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| Historische Romane | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Das große Spiel Claude Cueni Audio CD, Juni 2008 Verkaufsrang: 9037 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden 1671 in Edinburgh geboren, verspielt John Law bereits in jungen Jahren das Vermögen seines Vaters. Draufgängerisch auch sein Umgang mit den Frauen. Scharen von gehörnten Ehemännern frohlocken, als Law nach einem Duell mit tödlichem Ausgang das Land verlassen muss. Währ seiner Flucht kommt ihm die bahnbreche Idee: Papiergeld. Doch wird seine Idee Gehör finden?
Man fängt an zu lesen und möchte das Buch nicht mehr weglegen. Man bekommt einen lebendigen Eindruck von den Anfängen der - ich möchte fast sagen, der Zivilisation. Als ganz Europa von Kriegen gebeutelt wird, Millionen Menschen an Hunger und Kälte sterben, die Kindersterblichkeit bei 80 Prozent liegt, überall Pest und ähnliches wüten (Sogar in Städten wie London wurden die Nachttöpfe einfach aus dem Fenster auf die Straßen entleert, die sanitären Anlagen von ganz Versailles bestanden aus gerade mal 300 Nachttöpfen) und niemand Arbeit findet, weil es einfach kein Geld mehr zum Bezahlen gibt, da alles verfügbare Metall für Kanonen verbraucht war - in dieser Zeit hat ein Mann eine Vision, wie er ganz Europa aus dieser Misere führen kann: Durch die Einführung von Papiergeld. Man wird schon fast schwindelig bei dem Gedanken, wie es heute in unserer Welt aussehen würde, hätte es diesen einen Mann nicht gegeben, der wieder und wieder versucht hat, eine Regierung nach der anderen für seine Idee zu gewinnen und es schließlich im völlig am Boden liegenden bankrotten Frankreich geschafft hat. Ich werde noch oft an John Law denken, wenn ich einen Geldschein in die Hand nehme. Es ist, als würde man die Geschichte selber durchleben. Die dreckigen Städte, die Armut, aber auch die Orgien der Reichen oder die Begegnungen mit anderen bekannten Größen wie dem Autor von Robinson Crusoe, Daniel Defoe (Im Original findet sich eine Widmung an Law) oder Montesquieu, der einen Bericht über Law im Auftrage des französischen Hofes verfasste. Danke, John Law, für Ihren Beitrag in der Welt, auf dem sich unser heutiger Wohlstand begründet! Danke, Claude Cueni, für das wohl am besten recherchierte Buch, das ich je gelesen habe und bei dem ich so oft bestürzt, erstaunt, erregt und gespannt war, aber oft auch wegen Ihres feinsinnigen Humors, mit dem Sie schreiben, lauthals gelacht habe. Genial!
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Dran bleiben! Visionen spielerisch zum Leben erwecken. 5 von 5 Punkten Claude Cueni stellt uns in einem grossartigen Roman John Law vor, einen schottischen protestantischen Mathematiker, Logiker, Glücksspieler, Lebemann, Visionär. John Law erscheint uns als lebhaftiger, gern gesehener Edelmann, von dem sich die Leute in ganz Europa bei einer Partie Pharao gerne das Geld aus der Tasche nehmen lassen. Denn immer ist da Weisheit und Klugheit und die Vision vom blühenden Staat mit florierendem Handel und voller Beschäftigung mit im Spiel.
Alles aktuelle Themen. Und weil unser John Law of Lauriston ein Leben lang Ueberzeugungsarbeit leisten muss, beginnen wir am Rande einer lebhaften Geschichte durch London, Amsterdam, Venedig und Paris selbst etwas über Staatsfinanzen, Börsenwesen und Inflation zu verstehen. Schlussendlich waren es die Franzosen, bei denen er sein System ausprobieren konnte. Es wäre alles gut gelaufen, wenn der Herr Regent nicht die Druckpresse zu viel betätigt hätte.
Das der Hauptfaden. Und hineingewoben ist die unglaubliche Geschichte einer unehrenhaften Liebe mit einer verheirateten Frau, Szenen von Vertrauen und dessen Verlust, Episoden mit Neidern, Intriganten und dem lieben Gevater Tod. Es überwiegen das Fröhliche, das Leichte und die grosse Idee, welche John ein Leben lang verfolgt.
Ich freue mich auf den Film!
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Elisa Lynch Sian Rees, Karin Dufner Gebundene Ausgabe, August 2003 Verkaufsrang: 4828 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden 1854: Paris schwelgt in Luxus, Pomp und Vergnügungssucht. Napoleon III. herrscht über das zweite Kaiserreich und macht die französische Hauptstadt zur prächtigsten und modernsten Metropole der Welt. In den Tuilerien empfängt er mit der schönen Eugenie an seiner Seite Gesandte, Diplomaten, gekrönte Häupter und Bewunderer aus allen Teilen der Erde. Einer unter ihnen: General Francisco Solano L pez. Der Sohn des immens reichen Präsidenten von Paraguay, Don Carlos. Sein Frankreich-Besuch prägt den jungen L pez fürs Leben. Als neuer Napoleon will er das unzivilisierte Paraguay in die Moderne führen. Als er in der Pariser Demimonde die bildhübsche irische Kurtisane Elisa Lynch kennen und lieben lernt, scheint sein Glück perfekt: Sie soll seine Eugenie sein. Für die ebenso kluge wie ehrgeizige junge Frau beginnt ein unglaubliches Abenteuer im südamerikanischen Dschungel, das sie, wenn auch nur für kurze Zeit, zur mächtigsten Frau von Paraguay machen wird.
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Falkenjagd Susanne Betz Broschiert, 1. Januar 2008 Verkaufsrang: 6558 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Allzuviel Strahlkraft bekam Friederike, die Tochter Friedrich Wilhelms I. von Preußens Gloria offenbar nicht ab. Die Chroniken verzeichnen lediglich, dass die Schwester Friedrichs des Großen von ihrem Vater, dem knickrigen Soldatenkönig mit vierzehn weit unter Stand an den Markgrafen Carl Wilhelm von Ansbach verschachert wurde. Der Wilde Markgraf, ein rechter Naturbursche, war von dem Plan selbst wenig begeistert, merkte er doch bald, dass der gewiefte Preußenkönig seine Tochter nur zwecks Einverleibung der Hohenzollernschen Linie herausgerückt hatte. Folgerichtig geriet trotz zweier Kinder die unfrohe Verbindung zum Flop. Der mehr in seine Falken denn in seine Frau vernarrte Ehemann warf die Mitgift mit beiden Händen zum Fenster hinaus, bis sein begieriges Auge auf eine Bürgerliche fiel, während die ewig kränkelnde Friederike beschloss, ihr restliches Leben hinter den Mauern des Landschlößchens Schwaningen zu beenden. Ihr weiteres Schicksal entzog sich jeglicher Geschichtsschreibung. Ende einer Königstochter? Nicht so für die sympathische Susanne Betz, deren Fabulierlust durch diesen blinden historischen Fleck erst richtig entfacht wird. Ruckzuck und ohne ein Hehl daraus zu machen, lässt sie eine neue und hochmoderne Friederike auferstehen. Wie um den Beweis anzutreten, dass Männer (in diesem Falle Friederikens kriegerischer Bruder, der große Friedrich), als zerstörerisches Element auftreten, während die Frauen die Menschheit eigentlich voranbringen, entwirft die Autorin Friederike als eine Art Rudolf Steiner des Rokoko. Ackerbau und Viehzucht, die Erforschung der menschlichen Anatomie, die Vermessung und systematische Entlausung ihrer Untertanen, der rechte Anbau einer brandneu eingeführten Erdfrucht namens Kartoffel -, kein Vorgang in der Natur bleibt Friederikes wachem Blick verborgen. Das höfische Personal rümpft die gepuderten Nasen, die braven Ansbacher aber zeigen sich von den ganz und gar unhoheitsvollen Hobbies ihrer attraktiven Monarchin hellauf begeistert. Für romantisch gestimmte Leser: Auch die Liebe hält schlussendlich Einzug in die fränkische Provinz. Ganz anders die historische Wirklichkeit. In eine Fensterscheibe der Ansbacher Residenz geritzt, fand sich bis zu ihrer Zerstörung am Kriegsende 1945 die bittere Wehklage der historischen Friederike: "Ich leide, ohne dass ich es zu sagen wage - Ihrer Roman-Friederike hat Susanne Betz ein wohlwollenderes Schicksal bereitet. Während Preußens Ruhm sich auf den Schlachtfeldern austobte und mehrte, vollbrachte seine kleine unbeachtete Tochter menschlich wahrhaft Großes. Wenigstens in der Fantasie einer cleveren und historisch beschlagenen Autorin. Eine hübsche Idee, der wir gerne gefolgt sind. -- Ravi Unger
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Zur Zeit des Rokoko 4 von 5 Punkten Interessant wäre natürlich auch, wenn man zimtfarbene und schwarze und auch weiße getaufte Menschen miteinander paarte und dann die Veränderungen von Haut, Gliedmaßen und womöglich sogar Organen von Generation zu Generation beobachtete. Obwohl das Ergebnis vielleicht zu wünschen übrig ließe. Dieser Hurone hier kam ihr jedenfalls schön und vollkommen wie ein göttliches Werk vor. Und das, obwohl er von Gott nichts wusste. Es war ihr allerdings nicht klar, ob man Gott für die Erschaffung eines Ungläubigen verantwortlich machen konnte. Doch wen dann?
Die vierzehnjährige Friederike, die die Schwester von Friedrich dem Großen ist, wird mit dem Markgrafen Charles von Ansbach verheiratet. Die Ehe steht unter keinem guten Stern, denn der Markgraf widmet sich lieber der Falkenjagd und seiner Mätresse Elisabeth.
Doch auch Friederike weiß sich die Zeit zu vertreiben und dem Hofleben zu entfliehen. Die Markgräfin studiert die Anatomie von Menschen, baut eine Schweinezucht auf und bringt ihren Bauern den Anbau von Kartoffeln bei. Anfangs sehen alle ein wenig argwöhnisch auf die Marktgräfin, doch bemerken ihre Untertanen, dass Friederike ihnen eine große Hilfe ist und die Menschen nicht hungern müssen.
Und so verbringt Friederike ihre Zeit auf dem Landschlößchens Schwaningen mit allerhand doch gar nicht so standesgemäßen Hobbies. Die Bauern wissen Friederikes Bemühen zu schätzen. Von ihrem Bruder Friedrich kann Friederike nicht viel Unterstützung erwarten, da dieser lieber Krieg spielt und versucht, möglichst viele Verbündete auf seine Seite zu ziehen. Doch es gibt auch Menschen, wie Friederikes Freundin Caroline, die in guten und schlechten Zeiten zu der Markgräfin hält.
Falkenjagd spielt in der Rokokozeit, die Autorin Susanne Betz haucht Friederike neues Leben ein und macht sie zu einer modernen Frau, welche auf unkonventionelle Weise versuchte, ihren Wissensdrang zu stillen. Eigentlich ist über die Tochter von Friedrich Wilhelms I. von Preußens Gloria nicht zu viel bekannt und scheint auch nicht allzu viel bewegt zu haben.
So erfreut es doch den Leser, wie Autorin ihre Protagonistin aufbaut und diese sich ihren eigenen Weg bannt, da sie von ihrem Mann nicht viel erwarten kann. Der Markgraf verbringt mehr Zeit damit, das Geld aus dem Fenster zu hauen. Interessant auch die Intrigen unter den Geschwistern von Friederike.Auch sehr schön beschrieben, wie sich Friederike das Buch Robinson Crusoe für sich entdeckt und ihr Drang nach neuem Wissen sie immer weiter voranbringt. Ein historischer Schmöker für Fans der Rokokzeit oder für die, die es noch werden wollen.
© Yvonne Müller
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Auf den Schwingen des Adlers: Tatsachen-Thriller aus dem Iran Ken Follett Taschenbuch, 25. Februar 1986 Verkaufsrang: 4441 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Teheran, 1978: Noch regiert der Schah, aber die islamischen Revolutionäre um Khomeini gewinnen immer mehr Einfluß. In dieser gespannten Situation werden zwei amerikanische Manager ohne Angabe von Gründen verhaftet. Ihr Leben schwebt in höchster Gefahr. Um die beiden Gefangenen aus ihrer bedrohlichen Situation zu befreien, schickt ein texanischer Multimillionär seine "Adler" in den Iran ...
Teheran 1978: Noch regiert der Schah, aber die Straße gehört bereits den islamischen Revolutionären. In einem Vorort von Paris wartet der Ayatollah auf seine triumphale Rückkehr. Zwei amerikanische Spitzenmanager werden ohne Angabe von Gründen verhaftet. Ihr Leben ist in höchster Gefahr. Ein texanischer Multimillionär schickt seine »Adler« in den Iran. Ihr Auftrag: »Befreit die Männer um jeden Preis!«
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 23 Bewertungen)
Allahu Akbar 5 von 5 Punkten Ken Follett beschreibt die Befreiung zweier amerikanische Manager des EDS Konzerns aus iranischer Haft während der Revolution gegen den Schah 1978. Der amerikanische Konzern EDS wurde beschuldigt, einen Großauftrag im Iran nur durch Bestechung bekommen und keine adäquate Leistung erbracht zu haben, worauf die beiden Manager quasi als Geiseln schuldlos inhaftiert wurden. Der Eigentümer der Firma, Ross Perot, setzt alles in Bewegung , um in einer Hau-Ruck-Aktion seine beiden Angestellten zu befreien. Die ganze Aktion ist äußerst packend erzählt und liest sich wie ein spannender Krimi. Positiv beeindruckt die minutiöse Darstellung der Ereignisse sowie die akribische Recherche der Handlung. Ebenso spannend sind die Schilderungen des Revolutionsgeschehens.
Wie immer ein klasse Werk von Ken Follett.
Einziges Manko: In der Ausgabe von 1982 (roter Einband, Paperback) sind doch etliche Rechtschreibfehler enthalten.
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Pompeji: platinum edition Robert Harris Taschenbuch, Mai 2005 Verkaufsrang: 2770 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Im ersten Jahrhundert nach Christus hatten die Römer ein Wassersystem aus Aquädukten geschaffen, das die Hauptstadt ihres riesigen Reiches mit mehr Wasser versorgte, als 1985 nach New York gelangte. Eine der wichtigsten Wasserstraßen dieses Meisterwerks der Ingenieurskunst, das das ganze Land durchzog, war die Aqua Augusta, die nach einem Erdbeben an den Hängen des Vesuvs versiegte. So hat es sich auch der Spezialist des historischen Thrillers Robert Harris ausgemalt und den Baumeister Attilius aus Rom an den Golf von Neapel geschickt, um das Aquädukt zu reparieren. Dabei wird Attilius in eine Verschwörung verstrickt, bei der natürlich auch eine junge Frau nicht fehlen darf. Und dennoch ist die Katastrophe, in die Attilius hineingerät, größer, als er es sich ihn seinen kühnsten Träumen hätte ausmalen können. Ebenso wenig wie die Tausenden reicher Sommerfrischler, die im Jahr 79 aus Rom nach Pompeji gekommen sind. Wie beim Stoff rund um den Untergang der Titanic hat der Fall von Pompeji einen Nachteil: Man glaubt schon im Vorhinein zu wissen, wie die Geschichte ausgehen muss. Es bedarf also einer ganzen Menge erzählerischen Talents, um die Handlung bis zum Ende auf spannendem Niveau zu halten. Harris schafft dies, indem er den Ausbruch des Vesuvs mit einer durch und durch glaubhaften Intrige verbindet, die man sich so auch in die heutige Zeit hineinversetzt vorstellen kann. So ist Pompeji ein explosiver Thriller um die Leben spendende Macht des Wassers und die zerstörerische Wirkung des Feuers geworden, den man kaum mehr aus den Händen legen mag. Stefan Kellerer
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 120 Bewertungen)
Sehr gut gemacht! 5 von 5 Punkten Man nehme die wahrscheinlich größte Naturkatastrophe der Antike und eine der bedeutendsten technischen Bauleistungen der Römer und schon hat man im Prinzip mehr als genug Stoff für einen sehr guten historischen Roman.
Ganz kann Harris die Spannung nicht halten, trotzdem ein sehr gut lesbares Buch und eine sehr gelungene Mischung aus Unterhaltung und Information!
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Der dritte Zwilling Ken Follett Taschenbuch, April 1999 Verkaufsrang: 5062 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eineige Zwillinge sind schon seit den Römern ein beliebtes Thema der Schriftsteller. Meisterschreiber Ken Follett setzt mit seinem neusten Roman Der dritte Zwilling noch eins drauf. Die Heldin, Jeannie Ferrami, ist eine junge Professorin an der Jones Falls-Universität (denken sollen Sie dabei allerdings an die renommierte John Hopkins-Universität), die sich damit beschäftigt, ob kriminelle Neigungen angeboren sind oder vom Umfeld bestimmt werden. Angetrieben von einem Geheimnis in ihrer Vergangenheit, ist Dr. Ferrami mehr als erfreut, als sie einen geradlinigen Jurastudenten findet, der einen eineiigen Zwilling hat, der nicht nur getrennt von ihm aufgezogen wurde sondern auch wegen Vergewaltigung im Gefängnis sitzt. Sie ist allerdings weniger erfreut, als ihr Untersuchungsgsobjekt wegen der Vergewaltigung ihrer besten Freundin verhaftet wird. Es kann doch nicht sein, daß dieser makellose Mann schuldig sein soll. Hier erscheinen die wahren Bösewichte auf der Bildfläche: drei alte Kameraden aus der Nixon-Ära, die sich seit Jahrzehnten abmühen, in den USA die Rassenreinheit zu sichern. Schlimm genug, daß einer der Verschwörer Dr. Ferramis Vorgesetzter ist, aber einer der anderen hat es sogar auf das Amt des Präsidenten abgesehen. Die junge Professorin ist auf ein Geheimnis gestoßen, das sie alle ruinieren könnte. Natürlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis unser Pärchen ganz schön Probleme bekommt. Der kürzeste Abstand zwischen zwei Punkten ist immer die Handlung eines Follett-Romans. Feinsinnigkeit müssen Sie woanders suchen, aber für Unterhaltung ist sicherlich gesorgt.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 163 Bewertungen)
Spannung mit Gen-Experimenten und Verbrechen 5 von 5 Punkten Ken Follett ist ein Meister für spannende Romane
insbesondere auch zu dem aktuellen Thema der Genforschung. Wenn man glaubt, jetzt geht die Spannung bald zu Ende oder der Fall wird aufgelöst, dann geht es noch spannender weiter.
Ich konnte nicht aufhören, das Buch ohne Pause durchzulesen.
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Der Seidenfächer Lisa See Broschiert, September 2007 Verkaufsrang: 4211 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Fremd, exotisch, geheimnisvoll - der bewegende Roman einer großen Frauenfreundschaft im China des 19. Jahrhunderts! China im 19. Jahrhundert: Lilie und Schneerose wachsen in einer Welt auf, in der Mädchen als Last gelten und in der mit dem Binden der Füße auch ihr Herz gefesselt werden soll. Mit siebzehn Jahren werden beide verheiratet. Dank der Geheimschrift Nushu, die nur Frauen vorbehalten ist, gelingt es den Freundinnen, in Kontakt zu bleiben. Zu besonderen Anlässen schreiben sich die beiden Mädchen sogar Gedichte in Nushu auf einen Seidenfächer, der immer zwischen ihnen hin und her wandert. Doch die Sehnsucht nach Liebe, Glück und Freiheit kann ihnen niemand nehmen ...
"Der Seidenfächer ist ein geradezu schmerzhaft schönes Buch, ein wundervoller Einblick in eine geheime Welt, die noch bis vor kurzem genau so in China existierte. Dies ist Lisa Sees bisher bestes Buch: Eine faszinierende und anrührende Geschichte, die den Leser von der ersten Seite gefangen nimmt." Amy Tan "Nur den besten Romanciers gelingt, was Lisa See vollbracht hat: Sie hat nicht nur die Figuren, sondern eine ganze Kultur - eine Empfindungswelt, die der unseren so fremd ist - vor unserem inneren Auge erweckt. Hierbei handelt es sich um ein faszinierendes und lückenlos überzeugendes Porträt einer Frau, die durch das Leiden geprägt wird, das man ihr bereits im zarten Alter aufzwingt, sowie um das Porträt einer Freundschaft, die sie am Leben erhält." Arthur Golden "Lisa See liefert in ihrem Roman beeindruckende Einblicke in eine geheime Welt, die vor gar nicht langer Zeit noch genauso in China existierten." Radio ZuSa
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 24 Bewertungen)
super 5 von 5 Punkten Es ist ein sehr tolle Buch. Ich habe es in 2 Tagen durchgelesen.
Am schlimmsten finde ich die Zeit, wo den die Füße gebunden wurde .....schrecklich. Man fühlt selbst ein komisches kribbeln in den Füßen, wenn man das liest. Die tiefe Freundschaft die zwische Schneerose und Lili entsteht ist wunderbar.
Also mein Fazit: Lesen...unbedingt lesen :-).
Es ist ein super Buch für Jung undAlt, ob Mann oder Frau.
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Der Medicus von Saragossa Noah Gordon Taschenbuch, November 2001 Verkaufsrang: 8342 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Was hat Noah Gordon mit dem legendären Pater Brown gemeinsam? Er kann's eben auch nicht lassen -- gut so! Und ab geht's mit dem neuen Buch des Bestsellerautors ins mittelalterliche Spanien, hinein in die Zeit der sich ausbreitenden Inquisition im beginnenden 15. Jahrhundert. Historie als unterhaltsame Kost, leichtverdauliche Handlungsebenen, gute Recherche bis ins Detail und einen Schuß Krimigewürz, samt der Einladung, das rund 470 Seiten-Menü hautnah und spannend mitzuerleben und zu verschlingen -- ein Rezept, mit dem Noah Gordon ja nicht zum ersten Mal brilliert. Vor dem Hintergrund der brutalen Verfolgungen religiöser Minderheiten mit päpstlichem und königlichem Segen spielt diese fesselnde Geschichte, die mit der heimtückischen Ermordung eines Jungen in Toledo beginnt, dem Sohn des jüdischen Mannes, der als einer der besten Silberschmiede in ganz Kastilien gilt. Für eine wertvolle Reliquie hat er das Reliquiar angefertigt, gerät aber durch Glauben und gesellschaftlichen Aufstieg ins Visier der Inquisition. Meir, sein Sohn, der das Gefäß persönlich der Kirche überbringen soll, kehrt nicht wieder nach Hause zurück. Alle Spuren führen in Kirchenkreise. Dann überschlagen sich die Ereignisse: Ein Edikt fordert alle Juden auf, Spanien innerhalb von drei Monaten zu verlassen, der Druck auf Juden und die sogenannten Conversos, Juden und Mauren, die sich aus Angst heraus zum Christentum bekennen, nimmt zu. So kann Helkias, der Silberschmied, seinen zweiten Sohn Jona, im letzten Moment in Sicherheit bringen, bevor das Unheil auch über sein Haus hereinbricht. Jona ist es, der sich nun zur Hauptperson des neuen Gordon-Schmökers herauskristallisiert. Auf der Flucht, auf der Suche nach Glaubens- und Familienangehörigen und auf dem Wege, selbst ein Mann zu werden, beginnt für ihn eine Odyssee quer durch Spanien, bis er endlich nach einer abenteuerlichen und atemberaubenden Reise in Saragossa ankommt und dort in die Lehre eines Medicus geht. Das klingt bekannt? Ja, ja, schon, da ist wieder dieses Gefühl von Eintauchen in eine alte Zeit und dem Nicht-mehr-Herauswollen, da ist wieder dieser Effekt, von dem TV-Serien oft nur träumen: Die Sucht nach dem nächsten Kapitel und da ist sicherlich wieder das unbestrittene Talent Gordons, mit einfacher Sprache, kurzen Kapiteln, spannend-unterhaltender Handlung bei seiner Leserschaft absolut ins Schwarze zu treffen. Aber dann ist es eben doch alles wieder ganz anders... Medicus ist eben doch nicht gleich Medicus, nur der Erfolg des einen wird dem Erfolg des anderen vermutlich sehr ähneln. --Barbara Wegmann
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 83 Bewertungen)
Wunderschön 5 von 5 Punkten Zwar hat dieses Buch - wie der Titel vermuten lassen könnte - nichts mit der Medicus-Trilogie von Noah Gordon zu tun, dennoch ist es ein wunderbarer Roman. Der Autor entführt den Leser von der ersten bis zur letzten Seite diese Buches in das Spanien des Mittelalters. Ob in den Bergen, an der Mittelmeerküste oder in den großen Städten; der 13-jährige Jona erlebt auf der Flucht vor der Inquisition quer durch dieses einzigartige Land die unterschiedlichsten Menschen kennen, bis er selbst als junger Mann ein anerkannter Medicus wird. Und er hat ja noch eine Aufgabe zu erfüllen...
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Der Name der Rose Umberto Eco Sondereinband, Januar 1986 Verkaufsrang: 7018 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Daß er in den Mauern der prächtigen Benediktinerabtei an den Hängen des Apennin das Echo eines verschollenen Lachens hören würde, das hell und klassisch herüberklingt aus der Antike, damit hat der englische Franziskanermönch William von Baskerville nicht gerechnet. Zusammen mit Adson von Melk, seinem etwas tumben, jugendlichen Adlatus, ist er in einer höchst delikaten politischen Mission unterwegs. Doch in den sieben Tagen ihres Aufenthalts werden die...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 100 Bewertungen)
In der Abtei 5 von 5 Punkten Finstere Zeiten. Die heilige Inquisition treibt ihr Unwesen, scheidet Gut und Böse nach Gutdünken. Fünf Mönche werden im Verlauf der Geschichte ermordet. Einige von ihnen hätten sicher überlebt, wäre da nicht William von Baskerville mit seinem Hang aufgetreten, unbedingt die Wahrheit erfahren zu müssen. Dass sich Eco dabei an Arthur Conan Doyle anlehnt, sein Ermittlerpaar deutliche Züge des weltberühmten Sherlock Homes in sich tragen, der Plot wie ein Aufguss biederer britischer Tee-Kriminalistik erscheint, verzeihen wir Eco sogleich, da der Roman reich mit der dichten Atmosphäre eines entschwundenen Jahrhunderts geschmückt ist. Die spürbare Enge hinter dicken Klostermauern und dem Sendungsbewußtsein Baskervilles, der Aufklärung zu ihrem Recht zu verhelfen, sie gegen die menschenverachtende Inquisition ins Feld zu führen, treibt uns um. Das Mittelalter fasziniert umso mehr, weil in ihm die hellen Mächte sich deutlich gegen die dunken abzugrenzen wissen. Es ist die Mischung aus grob gestricktem Kriminalfall und tiefer reichender Auseinandersetzung mit christlichen Fragen, Kultur, Fehltritten, der Häresie, die einen faszinieren. Das Wissen, das in ihm versteckt ist, fällt nicht auf. Wir nehmen es am Rande mit. Das ist eine besondere Kunst. Eco beherrscht sie. Sein Roman findet vor allem wegen seiner Leichtigkeit Anklang. Der blinde Ex-Bibliothekar Jorge von Burgos hütet den kirchlichen Gral. Und nur zu gerne unterstellen wir der Kirche, dass sie in ihren Verliesen alles Mögliche versteckt, um ihrer Position in dieser Welt das Wasser nicht abzugraben. Dass auch ihre Geheimnisse nicht für die Ewigkeit gemacht sind, macht den besonderen Reiz an Ecos Roman aus.
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Der Mann aus Sankt Petersburg: Roman um eine mysteriöse Affaire im Rußland zur Zeit der Revolution Ken Follett Taschenbuch, 24. Februar 2005 Verkaufsrang: 5145 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden London, 1914: Über Europa ziehen dunkle Wolken auf. Fürst Orlow verhandelt im Auftrag des Zaren mit den Briten über eine Militärallianz gegen Deutschland. Felix Kschessinsky, jahrelang in zaristischen Lagern gefangen, weiß von der Mission. Sein Fazit: Orlow muß sterben. Sein Mordplan scheint zu glücken. Doch ehe Felix sein Opfer erreicht, hört er den Schrei einer Frau: Lydia - vor 19 Jahren in St. Petersburg war sie seine Geliebte ... "Historie als Stoff, aus dem die Bestseller sind: Ken Follett langte knapp 70 Jahre zurück, um authentische Mosaiksteinchen zu einem fulminanten Thriller zusammenzufügen." Die Welt
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)
Spannende Geschichte vor historischem Hintergrund! 5 von 5 Punkten Natürlich, es gibt bessere Romane von Follett. Aber selbst dieses, für den Autor eher durchschnittliche Werk, schlägt die meisten anderen "Historischen Romane" um Längen. Follett ist eben ein Meister im Aufbau von Spannung, Entwicklung der Charaktere und Einbeziehung geschichtlicher Daten. Mir gefällt es und es macht auf jeden Fall Lust auf mehr Werke von Ken Follett.
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Die Löwin Iny Lorentz Taschenbuch, September 2006 Verkaufsrang: 2796 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Brautschau in Schwaben! Herr von Rechlingen, vulgo Hartmann Trefflich, kein edel Geblüt, sondern eher ein Ritter von der fiesen Gestalt, hat einen brillianten Plan. Der listige Geldsack lockt die schöne Nachbarstochter Caterina von Eldenberg auf seine Burg. Da deren Vater Franz tief in Trefflichs Schuld steht, glaubt dieser, leichtes Spiel zu haben. Doch alles Drängen, ihr seinen bärenhaften Sohn Botho als Ehemann anzudienen, um den Adelsstand zu erlangen, stößt auf wenig Gegenliebe. Der brutale Trefflich gibt Bedenkzeit in der burgeigenen Wolfsgrube. Als die tapfere Caterina sich aus dem widerlichen Erdloch befreien und fliehen kann, schwant Trefflich Übles. Die Düpierte ist zu ihrem Vater nach Italien geflohen. Und mit Franz von Eldenberg und seiner Söldnertruppe ist nicht gut Hochzeit feiern. Ende eines trefflichen Plans! So jauchengrubenmäßig slapstickhaft beginnt der neueste Coup von Iny Lorentz, der derzeitigen Top-Marketenderin historisch-romantischer Spitzenerzeugnisse. Dann ist der Spaß auch schon vorbei -- es geht ins nördliche Italien des 14. Jahrhunderts, ein uneinheitliches, hochkompliziertes Staatengebilde, in dem Städte, Sippen, selbst einzelne Familienzweige um Macht und Landbesitz ringen. Vorneweg die Mailänder Visconti-Sippe, die sich ganz Italien einverleiben möchte. Das kleine fiktive Herzogtum Molterossa wird von Iny Lorentz zum Mittelpunkt der Kampfhandlung erkoren. In diesen politischen Dampfdruckkessel gerät die frisch angereiste Jungfer Caterina -- und findet sich als Waise wieder! Franz von Eldenberg, der sich als Francesco di Monte Elde einen hohen Ruf als Condottiere -- Söldnerführer -- erworben hat, war kurz zuvor mit seinem Sohn Jakob einem Komplott zum Opfer gefallen. Welch unheilvolle Rolle ausgerechnet Fabrizio, der Ziehsohn des Ermordeten, bei dem Meuchelmord spielt, wird Caterina bald klar. Als der Schurke schließlich die Eiserne Kompanie, die treue schwäbische Söldnerschar des Vaters an Gian Galeazzo Visconti verhökern will, wird die Löwin von Molterossa geboren. Kleines Herzogtum, ganz groß. Dass auch Caterina als Jeanne d'Arc der Frührenaissance eindeutig eine Nummer zu groß für ihn ist, muss selbst ein verschmähter Toscana-Irrläufer namens Botho Trefflich schmerzlich erkennen. Doch wo Iny Lorentz schreibend waltet, ist Trost nicht fern. Absolut routiniert erzählt -- absolute Hitgarantie! --Ravi Unger
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 41 Bewertungen)
Spannend und romantisch 4 von 5 Punkten Ja, ich gebe zu: es ist keine wirklich neue Idee in Iny Lorentz} Romanen, dass sich eine Frau mit diversen Schlichen in der Männerwelt des Mittelalters durchsetzen muss. Das Motiv kam mir, gelinde gesagt, bekannt vor.
Warum bekommt dieses Buch trotzdem von mir vier (fast fünf) Sterne?
Weil es - in gewohnter Manier - spannend von der ersten bis zur letzten Seite ist. Der bekannte fesselnde Stil macht auch dieses Buch zu einem wahren Lesevergnügen.
Die politischen Verwicklungen im mittelalterlichen Italien sind sauber recherchiert und vermögen den Leser wirklich zu fesseln, und auch die romantische Seite kommt wie immer nicht zu kurz.
Wer leichtes und doch fesselndes, romantisches Lesevergnügen sucht, kann hier wie immer nicht falsch liegen.
Absolut zu empfehlen.
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Quicksilver Neal Stephenson Broschiert, Mai 2006 Verkaufsrang: 8300 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Nach den beiden Science-Fiction-Romanen Snow Crash und Diamond Age und dem Kultbuch Cryptonomicon überrascht Neal Stephenson seine Leser ein weiteres Mal: Quicksilver spielt im späten 17. und frühen 18. Jahrhundert und unternimmt nichts weniger als eine Geschichte der aufstrebenden Naturwissenschaften aus der Froschperspektive. Am vornehmen Trinity College hat es Daniel Waterhouse, ein Urahn der gleichnamigen Figur in Cryptonomicon, als Sohn eines armen Puritaners unter lauter Adelssprösslingen schwer. Trotzdem gelingt es ihm, mit dem jungen und genialen Isaac Newton Freundschaft zu schließen. Gemeinsam führen sie riskante -- und oft hahnebüchene -- Experimente durch und machen sich einen Namen als Naturphilosophen. Unterdessen versucht der Londoner Herumtreiber Jack Shaftoe -- auch dieser Name ist uns aus Cryptonomicon bekannt -- in den Wirren der Türkenkriege am Leben zu bleiben. Während der Belagerung von Wien im Jahr 1683 gerät er an die Haremssklavin Eliza, die sich nicht nur als äußerst schön, sondern auch als über die Maßen intelligent erweist. Ihre herausragenden kaufmännischen Fähigkeiten ermöglichen ihr alsbald den Aufstieg in höhere Adelskreis, eine Karriere, die für eine Frau von einfacher Abstammung allerdings auch einige Gefahren in sich birgt ... Es ist unmöglich, den zahlreichen Figuren und Handlungssträngen dieses Mammutwerkes in wenigen Zeilen gerecht zu werden. Neal Stephenson hat ein kluges, witziges und in jeder Beziehung atemberaubendes Buch geschrieben. Quicksilver ist Historienschmöker, Wissenschafts-Thriller und Schelmenroman -- und lässt sich doch in keiner Schublade unterbringen. Literatur auf diesem Niveau zeigt, wie gegenstandslos Diskussionen über Genrezuordnungen oder E- und U-Literatur eigentlich sind. Auf Englisch sind die beiden Folgebände The Confusion und The System of the World bereits erschienen. Warum der deutsche Verlag beschlossen hat, den Buchtitel im Original zu belassen, ist nicht ganz nachvollziehbar. Trotzdem ist Quicksilver eine hundertprozentige Empfehlung, denn das TIME MAGAZINE hat Recht: Sie werden sich wünschen, dass das Buch nie zu Ende geht! --Hannes Riffel
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 32 Bewertungen)
phantastischer Lesestoff 5 von 5 Punkten Dieser Roman ist wirklich sehr, sehr lesenswert. Von der ersten bis zur letzten Seite spannend und unterhaltsam. Ich kann noch nicht einmal genau definieren, was an diesem Buch so fesselnd ist, wahrscheinlich aber genau das: die Unmöglichkeit der Zuordnung zu einem bestimmten Genre, das Feuerwerk verschiedener Stilrichtungen und Erzählstränge, die trotzdem in sich stringent sind und zu einem wahren Meisterwerk verschmelzen!
Also: Lesen!
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Die Spur der Füchse Ken Follett Taschenbuch, November 1996 Verkaufsrang: 4173 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Binnen weniger Stunden in London: Ein tolldreister Millionenraub wird verübt, ein hoher Politiker begeht einen rätselhaften Selbstmordversuch, ein Großkonzern wird in letzter Minute vor dem Konkurs gerettet, und ein Unterweltboß erlebt ein blutiges Fiasko. Als ein junger Reporter dieses Netzwerk aus Korruption und Gewalt entwirrt, wird er zum Schweigen gebracht. Denn selbst die Presse ist nur eine Figur im teuflisch-genialen Plan eines Finanzhais - der Operation Obadja.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)
Spannend! 5 von 5 Punkten Absolut genialer Thriller: skizzenhafte, schnell Handlung. Das Buch legt man erst weg, wenn man durch ist.
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Confusion Neal Stephenson Broschiert, Mai 2008 Verkaufsrang: 2692 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Europa Ende des 17. Jahrhunderts. An der Schwelle zur Moderne kämpft die Welt mit dem Chaos, und der Einzelne wird leicht zur Schachfigur im Kräftespiel der Mächtigen. Doch Glücksritter wie Jack Shaftoe, selbsternannter König der Vagabunden, und Eliza, einst Gefangene in einem türkischen Harem und nun Hofdame Ludwigs XIV., trotzen mit List, Mut und Abenteuergeist den Capricen eines launischen Schicksals. Ein Romanepos wie kein zweites: prall gefüllt mit historischen Begebenheiten, wissenschaftlichen Errungenschaften, exotischen Schauplätzen, finsteren Schurkenstreichen, großen Heldentaten und echten Liebesbeweisen.
Eliza und Jack sind diesmal die Hauptakteure und beide Geschichten werden ineinander verwoben erzählt, wobei die zeitliche Abfolge gewahrt bleibt und somit eine klare Struktur erhalten ist. Sowohl die aberwitzigen Abenteuer von Jack über den gesamten Globus hinweg wie auch Elizas Netz von Kontakten, Intrigen und Verwirrungen im Europe des 17. / 18. Jahrhunderts machen ständig Lust auf mehr. Aber auch Daniel ist nicht außen vor und es ergeben sich immer wieder neue Querverbindungen auch über die beiden Haupthandlungsstränge hinweg. Genau dies ist es was dieses Buch wieder (wie schon Teil 1) zu einem Werk macht, dass vom Leser Aufmerksamkeit abfordert, dafür aber reich belohnt, wenn man sich die Zeit dafür nimmt. Allerdings fällt es diesmal erheblich leichter als in Teil 1, da es Stephenson gelingt, in The Confusion trotz seines für ihn typischen Detailreichtums die Story stärker am Laufen zu halten, so dass niemals Langeweile aufkommt. Allein die Schilderungen der Geldgeschäfte, die Eliza im Auftrag der verschiedenen Machthaber durchführt und ihre Fäden dabei im Hintergrund zieht, lohnen sich allemal! Beeindruckend auch wie die Entstehung des Bankwesens (Wechselpapiere, Papiergeld, usw...) in dieser Zeit (parallel zu den ganzen philosophischen Theorien von Newton und Leibniz) geschildert wird. So macht auch das Nachschlagen von Fakten im Geschichtsbuch noch Spaß - nicht unbedingt notwendig für das Verständnis der Story, aber interessant, und wenn ein Roman zu sowas inspiriert ist er eh schon mindestens 5 Punkte wert! Ebenso genial wie im ersten Teil ist die Art und Weise, wie Stephenson die damalige Zeit auch durch sprachliche Mittel lebendig werden lässt (inwieweit dass die deutsche Übersetzung schafft kann ich nicht beurteilen). Wem Quicksilver gefallen hat, der wird Confusion lieben! Allerdings muss man Quicksilver gelesen haben, um Confusion auch nur annähernd genießen zu können.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
1152 Seiten können... 5 von 5 Punkten ...eindeutig zu wenig sein, wenn es darum geht, den perfekt in unsere Geschichte
des 17. Jahrhunderts eingebundenen Erlebnissen und Intrigen von L'Emmerdeur Jack
und Eliza, Gräfin de la Zeur, zu folgen.
Die im ersten Teil des Baroque Cycle ("Quicksilver") ausführlich geschilderten
naturwissenschaftlichen Forschungen rund um Newton & Waterhouse fand ich,
entgegen vieler anderers lautender Meinungen, absolut lesenswert und lehrreich.
Im Hinblick auf Stephenson's wortgewaltigen und grandiosen Roman (Zyklus)
dürfte ich eigentlich keine 5 Sterne vergeben. Welche Bedeutung können diese
schon dagegen haben? - Unbedingt lesen!
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Die Gegenpäpstin Martina André Audio CD, Juli 2007 Verkaufsrang: 1171 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sarah Rosenthal, eine junge Israeli, ahnt nichts Böses, als sie eines Morgens mit ihrem deutschen Kollegen Rolf Markert zu einer Baustelle gerufen wird. Eine Kettenraupe ist eingebrochen. Offenbar befi ndet sich unter einer Straße ein größerer Hohlraum. Als Sarah in das Loch hinabsteigt, verschlägt es ihr beinahe den Atem. Sie entdeckt zwei Gräber mit einer Inschrift, die auf eine Sensation hindeutet: Anscheinend hat sie die letzten Ruhestätten von Maria Magdalena und einem jüngeren Bruder Jesu gefunden. Doch damit beginnen die Verwicklungen erst. Wenig später wird ein Archäologe getötet, die beiden Leichname gestohlen - ein Gen-Test besagt, dass Sarah selbst eine Nachfahrin Marias ist.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Super 5 von 5 Punkten Einfach super! Spannend bis zum letzten Augenblick! Ich war richtig enttäuscht als es "schon" vorbei war! Ich hätte noch ewig weiter hören können!
Sehr zu empfehlen!
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Die Kathedrale des Meeres . Ungekürzte Lesung Ildefonso Falcones Audio CD, April 2008 Verkaufsrang: 1321 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Langsam wird der Vergleich müßig. Kaum tauchen auf dem Buchcover irgendwelche sakralen Bauelemente auf, wandert der Blick durch düsteren Kreuzgang -, gibt's Unruhe unter den Kathedralenliebhabern. Aha, ein neuerlicher Versuch, Die Säulen der Erde, diesen Everest unter den historischen Romanen, zu toppen. Der katalanische Anwalt Ildefonso Falcones kann einem schon Leid tun. An solch gnadenlosem Maßstab gemessen zu werden, erinnert schon eher an sportliche, denn literarische Kategorien. Und verstellt den Blick aufs Schöne und Wesentlliche. Fünf Jahre ließ der Mann sein Herzblut in die Entstehung von Barcelonas imposantestem Sakralbau fließen. Heraus kam ein dicht und streng erzähltes Werk, das Kataloniens dunkelste Zeit förmlich mit Licht durchflutet - und dabei sehr gut auf eigenen Säulen ruhen kann! Dachten auch die Käuferscharen, die den mühevollen Weg eines Vaters und seines Sohnes in die Freiheit wie ein katalanisches Heldenepos bejubelten. Man versteht, warum. Die Bedeutung des Wortes ,Leibeigenschaft' wird im beklemmendem Eingangskapitel brutal bebildert. Mitten in die schlichte Hochzeitsfeier des Gutsherren Bernat Estanyol mit Francesca platzen der Lehnsherr Llorenç de Bellera und seine Ritter. Das nun eingeforderte Recht der ersten Nacht war im katalanischen Rechtswesen des 14. Jahrhunderts fest verankert. Als der Feudalherr und seine feixenden Spießgesellen die Brautleute und das Gehöft johlend verlassen, ist eine gerade geschlossene Ehe in ihren Grundfesten zerstört. Ein Jahr später entflieht Bernat mit Arnau, seinem neugeborenen Sohn, dem Joch des furchtbaren Adligen. Barcelona heißt das Ziel. Hier, in der aufstrebenden Metropole, winkt die Freiheit. Und ihr mächtiges Symbol ist gerade im Werden! In dem ehrfurchtgebietenden Gotteshaus Santa María del Mar, erbaut in der Rekordzeit von 55 Jahren und 1384 vollendet, manifestiert Falcones seinen Freiheitsbegriff. In diesem vom Volk für das Volk errichteten Monument, wächst Arnau vom schlichten Bastaixos, dem Lastenträger, der die Steine aus den Bergen zur Kathedrale heranschleppt, zu einem der hochrangigsten Bürger Barcelonas empor. Es irrt nun, wer glaubt, das Leid habe damit ein Ende. Auf ein Leid anderer Art verweist der Klappentext: Der praktizierende Anwalt Falcones sei ausgewiesener Fachmann in der Rechtsgeschichte des mittelalterlichen Kataloniens. Vielleicht eine Erklärung für die zuweilen quälend liebevolle Akribie, mit der Falcones die wahrhaftig nicht unkomplizierte politische Gemengelage der katalanisch-aragonesischen Historie ausbreitet, während sein Figurentableau ein durchaus kräftigeres Farbenspiel vertragen hätte. Was das Buch dennoch auszeichnet, kennzeichnet auch seinen Hauptschauplatz. Gleich diesem Meisterwerk katalanischer Gotik, ist es von unaufdringlicher und spröder Schönheit. -- Ravi Unger
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 42 Bewertungen)
ein Stern unter den Mittelalterromanen 5 von 5 Punkten Ildefonso Falcones muss keinerlei Vergleich scheuen. Ich habe unzählige Bücher gelesen, doch keines wie dieses. Er hat in fünf Jahren Arbeit ein Meisterwerk geschaffen. Dies ist das Buch ,nachdem ich ein Leben lang gesucht habe. Das Buch der Bücher. Es bebt vor Liebe, Glück, Hoffnung aber auch Trauer, Hass und die Grausamkeit des Mittelalters. Die wechselnden Emotionen reissen den leser in die Geschichte mit hinein. Der Autor hat eine wunderbare Art zu schreiben, sich auszudrücken. Ich hoffe sehr, das es für ihn nicht bei diesem einen Werk bleibt.
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Der Geliebte der Königin: Historischer Roman Philippa Gregory Broschiert, Mai 2008 Verkaufsrang: 21250 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Herbst 1588. Elisabeth I. hat den Thron bestiegen. Die jungfräuliche Königin wird von allen Seiten bedrängt. Heiraten soll sie, einen starken Mann an ihrer Seite haben. Der einzige Mann, den Elisabeth begehrt, ist ihr Jugendfreund Robert Dudley. Doch Sir Robert ist bereits verheiratet.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Noch mehr Intrigen am englischen Hof 4 von 5 Punkten England im Jahre 1558: Die beim Volk unbeliebte Maria ist tot, nach langem Warten ist nun endlich die junge Elisabeth Herrscherin von England. Der Hof ist voller Emporkömmlinge, doch Elisabeth hat nicht vergessen, wer auch in schlechten Zeiten zu ihr gestanden hat. Einer ihrer Berater ist ihr Jugendfreund Robert Dudley, für den sie weit mehr als freundschaftliche Gefühle hegt...
Elisabeth I. nannte sich selbst zwar die "jungfräuliche Königin", allerdings werden ihr mehrere Liebhaber nachgesagt, unter ihnen Robert Dudley. Die Geschichte ist interessant, konnte mich allerdings nicht so fesseln wie "Die Schwester der Königin". Schon allein die Darstellung der Elisabeth hat mir nicht so gut gefallen. Sicherlich war sie zu Beginn ihrer Regentschaft noch sehr unerfahren, allerdings erscheint es mir unwahrscheinlich, dass sie sich mit Mitte zwanzig derart kindisch aufführte, wie im Buch dargestellt. Königin Elisabeth mag eine launische, schwierige Person gewesen sein, als jämmerlich ängstliches Weibsbild kann ich sie mir aber nicht vorstellen.
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Die Feuerbraut Iny Lorentz Gebundene Ausgabe, 14. November 2007 Verkaufsrang: 4243 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Gute Nachrichten. Unser neuer Roman Die Feuerbraut, ist so weit gediehen, dass er in den nächsten Wochen an den Verlag weitergereicht werden kann - Freudige Erwartung, geschürt im März 2007 auf der Homepage des umtriebigen Ehepaares. Und nun erleuchtet der Geschichtsbrocken die Stuben unserer herbstlich dunklen Nachmittage. Seit Jahren schon spuckt das Münchner Autorenpaar Elmar und Iny Lorentz einen Bestseller nach dem anderen aus. Eine perfekt geschmierte Historienmaschinerie. Er liefert Daten und recherchiert, sie gibt dem Ganzen Namen und Fassung. Ergebnis: Die bekannt wohlige Mixtur aus Geschichtsunterricht und Eskapismus, Magie und Hexerei, Schlachten- und Intrigengewusel. Etwa aufkommende Fragen nach der literarischen Qualität erübrigen sich bei einem Unterhaltungsprodukt, das längst schon zum Selbstläufer geworden ist. Diesmal dient die Folie des Dreißigjährigen Krieges als Hintergrundpanorama, vor dem sich das Schicksal eines Häufleins Flüchtiger auf dem Weg ins rettende Neuburg an der Donau abspielt. Hauptfigur in dem religiösen Schlachtengemälde, das zu Anfang des 17. Jahrhunderts die Bevölkerung Mitteleuropas erheblich dezimierte, ist die jugendlich blütenzarte Irmela von Hochberg. Ihrem geschärften Gehör war es zu verdanken, dass die meisten Frauen des Flüchtlingstrecks sich rechtzeitig vor der anstürmenden schwedischen Reiterei in die Wälder flüchten konnten, während ihre adligen Gatten nordisch kalt dahingemetzelt wurden. Doch - statt Dankbarkeit zu ernten, gerät die arme Irmela - angestachelt durch die rachsüchtige Ehrentraud von Lexenthal -, in eine üble Lage. Ein Kind mit solch übersinnlichen Fähigkeiten, so Ehrentrauds perfide Logik, kann nur der Spross einer Hexe sein! Solch harsch Urteil freut den Neuburger Prior Xaver von Lexenthal, den fiesen Onkel Ehrentrauds. War der fromme Mann nicht schon früher der ärgste Verfolger von Irmelas Mutter, die er der Ketzerei bezichtigte? Nur durch Protektion durch den pfälzisch-neuburgischen Herzog konnte die Arme damals dem drohenden Scheiterhaufen entkommen. Dann eben Irmela, die Brut der Hexe! Wechselnde geschichtsträchtige Schauplätze (auch Wallenstein hat einen Auftritt); Kriegsgetümmel und ein Figurentableau adliger Schachtelnamen, das einen Loriot zu diversen Sketchen inspiriert hätte. Aus Zutaten wie diesen zimmert das schreibende Erfolgspaar schon seit Jahren sein lebendiges, geschichtssattes und vor allem verkaufsträchtiges uvre. Gratulation zu diesem jüngsten Spross! -Ravi Unger
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 26 Bewertungen)
Leichte Kost 4 von 5 Punkten Wer "Die Wanderhure" mit Begeisterung las, darf nicht mit zu hohen Erwartungen "Die Feuerbraut" in die Hand nehmen. Leichte Kost mit überschaubaren Figuren, die am Schluss des Buches noch einmal aufgelistet sind. Für Schmökerstunden ist das Buch, wenn auch streckenweise etwas langatmig, durchaus geeignet.
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Die Blutsfeinde Robyn Young Broschiert, Januar 2009 Verkaufsrang: 5316 Noch nicht erschienen. Liebe, Abenteuer und Intrigen! "Young hat einen historischen Roman verfasst, der die Leser fesseln wird!" Publishers Weekly "Seien Sie gewarnt, Robyn Young wird sie nicht mehr loslassen - ein großartiger historischer Roman!" Bookreporter.com "Ein wirklich exzellenter Roman. Das 13. Jahrhundert wird lebendig und spannend dargestellt!" Centre for Medieval & Renaissance Studies, Oxford
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Das Wahre Kreuz Jörg Kastner Broschiert, Juli 2008 Verkaufsrang: 2415 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ägypten 1798. In einem Wüstentempel nahe Kairo wird eine unheimliche Zeremonie abgehalten: Männer in mittelalterlichen Ritterkostümen machen sich bereit, ein Menschenopfer darzubringen. Der junge Zeichner Bastien Topart, der im Gefolge Napoleons nach Ägypten gekommen ist, kann gerade noch rechtzeitig eingreifen. Doch das gerettete Mädchen schweigt im Angesicht des Grauens. Nur ein einziges Wort kommt über ihre Lippen: »Ourida«, das arabische Wort für »Rose« ... Jörg Kastners atemberaubender historischer Roman erzählt vom Mysterium einer uralten Reliquie, von der Gier nach Unbesiegbarkeit - und von der großen Liebe.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Alexandre Dumas 5 von 5 Punkten Den sehr liebevoll gestalteten Band "Das Wahre Kreuz" in die Hand zu nehmen und die Landkarte zu betrachten war schon ein Vergnügen, das zweite, das Nachwort des Autors über Napoleon in Ägypten zu lesen. Mir kam der Gedanke, dass, im Hinblick auf die diskutierte "Entrümpelung" der Lehrstoffe, ein Autor wie Jörg Kastner im Fach Geschichte beschäftig werden sollte: er beschreibt klar und anschaulich Fakten und Zusammenhänge, so dass man nach der Lektüre den befriedigenden Eindruck hat, einen kleinen Teil der Weltgeschichte begriffen zu haben. Bei der Lektüre des Romans fühlte ich mich, drittes Vergnügen, in herrliche Zeiten versetzt, als ich mich mit Leidenschaft durch die Romane Alexandre Dumas' hinduchfraß, der die napoleonische Zeit derart eindrucksvoll schilderte, dass sogar meine Geschichtszensur davon profitierte ... allerdings kann ich mich an keinen Roman erinnern, der Napoleon in Ägypten zeigt. Hier nun setzt dieser Roman ein und liefert ein weiteres Puzzlestein zur napoleonischen Geschichte.
Nun klingt das alles entsetzlich bildungsbürgerlich, ich kann Entwarnung geben: der Roman ist so fantasievoll und spannend, zuweilen auch durchaus grausam, wie alle es von einem Roman Jörg Kastners erwarten. Auch die rothaarige Heldin findet sich ... Einen Kunstgriff möchte ich noch erwähnen: immer, wenn ich so bei mir dachte: "Eigentlich mag ich keine Kreuzritter, keine Heere, kein Schlachtengetümmel, eigentlich geht mir das sowas von gegen den Strich" lässt Kastner seinen Helden genau dieselben Zweifel äußern. Dadurch konnte ich wieder fröhlich weiterlesen.
Übrigens fand ich im neuen Roman "Teufelszahl" eine Anspielung Kastners auf Alexandre Dumas ... (diese Anmerkung muss nun einfach sein, um der geneigten Leserschaft, selbstverständlich ganz diskret, auch diesen neuen Vatikanroman ans Herz zu legen ...)
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