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| Gesellschaft, Politik | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Das Plankton-Manifest: Wie ein neuer Rohstoff die Welt verändern wird Axel Limberg Gebundene Ausgabe, 10. Dezember 2007 Verkaufsrang: 148155 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Drei Themen beherrschen die ökologische und soziale Weltsicht: Die Erderwärmung und ihre Folgen, die ungerechten Züge der Globalisierung und der desolate Zustand Afrikas. Drei Herausforderungen, die in der Regel isoliert betrachtet werden. Das Plankton-Manifest beschreibt eine einzige Strategie, wie sich die gewaltigen Probleme meistern lassen: Eine neu entwickelte Technologie, die ermöglicht, Mikroalgen an Land zu züchten. In einem groß angelegten Pilotprojekt in der Wüste am Roten Meer arbeiten Forscher an der Umsetzung dieser genialen Entdeckung. Mit dem Plankton-Manifest stellt Axel Limberg nicht nur eine Möglichkeit zur Bekämpfung des Klimawandels vor, er entwirft auch das Bild einer neuen, humanen Weltwirtschaft, die sich in friedlicher Koexistenz mit dem Ökosystem Erde entwickeln kann.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Der Plankton Krimi 5 von 5 Punkten Dieses Buch schildert einen Ansatz, von dem ich bisher noch nie etwas gehört habe: Der Anbau von Meeresalgen an Land soll für neue Nahrung und Energie sorgen. Alle wissen ja: Kohle und Erdöl werden irgendwann knapp. Und sie könnten in ein paar Jahrzehnten komplett von der Biomasse die aus Plankton gewonnen wird, abgelöst werden. Ohne das Klima zu belasten und auch noch fair gehandelt.
Spannend wie ein Krimi, sind da die Szenarien die Herr Limberg beschreibt:
Nämlich eine optimistische Zukunftsvision und das frei von wissenschaftlichem Kauderwelsch.
Ein lesenswertes Buch für alle, die Interesse an unserer Welt haben. |
Scheitert Amerika? Supermacht am Scheideweg Francis Fukuyama Gebundene Ausgabe, März 2006 Verkaufsrang: 60072 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Als Vordenker des amerikanischen Neokonservativismus sieht sich Francis Fukuyama in der Gefahr, in den Strudel eines möglichen Scheiterns der Außenpolitik der (angeblich) neokonservativen Regierung von Präsident George W. Bush hineingezogen zu werden. Mit seinem Buch Scheitert Amerika?, dessen deutschsprachige Ausgabe zeitgleich mit dem amerikanischen Original erscheint, setzt er seine Auffassung von einer klugen Außenpolitik deutlich von derjenigen der Bush-Regierung und ihrer neokonservativen Befürworter ab. Wie groß die Kluft zwischen Fukuyama und der herrschenden neokonservativen Doktrin tatsächlich ist, macht bereits der Titel des Aufsatzes deutlich, auf dem das Buch basiert: "Beyond Neoconservatism" - Nach dem Neokonservativismus. Ende der neunziger Jahre, gesteht der an der Johns Hopkins University in Washington lehrende Autor möglichen Kritikern zu, hatte er den damaligen Präsidenten Clinton selbst gedrängt, gegenüber dem Irak mehr Härte zu zeigen. Und er gehörte nach dem 11. September 2001 auch zu den Unterzeichnern eines Aufrufs konservativer Intellektueller, die im Zusammenhang mit dem Kampf gegen den Terrorismus explizit auch den Sturz Saddam Husseins forderten. "Im Unterschied zu vielen anderen Neokonservativen" aber, darauf weist er im Vorwort ausdrücklich hin, habe ihn "die Begründung des Krieges gegen den Irak nie überzeugt". Mehr noch: Im Rahmen eines Forschungsprojekts zur Entwicklung einer langfristigen Strategie im Kampf gegen den Terrorismus, sei er ganz grundsätzlich zu dem Schluss gelangt, "dass Terrorismus nicht mit Krieg zu bekämpfen ist". -- Dementsprechend ablehnend fällt sein Urteil sowohl über die Bush-Doktrin einer präventiven Verteidigung aus, als auch ganz grundsätzlich über die dieser Doktrin zugrundeliegenden außenpolitischen Leitlinien. Als "realistischen Wilsonianismus" bezeichnet Fukuyama seine neu gewonnene außenpolitische Position, von der er überzeugt ist, sie würde "von einem ziemlich breiten Spektrum der amerikanischen Bevölkerung unterstützt". Tatsächlich darf er sich wohl weit über die USA hinaus breiter Zustimmung sicher sein, wenn er von einer zukünftigen amerikanischen Regierung fordert, den eingeschlagenen Weg des Unilateralismus zu verlassen und stattdessen kooperativ die internationalen Institutionen mitzugestalten, die allein Quelle internationaler Legitimität sein können. Mit Scheitert Amerika? ist Fukuyama eine der bislang argumentativ überzeugendsten Auseinandersetzungen mit der Bush-Regierung gelungen -- und eine Ehrenrettung zumindest desjenigen Teils der politischen Theorie des Neokonservativismus, für den er steht. -- Andreas Vierecke
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Interessante konservative 5 von 5 Punkten Francis Fukuyama, durch sein Buch vom "Ende der Geschichte" bekannt geworden, legt hier eine argumentativ fundierte und überzeugende Auseinandersetzung mit der Außenpolitik der USA unter George H. W. Bush vor. Diese Politik charakterisiert er als "lenistisch", da sie - wie der Gründer der Sowjetunion - den gewaltsamen Regimewechsel propagiere. Fukuyama erläutert die verschiedenen politischen Strömungen des politischen Denkens in den USA, wobei er insbesondere Realisten vom Schlage Henry A. Kissingers und Neokonservative voneinander abgrenzt. Fukuyama, lange selber neokonservativ, lehnte die Begründung gegen den Irak-Krieg ab. Diese habe ihn - so schreibt er im Vorwort - niemals überzeugt. Daher sei er zu dem Schluss gekommen, dass er den Neokonservatismus nicht länger unterstützen könne. Neokonservative Politik lasse sich auf folgende Grundprinzipien zurückführen, die kennzeichnend für die Regierung unter George W. Bush seien
1.) Die Überzeugung, dass der innenpolitische Charakter eines Regimes sich auch auf dessen Außenpolitik auswirke und dass sich in der Außenpolitik die tiefsten liberalen Werte demokratischer Gesellschaften ausdrücken müssten. Nur demokratische Regime seien friedensfähig, daher müsse alles getan werden, um die Demokratisierung zu fördern.
2.) Die Überzeugung, dass die amerikanische Macht zu moralischen Zwecken eingesetzt wurde und werden solle und sich die Vereinigten Staaten auch weiterhin in internationalen Angelegenheiten engagieren müssten.
Nun hat Fukuyama nichts gegen Demokratisierung. Diese werde sich langfristig aufgrund der Modernisierung der Gesellschaften durchsetzen. Das Ende des Ost-West-Konfliktes im Zusammenhang mit dem Untergang der Sowjetunion sei jedoch ein Wunder und nicht voraussehbar gewesen. Die Reagan-Regierung habe mit nichten - wie von den Neokonservativen behauptet - den Kalten Krieg durch den Ausbau des amerikanischen Militärs gewonnen. Viele verschiedene Faktoren trugen zum Ende dieses Ost-West-Antagonismus bei. Realistische Außenpolitik dürfe nicht auf die Erwartung von Wundern beruhen, sondern müsse sich auf die Wahrscheinlichkeit mehrerer demokratischer Übergänge in naher Zukunft gründen. Demokratie könne nicht aufgewungen werden, sondern sei ein evolutionärer Prozess und könne fremden Kulturen nicht "aufgezwungen" werden. Realismus und Idealismus - bei Achtung der Institutionen - seien gefragt. Der Autor nennt diese Denkschule "realistischer Wilsonianismus", der im Umgnag mit anderen Gesellschaften die Mittel besser auf die angestrebten Ziele abstimme. "Ein realistischer Wilsonianismus unterschiedet sich vom klassischen Realismus darin, dass er innere Vorgänge der einzelnen Staaten als relevant für die amerikansiche Außenpolitik begreift... [Er] unterscheidet sich jedoch in einer wesentlichen Hinsicht vom Neokonservatismus. Er nimmt internationale institutionen ernst." (S. 21).
Fukuyama empfiehlt - hier in Tradition zu Autoren, die eher dem linksliberalen politischen Spektrum in den USA nahestehen - die sogenannte "soft power", der - in Anlehnung an Joseph Nye - ein Machtpotential bezeichnet, welches nicht auf Attraktivität, Zustimmung und Freiwilligkeit beruhe.
Das interessante an diesem Buch ist, dass die Kritik an der amerikanischen Außenpolitik unter George W. Bush nun von den "eigenen Leuten" kommt und nicht mehr nur aus dem linksliberalen Spektrum. Die Schwierigkeiten bei der Bewältigung des Regimewechsels im Irak lasse ein "Scheitern" Amerikas wahrscheinlich werden, wenn sich die Außenpolitik nicht im oben beschriebenen Sinne ändere.
Das Buch mag in Einzelheiten nicht immer konsequent durchdacht sein (so wird etwadie Institution der UNO sehr kritisch betrachtet und dennoch die "Achtung vor den Institutionen" verlangt). Insgesamt stellt das Buch jedoch eine beeindruckende argumentative Auseinandersetzung mit Bushs Außenpolitik dar und ist zudem noch sehr verständlich geschrieben. Unbedingte Empfehlung.
Fukuyamas neokonservative Perestroika 4 von 5 Punkten Als Michael Gorbatschow in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts erkannte, daß der Sozialismus vor dem Abgrund stand, unternahm er zu seiner Rettung einen großangelegten Reformversuch. Zwanzig Jahre später hat sich Francis Fukuyama das Gleiche vorgenommen, nur daß seine Bemühungen nicht dem Sozialismus, sondern dem amerikanischen Neokonservativismus gelten, den er durch die außenpolitischen Fehler der Bush-Regierung gefährdet sieht. Wie Gorbatschow ist Fukuyama von der prinzipiellen Richtigkeit seines Weltbildes überzeugt. Der ursprüngliche Neokonservativismus ist für ihn eine einwandfreie Position, die nur leider in den neunziger Jahren in fragwürdiger Weise weiterentwickelt worden sei.
Fukuyama beginnt sein Buch mit einem knappen historischen Überblick. In den frühen dreißiger Jahren bildete sich an der City University of New York ein linker Studentenzirkel, dessen Vertreter (Irving Kristol, Daniel Bell, Seymour M. Lipset, Daniel P. Moynihan u. a.) sich nach langem Liebäugeln mit dem Trotzkismus schließlich in überzeugte Antikommunisten verwandelten. Obwohl anfangs mehr an Innenpolitik interessiert, entwickelten sie unter dem Einfluß zweier bedeutender Mentoren auch außenpolitische Vorstellungen. Während der aus Deutschland emigrierte Philosoph Leo Strauss den allgemeinen geistigen Hintergrund des Neokonservativismus prägte, war Albert Wohlstetter, ein Rüstungsexperte der Rand Corporation, für dessen nüchterne machtpolitische Perspektive verantwortlich.
Bei allen individuellen Akzentsetzungen findet Fukuyama vier Punkte, in denen sich die meisten Neokonservativen einig sind:
1. Die Überzeugung, daß die Außenpolitik eines Staates in hohem Maße von seiner Regierungsform geprägt werde.
2. Die Erwartung, daß die Vereinigten Staaten eine moralische Außenpolitik betreiben sollten.
3. Die Skepsis gegenüber internationalen Institutionen.
4. Den Zweifel an großangelegten gesellschaftlichen Reformprojekten.
Wie Fukuyamas Darstellung verdeutlicht, sprengte die Bewegung mit ihrer Verbindung von linkem Idealismus und rechter Machtpolitik schon früh die traditionelle politische Lagereinteilung, was sie in eine auffällige Nähe zum Leninismus rückt.
Während sich die Neokonservativen in den achtziger Jahren geschlossen hinter die antikommunistische Politik Reagans stellten, waren sie über die nach dem Fall der Sowjetunion einzuschlagende Marschroute zunächst uneins. Erst Mitte der neunziger Jahre formulierten William Kristol und Robert Kagan jenes außenpolitische Programm, mit dem die Bewegung heute gleichgesetzt wird.
Ausgehend von der Überzeugung, daß Reagans Aufrüstung die Sowjetunion in die Knie gezwungen habe, verlangten Kristol und Kagan, Amerika solle seine überwältigende Militärmacht nun dafür einsetzen, eine "wohlwollende" globale Hegemonie zu errichten und die weitere Ausbreitung der Demokratie zu fördern, notfalls auf eigene Faust und gegen die UNO.
Nach dem Terroranschlag vom 11. September wurde diese Strategie zur Grundlage der amerikanischen Außenpolitik. Die Entscheidung zum Angriff auf den Irak sei zwar, vermutet Fukuyama, möglicherweise nur unreflektiertem Aktionismus entsprungen, doch habe Bush jr. sich schließlich notgedrungen zum Neokonservativismus bekehrt als im Irak keine Massenvernichtungswaffen gefunden wurden und andere Wege zur Rechtfertigung des Krieges nicht mehr zur Verfügung standen.
Im Rückblick scheinen Fukuyama die Fehler Kristols und Kagans offenkundig. Schon ihr Geschichtsbild sei fragwürdig. Reagans Rüstungsprogramm sei nur EINER der vielen Faktoren gewesen, die zum Untergang der Sowjetunion beigetragen hätten. In der Tat ließe sich über diese sanfte Kritik hinaus fragen, ob der "große Kommunikator" den Zusammenbruch des Kommunismus ÜBERHAUPT beeinflußte. Die Vorstellung, ein Land, das den Zweiten Weltkrieg und das Wettrüsten der fünfziger und sechziger Jahre überstand, habe von Reagans bescheidener "Nachrüstung" zu Fall gebracht werden können, ist abwegig. Ohne die von Gorbatschow eingeleitete innere Auflösung würde die Sowjetunion noch heute bestehen.
Auch das Projekt gewaltsamer Demokratisierung hält Fukuyama für zweifelhaft. Auf den Philippinen hätten selbst fünfzig Jahre amerikanischer Kolonialherrschaft keine stabile Demokratie hinterlassen, von den fruchtlosen Interventionen der USA in Kuba, der Dominikanischen Republik und Haiti ganz zu schweigen.
Kristols und Kagans Mißtrauen in internationale Institutionen schließlich erscheint Fukuyama perspektivlos. Im Zeitalter der Globalisierung gäbe es zur internationalen Zusammenarbeit keine Alternative.
Jahrzehntelang war es unter westlichen Linken üblich, zu bestreiten, daß die Mißstände des real existierenden Sozialismus etwas mit der Lehre von Marx zu tun hätten. Ganz ähnlich möchte Fukuyama nun seine Leser glauben machen, Kristol und Kagan wären ihren ursprünglichen Idealen untreu geworden. Da er es jedoch für aussichtslos hält, die Identifizierung ihres Programms mit dem Neokonservativismus rückgängig zu machen, möchte er seinen eigenen Standpunkt künftig als "realistischen Wilsonianismus" bezeichnen. Die Formulierung einer solchen Alternative solle verhindern, daß das irakische Desaster zum völligen Bankrott der neokonservativen Tradition und zur erneuten Dominanz des klassischen Realismus in der amerikanischen Außenpolitik führe.
Der "realistische Wilsonianismus" zeichne sich, so Fukuyama, dadurch aus, internationale Institutionen unterstützen, die Verbündeten Amerikas umfassend konsultieren und militärische Optionen distanziert beurteilen zu wollen. Die Verbreitung der Demokratie solle überwiegend auf diplomatischem, wirtschaftlichem und kulturellem Wege angestrebt werden. Amerika müsse, empfiehlt Fukuyama, weltpolitisch so zurückhaltend auftreten, wie das von Bismarck geführte Deutsche Kaiserreich nach 1871.
So vernünftig sich das alles anhört, mit neokonservativem oder wilsonianischem Ideengut hat es nichts mehr zu tun. Die Probleme beginnen schon bei der Terminologie. Ein "realistischer Wilsonianismus" ist ein Widerspruch in sich. Woodrow Wilsons Außenpolitik scheiterte ja gerade an ihrem grundlegendem MANGEL an Realismus. Wilsonianisch kann Fukuyamas Position im übrigen schon deswegen nicht sein, weil sie sich der neokonservativen Kritik an der UNO auf ganzer Linie anschließt. Die aus seiner Sicht hoffnungslos ineffektiven Vereinten Nationen möchte Fukuyama nicht STÄRKEN, sondern durch andere internationale Institutionen UMGEHEN (er bezeichnet dies als "Multi-Multilateralismus"), wobei er die Staaten auch in Zukunft als Haupakteure der Weltpolitik ansieht. Von Wilsons Hoffnung auf eine Überwindung der Anarchie der Staatenwelt ist dieser Ansatz weit entfernt.
Auch neokonservative Elemente sind in Fukuyamas Strategie kaum zu finden. Daß Amerika ein Interesse daran habe, die Ausbreitung der Demokratie zu fördern, solange es dafür nicht das Leben seiner Soldaten aufs Spiel setzten müsse, würde selbst Henry Kissinger zugestehen. Was macht der Glaube an die friedfertige Natur von Demokratien schon aus, wenn er keinen Unterschied in der praktischen Politik eines Staates nach sich zieht?
Wer Fukuyamas außenpolitisches Programm nüchtern betrachtet, findet darin die vollständige Rückkehr zum klassischen außenpolitischen Realismus. Es muß schlimm um die Überlebensfähigkeit einer politischen Strömung bestellt sein, wenn der Versuch, sie realitätstauglich zu machen zu ihrer Verwässerung führt. Wie im Falle des Kommunismus dürfte dies ein Indiz dafür sein, daß die praktischen Fehler der Bewegung tief in ihrem geistigen Fundament verwurzelt sind.
Nicht anders als die Reformbemühungen Gorbatschows werden jene Fukuyamas den Untergang, den sie abwenden sollen, letzten Endes wohl nur beschleunigen. |
Kulturpolitik: Eine Einführung Armin Klein Broschiert, Juli 2005 Verkaufsrang: 176570 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Schreiben Sie eine Online-Rezension und teilen Sie Ihre Meinung anderen Kunden mit.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Wohltuend pragmatische Herangehensweise 4 von 5 Punkten In Zeiten, wo heftig sowohl über Leitlinien als auch über konkrete Fallbeispiele in der Kulturpolitik gestritten wird, ist man gemeinhin dankbar, wenn es auch aktuelle Publikationen dazu gibt, die Orientierung verschaffen. Umso mehr verwunderte das Fehlen eines Grundlagenbuches in den letzten Jahren. Armin Klein ist es einmal mehr gelungen, diese Lücke zu schließen. In einer wohltuend pragmatischen Herangehensweise widmet er sich sowohl den notwendigen Definitionen als auch den komplexen Strukturen, in denen sich Kulturpolitik heute abspielt und gibt damit den Akteuren des Kulturbetriebs in der Bundesrepublik Deutschland einen unverzichtbaren Leitfaden in die Hand. Dies ist keineswegs selbstverständlich, stand doch so mancher kommunaler Kulturmanager ratlos vor Publikationen, die sich fast ausschließlich mit großen kultur- und gesellschaftspolitischen Entwürfen beschäftigten, aber Ansatzpunkte und Handlungsanleitungen für ihre konkrete Umsetzung schuldig blieben. Ärgerlich am Buch sind lediglich Druckfehler, die zu inhaltlichen Fehlinformationen werden („Times-Warner") sowie die zahllosen Angaben in DM in Zeiten des EURO. Dies kann aber den positiven Gesamteindruck dieser Neuerscheinung nicht schmälern.
Ideengeschichtliche Wurzeln und praktische Beispiele 3 von 5 Punkten Wie funktioniert Kulturpolitik und unter welchen Rahmenbedingungen findet sie statt? Diese bei allen derzeitigen „Kulturkrisen" brisante Frage wird, traut man dem Klappentext von Kleins Buch, in dem Einführungswerk geklärt. Leider ist man - was diese Frage betrifft - am Ende des Buches wenig klüger als vorher.Statt dessen unternimmt der Autor einen ca. 60seitigen recht fruchtbaren Versuch, die Grundbegriffe der Kulturpolitik zu klären. Dabei dringt er tief in geistes- und ideengeschichtlichen Wurzeln der Begriffe Politik und Kultur vor von Hegel bis Habermas und Rousseau bis Weber. Die Verbindung der Worte zur Kulturpolitik kommt etwas kurz. Der Schwerpunkt des Buches aber - und das hat Klein mit den meisten Autoren, die sich mit der Kulturpolitik befassen gemein - ist mehr praktisch angelegt. Er erklärt die Zuständigkeitsbereiche der Kulturpolitik in Deutschland und legt verschiedene Handlungsmodelle für die kulturpolitische Praktikerin offen. Für praxisorientierte Leser, die aber mehr wollen, als reines Kulturmanagementdenken, ist das sicherlich ein Verdienst und hilfreich. Das Hauptproblem von Klein liegt aber in seiner - in der deutschen kulturpolitischen Literatur auch allzu häufig zu findenden - Feststellung, dass die Politik sich eigentlich kein kulturelles Urteil anmaßen dürfe. Dieser Maxime sitzt der Auto auf und lässt sich daher davon abhalten, die Urteile und Umgangsformen der Politik mit der Kultur - die trotz des Herren Wunsches der Unabhängigkeit in der dichten Beziehung zwischen Kultur und Staat in Deutschland natürlich seit Jahrzehnten bestehen - unter die scharfe Lupe zu nehmen und mit seinem politikwissenschaftlichen Verstand zu analysieren. |
WTO IWF Weltbank. Die »unheilige Dreifaltigkeit« in der Krise Daniela Setton, Jürgen Knirsch, Daniel Mittler, Alexis Passadakis Broschiert, April 2008 Verkaufsrang: 220492 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Dieser AttacBasisText erklärt nicht nur die Funktionsweise der drei großen Globalisierungsdirigenten WTO, IWF und Weltbank, sondern macht auch Alternativen deutlich.
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Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II): Das neue Sozialleistungsrecht für hilfebedürftige erwerbsfähige Personen Heribert Renn, Dietrich Schoch Broschiert, April 2007 Verkaufsrang: 105503 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der Band greift alle Neuregelungen auf und bietet einen Überblick über das gesamte neue Leistungsrecht, wobei der Schwerpunkt der Darstellung auf dem SGB II liegt. Er zeigt detailliert, wie sich die Neuregelungen in der praktischen Umsetzung auswirken. Behandelt werden u. a.: Vorschriften der Grundsicherung für Arbeitsuchende mit synoptischer Darstellung der Regelungen im bisherigen BSHG und im neuen SGB XII - Anspruchsvoraussetzungen und Leistungsinhalte - Zuständigkeitsfragen, insbesondere hinsichtlich der Arbeitsgemeinschaften in den Job-Centern - Option kommunaler Trägerschaft sowie - zentrale Neuregelungen im Sozialhilferecht. Der Band ist der ideale Einstieg in das neue Recht für alle Leistungsträger in Kommunen, Agenturen für Arbeit sowie den entsprechenden Aufsichts- und Beratungsgremien. Mit konkreten Berechnungsbeispielen und in verständlicher Sprache wendet sich das Werk nicht zuletzt auch an die betroffenen Leistungsempfänger selbst.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Übersichtlich und komplett dargestellt. 5 von 5 Punkten Dieses Buch greif alle Neuregelungen auf und gibt einen detaillierten Überblick auf das neue koplette Leistungsrecht , wobei der Schwerpunkt auf dem Sozialgesetzbuch II (SGB II) liegt. Es wird offen dargelegt, wie sich Neuregelungen und Änderungen im Praktischen auswirken. Nicht zuletzt wendet sich das Buch auch an Betroffene und Leitungsempfänger selbst durch verständliche Srache und Formulierungen und zeigt konkrete Berechnungsbeispiele auf. Ein Muss für alle Kommunen , Agenturen für Arbeit und Beratungsorgane der Zuständigkeiten. Natürlich auch als Informationshilfe für Bezieher von Sozialleistungen. Insgesamt aus meiner Sicht auch ein Ratgeber für die Bevölkerung, um mit der unzureichenden Aufklärungsarbeit der Regierung der BR Deutschland fertig zu werden. |
Wirtschaftspsychologie
Gebundene Ausgabe, April 2005 Verkaufsrang: 69070 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das umfassende Handbuch zur Wirtschaftspsychologie deckt ein breites Spektrum an Wirtschaftsthemen ab, wobei der Schwerpunkt immer auf dem spezifisch Psychologischen liegt. Die Beiträge sind kurz und prägnant, aber umfassend und informativ - auch für Fachfremde verständlich geschrieben. Es geht - um nur einige Beispiele zu nennen - um Arbeitszeiten und Arbeitslosigkeit, um Preiswahrnehmung, Markenbildung und Konjunkturindikatoren, um Einstellungsmessung in der Marktforschung, das Verhalten von Klein- und Großaktionären an der Börse oder Investitionsentscheidungen, um Kundenzufriedenheit, Werbewirkung oder Technikfolgenabschätzung. Das Spektrum ist breit, das Handbuch immer von Nutzen, ob für Studium oder Praxis, ob für Leser von der Psychologie oder der Wirtschaft her kommend, denn ein Glossar in der Art eines Minilexikons zu psychologischen Fachbegriffen sowie ein ausführliches Sachwortverzeichnis und zahlreiche Querverweise ermöglichen das schnelle Nachschlagen und erleichtern es, s ich fachlich Zusammenhänge zu erarbeiten.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Gewagte Unternehmen verdienen Applaus 4 von 5 Punkten Drei Professoren haben sich zum Ziel gesetzt, so ziemlich die ganze Wirtschaftwelt durch ihre Psychologen-Brillen zu betrachten. Oder sie beauftragten damit Berufskollegen. Das ist ein gewagtes Unternehmen und erinnert fast an die Versuche der Aufklärer, das Weltwissen zwischen Buchdeckel zu klemmen. Wer neugierig auf das Resultat der drei forschenden Musketiere ist, muss zuerst mal einen 50 Euroschein in die Hand nehmen. Das scheint viel, ist es aber nicht, wenn man den Aufwand und die sorgfältige Gestaltung der gut 450 Seiten in Betracht zieht. Fragt sich allerdings, für wen dieses Handbuch gedacht ist. Denn kaum jemand wird sich für jedes der zahlreichen Themen interessieren und den dicken Wälzer von vorne bis hinten durchlesen. Zumal wir im Wikipedia-Zeitalter leben. Doch da der Versuch nun mal vorliegt, erhält er auch meine persönliche Bewertung.
Die Herausgeber entschieden sich für das Ordnungsprinzip A-Z. Für Systematiker gibt es zudem ein themenbezogenes Inhaltsverzeichnis sowie ausführliche Personen- und Sachverzeichnissen. Am Schluss jedes Artikels finden sich jeweils weiterführende und zitierte Literatur. Allerdings habe ich bei den von mir genauer unter die Lupe genommenen Themen meine Zweifel, ob all die zitierte Literatur auch wirklich verarbeitet wurde. Bei den Gebieten, die sich mit Emotionen, Marketing und Werbung befassen, wurde ich nicht glücklich. Aber das geht wohl jedem Leser so, der die Stichworte aufmerksam liest, in denen er sich als Experte fühlt. Trotzdem meine ich, dass sich die Herausgeber davor scheuten, neueren Erkenntnissen viel Raum zu geben, Fragen offen zu lassen und Autoren das Wort zu erteilen, die sich nur im praktischen Berufsleben auszeichneten, aber keinen Sitzplatz im Senatszimmer einer Universität haben. So wirkt eben doch einiges sehr akademisch, elfenbeinern und textlastig.
Mein Fazit: Ich habe solche Bücher trotz aller Kritik gern, weil sie Assoziationsketten freilegen, Zusammenhänge aufzeigen, Neugier wecken und interessante Büchertipps enthalten. Wer sich jedoch nur für ganz spezifische Einzelthemen interessiert und zu den routinierten Internetsuchern gehört, kann sich wirtschaftspsychologisches Wissen auch im Netz holen. |
Umweltökonomik: Eine theorieorientierte Einführung (Springer-Lehrbuch) Joachim Weimann Taschenbuch, Februar 2007 Verkaufsrang: 193416 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen. Die Konzeption des vorliegenden Buches besteht im wesentlichen in einer speziellen "Problemsicht", aus der sich methodische und inhaltliche Schwerpunktsetzungen ableiten. Das Umweltproblem ist im Kern ein Koordinations- und Kooperationsproblem. Mit Hilfe eines spieltheoretischen Ansatzes wird dieser Kern dargestellt und analysiert. Bei dieser Analyse werden neuere Erkenntnisse der "mechanism-design"-Forschung ebenso verwendet wie neuere Ansätze zur Erklärung kooperativen Verhaltens. Die dabei verwendete Methode erlaubt eine klare Strukturierung des Umweltproblems und eine fundierte Beurteilung umweltökonomischer Politikinstrumente im Rahmen eines geschlossenen theoretischen Konzepts.Für Studenten
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Tolles Buch zur Umweltökonomik ! 5 von 5 Punkten Das ist ein gutes, leicht verständliches Buch zur Umweltökonomik.
Es werden die grundlegenden Probleme wie negative externe Effekte spannend dargelegt, sowie die passenden Instrumente zur Lösung dieser Probleme erörtert. Das Buch gehört inhaltlich und thematisch zur Finanzwissenschaft und zur Mikroökonomik. Jedoch ist das mathematische Niveau einsteigerfreundlich.
Es werden das COASE-Theorem, Pigout-Steuern, Zertifikate, Subventionen und die Grundzüge der Spieltheorie breitflächig und präzise erläutert und mit Grafiken untermauert.
Ich habe dieses Buch zusammen mit den Büchern Feess "Umweltökonomie", Gaube "Arbeitsbuch Finanzwissenschaft" und Corneo "Öffentliche Finanzen" zur Prüfungsvorbereitung verwendet und in der AVWL-Klausur Umweltökonomik am Fachbereich Finanzwissenschaft eine 1,3 geschrieben.
Dieses Buch ist also für jeden VWL-Studenten oder BWL-Studenten mit AVWL Finanzwissenschaft eine absolute Bereicherung!
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Tiger auf dem Sprung: Politik, Macht und Märkte in Südostasien Karl H. Pilny Gebundene Ausgabe, 15. September 2008 Verkaufsrang: 176260 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das asiatische Jahrhundert In Asien spielt die Musik der Märkte des 21. Jahrhunderts. China und Indien stehen dabei im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung. Doch welche Rolle spielen die kleineren südostasiatischen Staaten wie Singapur, Thailand und Indonesien, die ebenfalls zum großen asiatischen Wirtschaftsraum gehören? Die politischen, wirtschaftlichen, geschichtlichen Verbindungen der südostasiatischen Länder untereinander, aber auch zu Indien und China, sind intensiv. Sie zu kennen ist für das Verständnis des asiatischen Wirtschaftsraums, aber auch jedes einzelnen asiatischen Landes unerlässlich. Karl Pilny bietet eine spannende und kenntnisreiche Bestandsaufnahme der derzeitigen Situation Südostasiens und entwirft ein überzeugendes Zukunftsszenariofür die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der ASEAN-Staaten.
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Elend hinter Gittern (Raisons D'Agir) Loic Wacquant Broschiert, 1. Januar 2000 Verkaufsrang: 107450 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden 'Null Toleranz', kontinuierlich steigende Inhaftierungsraten, strenge Kontrollen bei der Zustellung von Sozialleistungen - die Entwicklung des Wohlfahrtsstaates hin zum strafenden Staat bringt eine neue Form der Verwaltung des Elends mit sich, bei der ein deregulierter Arbeitsmarkt für unqualifizierte Arbeitskräfte Hand in Hand geht mit einem unbarmherzigen und allgegenwärtigen Justizapparat. Die USA haben sich eindeutig für die Kriminalisierung des Elends als Gegenstück zur allgemeinen Lohnunsicherheit und sozialen Unsicherheit entschieden. Europa steht heute vor der historischen Entscheidung, ob es Armut bestrafen oder einen solidarischen Sozialstaat schaffen will.
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Die Zukunft des Lebens Edward O. Wilson Taschenbuch, Juli 2004 Verkaufsrang: 190180 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ein Wegweiser für die Umweltdebatte: Edward O. Wilsons präziser Bericht über die ökologische Lage unseres Planeten bietet zugleich konkrete Vorschläge, wie wir aus der gegenwärtigen Krise wieder herausfinden. »... genau das, was Natur- und Umweltschutz in der Gegenwart des 21. Jahrhunderts brauchen: Ein zukunftsfähiges Programm. Es rüttelt auf, vermittelt Fakten ... und gibt Hoffnung.« Süddeutsche Zeitung »Glänzend geschrieben.« Bild der Wissenschaft online »Ein faszinierendes Plädoyer für mehr Respekt vor der Umwelt. Es kann helfen, die teilweise ideologisch aufgeheizte Debatte zu versachlichen.« Berliner Morgenpost
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Ökologie im Vormarsch 5 von 5 Punkten Eines der wichtigsten Bücher für unsere Gerneration und jene die noch kommen. Ein Buch, dass aufzeigt, dass der "totale Markt" irreversible ökologische Schäden hinterlässt. Ein Buch, dass gute Vorschläge aufzeigt, wie wir den Kollaps verhindern und so unseren Kinder eine "gesunde" Erde hinterlassen. Ein Buch für Jeden, der durch einfache Veränderungen des Lebenstils sehr viel verändern kann. Im Sinne des Lebens: "Ist dieses Buch überlebenswichtig"!
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MEMORANDUM 2008. Neuverteilung von Einkommen, Arbeit und Macht. Alternativen zur Bedienung der Oberschicht
Broschiert, Mai 2008 Verkaufsrang: 114791 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das MEMORANDUM 2008 nimmt die Wirtschafts- und Sozialpolitik der Großen Koalition unter die Lupe und kritisiert die nicht zu rechtfertigende Aufschwungsbegeisterung. Es zeigt, dass der Aufschwung nur verstetigt werden kann, wenn die Binnennachfrage deutlich anzieht das aber setzt ein wirtschaftspolitisches Umsteuern voraus. Im Mittelpunkt der Ausgabe 2008 stehen daher die Auseinandersetzungen um die Verteilungspolitik, die Regulierung der Finanzkrise(n) sowie die Frage, wie über eine nachhaltige Arbeitsmarkt- und Arbeitszeitpolitik die Beschäftigung gesichert und ausgeweitet werden kann. Weitere Kapitel beschäftigen sich mit der Situation in Ostdeutschland sowie mit der Bildungs- und Gesundheitspolitik.
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Internationales UN-Kaufrecht: Ein Studien- und Erläuterungsbuch zum Übereinkommen der Vereinten Nationen über Verträge über den internationalen Warenkauf (CISG) Peter Schlechtriem Broschiert, März 2007 Verkaufsrang: 114714 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden In der Neuauflage werden die inzwischen durch Rechtsprechung und neue Literatur im In- und Ausland unternommene Auslegung und Konkretisierung einzelner Vorschriften und Regelungszusammenhänge, aber auch Vorschläge und Ansätze zur Fortentwicklung des UN-Kaufrechts aufgenommen, erläutert und kritisch beleuchtet.
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Die Macht der Religionen: Im Spannungsfeld der Weltpolitik Wilfried Röhrich Taschenbuch, Februar 2006 Verkaufsrang: 219894 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Dieser Band bietet ergänzt und aktualisiert - einen eindrucksvollen Überblick über den globalen Einfluss der Religionen und ihrer Politisierung: Ob es sich um den amerikanischen Kreuzzug gegen den islamistischen Terrorismus und um den Irak-Krieg handelt, um die weltweiten Al-Qaida-Anschläge oder um das iranische Atomprojekt, ob es um den arabisch-israelischen Nahost-Konflikt geht, um den Islamismus und den Hindu-Fundamentalismus in Kaschmir oder um die Tamilen im buddhistischen Sri Lanka: Politisierte Religionen bestimmen in zunehmendem Maße die vorrangig macht- und interessenspolitisch geprägte Weltpolitik.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
grundlegende Informationen zu Glaubenskonflikten 5 von 5 Punkten Um es vorweg zu sagen: Wilfried Röhrich hat erneut ein Buch vorgelegt, das ob seiner Aussagengehalte breite Beachtung verdient. In der Tat lässt sich die Weltpolitik nur verstehen, wenn erkannt wird, dass in ihr die Glaubenskonflikte zu bestimmenden Faktoren geworden sind... Die Macht der Religionen dokumentiert sich vor allem, wenn man, wie Röhrich, deren Politisierung ins Zentrum der Untersuchung rückt. Damit tritt neben die These von der Renaissance des Religiösen der religiöse Fundamentalismus als politische Ideologie. Insgesamt: Ein "Muss" für alle, die die Weltpolitik in ihren Grundproblemen erfassen wollen.
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Zehn Jahre Neues Steuerungsmodell: Eine Bilanz kommunaler Verwaltungsmodernisierung Jörg Bogumil, Stephan Grohs, Sabine Kuhlmann, Anna K. Ohm Broschiert, April 2007 Verkaufsrang: 212157 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Etwas mehr als zehn Jahre nach dem Beginn der Modernisierungswelle im Zeichen des "Neuen Steuerungsmodells" (NSM) zieht dieser Band eine Bilanz der Verwaltungsmodernisierung auf kommunaler Ebene. Mittels Fallstudien sowie einer bundesweiten schriftlichen Umfrage führen die Autor/inn/en eine umfassende Evaluation der Einführung des NSM durch. Im Zentrum steht dabei die Frage, welche Ergebnisse und Wirkungen die deutschen Kommunen bei ihren Bemühungen um eine Modernisierung ihrer Verwaltungen erzielt haben und welche Erfolge, aber auch Schwierigkeiten die Einführung von Reforminstrumenten des "Neuen Steuerungsmodells" mit sich gebracht hat. Trotz der breiten Auseinandersetzung mit dem NSM über mehr als ein Jahrzehnt hinweg ist die Realisierung vielfach auf die Umsetzung von Kernelementen begrenzt geblieben oder beschränkt sich nach wie vor auf "Modernisierungsinseln", wie die empirische Überprüfung zeigt. Die Auswirkungen des NSM auf die kommunale Leistungskraft sind dadurch häufig hinter den Erwartungen zurückgeblieben, gleichwohl hat die deutsche Kommunalverwaltung insgesamt eine bemerkenswerte Reform- und Veränderungsfähigkeit unter Beweis gestellt.
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Gasprom. Die Macht aus der Pipeline Gemma Pörzgen Broschiert, 27. Dezember 2007 Verkaufsrang: 210275 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der Staatskonzern Gasprom kontrolliert nicht nur im riesigen Russland weitgehend die Gaswirtschaft. Er streckt auch die Hände nach Europa aus. Über die Preisgestaltung mischt sich der Konzern in die Politik vor allem seiner Nachbarn ein und sucht weltweit den Schulterschluss mit den Mächtigen. 2005 sagte die rot-grüne Bundesregierung Ja zu einer Erdgasleitung durch die Ostsee, um Deutschlands Energieversorgung zu sichern. Nach der verlorenen Bundestagswahl im selben Jahr trat dann Ex-Kanzler Gerhard Schröder als Berater in Dienste des Konzerns. Bei aller Geschäftigkeit macht sich dann auch etwas Imagepflege gut: Ab 2007 ist Gasprom Hauptsponsor des Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04. Die Buchreihe GLOBAL PLAYERS. Die großen Unternehmen der Welt steht für Porträts weltweit agierender Unternehmen und ist an alle Leser gerichtet, die sich für kompakte und gut recherchierte Einblicke in die Geschichte, Produkte und globale Marktsituation der einzelnen Unternehmen interessieren. Grafiken, Fotos und Faksimiles wichtiger Dokumente illustrieren jeden Band. Nach dem erfolgreichen Start im Herbst 2006 mit den Bänden Coca-Cola, Deutsche Bank und Aldi wird die Buchreihe nun weitergeführt.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Gasprom. Die Macht aus der Pipeline 5 von 5 Punkten Durch eine fundierte Kenntnis, eine sorgfältige Recherche und einen sicheren Zugriff auf das Material gelingt es der Autorin, auf gerade mal 96 Seiten ein "großes" Thema informativ und differenziert zu fassen. Wer einen ersten und zugleich erweiterten Zugang in das weit verzweigte Gebiet der Energieversorgung sucht und keine Lust auf "dicke Wälzer" hat, ist mit diesem Buch genau an der richtigen Adresse.
Gemma Pörzgen schreibt stilistisch sicher aus einer unbestechlich-journalistischen, analytischen Haltung heraus und unterlässt es in wohltuender Weise, ein eindeutiges Urteil zu fällen oder sich gar in Verurteilungen zu begeben; vielmehr lässt sie dem Leser Raum, eigene Schlussfolgerungen zu ziehen und zu einer eigenen Sicht zu gelangen.
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Das Elend der Universitäten: Neoliberalisierung deutscher Hochschulpolitik
Broschiert, September 2008 Verkaufsrang: 255720 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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Hartz IV - Zwischenbilanz und Perspektiven
Broschiert, Juni 2007 Verkaufsrang: 196098 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| Kultur versus Globalisierung Elmar Rieger, Stephan Leibfried Taschenbuch, September 2004 Verkaufsrang: 215949 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen.
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1948 - 1963 - 1993. Deutschland - Frankreich. Ein neues Kapitel ihrer Geschichte /France - Allemagne. Un nouveau chapitre de leur histoire: Dt. /Franz
Broschiert, 1993 Verkaufsrang: 78045
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