Gesellschaft, Politik

Inhaltsangaben
Kurzbeschreibungen
Zusammenfassungen
Seite 4

Friedensgutachten 2008: Des Bonn International Center for Conversion (BICC), des Instituts für Entwicklung und Frieden (INEF), der Forschungsstätte der ... Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) - Friedensgutachten 2008: Des Bonn International Center for Conversion (BICC), des Instituts für Entwicklung und Frieden (INEF), der Forschungsstätte der ... Friedens- und Konfliktforschung (HSFK)

Broschiert, Juli 2008
     Verkaufsrang: 151081      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen

Das Friedensgutachten ist das gemeinsame Jahrbuch der fünf Institute für Friedens- und Konfliktforschung in der Bundesrepublik. Es erscheint seit 1987. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen untersuchen die internationale Konfliktrealität aus friedensstrategischer Perspektive. Auf ihre Analysen stützt sich die Stellungnahme der Herausgeber. Sie zieht Bilanz, pointiert die Ergebnisse und formuliert Empfehlungen für die Friedens- und Sicherheitspolitik in Deutschland und Europa.
"Das Friedensgutachten 2008" befasst sich mit der neuen Hochrüstung und den friedenspolitischen Alternativen. Die USA sind als militärische Supermacht unangefochten, doch mögliche Herausforderer wie China, Russland und Indien widersetzen sich dem Unilateralismus. Die Verfügung über militärische Droh- und Zwangsmittel als Ausweis von Macht findet auch in Wachstumsländern Nachahmer. Die Atommächte modernisieren und optimieren ihre Arsenale, die Militarisierung des Weltraums schr
eitet voran. Die geplante Raketenabwehr in Polen und Tschechien belastet die Beziehungen zwischen Washington und Moskau sowie innerhalb der EU. Wie werdendie gigantischen neuen Rüstungsschübe legitimiert, wie lassen sie sich erklären? Spiegeln sie die globalen ökonomischen und machtpolitischen Verschiebungen? Sind die militärisch-industriellen Komplexe als Agenten der Hochrüstung zurückgekehrt? Das über Jahrzehnte entwickelte System von Rüstungsbegrenzung und sicherheitspolitischer Kooperation steht vor dem Zusammenbruch. Welche internationalen Rüstungskontrollregimes taugen weiterhin, welche neuen sind erforderlich? Offeriert die EU Alternativen für die friedliche Konfliktbeilegung, nukleare Nichtverbreitung und Rüstungskontrolle? Diese rüstungspolitischen Fragen bilden den Schwerpunkt des Friedensgutachtens 2008. Des Weiteren untersucht das Friedensgutachten den Klimawandel als Sicherheitsproblem: Staatszerfall und Destabilisierung drohen, Risiken für die Weltwirtschaft und Span
nungen im Verhältnis der Industrie- und Schwellenländer zu Entwicklungsländern sind absehbar. Schließlich analysieren wir instabile autoritäre Regime wie Pakistan, Ägypten, Simbabwe und Kolumbien, die unter manifesten inneren Konflikten leiden und damit auch die regionale Sicherheit gefährden. Wie kann ihre Transformation gefördert werden?




Wer im Treibhaus sitzt: Wie wir der Klima- und Energiefalle entkommen - Konrad KleinknechtWer im Treibhaus sitzt: Wie wir der Klima- und Energiefalle entkommen
Konrad Kleinknecht

Broschiert, September 2008
     Verkaufsrang: 58445      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen

Nicht länger dürfen wir untätig im Treibhaus sitzen. Die Kernenergie muß wie in allen anderen Industrieländern enttabuisiert werden. Im Zusammenspiel mit Energie aus Sonne, Wasser und Wind kann das unser Schicksal wenden. Der Physiker Konrad Kleinknecht zeigt, wie das möglich ist.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Pflichtlektuere fuer Politiker      5 von 5 Punkten
Das Buch von Kleinknecht sollte eine Pflichtlektuere fuer alle Politiker sein,
und auch fuer alle, die sich ueber die Klimafrage informieren moechten.
Was die Erde in Jahrmillionen angesammelt hat, verheizen wir in einigen
hundert Jahren. Das kann nicht gut gehen. Ein oekologisches Gleichgewicht
sieht anders aus. Von der Natur koennen wir lernen. So zum Beispiel, wie
man einen risikolosen Kernreaktor baut: In Gabun in Afrika lief ein
solcher Naturreaktor ueber einen sehr langen Zeitraum. Damit hat uns die
Natur gezeigt, dass Leichtwasserreaktoren selbstregulierend und sicher sind.
Die Spaltprodukte sind nicht weit gewandert und auch nicht ins Grundwasser
gedrungen: ein sicheres, ueber viele Jahrtausende getestetes Endlager.
Im Moment handeln noch viele Politiker nach dem Motto `nach uns die
Sintflut'. Tatsaechlich wird es wohl so kommen, wenn nicht noch rechtzeitig
gegengesteuert wird. Auf Klimakonferenzen wird heftig ueber die
Korrekturmoeglichkeiten diskutiert. Aber, wie liess Goethe doch schon
seinen Faust sagen: `Der Worte sind genug gewechselt, lass' mich auch
endlich Taten sehen!' Ein weltweites, abgestimmtes Handeln ist notwendig.
Wird es gelingen? Der Inhalt des Buches sollte auch in Schulen besprochen
werden, denn es sind die Kinder, die unser Handeln bzw. Nicht-Handeln
im wahrsten Sinne des Wortes `ausbaden' muessen.


 Weitere Lesermeinungen


Wir sind besser, als wir glauben: Wohlstand für alle - Peter BofingerWir sind besser, als wir glauben: Wohlstand für alle
Peter Bofinger

Taschenbuch, März 2006
     Verkaufsrang: 128941      Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen.

Preis: € 9,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen

Zum Buch:
Auf unterhaltsame, aber präzise Art und Weise unternimmt Prof. Bofinger eine Reise durch das aktuelle wirtschaftspolitische Tagesgeschehen. Sein in 23 kurzen Kapiteln eingeteilter Bericht zeigt dem Leser, woran das einstige Wunderkind Deutschland krankt und welche Lösungen es gibt, verkrustete Strukturen aufzubrechen und nachhaltiges Wachstum zu schaffen.
Mit "Wir sind besser, als wir glauben" liegt uns ein Buch vor, in dem nicht immer nur auf eine Seite geschaut wird (Löhne runter); es bietet vielmehr einen Blick hinter die Kulissen und zwar nach links und rechts, ohne sich einer Politik oder Doktrin zu verpflichten. Dabei wird auch mit den populärsten Fehldiagnosen aufgeräumt:

  1. Wir leben über unsere Verhältnisse.

  2. Arbeit lohnt sich nicht mehr.

  3. Der Staat ist zu fett geworden.

  4. Die Steuern sind viel zu hoch.

  5. Die Bürokratie erstickt das Wachstum.

  6. Die Löhne sind zu hoch, Arbeitszeit zu kurz.

  7. Der Arbeitsmarkt ist zu unflexibel.

  8. Wir haben unsere Wettbewerbsfähigkeit verloren.

  9. Immer mehr Firmen investieren im Ausland.


Sowohl für den wirtschaftswissenschaftlichen Laien als auch für Professor, Manager, Politiker oder Gewerkschafter wird ein spannender Bogen aufgebaut, der einem nicht mehr los lässt. Und am Ende des Buches, nein, am Ende jeden Kapitels kommt der berühmte Aha-Effekt. Es reiht sich nicht in die Abgesangsklagen über unser Land ein, sondern zeigt, dass Deutschland im Stande ist, sein Lebensniveau zu halten UND dabei auch Wachstum zu schaffen.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 33 Bewertungen)

In seiner Kernaussage absolut zutreffend!      5 von 5 Punkten
Der Titel an sich ist schon ein Volltreffer.

Wer den Glauben an sich oder an die Leistungsfähigkeit dieses Landes verloren hat, weil er den überwiegen pessimistischen Medien vertraut und sich konsequent der Miesmachermentalität hingibt, der durch dieses Buch hier eventuell doch wieder ein Licht am Horizont erkennen können.

Mir persönlich spricht dieses Buch aus tiefstem Herzen, mir ist immer schon bewusst gewesen dass dieses Land nicht nur ein sehr schönes, sondern auch leistungsfähiges und lebenswertes ist.

Ich war schon in zu vielen anderen Ländern und habe auch durch mein Betriebswirtschaftsstudium genug Fakten über andere Länder gehört, um zu wissen, dass Deutschland insgesamt betrachtet absolut hervorragend dasteht. Man muss nur alle Aspekte auf einmal begutachten, und kommt zu dem Gesamtergebnis, dass bis auf einige Mängel im Detail Deutschland ein starkes Land war, ist, und wenn nicht allzu viele Fehler gemacht werden auch bleibt.

Thema Export"lüge": Deutschland ist Exportweltmeister. Das liegt daran, dass wir im Maschinenbau, der Chemie, dem Automobilbau, erneuerbare Energie und noch zig anderen Branchen Spitzenarbeit abliefern.
Natürlich wird das ein Arbeitsloser nicht so empfinden, da er an diesem Erfolg nicht (direkt) teilnimmt. Und Herr Sinn hätte wohl mit einer so absurden Behauptung, dass wir nicht Exportweltmeister wären, wohl kaum so viel Anklang gefunden, wenn diese Behauptung nicht so provozierend falsch wäre.

Natürlich entspricht dieses Buch nicht dem akademischen Standard einer Volkswirtschaftslehre, und der Eindruck wurde aber auch nicht vermittelt. Ein Varian (der bei mir übrigens direkt neben dem Bofinger steht) ist selbstverständlich anspruchsvoller und professioneller, aber die Massen wird man mit ihm nie ansprechen können. Und was bringt es, wenn die allermeisten Begrifflichkeiten und Zusammenhänge ewig einer kleiner elitären Kaste von VWLern vorenthalten bleibt?

Es geht mir beim Bofinger letztlich auch nicht um die 100%ige fachliche Präzision, sondern einfach um einen Gegenpol zu ewigen Schlechtrednern und Leute, die allen Ernstes behaupten, Deutschland sei am Ende, so wie das bis vor 1 1/2 Jahren noch schlechter Brauch war in der deutschen Medienlandschaft.
Zur Zeit wagt das niemand zu behaupten, warum bloß?! Weil manche Leute ihre Meinungen eben der Konjunktur anpassen, während ein Keynsianer sich von solchen temporären Entwicklungen nicht beeindrucken lässt.




 Weitere Lesermeinungen


Die sieben Grundbedürfnisse von Kindern: Was jedes Kind braucht, um gesund aufzuwachsen, gut zu lernen und glücklich zu sein - Stanley GreenspanDie sieben Grundbedürfnisse von Kindern: Was jedes Kind braucht, um gesund aufzuwachsen, gut zu lernen und glücklich zu sein
Stanley Greenspan, T. Berry Brazelton

Broschiert, August 2008
     Verkaufsrang: 123660      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen

Achtung: kein Ratgeber! Eltern, die den Titel lesen und vielleicht denken, unter Anleitung von Brazelton und Greenspan die Klippen der ersten Lebensjahre ihres Kindes besser umschiffen zu können, bekommen dann doch zu wenig konkrete Hilfe geboten.

Das Buch ist eher geschrieben als eine Art Grundverständigung all der sozialen Berufe, die irgendwie mit Kindern und Eltern in Berührung kommen: Ärzte, Pflegekräfte, Sozialarbeiter, Geistliche, Lehrpersonal. Nicht zu vergessen die Politiker, die auf unterschiedlichen Ebenen für das Geld sorgen müssten: in den Gemeinden, auf Landes- und auf Bundesebene (das ist in den USA nicht anders als hier zu Lande). Die Verfasser stellen ein Handlungsmodell vor, das sich an Krisenpunkten der Kindesentwicklung orientiert (Touchpoints), dabei der Prävention Vorrang einräumt und sich in manchen Städten der USA bereits praktisch bewähren konnte.

Konsequenz für den Leser: ein ungeheuer breites Themenspektrum. Mal geht es um Kinder aus Slum-Verhältnissen, denen einigermaßen gesunde Zustände zu schaffen sind, dann wieder um die Sorge, dass die Wohlstandssprösslinge des hart arbeitenden Mittelstandes nicht zu oft zum Ballettunterricht müssen und keine Zeit mehr zum Spielen haben. Im ersten Fall fühlt man sich in ein Fachbuch der Sonderpädagogik versetzt, im zweiten Fall in einen wohlmeinenden (aber ein wenig pauschalen) Artikel in Psychologie heute.

Fazit: Wer sich unterrichten möchte, was in den USA von Kapazitäten der Kinderpsychologie gegenwärtig zu den Zuständen gedacht und vorgeschlagen wird, auf die Kinder dort treffen, sollte zu diesem Band greifen. Die Erfahrung lehrt ja bekanntlich: Mit 15 Jahren Verzögerung kommt es bei uns stets genauso wie drüben. --Michael Winteroll

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Gegen den Strom      4 von 5 Punkten
Vielleicht sind die USA mal wieder weiter oder einfach anders als wir. Doch diese Autoren befürworten eindeutig eine häusliche Betreuung von Säuglingen oder Kleinkindern mit enger Bindung an nur wenige Bezugspersonen. Natürlich wird die Mutter immer wieder als solche genannt (deshalb auch nur 4 Sterne, das wirkt manchmal nicht zeitgemäß). Doch jede andere, feste Person kann an dieser Stelle stehen. Die Autoren stellen eine vorwiegende Betreuung in Krippen und Tagesstätten in Frage, nicht generell, doch aufgrund der ihrer Meinung nach nicht kindgerechten Zustände und Abläufe. Ich finde, dass jede Familie eine Menge Anregungen und Lernelemente aus diesem Buch ziehen kann. Es geht nicht nur um problematische Kinder/Familien. Zahlreiche Punkte betreffen den ganz normalen Familienalltag. Was kann man also tun, um den täglichen Anforderungen an Alltag, Job und Kinder gerecht zu werden. Indem hier die Grundbedürfnisse der Kinder definiert werden, hat man schon einmal einen wesentlichen Fixpunkt, um den die anderen Notwendigkeiten gelegt werden können. Denn dass die Familie und die Kinder der Mittelpunkt sein müssen, an denen sich alles andere ausrichtet, das lassen die Autoren außer Frage. Sehr interessant für alle, die nicht blind dem Mainstream der Erziehung folgen wollen, sondern sich gerne durch Anregungen von praxiserfahrener Autoren inspirieren lassen.

Informationen für Eltern über eine gesundeKinderentwicklung      3 von 5 Punkten
Die Autoren definieren und erläutern sieben elementare Bedürfnisse von Kindern. Als Grundvoraussetzungen für eine gesunde Kindheit werden Fürsorge, Betreuung und Erziehung benann und Vorschläge gemacht, wie man Familien von professioneller Seite stützen muss, um ein gutes Klima dafür zu schaffen.Interessant für Helfer ist die Beleuchtung der kritischen Phasen der Entwicklung, genannt Touchpoints. Es sind 13 in den ersten drei Lebensjahren. Zusammengefasst ein wissenschaftlich aufbereitetes Sachbuch für einen kleinen Leserkreis.



Epochenwende: Gewinnt der Westen die Zukunft? - Meinhard MiegelEpochenwende: Gewinnt der Westen die Zukunft?
Meinhard Miegel

Broschiert, März 2007
     Verkaufsrang: 102685      Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen.

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen

Immer noch, konstatiert Meinhard Miegel in diesem lesenswerten Essay, messen wir unsere wirtschafts- und auch sozialpolitischen Hoffnungen an bloßen Wachstumsraten und Beschäftigungszahlen und übersehen dabei geflissentlich, dass wir längst inmitten eines fundamentalen Wandlungsprozesses stehen, in dem dramatische "Verschiebungen im globalen Gefüge" ankündigen, was nicht mehr aufzuhalten ist: eine Epochenwende.

Der Jahrhunderte währende Vorsprung des Westens, das heißt der frühindustrialisierten Länder vor allem Europas und Nordamerikas schrumpft in immer schnellerem Tempo. Eine neue, bis dahin unbekannte Wettbewerbssituation ist entstanden, in der die über die Zeit müde gewordenen westlichen Gesellschaften zunehmend Mühe haben, sich zu behaupten. Ermüdungserscheinungen sind unübersehbar: Der gesellschaftliche Zusammenhalt erodiert, man sucht Ruhe und Zerstreuung und ist immer weniger bereit Mühen auf sich zu nehmen. Unsere Gesellschaften insgesamt sind träge geworden -- auch was die Fortpflanzung betrifft: Bestandserhaltende Geburtenraten weist mittlerweile keines der westlichen Völker mehr auf. Noch versuche die Politik, so der Autor, "das alles zu übertünchen". Sie dope Wirtschaft und Gesellschaft mit immer höheren öffentlichen Schulden und versuche so, "eine Dynamik vorzugaukeln, die es schon längst nicht mehr gibt".

Miegels Analyse unserer gesellschaftlichen Gegenwart ist schonungslos. Und das ist auch nötig. Nur wer der Wirklichkeit ungeschminkt ins Auge sieht, wird sich von rückwärtsgewandten Handlungsrezepten nicht mehr blenden lassen und bereit sein, das die Not wendende zu tun, um einer Zukunft willen, die wir ansonsten schon verloren haben. Und das heißt für Miegel: Abschied nehmen von Wachstumsmythen und Wohlstandswahn -- bescheiden werden! -- Hasso Greb

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)

Schonungslose Wahrheit die leider noch nicht jeden erreicht hat und nicht von allen gesehen werden möchte..      4 von 5 Punkten
Meinhard Miegels neues Buch habe ich in 3 Tagen gelesen. Als Inhaber einer kleinen Firmengruppe, die immer mehr den harten Globalisierungswind zu spüren bekommt, kann ich dem Autor leider nur Recht geben. Die Flucht der Arbeitswelt in Europa hin zu "High Tech" wird nichts nützen. Unsere Stärken, der Maschinenbau, der Fahrzeugbau, Eletronik und vieles mehr ist geprägt von Fleiss und Wollen einer ganzen Nachkriegsgeneration bis heute. Mein Vater hat ein Unternehmen gegründet. Mein Bruder und ich ( 40 beide mitte 40 Jahre)haben drei daraus gemacht und stehen vor immer schwieriger werden Bedingungen. Das ist erst der Anfang. China und Indien verfügen über weit mehr als 2 Milliarden hungriger und arbeitswilliger Menschen, die von unseren sozialgeprägten Arbeitsplätzen nichts gehört haben, auch nicht so schnell hören werden. Das wird noch eine weile so bleiben, da China leider über ein diktatorisches System ohne Gewerkschaften verfügt. Zumindest für die nächsten Jahre. Lange genug um bei uns zu "wildern". Wer glaubt das nur einfach Tätigkeiten in China und Indien produziert wird, irrt gewaltig. Alleine in China gehen jährlich 40.000 Ingenieure im Fachbereich ELEKTROTECHNIK ab. Die schonungslose Analyse von Miegel macht mir keine Angst, aber man sollte sie so schnell als möglich ernst nehmen. Heute schon werden in China fast soviele Autos produziert wie in Deutschland. China steht auf Platz 4 und in 5 Jahren ist das Land alleine auf weiter Flur auf Platz 1. Und unsere Konzerne ziehen kräftig nach... in China. Den fünften Stern behalte ich mir vor, da Miegel es meiner Ansicht nach nicht schafft einen Weg für uns zu finden, besser einen eventuellen Lösungsansatz wie der Westen auch in Zukunft so da steht, daß die Leute hier hier eine gute Zukunft vor sich sehen. Wobei dieser Ansatz zugegebener maßen sehr schwer ist. Alleine von der Kultur kann man nicht leben - leider. Auch Asien wird seine Probleme bekommen und nichts wird so heiss gegessen wie es gekocht wird... ABER... auch wenn China & Co einen Step zurückfallen... im nächsten Schritt geht es eben wieder zwei voran. Wir für uns werden hier im Land nur noch sehr ausgesucht investieren.. für Kapazitätssteigerungen geben wir kein Geld mehr aus. Die Globaliserungswelle hat für mich gerade erste begonnen. PS: die größte Schuhfabrik in China hat 160.000 Beschäftigte und das war vor ungefähr 4 Jahren... HEUTE??? weitere Lesetip: Helmut Schmidt " Nachbar China".


 Weitere Lesermeinungen



Die NATO. Vom Verteidigungsbündnis zur Weltpolizei? - Johannes VarwickDie NATO. Vom Verteidigungsbündnis zur Weltpolizei?
Johannes Varwick

Broschiert, 17. März 2008
     Verkaufsrang: 106947      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen

Sechzig Jahre NATO - eine kritische Bilanz:
1949 als reines Verteidigungsbündnis in der Zeit des Kalten Krieges geschlossen, gab es in der NATO gravierende Veränderungen, insbesondere seit dem Zusammenbruch des Kommunismus. Die Allianz dient den Mitgliedstaaten nicht mehr nur als Verteidigungsbündnis, sondern versteht sich in zunehmendem Maße als militärisch-politische Organisation, die die Sicherheit ihrer Mitgliedstaaten wahren und zugleich weltweit für friedliche stabile Verhältnisse sorgen soll. Nimmt die NATO immer mehr die Aufgaben einer Weltpolizei wahr, die ihr gar nicht zustehen? Wer entscheidet über die Wahl der Mittel, die von ihr eingesetzt werden? Wie sieht die Zukunft der Allianz in einer Welt aus, die zunehmend von Gefahren bedroht ist, die die bisherigen nationalen Grenzen überschreiten? Johannes Varwick stellt Geschichte, Struktur und Strategie der NATO dar und fragt nach der Zukunft des Bündnisses in einer sich wandelnden globalen Welt.




Schlaue Kinder, schlechte Schulen: Wie unfähige Politiker unser Bildungssystem ruinieren - und warum es trotzdem gute Schulen gibt - Christian FüllerSchlaue Kinder, schlechte Schulen: Wie unfähige Politiker unser Bildungssystem ruinieren - und warum es trotzdem gute Schulen gibt
Christian Füller

Gebundene Ausgabe, März 2008
     Verkaufsrang: 36247      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen

Die Bildungsdebatte macht Schlagzeilen - und geht doch am Kern der Sache vorbei: Was richtet das Bildungssystem bei den Kindern an? Tatsache ist: Unsere Schulen produzieren systematisch Bildungsverlierer. Die Ursache: Wir haben es mit organisierter Verantwortungslosigkeit zu tun. Warum ist das so? Gibt es trotz allem Grund zur Hoffnung?
An unseren Schulen hat sich viel geändert, aber wenig zum Besseren. Auf dem Stundenplan steht »Lernen«, doch die Praxis heißt »Aussieben« - auch nach der PISA-Studie. Wer nicht mithalten kann, fliegt raus. Aber wie viele Verlierer können wir uns leisten?
Christian Füller, ausgewiesener Kenner der Bildungslandschaft, erzählt von den Leidtragenden dieses Systems: den Kindern, Eltern und Lehrern. Und er bringt die Ursachen auf den Punkt: Im Zwangskorsett aus Lehrplänen, völlig überholten Strukturen und einer scheinbar unbelehrbaren Kultusbürokratie erstickt die Bildung. Das muss nicht sein. Einzelne Reformschulen zeigen: Es geht auch anders! Ein provozierend undogmatischer Bericht zur Bildungslage der Nation.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Ein leidenschaftliches Plädoyer für ein besseres Schulsystem -doch ohne engagiertere Eltern wird es nicht gehen      5 von 5 Punkten
In Finnland, jenem nordeuropäischen Land mit den dunklen Wintern und den weiten Entfernungen, jenem Land, das bei allen PISA-Studien der Vergangenheit den Spitzenplatz eingenommen hat und von dessen Bildungssystem in Deutschland immer häufiger geredet wird, ohne auch nur eine Idee bisher zu übernehmen, lautet das selbstverständliche Motto alles schulischen Bemühens: "Wir dürfen kein Kind verlieren !"

Dieses Motto, so zeigt der angesehene Bildungsjournalist Christian Füller in seinem neuen Buch, ist unserem bisherigen Bildungssystem und unserer Schulpraxis wesensfremd. Hier geht es darum, so Füller, früh einzuordnen und auszusieben. Wer nicht mithalten kann, wird aussortiert. Dabei wird, über breite Bevölkerungsschichten auch innerlich akzeptiert, davon ausgegangen, dass jeder einzelne bzw. seine Familie und Eltern an einem schulischen Versagen selber Schuld sind.
Doch bevor man diese zweifellos bestehenden Probleme in den Herkunftsfamilien vieler "schwacher""vorschnell zum Sündebock macht, müsse man, so Füller, ihnen ein Schulsystem anbieten, das ihnen hilft, aus der Bildungsarmut und der Proletarisierung herauszukommen.

Er beschreibt beeindruckend die Situation der Leidtragenden des gegenwärtigen Systems, die Schüler, deren Eltern aber auch die Lehrer. Alle ihre Bemühungen und aus pädagogischem Eros und Leidenschaft geborene Ideen und Engagements werden durch ein System zunichte gemacht, an dem eine unbelehrbare Kultusbürokratie mit vielen unfähigen Politikern die Hauptschuld tragen.
Doch es gibt Alternativen. Füller zeigt an Beispielen von Reformschulen und deren Leiterinnen und Leitern, wie es auch anders gehen kann und benennt sieben Voraussetzungen für eine neue Schule:

1. Das Prinzip Verantwortung
2. Eine neue Lernkultur schaffen
3. Kulturminister entmachten und Schule entstaatlichen
4. Recht auf Bildung - aber ohne Haupt- und Sonderschule
5. Den Lehrern ihre Würde zurückgeben
6. Mehr Geld für besser Bildung
7. Die Eltern müssen mit ins Boot

Eine große Aufgabe ist da zu schultern, Doch Füller warnt davor, die Flinte ob der Größe des Projekts ins Kirn zu werfen. Eltern und Lehrern kann diese Buch die entsprechenden Argumente an die Hand liefern und Politiker können, ja müssen umdenken.

Aber auch Eltern müssen umdenken. Ich beobachte seit Jahren in meiner Umgebung an meinem Wohnort, dass Erwachsene, die alles andere als proletarisiert sind, beide Eltern berufstätig, ihr Leben auf eine Art und Weise egoistisch leben, die die Kinder immer tiefer stürzt. Da werden Kinder abgegeben, bei den Großeltern geparkt, aber es ist keine Zeit für sie da. Zeit da ist allerdings immer für die eigenen Bedürfnisse und Feste.
Es ist nötig über ein neues Verständnis von Elternschaft und ihre Verantwortung nachzudenken und sie auch zu praktizieren. Kindern, die nur vor Fernsehern und anderen ihr Gehirn zerstörenden Medien geparkt werden, nützt ohne elterliche Liebe und Zuwendung die beste Schule nichts.

Ein leidenschaftliches Plädoyer ist dieses Buch für ein besseres Schulsystem, dem man eine große Verbreitung wünscht.


 Weitere Lesermeinungen


Kurzschluss: Der Amoklauf von Erfurt und die Zeit danach - Jens BeckerKurzschluss: Der Amoklauf von Erfurt und die Zeit danach
Jens Becker

Taschenbuch, März 2005
     Verkaufsrang: 147244      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 5,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen

In diesem Buch kommen viele der Betroffenen von Erfurt zu Wort, Lehrer, Schüler, Angehörige, und sie erzählen, nicht selten zum ersten Mal, was sie erlebt haben und wie sie damit umgehen. Dieser 26. April hat sie alle radikal verändert. Am 26. April 2002 ermordete ein Amokläufer sechzehn Menschen am Erfurter Johann-Gutenberg-Gymnasium und erschoss sich anschließend selbst. Die Tat löste weltweites Entsetzen aus. Die Fragen nach den Ursachen für diese Gewalttat wurden immer wieder gestellt, aber nie befriedigend beantwortet. Viele Mängel des deutschen Schulsystems wurden erkannt und dann doch nicht grundlegend beseitigt.
Inzwischen mussten vor allem die Angehörigen der Opfer lernen, ihre tragischen Verluste zu tragen, und die Überlebenden versuchen mühsam, die Bilder in ihrem Kopf zu vergessen, zu verdrängen oder zu verarbeiten.
In den Jahren 2002 und 2003 drehte der Autor zwei Dokumentarfilme für MDR und arte am Johann-Gutenberg-Gymnasium in Erfurt: Ausnahmezustand und Die Kerzen von Erfurt. Beide Filme wurden 2003 mit dem Journalistenpreis Thüringen ausgezeichnet. Während dieser Zeit gab Jens Becker den zehnten Klassen der betroffenen Schule Medienunterricht. Ergebnis seines Seminars war die Kurzfilmrolle Abgedreht, in der Schüler mit fünf kurzen Spielfilmen ihren Blick "auf die Welt danach" in Bildern beschreiben. Die Kurzfilme erhielten 2003 den Preis des Lehrerbildungsinstituts Thüringen und 2004 den zweiten Preis beim Schülerwettbewerb "Schule gegen Gewalt".


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Interessant, vielseitig, wichtig!      5 von 5 Punkten
Warum schreibt man?
Ursprünglich um wichtige Aussagen zu bewahren, später um Leute zu unterhalten, irgendwann um Geld zu verdienen.
Dieses Buch gehört eindeutig zu der ersten Kategorie. Hier wird schamlos erzählt, was damals wirklich passiert ist. Dokumente, Zeugenaussagen belegen die Geschehnisse und lassen den Leser seine eigene Meinung bilden. Außerdem liest man Stellungsnahmen von Personen, die sich zu den Ursachen äußern. Das ist der Punkt, wo die Meinungen stark auseinander gehen. Doch das ist auch gut so, schließlich ist jeder Mensch individuell.
Das ist keines von den Büchern, die man einmal liest und dann in das Regal stellt und verstauben lässt. Wer das tut, interessiert sich einfach nicht dafür. Und das tun leider zu wenige Leute. Wer von den Außenstehenden kann sich heute schon noch an den 26. April 2002 erinnern? War es dieses Jahr wert noch in den Regionalnachrichten erwähnt zu werden? Nächstes Jahr vielleicht wieder "anlässlich" des 5. Jahrestages. Wer weiß das schon.
Aber es kommt ja nicht auf die Nachrichten an. Es geht darum, dass solche Ereignisse einfach viel zu schnell in Vergessenheit geraten und das ist eben genau das, was nicht passieren darf.
Und ein Schritt dazu bietet das Buch. Und da ist auch der anfangs ziemlich hoch erscheinende Preis egal, denn es wäre noch mal glatt genausoviel wert, allein wenn man sich die Aussagekraft anschaut!
Wen dieses Thema interessiert, muss sich dieses Buch kaufen. Wer allerdings sensationslustig ist, sollte die Finger davon lassen und sich lieber selbst eine tolle Geschichte schreiben und sich daran erfreuen.


 Weitere Lesermeinungen


Marktversagen und Wirtschaftspolitik: Mikroökonomische Grundlagen staatlichen Handelns - Michael FritschMarktversagen und Wirtschaftspolitik: Mikroökonomische Grundlagen staatlichen Handelns
Michael Fritsch, Thomas Wein, Hans-Jürgen Ewers

Gebundene Ausgabe, 4. September 2007
     Verkaufsrang: 141092      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 35,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen

Wirtschaftspolitische Eingriffe des Staates werden häufig damit begründet, dass der Markt versagt und deshalb Korrekturen erforderlich seien. Das Buch bietet eine umfassende und systematische Darstellung der verschiedenen Ansätze zu einer mikro-ökonomischen Theorie des Marktversagens. Dabei wird jeweils ausführlich auf die Notwendigkeit wirtschaftspolitischer Maßnahmen sowie auf instrumentelle Alternativen eingegangen. Darauf aufbauend behandelt das Buch die Grundzüge der ökonomischen Theorie des Staates und der Politik. Die Neuauflage wurde in allen Teilen aktualisiert. Neu hinzugekommen ist eine Darstellung der ökonomischen Theorie des Staates und die Diskussion verschiedener Möglichkeiten zur Eindämmung von Staatsversagen. Für Studierende der Wirtschaftswissenschaften an Universitäten und Fachhochschulen.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Pflicht für jeden VWLer      5 von 5 Punkten
Klasse. Die Autoren dieses Lehrbuches schaffen es, den Stoff anschaulich, mit sehr vielen Beispielen, darzustellen. Es macht förmlich Spaß, das Buch zu lesen, entspricht der Schreibstil doch genau den eigenen Gedankengängen und man kann förmlich erahnen, was die Konsequenz einzelner Fälle ist, ohne weiterzulesen. Für jeden VWLer ein MUSS!


 Weitere Lesermeinungen


Die europäische Stadt - Die europäische Stadt

Taschenbuch, Mai 2004
     Verkaufsrang: 145449      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen

In den kurzen goldenen Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg schien die europäische Stadt der Modellfall eines sozial ausgeglichenen, kulturell integrierten und prosperierenden Gemeinwesens. Heute wird ihr Ende vorhergesagt. Ihre Gestalt verliert sich in einem gesichtslosen Siedlungsbrei. Der öffentliche Raum wird privatisiert. Leerstehende Wohnungen und Industriebrachen reißen Lücken in das städtische Gefüge. Es entstehen abgeschottete Quartiere der Armen und der Einwanderer. Die Globalisierung, die Macht der Immobilienentwickler und die Finanzmisere stellen die europäische Stadt als eine Bastion des Wohlfahrtsstaats in Frage. Aber es gibt auch soziale, kulturelle, ökonomische und politische Gegentendenzen. Sie werden in diesem Band diskutiert, der sich an Stadtplaner, Stadtpolitiker und alle stadtpolitisch Interessierten ebenso richtet wie an Architekten und Sozialwissenschaftler. Beiträger sind u. a. Dieter Läpple, Peter Marcuse, Enzo Mingione, Claus Offe, Saskia Sassen, Thomas Sieverts und Erika Spiegel.



Wirtschaft, Arbeit und Soziales: Offene und programmierte Aufgaben mit Lösungen - Wolfgang GrundmannWirtschaft, Arbeit und Soziales: Offene und programmierte Aufgaben mit Lösungen
Wolfgang Grundmann, Klaus Schüttel

Broschiert, März 2006
     Verkaufsrang: 11798      Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen.

Preis: € 25,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen

Handlungsorientiertes Prüfungstraining für Bankkaufleute
In diesem Buch werden die Lerninhalte des Wirtschafts-, Arbeits- und Sozialrechts anhand von Fällen und Aufgaben handlungs- und zielgruppenorientiert aufbereitet. Die ausgewählten Fälle und programmierten Aufgaben wiederholen und festigen prüfungsrelevante Lerninhalte, helfen Verständnislücken zu schließen und geben den Prüfungskandidaten die erforderliche Sicherheit beim Lösen der gestellten Aufgaben. Alle Fälle und Aufgaben können mit Hilfe von ausgewählten Texten im Informationsteil des Buches selbständig erarbeitet und die Arbeitsergebnisse im Lösungsteil kommentiert verglichen werden. Das Buch kann sowohl unterrichtsbegleitend als auch zum Selbststudium verwendet werden.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

WiSo in der Abschlussprüfung - kein Problem      5 von 5 Punkten
Die Aufgaben dieses Buches - in offener und programmierter Form - unterstützen angehende Bankkaufleute bei der systematischen Vorbereitung auf die Abschlussprüfung im Fach Wirtschafts- und Sozialkunde. Die handlungsorientierten Fälle und Aufgaben sind gezielt auf die Themen der Prüfung zugeschnitten und helfen, das erlernte Wissen selbstständig anzuwenden, zu testen und zu festigen. Die Inhalte sind um wichtige Themen zur Wirtschaftslehre erweitert worden, z.B. Individualarbeitsrecht, Steuern, Markt und Preis, Mitbestimmung, Rechtsformen, Wirtschafts-, Finanz- und Geldpolitik. Die Aufgabensammlung ist noch stärker auf die für den Prüfungserfolg relevanten Themen konzentriert worden. Begleitend zum Buch informiert ein kostenloser Online-Service über relevante Änderungen der gesetzlichen Vorschriften, damit der Leser immer auf dem neuesten Wissensstand ist.


Einführung in die Betriebswirtschaftslehre der Kommunalverwaltung - Falko SchusterEinführung in die Betriebswirtschaftslehre der Kommunalverwaltung
Falko Schuster

Broschiert, September 2006
     Verkaufsrang: 136674      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 22,50 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen

Bisher fehlte es an einem betriebswirtschaftlichen Lehrbuch, das den Besonderheiten der Kommunalverwaltung Rechnung trägt. Prof. Schuster schließt mit seinem Buch diese Lücke. Er behandelt alle wichtigen Teilgebiete der Betriebswirtschaftslehre, also die Managementfunktion, die Stabsfunktionen mit dem Schwerpunkt Rechnungswesen, die Grundfunktionen (Beschaffung, Produktion, Absatz) und die Finanzierung. Nach der Vermittlung betriebswirtschaftlicher Erkenntnisse und Methoden wird jeweils in einem zweiten Schritt überprüft, wie weit diese auf den kommunalen Verwaltungsbetrieb übertragbar sind. Dabei finden auch die Elemente der Neuen Steuerungsmodelle und aktuelle Themen wie "Kommunale Kosten- und Leistungsrechnung", "Kommunales Controlling", "Kommunales Marketing" und "Kommunales Vergabewesen" Berücksichtigung.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Ein sehr gutes Buch nicht nur für Studenten der FHÖV Duisburg      5 von 5 Punkten
Mit der Umstellung der Kommunalverwaltung auf NKF hat sich so einiges geändert. Dieses Buch zeigt aus dem betriebswirtschaftlichen Blickwinkel die Arbeit einer Komunalverwaltung und ist vor allem für Studenten der FHÖV Duisburg geeignet, die Vorlesungen bei Prof. Schuster haben und den Unterricht nach- und vorbereiten wollen. Das Buch zeigt, wie sich betriebswirtschaftliches Denken auf die verschiedenen Bereiche der Kommunalverwaltung auswirkt. Eine lohnende Anschaffung auch für bereits Beschäftigte im öffentlichen Dienst!


Der Talente-Krieg: Personalstrategie und Bildung im globalen Kampf um Hochqualifizierte - Dietrich von der OelsnitzDer Talente-Krieg: Personalstrategie und Bildung im globalen Kampf um Hochqualifizierte
Dietrich von der Oelsnitz, Volker Stein, Martin Hahmann

Gebundene Ausgabe, 20. September 2007
     Verkaufsrang: 72287      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 29,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen

Im Zeichen des globalen Wettbewerbs um Innovationen, Marktanteile und Spitzentechnologie werden hochqualifizierte Wissensarbeiter/innen zum alles entscheidenden Faktor. Doch der deutschsprachige Raum droht mit rasanter Geschwindigkeit seine traditionell gute Position zu verlieren: Gesellschaftliche Alterung, Abwanderung von Spitzenkräften und eine verfehlte Bildungspolitik erodieren die Wettbewerbskraft. Hinzu kommen in vielen Unternehmen schlichte Problemignoranz und eine unprofessionelle Personalarbeit. Es ist höchste Zeit, umzusteuern! Soll unser heutiges Wohlstandsniveau erhalten werden, dann müssen Wirtschaft wie Politik entschlossen neue Wege gehen. In diesem aufklärenden Buch werden die wesentlichen Handlungsfelder der Debatte im Gesamtzusammenhang analysiert. Die Autoren sind betont lösungsorientiert und zeigen klar: Der weltweite Kampf um die besten Köpfe hat längst begonnen!

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Die unangenehme Wirklichkeit      5 von 5 Punkten
Professor von der Oelsnitz und seine Co-Autoren treffen den Nagel auf den Kopf! Das Werk zeigt schonungslos die düstere Zukunft auf, in die Deutschland ungebremst steuert, ohne dabei dem Pessimismus zu verfallen. Dabei haben die Autoren aber auch viele Lösungsvorschläge parat. Ein absolut lesenswertes Buch und Motivationshilfe für Studenten sowie Leitfaden für Personalmanager gleichermaßen.


Schule gestalten: Systemsteuerung, Schulentwicklung und Unterrichtsqualität - Helmut FendSchule gestalten: Systemsteuerung, Schulentwicklung und Unterrichtsqualität
Helmut Fend

Broschiert, 12. Dezember 2007
     Verkaufsrang: 40968      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 24,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen

Nach der"Neuen Theorie der Schule"und der"Geschichte des Bildungswesens"legt Fend jetzt mit"Schule gestalten"ein weiteres zukunftsweisendes Lehrbuch vor. Im Zentrum steht das Konzept, die drei entscheidenden Gestaltungsebenen des Bildungswesens zusammen zu denken: die Ebenen der Systemsteuerung, der Schulentwicklung und der Unterrichtsgestaltung. Damit bietet das Buch einenÜberblick dazu,"wie man Schule macht", der für eine neue Lehrerbildung die lang erwartete professionelle Grundlage bietet - und so auch als moderne Einführung in die Schulpädagogik gelesen werden kann.



Jenseits des Terrors: Was unsere Welt wirklich bedroht - Christ AbbottJenseits des Terrors: Was unsere Welt wirklich bedroht
Christ Abbott, Paul Rogers, John Sloboda

Broschiert, März 2008
     Verkaufsrang: 40257      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen

Die Autoren der Oxford Research Group zeigen in präzisen und knappen Thesen, dass die bisherige Sicherheitspolitik der führenden westlichen Regierungen nicht angemessen ist und von den wirklichen Bedrohungen wie z.B. dem Klimawandel, dem Kampf um Ressourcen, der Marginalisierung der Weltbevölkerung sowie der globalen Militarisierung ablenkt.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Globale Sicherheit - Die wahren Gefahren - von Bettina Dyttrich      4 von 5 Punkten
«Terrorismus ist im 21. Jahrhundert für die freien Demokratien die grösste Bedrohung», sagte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel vor knapp zwei Jahren. Von den USA über Russland bis nach Australien - fast alle führenden PolitikerInnen der reichen Staaten behaupteten in den letzten Jahren, dass das so sei. Auch die Diskussionen über die Klimaerwärmung haben daran nicht viel geändert.

Die Oxford Research Group, eine antimilitaristische nichtstaatliche Organisation aus England, widerspricht dieser Behauptung. In ihrem Büchlein «Jenseits des Terrors» legen die drei Autoren dar, dass vier andere globale Entwicklungen, die sich gegenseitig beeinflussen und verstärken, viel bedrohlicher sind für die Sicherheit der Welt: die Klimaerwärmung, der Kampf um Ressourcen, die Marginalisierung eines grossen Teils der Weltbevölkerung und die Militarisierung. Terrorismus sei nur ein Symptom grösserer Probleme und militärisch praktisch nicht zu bekämpfen: «Terrorismus ist eine Taktik, ein Mittel zum Zweck. Einer Taktik kann man nicht den Krieg erklären.»

Das ist zweifellos richtig und kann gar nicht oft genug gesagt werden. Die Autoren zeigen auf, dass von Staaten und ihren Armeen immer noch die grössere Gefahr ausgeht als von terroristischen Gruppen. Und dass knappe Ressourcen und Armut nicht nur ein Nährboden für Terrorismus, sondern auch für konventionelle Kriege sind. Die Oxford Research Group fordert deshalb eine verbindliche Abrüstungspolitik, Armutsbekämpfung durch Entwicklungshilfe und Schuldenerlass, die Einbindung gewalttätiger Gruppen in politische Prozesse, die Förderung von Alternativenergien, Energieeffizienz und Recycling.

Während die sicherheitspolitischen Vorschläge relativ konkret sind, wirken die Strategien, die Armut und Ökologie betreffen, leider ziemlich oberflächlich. Das liegt wohl daran, dass die Autoren völlig auf (staatliche) Politik fixiert sind und die Ökonomie mit ihrem Wachstumszwang überhaupt nicht analysieren. Das wirkt seltsam in einer Zeit, in der die Staaten die Kontrolle über die Ökonomie weitgehend verloren haben. Die Vorschläge zur Bekämpfung der ökologischen Krise genügen einfach nicht - auch mit Recycling und Alternativenergien gehen die Ressourcenverschwendung und die Verschmutzung weiter, solange der Zwang zum Wachstum bestehen bleibt.

WOZ vom 10.04.2008


Die Abgestellten: Ein Nachruf auf den festen Arbeitsplatz - Günter OggerDie Abgestellten: Ein Nachruf auf den festen Arbeitsplatz
Günter Ogger

Gebundene Ausgabe, 3. September 2007
     Verkaufsrang: 136841      Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen.

Preis: € 19,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen

Das Angestelltenparadies der Wirtschaftswunderjahre ist längst vorbei. Und die Unsicherheit der Beschäftigungsverhältnisse hat eine neue Dimension angenommen: Ob Allianz, Deutsche Telekom, Siemens oder Daimler - in den einstigen Hochburgen der sicheren Arbeitsplätze wird an Arbeitsverhältnissen vernichtet, was unbefristet und geschützt war. Trotz guter Konjunktur und Gewinnprognosen.

Die Mittelschicht ist verunsichert: Qualifikation, Status, Arbeitsplatz scheinen bedroht von Globalisierung, Digitalisierung, Rationalisierung. Günter Ogger sieht dem unaufhaltsamen Rückgang von Festanstellungen, dem befürchteten Absturz ins Auge: "Wer künftig noch ein festes Beschäftigungsverhältnis hat, darf sich zur gesellschaftlichen Elite zählen." Die anderen erwartet ein Drama, das den Niedergang der Arbeiterklasse noch toppen könnte, meint Ogger: Mittlere Manager: abserviert durch Organisationsverschlankung; Buchhalter, Controller und Vertriebsleute: ersetzt durch Hard- und Software; Konstrukteure, Entwickler und andere Wissensarbeiter: ausgebootet von ausländischen Billigarbeitskräften und inländischen Praktikanten, Zeitarbeitern und Scheinselbständigen. "Zu besichtigen ist eine sterbende Kaste", dramatisiert Ogger. Der deutsche "Luxusangestellte" mit Rundum-sorglos-Paket aus Tarifgehalt, Kündigungsschutz und Betriebsrente habe sich sein Schicksal selbst eingebrockt, tatkräftig unterstützt durch politische Gutmenschen und nimmersatte Gewerkschaften.

Jammern oder Handeln? Die sinnvollste Möglichkeit, der Globalisierung zu begegnen, sieht Ogger in mehr Flexibilität und Anstrengung. In der Arbeitswelt der Zukunft werde "Leistung zum allumfassenden Gradmesser für Angestellte, Beamte und Selbständige", betont er. Die Bilanz, "dass auf jedem Beschäftigungsverhältnis ein Verfallsdatum klebt" und dass die Leistungsanforderungen immer mehr anziehen, sind die Ausgangslage. Oggers Nachruf auf den festen Arbeitsplatz malt den Ist-Zustand aus und skizziert künftige Entwicklungen. Wie der einzelne darauf reagiert, ob es ein Absturz aus durchgelegenen, aber vertraut gewordenen Betten oder ein Abflug aus dem goldenen Käfig einer vergangenen Epoche ist - bleibt eine offene Frage. Meistens jedoch sind Grabreden keine Mutmacher. -- Sascha Hellmann

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Die Realität      5 von 5 Punkten
Ogger zeigt in seinem aktuellen Buch realistisch auf, wie sich unsere Arbeitswelt entwickelt: weg von den "Arbeitsstellen für's Leben" hin zu den "Jobs auf Zeit" bzw. zur Selbständigkeit. Flexibilität contra Sicherheitsbedürfnis. Weg vom Angestellten, hin zum "Mitarbeiter". Die Gegenwart besteht aus befristeten Arbeitsverträgen, Teilzeitarbeit, Zeitarbeit. Mehr ist derzeit nicht zu erwarten, denn Arbeit ist zum Luxusgut geworden. Dabei provoziert Ogger mit Thesen wie: "Wenige Glückliche dürfen immer härter schuften, damit viele Unglückliche zu Hause bleiben müssen".
Ogger möchte den Teufel nicht an die Wand malen oder Panikmachen, sondern er beschreibt die Realität, vor der sich noch zu viele verschließen. Begriffe wie Entlassungen, Outsourcing, Flexibilität definieren die aktuelle Arbeitswelt, d.h. die wegrationalisierten Arbeitsplätze werden durchaus ersetzt, aber eben flexibel. Die Zeitarbeit boomt und bietet das, was gewünscht wird. Lieber zahlt eine Firma den doppelten Preis für einen Mitarbeiter, kann ihn aber in Krisenzeiten "abmelden". Das Angestelltenprinzip kehrt sich somit ins Gegenteil.
Neben den "neuen" Flexiblen sieht Ogger aber noch eine weitere Entwicklung: Der Niedergang der Angestelltenkaste weckte die Existenzgründer. Auch diese haben Konjunktur und bereichern das Dienstleistungsangebot auf vielfältige Weise. Leider scheitern dabei viele an bürokratischen und finanziellen Hürden. Dennoch geht der Weg hin in Richtung Dienstleistung, Kreativität, Self-Management und Eigenverantwortung und Ogger füllt diese Thesen mit originellen Praxis-Beispielen, die tatsächlich Lust auf diesen Weg machen.
Ogger zeichnet ein Szenario, auf das sich Deutschland zubewegt und das unserer Gesellschaft ein neues Gesicht gibt, an das wir uns gewöhnen müssen: Selbständige als prägende Schicht, wachsende Klassenunterschiede, eventuell "Aufstände" der Unselbständigen... "...der feste Arbeitsplatz wird zur Beute einer qualifizierten Minderheit..."
Ogger appelliert an die abgestellten Angestellten, sich zusammenzuschließen und den Konkurrenzkampf anzutreten. Das Glück selbst in die Hand nehmen... wie wahr! Ogger schaut genau hin, zeigt uns schonungslos, was mit uns passiert ist und was wir tun können. Ein wichtiges Buch, das leider wahrscheinlich nicht jene erreicht, die es unbedingt lesen sollten. Aber vielleicht können zumindest wir Leser darüber reden.


 Weitere Lesermeinungen



Wege zum Gleichgewicht. Ein Marshallplan für die Erde.: Ein Marshallplan für die Erde - Al GoreWege zum Gleichgewicht. Ein Marshallplan für die Erde.: Ein Marshallplan für die Erde
Al Gore

Taschenbuch, 25. Oktober 2007
     Verkaufsrang: 32225      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen

Seit mehr als zwanzig Jahren setzt sich Al Gore, Senator aus Tennessee, für die Belange der Umwelt ein. Heute ist er mehr denn je überzeugt, daß uns die Zivilisationsmaschine an den Rand der Katastrophe gebracht hat. In diesem herausfordernden und provokativen Buch vertritt der Autor die These, daß nur ein radikales Umdenken, was unsere Beziehung zur Natur betrifft, die Erde, wie wir sie kennen, für kommende Generationen erhalten kann.
Erstaunlicherweise behaupten einige Politiker, Wissenschaftler und führende Vertreter der Wirtschaft immer noch, daß eine reale Gefahr nicht existiere. Gore tritt den Beweis an: Die Qualität der Luft, des Wassers und des Bodens ist bedroht. Die Gefährdungen haben sich von der regionalen Ebene auf die globale verschoben. Der Treibhauseffekt, das Ozonloch und die Zerstörung der Regenwälder sind unübersehbare Beweise.
Die Wurzeln dieser Krise reichen in jeden Bereich der Gesellschaft. Gore versucht, die Probleme der Politik, Geschichte, Wissenschaft, Ökonomie, Psychologie und Religion zu sichten. Einen Großteil der Schuld trifft die Politiker, die die langfristigen Folgen ihrer halbherzigen Entscheidungen nicht wahrhaben wollen. Ebenso haben es bis jetzt viele Ökonomen unterlassen, die wahren Kosten des Verbrauchs nichterneuerbarer Energien offen zu bilanzieren. Im Begriff der "Dysfunktionalität" sieht Al Gore seine Metapher des Zustandes unserer Zivilisation.
Im letzten Teil des Buches zieht der Autor die praktischen Konsequenzen. Nur eine weltweite Mobilisierung kann uns vor der Katastrophe retten. In einem umfassenden "Marshallplan für die Erde" entwirft er eine Strategie für die Stabilisierung des Bevölkerungswachstums, die globale Durchsetzung ökologisch angepaßter Technologien und die Umwelterziehung.
Al Gores Buch ist eine mutige und visionäre Antwort auf eine Überlebensfrage der Menschheit. Individuum und Gesellschaft müssen sich neu begreifen. Wer die Umweltkrise überwinden will, muß seine innere Krise bewältigen. Dieses Buch ist ein Manifest gegen Zynismus und Resignation. Gerichtet ist es an alle Leserinnen und Leser, die begriffen haben, worum es geht: Die Erde muß wieder ins Gleichgewicht gebracht werden.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

Leider noch immer brandaktuell...      5 von 5 Punkten
Nachdem ein Jahrzehnt vergangen ist, ist dieses Buch aktueller denn jeh !

Al Gore ein Visionär? Auf alle Fälle ein Mann, der sich eingehend mit den Fakten beschäftigt hat, und daraus die richtigen Schlüsse zog.
Gore wäre uns allen sein Handeln als Präsident schuldig gewesen. Aber Lug und Trug scheinen Sieger in dieser Welt zu sein !

 Weitere Lesermeinungen



Russland im Zangengriff: Putins Imperium zwischen Nato, China und Islam - Peter Scholl-LatourRussland im Zangengriff: Putins Imperium zwischen Nato, China und Islam
Peter Scholl-Latour

Gebundene Ausgabe, Oktober 2006
     Verkaufsrang: 95381      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 24,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen

Während im Osten der Nachbar China zu neuer Größe erwacht, rückt im Westen die Nato bis unmittelbar an die eigenen Grenzen heran: Russland, stellt Peter Scholl-Latour nüchtern fest, befindet sich in einem geostrategischen Zangengriff, der der Moskauer Führung völlig zu recht ernste Sorgen bereitet. Dass vor diesem Hintergrund bereits heute die extrem nationalistischen Kräfte in Russland erstarken und die Regierung zunehmend unter Druck setzen, ist unübersehbar. Hinzu kommt die Radikalisierung des Islam, die für sich allein bereits eine existenzielle politische Herausforderung für die Russische Föderation darstellt, in der immerhin rund 20 Millionen Muslime leben. In diesem von den maßgeblichen politischen Kräften im Westen nach seiner Überzeugung in seiner Brisanz sträflich unterschätzten Kräftefeld diagnostiziert Scholl-Latour mit guten Gründen Zündstoff für eine sehr ernste Krise von weltpolitischem Ausmaß.

Russland im Zangengriff ist, wie man es von dem streitbaren Publizisten nicht anders erwartet, keine fern von den Orten Geschehens am Schreibtisch entstandene politische Analyse, sondern vor allem ein Reisebericht. Souverän führt Scholl-Latour seine Leser auch im fortgeschrittenen Alter vorzugsweise in die besonders abgelegenen Gegenden, über die man aus der allgemeinen Berichterstattung oft nur wenig erfährt. Auch seine hellwache Aufmerksamkeit ist immer noch die alte, die Reflexionsfreude ungebrochen. Selbst das Muster der Hotelbettwäsche erscheint es ihm Wert, über dessen Sinn nachzudenken. Seine Stammleser wissen diese die Lektüre entspannenden Exkurse seit jeher ebenso zu schätzen, wie die eingeflochtenen, äußerst lehrreichen Referate historischer Hintergründe. Sie werden auch diesmal nicht enttäuscht. -- Hasso Greb

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)

Bravo!      5 von 5 Punkten
Ich habe selber in der damaligen Sowjetunion studiert und war zunaechst skeptisch,weil ich des Autors Haltung zur Nachruestung seinerzeit abgelehnt habe. Nun lebe und lehre ich in China, wo man sehr genau Russland beobachtet und dessen sehr berechtigte Sorgen ernst nimmt.
Nach einer Veranstaltung neulich mit Peter Scholl-Latour in der Berliner "Volksbuehne" kann ich nur ausrufen: CHAPEAU!! HUT AB!
Ich bin begeistert vom Buch, den Fakten und dem Klarblick Scholl-Latours. Das ist ein wahrhaft grosser Geist!
Die deutsche Regierung sollte dieses Buch als Pflichtlektuere aufgebrummt bekommen und sich tunlichst von Scholl-Latour beraten lassen!


 Weitere Lesermeinungen



Weltmacht USA: Ein Nachruf - Emmanuel ToddWeltmacht USA: Ein Nachruf
Emmanuel Todd

Taschenbuch, März 2004
     Verkaufsrang: 52721      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen

Aggressiv und unberechenbar -- so verhalten sich die USA derzeit nach Ansicht des französischen Sozialwissenschaftlers Emmanuel Todd. Sind also die Amerikaner als einzig verbliebene Supermacht der Erde zu stark geworden? Im Gegenteil, meint Todd in dieser Streitschrift. Denn: "Die USA beherrschen längst nicht mehr die Welt, sie sind dabei, die Kontrolle zu verlieren." Genau darin sieht er den Grund, warum Washington vom "internationalen Ordnungsfaktor" zum "Unruhestifter" geworden sei.

Seine provokante These vom Niedergang der "Weltmacht USA" unterfüttert der Autor mit einigen, teils durchaus überzeugenden Beobachtungen. Der Franzose verweist beispielsweise auf das immense Defizit in der amerikanischen Handelsbilanz: Die Vereinigten Staaten importieren ein Vielfaches von dem, was sie exportieren. Sie sind, mit anderen Worten, wirtschaftlich stark vom Ausland abhängig -- und damit verwundbar. Auch politisch würden die USA nach dem Ende des Kalten Krieges nicht mehr als Schutzmacht gegen den Kommunismus gebraucht. Aus dieser tiefen Verunsicherung heraus resultiert nach Ansicht Todds der "theatralische Militarismus" der USA: Mit Angriffen auf schwache Gegner wie Afghanistan oder den Irak wolle Washington eine Stärke demonstrieren, die es de facto längst verloren habe.

Todd betont immer wieder, dass er sich nicht zum Lager der Antiamerikaner zählt. Und er gibt sich alle Mühe, seine Argumente wissenschaftlich zu begründen, oft mit recht ausufernden Theoriegebäuden. Gleichwohl sind Todds Thesen zuweilen holzschnittartig. In der Zeit zwischen 1950 und 1990 stilisiert er die USA zum "gütigen Hegemon", ja sogar zum "Reich des Guten". Umgekehrt hätten die Vereinigten Staaten heute das "Lager der Gerechten" verlassen. Beide Zuschreibungen sind sprachlich wie inhaltlich platt. Und die "Rede vom weltweiten Terrorismus" mag den USA zwar gelegen kommen -- eine Erfindung Washingtons, wie von Todd unterstellt, ist die Terrorgefahr aber ganz sicher nicht.

Fazit: Streitschriften dürfen überspitzen und provozieren. Und deshalb ist Todds Buch ein lesenswerter und zur Diskussion herausfordernder Beitrag zu einer wichtigen Debatte, die uns alle angeht. --Christoph Peerenboom

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 55 Bewertungen)

Weltmacht am Abgrund      5 von 5 Punkten
Todd schildert plastisch, wie es die theoretisch-philosophischen Defizite einer irrational-trivialreligiösen und esoterischen Waffenscheinbesitzernation ohne zukunftsweisende Eigenprodukte (mit Ausnahme der Raumfahrt und IT-Technologie) schaffen, in einer unheilvollen Kombination das vor Nationalismus und Machtanspruch trotzende Land an den Rand der Bedeutungslosigkeit zu bringen. Sehr deutlich ist dies mittlerweile an der Rolle Chinas abzulesen. Die Gefahr dabei ist, daß der bombenabwurferfahrene kranke Mann USA, noch vor Waffen starrend, zunehmend beißwütig reagieren könnte. Damit wüchse das von ihm ausgehende Gefahrenpotention noch weiter. Die brillianten US-Intellektuellen sitzen ihrerseits an den Rand gedrängt und Washington verachtend in ihren Instituten und können wenig bewirken. Die größten Intellektuellen, wie beispielsweise der "Einstein der Geisteswisschenschaften" Chomsky sind die vehementesten Kritiker der eigenen Nation geworden.


 Weitere Lesermeinungen



Abitur-Wissen Politik: Abitur-Wissen Politik. Sozialpolitik. Grundlagen, Orientierungspunkte und Gestaltung. (Lernmaterialien): Grundlagen, Orientierungspunkte und Gestaltung - Bernhard FrevelAbitur-Wissen Politik: Abitur-Wissen Politik. Sozialpolitik. Grundlagen, Orientierungspunkte und Gestaltung. (Lernmaterialien): Grundlagen, Orientierungspunkte und Gestaltung
Bernhard Frevel

Taschenbuch, 1. Januar 2001
     Verkaufsrang: 92505      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen

Auf zentrale Fakten, Daten und Strukturen konzentrierte Darstellung zur gezielten Vorbereitung auf Klausuren und Abitur. Ideelle, historische und strukturelle Grundlagen, die die Sozialpolitik in Deutschland bestimmen, werden systematisch behandelt. Anhand verschiedener gesellschaftlicher Gruppen werden konkrete politische Maßnahmen und Defizite der Sozialpolitik dargelegt. Veranschaulichende Grafiken und Bilder ergänzen die konzentrierte Darstellung eines der meistdiskutierten politischen Themen. Behandelt werden u.a.: Grundlagen des Sozialstaats; Sozialstruktur und sozialer Wandel; Prinzipien und Gestaltung der Sozialpolitik.



Vorige SeiteSeiten:
 1 2 3  4  5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 
Nächste Seite