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| Historische Romane | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Die Henkerstochter Oliver Pötzsch Broschiert, 1. April 2008 Verkaufsrang: 38 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Kurz nach dem Dreißigjährigen Krieg wird in der bayerischen Stadt Schongau ein sterbender Junge aus dem Lech gezogen. Eine Tätowierung deutet auf Hexenwerk hin und sofort beschuldigen die Schongauer die Hebamme des Ortes. Der Henker Jakob Kuisl soll ihr unter Folter ein Geständnis entlocken, doch er ist überzeugt: die alte Frau ist unschuldig. Unterstützt von seiner Tochter Magdalena und dem jungen Stadtmedicus macht er sich auf die Suche nach dem Täter.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 69 Bewertungen)
Im Lesefieber 5 von 5 Punkten Ein super Roman - Sherlock Holmes ermittelt im Mittelalter. Toll finde ich auch, dass er nicht völlig aus der Luft gegriffen ist und der Autor einen persönlichen Bezug zu seiner Geschichte hat. Auf einmal erscheint einem der Henker der damaligen Zeit nicht mehr so grausam und unheimlich, war er doch auch nur Sklave seiner Zeit und Bestimmung. Spannend und zum Miträtseln bis zu den letzten Seiten. Ich freue mich auf die Fortsetzung.
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Das Rätsel der Templer, MP3 Martina André Audio CD, 8. Oktober 2008 Verkaufsrang: 62 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Im Jahr 1156 bringt der Großmeister der Templer einen geheimnisvollen Gegenstand aus Jeruslem nach Südfrankreich. Dieses Artefakt sorgt dafür, daß der Orden zu unermesslichem Reichtum gelangt - und daß für die Templeritter die Grenzen von Raum und Zeit verschwinden. Als 150 Jahre später der Orden vom französischen König verboten und verfolgt wird, soll Gero von Breydenbach, ein Templer aus Treier, zusammen mit seinen Getreuen in die deutschen Lande fliehen, um die dortigen Brüder zu warnen und den Untergang des Ordens zu verhindern. In der Zisterzienserabtei von Heisterbach soll er einem Mittelsmann des hohen Rates der Templer eine geheime Losung überbringen, damit dieser das "Haupt der Weisheit" zum Leben erwecken kann. Eine gefahrvolle, wahrhaft phantastische Reise beginnt....
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 22 Bewertungen)
Kurz und knapp zusammengefasst: Einfach SPITZE, nie etwas besseres gehört! 5 von 5 Punkten Kurz und knapp zusammengefasst: Einfach SPITZE, nie etwas besseres gehört! Dieses Hörbuch ist das Beste, was ich je gehört habe. Der Sprung zwischen den Kapiteln ist am Anfang etwas gewöhnungsbedüftig, aber das Werk ist durch und durch gelungen. TOP-Hörbuch!
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Die Vermessung der Welt Daniel Kehlmann Broschiert, 29. Februar 2008 Verkaufsrang: 99 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das Verfahren ist bekannt und bewährt: Man nehme einen Denker aus der deutschen Geistesgeschichte und schlage literarischen Profit aus dessen Verschrobenheit. Ganz vorzüglich ist das beispielsweise Gert Hofmann mit Georg Christoph Lichtenberg in Die kleine Stechardin gelungen. Bernhard Setzwein hat mit Nicht kalt genug einen vorzüglichen Nietzsche-Roman vorgelegt, und Klaas Huizing widmete sich in Das Ding an sich auf hoch vergnügliche Weise dem Königsberger Philosophen und Kant-Vertrauten Johann Georg Hamann. Nun versucht sich auch Daniel Kehlmann erfolgreich an diesem Genre und porträtiert in seinem Roman gleich zwei deutsche Geistesgrößen: Das Mathematikgenie Carl Friedrich Gauß und den Universalgelehrten und großen Naturforscher Alexander von Humboldt. Im Zentrum steht ein Treffen der beiden 1828 in Berlin, auf einem Naturforscherkongress, für den Gauß nur sehr widerwillig sein Göttingen verlässt. Die zwei Großdenker haben sich beide auf ihre eigene Weise der Vermessung der Welt gewidmet, kommen sich aber nur zaghaft näher. Der Roman kann sich auf knapp 300 Seiten Leben und Werk der beiden allerdings nur schlaglichtartig widmen, eher skizzenhaft und sehr kurzweilig erleben wir wichtige Stationen ihres Schaffens in einer geschickten Mischung aus Fakten und Fiktion: Humboldt auf seinen strapaziösen Exkursionen nach Südamerika, Gauß dagegen eher zerrissen zwischen der hehren Welt der Zahlen und dem schnöden Alltag, denn auch ein Genie hat Zahnschmerzen und muss sich mit Frau und Kindern herumplagen. Die Komik des Romans speist sich dabei nicht nur aus den ironisch beleuchteten Charakteren von Gauß und Humboldt, sondern auch aus der Spannung zwischen Größe und Lächerlichkeit. Humboldts große Forschungsreise nach Russland etwa gerät zur Farce, weil er schon zu berühmt ist: die ganze Expedition gerät zur Massenveranstaltung mit über 100 Teilnehmern, und statt zu Forschen verbringt Humboldt die meiste Zeit auf Empfängen. Am Ende kann man Daniel Kehlmann gleich doppelt gratulieren: Zu diesem ebenso unterhaltsamen wie niveauvollen Roman - und zur Nominierung von Die Vermessung der Welt zum in diesem Jahr erstmals verliehenen Deutschen Buchpreis. -Christian Stahl
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 345 Bewertungen)
Gefällt mir gut ! 5 von 5 Punkten In fremde Welten, andere Zeiten abzutauchen mache ich gerne und in diesem Hörbuch gelingt mir das wunderbar ! wenn jemand das ganze kompl. zerlegen muss auch gut mir hats nur einfach extr. gut gefallen diese Beiden zu begleiten !
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Die Blutsfeinde Robyn Young Broschiert, April 2009 Verkaufsrang: 146 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Liebe, Abenteuer und Intrigen! "Young hat einen historischen Roman verfasst, der die Leser fesseln wird!" Publishers Weekly "Seien Sie gewarnt, Robyn Young wird sie nicht mehr loslassen - ein großartiger historischer Roman!" Bookreporter.com "Ein wirklich exzellenter Roman. Das 13. Jahrhundert wird lebendig und spannend dargestellt!" Centre for Medieval & Renaissance Studies, Oxford
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Abschluss der Trilogie 5 von 5 Punkten Robyn Young legt dem Leser nach "die Blutschrift" und "die Blutritter" mit "die Blutsfeinde" den dritten und letzten Roman über den Tempelritter Will Campell vor. Nach dem Fall von Akkon, der letzten Bastion der Kreuzfahrer im heiligen Land geraten nicht nur die Ritterorden in eine Sinnkrise, sondern auch Will Campell - der Kopf einer geheimen Bruderschaft innerhalb des Templerordens. Beim Fall von Akkon starb auch seine große Liebe Elwen und seine Tochter Rose wendet sich von ihm ab. Als ein Teil des Templerordens sich dem englischen König Edward zuwendet um gegen Campells schottische Heimat mobil zu machen desertiert er aus dem Orden und schließt sich dem schottischen Aufstand unter William Wallace an. Doch dem Templerorden erwächst durch Frankreichs König Philipp "dem Schönen" eine noch viel größere Gefahr, zu allem Überfluss hat sich Willam Campells Tochter Rose auch noch in den skrupellosen französischen König verliebt... Der Autorin gelang es der mitreissenden und gut recherierten Geschichte um den schottischen Tempelritter William Campell würdig abzuschließen und mehrere historische Ereignisse gekonnt miteinander zu verknüpfen. Gerade der Freiheitskampf der Schotten um William Wallace (bekannt aus dem Film "Braveheart") und das mysteriöse Ende des Templerordens mit all seinen Ungereimtheiten und "Geheimnissen" wird dem Leser packend nahegebracht. Fazit : Es wird selbredend empfohlen die beiden ersten Teile der Geschichte zuerst zu lesen und wer dies getan hat, wird am dritten Teil definitiv seine Freunde haben.
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Schwertgesang Bernard Cornwell Broschiert, 16. Dezember 2008 Verkaufsrang: 232 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Vor der Schlacht ist es bitterkalt. Eis überzieht die Senken und Felder. Aber die Krieger, die überlebt haben, werden sich später nicht mehr an die Kälte erinnern. Sie werden sich nur an die gespannte Erwartung erinnern, die über allen Beteiligten gelegen hat. Dann berührt der Ich-Erzähler in Bernard Cornwells Roman Schwertgesang wie zur Einstimmung auf die bevorstehende Bluttat sein Schwert Schlangenhauch - und es kommt ihm vor, als würde es erbeben. ?So manches Mal schien es mir, als würde es singen?, heißt es im Buch. ?Es war ein feiner, halblauter Gesang, eine Totenklage, das Lied einer nach Blut dürstenden Klinge. Es war der Schwertgesang.?. Wir schreiben das Jahr 855, und nahezu ganz England ist unter dänischer Herrschaft. Erbittert wehrt sich Uhtred mit seinen Mannen in Wessex gegen die Nordmänner. Er soll im Auftrag König Alfreds die Stadt Lundene zurückerobern, um die Schifffahrt und den Handel über die Themse unter Kontrolle zu bringen. Aber Uhtred erhält für seinen Einsatz keinen adäquaten Lohn. Im Gegenteil: Nachdem er Lundene eingenommen hat, muss er die wichtige Stadt an seinen inkompetenten Vetter Æthelred übergeben. Der aber begeht gleich zu Beginn seiner Herrschaft einige gravierende Fehler, denen fast auch seine eigene schwangerere Frau zum Opfer fällt. Nur Uhtred hat den Mut, die Fehler Æthelreds auszubügeln und den Kampf gegen die Nordmänner erneut aufzunehmen. Aber dabei gerät er in eine schier ausweglose Situation... Der britischstämmige US-Amerikaner Bernard Cornwell ist der ungekrönte Meister von historischen Bestseller-Romanen aus einer Zeit, an die sich wegen der unzuverlässigen Dokumentenlage viele Autoren nicht herantrauen. Aber das, was Cornwell auch in Schwertgesang wieder über das 9. Jahrhundert nach Christus zu erzählen hat, wirkt überaus glaubwürdig. Große Unterhaltung aus einer Epoche, die (darf man den Quellen glauben) noch echte Helden kannte. - Stefan Kellerer "
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 22 Bewertungen)
Spitze, spannend bis zum Schluß 5 von 5 Punkten Habe dieses Buch verschlungen, obwohl ich eigentlich keine Leseratte bin. Doch dieser Roman baut immer wieder neue Spannung auf und man möchte doch wissen, wie es mit unseren Helden Utread weitergeht. Leider habe ich erst am Ende dieses Romans erfahren, dass es auch noch drei Teile davor gab.Das macht aber nichts, da alle ohne Vorwissen der anderen Romana gelesen werden können.Habe mich somit gleich auf die anderen 3 gestürzt und habe somit auch einenn neuen Lieblingsschriftsteller. Einfach Klasse !!
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Im Land der weißen Wolke Sarah Lark Broschiert, 17. Juli 2007 Verkaufsrang: 69 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Auf dem Schiff lernt sie dann Gwyneira Silkham kennen, eine junge Adelige aus Wales, die ihren kuenftigen Schwiegervater Gerald Warden nach Neuseeland begleitet. Gwyneira reist Erster Klasse, fuehrt Hund und Pferd mit sich - und scheint auf den ersten Blick so gar nichts mit Helen gemeinsam zu haben. Allerdings reist auch sie zu einem Gatten, den sie bislang nicht kennt, und Gwyns Brautwerbung ist noch ungewoehnlicher verlaufen als Helens: Gerald Warden gewann ihre Hand beim Kartenspiel! Gwyneira haette das natuerlich ablehnen koennen, sucht jedoch das Abenteuer. Waehrend Helen sich nach einem behaglichen Leben sehnt, trauemt Gwyn von einem aufregenden Dasein als Pionierin an der Seite ihres Gatten. Tatsaechlich erfuellen sich weder die Hoffnungen der einen, noch der anderen. Gwyneira findet sich in einem Herrenhaus wieder, das dem ihres Vaters in nichts nachsteht, und soll nun das Maori-Personal schulen und moeglichst bald mit Englischer Kueche vertraut machen. Helen dagegen landet in einem Blockhaus, weit entfernt vom naechsten Ort, und kaempft mit den Widrigkeiten eines primitiven Haushalts. Ihr Mann erweist sich als ungebildet und schwierig, zeugt aber umgehend einen Sohn, waehrend sich Gwyns Gatte Lucas zwar aeusserst kultiviert gibt, aber wenig Interesse an seiner jungen Frau zeigt. Gwyn geraet bald unter Druck, laesst doch der erwartete Erbe auf sich warten. Es ist aeusserst spannend und auch sehr vergnueglich zu lesen, wie Gwyn und Helen ihre Probleme schliesslich loesen und welche Konsequenzen das fuer ihr weiteres Leben ergibt. 'Im Land der Weissen Wolke' erzaehlt die Geschichten ihrer Familien ueber drei Generationen. Geschichten von Freundschaft und Liebe, Feindschaft und Hass, romantisch, traurig, manchmal komisch ... Das Buch bietet ein pralles Lesevergnuegen, 800 Seiten, von denen keine langweilig ist.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 56 Bewertungen)
Auswandererroman mit Suchtcharakter 5 von 5 Punkten Gleich vorweg wage ich zu behaupten, "Im Land der weißen Wolke" ist ein Auswandererroman mit Suchtcharakter. Bei dem Buch handelt es sich um den ersten Band einer Trilogie von Sarah Lark. Gwyneira und Helen reisen von London nach Neuseeland. Beide sind unterwegs in ein fremdes Land, um dort Männer zu heiraten, die sie nicht kennen. Gwyn ist ein junges Mädchen, das sich auf ein Abenteuer freut, Helen ist Lehrerin. Schon auf dem Schiff erleben sie einiges, was sie aber in Neuseeland erwartet, bringt Abenteur, Spannung und zeitweise etwas Romantik mit sich und lässt den Leser nicht mehr los. Teilweise ist es harter Tobak, was man da zu lesen bekommt. Dass selbst eine Vergewaltigung ungeahndet bleibt und das Opfer versucht, die Tat zu entschuldigen oder Verständnis dafür aufzubringen, ist schwer zu begreifen. Ich war hin und weg von der Geschichte und dem Schreibstil, durchgehend hatte ich großen Spaß am Lesen, war fassungslos oder wütend, kurz, ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Mittlerweile habe ich die ganze Trilogie gelesen und bin immer noch begeistert. Der zweite Band heißt "Das Lied der Maori", der dritte "Der Ruf des Kiwis". Wer "Die Teerose" und "Die Winterrose" von Jennifer Donnelly gerne gelesen hat, der wird auch diese Geschichten mögen. Ich empfehle alle drei Bücher von Sarah Lark, die in Neuseeland spielen, uneingeschränkt weiter.
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Die Henkerstochter und der schwarze Mönch Oliver Pötzsch Broschiert, 1. Mai 2009 Verkaufsrang: 43 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Schongau 1660: Der Pfarrer der Lorenzkirche wurde vergiftet. Mit letzter Kraft konnte er noch ein Zeichen geben, das zu einem uralten Templergrab in der Krypta führt. Dort entdecken der Henker Jakob Kuisl, seine Tochter Magdalena und der Medicus Simon rätselhafte Hinweise auf einen Templerschatz. Der Mörder des Pfarrers ist dem Geheimnis längst auf der Spur, aber auch eine brutale Räuberbande hat davon erfahren. Ein gnadenloser Wettlauf beginnt.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
wieder ein pures Lesevergnügen 5 von 5 Punkten Auch für den 2. Band dieser Serie hätte ich gern mehr Sterne vergeben, weil er mir ein ausgeprochen unterhaltsames und spannendes Osterwochende bereitet hat. Das Buch spielt einige Jahre nach der ersten Geschichte, nämlich 1660 , wieder in Schongau und seiner Umgebung. (Vorkenntnisse aus dem ersten Band sind nicht nötig, aber von Vorteil, um einiges besser verstehen zu können.) Der dreizigjährige Krieg hat das Land schwer gebeutelt, Räuberbanden machen die Handelsstraßen unsicher und die Ergebnisse der Friedensverhandlungen, in denen sich Protestanten und Katholiken auf die eine oder andere Weise geeinigt haben, haben nicht alle zufrieden gestellt.Einige Fanatiker sind geblieben, die den "wahren Glauben" mit allen Mitteln verteidigen und verbreiten wollen. In Schongau versucht man sein Leben weiterzuleben allen Schwierigkeiten zum Trotz, bis ein Giftmord in der Gemeinde passiert. Der Pfarrer der Lorenzkirche wird in der Kirche tot aufgefunden, die Hand in die Richtung einer Grabplatte zeigend. Die uns schon aus dem vorhergehenden Roman bekannten Personen Magdalena(Tochter des ortansässigen Henkers), ihr Vater und ihr Freund Simon,der Sohn des Medicus am Ort, vermuten, dass der Pfarrer damit auf etwas Bestimmtes hinweisen wollte und tatsächlich finden die drei in einer Krypta der Kirche ein uraltes Templergrab mit Hinweisen auf den Schatz der Templer. Von nun an beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn nicht nur die Drei haben ein Interesse den Giftmord aufzuklären und den Schatz zu finden, sondern auch andere wollen den Schatz an sich bringen, allerdings aus anderen Motiven. Mit allen Mittel versucht man den Dreien Steine in den Weg zu legen und nicht immer kämpft man mit fairen Mitteln. Für Magdalena wird die Suche noch dadurch erschwert, dass sie gegen eine vermeintliche Konkurrentin zu kämpfen hat, "die Schwester" des ermordeten Pfarrers ist in die Stadt gekommen und macht ihrem Simon schöne Augen. Dieses Buch zu lesen hat einfach Spass gemacht. Die damalige Zeit wird sehr authentisch beschrieben, die Personen und ihre Berufe werden interessant und zeitgerecht erklärt. Die Hauptprotagonisten dieses Buches sind einfach so sympatisch und vielschichtig in ihrem Charakter,dass man schon auf den nächsten Band gespannt ist. Mir hat dieses Buch sogar noch etwas besser gefallen als Band eins, da ich ihn noch spannender fand. Am Ende des Buches ist noch ein kurzer Reiseführer angehängt, in dem die Orte und Klöster, die in diesem Buch eine Rolle spielen, näher erklärt werden. Wenn auf diese Art und Weise Werbung für diese Gegend betrieben wird, kann ich nur sagen, machen Sie weiter so Herrn Pötzsch, mir hats sehr gefallen und vielleicht komme ich ja auch mal in das Städtchen in dem ihre Vorfahren lebten.
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Die Gegenpäpstin, 2 MP3-CDs Martina André Audio CD, 4. Juli 2007 Verkaufsrang: 148 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sarah Rosenthal, eine junge Israeli, ahnt nichts Böses, als sie eines Morgens mit ihrem deutschen Kollegen Rolf Markert zu einer Baustelle gerufen wird. Eine Kettenraupe ist eingebrochen. Offenbar befi ndet sich unter einer Straße ein größerer Hohlraum. Als Sarah in das Loch hinabsteigt, verschlägt es ihr beinahe den Atem. Sie entdeckt zwei Gräber mit einer Inschrift, die auf eine Sensation hindeutet: Anscheinend hat sie die letzten Ruhestätten von Maria Magdalena und einem jüngeren Bruder Jesu gefunden. Doch damit beginnen die Verwicklungen erst. Wenig später wird ein Archäologe getötet, die beiden Leichname gestohlen - ein Gen-Test besagt, dass Sarah selbst eine Nachfahrin Marias ist.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 69 Bewertungen)
Bin noch nie so gerne Autogefahren... 5 von 5 Punkten Selten habe ich mich aufs Autofahren so gefreut, als während ich dieses Hörbuch auf meinem Weg zur Arbeit im Autoradio hatte. Vorallem hat mir an diesem Hörbuch sehr gut gefallen, dass Anja Bilabel, die Vorleserin, in ruhigem Ton gesprochen hat, ohne den sehr spannenden und auch actiongeladenen Text zu dramatisieren. Das braucht man bei diesem Buch nicht. Für jemanden, den Archäologie interessiert, den dunkle Machenschaften von religiösen Vereinigungen faszinieren, aber auch menschliche Zwischentöne nicht unberührt lassen, der sollte sich dieses Hörbuch im wahrsten Sinne des Wortes "reinziehen"!
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Die Tore der Welt Ken Follett Gebundene Ausgabe, 29. Februar 2008 Verkaufsrang: 135 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden 18 lange Jahre hat Ken Folletts nicht eben kleine Fan-Gemeinde auf eine Fortsetzung seines Bestsellers Die Säulen der Erde warten müssen. Lange hat sich der Autor geziert, bis er dem Bitten des Publikums und der Verlage endlich nachgab und sich für einen Vorschuss von immerhin 49 Millionen Euro an die Arbeit machte. Und schon nach ein paar der stattlichen 1.300 Seiten von Die Tore der Welt weiß man: Für die Verlage hat sich dieser Vertrauensbonus ebenso gelohnt wie für die Leser das Warten. 200 Jahre sind in im südenglischen Kingsbridge vergangen, wo Follett seine Geschichte auch diesmal angesiedelt hat. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die Nachfahren der Helden von einst. Entlang ihrer Schicksale führt uns der Autor, der sich bei seinen Recherchen von gleich drei Historikern zuarbeiten ließ, ausgesprochen kundig durch die Welt des 14. Jahrhunderts: Durch Caris, die der Verbrennung als Hexe durch den Eintritt in ein Kloster entkommt, lernen wir Manches über die Pest und die mittelalterliche Medizin. Mit der Baukunst der Zeit macht uns der Architekt Merthin, Caris? Geliebter, vertraut. Auch den Gegensatz zwischen einem ebenso selbstsüchtigen wie hemmungslosen Adel auf der einen und der Masse der besitzlosen Leibeigenen auf der anderen Seite führt uns der Autor mit großer Souveränität in seiner gewohnt schnörkellos-direkten Sprache anhand persönlicher Schicksale vor Augen: ein Sog, dem man sich kaum entziehen kann... Gewiss: In Wahrheit hat es wohl keine beinahe verbrannte Hexe zur Leiterin eines Nonnen- und erst recht keines Mönchsklosters bringen können. Und überhaupt muss man natürlich davor warnen, seine historische Bildung nur aus historischen Romanen zu beziehen: Dennoch: Die Tore der Welt ist eine nicht nur spannende, sondern sehr wohl auch historische lehrreiche Lektüre. - Alexander Dohnberg, Literaturanzeiger.de
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 219 Bewertungen)
Wiederum brilliant vorgetragen von Joachim Kerzel 5 von 5 Punkten Joachim Kerzel ist für mich die Stimme von Säulen der Erde und Tore der Welt. Er liest einfach Klasse. Dabei gibt er den Personen keine unterschiedlichen Stimmen. Er betont so gut, daß man einfach weiß, wer da spricht. Zum Buch selber sei angemrkt, daß ich es für einen schönen Mittelalterschmöker halte. Man braucht die Säulen der Erde nicht unbedingt gelesen zu haben, um in die Tore der Welt einzusteigen. Mein Fazit: Wenn Hörbuch dann mit Joachim Kerzel !!!
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Die Piraten. 4 CDs George MacDonald Fraser, Amido Hoffmann Audio CD, 4. September 2006 Verkaufsrang: 1791 Diese rasante und trashige Parodie auf das Seeräubergenre arbeitet mit allen erlaubten und unerlaubten Tricks: Captain Ben Avery soll eine wertvolle Krone auf dem Seeweg nach Madagaskar bringen. Mit an Bord ist die schöne Lady Vanity. Natürlich verliebt sich Avery in die attraktive Mitreisende, natürlich wird das Schiff von Piraten überfallen, die Krone geraubt und Vanity in die Sklaverei verschleppt. Und so bleibt Ben Avery nichts anderes übrig, als heldenhaft einzugreifen. Doch mit solch bizarren Persönlichkeiten wie Black Sheba, Bilbo oder Firebeard ist nicht zu spaßen - von den zahllosen anderen Schurken, die nach der Krone und/oder Vanity gieren, ganz zu schweigen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Seeräuber ahoi! Für den Preis sofort entern! 5 von 5 Punkten George McDonald Frasers Hörspiel die Piraten erfüllt ohne Wenn und Aber alle Klischees, die wir jemals von Piratengeschichten gehört oder gesehen haben. Wer CD1 in den Player befördert ist spätestens nach 10 Minuten auf hoher See zwischen tolpatschigen Helden, fiesen Dons, harten Piraten, kriecherischen Günstlingen oder märchenhaften Schönheiten. Geführt von einem Sprecher, der ebenso kundig, wie schalkhaft ironisch und extrem zeitgeistangepasst alles kommentiert, was die Helden der See so von sich geben. Die klamaukhafte, im positiven Sinn vor Blödsinn überbordende Geschichte wird dabei von CD zu CD immer besser. Bis es am Ende vor Lachen kein Halten mehr gibt. Captain Ben Avery soll dem König von Madagsakar eine unschätzbar wertvolle Krone bringen. Avery ist ein Bild von einem Mann, fast schon dämlich ehrenhaft und nobel, dazu ein Kämpfer vor dem Herrn. Klar, dass die Krone geklaut wird. Sechs Seeräuberkapitäne, allen voran die schwarze Black Sheba knöpfen Avery die Krone ab, zerhacken und verteilen sie. Auch der in Ungnade gefallen Soldat Tom Blood ist hinter der Krone her. Während Avery sich auf die Suche nach den Teilen der Krone macht, verdreht er allen Schönheiten von England bis Madagaskar den Kopf, wird geknutscht, abgefummelt und ist das Ziel unglaublicher femininer Begierden. Dabei muss er der Folter entgehen, die Seeräuber besiegen und sich, was die Abwehr all der schönen Frauen angeht, mächtig im Zaum halten. Lassen sie sich überraschen, was ihm von all diesen Aufgaben gelingen wird. McDonald Fraser hat eine herrlich schräge Piratenfahrt arrangiert. Es ist eine Freude da zuhören zu dürfen. Eingeleitet mit schmissiger Entermusik, begleitet von einem Klasse-Erzähler und besetzt mit Stimmen, die alle Charkatere passend und ziemlich lustig wiedergeben. Nehmen sie die Enterfahrt also nicht zu ernst. Es kann durchaus passieren, dass Lady Vanity sich mehr Sorgen um ihre Haut-Pflegeserie macht, als um ihr Leben, oder dass der Captain einen Buchhalter einstellt, weil der viele Schreibkram mit den Versicherungen und der Krankenkasse ja sonst nicht zu schaffen ist. Da tritt Avery schon mal als Don Espresso auf oder einer der Seeräuberkapitäne hält sich für einen verkappten Franzosen. Ich weiß nicht, wie McDonald Fraser auf diese haarsträubende, irrwitzige Piratenstory gekommen ist; ein Glücksgriff war es in jedem Fall. Völlig plemplem, rasant komisch und für einen überaus akzeptablen Preis(bei 4 CDs und 314 Minuten Spieldauer) zu haben. Da heißt es : Entern und sofort zuschlagen!
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Wie verführt man einen Lord?: Bridgerton Sonderedition Julia Quinn Taschenbuch, 10. März 2009 Verkaufsrang: 317 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ein rauschender Maskenball im Hause Bridgerton. Doch unter all den Gauklern, Prinzessinnen und Harlekinen hat Benedict Bridgerton nur Augen für die unbekannte Schöne mit den funkelnden Augen. Auch Sophie spürt, dass diese Begegnung Bestimmung ist - und muss doch gehen, bevor die Masken fallen. Was bleibt ist ein unauslöschliches Sehnen und Benedicts Schwur, nie eine andere zu freien als sie! Doch die Probe, auf die das Schicksal die Liebenden stellt, ist hart- und ihr Ausgang ungewiss.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Auch der 3. Band der Reihe ist zum Träumen!! 5 von 5 Punkten Wieder einmal ein schönes Buch von der Autorin Julia Quinn. Aber eigentlich ist das ja keine Überraschung, weil alle Romane der Bridgerton-Reihe klasse geschrieben sind! Die Geschichte von Benedict und Sophie ist manchmal wirklich zum Schreien komisch und im nächsten Moment prickelnd sinnlich... Einfach toll!!
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Pforten der Nacht Brigitte Riebe Broschiert, 20. Januar 2009 Verkaufsrang: 366 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Im mittelalterlichen Köln des Jahres 1338 schwören sich drei Kinder an der Schwelle zum Erwachsenwerden ewige Blutsfreundschaft. Das Leben hat jedoch für die Halbwaise Anna, Tochter des Färbermeisters Windeck, den jungen Juden Esra sowie ihren Freund Johannes, Sprößling einer reichen und angesehenen Kaufmannsfamilie, noch einige Überraschungen parat. Johannes soll gegen seinen Willen zu einer befreundeten Familie nach Italien, um die Feinheiten des Fernhandels zu erlernen. Anna will nicht mehr in der Schankstube der Stiefmutter stehen und Esra begehrt gegen seinen jüdischen Glauben auf. Brigitte Riebe fesselt ihre Leser bis zur letzten Seite mit ihrem brillant geschriebenen historischen Roman aus dem 14. Jahrhundert. Ihr genauer Blick auf das mittelalterliche Leben in Köln, Flandern und Italien, auf die Mode oder vorherrschende Krankheiten sowie die Probleme der Stände und Religionsgruppen zeichnen ihr Buch aus. -Manuela Haselberger
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 89 Bewertungen)
Hab ich sehr gerne gelesen 5 von 5 Punkten Das war eine Lektüre mit Schwung und Tiefgang, die mir großen Spaß und einige neue interessante Erkenntnisse gebracht hat. Toll fand ich daran, dass es einen echten historischen Kern gab, um den herum Brigitte Riebe ihr fesselndes Geschehen um Liebe und Hass, Stolz und Vergebung gebacken hat. Niemals schulbuchgleich, immer im Fluss und mit vielen spannenden Höhepunkten, die mich daran hinderten, das Buch aus der Hand zu legen, bis ich schließlich durch war. Zwei intensive Tage voller Vergnügen einfach nur toll!
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Die Winterrose Jennifer Donnelly Broschiert, Oktober 2008 Verkaufsrang: 348 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Eine großartige Geschichte über Menschen, die leiden, kämpfen und triumphieren", schrieb Frank McCourt über Jennifer Donnellys "Die Teerose". Voller Dramatik und Sinnlichkeit erzählt sie jetzt die Geschichte der jungen Ärztin India Selwyn-Jones aus dem London des frühen 20. Jahrhunderts: India kannte nur ein Ziel, sie wollte eine erfolgreiche Ärztin werden. Dann begegnete sie Sid Malone. Und plötzlich war es India gleichgültig, daß sie Verbotenes tat. Daß sie ihre Verlobung mit dem ehrgeizigen Parlamentsabgeordneten Freddie Lytton aufs Spiel setzte, um sich endlich ihrer Liebe zu Sid hinzugeben. Doch es war ein Spiel mit dem Feuer, denn Sid war ein gejagter Gangsterboß aus dem berüchtigten Londoner Armenviertel Whitechapel - und zu seinen Todfeinden gehört Freddie Lytton ...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 49 Bewertungen)
Wundervoller Schurke 5 von 5 Punkten "Bedingungslose Liebe und tödliche Rache" angelockt von diesem verheißungsvollen Versprechen vergriff ich mich den Buchfundus meiner 18-jährigen Tochter. Als männlicher Mensch sind romantische, historische Liebeschinken nicht so meine Sache. Dachte ich bisher in meiner eingeschränkten, engstirnigen Sichtweise. Doch was für ein epochaler Irrtum. Jennifer Donnelly schafft es durch ihre grandiose Schreibweise das London um 1900 im Oberstübchen entstehen zu lassen. Vor allem die akkurate Beschreibung der verarmten Londoner Arbeiterklasse sehe ich als sehr gelungen. Man kann die Armut und das Elend förmlich spüren. Die beiden Hauptfiguren, die junge Ärztin India Jones und der gefürchtete Gangsterboss Sid Malone, sind wundervoll beschrieben. Die Gefühle und Motive der beiden Liebenden werden überzeugend beschrieben. Am Schuft, Unhold, Mörder, Übeltäter oder Schurken entscheidet sich die Qualität einer Geschichte Wenn das Böse übermächtig und unbesiegbar erscheint... Wenn das Gute keine Aussicht auf Erfolg hat, weil der Feind/Gegenspieler einfach zu hinterhältig ist. Ja dann hat die Erzählung das Zeug zum Bestseller. Deswegen ist der Bösewicht Freddie Lytton mein absoluter Favorit. Der junge Abgeordnete des Unterhauses ist ein wundervoll gezeichneter hinterhältiger Charakter. Die Beweggründe für seine schändlichen Taten sind nachvollziehbar erläutert. Ich habe den Vorgängerroman "Die Teerose" nicht gelesen. Werde dies jedoch schnell nachholen. Für das Verständnis der Romans ist dies jedoch nicht erforderlich. Die Winterrose ist eine eigenständige Liebes-Abenteuer-Romanze. Fazit: Bloß eine Klasse der Gesellschaft denkt mehr über das Geld nach als der Reiche, und das ist der Arme. Der Arme kann sonst nichts denken. Und dies ist das Elend der Armen.
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Die Herren des Nordens. Historischer Roman Bernard Cornwell, Karolina Fell Taschenbuch, 2. Januar 2008 Verkaufsrang: 376 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Uhtred hat König Alfred zum entscheidenden Sieg gegen die Dänen verholfen. Nun zieht er zurück in seine vom Krieg erschütterte nordenglische Heimat, um in den Dienst des Königs Guthred zu treten. Ein Fehler, denn sein neuer Herr verrät ihn umgehend. An die Ruder eines Sklavenschiffs gefesselt, tritt Uhtred eine Reise ins Ungewisse an. Wird er je wieder englischen Boden betreten?
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 40 Bewertungen)
glaubwürdiges Mittelalter 5 von 5 Punkten Ich habe alle vier Bücher von Bernanrd Cornwell mit "Uthred" in der Hauptrolle in diesem Jahr gelesen. Kaum war ich mit dem einen Buch fertig, hab ich mit dem nächsten weitergemacht - schade, dass es bisher nur 4 Bände gibt. Alle Bücher sind wirklich toll und ich habe sie geradezu verschlungen. Absolut empfehlenswert!
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Die letzten Tage von Pompeji Edward Bulwer-Lytton Gebundene Ausgabe, Juni 2004 Verkaufsrang: 202 Der 1834 erschienene große historische Roman Bulwer-Lyttons galt bei seinem Erscheinen als literarische Sensation. Seither begeisterte der spannende Schmöker über die letzen Tage vor dem Vesuvausbruch im Jahr 79 n. Chr. Generationen von Lesern. Die farbenprächtigen Naturschilderungen, die glaubhaften Charaktere und nicht zuletzt die gelehrte historische Rekonstruktion des römischen Lebens im Pompeji des ersten nachchristlichen Jahrhundert machten den Roman zu einem...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Ein zeitloses Werk 5 von 5 Punkten Ein zeitloser Roman, dessen lektüre immer wieder Spaß macht und von dem man viel lernen kann. Insbesondere der Stil und die bildhaften Beschreibungen waren ein Genuss zu lesen, machten den Ort der Handlung greifbar und zauberten ein reales Bild in meinem Kopf. Der hohe Anteil an gut geschriebenen Dialogen machte diesen Roman besonders flüssig zu lesen und ließ einen in die Gedanken der einzlenen Charaktere wunderbar eintauchen. Von denen jeder einzelne herrlich in diese Story passt. Die ganze Geschichte ist ein guter Mix aus Liebes-, Episoden- und Spannungsgeschichten, bei der es an nichts fehlt. Der Untergang von Pompeji, das Leben und Leiden der "Darsteller" wird eindrucksvoll beschrieben, lassen den Leser mit jedem einzelnen Charakter mitfiebern und das erloschene Pompeji von neuem auferstehen. Ein Klassiker, ein Meisterwerk der Literatur, von dem sich heute Autoren historischer Romane so manche Feinheit abschauen können.
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Die Säulen der Erde Ken Follett Taschenbuch, 27. Oktober 1992 Verkaufsrang: 213 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden König Heinrich ist tot, und schon ist im England des 12. Jahrhunderts ein Kampf um seine Nachfolge entbrannt. Der Geistliche Francis, der seine Eltern auf grausame Weise durch marodierende Söldner verloren hat, bittet seinen Bruder Philip, inzwischen erfolgreicher Prior eines einstmals heruntergekommenen und der Sünde anheim gefallenen Klosters, um Hilfe, um eine Verschwörung gegen den inzwischen mit dem Segen der Kirche versehenen Thronfolger zu verhindern. Philip macht sich auf den Weg zum Erzbischof von Canterbury und Abt von Glastonbury, der die Macht hat, die Aufständischen aufzuhalten. Gemeinsam mit dem ebenso mittellosen wie begabten Baumeister Tom, der ebenfalls ein schweres Schicksal hinter sich hat, träumt er den Traum einer Himmel stürmenden Kathedrale, die den Wogen der aufgewühlten Zeit standzuhalten versteht und ein ewiges Zeugnis Gottes auf Erden sowie seiner Barmherzigkeit unter den Menschen ist: die ?Säulen der Erde?, das größte Bauwerk des Abendlands. Längst ist Ken Folletts Bestseller Die Säulen der Erde ein Klassiker der historischen Roman-Literatur. Aber das Buch ist mehr: Es ist das Panorama Englands zwischen 1123 und 1173, in dem sich die Gesellschaft wandelte. Es ist ein Lobgesang auf die Architektur der Zeit, eine Einführung in das mittelalterliche Leben und ein Plädoyer für Menschlichkeit und Liebe in einer aus den Fugen geratenen Welt. Bekannt wurde Follett mit teils erfolgreich verfilmten Agententhrillern oder Krimis wie Die Nadel, Die Pfeiler der Macht, Nacht über den Wassern und Der dritte Zwilling, die zumeist im Bildungsmilieu oder im Umfeld des 2. Weltkriegs spielen. Aber richtig groß, richtig groß als Autor, wurde er mit Die Säulen der Erde. Wer das Buch noch nicht gelesen hat, für den gilt: unbedingt lesen. Und wer es vor langer Zeit gelesen hat: unbedingt wiederlesen! -Stefan Kellerer
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 609 Bewertungen)
Autofahrt 5 von 5 Punkten Für lange Autofahrten super geeignet. War viele Stunden allein unterwegs und dabei war das Buch sehr kurzweilig. Kerzels Stimme ist sehr angenehm. Zu Hause würde ich ein so langes Hörbuch nicht hören.
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Die Nichte der Marquise: Erotischer Roman Daria Charon Broschiert, 15. Januar 2008 Verkaufsrang: 686 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Marquise de Solange sucht in der Provinz nach hübschen Mädchen, die sie mit nach Paris nimmt und als ihre Nichten ausgibt. Auch die Bauerntochter Marie Callière gelangt auf diese Weise in die französische Hauptstadt und erringt das Wohlwollen von Ludwig XIV., der sie zu einer seiner Geliebten macht. Marie träumt davon, den Platz der gegenwärtigen königlichen Maitresse La Valliere einzunehmen, deren Stern im Sinken begriffen ist. Doch dann trifft der Edelmann Tristan de Rossac in Versailles ein. Ein Mann, der vor nichts und niemandem Respekt hat, auch nicht vor dem Eigentum des Königs ...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 32 Bewertungen)
Klasse! 5 von 5 Punkten Die Nichte der Marquise war ein Zufallstreffer, für den ich mich wirklich begeistern konnte. Und weil ich es so gut fand, habe ich es auch schon ein paar mal verschenkt. Die Story spielt im Frankreich des 17. Jahrhunderts und steht historischen, romantischen und auch erotisch gefärbten Liebesgeschichten wie z.B. "Feuer und Stein" von Diana Gabaldon in nichts nach. Nur, dass es leider viel kürzer war/ist. Hab's in einem Rutsch durchgelesen und hoffe auf eine Fortsetzung. Die erotischen Anteile sind prickelnd - und würzen die Story - nur dem unpassend, sexistischen Cover werden sie - dem Inhalt sei Dank - nicht gerecht. Der Stil ist klasse und mitreißend. Zudem punkten besonders die völlig lebensecht wirkenden Charakteren, die je nachdem fies, komisch, bemitleidenswert, sympathisch und witzig rüber kommen. Das Buch hat in jedem Fall 5 Sterne verdient und ich hoffe, dass es von der Autorin bald noch weitere unterhaltsame Bücher gibt.
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Der weiße Reiter Bernard Cornwell Broschiert, 2. Juli 2007 Verkaufsrang: 650 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ende des 9. Jahrhunderts haben die dänischen Eroberer alle fünf englischen Königreiche unterjocht. Das gesamte Land der Angelsachsen ist in der Gewalt der Invasoren - mit Ausnahme eines kleinen Sumpfgebietes. Hier hält sich König Alfred von Wessex mit wenigen Getreuen versteckt. Uhtred, Krieger in Alfreds Diensten, kennt die Übermacht des dänischen Heeres genau. Dennoch will Alfred eine letzte, entscheidende Schlacht führen. Der fromme König setzt dabei auf Gottes Hilfe, Uhtred hingegen vertraut lieber seinem kampferprobten Schwert. Über eines aber sind sich die beiden ungleichen Verbündeten vollkommen einig: Eine Niederlage wäre der Untergang Englands.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 37 Bewertungen)
Geschichtsunterricht der anderen Art 5 von 5 Punkten Ich habe alle vier Bücher von Bernanrd Cornwell mit "Uthred" in der Hauptrolle in diesem Jahr gelesen. Kaum war ich mit dem einen Buch fertig, hab ich mit dem nächsten weitergemacht - schade, dass es bisher nur 4 Bände gibt. Alle Bücher sind wirklich toll und ich habe sie geradezu verschlungen. Absolut empfehlenswert!
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Die Entscheidung der Hebamme Sabine Ebert Broschiert, 1. Oktober 2008 Verkaufsrang: 244 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden ?Etwas lag in der Luft?Verrat oder Krieg?, schnell springt man mitten in diesen Historienroman, wird Teil der Zeit um 1180, als Kaiser Barbarossa und Heinrich der Löwe sich unversöhnlich gegenüber stehen. Auch der Friede in Christiansdorf scheint in Gefahr, und mit ihm das Glück von Marthe und Christian. So ist das mit Romanen, die sich weit in die Historie begeben: das Personenregister ist lang und ausführlich. Da muss man sich erst reinfinden, hat allerdings weitaus weniger Schwierigkeiten, wenn man bereits Teil I und II der spannenden Geschichte um eine bemerkenswerte Frau gelesen hat- inhaltlich ist dies aber keine Vorbedingung. Hier nun der dritte Band- und sicher nicht der letzte- um Marthe, die ?über die Gabe des zweiten Gesichts? verfügt, nicht ungefährlich in jenen Tagen. 660 Seiten, was für eine enorme Fleiß- und Recherche- Arbeit. Die Vermengung historischer Fakten mit fiktivem Geschehen, die Aufarbeitung geschichtlicher Daten vor einer anrührenden Liebesgeschichte. Gespickt mit Eifersüchteleien, Intrigen, Verrat und mancherlei Rivalitätskämpfen, die gute alte Zeit des Rittertums. Für Fans historischer Romane wahrhaftig ein Genuss, der auf weitere Bände hoffen lässt. Marthe, diese Frauenfigur, sie ist Sabine Ebert tatsächlich gut gelungen, eine starke, kluge und umsichtige Frau und Partnerin für Christian, weitsichtig im doppelten Sinne. Bevor sie ihn kennen lernte war sie ?eine mittellose Hebamme und Heilkundige, blutjung, frisch verwitwet nach einer erzwungenen, unglücklichen Ehe, geflohen aus ihrem Dorf, wo man sie als Hexe hatte töten wollen.? Eine Figur, die lebendig den Roman trägt, was man nicht unbedingt von allen sagen kann. Der große Reiz historischer Romane offenbart sich ein weiteres Mal auch hier: einerseits auf fesselnde Spurensuche gehen, andererseits auf der Zeitreise Station machen in einem abenteuerlich anmutenden Gesellschaftsumfeld voller mittelalterlichem Flair. Wenn dann noch das Erzähltalent einer versierten Autorin hinzu kommt, sind diverse Stunden Lesevergnügen garantiert!-Barbara Wegmann
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 57 Bewertungen)
Sehr gelungener dritter Teil 5 von 5 Punkten Der Roman war wie die beiden ersten Bände super.Da ich aus der Gegend stamme ,konnte ich mich Dank der lebhaften Erzählungen gut in die Szenarie versetzen. Ich hoffe das Sabine Ebert noch einmal so einen guten Roman schreibt.
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Sharpes Sieg Bernard Cornwell Broschiert, 10. März 2009 Verkaufsrang: 697 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Richard Sharpe wird Zeuge eines Massakers an einem britischen Außenposten - verantwortlich ist ein englischer Offizier, der zur verfeindeten Marathen-Konföderation übergelaufen ist. Sharpe begibt sich auf die Jagd nach dem Verräter. Dabei muss er tief ins Feindesland vordringen und wird bald selbst zum Gejagten. Sein Weg führt ihn zu dem kleinen Dorf Assaye, wo die englische Armee sich einer gewaltigen indischen Übermacht stellen muss. Unter den Reihen des Feindes ist auch der Überläufer. Sharpe wittert die Chance, ihn ein für alle Mal zu stellen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Spannung pur 5 von 5 Punkten Die Sharpe-Serie von Bernard Cornwell lässt in Sachen Spannung, Unterhaltungswert und Authenzität keine Wünsche offen. Auch dieser zweite Band ist flüssig und leicht verständlich geschrieben, und schlägt den Leser von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Sergeant Richard Sharpe zeichnet sich in der Schlacht von Assaye am 23. September 1803 wieder einmal durch außergewöhnliche Tapferkeit aus, und wird von General Arthur Wellesley, dem späteren Duke of Wellington, dem er das Leben rettete, zum Fähnrich befördert. Wenn ich hier bei der Bewertung sechs Sterne vergeben könnte, so würde ich dies mit Sicherheit sofort tun. Für alle Freunde von historischer Literatur ist dieser Roman von Bernard Cornwell meiner Meinung nach ein unbedingtes Muss, und daher sehr zu empfehlen.
Hervorragender zweiter Teil! 5 von 5 Punkten Auch im zweiten Band versteht es Bernard Cornwell seinen Leser zu fesseln! Ich konnte das Buch gar nicht mehr weglegen und habe durchgelesen. Wie schon beim Vorgänger hat sich Bernard Cornwell an ein Ereignis der britischen-indischen Militärgeschichte orientiert: der Schlacht von Assaye. Besonders die Schilderund der Schlacht ist sehr gelungen, beschreibt Cornwell doch im letzten Teil des Buches über weite Zeit eben diese Schlacht. Auch die Entwicklung des Helden nimmt seinen Fortgang, erstmals erwacht in Richard Sharpe der Wille weiterzukommen. Was die Beschreibung der Offiziere angeht, hat Cornwell auch dieses Mal wieder Männer beschrieben, die schlichtweg verrückt oder entrückt erscheinen. Dies ist das einzige Manko, der Leser erhält Offiziere beschrieben und fragt sich danach, ob diese Männer wirklich fähig waren. Die Ablehnung Cornwells gegen die Offiziere in der Art, wie sich beschrieben werden, hinterläßt einen faden Nachgeschmack, der das Lesevergnügen nur kurz mindern kann. FAZIT: Unbedingt kaufen. SPOILER (Für alle die eine Inhaltsangabe wünschen): Vier Jahre seit dem Fall von Seringapatam sind vergangen, Sergeant Richard Sharpe ist dort nun Waffenmeister, bei einem Auftrag überlebt er ein Massaker in einem Fort, ausgeführt durch einen abtrünnigen englischen Offizier und dessen desertierte Soldaten. Ein alter Bekannter macht sich mit Sharpe auf die Jagd nach diesem Mann. Bei Verhandlungen im feindlichen Lager wird Sharpe's Vertrauter verletzt, das Angebot überzulaufen lehnt er ab. Beide schließen sich Wellington auf dem Feldzug nach Assaye an, wo Sharpe diesen vor dem Tod rettet und daraufhin belohnt wird. Während des ganzen Buches ist ihm auch seine Nemesis - Sergeant Obadiah Hakeswill - auf den Fersen.
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