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| Historische Romane | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Stine Theodor Fontane Taschenbuch, 1986 Verkaufsrang: 121462 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eine zarte, in Andeutungen gezeichnete Liebesgeschichte zwischen Adel und Kleinbürgertum, die an den unmenschlichen Grenzen der Standesgesellschaft scheitert. 'Stine' ist Fontanes zeitkritischster Roman.Theodor Fontane (1819 -1898) ist der bedeutendste Erzähler des literarischen Realismus. Der gelernte Apotheker machte mit 30 Jahren das Schreiben zum Beruf, zunächst als Journalist und Theaterkritiker. Erst spät begann er erfolgreich Romane und Erzählungen zu schreiben.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Zeitlos ist die unglückliche Liebe... 4 von 5 Punkten Zeitlos ist die unglückliche Liebe. Eine mit zarten Gesten und liebevollen Worten verzierte Liebesgeschichte endet tragisch noch bevor sie überhaupt entstehen darf. In der Klassengesellschaft des 19. Jahrhunderts sind Normen und Regeln scheinbar stärker als das Gefühl. Denn die bürgerliche Stine stirbt an gebrochenem Herzen, weil ihre Liebe zu einem jungen Mann aus den oberen Schichten der Gesellschaft keine Akzeptanz findet. So tragisch und ergreifend die Handlung auch sein mag, Fontanes Novelle fesselt durch Einfachheit und die große Bedeutung kleiner Zeichen, zum Beispiel durch einen wunderschön rührenden und berührenden Dialog der Liebenden über das Herz. |
Die Luftschlösser von Rio: Geschichten aus Brasilien Carl D. Goerdeler Taschenbuch, Oktober 2000 Verkaufsrang: 237680 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Meisterwerk über die Seelenbeschaffenheit Brasiliens 5 von 5 Punkten Wortgewaltig, scharfsinnig und dabei oft wie mit dem blutendem Herzen eines hoffnungslos Verliebten geschrieben sind die "Geschichten aus Brasilien", die der bekannte Rio-Korrespondent Carl D.Goerdeler eher zärtlich als sarkastisch nach einer seiner Geschichten "Die Luftschlösser von Rio" betitelte. "Nähe und Distanz zu beiden Seiten des Atlantiks, das Wechselbad der Gefühle und Perspektiven empfindet der Autor als Bereicherung", heißt es Klappentext. Und so sind seine 31 Lesestücke: Vollgesogen von diesen Wechselbädern, denen sich auch kein Besucher Brasiliens entziehen kann, der mit offenen Augen durch diese oft als exotisch ettiketierte Welt reist. Meisterlich hebt Goerderler die Widersprüche des Landes auf eine zeitlose Ebene und verwandelt sie in Charakterzüge Brasiliens wie sie selbst Kenner des Landes nie zuvor so klar und deutlich, so ungeschönt und zugleich so tolerant und liebevoll serviert vor sich sahen. Es ist zweifellos die Wahrheitsliebe bei aller Liebe zu Brasilien, die sein Buch zu einem Ereignis in einer immer einseitiger auf ein Ziel ausgerichteten Medienwelt macht. Obgleich geschult in Politik und Publizistik und erfahren in der Welt der Diplomatie, verläßt Goerdeler in seinen Geschichten radikal, fast ketzerisch die Ebenen der wohlfeilen Konversation und Belehrung und verwandelt Exkurse in die Geschichte, in die Wirtschaft, Politik und Soziales in lebenspralle Geschichten, die sich nicht nur mit Genuß lesen, sondern neben einer unglaublichen Fülle prägnanter Daten auch einen Blick in die Seelenbeschaffenheit dieses Landes bieten. " Ob in "Brasil bleibt doch Brasil" oder in "Rebell im Regenwald", ob in "Das Recht auf Schönheit", in "Großer Himmel kleiner Leute" oder in "Urlaubskrokodile", immer ist er mit der Lupe unterwegs und setzt entlarvende Akzente. So bettet er einen Ausflug in die Welt der Politik und das andauernde Wirtschaftsdesaster Brasiliens in eine Erzählung vom Unglück, das die Fans einer Sambaschule ereilt, als vier Wochen vor dem Karneval sechs ihrer Punkwagen in Flammen aufgehen. "Sempre dá um jeito" - es gibt immer einen Ausweg, nichts ist unmöglich." Und tatsächlich: Am Ende rollen die nach unermüdlicher Arbeit wieder reparierten Wagen unter dem Jubel der Menge durch das Sambradrom. Und man kann sicher sein: Genauso war es. Goerdeler nutzt Ereignisse als Parabel und erfindet sie nicht, um einen magischen Realismus zu schaffen. Jede Mystizierung Brasiliens ist bei ihm das Ergebnis erlebter Wirklichkeit, ein Teil der von ihm an diesem Land so geliebten scheinbaren Widersprüchlichkeit - eben seiner Andersartigkeit. |
Die Waldgräfin: Roman Dagmar Trodler Taschenbuch, 1. Oktober 2002 Verkaufsrang: 44499 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der Titel klingt verlockend und süß. Doch die Waldgräfin ist keine zarte, willenlose Elfe im romantischen Kleid. Alienor ist eine eigenwillige junge Frau, die mit ihrem Vater, dem Freigrafen zu Sassenberg, als Burgherrin in der Eifel lebt. Wir schreiben das Jahr 1066. Ein zerlumpter Wilderer wird von den Jägern des Freigrafen gefangen genommen. Der Fremde spricht auf Normannisch und scheint ein Geheimnis in sich zu bergen, welches der alte Vater unbedingt und mit allen Mitteln herausfinden will. Alienor findet Gefallen an dem rothaarigen Erik, den ihr Vater grausam foltern lässt. Die Wunden dieser Folter pflegt die tapfere Waldgräfin sorgsam mit Kräuterauflagen. Sie ist eine Mischung aus Jeanne d'Arc und Krankenschwester zugleich. Ungewöhnlich emanzipiert für eine Zeit, in der Frauen keinerlei Rechte besaßen und dem Manne untertan waren. Endgültig miteinander verwoben werden Alienor und Erik, als der Vater ihr den dahinsiechenden Erik zum Geschenk macht. Die beiden vereiteln einen feindlichen Überfall, was sie noch näher bringt. Doch statt einer romantischen Liebesgeschichte erhält der Leser blutrünstige Angriffe, Verschwörungen und reichlich gruselige Details. Wie für das Mittelalter nicht anders zu erwarten, ist Hygiene ein Fremdwort, auch Manieren im heutigen Sinne gibt es nicht. Wer Geschichte nicht studieren, aber erleben will, ist mit dem Erstlingsroman von Dagmar Trodler gut bedient. Auch Mystisches von heidnischen Göttern, Opfergaben und seltsame Riten sind lebhaft beschrieben. Die Autorin studierte Geschichte und skandinavische Philologie. Ihre Recherchen hat sie sehr lebendig und naturgetreu in einen abenteuerlichen Roman verpackt. Ein weiteres Buch ist bereits in Arbeit. -Corinna S. Heyn
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 100 Bewertungen)
Dunkelstes Mittelalter und eine Liebe die nicht sein darf.... 5 von 5 Punkten Die Waldgräfin ist mein erstes Buch von Dagmar Trodler. Ich bin total begeistert und freue mich schon auf die Folgebände. Dieses Buch ist super recherchiert und historisch einwandfrei geschrieben. Es gibt einen detailgenauen Einblick in die dunkle Zeit des Mittelalters. Nun zum Inhalt: Alienor zu Sassenberg, Tochter des Freigrafen Albert Aquila zu Sassenberg und dessen bereits verstorbener normannischern Ehefrau. Sie gebar Albert Graf zu Sassenberg 10 Kinder und bei der Geburt des 11.Kindes verstarben sie und das Kind. Alle anderen Kinder sind nach und nach im Kindesalter verstorben bis auf Emilia, eine an Schwindsucht leidende Tochter und Alienor die Älteste. Die kleine 8jährige Emilia, ein zartes kleines Mädchen, ist aber auch bereits vom Tod gezeichnet. Aber Alienor ist gesund und eine Kämpferin. Sie hat die robuste Natur und die Durchsetzungskraft vom Vater geerbt. Schon früh, nach dem Tod der Mutter, an die Pflichten einer Burgherrin gewöhnt , ist sie allzu oft rebellisch und sie weiß immer wieder erfolgreich die Ehekandidaten ihres Vaters abzulehnen. Burg Sassenberg , ein recht ansehnliches Anwesen in der Eifel ist das zuhause von Alienor. Für ein junges Mädchen der damaligen Zeit war es unter lauter Rittern, Knechten und Mägden recht langweilig. Die einzige Abwechslung gab ihr die kleine kranke Schwester. Mit ihr zusammen träumt Alienor sich oft fort in eine schöne Zeit. Dann eines Tages kommt ihr Vater von einer Jagd zurück und bringt außer reicher Beute einen Wilddieb mit. Wilderei wurde damals sehr hart bestraft oft sogar mit dem Tod. Nur dieser Wilddieb war anders. Er war riesig groß, blond und man konnte unschwer erkennen, dass er von anderer Herkunft war als ein üblicher Wilddieb. Das sah Graf Albert sofort als man ihn gefangen nahm. Irgendwie spürte man seinen Außergewöhnlichkeit . Aber Hans, wie man ihn nannte, wollte nichts über seine Herkunft preis geben. Selbst unter Folter, wie es in dieser Zeit üblich war, konnte Graf Albert nichts erfahren. Dies reizte nicht nur Graf Albert, sondern auch Abt Fulko vom nahegelegenen Kloster war ganz versessen darauf diesen Heiden zu einen Christen zu bekehren. Mit der Zeit wurden ihre Methoden der Folter immer drastischer und brutaler. Zur Weihnachtszeit war es auf Sassenberg üblich, dass die Gräfin auch den Gefangenen, die im Kerker der Burg unter schlimmsten Verhältnissen vegetierten, Essen aus der Burgküche brachte. So tat es Alinenor auch in diesem Jahr und kam zum geschundenen Wilddieb. Sie konnte nicht glauben was sie dort sah. Einen grausam zu gerichteten Menschen, der mehr tot als lebendig war und der sie aufs tiefste berührte. Sie legte ihm ihren kostbaren Umhang als Decke über, damit er nicht mehr frieren mußte. Den sie schämte sich sehr für die Taten ihres Vaters. Als sie ihn berührte, schlug er die Augen auf. Alienor erstarrte, diese tiefblauen Augen, die sie stolz und ungebrochen anschauten, diese Augen ließen sie nicht mehr los. Weiter möchte ich dem Buch nicht mehr vorgreifen. Denn was noch alles geschehen mußte bis Hans Alienor erzählte wer er war und woher er kommt und ihr seine Liebe gesteht, müssen beide noch sehr viel erdulden und erleiden.
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Stürmische Begegnung Johanna Lindsey, Christa von Hadeln Taschenbuch, 11. Oktober 2005 Verkaufsrang: 171038 Die schöne Anastasia soll mit dem groben Nicolai verheiratet werden. Nach Zigeunersitte darf sie das Verlöbnis brechen, wenn sie einen anderen Ehemann findet. Für Sir Christopher, Anastasias große Liebe, kommt eine Heirat nicht infrage. Doch als Anastasia verschwindet, kann er sie nicht vergessen...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)
Die Malory-Stories gehen weiter 5 von 5 Punkten Ich fand diesen Buch sehr schön, da man endlich mal alle Charaktere aus den vorherigen fünf Büchern wiedersehen konnte. Es war sehr interessant zu lesen, wie es mit den Helden der anderen Bücher weiter gegangen ist. Die Liebesgeschichte zwischen Anastacia und Christopher Malory ist nicht all zu lang, aber sehr schön. Sie haben eben schneller erkannt sich zu lieben als ihre Nachfahren. Ein absolutes Muss für alle Malory-Fans.
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Land des Feuers, Land der Sehnsucht Rainer M. Schröder Broschiert, Juni 2007 Verkaufsrang: 83776 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Nichts hatte wirklich ein Ende und einen Anfang. Im Strom der Zeit waren selbst Geburt und Tod nur willkürlich gesetzte Einschnitte, die etwas begrenzen sollten, was doch ewig im Fluss war und sich so wenig fassen ließ wie das gleißende Licht über der schier endlosen Weite Südafrikas." Das weiß die burische Farmerstochter Lena van Rissek allerdings erst, als sie auf ihre Jugend auf dem Leeuwenhof zurückblickt und selbst schon Mutter erwachsener Kinder ist. Die Ereignisse, die Lena zu dieser Erkenntnis bringen, gehen zurück auf das Jahr 1899 und den Burenkrieg. Zu dieser Zeit erfährt sie, dass sie einen Halbbruder namens Julian hat. Die Nachricht zerstört Lenas unumstößlichen Glauben in die Beständigkeit ihrer Familie, so wie der Krieg ihren Glauben in den Menschen und die Gerechtigkeit in Frage stellt. Dann verliebt sich Lena ausgerechnet in Lionel Faulkner, der als Leutnant bei den feindlichen Engländern Dienst tut. Was ist wichtiger - die Liebe zur Heimat oder die Liebe zu dem von ihren Landsleuten als Gegner verhassten Lionel? Land des Feuers, Land der Sehnsucht ist ein historischer Roman in bester Schröder-Tradition, der sich mit anderen Büchern des Autors wie Jäger des weißen Goldes, Das unsichtbare Siegel, Die Lagune der Galeeren oder Das Geheimnis des Kartenmachers durchaus messen kann: Eine spannende Handlung, die der entsprechenden Zeit und Region - hier der Süden Afrikas zur Wende vom 19. aufs 20. Jahrhunderts - perfekt angepasst worden ist, gepaart mit einer gehörigen Portion Lokalkolorit. Für jeden Leser ab 12 Jahren, der gut gebaute und fesselnd erzählte historische Abenteuer mit leicht philosophischem Einschlag liebt und bei der Lektüre noch etwas lernen will, ist Land des Feuers, Land der Sehnsucht das perfekte Buch. -Isa Gerck
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Wunderschönes Buch 5 von 5 Punkten Es ist toll, wie der Autor es schafft einen mit seinen Büchern in den Bann zu ziehen ohne dass das Buch gruselig oder brutal oder sonstwas ist. Man schwebt so durch das Buch.Dies Buch bringt riesig Spass zu lesen Also ich kann es nur empfehlen. Man mag einfach nicht aufhören zu lesen. Es hat so viele Wendungen wo man nicht mit rechnet. Lesen, lesen, lesen!!!
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Hotel Shanghai Vicki Baum Broschiert, 22. Februar 2007 Verkaufsrang: 30013 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Vicki Baum wiederentdecken - mit ihren besten Romanen! Vicki Baum schrieb von den 20ern bis in die 50er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts zahllose Bestseller und führte das Leben eines Weltstars. Ihr Verlag würdigt sie nun mit einer wegweisenden Biographie und der Neuausgabe ihrer bekanntesten Romane. "Hotel Shanghai", erschienen 1949, gilt als "Meisterwerk der populären Literatur" und ist doch viel mehr: Die Geschichte von neun Menschen, die zu Beginn des chinesisch-japanischen Krieges aus den verschiedensten Teilen der Welt in einem Hotel zusammentreffen und am Ende durch eine Bombe getötet werden, ist ein Plädoyer für den Frieden und das Leben in seiner vielfältigen, hinreißenden Gestalt. Zeitgleich erscheint im Hardcover von Nicole Nottelmann "Die Karrieren der Vicki Baum. Eine Biographie".
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Shanghai 1937 4 von 5 Punkten Das Hotel Shanghai befand sich in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts auf internationalem Territorium der chinesischen Metropole. Es handelte sich um ein Luxushotel, das 1937 im chinesisch-japanischen Krieg bombardiert wurde, wobei sich die Historiker nach wie vor uneinig sind, ob nun eine japanische oder eine chinesische Bombe auf das Hotel bzw. das internationale Settlement fiel. Anders als bei "Menschen im Hotel" stellt Vicki Baum hier ihre Charaktere zunächst in einzelnen Biografien vor, bevor sie sich im Hotel begegnen. Das Lebensschicksal der Einzelpersonen wird auf diese Weise wichtiger; die mehr zufällige Begegnung im Hotel ist für die Handlung zwar bedeutsam, aber die Figuren werden durch ihre eigenen Biografien lebendig, nicht so sehr durch die Interaktion mit den anderen Hotelgästen. Für den Leser interessant ist die Tatsache, dass er bereits fast alle Figuren kennt, bevor sie sich begegnen - gerade so, als sei auch er ein Langzeitgast in dem Hotel. Am Ende trifft sie alle das gleiche Schicksal. Aber zuvor dürfen sie vor dem inneren Auge des Lesers noch einmal das quirlige Leben der Stadt genießen. Aber auch die Schattenseiten und die teilweise unbeschreibliche Armut weren durch die Figuren lebendig. Das "Hotelleben", wie der Titel es impliziert, wird in "Menschen im Hotel" plastischer beschrieben. Auch dieser Roman ist jedoch keiner der sogannten Frauenromane der Autorin. Insgesamt ein interessantes, lesenswertes Buch.
Eine schoene Geschichte für Leute mit Fernweh und einem Hang 5 von 5 Punkten Hotel Shanghai ist ein sehr schoenes Buch,welches einen aus dem Alltag entführt. Die Story spielt in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts und handelt von 8 verschiedenen Personen.Erzählt wird in einzelnen Kapitel deren Lebensgeschichte, von Ihren Gedanken, Liebeleien, Sorgen und Nöten. Bis sich zum Schluß alle im Hotel Shanghai treffen und sich in irgendeiner Art und Weise die Leben der z.T. völlig Unbekannten überschneiden. Letztendlich finden sich alle wieder in der Notsituation einem militärischen Angriff der Chinesen zu entgehen. Bei den 8 Personen handelt es sich um einen sehr reichen Chinesen, der sich vom Eseltreiber zu einem der größten Bankiers des Landes hochgearbeitet hat, allerdings auch entsprechend korrupt ist. Seinem Sohn, welcher seine idealistischen Ziele verfolgt und die korrupte Art des Vaters weder verstehen noch akzeptieren kann, Ein Mulitreiber, der sich nichts mehr wünscht, als seinen Sohn zu sehen, welcher weit weg auf dem Lande lebt - ihm aber fehlt das Geld diesen zu besuchen. Eine Europäerin, welche Ihre besten Tage bereits hinter sich hat, aber immer noch dem großen Glück und der großen Liebe hinterherrennt. Ein deutscher Jude - Arzt, welcher im Zuge der europäischen Geschichte geflohen ist und versucht sein Glück zu finden, sein Sohn, welcher seine eigenen Wege geht. Ein amerikanischer Arzt und seine liebe und naive Frau. All diese Leute suchen in Shanghai Ihr neues Glück. Die Geschichte ist faszinierend, oftmals gerät man ins philosophieren, da die unterschiedlichen Typen natürlich sämtliche Seiten einer Sache oder Person zum Vorschein bringen. Wenn man es liebt sich mit fremden Ländern, anderen Kulturen und vor allem den innersten Gedanken verschiedener Menschentypen auseinanderzusetzen wird einen dieses Buch nicht mehr los lassen. Die exotischen Kulissen und die Zeit des Shanghai der 30er, mit seinem dekadenten Lebensstil und der berühmten Jazzszene tun Ihr übriges um sich einen Nachmittag - ob am Strand oder im verregneten November - aus der realen Welt auszuklincken. |
Die Erben des Medicus. Sonderausgabe Noah Gordon Gebundene Ausgabe, 1995 Verkaufsrang: 141424 Was mit ßDer Medicusß und ßDer Schamaneß begann, findet in Noah Gordons neuem Roman über die Ärztedynastie der Coles Fortsetzung und Abschluß. Roberta J. Coles steht im Mittelpunkt des Romans, eine engagierte Ärztin, die auf eine Karriere in der seelenlosen Bostoner Großstadtklinik verzichtet, um als Landärztin in Berkshire Hills wieder den persönlichen Kontakt zu den Patienten zu suchen. Dort in der ländlichen Stille lernt sie auch David Markus und seine Tochter Sarah kennen, zwei Menschen, die Robertas zukünftiges Leben auf entscheidende Weise mitbestimmen werden.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 35 Bewertungen)
Noah Gordon Die Erben des Medicus 4 von 5 Punkten habe das Buch schon mal vor 7 Jahren gelesen und es ist genau so spannend wie damals. Ein Klassiker unter meinen Lieblingsbüchern.
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Die geheimnisvolle Flamme der Königin Loana: Illustrierter Roman Umberto Eco Taschenbuch, 1. September 2006 Verkaufsrang: 103996 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Kein Vierteljahr nach der italienischen Erstausgabe liegt er schon auf Deutsch vor, Umberto Ecos fünfter Roman und nach Die Geschichte der Schönheit bereits sein zweites Werk in diesem Bücherherbst. Und zum ersten Mal verweilt der sprachmächtige Italiener in der Moderne, erzählt er von einer Zeit, die er selbst erlebt hat: die dreißiger und vierziger Jahre in Italien. Eco hat sich zum Ziel gesetzt, Persönliches aus seiner Erzählung herauszuhalten. "Da mein Held sein persönliches Gedächtnis verloren hat?, wird er in der Zeitschrift LITERATUREN zitiert, "muss er versuchen, es anhand objektiver Materialien zu rekonstruieren - und die hat er mit seiner ganzen Generation gemein.? Dieser Held, heißt Giambattista Bodoni, ist von Beruf Antiquar und muss nach einem Schlaganfall lernen, ohne einen Teil seiner Erinnerungen auszukommen. Zwar weiß er noch sehr genau, was er einst aus der Bibel und über das klassische Altertum gelernt hat, aber sein Enkelkind ist ihm völlig fremd, und er könnte auch nicht sagen, ob er mit seiner hübschen Assistentin einmal eine Affäre hatte. "Ich wusste alles über Alexander den Großen, aber nichts über meinen kleinen Alessandro?, sinniert er. Also begibt er sich im Haus seiner Großeltern, das sich in der norditalienischen Provinz befindet, auf Spurensuche. Alte Bücher, Comic-Hefte, Schallplatten, Fotografien und vieles mehr helfen ihm, sich Stück für Stück in die Vergangenheit zurückzuhangeln. Und mit jedem Fragment, das er sich unter großen Mühen zurückerobert, muss er erkennen, wie sehr der Erwachsene Bodoni von den Vorlieben des kleinen Giambattista geprägt wurde, wie sehr dem Fluss seiner Bildung ein Strom aus scheinbar Trivialem unterliegt. Nicht zufällig wurde Bodoni zur selben Zeit geboren wie sein Autor: In Die geheimnisvolle Flamme der Königin Loana erkundet Umberto Eco seine eigenen Wurzeln. Im Vorfeld des Romans hat er monatelang nach Erinnerungsstücken aus seiner Kindheit gefahndet, sei es in seinen eigenen Archiven oder bei Sammlern und im Internet. Somit ist sein Roman als Dokument einer bestimmten Zeit gleichermaßen subjektiv wie repräsentativ. Eco-Freunde werden den versierten Historiker ebenso wieder finden wie den verspielten Sprachwissenschaftler. Akademischer Ernst und überbordende Fabulierfreude machen aus diesem Buch ein Leseerlebnis ersten Ranges. Wie immer bei Eco geht es eher langsam los, aber alsbald packt es Autor wie Leser, und die durchwachten Nächte sind vorprogrammiert. -Hannes Riffel
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 35 Bewertungen)
Ruhige Lektüre mit viel Tiefgang 5 von 5 Punkten Stellen Sie sich vor, sie verlören ihr individuelles Gedächtnis. Sie könnten zwar alles in der Vergangenheit Geschehene gedanklich abrufen, hätten jedoch keinen Bezug zu jenen Erlebnissen, die letztlich dazu führten, dass Sie genau der Mensch wurden, der Sie nunmal sind. Ihre eigene Vergangenheit läge tief in einem Nebelmeer und mit einer geheimnisvollen Flamme bestückt, begeben Sie sich auf die Suche nach sich selbst. Umberto Eco versetzt den Protagonisten dieses ungewöhnlich ruhigen Buches in eben diese Situation, wobei die Suche nach der eigenen Vergangenheit vorwiegend im Zeitfenster des Zweiten Weltkrieges stattfindet. Dabei werden erkenntnisreiche Illustrationen über das italienische Leben und Einblicke in spezifische mediterrane Befindlichkeiten gewährt. Das Wunder des Lebens wird dabei Seite für Seite ausführlich zelebriert. In jedem Fall lesenswert.
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Simon Marianne Fredriksson Taschenbuch, 21. Juni 2000 Verkaufsrang: 97142 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Simon wächst als Adoptivkind von Karin und Erik, der Schiffsbauer und Arbeitersohn ist, in einem Haus an der Küste vor Göteborg auf, dort wo der Fluss ins Meer mündet und ein Eichenwald die Landschaft verzaubert. Aber es ist eine unsichere und angsterfüllte Zeit, denn der Zweite Weltkrieg steht kurz bevor. Karin, eine warmherzige und kluge Frau, deren Tür für alle immer offen steht, tröstet und hilft so gut sie kann und nährt, wie auch ihr Mann, den Glauben an das Gute. Simon stammt aus einer heimlichen Verbindung von Eriks Cousine mit einem verschwundenen jüdischen Musiker aus Deutschland. Um den Jungen zu schützen, verschweigen Karin und Erik ihm seine wahre Geschichte. Doch Simon ist sehr sensibel und meint, er habe die Sorgen, die er in den Augen seiner Mutter lesen kann, verschuldet. Und so begibt er sich auf eine Suche, die ihn bis zu den Ursprüngen bringt ... .
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 18 Bewertungen)
sensibel, detailliert, glaubwürdig 5 von 5 Punkten Eine Familiengeschichte zwischen etwa 1920...1960 in einem schwedischen Küstenort. Hauptsächlich geht es natürlich um Simon, doch seine Eltern und Freunde sind keine Randerscheinungen, sondern durchgezeichnete Persönlichkeiten mit ihren individuellen Charakteren. Äußerst einfühlsam und nachvollziehbar werden die Menschen geschildert, in ihrem Handeln und Denken. Viele überraschende Lebensphilosophien, auch die Entwicklung dieser mit dem Älterwerden der handelnden Personen, regen sehr zum Nachdenken an. Trotzdem liest sich das Buch sehr schnell, denn bei aller Tiefsinnigkeit will man immer erfahren, wie es mit der Familie weitergeht. Etwas Tragik und doch muß man nicht gleich zum Taschentuch greifen, immer auch gute Episoden ohne ins Schmalzige abzugleiten - ich bin begeistert und kann das Lesen dieses Buches nur empfehlen. Für mich las sich das Buch spannend bis zum Schluß.
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Geheimnis deines Herzens: Roman Julia Ross Taschenbuch, 16. Juni 2009 Verkaufsrang: 118929 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Tagelang beobachtet Sarah den galanten Lord Devoran, bevor sie es wagt, ihn anzusprechen. Nur er kann ihr helfen, ihre verschwundene Cousine wiederzufinden. Seine Ehre als Gentleman gebietet es Devoran, der schönen Sarah beizustehen. Doch damit bringt er sich selbst in eine Zwickmühle. Denn um die Vermisste zu finden, muss Sarah alles über sie herausfinden und rührt dabei an Dinge, die Lord Devoran um jeden Preis geheimhalten will.Ihre gefährliche Suche führt die beiden von den Ballsälen Londons bis zu den schmutzigen Schmuggerhöhlen von Devon. Je näher sie sich bei ihrem Abenteuer kommen, desto weniger können sie die aufflammende Leidenschaft verleugnen ┤
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Das fand ich mal wirklich gelungen 5 von 5 Punkten Das war mal ein gelungene Geschichte, die einem wirklich gut unterhält. Alles was frau benötigt und was frau erwartet bei der Art von Büchern.
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Der Kelim der Prinzessin: Roman Peter Berling Taschenbuch, 11. Juli 2006 Verkaufsrang: 105264 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Als um 1250 die Kreuzritter des Abendlandes die gefürchteten Mongolen im Kampf gegen den Islam zu Hilfe rufen, ahnen sie noch nicht, dass die Gräueltaten der Mongolen bald schon im eigenen Lager für Entsetzen sorgen. Bagdad und Aleppo sind bereits zerstört, nun steht Damaskus auf dem Plan. Nur eine geheime Bruderschaft, die sich die Versöhnung von Abendland und Orient auf die Fahnen geschrieben hat, kann die Eskalation noch aufhalten: das junge Königspaar Roc und Yeza, Erben des legendären Gralsgeschlechts und Hoffnungsträger für den Frieden. Doch dann sind die beiden Königskinder plötzlich spurlos verschwunden ...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
War ich froh... 2 von 5 Punkten ...als ich das Buch hinter mir hatte. Ich kapituliere nur unter größten Schmerzen vor einem Buch, diesem "Langweiler vor dem Herrn" von Peter Berling jedoch, wäre das fast gelungen. Zwei Sterne für einen flüssigen Schreibstil. Peter Berling kenne ich allerdings anders, aufregender, mehr Finesse und vor allem etwas mehr Action. Apropos Action, wer ein ganzes Buch lang vor der Darstellung von Schlachten entflieht, heraufziehende Action kurz vor deren Stattfinden einfach auslässt und den Leser praktisch auf Hochspannung (endlich ist was los) sitzen lässt und seinen bisherigen faden Erzählungsstil beibehält, der solltet das Thema seiner Bücher vielleicht generell ändern. Als Sachbuchautor wäre Berling an dieser Stelle sicher besser aufgehoben gewesen.
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Atretes Francine Rivers Taschenbuch, Dezember 2008 Verkaufsrang: 236867
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
super Buch 5 von 5 Punkten Der 3. Teil der Hadassa-Reihe hat sich ganz anderst entwickelt, als ich zunächst dachte. Ich war eigentlich etwas enttäuscht, dass Hadassa und Marcus im dritten Teil gar nicht mehr vorkommen, sondern, dass es nur noch -wie der Titel schon sagt- um Atretes geht. Lasst euch von solchen Gedanken nicht täuschen, denn dieser 3. Teil steht dem 1. und 2. in nichts nach. Ich kann ein solch spannendes und ermutigendes Buch absolut weiterempfehlen. Atretes, der schöne Gladiator aus dem ersten Teil, fühlt auch nach seiner Pensionierung als Gladiator bzw. seiner Freilassung nur Hass und Wut auf Rom. Er macht sich auf die Suche nach seinem Sohn, der von der schönen und gläubigen Witwe Rizpa wie ein eigenes Kind gepflegt und geliebt wird. Als Atretes seinen Sohn zurückfordert, bringt es Rizpa kaum übers Herz den Jungen einem Mann zu geben, der nur Hass und Wut kennt. Doch auch hier hat Gott seine Hand im Spiel, so dass Atretes Rizpa als Ammme für seinen Sohn einstellt. Doch über Atretes schwebt eine große Gefahr: sein alter Herr will ihn wieder zum Gladiator machen. Um der Gefahr zu entkommen flieht Atretes mit Rizpa und seinem Sohn nach Germanien. Doch der Weg nach Hause ist alles nur nicht einfach und durch verschiedene Schwierigkeiten gezeichnet. Doch Gott wacht über Rizpa und den Rest der Reisegruppe.
Lesenswert!!! 5 von 5 Punkten Unbedingt lesen :-) Wirklich super! Wie alle drei Bände und auch alle anderen von Francine Rivers! Ich kann es nur empfehlen!
christlich-romantisch... 4 von 5 Punkten Der junge, gutaussehende Germane Atretes, den man schon aus dem ersten Band der Hadassa-Reihe kennt, hat das Gladiatorendasein satt und möchte wieder in seine geramische Heimat zurückkehren. Das einzige Hinderniss besteht darin, dass er nicht ohne seinen Sohn abreisen will. Rizpa, die Ziehmutter seines Sohnes will sich ebenfalls nicht von dem Baby trennen, wodurch ernsthafte Schwierigkeiten vorprogrammiert sind. Die gläubige Frau ist in Sorge, dass Kind seinem heidnischen Vater zu überlassen, der nur von Hass und Rache erfüllt ist. Doch durch Gottes Eingreifen wendet sich schließlich alles zum Guten... Dieses einfühlsam erzählte Geschichte, überzeugt durch ehrlich geschilderte Gefühle und natürliche Charktere. Dennoch lässt Francine Rivers die Spannung zwischen Heidentum und Evangelium bestehen. Ein Buch von Christen für Christen... |
Der Sohn des Kreuzfahrers Stephen R. Lawhead Taschenbuch, 14. September 2007 Verkaufsrang: 89235 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Schottland 1096: Papst Urban II. hat die Gläubigen aufgerufen, ins Heilige Land zu ziehen und das Grab Christie zu befreien. Drei der Kreuzfahrer sind der Gutsherr Ranulf und seine Söhne von den fernen Orkney-Inseln. Nur Murdo, der Jüngste, bleibt zurück. Doch als ein gieriger Bischof und ein korrupter Abt Murdo und seine Mutter von Haus und Hof vertreiben, muss der Junge seine eigene Pilgerfahrt antreten. Eine abenteuerliche Reise durch das mittelalterliche Europa beginnt, die ihn bis vor die Tore Jerusalems führt - und mitten hinein in den Schrecken des Krieges. Alleine muss Murdo den Kampf um sein Glück und das Erbe seiner Familie aufnehmen. Dabei gelangt er in den Besitz eines der größten Schätze der Christenheit, der ihn zum Begründer einer geheimen Tradition macht, die über die Jahrhunderte bis in die Gegenwart reicht. Dieser Titel wurde als Hardcover unter dem Titel "Das Kreuz und die Lanze" veröffentlicht.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 30 Bewertungen)
Superspannend 5 von 5 Punkten Ich konnte das Buch fast nicht zur Seite legen... Wenn man die anfänglichen Längen überwunde hat, so läuft es flüssig weiter. Der Autor hat es geschafft eine ständige Spannung aufzubauen, die einen fast dazu zwingt dran zu bleiben.
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Dreizehn. Eine phantastische Geschichte Wolfgang Hohlbein, Heike Hohlbein Taschenbuch, 2. Juni 2004 Verkaufsrang: 36929 "Eine Prise Märchen, eine Prise Horror und viel Spannung!"
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 99 Bewertungen)
Super Fantasy 5 von 5 Punkten Ich liebe die Fantasy-Bücher von Wolfgang Hohlbein und seiner Frau sehr. Auch dreizehn hat mich fasziniert. Zu einen ist es gut, das die Autoren endlich einmal ein Mädchen als Hauptfigur nahmen, zum Anderen die unvergleichlich spannende Handlung. Es wirkt alles so realistisch, das man das Gefühl hat, direkt neben dem Geschehen zu sein. Ohne dabei unnötig überzogen zu wirken. Der Schluss war für mich eine Überraschung...mit dieser "Verbindung" hatte ich nicht gerechnet
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Éanna - Ein neuer Anfang Leonie Britt Harper Gebundene Ausgabe, Januar 2009 Verkaufsrang: 31568 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden New York, im Jahr 1848: Éanna scheint am Ziel ihrer Träume, als sie mit Brendan und Emily endlich im gelobten Land ankommt. Doch das Leben in der gewaltigen Metropole ist schwieriger als erwartet. Denn täglich erreichen Hunderte anderer irischer Flüchtlinge die Stadt - und machen sich auf die verzweifelte Suche nach Unterkunft und Arbeit. Schon bald müssen die drei darum kämpfen, nicht zu den Kellerratten, den ärmsten Bewohnern von New York, zu gehören.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Eine junge Irin im erblühenden New York des 19. Jahrhunderts 5 von 5 Punkten Éanna - Ein neuer Anfang ist der dritte (und bestimmt nicht der letzte) Teil der Saga um die junge Irin Éanna, die früh ihre Familie durch die Hungersnot in den 40ern des 19. Jahrhunderts verloren hat. Zusammen mit ihrer Freundin Emily und ihrem Freund Brendan macht sie sich nach Dublin auf, um von da aus eine Schiffspassage nach Amerika anzutreten. Dort wollen die drei ein neues Leben beginnen. Zusammen mit Brendan und Emily erreicht Éanna nach einer wahren Tortur endlich die neue Welt. In New York müssen sich die drei eine eigene Existenz aufbauen, doch das ist gar nicht so einfach. Täglich strömen hunderte Auswanderer von den Schiffen in die überfüllte Stadt, und sie sind nur drei von vielen, die sich eine eigene Wohnung und Arbeit suchen müssen. Schon bald müssen sie jedoch ins gefürchtete Armenviertel Five Points ziehen, und die drei haben mit ihrem trotz allem baufälligen Wohnhaus noch Glück gehabt - wäre Liam, der junge Amerikaner, in den Emily sich bald verliebt und den auch Brendan und Éanna bald lieb gewinnen, nicht gewesen, hätten die jungen Iren wohl noch länger nach einer eigenen Bleibe suchen müssen. Fortan müssen sich die beiden Mädchen als Näherinnen über Wasser halten, während Brendan und Liam nach Gelegenheitsjobs an den Docks in einer Fabrik Arbeit finden. Das erste Unglück lässt aber nicht lange auf sich warten, als das alte mehrstöckige Haus, in dem sie wohnen, abbrennt. Sie stehen nun mit nichts als den Sachen, die sie am Leib tragen, auf der Straße. Éanna findet bald darauf zu ihrem Glück eine Anstellung als Dienstmädchen in einem reichen Haushalt und kann ab da für die Freunde Geld weglegen, damit sich auch diese eine neue Wohnung leisten können - alles verdankt sie dem jungen Dandy Patrick O'Brien, der schon seit ihren Zeiten in Irland in sie verliebt ist. Ihre beiden Wege kreuzen sich immer wieder, obwohl Éanna bewusst ist, dass sie durch ihn fast Brendan verloren hätte, denn dieser wird schnell eifersüchtig. Doch dann kommt ihnen eine Gelegenheit, die sowohl vielversprechend als auch gefährlich klingt: Bald würde ein Treck nach Kalifornien ziehen, und die jungen Iren überlegen, sich diesem anzuschließen. Aus den Gedanken werden Taten, und im Frühling machen sich die vier nach Independence auf, von wo aus der Treck starten würde. Doch eines lässt Éanna keine Ruhe: Sie kann Patrick nicht vergessen und wundert sich, warum er sich nicht von ihr verabschiedet hat. Was sie nicht ahnt, ist, dass ihre ehemalige Freundin Caitlin einen miesen Coup geplant hat, und Patrick nicht einmal mehr in New York ist... Ich konnte gar nicht genug bekommen von diesem Buch. Die Éanna-Bücher Leonie Britt Harpers erste Romane, und trotzdem bringt sie solche Bilder zustande, dass man die Bücher einfach nur lieben kann. die Worte lassen einen intensiv mit der Hauptfigur Éanna mitfühlen, und zudem erfährt man einiges über die damalige Zeit - ein wahrer Lesegenuss! Nur zu empfehlen! (Bestens geeignet für 12-16 Jährige, aber auch für Erwachsene lesenswert.)
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Das Blut der Könige Peter Berling Taschenbuch, 20. Juli 2006 Verkaufsrang: 59909 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Im Jahre 1249 führt der französische König Ludwig ein gewaltiges Kreuzfahrerheer nach Ägypten. Da trifft er auf zwei Kinder, Roc und Yezabel aus dem sagenumwobenen Geschlecht der Gralshüter. Noch hat sich ihre Mission, gelenkt von einem geheimen Orden, der den Weltfrieden zwischen Orient und Okzident anstrebt, nicht erfüllt. Turanshah, Herrscher der Ayubiten, würde den Kindern zu gerne den Thron überlassen - und zahlt dafür mit dem Leben. Charles d'Anjou, finsterer Bruder des französischen Königs, schmiedet grausame Pläne gegen sie, um seine dynastischen Träume zu verwirklichen. Yves, der Bretone, in Ungnade gefallener Leibwächter Ludwigs verfolgt sie gnadenlos ... Immer wieder werden die "Kinder des Gral" zum Spielball weltpolitischer Interessen und persönlicher Ambitionen. Sie sind das "Blut der Könige", das Erlösung verheißt und nur allzu leicht vergossen werden kann, das Blut, mit dem sich das französische Königshaus in einer kabbalistischen Zeremonie tief im Innern der Großen Pyramide zu verbinden trachtet. "Das Blut der Könige" ist, nach "Die Kinder des Gral" der zweite Roman in Peter Berlings Grals-Zyklus. "Peter Berling versteht es, im Netz der komplizierten Politik des Mittelalters eine spannende Geschichte mit überraschenden Wendungen zu erzählen." Leipziger Volksblatt "Peter Berling erzählt die Story in kraftvollem Stil mit viel Freude an kerniger Sprache." Welt am Sonntag "Sicher, historische Bücher gibt es viele. Und doch sind die Romane von Peter Berling etwas Besonderes." Madgeburger Volksstimme
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Spannender, prächtiger Historienschinken 5 von 5 Punkten Mit dem zweiten Band seines Grals-Zyklus hat sich Peter Berling selbst übertroffen. Der Autor bietet über 1000 Seiten Hochspannung in einer mittelalterlichen Welt, die er einem so nah bringt, dass man fast glaubt sie berühren zu können. Es bleiben keine Zweifel, dass sich Berling Jahrzehnte lang mit der Zeit der Kreuzzüge auseinandergesetzt und sie studiert hat. Mit seinem gelungenen Mix aus Tagebucheinträgen und der Erzählung aus der Sicht eines Allwissenden, sorgt er stets für Tempo und Kurzweiligkeit. Dennoch läßt der Autor nie das Gefühl der Trivialität Einzug halten. In Sprache, Dichte und Atmosphäre braucht er sich nicht vor einem Umberto Eco zu verstecken. Einzig der Plot hätte an einigen Stellen etwas ausgefeilt werden können, um sich einen weiteren komischen Zufall zu ersparen. Nichtsdestotrotz eine Empfehlung auf ganzer Linie. Übrigens ist es ratsam, den ausführlichen Anhang während des Lesens immer wieder zu Rate zu ziehen, weil dem geneigten Leser sonst wichtige Details entgehen.
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Die Familie Moschkat: Roman Isaac Bashevis Singer Taschenbuch, 1. Oktober 1986 Verkaufsrang: 29150 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag) Die Familie Moschkat OT Di familie MuschkatOA 1950 (Vorabdruck 1945-48 in Jewish Daily Forward)DE 1984 Form Roman Epoche Moderne Mit Die Familie Moschkat hat Isaac Bashevis Singer dem jüdischen Warschau der Zwischenkriegszeit ein Denkmal gesetzt. Wie seine anderen Romane, schrieb Singer auch diesen in jiddischer Sprache. Inhalt: Die Romanhandlung setzt kurz vor dem Ersten Weltkrieg ein und endet mit dem Einmarsch der deutschen Truppen in Warschau 1939. Singer schildert den moralischen Zerfall einer wohlhabenden jüdischen Warschauer Kaufmannsfamilie. Auslöser für den Untergang ist der Vorstoß der Moderne in das traditionelle jüdische Leben, das noch biblischen Gesetzen folgte. Im Mittelpunkt des Romans steht Euser Henschel, ein mittelloser Student aus der Provinz, der in Warschau Mathematik und Philosophie studieren will. Dank eines Empfehlungsschreibens und einiger Zufälle erhält er Zugang zur Familie Moschkat, deren 80-jähriges Oberhaupt Meschulam zum dritten Mal geheiratet hat, was in den Reihen der zahlreichen bedürftigen Verwandten für Entsetzen sorgt. Seine neue Ehefrau bringt ihre Tochter Adele mit nach Warschau, der Moschkat im Fall einer Heirat eine beträchtliche Mitgift versprochen hat. Diese Mitgift im Auge, wirbt Henschel um Adele, obwohl er sich längst in Moschkats Enkelin Hadassa verliebt hat. Mit dem plötzlichen Tod Meschulams zerbricht das einigende Band der Familie. Die einzelnen Personen verfolgen egoistische Ziele und fühlen sich nicht mehr an moralische Gebote der jüdischen Tradition gebunden. Obwohl Hadassa mit ihrem frommen Mann Fischel Kuttner ein gute Partie gemacht hat und Adele vom verantwortungslosen Henschel ein Kind erwartet, beginnen Hadassa und Henschel eine leidenschaftliche und offene Liebschaft, die gegen alle gesetzten Normen verstößt. Der Verlust der jüdischen Gesetzesliebe führt zu Werteverlust und Orientierungslosigkeit, die dem stärker werdenden Einfluss von Außen nichts mehr entgegensetzen kann. Der Roman endet mit den Sätzen: "Der Tod ist der Messias. Das ist die Wahrheit" - eine zentrale Aussage in Singers Werk, der im Tod auf der Erde die einzige gewisse Erlösung sieht. Wirkung: Trotz der Ausstrahlungskraft des Romans auf Generationen, die das Schtetl nicht mehr selbst erlebt haben, erreicht Singer in der Darstellung jüdischen Lebens in Osteuropa nicht die emotionale Tiefe eines R Scholem Alejchem. W. Z.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Verlorene 5 von 5 Punkten Wer mehr über das Leben der Juden vor dem Holocaust in Polen erfahren will, sollte Die Familie Moschkat lesen. Es ist Geschichte des Verfalls einer Familie, die Schilderung vieler unterschiedlicher Ansichten einer Welt gegenüber, die ihn den Wahn der Nazis einmünden wird. Singer erzählt von leichter Hand, wie sich die Dinge ändern, die Menschen einer rasenden Welt hilflos gegenüberstehen. Der Glauben steht gegen die Aufklärung, die Moderne gegen die Tradition, alt gegen jung. Reb Meschulam Moschkat löst einen Skandal aus, als er eine Frau heiratet, die in seinen Kreisen nicht geachtet wird. Liegt erst alles in Scherben, sieht man zurück und denkt, damit hat es angefangen. Singer versammelt in seinem Roman alle Seiten menschlicher Schwächen, die unweigerlich den Untergang in sich tragen. Die einen werden ihm fröhlich entgegensehen, die anderen verzweifelt gegen ihn ankämpfen, die meisten überrascht davon werden. Singer führt uns in eine Welt, die wir vermissen, weil es sie so nicht mehr gibt. Seine Familie Moschkat mag scheitern, doch Singer mag seine Menschen, auch wenn sie nicht perfekt sind. Scheitern, wie niemand zu scheitern wagt, hat Beckett einmal gesagt. Und so steht die Familie Moschkat und ihr Leben in Polens bis zum zweiten Weltkrieg einzigartig dar. |
Narrenturm: Roman Andrzej Sapkowski Taschenbuch, 1. Oktober 2005 Verkaufsrang: 34022 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eigentlich ist das Ende der Zeiten schon lange gekommen. Im zweiten Monat des Jahres 1420 sollte es sein, an einem Montag nach dem Festtag der heiligen Scholastica, so jedenfalls hatten es die Chiliasten mit ihrer Lehre vom Tausendjährigen Reich prophezeit. Dafür geht es aber zwei Jahre später noch überaus munter zu auf unserer Erde, auch wenn das Morden, Sterben und Wehklagen aus der Perspektive des inquisitorischen Narrenturms schon wie der Kampf der Mächte des Bösen am Vortag des Jüngsten Gerichts erscheint. So jedenfalls erscheint es dem jungen Abenteurer und Medicus Reinmar von Bielau, der durch seine Wanderschaft auf der Flucht vor Verfolgern und der Suche nach der Liebe durch die mittelalterliche Landschaft streift. Durch seine Begegnungen und Erlebnisse entwirft der Erzähler vor dem Leser ein Panorama der Zeit, das nicht zuletzt auch auf überaus gekonnte Art und Weise mit den Versatzstücken des historischen, des Ritterromans und der Fantasy-Literatur zu spielen versteht! In Polen ist der Schriftsteller und Literaturkritiker Andrzej Sapkowski ein Star. Vor allem seine Fantasy-Reihe um den Zauberheiler und Hexer Geralt, den Barden Rittersporn und die Zauberin Yennefer verkaufte sich inzwischen mehrere Millionen mal. Hierzulande ging ein Teil der ebenso düstren wie humorvoll geschriebenen Werke im übergroßen Programm des Heyne-Taschenbuch-Verlages unter, so die Geralt-Bücher Der letzte Wunsch und Das Schwert der Vorsehung. Nun hat sich der Deutsche Taschenbuch Verlag in seiner Reihe "dtv premium" des Narrenturms angenommen und damit erreicht, dass der Autor aus einem eher Eingeweihten bekannten Umfeld ins Licht "hoher" Literatur gehoben wird. Der bereits in einem neuen Abenteuer fortgesetzte historische Roman hat das verdient. Denn Sapkowski kann opulent, anschaulich, prägnant und episch schön erzählen. Ein Schmöker über ein der Apokalypse geweihtes 15. Jahrhundert, den man von der ersten bis zur letzten Seite verschlingen kann. Der Name der Rose war gestern. Jetzt kommt der Narrenturm. -Stefan Kellerer
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 24 Bewertungen)
Ein echter Stern am Fantasyhimmel! 5 von 5 Punkten Sapkowski ist aus meiner Sicht einer talentiertesten Fantasyautoren und steht in etwa auf einer Stufe mit Stephen R. Donaldson und Joe Abercrombie. Nun hat er für gehobene Ansprüche eine zweite Romanreihe aufgelegt. Es handelt sich um eine Mischung aus historischer Geschichte und Fantasyroman und spielt im Jahre 1425 in Böhmen, Polen, Deutschland und Österreich. Die Geschichte dreht sich um den magiebegabten Medicus Reinmar von Bielau, der sich als reinstes Fettnäpfchensuchgerät entpuppt. Begleitet wird er von einem schlitzohrigen Kriegermönch und einer Art freundlicher Dämon in der Gestalt eines unterbelichteten Hünen. Beim Liebesakt ertappt von den Brüdern des Ehemannes seiner Liebschaft flieht er, wird verfolgt und gerät in ein turbulentes Ränkespiel mit Intrigen, Inquisition, Politik und Krieg. Er findet Freunde, aber noch mehr Feinde, so dass er ständig auf der Flucht ist. Der Autor legt hierbei viel Wert auf witzige, geistreiche Dialoge, aber auch die Inszenierung der fortlaufenden Story gelingt wirklich sehr gut. Auf jeden Fall scharrt Reinmar seine neuen Freunde um sich und spannt sie ein, um seiner Liebschaft nachzujagen. Dabei begegnet er Hexen, Werwölfen, Inquisitoren, Rittern und Raubrittern. Fremdsprachliche Fähigkeiten vereinfachen das Lesen allerdings ungemein, denn ansonsten muss häufig die Legende um Rat gefragt werden. Ein Muss für Fans von Geralt Von Riva, sowie gehobener Fantasy! Wer einfallslose 3-Groschen-Fantasy wie von Heitz, Salvatore oder Hennen erwartet, sollte sein Niveau nicht verlassen!
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Im Herzen die Freiheit Elisabeth Büchle Gebundene Ausgabe, Januar 2009 Verkaufsrang: 123343 Gewöhnlich versandfertig in 10 bis 12 Tagen. Bei einem mysteriösen Unfall in den Wirren der Märzrevolution 1849 kommen die Eltern der zehnjährigen Antoinette ums Leben, woraufhin sie quer über den Atlantik zu ihrem Patenonkel nach New Orleans gebracht wird. Dort erwartet Antoinette eine fremde Familie, eine fremde Umgebung und fremde gesellschaftliche Umstände. Vor allem die Sklaverei stößt auf ihr Unverständnis. Warum sollten Menschen das Recht haben, andere zu ihrem Besitz zu machen? Obwohl sich Antoinette im Laufe der Zeit in die gesellschaftlichen Gegebenheiten einfügt, lässt sie der Wunsch nicht los, etwas gegen die Sklaverei zu unternehmen. Schließlich folgt sie ihrem Herzen und schließt sich heimlich einer Gruppe von Sklavenbefreiern an. Doch verhindert sie damit womöglich ihr Liebesglück? Und was ist mit dem Rätsel um den Tod ihrer Eltern? Wird sie jemals erfahren, was damals tatsächlich geschehen ist?
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Ein absolutes Lieblingsbuch 5 von 5 Punkten Antoinette, das junge Mädchen aus Deutschland, wächst einem schon im ersten Kapitel ans Herz. Sie ist aufgeschlossen, temperamentvoll und hilfsbereit. Schon auf der Schifffahrt nach Amerika, welche sie nach dem Tod ihrer Eltern zu ihrem Onkel macht, kümmert sie sich liebevoll um eine Familie aus den unteren Decks und bringt ihnen Essen und sorgt dafür, dass der Schiffsarzt sich um die Kranken dort kümmert. Ihr gutes Herz behält sie, auch als sie nach Amerika kommt. Sie verbringt ihre Jugend in den Südstaaten, die zu der Zeit durch Sklavenarbeit gekennzeichnet sind. Antoinette ist das Unrecht bewusst, welches dort geschieht und unter Einsatz ihres Lebens versucht sie, dagegen anzukämpfen. Daneben nimmt der Leser an einer wunderschönen Liebesgeschichte Anteil... Der Kampf um Freiheit und Liebe ist wird sehr bewegend und fesselnd geschildert. Aber es wird hier nicht zu viel verraten... Lesen Sie das Buch selber! Ich kann es wirklich nur empfehlen.
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Die Insel des vorigen Tages Umberto Eco, Burkhart Kroeber Taschenbuch, 1. April 1997 Verkaufsrang: 201825 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Umberto Eco entführt den Leser in seinem dritten Roman in die Zeit des 17. Jahrhunderts. Roberto de La Grive, ein junger piemontesischer Adeliger, erleidet in der Südsee Schiffbruch und treibt mit seinem Schiff in Sichtweite einer Insel. Da er jedoch nicht schwimmen kann, ist sie für ihn nur schwer erreichbar. Während der Zeit an Bord erfährt der Leser in Rückblicken eine Menge über die Biographie Robertos: Briefe an seine verehrte Signora, die er stürmisch aus der Ferne verehrt, und lückenhafte Aufzeichnungen, mit denen er sich die Zeit vertreibt. Sein geheimer, wissenschaftlicher Auftrag auf dieser Reise ist die Suche nach dem Fixpunkt, mit dem sich untrüglich die Einteilung der Längengrade bestimmen läßt. Schon bald bemerkt er allerdings, daß er nicht allein auf dem Schiff ist und er macht sich auf die Suche. Das Handlungsgerüst des dicken Wälzers dient Eco vor allem dazu, sein enzyklopädisches Wissen über die Zeit des 17. Jahrhunderts ansprechend zu verpacken. Er schildert in Exkursen philosophische Überlegungen und den finsteren Aberglauben dieser Zeit, gibt in Traktaten allerlei absurde Maschinen und Erfindungen zum Besten und macht sich paradoxe Gedanken über das Denken der Steine. Die Insel des vorigen Tages ist ein ungemein gelehrtes und phantasievolles Buch, doch leider hat der Autor einen etwas mageren Plot für seine vielfältigen Exkurse ausgewählt. Der Roman ist eine sehr anspruchsvolle Lektüre, die oft nur mit einem Fremdwörterbuch zu bewältigen ist. Wer Spaß an abstrusen Spinnereien und phantasievollen Romankonstrukten hat und dabei noch eine Menge über das 17. Jahrhundert erfahren möchte, der liegt bei diesem Buch richtig. -Manuela Haselberger
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 34 Bewertungen)
Schwierig schön! 5 von 5 Punkten Roberto de la Grive, Abkömmling eines heruntergekommenen lombardischen Adelshauses, landet als einziger Überlebender eines Seeunglücks und Schiffbrüchiger auf einem verlassenen Schiff (!) vor einer unbewohnten Insel, von der ihn nicht nur die Datumsgrenze trennt, sondern auch die Tatsache, daß er nicht schwimmen kann. Er war im Auftrag des französischen Hofes unterwegs, um diese Datumsgrenze ausfindig zu machen, Mitarbeiter eines weltumspannenden Konkurrenzprojektes, das der Bestimmung der Längengrade diente. Was so selbstverständlich erscheint, war bis ins 18. Jahrhundert hinein ein gravierendes Problem: Die Schiffe der Entdecker fuhren ins Blaue hinein über die Ozeane, sie wußten zwar, in welchen Breiten sie sich befanden, aber nicht wie schnell oder langsam sie auf ihren Reisen vorankamen! Roberto ist ein sperriger Protagonist, ein Feigling und Dummkopf mit Neigung zu Paranoia und Wahnvorstellungen. Die Entdeckung, daß er auf diesem Schiff, auf dem sich ein Raum mit Vögeln und ein anderer voller Uhren befinden, nicht allein ist, versetzt ihn in Panik. Der Leidensgenosse, Pater Caspar Wanderdrossel, ebenfalls ein Nichtschwimmer, klärt ihn über die Geschichte des Schiffes - Daphne - und seiner Mannschaft auf: Die Mannschaft habe nach ihrem Eintreffen mit allem wichtigen Werkzeug auf die Insel übergesetzt und sei dort von Wilden niedergemacht worden. Roberto versucht, sich das Schwimmen beizubringen, aber es gelingt ihm nicht. Sodann entsinnt sich Wanderdrossel der Zeichnung einer Taucherglocke, die er irgendwann irgendwo in einem Buch gesehen haben will, und spekuliert darauf, daß er mittels diesem Instrument auf dem Meeresgrund zur Insel wandern könne, um das Werkzeug zurückzubringen; die beiden basteln sich diese Taucherglocke, Wanderdrossel steigt mit ihr ins Meer und verschwindet. Alleingelassen verlegt sich Roberto darauf, einen Roman über sein Leben und das seiner verwegensten Wahnvorstellung, eines imaginierten "dunklen Zwillingsbruders" namens Ferrante, zu entwickeln, der seinem Schicksal einen Sinn geben soll; zugleich versucht er es nochmals mit dem Schwimmen. Die Welt des Roberto de la Grive ist ein Kaleidoskop des 17./18. Jahrhunderts, Erinnerungen mischen sich mit Wunsch- und Wahnvorstellungen eines überreizten Gemüts. Dazwischen vermittelt Eco über einen Erzähler geschickt Wissen und Aberglauben dieser Zeit, macht vor keinem noch so absurden oder schrecklichen Detail Halt. Der Stil ist geradezu pompös, angelehnt an die selbstverliebte Sprache dieser Zeit läßt er seinen Erzähler Robertos Leben anhand (fiktiver) Dokumente erzählen, über dieses Leben räsonnieren ebenso wie über die damalige Zeit. Realität und Fiktion verweben sich zu einem Gemisch aus historischer Realität, fiktiver Realität und fiktiver Fiktion - eine derart kunstvolles Rezept, deren Zusammensetzung und Verarbeitung bislang nur einem Umberto Eco zu Gebote steht. Der Roman ist gespickt mit Zeichen, Symbolen, Metaphern, Anspielungen, Verweisen etc., unkommentiert, parodiert, ironisiert, verfremdet etc., und das ohne daß es sich der Autor an irgendeiner Stelle dem Leser gegenüber raushängen ließe, um wie viel intelligenter, klüger, gebildeter er doch sei. Eco gönnt einem den Spaß des Wiedererkennens von Motiven, weckt den Wunsch danach, es nicht nur einmal zu lesen, sondern wieder in die Hand zu nehmen, auf die Suche zu gehen, die Spurensuche nach der Entwicklung unserer heutigen Weltanschauungen. Die Sprache hat eine sonderbare Sogwirkung, sobald man beginnt, sich an ihrem Zeichenkodex entlangzuhangeln, was voraussetzt, daß man sich auf diese Art des Sprechens - denn er "erzählt" diese Geschichte im wahrsten Sinne des Wortes! - einläßt. Selbstverständlich könnte man den Plot auf 50 Seiten oder gar weniger straffen. Selbstverständlich braucht es die geschwätzige, pompöse Sprache nicht, um eine Geschichte über die Bestimmung der Längengrade zu schreiben - das hat Dava Sobel mit "Längengrad" längst bewiesen. Aber Sobel liefert bei aller Gelehrtheit nur das "naturwissenschaftliche" Detail aus dem konfusen Konglomerat aus Wissenschaft und Weltanschauung einer Zeit, für die die Figur des Roberto de la Grive ein pefekter Repräsentant ist.
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