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| Historische Romane | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Die Geliebte des Samurai Takashi Matsuoka Broschiert, September 2006 Verkaufsrang: 75415 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ein farbenprächtiges historisches Epos voller Intrigen, Liebe und Verrat. Japan, 1311: Die wunderschöne Fürstin Shizuka sitzt am Turmfenster und beobachtet, wie Feinde ihre Burg erobern und die Nacht in Flammen setzen. Während sie voller Demut ihren Tod erwartet, schreibt sie die geheimnisvolle Familiengeschichte ihres Clans, der Okumichi nieder. Erst Jahrhunderte später wird ihr Vermächtnis gefunden: 1867 beauftragt Lord Genji, jüngster Spross der Okumichi, die junge Missionarin Emily Gibson mit der Übersetzung der wertvollen Schriftrollen und fordert damit ihr gemeinsames Schicksal heraus ...
Anfangs war ich sehr verwirrt, da auf den ersten Seiten auf alle Hauptprotagonisten und die jeweiligen Epochen aufgelistet worden. Doch als ich dann die Anfangskapitel las, dachte ich, hier stimmt der gesamtzusammhang nicht. Doch sollte man wirklich auf die Gesamteinleitung zur Story achten, dann erschließt man von selbst recht bald den Überblick. Man muß kein Japanfans sein, um dieses außergewöhnliche Juwel zu schätzen. Vorallem der Aufbau und die Detail, die immer wieder aus Sicht verschiedener Protagonisten geschildert werden, sind gut ineinanderverflochten. Mit der Geschichte wachsen einen die einzelnen Charas ans Herz, die alle durch die Epochen getrennt sind und irgendwie auch nicht. Lug, Betrug, Liebe und des einen (ausschlaggebende) Obsession, fügen sich zu einer wunderbaren (und unausweichlichen) Geschichte zusammen. Doch dies verrät das Buch- einfach lesen!
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Spannend bis zur letzten Sekunde... 5 von 5 Punkten Ich fande das Buch einfach nur fantastisch!
Am Anfang hat man zwar ein paar Probleme der Geschichte zu folgen bzw. überhaupt mitzukriegen um was es geht, aber wenn man durchhält, wird man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Der Aufbau des Buches ist gewöhnungsbedürftig, führt aber zu einer zusätzlichen Spannung!
Ich kann das Buch also nur empfehlen!!!
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Nach der Bombe Philip K. Dick Taschenbuch, November 2004 Verkaufsrang: 30408 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Nach dem Kinoerfolg von Steven Spielbergs Minority Report und John Woos Paycheck und rechtzeitig zur neuen Philip K. Dick-Verfilmung Der dunkle Schirm mit Keanu Reeves in der Hauptrolle präsentiert der Heyne Verlag drei weitere Romane eines der größten Visionäre, die die Literatur des 20. Jahrhunderts hervorgebracht hat. Die Erde nach einem verheerenden Atomkrieg: Im kalifornischen West Marin County scheint das Leben weiterzugehen wie bisher die Menschen gehen zur Arbeit, sehen fern und suchen ihre Psychiater auf. Doch tatsächlich hat sich alles völlig verändert... Eine einzigartige Satire: Noch böser als Stanley Kubricks Dr. Seltsam!
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Gesellschaftsfallout 5 von 5 Punkten Der Titel ist inhaltsgebend zu verstehen. "Nach der Bombe" spielt nach dem nuklearen Weltkrieg. Hierbei kommt es Dick allerdings nicht auf die Schilderung von Strassenkämpfen oder Mutationen an. Vielmehr entwürft er ein vielschichtiges und zutiefst interessantes Portrait einer Gesellschaft, die eben einfach nur "Nach der Bombe" ihr Leben lebt. Das Buch ist daher auch weniger SciFi, als vielmehr ein Gesellschaftsroman.
Die Charaktere, der Spannungsbogen und die eigentlichen Geschichten (erzählt wird anhand von Einzelschicksalen) sind über jeden Zweifel erhaben und bieten somit Lesevergnügen auf hohem Niveau.
Weiterhin sollten noch die interessanten Abschlussbemerkungen durch Philip K. Dick Erwähnung finden. In ihnen führt er seine Intention für die Entstehung des Werkes und teilweise auch die Herrangehensweise aus.
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Katharina, der Pfau und der Jesuit Drago Jancar, Klaus D. Olof Gebundene Ausgabe, August 2007 Verkaufsrang: 57986 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
ein toller historischer Roman mit literarischem Anspruch 4 von 5 Punkten Jancar hat nach dem "Galeot" einen dicken Schmöcker vorgelegt, in dem man/frau sich richtig verlieren kann! Nebenbei erfährt man viel über die Geschichte (zB. über den Jesuitenstaat, siebenjähriger Krieg,...) und verfolgt das spannende Leben der slowenischen Gutshofstochter Katharina und der beiden Männer in ihrem Leben: der abtrünnige Jesuitenpater Simon und der Pfau - ein aufgeblasener Hauptmann mit Namen Windisch.
Empfehlenswert für Leser, die auch mal gerne einen historischen Roman mit mehreren Handlungssträngen bzw. aus verschiedenen Perspektiven lesen! |
Die Gauklerin Astrid Fritz Taschenbuch, Oktober 2005 Verkaufsrang: 21733 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mit der Hexe von Freiburg hatte Astrid Fritz ihren literarischen Claim abgesteckt. Das Schicksal der Catharina Stadellmenin, die 1599 als vermeintliche Hexe verbrannt wurde, geriet zum vielbeachteten Romandebüt. 2005 schickte sie Marthe-Marie, die Tochter der Hexe, auf Spurensuche nach ihrer Mutter, die auf der Flucht inmitten einer Truppe von Gauklern endete. Durchreisende Theaterleute besiegeln nun auch das Schicksal der Enkelin. Besonders deren blitzsauberer Lautenspieler und Zeitungssinger Kasper Goldkehl (welch ein Name!), hat es der 19-jährigen Agnes aus Ravensburg angetan. Im letzten Teil der Trilogie setzt Marthe-Maries Tochter die schöne Familientradition fort: Verzaubert von Kaspers Minne, entsagt sie ihrer Familie und gerät inmitten der Wirren des Dreißigjährigen Krieges in allergrößte Not. Im August 1620 -- fünf Jahre währt der Krieg nun schon, der bald ganz Deutschland überziehen wird -- verschlägt es Agnes und ihren Barden in die Residenzstadt Stuttgart. Dort hält es den Gaukler nicht lang und er verdingt sich beim Militär. Nach langem Darben und mit Kaspars Kind an ihrer Seite, winkt unerwartetes Glück. Agnes arbeitet sich am württembergischen Hofe von der Küchenmagd zum Kammerfräulein der Prinzessin Antonia hoch. Am Sterbebett der Mutter verspricht Agnes, ihre Halbbrüder Matthes und Jakob wiederzufinden, die inzwischen bei der Soldateska zu erbitterten Kriegsgegnern wurden. Auf der Suche erlebt Agnes ihr persönliches Apocalypse Now. In meinem Roman [...] versuche ich, diese europäische Katastrophe aus der Sicht der Menschen darzustellen, aus der Sicht der Opfer wie der Täter, wobei sich beides nicht selten vermischt. Nachzulesen auf der Webseite der sympathischen Autorin, auf der sich historische Abrisse und Fakten zu ihrem offensichtlichen Spezialgebiet finden. In der Tat: Agnes' Suche nach den Brüdern gehört zu den stärksten und bedrückendsten Passagen des Buches. Wir erleben das Martyrium einer bis aufs Blut gequälten Landbevölkerung, zerstörte Städte, und eine wildgewordene, mordende und brandschatzende Soldateska, die im Ländle keinen Stein auf dem andern und keine Nonne ungeschändet lässt. Am Ende findet sich die arme Gauklerin gar als Regimentshure wieder. Schlussstein einer mächtigen Trilogie, historisch korrekt, erzähltechnisch vom Feinsten. Astrid Fritz weiß, wovon sie redet. --Ravi Unger
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 18 Bewertungen)
Sehr guter Roman 5 von 5 Punkten Die Gauklerin, so der Titel des Buches, ließ mich anderes erwarten. Der Titel tat keinen Abbruch daran, daß mich dieses Buch denoch sehr gefesselt hat.
Die zwei vorhergehenden Bände habe ich auch gelesen, sie haben mir sehr gut gefallen, jedoch fand ich diesen dritten Band am besten. Man trifft bekannte Personen wieder, erfährt was aus ihnen geworden ist, denoch hat dieses Buch seine eigene Geschichte. Einen sehr großen Teil nimmt der 30 jährige Krieg, mit all seiner Brutalität ein. Für mich geschichlich sehr interessant.
Für die willensstarke Frau Agnes, gilt es viele Hindnisse auf ihrem Weg zu überwinden und mehr als einmal beweist sie ihren großen Mut. Sie muß vieles bestehen und ertragen, hat aber denoch immer wieder Glück im Unglück.
Ich kann mich einigen vorhergehenden Lesern nicht anschließen, denen ds Buch nicht gefallen hat. Für mich war es sehr spannend zu lesen, die Geschichte hat mich fasziniert und gefesselt zu gleich. Von meiner Seite aus kann ich es nur weiter empfehlen.
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Der Falke von Montabard Elizabeth Chadwick Broschiert, 24. September 2007 Verkaufsrang: 18738 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ein opulenter Mittelalterroman voller Gefühl und Dramatik! England im 12. Jahrhundert: Der verwegene Krieger Sabin FitzSimon hat seinen guten Ruf gründlich verspielt. Da bietet ihm Ritter Edmond Strongfist an, ihn ins Heilige Land zu begleiten, um dort dem König von Jerusalem beizustehen. Mit auf die Reise geht Strongfists schöne und kluge Tochter Annaïs. Und als diese verheiratet wird, spüren Annaïs und Sabin plötzlich, dass sie mehr als nur Zuneigung füreinander empfinden ...
"Elizabeth Chadwicks Romane sind wie eine erfrischende Brise. Ihr Stil ist kraftvoll, intelligent und witzig, ihre Hauptfiguren sind glaubwürdig und für den Leser nachvollziehbar, obwohl sie in einer längst vergangenen Zeit leben." Belfast Telegraph "Die beste Autorin historischer Romane, die es in England zur Zeit gibt!" Historical Novel Review "Chadwick gelingt es, dieser Epoche Leben einzuhauchen. Einer der besten historischen Romane!" Romantic Times
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
faszinierender Roman vor historischer Kulisse 5 von 5 Punkten Die anderen Rezensenten haben den Inhalt schon ausführlich beschrieben, so daß ich hier nicht näher darauf eingehen werde.
Für mich zählt dieser historische Roman zu den Sahnestückchen dieses Genres. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen, die historischen Fakten meines Wissens nach gut und gewissenhaft recherchiert.Die Personen, Orte und das Leben im heiligen Land sind mit viel Liebe zum Detail beschrieben. Beim Lesen ist man bereits ab den ersten Seiten in der Geschichte und legt das Buch nur noch ungerne aus der Hand.
Die Kampf und Schlachtenszenen halten sich in Grenzen und langweilen nicht mit endlosen 'militärischen' Ausschweifungen (wie bei man anderen Büchern).
Mein erster Roman, den ich von Frau Chadwick gelesen habe war 'Die Erbin der Festung' - dieser bleibt jedoch um Längen hinter 'Der Falke von Montabard' zurück.
Fazit: Ein toller Roman, den ich gerne noch mehrmals lesen werde und der einen sehr guten Platz in meinem Bücherregal erhält.
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Der Diamant des Salomon Noah Gordon Taschenbuch, Juni 2003 Verkaufsrang: 17841 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen. Harry Hopeman lebt als Diamantenhändler und Gelehrter in New York. Als ihm das Angebot gemacht wird, sich einen verschollen geglaubten Diamanten anzusehen, fährt er nach Jerusalem. Auf seiner Reise wird er mit der aufregenden Geschichte seiner Familie konfrontiert. So wird die Suche nach dem Diamanten auch zur Suche nach sich selbst.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Interessant und spannend 5 von 5 Punkten Meines Erachtens kann man "Der Diamant des Salomon" nicht unbedingt mit Medicus und Co. vergleichen, da es größtenteils in der Neuzeit spielt, eher mit den "Erben des Medicus". Ich gewann durch das Buch interessante Einblicke in das heutige Leben in Israel.
Ich habe das Buch mit Vergnügen gelesen und fand auch besonders die "Zeitsprünge" gut gelungen.
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Das Phantom: Die bisher ungeschriebene Lebensgeschichte des "Phantom der Oper" Susan Kay Broschiert, Januar 2005 Verkaufsrang: 21085 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen. Diese Romanbiographie des Phantoms, phantasievoll erzählt, aber historisch genau recherchiert, enthüllt zum ersten Mal das ganze Leben des unglücklichen Erik, von seiner Geburt bis zu seinem spektakulären Tod. Von der Natur entstellt, aber mit einer betörenden Stimme und einem genialen Verstand ausgestattet, wird er zum bedeutenden Magier. In der ganzen Welt erlebt er die unglaublichsten Abenteuer, bringt es zu Reichtum und Macht und verzehrt sich doch nach Liebe und Vertrauen ...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 68 Bewertungen)
Gehört mit zu den Büchern... 5 von 5 Punkten ... die ich in der letzten Zeit verschlungen habe - trotz wenig Lesezeit. Die Idee, eine Vorgeschichte zu einer bestehenden zu verfassen, ist beileibe nicht neu, auch in der Filmbranche wird das dann gerne gemacht, um nochmal die Kassen klingeln zu lassen. Mit häufig beklagenswerten Ergebnissen... im Gegensatz zum hier vorliegenden Roman. Die Handlung mag hochspekulativ sein, aber sie ist in sich schlüssig ausgedacht und schön schlüssig erzählt. Einige sprachliche Schwächen mögen der Übersetzung geschuldet sein - was soll's...
Interessant der Kunstgriff, das "Phantom" aus den Blickwinkeln verschiedener Personen, die im vor der Pariser Zeit begegnen, zu betrachten und so noch eindringlicher seine Entwicklung zu schildern. Hier tauschen die Figuren ihre Erscheinung: Mag man für das Phantom als diskriminierten Außenseiter nun ausgesprochene Sympathie empfinden, mutiert am Ende Raoul zum fast dämlich wirkenden Stutzer und "Ersatz". Im übrigen scheint Susan Kay ihren Alexandre Dumas sehr gut gelesen zu haben - es finden sich doch manche Parallelen zum Grafen von Monte Christo: Der römische Architekt und der junge Erik (Abbe Faria und Edmond Dantés), die ganze Erscheinung des erwachsenen Erik (vermögend und intelligent, wie der spätere Graf von Monte Christo...), der orientalische Freund (der Diener Ali des Grafen) und noch einige mehr. Dies tut dem Lesevergnügen jedoch keinen Abbruch. Klare Empfehlung!
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Ayla und der Stein des Feuers Jean M. Auel Taschenbuch, September 2003 Verkaufsrang: 7454 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Zwölf Jahre dauerte die schöpferische Pause der unbestrittenen Königin des prähistorischen Romans -- doch jetzt können alle Fans aufatmen: Der fünfte Band aus der Reihe der Ayla-Romane ist endlich erschienen. Nahtlos setzt Auel die Geschichte von Ayla und das Tal der Großen Mutter fort und erzählt, wie die Steinzeit-Heldin am Ende ihrer langen Reise quer durch Europa in der Heimat ihres Gefährten Jondalar aufgenommen wird. Ayla ist eine Angehörige der Cro-Magnon-Menschen, die dem heutigen Homo sapiens schon sehr ähnlich waren, aber die Welt vor 30.000 Jahren noch mit den Neandertalern teilten. In Ayla und der Clan des Bären wurde die fünfjährige Ayla durch einen Erdrutsch zur Waise und vorbeiziehende Neandertaler nahmen das fremdartige Kind auf. Dieser erste Band bezieht einen Großteil seiner Faszination aus der Konfrontation zweier sehr unterschiedlicher, menschlicher Spezies. Ebenso faszinierend ist der beeindruckend recherchierte Detailreichtum, mit der Auel das prähistorische Europa für ihre Leser zum Leben erweckt. Dem fünften Band kann man dasselbe vorwerfen wie auch schon früheren Bänden: Allzu verliebt ist die Autorin in ihre Heldin, die sich nach ihrer schweren Kindheit jetzt der verzückten Bewunderung ihrer Freunde allzeit sicher sein kann. Darüber hinaus verliert sich Auel oft in detaillierten Beschreibungen und Wiederholungen und vernachlässigt dabei die eigentliche Handlung. Doch ungebrochen ist die Faszination, die Auels Reise in die Urzeit auf uns ausübt: Ayla steht für den Einfallsreichtum und Überlebenswillen unserer Vorfahren, für den Anbeginn der menschlichen Zivilisation. Nicht zuletzt werden Auels Romane auch als Liebegeschichte geschätzt, die nicht mit Einzelheiten aus dem Intimleben ihrer Titelheldin geizt. Und nach vielen scharfsinnigen Überlegungen der Steinzeit-Medizinerin, wo denn eigentlich die Babies herkommen, können sich alle Fans auf ein ganz besonderes Highlight im fünften Band freuen. --Birgit Will
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 77 Bewertungen)
Trotz fehlender Dramatik ein sehr gutes Buch 5 von 5 Punkten Ich habe alle Ayla Teile nun schon mehrmals gelesen . Gut es mag sein ,dass in dem 5. Buch die Dramatik fehlt die sich vielleicht manch ein Leser erhofft hat . Trotzdem fand ich das Buch keinesfalls langweilig und ich persönlich habe besagte Dramatik auch nicht vermisst.
Ich habe mich einfach auf das Geschehen konzentriert und viel daraus mitgenommen . Viele kleine Ereignisse aus dem Dorfleben der Zelandoni hatten sehr viel Lehrreiches zu bieten . Ich finde man kann sich durch die Beschreibung sehr gut in diese Zeit versetzen und sich vorstellen mitten im Geschehen zu sein.
Anfangs dachte ich nachdem nun Ayla und Jondolar geheirate und ihr Baby bekommen haben sei die Geschichte erzählt ,umso gespannter bin ich auf das 6. Buch . Ich bin überzeugt davon Jean M. Auel wird die Saga der Erdenkinder meisterhaft zum Ende führen .
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Die Hexe und der General Fran Henz Broschiert, September 2007 Verkaufsrang: 6843 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die gutmütige Tina - Hexe mit eher bescheidenen Fähigkeiten und weder mit ihrem Leben noch mit ihrer Figur zufrieden - reist mit ihrer besten Freundin Alexa nach Schanghai. Dort trifft sie auf den undurchsichtigen Greg, Tai Pan von Bannert Enterprises und Bruder von Alexas großer Liebe. Ehe sie es sich versieht, hat er sie ins 17. Jahrhundert entführt, wo er als General Tang Yun Long noch eine Rechnung zu begleichen hat - mit dem Mann, der ihn damals ermordete. Tang ist ein rechthaberischer, befehlsgewohnter Krieger, der seine Ziele kompromisslos verfolgt. Trotzdem fühlt sich Tina von ihm seltsam angezogen. Doch da gibt es dieses Gerücht über Hexen und Sex, das verhindern könnte, dass sie jemals wieder zurück in die Gegenwart gelangen ...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Magisches Buch 5 von 5 Punkten Als chronische Vielleserin habe ich einen beträchtlichen Buchkonsum. Von den meisten Romanen hab ich den Inhalt und den Titel fast schon vergessen, wenn ich das Buch zuklappe. Aber hin und wieder findet sich doch etwas, das einen einfach nicht mehr loslässt. Die Hexe und der General ist so ein Buch.
Von der ersten Seite an verfolgt man gespannt die Odyssee der beiden Helden, die ein über 300 Jahre zurückliegendes Verbrechen aufklären wollen. Schauplätze mit exotischem Flair, ein guter Schuss asiatischer Philosophie, interessante, feingezeichnete Charaktere und eine großzügig dosierte Portion Situationskomik - aus diesen Zutaten mixt die Autorin einen süffigen Cocktail, von dem man nicht genug bekommen kann. Ein Feuerwerk an Ideen - etwa die genetische Erklärung für das Dasein als Hexe oder die geniale Lebensrettung eines kleinen Mädchens im alten China - hält den Leser in Atem.
Greg/Tang ist ein ungewöhnlicher Held für einen Liebesroman, man freundet sich nur zögerlich mit ihm an, doch je länger man liest, desto faszinierter ist man von ihm und seiner Geschichte. Tina ist eine starke Frau, die im Verlauf der Ereignisse viel über sich und ihre Fähigkeiten erfährt.
Die Geschichte ist flott und packend erzählt wie ein Thriller. Man kann nicht aufhören zu lesen, wird richtig in das Buch hineingezogen. Kein Wunder, schließlich ist es ja ein magisches Buch ... ;-)
Fazit: Für mich nicht nur ein Keeper, sondern auch eines der besten Bücher, die ich jemals gelesen habe.
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Auge des Mondes Brigitte Riebe Broschiert, Februar 2007 Verkaufsrang: 7077 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Per-Bastet, im 6. Jhd. vor Christus: Seit dem Tod ihres Mannes fühlt sich die Geschichtenerzählerin Mina einsam. Bis eines Nachts eine kleine Katze sie vor dem giftigen Biss einer Speikobra rettet. Bastet, wie Mina ihre samtpfotige Freundin in Anlehnung an die mächtige Katzengöttin der Fruchtbarkeit und Liebe nennt, besucht sie von nun an regelmäßig. Sie gibt Mina neuen Lebensmut und sie scheint ihr auch Glück zu bringen. Der persische Händler Numi, einst erbitterter Feind der Familie, wird zu ihrem Freund und Vertrauten und bald auch ihr Geliebter. Doch dann verschwindet Bastet, und mit ihr alle Katzen der Stadt. Mina will nicht glauben, was die Menschen sich erzählen: dass die Göttin Bastet nach einer grausamen Opfergabe verlangt. Entschlossen geht sie den ungeheuerlichen nächtlichen Vorgängen nach und entdeckt eine Intrige, die Schreckliches zum Ziel hat. Ihre Widersacher machen auch vor Mord nicht halt, doch Mina sucht mutig weiter nach der Wahrheit.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 26 Bewertungen)
Eines meiner Lieblingsbücher 5 von 5 Punkten Ob Roman - ob Hörbuch: dieses Werk von Brigitte Riebe hat mich schnell und unwiderstehlich in seinen Bann gezogren. Mochte die Kombination aus orientalischen Märchen und den Fakten aus dem Alten Ägypten, die mich interessiert und informiert haben, ohne jemals "belehrend" zu wirken, mochte die Heldin Mina, ihren Kampf und Wahrheit und Liebe, vor allem aber Bastet, die getigerte Samtpfote, die viele Abenteuer erleben muss.
Mein Kommentar:
Dickes Schnurr!
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Die Tochter der Hexe Astrid Fritz Taschenbuch, Januar 2005 Verkaufsrang: 32985 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Als junges Mädchen erfährt Marthe-Marie, dass sie die Tochter einer Frau ist, die als Hexe galt. Sie macht sich auf in die Stadt, in der ihre Mutter grausam sterben musste. Doch als in Freiburg aufs Neue die Scheiterhaufen lodern, bleibt Marthe-Marie nur die Flucht. Sie schließt sich einer Truppe von Gauklern an, die kreuz und quer durch den Südwesten des Deutschen Reiches ziehen. Bald merkt sie, dass ihr zwei Männer auf den Fersen sind. Der eine sucht ihre Liebe, der andere ihren Tod. "Die Tochter der Hexe" ist ein großer Schicksalsroman, eine Liebesgeschichte und ein Porträt der Ausgestoßenen jener Zeit.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 29 Bewertungen)
super buch 5 von 5 Punkten Die Hexe von Freiburg (1. Buch) und die Tochter der Hexe (2. Buch) fand ich extrem gut und spannend. Kann ich super empfehlen. Habe die Bücher regelrecht verschlungen. Seid ich diese Bücher gelesen habe, bin ich hin und weg von den altertümlichen Büchern.
Die Gauklerin (3. Buch) fand ich sehr schlecht. Nicht zu empfehlen, ist rausgeworfenes Geld.
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Lux perpetua Andrzej Sapkowski Broschiert, 1. Dezember 2007 Verkaufsrang: 9625 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das grandiose Finale der Trilogie um den schlesischen Medicus ¯Wir erklären Reinmar von Bielau für mit dem ewigen Anathema belegt, in den Höllenschlund mit Luzifer und den gefallenen Engeln verdammt. Wir zählen ihn zu den dreifach Verdammten, ohne jegliche Hoffnung auf Vergebung. Möge sein Licht auf immer und von Ewigkeit zu Ewigkeit erloschen sein, als Zeichen dafür, dass er als Verdammter im Gedächtnis der Kirche und der Menschen ausgelöscht ist. So soll es sein!®Der letzte Teil der Hussiten-Trilogie von Andrzej Sapkowski beginnt dramatisch: Reynevan, der Kräuterkundler und Medicus, wird von seinem Erzfeind, dem Bischof von Breslau, auf spektakuläre Weise wegen ¯Verbrechen und Zauberei® verdammt. Unser Held verliert dennoch nicht den Mut, sondern sucht weiter nach seiner Nicoletta, die von Anhängern des Bischofs entführt worden ist. Seine Suche führt ihn nach Schlesien, Böhmen und auch in die deutschen Gebiete, durch die sich ein blutiger Krieg wälzt. Auf den katholischen Kreuzz ug reagieren die Hussiten mit vernichtenden Kriegszügen, in denen sie rauben, mordbrennen und sich zu furchtbaren Grausamkeiten hinreißen lassen. Auch Reynevan, der auf ihrer Seite kämpft, verübt schreckliche Taten. Doch allmählich macht er eine Wandlung durch: Angesichts der Gräueltaten um ihn herum verliert er seinen naiven Idealismus, hört auf, an die ¯einzig wahre Sache® zu glauben, und gelangt schließlich zu der Überzeugung, dass allein das persönliche Glück zählt. Trotz dieser Einsicht ist es mit seinen Abenteuern noch lange nicht vorbei: Er muss sich mit dem dämonischen Grellenort, dem Vertrauten des Bischofs, messen, der die Schwarze Magie beherrscht. In diesem Kampf erleidet Reynevan eine schwere Niederlage und landet schließlich im Kerker. Wird die Gerechtigkeit siegen, werden die Verbrechen gesühnt und die Schuldigen bestraft?
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Abschluss der Trilogie um den schlesischen Medicus Reynevan 5 von 5 Punkten Der Abschlussband hält sicherlich jeden Vergleich mit den vorangegangenen Bänden aus. (Meine persönliche Rangliste: Gottesstreiter gefiel mir einen Tick besser als Narrenturm, Lux perpetua sehe ich auf einer Höhe mit Gottesstreiter.)
Für deutsche Leser gibt es bei der Lektüre nicht zu verachtende Klippen - zunächst als Handlungsrahmen die Hussitenkriege des beginnenden 15. Jahrhunderts, eine Krisenzeit zwischen Mittelalter und früher Neuzeit, weitgehend unbekannt und im Geschichtsunterricht kaum behandelt, Böhmen und Schlesien als Hauptschauplatz der Handlung, die in zahllosen Ortschaften spielt, deren bloße Existenz in Deutschland kaum bekannt ist, die vielen handelnden Personen mit z.T. sehr gewöhnungsbedürftigen tschechischen und polnischen Namen und schließlich der ausgiebige Gebrauch lateinischer Zitate, die zwar im Anhang in übersetzter Form auftauchen, aber eben deshalb auch ständiges Nachschlagen erfordern.
Wer sich mit diesen Schwierigkeiten anfreunden kann, wird der überaus spannenden Handlung, der sehr geschickten Verschränkung der Romanhandlung mit dem tatsächlichen historischen Geschehen und auch der Einbeziehung "magischer" Elemente, die gerechtfertigt ist durch die spätmittelalterliche Vorstellungswelt, ein beträchtliches Lesevergnügen abgewinnen.
Ohne zuviel vom Inhalt zu verraten: die Hauptfigur Reynevan lebt in diesem dritten Band in einem permanenten Spannungsfeld zwischen seinen privaten Interessen (Suche seiner entführten Geliebten Jutta von Apolda) und seinen Verpflichtungen gegenüber seinen hussitischen Glaubensbrüdern. Von der katholischen Kirche gebannt, wird er von den Führern der Taboriten und Waisen dennoch mit Misstrauen betrachtet, weil sie ihn für einen Doppelagenten halten. Er wird zwar weiterhin auf diplomatischen Missionen und als Medicus eingesetzt, aber von hochwichtigen Informationen ferngehalten. Er nimmt phasenweise an den militärischen Operationen in den Jahren 1329/30 in der Lausitz, in Sachsen und in Bayern teil, immer verzweifelt bemüht, eine Spur seiner von der Inquisition versteckt gehaltenen Jutta zu finden. Er gerät wie schon in den vorherigen Bänden in etliche gefährliche und ausweglos erscheinende Situationen, aus denen ihn seine beiden Freunde Scharley und Samson sowie verschiedene Frauen erretten. Von besonderem Interesse ist dabei eine junge blitzgescheite jüdische Agentin namens Rixa Cartafila de Fonseca, deren Fürsprache er schließlich die Freilassung aus einer mehrjährigen Internierung in einem Burgverlies verdankt. Sein religionspolitisches Engagement scheitert in der Schlacht bei Lipan 1534, in der die Armee der Taboriten und Waisen von den vereinigten Streitkräften der Calixtiner und Katholiken aufgerieben wird. Auf der privaten Seite sieht es am Ende des Romans nicht so hoffnungslos aus - weiteres wird nicht verraten.
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Die Gefangene Samara Fraser Broschiert, Juni 2008 Verkaufsrang: 17833 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Jamaika, 1812: Juliana Thompson wehrt jeden Freier hartnäckig ab bis ihr Vater sie eines Tages zwingt, den Heiratsantrag von Elias Blackwood anzunehmen. Auf der Verlobungsfeier wird sie zu ihrer Überraschung von Jason Whitfield entführt, der vor Hass auf seinen Erzfeind Elias brennt. Jason ist vom ersten Augenblick an fasziniert von dieser rebellischen Schönheit und auch Juliana gefällt ihr starker Entführer. Während das Schiff sanft durch die Karibik schaukelt, lernt sie von Jason aufregende Spielarten der Lust kennen und wird Zeugin des hemmungslosen Vergnügens der Piraten mit leichten Mädchen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Liebesspiele unter der Piratenflagge 5 von 5 Punkten Also meiner Vorrezensentin kann ich mich nun wirklich nicht anschließen. Hier wird eine sehr schöne Geschichte erzählt mit liebevoll gezeichneten Protas und einiges an Spannung und Witz. Die Erotikszenen waren heiß und auch romantisch. Wen zuviel Sex stört, sollte keine Erotikbücher kaufen ;-)
Ich hab mir jetzt Wikingerglut von der Autorin gekauft und werde auch darüber berichten.
Fazit:
Hier geht es wirklich zur Sache und zwar nicht nur beim Sex, sondern auch in der Story.
Nackenbeißer lässt grüßen 2 von 5 Punkten Mit dem Klappentext ist auch so ziemlich der Inhalt der Geschichte erzählt. Von karibischem Flair ist man bei diesem Buch jedoch weit entfernt. Es werden zwar einige Inseln erwähnt, aber außer weißen Stränden und Palmen scheint es da nicht viel zu geben.
Das selbe gilt für den Plot - jungfräuliche Braut wird von Piraten entführt und verliebt sich in den starken Kapitän. Ja und dann kommt auch noch die magnetische Anziehungskraft zwischen den beiden Hauptprotagonisten ins Spiel, die natürlich in der Koje des Kapitäns endete. Hat man diese erste Erfahrung zwischen Juliana und Jason gelesen, kennt man eigentlich auch den Rest ihrer intimen Szenen. Zwischendurch darf man auch lesen was die Piraten und Nebencharaktere so treiben.
Wer Mona Vara und Robin Schone kennt, wird an diesem Werk nicht viel Freude haben. Die Handlung steht hier eigentlich im Hintergrund und wird von zu vielen Orgien gestört. Man sollte nicht immer glauben, wo erotischer Roman drauf steht ist auch einer drin.
Letztendlich bin ich froh, dass ich hier die billige Variante des Ullstein Verlages gewählt habe, denn die Ausgabe vom Plaisir d'Amour Verlag kostet das doppelte und enthält auch keine bessere Geschichte.
Also wer die seichte Kost liebt, kann hier getrost zugreifen. Doch für alle diejenigen, die auch eine Handlung suchen, findet sich sicher ein besseres Werk.
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Der König von Luxor Philipp Vandenberg Taschenbuch, Oktober 2004 Verkaufsrang: 42650 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden In einem mitreißenden Roman erzählt Philipp Vandenberg die abenteuerlichste Ausgräbergeschichte des vergangenen Jahrhunderts neu. Auf dem schmalen Grad zwischen Realität und Fiktion gerät Howard Carters Entdeckung des Pharaos Tut-ench-Amun zu einer der schönsten Liebesgeschichten seit Titanic - einer Geschichte, die mit der Erkenntnis endet, daß jeder Mann eine Frau braucht, die an ihn glaubt ...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)
genial! 5 von 5 Punkten das ist bisher wirklich das beste buch von phillipp vandenberg, das ich gelesen habe . wer ägypten, romane (und vielleicht auch noch den autor) mag sollte sich dieses buch nicht entgehen lassen . gegen ende bekommt man, wie ich, sogar tränen in die augen- sehr mitreißend geschrieben ...
also -> lesen !!
spitzen autor : der grüne skarabäus ist auch sehr zu empfehlen !
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Terror Dan Simmons Gebundene Ausgabe, 1. Oktober 2007 Verkaufsrang: 16359 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Allein schon diese Namen! ,HMS Erebus' und ,HMS Terror'! Der Gott der Finsternis und der Schrecken selbst. Vielleicht hätte man die beiden Expeditionsschiffe Ihrer Majestät, diese gepanzerten Dampfmaschinen, mit hoffnungsfroheren Namen versehen sollen. So geriet auch dieses Detail zum bösen Omen einer Unternehmung, die im ewigen Eis ihrem schrecklichen Untergang entgegen sah. Als die Geschichte im Oktober 1847 einsetzt, steht der dritte Winter bevor, das Packeis hat beide Schiffe fest im Griff, der große Franklin war im Sommer unter dubiosen Umständen ums Leben gekommen. Die restliche Mannschaft zittert dem Wahnsinn entgegen. Als wäre es damit nicht genug des Horrors, hat Dan Simmons noch einige Monstrositäten ganz eigener Art auf Lager! Die berühmt-berüchtigte dritte Franklin-Expedition auf ihrer Suche nach der Nordwestpassage, jenem sagenhaften Seeweg, der den Atlantik mit dem Pazifik durch das nördliche Polarmeer verbinden sollte. Inmitten dieser gnadenlos unwirtlichen Kulisse entfaltet Dan Simmons auf fast 1.000 Seiten ein derart frostiges und klaustrophobisches Kammerspiel, dass selbst der Fürst der Finsternis - Stephen King -, ins Schwärmen geriet. In fein ziselierter Sprache führt Simmons auf eine Bühne der inneren und äußeren Kämpfe. So zwischen Britanniens berühmtem Nationalhelden und Entdecker Sir John Franklin, dem müde gewordenen Kapitän der ,Erebus', dessen beste Tage hinter ihm liegen und Francis Crozier, dem weitaus fähigeren Kapitän der ,Terror', den das Schicksal des ewig Zweiten allmählich verbitterte. Nun, nach Sir Franklins Tod, schlägt seine Stunde! Simmons' biblisch dimensioniertes, in der Zeit hin- und herspringendes Logbuch, lässt sich auch als Dokument überschäumender Entdeckerhybris lesen. Berauscht von der eigenen Technologie, ignoriert man die simplen Überlebenstechniken der wilden Inuit in einer lebensfeindlichen Umwelt, lässt aber allzu gerne den angstvoll geilen, viktorianisch prüden Blick über Lady Silence, eine mitreisende junge Inuit, schweifen. Naturwüchsigkeit versus britische Steifheit. Nicht zuletzt in diesem krassen Missverhältnis findet sich eine der Ursachen der Tragödie, die schließlich in Meuterei, Irrsinn und Kannibalismus ihren Niedergang findet. Auch seinem übernatürlichen Affen gibt Simmons immer wieder Zucker, indem er eine Art zähnefletschenden Yeti auf Opfersuche schickt. In solchen Passagen grüßt E. A. Poe herzlich um die nächste Schneewehe. 128 Seeleute machten sich im Mai 1845 auf den Weg zu ihrem größten Abenteuer. Man hat nie wieder von ihnen gehört. Simmons hat sich ihrer angenommen und eines der größten Rätsel der Arktisforschung mit seiner ganz eigenwilligen Deutung versehen. Terror ist Simmons'Moby Dick. Ein großes Stück Literatur jedenfalls. -- Ravi Unger
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 22 Bewertungen)
Simmons bestes Buch seit Jahren 5 von 5 Punkten Terror ist keine einfache Geschichte. Vielmehr ist ein Sammelsurium an bedrückenden Erlebnissen von Menschen in einer Extremsituation. Die Handlung ist nebensächlich, die Atmosphäre alles und diese ist düster, bitter, dunkel. Dieses Buch zu lesen heißt ins Dunkel einzutauchen und sich dort dem Autor auszuliefern. Der Terror ist viel mehr als nur die auswegslose Situation der Gestrandeten im ewig kalten Eis, mehr als das unmenschliche allgegenwärtige Monster, er versteckt sich in den Lebensgeschichten der Figuren selbst und wird sie in den Untergang führen. Anders als bei Olympos und Ilium vermeidet es Simmons dabei zu sehr abzuschweifen. Die Handlung, wenn man das so nennen kann, hat durchaus ein Ziel. Teilweise schimmert dann auch etwas Postmoderne hindurch, Simmons beantwortet keinesfalls alle Fragen. Das mag dem oder anderen Leser eventuell etwas sauer aufstoßen, anderseits wäre dies auch mit seinem Erzählstil schwer vereinbar gewesen.
Erneut fällt Simmons Liebe zum Detail auf. Seine Protagonisten sind Teil einer anderen Zeit, mit al ihren Fehlern und Eigenheiten. Man hat zu keiner Zeit den Eindruck es könnte sich um Charaktere des 20. Jahrhunderts halten, auch lässt Simmons jeglichen Versuche Probleme der heutigen Welt zu thematisieren aus. Im Wesentlichen haben wir also einen reinen klassischen Roman in dem uns das Grauen erwartet. Die fantastischen Elemente mögen teils etwas aufgesetzt erscheinen, ihre Verbindung zum katholischen Glauben ist allerdings durchaus interessant, auch wenn dieses Motiv grundlegend durch Simmons Werk scheint. Dieses Buch ist lang. Hinter jedem Satz, hinter jeder Zeile verbirgt sich der Untergang. Es wäre zweifelsohne möglich die eigentliche Handlung auf knapp 100 Seiten zusammenfassen, aber das ist keinesfalls der Sinn und Zweck dieser Geschichte. Der Weg ist das Ziel und Simmons ist ein einmaliger Erzähler, der uns auf eine Reise jenseits unserer Zivilisation begleitet. The Terror ist eines der besten Bücher dieses noch jungen Jahrtausends.
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Der Bernsteinring Andrea Schacht Taschenbuch, August 2004 Verkaufsrang: 15214 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Anita, eine junge Kölnerin, und ihre Halbschwester Roswita haben sich erst nach dem Tod des Vaters kennen gelernt und angefreundet. Doch in ihrer beider Kindheit haben die Erzählungen des Vaters eine entscheidende Rolle gespielt. Zufällig entdecken sie in einem Antiquitätengeschäft einen Bernsteinring, der zu einer Geschichte aus dem mittelalterlichen Köln von 1498 passt, die der Vater ihnen hinterlassen hat: Eine Geschichte von Kuppelei, Mord und Hexenverdacht ? und von der leidenschaftlichen Liebe der Stiftsdame Anna zum Ratsherrn Rabanus ...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Einfach toll! 5 von 5 Punkten Ich war regelrecht empört, als ich las, dass andere Leser dieses Buch kritisiert haben.
Ich habe bisher nahezu jedes Buch von Andrea Schacht verschlungen und bin auch von dieser Trilogie voll und ganz begeistert!
Dass die Geschichte der Stiftsdame laut einem Kunden langweilig ist, kann ich nicht bestätigen. Was will man denn erwarten? Wenn die Lebensgeschichte realistisch erscheinen sollen, dann kann die Stiftsdame Anna nicht tagtäglich ein atemberaubendes Abenteuer erleben. Aber natürlich sitzt sie nicht nur über ihren Büchern. Es geschieht ein Mord,den es zu klären gilt, was im mittelalterlichen Köln und in Annas Position natürlich nicht gerade einfach ist. Die Problematik die hinter der Liebesgeschichte steht, ist herzzerreißend dargestellt und lässt absolut mitfiebern. Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Auch wenn dieser zweite Teil - wie in vielen Trilogien - vielleicht der etwas schwächere ist.
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Der Chirurg von Campodios Wolf Serno Taschenbuch, Mai 2004 Verkaufsrang: 11445 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mit Der Chirurg von Campodios knüpft Wolf Serno an seinen Bestseller Der Wanderchirurg an. Vitus von Campodios, der Chirurg des Titels, hat alles erreicht: Er hat das Geheimnis um seine Herkunft gelöst und wird von seinem Onkel sogar als Erbe eingesetzt. Auch das Examen zum Schiffschirurg besteht er vorbildlich. Doch wirklich glücklich kann ihn allein die Liebe seiner Cousine Arlette machen, der er einst auf einer Schiffsreise begegnete. Arlette allerdings weilt weit entfernt auf Roanoke Island in der Neuen Welt auf der Plantage ihres Onkels. Darum heuert Vitus mit seinen zwei getreuen Freunden, dem Magister und dem Zwerg Enano, auf einer Galeone an. Wie zu erwarten wird aus der Schiffsreise eine Odyssee mit vielen Gefahren und Hindernissen. Sklavenhalterei, Seefahrerromantik samt Schiffbruch, Stämme entlaufener Sklaven in der kubanischen Wildnis, Indianerüberfälle und dergleichen mehr -- ein ganzes Arsenal abenteuerlicher Klischees und unwahrscheinlicher Zufälle wird von Wolf Serno aufgefahren, um seinen historischen Roman unterhaltsam zu machen. Der Unterhaltsamkeit ordnet sich auch die historische Recherche unter. Denn es wird kaum Wert darauf gelegt, die komplexen und mannigfaltigen Verhältnisse im ausgehenden 16. Jahrhundert realistisch darzustellen. Alle Details dienen als Hintergrund für eine meist mehr, manchmal etwas weniger rasante Abenteuerhandlung, in welcher der tadellose Held ein ums andere Mal brilliert. Bei Wolf Serno ist der Sklavenaufseher ein übler Sadist, die Kneipenwirtin und Exhure eine Frau mit großem Herz und der bescheidene katholische Geistliche hält Luthers Lehren für richtig, kritisiert aber dessen Antisemitismus. Durch ein 16. Jahrhundert, in dem das Klischee von Gut und Böse ebenso existiert wie das große Abenteuer, führt Serno seinen Leser mit flotter Feder. In der Studierstube ist Der Chirurg von Campodios sicher etwas fehl am Platz, aber am Badestrand oder auf dem Balkon wird er ein heilsames Mittelchen gegen Langeweile bieten. --Simon Weinert
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 21 Bewertungen)
Hinreißend und fesselnd! 5 von 5 Punkten Als erstes möchte ich sagen, dass dieses Buch das Erste aus der Vitus-Reihe war, das ich gelesen habe. Ich war faziniert von der ersten Seite an. Klar ist es kompliziert sich alle Charaktere und Zusammenhänge zu merken, aber Wolf Serno gelingt es, alles schlüssig zusammen zu führen. Die Zusammenführung von geschichtlichen Fakten (chirurgischer Stand im Mittelalter) und fiktiver Handlung könnte besser nicht sein. Ich habe mich in dieses Buch verliebt und freue mich auf jedes weitere neue Werk von Wolf Serno. Dieses Buch ist jedem zu empfehlen, der sowohl an Geschichte als auch an Romanen interessiert ist. Weniger als 5 Sterne verdient dieses Buch nicht.
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Shambhala: Reise ins innerste Geheimnis Daniela Jodorf Taschenbuch, Juli 2004 Verkaufsrang: 17526 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Suche nach der Wahrheit Die Journalistin Caroline von Teubner wünscht sich nichts sehnlicher, als der Routine ihres Alltags in Berlin zu entfliehen. Als ihr Wunsch unerwartet in Erfüllung geht und sie nach Neu Delhi, Indien, versetzt wird, nimmt sie die Herausforderung an und fühlt sich schon bald wie eine Marionette in einem Spiel, das andere für sie geschrieben haben. Bedeutungsvolle Zufälle, seltsame Begegnungen, archetypische Zeichen und Symbole bringen sie auf die Spur des legendären Shambhala, des buddhistischen Paradieses. Je mehr sie bereit ist, sich auf die Fragen einzulassen, die sich ihr stellen, desto mehr erfährt sie über das Wesen der buddhistischen Religion und das seit Jahrtausenden gehütete Geheimnis um Shambhala. Was als berufliche Herausforderung begann, wird zu einer ganz persönlichen spirituellen Reise. Auf ihrem Weg nach Shambhala durchlebt Caroline sämtliche Stadien von Verzweiflung und Angst. Sie begegnet ihrem ärgsten Feind, der sie zwingt, sich ihrem eigenen Schatten zu stellen, aber auch der Liebe, einer Liebe, die ihr den Weg zur Wahrheit weist. Am Ende der Reise hat Caroline am eigenen Leib erfahren, wie die Utopie Shambhala Wirklichkeit werden kann... Ein packender Bericht über eine ganz persönliche spirituelle Reise voller Herausforderungen und reichhaltigen Erfahrungen über das Wesen des Buddhismus und das lange gehütete Geheimnis um Shambhala.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Indien und viel mehr 5 von 5 Punkten Spannend und faszinierend von Anfang bis Ende. Ich bin versunken darin. Wenn die Zeit gekommen ist, gelangen wir alle ans Ziel!
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Nebenan: Roman Bernhard Hennen Broschiert, Dezember 2007 Verkaufsrang: 8443 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wer Bernhard Hennen nur als Autor von Romanen aus der Welt des Schwarzen Auges kennt, wird hier sein blaues Wunder erleben: Nebenan spielt keineswegs im fernen Aventurien oder einer vergleichbaren Fantasy-Welt, sondern in Köln. Der Altgermanistik-Student Till Küster ist wirklich ein Pechvogel. Sechs Jahre hat er in sein Studium investiert, seinen Eltern auf der Tasche gelegen, und jetzt wirft ihn sein Professor samt seiner Magisterarbeit über Oswald von Wolkenstein aus dem Büro. Dabei fühlt sich Till dem mittelalterlichen Ritter und Dichter ausgesprochen seelenverwandt. Doch ach, der starrköpfige Professor sieht das anders. Voller trüber Gedanken macht sich Till auf zum Samhaim-Fest, in der Hoffnung, seine schlechte Laune in diversen Krügen Met zu ertränken. Beschließen möchten er und seine Freunde den Abend mit einem altehrwürdigen Ritual: mit einer Geisterbeschwörung. Als die angerufenen Fabelwesen dann tatsächlich auftauchen, ist buchstäblich der Teufel los. Und Till hat plötzlich ganz andere Sorgen als eine missratene Magisterarbeit. "Nebenan", das ist unsere Welt, aus der Sicht der "Dunklen" betrachtet. Diese "Dunklen" -- das sind Graf Cagliostro, der Erlkönig und ein geistig etwas minderbemittelter Werwolf. Sie wollen unsere Welt zurückerobern, aus der sie, zusammen mit der ganzen höllischen Heerschar, in alter Zeit von den Zwergen verjagt worden waren. Bernhard Hennen, der im Bücherherbst 2002 mit seinem Roman Die Wahrträumer Furore gemacht hat, erzählt hier mit viel Sprachwitz und Liebe zum Detail ein etwas anderes Fantasy-Märchen. Till beispielsweise wird von einer bezaubernden Dryade unterstützt, die sich in ihn verliebt hat, und von Heinzelmännchen, die alles andere als altmodisch sind: Sie können mit Computern und Handys umgehen, und wenn es darum geht, die Welt zu retten, sind sie um einiges ausgefuchster als ihre menschlichen Verbündeten. Gerade das macht Nebenan zu einem ausgesprochen vergnüglichen Leseerlebnis -- einer der ganz wenigen deutschsprachigen Fantasy-Romane, die sich vor der angloamerikanischen Konkurrenz nicht zu verstecken brauchen! --Hannes Riffel
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 20 Bewertungen)
Einfach fantastisch! 5 von 5 Punkten Ich habe das Buch zufällig in einer Buchhandlung gesehen. Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, musste ich das Buch einfach kaufen. Und ich hatte mich nicht getäuscht! Eine wunderbare Geschichte, die in eine phantasievolle Märchenwelt entführt und mit detaillierten Charakteren punktet!Einfach fantastisch!!!
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Manöver um Feuerland Patrick O'Brian Taschenbuch, Juni 2002 Verkaufsrang: 11300 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Einmal und immer wieder 4 von 5 Punkten Seit dem ersten Band der Serie um Jack Aubrey bin ich fasziniert von diesem Autoren. Und auch der vorliegende Roman, auch wenn er etwas holprig auf Touren kommt, ist für alle Freunde alter Seefahrergeschichten ein Muss.
Eigentlich passiert nicht viel. Keine einzige Seeschlacht über die 478 Seiten, sondern nur ein Berichten über den Alltag auf einer Verfolgungsfahrt, dem Auf und Ab des seemännischen Alltags Anfang des neunzehnten Jahrhunderts.
Und: Von aufkommender Langeweile keine Spur. Der Mann kann das Aufziehen der Segel so spannend beschreiben, dass Sie meinen, Sie hörten so was zum ersten Mal in Ihrem Leben und könnten sich für nichts anderes begeistern.
Dann endet auch noch dieser Seefahrerschmöker in einer Weise, dass ich sofort nach dem nächsten Band greifen wollte.
Toller Lesestoff für alle Freunde alter Segelabenteuer. HMcM
starke Vorstellung !! 5 von 5 Punkten In diesem Band der Reihe soll Kapitän Aubrey mit der Surprise eine amerikanische Fregatte verfolgen, die hinter britischen Walfängern in der Südsee her ist. Dem Autor gelingt es die Geschichte über die gesamte Strecke abwechselungsreich zu gestalten. Mal gelingt es ihm eine sehr starke Atmosphäre zu erzeugen wodurch man sich vorstellen kann selbst mit auf dem Schiff zu sein. O'Brian baut aber auch immer wieder humorvolle Spitzen und Beschreibungen in die Handlung ein. Auch unsere Hauptpersonen sind für meine Begriffe sehr gut dargestellt, so dass es Spaß macht ihnen zu folgen. Insgesamt gesehen halte ich diesen Band der Reihe für sehr gelungen und Fans sollte sich das auf keinen Fall entgehen lassen.
Leckerbissen für Freunde des historischen Seefahrtsromans... 5 von 5 Punkten ... ist Band 10 der kolossalen Reihe von Patrick O'Brian. Diesmal soll Captain Jack Aubrey mit seiner geliebten Fregatte "Surprise" Jagd machen auf das amerikanische Kriegsschiff "Norfolk", das den britischen Walfängern im Pazifik das Leben schwermacht. Es beginnt eine aufregende Verfolgung von Gibraltar bis hinunter um Kap Hoorn. Von dort geht es zu den Galapagosinseln und weiter in die Südsee, wo die ganze Unternehmung immer abenteuerlicher und spannender wird... Gerade diesem Roman entnahm der Drehbuchautor von "Master and Commander" besonders viele Ideen zum Film. Das Buch bleibt aber trotzdem spannend zu lesen, auch wenn Sie den Film schon gesehen haben, denn die Handlung des Romanes ist weitaus komplexer und bietet mehr Überraschungen als der Film. Patrick O'Brian hat wieder eine wunderbare und fesselnde Geschichte zu erzählen, die mit vielen marinehistorischen, medizinischen und naturwissenschaftlichen Details ausgeschmückt ist. Auch hat er die Rahmenhandlung für weitere Bände geschickt fortgeführt, aber so, daß man das Buch auch genießen kann, ohne die Vorgängerbücher zu kennen. Allerdings wird man sofort süchtig nach der Fortsetzung. Habe ich schon O'Brians besonderes Talent erwähnt: bestimmte Tiere genau zu beobachten und ihr Verhalten mit Humor zu beschreiben? Achten Sie diesmal auf die Bordkatze der "Surprise" und auf Schiffsziege "Aspasia"! Doch auch tragische menschliche Aspekte werden in diesem vielfältigen historischen Panorama nicht ausgespart. Aber ich will hier nichts Weiteres verraten. Nur soviel: Ich hatte es wieder verdammt schwer, den zehnten Roman der Reihe um die beiden Freunde Schiffsarzt Stephen Maturin und Captain Jack Aubrey aus der Hand zu legen, und ich sehe mit Entsetzen, daß mein Vorratsstapel noch nicht gelesener Jack-Aubrey-Romane schon auf die Hälfte abgeschmolzen ist.
keine Trivial-Literatur 4 von 5 Punkten Meiner Meinung nach ist auch der 10 Band ein absolutes Muss für alle Fans maritiemer Literatur. Zwar sind die ersten Seiten (wie fast immer) staub trockend, doch kriegt O'Brian noch rechtzeitig die Kurfe bevor dem Leser entgültig die Geduld ausgeht. Diesen unerfräulichen Weg einmal überwunden geht es auch unterhaltsam und auf vertraute Weise weiter. Der Leser wird entführt wieder auf Kapitän Aubreys Lieblingsfregatte "Surprise" zu einer Reise um die Welt und lässt ihn jenen für O`Brian so typischen, tiefen, sinnlichen Blick in die politischen, naturwissenschaftlichen und sozialen Zustände der Gesellschaft des frühen 19. Jahrhunderts werfen. Dabei geht er derart geschickt vor das selbst Käferkunde und unverständliche Seglerausdrücke nicht anöden.
Bis ans Ende der Welt 4 von 5 Punkten Band 10 der Aubrey/Maturin-Romane diente in abgewandelter Form als Vorlage für die Verfilmung "Master & Commander - Bis ans Ende der Welt" mit Russel Crowe in der Hauptrolle. Gegenstand der Handlung ist die Jagd von Jack Aubrey's "Surprise", seinem Lieblingsschiff, mit dem ihn viel verbindet, auf die amerikanische Fregatte "Norfolk", die im Pazifik britische Walfänger aufbringen will. Doch ein Taifun bringt alle Pläne durcheinander, die "Norfolk" noch im Atlantik abzufangen, und Jack folgt ihr auf eigenes Risiko um Feuerland herum in den Pazifik. Dort muß sich Jack nicht nur mit einem Mord in der eigenen Besatzung und dem Aberglauben seiner Leute herumschlagen, sondern auch seine Freundschaft zu Stephen Maturin auf's Spiel setzen. Von Beginn an ist man gefangen von der spannenden Handlung und leidet richtig mit der "Surprise" mit. Grandios eingebaut sind viele Nebenhandlungen, die auch einen hervorragenden Einblick in das harte Leben und die Gebräuche der Seeleute im 19. Jahrhundert geben. Einziger Wehrmutstropfen ist das recht unspektakuläre Ende einer ansonsten dramatischen Jagd. Dennoch absolut lesenswert!
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