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| Historische Romane | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Die Löwen: Eine mitreißende Liebesgeschichte in einem brillanten Politthriller Ken Follett Taschenbuch, September 2004 Verkaufsrang: 1109 Sie kennen sich aus gemeinsamen Tagen in Paris: die schöne, selbstbewußte Engländerin Jane, ihr französischer Mann und ein Amerikaner in geheimer Mission. In den Bergen des Hindukusch begegnen sie sich während des Afghanistankrieges wieder und verstricken sich in ein unsichtbares Netz aus Stammesfehden, Großmachtinteressen, Intrigen und persönlichen Leidenschaften. "Ken Follett gelingt es, uns bis zum Schluß zu fesseln." Die Welt "Ken Follett ... ist kein Thema zu schwer und zu hoch." Die Presse, Wien
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 28 Bewertungen)
Ein spannender Roman 5 von 5 Punkten Also ich bin keine ausgesprochene Romanleserin. Doch der Roman von Folett, er spielt in den wirren Verhältnissen Afghanistans, hat nich schnell richtig gefesselt. Kaum hatte ich mit dem Lesen begonnen, konnte ich eigentlich schon nicht mehr aufhören. Kein Film kann so einen Roman wirklich eins zu eins umsetzen, da geht viel verloren. Ich lese dann lieber das Buch als dass ich den Film schaue. Vor meinem geistigen Auge läuft dann mein eigener Film ab.
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Die Geisha Arthur Golden Broschiert, Januar 2006 Verkaufsrang: 1807 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die berührende Geschichte einer jungen Geisha. Zu Beginn der 30er Jahre wird das einfache Fischermädchen Chiyo in die alte Kaiserstadt Kyoto gebracht. Nach einer qualvollen Ausbildung steigt sie zu einer der begehrtesten Geishas in ganz Japan auf. Doch ihr Traum vom privaten Glück erfüllt sich erst nach dem Untergang der alten Geisha-Kultur. Der Weltbestseller nun verfilmt von Hollywood. Produzent: Steven Spielberg
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 64 Bewertungen)
Wow!!! 5 von 5 Punkten Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich dieses Buch gelesen habe. Es hat mich wahnsinnig gefesselt. Das Land, die Menschen und die japanische Kultur sind so beeindruckend und teilweise poetisch beschrieben... man taucht richtig ein und hat das Gefühl, schon mal dort gewesen zu sein.
Diese Geschichte ist traurig uns schön zu gleich.
Ich erinnere mich, es teilweise in der Badewanne gelesen zu haben. Völlig verschrumpelt und aufgeweicht habe ich erst nach Stunden geschafft, das Buch beiseite zu legen.
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Die Goldhändlerin Iny Lorentz Taschenbuch, Juli 2004 Verkaufsrang: 1056 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Deutschland im Jahre 1485. Für die junge Jüdin Lea endet ein Jahr der Katastrophen, denn ihr Vater und ihr jüngerer Bruder Samuel kamen bei einem Pogrom ums Leben. Um das Erbe ihres Vaters und damit ihr Überleben und das ihrer Geschwis-ter zu sichern, muss Lea sich fortan als Samuel ausgeben. In ihrer Doppelrolle drohen ihr viele Gefahren, nicht nur von christlicher Seite, sondern auch von ihren Glaubensbrüdern, die »Samuel« unbedingt verheiraten wollen. Und dann verliebt sie sich ausgerechnet in den mysteriösen Roland, der sie zu einer mehr als abenteuerlichen Mission verleitet ...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 40 Bewertungen)
Schicksale im Mittelalter 5 von 5 Punkten Nachdem ich in letzter Zeit verschiedene historische Romane gelesen hatte, ist dieser mir am besten im Gedächtnis geblieben. Iny Lorentz versteht es wirklich, den Leser zu fesseln. Die Geschichte in diesem Buch schildert das Schicksal einer jungen Frau, die sich gegen viele Hindernisse durchsetzen muss und deren Weg von harten Rückschlägen überschattet wird. Trotzdem verliert sie nie den Mut und die Bereitschaft zu kämpfen. Sehr detailliert und anschaulich werden auch Sitten und Gebräuche der damaligen Epoche dargestellt, vor allem die Nöte der verfolgten Juden. Ein schöner, unterhaltsamer historischer Roman!
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Der Katalane Noah Gordon Gebundene Ausgabe, August 2008 Verkaufsrang: 3035 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eine mitreißende Mischung aus Spannungsroman, Familiengeschichte, Liebesdrama und Historienepos Vier lange Jahre war Josep Àlvarez im fernen Languedoc, um die große Kunst des Weinmachens zu erlernen - und um sich vor den Schergen zu verstecken, die den Grafen von Reus des Nächtens in Madrid kaltblütig ermordet hatten. Nun, zurück in seinem Heimatdorf, hofft Josep, dass er sich seinen Lebenstraum erfüllen kann. Vollmundigen Wein möchte er auf dem Gut seiner Väter kultivieren. Doch die Reben sind vertrocknet, die Geldforderungen seines Bruders für den Erbhof horrend. Tapfer nimmt Josep zusammen mit seiner Geliebten den Kampf ums Überleben auf, bis ihn die Vergangenheit einholt ... Katalonien 1870. Josep erstarrt, als die Schüsse fallen. Der Mann sollte eigentlich nur verhaftet werden. Aus Angst vor den Schergen, die das Leben des Grafen von Reus Juan Prim auf dem Gewissen haben, flieht Josep über die Grenze ins Languedoc. Im französischen Exil entdeckt er seine Leidenschaft für Wein - und träumt schon bald davon, die Kunst des Weinmachens in seine Heimat zu bringen. Als ihn eines Tages die Nachricht vom Tod seines Vaters ereilt, kehrt Josep zurück. Doch ob es ihm gelingen wird, in einer Region, in der Winzer wie sein Vater bisher nur Essig erzeugen konnten, süffigen Wein zu keltern? Außerdem ist das Familiengut heruntergekommen, die Rebstöcke tragen kaum Frucht. Und sein Bruder, der rechtmäßige Erbe des Hofs, presst aus Josep auch noch den letzten cèntim. Josep beginnt gerade, alle Schwierigkeiten zu meistern, er hat eine Frau gefunden, die seinen Traum teilt, da taucht jener Mann im Dorf auf, der weiß, dass Josep als Einziger den Mord an Juan Prim bezeugen kann. Bleibt Josep wieder nur die Flucht?
Zu "Der Medicus von Saragossa" gab es eine riesige Presseresonanz: "Ein typischer Gordon: ein pralles Abenteuerbuch mit besten Aussichten auf eine steigende Fieberkurve bei den Lesern." Brigitte "Das Panorama einer wildbewegten Zeit, eine abenteuerliche Handlung, Reichtum und Exaktheit bei den Realien, viele Erzähl- und Motivfäden, die der Autor immer im Auge behält und sorgsam zu Schleifen bindet: Das sind die Stärken des neuen Gordon!" Die Welt
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Das zweite Königreich Rebecca Gable Taschenbuch, November 2002 Verkaufsrang: 1475 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden England 1064: Ein Piratenüberfall setzt der unbeschwerten Kindheit des jungen Cædmon of Helmsby ein jähes Ende ein Pfeil verletzt ihn so schwer, dass er zum Krüppel wird. Sein Vater schiebt ihn ab und schickt ihn in die normannische Heimat seiner Mutter. Zwei Jahre später kehrt Cædmon mit Herzog William und dessen Eroberungsheer zurück. Nach der Schlacht von Hastings und Williams Krönung gerät Cædmon in eine Schlüsselposition, die er niemals wollte: Er wird zum Mittler zwischen Eroberern und Besiegten. In dieser Rolle schafft er sich erbitterte Feinde, doch er hat das Ohr des despotischen, oft grausamen Königs. Bis zu dem Tag, an dem William erfährt, wer die normannische Dame ist, die Cædmon liebt ...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 188 Bewertungen)
ergreifend, fesselnd und hoch interessant erzählt! 5 von 5 Punkten Der historische Hintergrund: Als im Januar 1066 König Edward der Bekenner starb, beanspruchten drei Könige den englischen Thron: der Angelsachse Harald Godwinson Earl of Wessex, der ihn auch eilends einnahm, der Wikinger Harold Harderade und der Normannen Herzog Wilhelm der Eroberer. Angeblich soll der Angelsachse Harold Herzog Wilhelm auf Reliquien geschworen haben, ihm den Thron zu überlassen. Nach Harolds Einnahme drohte Britannien eine doppelte Invasion: die der Wikinger von Norwegen aus und die von Normannen von der Normandie aus. Wilhelm der Eroberer Herzog von Normandie eroberte England durch den Sieg bei Hastings im Oktober 1066 und schuf ein starkes Königtum... Anfangs konnte sich der englische Adel mit einem normannischen König nicht so recht anfreunden, es gab mehrere Aufstände... Wilhelm verwandelte das englische Reich in einen zentralistischen Lehns- und Beamtenstaat.
STORY wurde für zwei Jahre vorverlegt auf 1064 - Caedmon of Helmsby (England) und sein Bruder Dunston wurden bei der Jagd von einem Piratenübefall überrascht und verletzt. Ihre Mutter, die in kriegerischen Zeiten in der Normandie aufgewachsen ist und einige Kenntnisse von ihrem Vater der Wundarzt war, gelernt hat, verarztet sie. Doch Caedmons Verletzung heilte durch eine Blutvergiftung nicht so richtig, sein Bein bleibt steif. Dadurch wurde eher sein Gemüt verkrüppelt, nicht aber der Körper glaubt sein Vater. Da Caedmon von seiner Mutter die normannische Sprache erlernt hat und gut beherrscht, schickt ihn sein Vater als Übersetzter mit Earl of Wessex in die Normandie. Harold erstattet im Namen von König Edward Wilhelm dem Eroberer einen Besuch ab. Bei der Gelegenheit schwört er Wilhelm seine Treue. Caedmon bleibt als Geisel bei Wilhelm zurück...
Im Buch wurde umfangreich über die Herrschaft Wilhelm des Eroberers in England erzählt. Die Handlung ist ergreifend, interessant und überaus fesselnd.
Rebecca Gable ist eine grossartige Erzählerin. Ihre Geschichte über Caedmon und seine Familie so wie seine Liebe zu Aliesa eroberte im Sturm mein Herz und ich konnte mich kaum noch vom Buch trennen.
Sehr lesenswert! Ich möchte es dringend weiterempfehlen!!!
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Verlies der Leidenschaft Hannah Howell Broschiert, Juni 2008 Verkaufsrang: 1547 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sie kam als Gefangene und wurde seine Geliebte Die schöne und tapfere Ainslee MacNairn kann kämpfen und reiten wie ein Mann. Doch eines Tages wird sie von dem Normannen Gabel de Amalville entführt und in sein düsteres Schloss gebracht. Der furchtlose Gabel will damit ihren strengen Vater, den mächtigen Anführer des Clans, erpressen. Doch dieser hat gar kein Interesse an der Freilassung seiner Tochter. Und so sieht sich der starke Highlander Gabel bald als Gefangener seiner Gefühle.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
spannende Schottlandromance mit einer toughen Heldin 5 von 5 Punkten Als Ainslee zusammen mit ihrem älteren Cousin Ronald ausreitet, wird sie kurz vor der Burg ihres Vaters gefangen genommen. Da Ainslees Vater sich mehrfach den Befehlen des Königs widersetzt hat und überall als kaltblütiger Mörder und hinterhältiger Stratege bekannt ist, der Zeit seines Lebens für Aufruhr innerhalb der schottischen Grenzen gesorgt hat, hofft Ainslees Entführer, der Normanne Gabel de Amalville so, Ainslees Vater durch die Geiselnahme seiner Tochter endlich zur Vernunft bringen zu können. Er soll einen Treueeid vor dem König schwören, doch was Gabel nicht ahnt, ist, dass Ainslees Vater seine Tochter mehr als alles andere verachtet und so regt er sich zunächst nicht, als Gabel seine Bedingungen überbringen lässt.
Währenddessen freundet sich Gabel nach anfänglichem Zögern mit seiner Geisel an, denn Ainslee besitzt im Gegensatz zu anderen MacNairns durchaus ein ausgeprägtes Ehrgefühl.
Außerdem ist Gabel sogleich von ihrer Schönheit, ihrer Schlagfertigkeit und ihrer Kämpfernatur beeindruckt. Aus Freundschaft wird schnell Verlangen und beide kosten die letzten Tage ihres Beisammenseins aus, denn sie wissen, dass eine Ehe zwischen beiden niemals zu Stande kommen wird. Ainslee ist alles andere als eine standesgemäße Braut, den ihr Clan und sie gelten als vom König geächtet. Das bekommt die mutige junge Frau vor allem zu spüren, als eine potentielle Ehekandidatin aus dem Clan Fraser mit ihrem Vater Gabel auf seiner Burg besucht und diese lässt keine Möglichkeit aus, um Ainslee zu schaden. Nebenbei gehört der Clan Fraser zu den Erzfeinden der MacNairns.
Ainslee warnt Gabel mehrfach davor, ihrem Vater Vertrauen zu schenken, denn sie allein weiß ganz genau, zu welchen Taten ihr Vater Duggan MacNairn im Stande ist und ahnt gleich, dass der Ort der Geiselübergabe, auch gleichzeitig eine Falle für Gabel sein wird.
Auch Gabel beschleicht ein ungutes Gefühl doch nur der Geistesgegenwart Ainslees ist es zu verdanken, dass er den hinterhältigen Angriff auf sein Leben überlebt.
Doch ihre Warnung hat Folgen für Ainslee. Sie wird von ihrem Vater verprügelt und zum Sterben zurückgelassen, in das dunkle Verlies von Duggans Burg geworfen.
Wird Gabel sie befreien können und hat ihre gegenseitige Liebe doch eine Chance?
Hannah Howell hat es mit Verließ der Leidenschaft" eindeutig geschafft, mich zu einem Fan ihrer Bücher zu machen. Ich gebe zu, dass nicht alle Romane der Autorin genauso mitreißend und spannend sind wie dieser Roman, doch eines ist gewiss; alle ihre Romanfiguren besitzen Herz und Charisma!
Die Heldin Ainslee hat eine schwere Kindheit gehabt. Sie erlebte die Vergewaltigung und Ermordung ihrer Mutter als Kind mit, wurde vom Vater oftmals fast zu Tode geprügelt und abgrundtief gehasst und musste sich fast ganz allein behaupten. Einzig ihrem gutmutigen Cousin Ronald ist es zu verdanken, dass sie ihre Kindheit überhaupt überlebte.
Doch trotz allem besitzt sie einen heldenhaften Mut und kann kämpfen wie ein Mann.
Wenn sie liebt, dann liebt sie rückhaltlos und ohne Einschränkungen.
Der Held, der ihr zur Seite gestellt wurde, handelte zwar meiner Meinung nach oftmals ein wenig zu nachlässig und gutmütig, vor allem seinen Feinden gegenüber, hatte jedoch auch sein Herz am rechten Fleck. Die schwerwiegende Entscheidung, Ainslee wieder ihrem Vater zu übergeben, nachdem sie miteinander geschlafen haben, bereute er umgehend und gestand sich seine Gefühle für sie auch schnell ein.
Der Umgang zwischen dem Heldenpaar ist sehr einfühlsam beschrieben und die Story ist zu jedem Zeitpunkt spannend und auch nachvollziehbar gehalten, so dass ich das Buch erst nach dem Schlusssatz aus der Hand legen konnte. Schottlandromances gibt es mittlerweile ja zuhauf, jedoch sollte man als Fan von historischen Liebesromanen diesem Buch unbedingt eine Chance geben, denn die atmosphärisch dichte Story, das Heldenpaar und der mitreißende Schreibstil fügen sich zu einem harmonischen Gesamtbild zusammen und auch die sympathischen Nebenfiguren des Romans machen das Buch zu einem echten Lesespaß.
Ein Lob geht auch an die meines Erachtens tolle Übersetzung des Buches!
Fazit: Unbedingt lesen! (NG)
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Ich, Heinrich VIII Margaret George Broschiert, November 2006 Verkaufsrang: 1280 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Er regierte England (1509-1547) und Irland und war ein stolzer Waliser. Er hatte sechs Frauen und ließ zwei von ihnen köpfen; er brach mit der römischen Kirche, weil sie ihm die Scheidung verweigerte, und gründete die anglikanische; er ließ seinen Freund Thomas Morus hinrichten und wünschte sich verzweifelt einen Thronfolger. Als machtbesessener, selbstherrlicher Monarch ist Heinrich VIII. in die Geschichte eingegangen. Doch es gibt noch ganz andere Seiten an ihm. Indem sie ihm selbst das Wort erteilt, befreit Margaret George den König von den Schichten blutrünstiger Legenden und rückt den Menschen und seine Motive in den Vordergrund. Der Herrscher verfasst seine Erinnerungen, kritisch und respektlos kommentiert von seinem Hofnarren Will. So entsteht das Bild eines Mannes voller Widersprüche, doch mit großer charismatischer Ausstrahlung, der mehrere Sprachen spricht, mit den Humanisten verkehrt, sich aber auch für das Glücksspiel, den Tanz, Ringkämpfe und die Jagd begeistert. Ein opulenter historischer Roman und zugleich ein fesselndes Stück Weltgeschichte.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Top! 5 von 5 Punkten Das Buch kann ich wirklich nur empfehlen, wenn man keine trockene Biografie lesen möchte. Eine schillernde Persönlichkeit und sehr gut beschrieben. Auch die immer wiederkehrenden Anmerkungen von Will Somers fand ich gut, da seine Sichtweise sich aufgrund der Nähe zu Heinrich doch oft von der Allgemeinheit unterschied.
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Der König der purpurnen Stadt Rebecca Gable Taschenbuch, November 2004 Verkaufsrang: 834 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Lehrjahre sind weiß Gott keine Herrenjahre, wie der 18-jährige Jonah Durham täglich zu spüren bekommt. Die Ausbildung im Hause seines Cousins, des Tuchhändlers Rupert Hillock, erlebt der verschlossene Waisenjunge als regelrechtes Fron- und Prügelmartyrium. Allein Großmutter Cecilia, eigentliche Herrin des Hauses und mit geheimnisvollen Mächten im Bunde, kann die schlimmsten Übergriffe des trunksüchtigen Lehrherrn verhindern. Was der ewig bierumwölkte, tumbgeile Rupert nicht einmal ahnt -- für die Alte ist es Gewissheit: Unter ihrem Dach reift eine künftige Perle heran. Wie hoch der schweigsame Jonah allerdings noch gespült werden sollte, hätte auch sie sich nicht träumen lassen! Das neueste Werk von Historienfachfrau Rebecca Gablé, ein mit annähernd 1.000 Seiten Ehrfurcht gebietendes Sittengemälde, entführt uns ins England des 14. Jahrhunderts. König Edward II. ist tot, ermordet im Auftrag seines Erzfeindes Roger Mortimer. Edwards Günstlingswirtschaft und außenpolitisches Ungeschick hatten Englands Macht schwinden lassen. Sein Sohn, der frisch gekrönte Edward III. (eine Lieblingsfigur der Autorin), und dessen Gemahlin, die schöne Flämin Philippa von Hainault, versuchen nun die Adligen auszusöhnen, die sich während der Amtszeit seines Vaters heftigst beharkten. Im Krieg mit Schottland herrscht Waffenruhe, nun will Edward III. die Wirtschaft wieder ankurbeln. In diesen historischen Kontext webt Rebecca Gablé geschickt ihre fiktiven Gestalten ein. Jonah, der im Tuchgewerbe Englands Rettung sieht, beginnt geschäftlich Blut zu lecken. Auch verschaffen ihm Kaltschnäuzigkeit und erotische Anziehungskraft karrierefördernden Zutritt zu allerhöchsten Kemenaten. Erst ein Treffen aber mit dem Königspaar bringt den Durchbruch. Jonah wird jüngstes Mitglied in der elitären Tuchmachergilde, traditionelles Sprungbrett für höchste Ämter. Zusammen mit der Königin importiert er Tuchspezialisten aus ihrer flandrischen Heimat und führt das Gewerbe zu Englands höchster Blüte. Zu Ausbruch des Hundertjährigen Krieges ist Jonah ein gemachter Mann -- in der Minne jedoch hoffnungslos aufgerieben zwischen einer Hure, einer Bürgerstochter -- und der Königin daselbst! Zudem lauern jede Menge Feinde am Tor, allen voran sein missgünstiger Ex-Quälgeist Rupert Hillock! Gablé kommt langsam, aber gewaltig. Keine Lektüre für Minuten, sondern Kraftstoff für lange Leseabende. --Ravi Unger
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 157 Bewertungen)
Spannender Roman mit Einblick in das Mittelalter 5 von 5 Punkten Der König der purpurnen Stadt ist der junge Kaufmann Jonah, zu welchem aufs Mittelalter zugeschnitten die Geschichte des amerikanischen Traumes erzählt wird. Seine Geschichte beginnt mit ihm als geschundenem Lehrling und führt ihn zum reichsten Kaufmann Englands. Die Geschichte um Jonahs Lebenswerk von bettelarmen Kaufmann bis zum Major von London ist zwar etwas fantastisch, aber mit etwas Wohlwollen kann man dies als durchaus möglich nachsehen.
Die Geschichte lässt sich einfach weg lesen, Freude von komplizierten Sätzen aller Schiller werden hier nicht auf ihre Kosten kommen. Der Plot hat nicht nur eine Bergspitze, sondern geht auf knapp 1000 Seiten hoch und runter, was mir persönlich gefällt und die nötige Durchhaltekraft bei 1000 Seiten liefert.
Meine begrenzten historischen Kenntnisse werden in dem Buch positiv gefördert und ich kann keine schlampigen Recherchen sehen, wie verschiedene Vorrezensionen mokieren. Einziger die kleinen Zeitsprünge sind nicht immer sofort ersichtlich, trotzdem muss ich dem Buch gerade wegen der Spannung bis zum Ende 5 Sterne geben.
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Der Glasmaler und die Hure Michael Wilcke Broschiert, September 2005 Verkaufsrang: 1297 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eine große Liebe im Dreißigjährigen Krieg Magdeburg 1631. Während die Truppen des katholischen Feldherrn Tilly in der Stadt wüten, wird der Glasmaler Martin Fellinger von Unbekannten überfallen und dessen Frau getötet. Die Hure Thea, seine Jugendliebe, rettet ihn aus der brennenden Stadt. Mit ihr macht Martin sich daran, die Mörder zu finden. Spannend erzählt und exzellent recherchiert - eine Liebesgeschichte vor dem Hintergrund der Religionskriege. Vom Autor des Romans "Hexentage". (AtV 1999-8)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Überzeugender historischer Roman 5 von 5 Punkten Mit "Der Glasmaler und die Hure" hat Michael Wilcke einen wirklich spannenden und unterhaltsamen Roman vorgelegt. Die Story ist packend, die Figuren plastisch und liebenswert, man kann wunderbar mitfiebern. Die Ereignisse rund um Martin und Thea, eingebettet in die Geschichte des Dreißigjährigen Krieges, sind so mitreißend dargestellt, dass man das Buch am liebsten in einem Rutsch auslesen möchte. Ich freue mich schon auf die anderen Bücher des Autors, die ich sicher alle lesen werde!
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Die Säulen der Erde Ken Follett Gebundene Ausgabe, 1. August 1990 Verkaufsrang: 1485 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden König Heinrich ist tot, und schon ist im England des 12. Jahrhunderts ein Kampf um seine Nachfolge entbrannt. Der Geistliche Francis, der seine Eltern auf grausame Weise durch marodierende Söldner verloren hat, bittet seinen Bruder Philip, inzwischen erfolgreicher Prior eines einstmals heruntergekommenen und der Sünde anheim gefallenen Klosters, um Hilfe, um eine Verschwörung gegen den inzwischen mit dem Segen der Kirche versehenen Thronfolger zu verhindern. Philip macht sich auf den Weg zum Erzbischof von Canterbury und Abt von Glastonbury, der die Macht hat, die Aufständischen aufzuhalten. Gemeinsam mit dem ebenso mittellosen wie begabten Baumeister Tom, der ebenfalls ein schweres Schicksal hinter sich hat, träumt er den Traum einer Himmel stürmenden Kathedrale, die den Wogen der aufgewühlten Zeit standzuhalten versteht und ein ewiges Zeugnis Gottes auf Erden sowie seiner Barmherzigkeit unter den Menschen ist: die Säulen der Erde, das größte Bauwerk des Abendlands. Längst ist Ken Folletts Bestseller Die Säulen der Erde ein Klassiker der historischen Roman-Literatur. Aber das Buch ist mehr: Es ist das Panorama Englands zwischen 1123 und 1173, in dem sich die Gesellschaft wandelte. Es ist ein Lobgesang auf die Architektur der Zeit, eine Einführung in das mittelalterliche Leben und ein Plädoyer für Menschlichkeit und Liebe in einer aus den Fugen geratenen Welt. Bekannt wurde Follett mit teils erfolgreich verfilmten Agententhrillern oder Krimis wie Die Nadel, Die Pfeiler der Macht, Nacht über den Wassern und Der dritte Zwilling, die zumeist im Bildungsmilieu oder im Umfeld des 2. Weltkriegs spielen. Aber richtig groß, richtig groß als Autor, wurde er mit Die Säulen der Erde. Wer das Buch noch nicht gelesen hat, für den gilt: unbedingt lesen. Und wer es vor langer Zeit gelesen hat: unbedingt wiederlesen! --Stefan Kellerer
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 570 Bewertungen)
Spannung und Dramatik bis zum Schluß! 5 von 5 Punkten Das Wichtigste an einem Hörbuch ist, daß die Spannung nicht nachläßt und auch in undramatischen Situationen der Hörer gefesselt bleibt, damit er nicht abschweift und die Konzentration verliert. Dafür zuständig ist natürlich der Verfasser, aber eben auch der Sprecher, der im besten Fall den Eindruck erwecken kann, man würde einen Film sehen. Und Joachim Kerzel gehört zu den besten Stimmen der Branche, er ist auch in Die Säulen der Erde gewohnt brilliant. Da auch das Buch zum besten gehört, was Ken Follett geschrieben hat, ist diess Hörbuch sehr zu empfehlen!
Zur Handlung an sich muß ich mich wohl nicht weiter äußern, das ist schon ausreichend geschehen.
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Die Brücken der Freiheit Ken Follett Taschenbuch, Mai 1998 Verkaufsrang: 949 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ken Follett hat sich nach seinen Bestsellern Die Säulen der Erde und Die Pfeiler der Macht auf das Genre des historischen Romans spezialisiert. Sein neuestes Werk Die Brücken der Freiheit spielt in Schottland im Jahre 1767. Die Menschen, die in den Bergwerken von Sir Georg Jamissons arbeiten, sind mit ihrem Leben unzufrieden. Es bewegt sie trotz der unmenschlichen Arbeitsbedingungen, Hunger und Kälte hauptsächlich ein Gedanke: Ihre Freiheit! Schon die Neugeborenen werden bei der Taufe dem zukünftigen Arbeitgeber als Arbeitssklaven übereignet. Der junge McAsh lehnt sich gegen die Zwangsarbeit auf, doch selbst als er nach London flieht, sind auch hier die Arbeitsbedingungen für Kohlelöscher katastrophal. Ken Follett läßt sein gut lesbares Buch wie einen Film vor den Augen des Lesers abrollen. Mit großem Geschick unterlegt er das Leben seiner Figuren mit historischen Fakten, so daß die Geschichte plastisch wird und einen Sog entwickelt, dem sich nach der Lektüre der ersten Seiten kaum ein Leser entziehen kann. --Manuela Haselberger
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 80 Bewertungen)
"Gewohnt gut" 5 von 5 Punkten "Die Brücken der Freiheit" ist auf jeden Fall eine exzellente Meisterleistung, von Ken Follett. Wer gerne Bücher von Ken Follett liest, ist bei diesem Buch mit Sicherheit an der richtigen Stelle.
Das Buch enthält nicht nur eine packende Story und Romanze, die einem echt unter die Haut fährt, zudem sind in das ganze Spektakel noch viele Informationen über den Bergbau und die Sklaverei, Ende des 17. Jahrhunderts gepackt. Und dies alles wird durch die geniale Schreibweise von Follett wirklich überragend wiedergegeben.
Mein Fazit ist: Nach "Die Säulen der Erde" ist dieses Buch auf jeden Fall das am besten gelungene Stück von Ken Follett.
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Die Goldschmiedin Sina Beerwald Broschiert, 1. Dezember 2007 Verkaufsrang: 864 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eine mutige junge Frau, ein finsterer Gegner, ein gefährlicher Weg Augsburg im Jahre 1742: Zur Krönung Kaiser Karls VII. soll der berühmte Goldschmied Drentwett binnen kürzester Frist die Hauskrone erschaffen. Doch eine heimtückische Krankheit raubt ihm sein Augenlicht. Die junge Magd Juliane ist seine einzige Rettung. Im Verborgenen lehrt er sie die Kunst des Goldschmiedens. Aber schon bald bekommt sie die Drohungen eines unbekannten Widersachers zu spüren. · Ein historischer Roman der Extraklasse. Atmosphärisch, üppig, lebendig · Mit Kartenmaterial, historischen Abbildungen und Glossar
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 18 Bewertungen)
Spannendes, lebendiges Debüt 5 von 5 Punkten Augsburg, 1742. Die Fertigung der Hauskrone zur Krönung Kaiser Karls VII. steht wahrlich unter keinem guten Stern. Der beauftragte Goldschmiedemeister Drentwett verliert durch eine Krankheit rapide sein Sehvermögen. Und seine Magd Juliane, die für ihn in die Bresche springen soll, muss gegen zahlreiche Widerstände kämpfen.
Schon die Anfangsszene des Romans ist äußerst lebendig. Die Protagonistin kommt auf Anhieb sehr sympathisch rüber. Indem Sympathie aufgebaut wird und gleichzeitig bereits Schwierigkeiten aufgezeigt werden, mit denen die Sympathieträgerin kämpfen muss, wird gleich zu Beginn Spannung erzeugt. Man möchte wissen, wie es weitergeht, fiebert schon früh mit. Und diese Spannung steigert sich im Laufe des Romans noch und hält bis zum Schluss. Zu keiner Zeit kommt das Gefühl auf, dass es in dem Buch einen Durchhänger gäbe, niemals will man Passagen überspringen oder fühlt sich auch nur annähernd gelangweilt.
Die Figuren sind vielschichtig, keine zweidimensionalen Pappkameraden, dabei jedoch immer stimmig. Das gilt sowohl für die Protagonistin als auch für die anderen handlungstragenden Figuren. Ein ganz dicker Pluspunkt.
Ein weiterer ist die Art und Weise, wie Hintergrundwissen und Informationen zu Orten oder Figuren eingeflochten werden. Dabei besteht oft die Gefahr, dass man lange Beschreibungen einbaut, die aus der Handlung und dem Lesefluss reißen. Das hat Sina Beerwald definitiv nicht gemacht. Die Informationen schwingen fast beiläufig mit oder Hintergründe ergeben sich zwangsläufig aus der Handlung. Was auf diese Art an Wissen über die Zeit, die Gesellschaft, die Stadt und das Goldschmiedehandwerk transportiert wird, ist erstaunlich. Man taucht wirklich ein, sieht die Straßenzüge, die Häuser, die Kleidung der Menschen förmlich vor sich. Man sieht Juliane mit einem feinen Hämmerchen im Licht des Feuers Silberplatten bearbeiten, bis sich nach und nach die Formen eines Trinkbechers herauskristallisieren. Zu jeder Zeit hat man das Gefühl, dabei zu sein, "dran" zu sein. Handlung und Charaktere sind so lebendig geschildert, dass sie durchaus auch nach Ende der Lektüre noch nachklingen.
Ein Debütroman, bei dem ich beim besten Willen nicht wüsste, was man hätte besser machen können. Absolut lesenwert, interessant, spannend, lebendig. Ich freue mich sehr auf das nächste Buch der Autorin.
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Der Wanderer: Auf der Suche nach dem Heiligen Gral Bernard Cornwell Broschiert, April 2007 Verkaufsrang: 1581 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mitten im Hundertjährigen Krieg erhält Thomas von Hookton einen Auftrag vom englischen König: Er soll den Heiligen Gral suchen. Der letzte Besitzer war angeblich sein Vater und somit ist das Geheimnis um diese mysteriöse Reliquie auch das seiner Familie. Die abenteuerliche Suche führt Thomas durch das Kriegsgetümmel zwischen England und Frankreich. Bis er erneut auf seinen Erzfeind trifft, den schwarzen Ritter, seinen Cousin. Der Kampf kann beginnen ...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Ein grandioser zweiter Teil!!!!!!!!!!! 5 von 5 Punkten Also ich bin restlos begeistert von dem zweiten Teil.Ich gehe sogar soweit und sage er ist noch ein wenig besser wie der Erste.
Ich finde das ganze noch etwas härter und realistischer(Folter etc) als im ersten Teil.Also ich kann es kaum erwarten bis der dritte Teil endlich erscheint.
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Mission Arktis James Rollins Broschiert, Juni 2008 Verkaufsrang: 1396 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mitten im nördlichen Eismeer stößt ein amerikanisches UBoot auf eine verlassene russische Forschungsstation, offenbar aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges, eingeschlossen in einem gigantischen Eisberg. Doch neben den Leichen der russischen Forscher finden sich dort noch Anzeichen von Leben. Die Crew der Polar Sentinel ahnt nichts von der grauenvollen Wahrheit, die sich hinter den meterdicken Wänden aus Stahl und Eis verbirgt. Eine Wahrheit, die die Zukunft der Menschheit für immer verändern könnte - oder sie zerstören?
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Stirb in einem anderen Buch 3 von 5 Punkten Mission Arktis ist das bisher schwächste Buch, das ich von James Rollins gelesen habe. Zu den drei Sternen habe ich mich durchgerungen (2,5 wären angemessen).
Kurz zur Story: In einem riesigen Eisberg entdeckt man vermeintlich ausgestorbene "Monster" und dann geht der Spaß auch schon los...
Das Buch hat in jedem Fall viel zu viele Seiten und langweilt über weite Stellen mit Romanzen und Erinnerungen, die nichts zur Handlung beitragen.
Spannung kommt stellenweise auf, kann aber kaum lange genug gehalten werden. Dafür ist die Handlung mitunter auch zu hektisch und konfus. In einem einzigen kurzen Absatz ändern sich dreimal die Richtung eines Fluchtfahrzeugs, dessen Lenker und das Bedrohungsszenario.
Ummittelbar darauf folgen wieder drei Seiten "Herzschmerz".
Wenn ein Buch nur "im Eis" spielt, dann ist es auch nachvollziehbar, dass dieser Begriff des Öfteren vorkommt. So inflationär, wie er hier gebraucht wird, ist es aber störend. Solange die Landschaft ringsum sich nicht ändert, muss sie auch nicht alle drei Zeilen wieder und wieder und wieder... erwähnt werden.
Klarerweise kann/wird/soll es in so einem Buch auch Tote geben. Doch hier gilt für die Guten: Stirb in einem anderen Buch. Am Ende sind (fast) alle "Guten" mehrfach gestorben und auf "wundersame Weise wiederauferstanden". Nach dem Showdown hatte ich den Eindruck, ich wäre im Theater. (Da laufen am Ende des Stücks auch alle Schauspieler wieder auf die Bühne, um sich zu verabschieden.) Auch in diesem Buch kamen sie (fast) alle wieder (mit den absurdesten Erklärungen) und feierten das "American Happy End".
Die versprochenen 2,5 Sterne vergebe ich für ein paar wirklich gelungene Szenen und meine Anerkennung für den Rechercheaufwand. Den Ausschlag zum Aufrunden auf den dritten Stern gab schließlich der Humor, der speziell gegen Ende immer wieder zu finden ist. (wenn beispielsweise der Marineobergefreiten Kowalski am Wort ist)
Fazit: Eine spannende Geschichte, die sich Passagenweise leider wie Strudelteig in die Länge zieht. Am Ende könnten für meinen Geschmack ruhig ein paar der Protagonisten endlich in ihren Gräbern bleiben, dann wäre es glaubwürdiger.
"Wie lange dauert die Ewigkeit?" 5 von 5 Punkten Ich muss VORAB sagen, dass dieses Buch wirklich ein Reißer ist. Selten bin ich von einem Buch so in den Bann gezogen worden und war quasi gezwungen vor Spannung weiterzulesen.
Der INHALT ist sehr gut recherchiert: Ein amerikanisches U-Boot stößt auf eine russische Eisstation mitten in der Arktis. Doch neben vielen Leichen gibt es Anzeichen von Leben. Leider ist es nichts Menschliches, was dort unten überlebt hat... Und da ist noch die ganze grauenhafte Wahrheit, weshalb die Staion gegründet wurde.
Das BUCH ist wirklich leicht geschrieben und wahrlich keine schwere Kost. Aber man sollte Zeit mitbringen, denn es läßt einen nicht mehr los.
Als FAZIT kann man nur sagen, dass es ein ideales Buch für die Sommermonate ist! |
Das flammende Kreuz Diana Gabaldon Taschenbuch, 12. September 2007 Verkaufsrang: 989 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden North Carolina, 1770. In den Kolonien der Neuen Welt gärt es. Die Kluft zwischen den reichen Aristokraten Amerikas und der wachsenden Zahl von Siedlern, die ums nackte Überleben kämpfen, wird immer unerträglicher. Auch Jamie Frasers Traum von einer neuen Heimat ist bedroht. Denn Claire Randall, die Frau des 20. Jahrhunderts, kennt die Zukunft und weiß, dass der bittere Krieg um die Unabhängigkeit heraufzieht. Und ihre und Jamies Liebe auf die härteste Probe ihres Lebens stellen wird ... "Gabaldons Bücher, oft über tausend Seiten lang, sind monumentale Schmöker ... voller historisch gut recherchierter Details, so dass die Leser auf lustvolle Weise in eine vergangene Welt eintauchen können. - Inzwischen werden Gabaldons Werke von China bis Schweden verschlungen und haben zu einem Pilgerstrom ihrer Fans ins schottische Hochland geführt." Der Spiegel "Es kann nur eine geben: Diana Gabaldon ist die Mutter aller Highlander!" Brigitte "Bei dem bislang mehr als 5000 Seiten umfassenden Epos stellt sich nicht die Frage nach Kitsch oder Kunst. Hat nicht Tucholsky einmal gesagt, dass es in der Kunst nur ein Kriterium gibt: die Gänsehaut? Es ist also ganz einfach: Wohliges Frösteln - das ist die Erklärung für das Phänomen Gabaldon." Die Welt
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 197 Bewertungen)
... ich verstehe diese Abneigung gegen "Das flammende Kreuz" nicht... 5 von 5 Punkten Was hat der Leser, der von den Teilen 1-4 total begeistert ist, denn eigentlich von Teil 5 zu erwarten??? Ich kann da nur sagen, dass ich dieses Buch sehr gelungen finde und es den ersten 4 Büchern in nichts nachsteht. Als ich das vierte Buch und die letzten Worte gelesen habe, war ich unheimlich gespannt, wie es weiter geht. Natürlich geht es in diesem Buch im wesentlichen wieder um Claire und Jamie, aber die Geschichte wird wieder um etliche Charaktere erweitert. Ich habe die Liebesgeschichte um Brianna und Roger als wunderbare Zugabe gesehen und finde den Schriftverkehr zwischen Jamie und Lord John ganz hervorragend. Außerdem finden sich in Fraser's Ridge weitere Menschen ein, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Meinen Dank an D. Gabaldon, die die Geschichte für meinen Geschmack ganz hervorragend weitererzählt...
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Der Duft der Erinnerung Deana Zinßmeister Broschiert, Juli 2007 Verkaufsrang: 8671 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sydney, 1793: Fassungslos blickt Duncan Fairbanks der ablegenden »Miss Britannica« hinterher, die Kurs auf England nimmt. An Bord befindet sich seine junge Frau Luise - schwanger und Opfer einer Intrige ihrer Rivalin Elisabeth, die ein Auge auf Duncan geworfen hat. Doch dieser kommt Elisabeth auf die Schliche und macht sich auf den Weg nach England, um seine Frau zu suchen - nicht wissend, welche Überraschungen ihn dort erwarten ...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Ein atemberaubender 2. Teil 5 von 5 Punkten Der Nachfolgeband von "Fliegen wie ein Vogel" ist erneut ein wunderbares Buch der Autorin Deana Zinßmeister. Die schwangere Luise, getrennt von ihrem Ehemann, der von dem Baby nichts weiß, muss sich alleine durchkämpfen und hofft dennoch auf die Macht der Liebe. Duncan, der zuerst über Luises Abreise verärgert ist, ihr aber später dennoch folgt, hat eine Überraschung für seine Frau. Beide müssen vieles durchstehen und werden zum Schluss schließlich doch noch vom Glück belohnt.
Der II. Teil ist genauso wie bereits der I.Teil ein wahrhaftig gelungenes Meisterwerk einer großartigen Schriftstellerin, das jeder unbedingt einmal lesen sollte......
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SPQR I - Ein Krimi aus dem alten Rom - Sonderausgabe John Maddox Roberts Taschenbuch, 2001 Verkaufsrang: 814 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 53 Bewertungen)
Ein grandioser historischer Thriller aus dem alten Rom 5 von 5 Punkten 70 Jahre vor Christus ist Rom noch auf dem Weg zum Weltreich, doch das Leben in der Stadt ist oft gefährlich und kurz. Als der ehemalige Gladiator Markus Ager, alias Sinistrius, ermordet aufgefunden wird, muss der Hauptmann der örtlichen Stadtwache (der Vigilen, einer römischen Nachtwache) Decius Caecilius Metullus der Jüngere die Ermittlungen übernehmen. Doch noch am selben Tag wird Decius von der Kommission der Drei vorgeladen, welche ihm die Ermittlungen am Mord des Griechen Paramedes übertragen. Paramedes werden allerdings Verbindungen zum König von Pontus unterstellt, mit dem sich Rom gerade im Krieg befindet. Ein heikler Fall, wird Decius bei seinen Ermittlungen doch versucht zu bestechen und entdeckt, dass durch Zuhilfenahme des Arztes Asklepiodes dass eine Verbindung zwischen beiden Mordfällen bestehen könnte, denn Paramedes wurde von einem Linkshänder erdolcht und der Name des Dolchkämpfers Sinistrius bedeutet "linkshändig". Decius bedient sich schon seiner Kontakte zur antiken Unterwelt, doch scheinen ihn gewisse Senatoren sabotieren zu wollen und sogar ein Konsul interveniert in diesem Fall, denn wie sich herausstellt sind auch ranghohe römische Beamte und Politiker in die Morde verwickelt, wie die Konsuln Crassus und Pompejus, aber auch der armenische Prinz Tigranes...
Bereits der erste Band von SPQR ist faszinierend und besticht durch eine dichte Atmosphäre, die den Leser in das antike Rom eintauchen lässt. Lateinische Begriffe und zahllose geschichtliche Randbemerkungen verdichten sich zu einem einzigartigen Leseerlebnis, bei dem man allen Ernstes sogar noch einiges über die römische Geschichte lernt. Der Glossar am Ende des Buchs liefert zusätzlich noch einige der wichtigsten Begriffserläuterungen. Hinter den Morden und Krimielement findet man allerdings eine noch viel aufregendere Welt von Intrigen, Korruption und Machtspielen der Römischen Republik, was SPQR insgeheim zum bemerkenswerten Politthriller werden lässt. Fast ist man geneigt ihn auch mit Robert Harris Imperium aus der Cicero-Trilogie zu vergleichen, denn in beiden Werken steht ein eindrucksvoller Charakter gerade am Anfang seiner politischen Karriere. Decius Caecilius Metullus hat noch eine lange Karriere vor sich, die sich parallel zum Niedergang der Republik entwickeln wird.
Decius Metellus ist ein extrem geradliniger Held, kaum korrumpierbar, einer inneren Moral verpflichtet und zynisch gegenüber der Hocharistokratie. Dass seine Einstellung ihm zwangsläufig Probleme bereiten wird, stellt sich schon bald als unausweichlich heraus. Der Plot bleibt dennoch voller Überraschungen und macht Lust auf mehr, denn mancher Handlungsstrang wird sich erst in den nachfolgenden Teilen weiterentwickeln. Historisch korrekt, trifft man in SPQR eine Vielzahl an alten Römern, wie Crassus, Pompejus, aber auch Gaius Julius Cäsar, den Decius aufgrund seiner Schulden und demagogischen Politik sehr kritisch beäugt. Eindrucksvoll ist SPQR auch weil das Buch in der Ich-Form gehalten, einen sehr persönlichen Zugang zur Geschichte erlaubt und ohne Nebenhandlungen auskommt, man erlebt das antike Rom direkt durch die Augen Decius.
Fazit:
Wären doch alle historischen Thriller so gut wie SPQR. Das Buch profitiert von einer dichten Atmosphäre, so dass man Geschichte hautnah miterlebt. Dazu kommen ein wendungsreicher Plot und detailreiche Kulissen
Gelungene Mischung aus Scherz und Detail 5 von 5 Punkten Was für ein Glück, dass ich diese Reihe erst vor kurzem entdeckt habe, und so noch ca. 15 Bände vor mir habe. Die Figur des Sprößlings einer alten Adelsfamilie mit viel Humor, Bescheidenheit und Eifer ist sehr sympathisch. Das beste an den Bänden ist aber das so lebendig und ausführlich geschilderte Lokalkolorit. Man meint, mitten dabei zu sein. Und das genau aus der Zeit, die jede/r Lateinschüler/in verinnerlicht hat: Caesar kurz vor seinem Aufstieg bis Augustus. Inklusive "Live-Szenen" mit Cicero oder Cato! Ich danke John Maddox Roberts, dass er von den Science-fiction-Romanen ins alte Rom gegangen ist.
Klasse, humorvoll und spannend 4 von 5 Punkten Mit guten Gewissen kann ich sagen, dass dieser Roman mehr ist, als ein "nur" Krimi mit historischem Hintergrund. Schon alleine die Beschreibungen aus dem alten Rom sind beeindruckend.
Der Charakter von Decius Cecilius Metellus aus der Komission der 26. ist mit Charm und einen kräftigen Schuss Humor beglückt und zeigt uns seine Stadt: Das Rom der Antike. In seinem ersten spannenden Fall bringt er uns die Römer und ihre Lebensweise näher.
Das Buch hat neben seinem großen Unterhaltungswert eine weitere angenehme Seite, denn es zeigt uns das historische Rom in bildlicher Sprache. Ein Klasse Roman!
Meisterklasse! 5 von 5 Punkten Wer schon immer mehr über das "Alte Rom" wissen wollte, ist mit diesem Buch hervorragend beraten. Es ist spannend, informativ und dabei unglaublich unterhaltsam, so dass man das Buch in einem Zug verschlingt. Man meint wirklich, im alten Rom mit dabei zu sein und dort alles hautnah mitzuerleben. Bin gespannt auf weitere Werke des Autors!
Köstlich! 5 von 5 Punkten Diese Serie ist wunderbar. Leicht, spöttisch, chauvinistisch...herrlich. Zudem werden viele Details des Alten Rom nebenher beleuchtet (wer hätte schon gewußt, wie ein Reinigungsritual von einem Fluch durchgeführt wird?). Mein Favourit der Reihe: Tödliche Saturnalien.
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Ufer der Träume Sara Donati Broschiert, Juli 2008 Verkaufsrang: 3885 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der Traum von Freiheit: Ein bewegendes Familienepos Das Schicksal der Familie Bonner ist noch lange nicht besiegelt. Es ist das Jahr 1814 und Hannah Bonner und ihr Halbbruder Luke finden in der Karibik endlich seine entführte Frau Jennet. Doch die Suche geht weiter. In der Gefangenschaft hat Jennet Lukes Sohn Nathaniel zur Welt gebracht und musste das Baby aufgeben. Das Trio reist nach Orleans, das an der Schwelle zum Krieg steht. Können sie in den Wirren ihr Kind finden? · "In Zeiten des Sturms" geht endlich weiter: für alle Fans der "Wildnis"-Saga um die Familie Bonner · Leserinnen von Paullina Simons und Diana Gabaldon lieben Sara Donati
Fans von epischen, historischen Romanen werden begeistert sein." Publishers Weekly "Meine Lieblingsbücher sind die, in denen man lebt, als dass man sie nur liest. "Im Herzen der Wildnis" ist einer dieser seltenen Romane die einen eine andere Zeit atmen lassen." Diana Gabaldon "Fans von epischen, historischen Romanen werden begeistert sein von dem besonderen Setting und sich von der Geschichte in den Bann ziehen lassen." Publishers Weekly
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Der 5. und zugleich schwächste Teil der Wilderness Saga.... 2 von 5 Punkten ... schließt nahtlos am Vorgänger Zeiten des Sturms" an.
Luke & Hannah begeben sich mit Unterstützung des Engländers Kit Wyndham auf die abenteuerliche Suche nach Jennet, die bekanntlich entführt wurde. In der Karibik kann Luke seine geliebte Frau schließlich in die Arme schließen. Happyend?? weit gefehlt, es fängt ja gerade erst an: Jennet ist mittlerweile stolze Mutter, die diesen jedoch aus Angst um sein Leben ihn mit Hilfe Honores Poiterins (der Schurke dieses Romans) in Sicherheit bringen ließ. Dieser wiederum ist mit klein Nathaniel zu seiner Großmutter Agnes Poiterin in seine Heimatstadt New Orleans gereist & behauptet, es handle sich um seinen Sohn & Jennet wäre seine Ehefrau. Schließlich machen sich die drei getrennt auf den Weg ins New Orleans des frühen 19. Jahrhunderts um das KInd zurückzuholen, das zum Schauplatz einer Schlacht im Krieg zw. England & Amerika wird...
Zunächst einmal empfehle ich jedem sich erst noch mal kurz in Zeiten des Sturms einzulesen, denn ich hatte diesen 2005 gelesen & bin überhaupt nicht in das Geschehen hineingekommen!
Donati versteht es wie immer gekonnt den Leser in das Geschehen hineinzuziehen, so ging es mir jedenfalls zu Beginn der Lektüre. Dann folgte allerdings sehr schnell die Ernüchterung: in dem Buch passiert fast gar nichts, ab Seite 300 begann ich mich dann tödlich zu langweilen. Die Beschreibungen sind viel zu ausführlich ohne dass die Handlung voran getrieben wird!
Das ganz große Manko dieses Buches -die nicht existente, sehr konstruierte Handlung- ist wirklich an den Haaren herbeigezogen, & das setting sehr uninteressant. Mehr oder weniger (etwas überspitzt gesagt) sitzen die Protagonisten 700 Seiten in New Orleans rum & Donati beschreibt ausführlichst jedes noch so unwichtige Detail... Man könnte m.E. locker 300 Seiten streichen & das ganze straffen. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen.
Zu den Charakteren: Jennet ist nervig & zickig ohne Ende, Luke wird von diversen Zweifeln heimgesucht. Hannah wiederum hat einige Männerprobleme, kann sich geplagt durch Verlustängste nicht auf eine Beziehung einlassen -wie gehabt- & die Liebesgeschichte zwischen ihr & Ben ist einfach nur langweilig (und gewisse Beschreibungen überflüssig & äußerst seltsam:.." er kippte ihre Hüfte zur Seite..."???).
Dann die schlimmste Figur: Honore Poiterin: der absolut böse & widerliche Schurke der Geschichte! Da stellt sich mir die Frage: Sorry Frau Donati /Lippi was hat Sie zu so einem absolut unglaubwürdigem Charakter inspiriert??? Allein diese überzogenen, absolut unglaubwürdigen & abgrundtief widerlichen Bösewichterein hätten mich fast veranlasst das Buch umgehend zuzuklappen. Nun ja auf Seite 400 hab ich dann letztendlich kapituliert(es ist ja überhaupt nix mehr passiert...) und nur noch quergelesen.
FAZIT: der schwächste Teil der Serie (ich dachte immer schlechter als der 2. kann es nicht werden, ich habe mich getäuscht) Übrigens: hatten wir nicht erst im 2. Teil eine Kindsentführung?? Sehr schade, hat ich mich doch sooo auf die Fortsetzung gefreut....zumal ich Zeiten des Sturms sehr gut fand & auf vergleichbares hoffte!
Viel zu langatmig & absolut nicht überzeugend!!! Wer wissen will wie es mit den anderen Kindern der Familie Bonner weitergehen wird muss sich auf den 2. Teil gedulden, dann werden auch deren Geschichten weiter gesponnen, schade diese hätten mich viel mehr interessiert!! Übrigens ein kleines Schmankerl gibt es: einige Briefe von Elizabeth an Hannah!!
Nur eingeschränkt empfehlenswert (1,5*) für Hardcore-Fans, alle anderen sollten sich auf den 6.Teil freuen, der hoffentlich wieder interessanter wird.
Zur Info eine chronologische Auflistung der Wilderness-saga:
1. Im Herzen der Wildnis
2. An einer fernen Küste
3. Jenseits der tiefen Wälder
4. In Zeiten des Sturms
5. Ufer der Träume
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Der Ritter der Königin Elizabeth Chadwick Broschiert, Juni 2008 Verkaufsrang: 2828 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden England im 12. Jahrhundert: Für den jungen Adeligen William Marshal nimmt das Leben eine entscheidende Wende, als er der faszinierenden Eleonore von Aquitanien das Leben rettet. Fortan ist er Ritter in ihrem persönlichen Gefolge und Tutor des Thronfolgers. Doch in der Gunst der Königin zu stehen, ruft auch viele Neider auf den Plan. Und so muss einer der edelsten und loyalsten Ritter der englischen Geschichte im bewegten 12. Jahrhundert hässliche Intrigen erleiden, viele Kämpfe überstehen und mehreren Herren dienen - bis er endlich die Liebe seines Lebens finden kann...
Zur Geschichte möchte ich nicht so viel schreiben, vom Inhalt her erinnert es an die Bücher von Rebecca Gable. Wiliam wird als Kind von seinem Vater als Geisel an den König übergeben. Nachdem Wiliams Vater sein Versprechen nicht gehalten hat, soll Wiliam als Pfand dafür getötet werden, der König hat jedoch Mitleid mit dem Kind und lässt ihn zum Ritter ausbilden. Damit beginnt der Aufstieg von Wiliam Marshal als bekanntesten Ritter des Mittelalters... Nur zu empfehlen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
... 4 von 5 Punkten Meiner Meinung nach ist das Buch ganz gut. Schade ist nur, dass es auf Wiliams Höhepunkt endet, aber die Autorin deutet ja am Schluss ein zweites Buch an...
Zur Geschichte möchte ich nicht so viel schreiben, vom Inhalt her erinnert es an die Bücher von Rebecca Gable.
Wiliam wird als Kind von seinem Vater als Geisel an den König übergeben. Nachdem Wiliams Vater sein Versprechen nicht gehalten hat, soll Wiliam als Pfand dafür getötet werden, der König hat jedoch Mitleid mit dem Kind und lässt ihn zum Ritter ausbilden.
Damit beginnt der Aufstieg von Wiliam Marshal als bekanntesten Ritter des Mittelalters...
Nur zu empfehlen. |
Plötzlich standen wir vor Attila. Eine Zeitreise ins Hunnenreich Herwig Wolfram Gebundene Ausgabe, Juli 2002 Verkaufsrang: 2356 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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