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| Historische Romane | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Der weiße Reiter Bernard Cornwell Broschiert, Juli 2007 Verkaufsrang: 311 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ende des 9. Jahrhunderts haben die dänischen Eroberer alle fünf englischen Königreiche unterjocht. Das gesamte Land der Angelsachsen ist in der Gewalt der Invasoren - mit Ausnahme eines kleinen Sumpfgebietes. Hier hält sich König Alfred von Wessex mit wenigen Getreuen versteckt. Uhtred, Krieger in Alfreds Diensten, kennt die Übermacht des dänischen Heeres genau. Dennoch will Alfred eine letzte, entscheidende Schlacht führen. Der fromme König setzt dabei auf Gottes Hilfe, Uhtred hingegen vertraut lieber seinem kampferprobten Schwert. Über eines aber sind sich die beiden ungleichen Verbündeten vollkommen einig: Eine Niederlage wäre der Untergang Englands.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 31 Bewertungen)
der zweite Teil - endlich 5 von 5 Punkten Wie bereits der erste Teil mich in Begeisterung versetzte, muß ich sagen, das es mit meinem neuen Lieblingsromanhelden Uhtred genauso weitergeht, wie ich es mir wünschte.
Ein Recke mit dem Schwert, doch kein blinder Schlächter, sondern ein junger Mann, der vom verworrenen Schicksal hierhin und dorthin geführt wird. Abenteuer nach herzenslust ...
unbedingt lesen !!!
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Schwertgesang Bernard Cornwell Broschiert, Januar 2009 Verkaufsrang: 262 Noch nicht erschienen. Uhtred, der Kämpfer, ist von König Alfred beauftragt, die dänisch besetzte Stadt Lundene zurückzuerobern. Wer sie hält, kontrolliert die Themse, Englands Lebensader. Aber herrschen soll nicht er, sondern sein unfähiger Vetter. Uhtred fühlt sich an seinen Eid gebunden, er nimmt die Stadt für thelred ein. Der aber begeht prompt eine furchtbare Dummheit; seine schwangere Frau gerät in die Hände der Nordmänner. Nur einer wagt sich ins feindliche Lager: Uhtred. Dort wartet eine ungeheure Überraschung auf ihn.
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Die zwölfte Nacht Charlotte Lyne Broschiert, Juni 2008 Verkaufsrang: 922 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden In den Wirren der Reformation in England kämpft eine starke junge Frau um Glück, Freiheit und die Liebe ihres Lebens! England im 16. Jahrhundert. Die junge Catherine Parr hat zwei Herzenswünsche: Sie will eines Tages ein Buch schreiben - ein für eine Frau undenkbares Vorhaben! Und sie will Tom Seymour, ihren Freund aus Kindertagen, heiraten. Doch alles kommt ganz anders: Am Hof Heinrichs des VIII. geraten Catherine und ihr Liebster in den Strudel einer stürmischen Zeit. Freie Geister leben gefährlich in dieser Ära dramatischen Wandels, und so muss Catherine mit Klugheit und Geschick darum kämpfen, sich und Tom vor Kerker und Fallbeil zu bewahren...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 20 Bewertungen)
wunderbares Buch 5 von 5 Punkten Zum Inhalt ist schon genug geschrieben worden, ich kann mich den Guten Bewertungen nur anschliesen, wenn man sechs Sterne vergeben könnte hätte ich das gemacht.
Absolut super geschriebener, wunderbarer Historischer Roman und klasse recherchiert.
Die Figuren sind gut angelegt und man mag das Buch eigentlich erst weglegen wenn man fertig ist, ich habe es auf einen Ratsch durchgelesen.
Obwohl es ein dicker Schmöcker ist.
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Das letzte Königreich Bernard Cornwell, Michael Windgassen Broschiert, 2. Januar 2007 Verkaufsrang: 791 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Früher hieß Uhtred, der zehnjährige Ich-Erzähler von Das letzte Königreich, nicht Uthred. Denn der Nachname des Vaters gebührt nur dem ältesten Sohn und Nachfolger von Aldermann, dem Herrscher über alles südlich der Tuede und nördlich der Tine. Aber dann kommen die dänischen Barbaren, die man in Nordengland, wenn sie als Krieger kommen, Wikinger nennt. Verschlagen sind sie, mutig und gottlos. Nach einem Kampf kommt ein Mann mit spöttischem Lächeln auf Uthreds Pferd zum Dorf und wirft etwas auf den Weg. Was er auf den Weg geworfen hatte, war Uthreds Kopf, heißt es im historischen Roman des englischstämmigen US-Bestsellerautors Bernard Cornwell. Er wurde zu meinem Vater gebracht, der ihn lange anstarrte, seine Gefühle aber nicht verriet. Er weinte nicht, er verzog keine Miene, er sah nur den Kopf seines ltesten Sohnes, und dann sah er mich an und sagte: ,Von heute an heißt du Uthred'. So kam ich zu meinem Namen. Unmenschlich und brutal geht es zu in Das letzte Königreich: Schließlich schreiben wir das Jahr 866. Und es kommt noch schlimmer: Aldermanns Truppen geraten in einen Hinterhalt, werden grausam abgeschlachtet oder in die Sklaverei verkauft. Der Priester, der für den Sieg der Feinde betete, endet am Kreuz. Als der kleine Uhtred versucht, mit seinen unzulänglichen Waffen den Mörder seines Bruders zu ermorden, wird er von dem Wikinger lachend und hilflos auf dessen Pferd gezogen, während der Mann scheinbar unbeeindruckt weiterkämpft. Dieser Übermut rettet Uhtred das Leben. Der Angegriffene, der Dänenführer Graf Ragnar, nimmt ihn an und zieht ihn groß. In der Folge zieht er mit den Dänen furchtlos in den Kampf. Aber dann besinnt er sich doch noch seiner Herkunft. Und als das letzte angelsächsische Königreich zu fallen droht, wechselt er die Seiten... Historische Romane zu schreiben ist keine leichte Kunst. Immerhin hemmt die Realität immer wieder die fiktiven Flügel der Phantasie -- zumindest dann, wenn man sein literarisches Handwerk ernst nimmt. Cornwell nimmt es ernst. Und dennoch (und gerade deshalb) erzeugt er eine Spannung, die den Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. -- Stefan Kellerer
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 78 Bewertungen)
Phantastisch 5 von 5 Punkten Cornwell hat hier einen fiktiven Helden in eine dunkle Zeit eingebaut und die spärlichen Informationen aus dieser Zeit für die Rahmenhandlung benutzt. Dazu muß ich nicht mehr schreiben - aber das Uhtreds Geschichte so spannend, erregend und begeisternd ist, wie eine Abenteuergeschichte sein muß, das muß ich schreiben.
Ich habe das Buch verschlungen und hatte das Glück, das ich mir den zweiten Band sofort nachkaufen konnte. Man kann kaum abwarten, welche Wege Uhtreds Schicksal noch für ihn bereithält.
Unbedingt lesen !!!
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Das Vermächtnis der Wanderhure Iny Lorentz Broschiert, 1. April 2007 Verkaufsrang: 1013 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das Vermächtnis der Wanderhure beginnt fulminant: mit einer grausamen Schlacht der Hussiten gegen die Deutschen. Bereits hier wird deutlich: Man sollte nicht allzu zart besaitet sein, wenn man in Iny Lorentz' historischen Roman eintauchen möchte .... ... auch wenn sich herausstellt, dass die Anfangsschlacht nur geträumt ist; von Marie nämlich, die erst vor kurzer Zeit dem ihr aufgezwungenen Schicksal als Wanderhure entronnen ist und nun mit ihrer Familie glücklich über das Lehen Kiebitzstein gebietet. In dem Traum entführt Maries Erzfeind Falko von Hettenheim ihre kleine Tochter Trudi. Falko ist längst tot, trotzdem deutet Marie den Traum als schlechtes Omen. Sie soll Recht behalten. Falkos Witwe Hulda entführt die schwangere Marie auf einer Reise und tauscht Maries neugeborenen Sohn gegen ihre eigene Tochter aus -- aus Rache und weil sie dringend einen männlichen Erben benötigt. Sie täuscht Maries Tod vor und lässt sie auf einem Sklavenschiff nach Russland verschleppen. Auf der Reise findet Marie in der Afrikanerin Alika eine Freundin, und gemeinsam gelingt es den beiden, die schrecklichen Qualen und Erniedrigungen der Sklaverei zu überleben. Dank ihrer Kenntnisse in Kräuterheilkunde gewinnt Marie das Vertrauen ihrer griechischstämmigen Herrin. Und als diese durch politische Umwälzungen selbst in Ungnade fällt, gelingt den Frauen die Flucht über Konstantinopel zurück nach Deutschland, auf Maries Lehen Kiebitzstein. Schließlich kommt es zu einer letzten dramatischen Schlacht, in der Maries Mann Michel bei dem Versuch, seinen und Maries Sohn aus Huldas Gewalt zu befreien, buchstäblich durchs Feuer geht. Das europäische Mittelalter in Das Vermächtnis der Wanderhure ist roh, Güte eine seltene Tugend. Besonders Frauen sind die Leidtragenden der allgegenwärtigen Brutalität. Vergewaltigungen, unter denen besonders Alika zu leiden hat, sind an der Tagesordnung. Wahrlich kein leichter Stoff, aber ausgesprochen spannend zu lesen. --Astrid Vogelpohl, Literaturtest
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 85 Bewertungen)
Ein Buch das man nicht so schnell aus der Hand legt 5 von 5 Punkten das einzigste was hier etwas ungünstig ist, das es keine direkte Nummerierung gibt und ich erst "Das Vermächtnis der Wanderhure" gelesen habe (was ja der eigentliche 3.Teil ist) und erst später bemerkt habe, das "Die Kastelanin" da noch dazwischen kommt und dies der 2.Teil nach "Die Wanderhure" ist.
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Blutjagd Kim Harrison Sondereinband, September 2008 Verkaufsrang: 1257 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ihr Name: Rachel Morgan. Ihr Job: Kopfgeldjägerin. Ihre Aufgabe: auf den Straßen von Cincinnati Vampire, Hexen und andere Kreaturen zur Strecke zu bringen. Ihr Problem: Sie selbst hat eine Vergangenheit ... Der Bestseller aus den USA Mit ihrer Rachel-Morgan-Serie schreibt Kim Harrison Mystery-Thriller der neuen Generation!
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Wie eine Achterbahnfahrt. 5 von 5 Punkten Das dritte Buch aus der "Blut"-Reihe ist meiner Meinung nach das Vielschichtigste. Es passiert sehr viel in diesem Band, Nick geht, ein anderer kommt und auch Jenks ist beleidigt. Gespannt darf man sein, wie es mit Ceri weitergeht und auch Trent wird immer interessanter, da er seine Masken langsam fallen lässt. Rachel gerät von einer Katastrophe in die nächste und ihr wird auch klar, was sie an Ivy hat. Das Buch ist fast wie eine Achterbahnfahrt und man kann nicht mehr aufhören zu lesen. Ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Band, der auch schon auf meinem Wunschzettel steht.
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Die Wanderhure Iny Lorentz Taschenbuch, 1. April 2005 Verkaufsrang: 1177 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eigentlich kann Wina stolz sein auf Marie. Als Maries Mutter im Kindbett starb, hatte sich die Haushälterin des Säuglings angenommen: Nach einer kurzen Sturm- und Drangphase ist das Mädchen nun zu einer "gehorsamen und gottesfürchtigen Jungfer" geworden. Seit Marie aber weiß, dass sie an Graf Ruppert verheiratet werden soll, schleicht sie sich immer öfter verstohlen aus der Küche fort. Wo "andere Mädchen jubelten, wenn sie erfuhren, dass ein Mann aus angesehener Familie um sie warb", macht das Kind von Meister Matthis ein miesepetriges Gesicht. Es war schon ein unfreies Leben in Konstanz zu Anfang des 15. Jahrhunderts -- und unfrei soll es für Marie auch in der Folge weitergehen. Denn der Graf entpuppt sich als intriganter, krimineller Mitgiftjäger, der es nur auf das Geld des Vaters abgesehen hat. Schließlich bleibt Marie nur die Alternative zwischen Selbstmord und einem Dasein als Wanderhure, die zum Vergnügen der Männer unstet durch die Lande zieht. Marie wählt letztere Variante -- auch und gerade, um sich an jenem Menschen rächen zu können, der sie auf diese Lebensbahn gestoßen hat. Im Hauptberuf ist die Münchner Autorin Iny Lorenz Programmiererin bei einer Versicherung, und ein wenig programmiert auf möglichen Erfolg wirkt auch Die Wanderhure hin und wieder. Das aber tut der genüsslichen Lektüre keinen Abbruch. Wer historische Schmöker liebt, der ist bei Lorenz bestens aufgehoben. Denn hübsch und spannend geschrieben ist die Geschichte der "Hübschlerin" allemal. --Isa Gerck
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 287 Bewertungen)
Zum Glück leben wir nicht im Mittelalter 5 von 5 Punkten Ich habe schon einige historische Romane gelesen z.B. von Rebecce Gable und Sabine Weigand. Ich finde Iny Lorentz kann sich durchaus mit deren Büchern messen. Sicherlich ist man schon erstaunt, dass Marie obwohl sie sehr schwere Zeiten hinter sich hat, letztendlich die richtigen Leute zur richtigen Zeit trifft, die Bösen, die ihr zu nahe kommen wollen oder sich rächen wollen, zum Glück umgebracht werden und sie letztendlich ein Happy End erwartet. Aber das muss ja auch so sein. Am Ende muss alles gut werden, sonst ist man als Leser enttäuscht und traurig. Es mag schon sein, dass nicht alles gut recherchiert war, aber dafür gibt es ja Geschichtsbücher oder die GeoEpoche. Der Roman war sehr kurzweilig und ich habe sogar einen Samstag Abend geopfert, um die letzten 200 Seiten zu lesen, da ich das Buch nicht mehr weglegen konnte. Ich finde es auch nicht schlimm, dass die Charaktere denken wie im 21 Jahrhundert (ich beziehe mich hiermit auf die Rezension von Happy Day). Wer weiß denn schon, wie vor 600 Jahren die Menschen gefühlt und gedacht haben. Warum kann es nicht taffe Frauen gegeben haben, die sich nicht mit ihrem Schicksal abfinden wollten, wie z.B. Isabella von Spanien, die sich ihren Bräutigam auch selbst gewählt hat und heimlich heiratete.
Fazit ist, das das Buch trotz teilweiser schlechten Kritiken was für Frauen ist, die sich von Schicksalen berühren lassen und gern einen Abenteuerroman lesen.
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Der Erzfeind Bernard Cornwell Broschiert, Februar 2008 Verkaufsrang: 476 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der furchtlose junge Bogenschütze will Rache für seinen Vater nehmen und muss durch das Feuer gehen. Aber sein Herz und sein Mut verlassen ihn nicht und er stellt sich erneut der Aufgabe seines Lebens: der Suche nach dem Heiligen Gral. 1347: Die Engländer erobern in einer blutigen Schlacht Calais und der Hundertjährige Krieg mit Frankreich wird durch einen Waffenstillstand ausgesetzt. Nur für den furchtlosen Thomas von Hookton gibt es keine Rast, denn seine Suche nach dem Heiligen Gral geht weiter. Sie führt ihn in die Gascogne, wo er das Schloss von Astarac zurückerobern will, das einst seinen Vorfahren gehörte. Heute lebt hier Guy Vexille, der Schwarze Ritter, der seinen Vater brutal erschlagen hat. Genau an diesem Ort war der Heilige Gral zum letzten Mal gesehen worden. Aber als Thomas das Schloss erreicht, wird er Augenzeuge einer Tragödie: Eine fromme junge Frau wird der Ketzerei beschuldigt und soll verbrannt werden. Thomas kann sie vor dem Scheiterhaufen bewahren, doch sie müssen fliehen, durch ein Land, das von Blut getränkt ist einer Schlacht entgegen, die nicht nur über Leben und Tod entscheiden wird, sondern auch über die Zukunft des Christentums.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Meisterwerk 5 von 5 Punkten Bernard Cornwell hat mit seiner Serie über den Bogenschützen auf der Suche nach dem Gral wieder ganz große historische Romane geschrieben.
Die Kämpfe und Taktiken des Hundertjährigen Krieges sind gut recherchiert und werden mitreissend Dargestellt.
Man fühlt mit und wird von der flüssig erzählten Handlung einfach gefesselt.
Ist ein Buch für "ewige große Jungen" tapfere Helden, blutige Schlachten.
Als Fan von Bernard Cornwell mußte ich diese schöne gebundene Ausgabe haben.
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Alle meine Schwestern Judith Lennox Broschiert, Mai 2008 Verkaufsrang: 548 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Vier junge Frauen, vom Schicksal in alle Winde verweht: Marianne, die ihre Liebe in der Kolonie Ceylon wiederzufinden hofft; die attraktive, stolze Iris, deren Wandlung zur Krankenschwester alle überrascht; Eva, die sich in London als Künstlerin und frühe Frauenrechtlerin engagiert; und Clemency, die Jüngste ... Bestsellerautorin Judith Lennox verbindet vier Lebensträume zu einem spannenden Familienroman, in dem sich das Schicksal immer neue dramatische Wendungen auszudenken scheint.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
zum verlieben 5 von 5 Punkten Ich habe das Buch innerhalb von einer Woche verschlungen!!! Mann kann sich in jede Person hineinversetzten und mit jedem Kapitel versteht man die Ansichten und taten der Personen besser!!
Ich finde auch die Vermischung der historischen Ereignisse genial!!
Einfach lesenswert !!!!
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Säulen der Ewigkeit Tanja Kinkel Gebundene Ausgabe, August 2008 Verkaufsrang: 1050 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden »Was immer du tun willst, fang damit an.« Wie keine andere Frau ihrer Zeit nimmt Sarah das Leben in die eigene Hand: Sie heiratet den Abenteurer Belzoni, bereist ganz Europa und gelangt schließlich nach Ägypten. Gegen jede Konvention begleitet sie ihn dort auf seine Ausgrabungen zwischen Kairo und dem Tal der Könige. Dabei begegnet sie immer wieder dem erklärten Gegenspieler ihres Mannes ... Als eine der ersten Engländerinnen kommt Sarah im Jahre 1815 an der Seite ihres italienischen Mannes nach Ägypten. Noch ahnt sie nicht, welche Abenteuer dieses geheimnisvolle, gefährliche Land für sie bereithält, das gerade erst beginnt, sich Europa zu öffnen. Während Giovanni Belzoni in Abu Simbel und am Fuße der Pyramiden zum erfolgreichsten Jäger verlorener Schätze wird, gibt Sarah sich nicht mit der Rolle der braven englischen Ehefrau zufrieden, die geduldig auf die Heimkehr ihres Gatten wartet. Stattdessen findet sie fern ihrer Heimat jene Freiheit, nach der sie sich schon lange sehnt. Dabei kreuzen ihre Wege immer wieder die des französischen Konsuls Drovetti, der mit Belzoni um die spektakulärsten Entdeckungen wetteifert. Er ist fasziniert von der ungewöhnlichen Frau - und setzt alles daran, sie für sich zu gewinnen ...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Sie wird jedesmal besser!! 5 von 5 Punkten
Die Lebensgeschichte des großen Belzoni habe ich mir vorher bei Wikipedia kurz angeschaut. Unglaublich was er, aus kleinsten Verhältnissen kommend, erreicht hat. Was die Autorin aber zusätzlich an Wissen, Kreativität, Esprit und erotischem Knistern in dieses Buch hineingebracht hat, steht den erstaunlichen Fakten der Zeit um nichts nach. Ein toller Kunstgriff auch die Geschichte aus der Perspektive von Belzonis Frau zu schildern. Ich habe mir selbst schon oft die Frage gestellt ob Liebe, Begehren, Respekt und Faszination für einen Mann sich immer ausschließlich auf eine Person konzentrieren muss, und damit jede andere Form automatisch ausschließt. In diesem Buch wird dieses Thema, neben den frühesten Ausgrabungen in Ägypten, z.B. Abu Simbel und im Tal der Könige, so gefühlvoll gestellt und beantwortet, wie ich das vorher noch nie gelesen habe.
Wer dagegen knallharten Sex alle par Seiten sucht, unbesiegbare Helden im Kampf gegen die Bösen", Liebe zwischen einer einfachen Schäferin und einem Grafen, und nach langen Kämpfen für diese Beiden ein sicheres Happy End, sollte andere Bücher lesen. Wer andererseits mit glaubhaften, nahezu unbekannten aber aus eigener Kraft dazu gewordenen historischen Gestalten eine wichtige Episode aus der Geschichte spannend, informativ und ehrlich dargestellt kennen lernen möchte, wird sich über den Inhalt dieses Buches ohne wenn und aber begeistern.
Eine erfahrende Leseeule
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Das Lächeln der Fortuna Rebecca Gable Taschenbuch, Dezember 1997 Verkaufsrang: 938 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden England 1360: Nach dem Tod seines Vaters, des wegen Hochverrats angeklagten Earl of Waringham, zählt der zwölfjährige Robin zu den Besitzlosen und ist der Willkür der Obrigkeit ausgesetzt. Besonders Mortimer, der Sohn des neuen Earls, schikaniert Robin, wo er kann. Zwischen den Jungen erwächst eine tödliche Feindschaft. Aber Robin geht seinen Weg, der ihn schließlich zurück in die Welt von Hof, Adel und Ritterschaft führt. An der Seite des charismatischen Duke of Lancaster erlebt er Feldzüge, Aufstände und politische Triumphe - und begegnet Frauen, die ebenso schön wie gefährlich sind. Doch das Rad der Fortuna dreht sich unaufhörlich, und während ein junger, unfähiger König England ins Verderben zu reißen droht, steht Robin plötzlich wieder seinem alten Todfeind gegenüber ...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 452 Bewertungen)
Erzählkunst der Extraklasse 5 von 5 Punkten Also wenn man Frau Gablé einen kleinen Vorwurf machen möchte, dann vielleicht höchstens denn, dass auch in diesem Epos ihre Figuren mal wieder wunderbar detailliert dargestellt sind und sich ein wenig mit vergleichbaren Figuren anderer Romane Gablés gleichen.
Bitte versteht das aber nicht FALSCH! Auch dieser Roman ist ein Meisterwerk der Erzählkunst Rebecca Gablé nimmt einen auf fast 1200 Seiten auf eine wunderbare, spannende Reise mit ins mittelalterliche England um 1360. Begandet wie eh und je versteht sie es eine Welt mit liebens- und ebenso hassenswerten Menschen zu konstruieren an deren Leben wir teilhaben dürfen.
Wie auch immer Rebecca Gablé es schafft, aber nicht eine Seite, nicht ein Satz brigt Länge oder gar 1200 Seiten die einen erschlagen. Es ist viel mehr wie immer, dass man sich bereits weit vor der 600 Seite ein bisschen traurig auf das nahe Ende des Buches einstellt und jeden Menschen beneidet, der noch alle 1200 Seiten vor sich hat.
Wer historische Romane liebt, der wird hier ebenso brillant unterhalten wie bei Kenn Follets Säulen der Erde oder Noah Gordons Medicus. Selten habe ich soviel Freude bei Lesen, soviel Vorfreude aufs Weiterlesen gehabt wie bei diesem Roman.
Eigentlich bleibt nur eine Sache zu tun:
Danke schön Frau Gablé. Ich verdanke Ihnen mal wieder viele wunderbare Stunden!
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Die sieben Monde des Jakobus Brigitte Riebe Broschiert, November 2005 Verkaufsrang: 1300 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Für die Katholikin Clara Weingarten wird das Leben im streng calvinistischen Genf Mitte des 16. Jahrhunderts zur Hölle. In einer Zeit der Kriege, Verfolgung und Inquisition scheint der Pilgerweg ins ferne Santiago de Compostela die letzte Zuflucht zu sein. Im Schutz der Dunkelheit brechen Clara und ihr kleiner Sohn auf.
Schön, dass sie uns in ihrem Roman auch Charaktere geschildert hat, die den Mut und die Kraft hatten, auszubrechen: der hinreißend erzählte Condor und der heranwachsende Jakob, dem jetzt nichts mehr passieren kann, wo er Feuer und Wasser meisterhaft beherrscht! Schöne, eindrucksvolle Lektüre!
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 34 Bewertungen)
Das war aber schön! 5 von 5 Punkten Dieser Roman hat mich gefesselt, informiert - und sehr bewegt! Selten zuvor habe ich das Zeitalter der Glaubenskriege so plastisch und mitreißend erzählt erlebt, und ich fand, dass die geschilderten Schicksal so "modern" waren, dass sie mich auch als "Heutige" sehr angesprochen haben. Dennoch ist die Autorin historisch stets wahrhaftig in ihrer Darstellung geblieben und hat gezeigt, wie eng damals das Netz war, in dem die Menschen mental und religiös gefangen waren.
Schön, dass sie uns in ihrem Roman auch Charaktere geschildert hat, die den Mut und die Kraft hatten, auszubrechen: der hinreißend erzählte Condor und der heranwachsende Jakob, dem jetzt nichts mehr passieren kann, wo er Feuer und Wasser meisterhaft beherrscht!
Schöne, eindrucksvolle Lektüre!
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Das große Spiel Claude Cueni Audio CD, Juni 2008 Verkaufsrang: 1545 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden 1671 in Edinburgh geboren, verspielt John Law bereits in jungen Jahren das Vermögen seines Vaters. Draufgängerisch auch sein Umgang mit den Frauen. Scharen von gehörnten Ehemännern frohlocken, als Law nach einem Duell mit tödlichem Ausgang das Land verlassen muss. Währ seiner Flucht kommt ihm die bahnbreche Idee: Papiergeld. Doch wird seine Idee Gehör finden?
Man fängt an zu lesen und möchte das Buch nicht mehr weglegen. Man bekommt einen lebendigen Eindruck von den Anfängen der - ich möchte fast sagen, der Zivilisation. Als ganz Europa von Kriegen gebeutelt wird, Millionen Menschen an Hunger und Kälte sterben, die Kindersterblichkeit bei 80 Prozent liegt, überall Pest und ähnliches wüten (Sogar in Städten wie London wurden die Nachttöpfe einfach aus dem Fenster auf die Straßen entleert, die sanitären Anlagen von ganz Versailles bestanden aus gerade mal 300 Nachttöpfen) und niemand Arbeit findet, weil es einfach kein Geld mehr zum Bezahlen gibt, da alles verfügbare Metall für Kanonen verbraucht war - in dieser Zeit hat ein Mann eine Vision, wie er ganz Europa aus dieser Misere führen kann: Durch die Einführung von Papiergeld. Man wird schon fast schwindelig bei dem Gedanken, wie es heute in unserer Welt aussehen würde, hätte es diesen einen Mann nicht gegeben, der wieder und wieder versucht hat, eine Regierung nach der anderen für seine Idee zu gewinnen und es schließlich im völlig am Boden liegenden bankrotten Frankreich geschafft hat. Ich werde noch oft an John Law denken, wenn ich einen Geldschein in die Hand nehme. Es ist, als würde man die Geschichte selber durchleben. Die dreckigen Städte, die Armut, aber auch die Orgien der Reichen oder die Begegnungen mit anderen bekannten Größen wie dem Autor von Robinson Crusoe, Daniel Defoe (Im Original findet sich eine Widmung an Law) oder Montesquieu, der einen Bericht über Law im Auftrage des französischen Hofes verfasste. Danke, John Law, für Ihren Beitrag in der Welt, auf dem sich unser heutiger Wohlstand begründet! Danke, Claude Cueni, für das wohl am besten recherchierte Buch, das ich je gelesen habe und bei dem ich so oft bestürzt, erstaunt, erregt und gespannt war, aber oft auch wegen Ihres feinsinnigen Humors, mit dem Sie schreiben, lauthals gelacht habe. Genial!
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
Ein Meisterwerk 5 von 5 Punkten Statt diesen ungewöhnlichen Roman zu lesen, hab ich ihn nun als Hörbuch genossen - und nicht eine Sekunde bereut. Das war vielleicht spannend, auf diese Weise in die Welt des Geldes einzutauchen und scheinbar "nebenbei" noch so viel historischen Zeitkolorit einzusaugen.
Für mich ein ganz großes Werk - und etwas "auf die Ohren", was ich mir sicherlich noch einige weitere Male gönnen werde!
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Die Päpstin Donna Woolfolk Cross Taschenbuch, 2007 Verkaufsrang: 1307 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das neunte Jahrhundert ist eines der finstersten des Mittelalters. Blutrünstig fallen Christen und Normannen übereinander her. Die Sarazenen aus Afrika versuchen Rom zu erobern. Viel Blut fließt. Verrat, Mord und Tod sind an der Tagesordnung. In dieser Zeit haben Frauen so gut wie keine Rechte. Sie sind Leibeigentum des Mannes und müssen ihm gehorchen. Johanna erlebt als Kind, wie ihr Vater, der ein ärmlicher Dorfpriester ist, ihre geliebte Mutter Gudrun tyrannisiert und schlägt. Gudrun ist Normannin und wurde bei der gewalttätigen Bekehrung dieses Volkes zum Christentum von ihrem zukünftigen Mann mit nach Ingelheim in Franken gebracht. Heimlich erzählt Gudrun ihrer Tochter die Geschichten von den Göttern der Heiden. Ihr Mann, der fanatische Christenpriester, darf das nie erfahren. Sie beschwört ihre Tochter, nachdem sie von ihm wieder einmal übel zugerichtet wurde: "Du mußt aus deinen Fehlern lernen ... damit dir nicht das gleiche passiert. Wenn du heiratest, gibst du alles auf -- nicht nur deinen Körper, auch deinen Stolz, deine Unabhängigkeit, sogar dein Leben. Verstehst du? Verstehst du? ... Falls du jemals glücklich sein möchtest, dann merk dir meine Worte Tochter: Gib dich niemals einem Mann hin." Diesen dringenden Rat aus der Not vergisst Johanna zeit ihres Lebens nicht. Johanna ist außergewöhnlich intelligent, und durch einen Glücksumstand erhält sie als Mädchen Untericht. Als sich nach wenigen Jahren plötzlich alle Möglichkeiten verschließen, als Frau weiter zu studieren, beschließt sie, ihr Leben als Mann fortzusetzen. In Männerkleidung, mit kurz geschorenem Haar, messerscharfem Verstand, umfassendem Wissen, Warmherzigkeit und Intuition gelingt es ihr nach zahlreichen Stationen ihres Lebens und einigen gefährlichen Situationen, in denen ihre wahre Identität fast aufgedeckt wird, den Papststuhl zu besteigen. Vom 12. Lebensjahr bis zu ihrem Tod verbindet sie eine starke und tiefe Liebe zu dem Markgrafen Gerold. Sie empfinden sich als Zwillingsseelen. Einige Male retten sie sich gegenseitig das Leben, aber die Umstände verhindern oft ihr Zusammensein, manchmal über Jahre hinweg, die jedoch ihre ungewöhnliche starke Verbundenheit nie brüchig werden lassen. Johanna stirbt, nachdem sie sich als Päpstin besonders für die Armen und die Frauen eingesetzt hat, einen unerwarteten und spektakulären Tod, der laut Historie authentisch sein soll. Dennoch triumphiert Johanna, denn es ist nicht die Hand des Feindes, die sie niederstreckt. Während die katholische Kirche die Existenz einer Päpstin Johanna, die den Papststuhl höchstwahrscheinlich von 953-955 innehatte, leugnet, sprechen geschichtliche Forschungen auf diesem Gebiet bestechend dafür, dass es eine Päpstin gegeben haben muss. Sehr aufschlussreich dazu ist das Nachwort der Autorin, indem sie Für und Wider der Existenz einer Päpstin abwägt. Wer sich ausführlich mit dieser Thematik befassen will, dem sei das Buch Die Päpstin Johanna von Elisabeth Gössmann empfohlen. Cross hat sich in ihrem Roman präzise an die historischen Begebenheiten gehalten, vor deren Hintergrund die Geschichte von Johanna erzählt wird. Die Schlacht bei Fontenoy, der Vertrag von Verdun, die Plünderung der Sankt Peters Kirche, der Mord an Papst Leo und die Feuer- und Flutkatastrophen bei Rom fanden tatsächlich statt. So hat der Roman von Donna W. Cross viele Vorzüge: Er basiert auf wahren Begebenheiten, er vermittelt ein Stück Geschichte und er ist so spannend geschrieben, dass er den Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Johanna wird man nach der Lektüre dieses Buches so schnell nicht vergessen. --Daphne Großmann
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 470 Bewertungen)
WOW - Gigantisch - Wahnsinn!!!! 5 von 5 Punkten Zu Beginn mußt ich mich zwingen das Buch in die Hand zu nehmen - da ich keine historischen Romane mag. Aber als ich dann die ersten Seiten gelesen habe - konnte ich das Buch nicht mehr weg legen - inerhalb von wenigen Tagen habe ich durchgelesen.
Es hat mich gefesselt - geschockt - fasziniert und tief betroffen. Das Buch ist unter die Haut gegangen!
Habe selten ein soooooooooooooooooo tolles Buch gelesen!
Absolut zu empfehlen!!!
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Letzte Reise Anna Enquist Broschiert, Oktober 2008 Verkaufsrang: 703 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Captain James Cook war einer der berühmtesten Entdeckungsreisenden des 18. Jahrhunderts, aber vom Leben seiner Frau Elizabeth, die zu Hause in England immer wieder auf ihn wartete, weiß man wenig. Anna Enquist erzählt in ihrem faszinierenden Roman von Elizabeths Leben als Frau und Mutter, als Geliebte und als Verlassene, und zugleich schildert sie farbenprächtig die vorviktorianische Zeit, Cooks Abenteuer und Ideen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Entfremdung und Wiederannäherung zwischen "Haus und Schiff" 5 von 5 Punkten Über zehn Jahre lang hat Anna Enquist (niederländische Konzertpianistin und praktizierende Psychotherapeutin) alle bereits bekannten Daten, Fakten und Veröffentlichungen über James Cook, den berühmten englischen Entdecker und Seefahrer, zusammengetragen und daraus schließlich einen Roman gemacht?
Was hat sie dazu bewegt? War es vielleicht die Faszination von seiner Forschungsbesessenheit, die 1779 mit seiner rätselhaften Ermordung auf Hawaii endete? War es die Ausnahme-Karriere eines Mannes, der es vom Bauernsohn bis zum Admiral der englischen Flotte und damit in die gesellschaftliche Elite des Landes geschafft hat? Oder war es vielleicht ihr Wissen darum, dass hinter großen Männern zumeist eine starke Frau steht, die in der Geschichtsschreibung eher übergangen werden?
Cooks Frau Elizabeth ist die Protagonistin des Romans. Für die Autorin ist gerade die weibliche Perspektive interessant. Wie lebt es sich an der Seite eines Mannes, der sein halbes Leben auf See verbringt, der vom König hoch geschätzt und von den Menschen seiner Umgebung rückhaltlos bewundert wird?
Diese Fragen versucht Anna Enquist in diesem äußerst informativen und spannenden Roman zu beantworten. Sie schildert - natürlich nur fiktional - das Lebensgefühl einer Frau, die vor über 200 Jahren gelebt und ihren Mann um 56 Jahre überlebt hat, hält sich jedoch trotzdem unglaublich genau an bekannte Wahrheiten aus dem Leben des großen James Cook.
Das Buch ist in drei Teile mit jeweils 4 Kapiteln gegliedert.
Teil Eins und Zwei umfassen einen Zeitraum (jeweils im Zweimonats-Rhythmus erzählt) von Anfang April 1775 (der Ankunft James Cooks nach seiner zweiten Seereise) bis zum Mai 1776 (der Abreise zu seiner dritten Entdeckungsreise). Der dritte Teil - in wesentlich größere Zeiteinheiten gegliedert - setzt am 10. Januar 1780 - mit der Überbringung der Nachricht vom bereits mehrere Monate zurückliegenden Tode James Cooks - ein und endet kurz vor ihrem Tod im Jahre 1835.
Mit ungewöhnlich sensiblem Einfühlungsvermögen versetzt sich die Autorin in die Gefühls- und Wahrnehmungswelt von Elizabeth Cook, in deren Sorgen und Freuden, kleinen Schwärmereien und familiären Nöte. Ihr gelingt es vor allem, Elizabeths schwierige Aufgabe - eine vertrauensvolle Ehe über Phasen langjähriger Trennungen hinwegzuretten - authentisch nachzuzeichnen, dieses zarte Wechselspiel aus Nähe und Fremdheit. Es entsteht dabei das Bild einer klugen und starken Frau, die tragische Schicksalsschläge, das Sterben all ihrer Kinder und den Tod ihres Mannes alleine bewältigen musste und sich darüber doch nicht verlor.
Fazit:
"Letzte Reise" ist ein wunderbares Buch, das sich nur schwer einordnen lässt, zum einen kann es als historischer Roman über das vorviktorianische England gelesen werden, zum anderen ist es eine fein gezeichnete Charakterstudie einer Ehe. Wer darin eine Abenteuergeschichte sucht, kommt ebenso auf seine Kosten. Und natürlich spielt die Liebe eine Rolle.
Kurz, es ist für jeden etwas dabei.
Wenn man im Vorfeld - so wie ich - auch die Reiseberichte des James Cook gelesen hat, dann ist dieses Buch eine großartige Ergänzung.
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Liebe ist ein Kleid aus Feuer Brigitte Riebe Broschiert, April 2008 Verkaufsrang: 1255 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Unbändige Sehnsucht nach Liebe und Freiheit im tiefsten Mittelalter Sie könnten unterschiedlicher nicht sein: Eila, die amazonengleiche Tochter des Ritters Raymund von Scharzfels, und Roswitha, die schon als Kind seltsame, in die Zukunft weisende Träume hat und später als die Dichterin Roswitha von Gandersheim in die Geschichte eingehen wird. Zwei ungewöhnliche Frauen und deren Schicksal in Zeiten der Eroberungskriege.Scharzfels im Harz 946 n. Chr.: An einem kalten Wintertag kommt Roswitha auf die Burg des Grafen Raimund aus Lothringen. Der waffenerprobte Kämpfer steht im Dienste des Königs Otto I. und sieht seine geliebte Tochter Eila immer nur auf der Durchreise. So wachsen die beiden Mädchen zusammen auf, halten einander fest, obwohl sie wie Feuer und Wasser sind. Roswitha hört Wolken und Bäume sprechen, hält stets Wachstafel und Griffel bereit, Eila hingegen ist am liebsten auf Falkenjagd. Und so wird ihre Freundschaft Jahre später auf eine harte Probe gestellt: Während Eila i n die Welt hinauszieht, der italienischen Königin Adelheid zur Flucht verhilft und schließlich die wahre Liebe findet, sucht Roswitha Zuflucht hinter den schützenden Mauern von Stift Gandersheim. Das Schicksal reißt sie auseinander, ohne Hoffnung auf ein Wiedersehen ...
Wie immer wird man bei Brigtte Riebe nicht nur blendend unterhalten, sondern lernt nebenbei auf gänzlich unverkrampfte Weise eine Menge dazu. Denn auch darauf kann man sich bei den Büchern der promovierten Historikern eigentlich immer verlassen: Sie erzählen nicht nur eine vor Spannung knisternde Geschichte voller dramatischer Ereignisse, sondern sie sind immer auch glänzend recherchiert: Von den Geheimnissen des frühmittelalterlichen Schmiedehandwerks bis zur letzten Gewandfalte der Gandersheim bei Brigitte Riebe stimmt einfach jedes Detail!
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 52 Bewertungen)
Bitte mehr davon... 5 von 5 Punkten Nach Pforten der Nacht war ich inspiriert, weteres von Brigitte Riebe zu lesen, ich wurde auch bei diesem Roman nicht enttäuscht und bestens unterhalten. Überzeugt hat mich wieder der Erzählstil der Autorin, die es meines Erachtens schafft, den Leser zu fesseln. Durch kleine Kapitel, wo unterschiedliche Schauplätze vorkommen, gelingt es der Autorin eine Spannung zu erzeugen, die bis zur letzten Seite erhalten bleibt. Man erfährt viel über die mittelalterliche Schmiedekunst, den Reliquienhandel und den furchtbaren Zuständen beim Erzabbau.
Die Hauptfiguren Eila und Rose könnten unterschiedlicher nicht sein, und wirken äuserst sympatisch. Aber auch Raymond der tapfere Ritter, der wortkarge Schmied und sein Sohn Lando wachsen dem Leser ans Herz. Ebenso Gunna, die Frau des Schmiedes, hat mit ihrer fürsorglichen und liebevollen Art mein Herz erobert.
Natürlich braucht ein Roman auch sogenannte "böse Figuren", auch dafür ist in der Geschichte bestens gesorgt.
Feuen Sie sich auf ein spannendes Buch!!!
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Die Kastellanin Iny Lorentz Taschenbuch, 1. April 2006 Verkaufsrang: 2213 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Marie lebt zufrieden mit ihrem Ehemann Michel Adler, den sie innig liebt. Ihr Glück scheint vollkommen, als sie ein Kind erwartet. Doch dann muss Michel in den Kampf gegen die aufständischen Hussiten ziehen. Er beweist so viel Mut, dass er zum Ritter geschlagen wird - und verschwindet nach einem grausamen Gemetzel spurlos. Nachdem er für tot erklärt wird, ist Marie ganz auf sich allein gestellt und sieht sich täglich neuen Demütigungen ausgesetzt. Schließlich bleibt ihr nur ein Ausweg: Sie muss von ihrer Burg fliehen. Marie hat die Hoffnung nicht aufgegeben, dass Michel noch leben könnte, und schließt sich als Marketenderin einem neuen Heerzug an. Es beginnt das Abenteuer ihres Lebens. Wird sie den geliebten Mann jemals wieder finden?
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 89 Bewertungen)
Eine Fortsetzung, die keine wirkliche ist...! 5 von 5 Punkten Normalerweise sagt man ja immer Teil2? Lohnt sich nicht!
Aber das stimmt in diesem Fall ganz und gar nicht!!!
Die Autorin schafft es das Leben der Haupt Charaktere zwar fortzusetzen, aber ohne das Gefühl aufkommen zu lassen, daß es einem bekannt vorkommt! Man erhält neue Einblicke in das Leben von damals, den Gefahren, dem Leid, der Lebensweise...
Es ist von Anfang an spannend und man ist gefesselt von der ersten bis zur letzten "Seite"!!!
Ich freue mich schon auf Teil 3...!
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Die Hüter der Rose Rebecca Gablé Taschenbuch, 15. Mai 2007 Verkaufsrang: 1291 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mancher Leser wird sich jetzt fragen: "Was habe ich eigentlich die letzten zwei Jahre gemacht, nachdem ich mit Die Siedler von Catan durch war?" Seitdem ist tatsächlich kein neues Buch mehr von Rebecca Gablé erschienen. Das Warten hat ein Ende: Die Hüter der Rose ist erschienen. Das Buch ist ein eigenständiger Roman, gleichzeitig aber auch die Fortsetzung von Das Lächeln der Fortuna und somit der zweite Teil einer großen Trilogie. Zwei Familien, die Waringham und die Lancaster, spielen auch in Die Hüter der Rose eine zentrale Rolle. Der Plot ist in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts angesiedelt und erstreckt sich über einen Zeitraum von 30 Jahren. So erzählt Rebecca Gablé ihre Geschichte vor dem Hintergrund der letzten Phase des "Hundertjährigen Krieges" zwischen England und Frankreich. John of Waringham ist gerade einmal dreizehn Jahre alt, als er beschließt, von zu Hause Reißaus zu nehmen. Er hat Angst, von seinem Vater in eine klerikale "Karriere" gedrängt zu werden. Am Hof von Henry V., genannt Harry, gelingt ihm ein atemberaubender Aufstieg, John wird schnell zum Ritter und zum Helden. Der plötzliche Tod des Königs trifft nicht nur John hart, ganz England gerät in eine prekäre Situation: Der legitime Thronfolger ist acht Monate alt -- ein Baby! Es entsteht ein Machtvakuum, das wie durch einen unheilvollen Sog Tod und Verderben bringt. Auch Johns Leben ist bedroht ... Worin liegt das Besondere der historischen Romane von Rebecca Gablé? Was macht sie so erfolgreich? In Kürze lautet die Antwort: die gelungene Balance zwischen Fiktion und Wahrheit. Einerseits wird die Geschichte auch dieses Mal wieder so elegant und spannend erzählt, dass man irgendwann gar nicht mehr wissen möchte, welcher Charakter denn nun "in Wahrheit" fiktiv und welcher real ist. Andererseits wird die Atmosphäre der Zeit in Die Hüter der Rose so lebendig, wird das England des 15. Jahrhunderts so gegenwärtig, dass man der Autorin abnimmt, dass das Leben der Menschen an diesem Ort und zu dieser Zeit sich genau so "angefühlt" haben muss. Auf diese indirekte Weise erfährt man dann auch, wie viel Recherche und fundiertes Wissen den Gablé-Romanen zugrunde liegen. Und warum es eben dann doch manchmal zwei Jahre dauert, bis ein neues Buch der Autorin erscheint. --Carsten Hansen, Literaturtest
Historische Romane von Rebecca Gablé auf einen Blick  Das Lächeln der Fortuna |  Das zweite Königreich |  Der König der purpurnen Stadt |  Die Siedler von Catan |  Die Hüter der Rose |
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 121 Bewertungen)
Zuerst "Das Lächeln der Fortuna" lesen! 5 von 5 Punkten Mein erster Roman von Rebecca Gablé hat mir so gut gefallen, dass ich mir "Das Lächeln der Fortuna" sofort danach gekauft habe. Hierbei habe ich festgestellt, dass dies exakt die Handlung von vor "Die Hüter der Rose" ist. Es muß nicht unbedingt sein, aber ich bedauere, die falsche Reihenfolge gelesen zu haben. Es erleichtert, die Zusammenhänge zu verstehen, wenn man zuerst die Geschichte des Vaters und dann die des Sohnes liest. Aber beide Romane sind klasse und die Zeittafel, die Liste der handelnden Personen mit Vermerk, wer tatsächlich existiert hat, finde ich sehr bereichernd. Freue mich schon auf eine Fortsetzung.
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Die Kathedrale des Meeres Ildefonso Falcones Gebundene Ausgabe, 27. Dezember 2007 Verkaufsrang: 1727 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Langsam wird der Vergleich müßig. Kaum tauchen auf dem Buchcover irgendwelche sakralen Bauelemente auf, wandert der Blick durch düsteren Kreuzgang -, gibt's Unruhe unter den Kathedralenliebhabern. Aha, ein neuerlicher Versuch, Die Säulen der Erde, diesen Everest unter den historischen Romanen, zu toppen. Der katalanische Anwalt Ildefonso Falcones kann einem schon Leid tun. An solch gnadenlosem Maßstab gemessen zu werden, erinnert schon eher an sportliche, denn literarische Kategorien. Und verstellt den Blick aufs Schöne und Wesentlliche. Fünf Jahre ließ der Mann sein Herzblut in die Entstehung von Barcelonas imposantestem Sakralbau fließen. Heraus kam ein dicht und streng erzähltes Werk, das Kataloniens dunkelste Zeit förmlich mit Licht durchflutet - und dabei sehr gut auf eigenen Säulen ruhen kann! Dachten auch die Käuferscharen, die den mühevollen Weg eines Vaters und seines Sohnes in die Freiheit wie ein katalanisches Heldenepos bejubelten. Man versteht, warum. Die Bedeutung des Wortes ,Leibeigenschaft' wird im beklemmendem Eingangskapitel brutal bebildert. Mitten in die schlichte Hochzeitsfeier des Gutsherren Bernat Estanyol mit Francesca platzen der Lehnsherr Llorenç de Bellera und seine Ritter. Das nun eingeforderte Recht der ersten Nacht war im katalanischen Rechtswesen des 14. Jahrhunderts fest verankert. Als der Feudalherr und seine feixenden Spießgesellen die Brautleute und das Gehöft johlend verlassen, ist eine gerade geschlossene Ehe in ihren Grundfesten zerstört. Ein Jahr später entflieht Bernat mit Arnau, seinem neugeborenen Sohn, dem Joch des furchtbaren Adligen. Barcelona heißt das Ziel. Hier, in der aufstrebenden Metropole, winkt die Freiheit. Und ihr mächtiges Symbol ist gerade im Werden! In dem ehrfurchtgebietenden Gotteshaus Santa María del Mar, erbaut in der Rekordzeit von 55 Jahren und 1384 vollendet, manifestiert Falcones seinen Freiheitsbegriff. In diesem vom Volk für das Volk errichteten Monument, wächst Arnau vom schlichten Bastaixos, dem Lastenträger, der die Steine aus den Bergen zur Kathedrale heranschleppt, zu einem der hochrangigsten Bürger Barcelonas empor. Es irrt nun, wer glaubt, das Leid habe damit ein Ende. Auf ein Leid anderer Art verweist der Klappentext: Der praktizierende Anwalt Falcones sei ausgewiesener Fachmann in der Rechtsgeschichte des mittelalterlichen Kataloniens. Vielleicht eine Erklärung für die zuweilen quälend liebevolle Akribie, mit der Falcones die wahrhaftig nicht unkomplizierte politische Gemengelage der katalanisch-aragonesischen Historie ausbreitet, während sein Figurentableau ein durchaus kräftigeres Farbenspiel vertragen hätte. Was das Buch dennoch auszeichnet, kennzeichnet auch seinen Hauptschauplatz. Gleich diesem Meisterwerk katalanischer Gotik, ist es von unaufdringlicher und spröder Schönheit. -- Ravi Unger
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 48 Bewertungen)
Unvergleichlich gut 4 von 5 Punkten Ich bin sehr positiv überrascht über diese sehr eindrucksvolle Geschichte, die meiner Meinung nach rein gar nichts mit den "Säulen der Erde" zu tun hat, außer, dass beide Stories mich gleich gefesselt und in Ihren Bann gezogen haben, allerdings auf völlig unterschiedliche Weise!
"Die Kathedrale des Meeres" kann sich durchaus auch ohne diesen ständigen Vergleich sehr stark behaupten.
Mich faszinieren die ungekünstelten, ungeblümten Beschreibungen des Autors. Er benötigt nicht viele Worte um die Geschichte spannend zu machen. Das mittelalterliche Barcelona mit seinen damaligen Sitten und Gebräuchen wird einfach wunderbar beschrieben. Man kann über Arnaus wundersamen Aufstieg, seine überschwängliche Sympathie, sicherlich geteilter Meinung sein. Doch ohne ihn und seinen "Aufstieg" vom leibeigenen zum Bastaix und damit zum erfolgreichen, aber herzgütigen Geschäftsmann würde mir in diesem Buch etwas fehlen.
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Die Sünde aber gebiert den Tod Andrea Schacht Broschiert, 5. September 2007 Verkaufsrang: 1220 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Spannung, Historie und viel Humor! Köln, an Weihnachten des Jahres 1376. In Groß Sankt Martin, der Kirche des Benediktinerklosters, wird die Christmette jäh gestört. Das Schreien eines Säuglings unterbricht den Lobgesang der Mönche. Pater Ivo bringt das kleine Geschöpf, das ein Feuermal den »Satanskuss« auf der Wange trägt, kurzerhand zu den Beginen am Eigelstein. Dort überschlagen sich schon bald darauf die Ereignisse: Erst versucht jemand, das Kind zu entführen dann geschieht ein Mord. Die scharfzüngige junge Begine Almut Bossart erlebt den Jahreswechsel im Zentrum einer dramatischen Verwicklung um Liebe und Verrat. Und gerät dabei selbst einmal mehr in Lebensgefahr
Mit soviel Tempo, Dramatik und witzigen Dialogen hat selten jemand über das mittelalterliche Köln geschrieben!
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 19 Bewertungen)
Almuts 3. Fall- Mein Favorit! 5 von 5 Punkten Was für ein Zufall- gerade in der Christmette findet Pater Ivo ein Kind in der Kirche, das er zu den Beginen bringt. Dann findet Almut auch noch ein geheimnisvolles Pergament in der Windel des Kindes. Auch sonst hat Almut einiges zu tun, ist doch die Köchin krank & wer soll Weihnachten für das leibliche Wohl sorgen... Dann wird im Kloster auch noch eine kopflose Leiche gefunden.... Ivo hat Probleme mit einem Geistlichen, der seine Beziehung zu den Beginen missbilligt & den Pater in seine Gewalt bringt. Almut ist sozusagen an allen Fronten gefordert: denn sie muss nicht nur den Säugling vor der Entführung bewahren, sich um eine kranke als auch eine eifersüchtige Köchin kümmern, dem eingesperrten Pater Ivo zur Hilfe eilen & messerscharf kombinieren....
Fazit:Wenn auch etwas vorhersehbar doch ein sehr gelungener Kriminalfall, der mir sehr gut gefallen gefallen hat & der Licht in Pater Ivos dunkle Vergangenkeit bringt. Wie immer besticht es zwar nicht durch Authentizität doch A. Schacht hat mit der Begine Almut eine höchst amüsante Gestalt geschaffen die dem Leser ans Herz wächst.
Ich freue mich schon auf den 5. Teil DAS BRENNENDE GEWAND, der in wenigen Tagen erscheint!!UNEINGESCHRÄNKT EMPFEHLENSWERT- m.E. der gelungenste aller 4. Teile
TIPP:
SHARAN NEWMANs historische Krimis im Paris des 13. Jhderts, um Catherine & Edward, genauso ketzerisch, dafür historisch anspruchsvoller & genauer!!!!(6 wurden ins dt. übersetzt u.a. 1.Das Geheimnis von Abaelard & Heloise; 2.Das Tor des Teufels; 6.das Heiligenbild), die mir bei der Lektüre der Almut Krimis wieder in den Kopf kamen & sogar noch besser sind!
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