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| Historische Romane | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Die Spur der Füchse Ken Follett Taschenbuch, November 1996 Verkaufsrang: 4693 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Binnen weniger Stunden in London: Ein tolldreister Millionenraub wird verübt, ein hoher Politiker begeht einen rätselhaften Selbstmordversuch, ein Großkonzern wird in letzter Minute vor dem Konkurs gerettet, und ein Unterweltboß erlebt ein blutiges Fiasko. Als ein junger Reporter dieses Netzwerk aus Korruption und Gewalt entwirrt, wird er zum Schweigen gebracht. Denn selbst die Presse ist nur eine Figur im teuflisch-genialen Plan eines Finanzhais - der Operation Obadja.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
Spannend! 5 von 5 Punkten Absolut genialer Thriller: skizzenhafte, schnell Handlung. Das Buch legt man erst weg, wenn man durch ist.
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Die Nebel von Avalon Marion Zimmer Bradley Taschenbuch, Oktober 2000 Verkaufsrang: 6011 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die amerikanische Fantasy-Autorin Marion Zimmer Bradley hat ein gewaltiges Epos in der großen Tradition der Ritterromane geschaffen, in dem sie den Zauber der alten Mythen und Legenden um König Artus wieder heraufbeschwört. Es ist Morgaine, die Hohepriestipn des Nebelreichs Avalon und Schwester von Artus, die hier die wahre Geschichte von ihrem königlichen Bruder erzählt, von den Rittern seiner Tafelrunde, allen voran Lancelot, und von den Mysterien diesseits und jenseits dieser Welt. Wohl zum ersten Mal erzählt eine Frau diese wundersame Geschichte, zeigt die christlich stilisierten Heldengestalten in einem neuen Licht und erinnert daran, daß einst Frauen die Macht in den Händen hielten: Sie lenken im Verborgenen das Geschick ihrer Zeit und setzen den König der Legenden auf den Thron, geben ihm das heilige Schwert Excalibur, mit dem er die Sachsen für immer vertreibt. Aber es geht um mehr bei diesem Kampf auf Leben und Tod. Rituale, Magie, visionäre Einsichten, Versagen und Größe fordern die Menschen heraus, die um den richtigen Weg des Glaubens und des Lebens ringen. In der Enthüllung des Mysteriums vom Heiligen Gral erfüllt sich das Schicksal von König Artus und seinen Rittern. Es ist Höhepunkt und Abstieg zugleich, denn Avalon, die Insel der Apfelbäume, die alte Welt der Naturreligion, versinkt unwiederbringlich in den Nebeln der Zeit.
Die wunderbarste Nach-Erzählung der Sage um König Artus, die ich je gelesen habe. Absolut unwiderstehlich. Isaac Asimov
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 230 Bewertungen)
Die Nebel von Avalon 5 von 5 Punkten Also ich war von dem Buch so begeistert. Ich konnte es kaum weglegen und hatte es sehr schnell durch gelesen. Habe mir gleich weitere Bücher von Marion Zimmer Bradley bestellt und lese derzeit Die Priesterin von Avalon (auch sehr gut)
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Die Geisha Arthur Golden Broschiert, Januar 2006 Verkaufsrang: 8248 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die berührende Geschichte einer jungen Geisha. Zu Beginn der 30er Jahre wird das einfache Fischermädchen Chiyo in die alte Kaiserstadt Kyoto gebracht. Nach einer qualvollen Ausbildung steigt sie zu einer der begehrtesten Geishas in ganz Japan auf. Doch ihr Traum vom privaten Glück erfüllt sich erst nach dem Untergang der alten Geisha-Kultur. Der Weltbestseller nun verfilmt von Hollywood. Produzent: Steven Spielberg
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 65 Bewertungen)
*****wahnsinnig ergreifendes tolles Buch****** 5 von 5 Punkten Arthur Golden schildert so faszinierend das Leben der Geisha, dass man meint genau zu wissen, wovon er spricht, obwohl wir uns in einer vollkommen fremden kultur befinden.
mich hat schon lange kein buch mehr so gefesslt wie dieses!!!
besser kann ein buch nicht fesseln und faszinieren.
kann es jedem nur empfehlen, der gerne neues erfährt und lernt.
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Der Name der Rose Umberto Eco Sondereinband, Januar 1986 Verkaufsrang: 12423 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Daß er in den Mauern der prächtigen Benediktinerabtei an den Hängen des Apennin das Echo eines verschollenen Lachens hören würde, das hell und klassisch herüberklingt aus der Antike, damit hat der englische Franziskanermönch William von Baskerville nicht gerechnet. Zusammen mit Adson von Melk, seinem etwas tumben, jugendlichen Adlatus, ist er in einer höchst delikaten politischen Mission unterwegs. Doch in den sieben Tagen ihres Aufenthalts werden die...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 101 Bewertungen)
Ein phaszinierendes Stueck europaeische Philosophie- und Kirchengeschichte: Von der Scholastik in die Neuzeit! 5 von 5 Punkten Was bleibt bei der 101-ten Rezension eines weltbekannten Romans noch zu sagen? Im Grunde nur Aspekte, die bisher noch nicht, oder nicht ausreichend diskutiert wurden. Ganz grds. schliesse mich den meisten Vorrednern an: dies ist ein grossartiger Roman! Besonders phaszinierend fuer mich war jedoch nicht die Kriminalgeschichte an sich, auch nicht die uns so fremde Welt des mittelalterlichen Klosterlebens (oder so wie Eco denkt es koennte gewesen sein); nein, phaszinierend und geradezu genial ist das Stueck europaeische Philosophie- und Kirchengeschichte, das mit dem Vehikel des Kriminalromans, en passant, in Ansaetzen und seiner Grundform transportiert und dem Leser nahegebracht wird; wobei dies natuerlich zu keinem Zeitpunkt in der Tiefe thematisiert oder diskutiert wird (macht aber nichts, denn dies ist ein Unterhaltungsroman und kein wissenschaftliches Werk).
'Der Name der Rose' schildert eine Episode in einem italienischen Kloster, die zu einer Zeit stattfindet, in der sich die Philosophie in Europa an einem Wendepunkt befindet: dem Uebergang von der mittelalterlicher (Hoch-)Scholasitk zur Neuzeit. Dieser Uebergang markiert den Beginn des gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Hoehenflug Europas, der seitdem die Welt gepraegt hat. Ohne diesen Uebergang in die Neuzeit waere die gesamte wissenschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung in Europa und der Welt anders verlaufen.
In Ecos Roman geht es dann eben auch um die Konfrontation des neuzeitlichen Denkens, massgeblich begruendet durch den englischen Franziskanermoench Roger Bacon (von seinen mystizistischen Anfluegen abgesehen), mit den Wissenschaftsprinzipien der Scholastik (Thomas von Aquin). Nicht umsonst sind Ecos Helden - William von Baskerville und sein Assistent - beide Franziskaner aus England in der Tradition des Roger Bacon stehend. Beide treffen nun auf ihrer Mission, der Vorbereitung eines politischen Treffens von Kirchenoberen, auf ein italienisches Kloster, das vollkommen in der Denktradition der Scholastik des Thomas von Aquin steht. Bei der Verfolgung ihrer Mission und der dann zu erledigenden Detektivarbeit aufgrund der vorkommenden Todesfaelle, gibt es dann auch regelmaessig verbale Auseinandersetzungen, die genau in den Kern der Kontroverse des Uebergangs von Hochscholastik zur Neuzeit treffen.
War der philosophische Ansatz in der Scholastik der, alle Fragen des Lebens und der Welt letztlich durch den Bezug auf, oder die Ableitung aus der Bibel, bzw. anerkannter Autoritaeten der kirchlichen Lehre (z.B. Thomas) zu loesen, stellte das neuzeitliche Denken Bacons der scholastischen Methode die Naturwissenschaft (wie das naturwissenschaftliche Experiment) entgegen. In genau diesem Spannungsfeld der philosophischen Ansaetze spielt sich der Widerstreit zwischen Baskerville und den Klosteroberen ab. Alle Auseinandersetzungen sind vor diesem Grundmotiv zu lesen. Ziehen sich die Klosteroberen in ihrer Argumentation auf die Bibel, Thomas von Aquin und andere in dieser Tradition stehenden Kirchengelehrten zurueck (durch permanentes Zitieren und Deduktion der herrschenden kirchlichen Lehrmeinungen), so wirbt Baskerville fuer einen naturwissenschaftlichen Ansatz, d.h. das genaue Beobachten der Realitaet und des Schluesse ziehens daraus, mit den Mitteln der Vernunft basierend auf Fakten, anstatt religioeser Deduktion. Vor diesem Hintergrund betrachtet, macht der Roman noch ein wenig mehr Spass.
Dieser Aspekt in Ecos 'Der Name der Rose' ist ein ungemein geistreiches und gelehrtes Moment des Romans. Es waere auch verwunderlich, wenn Eco, ein geradezu enzyklopaedisch gebildeter und gelehrter italienischer Professor, 'nur' einen simplen Kriminalroman schreibte: natuerlich will er damit sehr viel mehr Wissen und Erkenntnis transportieren, ohne sich dabei jedoch in einer Vorlesung zu verlieren. Somit ist 'Der Name der Rose' ein phaszinierendes Stueck europaeische Philosophie- und Kirchengeschichte, verpackt als Kriminalroman. Und dies begruendet die besondere Klasse des Romans.
Umberto Eco erzaehlt einen spannenden und unterhaltsamen Roman und so ganz nebenbei ebenfalls noch ein wenig von den Geburtswehen der europaeischen Neuzeit, und der Befreiung des europaeischen Denkens aus den Fesseln der Scholastik! Dass dies auch auf evtl. 200 Seiten weniger gelungen waere, sei ihm verziehen. Auf gut bayerisch ist dieser Roman ein rechtes Schmankerl.
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Elisa Lynch Sian Rees, Karin Dufner Gebundene Ausgabe, August 2003 Verkaufsrang: 21520 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden 1854: Paris schwelgt in Luxus, Pomp und Vergnügungssucht. Napoleon III. herrscht über das zweite Kaiserreich und macht die französische Hauptstadt zur prächtigsten und modernsten Metropole der Welt. In den Tuilerien empfängt er mit der schönen Eugenie an seiner Seite Gesandte, Diplomaten, gekrönte Häupter und Bewunderer aus allen Teilen der Erde. Einer unter ihnen: General Francisco Solano L pez. Der Sohn des immens reichen Präsidenten von Paraguay, Don Carlos. Sein Frankreich-Besuch prägt den jungen L pez fürs Leben. Als neuer Napoleon will er das unzivilisierte Paraguay in die Moderne führen. Als er in der Pariser Demimonde die bildhübsche irische Kurtisane Elisa Lynch kennen und lieben lernt, scheint sein Glück perfekt: Sie soll seine Eugenie sein. Für die ebenso kluge wie ehrgeizige junge Frau beginnt ein unglaubliches Abenteuer im südamerikanischen Dschungel, das sie, wenn auch nur für kurze Zeit, zur mächtigsten Frau von Paraguay machen wird.
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Der Fluch des Pharaonengrabes, 6 CDs (TARGET - mitten ins Ohr) Elizabeth Peters Audio CD, 1. Juni 2008 Verkaufsrang: 9473 Gewöhnlich versandfertig in 3 bis 6 Tagen. Als Lord Baskerville bei Ausgrabungen in Luxor auf mysteriöse Weise ums Leben kommt, machen alle den legendären Fluch des Pharaos dafür verantwortlich. Doch Amelia Peabody und ihr Mann Radcliffe Emerson glauben nicht an diese Spuk geschichten und beschließen, den Vorkommnissen auf den Grund zu gehen
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Liebenswert schräg, witzig und spannend 5 von 5 Punkten Inzwischen stellt sich Amelia Peabody gemeinsam mit ihrem Mann, dem "Vater der Flüche" den Abenteuern ägyptischer Ausgrabungsstätten. Der gemeinsame Sohn, Ramses genannt, ist ein echter Lausbub, der naseweiß und lispelnd das Seinige zur Geschichte dazu tut. Der historische Krimi ist wieder gut recherchiert und besticht durch seine Personen, die in ihrer liebenswerten Originalität den Charme dieses Krimis ausmachen.
Kult zum Hören - Amelia Peabody, Bd. 2 5 von 5 Punkten Elizabeth Peters ist einfach Kult! Toll, dass es Ihre Ägypten-Krimis jetzt auch zum Hören gibt! Der Fluch des Pharaonengrabes fesselt mit der gewohnten Mischung aus Ausgräberromantik, Pharaonenmythen, gruseligen Gestalten, die Amelia und ihren Freunden zusetzen, und dem ruppigen Charme der Protagonistin, die wie immer nicht locker lässt, bis dem Fluch um das Grab ein Ende gemacht ist. Dagmar Heller gibt Amelia die Stimme, die sie verdient - voller Power, Gefühl und Zynismus an der richtigen Stelle! |
Radetzkymarsch Joseph Roth Taschenbuch, September 1998 Verkaufsrang: 3139 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden In der Schlacht bei Solferino im Jahre 1859 rettet der slowenische Infantrieleutnant Joseph Trotta dem österreichischen Kaiser Franz Joseph I. das Leben. Er wird dafür geadelt und mit Orden ausgezeichnet und verläßt unwiderruflich den Weg seiner bäuerlichen Vorfahren. So beginnt die Geschichte der Familie von Trotta in einer Zeit, in der die Herrschaft der Habsburger noch einmal eine glorreiche Blüte erlebt. Der Kaiser ist mächtig, das Reich ist groß, die...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Viel Wahres aus der lebendigen Welt 5 von 5 Punkten "Und obwohl Leutnant Trotta keinerlei literarischen Geschmack besaß und obwohl ihm, wenn er zufällig einmal das Wort Literatur hörte, lediglich das Drama "Zriny" von Theodor Körner einfiel und gar nichts mehr, hatte er doch immer einen dumpfen Widerwillen gegen die wehmütige Sanftheit jener Büchlein und gegen ihre goldenen Gestalten empfunden. Er war nicht erfahren genug, der Leutnant Trotta, um zu wissen, daß es auch in der Wirklichkeit ungeschlachte Bauernburschen mit edlen Herzen gab und daß viel Wahres aus der lebendigen Welt in schlechten Büchern abgeschrieben wurde; nur eben schlecht abgeschrieben.
Er hatte überhaupt noch wenig erfahren, der Leutnant Trotta."
So charakterisiert Joseph Roth gegen Ende des Buches seinen Helden, den unglücklichen und glücklosen Leutnant Carl Joseph Trotta. Es ist fast so, als wollte Joseph Roth eben noch beweisen, daß es auch anders geht, und legt mit "Radetzkymarsch" seinen sehr gut "abgeschriebenen" Roman über "viel Wahres aus der lebendigen Welt" vor. Nur ist die Welt, die des Vielvölkerstaates Österreich-Ungarn unter Kaiser Franz Joseph I., so lebendig nicht mehr und das Wahre, d. h. die soziale und politische Wirklichkeit bricht explosionsartig durch und endet mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges in der Katastrophe.
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Schwert und Laute. Highland-Saga Sonia Marmen Broschiert, Februar 2007 Verkaufsrang: 20066 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die schottischen Highlands, im Jahre 1695: Die junge Irin Caitlin Dunn fristet auf Lord Dunnings Burg ein trostloses Dasein als Hausmädchen. Täglich ist sie den Erniedrigungen und dem Jähzorn ihres Herrn ausgesetzt. Als er sich ihr jedoch eines Tages unsittlich nähert, wehrt sie sich und ersticht ihn. Auf der Flucht trifft sie auf den stolzen Highlander Liam MacDonald, der wegen Waffenschmuggels gefangen genommen wurde. Sie folgt ihm in sein Heimatdorf, wo sie die Gastfreundschaft und den Mut der Highlander kennen lernt aber auch die blutige Rivalität zwischen den Clans. Und Eifersucht und Intrigen, die ihre Schatten über die junge Liebe werfen
Der erste Roman einer opulenten historischen Saga um das Liebespaar Caitlin und Liam, die in den schottischen Highlands ihren Anfang nimmt.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)
Eigentlich doch gar nicht so schlecht! 4 von 5 Punkten Da ich großer Freund der Gabaldon-Highland-Saga bin, und etwas ähnliches suchte, habe ich beim Stöbern in der Buchhandlung dieses Buch entdeckt. Es klang nicht schlecht. Von Anfang an war mir klar, dass es ein Jamie-Fraser-Abklatsch ist, wovon ich mich aber nicht habe beirren lassen.
Positiv aufgefallen ist mir folgendes:
* Schön ausgewählte Namen (Caitlin, Liam, Colin ...)
* Nicht so mega viele Details wie bei Diana Gabaldon
* Das Buch hat eine handliche Größe und nicht zu mickrige Schrift
* Liam ist Jamie doch in gewisser Weise ähnlich (wenn nicht sogar so ziemlich ganz ähnlich - vor allem wenn die beiden über das Für und Wider vom Bestrafen der Ehefrau besprechen)
Negativ:
* Eigentlich wenig. Da ich die Gabaldon-Bücher mag und sie hier die Handlung, wenn auch mit anderen Personen, irgendwie weiter spinnt, kann ich mich kaum beklagen.
Ich habe jetzt den 2. Band, der 20 Jahre später spielt, und er liest sich schon ganz gut an. Hoffentlich bleibt es so ...
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Das Foucaultsche Pendel (Fiction, Poetry & Drama) Umberto Eco, Burkhart Kroeber Sondereinband, 1992 Verkaufsrang: 15193 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Seit die Menschen nicht mehr an Gott glauben, glauben sie nicht etwa an nichts mehr, sondern an alles." Alles, was existiert, ist Text, ist Begriff. Die Geschichte, das ist das Überlieferte, und das ist nichts anderes als Text. "Die Begriffe verbinden sich per Analogie, ...denn wenn man Zusammenhänge finden will, findet man immer welche, Zusammenhänge zwischen allem und jedem, die Welt explodiert zu einem wirbelnden Netz von Verwandtschaften, in dem alles auf alles verweist und alles alles erklärt." So entsteht Ecos "Großer Plan" von einer Weltverschwörung, der, auf historischen Realitäten basierend, nichts anderes ist, als ein Fälschungssystem, das wahr ist, weil es auf Analogien basiert. Alles ist wahr, nur die Verknüpfungen nicht. Es gibt keine Wirklichkeit außer der, die zwischen Partnern per Konsens verabredet wird. Mit dieser Formel wären wir (fast!) bei bei Lyotard angelangt, jenem Vertreter der Postmoderne, ohne den Eco kaum zu verstehen ist. Was ist der "Große Plan" des Romans denn anderes als das "Erhabene", das nicht Darstellbare, aber Vorstellbare bei Lyotard? Die Idee vom unbeweglichen Punkt im Universum, an dem das Pendel aufgehängt ist? Oder jenes mystische Zentrum Agarttha? Den Verlust der "Großen Erzählungen" beklagt Eco nicht mehr. Vielmehr nutzt er die Möglichkeiten der Texte und erzählt mit den alten, großen Erzählungen neue Geschichten, Stories. Versucht Eco nicht auch, das narrative Wissen mit dem wissenschaftlichen zu verknüpfen, und ist es nicht zum Scheitern verurteilt, wie jeder Vereinheitlichungsversuch, schließlich werden sowohl Belpo als auch Casaubon verrückt? Schwindet sie nicht, die empirische Wirklichkeit? Zerstört Eco nicht den falschen Schein, der "im Glauben an höhere Ursprünge und Zwecke, an eine Teleologie des Weltablaufs besteht, und (lässt er nicht) die empirische Welt als eine prinzipiell scheinhafte vor uns erstehen?" Belpo versucht indessen den ästhetischen Umgang mit der neuen Technologie, dem Computer, der ihn gar zum Schreiben bringt. Jene Technologie, die dem narrative Wissen den Todesstoß verpasst hat. Doch seine Texte sind nur als magnetische Spuren virtuell auf Diskette vorhanden. Die Auswirkungen der neuen Technologien (Computer, synthetisierte Bilder) sind der Gestalt, dass sie die traditionellen Dualismen des abendländischen Denkens sprengen und damit deren Kultur, für die diese Dualismen konstitutiv sind, verabschieden, wie Eco z.B. bei den grotesken, multimedialen, okkulten Zeremonien vorführt. Eco parodiert die Denkweise der Hermeneutik (Okkultismus, Voodoo etc.) durch raffinierte scheinlogische Konstruktionen und wirft dabei alles durcheinander. Er gebiert sich radikal eklektizistisch. Das wäre gegen Lyotards Vorstellungen, aber der Eklektizismus, der herauskommt, erscheint so lächerlich wie Charles Moores Bau "Piazza d`Italia" in New Orleans. Das Ergebnis kann bei Ecos Denken nur als Parodie aufgefasst werden; die meisten Verrücktheiten des Romans sind schließlich hinterlistiges, intellektuelles Schelmentum! Warum aber erzählt Eco die Geschichte der Templer in Westernmanier oder als Comic-Strip beim Whiskey in der Kneipe oder mit seiner Freundin im Bett? Etwa nur, um die nicht-Akademiker bei der (Lese)Stange zu halten? In den 60er Jahren und später waren jene Autoren, die sich in Kneipen und Betten bewegten und jeden modernen, elitären Anspruch von sich wiesen, Autoren wie Ferlinghetti, Ginsberg oder Jörg Fauser (mit seinem Roman Rohstoff), diejenigen, die man zuerst als postmodern bezeichnete. Ist Eco, wenn er auf diese Generation zurückverweist, wenn er, wie jene, auf Trivialmythen abhebt, von Casablanca bis zu Zitaten von Rockgruppen, nicht schon post-post-modern? Hat er die Postmoderne, die fortwährend ihre Moderne gebiert und umgekehrt, weil sie sich jeweils beinhalten, nicht schon hinter sich gelassen? Ist er nicht hochaktuell, wenn er vorführt, wie mit seiner Art der Wissenschaftsvermittlung umgegangen wird, nämlich dem Palavern über die Templer beim Knabbern im Bett? So, und nicht anders, wird heute Wissenschaft rezipiert! Es ist problematisch, den gesamten Roman mittels postmoderner Termini zu hinterfragen, doch ist sicher: Das Foucaultsche Pendel ist ein geistsprühender Krimi, ganz gleich welcher Blödsinn in manchen Rezensionen zu lesen war. --Matthias Kehle
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 130 Bewertungen)
"'Quid est veritas?', fragte Belbo. 'Wir', sagte ich." (564) 5 von 5 Punkten Verschwörungstheorien sind allgegenwärtig und einfach nicht aus der Welt zu schaffen. Die Hoffnung, diese Pest eventuell mit Hilfe der neuen Medien beizukommen, hat sich nicht erfüllt. Ganz im Gegenteil: Nun können diese Leute, die hinter jedem Sack Reis, der in China umfällt, gleich ein kleines Teilchen eines riesengroßen Plans vermuten, auch noch das Internet benutzen, um die Umwelt mit ihren Theorien zu belästigen. Dass das World Trade Centre von der CIA in die Luft gejagt wurde, ist da noch eine der harmloseren Theorien. All diese Menschen sollte man eigentlich dazu nötigen, Umberto Ecos "Das Foucaultsche Pendel" zu lesen. Diese Klassiker der Postmoderne (warum, dazu mehr in der Rezension) ist einerseits ein superspannendes Buch rund um das geheime Vorhaben eines gelangweilten Lektorentrios, zudem ein historischer Roman, der die gängisten Verschwörungstheorien und Geheimbünde seit den Templern behandelt und aber auch zuallererst ein Buch, welches die Fragen behandelt: Was ist Wahrheit? Wie entsteht Wahrheit? Was sind Menschen im Namen einer bestimmten Wahrheit bereit zu tun? Die brennende Aktualität dieser Fragen liegt auf der Hand.
Erzähler des Romans ist der junge Historiker Casaubon, der zu Beginn des Romans von seinem Freund Belbo angerufen wird, der in Panik in den Hörer schreit: "Der Plan. Der Plan ist wahr. Bitte jetzt keine Gemeinplätze. Die suchen mich" (34). Casaubon könnte verwirrter nicht sein: "Der Plan sollte wahr sein? Absurd, wir hatten ihn doch erfunden!" (35) Was hat es mit diesen Andeutungen auf sich? Die Geschichte dreht sich rund um die Verlagslektoren Casaubon, Belbo und Diotallevi, die bei ihrer Lektüre ein umfassendes Wissen der diversen Geheimbünde angehäuft haben. Casaubon hat zudem noch als ausgebildeter Historiker über die Templer promoviert. Casaubon erzählt in Rückblenden, wie es zu der Anfangs geschilderten Situation kommen konnte.
Es beginnt alles mit einem Möchtegernautor, der, ein Dokument vorlegend, im Verlag auftaucht, welches angeblich einen groß angelegten Plan der Templer offenbart, die wohl auch nach ihrer offiziellen Zerschlagung zu Beginn des 14. Jahrhunderts höchst aktiv geblieben sind. Davon ausgehend entwickeln die drei einen Plan: Mit Hilfe der zahlreichen Dokumente und Bücher über Templer, Rosenkreuzer, Freimaurern und Assassinen etc. konstruieren sie selbst einen großen Plan über die größte Verschwörung, die die Welt je gesehen hat. Doch dann gibt es ein Problem. Denn plötzlich erwacht ihre künstlich kreierte Wahrheit zum Leben und existiert nun nicht mehr nur als bloße Buchstaben auf unzählig beschriebenen Seiten von Papier. Und die Schöpfer verlieren die Kontrolle über ihre Kreation, die für sie bald zur Lebensgefahr wird.
"Wie unverantwortlich waren wir gewesen, Belbo, Diotallevi, und ich, als wir daran gingen, die Welt neuzuschreiben oder wie Diotallevi gesagt hätte, diejenigen Teile des heiligen Buches aufzudecken, die mit weißem Feuer eingraviert waren zwischen den Zeilen der schwarzen Lettern, die gleich schwarzen Insekten die Torah bevölkerten und zu verdeutlichen schienen!" (62) Wie entsteht Wahrheit? Wahrheit bezieht sich auf nichts außerhalb der Sprache real Existierendes. Wahrheit ist immer nur die Interpretation von bestimmten Zeichen. Welche Interpretation dann von einer Gesellschaft als Wahrheit akzeptiert wird, ist einzig und allein eine Machtfrage. Dies sind die Grundprämissen der Postmoderne, die die Grundstruktur des Romans ausmachen. Casaubon, Belbo und Diotallevi sind so etwas wie Prediger der Postmoderne, die sich bewusst auf dieses Spiel der Zeichen einlassen und es kontrollieren wollen, um gewisse Wahrheiten zu produzieren. Eco ist auf diesem Gebiet Experte, da er hauptberuflicher Linguist mit dem Schwerpunkt Semiotik ist. Sprachliche Zeichen definieren niemals genau einen Gegenstand, sondern lassen immer viel Spielraum für zahlreiche Interpretationen. Casaubon drückt das folgendermaßen aus: "Auf jeden Fall [...] wurden wir für unsere Mühe belohnt, denn wenn man Zusammenhänge finden will, findet man immer welche, Zusammenhänge zwischen allem und jedem, die Welt explodiert zu einem wirbelnden Netz von Verwandtschaften, in dem alles auf alles verweist und alles alles erklärt..." (600).
Fazit: Nein, "Das Foucaultsche Pendel" hat aber auch gar nichts mit "The DaVinci Code" zu tun. Genau das Gegenteil ist der Fall. In Dan Brown Megabestseller werden am Ende alle Verschwörungstheorien bestätigt. Bei Eco jedoch werden Verschwörungstheorien als das Ergebnis eines Sprachspiels entlarvt, welches durch seine Willkür zahllose Interpretationen ermöglicht. Alles weitere ermöglicht die geradezu neurotische Sehnsucht der Menschen nach absoluten Wahrheiten: "[J]edesmal wenn ein Dichter, ein Prediger, ein Potentat oder Magier irgendein bedeutungsloses Gekrächze von sich gegeben hat, verbringt die Menschheit Jahrhunderte damit, seine Botschaft zu ergründen" (139).
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Die Löwin Iny Lorentz Taschenbuch, September 2006 Verkaufsrang: 5978 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Brautschau in Schwaben! Herr von Rechlingen, vulgo Hartmann Trefflich, kein edel Geblüt, sondern eher ein Ritter von der fiesen Gestalt, hat einen brillianten Plan. Der listige Geldsack lockt die schöne Nachbarstochter Caterina von Eldenberg auf seine Burg. Da deren Vater Franz tief in Trefflichs Schuld steht, glaubt dieser, leichtes Spiel zu haben. Doch alles Drängen, ihr seinen bärenhaften Sohn Botho als Ehemann anzudienen, um den Adelsstand zu erlangen, stößt auf wenig Gegenliebe. Der brutale Trefflich gibt Bedenkzeit in der burgeigenen Wolfsgrube. Als die tapfere Caterina sich aus dem widerlichen Erdloch befreien und fliehen kann, schwant Trefflich Übles. Die Düpierte ist zu ihrem Vater nach Italien geflohen. Und mit Franz von Eldenberg und seiner Söldnertruppe ist nicht gut Hochzeit feiern. Ende eines trefflichen Plans! So jauchengrubenmäßig slapstickhaft beginnt der neueste Coup von Iny Lorentz, der derzeitigen Top-Marketenderin historisch-romantischer Spitzenerzeugnisse. Dann ist der Spaß auch schon vorbei -- es geht ins nördliche Italien des 14. Jahrhunderts, ein uneinheitliches, hochkompliziertes Staatengebilde, in dem Städte, Sippen, selbst einzelne Familienzweige um Macht und Landbesitz ringen. Vorneweg die Mailänder Visconti-Sippe, die sich ganz Italien einverleiben möchte. Das kleine fiktive Herzogtum Molterossa wird von Iny Lorentz zum Mittelpunkt der Kampfhandlung erkoren. In diesen politischen Dampfdruckkessel gerät die frisch angereiste Jungfer Caterina -- und findet sich als Waise wieder! Franz von Eldenberg, der sich als Francesco di Monte Elde einen hohen Ruf als Condottiere -- Söldnerführer -- erworben hat, war kurz zuvor mit seinem Sohn Jakob einem Komplott zum Opfer gefallen. Welch unheilvolle Rolle ausgerechnet Fabrizio, der Ziehsohn des Ermordeten, bei dem Meuchelmord spielt, wird Caterina bald klar. Als der Schurke schließlich die Eiserne Kompanie, die treue schwäbische Söldnerschar des Vaters an Gian Galeazzo Visconti verhökern will, wird die Löwin von Molterossa geboren. Kleines Herzogtum, ganz groß. Dass auch Caterina als Jeanne d'Arc der Frührenaissance eindeutig eine Nummer zu groß für ihn ist, muss selbst ein verschmähter Toscana-Irrläufer namens Botho Trefflich schmerzlich erkennen. Doch wo Iny Lorentz schreibend waltet, ist Trost nicht fern. Absolut routiniert erzählt -- absolute Hitgarantie! --Ravi Unger
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 41 Bewertungen)
Spannend und romantisch 4 von 5 Punkten Ja, ich gebe zu: es ist keine wirklich neue Idee in Iny Lorentz} Romanen, dass sich eine Frau mit diversen Schlichen in der Männerwelt des Mittelalters durchsetzen muss. Das Motiv kam mir, gelinde gesagt, bekannt vor.
Warum bekommt dieses Buch trotzdem von mir vier (fast fünf) Sterne?
Weil es - in gewohnter Manier - spannend von der ersten bis zur letzten Seite ist. Der bekannte fesselnde Stil macht auch dieses Buch zu einem wahren Lesevergnügen.
Die politischen Verwicklungen im mittelalterlichen Italien sind sauber recherchiert und vermögen den Leser wirklich zu fesseln, und auch die romantische Seite kommt wie immer nicht zu kurz.
Wer leichtes und doch fesselndes, romantisches Lesevergnügen sucht, kann hier wie immer nicht falsch liegen.
Absolut zu empfehlen.
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Smaragdvogel Linda Holeman Broschiert, 1. Oktober 2006 Verkaufsrang: 6717 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die anrührende Geschichte einer Frau, die gegen alle Widerstände für Freiheit und um eine Liebe jenseits der Konventionen kämpft. Ein hinreißendes historisches Epos vor der farbenprächtigen Kulisse Kaschmirs. Als die junge Linny Gow Mitte des 19. Jahrhunderts im indischen Kalkutta ankommt, hegt sie wie viele ihrer Reisegenossinnen einen sehnlichen Wunsch: einen der wohlsituierten britischen Kolonialbeamten zu heiraten. Doch vor allem will sie ihrer dunklen Vergangenheit als Kinderprostituierte in den Slums von Liverpool entfliehen. Tatsächlich findet sie einen Mann, den sie allerdings nicht liebt, und erfüllt fortan ihre Rolle als Ehefrau eines britischen Offiziers perfekt. Doch dann begegnet sie in den Bergen von Kaschmir einem Mann, der ihre wohlgeordnete Welt ins Wanken bringt ...
Mir gefallen sonst Romane, die von vergangenen Zeiten erzählen eher nicht, dieses hat mich allerdings vom Gegenteil überzeugt! Allen zu empfehlen, egal welches Alter!
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 34 Bewertungen)
Man kann es nicht aus der Hand legen!! 5 von 5 Punkten Ich habe dieses Buch nicht mehr weglegen können! Bis spät in die Nacht musste ich teilnehmen am Leben von Linny die mir wie eine sehr gute Freundin ans Herz gewachsen ist! Man zittert mit Ihr, fühlt den Schmerz, die Gefühle, die freude und Ängste!
Ein Buch wie ich es lange nicht mehr hatte.
Man wird süchtig danach.
Lernt zu verstehen und stellt sich viele Fragen zur Geselschaft.
Wieder mal von Linda Holeman ein sehr gelungener Roman!!
Ich bin richtig traurig das die Geschichte zu ende ist, daraus hätte man locker mehr Bände machen können, hach wär das schön gewesen ;)
Viel Spaß allen die es noch lesen werden!
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Die Rose von England Anne Easter Smith Broschiert, 1. Januar 2008 Verkaufsrang: 10907 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Galante Ritter, prunkvolle Feste und hitzige Schlachten! Eine der umstrittensten Figuren der Geschichte, König Richard III., geschildert aus der Sicht einer Frau, die ihn kannte wie niemand anderes - die der Geschichtsschreibung jedoch kaum eine Zeile wert war. Farbenprächtig und dramatisch in Szene gesetzt! England zur Zeit der Rosenkriege. Katherine Haute, ein ehrenwertes, aber bürgerliches Mädchen, findet in Richard, Herzog von Gloucester, endlich ihre große Liebe. Doch dann wird er zum König von England gekrönt. Ihre innige Verbindung steht vor dem Aus. Und doch schwören sie sich Treue - mit fatalen Folgen ...
»Dieser Roman ist nur zu empfehlen!« Library Journal »Ein wunderbares Buch, komplex und detailliert, faszinierend und großartig geschrieben. Sehr zu empfehlen!« Historical Novel Society »Eine wunderbare Liebesgeschichte und ein großartiger Roman, der mit einer einnehmenden Heldin verzaubert.« Publishers Weekly
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)
Einer der besten 5 von 5 Punkten Als langjährige Leserin der historischen Romane von R. Gable war ich gespannt auf die Geschichte der Rosenkriege aus Sicht der "anderen Seite", der der Linie York. Im Gegensatz zu anderen Kritiken finde ich, dass der Roman denen von Gable in jeder Hinsicht das Wasser reichen kann. Die Autorin baut in ihrem erstaunlichen Erstlingswerk kontinuierlich einen zunehmenden Spannungs- und Dramatikbogen auf (obwohl man den Ausgang der Historie ja bereits kennt), die Personen sind glaubwürdig, sehr sympatisch und auch die Liebesgeschichte geht gerade aufgrund des erzwungenen Verzichts der beiden Protagonisten sehr zu Herzen und ist wie ich finde sehr gelungen. Ich habe die 840 Seiten in kürzester Zeit (teilw. bis 4 Uhr morgens)verschlungen, mitgelacht, mitgelitten, mitgefiebert und mitgetrauert, und fühlte mich plötzlich kurzfristig ganz leer, als sie vorbei war. Von Langatmigkeit kann meines Erachtens überhaupt keine Rede sein - die (nie zu langen) Beschreibungen der Bankette, Kleider und Schlösser machen dem Leser das damalige Leben auf wunderbare Weise lebendig, ebenso wie der gelungene Kompromiss zwischen damaliger Hochsprache und moderner Rede. Das einfachere, trotzdem erfüllte Leben und die innere Gefühlswelt der Kate Haute verfolgt man mit großem Interesse, Aneinanderreihungen von Heldentaten, Gefangenschaften und gerade so überlebten Folterhaften (wie bei Gable üblich) entfallen - was das Ganze in meinen Augen fast authentischer macht - wobei der stille Herzschmerz der unerreichbaren, velorenen Liebe einen genug mit der tapferen Hauptfigur mitleiden läßt. Dieses Buch ist sehr zu empfehlen für jeden, der Gefallen an Romanen über die Rosenkriege findet und wert auf eine gut erzählte Geschichte legt. Volle Punktzhl!!!
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Die Säulen der Erde - Das Hörspiel. 7 CDs Ken Follett, WDR Rundfunkorchester Audio CD, November 1999 Verkaufsrang: 2179 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden König Heinrich ist tot, und schon ist im England des 12. Jahrhunderts ein Kampf um seine Nachfolge entbrannt. Der Geistliche Francis, der seine Eltern auf grausame Weise durch marodierende Söldner verloren hat, bittet seinen Bruder Philip, inzwischen erfolgreicher Prior eines einstmals heruntergekommenen und der Sünde anheim gefallenen Klosters, um Hilfe, um eine Verschwörung gegen den inzwischen mit dem Segen der Kirche versehenen Thronfolger zu verhindern. Philip macht sich auf den Weg zum Erzbischof von Canterbury und Abt von Glastonbury, der die Macht hat, die Aufständischen aufzuhalten. Gemeinsam mit dem ebenso mittellosen wie begabten Baumeister Tom, der ebenfalls ein schweres Schicksal hinter sich hat, träumt er den Traum einer Himmel stürmenden Kathedrale, die den Wogen der aufgewühlten Zeit standzuhalten versteht und ein ewiges Zeugnis Gottes auf Erden sowie seiner Barmherzigkeit unter den Menschen ist: die Säulen der Erde, das größte Bauwerk des Abendlands. Längst ist Ken Folletts Bestseller Die Säulen der Erde ein Klassiker der historischen Roman-Literatur. Aber das Buch ist mehr: Es ist das Panorama Englands zwischen 1123 und 1173, in dem sich die Gesellschaft wandelte. Es ist ein Lobgesang auf die Architektur der Zeit, eine Einführung in das mittelalterliche Leben und ein Plädoyer für Menschlichkeit und Liebe in einer aus den Fugen geratenen Welt. Bekannt wurde Follett mit teils erfolgreich verfilmten Agententhrillern oder Krimis wie Die Nadel, Die Pfeiler der Macht, Nacht über den Wassern und Der dritte Zwilling, die zumeist im Bildungsmilieu oder im Umfeld des 2. Weltkriegs spielen. Aber richtig groß, richtig groß als Autor, wurde er mit Die Säulen der Erde. Wer das Buch noch nicht gelesen hat, für den gilt: unbedingt lesen. Und wer es vor langer Zeit gelesen hat: unbedingt wiederlesen! --Stefan Kellerer
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 583 Bewertungen)
Uneingeschränktes Muss für jeden Fan des historischen Romans 5 von 5 Punkten Nur wenige Romane können behaupten ein Ausrufezeichen in ihrem jeweiligen Genre gesetzt zu haben. Ken Folletts Die Säulen der Erde" ist einer davon. Nach Der Medicus" und Der Name der Rose" ist es wohl dieses epische Werk, das die nachfolgenden historischen Romane unserer Zeit am meisten beeinflusst hat. Seit seinem Erscheinen und dem damit verbundenen riesigen Verkaufserfolg gilt es als Klassiker. Und das völlig zu Recht. Zugegeben: Nicht immer sind Folletts Bücher von allerhöchstem literarischen Anspruch. Steht doch oft eher der Lesespaß als der Inhalt im Vordergrund. Hier hat es der walisische Autor allerdings geschafft einen Roman auf Papier zu bringen, der auch nach der xten Lektüre nichts von seiner Faszination verloren hat. Wohl niemals zuvor hat jemand das Mittelalter so fesselnd und mitreißend lesbar gemacht. Von Seite eins an taucht man in diese längst vergangene Epoche der Menschheit ein, um bis zum Ende nicht mehr losgelassen zu werden. Der Erfolg des Buches liegt in mehren Dingen begründet. An erster Stelle sind wohl mit Sicherheit die tollen Figuren zu nennen, mit denen man gar nicht anders kann als mitzufiebern, zu leiden und zu hoffen. Über fünfzig Jahre lang verfolgt der Leser die Bemühungen des Priors Philip, im beschaulichen Kingsbridge die größte und schönste Kathedrale Englands zu errichten, während Feinde und Neider nichts unversucht lassen diesen Traum platzen zu lassen. Schon bald stellt man fest, dass der Bau der Kathedrale einem selbst genauso am Herzen liegt wie den Protagonisten. Follett schafft es dabei hervorragend, mit den Emotionen des Lesers zu spielen. So baut er nicht nur immer wieder Wendungen im Plot ein, welche die Hoffnungen wie ein Kartenhaus einstürzen lassen, nur um sie im nächsten Moment wieder zu wecken, sondern kreiert mit William Hamleigh auch einen Bösewicht, den man schlichtweg hassen muss. Selten hab ich mich bei der Lektüre eines Buches so über eine Figur so geärgert, sie derart verabscheut, wie in diesem Buch. Die Tatsache, dass ich so mitgefiebert hab, ist das größte Kompliment, das ich dem Autor machen kann. Lediglich Leser, die es mit den historischen Fakten ganz genau nehmen, werden hier und da ein Haar in der Suppe finden, denn Follett, der seine monumentale Story mehr um diese ranken lässt, sich aber nicht zwangsläufig auf sie stützt, hat zwar erstklassig recherchiert, sich in seiner Geschichte aber in erster Line mehr auf seine eigenen Figuren, denn auf die historischen konzentriert. Insgesamt ist Die Säulen der Erde" ein grandioses, episches Buch, das auf über 1100 Seiten das Mittelalter wieder zum Leben erweckt. Ein Lobgesang auf die Architektur der Zeit und ein Plädoyer für Menschlichkeit und Nächstenliebe in einer Welt voll Intrigen, Mord und Vergewaltigung. Uneingeschränktes Muss für jeden Fan des historischen Romans und eins meiner absoluten Lieblingsbücher.
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Die Teufelsbibel Richard Dübell Gebundene Ausgabe, 11. September 2007 Verkaufsrang: 5094 Gewöhnlich versandfertig in 3 bis 4 Tagen. Böhmen 1572. In einem halb verfallenen Kloster wird der achtjährige Andrej Zeuge eines schrecklichen Blutbads: Zehn Menschen, darunter Andrejs Eltern, werden von einem rasenden Mönch brutal ermordet. Eine der Frauen bringt sterbend ein Kind zur Welt. Der Prior befiehlt, auch den Säugling zu töten - denn es gilt, alle Spuren zu verwischen, die irgendjemanden in das abgelegene Kloster führen könnten. Andrej kann fliehen und nimmt eines der am besten gehüteten Geheimnisse der Kirche mit sich, das die verschwiegene Mönchsgesellschaft um jeden Preis zu schützen geschworen hat: In dem Kloster wird ein Buch versteckt, das drei Päpsten das Leben kosten und die Macht haben soll, das Ende der Welt einzuläuten - der Codex Gigas, die Teufelsbibel, ein Kompendium des Bösen. Sieben schwarze Mönche behüten die große Handschrift und töten jeden, der zuviel darüber weiß. Doch das Wissen um das Buch des Teufels ist das einzige Erbe, das Andrej von seinem Vater geblieben ist
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 18 Bewertungen)
ein anspruchsvoller und unerträglich spannender Kirchenthriller!!! 5 von 5 Punkten So nah am Abgrund war die Menscheit noch nie... Es ist kurz vor dem Ausbruch des 30jährigen Krieges, die Übergriffe der Türken belasten das Land und am schlimmsten ist es mit der Inquisition der heiligen röm. kath. Kirche, die seit Jahrhunderten wirkt, die immer wieder nach einem Grund sucht, um die Bevölkerung zu quälen, zu foltern und zu verbrennen. Einer davon war dem Volksglauben zufolge die Schändigung der Hostie... Päpste, Kardinäle und Bischöfe sind ratlos und suchten verzweifelt nach einer Waffe, um die Einigkeit der Kirche zurückzugewinnen. Denn die Ketzerei der Reformation zerbricht die Christenheit von ihnen, die Türkenbedrohung frisst von ihr von aussen und die allgemeine Gottlosigkeit der Menschen schwächt die Macht des Erlösers.
Es war in der Zeiten der Bluthochzeit (Bartholomäusnacht - die Masaker lösen einen allgemeinen Aufstand und damit die zweite Phase der Hugenottenkriege aus) in Frankreich, als Katholiken und Protestanten sich gegenseitig abschlachteten, da erzählte ein Vater seinem Jungen Andrej die düstere Legende über die Entstehung des Vermächtnisses des Teufels - die Teufelsbibel, die das Wissen des Teufels enthält. Hat der Vater aber von den sieben Kustoden gewusst, die die Welt vor der Teufelbibel beschützen? Hat er gewusst, dass sie das Geheimniss um den Codex Gigas vor jedem hüten und dafür sogar töten...?
In dieses Buch wurde wirklich alles eingepackt - Liebe, Freude, Leid, Hass und Verrat. Eigentlich dachte ich, ich würde einen historischen Roman lesen. Dann dachte ich, ich sitze im Kino und schaue mir den Film Die Purpurnen Flüsse 2 an. Mönche in schwarzen Kutten, die kommen, töten und verschwinden... und dann bin ich plötzlich mittendrin in Liebesgeschichten - von Kindestagen an kennen sie sich. Er ist immer da, egal ob sie lachen oder weinen musste und wenn er ging, tat er es jedes Mal mit dem Versprechen, zurückzukehren... Oder, welche Chance hat die Liebe, die aus einer Intrige geboren wurde? Wie weit geht da wohl eine Lüge?
Die Handlung des Buches läuft aufgrund mehrerer Parallelen unerträglich spannend auf einen bestimmten Punkt zu und danach gibt es einen Hammerschlag nach dem anderen... Mehr wird nicht verraten, um die Spannung nicht vorwegzunehmen.
Mit der Teufelsbibel habe ich das richtige Buch in die Hände bekommen. Ich konnte mich so richtig Mal wieder über die Inquisition auslassen. Die Heilige Kirche in Gestalt ihrer Mönche dachte nicht daran, nach den überlieferten Worten Jesu Christi zu suchen, ob auch nur einmal davon die Rede war, dass man Gewalt anwenden musste, um den Glauben zu festigen. Das Menschenleben hatte für sie keine Bedeutung, wenn es um die Bewahrung ihrer Geheimnisse ging. Die Ausrottung aller Ketzer war ihr wichtiger als alles andere... Was mich aber immer wieder anekelt, ist die Tatsache, dass das Volk dem "Verbrennungsspektakel" zugeschaut hat.
Richard Dübell schrieb die Teufelsbibel in einer wunderschönen Sprache. Der Schreibstil weist keine leichte Lektüre auf. Der ist von besonderer Art und man hat das Gefühl, das sich live was abspielt, bevor man es geistig wahrgenommen hat. Man muss echt höllisch aufpassen, wenn man manche Stellen nicht wiederholt lesen will. Und da liegt ja gerade der Reiz, es ist nicht irgendein Buch, es ist ein besonderes Buch mit einem besonderen Titel...
Man lernt eine Menge in jeder Hinsicht. Schon deswegen möchte ich das
Buch unbedingt weiterempfehlen.
Sehr lesenswert!!!!
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Der Schwur des Ritters Jessica Trapp, Andrea Schwinn Taschenbuch, 1. August 2008 Verkaufsrang: 17809 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Heiß brennt der Wunsch nach Vergeltung in Godric of Montgomery! Fünf Jahre der Demütigung musste der stolze Ritter in der Sklaverei verbringen, weil ihn seine Braut, die schöne Meiriona of Whitestone, damals verraten hat. Jetzt kehrt er, endlich wieder ein freier Mann, nach England zurück. Als er erfährt, dass Meiriona kurz vor der Hochzeit mit einem anderen steht, fasst Godric einen gewagten Racheplan: Er wird Meiriona nach Montgomery Castle entführen und dort sein hitziges Versprechen einlösen, dass er ihr damals, bereits in den Ketten seiner Feinde, gegeben hat: Nie soll sie einem anderen außer ihm gehören.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Jessica Trapps Debütroman ist ein Highlight 5 von 5 Punkten Nie wird Godric of Montgomery den Schmach vergessen den die schöne Meiriona of Whitestone ihm damals zufügte. Sie sorgte dafür, dass der junge Ritter unschuldig in die Sklaverei verkauft wurde. Nun fünf Jahre später ist er zurück und er kennt nur einen Gedanken: Rache! Er raubt Meiriona und bringt sie zu seiner Burg. Dort soll sie nun ihrer einstiges Versprechen für immer ihm zu gehören einlösen. Doch schon bald bekommt er die ersten Zweifel, den die liebreizende Frau beginnt wieder sein Herz zu erobern.
Dies ist Jessica Trapps erster Roman und ich muss gestehen, dass ich schon lange keinen so schönen und ergreifenden Liebesroman gelesen habe. Das Buch ist spannend geschrieben und voller Leidenschaft. Ich freue mich schon auf den nächsten Roman von Jessica Trapp: Der Kerker des Königs |
Die Vatikan-Verschwörung Kai Meyer Broschiert, Dezember 2005 Verkaufsrang: 14868 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Rätselhafte Morde im Vatikan. Der Kunstdetektiv Jupiter stößt in Rom auf die Spur des geheimnisumwitterten Kupferstechers Piranesi. Rätselhafte Morde und unheimliche Erscheinungen führen ihn zum legendären Haus des Daedalus, einem vergessenen Ort tief unter den Fundamenten der Stadt. Verbirgt sich dahinter die Hölle selbst, wie ein vatikanischer Geheimbund vermutet? »Eines der größten deutschen Erzähltalente.« Der Spiegel »Kai Meyer auf Bestsellerkurs.« Focus »Kai Meyer entwirft eigenwillige, ambivalente Figuren und siedelt sie in pittoresken Milieus an.« Frankfurter Allgemeine Zeitung
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 27 Bewertungen)
Düster und geheimnisvoll... 5 von 5 Punkten Sie gehören auch zu denjenigen, welche mit dem Begriff "Labyrinthisierung" nichts anfangen können, dafür aber umso mehr mit dem Namen Daedalus? Dann sind Sie bei diesem Hörspiel genau richtig.
Unter dem Titel "Das Haus des Daedalus" erschien vor einiger Zeit der Roman von Kai Meyer, welcher von STIL im Auftrag von Lübbe Audio unter dem neuen Namen "Die Vatikan-Verschwörung" zu einem Hörspiel umgearbeitet wurde.
Der Kunstdetektiv Jupiter kehrt zurück nach Rom. Die junge Studentin Coralina, welche bei Renovierungsarbeiten in einer der Kirchen der Stadt einen sensationellen Fund gemacht hat, führt Jupiter in einen versteckten Raum, wo dieser sofort erkennt, was er vor sich hat. Die Pläne der jungen Frau wischt Jupiter mit einem Schlag hinweg. Ein Verkauf unter der Hand wäre ein absolutes Ding der Unmöglichkeit. Jedoch ein Geheimnis verschweigt Corlina dem Kunstdetektiv zunächst. Doch das soll kurz darauf zu ihrem größten Verhängnis werden. Denn eine geheime Institution des Vatikans versucht mit allen Mitteln ein uraltes Geheimnis zu verbergen und schreckt dabei vor nichts zurück...
Bereits in den ersten Minuten wird der geheimnisvolle Touch offenbar, welcher das ganze Hörspiel hinweg anhalten soll. Gerade die immer wieder eingestreuten Szenen von drei Mönchen, die in nicht näher klassifizierten unterirdischen Gängen auf der Suche nach irgendetwas sind, sorgen zusätzlich für ein äußerst mysteriöses Gesamtbild. Dieses wird durch geschickte Musikuntermalung nochmals verstärkt. Handlung und die grandiose Nachbearbeitung von STIL gehen hier Hand in Hand. Gregorianische Gesänge des Hochmeisterchors Berlin, angedeutete Kirchenglocken, einwandfreie Effekte in jeder Szene und nicht zuletzt die Klänge des Berliner Filmorchesters sind hier für eine nervenaufreibende Atmosphäre verantwortlich. Dazu will einzig der etwas erzählerlastige Stil dieses Hörspiels nicht so ganz passen. Und damit hat man eigentlich auch schon das einzige Manko vorliegen, das dem Hörer vor allem am Anfang noch etwas zu schaffen machen könnte. Mit der Zeit legt sich das, so das Geschehen sich immer weiter zuspitzt und geradezu in mythische Gefilde abschweift. Am Ende schlägt Kai Meyer dann eine Richtung ein, welche man vielleicht so nicht unbedingt erwartet, die aber wohl gerade deswegen ziemlich klasse ist.
Düster, geheimnisvoll, äußerst mysteriös und zugleich doch eher ruhig geschildert, obgleich es inhaltlich ziemlich zur Sache geht - ohne Frage ist "Die Vatikan Verschwörung" ein tolles Hörspiel, das vielleicht einzig das Problem hat etwas zu viel auf Erzähertexte zu setzen.
In der Hauptrolle findet man Andreas Fröhlich wieder. Dieser schildert aus der Sicht des Kunstdetektivs Jupiter die Geschehnisse in der Ich-Form. Öfters verweben sich dabei Gedankenspiele, Träume und Realität, aber stets so, dass man sie ohne Probleme voneinander zu trennen weiß. Gerade dies verstärkt aber nochmals den ohnehin schon sehr mysteriösen Grundcharakter des Hörspiels. Neben einigen sehr bekannten Sprechern wie Barbara Ratthey (Shuvani), Kaspar Eichel (Christofero) oder Till Hagen (Estacado), trifft man auch auf recht frische Stimmen, die ihre Sache ebenfalls exzellent machen. Unter anderem: Roland Hemmo als Janus, Gunter Schoß als Professor Trojan oder Christian Gaul als Landini.
Die 2 CDs werden im Digipack ausgeliefert, was allein optisch schon mal einiges hermacht.
Fazit: Wer auf der Suche nach einem äußerst mysteriösen, zugleich ziemlich spannenden und thematisch im Vatikan-Bereich angesiedelten Hörspiel ist, der dürfte hier genau richtig sein. Die Bearbeitung von STIL kann absolut überzeugen und es verwundert wohl nicht, wenn man für die Atmosphäre mal wieder das Prädikat bombastisch aussprechen kann. Erste Sahne auch bei den Sprechern. Dann bleibt ja eigentlich nur die Höchstwertung, oder? Leider nicht ganz, denn obgleich die Geschichte wirklich sehr mitreißend ist, so dauert es aufgrund der zahlreichen Erzählertexte anfangs doch etwas, bis man sich vollends im Geschehen wiederfindet.
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Die Hexe und der Herzog Brigitte Riebe Gebundene Ausgabe, August 2008 Verkaufsrang: 50691 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Und morgen sollst du brennen Innsbruck im Jahr 1485: Der Hexenwahn greift um sich. Die ganze Stadt scheint vergiftet. Unschuldige Frauen drohen auf dem Scheiterhaufen zu enden. Doch Lena will nicht tatenlos zusehen - nicht umsonst genießt sie am Herzoghof das Vertrauen einiger einflussreicher Männer. Ein riskanter Plan, der Lena fast das Leben kostet. Die junge Köchin Lena kann ihr Glück kaum fassen, als sie in der Gesindeküche am Hofe von Herzog Sigmund eine Anstellung findet. Doch schon bald muss sie erkennen, dass der für sein ausschweifendes Leben bekannte Sigmund ihr nachstellt. Das bleibt auch Alma nicht verborgen. In blinder Eifersucht sinnt die ehemalige Geliebte des Herzogs auf Rache. Sechs Frauen, darunter auch Lenas Tante Els, bezichtigt sie der Hexerei. Und Inquisitor Heinrich Kramer plant einen unbarmherzigen, schnellen Prozess. Doch er hat die Rechnung ohne Lena gemacht. Unter Einsatz ihres Lebens setzt sie sich für die unschuldigen Frauen ein und weiß ihre Kontakte am Hofe zu nutzen. Es folgt ein beispielloser Kampf für die Freiheit, nicht zuletzt unterstützt von Herzog Sigmund, der nicht ahnt, wer Lena wirklich ist ... Widerstand gegen Hexenprozesse - ein bislang wenig bekannter, aber hoch spannender Aspekt dieses Themas.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Spannendes und historisch perfekt recherchiertes Lesevergnügen 5 von 5 Punkten Der neue und von vielen Fans mit Spannung erwartete neue Roman von Riebe versetzt dn Leser diesmal in das Innsbruck des tiefsten Mittelalters. Packend beschrieben der Wahn, in dem sich die Stadt mehr und mehr dem Wahnsinn der Hexenverfolgung hingibt. Mit Sinn für die Epoche als auch mit sehr viel Liebe zum Detail beschrieben die Figuren, allen voran die Heldin Lena, die unter den Hexenverdacht gerät.
Brigitte Riebe zeigt auch in diesem Werk einmal mehr, dass historische Fakten und Lesespaß perfekt zusammenpassen können. Kurzweiliges Lesevergügen ist garantiert in diesem mit Sicherheit packendsten historischem Roman, der derzeit auf dem Markt ist.
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Die Rückkehr der Templerin Wolfgang Hohlbein Broschiert, Oktober 2006 Verkaufsrang: 5153 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das Jahr 1179 im Heiligen Land: Vor beinahe zwei Jahren hat es Robin, eine junge Frau aus einem friesischen Dorf, hierher verschlagen -- als Mann verkleidet, hat sie die Tempelritter in den fernen Orient begleitet. Inzwischen hat sie sich von den Kreuzfahrern getrennt und lebt bei ihrem Geliebten Salim, dem Sohn des Oberhaupts der legendären Assassinen-Festung Masyaf. Ihr Glück wird gestört, als der fanatische Templer Dariusz auftaucht, um sie zurück in den Kriegsdienst zu zwingen. Unter der Führung von König Balduin zieht Robin mit in die Schlacht, wohl wissend, dass es ihren Tod bedeuten würde, fände ein anderer Templer heraus, dass sie eine Frau ist. Bald muss sie feststellen, dass die wirkliche Gefahr nicht vom Gegner auf dem Schlachtfeld ausgeht. Verräter in den eigenen Reihen trachten Balduin nach dem Leben -- und sie versuchen, Robin zu einem Spielstein ihrer Intrigen zu machen ... Die Rückkehr der Templerin ist eine lose Fortsetzung des Romans Der Ring des Sarazenen und ebenso wie sein Vorgänger frei von Fantasy-Elementen. Auch auf dem Gebiet des im weiteren Sinne historischen Romans bringt Hohlbein wirkungsvoll die Fähigkeiten zum Einsatz, die ihn zu einem der erfolgreichsten deutschen Autoren von Spannungsliteratur gemacht haben: Eine rasant erzählte Geschichte mit einer Hauptfigur, zu der man als Leser auf Anhieb eine Verbindung herstellen kann, und einem intriganten Gegenspieler, der die Handlung um einige Wendungen bereichert Auch bei der Recherche hat Hohlbein seine Hausaufgaben gemacht. Mit der ihm eigenen Eindrücklichkeit schildert er die Strapazen des kriegerischen Templerlebens. Obwohl Hohlbein ein Meister in der fesselnden und authentischen Beschreibung des Schwertkampfes ist, geht er in Die Rückehr der Templerin nicht achtlos mit Gewalt um. Im Kampf wird Robin immer wieder mit ihrer dunklen Seite konfrontiert -- und immer wieder gelingt es der Templerin, diese Aspekte ihrer Persönlichkeit zu überwinden. So stellt sie nicht zuletzt ein schönes Beispiel für einen trotz aller Stolpersteine gelingenden kulturellen Dialog dar. Für Fans ebenso wie für Freunde historischer Romane ist der neue Hohlbein ein echter Glücksfall. --Juliane Kirstein
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 28 Bewertungen)
einfach nur genial :) 5 von 5 Punkten nachdem ich den ersten und den zweiten teil dieser reihe beinahe schon verschlungen habe, hab ich mir große sorgen gemacht dass im dritten teil die ganze geschichte nur aufgewärmt wird.
aber weit gefehlt das buch ist einfach genial, wie immer spannend bis zum letzten geschrieben, abwechslungsreich und schwer süchtig machend :)
ein absolutes muss für jeden hohlbein fan, allerdings die ersten beiden teile unbedingt vorher lesen sonst kennt man sich nicht aus.
viel spaß bei diesem aussergewöhnlich guten werk!
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Die Leopardin Ken Follett Taschenbuch, 19. April 2004 Verkaufsrang: 10735 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Frankreich, Juni 1944, wenige Tage vor der Invasion in der Normandie: Felicity Clariet, genannt die Leopardin, gehört zu den wenigen Überlebenden eines misslungenen Versuchs, die zentrale Telefonanlage der deutschen Besatzer zu zerstören. Sie flieht zurück nach England, wo sie ihren Vorgesetzten beim Geheimdienst einen gewagten Plan unterbreitet, mit dem sie ihren Ruf wieder herstellen möchten. Zu dessen Ausführung benötigt sie jedoch fünf Frauen, die fließend Französisch sprechen und etwas von Technik und Sprengstoffen verstehen. Die Suche nach diesen Frauen und das anschließende kurze und intensive Training gehören zu den absoluten Highlights des Buches. Follett macht sich einen Spaß daraus, Agentinnen mit möglichst unterschiedlichem gesellschaftlichen Hintergrund und Temperament aufeinander prallen zu lassen. Im Zentrum der Handlung steht natürlich Felicity selbst, eine Schönheit mit glühenden Augen und kaltem Herz. An ihr kann Follett einmal mehr beweisen, dass er zu den wenigen Thriller-Autoren gehört, die starke und überzeugende Frauenfiguren gestalten können. Darüber hinaus ist sich Follett durchaus bewusst, wie zwiespältig es ist, zu Beginn des 21. Jahrhunderts einen Agenten-Thriller zu schreiben, der im Zweiten Weltkrieg spielt. Zwar hat er sorgfältig recherchiert, aber er gestattet sich auch eine ordentliche Portion Ironie. Informierten Kreisen zufolge hat Dino De Laurentiis (Conan, Blue Velvet) bereits die Filmrechte erworben, und wenn er jetzt noch Angelina "Tomb Raider" Jolie für die Hauptrolle gewinnen kann, ist die Sensation perfekt. Allerdings wird es der schönste Kinoreißer nicht mit den 500 Seiten Hochspannung des Romans aufnehmen können. --Hannes Riffel
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 86 Bewertungen)
Ein Hörbuch mit Spannung und Humor 5 von 5 Punkten Das Buch selber dürfte hinreichend bekannt sein, es handelt sich qualitätsmäßig um ein eher mittleres Buch Ken Folletts. Aber Joachim Kerzel und die überragende Franziska Pigulla verwandeln das Buch in ein akustisches Erlebnis, in ein "inneres Kino" der Spitzenklasse. Ein Agententhriller, dem auch der Humor nicht fehlt - es ist so umwerfend lustig, wenn Frau Pigulla tuntig den Gerhard wiedergibt, ich musste so lachen, klasse gemacht.
Dieses Hörbuch lebt von seinen erstklassigen Stimmen. Ich kann es nur wärmstens den Amazon-Kunden empfehlen.
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Lanze und Rose. Highland-Saga Sonia Marmen Broschiert, Juli 2007 Verkaufsrang: 23870 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der zweite Roman der opulenten Highland-Saga um das Liebespaar Caitlin und Liam! Schottland 1715: Zwanzig Jahre sind vergangen, seit Caitlin und Liam MacDonald sich zum ersten Mal getroffen haben. Glücklich leben sie mit ihren drei Kindern im "Tal der Tränen" von Glencoe. Doch dunkle Wolken stehen am Horizont: Der Aufstand der Jakobiter stürzt Schottland ins Chaos, und Caitlin muss schweren Herzens mit ansehen, wie Liam und ihre beiden Söhne Ranald und Duncan Coll in die Schlacht ziehen. Trotz der tobenden Kämpfe entflammt eine starke Liebe zwischen Duncan und der zauberhaften Marion. Eine Liebe, die geheim bleiben muss, denn Marion ist die Enkelin des Mannes, der seinerzeit einen blutigen Verrat gegen die MacDonalds angeführt hatte ...
"Eine großartige Highland-Saga, die Sie begeistern wird!" France Dimanche "Ein fabelhafter Roman um Gewalt und Rache, aber auch - und vor allem - um Liebe und Leidenschaft!" France Loisirs "Ein mitreißender Roman voller Intrigen und Abenteuer, vor dem Hintergrund der schottischen Highlands." Ici Paris
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Tolles gut recherchiertes Buch, super zu lesen!! 5 von 5 Punkten Ich finde den ersten Band von Sonja Marmen einfach toll.Sie schreibt gut so das man es in einem Zug weglesen könnte,wenn man soviel Zeit hätte.
Das Buch ist gut recherchiert und die Anmekungen zu der Gällischen Sprache sind sehr interessant.Zum inhalt, der gefällt mir auch sehr gut ,es ist spannent und die Liebe fehlt natürlich auch nicht.Deshalb alles in allem 5 Sterne!!Wer Highland Bücher mag sollte es unbedingt lesen!!
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