wieder versuchen, diese beiden gleichermaßen kostbaren Werte auszubalancieren, störungsfrei in Einklang kommen sie nie. In Gemeinschaften greift Zygmunt Bauman die Möglichkeiten und Gefahren auf, die sich aus diesem Dilemma ergeben. Mit essayistischer Brillanz diskutiert er einen Begriff, der in den Debatten über die Zukunft von Umwelt und Gesellschaft eine zentrale Stellung einnimmt.



Riskante Freiheiten: Individualisierung in modernen Gesellschaften (edition suhrkamp) - Riskante Freiheiten: Individualisierung in modernen Gesellschaften (edition suhrkamp)

Broschiert, 28. August 1994
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Im vorliegenden Band werden die konkreten, das Leben jedes einzelnen betreffenden Formen der Individualisierung beschrieben. Es geht um das Widerspiel von neuer Freiheit und neuen Risiken in allen Lebensbereichen: um Kindheit und Jugend, um Frauen, um Liebe und Scheidung, Sozialpolitik und Armut.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Anspruch auf ein eigenes Denken und Handel?      4 von 5 Punkten
Riskante Freiheiten ? ein Thema der Soziologie seit der Mitte der 80er Jahre und als Zusammenfassung einer Diskussion 10 Jahre später herausgegeben. Zur Diskussions gestellt sind die Fragen, die letztendlich einer Individualisierung in einer Gesellschaft das Wort reden. Die Abwägung der Grenzen und der Zwecke des individuellen Handels in Bezug auf die Freiheit des anderen ist Primat des Denkens und muss als Perspektive wie als Kontroverse einer subjektorientierten Soziologie betrachtet werden. Neben der beruflichen Situation steht ebenso die veränderte Familienstruktur zur Debatte, im Prinzip geht es um die Folgen der Auflösung von Versorgungsgemeinschaften und deren Auswirkungen. Im globalorientierten Europa fehlt natürlich nicht die Auseinandersetzung mit den individuellen, neostaatlichen Anstrengungen der jeweiligen Länder. Die Utopie der Weltbürgergesellschaft scheint Zukunft auf den Trümmern der jeweiligen Ligen.
Im Jahr 2006 gewinnt dieses Buch eine neue historische Dimension. Sind die Fakten und Faktoren wie immer bei Beck et al vernünftig strukturiert und begründet, tritt die Wirklichkeit auf den Plan, die bisheriges Denken in die Grenzen der nur hypothetischen Gewissheit zwingt.
Eine dänische Karikatur eines Abbildes Mohameds hat bewiesen, das Freiheit ? und hier nur die Pressefreiheit ? immer eine Grenze im anderen hat. Und wenn Freiheit unter diesem Aspekt betrachtet wird, wird ihr gleichzeitiger Respekt beigefügt und zu einer Einheit verschmolzen. Der Buchtitel trägt somit zu Recht das Wort "Riskante Freiheiten", denn die Ausgrenzung anderer Interessen und deren Unterordnung unter die Zwecke ist einfach falsch.
Unter diesem Aspekt empfehle ich dieses Buch als historische Komposition, über Freiheit und Individualismus nachzudenken.
Zusätzlich denke ich, ist eine Auseinandersetzung mit dem Handeln und dem Denken erforderlich, über das denkbare und das lebbare. "Wie viel Wahrheit braucht der Mensch?" fragte Safranski. Am Ende des Buches bringt er als rauschendes Finale die "Variation" über Freiheit und diese in Bezug auf die Wahrheit, der Suche danach und den möglichen Taten gleich oder ungleich dem Denken mit den entsprechenden Überlegungen zu den Konsequenzen.

Sehr interessante Betrachtungen zur heutigen Gesellschaft      5 von 5 Punkten
Individualisierung in der modernen Gesellschaft. . ., was das bedeutet, wird in diesem Buch erläutert. Obwohl man nicht jede Seite lesen kann (manchmal recht kompliziert), wird das Prinzip des Lebens in der heutigen Gesellschaft sehr gut dargestellt, der Mensch als Individum, die Gesellschaft als pool von Individuen. Eine aufschlussreiche Lektüre! Es muß nicht immer ein Roman sein und man muß auch kein Soziologe sein, um solche Bücher zu lesen. Also, unbedingt zu empfehlen.


Kommunal-Lexikon: Basiswissen Kommunalrecht und Kommunalpolitik - Albert GüntherKommunal-Lexikon: Basiswissen Kommunalrecht und Kommunalpolitik
Albert Günther, Edmund Beckmann

Broschiert, 2008
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Preis: € 12,80 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Das Kommunal-Lexikon bietet denjenigen Hilfestellung, die sich mit den vielfältigen Fragen der lokalen Demokratie und Verwaltung befassen. Das Nachschlagewerk enthält die wichtigsten Begriffe, die für das Verständnis von Kommunalpolitik und kommunalem Verwaltungshandeln von Bedeutung sind: vom Haushalt der Gemeinden über das Gemeinderatsmitlglied und den Bürgermeister bis zu den Themen Bürgerbegehren und Steuern der Kommunen.

Die Darstellung ermöglicht eine schnelle, erste Orientierung. Durch die ausführliche Erläuterung bestimmter, besonders bedeutsamer Begriffe erhalten die Leser darüber hinaus einen gründlichen Einblick in das kommunale Geschehen insgesamt. Dementsprechend wendet sich dieses Lexikon sowohl an Führungskräfte und Mitarbeiter kommunaler Verwaltungen als auch an Kommunalpolitiker, Studenten und interessierte Bürger.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Ein günstiges Kommunal-Lexikon      4 von 5 Punkten
Als Unbedarfter in der Kommunalpolitik suchte ich nach einen Nachschlagewerk für Kommunale Ausdrucksweisen.
Seitens der Politik konnte man mir nicht weiterhelfen, ausser ich war bereit, ein vielfaches für ein Nachschlagewerk in Loseblattform auszugeben.
Hier bei Amazon ein paar Schlagwörter in die Suchmaschine eingegeben und herausgekommen ist dieses Kommunal-Lexikon.
Für meine Belange reicht dieses Lexika vorerst aus.
Wenn ich etwas länger in der Kommunalpolitik sein darf, ist evtl. ein grösseres, teueres, Loseblatt- Nachschlagewerk als Kommunal-Lexika drin.


Kritik des Neoliberalismus - Christoph ButterweggeKritik des Neoliberalismus
Christoph Butterwegge, Bettina Lösch, Ralf Ptak

Broschiert, 14. Februar 2008
     Verkaufsrang: 84194      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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"Das aufklärende Buch von Butterwegge, Lösch, Ptak und Engartner [...] zeichnet sich durch seine nüchterne, ja gelassene Analysen, Hintergründigkeit und Beweisführungen aus. [...] Das Autorenteam zeichnet sich durch eine klare Schreibe aus. Es ist ein ausgezeichnetes Lehr- und Studienbuch für alle am gesellschaftlichen Wandel Interessierten und für die Optimierung des öffentlichen Bewusstseins sowie des politisch-ökonomischen Diskurses inbezug zu den ausufernden Tendenzen des Neoliberalismus."

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat. Eigentum verpflichtet.      5 von 5 Punkten
Ist Deutschland "neoliberal" angesichts der vielen Milliarden Euro, die in diesem Sozialstaat Jahr für Jahr umverteilt werden? Ist die CDU "neoliberal"? Ist die SPD "neoliberal"? War Ludwig Erhard "neoliberal"?
Wie schrieb Ludwig Erhard, der 1977 verstorbene Nationalökonom, Wirtschaftschaftspolitiker, von 1949 bis 1963 Bundeswirtschaftsminister und der Inbegriff der sozialen Marktwirtschaft, vor dem Hintergrund der gescheiterten Weimarer Republik und angesichts der Trümmer und sonstiger Hinterlassenschaften des Nationalsozialismus, 1957 in seinem Bestseller "Wohlstand für alle":
"Ein moderner und verantwortungsbewußter Staat kann es sich einfach nicht leisten, noch einmal in die Rolle des Nachtwächters zurückversetzt zu werden. Diese falsch verstandene Freiheit ist es ja gerade gewesen, die die Freiheit sowie eine segensreiche freiheitliche Ordnung zu Grabe gebracht hat."
Und Ludwig Erhard, der bislang weder von der BILD-Zeitung noch der FAZ verdächtigt worden ist, ein Sozialist, Kommunist, Linker oder dergleichen gewesen zu sein, schrieb weiter: "So wollte ich jeden Zweifel beseitigt wissen, daß ich die Verwirklichung einer Wirtschaftsverfassung anstrebe, die immer weitere und breitere Schichten unseres Volkes zu Wohlstand zu führen vermag. Am Ausgangspunkt stand der Wunsch, über eine breitgeschichtete Massenkaufkraft die alte konservative soziale Struktur endgültig zu überwinden. Diese überkommene Hierarchie war auf der einen Seite durch eine dünne Oberschicht, welche sich jeden Konsum leisten konnte, wie andererseits durch eine quantitativ sehr breite Unterschicht mit unzureichender Kaufkraft gekennzeichnet."
Nun, mit einer sozialen Marktwirtschaft im Sinne Ludwig Erhards (von vielen auch als "rheinischer Kapitalismus" bezeichnet) hat die Realität heute zweifelsohne nichts mehr zu tun, denn wir haben heute in Deutschland auf der einen Seite wieder eine dünne Oberschicht, die sich jeden Konsum und jeden Luxus leisten kann, und auf der anderen Seite eine immer größer werdende Unterschicht mit unzureichender Kaufkraft.
Oder wie anders ist die Tatsache zu beurteilen, dass in Deutschland inzwischen auf der einen Seite "Manager" und Banker Gehälter, Bonuszahlungen und Abfindungen in zweistelliger Millionenhöhe kassieren, der reichste Bürger dieses Landes ein Vermögen von rund 17 Milliarden Euro (=17.000.000.000 Euro, also den Gegenwert von 30.000 bis 35.000 Einfamilienhäusern) besitzt und auf der anderen Seite inzwischen mehr als eine Million Bürger, die 40 Stunden in der Woche arbeiten, einen Lohn bekommen, der unterhalb des Existenzminimums liegt, weil es im "Sozialstaat" Deutschland im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Ländern und der USA nicht einmal einen gesetzlichen Mindestlohn gibt.
Wenn Sie wissen und verstehen wollen, mit welchen Parolen, Schlagwörtern und angeblichen volkswirtschaftlichen "Sachzwängen" solche Diskrepanzen, im "Sozialstaat" Deutschland von den Neoliberalen (oder treffender gesagt: den Marktradikalen) ideologisch gerechtfertigt werden, wie das Primat des "gerechten" Marktes über kurz oder lang den Sozialstaat zerstört und schließlich auch die Demokratie gefährdet, dann hilft die Lektüre des Buches von Christoph Butterwegge, Bettina Lösch und Ralf Ptak zweifelsohne ein großes Stück weiter.


 Weitere Lesermeinungen


Der Energie-Irrtum: Warum Erdgas und Erdöl unerschöpflich sind - Hans-Joachim ZillmerDer Energie-Irrtum: Warum Erdgas und Erdöl unerschöpflich sind
Hans-Joachim Zillmer

Gebundene Ausgabe, 7. Juli 2009
     Verkaufsrang: 149053      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Es gibt keine Energiekrise! Die neue provozierende Theorie des Bestsellerautors.
Ein Energiereservoir unbegrenzten Ausmaßes befindet sich in der Erdkruste. Austretende Gase auf dem Meeresgrund und Festlandsockel beweisen, dass dort wertvolles Methan eingeschlossen ist. Tatsache ist auch, dass sich die natürlichen Erdöllagerstätten regenerieren. Von der prophezeiten Endlichkeit fossiler Brennstoffe kann also keine Rede sein. Mit dieser revolutionären, wissenschaftlich fundierten These widerlegt Hans-Joachim Zillmer die Angstprognosen vom drohenden Energiemangel und weist den Weg für die Zukunft: Die Energieversorgung der Menschheit ist gesichert - das ausströmende Erdgas muss nur effizient genutzt werden


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Wie weit kann man der Wissenschaft trauen?      4 von 5 Punkten
Das Buch verlangt naturwissenschaftliche Grund- und Spezialkenntnisse, sodass ich als Laie den Ausführungen nicht immer folgen konnte. Trotzdem war es für mich geradezu spannend, wie der Autor zahlreiche interessante Forschungsergebnisse aus aller Welt zu einer neuen Sicht des Planeten Erde zusammengefügt und sich dabei nicht gescheut hat, wissenschaftliche Größen wie Darwin anzuzweifeln.
Bemerkenswerte Folgerung: Was jahrzehntelang als unantastbare wissenschaftliche "Wahrheit" gegolten hat, ist in Wirklichkeit fragwürdig oder eindeutig widerlegbar und darum falsch. Das Klima kann von Menschen gar nicht so stark beeinflusst werden, wie uns viele Wissenschaftler (und in ihrem Gefolge allerlei Leute, denen es nützt) weismachen wollen.
Am Schluss hätte ich genauere persönliche Ausblicke des Autors erwartet, wie es mit der Erde wahrscheinlich weitergehen wird und was man deshalb als Einzelner unbedingt tun oder unterlassen sollte. Trotzdem war das Buch für mich ein Denkanstoß: Man muss sogenannten Experten nicht blind glauben. Sie könnten - und manche tun es - nach dem Muster vorgehen: Was nicht zu meiner Theorie passt, lasse ich weg. Wissenschaft ist etwas Menschliches und darum genau so fehlbar, wie es Menschen eben sind.


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Lohas: Bewusst grün - alles über die neuen Lebenswelten - Eike WenzelLohas: Bewusst grün - alles über die neuen Lebenswelten
Eike Wenzel, Anja Kirig

Gebundene Ausgabe, März 2009
     Verkaufsrang: 108526      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Viele gehören bereits zu den so genannten Neo-Ökos oder Lohas, ohne sich darüber im Klaren zu sein: Sie führen einen möglichst ökologischen und nachhaltigen Lebensstil, konsumieren sehr bewusst und sind auch neuster Technik gegenüber aufgeschlossen - wenn sie mit dem grünen Gewissen vereinbar ist. Die Anzahl dieser Öko-Anhänger wird ständig größer und entwickelt sich damit zu einer ernst zu nehmenden Größe für Wirtschaft und Politik. Konsumfreudig, umweltbewegt und konsequent wird sie mehr und mehr zu einer der wichtigsten Gesellschaftsgruppen der nahen Zukunft. Das Buch beleuchtet die Lebenswelt der Lohas und zeigt dem Leser Innenansichten einer neuen Umweltbewegung, die bereits heute Schlagzeilen macht.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Dieses Buch wird sicher Standardwerk, wenn nicht sogar Kult.      5 von 5 Punkten
Als aktiver Lohas Berichterstatter (lohas-blog.de) bin ich ziemlich "im Thema" und kann deshalb ein Urteil abgeben:
Das Buch ist dick und schwer - nicht ohne Grund, denn es hat alles zusammengetragen, was derzeit in Deutschland über Lohas bekannt ist. Geordnet nach modernen Themen, übersichtlich und für jeden leicht verständlich mit sehr viel Bezug zum real Life. Es eignet sich für Marketingleute und Firmengründer genauso, wie für private Verbraucher oder spirituelle Menschen, die allumfassend oder nur für ihren Lebensausschnitt wertvolle, sachliche und belegte Informationen mit sehr aktuellem Bezug suchen. Leicht, flüssig und wertschätzend geschrieben, wirkt es eher unterhaltend, niemals belehrend. Negative Kritikpunkte konnte ich keine finden! DM/Mai 2009


Die Selbstbehauptung Europas: Perspektiven für das 21. Jahrhundert - Helmut SchmidtDie Selbstbehauptung Europas: Perspektiven für das 21. Jahrhundert
Helmut Schmidt

Broschiert, Mai 2004
     Verkaufsrang: 64858      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Helmut Schmidt, geboren 1918 in Hamburg, 1961-1965 Innensenator in Hamburg, 1966-1969 Fraktionsvorsitzender der SPD im Deutschen Bundestag, 1969-1972 Verteidigungsminister, 1972 Bundeswirtschafts- und Finanzminister, 1972-1974 Bundesfinanzminister, war von 1974 bis 1982 Bundeskanzler. Seit seinem Ausscheiden aus dem Amt ist er Mitherausgeber der Wochenzeitung 'Die Zeit'.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Hervorragend      5 von 5 Punkten
Helmut Schmidts Publikationen sind meiner Meinung nach alle hervorragend. Wer einen Einblick in die weltpolitischen Probleme und Konstellationen des 21. Jahrhunderts bekommen möchte, kommt an diesem Buch, für mich das wichtigste politische Buch dieses Jahres, nicht vorbei. Helmut Schmidt analysiert nicht nur die weltpolitischen Probleme der Gegenwart und der Zukunft (neue Formen der Kriege, wie sie der 11. September gezeigt hat - im Vorwort dieser Taschenbuchausgabe geht er auch darauf ein), die Probleme der Globalisierung, den sogenannten "Raubtierkapitalismus" (einen Begriff, den auch der "Spiegel" in einer seiner jüngsten Ausgaben verwendete)und die amerikanische Dominanz mit ihrem - gerade unter dem gegenwärtigen US-Präsidenten Bush sichtbar werdenden - Hang zum Unilateralismus (hierzu vgl. auch den kürzlichen Beitrag Schmidts in der Wochenzeitung: "Die Zeit". Als Weltmächte der Zukunft betrachtet Schmidt neben den USA vor allem China, - nach wie vor Rußland, Indien und - möglicherweise - Brasilien (trotz seiner gegenwärtigen Wirtschaftskrise). Um sich unter diesen Mächten zu behaupten und um ihr wirtschaftliches Wohlergehen zu sichern, plädiert Schmidt für die europäische Integration mit einer gemeinsamen Außen-, Sicherheits- und Wirtschaftspolitik. Dieses legt er am Ende des Buches in 20 Thesen eindrucksvoll dar. Er "bleibt ein engagierter Anhänger der europäischen Integration aus strategischem, patriotischen Interesse." Die globalen technischen und wirtschaftlichen Entwicklungen zwängen die Europäer zu höhereer Leistung und zu neuen Anstrengungen, um nicht ins Mittelmaß abzusinken. "Gegen künftige globale Gefahren und Bedrohungen kann keiner der europäischen Staaten sich allein behaupten. Aus dieser Einsicht folgt das strategische Prinzip der Selbstbehauptung durch Gemeinsamkeit. Dieses Prinzip muß das Handeln der politischen Führer der europäischen Staaten sehr bewußt bestimmen." Dieses ist das Anliegen Schmidts in all seinen Büchern und schriftlichen Publikationen, die hier sehr komprimiert und fundiert zusammengefasst werden. Abseits jeder Tagespolitik ist dieses Buch ein unverzichtbarer Ratgeber für alle Politiker aber auch die interessierten Bürger: "Nicht nur die Regierenden müssen sich heute die bereits erkennbaren Gefährdungen des 21. Jahrhunderts vor Augen halten, sondern wir alle, wir Wähler unserer Regierungen, müssen uns genauso fragen: "omit müssen wir rechnen? Was sollen wir tun?"
Schmidt bemüht sich um Antworten auf diese lebenswichtigen Probleme im 21. Jahrhundert. Gut ist, dass Schmidt auch Umweltprobleme (Treibhauseffekt), die Gefahr des Nationalismus aber auch des Zentralismus nicht verschweigt, sondern ausführlich behandelt.
Wer eine solide Einführung in die wichtigsten Herausforderungen der gegenwärtigen und zukünftigen Politik sucht, kommt um dieses Buch - meines Erachtens neben dem Buch von Joseph S. Nye jr: "The Paradox of American Power" das wichtigste politische Werk dieses Jahres - nicht herum. Fazit: unbedingt lesen !!!!


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Sozialwissenschaftliche Studien für die Sekundarstufe II: Sozialwissenschaftliche Studien. Wirtschaftspolitik in der sozialen Marktwirtschaft. ... Rheinland-Pfalz, Sachsen, Schleswig-Holstein - Peter JöckelSozialwissenschaftliche Studien für die Sekundarstufe II: Sozialwissenschaftliche Studien. Wirtschaftspolitik in der sozialen Marktwirtschaft. ... Rheinland-Pfalz, Sachsen, Schleswig-Holstein
Peter Jöckel

Taschenbuch, Juni 2006
     Verkaufsrang: 88899      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Inhalt
1. Grundlagen der Marktwirtschaft
2. Wie kann Wirtschaftspolitik in der sozialen Marktwirtschaft begründet werden?
3. Welche Ziele soll Wirtschaftspolitik verfolgen?
4. Wie kann man wirtschaftliche Tatbestände messen?
5. Wie lässt sich der Konjunkturverlauf erklären?
6. Informationen über die Wirtschaft
7. Ist Wachstum als Ziel der Wirtschaftspolitik notwendig?
8. Wie wird der Geldwert gesichert?
9. Sozialpolitik – wie sichern wir ein menschenwürdiges Leben?
10. Umweltpolitik – ein Teil der Wirtschaftspolitik?
11. Politik gegen Arbeitslosigkeit. Wie erreicht man ein Höchstmaß an Beschäftigung?
12. Die deutsche Wirtschaft unter Globalisierungsdruck
13. Zielkonflikte in der Wirtschaftspolitik




Aufstieg und Fall der großen Mächte: Ökonomischer Wandel und militärischer Konflikt von 1500 bis 2000 - Paul KennedyAufstieg und Fall der großen Mächte: Ökonomischer Wandel und militärischer Konflikt von 1500 bis 2000
Paul Kennedy

Taschenbuch, 16. November 2000
     Verkaufsrang: 155221     

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Im sechzehnten Jahrhundert war es das Haus Habsburg, das nach der Vormacht in Europa strebte, im siebzehnten waren es die Könige Frankreichs, und im achtzehnten begann der Aufstieg Großbritanniens zur kolonialen Hegemonialmacht in der Welt. Im zwanzigsten Jahrhundert schlug Deutschlands kurze Stunde, ehe sich das bipolare System der letzten fünfzig Jahre herausbildete. Im ökonomischen und militärischen Wandel der Jahrhunderte spürte Kennedy einen gleichbleibenden Rhythmus auf: Aufstieg, Überdehnung, Erschöpfung, Abstieg - von den Habsburgern im 16. Jahrhundert bis zur UdSSR und den Vereinigten Staaten an der Schwelle zum 21. Jahrhundert.
Kaum je ist ein Geschichtswerk so breit aufgenommen und diskutiert worden wie Kennedys Aufstieg und Fall der großen Mächte. Monatelang stand es an der Spitze der Bestsellerlisten der USA, Großbritanniens und Japans. Ausgelöst wurde dieses für ein historisches Werk sensationelle Interesse durch Kennedys geschichtlich untermauerte Prognosen: Er sagt den Abstieg Rußlands, der Vereinigten Staaten, den Aufstieg Chinas und Japans und unter bestimmten Bedingungen auch Europas voraus.


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)

Zyklentheorie      5 von 5 Punkten
Paul Kennedys Buch über den Aufstieg und Fall der großen Mächte ist so etwas wie ein Blockbuster in der Historiographie. Kennedy untersucht mit einem strukturellen Ansatz den Aufstieg und Niedergang diverser Imperien (Habsburger, Osmanen, Frankreich, England, Spanien, Asien, etc.), ist also Welt-, Wirtschafts, und Politikgeschichte in einem.
Man muss dabei beachten, dass Kennedy Vertreter der Zyklentheorie in der Geschichtsforschung ist. Das Muster ist dabei immer das folgende. Dem Aufstieg folgt eine Zeitspanne der Blüte doch zeitgleich eine schleichende, strategische Überdehnung, auf die ein Niedergang folgt.
Kennedys Werk ist trotz seines Alters, geschrieben in den späten 1980igern, immer noch äußerst lesenswert. Allerdings muss man über einen langen Atem verfügen. Immerhin werden 500 Jahre Weltgeschichte behandelt.


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Gewinn mit Sinn: Wie Sie Ihr Geld sicher anlegen - mit gutem Gewisssen - Mechthild UpgangGewinn mit Sinn: Wie Sie Ihr Geld sicher anlegen - mit gutem Gewisssen
Mechthild Upgang

Broschiert, 1. September 2009
     Verkaufsrang: 113668      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Die Weltwirtschaft ächzt unter den Folgen der Finanzkrise. Unternehmen, Banken und Versicherungen hatten immer höhere Renditeziele verfolgt und das Prinzip des nachhaltigen Wirtschaftens ignoriert. Wem kann man jetzt noch vertrauen, wie soll man sein Geld zukunftssicher anlegen?

Dieser Finanzratgeber gibt Tipps und Ratschläge für den sicheren Umgang mit Geld nach ethischen und ökologischen Kriterien. Die Finanzberaterin Mechthild Upgang führt in verschiedene Finanzmarktprodukte ein und erläutert Risiken und Renditechancen. Sie benennt und vergleicht nachhaltige Anlageformen und Möglichkeiten der Altersvorsorge. Ein Buch für mündige Anlegerinnen und Anleger, die überzogene Renditen hinterfragen und Verantwortung für ihr Geld übernehmen wollen.


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Gewinn mit Sinn      5 von 5 Punkten
Ein sehr informatives Buch; verständlich geschrieben; sollte jeder Mensch zu Hause haben, der etwas Geld anzulegen hat. Leider bin ich zu spät darauf aufmerksam geworden; hätte diverse Transaktionen nicht gemacht, wenn ich das Buch vorher gelesen hätte. Also: unbedingt kaufen!


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