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| Gesellschaft, Politik | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Museum 2000, Erlebnispark oder Bildungsstätte? Uwe M. Schneede Broschiert, 2000 Verkaufsrang: 160047 Unter dem Druck fehlender Finanzmittel in den öffentlichen Haushalten sind die Museen gezwungen, neue Wege zu beschreiten: Zusamenarbeit mit Sponsoren und privaten Sammlern ist bereits an der Tagesordnung, aber auch Verselbständigung ist kein Tabu mehr. Mit großen Ausstellungsevents werden Hundertausende von Besuchern angezogen. Können Museen ihre traditionellen Aufgaben überhaupt noch erfüllen? Führt der Erfolgszwang zur Kommerzialisierung der Kultur? Muss das...
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Singapur: Globale Stadt und autoritärer Staat Rolf Jordan Broschiert, März 2007 Verkaufsrang: 272928 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Autoritarismus und Repression sind zentrale Elemente einer Entwicklungspolitik, die Singapur zu einem der reichsten Staaten Südostasiens gemacht hat und die den Menschen im Land einen Wohlstand bescherte, der in der Region ohne Vergleich ist. Doch die sozialen Kosten dieses autoritären Developmentalism sind hoch und das Buch zeigt auf, wer die Gewinner und wer die Verlierer dieser Politik sind. In sieben Essays spürt der Autor den vielschichtigen Formen der autoritären Politik in Singapur und ihren Auswirkungen auf das Alltagsleben der Menschen im Stadtstaat nach. Singapur das ist für die meisten Menschen hier zu Lande vor allem eine moderne Metropole in Südostasien, ein Wirtschaftswunderland und ein beliebter Zwischenstopp auf dem Weg zu den Fernreisezielen in Thailand, auf Bali und anderswo in der Region. Gleichzeitig haben drakonische Strafen für bereits kleinste Vergehen und eine anhaltend hohe Zahl von Hinrichtungen dem Stadtstaat über die Jahrzehnte auch im Ausland den Ruf eines autoritären Landes eingebracht. Und während selbst ehemalige Diktaturen wie Indonesien mittlerweile auf dem Weg der Demokratisierung sind, bleiben Meinungsfreiheit und politische Opposition in Singapur weiterhin eingeschränkt.
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Familienpolitik: Eine praxisorientierte Gesamtdarstellung der Handlungsfelder und Probleme Christiane Dienel Taschenbuch, November 2002 Verkaufsrang: 80223 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Familie ist - in ihren verschiedenen Formen - eines der zentralen Arbeitsfelder für alle, die im Bereich Sozialpädagogik, Sozialarbeit, Pädagogik und auch Politik tätig sind. Familienpolitik umfasst in diesem Zusammenhang die unmittelbaren Leistungen für Familien wie Kindergeld, Elternzeit, Mutterschutzregelungen. Zugleich ist Familienpolitik ein Querschnittbereich, der in unterschiedliche Politikfelder hineinragt. Dieser Band bietet eine anwendungsorientierte, umfassende Einführung in die Familienpolitik und informiert über die gegenwärtigen familienbezogenen Leistungen und Angebote in der Bundesrepublik Deutschland. Dazu liefert er zahlreiche Übersichten und Tabellen, faktenorientierte Darstellungen und problemorientierte Analysen und stellt die wesentlichen Handlungsfelder der Familienpolitik dar. Er ist damit sowohl ein Lehrbuch für Studierende als auch ein Nachschlagewerk für die Praxisforschung und eine Handlungsanleitung für sozialpolitisch Aktive. Das Thema Familienpoliti k berührt zahlreiche Politikbereiche von der Arbeitsmarkt- bis zur Wohnungspolitik, von der Armutsbekämpfung bis zur Kommunal- und Europapolitik. Damit kann es auch als Einführung in grundlegende Strukturen und Handlungslogiken der Sozialpolitik überhaupt dienen. In der Darstellung wird durchgängig die Situation in der ehemaligen DDR berücksichtigt und bundesrepublikanischen Entwicklungen gegenübergestellt. Die Autorin nutzt bei der Darstellung gezielt europäische Vergleiche, um familienpolitische Handlungsspielräume sichtbar zu machen.
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Der Gesundheitsmarkt in Deutschland. Daten - Fakten - Akteure Helmut K. Specke Gebundene Ausgabe, 14. März 2008 Verkaufsrang: 240074 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Dieses Buch erläutert die Grundbegriffe des Gesundheitswesens und der Krankenversicherung, zeigt Entwicklungen in Politik, Recht und Praxis auf und veranschaulicht den Stand der gesundheitlichen Versorgung durch Daten, Fakten und Grafiken. Eine lexikalische, an Schlüsselwörtern ausgerichtete Darstellung mit zahlreichen Querverweisen bietet einen raschen Zugang. Am Schluss der Beiträge werden Namen und Anschriften der einschlägigen Institutionen, Verbände, Gremien und Führungspersönlichkeiten aufgeführt. Der Autor ist mit dem Gesundheitswesen und der Krankenversicherung aus wichtigen Führungsfunktionen bestens vertraut. Er beantwortet viele bedeutsame Fragen, z.B.:Wie stellt sich in Deutschland das Gesundheitswesen heute dar? Wer sind die Akteure, die den deutschen Gesundheitsmarkt gestalten, beeinflussen und weiterentwickeln? Welche Veränderungen sind notwendig und beabsichtigt? Nach welchen Regeln lassen sich Bedarf, Qualität und Wirtschaftlichkeit der medizinischen Versorgung bestimmen? Welche Bedeutung kommt den neuen Versorgungsformen wie hausarztzentrierter Versorgung, integrierter Versorgung, medizinischen Versorgungszentren, Disease-Management-Programmen zu? Welche Rolle spielen Prävention und Rehabilitation? Wie kommen Patienten und Versicherte zu ihrem Recht? Welche Rahmenbedingungen gelten für Transparenz und Wettbewerb? Welche Konsequenzen ergeben sich für das Gesundheitswesen aus der europäischen Integration? Die Auswirkungen des am 1. Januar 2004 in Kraft getretenen Gesetzes zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung ziehen sich wie ein roter Faden durch das gesamte Werk.
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Wohlfahrtsstaatliche Grundbegriffe: Historische und aktuelle Diskurse
Broschiert, August 2003 Verkaufsrang: 164378 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wohlfahrtsstaatliche Politik ist seit über einem Jahrhundert ein umkämpftes Terrain und nicht zuletzt auch ein Kampf um Begriffe. Der Band erläutert die historisch sich verändernden Bedeutungsgehalte, Sinngebungen und Verwendungszusammenhänge von fünfzehn Grundbegriffen. Behandelt werden u. a.: Sicherheit (F.-X. Kaufmann) - Gerechtigkeit (W. Kersting) - Freiheit (G. Vobruba) - Solidarität (M. Prisching) - Subsidiarität (C. Sachße) - Bürger (E. Rieger) - Nation (P. Wagner / B. Zimmermann) - Klasse (P. Nolte) - Geschlecht (U. Gerhard) - Generation (H. Bude) - Risiko (F. W. Rüb) - Inklusion (A. Nassehi) - Integra- tion (C. Lahusen / C. Stark) - Umverteilung (B. P. Priddat) - Anerkennung (F. Nullmeier).
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Gibt es eine Theorie des Wohlfahrtsstaates? 5 von 5 Punkten Ist das, was wirklich ist, auch zugleich das, was wir vorstellen oder gar das, was wir uns wünschen? Wie entstehen gesellschaftliche Realitäten, durch historische Tatsachen oder durch vorgestellte Konzepte?
Angesichts der aktuellen Welle von Reformvorschlägen und Umbauoptionen für den Sozialstaat stellen sich diese und ähnliche Fragen unweigerlich der Leserin oder dem Leser der von Stephan Lessenich herausgegebenen Wohlfahrtsstaatlichen Grundbegriffe. Dass sich solche philosophischen Überlegungen aufdrängen, kommt nicht von ungefähr: zielt doch der Herausgeberband genau auf diese Schnittstelle zwischen faktischer und idealer Welt ab, besser noch, auf Wertvorstellungen über das, was einen Wohlfahrts- oder Sozialstaat ausmacht. Die globalen Begriffe sind relativ schnell gefunden: Sicherheit (Franz-Xaver Kaufmann), Gerechtigkeit (Wolfgang Kersting), Freiheit (Georg Vobruba), Solidarität (Manfred Prisching), Subsidiarität (Christoph Sachße). Selbst die spezifischen sozialfigurativen Untergliederungen drängen sich nach einigem Sinnieren mittelbar auf: Bürger (Elmar Rieger), Nation (Peter Wanger, Bénédicte Zimmermann), Geschlecht (Ute Gerhard), Generation (Heinz Bude) und auch gewisse Strukturindikatoren, wie Risiko (Friedbert W. Rüb), Inklusion (Armin Nassehi), Integration (Christian Lahusen, Carsten Stark) Umverteilung (Birger P. Priddat), Anerkennung (Frank Nullmeier). Die Frage aber, was diese Begriffe im historischen Kontext und vor allem in der aktuellen Diskussion um den Sozialstaat bedeuten (können), ist nicht nur strittig oder unklar, sondern höchst spannend, wie neben der Einleitung von Lessenich die drei Beiträge im Kapitel Selbstbeschreibungen (André Kieserling, Jürgen Kaube, Christoph Conrad) eindrücklich vor Augen führen.
Insgesamt verdeutlicht die in den Themenblöcken Wertideen, Sozialfiguren und Strukturkategorien geleistete Rekonstruktion der Begriffe, dass der Wohlfahrtsstaat als gesellschaftliches Konstrukt und politisches Gebilde ein gravierendes Theoriedefizit aufweist. Gleichzeitig ist dieser Befund bereits Teil der Analyse: den hier (notwendigerweise selektiv) untersuchten wohlfahrtsstaatlichen Grundbegriffen kommt nämlich die zweifache Aufgabe zu, zugleich als wissenschaftliche Begriffe und als politische Konzepte bzw. politische Programmatik dienen zu müssen. Als generelles Ergebnis wie auch Erkenntnisinteresse des Sammelwerks steht somit die Reflektion über eine sehr berechtigte Frage im Zentrum: Warum gibt es keine Theorie des Wohlfahrtsstaates? Daher richtet sich das Augenmerk auf den (historisch-semantischen) Verwendungszusammenhang der genannten Leitbegriffe im politisch-sozialen Prozess ebenso, wie auf deren aktuellen Einfluss für die Konstruktion eines neuen, modernisierten Wohlfahrtsstaates, d.h. im Sinne von politischen Kampfbegriffen oder auch Ideologien. Einhellig bemängelt wird in Hinblick auf die Ausgestaltung eines neuen oder anderen Wohlfahrtsstaates eine semantische Defensive und zwar nicht nur bezogen auf die Reduktion des Wohlfahrtsstaates auf das Individuum und dessen sozialrechtliche Ansprüche oder auf ökonomische Zwangslagen und Fiskal- anstelle von Sozialpolitik, sondern auch auf das bereits angesprochene Theoriedefizit. Zur Überwindung der theoretischen Sprachlosigkeit des Wohlfahrtsstaates (S. 425) wird man so der Tenor um eine Antwort auf den (bislang) fehlenden politischen Sinn der wohlfahrtsstaatlichen Gesellschaftsform nicht umhin kommen. Allerdings: eine politische Theorie des Wohlfahrtsstaates wäre weder Praxisleitfaden für die Ausgestaltung der Sozialpolitik im Einzelnen noch könnte sie jenseits der Alltagserfahrungen und Wertvorstellungen der Menschen existieren.
Hegels Diktum, was vernünftig ist, das ist wirklich; und was wirklich ist, das ist vernünftig (Grundlinien der Philosophie des Rechts, 1821) in pflichtbeflissenem Gelehrtengehorsam auf den preußischen Staat und seine konkrete Ausgestaltung gemünzt wäre zwar nicht zuletzt anhand der Lektüre des vorliegenden Sammelbandes als naturalistischer bzw. szientistischer Fehlschluss zu entlarven. Dennoch wäre der Umkehrschluss nicht weniger fatal: obgleich das Bestehende in unserem Zusammenhang also die bestehenden wohlfahrtsstaatlichen Institutionen nicht durch seine bloße Existenz von jedweder Veränderung geschützt sein kann, wäre ein radikaler Ab- oder Umbau des Sozialstaates nicht weniger ein logischer Fehlschluss. Vielleicht mag die Erhaltung der Institutionen des Wohlfahrtsstaates als ein (struktur-)konservativer Gedanke erscheinen. Doch liegt hier nicht nur der wahre Kern von Hegels Diktum, sondern hängt die gesellschaftliche, ökonomische, soziale und (sozial-)politische Zukunft entscheidend davon ab, welche Werte und Ideen sich eine wohlfahrtsstaatlich verfasste Gesellschaft zu geben und auch zu verteidigen bereit ist. Dem Herausgeber kommt hierbei das Kompliment zu, mit seinem Kompendium vierzehn zentrale gesellschaftspolitische Grundbegriffe semantisch aufgearbeitet zu haben. Dafür hat Lessenich einen Kreis von ausgewiesenen Autorinnen und Autoren gewonnen, wobei dieses Lob selbstverständlich den letzteren zufällt. Fazit: Absolut lesenswert!
Dr. Christina Stecker, Berlin
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Sozialpolitik in Deutschland: Historische Entwicklung und internationaler Vergleich Manfred G. Schmidt Broschiert, Oktober 2005 Verkaufsrang: 188055 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden In diesem Buch wird die Politik der sozialen Sicherung in Deutschland vom 19. bis zum ausgehenden 20. Jahrhundert analysiert und mit der Entwicklung der Sozialpolitik in anderen Staaten verglichen. Entstehung und Ausbau der sozialen Sicherung, ihre Antriebskräfte und ihre Auswirkungen auf die Politik, die Wirtschaft und die Gesellschaft sind die Hauptgegenstände dieses Buches. Das Werk basiert auf dem neuesten Stand der historischen und der international vergleichenden Sozialpolitikforschung. Es ist als Einführung in die Sozialpolitik gedacht und zugleich als problemorientierte Hinführung zur entwicklungsgeschichtlich und international vergleichenden Analyse von Innenpolitik.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Hervorragende Einführung zur Sozialpolitik 5 von 5 Punkten Die vorliegende zweite Auflage von Manfred G. Schmidts Buch zur Sozialpolitik in Deutschland ist noch gelungener als es die erste schon war. Schmidt beginnt mit einem historischen Teil, der von der Ära Bismarck über die Weimarer Republik und die Nazizeit zunächst die Grundlagen entwickelt, auf denen dann das westdeutsche Sozialsystem gegründet. wurde. Im Gegensatz zu vielen anderen Texten widmet sich das Buch auch ausführlich der Sozialpolitik in der DDR, was für das Verständnis von Sozialpolitik nach der Wiedervereinigung unerläßlich ist. Der Aufbau dieses historischen Teils ist schlicht beeindruckend: Man erhält genau die Menge an Details, die für eine analytische Betrachtung notwendig ist, wird also weder mit einer Flut von historischen Fakten konfrontiert, noch ist man gezwungen, parallel ein Geschichtsbuch zu konsultieren. Der zweite Teil des Buches widmet sich dann dem internationalen Vergleich. Hier gelingt es Schmidt, die verschiedenen theoretischen Ansätze darzulegen und auch detaillierte Studien aus anderen Ländern zu bieten, ohne seinen Hauptgegenstand - Deutschland - aus den Augen zu verlieren. Der dritte Teil schließlich betrachtet die Effekte des Sozialstaates - wieder im allgemeinen und besonderen - auf die Wirtschaft, die Gesellschaft und das politische System. Abgerundet wird das hervorragende Buch durch eine 40-seitige Literaturübersicht, die zu allen angesprochenen Themen sowohl die Klassiker als auch den aktuellen Forschungsstand versammelt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) |
Volkswirtschaftslehre - schnell erfasst: Schnell Erfasst Herbert Edling Taschenbuch, März 2006 Verkaufsrang: 195548 Eine moderne und verständliche Einführung in die Schwerpunkte der Volkswirtschaftslehre auf aktuellstem Stand. Neben den Grundlagen und zentralen Begriffen der Volkswirtschaftslehre wird die Rolle des Staates innerhalb der Wirtschaft ausführlich erläutert. Mikroökonomie und Makroökonomie werden nachvollziehbar behandelt, wobei besonderer Wert auf die Vermittlung der wirtschaftspolitischen Aspekte gelegt wurde. Die prägnante Darstellung der Zusammenhänge sowie die lernfreundliche Struktur ermöglichen dem Leser eine schnelle Einarbeitung in die Materie und erleichtern das Selbststudium.
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Epochenwende. Gewinnt der Westen die Zukunft? Meinhard Miegel Gebundene Ausgabe, September 2005 Verkaufsrang: 165418 Immer noch, konstatiert Meinhard Miegel in diesem lesenswerten Essay, messen wir unsere wirtschafts- und auch sozialpolitischen Hoffnungen an bloßen Wachstumsraten und Beschäftigungszahlen und übersehen dabei geflissentlich, dass wir längst inmitten eines fundamentalen Wandlungsprozesses stehen, in dem dramatische "Verschiebungen im globalen Gefüge" ankündigen, was nicht mehr aufzuhalten ist: eine Epochenwende. Der Jahrhunderte währende Vorsprung des Westens, das heißt der frühindustrialisierten Länder vor allem Europas und Nordamerikas schrumpft in immer schnellerem Tempo. Eine neue, bis dahin unbekannte Wettbewerbssituation ist entstanden, in der die über die Zeit müde gewordenen westlichen Gesellschaften zunehmend Mühe haben, sich zu behaupten. Ermüdungserscheinungen sind unübersehbar: Der gesellschaftliche Zusammenhalt erodiert, man sucht Ruhe und Zerstreuung und ist immer weniger bereit Mühen auf sich zu nehmen. Unsere Gesellschaften insgesamt sind träge geworden -- auch was die Fortpflanzung betrifft: Bestandserhaltende Geburtenraten weist mittlerweile keines der westlichen Völker mehr auf. Noch versuche die Politik, so der Autor, "das alles zu übertünchen". Sie dope Wirtschaft und Gesellschaft mit immer höheren öffentlichen Schulden und versuche so, "eine Dynamik vorzugaukeln, die es schon längst nicht mehr gibt". Miegels Analyse unserer gesellschaftlichen Gegenwart ist schonungslos. Und das ist auch nötig. Nur wer der Wirklichkeit ungeschminkt ins Auge sieht, wird sich von rückwärtsgewandten Handlungsrezepten nicht mehr blenden lassen und bereit sein, das die Not wendende zu tun, um einer Zukunft willen, die wir ansonsten schon verloren haben. Und das heißt für Miegel: Abschied nehmen von Wachstumsmythen und Wohlstandswahn -- bescheiden werden! -- Hasso Greb
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)
Schonungslose Wahrheit die leider noch nicht jeden erreicht hat und nicht von allen gesehen werden möchte.. 4 von 5 Punkten Meinhard Miegels neues Buch habe ich in 3 Tagen gelesen. Als Inhaber einer kleinen Firmengruppe, die immer mehr den harten Globalisierungswind zu spüren bekommt, kann ich dem Autor leider nur Recht geben. Die Flucht der Arbeitswelt in Europa hin zu "High Tech" wird nichts nützen. Unsere Stärken, der Maschinenbau, der Fahrzeugbau, Eletronik und vieles mehr ist geprägt von Fleiss und Wollen einer ganzen Nachkriegsgeneration bis heute. Mein Vater hat ein Unternehmen gegründet. Mein Bruder und ich ( 40 beide mitte 40 Jahre)haben drei daraus gemacht und stehen vor immer schwieriger werden Bedingungen. Das ist erst der Anfang. China und Indien verfügen über weit mehr als 2 Milliarden hungriger und arbeitswilliger Menschen, die von unseren sozialgeprägten Arbeitsplätzen nichts gehört haben, auch nicht so schnell hören werden. Das wird noch eine weile so bleiben, da China leider über ein diktatorisches System ohne Gewerkschaften verfügt. Zumindest für die nächsten Jahre. Lange genug um bei uns zu "wildern". Wer glaubt das nur einfach Tätigkeiten in China und Indien produziert wird, irrt gewaltig. Alleine in China gehen jährlich 40.000 Ingenieure im Fachbereich ELEKTROTECHNIK ab. Die schonungslose Analyse von Miegel macht mir keine Angst, aber man sollte sie so schnell als möglich ernst nehmen. Heute schon werden in China fast soviele Autos produziert wie in Deutschland. China steht auf Platz 4 und in 5 Jahren ist das Land alleine auf weiter Flur auf Platz 1. Und unsere Konzerne ziehen kräftig nach... in China. Den fünften Stern behalte ich mir vor, da Miegel es meiner Ansicht nach nicht schafft einen Weg für uns zu finden, besser einen eventuellen Lösungsansatz wie der Westen auch in Zukunft so da steht, daß die Leute hier hier eine gute Zukunft vor sich sehen. Wobei dieser Ansatz zugegebener maßen sehr schwer ist. Alleine von der Kultur kann man nicht leben - leider. Auch Asien wird seine Probleme bekommen und nichts wird so heiss gegessen wie es gekocht wird... ABER... auch wenn China & Co einen Step zurückfallen... im nächsten Schritt geht es eben wieder zwei voran. Wir für uns werden hier im Land nur noch sehr ausgesucht investieren.. für Kapazitätssteigerungen geben wir kein Geld mehr aus. Die Globaliserungswelle hat für mich gerade erste begonnen. PS: die größte Schuhfabrik in China hat 160.000 Beschäftigte und das war vor ungefähr 4 Jahren... HEUTE??? weitere Lesetip: Helmut Schmidt " Nachbar China".
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Paradoxien der neuen Weltordnung. Politische Essays Ulrich Menzel Taschenbuch, August 2004 Verkaufsrang: 28990 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Als George Bush senior nach dem Ende des Ost-West-Konflikts den Beginn einer neuen Weltordnung verkündete, wurde damit die Hoffnung verbunden, daß sich Frieden, Demokratie und Wohlstand unter dem Dach der Vereinten Nationen weltweit ausbreiten würden. Heute erscheint die Welt zerrissener denn je. Ulrich Menzel eröffnet Perspektiven auf die paradoxe Weltlage zu Beginn des 21. Jahrhunderts und beschreibt langfristige Trends, die ihr zugrunde liegen. Was steht hinter der Wende der USA zur Neuordnung der Welt mit Waffengewalt? Wieso feiert der bürokratische Entwicklungsstaat in Asien immer neue Erfolge, während in Afrika ein neues Mittelalter anbricht? Warum verläuft der deutsche Weg in die neue Weltordnung auf so schmalem Grat? Inwieweit ist die Situation heute auch Resultat der Aufklärung und der ihr immanenten Dialektik? Der Band setzt die in Das Ende der Dritten Welt und das Scheitern der großen Theorie (es 1718) und Globalisierung versus Fragmentierung (es 2022) eröffnete Argumentation auf eigenständige Weise fort.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Eine historische Herleitung aktueller globaler Strukturen 5 von 5 Punkten Ulrich Menzel beschreibt mit "Paradoxien der neuen Weltordnung" aus einer höchst aktuellen Perspektive die globalen Strukturen unserer Welt mit all ihren teilweise gegenläufigen Verstrickungen. Es wird erläutert, wie es aus historischer Perspektive zu diesen Verstrickungen kam, welche Positionen sich in der Literatur und bei den politischen Akteuren herausgebildet haben und welche Schlüsse wir daraus für die Zukunft ziehen können.Der Ausgangspunkt ist die Definition unserer Gesellschaft. Es dürfte bekannt sein, dass ihr viele Etikette anhaften: "Zeitalter der Globalisierung", "Zeitalter der Kommunikation", "Zeitalter der Beschleunigung" oder "Zeitalter der Emanzipation". Letzterer Begriff, nämlich die Emanzipation, wird als zentraler Punkt herausgestellt, mit dem die Paradoxien erklärt werden können. Langsam werden dann zuerst die historischen Vorläufer der Globalisierung angerissen, also der Zeitpunkt, wann Globalisierung begonnen habe. Zehn mögliche Ansatzpunkte werden herausgehoben: angefangen bei den frühen Neunzigern, in denen sich der Begriff "Globalisierung" überhaupt erst ausgebreitet hat, über die virtuelle Ökonomie in den 80ern zur Industriellen Revolution bis hin zu Kolumbus' versuchter und Vasco da Gamas tatsächlicher Entdeckung des Seewegs nach Indien im jahre 1498. Ja, einer Theorie zufolge sei Globalisierung sogar 15.000 Jahre alt. Ausgehend von diesem Globalisierungsvorlauf wird dann das internationale System unserer Zeit skizziert. Die USA als dominierende Hegemonialmacht, der Kalte Krieg als letzter hegemonialer Ausscheidungskampf mit der UdSSR als Verlierer, Robert Coopers Dreiteilung der Welt in die Postmoderne (EU), Moderne (Russland, China) und Prämoderne (Afrika, Zentralasien) Zone, das spannungsreiche Verhältnis zwischen diesen Zonen, Anti-Amerikanismus, Terrorismus, Allgegenwärtigkeit der Medien, Multilateralismus versus Unilateralismus, das Anstreben einer "Global Governance"... all diese Punkte werden thematisiert und miteinander in Verbindung gesetzt, bis hin zur Kosovo-Debatte, die vor allem für Deutschland von entscheidender Bedeutung war und das außenpolitische Verhalten stark veränderte. Unterstützt wird die Diskussion durch teilweise eingefügte Grafiken und Tabellen und Auszüge aus Dokumenten, wie etwa der "Defence Planning Guidance". Fragen von der Art, weshalb etwa die USA dazu tendieren, die Probleme in der Welt mit Waffengewalt zu lösen, oder weshalb Europa gleichzeitig dazu tendiert, die Grenzen zu öffnen, wieso China ein aufstrebender Staat mit stark aufholendem Sozialprodukt geworden ist und Afrika gleichzeitig immer mehr anarchischen Strukturen ausgeliefert wird, diese Fragen werden durch Menzels Ausführungen transparenter und greifbarer. Vor allem deshalb, weil die aktuellen Geschehnisse historisch erklärt werden, so dass die Herleitung nachvollziehbar wird. "Paradoxien der neuen Weltordnung" ist ein recht aktuelles Werk, dass wirtschaftliche, politische, kulturelle und sonstige Dimensionen verständlicher macht. |
Im Aufwind - Schleswig-Holsteins Beitrag zur Entwicklung der Windenergie Klaus Rave, Bernhard Richter Gebundene Ausgabe, September 2008 Verkaufsrang: 161963 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen. Das Buch stellt Pionierleistungen vor und erläutert die Geschichte der Technologie ebenso wie die maßgeblichen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Im Vordergrund stehen die handelnden Personen, die zum Teil seit über 20 Jahren kontinuierlich an der Weiterentwicklung des erneuerbaren Energieträgers Wind arbeiten, und damit verbunden ihre ganz individuelle Geschichte. Leserinnen und Leser erhalten einen Eindruck von den spezifischen Erfolgsfaktoren, dem besonderen Zusammenspiel von Wasser und Wind in Gestalt von Schiffbau und Landwirtschaft, die den unerwarteten und weltweit beeindruckenden Erfolg der Windkraftnutzung im Land zwischenden Meeren geprägt haben und noch heute prägen.
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Allgemeine Wirtschaftspolitik (Uni-Taschenbücher M) Jürgen B. Donges, Andreas Freytag Taschenbuch, 1. Mai 2004 Verkaufsrang: 192270 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Im Zeitalter fortschreitender Globalisierung wird die Erreichung gesamtwirtschaftlicher Ziele immer schwieriger. Die Probleme und Möglichkeiten, die die wirtschaftspolitischen Entscheidungsträger hierbei haben, werden in diesem Lehrbuch auf moderne Weise dargestellt und diskutiert. Anhand zahlreicher Beispiele wird ein ganzheitlicher Ansatz vorgestellt, der einen Überblick über die Grundfragen der Wirtschaftspolitik bietet. Prof. Dr. Jürgen B. Donges ist Direktor des...
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Geheimpolitik: Geheimpolitik, Bd.1, Der Fahrplan zur Weltherrschaft: Bd 1 Dieter Rüggeberg Taschenbuch, Dezember 2007 Verkaufsrang: 231352 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Hier einige Überschriften aus dem Inhalt: Die "Protokolle der Weisen von Zion" als Grundlage internationaler Machtausübung. Kirchen, Logen und Orden im Kampf um die Weltherrschaft. Geheime Machtpolitik durch Religion und Magie. Deutschland im Fadenkreuz. Die Verbindungen zwischen der Geheimgesellschaft des C. Rhodes, dem Orden "Skull & Bones" und dem Vatikan. Wall-Street und die Finanzierung des Nationalsozialismus. Ursachen des "Eisernen Vorhanges" zwischen Ost und West. Die Kriegspläne gegen Mitteleuropa hinter dem Versailler Vertrag, dem Morgenthau-Plan, dem Deutschlandvertrag und dem Zwei-plus-Vier-Vertrag. Die "Protokolle" als Hintergrund der "Neuen Welt-Ordnung" des früheren US-Präsidenten George Bush. Ursachen und Hintergründe für den Zusammenbruch der Sowjetunion und die Planung des 3. Weltkrieges.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)
Auf den Punkt gebracht 5 von 5 Punkten Ein auf jeden fall wahrheitsgetreues Buch das jeder Politisch
interessierte Lesen sollte, nach dieser Lektüre wird sich der Leser
so schnell nicht mehr zum Narren halten lassen und Politisches
Urteilsvermögen aneignen können, was in der heutigen Zeit (wie man an den
Umständen erkennen kann) kaum noch jemand besitzt, von daher haben
Manipulatoren ein leichtes Spiel. Es wird wenn es denn einmal zu einer Rezension zu diesem Buch kommt, gerne behautet es sei Rechtsextrem
oder Antisemitisch, davon sollte sich der Intelligente Mensch nicht
abhalten lassen dieses Buch zu lesen, denn es ist lediglich ein billiger trick der häufig angewendet wird um von brisanten Büchern abzuschrecken.
Der Autor betont in seinem Buch er sei Okkultist und ein echter Okkultist
kann natürlich niemals Rechtsextemist oder Nationalist sein da er über
diesen dingen steht und den Menschen als unsterbliches Geistwesen
ansieht das sich in verschiedenen Nationen verkörpern kann und den Körper lediglich als Werkzeug benutzt der Geist des Menschen steht hier an erster Stelle. Wohingegen der Materialist schon eher dazu neigt,
tatsächlich ist der Nationalismus und Rechtsextremismus aus dem
Materialismus entsprungen und kann bei echten Esoterikern und Okkultisten
niemals vorkommen. Also sich nicht verwirren lassen, und dieses Buch Lesen.
Weitere Lesermeinungen |
Der Kosovokonflikt unter besonderer Berücksichtigung der deutschen Rolle Peter Schulz Broschiert, Juli 2008 Verkaufsrang: 163448 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges war der Gegensatz zwischen NATO und Warschauer Pakt die bestimmende Determinante der Außen- und Sicherheitspolitik der westlichen Staatengemeinschaft. Das Hauptaugenmerk lag deshalb seit Jahrzehnten darauf, dem potenziellen Aggressor auf der anderen Seite des Eisernen Vorhangs ein kollektives Verteidigungssystem entgegenzustellen und durch eine Strategie der Abschreckung den Frieden in Europa zu sichern. Seit dem Ende des Warschauer Paktes bedrohte aber nicht mehr die Gefahr eines internationalen Krieges globaler Ausprägung den Frieden. Vielmehr waren es nun vor allem innerstaatliche - bürgerkriegsähnliche - Konflikte. Für die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik war die Auflösung des Warschauer Paktes und die tendenzielle Destabilisierung Südosteuropas eine der größten Herausforderungen seit der Gründung der Bundesrepublik. Im Zuge der Wiedervereinigung wurden, vor allem bei den Verbündeten innerhalb der NATO, immer mehr Stimmen laut, die ein stärkeres Engagement Deutschlands bei der internationalen Konfliktbewältigung forderten. Während für die Verbündeten Deutschlands Konfliktmanagement unter dem Einsatz von Streitkräften nämlich schon längst gängige Praxis war, war dies für Deutschland etwas völlig Neues! Die - auch militärische - Beteiligung Deutschlands war deshalb sowohl ein Ausdruck des Gewichtszuwachses der Bundesrepublik nach der Wiedervereinigung als auch ein Zeichen des gestiegenen Selbstbewusstseins der deutschen Außenpolitik.Ein wesentliches Merkmal der Kosovo-Intervention ist in ihrer problematischen Legitimation zu sehen: Offiziell wurde die Operation Allied Force, also das militärische Eingreifen der NATO, mit rein humanitären Argumenten begründet. Gerade in Deutschland tat sich die Politik in der moralischen Entrüstung über die angeblichen serbischen Untaten besonders hervor. Interne Studien des Auswärtigen Amtes (AA) haben aber zeitgleich zu den Aussagen der Bundesregierungen festgestellt, dass sich die Situation im Kosovo bei Weitem nicht so dramatisch darstellte wie behauptet. Es ist zu erkunden, warum gerade die Bundesrepublik so viel offensichtliches Interesse an einer militärischen Lösung mit deutscher Beteiligung zeigte.
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Bildung für die Einwanderungsgesellschaft: Perspektiven der Auseinandersetzung mit struktureller, institutioneller und interaktioneller Diskriminierung Albert Scherr, Ulrike Hormel Broschiert, November 2004 Verkaufsrang: 196525 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Um der "Tatsache Einwanderungsgesellschaft" bildungspolitisch und bildungspraktisch gerecht zu werden, sind auf unterschiedliche Problemdimensionen bezogene spezialisierte Vorgehensweisen nicht ausreichend. Auf der Grundlage einer internationalen Recherche zu bildungspolitischen und bildungspraktischen Strategien in Einwanderungslndern wird deshalb eine integrative Programmatik entwickelt, die den Handlungserfordernissen auf unterschiedlichen Gestaltungsebenen der Schulentwicklung Rechnung trgt. Grundlegend hierfr ist die umfassende Auseinandersetzung mit diskriminierenden Strukturen und Praktiken sowie mit fremdenfeindlichen, rassistischen und rechtsextremen Deutungsmustern und Ideologien. Die in Abgrenzung zu einem pdagogischen Multikulturalismus, aber auch zur universalistischen Pdagogik franzsischer Prgung entwickelte Antidiskriminierungsperspektive fordert dazu auf, die bislang getrennt gefhrten Debatten ber die Bildungsbenachteiligung von MigrantInnen einerseits, Erford ernisse antirassistischer und interkultureller Pdagogik andererseits zusammenzufhren.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Klartext 5 von 5 Punkten In dieser Studie wird endlich mal deutlich benannt, wo die Schwächen der Schulpolitik und der interkulturellen Pädagogik liegen. Eigentlich müsste jetzt eine Diskussion beginnen, in der geklärt wird, warum die formulierten Vorschläge nicht in der Politik ankommen. Unbedingt lesenwert! |
TVöD kommunal 2008/2009: Textausgabe Helmut Lang, Detlev Lehmann Broschiert, 1. September 2008 Verkaufsrang: 295977 Gewöhnlich versandfertig in 9 bis 13 Tagen. Der Inhalt: Das aktuelle Tarifrecht für die Beschäftigten der kommunalen Arbeitgeber Die kompakte Textausgabe "TVöD kommunal 2008" ist für Beschäftigte in den Personalverwaltungen der kommunalen Arbeitgeber, die vor Ort täglich den Vollzug der tarifrechtlichen Vorschriften verantworten sowie für Betriebs- und Personalräte eine wertvolle Arbeitshilfe. Das Werk enthält u.a. die durchgeschriebenen Fassungen des TVöD für die einzelnen Dienstleistungsbereiche, das Tarifrecht für Ärztinnen und Ärzte an kommunalen Krankenhäusern sowie das Tarifrecht für die Auszubildenden und Praktikanten. Die Neuauflage berücksichtigt bereits die Änderungen aus der Tarifrunde 2008 z.B. zur Erhöhung der Entgelte, die Regelungen zur Weitergeltung des Übergangsrechts im TVÜ-VKA und zur Anhebung der Arbeitszeit im Tarifgebiet West.
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Die Selbstbehauptung Europas: Perspektiven für das 21. Jahrhundert Helmut Schmidt Gebundene Ausgabe, Oktober 2000 Verkaufsrang: 137202 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Abschied aus der Weltpolitik: Europa wird zweitklassig Der Ost-West-Konflikt ist zu Ende, neue Weltmächte sind im Aufstieg begriffen, die demographischen und technologischen, die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen verändern sich dramatisch. Wie kann sich Europa im 21. Jahrhundert behaupten? Trotz aller Unkenrufe: Der Untergang des Abendlandes hat bisher nicht stattgefunden. Und dennoch sind Friede und Wohlstand in Europa keineswegs auf Dauer gesichert. Neue Probleme müssen bewältigt werden. Noch ist vielen Verantwortlichen - auch manchen Politikern in Berlin - die Dimension nicht klar. Nur wenn Europa gemeinsam auftritt, hat es angesichts der globalen Herausforderungen überhaupt eine Chance, im Konzert der Weltmächte gehört zu werden. Aber trotz großer Fortschritte ist die Europäische Union allzu schwerfällig. Eine rasche Verdoppelung der teilnehmenden Staaten kann ihre Funktionsfähigkeit entscheidend gefährden. Außen- und sicherheitspolitisch ist die EU noch lange nicht handlungsfähig, das haben zuletzt Bosnien und Kosovo gezeigt, das unterstreichen die wachsenden Spannungen im Verhältnis zu den USA. Wenn jedoch die innere Entwicklung der EU nicht Schritt hält mit ihrer Erweiterung, dann - so die Diagnose von Altbundeskanzler Schmidt - ist ein Scheitern der EU keineswegs ausgeschlossen. Helmut Schmidt entwickelt eine Reihe von Vorschlägen für die weitere Entfaltung der Europäischen Union. Dabei erklärt er die Selbsteinbindung Frankreichs und Deutschlands und engste Zusammenarbeit zwischen beiden zur vorrangigen Notwendigkeit.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Hervorragend 5 von 5 Punkten Helmut Schmidts Publikationen sind meiner Meinung nach alle hervorragend. Wer einen Einblick in die weltpolitischen Probleme und Konstellationen des 21. Jahrhunderts bekommen möchte, kommt an diesem Buch, für mich das wichtigste politische Buch dieses Jahres, nicht vorbei. Helmut Schmidt analysiert nicht nur die weltpolitischen Probleme der Gegenwart und der Zukunft (neue Formen der Kriege, wie sie der 11. September gezeigt hat - im Vorwort dieser Taschenbuchausgabe geht er auch darauf ein), die Probleme der Globalisierung, den sogenannten "Raubtierkapitalismus" (einen Begriff, den auch der "Spiegel" in einer seiner jüngsten Ausgaben verwendete)und die amerikanische Dominanz mit ihrem - gerade unter dem gegenwärtigen US-Präsidenten Bush sichtbar werdenden - Hang zum Unilateralismus (hierzu vgl. auch den kürzlichen Beitrag Schmidts in der Wochenzeitung: "Die Zeit". Als Weltmächte der Zukunft betrachtet Schmidt neben den USA vor allem China, - nach wie vor Rußland, Indien und - möglicherweise - Brasilien (trotz seiner gegenwärtigen Wirtschaftskrise). Um sich unter diesen Mächten zu behaupten und um ihr wirtschaftliches Wohlergehen zu sichern, plädiert Schmidt für die europäische Integration mit einer gemeinsamen Außen-, Sicherheits- und Wirtschaftspolitik. Dieses legt er am Ende des Buches in 20 Thesen eindrucksvoll dar. Er "bleibt ein engagierter Anhänger der europäischen Integration aus strategischem, patriotischen Interesse." Die globalen technischen und wirtschaftlichen Entwicklungen zwängen die Europäer zu höhereer Leistung und zu neuen Anstrengungen, um nicht ins Mittelmaß abzusinken. "Gegen künftige globale Gefahren und Bedrohungen kann keiner der europäischen Staaten sich allein behaupten. Aus dieser Einsicht folgt das strategische Prinzip der Selbstbehauptung durch Gemeinsamkeit. Dieses Prinzip muß das Handeln der politischen Führer der europäischen Staaten sehr bewußt bestimmen." Dieses ist das Anliegen Schmidts in all seinen Büchern und schriftlichen Publikationen, die hier sehr komprimiert und fundiert zusammengefasst werden. Abseits jeder Tagespolitik ist dieses Buch ein unverzichtbarer Ratgeber für alle Politiker aber auch die interessierten Bürger: "Nicht nur die Regierenden müssen sich heute die bereits erkennbaren Gefährdungen des 21. Jahrhunderts vor Augen halten, sondern wir alle, wir Wähler unserer Regierungen, müssen uns genauso fragen: "omit müssen wir rechnen? Was sollen wir tun?" Schmidt bemüht sich um Antworten auf diese lebenswichtigen Probleme im 21. Jahrhundert. Gut ist, dass Schmidt auch Umweltprobleme (Treibhauseffekt), die Gefahr des Nationalismus aber auch des Zentralismus nicht verschweigt, sondern ausführlich behandelt. Wer eine solide Einführung in die wichtigsten Herausforderungen der gegenwärtigen und zukünftigen Politik sucht, kommt um dieses Buch - meines Erachtens neben dem Buch von Joseph S. Nye jr: "The Paradox of American Power" das wichtigste politische Werk dieses Jahres - nicht herum. Fazit: unbedingt lesen !!!!
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