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Die Tore der Welt Ken Follett Gebundene Ausgabe, 29. Februar 2008 Verkaufsrang: 9 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden 18 lange Jahre hat Ken Folletts nicht eben kleine Fan-Gemeinde auf eine Fortsetzung seines Bestsellers Die Säulen der Erde warten müssen. Lange hat sich der Autor geziert, bis er dem Bitten des Publikums und der Verlage endlich nachgab und sich für einen Vorschuss von immerhin 49 Millionen Euro an die Arbeit machte. Und schon nach ein paar der stattlichen 1.300 Seiten von Die Tore der Welt weiß man: Für die Verlage hat sich dieser Vertrauensbonus ebenso gelohnt wie für die Leser das Warten. 200 Jahre sind in im südenglischen Kingsbridge vergangen, wo Follett seine Geschichte auch diesmal angesiedelt hat. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die Nachfahren der Helden von einst. Entlang ihrer Schicksale führt uns der Autor, der sich bei seinen Recherchen von gleich drei Historikern zuarbeiten ließ, ausgesprochen kundig durch die Welt des 14. Jahrhunderts: Durch Caris, die der Verbrennung als Hexe durch den Eintritt in ein Kloster entkommt, lernen wir Manches über die Pest und die mittelalterliche Medizin. Mit der Baukunst der Zeit macht uns der Architekt Merthin, Caris` Geliebter, vertraut. Auch den Gegensatz zwischen einem ebenso selbstsüchtigen wie hemmungslosen Adel auf der einen und der Masse der besitzlosen Leibeigenen auf der anderen Seite führt uns der Autor mit großer Souveränität in seiner gewohnt schnörkellos-direkten Sprache anhand persönlicher Schicksale vor Augen: ein Sog, dem man sich kaum entziehen kann... Gewiss: In Wahrheit hat es wohl keine beinahe verbrannte Hexe zur Leiterin eines Nonnen- und erst recht keines Mönchsklosters bringen können. Und überhaupt muss man natürlich davor warnen, seine historische Bildung nur aus historischen Romanen zu beziehen: Dennoch: Die Tore der Welt ist eine nicht nur spannende, sondern sehr wohl auch historische lehrreiche Lektüre. -- Alexander Dohnberg, Literaturanzeiger.de
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 112 Bewertungen)
Wieder sehr spannend 5 von 5 Punkten Wie der erste Teil, "die Säulen der Erde" ist der zweite Teil ebenfalls vom ersten Augenblich spannend. Das Geld für dieses Buch ist auf jeden Fall gut angelegt, wenn man den ersten Teil gemocht hat.
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Die Säulen der Erde Ken Follett Taschenbuch, 27. Oktober 1992 Verkaufsrang: 40 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden König Heinrich ist tot, und schon ist im England des 12. Jahrhunderts ein Kampf um seine Nachfolge entbrannt. Der Geistliche Francis, der seine Eltern auf grausame Weise durch marodierende Söldner verloren hat, bittet seinen Bruder Philip, inzwischen erfolgreicher Prior eines einstmals heruntergekommenen und der Sünde anheim gefallenen Klosters, um Hilfe, um eine Verschwörung gegen den inzwischen mit dem Segen der Kirche versehenen Thronfolger zu verhindern. Philip macht sich auf den Weg zum Erzbischof von Canterbury und Abt von Glastonbury, der die Macht hat, die Aufständischen aufzuhalten. Gemeinsam mit dem ebenso mittellosen wie begabten Baumeister Tom, der ebenfalls ein schweres Schicksal hinter sich hat, träumt er den Traum einer Himmel stürmenden Kathedrale, die den Wogen der aufgewühlten Zeit standzuhalten versteht und ein ewiges Zeugnis Gottes auf Erden sowie seiner Barmherzigkeit unter den Menschen ist: die Säulen der Erde, das größte Bauwerk des Abendlands. Längst ist Ken Folletts Bestseller Die Säulen der Erde ein Klassiker der historischen Roman-Literatur. Aber das Buch ist mehr: Es ist das Panorama Englands zwischen 1123 und 1173, in dem sich die Gesellschaft wandelte. Es ist ein Lobgesang auf die Architektur der Zeit, eine Einführung in das mittelalterliche Leben und ein Plädoyer für Menschlichkeit und Liebe in einer aus den Fugen geratenen Welt. Bekannt wurde Follett mit teils erfolgreich verfilmten Agententhrillern oder Krimis wie Die Nadel, Die Pfeiler der Macht, Nacht über den Wassern und Der dritte Zwilling, die zumeist im Bildungsmilieu oder im Umfeld des 2. Weltkriegs spielen. Aber richtig groß, richtig groß als Autor, wurde er mit Die Säulen der Erde. Wer das Buch noch nicht gelesen hat, für den gilt: unbedingt lesen. Und wer es vor langer Zeit gelesen hat: unbedingt wiederlesen! --Stefan Kellerer
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 570 Bewertungen)
Spannung und Dramatik bis zum Schluß! 5 von 5 Punkten Das Wichtigste an einem Hörbuch ist, daß die Spannung nicht nachläßt und auch in undramatischen Situationen der Hörer gefesselt bleibt, damit er nicht abschweift und die Konzentration verliert. Dafür zuständig ist natürlich der Verfasser, aber eben auch der Sprecher, der im besten Fall den Eindruck erwecken kann, man würde einen Film sehen. Und Joachim Kerzel gehört zu den besten Stimmen der Branche, er ist auch in Die Säulen der Erde gewohnt brilliant. Da auch das Buch zum besten gehört, was Ken Follett geschrieben hat, ist diess Hörbuch sehr zu empfehlen!
Zur Handlung an sich muß ich mich wohl nicht weiter äußern, das ist schon ausreichend geschehen.
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Die Tore der Welt (12 CDs) Ken Follett Audio CD, Februar 2008 Verkaufsrang: 53 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden 18 lange Jahre hat Ken Folletts nicht eben kleine Fan-Gemeinde auf eine Fortsetzung seines Bestsellers Die Säulen der Erde warten müssen. Lange hat sich der Autor geziert, bis er dem Bitten des Publikums und der Verlage endlich nachgab und sich für einen Vorschuss von immerhin 49 Millionen Euro an die Arbeit machte. Und schon nach ein paar der stattlichen 1.300 Seiten von Die Tore der Welt weiß man: Für die Verlage hat sich dieser Vertrauensbonus ebenso gelohnt wie für die Leser das Warten. 200 Jahre sind in im südenglischen Kingsbridge vergangen, wo Follett seine Geschichte auch diesmal angesiedelt hat. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die Nachfahren der Helden von einst. Entlang ihrer Schicksale führt uns der Autor, der sich bei seinen Recherchen von gleich drei Historikern zuarbeiten ließ, ausgesprochen kundig durch die Welt des 14. Jahrhunderts: Durch Caris, die der Verbrennung als Hexe durch den Eintritt in ein Kloster entkommt, lernen wir Manches über die Pest und die mittelalterliche Medizin. Mit der Baukunst der Zeit macht uns der Architekt Merthin, Caris` Geliebter, vertraut. Auch den Gegensatz zwischen einem ebenso selbstsüchtigen wie hemmungslosen Adel auf der einen und der Masse der besitzlosen Leibeigenen auf der anderen Seite führt uns der Autor mit großer Souveränität in seiner gewohnt schnörkellos-direkten Sprache anhand persönlicher Schicksale vor Augen: ein Sog, dem man sich kaum entziehen kann... Gewiss: In Wahrheit hat es wohl keine beinahe verbrannte Hexe zur Leiterin eines Nonnen- und erst recht keines Mönchsklosters bringen können. Und überhaupt muss man natürlich davor warnen, seine historische Bildung nur aus historischen Romanen zu beziehen: Dennoch: Die Tore der Welt ist eine nicht nur spannende, sondern sehr wohl auch historische lehrreiche Lektüre. -- Alexander Dohnberg, Literaturanzeiger.de
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 112 Bewertungen)
Wieder sehr spannend 5 von 5 Punkten Wie der erste Teil, "die Säulen der Erde" ist der zweite Teil ebenfalls vom ersten Augenblich spannend. Das Geld für dieses Buch ist auf jeden Fall gut angelegt, wenn man den ersten Teil gemocht hat.
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Das brennende Gewand Andrea Schacht Broschiert, Juli 2008 Verkaufsrang: 45 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Historie, Spannung - und viel Humor! Die Begine Almut Bossart und ihr guter Freund, Pater Ivo, warten sehnlich auf den Dispens des Erzbischofs; damit wäre der Weg frei für ihre gemeinsame Zukunft! Doch statt des Dispenses kommt die Absage - und dann wird Ivo auch noch des Mordes verdächtigt. Almut ist rasend vor Trauer und Wut. Und auf der Suche nach dem wahren Täter bekommt sie es mit einer Widersacherin zu tun, die an Bosheit kaum zu übertreffen ist ...
»Ein wunderbar atmosphärisch dichter Mittelalterkrimi mit einer hinreißenden Heldin!« MDR »Spannend bis zur letzten Zeile - Almut wird Sie begeistern!« BILD »Lesenswert! Die Figuren werden liebevoll entwickelt, und es wird richtig spannend.« Kölnische Rundschau
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Happyend in Köln? 5 von 5 Punkten Andrea Schacht hat wieder mit viel Humor sowie historisch-kriminalistischem Feingefühl das Köln des 14. Jahrhunderts zum Leben erweckt. Mit ihren sympathischen Charakteren, der Begine Almut Bossart und dem Pater Ivo vom Spiegel, hat sie sich in die Herzen der Fans geschrieben. Dass dies nun der letzte Teil der Reihe sein soll, wird nicht allen gefallen, doch man soll ja bekanntlich aufhören, wenn es am Schönsten ist und dieser Regel folgt Andrea Schacht. Jedoch gilt es, bis zum Schluss dieser wundervollen Reihe noch 444 Seiten voller Spannung, Intrigen, Mord, Freundschaft und Liebe zu genießen. Das brennende Gewand ist spannend von Anfang bis zum Showdown am Ende und somit ein würdiger Abschluss einer wundervollen Reihe. Ivo und Almut müssen sich in diesem Teil den Geistern ihrer Vergangenheit stellen, der Leser erfährt viel über die Vorleben der zwei, auch sie haben Fehler gemacht, ihre Ecken und Kanten und wirken dadurch umso menschlicher. Das Ende kommt trotz allem zu plötzlich und hier hätten sich die Fans schon einige Seiten mehr gewünscht aber so ist das wahrscheinlich mit Serien, die einem ans Herz gewachsen sind, man will sie ungern ziehen lassen.
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Die Nichte der Marquise: Erotischer Roman Daria Charon Broschiert, 15. Januar 2008 Verkaufsrang: 147 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Marquise de Solange sucht in der Provinz nach hübschen Mädchen, die sie mit nach Paris nimmt und als ihre Nichten ausgibt. Auch die Bauerntochter Marie Callière gelangt auf diese Weise in die französische Hauptstadt und erringt das Wohlwollen von Ludwig XIV., der sie zu einer seiner Geliebten macht. Marie träumt davon, den Platz der gegenwärtigen königlichen Maitresse La Valliere einzunehmen, deren Stern im Sinken begriffen ist. Doch dann trifft der Edelmann Tristan de Rossac in Versailles ein. Ein Mann, der vor nichts und niemandem Respekt hat, auch nicht vor dem Eigentum des Königs ...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)
einfach super 5 von 5 Punkten Das Buch ist echt genial und ich kann es jedem empfehlen.Obwohl ich für Bücher eigentlich echt viel Zeit brauche,hat mich dieses Buch echt in den Bann gerissen und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen.
Die Geschichte dieses Buches verzweigt sich super mit der Erotik und ist echt anregend;)
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Im Land der weißen Wolke Sarah Lark Broschiert, August 2007 Verkaufsrang: 71 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Auf dem Schiff lernt sie dann Gwyneira Silkham kennen, eine junge Adelige aus Wales, die ihren kuenftigen Schwiegervater Gerald Warden nach Neuseeland begleitet. Gwyneira reist Erster Klasse, fuehrt Hund und Pferd mit sich - und scheint auf den ersten Blick so gar nichts mit Helen gemeinsam zu haben. Allerdings reist auch sie zu einem Gatten, den sie bislang nicht kennt, und Gwyns Brautwerbung ist noch ungewoehnlicher verlaufen als Helens: Gerald Warden gewann ihre Hand beim Kartenspiel! Gwyneira haette das natuerlich ablehnen koennen, sucht jedoch das Abenteuer. Waehrend Helen sich nach einem behaglichen Leben sehnt, trauemt Gwyn von einem aufregenden Dasein als Pionierin an der Seite ihres Gatten. Tatsaechlich erfuellen sich weder die Hoffnungen der einen, noch der anderen. Gwyneira findet sich in einem Herrenhaus wieder, das dem ihres Vaters in nichts nachsteht, und soll nun das Maori-Personal schulen und moeglichst bald mit Englischer Kueche vertraut machen. Helen dagegen landet in einem Blockhaus, weit entfernt vom naechsten Ort, und kaempft mit den Widrigkeiten eines primitiven Haushalts. Ihr Mann erweist sich als ungebildet und schwierig, zeugt aber umgehend einen Sohn, waehrend sich Gwyns Gatte Lucas zwar aeusserst kultiviert gibt, aber wenig Interesse an seiner jungen Frau zeigt. Gwyn geraet bald unter Druck, laesst doch der erwartete Erbe auf sich warten. Es ist aeusserst spannend und auch sehr vergnueglich zu lesen, wie Gwyn und Helen ihre Probleme schliesslich loesen und welche Konsequenzen das fuer ihr weiteres Leben ergibt. 'Im Land der Weissen Wolke' erzaehlt die Geschichten ihrer Familien ueber drei Generationen. Geschichten von Freundschaft und Liebe, Feindschaft und Hass, romantisch, traurig, manchmal komisch ... Das Buch bietet ein pralles Lesevergnuegen, 800 Seiten, von denen keine langweilig ist.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 47 Bewertungen)
Sehr schöne Geschichte 5 von 5 Punkten Anfangs hatte mich das Buch gar nicht gereizt, ich hatte es zwar hier und da beim Einkaufen in der Hand, aber immer wieder zur Seite gelegt. Dann hatte ich ich mir das Buch "Das Lied der Maori" gekauft und erst im nachhinein bemerkt, dass dies der 2. Teil von "Im Land der weißen Wolke" ist, somit habe ich mir dann das Buch doch zugelegt und ich muss sagen, ich bereue es nicht. Es ist ein sehr schönes und dramatisches Buch das trotz der 800 Seiten nicht langweilig wird. Ein richtiger Schmöker in den man richtig eintauchen kann da es sehr mitreißend und bildlich geschrieben ist. Zum Schluß hin, fand ich ging es zwar sehr rasch zu Ende, so daß auch die Emotionen der Figuren flöten gingen, aber dies hat dem Buch keinen Abbruch getan. Sehr empfehlenswert!
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Die Vermessung der Welt Daniel Kehlmann Broschiert, 29. Februar 2008 Verkaufsrang: 82 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das Verfahren ist bekannt und bewährt: Man nehme einen Denker aus der deutschen Geistesgeschichte und schlage literarischen Profit aus dessen Verschrobenheit. Ganz vorzüglich ist das beispielsweise Gert Hofmann mit Georg Christoph Lichtenberg in Die kleine Stechardin gelungen. Bernhard Setzwein hat mit Nicht kalt genug einen vorzüglichen Nietzsche-Roman vorgelegt, und Klaas Huizing widmete sich in Das Ding an sich auf hoch vergnügliche Weise dem Königsberger Philosophen und Kant-Vertrauten Johann Georg Hamann. Nun versucht sich auch Daniel Kehlmann erfolgreich an diesem Genre und porträtiert in seinem Roman gleich zwei deutsche Geistesgrößen: Das Mathematikgenie Carl Friedrich Gauß und den Universalgelehrten und großen Naturforscher Alexander von Humboldt. Im Zentrum steht ein Treffen der beiden 1828 in Berlin, auf einem Naturforscherkongress, für den Gauß nur sehr widerwillig sein Göttingen verlässt. Die zwei Großdenker haben sich beide auf ihre eigene Weise der Vermessung der Welt gewidmet, kommen sich aber nur zaghaft näher. Der Roman kann sich auf knapp 300 Seiten Leben und Werk der beiden allerdings nur schlaglichtartig widmen, eher skizzenhaft und sehr kurzweilig erleben wir wichtige Stationen ihres Schaffens in einer geschickten Mischung aus Fakten und Fiktion: Humboldt auf seinen strapaziösen Exkursionen nach Südamerika, Gauß dagegen eher zerrissen zwischen der hehren Welt der Zahlen und dem schnöden Alltag, denn auch ein Genie hat Zahnschmerzen und muss sich mit Frau und Kindern herumplagen. Die Komik des Romans speist sich dabei nicht nur aus den ironisch beleuchteten Charakteren von Gauß und Humboldt, sondern auch aus der Spannung zwischen Größe und Lächerlichkeit. Humboldts große Forschungsreise nach Russland etwa gerät zur Farce, weil er schon zu berühmt ist: die ganze Expedition gerät zur Massenveranstaltung mit über 100 Teilnehmern, und statt zu Forschen verbringt Humboldt die meiste Zeit auf Empfängen. Am Ende kann man Daniel Kehlmann gleich doppelt gratulieren: Zu diesem ebenso unterhaltsamen wie niveauvollen Roman -- und zur Nominierung von Die Vermessung der Welt zum in diesem Jahr erstmals verliehenen Deutschen Buchpreis. --Christian Stahl
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 281 Bewertungen)
Gutes Buch mit historischem Hintergrund 5 von 5 Punkten Die Vermessung der Welt
Ich hatte das Buch auf einer Bestellerliste gesehen, und habe es mir darauf hin gekauft.
Das Buch handelt von den beiden Personen Friedrich Gauß und Alexander von Humboldt. Der eine ein Mathematiker und Gegner von großen Reisen, der andere ein Mensch, der in seiner Kindheit im Schatten seines Bruders stand und dadurch die Weite der Welt sucht.
Die Geschichte beginnt damit, dass Alexander von Humboldt Hr. Friedrich Gauß zu einem intellektuellen Treffen einlädt. Und genau hier beginnen die Rückblenden der beiden Protagonisten.
Die Reisen von Alexander von Humboldt sind sehr witzig und angenehm zu lesen. Auch der inhärente, aber unausgesprochene Konflikt mit seinem Kompagnon Bonpland wird im Buch sehr bildlich und stellenweise auch witzig wiedergegeben.
Hr. Gauß wird von seinem Sohn begleitet. Hier entspringt ein Konflikt zwischen Vater und Sohn. Friedrich Gauß kämpft damit, dass sein Sohn nicht das geistige Niveau seiner selbst erreicht. Dies gibt er auch öfters seinen Sohn verständlich zu verstehen.
Das Buch ist auf jeden Fall eine Empfehlung für einen verregneten Tag.
Ein Hinweis sollte aber noch erwähnt werden. Das Buch entfaltet nur für jene die volle Kraft, die einen Überblick über die zum damaligen Zeitpunkt gültigen Thesen und bekannten Persönlichkeiten wissen haben.
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Die Herren des Nordens Bernard Cornwell, Karolina Fell Taschenbuch, 2. Januar 2008 Verkaufsrang: 173 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Uhtred hat König Alfred zum entscheidenden Sieg gegen die Dänen verholfen. Nun zieht er zurück in seine vom Krieg erschütterte nordenglische Heimat, um in den Dienst des Königs Guthred zu treten. Ein Fehler, denn sein neuer Herr verrät ihn umgehend. An die Ruder eines Sklavenschiffs gefesselt, tritt Uhtred eine Reise ins Ungewisse an. Wird er je wieder englischen Boden betreten?
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 23 Bewertungen)
Uthred ist eben Uthred 5 von 5 Punkten Uthred - Sohn des Uthred, dessen Vater Uthred war.
Wie könnte man ihn nicht lieben, den symphatischen Krieger mit dem guten Herzen, der einem im Zweifelsfall erst einmal den Kopf abschlägt, bevor wir über die Sache reden. So ist er eben, der Uthred.
Er kämpft sich durch die englische Geschichte des endenden 9. Jahrhunderts. Wechselt das Lager so oft wie seine Frauen, obwohl er doch nur seine Bebbanburg zurückgewinnen will. Hin- und hergerissen zwischen der Loyalität zu den Dänen, bei denen er aufgewachsen ist und der Verbundenheit mit seinem Land, verhilft er ganz nebenbei dem rechtmäßigen König wieder auf den Thron.
Wie die beiden Vorgänger Romane ist auch der dritte Teil der Uthred-Saga auf jeden Fall sehr, sehr lesenswert und steht den ersten beiden Büchern in nichts nach. Besonders spannend fand ich die Zeit seiner Versklavung.
Die Geschichte ist so lebensnah und spannend erzählt, dass man glaubt neben Uthred mitten im Schildwall zu stehen und Schlangenhauch zu spüren. Aber dieser Band erzählt nicht nur von Krieg und Kämpfen, auch von Freundschaft, Loyalität und der dänischen Besetzung Englands sowie von der schleichenden Christianisierung.
Wie würde Uthred sagen: Wyrd bid ful araed: Das Schicksal ist unausweichlich.
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Pforten der Nacht Brigitte Riebe Broschiert, Juni 2008 Verkaufsrang: 86 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Im mittelalterlichen Köln des Jahres 1338 schwören sich drei Kinder an der Schwelle zum Erwachsenwerden ewige Blutsfreundschaft. Das Leben hat jedoch für die Halbwaise Anna, Tochter des Färbermeisters Windeck, den jungen Juden Esra sowie ihren Freund Johannes, Sprößling einer reichen und angesehenen Kaufmannsfamilie, noch einige Überraschungen parat. Johannes soll gegen seinen Willen zu einer befreundeten Familie nach Italien, um die Feinheiten des Fernhandels zu erlernen. Anna will nicht mehr in der Schankstube der Stiefmutter stehen und Esra begehrt gegen seinen jüdischen Glauben auf. Brigitte Riebe fesselt ihre Leser bis zur letzten Seite mit ihrem brillant geschriebenen historischen Roman aus dem 14. Jahrhundert. Ihr genauer Blick auf das mittelalterliche Leben in Köln, Flandern und Italien, auf die Mode oder vorherrschende Krankheiten sowie die Probleme der Stände und Religionsgruppen zeichnen ihr Buch aus. --Manuela Haselberger
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 34 Bewertungen)
Ein Ausnahmebuch 5 von 5 Punkten Jemand empfahl mir diesen Roman mit den Worten: Wer wissen will, was die Pest für Europa bedeutet hat, muss das gelesen haben. Es stimmt. In ihrer klaren, schönen Sprache erzählte Brigitte Riebe eine von quicklebendigen Figuren bevölkerte Geschichte, die man nicht mehr vergisst. Sorgsam und einfühlsam recherchierte Fakten, eine treffsichere Auswahl der Details und ein Gefühl für Atmosphäre schaffen einen Hintergrund, dem man sich nicht entziehen kann und halten einen beim Lesen von der ersten bis zur letzten Seite in Atem. Brigitte Riebe hat aber viel mehr geschrieben als nur ein mitreißend spannendes, toll erzähltes Buch geschrieben. Sie hat vom Ton einer vergangenen Epoche etwas eingefangen und an uns weitergegeben. Dafür bin ich ihr dankbar und freue mich auf weitere Romane dieser Ausnahmeautorin.
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Alle meine Schwestern Judith Lennox Broschiert, Mai 2008 Verkaufsrang: 156 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Vier junge Frauen, vom Schicksal in alle Winde verweht: Marianne, die ihre Liebe in der Kolonie Ceylon wiederzufinden hofft; die attraktive, stolze Iris, deren Wandlung zur Krankenschwester alle überrascht; Eva, die sich in London als Künstlerin und frühe Frauenrechtlerin engagiert; und Clemency, die Jüngste ... Bestsellerautorin Judith Lennox verbindet vier Lebensträume zu einem spannenden Familienroman, in dem sich das Schicksal immer neue dramatische Wendungen auszudenken scheint.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Frauenschicksale Anfang des 20. Jahrhunderts 4 von 5 Punkten Wie der Titel des Romans von Judith Lennox ankündigt, geht es in ihrem Werk hauptsächlich um Schwestern, die ihren Platz im Leben suchen. Wir lernen die selbstverliebte Iris, die als Schönheit der Familie gilt und schon dutzendweise Heiratsanträge abgelehnt hat mit der Hoffnung, dass sich noch etwas Besseres findet. In ihrem Schatten steht die ernsthafte Marianne, welche von der einen großen Liebe träumt, die ihren Lebensweg bestimmen soll. Ganz andere Pläne hat die ambitionierte Eva, die ihrer künstlerischen Ader folgen will und ihren Vater überreden möchte, ihr ein Studium an der Londoner Kunstakademie zu gewähren. Und da ist ja noch die unscheinbare, jüngste Schwester, Clemency, die Haus und Familie zusammenhalten möchte.
Die Schwestern merken sehr bald, dass ihnen ihre Erziehung als Töchter aus gutem Hause nur wenig nützlich ist. Ende des 19. Jahrhunderts drängt es die jungen Frauen nach mehr Selbstständigkeit, da der vorgegebene Lebensplan, welcher eine gute Partie und eine gesicherte Existenz als Ehefrau und Mutter beinhaltet, nicht einzuhalten ist. Iris lässt sich als Krankenschwester ausbilden und Eva studiert die feinen Künste und nebenbei noch die menschliche Natur. Nur Marianne heiratet schon sehr früh, doch ihre große Liebe ist nicht für die Ewigkeit geschaffen...
Judith Lennox hat in bewährter Form einen Familienroman geschrieben, der die Hauptakteure durch einen langen Lebensabschnitt mit all seinen Höhen und Tiefen begleitet. Diesmal ist es der erste Weltkrieg, der die Protagonisten aus der Bahn wirft. Aber auch das exotische Ceylon findet einen Platz in ihrem Werk, welches zunächst die Sehnsucht nach einem fernen Paradies zu stillen scheint, aber sich schließlich zum Schauplatz einer höchst dramatischen Tragödie entwickelt.
Langweilig wird die Lektüre nie und der Leser verzeiht der Autorin, dass sie auf ein Happy End für alle Beteiligten verzichtet hat.
wunderbarer Frauenroman 5 von 5 Punkten Mit "Alle meine Schwestern", dem neuen Roman von Judith Lennox, der Anfang des 20. Jahrhunderts spielt,ist der Autorin wieder ein toller Frauenroman gelungen.
Diesmal werden die vier Lebenswege der Maclise Töchter Iris, Marianne, Eva und Clemency beschrieben .
Iris, die anfänglich Oberflächliche, die sich nur für Äußerlichkeiten interessiert und auf der Suche nach einem reichen Ehemann ist, wird zur Verwunderung aller Krankenschwester und reift an den Erfahrungen, die dieser Beruf mit sich bringt.Eva geht nach London um Kunst zu studieren, taucht ein in das Künstlerleben und verliebt sich in einen verheirateten Mann, der sie die Orientierung verlieren lässt. Sie kehrt London den Rücken und findet ihre Bestimmung im väterlichen Betrieb.
Marianne verliert ihren über alles geliebten Ehemann viel zu früh. Nach Jahren läßt sie sich auf eine neue Ehe ein, die sie nach Ceylon führt, ihr aber kein Glück bringt.
Die jüngste Tochter Clemency hat der vereinnahmenden Art ihrer ewig kränkelnden Mutter nichts entgegenzusetzen und stellt ihre eigenen Wünsche zurück, um ihre Mutter zu pflegen.
Spannend , einfühlsam und sehr unterhaltend werden die Lebenswege der vier Protagonistinnen beschrieben und in die zeitlich umwälzende Epoche des beginnenden 20. Jahrhunderts integriert. Wir erfahren viel über die Anfänge der Frauenbewegung in London, Industrialisierung, Kolonialisierung und den 1. Weltkrieg .
Das Buch hat mich wunderbar unterhalten und ich empfehle es gerne weiter.
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Die Kathedrale des Meeres Ildefonso Falcones Gebundene Ausgabe, 27. Dezember 2007 Verkaufsrang: 236 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Langsam wird der Vergleich müßig. Kaum tauchen auf dem Buchcover irgendwelche sakralen Bauelemente auf, wandert der Blick durch düsteren Kreuzgang -, gibt's Unruhe unter den Kathedralenliebhabern. Aha, ein neuerlicher Versuch, Die Säulen der Erde, diesen Everest unter den historischen Romanen, zu toppen. Der katalanische Anwalt Ildefonso Falcones kann einem schon Leid tun. An solch gnadenlosem Maßstab gemessen zu werden, erinnert schon eher an sportliche, denn literarische Kategorien. Und verstellt den Blick aufs Schöne und Wesentlliche. Fünf Jahre ließ der Mann sein Herzblut in die Entstehung von Barcelonas imposantestem Sakralbau fließen. Heraus kam ein dicht und streng erzähltes Werk, das Kataloniens dunkelste Zeit förmlich mit Licht durchflutet - und dabei sehr gut auf eigenen Säulen ruhen kann! Dachten auch die Käuferscharen, die den mühevollen Weg eines Vaters und seines Sohnes in die Freiheit wie ein katalanisches Heldenepos bejubelten. Man versteht, warum. Die Bedeutung des Wortes ,Leibeigenschaft' wird im beklemmendem Eingangskapitel brutal bebildert. Mitten in die schlichte Hochzeitsfeier des Gutsherren Bernat Estanyol mit Francesca platzen der Lehnsherr Llorenç de Bellera und seine Ritter. Das nun eingeforderte Recht der ersten Nacht war im katalanischen Rechtswesen des 14. Jahrhunderts fest verankert. Als der Feudalherr und seine feixenden Spießgesellen die Brautleute und das Gehöft johlend verlassen, ist eine gerade geschlossene Ehe in ihren Grundfesten zerstört. Ein Jahr später entflieht Bernat mit Arnau, seinem neugeborenen Sohn, dem Joch des furchtbaren Adligen. Barcelona heißt das Ziel. Hier, in der aufstrebenden Metropole, winkt die Freiheit. Und ihr mächtiges Symbol ist gerade im Werden! In dem ehrfurchtgebietenden Gotteshaus Santa María del Mar, erbaut in der Rekordzeit von 55 Jahren und 1384 vollendet, manifestiert Falcones seinen Freiheitsbegriff. In diesem vom Volk für das Volk errichteten Monument, wächst Arnau vom schlichten Bastaixos, dem Lastenträger, der die Steine aus den Bergen zur Kathedrale heranschleppt, zu einem der hochrangigsten Bürger Barcelonas empor. Es irrt nun, wer glaubt, das Leid habe damit ein Ende. Auf ein Leid anderer Art verweist der Klappentext: Der praktizierende Anwalt Falcones sei ausgewiesener Fachmann in der Rechtsgeschichte des mittelalterlichen Kataloniens. Vielleicht eine Erklärung für die zuweilen quälend liebevolle Akribie, mit der Falcones die wahrhaftig nicht unkomplizierte politische Gemengelage der katalanisch-aragonesischen Historie ausbreitet, während sein Figurentableau ein durchaus kräftigeres Farbenspiel vertragen hätte. Was das Buch dennoch auszeichnet, kennzeichnet auch seinen Hauptschauplatz. Gleich diesem Meisterwerk katalanischer Gotik, ist es von unaufdringlicher und spröder Schönheit. -- Ravi Unger
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 42 Bewertungen)
ein Stern unter den Mittelalterromanen 5 von 5 Punkten Ildefonso Falcones muss keinerlei Vergleich scheuen. Ich habe unzählige Bücher gelesen, doch keines wie dieses. Er hat in fünf Jahren Arbeit ein Meisterwerk geschaffen. Dies ist das Buch ,nachdem ich ein Leben lang gesucht habe. Das Buch der Bücher. Es bebt vor Liebe, Glück, Hoffnung aber auch Trauer, Hass und die Grausamkeit des Mittelalters. Die wechselnden Emotionen reissen den leser in die Geschichte mit hinein. Der Autor hat eine wunderbare Art zu schreiben, sich auszudrücken. Ich hoffe sehr, das es für ihn nicht bei diesem einen Werk bleibt.
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Die Henkerstochter Oliver Pötzsch Broschiert, April 2008 Verkaufsrang: 225 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Kurz nach dem Dreißigjährigen Krieg wird in der bayerischen Stadt Schongau ein sterbender Junge aus dem Lech gezogen. Eine Tätowierung deutet auf Hexenwerk hin und sofort beschuldigen die Schongauer die Hebamme des Ortes. Der Henker Jakob Kuisl soll ihr unter Folter ein Geständnis entlocken, doch er ist überzeugt: die alte Frau ist unschuldig. Unterstützt von seiner Tochter Magdalena und dem jungen Stadtmedicus macht er sich auf die Suche nach dem Täter.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Superspannend!!! 5 von 5 Punkten "Die Henkerstochter" ist wirklich einer der besten Mittelalterkrimis die ich gelesen habe. Von der ersten bis zur letzten Seite war das Buch einfach nur spannend. Oliver Pötzsch hat ein großartiges Erstlingswerk verfasst. Bitte mehr davon!
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Die Pfeiler der Macht Ken Follett Taschenbuch, Mai 1996 Verkaufsrang: 171 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Schon der erste Satz im Roman von Ken Follett gehört zu den Anfangssätzen, bei denen einfach alles stimmt. Wie mit einem unsichtbaren Sog wird der Leser in die Handlung des Buches hineingezogen: "An jenem Tag, an dem die Tragödie ihren Lauf nahm, standen alle Schüler der Windfield School unter Hausarrest und durften ihre Zimmer nicht verlassen." An einem heißen Nachmittag im Jahre 1866 unternimmt eine kleine Gruppe von Jungen unerlaubterweise einen Ausflug zu einem Badesee. Für einen der Buben endet der Ausflug tödlich. Sein Tod wird vertuscht, doch noch Jahre später geistert dieses Unglück immer noch durch das Leben seiner Kameraden. War es ein Unfall? Ein dummer Jungenstreich oder war es ein kaltblütig geplanter Mord? Der Unfall spielt hinein in das große und angesehene Bankhaus Pilaster. Mittelpunkt der traditionsbewußten Bankiersfamilie ist Augusta Pilaster, die mit allen Mitteln dafür sorgt, daß ihr Sohn auf keinen Fall in Zusammenhang mit dem unglückseligen Badeunfall gebracht wird. Augusta ist der erste weibliche Bösewicht aus der Feder von Ken Follett. Sie ist eine faszinierende, herrlich bösartige Frau, die bei ihren Mitmenschen ein ungeahntes Potential an krimineller Energie entfachen kann. Die Mitglieder und Freunde der Familie umkreisen Augusta wie Planeten. Sie werden von ihr mit unbeschreiblicher Kraft angezogen und können sich ihrem Bann nicht entziehen. Augusta gibt ihrem Leben die Richtung, allerdings nicht immer zum Besten der Betroffenen, sondern sie spinnt ihre feinen Intrigen nur zu ihrem eigenen Vorteil. Alles was sie will, ist Macht -- und die um jeden Preis. Das dafür notwendige Geld hat sie schon, denn sie ist mit dem geachteten Bankier Joseph Pilaster verheiratet. Augusta träufelt ihr Gift wohl dosiert und beständig in den Kreislauf der Familie und Follett beschreibt auf seine unvergleichliche Art, wie es langsam, aber dennoch tödlich wirkt. Ken Follett hat sich nach seinem grandiosen Mittelalterepos Die Säulen der Erde nun dem England des 19. Jahrhunderts zugewandt. Übrigens sind sich die beiden Titel nur auf deutsch so frappierend ähnlich. Im Original heißt das neue Buch viel passender A Dangerous Fortune. In seinem Roman Die Pfeiler der Macht schildert er das viktorianische England mit seiner sozialen Ungerechtigkeit, der vorgeschobenen Prüderie, der Prostitution und der aufkeimenden Frauenbewegung. Ken Follett gelingt es meisterhaft, historisches Zeitkolorit mit fesselnden Charakteren zu verbinden. Für den Leser ergibt das einen gelungenen Lesecocktail. Ganz besonders schön sind die Buchkunstarbeiten. Es sind Illustrationen und Vignetten von Achim Kiel, die die Atmosphäre des viktorianischen Londons einfangen. Erfreulich ist, daß es immer noch Verlage gibt, die auf solche Schmankerl für den Leser nicht verzichten. --Manuela Haselberger
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 112 Bewertungen)
So muß eine Geschichte sein! 5 von 5 Punkten Die Pfeiler der Macht ist eines der besten Werke, die ich von Ken Follett bisher gelesen habe! Die Atmosphäre ist sehr dicht durch die Präzise Darstellung und den mitreißenden Schreibstil, es gibt nicht eine langweilige Stelle, man kann dieses Buch ganz im Ernst an einem Stück lesen, wenn man die Zeit hat. Die Handlung baut sich meisterhaft auf, die Wendungen sind nicht vorhersehbar.
So muß eine Geschichte sein! Schade, daß Ken Follett nur wenige derartige Leistungen vollbracht hat. Auch Die Säulen der Erde können nicht ganz mithalten.
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Die Säulen der Erde. Sonderausgabe. 12 CDs Ken Follett Audio CD, Juni 2003 Verkaufsrang: 447 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden König Heinrich ist tot, und schon ist im England des 12. Jahrhunderts ein Kampf um seine Nachfolge entbrannt. Der Geistliche Francis, der seine Eltern auf grausame Weise durch marodierende Söldner verloren hat, bittet seinen Bruder Philip, inzwischen erfolgreicher Prior eines einstmals heruntergekommenen und der Sünde anheim gefallenen Klosters, um Hilfe, um eine Verschwörung gegen den inzwischen mit dem Segen der Kirche versehenen Thronfolger zu verhindern. Philip macht sich auf den Weg zum Erzbischof von Canterbury und Abt von Glastonbury, der die Macht hat, die Aufständischen aufzuhalten. Gemeinsam mit dem ebenso mittellosen wie begabten Baumeister Tom, der ebenfalls ein schweres Schicksal hinter sich hat, träumt er den Traum einer Himmel stürmenden Kathedrale, die den Wogen der aufgewühlten Zeit standzuhalten versteht und ein ewiges Zeugnis Gottes auf Erden sowie seiner Barmherzigkeit unter den Menschen ist: die Säulen der Erde, das größte Bauwerk des Abendlands. Längst ist Ken Folletts Bestseller Die Säulen der Erde ein Klassiker der historischen Roman-Literatur. Aber das Buch ist mehr: Es ist das Panorama Englands zwischen 1123 und 1173, in dem sich die Gesellschaft wandelte. Es ist ein Lobgesang auf die Architektur der Zeit, eine Einführung in das mittelalterliche Leben und ein Plädoyer für Menschlichkeit und Liebe in einer aus den Fugen geratenen Welt. Bekannt wurde Follett mit teils erfolgreich verfilmten Agententhrillern oder Krimis wie Die Nadel, Die Pfeiler der Macht, Nacht über den Wassern und Der dritte Zwilling, die zumeist im Bildungsmilieu oder im Umfeld des 2. Weltkriegs spielen. Aber richtig groß, richtig groß als Autor, wurde er mit Die Säulen der Erde. Wer das Buch noch nicht gelesen hat, für den gilt: unbedingt lesen. Und wer es vor langer Zeit gelesen hat: unbedingt wiederlesen! --Stefan Kellerer
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 570 Bewertungen)
Spannung und Dramatik bis zum Schluß! 5 von 5 Punkten Das Wichtigste an einem Hörbuch ist, daß die Spannung nicht nachläßt und auch in undramatischen Situationen der Hörer gefesselt bleibt, damit er nicht abschweift und die Konzentration verliert. Dafür zuständig ist natürlich der Verfasser, aber eben auch der Sprecher, der im besten Fall den Eindruck erwecken kann, man würde einen Film sehen. Und Joachim Kerzel gehört zu den besten Stimmen der Branche, er ist auch in Die Säulen der Erde gewohnt brilliant. Da auch das Buch zum besten gehört, was Ken Follett geschrieben hat, ist diess Hörbuch sehr zu empfehlen!
Zur Handlung an sich muß ich mich wohl nicht weiter äußern, das ist schon ausreichend geschehen.
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Der weiße Reiter Bernard Cornwell Broschiert, Juli 2007 Verkaufsrang: 319 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ende des 9. Jahrhunderts haben die dänischen Eroberer alle fünf englischen Königreiche unterjocht. Das gesamte Land der Angelsachsen ist in der Gewalt der Invasoren - mit Ausnahme eines kleinen Sumpfgebietes. Hier hält sich König Alfred von Wessex mit wenigen Getreuen versteckt. Uhtred, Krieger in Alfreds Diensten, kennt die Übermacht des dänischen Heeres genau. Dennoch will Alfred eine letzte, entscheidende Schlacht führen. Der fromme König setzt dabei auf Gottes Hilfe, Uhtred hingegen vertraut lieber seinem kampferprobten Schwert. Über eines aber sind sich die beiden ungleichen Verbündeten vollkommen einig: Eine Niederlage wäre der Untergang Englands.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 26 Bewertungen)
Konsequente Fortführung des ersten Bandes 5 von 5 Punkten Auch dieser zweite Band der Romantrilogie von Bernard Cornwell um Uhtred, dem Sachsen aus Northumbrien, lässt an Spannung und Tiefgang keine Wünsche offen. Der Autor vermittelt hier dem Leser erlebte Geschichte in seiner Story um Uhtred in anschaulicher Weise.
Im Jahr 878 ist Wessex, das Königreich Alfreds des Großen, diesen Titel gibt ihm später die Geschichte, bis auf ein kleines, teils unzugängliches Sumpfgebiet um den Ort AEthelinggaeg, dem heutigen Athelney in Somerset, geschrumpft.
Mit der Hilfe seiner letzten Getreuen, unter ihnen Uhtred von der Bebbanburg, gelingt es König Alfred unter größten Schwierigkeiten, in kurzer Zeit ein westsächsisches Heer aufzustellen, obwohl einige seiner Aldermänner, unter ihnen auch Wulfhere und Odda der Jüngere, zur dänischen Seite unter Guthrum übergelaufen sind.
Obwohl mit seinem Heer deutlich in der Unterzahl, stellt sich Alfred im Frühjahr 878 am Kalksteinfelsen von Ethandun dem Dänen Guthrum und seinen überlegenen Truppen zur Schlacht.
Wer den ersten Teil dieser Romantrilogie von Bernard Cornwell gelesen hat, kommt meiner Meinung nach an diesem Buch nicht vorbei
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Das letzte Königreich Bernard Cornwell, Michael Windgassen Broschiert, 2. Januar 2007 Verkaufsrang: 248 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Früher hieß Uhtred, der zehnjährige Ich-Erzähler von Das letzte Königreich, nicht Uthred. Denn der Nachname des Vaters gebührt nur dem ältesten Sohn und Nachfolger von Aldermann, dem Herrscher über alles südlich der Tuede und nördlich der Tine. Aber dann kommen die dänischen Barbaren, die man in Nordengland, wenn sie als Krieger kommen, Wikinger nennt. Verschlagen sind sie, mutig und gottlos. Nach einem Kampf kommt ein Mann mit spöttischem Lächeln auf Uthreds Pferd zum Dorf und wirft etwas auf den Weg. Was er auf den Weg geworfen hatte, war Uthreds Kopf, heißt es im historischen Roman des englischstämmigen US-Bestsellerautors Bernard Cornwell. Er wurde zu meinem Vater gebracht, der ihn lange anstarrte, seine Gefühle aber nicht verriet. Er weinte nicht, er verzog keine Miene, er sah nur den Kopf seines ltesten Sohnes, und dann sah er mich an und sagte: ,Von heute an heißt du Uthred'. So kam ich zu meinem Namen. Unmenschlich und brutal geht es zu in Das letzte Königreich: Schließlich schreiben wir das Jahr 866. Und es kommt noch schlimmer: Aldermanns Truppen geraten in einen Hinterhalt, werden grausam abgeschlachtet oder in die Sklaverei verkauft. Der Priester, der für den Sieg der Feinde betete, endet am Kreuz. Als der kleine Uhtred versucht, mit seinen unzulänglichen Waffen den Mörder seines Bruders zu ermorden, wird er von dem Wikinger lachend und hilflos auf dessen Pferd gezogen, während der Mann scheinbar unbeeindruckt weiterkämpft. Dieser Übermut rettet Uhtred das Leben. Der Angegriffene, der Dänenführer Graf Ragnar, nimmt ihn an und zieht ihn groß. In der Folge zieht er mit den Dänen furchtlos in den Kampf. Aber dann besinnt er sich doch noch seiner Herkunft. Und als das letzte angelsächsische Königreich zu fallen droht, wechselt er die Seiten... Historische Romane zu schreiben ist keine leichte Kunst. Immerhin hemmt die Realität immer wieder die fiktiven Flügel der Phantasie -- zumindest dann, wenn man sein literarisches Handwerk ernst nimmt. Cornwell nimmt es ernst. Und dennoch (und gerade deshalb) erzeugt er eine Spannung, die den Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. -- Stefan Kellerer
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 66 Bewertungen)
Historisch fundiert, sprachlich ohne Schnörkel, Liebe für Kampf und die Entwicklung der Personen 5 von 5 Punkten Dieser Autor kommt schnell auf den Punkt. Wir erfahren viel von Uthered, der Hauptperson dieses/r Roman(es)reihe, die Ankunft der Wikinger, ihre Art zu leben, zu glauben, zu kämpfen. Zugegeben, dass der Protagonist von Feinden großgezogen wird, um uns in ihre Welt einzuführen, ist nichts Neues. Doch Cornwell hat die Historie gut recherchiert. Er schildert knapp dort wo es sein muss, fast lakonisch. Dafür ist er sehr genau bei den Kampfszenen. Seine Figuren entwickeln sich langsam, doch verliert er die Hauptpersonen nicht aus den Augen. Sex ist vorhanden, spielt aber nicht eine ausdrückliche Rolle, trotzdem läuft das Thema untergründig mit, wie im richtigen Leben... . Der Autor weiß, dass er gut ist. Er braucht nicht alles bis ins Letzte auszumalen. Ich warte in den folgenden Bänden allerdings noch auf eine positive, weil Kulturstiftende Rolle des Christentums. So wie er die Mönche und Priester schildert, war das Christentum eine sehr langweilige Religion.
Das Buch habe ich innerhalb von 2 Tagen fertig gelesen.
Die Fortsetzung "Der weiße Reiter" ist schon bestellt...
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Das Geheimnis der Hebamme Sabine Ebert Broschiert, November 2006 Verkaufsrang: 285 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Deutschland zur Zeit von Kaiser Barbarossa: Weil sein Sohn tot geboren wurde, will Burgherr Wulfhart der jungen Hebamme Marthe Hände und Füße abschlagen lassen. Nur mit knapper Not gelingt ihr die Flucht aus dem Dorf. Um zu überleben, schließt sich das Mädchen einer Gruppe Siedler an, die ostwärts ziehen, um sich in dem noch unerschlossenen Gebiet ein neues, freies Leben aufzubauen. Angeführt werden sie von dem edlen Ritter Christian, der sofort von Marthe fasziniert ist. Doch ihre Schönheit und ihre besondere heilende Gabe haben auch die Aufmerksamkeit von Randolf erregt, Christians erbittertstem Feind ...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 82 Bewertungen)
Sensationell! 5 von 5 Punkten Dieses Buch MUSS man als waschechter Fan von historischen Romanen einfach lesen!
Es ist wirklich spannend und mitreißend geschrieben-man kann einfach nicht genug davon bekommen.
Stichwortartig zusammengefasst: Historisch, Spannend, Romantisch..
Eindeutig zu empfehlen!
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Die Spur der Hebamme Sabine Ebert Broschiert, 1. November 2007 Verkaufsrang: 297 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sachsen im Jahre 1173: Die Hebamme Marthe und ihr Mann, der Ritter Christian, könnten mit ihrem Leben glücklich sein, doch da erreicht sie eine schlimme Nachricht: Randolf, Christians ärgster Feind, ist aus dem Heiligen Land zurückgekehrt. Und damit nicht genug: Eines Tages taucht im Dorf jener fanatische Beichtvater auf, dem Marthe und ihre Fähigkeit, die Menschen zu heilen, schon lange ein Dorn im Auge sind. Nur zu gern ergreift er die Gelegenheit, die Hebamme zu denunzieren. Christian will seine Frau in Sicherheit bringen, doch zu spät: Marthe muss sich wegen Hexerei vor einem Kirchengericht verantworten ...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 30 Bewertungen)
Ich fand ihn wieder toll... 5 von 5 Punkten ...und kann nicht wirklich sagen, dass mir der erste Teil besser gefallen hat.
Natürlich hat man sich im ersten Teil der Hebamme mit den Charakteren "angefreundet", Marthe, Christian, Lukas und Co. kennen gelernt.
Jetzt, mit der Fortsetzung, darf man am Leben der Figuren teilhaben. Mir ist es nicht schwer gefallen, sofort an den ersten Roman anzuknüpfen und mich rein zu lesen.
Obwohl es sich um rein fiktive Personen handelt lernt man einiges darüber, wie das Leben im Mittelalter sich gestaltete, über das Verhältnis Monarchie-Kirche, über das Frauenbild des Mittelalters, Inquisition und ähnliche Dinge.
Ich empfehle auch den zweiten Roman und freue mich auf die Fortsetzung(en).
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Das Vermächtnis der Wanderhure Iny Lorentz Broschiert, 1. April 2007 Verkaufsrang: 554 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das Vermächtnis der Wanderhure beginnt fulminant: mit einer grausamen Schlacht der Hussiten gegen die Deutschen. Bereits hier wird deutlich: Man sollte nicht allzu zart besaitet sein, wenn man in Iny Lorentz' historischen Roman eintauchen möchte .... ... auch wenn sich herausstellt, dass die Anfangsschlacht nur geträumt ist; von Marie nämlich, die erst vor kurzer Zeit dem ihr aufgezwungenen Schicksal als Wanderhure entronnen ist und nun mit ihrer Familie glücklich über das Lehen Kiebitzstein gebietet. In dem Traum entführt Maries Erzfeind Falko von Hettenheim ihre kleine Tochter Trudi. Falko ist längst tot, trotzdem deutet Marie den Traum als schlechtes Omen. Sie soll Recht behalten. Falkos Witwe Hulda entführt die schwangere Marie auf einer Reise und tauscht Maries neugeborenen Sohn gegen ihre eigene Tochter aus -- aus Rache und weil sie dringend einen männlichen Erben benötigt. Sie täuscht Maries Tod vor und lässt sie auf einem Sklavenschiff nach Russland verschleppen. Auf der Reise findet Marie in der Afrikanerin Alika eine Freundin, und gemeinsam gelingt es den beiden, die schrecklichen Qualen und Erniedrigungen der Sklaverei zu überleben. Dank ihrer Kenntnisse in Kräuterheilkunde gewinnt Marie das Vertrauen ihrer griechischstämmigen Herrin. Und als diese durch politische Umwälzungen selbst in Ungnade fällt, gelingt den Frauen die Flucht über Konstantinopel zurück nach Deutschland, auf Maries Lehen Kiebitzstein. Schließlich kommt es zu einer letzten dramatischen Schlacht, in der Maries Mann Michel bei dem Versuch, seinen und Maries Sohn aus Huldas Gewalt zu befreien, buchstäblich durchs Feuer geht. Das europäische Mittelalter in Das Vermächtnis der Wanderhure ist roh, Güte eine seltene Tugend. Besonders Frauen sind die Leidtragenden der allgegenwärtigen Brutalität. Vergewaltigungen, unter denen besonders Alika zu leiden hat, sind an der Tagesordnung. Wahrlich kein leichter Stoff, aber ausgesprochen spannend zu lesen. --Astrid Vogelpohl, Literaturtest
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 83 Bewertungen)
Awesome! 5 von 5 Punkten Das Buch hat mir außerordentlich gut gefallen, ein packende Geschichte von einem jungen Mädchen, die schließlich die große Liebe findet!!
Einfach toll!
Ich würde dieses Buch auf alle Fälle weiterempfehlen!!
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Das Lächeln der Fortuna Rebecca Gable Taschenbuch, Dezember 1997 Verkaufsrang: 667 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden England 1360: Nach dem Tod seines Vaters, des wegen Hochverrats angeklagten Earl of Waringham, zählt der zwölfjährige Robin zu den Besitzlosen und ist der Willkür der Obrigkeit ausgesetzt. Besonders Mortimer, der Sohn des neuen Earls, schikaniert Robin, wo er kann. Zwischen den Jungen erwächst eine tödliche Feindschaft. Aber Robin geht seinen Weg, der ihn schließlich zurück in die Welt von Hof, Adel und Ritterschaft führt. An der Seite des charismatischen Duke of Lancaster erlebt er Feldzüge, Aufstände und politische Triumphe - und begegnet Frauen, die ebenso schön wie gefährlich sind. Doch das Rad der Fortuna dreht sich unaufhörlich, und während ein junger, unfähiger König England ins Verderben zu reißen droht, steht Robin plötzlich wieder seinem alten Todfeind gegenüber ...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 443 Bewertungen)
KAUFEN!!!! 5 von 5 Punkten Toll... toller... das Lächeln der Fortuna!!!
Auch zum Verschenken an Historienromanliebhaber sehr gut geignet, da man mit diesem Buch nichts falsch machen kann!
Sehr gut geschrieben und spannend.
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