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| Gesellschaft, Politik | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Sprengstoff Geld. Wie das Kapitalsystem unsere Welt zerstört Günter Hannich Taschenbuch, Mai 2004 Verkaufsrang: 254210 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Arbeitslosigkeit, Umweltzerstörung, Wirtschaftskrisen und die daraus entstehenden Ungerechtigkeiten sind keineswegs Zufall, sondern logische Folgen in der Endphase eines explodierenden Geldsystems. Die Geschichte zeigt deutlich, daß sich eine bessere Ordnung nur dann durchsetzen kann, wenn das alte System an seinen inneren Widerständen zerbrochen ist. Lesermeinungen: Mir ist keine Arbeit auf diesem Gebiete bekannt, die den umfangreichen Stoff so kurz und prägant dem Leser nahebringen kann. Gerade weil es für uns einfacheren Leute geschrieben ist und nicht nur für Akademiker, macht das Buch so sympathisch! ...Hier wird einem die ganze Dramatik klar, mit der wir auf den Zusammenbruch zusteuern und der unvermeidlich ist. E.W. Von dem Buch Sprengstoff Geld bin ich hellauf begeistert. Es spricht mir aus der Seele! Ich habe es gleich zweimal gelesen. Es zeugt von hohem Sachverstand und es wird wenig polemisiert. M.G.
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Agenda Bertelsmann: Ein Konzern stiftet Politik Werner Biermann, Arno Klönne Broschiert, August 2007 Verkaufsrang: 65378 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ob Privatisierung öffentlicher Dienste oder Einführung von Studiengebühren, ob Hartz IV und Sozialkürzungen oder globale Militärinterventionen und Vorgaben zur Aufrüstung: Die gesellschaftspolitische Agenda der Bundesrepublik wird von der Bertelsmann-Stiftung entworfen. Diese »gemeinnützige« und steuerbegünstigte »Reformwerkstatt«, die zugleich das größte Aktienpaket am Bertelsmann-Konzern als dem weltweit viertgrößten Medienunternehmen hält, stellt die erfolgreichste Public-Private-Partnership dar - nicht nur auf Firmenprofit, sondern auch auf gesellschaftliche Steuerung ausgerichtet. Werner Biermann und Arno Klönne beschreiben, wie die Bertelsmann-Stiftung Lösungen für Probleme findet, die sie selbst definiert, und wie sie bei deren Umsetzung geschäftstüchtig tätig wird - vom Kindergarten bis zur Hochschule, von der Kommune bis zur Geopolitik. Sie analysieren den ökonomisch-politischen Hintergrund der Bertelsmann-Konzepte und deren Zielhorizont: Gesellschaft, geführt wie ein Unternehmen, postdemokratisch.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Bedauerlich: Passagenplagiarismus 1 von 5 Punkten Sehr schade hierbei ist, dass die beiden Autoren sich großzügig an den Nachdenkseiten.de bedienen, ohne auch nur annähernd alle Passagen als Zitate kenntlich zu machen.
Für zwei Personen, die in der Wissenschaft verankert sind, ein höchst bedenkliches Tun, wenn der Impetus dieses Buches hochgradig willkommen ist.
Sehr schade. |
Open Source: Kommerzialisierungsmöglichkeiten und Chancen für die Zusammenarbeit von Hochschulen und Unternehmen
Gebundene Ausgabe, August 2008 Verkaufsrang: 131749 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Open Source bedeutet die Offenlegung von Quellcode und ermöglicht somit eine kooperative Entwicklung von Software. Große Teile des Internets werden bereits von Open-Source-Programmen dominiert, sodass dies eine ernste Konkurrenz für die führenden Firmen der Softwareindustrie darstellt. Durch Open-Source-Software können sowohl privat motivierte User als auch angestellte Entwicklerteams auf Quellcodes zugreifen, die frei oder gegen geringe Lizenzgebühren angeboten werden. Obwohl dies den wesentlichen Merkmalen der Marktwirtschaft widerspricht, stellt Open Source einen nicht zu unterschätzenden wirtschaftlichen Faktor dar.
In diesem dritten Band aus der Reihe POWeR wird das wirtschaftliche Potential von quelloffener Software aus unterschiedlichen Sichtweisen geschildert. Hierbei werden u. a. sowohl technische als auch wirtschaftliche und juristische Aspekte dargestellt und bewertet. Dem Leser soll durch eine umfassende Übersicht über die Vermarktungsmöglichkeiten von Open Source ein Einblick in das facettenreiche Prinzip Open Source gewährt werden.
Mit Beiträgen von: Ulrich Bretschneider, Fabian Christ, Andre Döring, Bernard Michael Gilroy, Rainer Glaschick, Gernot Gräfe, Thorsten Hampel, Josef Hüvelmeyer, Rick Juling,Miriam Kraft, Christoph Laroque, Manfred Leisenberg, Christian Maaß, Christof Pohl, Manfred Postel, Stefan Sauer, Wilhelm Schäfer, Bernd Seel, Marc Steinbring, Thorsten Timm, Tobias Volpert
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Nach der Globalisierung. Entwicklungspolitik im 21. Jahrhundert Peter Niggli Taschenbuch, 1. Oktober 2004 Verkaufsrang: 67482 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Im Zeitalter der Globalisierung diktieren die Industrieländer vielen Entwicklungsländern die Wirtschaftspolitik - mit negativen Resultaten. Dass die Bilanz der Entwicklungsländer nicht allzu schlecht ausfällt, ist Ländern wie Indien, China oder Südkorea zu verdanken - gerade weil sie sich dem wirtschaftspolitischen Diktat Washingtons nicht unterwerfen mussten. Niggli warnt vor der Illusion, man könne die wirtschaftliche Globalisierung durch soziale und ökologische Leitplanken zivilisieren. Demokratie und Selbstbestimmung sind mit voller ökonomischer Integration aller Länder nicht vereinbar. Ein neues weltwirtschaftliches Regulationsregime ist notwendig, das den Ländern mehr Spielraum für eigenständige Entwicklungsstrategien gibt. Ein solcher Kurswechsel bedingt aber, dass die Bevölkerung der Industrieländer dem neuen »liberalen« Imperialismus entgegentritt, den die USA gegen den »Terrorismus« konzipieren. 4 Audio-CDs, Laufzeit 3:51 Stunden.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Realistische Ideen zur Verbesserung der Situation der Entwicklungsländer 5 von 5 Punkten Unter dem Titel Arbeitsgemeinschaft der Hilfswerke haben die Hilfswerke Swissaid, Fastenopfer, Brot für alle, Helvetas, Caritas und Heks eine gemeinsame entwicklungspolitische Lobbyorganisation gegründet. Deren Präsident, Peter Niggli, hat im Jahr 2004 ein Buch veröffentlicht, in dem er die Entwicklungspolitik der letzten Jahrzehnte zusammenfasst und Möglichkeiten aufzeigt, wie eine Entwicklungspolitik im 21. Jahrhundert aussehen muss, damit sie zu einer gerechteren Welt beiträgt. Der Titel Nach der Globalisierung ist treffend, obwohl die meisten Seiten des Buches für die Analyse der Wirtschaftspolitik der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts verwendet werden. Niggli ergänzt seine Analyse mit den Entwicklungspolitischen Leitlinien der Arbeitsgemeinschaft, wodurch er die Perspektive für die entwicklungspolitischen Herausforderungen im 21. Jahrhundert öffnet. Dieser kleinere Teil macht den Wert des Buches aus.
Das einführende Kapitel zeigt auf, wie bedeutsam das Jahr 1989 für globale Wirtschaft war. Es stellte sich nicht mehr die Frage: Kapitalismus oder Kommunismus. Doch die Hoffnungen die man in die freie Marktwirtschaft gesteckt hat, seien geplatzt. Die Armen wurden ärmer, und die ärmeren Länder wurden noch ärmer. Demgegenüber haben aus der Importsubventionspolitik, die bis Anfang der achtziger Jahre verfolgt wurde, höhere Wachstumsraten erzielt werden können. Als Hauptgründe für die Probleme der aktuellen Wirtschaftspolitik sieht Niggli den vollständig deregulierten Kapitalverkehr und den Zwang zur vollständigen Weltmarktintegration, die von den Entwicklungsländern im Gegenzug zu erhaltenen Krediten, verlangt werden. Weiter prangert er den Demokratieverlust an, der sich durch dem Vorrang von Weltmarktregeln, in allen Nationalstaaten schleichend vollziehe. Dass eine andere Wirtschaftspolitik erfolgreicher sein kann, beweisen zum Beispiel die (süd)ostasiatischen Tiger, China und Indien, die sich einen Deut um die Vorgaben der WTO, IWF und Weltbank scherten.
In den ersten drei Viertel des Buches betrachtet Peter Niggli die globale wirtschaftspolitische Entwicklung mit ihrem Kulminationspunkt, der Globalisierung. Anhand einer Bestandsaufnahme was die Globalisierung erreicht hat, und was nicht, wird dem Leser der abstrakte Begriff fassbarer gemacht. Niggli zeigt anschaulich auf, dass es den Entwicklungsländern schlechter geht als vorher, und dass sich auch die Menschen nicht näher gekommen sind. In einem historischen Überblick über die Wirtschaftspolitik der Jahre 1950-2000 hebt er die Wirksamkeit der Importsubventionspolitik hervor. Die vorherrschende Wirtschaftspolitik erachtet er als gescheitert, und zeigt im Folgenden auf, wie sie der Theorie nach hätte funktionieren sollen. Hierbei ist die Gut-Schlecht-Haltung etwas störend. In der Tat hat aber die Strategie der raschen Weltmarktintegration keine positive, sondern eine negative Auswirkung auf das Wirtschaftswachstum der Entwicklungsländern gehabt. Nur Länder, die durch Staatsinterventionen ihre Industrialisierung vorantrieben, konnten nach 1980 höhere Wachstumsraten erzielen als zuvor. Des Weiteren kritisiert Niggli den zunehmenden Souveränitätsverzicht der Staaten gegenüber der entfesselten Marktwirtschaft. Wirtschaftspolitische Entscheidungen werden internationalisiert und die Interessengruppen im Nationalstaat elegant übergangen. Zu den Entscheidungen, die in den Bretton-Woods-Institutionen und der WTO getroffen werden, können die Parlamente nur noch ja sagen, wollen sie ihren Standort nicht benachteiligen. Wir Bürgerinnen und Bürger sind nicht global mobil, und so bezichtigt Niggli die Globalisierung nicht, sie habe die Bedeutung des Staates verringert, sondern die Bedeutung der Demokratie. Denn, so wird betont, die einflussreichen multinationalen Unternehmen setzen ihre Wirtschaftspolitik nahezu ungehindert durch. Im letzten Viertel des Buches werden die Leitlinien der Entwicklungspolitik als mögliche Verbesserungsansätze präsentiert. So erhält der Leser Denkanstösse wie eine gerechtere Welt möglich wäre und welche Rolle die Hilfswerke sich dabei zuschreiben.
Dieses Büchlein ist für alle zu empfehlen, die sich für die Antwort der Frage interssieren, wieso die Welt nicht gerechter gemacht wird. Es ist zudem wichtig, weil es Themen aufgreift, die auch für entwicklungspolitisch Desinteressierte real sind oder werden (Demokratieverlust, Umweltproblematik). Es ist verständlich geschrieben, der Gang zu Fremdwörter-Duden nur selten nötig. Trotz des eigentlich kleinen Umfangs ist der Gehalt des Buches sehr hoch. Es zeigt ohne zu polemisieren auf, warum und wie die aktuelle Wirtschaftspolitik (Globalisierung) verändert werden muss, damit es auch bei den Ärmsten wieder aufwärts geht. |
Bildungsarbeit mit Kinder Lernen JA - Verschulung NEIN!: 3-10 Gerold Scholz Broschiert, November 2006 Verkaufsrang: 249887 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Elterliche Sorge grassiert: Wird die Arbeitslosigkeit im Erwachsenenalter etwa schon im Kindergarten besiegelt? Lernen Kinder nicht früh genug? Und was sollen sie denn lernen? Soll der Kindergarten Behütungsraum oder Vorschule sein? In diesem Buch wird plädiert für einen Kindergarten und eine Grundschule als Raum für eigene Erfahrungen als beste Vorbereitung auf das Leben, die wir Kindern mitgeben können.
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Soziologie der Gesundheit
Broschiert, Oktober 2006 Verkaufsrang: 211166 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen. Was meinen Sie zu diesem Artikel?:
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Grundfragen der Wirtschaftspolitik
Taschenbuch Verkaufsrang: 264335 In der Vergangenheit wurden die Ziele der Wirtschaftspolitik nur selten gleichzeitig erreicht. Zielverletzungen waren eher die Regel. Insbesondere in der gegenwärtigen Situation besteht für die praktische Wirtschaftspolitik ein großer Handlungsbedarf. Schwierigkeiten dabei basieren auf der Tatsache, dass die Ursachen, die zu Störungen des Wirtschaftslebens führen, außerordentlich komplex und nicht vollständig bekannt sind. Dieses Werk stellt auch in dieser überarbeiteten und erweiterten Auflage die vielfältigen Hintergründe für das Zustandekommen von Zielverletzungen dar und leitet daraus geeignete ursachengerechte Bekämpfungsmaßnahmen ab. Im Rahmen der Vermittlung dieser Kenntnisse werden zahlreiche Ansatzpunkte für die praktische Wirtschaftspolitik deutlich gemacht. Für Studierende an Universitäten, Fachhochschulen, Akademien, interessierte Praktiker. Aufgabenbereiche der Wirtschaftspolitik in der Marktwirtschaft Stabilisierungspolitische Konzeptionen Hoher Beschäftigungsstand Preisniveaustabilität Wirtschaftswachstum Außenwirtschaftliches Gleichgewicht Ökologisches GleichgewichtDr. Gerhard Mussel ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Berufsakademie Stuttgart.Prof. Dr. Jürgen Pätzold ist Dozent an der Universität Hohenheim.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Hervoragende Einführung 5 von 5 Punkten Die "Grundfragen der Wirtschaftspolitik" ist ein hervoragend geschriebenes Buch, welches sich meines Erachtens optimal als Einführung eignet. Ohne aufwendige Herleitung werden auch komplexere Sachverhalte sehr anschaulich vermittelt.
Auch für Einsteiger in diesem Bereich ist das Buch daher sehr gut geeignet. Man brauch, entgegen manch anderem Werk der Volkswirtschaft, höchstens mathematische Grundkenntnisse um das Buch gewinnbringend zu lesen.
Die Autoren arbeiten die 4 Grundpfeiler des "magischen Vierecks" ab und bietet somit sehr gute Grundlagen im wirtschaftspolitischen Handlungsfeld.
Ein sehr erfreuliches Lehrbuch!
Grundfragen der Wirtschaftspolitik 5 von 5 Punkten Dieses Buch ist ein Muß für jeden, der sich mit Wirtschaft und Wirtschaftspolitik beschäftigt. Es besticht durch seine klaren Formulierungen und ist, gewisse Grundkenntnisse in der Makro- und Mikroökonomie vorausgesetzt, sehr leicht verständlich geschrieben. Den Autoren gelingt es, auch komplexe Sachverhalte anhand von plausiblen Beispielen klar zu vermitteln. Nach einer kurzen Einführung geht es hauptsächlich um das "magische Viereck", nämlich hoher Beschäftigungsstand, Preisniveaustabilität, Wirtschaftswachstum und außenwirtschaftliches Gleichgewicht. Hierbei werden jeweils Probleme, aber auch Bekämpfungsmöglichkeiten aufgezeigt. Wer dieses Buch gelesen hat, kann leicht erkennen, welchen Unsinn manche unserer Politiker in Talkshows von sich geben. |
Krieg um Berlin?: Die sowjetische Militär- und Sicherheitspolitik in der zweiten Berlin-Krise 1958 bis 1962. Veröffentlichungen zur SBZ-/DDR-Forschung im Institut für Zeitgeschichte Matthias Uhl Gebundene Ausgabe, 1. Februar 2008 Verkaufsrang: 153777 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mit seiner aggressiven Berlin-Politik - Ultimatum 1958 und Mauerbau 1961 - ging der sowjetische Partei- und Regierungschef Chruschtschow ein Risiko ein, das sich kaum noch kalkulieren ließ. Die sowjetischen Quellen belegen, dass die sowjetische Führung in der zweiten Berlin-Krise vor allem unter Beachtung militärstrategischer Gesichtspunkte agierte. Infolgedessen eskalierte der Rüstungswettlauf derart, dass die sowjetische Rüstungsindustrie kostspielige Waffenprojekte auch gegen die gesamtwirtschaftlichen Interessen der Staatsführung durchsetzen konnte. Der militärisch-industriell-akademische Komplex in der Sowjetunion ist daher der eigentliche Gewinner der zweiten Berlin-Krise.
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Schulleistungen und Steuerung des Schulsystems im Bundesstaat: Kanada und Deutschland im Vergleich
Broschiert, Juli 2007 Verkaufsrang: 119076 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Worin liegen die Ursachen für die im internationalen Vergleich feststellbaren Unterschiede in den Schulleistungen? Was sind Merkmale erfolgreicher Schulsysteme? Welche Zusammenhänge zwischen Schulleistung, soziokulturellem Kontext und Steuerung der Schulsysteme lassen sich unter den besonderen Bedingungen bundesstaatlicher Ordnung feststellen? Unter diesen Fragestellungen unternimmt die Arbeitsgruppe Internationale Vergleichsstudie - ein Team von Bildungsforschern des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung, der Humboldt-Universität zu Berlin sowie der Universitäten Duisburg-Essen, Leipzig, Mainz und Münster - einen systematischen Vergleich der Bildungssysteme Kanadas und Deutschlands. Die Studie verbindet systematische Informationen über Geschichte, Struktur, Steuerungsmerkmale und soziokulturelle Rahmenbedingen der Schulsysteme mit Ergebnissen empirischer Bildungsforschung. Die Darstellungen und Analysen sind auf die Situation sowohl im Gesamtstaat als auch in den Gliedstaaten (Provinzen bzw. Ländern) ausgerichtet. Auf PISA-Daten gestützt werden charakteristische Merkmale der Bildungssysteme Kanadas und Deutschlands auf verdeutlicht und mit den Schülerkompetenzen in Beziehung gesetzt.
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Globale Energiesicherheit: Strategische Herausforderungen für die europäische und deutsche Außenpolitik Frank Umbach Gebundene Ausgabe, 1. April 2003 Verkaufsrang: 213350 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Top-Thema: deutsche und europäische Energiepolitik angesichts der Irak-Krise Der Terroranschlag vom 11. September 2001, die militärische Intervention in Afghanistan und der aktuelle Irak-Konflikt haben die zwei Weltregionen Zentral-/Südasien und den Mittleren Osten/Golfregion in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit gerückt. Beide Regionen werden zukünftig für die Stabilität der Welt-Energieversorgung, einschließlich Europas, von entscheidender strategischer Bedeutung sein. Damit ist die Frage nach der zukünftigen internationalen Energiesicherheit (und insbesondere der Energieversorgungssicherheit) aufgeworfen. Frank Umbach analysiert die möglichen außen- und sicherheitspolitischen Auswirkungen der sich nachhaltig verändernden globalen Energieentwicklung als Resultat einer drastischen Zunahme der weltweiten Energienachfrage und -konsumption auf regionaler sowie globaler Ebene im 21. Jahrhundert. Er stößt damit eine neue Debatte an, die gerade in Deutschland überfällig ist, da vor allem die außen- und sicherheitspolitischen Dimensionen in den europäischen und insbesondere deutschen Diskussionen bisher weitgehend übersehen wurden. Es müssen, so das Fazit, neue Strategien der multilateralen Krisenvorsorge und langfristige Konzeptionen zur deutschen, europäischen und globalen Energieversorgungsssicherheit entwickelt werden. Die außen- und sicherheitspolitischen Aspekte der Energieversorgungssicherheit dürfen weder in der energiepolitischen Debatte noch in der zu konkretisierenden und zu implementierenden Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) der EU zukünftig übersehen oder vernachlässigt werden.
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Umweltökonomie: Arbeits- und Übungsbuch Alfred Endres, Regina Bertram, Michael Finus, Bianca Rundshagen Broschiert, März 2007 Verkaufsrang: 36055 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das Buch richtet sich an Studierende, die ihre umweltökonomischen Kenntnisse anwenden und vertiefen wollen. Es bietet eine Fülle von Übungsaufgaben zu Problemen der umweltökonomischen Theorie und der Umweltpolitik sowie ausführliche Musterlösungen. Das Buch ist besonders attraktiv für Leser, die sich auf das Examen vorbereiten. Diese werden durch die Rubrik "Umweltökonomie kompakt" unterstützt: Hier erscheint zu jedem Gliederungspunkt ein prägnant formulierter Text, der die wesentlichen Elemente des betreffenden Erörterungsgegenstandes zusammenfasst.
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Die Schuld an der Schuld. Zur Überschuldung privater Haushalte Frank Schulz-Nieswandt, Clarissa Kurscheid Broschiert, 31. Mai 2007 Verkaufsrang: 127495 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Überschuldung privater Haushalte ist kein Randproblem moderner Gesellschaften. Die Sozialschädlichkeit des Phänomens ist hoch zu veranschlagen, das private Un-Glück der betroffenen Menschen im Lichte ihrer biographischen Verstrickungen ebenso. Doch wer trägt die Schuld an der Schuld ? Im Lichte empirischer Daten und unter Berücksichtigung der Rechtslage in Deutschland arbeitet das Buch das Problem im Lichte philosophisch-anthropologischer Überlegungen heraus. Wie verhalten sich Selbstsorge, Mitsorge und kollektive Sorge in diesem Problemfeld zueinander? Wie steht es um die Selbstständigkeit und Selbstverantwortlichkeit des Menschen angesichts kritischer oftmals nicht verfügbarer Ereignisse wie Arbeitslosigkeit, Krankheit usw.? Wie ist gesellschaftliche Intervention anreizkompatibel möglich?
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Empowerment statt Krankenversorgung: Stärkung der Prävention und des Case Management im Strukturwandel des Gesundheitswesens Manuela Sambale Taschenbuch, März 2005 Verkaufsrang: 292569 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Autorin klärt und grenzt die Konzepte Case Management, Prävention, Gesundheitsförderung und Empowerment ab. Eindrücklich stellt sie deren Potenzial dar, sowohl bestehende Machtstrukturen innerhalb des Gesundheitssystems zu beeinflussen, als auch das Selbstverständnis, die Leitbilder und Handlungsweisen der helfenden Berufe und ihrer Organisationen entsprechend dem Bedarf unserer Gesellschaft anzupassen.
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Megatrend Umweltinnovation: Zur ökologischen Modernisierung von Wirtschaft und Staat Martin Jänicke Broschiert, Dezember 2007 Verkaufsrang: 195637 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden In vielen Staaten der EU, vor allem in Deutschland, boomen derzeit die innovativen Umwelt-technologien. Dieser Trend bestätigt diejenigen, die seit Langem darauf hinweisen, dass eine anspruchsvolle Umweltpolitik wichtige Wachstums- und Modernisierungspotenziale besitzt. Und er widerlegt diejenigen, die einer anspruchsvollen Umweltpolitik unterstellen, sie behindere Wirtschaftswachstum.Wie Umweltinnovationen entstehen, wie sie angeregt und gefördert werden können und welchen Ansprüchen sie im Prozess der ökologischen Modernisierung genügen müssen, zeigt der erfahrene und renommierte Umweltpolitikforscher und Berater Martin Jänicke in diesem Buch.Martin Jänicke liefert ein analytisch fundiertes Plädoyer für eine anspruchsvolle Umweltpolitik. Er fordert einen radikalen technischen Wandel, um einen leistungsfähigen Innovationsprozess in Gang zu setzen, der Umweltbelastungen von wirtschaftlichem Wachstum abkoppelt.
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Das Ende der Dritten Welt und das Scheitern der großen Theorie Ulrich Menzel Broschiert, 1992 Verkaufsrang: 134984
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Prophetische Provokation 4 von 5 Punkten Bei diesem Buch handelt es sich um einen Sammelband, der acht Aufsätze Ulrich Menzels vereint, die Anfang der neunziger Jahre geschrieben wurden und hier in einer 1992 überarbeiteten Fassung erscheinen. Inhaltlicher Schwerpunkt ist die Dritte Welt, der sieben der Artikel gelten. Der achte behandelt, thematisch völlig abweichend, das Problem der neuen Mächtekonstellation nach dem Ende des Kalten Krieges. Nach dem Kalten Krieg sieht Menzel das Ende der Dritten Welt nicht nur deswegen eingeleitet, weil ohne die sozialistische „zweite" auch die Rede von einer „dritten" Welt sinnlos sei, sondern vor allem, weil dieses Konstrukt längst nicht mehr die komplexe Realität in den Ländern des Südens widerspiegele. Die inzwischen zu den Industriestaaten aufgerückten Schwellenländer (Taiwan, Südkorea, usw.) hätten kaum etwas gemein mit den Rentenökonomien des Nahen Ostens oder den immer mehr in Elend und politischer Auflösung versinkenden Nationen Schwarzafrikas. Der ganz unterschiedliche Erfolg von Staaten, die zum Zeitpunkt der Entkolonialisierung in ähnlicher Ausgangssituation (zumindest hinsichtlich des BSP pro Kopf) begonnen hatten, belegt für Menzel das Versagen der zwei „großen" Entwicklungstheorien der Nachkriegszeit. Während die Modernisierungstheorie (Parsons, Hoselitz, M. Levy, u. a.) mit ihrer Annahme eines homogenen gesamtgesellschaftlichen Entwicklungsprozesses, der von allen rückständigen Nationen nach dem Vorbild der heutigen Industrieländer zu durchlaufen sei, daran scheitere, daß es in den meisten Fällen nachholender Entwicklung nur zu partieller Modernisierung mit der Folge „struktureller Heterogenität" (z. B. fortschrittliche Software-Industrie Seite an Seite mit bäuerlicher Subsistenzwirtschaft) kam, müsse die auf den Gedanken extern bedingter Unterentwicklung („Ausbeutung" der Dritten Welt durch die Länder des Nordens) fixierte Dependenztheorie (Prebisch, Singer, Cardoso/Faletto, Frank, Wallerstein u. a.) vor dem Erfolg der Schwellenländer theoretisch kapitulieren. Einen möglichen Ausweg aus diesem Dilemma sieht Menzel in dem von Dieter Senghaas und ihm selbst vertretenen Modell der „autozentrierten Entwicklung". Danach liegt die entscheidende Voraussetzung nachholender Industrialisierung in den internen politisch-gesellschaftlichen Rahmenbedingungen eines Landes. Dazu gehörten neben staatlicher Stabilität und Effizienz vor allem geringe gesellschaftliche Ungleichheit sowie ein hoher Bildungsgrad der Bevölkerung. Sei all dies gegeben, so könne eine andauernde und gleichmäßige, alle Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft erfassende Entwicklung gelingen, wenn die Industrialisierung auf niedrigem Niveau ansetze, vorrangig auf die eigenen Grundbedürfnisse ausgerichtet sei und in Verbindung mit einer Modernisierung der Landwirtschaft stehe. „Autozentriert" ist diese Entwicklung deshalb, weil die wesentlichen Entwicklungsimpulse letztlich vom Binnenmarkt erwartet werden, der für eine Übergangsphase vor technisch überlegener äußerer Konkurrenz zu schützen ist. Nicht nur die Schwellenländer, auch die traditionellen Industriestaaten Europas und Nordamerikas, die im 19. Jh. im Vergleich zu Großbritannien alle zurückgeblieben waren, hätten sich, so Menzel und Senghaas, nach diesem Muster entwickelt. Was aber tun, wenn die entsprechenden politisch-gesellschaftlichen Voraussetzungen fehlen? Hier schlägt Menzel eine provozierende Alternative vor: ENTWEDER man entscheide sich, durch militärische Intervention von außen ein Land zunächst gewaltsam zu befrieden bzw. von seiner unfähigen Regierung zu befreien und danach in allen Bereichen Schritt für Schritt institutionell neu aufzubauen. ODER man beschränke sich auf reine Katastrophenhilfe, sichere nur das Überleben akut von Hunger, Krankheit oder Krieg bedrohter Menschen und akzeptiere illusionslos, daß sich vergleichbare Krisen infolge fehlender interner Entwicklungsvoraussetzungen periodisch wiederholten. Die traditionelle Entwicklungshilfe, verstanden als „Hilfe zur Selbsthilfe", hat Menzel zufolge jedenfalls ausgedient. Ihre Gelder kämen weitgehend korrupten Eliten zugute, die an einer wirklichen Veränderung der Zustände in ihren Ländern gar nicht interessiert seien. Entsprechend vernichtend sei ihre Bilanz: Während die asiatischen Schwellenländer es im Wesentlichen aus eigener Kraft zu Wohlstand gebracht hätten, sei die Armut in vielen afrikanischen Gesellschaften trotz milliardenschwerer Entwicklungshilfe gegenwärtig größer als zum Zeitpunkt der Entkolonialisierung. Wenn Menzels Empfehlungen heute provozierend klingen, so könnte dies an ihrem prophetischen Charakter liegen. Trifft seine Analyse nämlich zu, werden die Industriestaaten auf lange Sicht gar nicht umhin kommen, ihre Entwicklungshilfe auf die von ihm formulierte Alternative umzustellen. Der damit einhergehende Bewußtseinswandel würde seine gegenwärtig ketzerische Analyse dann eines Tages banal erscheinen lassen. Die Interventionen der NATO in Bosnien und Kossovo, wie auch das Auftreten der Amerikaner im Irak scheinen Vorboten einer solchen Entwicklung sein (wenngleich die amerikanische Regierung fahrlässigerweise noch glaubt, der irakische Aufbau sei zum Sparpreis zu haben). Ein Vorbehalt drängt sich allerdings auf: Menzel scheint die Kosten des von ihm propagierten äußeren Umbaues von Ländern zu unterschätzen. Realistischerweise wird man davon ausgehen müssen, daß er Jahrzehnte dauern und mehrstellige Milliardensummen erfordern könnte - und das bei sehr unsicheren Erfolgsaussichten. Zu einem solchen Aufwand werden die Industriestaaten aber nur in extremen Ausnahmefällen bereit sein. |
Abenteuer Kultur: Erlebnisorientierte Methoden in der Kulturarbeit
Broschiert, Juli 2007 Verkaufsrang: 248507 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Dieses Buch ist in erster Linie ein Nachschlagewerk für solche kreativen Methoden, die die differenzierte Wahrnehmung aller fördern. Es ist erstaunlich, wie viel Laien gemeinsam wahrnehmen und sich erarbeiten können - wenn die Gruppe die entsprechenden Impulse bekommt. Freiwillig Engagierte und interessierte Profis, die sich mit anderen Menschen gemeinsam Kunst und Kultur erschließen wollen, sind Basis von "Abenteuer Kultur". Grundlagen sind ihre eigene Begeisterung, etwas Wissen, aber vor allem kreative, gesprächs- und erlebnisorientierte Methoden, die die Wahrnehmung aller zum Tragen bringen. Sie bilden die Voraussetzung für "kulturelle Selbstaneignung".
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Julius Dorpmüller, die Reichsbahn und die Autobahn. Verkehrspolitik und Leben des Verkehrsministers bis 1945 Alfred Gottwaldt Gebundene Ausgabe, 1995 Verkaufsrang: 206694 Dies sachkundige, fundierte Portrt ist mehr als eine Biographie. Der Autor beleuchtet die Verkehrspolitik im Dritten Reich, die Geschichte der Reichsbahn und der Reichsautobahnen sowie die politische Funktion von Ingenieuren und Technikern im Dienst ihrer Regierung. Ein aktuelles und brisantes Buch zur Geschichte der Technik und ihrer politischen Rolle, denn ohne ein funktionierenes Transportwesen wren die Untaten der Nationalsozialisten so nicht m÷glich gewesen.
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Grundzüge der Volkswirtschaftslehre. Einführung in die Wirtschaftstheorie und Wirtschaftspolitik Hartwig Bartling, Franz Luzius Taschenbuch, September 2004 Verkaufsrang: 173116 Dieses Lehrbuch erörtert die wirtschaftspolitischen Fragestellungen in geschlossener Lehreinheit mit den volkswirtschaftstheoretischen Grundlagen. Die Inhalte sind didaktisch sorgfältig aufbereitet. Schaubilder, die den Lehrstoff der einzelnen Abschnitte in einprägsamer Kurzform wiedergeben, erleichtern das Verständnis. Das Buch richtet sich in erster Linie an Studenten der Wirtschaftswissenschaften im Anfangssemester, mit VWL im Nebenfach, an Fachhochschulen und Wirtschaftsakademien, ferner an wirtschaftswissenschaftlich interessierte Abiturienten.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Sehr hilfreich! 5 von 5 Punkten Ich studiere Wirtschaftswissenschaften und hatte das Buch für das Fach Volkswirtschaftslehre erworben, das ich 3 Semester studieren durfte. Ich fand das Buch sehr gut, insbesondere bei der Erläuterung der Unterschiede zwischen der Plan- und Marktwirtschaft. Ich, der ich selber als Deutscher in der ehemaligen UdSSR geboren bin, kannte die Problematik des Plansystems, doch nicht bis zu dem Ausmaß. Ich kann die einzelnen Begründungen aus persönlicher Erfahrung und der Erfahrung meines Vaters, der als ein leitender Angestellter einer großen Fabrik arbeitete nur bestätigen. Selbstverständlich hat das Buch auch andere wichtige Themen.
Aus meiner Sicht - sehr hilfreich für's Studium und zur Allgemeinbildung.
Weitere Lesermeinungen |
Die neue Weltordnung: Der Irak-Krieg und seine Folgen Wolfgang Weirauch, Sabah Alnasseri, Michael Bitala, Michael Engelhard, Jeffrey Gedmin, Gabriele Kraatz-Wadsack, Dierk Lorenz, Peter Pilz, Peter Scholl-Latour Gebundene Ausgabe, Juli 2003 Verkaufsrang: 162938 Seit der Machtübernahme durch die Bush-Administration weht aus den USA ein anderer Wind. Und dieser Wind ist eisig, und er weht über die ganze Erde. Die USA verfolgen mit ihrer Politik einen genau kalkulierten Plan zur Beherrschung der strategisch wichtigsten Länder der Erde und ihrer Rohstoffvorkommen. Ein Baustein in diesem Weltbeherrschungsplan war der 11. September 2001 und der folgende Krieg gegen den internationalen Terrorismus, ein zweiter der Irak-Krieg.- Kaum ein weltpolitisches Ereignis hat die Menschen so aufgerüttelt und polarisiert wie der Irak-Krieg. Und dieser hat die Welt mehr verändert als der 11. September 2001, denn er offenbarte die neuen geostrategischen Absichten der USA in der Weltpolitik.- Lesen Sie in diesem Buch die spannenden Gespräche mit Politikern, UNO-Inspektoren und Journalisten über den Irak, den Irak-Krieg und seine Folgen, die drohenden Konflikte im Orient, den Verfall der politischen Kultur, die strategischen Interessen der USA und den Völkermord im Kongo.
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Humanismus als Leitkultur. Ein Perspektivenwechsel Julian Nida-Rümelin Gebundene Ausgabe, Februar 2006 Verkaufsrang: 283253 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Viele Jahrzehnte lang definierte sich Deutschland über seine Leistungen in Bildung und Kultur. Nicht zuletzt die PISA-Studie hat jedoch gezeigt, dass dieses gesellschaftliche Fundament erodiert ist. Julian Nida-Rümelin analysiert Ursachen und Folgen dieser einschneidenden Veränderungen und zeigt Wege zu einem erneuerten Humanismus in Bildung, Kunst und Kultur auf. Julian Nida-Rümelin plädiert in seinem Buch für eine Erneuerung kultur- und bildungspolitischer Ideale. Er erinnert an die Tatsache, daß der große Erfolg der Humboldtschen Reformen an den deutschen Universitäten sowie weltweit gerade darin bestand, daß die vom Mittelalter überkommene Ausbildungsorientierung durch Bildungsorientierung ersetzt wurde. Er warnt vor einer allzu kurzsichtigen Bildungspolitik, die bloß auf die Verwertbarkeit des Wissens setzt, statt freie Persönlichkeit, Urteilskraft und Entscheidungsstärke zu fördern. Aber auch die staatliche Kulturförderung jahrzehntelang ein Vorzeigeschild der deutschen Gesellschaft ist auf dem Rückzug. Bildung und Kultur sind jedoch die wichtigsten Standbeine einer auch wirtschaftlich erfolgreichen modernen, liberalen Gesellschaft. Julian Nida-Rümelin fordert eine umfassende Erneuerung der humanistischen Substanz von Bildung und Kultur.
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