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Die Außenpolitik der Volksrepublik China von 1949-2004. Eine Einführung - Kay MöllerDie Außenpolitik der Volksrepublik China von 1949-2004. Eine Einführung
Kay Möller

Broschiert, April 2005
     Verkaufsrang: 244264      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 24,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Keine kommende Supermacht China      4 von 5 Punkten
Nach Sebastian Heilmanns Buch über China ist Kay Möllers Werk ein umfassender, historisch sorgfältiger Überblick über Chinas Geschichte und über die Entwicklungen der Gegenwart im Reich der Mitte.
Das für Studenten und Journalisten besonders geeignete Werk ist gut strukturiert. Im Teil I (Zeit) wird das besondere Selbstverständnis Chinas geschildert, welches erst im 19. Jahrhundert durch die imperialistischen Interventionen der Industriemächte zwangsweise verändert werden musste.
Die Gründung der Volksrepublik sowie deren Integration in die Welt mit Deng Xiao Ping wird sorgfältig dargestellt. Die gegenwärtige Spannung zwischen wirtschaftlicher Öffnung und politischer Reaktion wird deutlich dargestellt. Die Taiwanfrage sowie die zunehmende Rohstoffabhängigkeit des boomenden Landes sind zwei seiner zu lösenden Herausforderungen. Im Teil II des Buches (Raum) werden die bilateralen Beziehungen Chinas zu verschiedenen Regionen der Welt systematisch dargestellt.
Möller hat eine lesenswerte, nüchterne Analyse der chinesischen Außenpolitik geliefert, die die Kenntnis über das Reich der Mitte substanziell verbessern kann.


Integrierte Versorgung und Medizinische Versorgungszentren. Von der Idee zur Umsetzung - Volker E. AmelungIntegrierte Versorgung und Medizinische Versorgungszentren. Von der Idee zur Umsetzung
Volker E. Amelung, Klaus Meyer-Lutterloh, Elmar Schmid, Rainer Seiler, John N. Weatherly

Gebundene Ausgabe, März 2006
     Verkaufsrang: 116249     

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Integrierte Versorgung konkret umsetzen
Das deutsche Gesundheitssystem gehört weltweit sowohl zu den leistungsfähigsten als auch teuersten. Allerdings ist klar, dass die Art der Leistungserbringung nicht mehr zeitgemäß ist und dringend reformiert werden muss. Der Gesetzgeber hat die Möglichkeit für ganz unterschiedliche, neue Organisationsformen geschaffen. Die Erwartungen an entsprechende Geschäftsmodelle sind groß.
Es ist an der Zeit, konkrete Ideen für neue Versorgungsmodelle inklusive der Umsetzung vorzustellen und die gesetzlichen Möglichkeiten mit konkreten Geschäftsmodellen zu füllen.
Genau hier setzt das Buch an. Die Autoren beschreiben weniger, was umgesetzt werden sollte – da gibt es bereits genug Ideen –, sondern vielmehr, wie man konkret vorgehen könnte. Das Buch richtet sich somit an diejenigen, die bereits wissen, was sie machen wollen, aber noch nicht genau wissen wie. Es begleitet den Leser von der Idee bis zur konkreten Umsetzung.
Das Buch richtet sich an Manager im Gesundheitswesen (Versorgung, Krankenkassen, Industrie), Unternehmensgründer im Gesundheitswesen, Ärzte, Krankenhausmanager, Gesundheitspolitiker, Studenten der Gesundheitswirtschaft




Gesundheitspolitik ohne Rezept: Warum Deutschlands Medizinbetrieb so schwer zu kurieren ist - Nikolaus NützelGesundheitspolitik ohne Rezept: Warum Deutschlands Medizinbetrieb so schwer zu kurieren ist
Nikolaus Nützel

Broschiert, April 2007
     Verkaufsrang: 229985      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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KBV, EBM, IGeL: Wer blickt noch durch im deutschen Gesundheitswesen, an dem schon so lange eher hilflos herumgedoktert wird? Nikolaus Nützel zeigt, was wirklich abläuft, und warum das so ist. Soweit das überhaupt möglich ist, macht er das System transparent. Seine Themen - Einladung zum Betrug, Verteilungskampf unter Medizinern, Forschen für Shareholder-Value, Zwei-Klassen-Medizin u.v.m. - veranschaulicht Nützel anhand von Fallgeschichten, die Verunsicherung, Unzufriedenheit, diffuse Ängste, Geldgier ebenso illustrieren wie soziales Engagement. Damit wird klar, welche Schieflagen es gibt, warum es sie gibt, und wie sie - zumindest teilweise - behoben werden könnten.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Ein Buch für mündige Patienten      5 von 5 Punkten
Skandalberichte und Horrorszenarien übers deutsche Gesundheitswesen hat man schon zur Genüge gelesen - Dieses Buch hebt sich wohltuend davon ab, und zeigt doch in einer überaus erhellenden Weise Mängel und Defizite im Gesundheitssystem auf: Nicht um den Leser zu schockieren, sondern um ihn zu informieren - und das in einem durchweg unterhaltsamen, oft sogar ausgesprochen spannenden Stil.

Schon das Einstiegskapitel über Abrechnungsbetrug klagt nicht nur an, sondern es erklärt, was im Kopf von Doktoren abgeht, wenn sie die Krankenkassen prellen - mit erstaunlichem Insiderwissen schreibt der Autor hier übrigens.

Auch die weiteren Themen vom Funktionieren (oder Nichtfunktionieren) der gesetzlichen Krankenversicherung über die skurrilen Chronikerprogramme bis zur kafkaesken Selbstverwaltung werden sehr kenntnisreich präsentiert.

Man hat nach der Lektüre das Gefühl, deutlich mehr Durchblick im Gesundheitsdschungel zu haben - auch wenn der völlige Durchblick vielleicht leider unmöglich ist. Ein Buch für mündige Bürger und mündige Patienten.


Vom Siegeszug zum Rückzug: Sozialstaat Österreich 1945-2005 - Emmerich TálosVom Siegeszug zum Rückzug: Sozialstaat Österreich 1945-2005
Emmerich Tálos

Gebundene Ausgabe, Mai 2005
     Verkaufsrang: 281707      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Der Sozialstaat ist heute in aller Munde. Nicht mehr vom "Siegeszug" - wie in den 1970er Jahren -, sondern von dessen Problemen und Herausforderungen ist vielfach die Rede. Der Szenenwechsel ist unübersehbar: Bis zum Beginn der 1980er Jahre war der sozialstaatliche Entwicklungsprozess durch eine beachtliche Expansion gekennzeichnet. Leistungen wurden ausgeweitet, deren Niveau erhöht. Immer mehr Menschen kamen in den Genuss sozialstaatlicher Absicherung. Seitdem zeichnen sich merkbare Veränderungen ab, die in erster Linie das breit ausgebaute System der Sozialversicherung betreffen. Im Kontext wirtschaftlicher, sozialer und politischer Veränderungen geriet sozialstaatliche Absicherung unter beträchtlichen Druck. Finanzierungsprobleme und Versorgungslücken wurden offenkundig, ein restriktiver Kurs realisiert. Dessen Zuspitzung zeigt sich zu Beginn des 21. Jahrhunderts auch in Österreich am Bruch mit traditionellen Zielvorstellungen ebenso wie an einschneidenden Leistungskürzungen und am Leistungsabbau. Damit ist der Sozialstaat zumindest in Teilbereichen auf dem Rückzug. Mehr Ungleichheit in der Versorgung alter, arbeitsloser, lange Zeit atypisch Beschäftigter ist die Folge. Emmerich Tálos liefert eine überzeugende, längsschnittartige Analyse zum Wandel des österreichischen Sozialstaates von 1945 bis zur Gegenwart.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Chronologie von 60 Jahren öster. Sozialpolitik      5 von 5 Punkten
Der Politologe Emmerich Tálos lässt in seinem neuesten Buch 60 Jahre österreichische Sozialpolitik Revue passieren. Er tut dies trotz des geringen Umfangs des Buches (96 Seiten) mit großer Faktenvielfalt und kommt dabei zum Schluss, dass nach fünf Jahren Regierungen unter Wolfgang Schüssel die Kürzungen ein besorgniserregendes Ausmaß angenommen haben: Im Gesundheitswesen wurden neue Kostenbelastungen in Form einer Erhöhung des Spitalskostenbeitrages und der Rezeptgebühr bzw. der Abschaffung der finanziellen Zuschüsse bei medizinisch notwendigen Sehbehelfen eingeführt. Durch Verschärfung der Anspruchsvoraussetzungen für Arbeitslosenunterstützung wurde ein Teil der Arbeitslosen vom Bezug des Arbeitslosengeldes und der Notstandshilfe ausgeschlossen. Mehr als die Hälfte der Arbeitslosengeldbezüge erreichen nicht einmal mehr den Ausgleichszulagenrichtsatz. Durch die Pensionsreformen von 2003 und 2004 wurde der Durchrechnungszeitraum von 15 auf 40 Jahre verlängert und die Anzahl der zum Pensionshöchstbezug von 80% erforderlichen Jahre von 40 auf 45 Jahre erhöht.

Tálos stellt fest, dass der restriktive Kurs bisher in erster Linie die Sozialversicherungen berührt hätte, was an der Verschärfung der Zugangsbedingungen und der Leistungskürzungen ablesbar sei. Er geht davon aus, dass „der realisierte Umbau mehr Ungleichheit in der Versorgung alter, arbeitsloser, lange Zeit atypisch Beschäftigter bringen wird", wenn nicht in Bälde gegengesteuert wird.

Es wäre wünschenswert, dass Emmerich Tálos` Buch trotz seines starken politikwissenschaftlichen Jargons (so werden etwa Begrifflichkeiten wie „Nettoanpassung" oder „Ausgleichsfonds der Pensionsversicherungsträger" nicht näher erläutert) auch über den Kreis von Akademikern und Studierenden hinaus politisch interessierte Personen erreicht.



Wider die herrschende Leere: Neue Perspektiven für Politik und Wirtschaft - Stephan HebelWider die herrschende Leere: Neue Perspektiven für Politik und Wirtschaft
Stephan Hebel, Wolfgang Kessler, Wolfgang Storz

Broschiert, August 2005
     Verkaufsrang: 254922      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 13,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Seit Jahren erleben sie die zunehmende Perspektivlosigkeit. Jetzt haben die Chefredakteure von Publik-Forum und der Frankfurter Rundschau – Wolfgang Kessler, Stephan Hebel und Wolfgang Storz – die Initiative ergriffen. Heraus kam ein Buch, das Klartext spricht und neue Wege weist.
Dieses Buch entlarvt die Tabus der Politik: – Lobbyisten zerstören das Renten- und Gesundheitssystem – Arbeitsplätze werden Renditen geopfert – Hartz: Rosskur mit Folgen – Der steigende Ölpreis oder: Wachstum in den Abgrund? – Die Macht der Finanzmärkte und der Ausverkauf der Politik
Doch dieses Buch beschreibt auch Alternativen: – Gerechte Steuern – Bürgerversicherung – Mehr Bildung und Forschung – Die neue Zukunft der Arbeit – Kontrolle der Finanzmärkte – Spekulationsmilliarden für globale Gerechtigkeit – Das Öl der Zukunft und vieles mehr. Belegt mit vielen Beispielen.
Dieses Buch macht Lust auf Zukunft und Mut zur Einmischung: vor der Wahl und über die Wahl hinaus.
PS: In diesem Buch finden Sie auch die wichtigsten Wahlaussagen der Parteien.

Dieses Buch macht Mut, sich einzumischen – vor der Wahl und nach der Wahl. Rot-Grün ist in der Wirtschaftspolitik gescheitert, und Schwarz-Gelb will diese Politik noch verschärfen. Nur wenn die Menschen sie zwingen, werden die Parteien endlich Wege aus der Sackgasse beschreiten. Dieses Buch zeigt: Es gibt Alternativen, die Globalisierung gerecht und umweltfreundlich zu gestalten. Und wir alle haben die Wahl, diese Alternativen mit durchzusetzen: nicht nur als Wähler,...


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Endlich was Verständliches!      5 von 5 Punkten
Mir hat gut gefallen, dass komplexe Sachverhalte in einfacher und verständlicher Sprache beschrieben sind. Man merkt, dass kompetente Journalisten am Werke waren.


Die rot-grünen Jahre: Deutsche Außenpolitik vom Kosovo bis zum 11. September - Joschka FischerDie rot-grünen Jahre: Deutsche Außenpolitik vom Kosovo bis zum 11. September
Joschka Fischer

Broschiert, November 2008
     Verkaufsrang: 101341      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Nie wieder Krieg. Nie wieder Auschwitz. Diese zwei Prinzipien galten nicht nur für Joschka Fischer unumstößlich. Doch dann marschierte die serbische Armee 1999 im Kosovo ein. Deutschland musste sich entscheiden, entweder „ethnische Säuberungen“ zuzulassen oder erstmals seit 1945 wieder Krieg zu führen. Folglich steht die Kosovo-Krise im Zentrum dieses politischen Rückblicks. Zudem erörtert der Ex-Außenminister und -Vizekanzler den rot-grünen Wahlsieg 1998, die anschließenden Regierungsgeschäfte, die Partei-, Nahost- sowie Europapolitik samt EU-Osterweiterung. Anekdoten erzählen von Schröders Haifischlächeln, einem schmuddeligen Hotel in New York oder davon, worüber sich Madeleine Albright einmal köstlich amüsierte.

Staatstragend, offen und persönlich, mitunter ausschweifend erklärt, ja legitimiert der Politiker getroffene Entscheidungen. Der Leser jettet gleichsam mit Joschka Fischer durch die Welt -- von Konferenz zu Krisenherd und zurück nach Berlin. Da Fischers Erinnerungen immer länger wurden und zwei angekündigte Erscheinungstermine verschoben werden mussten, reifte die Idee heran, seine Sicht der Dinge in zwei Bücher zu fassen. Deshalb reichen die vorliegenden Memoiren nur bis zum 11. September 2001. In einem zweiten Band wird Fischer die Zeit vom Terror-Anschlag auf das World Trade Center bis zur Bundestagswahl 2005 beleuchten.

Laut Umfragen war Joschka Fischer jahrelang der beliebteste Politiker Deutschlands. Im politischen Alltag jedoch fühlte sich der Pragmatiker oft zwischen Bundeskanzler und grüner Partei wie „eingeklemmt zwischen Baum und Borke“. Keinen Hehl macht der charismatische Macher daraus, dass ihn Parteilinke wie Jürgen Trittin mit ihren grundsätzlichen Vorbehalten und anstrengenden Diskussionen nerven. „Politik kennt keinen Konjunktiv“, hält Fischer dagegen. So steht dieses Buch auch als Mahnung an Bündnis 90/Die Grünen, sich keinen politischen Illusionen hinzugeben. Vielmehr könne die Partei nur mittels realpolitischer Pragmatik zurück an die Regierung kommen. Und darum gehe es letztendlich in der Politik, so Realo Fischer überzeugt. --Herwig Slezak

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)

Erstaunlich offen      4 von 5 Punkten
Um es gleich zu Beginn festzustellen: Ich bin kein grüner Parteigänger und auch wirklich kein Fischer Fan. Trotzdem habe ich das Buch mit Interesse gelesen. Es enthält wirklich interessante Einblicke in die Arbeit der Regierung in dieser Zeit bereit. Natürlich hätte ich mir auch noch mehr "Histörchen" von einem Insider versprochen, aber das was drinsteht ist schon gut. Gut kommentiert die falschen Entscheidungen der Regierung damals wie z.B. "Die Rücknahme des demographischen Faktors bei der Rente war ein Fehler."
Auch seine Sicht der Dinge und seine Einstellung z.B. zu Lafontaine und Schröder óder zu Helmut Kohl ist interessant zu lesen.
Was mich wirklich stört, sind seine Bemerkungen über Ereignisse, auf die er später noch mal zurück kommen möchte, aber dann nichts mehr darüber schreibt. Wenigstens in diesem Band nicht. Also gibt es mit Sicherheit noch mindestens einen zweiten. Man darf gespannt sein.


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Abgezockt und totgepflegt. Alltag in deutschen Pflegeheimen - Markus BreitscheidelAbgezockt und totgepflegt. Alltag in deutschen Pflegeheimen
Markus Breitscheidel

Broschiert, September 2005
     Verkaufsrang: 130979      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 4,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Markus Breitscheidel berichtet in dieser erschütternden Reportage von seinen Beobachtungen, die er während eines Jahres als schlecht bezahlter Altenpfleger in deutschen Pflegeheimen hat machen müssen. Sein Buch macht deutlich, dass wir nicht nur, wie uns zurzeit von anderer Seite andauernd vorgehalten wird, eine kinder-, sondern mehr noch eine zutiefst altenfeindliche Gesellschaft sind. Was Breitscheidel in bester Wallraff'scher Manier recherchiert hat, stellt so ziemlich alles in den Schatten, was man sich ohnehin schon ausgemalt haben mag über die, das wissen wir ja längst, nicht gerade paradiesischen Zustände in deutschen Altenpflegeheimen.

Hilflose Alte werden von häufig unzureichend qualifizierten Pflegekräften "im Akkord abgearbeitet" und nicht selten mit Medikamenten ruhig gestellt, weil man sich anders nicht mehr zu helfen weiß. Bei der Lektüre wird einem angst und bange, was einem wohl selbst womöglich im Alter erwarten mag, wenn man in die Lage kommen sollte auf die Pflege in einem Altenheim angewiesen zu sein.

"Die Würde des Menschen ist unantastbar", zitiert Günter Wallraff in seinem Vorwort Artikel 1 des Grundgesetzes. Und weiter: "Es wäre allen Ernstes zu überlegen, ob hier nicht der Verfassungsschutz gefordert ist, Beamte als Pfleger oder Pflegebeanspruchende umzuschulen, um sie so als verdeckte Ermittler in diesen verfassungsfeindlichen Untergrund der Gesellschaft einzuschleusen." Wer eine solche Forderung als albern abtut -- nach der Lektüre dieses bestürzenden Buches wird er dies anders sehen.

Pflichtlektüre für jeden (Sozial-)Politiker! -- Hasso Greb

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 42 Bewertungen)

Das Lebensende in einer Ökonomisierten Gesellschaft      5 von 5 Punkten
Der Autor hat den Problemen der Altenpflege ins Gesicht geschaut. Nur ein gewagter Undercoverjournalismus konnte dieses außergewöhnliche Buch ermöglichen. Meine Hochachtung vor dieser Leistung.
Sie wollen wissen wie die Not in deutschen Alten und Pflegeheimen aussieht?
Lesen Sie dieses Buch!
Erfahren Sie etwas über das Funktionieren von Altersheimen.
Sie werden sich fragen wie dieses alles möglich ist.
Ist es ein Ergebnis ideenloser Angebots orientierter Wirtschaftspolitik ohne Alternativen?
Stilytischer Einheitsbrei in Sachen Aufbau, Funktionalität, Struktur und Aussehen in den deutschen Pflegeheimen?
Zu wenig Platz für Individualität, Selbstbestimmung und Intimsphäre ?
Sind Pflegeideale und Pflegeleitbilder nur noch Pseudoideale einiger Institutionen?
Den intellektuellen Anspruch für eine qualitative Altenpflege, kann man anscheinend nur im geringen Maße gerecht werden wenn man sich für diese soziale Arbeit entscheidet.
Seit etlichen Jahren gibt es nur noch eine Devise für viele Pflegekräfte: Durchhalten und überleben.
Kreative nachfrageorientierte Pflegemodelle und Institutionen können aufgrund Dogmatisierter Pflegepolitischer Vorstellungen oft gar nicht erst entstehen.
Die Pflege scheint festgefahren im Netzwerk des Abrechnungssystems. Sehr aufwendige Dokumentationen dienen vielmehr den Zweck, die Wirtschaftlichkeit der einzelnen Bewohner zu erhalten, oder noch besser zu erhöhen. Ich spreche nicht von angemessenen Protokollen wie Wundbeobachtungen oder Medikamentenplänen ohne die eine gut organisierte Arbeit nicht möglich wäre, vielmehr meine ich die immer intensiver werdende Dokumentationsflut in der Pflegekräfte die Übernahmen oder Unterstützungen von Aktivitäten des täglichen Lebens der einzelnen Pflegeheimbewohner rechtfertigen müssen.
Täglich dokumentieren zu müssen das Bewohner X die Haare gekämmt wurden, das der Rücken gewaschen wurde halte ich für völlig überflüssig. Das solche Pflegeleistung in der Pflegeplanung Ausdruck finden sollten und sich auch aus Ihr ableiten sollten, ist etwas anderes. Praktisch gesehen ist es aber einfach nur eine Selbstverständlichkeit.
Leider vermag der Autor nur wenig das Problem der Rechtfertigungsdokumentation zu schildern.
Er schildert nur wenig wie eine Pflegekraft regelrecht mit Schallgeschwindigkeit durch die Kurven und Akten fliegen muss um die von Ihm abverlangten Dokumentationsaufgaben bewältigen zu können. Nur wenig lässt der Autor von dem Zusammenhang erkennen das die Altenpflege sich zunehmend leiten lassen muss von wirtschaftlich orientierten Dokumentationsaufgaben.
Zunehmend finden sogar Taschencomputer Einzug in Pflegeheimen, mit deren Hilfe dann letztendlich jegliche Tätigkeit am Bewohner zeitnah dokumentiert werden kann. Willkommen im Wahnsinn. Leider hatte der Autor keinen Kontakt mit dieser Big Brother is watching you Version der Pflege gehabt.
Die Politik hat es zugelassen dass sich geschlossene Immobilienfonds und Aktiengesellschaften vor den Pflegekarren haben spannen können. Öffentliche Gelder aus der sozialen Pflegekasse werden massiv missbraucht und können für Renditewachstum genutzt werden, ohne das Verantwortliche etwas zu befürchten haben. In meinem Verständnis ist dieses Sozialbetrug mit Hilfe des Staates. Jedem Hartz 4 Empfänger schaut man bis in die Unterhose, warum gilt das nicht auch für Heimbetreiber ?
Pflegekräfte haben schon seit Jahren nicht mehr die Kraft sich gegen diese verantwortungslose konzeptlose Pflegepolitik zu wehren.
Die sehr schwere Arbeit führt häufig zur Erschöpfung, ja sogar zur Depression. Da ist einfach keine Kraft mehr um sich auch noch um die Politik zu kümmern. Zum anderen sind die Gehälter häufig viel zu niedrig um einen Gewerkschaftsbeitrag zahlen zu können.
Die Wahrscheinlichkeit im Altenpflegeberuf invalide zu werden ist wesentlich höher als Gesund bis zum Rentenalter in diesem Beruf zu verbleiben. Die Durchschnittliche Verweildauer in diesem Berufszweig liegt in etwa bei 7 Jahren. Es ist also nicht nur ein Betrug an Pflegebedürftigen sondern auch ein Betrug am Pflegeberuf. Arbeitsämter vermitteln Lebensfeindliche Krankmachende Arbeitsplätze von korrupten Arbeitgebern. Wer nicht funktioniert wird entlassen. Was folgt ist eine Sperrzeit aufs Arbeitslosengeld und ein mieses Arbeitszeugnis.
Leider gelang es dem Autor nur wenig auch diese psychosoziale Not der Pflegekräfte ausgiebig darzustellen.
Ein abtauchen in die Gedankenwelt eines Heimbewohners gelingt dem Autor ebenfalls nur wenig. Aber vorstellen kann man sich diese Not schon, bei der Beschreibung seiner Erlebnisse. Leser die ein Gespür für die Not Ihrer Mitmenschen haben, werden weinen müssen wenn Sie dieses Buch lesen. Es sind die Tränen des Mitgefühls, aber auch der Wut und der Ohnmacht die einem überfallen.
Beim lesen bekommt man nicht nur den Eindruck einer politischen Schieflage, man sieht auch den Zustand einer Gesellschaft die nicht bereit ist sich mit einer Selbstverständlichkeit des Seins, nämlich des Alterns und Sterbens, auseinanderzusetzen.
Pflegen, begleiten, einfach da sein, ist für viele keine Selbstverständlichkeit.
Da werden Menschen häufig in Pflegeheime abgeschoben. Und da bleiben Sie dann und werden von Ihren Nächsten alleingelassen. Ein sich verstärkendes Symptom der Ich Gesellschaft ohne ausreichend Familienbindung.
Natürlich haben Pflegeheime Ihre Daseinsberechtigung. Häufig ist ein Leben in Würde für Pflegebedürftige und Angehörige nur dann möglich, wenn Sie das Angebot eines Heimes in Anspruch nehmen können. Ja und manchmal gibt es sogar Heime in diesen dieses sogar in Eintracht und Harmonie gelingt trotz der dogmatisierten Pflegeheimvorschriften.
Aber leider eben nur MANCHMAL.
Der Autor arbeitet innerhalb eines Jahres in 5 verschiedenen Heimen.
1 von 5 Heimen war das Kunststück einer zufrieden stellenden Pflege gelungen, die übrigen 4 waren das Tor zur Hölle, liest man den Erfahrungsbericht.
Aus diesem Buch lernt man etwas über den notwendigen Personalbestand der rein rechnerisch erforderlich ist um den Pflegebedarf der Heimbewohner zu decken. (Pflegepersonalschlüssel).
Hieraus lässt sich erkennen das in den meisten Heimen weit unter diesen Maßstäben gearbeitet werden muss. Lächerliche Kontrollen ermöglichen den Heimbetreibern diesen in meinen Augen strafrechtlichen Tatbestand. Gefährliche Pflege und Vernachlässigung sind die Folge.
Schön wäre es wenn die Heimbetreiber auf die Einhaltung des Pflegepersonalschlüssels verpflichtet werden. Zur Überprüfung dieser Pflicht wäre dann aber ein angekündigter Blick auf den Dienstplan durch den MDK nicht ausreichend.
Zusätzlich sollte der Heimvertrag, der zwischen den Bewohnern und dem Heimträgern abgeschlossen wird, enthalten, dass sich die Heimleitung dazu verpflichtet, ausreichend Personal zu stellen.
Aber noch wichtiger sollte es sein, gesetzliche Grundlagen dafür zu schaffen, das engagiertes Pflegepersonal sich den Markt der Alten und Pflegebedürftigen Menschen stellen kann.
Weg vom äußerlichen Einheitsbrei und hin zu nachfrageorientierten Pflegeangeboten. Mehr Platz für selbstbestimmtes individuelles Leben. Weg vom Strich in der Kurve. Weg vom Pflegestandard. Ja und vieleicht auch weg von den Pflegestufen 1,2 und 3 und der damit verbundenen Dokumentationsflut.



 Weitere Lesermeinungen



Das Reformmodell Bürgerkommune: Leistungen - Grenzen - Perspektiven - Jörg BogumilDas Reformmodell Bürgerkommune: Leistungen - Grenzen - Perspektiven
Jörg Bogumil, Lars Holtkamp, Gudrun Schwarz

Taschenbuch, Oktober 2003
     Verkaufsrang: 132017      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Seit Ende der neunziger Jahre wird verstärkt ein neues Leitbild für die Kommunalverwaltung und -vertretung diskutiert: die Bürgerkommune. Man hofft, durch den stärkeren Einbezug der Bürgerschaft Politik(er)verdrossenheit abbauen, Engagement fördern und die gravierenden Haushaltsprobleme reduzieren zu können. Theoretisch geht es um die Frage, wie sich der Ausbau unterschiedlichster Formen von Bürgerbeteiligung auf die Strukturen repräsentativer und direkter Demokratie auf kommunaler Ebene auswirkt. In der Praxis stellt sich die Frage, wie leistungsfähig und legitimationsfähig verschiedene Beteiligungsinstrumente sind. In diesem Buch wird nun eine erste empirische Bestandsaufnahme der Umsetzung des Leitbilds Bürgerkommune am Beispiel von zwei Mittelstädten sowie auf der Grundlage einer landesweiten Befragung von kommunalen Entscheidungsträgern in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg präsentiert. Der präzise Blick auf die Wirklichkeit mit ihren Realisierungschancen, aber auch Hemmnissen erlaubt eine ungeschminkte Analyse der Potentiale und Probleme der Bürgerkommune  jenseits der Hochglanzbroschüren. Durch die wertende Bilanz lassen sich bereits gemachte Erfahrungen auch andernorts praktisch nutzbar machen



DRG in deutschen Krankenhäusern. Umsetzung und Auswirkungen - Markus LüngenDRG in deutschen Krankenhäusern. Umsetzung und Auswirkungen
Markus Lüngen, Karl W. Lauterbach

Taschenbuch, März 2003
     Verkaufsrang: 191785     

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Die Vergütung der Krankenhäuser über Fallpauschalen ist mittlerweile vom Gesetzgeber verbindlich vorgeschrieben worden. Die Fallpauschalen bemessen sich nach einem Klassifikationssystem für Patienten, das unter der Bezeichnung DRG (Diagnosis-Related Groups) für zahlreiche öffentliche Diskussionen gesorgt hat. Die Nutzung der DRG wird in der Tat nicht nur die Patientenabrechnung
grundlegend neu ausrichten, sondern die gesamte interne Struktur der Krankenhäuser und auch deren Stellung gegenüber den Krankenkassen neu bestimmen.
Das Buch stellt die Grundzüge der DRG mit ihrer Funktionsweise und gesetzlichen Grundlage umfassend und verständlich dar. Intensiv behandelt werden zudem die Auswirkungen auf die Qualität, die Kosten der stationären Behandlung und die Managementfunktionen im Krankenhaus. Es wendet sich an alle im Gesundheitswesen Tätigen, die sich über die neue Vergütungsform informieren möchten und Anhaltspunkte für eine Abschätzung der Auswirkungen auf ihre individuellen Beding ungen suchen


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Gelungener Überblick      5 von 5 Punkten
Sucht man einen Einstieg in die Thematik DRG und ist nicht ganz fremd auf dem Gebiet des Krankenhausmanagements, dann ist dieses Buch zu empfehlen.
Ein kurzer gesetzlicher Abriss zu Beginn, danach geht es ins "Eingemachte" bezüglich Codierung etc.

Sicherlich weniger geeignet ist das Buch für Personen, die lediglich einen Überblick über die vertragliche Gestaltung im Gesundheitswesen erhalten möchten.



Prekarität, Abstieg, Ausgrenzung: Die soziale Frage am Beginn des 21. Jahrhunderts - Prekarität, Abstieg, Ausgrenzung: Die soziale Frage am Beginn des 21. Jahrhunderts

Broschiert, November 2008
     Verkaufsrang: 99360      Noch nicht erschienen.

Preis: € 34,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Die soziale Frage ist in die politische Öffentlichkeit zurückgekehrt. Begriffe wie Prekarität, Ausgrenzung und Exklusion sind in aller Munde. Was aber wird genau mit diesen Begriffen bezeichnet? Las- sen sich die sozialen Spaltungen, die meist von der Arbeitswelt ausgehen, damit angemessen analysieren? International bekannte Autoren wie unter anderen Robert Castel, Serge Paugam und Lo‹c Wacquant betrachten mit den ¯Aussteigern®, ¯Prekariern ® und ¯Ausgegrenzten® unterschiedliche Gruppen und deren soziale Lage. Der Band stellt Anschlüsse an die internationale Debatte um die neue soziale Frage her und verdeutlicht, dass Prekarisierung in den einzelnen europäischen Ländern höchst Unterschiedliches bedeuten kann.



Ein Grundeinkommen für alle?: Geschichte und Zukunft eines radikalen Vorschlags - Yannick VanderborghtEin Grundeinkommen für alle?: Geschichte und Zukunft eines radikalen Vorschlags
Yannick Vanderborght, Philippe Van Parijs

Broschiert, September 2005
     Verkaufsrang: 77252      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Ein Ausweg aus dem Dilemma des Sozialstaats?
Wer über die Zukunft des Sozialstaates nachdenkt, kommt an der Idee eines allgemeinen Grundeinkommens nicht vorbei. Danach würde jeder Bürger und jede Bürgerin, vom Arbeitslosen bis zur Topmanagerin, regelmäßig einen festen Betrag erhalten, der durch andere Einkommensarten aufgestockt werden kann. Heiß umstritten, aber keineswegs neu ist dieser Gedanke. Yannick Vanderborght und Philippe Van Parijs schildern knapp und eingängig die wichtigsten historischen Stationen der Idee sowie Versuche ihrer Umsetzung in verschiedenen Ländern. Sie diskutieren unterschiedliche Modelle zu Zahlungsweise, Höhe und Finanzierung eines Grundeinkommens und bieten einen Überblick über die Interessen sozialer Gruppen und politischer Parteien. In einem ausführlichen Nachwort geht Claus Offe auf die spezielle Situation in Deutschland ein. Für die aktuellen Debatten über die soziale Sicherung liefert der Band unverzichtbare Informationen und Argumente.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Sehr gute Einstiegsliteratur      5 von 5 Punkten
Das Buch gibt einen sehr guten Einstieg in die Thematik Grundeinkommen. Von historischen Hintergründen über Gerechtigkeitsfragen bis hin zu der Diskussion von ökonomischen Wirkungen und politischen Durchsetzungsmöglichkeiten. Es setzt sich dabei auch mit häufig vorgebrachten kritischen Fragen auseinander. Das Buch ist vor allem für diejenigen geeignet, die sich bisher noch nicht intensiv mit dem Thema Grundeinkommen beschäftigt haben, und wissen wollen, was ein Grundeinkommen ist und was es soll, oder einen allgemeinen Überblick haben wollen.


 Weitere Lesermeinungen


Leuchtturmprojekte Integrierter Versorgung und Medizinischer Versorgungszentren: Innovative Modelle der Praxis. Schriftenreihe des Bundesverbandes Managed Care - J. N. WeatherlyLeuchtturmprojekte Integrierter Versorgung und Medizinischer Versorgungszentren: Innovative Modelle der Praxis. Schriftenreihe des Bundesverbandes Managed Care
J. N. Weatherly, Rainer Seiler, Klaus Meyer-Lutterloh, Elmar Schmid, Ralph Lägel, Volker E. Amelung

Gebundene Ausgabe, Dezember 2006
     Verkaufsrang: 272693      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 44,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Nachahmenswert: Bewertung der Modellprojekte nach den Kriterien: Übertragbarkeit, Nachhaltigkeit, Managementkapazitäten, Nutzen für die Patienten, die Kassen und die Betreiber, gesundheitsökonomische Bedeutung, aktive Einbindung der Patienten; Mehrdimensional: Analyse der Modelle hinsichtlich der Bedeutung für Gesundheitssystem, Medizinische Versorgung, Patienten, Vertragspartner (Kassen und Leistungserbringer); Impulsgebend: differenzierte Auseinandersetzung mit gegenwärtigen und zukünftigen Möglichkeiten und Modellen der Integrierten Versorgung

Integrierte Versorgung - von den Besten lernen und individuelle Modelle gestalten Mit über 2500 Verträgen ist die Integrierte Versorgung bereits ein fester Bestandteil der Versorgungslandschaft geworden. Neben einer Vielzahl von indikationsbezogen Verträgen wurden erste populationsbezogene Modelle entwickelt, die teilweise sogar über Kopfpauschalen vergütet werden sollen. Durch die gesetzten Anreize und die ungewohnten Gestaltungsspielräume haben die unterschiedlichsten Akteure die Initiative ergriffen und innovative Modelle entwickelt. Das deutsche Gesundheitswesen wird durch die Integrierte Versorgung und Medizinische Versorgungszentren nachhaltige Impulse zur Veränderung erhalten. Auch die Möglichkeit, medizinische Versorgungszentren zu gründen war ein wesentlicher Impulsgeber für Veränderungen in der ambulanten Versorgung. Beide Versorgungsformen können einen wichtigen Beitrag zu mehr Qualitätswettbewerb und effizienteren Versorgungsstrukturen im deutschen Gesundheitssystem leisten. Nach nunmehr über zwei Jahren lässt sich auch schon absehen, welche Modelle nicht nur in der Theorie überzeugen, sondern auch erfolgreich umgesetzt werden konnten. Der BMC hat aus der Vielzahl von Projekten 25 ausgewählt und stellt diese in systematischer Form vor. Diese werden dann jeweils in das BMC-Raster eingeordnet. Dabei werden die Dimensionen Gesundheitspolitik, Patient, Leistungserbringer und Leistungsfinanzierung getrennt analysiert, da die Beurteilung sehr unterschiedlich ausfallen kann.




Die Methusalem-Lüge: Wie mit demographischen Mythen Politik gemacht wird - Ernst KistlerDie Methusalem-Lüge: Wie mit demographischen Mythen Politik gemacht wird
Ernst Kistler

Gebundene Ausgabe, Oktober 2006
     Verkaufsrang: 70484      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Glaubt man Rürup, Hartz und den einschlägigen Expertenrunden, dann ist die Überalterung mit ihren Auswirkungen unausweichlich und um unsere Zukunft steht es schlecht. Doch der demographische Wandel ist weder ein deutscher Sonderfall, noch ist er heute für die leeren Sozialkassen und drohende Standortnachteile verantwortlich. Teure Senioren und zu wenig Junge, die in Unternehmen für Leistung und Innovation sorgen: Politik, Wirtschaft und Medien werden nicht müde, uns vor den drohenden Auswirkungen des Methusalem-Staats zu warnen. Doch Vorsicht: Allzu oft stecken handfeste poli-tische und wirtschaftliche Interessen dahinter, wenn mit verzerrten oder schlicht falschen Extremprognosen Politik und Auflagen gemacht werden. Während die tatsächlichen demographischen Herausforderungen ignoriert werden, erzeugen politische Konzepte wie Sozialabbau oder Rente mit 67 in der Bevölkerung irrationale Ängste. Der Autor räumt auf mit den in Politik und Öffentlichkeit inszenierten Mythen vom Greisenstaat Deutschland und zeigt in seinem Buch anhand klarer Analysen, was uns wirklich erwartet. Er erklärt, was sich in Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Rentenpolitik, aber auch in den Unternehmen verändern muss, damit Deutschland auf den demographischen Wandel vorbereitet ist.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Wichtiger Beitrag zur Demografie-Debatte      4 von 5 Punkten
Ein düsteres Szenario macht die Runde: Deutschlands Wirtschaft geht den Bach herunter, das Land fällt im internationalen Vergleich immer weiter zurück. Schuld an der prophezeiten Misere ist, so meinen viele zu wissen, der demografische Wandel, die Überalterung der Gesellschaft. Sie kann man in einem wahren Rundumschlag wunderbar für beinahe alles verantwortlich machen: für die ungesicherten Renten, den vorausgesagten Mangel an Arbeitskräften ab 2015 und die leeren Sozialkassen. Dass es aber auch durchaus gute Gründe dafür geben kann, die Lage völlig anders einzuschätzen, zeigt dieses Buch. Der Demograf und Politikberater Ernst Kistler liefert einen ein Blick hinter die Kulissen der politischen Diskussion, mit dem er dem Leser die Augen öffnet für den Missbrauch, der vielfach mit dem Begriff "demografischer Wandel" getrieben wird. Oft genug stecken nämlich ganz eigene Interessen von Politik und Wirtschaft dahinter, wenn wir mit düsteren Aussichten auf einen Greisenstaat erschreckt werden. Wir empfehlen dieses hervorragend geschriebene Buch allen, die in einer der wichtigsten Debatten unserer Zeit fundiert mitreden wollen.


 Weitere Lesermeinungen


Gesundheitsversorgung im Alter. Zwischen ethischer Verpflichtung und ökonomischen Zwang - Georg MarckmannGesundheitsversorgung im Alter. Zwischen ethischer Verpflichtung und ökonomischen Zwang
Georg Marckmann

Taschenbuch, Februar 2003
     Verkaufsrang: 239444      Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen.

Preis: € 29,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Angesichts anhaltend steigender Gesundheitsausgaben wird nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen westlichen Industrienationen über die Rationierung medizinischer Leistungen nachgedacht. Gleichzeitig sind die meisten dieser Länder mit einem demografischen Wandel im Altersaufbau der Bevölkerung konfrontiert. Aufgrund sinkender Geburtenziffern und einer steigenden Lebenserwartung wächst nicht nur die absolute Zahl, sondern auch der relative Anteil älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung. Da ältere Menschen in der Regel mehr Gesundheitsleistungen in Anspruch nehmen, wird kontrovers diskutiert, ob eine altersabhängige Begrenzung von Gesundheitsleistungen ökonomisch sinnvoll und ethisch zulässig sein könnte. Diesen Fragen widmet sich dieser Band.
Namhafte amerikanische Philosophen erörtern das Problem der "Altersrationierung" aus der Perspektive von drei verschiedenen ethischen Grundpositionen. Kommentare aus ökonomischer und medizinischer Sicht ergänzen jeweils die ethischen Ha uptbeiträge und erlauben damit eine umfassendere, interdisziplinäre Darstellung des Problemkontextes. Darüber hinaus bieten die Diskussionsbeiträge einen lebendigen Einblick in die Vielschichtigkeit der medizinischen, ökonomischen und ethischen Argumente zur Frage einer
angemessenen Gesundheitsversorgung im Alter




Der neue Kalte Krieg: Kampf um die Rohstoffe - Der neue Kalte Krieg: Kampf um die Rohstoffe

Gebundene Ausgabe, September 2006
     Verkaufsrang: 183291      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Steigender Rohstoffbedarf trifft auf Rohstoffverknappung. Die Folge: heftige Verteilungskämpfe. Dennis Meadows hat in Die Grenzen des Wachstums bereits vor über 30 Jahren vorausgesagt, daß die wichtigsten Ressourcen, auf denen die hochentwickelte Weltwirtschaft basiert, in absehbarer Zeit erschöpft sein werden. Nun ist es für jedermann spürbar: Öl- und Gaspreise steigen vor allem deshalb, weil der Hunger der Industrieländer und der Aufsteiger wie China und Indien unersättlich ist, die Vorräte jedoch rapide schwinden. Ähnliches gilt für andere lebensnotwendige Rohstoffe. Mit aggressiven Strategien versuchen sich die Wettbewerber um kostbare Ressourcen Vorteile zu verschaffen. Welche weltpolitischen Konflikte sich daraus entwickeln, welche Länder in Zukunft zu den Gewinnern, welche zu den Verlierern gehören und welche Chancen alternative Energien bieten, zeigen SPIEGEL-Journalisten in dieser aktuellen Bestandsaufnahme, die den Blick in die Zukunft wagt: in ein Zeitalter der Energiekonflikte, eines neuen kalten Krieges.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

solide und knapp      3 von 5 Punkten
"Der neue kalte Krieg - Kampf um die Rohstoffe" ist eine Zusammenstellung einer ganzen Reihe an Spiegel-Artikeln zum Thema Rohstoffe weltweit. Es werden dabei nicht nur Energieträger betrachtet, sondern auch die globale Situtation für Edelmetalle, Kaffee, Zucker oder auch Diamanten. Das Buch beinhaltet neben "analytischeren" Teilen auch Interviews und Reportagen.

Vorneweg: Hier wird das Rad nicht neu erfunden und es werden keine revolutionären neuen Einsichten entwickelt. Die Zusammenstellung dieser verschiedenen Arbeiten ist vielmehr als Einstieg gedacht. Den Autoren geht es darum, ein möglichst umfassendes Bild des globalen Warenhandels zu vermitteln, ohne jeden Markt voll zu durchdringen. Und das ist ihnen grundlegend gelungen: Das Buch ist nicht zu abgehoben, die einzelnen Abschnitte sind kurz und prägnant und eingestreute Interviews oder Reportagen sorgen für Abwechslung. Das wichtigste: Die Darstellung bleibt im großen und ganzen sachlich, Wertungen werden m.E. größtenteils unterlassen.

Sicherlich könnte man als Kritik anführen, dass vieles, was die Märkte treibt, nicht gebracht wird. Zu Stichworten wie "peak oil"oder auch dem Weltzuckermarkt lassen sich sicher Unmengen interessanter Meinungen und Theorien anführen. Und es gibt mit Sicherheit auch zu jedem Markt andere Zahlen oder Einschätzungen. Außerdem gehen die Beiträge vom Fachlichen her nicht sehr tief und kratzen lediglich etwas an der Oberfläche, indem sie dem Leser zwar ein gut strukturiertes, aber letzten Endes nur grobes Bild vermitteln.

Persönlich stört mich der penetrante, manchmal leicht ironische Spiegel-Stil, der sich durch das ganze Buch zieht, zudem trifft man hier und da auf Wortgebilde, die auch in Boulevardzeitungen zu finden sind. Die eine oder andere Grafik hätte sicher auch nicht geschadet.

(Wirtschafts-)Politisch Interessierte, die einen raschen, teilweise kurzweiligen Überblick über dieses weite Thema suchen, werden sicher zufrieden sein. Das Buch eignet sich auch gut als Einstiegslektüre um einen Gesamteindruck über den weltweiten Warenhandel zu bekommen. Fachleute und Leser die eine Abhandlung auf akademischen Niveau oder tiefgründige Einsichten erwarten, sei aber eher von der Lektüre abgeraten. Mit Sicherheit ein solides Werk, das die Situation auf den globalen Rohstoffmärkten interessant, abwechslungsreich, aber auch sehr knapp darstellt.


Sozialpolitik in Deutschland: Eine systematische Einführung - Jürgen BoeckhSozialpolitik in Deutschland: Eine systematische Einführung
Jürgen Boeckh, Ernst-Ulrich Huster, Benjamin Benz

Broschiert, November 2006
     Verkaufsrang: 242696      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Der Band führt systematisch in das breite Spektrum von Geschichte, Strukturen, Problemlagen, Lösungswegen und die europäischen Zusammenhänge von Sozialpolitik in Deutschland sowie in die Theorie des Sozialstaates ein. Er zeigt historische Phasen, die sich entfaltenden, aber auch sich verändernden Interessenträger und die Entstehung bzw. Veränderung von Prinzipien, Strukturmerkmalen, Institutionen und Funktionen von Sozialpolitik. Es werden die ihnen innewohnenden Widersprüche und Konkurrenzen deutlich. Der besseren Verständlichkeit dienen ausführliche geschichtliche Dokumente und aktuelle Daten zur sozialen Entwicklung bzw. zur Sozialpolitik. Gibt es Grenzen des Sozialstaates? Diesen sucht sich der Band im geschichtlichen Rückgriff auf die Weimarer Republik systematisch und sozialräumlich zu nähern. Sozialpolitik in Deutschland



G8: Gipfel der Ungerechtigkeit. Wie acht Regierungen über sechs Milliarden Menschen bestimmen - Christine BuchholzG8: Gipfel der Ungerechtigkeit. Wie acht Regierungen über sechs Milliarden Menschen bestimmen
Christine Buchholz, Katja Kipping

Broschiert, August 2006

Verkaufsrang: 151435
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 11,80
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Handbuch ökonomisch-politische Bildung - Handbuch ökonomisch-politische Bildung

Broschiert, 28. September 2007

Verkaufsrang: 161721
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 39,80
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Das globale Desaster: Politik und Finanzen im Bankrott - Walter WittmannDas globale Desaster: Politik und Finanzen im Bankrott
Walter Wittmann

Gebundene Ausgabe, September 1995

Verkaufsrang: 46421

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Internationale Sicherheit: Definitionen von A - Z - Heinz GärtnerInternationale Sicherheit: Definitionen von A - Z
Heinz Gärtner

Broschiert, 27. Mai 2008

Verkaufsrang: 58057
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Preis: € 21,90
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