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| Historische Romane | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Der Schamane Noah Gordon Taschenbuch, April 2003 Verkaufsrang: 5960 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Als Nachfahre des legendären Medicus will Rob J. Cole seine medizinische Laufbahn in der Neuen Welt beginnen. Nach ersten Erfahrungen als Armenarzt in Boston lässt er sich am Mississippi als Landarzt nieder. Eine indianische Schamanin weiht ihn dort in ihr Wissen über die heilenden Kräfte der Natur ein. Doch schon bald wird das ruhige Leben am Fluss vom beginnenden Bürgerkrieg erschüttert.
Rob J. Cole, der Nachfahre des legendären Medicus, muß auf eine vielversprechende Laufbahn in Schottland verzichten und versucht, in der Neuen Welt als Schafzüchter und Arzt sein Glück zu finden. Die Begegnung mit den Indianern wird für ihn entscheidend: Er lernt, die heilenden Kräfte der Natur einzusetzen, und findet in einer Medizinfrau vom Stamm der Sauks eine Freundin und Helferin. Doch bald müssen Rob J. und die Seinen auch die Schattenseiten des jungen...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 52 Bewertungen)
sehr Lehrreich u schön 5 von 5 Punkten Dieses Buch ist sehr Lehrreich in Bezug auf die Anfänge der Medizin und amerikanischen Geschichte. Ich selbst bin Krankenschwester und fand es hoch Interessant zu Lesen wie die Medizin in Ihren Kinderschuhen steckte, wie Therapien wie Operationen vollzogen wurden u wie nach neueren Methoden geforscht und entwickelt wurde. Ebenso deutlich wurde das Leben mitte des 1800 Jhrd. in Amerika beschrieben. Wo man auch mal sieht, dass das tolle Amerika seine Schattenseiten, in seiner Geschichte hat. Angefangen bei der Vertreibung der Indianer bis hin zur Sklaverei und Verfolgung der Schwarzen, sowie den Bürgerkrieg. Dr. Rob J. Cole ist eine der sympathischsten Figuren die ich je gelesen habe und der beste Begleiter durch das Buch den man sich vorstellen kann. Dieses Buch ist einfach nur zu empfehlen für Jeden der Geschichte mag.
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Berlin Alexanderplatz Alfred Döblin Taschenbuch, Januar 2002 Verkaufsrang: 5918 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Im Maxim-Gorki-Theater gab der Schauspieler Ben Becker den Franz Biberkopf in einer Bearbeitung von Alfred Döblins Berlin Alexanderplatz, wobei es ihm auf brillante Art und Weise gelang, das Leben eines kleinen Mannes, der nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis von der rasant veränderten Großstadt daran gehindert wird, ein anständiger Mensch zu werden, auch auf der Bühne darzustellen. Jetzt hat Becker Döblins Roman, der nicht zuletzt von den vielen tausend neuen Stimmen der großen Stadt -- ihrem Jargon, ihrer Musik und Reklame-Sprache -- erzählt, seine Stimme gegeben: Markant, polyphon und über die ganzen drei Stunden der Lesung überaus unterhaltsam. Döblin hätte sich über diesen Franz Biberkopf wohl sehr gefreut. Das Booklet zum Hörbuch listet erklärungsbedürftige Ausdrücke des Berliner Dialektes auf, die zum Verständnis des Textes wichtig sind. Auch dies ein schöner Nebenaspekt dieser gelungenen Produktion. --Stefan Kellerer Hörbuch, drei CDs, Spieldauer ca. 174 Minuten.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 38 Bewertungen)
Lektüre für den anspruchsvollen Leser 5 von 5 Punkten Berlin Alexanderplatz - dieser Name liegt erst einmal schwer im Raum und genauso geht es dem Leser, der in ein wahres Geflecht aus Wortfetzen, Reklame, Gedanken und Gefühlen hineingestoßen wird. Ohne Orientierung tastet er sich durch die ersten Seiten und sieht bruchstückhaft eine Handlung heraufziehen.
Wahres Großstadtleben eben - du siehst hinein und wirst erfasst vom Rausch, dem du dich nicht mehr entziehen kannst. Das Thema dieses Romans ist die STADT, in all ihren Widersprüchen und ihrer Strahlkraft.
Das hat für Handlung schwerwiegende Folgen. Die Montagetechnik liefert eine zertrümmerte Sprache, während die Handlung in Sprüngen voranschreitet, die der Leser oft nicht nachvollziehen kann.
Doch wer sich darauf einlässt, wer sich den Roman erobert, wie es Franz Biberkopf mit der Stadt vorhat, der wird belohnt, mit einem der modernsten und innovativsten Romane der Moderne, der in einer philosophischen Dimension und Modernität der Erzähltechnik einzigartig bleibt.
Fazit: Anspruchsvolle Lektüre für den fortgeschrittenen Leser. Die Lichter der Großstadt - sie sind in Sprache gegossen worden!
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Verlies der Leidenschaft Hannah Howell Broschiert, Juni 2008 Verkaufsrang: 3173 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sie kam als Gefangene und wurde seine Geliebte Die schöne und tapfere Ainslee MacNairn kann kämpfen und reiten wie ein Mann. Doch eines Tages wird sie von dem Normannen Gabel de Amalville entführt und in sein düsteres Schloss gebracht. Der furchtlose Gabel will damit ihren strengen Vater, den mächtigen Anführer des Clans, erpressen. Doch dieser hat gar kein Interesse an der Freilassung seiner Tochter. Und so sieht sich der starke Highlander Gabel bald als Gefangener seiner Gefühle.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
herrlich romantisch 5 von 5 Punkten Ein schöner romantischer historischer Liebesroman mit einer guten Geschichte und zwei Hauptpersonen die einen ans Herz gehen. Gleich von der ersten Seite an war ich in Schottland im Jahre 1210 und bin erst wieder aufgetaucht als ich die letzte Seite gelesen habe, da ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte ohne zu wissen wie es mit Ainslee und Gabel aus geht.
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Wassermusik T. C. Boyle Taschenbuch, Juli 1990 Verkaufsrang: 3978 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Zocker und Voyeure, Hexen und Sadisten, Huren, fremdartige Schönheiten und schottische Kleinbürger: T. C. Boyle erzählt von den zwei Westafrika-Expeditionen des schottischen Entdeckers Mungo Park, der sich um das Jahr 1800 auf die Suche nach dem Niger machte, beide Male in Begleitung eines ehemaligen Sklaven und Butlers. Verwoben in diese Geschichte ist das Schicksal eines Londoner Trunkenbolds und Trickbetrügers namens Ned Rise. Eine weitere Parallelhandlung spielt in Schottland, wo Parks Geliebte und spätere Frau Ailie Anderson auf die Rückkehr des Weltenbummlers wartet. Boyle stützt sich auf dabei auf Mungo Parks Reiseberichte, etwa Travels in the Interior of Africa (1803), die sich unterhaltsam lesen und für damalige Zeiten eine enorme Menge von ethnologischem Material auf unvoreingenommene Weise präsentieren. In einer knappen Vorbemerkung stellt Boyle jedoch fest: Ich habe den historischen Hintergrund aus der Freude und Faszination genutzt, die er mir bereitete, keinesfalls aber in dem Wunsch, die darin festgehaltenen Ereignisse genauestens zu rekonstruieren oder für einen Roman zu bearbeiten. Hörspiel Laufzeit ca. 275 Minuten Sprecher: Thomas Fritsch, Udo Schenk, Anna Thalbach u.v.a.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 74 Bewertungen)
Intelligenter, gewitzter, spannender, unheimlich lesenswerter Roman 5 von 5 Punkten Das höchstwahrscheinlich beste Buch, das der amerikanische Autor T. C. Boyle (bisher) geschrieben hat. Wassermusik ist die Geschichte des jungen Entdeckungsreisenden Mungo Park, der sich um 1800 in zwei waghalsigen Missionen auf die Suche nach dem Niger in Westafrika macht. Gleichzeitig erzählt sie die Abenteuer des Londoner Ganoven Ned Rise, welcher mit allen möglichen Betrügereien sein Einkommen zu sichern versucht. Obwohl zwischen beiden Handlungssträngen zu Beginn keine Verbindungen festzustellen sind, liest sich dieser Roman wie aus einem Guss. Dies liegt gleich an vielerlei Gründen. Boyles umgangssprachlicher Ton und Wortwitz machen dieses Werk von der ersten Seite an zu einem Lesevergnügen. Mit viel Humor und Ironie, aber auch Gefühl und Einfühlsamkeit wird die Odyssee von Mungo Park geschildert, der ständig vom Regen in die Traufe gerät und nur stets dank der Mithilfe seines schwarzen Führers Johnson seine Reise fortsetzen kann. In gewissem Sinne hat Boyle hier Jules Vernes In 80 Tagen um die Welt ins Gegenteil verkehrt. War dort der Diener Passepartout der naive Pechvogel, ist es hier genau anders herum. Ein eindeutiges Erfolgsrezept, denn Wassermusik fesselt durchweg, ist niemals langatmig und so tempo- und abwechslungsreich wie eine Achterbahnfahrt. Hat man sich auf einer Seite noch vor Lachkrämpfen geschüttelt, wühlt den Leser auf der folgenden die poetische Sprache derart auf, dass es einem Selbige verschlägt. Die Art und Weise wie der Autor im weiteren Verlauf des Buches dann Überschneidungen zwischen den Handlungssträngen erstellt und sie am Ende schließlich zusammenführt, kann man getrost mit dem Wort erstklassig beschreiben. Insgesamt ist Wassermusik ein intelligenter, gewitzter, spannender und unheimlich lesenswerter Roman, denn man jeder Leseratte einschränkungslos empfehlen darf.
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Die Goldschmiedin Sina Beerwald Broschiert, 1. Dezember 2007 Verkaufsrang: 4360 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eine mutige junge Frau, ein finsterer Gegner, ein gefährlicher Weg Augsburg im Jahre 1742: Zur Krönung Kaiser Karls VII. soll der berühmte Goldschmied Drentwett binnen kürzester Frist die Hauskrone erschaffen. Doch eine heimtückische Krankheit raubt ihm sein Augenlicht. Die junge Magd Juliane ist seine einzige Rettung. Im Verborgenen lehrt er sie die Kunst des Goldschmiedens. Aber schon bald bekommt sie die Drohungen eines unbekannten Widersachers zu spüren. · Ein historischer Roman der Extraklasse. Atmosphärisch, üppig, lebendig · Mit Kartenmaterial, historischen Abbildungen und Glossar
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 19 Bewertungen)
Toller Schmöker 5 von 5 Punkten "Die Goldschmiedin" hat mir viele unterhaltsame Lesestunden beschert. Die Charaktere waren sehr genau gezeichnet, wirkten auf mich sehr plastisch und real, und dennoch zeitgemäß. Die Einteilung der Kapitel in Tage, schien wie ein Countdown und so fieberte ich regelrecht mit Juliane mit smile Die Geschichte ist vielschichtig und mit vielen Details ausgeschmückt. Und zudem auch noch wahnsinnig spannend!! Bis zum Schluss war ich mir unsicher, wer nun der mysteriöse Gegenspieler ist.
Voll Spannung und Plastizität ist dieses Buch ein wahres Lesevergnügen.
Ich freue mich schon auf das nächste!
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Dolch und Lilie. Highland-Saga Sonia Marmen Broschiert, August 2008 Verkaufsrang: 5017 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Gabaldon-Fans, aufgepasst: Ein Leckerbissen! Neufrankreich, Mitte des 18. Jahrhunderts: Der Highlander Alexander Macdonald liebt die Französin Isabelle Lacroix, Tochter eines einflussreichen Kaufmanns aus Québec, über alles. Doch ihre Liebe darf nicht sein, denn Alexander kämpfte auf der Seite der Engländer gegen Frankreich. Verzweifelt flüchtet Alexander aus der Stadt und schließt sich in den Wäldern dem Stamm der Irokesen an. Dort findet er Freundschaften, ja sogar die Hoffnung auf Liebe, aber die Gedanken an Isabelle lassen ihm keine Ruhe. Wird er das Volk verlassen, das ihm eine Heimat bot. Wird er zu der Frau zurückkehren, der er im Herzen ein ewiges Versprechen gab? · Der fulminante Abschluss der opulenten Highland-Saga! · Für alle Fans von Diana Gabaldon und Sara Donati! · Ein großer historischer Roman voller Abenteuer, Intrigen und überraschender Wendungen - aber vor allem voller Romantik und Leidenschaft!
"Ein fabelhafter Roman um Gewalt und Rache, aber auch - und vor allem - um Liebe und Leidenschaft!" France Loisirs "Ein mitreißender Roman voller Intrigen und Abenteuer, vor dem Hintergrund der schottischen Highlands." Ici Paris "Verzehrende Leidenschaften!" L'Écho de la Haute-Vienne
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SPQR I - Ein Krimi aus dem alten Rom - Sonderausgabe John Maddox Roberts Taschenbuch, 2001 Verkaufsrang: 6222 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 55 Bewertungen)
Rotstift gesucht! 4 von 5 Punkten Ein Krimi im alten Rom ist faszinierend ungewöhnlich. Ein gut bestücktes Glossar erleichtert auch dem, der sich nicht mit alter Geschichte beschäftigt hat, den Einstieg. Den aber, der Latein gelernt hat, ärgert die Schlamperei, mit der mit lateinischen Vokabeln umgegangen wird. Selbst das kleinste Lexikon klärt auf über das Genus der Substantive, zeigt die Deklinationsregeln und die Pluralformen. Man fragt sich, warum kein Lektor die vielen Verstöße gegen die Regeln der deutschen Grammatik moniert hat. Immer wieder wird das Lesevergnügen durch unnötige Fehler gestört.
Aber trotzdem: Die Geschichte macht großen Spaß.
Spannend und lehrreich 5 von 5 Punkten Eigentlich bin ich kein Freund von Kriminalgeschichten, aber schon den Hauptcharakter, den lasterhaften und unkonventionellen Decius Caecilius Mettelus, muss man einfach mögen. Auf der Suche nach dem Mörder eines unbedeutenden Gladiatoren, bewegt er sich durch das plastisch beschriebene, alte Rom und begegnet dabei auch historischen Figuren, wie Gaius Julius Caesar. Verrat, Intrigen und hohe Politik begleiten den Leser auf Schritt und Tritt. Das Leben und Sterben im historischen Rom wird dabei so lebendig, dass die eigentliche Kriminalgeschichte fast in den Hintegrund tritt.
Wer Decius auf seinen Streifzügen begleitet, lernt mehr über Rom, als je ein Geschichtslehrer vermitteln konnte...und das auf ein äußerst unterhaltsame Art.
Ein grandioser historischer Thriller aus dem alten Rom 5 von 5 Punkten 70 Jahre vor Christus ist Rom noch auf dem Weg zum Weltreich, doch das Leben in der Stadt ist oft gefährlich und kurz. Als der ehemalige Gladiator Markus Ager, alias Sinistrius, ermordet aufgefunden wird, muss der Hauptmann der örtlichen Stadtwache (der Vigilen, einer römischen Nachtwache) Decius Caecilius Metullus der Jüngere die Ermittlungen übernehmen. Doch noch am selben Tag wird Decius von der Kommission der Drei vorgeladen, welche ihm die Ermittlungen am Mord des Griechen Paramedes übertragen. Paramedes werden allerdings Verbindungen zum König von Pontus unterstellt, mit dem sich Rom gerade im Krieg befindet. Ein heikler Fall, wird Decius bei seinen Ermittlungen doch versucht zu bestechen und entdeckt, dass durch Zuhilfenahme des Arztes Asklepiodes dass eine Verbindung zwischen beiden Mordfällen bestehen könnte, denn Paramedes wurde von einem Linkshänder erdolcht und der Name des Dolchkämpfers Sinistrius bedeutet "linkshändig". Decius bedient sich schon seiner Kontakte zur antiken Unterwelt, doch scheinen ihn gewisse Senatoren sabotieren zu wollen und sogar ein Konsul interveniert in diesem Fall, denn wie sich herausstellt sind auch ranghohe römische Beamte und Politiker in die Morde verwickelt, wie die Konsuln Crassus und Pompejus, aber auch der armenische Prinz Tigranes...
Bereits der erste Band von SPQR ist faszinierend und besticht durch eine dichte Atmosphäre, die den Leser in das antike Rom eintauchen lässt. Lateinische Begriffe und zahllose geschichtliche Randbemerkungen verdichten sich zu einem einzigartigen Leseerlebnis, bei dem man allen Ernstes sogar noch einiges über die römische Geschichte lernt. Der Glossar am Ende des Buchs liefert zusätzlich noch einige der wichtigsten Begriffserläuterungen. Hinter den Morden und Krimielement findet man allerdings eine noch viel aufregendere Welt von Intrigen, Korruption und Machtspielen der Römischen Republik, was SPQR insgeheim zum bemerkenswerten Politthriller werden lässt. Fast ist man geneigt ihn auch mit Robert Harris Imperium aus der Cicero-Trilogie zu vergleichen, denn in beiden Werken steht ein eindrucksvoller Charakter gerade am Anfang seiner politischen Karriere. Decius Caecilius Metullus hat noch eine lange Karriere vor sich, die sich parallel zum Niedergang der Republik entwickeln wird.
Decius Metellus ist ein extrem geradliniger Held, kaum korrumpierbar, einer inneren Moral verpflichtet und zynisch gegenüber der Hocharistokratie. Dass seine Einstellung ihm zwangsläufig Probleme bereiten wird, stellt sich schon bald als unausweichlich heraus. Der Plot bleibt dennoch voller Überraschungen und macht Lust auf mehr, denn mancher Handlungsstrang wird sich erst in den nachfolgenden Teilen weiterentwickeln. Historisch korrekt, trifft man in SPQR eine Vielzahl an alten Römern, wie Crassus, Pompejus, aber auch Gaius Julius Cäsar, den Decius aufgrund seiner Schulden und demagogischen Politik sehr kritisch beäugt. Eindrucksvoll ist SPQR auch weil das Buch in der Ich-Form gehalten, einen sehr persönlichen Zugang zur Geschichte erlaubt und ohne Nebenhandlungen auskommt, man erlebt das antike Rom direkt durch die Augen Decius.
Fazit:
Wären doch alle historischen Thriller so gut wie SPQR. Das Buch profitiert von einer dichten Atmosphäre, so dass man Geschichte hautnah miterlebt. Dazu kommen ein wendungsreicher Plot und detailreiche Kulissen
Gelungene Mischung aus Scherz und Detail 5 von 5 Punkten Was für ein Glück, dass ich diese Reihe erst vor kurzem entdeckt habe, und so noch ca. 15 Bände vor mir habe. Die Figur des Sprößlings einer alten Adelsfamilie mit viel Humor, Bescheidenheit und Eifer ist sehr sympathisch. Das beste an den Bänden ist aber das so lebendig und ausführlich geschilderte Lokalkolorit. Man meint, mitten dabei zu sein. Und das genau aus der Zeit, die jede/r Lateinschüler/in verinnerlicht hat: Caesar kurz vor seinem Aufstieg bis Augustus. Inklusive "Live-Szenen" mit Cicero oder Cato! Ich danke John Maddox Roberts, dass er von den Science-fiction-Romanen ins alte Rom gegangen ist.
Klasse, humorvoll und spannend 4 von 5 Punkten Mit guten Gewissen kann ich sagen, dass dieser Roman mehr ist, als ein "nur" Krimi mit historischem Hintergrund. Schon alleine die Beschreibungen aus dem alten Rom sind beeindruckend.
Der Charakter von Decius Cecilius Metellus aus der Komission der 26. ist mit Charm und einen kräftigen Schuss Humor beglückt und zeigt uns seine Stadt: Das Rom der Antike. In seinem ersten spannenden Fall bringt er uns die Römer und ihre Lebensweise näher.
Das Buch hat neben seinem großen Unterhaltungswert eine weitere angenehme Seite, denn es zeigt uns das historische Rom in bildlicher Sprache. Ein Klasse Roman!
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Auf den Schwingen des Adlers: Tatsachen-Thriller aus dem Iran Ken Follett Taschenbuch, 25. Februar 1986 Verkaufsrang: 4914 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Teheran, 1978: Noch regiert der Schah, aber die islamischen Revolutionäre um Khomeini gewinnen immer mehr Einfluß. In dieser gespannten Situation werden zwei amerikanische Manager ohne Angabe von Gründen verhaftet. Ihr Leben schwebt in höchster Gefahr. Um die beiden Gefangenen aus ihrer bedrohlichen Situation zu befreien, schickt ein texanischer Multimillionär seine "Adler" in den Iran ...
Teheran 1978: Noch regiert der Schah, aber die Straße gehört bereits den islamischen Revolutionären. In einem Vorort von Paris wartet der Ayatollah auf seine triumphale Rückkehr. Zwei amerikanische Spitzenmanager werden ohne Angabe von Gründen verhaftet. Ihr Leben ist in höchster Gefahr. Ein texanischer Multimillionär schickt seine »Adler« in den Iran. Ihr Auftrag: »Befreit die Männer um jeden Preis!«
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 24 Bewertungen)
Allahu Akbar 5 von 5 Punkten Ken Follett beschreibt die Befreiung zweier amerikanische Manager des EDS Konzerns aus iranischer Haft während der Revolution gegen den Schah 1978. Der amerikanische Konzern EDS wurde beschuldigt, einen Großauftrag im Iran nur durch Bestechung bekommen und keine adäquate Leistung erbracht zu haben, worauf die beiden Manager quasi als Geiseln schuldlos inhaftiert wurden. Der Eigentümer der Firma, Ross Perot, setzt alles in Bewegung , um in einer Hau-Ruck-Aktion seine beiden Angestellten zu befreien. Die ganze Aktion ist äußerst packend erzählt und liest sich wie ein spannender Krimi. Positiv beeindruckt die minutiöse Darstellung der Ereignisse sowie die akribische Recherche der Handlung. Ebenso spannend sind die Schilderungen des Revolutionsgeschehens.
Wie immer ein klasse Werk von Ken Follett.
Einziges Manko: In der Ausgabe von 1982 (roter Einband, Paperback) sind doch etliche Rechtschreibfehler enthalten.
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Die Sündentochter Sandra Lessmann Broschiert, Mai 2006 Verkaufsrang: 3759 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ein düsterer Abend im London des Jahres 1666: Hilflos muss Richter Orlando Trelawney mit ansehen, wie eine Hebamme kaltblütig ermordet wird. Nur durch beherztes Eingreifen kann verhindert werden, dass auch Anne, die Tochter des Opfers, niedergemetzelt wird. Voll Entsetzen über die grausame Tat wendet sich Orlando an seinen Freund, den Arzt Jeremy Blackshaw, der ihm schon einmal bei der Aufklärung eines Verbrechens geholfen hat. Zunächst steht Jeremy vor einem Rätsel - zumal Anne beharrlich schweigt. Und doch scheint das junge Mädchen mehr über die Hintergründe der Bluttat zu wissen. Wen aber schützt Anne? Was steckt hinter dem scheinbar sinnlosen Mord? Während Jeremy noch eine Antwort auf diese Fragen sucht, bricht der große Brand von London aus, der ihm die Lösung des Falls fast unmöglich macht ... Nach dem erfolgreichen Erstling nun der neue Roman der Bestsellerautorin.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 20 Bewertungen)
Fast noch besser als der erste Teil 5 von 5 Punkten Mir hat schon der erste Teil "Die Richter des Königs" sehr gut gefallen und war gespannt auf dieses Buch. Oft sind die Folgebände ja nicht mehr ganz so gut. Doch das kann man hier auf keinen Fall sagen. Dieses Buch ist von Anfang an sehr spannend und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen.
Auch spielen in diesem Buch wieder mehrere Personen die Hauptrolle genau wie im ersten Teil, das bringt auf jeden Fall Abwechslung und ist mal etwas anderes als in anderen historischen Romanen.
Wer also Krimis mag, historische Geschichten liebt und für Verwicklungen und Liebesgeschichten zu haben ist, kommt hier voll auf seine Kosten.
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Der Duft von Sandelholz Laila El Omari Broschiert, April 2007 Verkaufsrang: 2703 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Bombay 1753: Die lebenslustige Elisha Legrant begehrt immer wieder gegen die Konventionen der englischen Kolonialgesellschaft auf. Statt gepflegte Konversation zu betreiben, erkundet sie lieber das bunte Treiben am Hafen, die Vielfalt von Farben und Gerüchen auf dem Basar oder die traditionelle Kunst der Kalligraphie. Als Elisha dem Arzt Damien Catrall begegnet, ist sie fasziniert von seinem medizinischen Wissen und bittet ihn, sie zu unterrichten. Schon bald wird aus den fachlichen Gesprächen mehr - das Paar kommt sich immer näher. Doch Damien ist auf Drängen seines Vaters bereits mit einer reichen Erbin verlobt, eine gemeinsame Zukunft scheint damit unmöglich ...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 18 Bewertungen)
Für ein spannendes-entspannendes Wochenende (4,5*) 5 von 5 Punkten Leila El Omari hat in ihrem zweiten Roman m.E. alle Komponenten für einen fesselnden Gesellschaftsroman miteinander vereint: Mehrere Protagonisten, die im Korsett starrer gesellschaftlicher Normen der anglo-indischen Gesellschaft des 18. Jahrhunderts sowie deren Doppelmoral gefangen sind, mehrere dunkle Geheimnisse, die einfach zum weiter Lesen "zwingen". Farbenprächtige, lebendige Erzählweise. Eine spannende Liebesgeschichte. Alles gespickt mit Informationen über die damalige politische Situation und ein wenig Medizingeschichte. Abgerundet wird die spannende (Liebes-) Geschichte durch einen historischen Abriss, Angaben über historische Persönlichkeiten, ein Glossar sowie eine Landkarte.
Zwei Dinge haben mich allerdings ein wenig gestört (daher auch nicht *ganz* die volle Punktzahl): Zum einen hätte ich mir einige der Nebencharaktere etwas besser ausgearbeitet gewünscht. Zum anderen hat mich -wie einige andere MitrezensentInnen auch - das abrupte Ende gestört. Da könnte man direkt noch eine Fortsetzung anschliessen, weil viele Dinge ungeklärt bleiben ;-)
Was braucht es mehr als diese sehr gelungene Kombination aus Liebes-, Gesellschafts- und historischem Roman aus einer anderen Zeit und einem anderen Kontinent, um einem ein Frühlingswochenende zu versüssen? Mir hat "Der Duft von Sandelholz" bis auf die o.a. minimalen Kritikpunkte sehr gut gefallen und das vergangene Lesewochenende zu einem Leseerlebnis werden lassen!
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Die Tochter der Wälder. Die Sevenwater-Trilogie 01 Juliet Marillier Taschenbuch, November 2003 Verkaufsrang: 10194 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Welche Freude, endlich wieder einen Fantasy-Roman in Händen zu halten, der alles hat, was das Herz begehrt: Eine fantastisch-märchenhafte Welt, die doch greifbar realistisch erscheint; eine wunderbare, liebenswerte Heldin; und eine bewegende, wunderschön geschriebene Geschichte voller Magie, Tragik und Liebe. Juliet Marillier schöpft aus dem hier zu Lande wenig bekannten Schatz irisch-keltischer Märchen und erzählt die Geschichte von den sechs Schwänen vor historischem Hintergrund nach. Schauplatz ist das Irland des 9. Jahrhunderts, als keltische Stammesfürsten ihr Land gegen den Ansturm der Briten verteidigten. Die junge Sorcha ist das siebte Kind und die einzige Tochter eines solchen Fürsten. Da ihr gestrenger Vater kaum einen anderen Gedanken kennt als den Krieg, wächst das mutterlose Mädchen frei und wild in den Wäldern Irlands auf -- umsorgt und beschützt von ihren sechs älteren Brüdern. Diese Freiheit findet ein jähes Ende, als ihr Vater sich neu vermählt. Die unheimliche Schwiegermutter hat bald mit Hilfe von Magie und weiblicher List den gesamten Haushalt unter ihre Kontrolle gebracht, und als die Geschwister versuchen sich aufzulehnen, verwandelt sie die sechs Brüder in Schwäne. Sorchas einzige Chance, den Bann zu lösen ist mit einem furchtbaren Opfer verbunden. Damit nicht genug, wird sie vom Feind gefangen genommen und nach Britannien verschleppt. Allein in der Fremde, ringt sie weiter um die Vollendung ihrer furchtbaren Aufgabe ohne zu ahnen, dass ihr eine noch schwerere Prüfung bevorsteht. Marillier lässt sich zunächst viel Zeit, ihre Welt und deren Figuren lebendig werden zu lassen. Dabei mischen sich Märchen und Mythen, historische Fakten und Kräuterkunde und bilden einen fruchtbaren Boden für die Handlung, die bald an Tempo und Dramatik gewinnt. Alle Leser, die sich seit Die Nebel von Avalon oder Feuer und Stein nach etwas Vergleichbarem sehnen, haben Grund zur Freude. Und wer sich nach 650 Seiten nur mit Mühe von Sorcha trennen kann, sei getröstet: Die Tochter der Wälder ist zwar in sich abgeschlossen, gleichzeitig aber auch der erste Band der Sevenwater-Trilogie. --Birgit Will
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 80 Bewertungen)
Ein wahrhaft märchenhaftes Buch 5 von 5 Punkten "Die Tochter der Wälder" ist eines der besten Bücher das ich jemals gelesen habe.
Von der ersten bis zur letzten Seite gelingt es Juliet Marillier den Leser zu fesseln. Man kann sich perfekt in die Charaktere hineinversetzten; fühlt, freut und leidet mit ihnen. Vorallem die Hauptperson und Ich-Erzählerin Sorcha schließt man sofort ins Herz.
Man wird in eine andere Welt entführt und fühlt sich wie im Irland des 9. Jahrhunderts zurückversetzt. Landschaft und Gebräuche der damaligen Zeit werden sehr gut dargestellt.
"Die Tochter der Wälder" ist ein wunderbarer Roman der einen in eine andere Welt entführt. Wär nach den Genuss des Buches noch nicht genug hat muss sich keine Sorgen machen, den es gibt noch 2 weitere Bände "Der Sohn der Schatten" und "Das Kind der Stürme" die ebenso wundervoll erzählt sind. Juliet Marillier hat nun auch noch einen 4.Band geschrieben, "Heir to Sevenwaters", der hoffentlich auch bald auf deutsch erscheinen wird.
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Das brennende Gewand. 6 CDs Andrea Schacht Audio CD, 1. August 2008 Verkaufsrang: 6974 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Köln 1377. Gleich zwei Tote werden gefunden und beide Male führen die Spuren zu Pater Ivo. Einer der Ermordeten war ein Bote des Erzbischofs, der eine brisante Nachricht übermitteln sollte: Almut und Ivo wird die Entlassung aus dem geistlichen Stand verweigert, die sie erbeten haben, um endlich heiraten zu können. Ivo versucht seine Unschuld zu beweisen und Almut muß sich einer äußerst feindseligen Widersacherin stellen.
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Die englische Erbin Laila El Omari Taschenbuch, Februar 2006 Verkaufsrang: 4704 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Kalkutta 1875: Die verwirrende Vielfalt der Stimmen, das Gemisch der Düfte und die atemberaubende Pracht der Farben - als Alec Delaney nach zehn Jahren Haft aus dem Gefängnis entlassen wird, überwältigen ihn die Eindrücke der brodelnden Stadt. Doch er ist entschlossen, sich seinen Platz im Leben zu erobern - und Rache zu nehmen an dem Mann, der ihn einst unschuldig verurteilt hat. London, drei Jahre später: Als Alec, mittlerweile zum Geschäftsmann aufgestiegen, Lady Helena Ashington zum ersten Mal erblickt, verändert dieser flüchtige Moment sein Leben. Denn die junge Frau ist die Tochter seines Erzfeindes - und die Liebe seines Lebens ...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 21 Bewertungen)
Einfach traumhaft - Eintauchen in die Welt Helenas! 5 von 5 Punkten Ich habe diesen Roman zufällig entdeckt, es war ein Mängelexemplar und recht günstig, so dass ich dachte, wenn es mir nicht gefiele, wäre es nicht so schlimm. Tja, was soll ich sagen. Dieses Buch hat mich in seinen Bann gezogen, ich konnte es nicht aus der Hand legen und musste immer weiter wissen, wie es Helena mit ihren vielen Schicksalsschlägen ergeht. An manchen Stellen musste ich sogar weinen (das hat mich wirklich überrascht!). Helena wächst einem während des Lesens ans Herz und lässt nicht mehr los.
Als das Buch beendet war, bin aus dieser Welt wieder aufgetaucht und das ist es, was für mich ein gutes Buch ausmacht.
Leider erfährt man wenig über Indien, da der Roman hauptsächlich in England spielt. Hier hätte ich mir mehr Beschreibungen und Informationen über das Leben im damaligen Indien gewünscht. Normalerweise gäbe es hierfür einen Punkt Abzug, aber da das Buch mich insgesamt sehr gut unterhalten und hat träumen lassen, vergebe ich dennoch 5 Sterne.
Ich habe mir die weiteren Bücher der Autorin bestellt und freue mich schon sehr auf den Lesegenuss. ;-)
Wer bittersüße Liebesgeschichten, Familiengeschichten und Historisches mag, wird dieses wundervolle Buch sicher gerne lesen!
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Das gläserne Paradies Petra Durst-Benning Taschenbuch, Dezember 2007 Verkaufsrang: 12391 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Glück und Glas sind zerbrechlich. Das erlebt die junge Wanda am eigenen Leib, als sie 1911 zu ihrer Glasbläserfamilie in den Thüringer Wald zurückkehrt: Das gläserne Paradies ist in Gefahr, denn eine der wichtigsten Hütten soll verkauft werden. Wanda versucht, mit allen Mitteln zu helfen. Doch was als vielversprechende Rettungsaktion gedacht war, endet in einer Katastrophe.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Und dann gings berab 3 von 5 Punkten Und nun der dritte Teil der Triologie, der meiner Meinung nach etwas lieblos geschrieben wurde, so nach dem Motto "zu einer Triologie gehört noch ein dritter Teil, als bringen wir das Ganze mal zu Ende".
Die Idee, Wanda als moderne Amerikanerin, als Akteurin zur Schaffung einer Genossenschaft für die Glasbläser zu nutzen, fand ich garnicht so schlecht, aber das ganze Buch schleppte sich in seiner Erzählweise doch ziemlich hin.
Die Protagonistin blieb blass und wenig überzeugend .
Vielleicht sollte man nicht immer "auf Teufel komm raus" einen dritten Teil schreiben wollen.
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Königssturz David A. Gemmell Broschiert, Mai 2008 Verkaufsrang: 8420 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Abenteuer von Hektor, Agamemnon, Achilles und Helena in faszinierend neuer Form. Mit Königssturz schließt der englische Bestsellerautor David Gemmell seine große Troja-Trilogie ab, in der er die Texte Homers nicht nur lebendig werden lässt, sondern die Geschichte des Trojanischen Krieges auch so erzählt, wie Sie sie noch nie gelesen haben: als stünden Sie selbst vor den Toren Trojas!
Agammemnon, König der Mykener, ist seinem lang ersehnten Ziel so nah. Zusammen mit seinen Verbündeten, den Königen des Westens und ihren Armeen auf tausend Schiffen, beginnt er an einem kalten Wintertag mit der Belagerung und Eroberung Trojas. Auf der Ebene von Skamander entbrennen blutige Schlachten, die vor den Toren Trojas weitergeführt und bis in die Stadt und den Palast, der letzten Bastion, getragen werden. Zwar versuchen Hector mit seiner trojanischen Kavallerie und Helikaon mit seiner Brigeme Xanthos vom Wasser aus, den Feind zu bedrängen und aufzuhalten, doch das Schicksal der goldenen Stadt ist schon längst besiegelt. Das Ende eines glorreichen Zeitalters naht und zurück wird nur Dunkelheit und Barbarei bleiben. In der umkämpften Stadt aus Gold, treffen wir alle Figuren der letzten beiden Bücher wieder. Andromache, die zwischen zwei Männern, Liebe und Verantwortung entscheiden muss. Hector, dessen selbst so breite Shultern, kaum die Bürde und Verantwortung tragen können, die Priamos ihm auferlegt hat. Helikaon, der zwischen Liebe und Freundschaft entscheiden muss und dessen innere Dämonen nicht ruhen wollen. Banokles und Kalliades, die beiden wackeren Mykener, die durch ihre Taten alsbald den trojanischen Truppen vorstehen. Odysseus, dessen Schwur einem unehrenhaften Mann gegenüber,ihn gegen Menschen in den Krieg ziehen lässt, die er doch liebt. Achilles, dem Ehre und der Wille zum Sieg über alles geht. Gershom. dessen Wort ihn in die ägyptische Wüste zurückbringt, wo er sein Schicksal zu erfüllen hat, welches die Welt verändern wird. Die Aufzählung lässt sich fortsetzen, alle sind sie im Finale zu finden, die Bekannten, die grossen Namen, die Helden wie auch die Randfiguren. Alle gehen sie ihrem Schicksal entgegen und nur die wenigsten nicht erhobenen Hauptes... Das ist er nun, der letzte Roman vom britischen Autor David Gemmell. War nach seinem viel zu frühen Tod im Jahr 2006 unklar, ob der dritte und abschliessende Teil der Trilogie noch veröffentlicht wird, so war und ist es letzlich seiner Frau Stella zu verdanken, die das fast fertige Manuskript vollendet hat und aus meiner Sicht ohne jedweden Stilbruch vorgegangen ist. Gemmell spinnt ein erstaunliches Garn um dem Mythos Troja und lässt all die Hollywood-Schinken, die aus der Sage entstanden sind, mit seinen geschriebenen Worten weit hinter sich. Vergesst das trojanische Pferd, vergesst die schöne Helena, vergesst die Sehne des Achilles...das hier ist besser. Er lässt die Helden der Antike auferstehen, plastisch, lebendig, leidenschaftlich, begehrend, blutend und leidend. Ihr Leben, ihr Schicksal, ihren Ehrenkodex, der sie bis zu jedwedem Ende aufrecht hält. Es ist dieser Hauch von Grösse, der seine Figuren immer zu etwas besonderen gemacht hat. Andromache denkt am Ende des Buches "ich bin mit Helden durchs Leben gewandelt". Meine Person, ein Leser, hat das für viele Jahre auch getan. David Gemmell hat wunderbare Figuren erschaffen, an die man sich gerne zurückerinnert und wegen denen man seine Bücher immer wieder in die Hand nimmt. Danke.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Der Fall von Troja - ein Denkmal für David & Stella Gemmell! 5 von 5 Punkten "Andromache spürte wie sich ihr Herz erhob und lächelt. Dann erhob sie ihren Bogen in ihrer Faust zu einem letzten Gruß als das brennende Schiff in den Westen segelte."
Fantastisch! Das Buch ist der Abschluß der Troja Trilogie und zugleich das letzte Werk des Schriftstellers David Gemmell, der 2006 tragisch verschied, es deswegen nur beginnen konnte und dessen Frau Stella das Werk mit seinen Notizen vollendete. Meine Sicht darauf war sowohl neugierig als auch zwiespältig, denn wie kann eine absolute Novizin im Geiste eines Ausnahmeschriftstellers schreiben? Mit Genugtuung kann ich sagen: Ich habe keine Ahnung, wo David Gemmell aufgehört und seine Frau angefangen hat - es ist schlichtweg ein überragendes Werk geworden.
Die Festung des Helden Helikaon, auch Äneas genannt, brennt, und die trojanischen Truppen führen einen fast aussichtslosen Krieg an mehreren auswärtigen Fronten. In dieser Konstellation führen die griechischen Könige ihre Armeen vor das mächtige Troja und eine der epischsten Schlachten nimmt ihren Lauf...
Das Buch hatte von Anfang an insofern einen schweren Stand, dass mehrere Punkte unausweichlich sind: Hektor kämpft gegen Achilles, Odysseus erfindet die Kriegslist des "Trojanischen Pferdes" und Troja wird brennen. Aber wie die Autoren diese epische von Homer vorgegebene Grundstruktur neu interpretiert haben, ist atemberaubend. Zahllose Schlachten, aber darin findet man nicht Ruhm und Glorie, sondern Blut und Tod aufgrund machthungriger menschlich schwacher Despoten, die ihren Interessen tausende von Menschen opfern. Und doch findet man Ehre: In eizelnen Taten von Helden, die wider aller Vernunft und allen Widerständen menschlich bleiben u den Krieg so sehen, wie er ist: Ein menschenfressender Moloch. Hektor opfert sich bei dem Versuch als Prinz von Troja sein Volk zu schützen. Achilles auf der Suche nach Ruhm und Rache und doch ein aufrechter u ehrenhafter Freund. Odysseus, der ruhmreiche Sagenerzähler, ist die letzte moralische Instanz, die die Griechen zu Menschlichkeit mahnt u doch ist er derjenige, der Troja zum Untergang verurteilt. Währenddessen bringen Helikaon und sein Todesschiff Xanthos den griechischen Galeeren Tod u Verderben - auch ihm soll noch eine Rolle bei Fall von Troja zufallen u seine geheime Liebesgeschichte zu Andromache soll eine schicksalhafte Wendung nehmen. Das Buch hat kleinere Schwächen, wie z.B. beim Kampf der beiden Giganten u dem Auftritt Helikaons am Schluss - aber keine die das Lesevergnügen u meine Verbeugung vor der literarischen Novizin mindern können.
Ein letztes Mal wurde die Antike bild- und sprachgewaltig zum Leben erweckt und die Tragik des Falls von Troja wird nur von der Gewissheit übertroffen, das der Name Trojas die Zeiten überdauern wird.
Unübertrefflich ist der Epilog dieses Buches u dabei noch nicht einmal hinsichtlich seines Inhalts und Ausdrucks. Was dieses Ende zur Ausnahme macht, ist, dass es von einer Frau geschrieben wurde, die ihren Mann u die Liebe ihres Lebens verloren hat und mit diesem Hintergrund kann man das Ende nicht weniger als magisch nennen.
Fazit: Dieses furiose Werk ist in jeder Hinsicht ein mehr als nur würdiges Denkmal - gerade unter dem Aspekt, dass ich ironischerweise in diesem Werk in einigen Personen sowohl David als auch Stella Gemmell verkörpert sehe. Meinen aufrichtigen Dank dafür und möge der Name "Gemmell" ebenso die Zeiten überdauern wie der Fall Trojas.
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Die Hexe und die Heilige Ulrike Schweikert Taschenbuch, Dezember 2002 Verkaufsrang: 27206 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mit dem grandiosen Historienepos um ein ungleiches Schwesternpaar, das in einer grausamen Zeit für ein selbstbestimmtes Leben kämpfen muss, knüpft Ulrike Schweikert an ihr Erfolgsdebüt "Die Tochter des Salzsieders" an. Deutschland am Vorabend des 30jährigen Krieges: Während die tugendhafte Helena in ein Kloster geht, wird ihre eigenwillige Zwillingsschwester Sibylla Hebamme - und lässt sich in die Geheimnisse der Magie einweihen. Ein junger Priester entfacht die erste leidenschaftliche Liebe in ihr, ein reicher Vogt macht sie gegen ihren Willen zu seiner Geliebten. Sie lernt die dunklen Geheimnisse der Mächtigen kennen und wird zur Gefahr - die Häscher der Inquisition rüsten zur Hexenjagd. Ihre Schwester Helena will sie vor dem Scheiterhaufen retten. Doch ihr Plan geht nicht auf.
Deutschland im 16. Jahrhundert. In einer reichen Kaufmannsfamilie kommen die Zwillinge Sibylla und Helena zur Welt. Dass Zwillinge Unglück bedeuten, glaubt damals fast jeder. Als die beiden im Alter von fünf Jahren den Tod des Vaters vorhersehen, steckt die Mutter Helena kurzerhand in ein Kloster. Ohne die Schwester wird das Leben für Sibylla immer schwieriger, und als die Dominikaner wieder einmal die Hexenjagd auf Andersdenkende eröffnen, gibt es für sie nur einen...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 76 Bewertungen)
5 Sterne! 5 von 5 Punkten Ich, als Fan dieser historischen Romane, habe mit diesem Buch erneut eine Geschichte gefunden die mich von Anfang bis Ende gefesselt hat. Es lässt sich sehr leicht und flüssig durchlesen und ich hab mit den Charakteren richtig mitfühlen können. Sehr empfehlenswert!
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Der Seidenfächer Lisa See Broschiert, September 2007 Verkaufsrang: 2451 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Fremd, exotisch, geheimnisvoll - der bewegende Roman einer großen Frauenfreundschaft im China des 19. Jahrhunderts! China im 19. Jahrhundert: Lilie und Schneerose wachsen in einer Welt auf, in der Mädchen als Last gelten und in der mit dem Binden der Füße auch ihr Herz gefesselt werden soll. Mit siebzehn Jahren werden beide verheiratet. Dank der Geheimschrift Nushu, die nur Frauen vorbehalten ist, gelingt es den Freundinnen, in Kontakt zu bleiben. Zu besonderen Anlässen schreiben sich die beiden Mädchen sogar Gedichte in Nushu auf einen Seidenfächer, der immer zwischen ihnen hin und her wandert. Doch die Sehnsucht nach Liebe, Glück und Freiheit kann ihnen niemand nehmen ...
"Der Seidenfächer ist ein geradezu schmerzhaft schönes Buch, ein wundervoller Einblick in eine geheime Welt, die noch bis vor kurzem genau so in China existierte. Dies ist Lisa Sees bisher bestes Buch: Eine faszinierende und anrührende Geschichte, die den Leser von der ersten Seite gefangen nimmt." Amy Tan "Nur den besten Romanciers gelingt, was Lisa See vollbracht hat: Sie hat nicht nur die Figuren, sondern eine ganze Kultur - eine Empfindungswelt, die der unseren so fremd ist - vor unserem inneren Auge erweckt. Hierbei handelt es sich um ein faszinierendes und lückenlos überzeugendes Porträt einer Frau, die durch das Leiden geprägt wird, das man ihr bereits im zarten Alter aufzwingt, sowie um das Porträt einer Freundschaft, die sie am Leben erhält." Arthur Golden "Lisa See liefert in ihrem Roman beeindruckende Einblicke in eine geheime Welt, die vor gar nicht langer Zeit noch genauso in China existierten." Radio ZuSa
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 26 Bewertungen)
ein Land zu einer Zeit, in der Frauen nichts wert waren 5 von 5 Punkten Ich hab schon viele historische Romane gelesen, allerdings war noch nie einer aus dem alten China dabei und ich bin nun froh das "der Seidenfächer" das erste Buch ist, dass ich in dieser Richtung gelesen hab.
Die Geschichte erzählt mit sehr viel Feingefühl die Freundschaft, die zwischen den beiden Mädchen Lilie und Schneerose beginnt und man freut sich mit den beiden, dass sie einander haben, da ihr sonstiges Leben eher die Hölle als der Himmel auf Erden ist.
Es ist wie eine Reise in ein exotisches Land, in dem Frauen nichts wert sind und ihren Vätern, Ehemännern und Söhnen gehorchen müssen.
Sehr empfehlenswert.
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Der dritte Zwilling Ken Follett Taschenbuch, April 1999 Verkaufsrang: 3066 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eineige Zwillinge sind schon seit den Römern ein beliebtes Thema der Schriftsteller. Meisterschreiber Ken Follett setzt mit seinem neusten Roman Der dritte Zwilling noch eins drauf. Die Heldin, Jeannie Ferrami, ist eine junge Professorin an der Jones Falls-Universität (denken sollen Sie dabei allerdings an die renommierte John Hopkins-Universität), die sich damit beschäftigt, ob kriminelle Neigungen angeboren sind oder vom Umfeld bestimmt werden. Angetrieben von einem Geheimnis in ihrer Vergangenheit, ist Dr. Ferrami mehr als erfreut, als sie einen geradlinigen Jurastudenten findet, der einen eineiigen Zwilling hat, der nicht nur getrennt von ihm aufgezogen wurde sondern auch wegen Vergewaltigung im Gefängnis sitzt. Sie ist allerdings weniger erfreut, als ihr Untersuchungsgsobjekt wegen der Vergewaltigung ihrer besten Freundin verhaftet wird. Es kann doch nicht sein, daß dieser makellose Mann schuldig sein soll. Hier erscheinen die wahren Bösewichte auf der Bildfläche: drei alte Kameraden aus der Nixon-Ära, die sich seit Jahrzehnten abmühen, in den USA die Rassenreinheit zu sichern. Schlimm genug, daß einer der Verschwörer Dr. Ferramis Vorgesetzter ist, aber einer der anderen hat es sogar auf das Amt des Präsidenten abgesehen. Die junge Professorin ist auf ein Geheimnis gestoßen, das sie alle ruinieren könnte. Natürlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis unser Pärchen ganz schön Probleme bekommt. Der kürzeste Abstand zwischen zwei Punkten ist immer die Handlung eines Follett-Romans. Feinsinnigkeit müssen Sie woanders suchen, aber für Unterhaltung ist sicherlich gesorgt.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 162 Bewertungen)
Spannung mit Gen-Experimenten und Verbrechen 5 von 5 Punkten Ken Follett ist ein Meister für spannende Romane
insbesondere auch zu dem aktuellen Thema der Genforschung. Wenn man glaubt, jetzt geht die Spannung bald zu Ende oder der Fall wird aufgelöst, dann geht es noch spannender weiter.
Ich konnte nicht aufhören, das Buch ohne Pause durchzulesen.
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Die Kastratin Iny Lorentz Taschenbuch, September 2003 Verkaufsrang: 5373 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die junge Giulia, Tochter des Kapellmeisters Fassi aus Salerno, hat nur einen brennenden Wunsch: Sie möchte im Chor ihres Vaters singen, denn sie hat eine wunderschöne Stimme. Doch im Italien der Renaissance ist den Frauen das Singen in der Kirche verwehrt. Ein Zufall gibt Giulia die Chance, ihren größten Traum zu verwirklichen, doch sie zahlt einen hohen Preis dafür, denn fortan muss sie als Kastrat verkleidet durch die Lande ziehen...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 42 Bewertungen)
Ein Mädchen mit der Leidenschaft zum Singen 4 von 5 Punkten Also ich habe " Die Kastratin" sehr gerne gelesen. Es ist ein erfrischender Historienroman, der durch seine bildliche Darstellung überzeugt. Auch die Charaktere sind überzeugend und liebenswert. Leider kommt an manchen Stellen (z.B. bei der Entlarvung als Mädchen) die Spannung ein wenig zu kurz, deswegen nur vier Sterne
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Pompeji: platinum edition Robert Harris Taschenbuch, Mai 2005 Verkaufsrang: 7085 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Im ersten Jahrhundert nach Christus hatten die Römer ein Wassersystem aus Aquädukten geschaffen, das die Hauptstadt ihres riesigen Reiches mit mehr Wasser versorgte, als 1985 nach New York gelangte. Eine der wichtigsten Wasserstraßen dieses Meisterwerks der Ingenieurskunst, das das ganze Land durchzog, war die Aqua Augusta, die nach einem Erdbeben an den Hängen des Vesuvs versiegte. So hat es sich auch der Spezialist des historischen Thrillers Robert Harris ausgemalt und den Baumeister Attilius aus Rom an den Golf von Neapel geschickt, um das Aquädukt zu reparieren. Dabei wird Attilius in eine Verschwörung verstrickt, bei der natürlich auch eine junge Frau nicht fehlen darf. Und dennoch ist die Katastrophe, in die Attilius hineingerät, größer, als er es sich ihn seinen kühnsten Träumen hätte ausmalen können. Ebenso wenig wie die Tausenden reicher Sommerfrischler, die im Jahr 79 aus Rom nach Pompeji gekommen sind. Wie beim Stoff rund um den Untergang der Titanic hat der Fall von Pompeji einen Nachteil: Man glaubt schon im Vorhinein zu wissen, wie die Geschichte ausgehen muss. Es bedarf also einer ganzen Menge erzählerischen Talents, um die Handlung bis zum Ende auf spannendem Niveau zu halten. Harris schafft dies, indem er den Ausbruch des Vesuvs mit einer durch und durch glaubhaften Intrige verbindet, die man sich so auch in die heutige Zeit hineinversetzt vorstellen kann. So ist Pompeji ein explosiver Thriller um die Leben spendende Macht des Wassers und die zerstörerische Wirkung des Feuers geworden, den man kaum mehr aus den Händen legen mag. Stefan Kellerer
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 119 Bewertungen)
Ein Stück Geschichte und die Katastrophe einer Lebensader! 5 von 5 Punkten Ein paar Tage vor dem verherenden Ausbruch des Vesuv wird eine der wichtigsten Wasserleitungen die Aqua Augusta in der Nähe des Vulkans unterbrochen. Auf der Suche nach dem Leck im Aquädukt gerät der junge Aquarius Attilius zwischen die integranten Machenschaften der reichen Römer am Golf von Neapel.
Es entwickelt sich eine atemberaubende Story um das kostbare Gut Wasser, um Macht, natürlich um Liebe und auch um die große Katastrophe. Die handelnden Charaktere sind vielleicht etwas zu typische Römer, aber sie wirken menschlich, sympathisch, nicht übermenschlich, heldenhaft.
Toll recherchiert und historisch absolut glaubhaft erzählt Harris sehr spannend die Geschichte des Untergangs Pompeji`s. Und er spricht über die Historie geschickt aktuelle Probleme unserer Zeit an.
Vielleicht liegt es daran, dass sich Harris viel im Italienischen bewegen musste: Sprachlich findet sich zumindest die englische Version auf hohem Niveau.
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