Historische Romane

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Seite 19

Die Herrin der Päpste - Eric WalzDie Herrin der Päpste
Eric Walz

Taschenbuch, Oktober 2005
     Verkaufsrang: 17415      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Das aufregende und außergewöhnliche Leben einer faszinierenden historischen Frauengestalt – Geliebte, Mutter und Großmutter je eines Papstes. Vergessen von der Geschichte, die ohne sie eine andere gewesen wäre.
Sie lebte im 10. Jahrhundert, dem dunklen, unbekannten saeculum obscurum - die römische Senatorentochter Marocia. Als sie - über 90-jährig - im Kloster stirbt, war sie Geliebte, Mutter, Großmutter und Tante je eines Papstes, hat zwei Ehemänner und vier ihrer fünf Kinder überlebt, hat persönliche und politische Triumphe gefeiert und Tragödien gemeistert. Sie kreuzte die Wege der Großen ihres Jahrhunderts, erlebte die Geburt des Heiligen Römischen Reiches, war acht Jahre in Gefangenschaft - und begegnete der großen Liebe ihres Lebens...


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)

Einen Sternenwald ...      5 von 5 Punkten


... für diesen bewegenden Roman.

Die Geschichte beschreibt das Leben der römische Senatorentochter 'Marocia', die mit 94 Jahren in einem italienischen Kloster stirbt. Mehr als 80 Jahre Lebensgeschichte umfasst dieser Roman - Fiktion gepaart mit historischen Tatsachen - auf 640 Seiten. Dies zusammenzufassen würde eindeutig den Rezensionsrahmen sprengen, denn nicht nur die Fakten, sondern auch die Vielschichtigkeit der Story, sind enorm. Aus diesem Grund begrenze ich mich auf meinen persönlichen Eindruck, der ebenso enorm ist.
Nachdem ich die erste Seite gelesen habe, wusste ich, dass ich den Roman bereits kenne. Umso erstaunlicher ist es, dass er mich erneut - und ohne Abstriche - gefesselt hat. Schon wieder habe ich regen Anteil an Marocias Leben genommen und musste abwechselnd lachen und weinen.
Die Geschichte hat mich an manchen Stellen an 'Die Päpstin' von Donna W. Cross erinnert bzw. an die Biografie von 'Eleonore von Aquitanien', die ein ähnlich reich gefüllten Leben geführt- und ähnlich viel geleistet hat; ein Leben mit allen Rück- und Tiefschlägen, aber auch gefüllt mit grosser Liebe. Selbst die Beziehung zu Hugo, dem späteren König von Italien, erinnerte mich ein kleines bisschen an Henry, obwohl der sicherlich nicht derart gewissenlos war, wie der gute Hugo - wenngleich der ebenfalls seine Frau viele Jahre in Haft gehalten hat.
Um jetzt aber nicht für unnötige Verwirrung zu sorgen:
Dieser Roman hat einmal mehr einen tiefen Eindruck bei mir hinterlassen. Insbesondere der humorvolle Schreibstil hat mir eine riesen Freude bereitet, wie das Tempo, das enorm ist und kaum Luft zum atmen lässt. Auch die Vielschichtigkeit der Charaktere, die verflochtenen politischen- wie persönlichen Beziehungen um Marocia waren gleichermassen fesselnd wie atemberaubend.
Das ist eines der wenigen Bücher, das eine eigene Kategorie benötigt, denn mit 5 Sternen ist es sicherlich noch unterbewertet.
Wer historische Romane liebt (und/ oder Rebecca Gables 'Warringham-Trilogie' mag), für den ist dieser Roman ein Juwel ,o)


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Die Vermessung der Welt. 5 CDs - Daniel KehlmannDie Vermessung der Welt. 5 CDs
Daniel Kehlmann

Audio CD, September 2005
     Verkaufsrang: 53710      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 25,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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DIE VERMESSUNG DER WELT

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 298 Bewertungen)

So wunderbar kann Geschichte sein      5 von 5 Punkten
Diese ironische Entzauberung deutscher Intelligenzgeschichte ist eine der immanenten Deutungsmöglichkeiten. Gauß scheitert grandios an seiner Menschenrolle, der ältere Bruder Humboldts wehrt sich haarspalterisch gegen die Vorstellung, die Erfolge der Humboldtbrüder seien auf ihre banale Rivalität zurückzuführen: Weil es Dich gab, mußte ich Lehrer eines Staates, weil ich existierte, hattest Du der Erforscher eines Weltteils zu werden, alles andere wäre nicht angemessen gewesen." (Großschreibung im Original.)

Eine weitere Bedeutung erschließt sich aus der Antwort auf die Frage nach den Auswirkungen der Wissenschaft auf die sie tragende Gesellschaft. Gauß' politisch reaktionäre Einstellung ist auch im Roman deutlich - er wird eine Verbesserung der Lage der Untertanen seines Herrn nicht einmal gewünscht haben. Anders der Franzosenfreund Humboldt, der im Roman Zweifel äußert, ob seine amerikanische Flussreise Wohlfahrt für den Kontinent gebracht" habe und damit z. B. auch anknüpft an Diogenes von Sinope, der schon im 4. Jahrhundert vor Christus gefragt haben soll, ob alle Entdeckungen und Erfindungen etwas an der Mühsal der Mehrheit geändert hätten.

Einen dritten Aspekt offenbart das Kapitel, das die Russlandexpedition Humboldts von 1829 schildert. Im Roman ist der alte und hier schon trottelige Forscher während der Reise von Lakaien umzingelt, die im Auftrage des Zaren und des preußischen Königs verhindern, dass Humboldt mehr zu sehen bekommt, als er sehen soll. Der Forscher wird unfreiwillig zu einem embedded scientist und die von ihm bereiste Welt zu seinem potemkinschen Dorf". Was kann ein Wissenschaftler wirklich jenseits der Hauptstraßen der Macht erkennen? Hat somit Humboldt oder Gauß mehr gesehen von der Welt? Humboldt jedenfalls ist sich da am Ende nicht mehr sicher, er hätte auf einmal nicht mehr sagen können, wer von ihnen weit herumgekommen war und wer immer zu Hause geblieben." Die Vermessung der Welt darf daher auch als ihre Ver-Messung gelesen werden.


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Nebelheim - Stephan PuchnerNebelheim
Stephan Puchner

Gebundene Ausgabe, 14. August 2008
     Verkaufsrang: 13347      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Die Erkundung der Welt im Jahre 1438: Ein faszinierendes Debüt und ein großer historischer Roman »Die Welt schreibt das Jahr 1438 der Fleischwerdung des Herrn. Dieses Buch gibt Zeugnis von der wundersamen Meerfahrt des Kartenzeichners Nicolaus Swart, der sich auf Geheiß des Königs Erich mit einem Schiff in die Fluten der Finsternis stürzte, um jenseits des fürchterlichen Eises das irdische Paradies daselbst zu finden ...«
Das einstmals stolze Reich von König Erich XIII. steht in Flammen. Der Herrscher ist mit seinem Schreiber Rikmann nach Gotland geflüchtet, wo er nur noch eines will: in Ruhe sterben. Unerwartete Hoffnung für den König naht in Gestalt eines totgeglaubten Meeresreisenden: Der Kartenzeich-ner Nicolaus Swart wurde vor vielen Jahren ausgeschickt, Nebel-heim, das irdische Paradies, zu finden. Am Sterbebett des Königs erzählt er von seiner schreckensreichen Fahrt ins Meer der Finsternis, wo ewiges Eis und sagenhafte Ungeheuer jedes Schiff zu verschlingen drohen. Doch den Schreiber Rikmann befallen Zweifel an dem abenteuerlichen Bericht.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Wirklich mal wieder ein guter historischer Roman      5 von 5 Punkten
Ich habe früher sehr gerne historische Romane gelesen. Bin aber aufgrund der Menge von Schrott, die unter dem Signet veröffentlicht wird, ordentlich abgelöscht.
Das Buch hier gefiel mir aber. Sprachlich rund, inhaltich interessant und spannend erzählt war es auch noch. Zu Recht ein Lesetipp!


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Der Idiot - Fjodor Michailowitsch DostojewskiDer Idiot
Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Taschenbuch, 1. Februar 1998
     Verkaufsrang: 92264      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Im Mittelpunkt dieses Romans steht Fürst Myschkin, ein tragischer Don Quijote, der als »wahrhaft guter Mensch« über die dünne Kruste wandelt, unter der die Themen der Zeit widerhallen: Rußland und Europa, östliche Mystik und Religiosität gegen Industrialisierung, Eisenbahnen und Nihilismus. Fürst Myschkin kehrt von einem Sanatoriumsaufenthalt in der Schweiz nach St. Petersburg zurück. Im Zug lernt er Rogoschin kennen, der von seiner Leidenschaft...

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)

Fürstlich!      5 von 5 Punkten
das war er also - mein erster dostojewskij. ich bin entzückt! Und eines kann ich gleich zu anfang jedem versprechen, der mit dem gedanken schwanger geht, das buch ebenfalls zu lesen: egal, ob man ihn nun albern findet oder herzzerreißend putzig - der titelgebende idiot, fürst myschkin, wird einem nicht mehr so schnell aus dem kopf gehen, wenn er einmal drin war. (er wird übrigens als idiot bezeichnet, weil er fallsüchtig - also epileptiker - ist, was mitte des 19. jahrhunderts noch idiotie genannt wurde... vielleicht, weil die epilepsie eine idiopathisches leiden - also ein leiden ohne erkennbare oder bekannte ursache ist...)

mich jedenfalls hat er von der dritten seite an in seinen bann gezogen, dieser wunderbar naive, herzensgute fürst, den ich anfangs permanent knuddeln wollte - mit einem lächeln im gesicht.

von daher: keine angst vor diesen knapp 1000 seiten russischer literatur. sie sind gut lesbar, wenn sie auch (wie fast alle werke mit solchem umfang) bisweilen die eine oder andere länge haben. aber man wird ja auch fürstlich belohnt für sein durchhaltevermögen: mit eindrücksvollen charakteren (einer der besten des buches ist sicherlich lisaweta prokowjewna, die herrlich liebenswürdig-schrullige verwandte des fürsten), einer ganzen reihe hochwertiger gedanken (etwa die abhandlung zur todesstrafe - brillant!), einer wunderbar vielschichtigen liebesgeschichte und letztlich einem einmaligen ende.

noch dazu gibt es einen ganz guten anhang, der einiges erklärt, anderes aber leider auslässt (ein passendes beispiel habe ich leider im moment nicht parat) und eine gute übersetzung, die sehr genau hinsieht.

einziges manko: die fischer-taschenbuch-ausgabe ist relativ schlecht gebunden und macht den eindruck, nach dem zweiten oder dritten lesen auseinander zu fallen. alternativen aber gibt es derzeit leider nicht: die gebundene original-ausgabe dieser übersetzung aus dem ammann-verlag ist nicht mehr erhältlich - und war überdies mit über 70 euro eher unerschwinglich...

aber da das eher nebensächlich ist, kann ich dieses buch nur jedem wärmstens ans herz legen, der sich in der literarisch ungeheuer reichen zeit um 1850 (dickens, melville, die brontës, flaubert, etc, etc...) wohlfühlt - und der über den flachen tellerrand der aktuellen krimis oder komödien hinausblicken will.


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Das Blumenorakel - Petra Durst-BenningDas Blumenorakel
Petra Durst-Benning

Gebundene Ausgabe, März 2008
     Verkaufsrang: 102831      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Hallo!? Kennen wir die Dame nicht, die da mit ihrer missgelaunten Tochter im Schlepptau an einem kalten Januartag des Jahres 1871 im noblen Baden-Baden auftaucht? Natürlich, Hannah Kerner, Die Samenhändlerin, die im Januar 2005 auf literarisch erfolgsträchtige Verkaufstour ging. Einen passenderen Ort hätte sie sich gar nicht aussuchen können. Nach dem Krieg mit Frankreich sehnt man sich in dem Kurort wieder nach blühenden Parkanlagen. Ganz Geschäftsfrau, will Hannah auf ihrem Verkaufstrip gleich noch Tochter Flora als Nachfolgerin im Samenhandel heranziehen. Doch die ätherisch getönte junge Dame hat anderes im Sinn. Flora, nomen est omen, pflegt eine quasi magische Beziehung zu allem Blühenden. Als die Mutter ihrer Tochter zu allem Überdruss auch noch ein antiquarisches Buch mit dem geheimnisvoll raunenden Titel „Die Sprache der Blumen“ vermacht, ist Flora für den Samenhandel endgültig verloren.

Lasst Blumen sprechen, lautet die tönende Botschaft des Buches. Neben ihrem schon notorischen Faible für poesieträchtige, ausgestorbene Frauenberufe, huldigt Petra Durst-Benning einer weiteren Obsession: Ihren tief verwurzelten Glauben an die Heilkräfte der Kräuter, den die Autorin in tiermedizinischen Artikeln propagiert, macht sie zum Leitmotiv ihres Romans. Lange nach dem Trip in die Kurstadt trifft bei der Samenhändlerfamily im schwäbischen Gönningen (tatsächlich eine alte Samenhandelsgemeinde, wie das schlaue Internet verrät), ein schicksalhafter Brief ein. Friedrich Sonnenschein, eine Baden-Badener Zufallsbekanntschaft und Flora damals heimlich zugeneigt, lädt die Blütenfrau ein, im Blumengeschäft seines kranken Vaters eine Lehre zu machen. Liebe und Leid, Saus und Braus, Aufstieg und Niedergang, stehen vor der Kulisse der Bäderstadt nun nichts mehr im Wege. Petra Durst-Benning, die ihr jüngstes Werk stilvoll im historischen Kurhaus zu Baden-Baden präsentieren wird, besitzt ganz eindeutig ein Händchen für geistige Fluchtorte in kalten Hartz-Tagen. Selbst stärkeren Tobak gewohnte Gemüter (wie den Rezensenten) verblüfft die Anziehungskraft, die ihre doch eher schlicht gestrickten Romantik-Plots ausüben. Fast schon eskapistisch behaglich aalt man sich in Baden-Badens neu erwachter Blütezeit, durchwandert mit russischen Adligen edle Parkanlagen und orakelt fröhlich in „Floras Blumen-ABC“, einem esoterischen Blumenhoroskop, mit dem die Heldin (nicht nur) die Kundschaft der Kurstadt aufmischt. Erstaunlich ätherische Wirkung! -Ravi Unger

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

Spannend und historisch gut recherchiert!      5 von 5 Punkten
"Was für ein Mann ... Von so einem würde ich mich auch gern retten lassen." Dieser Seufzer eines Dienstmädchens gilt Konstantin, dem bulgarischen Kunststudenten und Lebenskünstler, der seine Erfüllung bei den Damen des russischen Adels sucht. In Baden-Baden, Ende des 19. Jahrhunderts, kreuzen sich die Wege dreier Menschen: Flora, deren brennender Wunsch es ist, Blumenbinderin zu werden, von Friedrich, der Vater ihres Kindes werden wird, und der von Konstantin. Bilder einer vergangenen prunkvollen Zeit werden wieder zum Leben erweckt. Facettenreich, spannend und mit großem Wissen um Blumen, Historik und der menschlichen Psyche verknüpft Autorin Petra Durst-Benning in ihrem historischen Roman "Das Blumenorakel" die Geschichte dieser Menschen.
Die Autorin versteht es überaus geschickt, scheinbar unwichtige Sätze so in die Schilderung des Geschehens einzuarbeiten, dass der Leser sofort ihre Wertigkeit erkennt. Petra Durst-Benning schildert überaus bunt das Kurleben Ende des 19. Jahrhunderts im damaligen Baden-Baden, vermittelt auf eindrucksvolle Weise den Unterschied zwischen den reichen Gästen der Stadt und dem Lebensstil der armen Dienstboten. Spannend und historisch gut recherchiert lässt Petra Durst-Benning in Das Blumenorakel" Prunk und Reichtum dieser Zeit aufleben. Ihr Wissen über Blumen und auch die handwerkliche Kunst, damit zu gestalten, imaginiert farbenprächtige Bilder. Oft glaubt man durch die Schilderung der Autorin sogar den Duft der Blumen zu atmen. Mit "Das Blumenorakel" legt sie ein würdiges Nachfolgewerk zu "Die Samenhändlerin", das die Liebesgeschichte von Floras Eltern schildert, vor.


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Amerika - Franz KafkaAmerika
Franz Kafka

Taschenbuch, August 2007
     Verkaufsrang: 70526      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 6,50 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Amerika, der erste große Roman Franz Kafkas, erzählt die Geschichte des jungen Karl Roßmann, der wegen eines unhaltbaren Verhältnisses auswandern muß und versucht, sich in der rationalisierten und unpersönlichen Neuen Welt zurechtzufinden. Mit der vorliegenden Ausgabe werden zum 125. Geburtstag des Autors im Juli 2008 die drei großen Romane Franz Kafkas vollständig und in preiswerten Ausgaben im suhrkamp taschenbuch vorliegen.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Kafkas erster Roman      5 von 5 Punkten
Amerika ist der unbekannteste von Kafkas Romanen und wohl auch der am wenigsten kafkaeske der Begriff steht für die eigentümlich absurde, oft irreale und bedrohliche Stimmung in Kafkas Werken. Amerika ist eher von einer leichten, hoffnungsvollen Erzählweise geprägt, durch die das Kafkaeske nur hin und wieder durchscheint: Ein 16-Jähriger wird von seinen Eltern nach Amerika geschickt und muss sich dort eine Existenz aufbauen. Durch sonderbare Zufälle findet er seinen reichen Onkel, der ihn fördert. Doch unglückliche Umstände, Ungerechtigkeiten und die eigene Gutgläubigkeit stürzen den Jungen in zunehmend ausweglose Situationen. Er wird zum Opfer und Spielball seiner Umwelt, und alle Anstrengungen, sein Schicksal in die Hand zu nehmen, bleiben erfolglos. Franz Kafkas Roman ist Fragment geblieben. Dennoch lohnt sich die Lektüre dieses ungewöhnlichen Werks.


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In den Armen des Highlanders - Kinley MacGregorIn den Armen des Highlanders
Kinley MacGregor

Taschenbuch, Juli 2005
     Verkaufsrang: 27983      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Nichts hat sich der schottische Lord Draven weniger gewünscht als eine Frau unter seinem Dach. Doch jetzt muss er auf königliches Geheiß ein Jahr lang die junge verführerische Lady Emily beherbergen, die Tochter seines verfeindeten englischen Nachbarn. Und die temperamentvolle, selbstbewusste Lady Emily hat ganz eigene Pläne mit dem widerwilligen Lord: Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als in den Armen dieses heißblütigen Schotten zu liegen ... So verführerisch, heiß und sinnlich wie ein schottisches Torffeuer!
"Die perfekte Mischung aus Leidenschaft, Humor und Abenteuer!"
Teresa Medeiros
"Warmherzig, humorvoll und einfallsreich, Kinley MacGregor spinnt ihre erzählerischen Fäden mit unvergleichlicher Fantasie."
Stephanie Laurens
"In den Armen des Highlanders" beweist wieder einmal, dass niemand Leidenschaft und Humor so faszinierend verbindet wie Kinley MacGregor."
Christina Dodd


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 23 Bewertungen)

In den Armen des Highlanders - Kinley MacGregor      5 von 5 Punkten
Nichts hat sich der Schottische Lord Draven von Montague weniger gewünscht, als eine Frau unter seinem Dach. Doch jetzt muss er auf königliches Geheiß ein Jahr lang die junge verführerische Lady Emily beherbergen, die Tochter seines verfeindeten englischen Nachbarn. Draven ist fest entschlossen, diese Aufgabe mit distanzierter Würde zu meistern. Doch er hat nicht mit der temperamentvollen und selbstbewussten Lady Emily gerechnet, die ganz andere Pläne hat: Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als in den Armen dieses heißblütigen Schotten zu liegen. Schnell fasst Lady Emily einen raffinierten Plan zur Verführung, doch Draven scheinen ihre Reize völlig kalt zu lassen ...

es scheint nur so, aber in wirklichkeit ist Er fast Wahnsinig vor begehren nach ihr..und genauso muss es auch sein!Der Roman ist sehr gut geschrieben, wie immer von Kinley M...es läßt sich flüssig lesen, und mit einer ordentlichen Portion Humor! An manchen stellen ist es wirklich sehr lustig und zwar so das ich mehrmals laut lachen mußte..mit vielen knisternden Liebes-scenen!

genau das Richtige für Regnerische Herbsttage!

Lieblings Highlander Bücher:(bis jetzt..)

- In den Armen des Highlanders - Kinley MacGregor
- Das Herz eines Highlanders - Karen M. Moning
- Die Liebe des Highlanders - Karen M. Moning
- Der Lord und die Rebellin - Christina Dodd
- Die Schottische Lady - Heather Graham



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Erklärt Pereira: Eine Zeugenaussage - Antonio TabucchiErklärt Pereira: Eine Zeugenaussage
Antonio Tabucchi

Taschenbuch, Oktober 1997
     Verkaufsrang: 73340      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 23 Bewertungen)

...und bestellt eine Kräuteromelette      3 von 5 Punkten
Es ist 1938, die Zeit der Salazar-Diktatur in Portugal, des aufblühenden und sich festigenden Faschismus in Deutschland, Italien und Spanien.

Der alternde und kränkelnde Journalist Dr. Pereira ist das, was man einen unpolitischen Menschen nennt. Obwohl Journalist, interessieren ihn tagesaktuelle Ereignisse nicht. Stattdessen betreut er die Kulturredaktion einer kleinen Lissabonner Abendzeitung, für die er hauptsächlich französische Literatur des neunzehnten Jahrhunderts übersetzt und veröffentlicht. Ansonsten ist er ein einsamer Mann, der nach dem Tode seiner Frau mit deren Foto die Dinge des Tages "bespricht".

Dies alles ändert sich allmählich, als er einen jungen Mann engagiert, um Nachrufe für noch lebende Schriftsteller zu verfassen, damit diese in deren Todesfall schnell gedruckt werden können.

Dieser junge Mann, Monteiro Rossi, liefert unpünktlich Nachrufe, die aufgrund ihres republikanischen Gehalts niemals die Zensur passieren würden. Er ist unzuverlässig, selten oder nur unter konspirativen Umständen zu erreichen und wochenlang unauffindbar "im Alentejo unterwegs".

Selbst Pereira wird klar, dass dieser Mann und seine junge Freundin Marta als Widerstandskämpfer im Untergrund leben. Pereira entwickelt eine vorsichtige Sympathie für die Personen und deren Sache. In dem Kurarzt Dr. Cardoso findet er zudem einen Menschen, der ihn ermutigt, Stellung zu beziehen.

Als Monteiro Rossi von Schergen der Salazar-Geheimpolizei ermordet wird, ist die Zeit für Pereira gekommen, ein Zeichen des Widerstands zu setzen...

Der Roman ist als eine Zeugenaussage verfasst, die gegenüber einem nicht genannten Empfänger abgegeben wurde. Aus diesem Stilmittel resultieren sowohl der Titel als auch die ständig sich wiederholenden Formulierungen "Pereira erklärt" und "erklärt Pereira", die das Gerüst des Textes bilden.

Obwohl die Figur des Pereira komplex gezeichnet ist und seine langsame Wandlung vom unpolitisch-passiven Mitläufer zu einem Menschen mit Gewissen durchaus glaubwürdig geschildert wird, konnte mich die Geschichte nicht wirklich berühren.

Womöglich, weil die Wandlung zu deutlich vorhersehbar und die Rollen allzu klar verteilt sind. Die ansonsten gesichtslose Diktatur wird nur in den menschenverachtenden Geheimpolizisten erkennbar. Sie scheint keinerlei Aspekte zu beinhalten, die die Menschen in irgendeiner Weise für sich einnimmt, so dass Ablehnung und Widerstand als einzige Option erscheinen. Dabei wissen wir aus den leidvollen Erfahrungen mit dem italienischen und deutschen Faschismus und Nationalsozialismus, dass von diesen Regimen durchaus eine irrationale und letztlich fatale Anziehungskraft ausging.

Insgesamt fand ich den Roman daher etwas zu eindimensional, zu bruchlos um wirkliche Identifizierung mit den Figuren zu bewirken. Mir fehlten die Konflikte und Spannungsbögen, die einer Geschichte ihren Charakter verleihen. Bezeichnend hierfür ist, dass mir von dem Buch stärker als der Inhalt die "österreichische" Übersetzung von Frau Fleischhanderl in Erinnerung geblieben ist, die landestypisch permanent "die Omelette" schreibt, statt das Omelette (und Pereira isst unglaublich viele 'Omeletten'). An dieser scheinbaren Belanglosigkeit habe ich gemerkt, dass mich der Inhalt des Buches nicht so tief berührt hat, wie es das Thema grundsätzlich vermag. Deshalb kann ich nicht umhin, nur drei Sterne zu vergeben.


Unterwegs Richtung Mut      5 von 5 Punkten
Lissabon 1938. Pereira, ein übergewichtiger herzkranker Mann Mitte 40, arbeitet als Redakteur für die Kulturseite der Zeitung Lisboa. Seit dem Tod seiner Frau lebt er allein. Die politischen Umwälzungen, die der Faschismus seinem Heimatland bringt, interessieren ihn nur am Rande. Bis er auf einen Artikel eines Philosophen namens Monteiro Rossi stößt und den jungen Mann anruft.
Pereira ist ein eher bemitleidenswerter Protagonist, der aus Mangel an sozialen Kontakten und Freundschaften rege Gespräche mit einem Foto seiner verstorbenen Frau führt. Er kehrt täglich in dasselbe Café ein, dessen Kellner ihn mit aktuellen Neuigkeiten versorgt; dort liest er Zeitung und bestellt immer dasselbe: Limonade und Omelette, was beides seinem körperlichen Befinden eher schadet als nutzt. Sein Hobby ist sein Beruf, und er übersetzt französische Literatur ins Portugiesische; Erzählungen, die er später in der Lisboa veröffentlicht. Ein Essay über Leben und Tod, den er in einer Zeitung liest, weckt sein Interesse, und er setzt sich mit dessen Verfasser Rossi in Verbindung und bietet ihm freiberufliche Zusammenarbeit bei der Lisboa an. Rossis Artikel sind unbrauchbar, politisch links gefärbt, polemisch, sie können nicht veröffentlicht werden. Pereira verwahrt sie und bezahlt Rossi aus eigener Tasche.
Sich einfach aus freien Stücken mit einem Fremden in Kontakt zu setzen, ist schon untypisch für Pereira, aber es ist der erste Schritt zur Auseinandersetzung mit dem, was in seiner nächsten Umgebung, und dem, was im Staat geschieht, einer Auseinandersetzung, die in einem Bekenntnis und einer mutigen Tat gipfelt.
Pereiras Entwicklung vollzieht sich langsam, ohne dass er zunächst in einschneidende Ereignisse verwickelt wird. Er erlebt Unsicherheit, Angst und Überzeugung bei Rossi und dessen Freundin Marta, er wird gebeten, ein Versteck für einen Widerstandskämpfer zu organisieren, er führt anregende Gespräche mit dem Kellner und einem Arzt, den er während eines Kuraufenthaltes kennenlernt, und nicht zuletzt hat er auf Geheiß seines Herausgebers die Veröffentlichungen seiner Übersetzungen abzubrechen und sich patriotischen portugiesischen Schriftstellern zu widmen.
Spannung erhält das Buch auch durch die Frage, wer der unbekannte Erzähler ist, dem Pereira erklärt, was er erlebt und erfahren hat. Dieser Erzähler ist Zuhörer und Berichterstatter, er taucht als Person nicht auf, kann Polizeischerge oder Journalist, Freund oder Feind sein. Diese Frage löst der Autor am Ende mit einer wunderbaren Pointe auf.


Macht Mut      5 von 5 Punkten
Kann man sich der Politik entziehen, unter einer Diktatur zumal? Ja. Es gibt genug Nischen, in denen man es sich bequem machen kann. Wie ein gewisser Pereira in Lissabon. Man muß die Augen nicht unbedingt verschließen, man darf nur den Mund nicht öffnen und schon wehen die politischen Zustände über einen hinweg. Trotzdem läßt er sich um seine Beschaulichkeit bringen, als Monteiro Rossi und seine Freundin Marta in sein Leben treten. Ein Leben, daß unter der eigenen Vergangenheit wie begraben da liegt. Daß Tabucchi seinen Helden daraus erwachen läßt, liegt in seinem Glauben daran, daß es nur eines Anstoßes braucht, um einen inneren Umsturz zu erzielen.

Zur richtigen Zeit, von den richtigen Personen und man bewegt sich doch. Einher geht diese Veränderung in Pereira mit dem Gefühl, daß das Leben zu ihm zurückkehrt. Die Angst, wie der Mut, wie die Zweifel, unter Umständen sogar den Tod. Doch ein Leben, ohne all das, was einen Menschen ausmacht, erzählt uns Tabucchi in seinem klugen Roman, ist kein Leben, das sich zu leben lohnt.

Held wider Willen!      5 von 5 Punkten
Antonio Tabucchis wunderbare Erzählung "Erklärt Pereira" ist ein Lehrstück der Zivilcourage. Der Leser liest eine Zeugenaussage von einer solchen Brisanz, das die Seiten des Buches förmlich knistern. Es beginnt mit der eher harmlosen Schilderung eines mittelmäßigen Charakters, der sich viele Jahre einfach abgefunden hat mit einem Leben in der Diktatur. Er führt ein stilles Dasein im Privaten. Sich raushalten, die anderen machen lassen, damit konnte er viele Jahre gut und unbehelligt leben.
Doch dann wird das Wegsehen zur Qual, die Einmischung zum Bedürfnis.

Diese Wandlung "erklärt" Pereira auf einer Lissaboner Polizeistube.
Er erzählt von seiner Arbeit als Journalist, davon, wie er sich auf seinen Ruhestand freute, um sich dann ganz dem Gedenken an seine bereits verstorbene Frau und der Lektüre seiner französischen Lieblingsdichter zu widmen.
Doch dann bekommt er einen Auftrag von Monteiro, der ihn bittet, Nekrologe zu schreiben. Monteiro fasziniert Pereira. Denn unerschrocken mischt er sich ein, prangert an und baut mit Gleichgesinnten ein Netzwerk des Widerstandes auf. Damit geht er bewusst große Risiken ein. Und Pereira wächst im entscheidenden Moment über sich hinaus. Nun schaut er nicht mehr weg, sondern versteckt Monteiro, beginnt ebenfalls Widerstand zu leisten und sich nicht mehr zu verstecken...

Antonio Tabucchis Pereira ist kein Held, er hat viele Ängste und Skrupel. Ein Leben in der Diktatur stumpft auch ab. Und doch: Im entscheidenden Moment gibt er seinem Leben eine Wendung, die ihn überhaupt nicht überlegen lässt. Intuitiv tut er das Richtige, ohne Rücksicht auf die empfindlichen Folgen.

"Erklärt Pereira" ist ein Buch über den alltäglichen Schrecken der Diktatur, die 1938, als die Handlung dieses Buches beginnt, ja halb Europa in ihren Klauen hielt. Viele Menschen sind an ähnlichen Situationen, wie der der Pereira ausgesetzt ist, zerbrochen. Aber es gibt und gab eben auch überall diese stillen Helden, die für einen Augenblick ihres Lebens nicht abwägten, sondern instinktiv und mutig der Menschlichkeit den Vorzug gaben.Tabucchi hat darum hier einem fiktiven Helden eine Stimme gegeben, der zeigt, dass auch in einer Diktatur nicht alles verloren ist und es eben immer auch diese Helden wider Willen gibt!

Volle Punktzahl      5 von 5 Punkten
In den 20er und 30er Jahren wurden in vielen europäischen Ländern die Demokratie durch autoritäre oder totalitäre Regime beseitigt. In Portugal war das ab 1932 das Salazar-Regime.

Dieser Roman zeigt, wie die unpolitischen und rebellierenden Menschen nebeneinander leben. Und Pereira ist der Prototyp des "unpolitischen Menschen". Er hängt täglich den Erinnerungen mit seiner Frau nach, die uns Leser aber nichts angehen, erklärt Pereira.

Dann trifft er nach und nach auf Leute, die ihn alle leicht beeinflussen und sein neues "hegemonisches Ich" meldet sich. Was das ist, bekommt der herzkranke Pereira vom Psychologen Dr. Cardoso erklärt. Daran glaubt er genauso wenig, wie an die Auferstehung des Fleisches, jedoch entwickelt sich schnell eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden.

Wie sich Pereira entwickelt und was alles um ihn geschieht ist sehr lehrreich und interessant. Ich geben dem Roman die volle Punktzahl und werde in Zukunft vielleicht noch ein Buch aus der Brigitte-Edition lesen, der ich zuvor wohl etwas zuviel Misstrauen entgegengebracht habe.


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Verlockung - János SzékelyVerlockung
János Székely

Taschenbuch, 11. September 2007
     Verkaufsrang: 63354      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Ein großer Roman über die schillernde Budapester Gesellschaft in den wilden 20er Jahren.
Ungarn zwischen den Weltkriegen. Der Bauernjunge Béla zieht vom Land zu seiner jungen, lebenshungrigen Mutter in die Budapester Vorstadt. Sein Entschluss ist gefasst: Er will die Armut hinter sich lassen und sie erobern, diese märchenhafte, andere Welt. Als Liftboy in einem Luxushotel taucht er in die dekadente Gesellschaft der Reichen und Schönen ein. Als eines Nachts die schöne, geheimnisvolle Gattin seiner Exzellenz nach ihm klingelt, glaubt Béla seine Stunde gekommen ...



Mit diesem Satz beginnt die Geschichte des Bauernjungen Béla, der als unehelicher Sohn einer Wäscherin bei einer lieblosen Ziehmutter auf dem Land aufwächst, wo seine Träume von Armut, Hunger, Kälte und Grausamkeit erstickt werden. Er muss lernen sich durchzusetzen und zu kämpfen, um in dieser harten Welt zu bestehen und nicht unterzugehen. Erst im Jugendalter, mittlerweile sind die zwanziger Jahre angebrochen, bekommt er die Gelegenheit, bei seiner Mutter in Budapest zu leben und dort als Page in einem noblen Hotel zu arbeiten.
Doch der Traum vom großen Geld bleibt aus, und wieder muss Béla um sein Überleben kämpfen. Während er und seine Mutter kaum Geld für die Miete im Armutsviertel haben und jedes Stück Brot hart erspart werden muss, wird er bei seiner Arbeit im Hotel täglich mit Glanz, Festen und Verschwendung der Reichsten Ungarns konfrontiert. Als er sich in die schöne Dame von Zimmer 205 verliebt und in die Intrigen der rechten Parteien des Landes hineingezogen zu werden droht, muss er sich entscheiden zwischen Geld und Gewissen.

Die Kindheit Bélas erinnert an die eines Waisenkindes aus der Feder von Charles Dickens, und jagt einem Schauer über den Rücken, angesichts der Lebensverhältnisse der Kinder. Auch im weiteren Verlauf des Buches ist die immerwährende Armut der untersten Gesellschaftsschicht stets präsent. Dennoch liegt über der Lektüre des Buches keine durchgehend düstere Atmosphäre, dafür versprühen die Charaktere zuviel Hoffnung, Lebensmut und Witz um mit ihrer Situation fertig zu werden und nicht zu verzweifeln.
Jede Figur im Buch, sei es auch nur eine Nebenfigur, ist einzigartig und facettenreich, jedes Wort auf den vielen Seiten scheint an genau der richtigen Stelle zu stehen, ohne dass die Sätze überladen oder überkonstruiert wirken, was das Lesen zu einem richtigen Erlebnis macht. Nicht eine langatmige Stelle gibt es und das, obwohl die Handlung eher langsam voranschreitet.
Das Buch hat mich nicht nur gefesselt, sondern förmlich eingesogen und ist eines der Besten, die ich in diesem Jahr bisher gelesen habe.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 22 Bewertungen)

Ein Buch das in Erinnerung bleibt      5 von 5 Punkten
Volle Punktzahl, dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Tragisch, spannend, manchmal komisch alles was ein gutes Buch braucht. Ich kann es nur weiterempfehlen


 Weitere Lesermeinungen


Harte Männer - Schwere See - Paul QuincyHarte Männer - Schwere See
Paul Quincy

Broschiert, Juli 2008
     Verkaufsrang: 7384      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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1777: der deutsche Baron von Steuben wird von Benjamin Franklin als Unterstützung für den in der Führung großer Truppenteile unerfahrenen George Washington angeworben. Die britische Royal Navy will natürlich mit allen Mitteln verhindern, dass der Deutsche Amerika erreicht. Vor dessen Bestimmungshafen legt sich daher der junge Leutnant William Turner mit seiner Kriegsslup Shark auf die Lauer, um Steubens Schiff, die mit Kriegsmaterial vollgestopfte Fregatte La Flamand, abzufangen Der dritte Band aus der neuen marinehistorischen Erfolgsserie bei Ullstein.



Die Sonne bleibt nicht stehen: Eine Erzählung aus der Jungsteinzeit - Gabriele BeyerleinDie Sonne bleibt nicht stehen: Eine Erzählung aus der Jungsteinzeit
Gabriele Beyerlein, Herbert Lorenz

Taschenbuch, Januar 1992
     Verkaufsrang: 10793     

Preis: € 5,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Empfelungswert      5 von 5 Punkten
Dieses Buch ist sehr interessant aber auch spannend. Ich finde es gut wie Gabriele Beyerlein ihre Bücher spannend und interessant schreibt, aber das es trotzdem immer noch etwas mit Geschichte zu tun hat. Mit diesen Büchern hat man Spaß am lesen haben und man lernt noch etwas beim lesen. "Die Sonne bleibt nicht stehen" ist nur ein Beispiel der vielen guten Bücher.

Einfach gut !      5 von 5 Punkten
Das Buch ist wunderbar geschrieben, es hat einen geschichtlichen Hintergrund, der aber nicht so stark ist, dass es langweilig oder zum Sachbuch wird. Dagegen sind die sozialen Unterschiede zwischen Jägern und Bauern deutlich spürbar. Die Story einer jungen Liebe (der Junge aus der Sippe der Jäger, das Mädchen eine Bauerntochter) zueinander wird jedoch nicht vernachlässigt, spielt sogar die Hauptrolle... Ich empfehle dieses Buch allen, die gerne Liebesgeschichten und historische Romane lesen. Die meisten meiner Freundinnen haben die Erzählung ebenfalls gelesen-und waren begeistert!


Die Mätresse des Kaisers - Susanne SteinDie Mätresse des Kaisers
Susanne Stein

Broschiert, 1. September 2007
     Verkaufsrang: 79222      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Jerusalem im 13. Jahrhundert: Als der Stauferkaiser Friedrich II. vom Sultan eine junge Frau als Gastgeschenk angeboten bekommt, ist es um ihn geschehen. Die unbekannte Schöne ist niemand anderes als die piemontesische Gräfin Bianca, die eine dramatische Flucht zur Gefangenen im Harem des Sultans gemacht hat. Auch sie ist vom ersten Augenblick an fasziniert von dem charismatischen Herrscher. Beide spüren, dass sie füreinander bestimmt sind - doch die Staatsräson steht der Erfüllung ihrer Liebe im Weg. Dreimal heiratet der Kaiser, dreimal wird er Witwer, und jedes Mal hofft Bianca vergeblich, dass sie doch noch ihr Glück an seiner Seite finden wird. Als er sich erneut mit einer anderen vermählen soll, trifft sie eine folgenschwere Entscheidung ...

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

toller Roman mit gut recherchiertem Hintergrund      5 von 5 Punkten
Einfach toll einen Roman über Friedrich zu lesen der einen die Zeit vergessen lässt, aber dennoch historisch mit seiner Biografie harmoniert.

Einzige Kritik: Friedrich wird in diesem Roman als eitler, eifersüchtiger, sturer Mann dargetellt, was er sicher nicht war (so etwas hatte er gar nicht nötig)


 Weitere Lesermeinungen


Der Azteke - Gary JenningsDer Azteke
Gary Jennings

Broschiert, Oktober 2003
     Verkaufsrang: 27729      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Karl der Fünfte, Kaiser des Römischen Reiches und König von Spanien, verlangt im Jahre 1529 einen Bericht über seine neue Provinz Neuspanien, über Geschichte, Traditionen, Sitten und Gebräuche dieses Landes. Der Kaiser und sein Hofstaat sind hingerissen und gebannt, wenn daraus vorgelesen wird. Fray Don Juan de Zumßrraga, Erster Bischof von Mexiko, hat den Befehl seines Kaisers befolgt. Er läßt einen Azteken berichten - und ist entsetzt über das, was er zu hören bekommt und was er dem Kaiser vermelden muß. Mixtli, der Azteke, hat getreulich Bericht gegeben und drei Jahre den Schreibern des Bischofs erzählt. Von der großen Geschichte seines Volkes, von den farbenprächtigen Städten, den Palästen, den schwimmenden Gärten, von der Zügellosigkeit der feinen Gesellschaft des Aztekenreichs, aber auch von der Grausamkeit der spanischen Eroberer, die eine alte Kultur vernichteten.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 24 Bewertungen)

Einfach super!!      5 von 5 Punkten
Der Azteke ist aus meiner Sicht ein absolutes Muss für Historik-Fans.
Die Geschichte des Mixtli ist in allen Bereichen seines Lebens fesselnd. Man bekommt Zugang zu einer völlig anderen Kultur, man lernt diese kennen und verstehen. Und wieder einmal ist man empört über Eindringlinge, die das Land anderer "einfach" für sich beanspruchen, wenn nötig mit Gemetzeln, Verrat und Unterdrückung. Der Einfall der Spanier war leider der Anfang vom Ende für das Aztekenreich und alles, was sie geschaffen hatten, wurde dem Erdboden gleich gemacht - sehr schade, denn sie waren den Europäern in vielen Dingen weit überlegen.
Vor allem das Ende hat mich sehr aufgewühlt, aber das möchte ich nicht vorwegnehmen.


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Der Raubschütz von der Schachermühle. Mathias Kneißl - Manfred BöcklDer Raubschütz von der Schachermühle. Mathias Kneißl
Manfred Böckl

Gebundene Ausgabe, April 1998
     Verkaufsrang: 29537      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,50 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Auf der Guillotine endete am 21. Februar 1902 eine der spektakulärsten Kriminalaffären Bayerns, die sich hauptsächlich im Dachauer Umland abgespielt hatte: In Augsburg wurde der mehrfache Polizistenmörder und Räuber Mathias Kneißl öffentlich geköpft. Schon bald nach seinem Tod begannen sich Legenden um den Schachermühlhiasl zu ranken, wozu vor allem auch das vieltausendfach verbreitete "Kneißl-Lied" beitrug, das bis heute gesungen wird.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Spannung pur aus Bayern nicht nur für Bayern      5 von 5 Punkten
Kürzlich, bei einem Trip nach Bayern, habe ich mir diesen Roman gekauft. Eigentlich nur, um im Hotelzimmer am Abend was zu lesen zu haben, aber dann riß mich das Buch derart mit, daß ich mehr Kurzurlaub als gedacht in meinen vier Wänden verbrachte.
Denn Manfred Böckl erzählt in seinem Roman eine irre Story aus dem Bayern des 19. Jahrhunderts, die einen nicht mehr losläßt. Da ist diese italienisch-bayerische Unterschicht, aus der Mathias Kneißl kommt, seine wilde Mutter, sein krimineller Vater und Bruder. So beginnt eine Karriere auf der schiefen Bahn in den verrufenen Spelunken, die die Kneißl-Familie betrieb, und dann geht es mit Mathias immer tiefer und dramatischer ins Verderben hinein. Bis zum Kirchenraub, zum Mord und zum offenen Krieg gegen den Staat ...
Ich will nicht zuviel verraten, um diesem tollen Buch nicht zu schaden; ich sage nur: "Tannöd" mag die bayerischen Abgründe ganz gut geschildert haben, aber Böckls Raubschütz ist mehrere Klassen besser. Wegen der Story, wegen der Sprache und überhaupt.
Und jetzt, wo der Kneißlstoff auch noch verfilmt wird, sollte man diesen Roman unbedingt parallel zum Film lesen. Meine ich jedenfalls...


Das Vermächtnis der MacLeods - Morgan GreyDas Vermächtnis der MacLeods
Morgan Grey

Gebundene Ausgabe, 31. März 2008
     Verkaufsrang: 61353      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Ein schottischer Clan-Chief, dessen letzter Wille nicht vollstreckt wird, ein Sohn, der sich um sein Erbe betrogen fühlt und einen tödlichen Rachefeldzug plant, und eine junge Frau, die zwischen die Fronten einer verheerenden brüderlichen Auseinandersetzung gerät. Vor der pittoresken Kulisse der Isle of Skye erzählt Morgan Grey das packende historische Drama rund um Liebe, Schuld und Vergebung.

Schottland 14. Jahrhundert - Isle of Skye: Auf Burg Dunvegan, dem Stammsitz der MacLeods, gerät die junge Catriona MacDonald in eine Kette verhängnisvoller Ereignisse. Aidan MacLeod, ihr Freund aus Kindertagen und einst ihre heimliche Liebe, ist nach dem Tod seines Vaters der Chief des Clans. Doch aus dem warmherzigen Jungen ist ein harter, kalter Mann geworden. Als Catriona auch noch erfährt, dass ihr Bruder verschwunden ist und in seiner Abwesenheit des Verrats bezichtigt wird, ist sie wild entschlossen, seine Unschuld zu beweisen. Dabei kommt sie einer Intrige auf die Spur, die sie hinter den friedlichen Mauern Dunvegans niemals erwartet hätte...


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Glanzleistung      5 von 5 Punkten
Die beiden vorangegangenen Romane fand ich ja schon klasse, aber mit diesem hat Frau Grey/Melzer ihre Meisterleistung abgeliefert.
Nicht nur was für Jugendliche, sondern generell für Freunde von ernsthaften historischen Schottland-Romanen!


ein Buch für eine Nacht      5 von 5 Punkten
Dieses Buch ist "Morgan Grey" mal wieder sehr gut gelungen. Durch die junge Cat lernt der Chief Aidan das das Leben wieder lebenswert ist. Ich möchte nicht zuviel verraten, da das Schicksal Aidan und Cat nicht immer gut mitspielt und beide durch harte Schicksalsschläge zueinanderfinden. Das kann ich insofern verraten, da alle Bücher von M.Grey so aufgebaut sind. Trotzdem unterscheidet sich dieses Buch zu den beiden Vorgängern. Ich hoffe, dass ich nicht solange auf einen weiteren Teil von Morgan Grey warten muss. Viel Spaß beim lesen.


Die Tochter der Wanderhure - Iny LorentzDie Tochter der Wanderhure
Iny Lorentz

Audio CD, Oktober 2008
     Verkaufsrang: 45494      Noch nicht erschienen.

Preis: € 19,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Mehr als zwölf Jahre sind vergangen seit den letzten Abenteuern der ehemaligen Wanderhure Marie. Sie und ihr Mann Michel Adler leben zwar immer noch auf Burg Kibitzstein, doch ihr Gönner, der Fürstbischof, ist gestorben, und seinem Nachfolger Gottfried sind die beiden ein Dorn im Auge. Besonders Maries Tochter Trudi bekommt die Auswirkungen dieses Konflikts hautnah zu spüren ...



Die Rache der Königin - Robert MerleDie Rache der Königin
Robert Merle

Broschiert, Mai 2007
     Verkaufsrang: 13437      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Frankreich im Jahr 1628. König Ludwig ist 27 Jahre alt und sein charmanter Diplomat Pierre-Emmanuel de Siorac inzwischen Herzog und zärtlich liebender Ehemann der Marquise de Brézolles. Hinter ihnen liegt die siegreiche, aber erschöpfende Belagerung von La Rochelle. Das Land scheint endlich zur Ruhe zu kommen, als die Glut des Bürgerkriegs, geschürt von den fanatischen Kräften der katholischen Allianz in Frankreich und Europa, ein letztes Mal aufflackert. Maria von Medici, die Königinmutter, hat dem Sohn ihre Verbannung nach Blois nie verziehen und sinnt nach alter Mediceer-Tradition auf Mord. Ludwigs junge Gemahlin Anna, Tochter des Allerchristlichsten spanischen Königs Philipp, spioniert für Spanien gegen den eigenen Mann. Sein jüngerer Bruder Gaston greift nach dem Thron. Eine schrecklich nette Familie, die nichts als Intrigen, Kabalen, Komplotte spinnt. Das zwingt den König noch mehrfach in den Krieg und Pierre-Emmanuel aufs neue in heikle ausländische Missionen.
Robert Merle (1908-2004), ist "einer der ganz wenigen französischen Schriftsteller, die sowohl den Erfolg beim Publikum als auch die Achtung der Kritik errungen haben". (Le Figaro) Die Romanfolge "Fortune de France" liegt in 12 Bänden vor.
Dies ist der 12. und vorletzte Band von Robert Merles großer Romanfolge "Fortune de France". König Ludwigs Macht scheint gefestigt, aber ein letztes Mal muß er sich behaupten gegen die Mordpläne seiner Mutter Maria von Medici. Ein hochdramatischer Konflikt, vom Meister des historischen Romans geistreich, witzig, ironisch erzählt.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Amüsant - Informativ - Niveauvoll      5 von 5 Punkten
"Die Liebe ist die sicherlich die schönste, aber auch die unvernünftigste aller menschlichen Eigenschaften".
(Piere-Emanuel de Siorac, Herzog von Orbieu)

"Die Rache der Königin" ist der 2001 in der französischen Originalausgabe bereits unter dem treffenderen Titel "Complots et Cabales" erschienene 12. Band des 13-teiligen französischen Nationalepos "Fortune de France" und damit zugleich der sechste Teil der Memoiren Pierre-Emanuels de Siorac. Die Handlung schließt sich nahtlos an den vorangegangenen Teil "Ein Kardinal vor La Rochelle" an und schildert die Ereignisse der sechs Jahre nach der Kapitulation der hugenottischen Freistadt La Rochelle bis zum Ende der "Cabales des Importants" im Oktober 1634...

Die Politik des Kardinals und Prinzipalministers Armand-Jean I. du Plessis de Richelieu zur Konsolidierung der französischen Nation zu einer absolutistischen Monarchie und die Sicherung der Landesgrenzen gegenüber der habsburgerischen Umklammerung des Landes bilden erneut den Hintergrund der Handlung. Damit verbunden sind auch die oppositionellen Aktivitäten der bourbonische Königsfamilie, allen voran Ludwigs XIII. Mutter Maria von Medici, seiner Brüder Jean-Baptiste Gaston, Herzog von Orléans und César, Herzog von Vendôme, sowie deren Parteigänger. Der Protagonist Pierre-Emanuel, mittlerweile Herzog von Orbieu, wird erneut (auch nach seiner Hochzeit mit der verwitweten Marquise Catherine de Brézolles und gleichzeitiger Vaterfreuden) von König und Kardinal mit diplomatischen Missionen in- und außerhalb des Königreiches beauftragt. Etwaige amouröse Abenteuer des Frischvermählten finden jedoch diesmal ausschließlich in der Phantasie seiner Ehefrau statt.....

Der literarisch ansprechende Roman vermittelt dem Leser erneut zahlreiche historische Details. Nachdem die politischen Privilegien der Hugenotten beseitigt wurden, garantiert ihnen Ludwig XIII. mit den Gnadenedikten von Alès und Nîmes jedoch ihre religiösen, bürgerlichen, sozialen Rechte. Neben der Intervention im Mantuanischen Erbfolgestreit werden besonders die Ereignisse des 11.11.1630, der als "Journée de dupes" zum klassischen Datum in der französischen Politik und der Diplomatie werden sollte, besonders dargestellt.Auch wird der Sekretär des päpstlichen Legaten Barberini, Giulio Mazarini vorgestellt, der Jahre später als Kardinal Mazarin die Nachfolge Richelieus werden sollte. Die historischen Fakten sind jedoch unvollständig, da der zwischen Richelieu und König Gustav Adolf geschlossene "Vertrag von Bärwald" (1631) keine Erwähnung findet. Hierin sicherte der katholische Kardinal dem protestantischen, schwedischen Monarchen für dessen Kriegszug gegen die katholischen Habsburger jährlich 1 Million Livres zu und markierte damit den Übergang (des 30jährigen Krieges) vom Religions- zum Hegemonialkrieg.

Dem Leser werden neben den historischen Ereignissen auch augenzwinkernd psychologische und philosophische Aspekte zwischenmenschlicher Beziehungen geboten, die besonders dem Protagonisten Pierre-Emanuel, alle seine diplomatischen Talente abverlangen. Der amüsante und niveauvolle Roman ist mit 5 Amazonsternen zu bewerten und lässt den interessierten Leser die Veröffentlichung seiner für 2007 avisierten Fortsetzung mit Spannung erwarten oder gleich zum bereits erschienen französischen Original "Fortune de France, tome 13 : Le Gloire et les Amours" greifen....


 Weitere Lesermeinungen


Die Wanderhure - Iny LorentzDie Wanderhure
Iny Lorentz

Gebundene Ausgabe, Februar 2004
     Verkaufsrang: 83314      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 17,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Eigentlich kann Wina stolz sein auf Marie. Als Maries Mutter im Kindbett starb, hatte sich die Haushälterin des Säuglings angenommen: Nach einer kurzen Sturm- und Drangphase ist das Mädchen nun zu einer "gehorsamen und gottesfürchtigen Jungfer" geworden. Seit Marie aber weiß, dass sie an Graf Ruppert verheiratet werden soll, schleicht sie sich immer öfter verstohlen aus der Küche fort. Wo "andere Mädchen jubelten, wenn sie erfuhren, dass ein Mann aus angesehener Familie um sie warb", macht das Kind von Meister Matthis ein miesepetriges Gesicht.

Es war schon ein unfreies Leben in Konstanz zu Anfang des 15. Jahrhunderts -- und unfrei soll es für Marie auch in der Folge weitergehen. Denn der Graf entpuppt sich als intriganter, krimineller Mitgiftjäger, der es nur auf das Geld des Vaters abgesehen hat. Schließlich bleibt Marie nur die Alternative zwischen Selbstmord und einem Dasein als Wanderhure, die zum Vergnügen der Männer unstet durch die Lande zieht. Marie wählt letztere Variante -- auch und gerade, um sich an jenem Menschen rächen zu können, der sie auf diese Lebensbahn gestoßen hat.

Im Hauptberuf ist die Münchner Autorin Iny Lorenz Programmiererin bei einer Versicherung, und ein wenig programmiert auf möglichen Erfolg wirkt auch Die Wanderhure hin und wieder. Das aber tut der genüsslichen Lektüre keinen Abbruch. Wer historische Schmöker liebt, der ist bei Lorenz bestens aufgehoben. Denn hübsch und spannend geschrieben ist die Geschichte der "Hübschlerin" allemal. --Isa Gerck

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 287 Bewertungen)

Zum Glück leben wir nicht im Mittelalter      5 von 5 Punkten
Ich habe schon einige historische Romane gelesen z.B. von Rebecce Gable und Sabine Weigand. Ich finde Iny Lorentz kann sich durchaus mit deren Büchern messen. Sicherlich ist man schon erstaunt, dass Marie obwohl sie sehr schwere Zeiten hinter sich hat, letztendlich die richtigen Leute zur richtigen Zeit trifft, die Bösen, die ihr zu nahe kommen wollen oder sich rächen wollen, zum Glück umgebracht werden und sie letztendlich ein Happy End erwartet. Aber das muss ja auch so sein. Am Ende muss alles gut werden, sonst ist man als Leser enttäuscht und traurig. Es mag schon sein, dass nicht alles gut recherchiert war, aber dafür gibt es ja Geschichtsbücher oder die GeoEpoche. Der Roman war sehr kurzweilig und ich habe sogar einen Samstag Abend geopfert, um die letzten 200 Seiten zu lesen, da ich das Buch nicht mehr weglegen konnte. Ich finde es auch nicht schlimm, dass die Charaktere denken wie im 21 Jahrhundert (ich beziehe mich hiermit auf die Rezension von Happy Day). Wer weiß denn schon, wie vor 600 Jahren die Menschen gefühlt und gedacht haben. Warum kann es nicht taffe Frauen gegeben haben, die sich nicht mit ihrem Schicksal abfinden wollten, wie z.B. Isabella von Spanien, die sich ihren Bräutigam auch selbst gewählt hat und heimlich heiratete.
Fazit ist, das das Buch trotz teilweiser schlechten Kritiken was für Frauen ist, die sich von Schicksalen berühren lassen und gern einen Abenteuerroman lesen.


 Weitere Lesermeinungen



Rheines Gold: Roman - Andrea SchachtRheines Gold: Roman
Andrea Schacht

Taschenbuch, November 2005
     Verkaufsrang: 75736      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Das römisch besetzte Köln, die luxuriösen Thermen dieser Zeit – und wieder eine hinreißende Heldin: farbenprächtige Schauplätze und faszinierende Protagonisten sind das Markenzeichen von Andrea Schacht! Köln, im Jahr 100 nach Christus. Die junge, rothaarige Witwe Rufina führt seit dem Tod ihres Mannes die Therme der Colonia. Doch die Geschäfte laufen schlecht. Als eines Morgens kein Wasser in die Becken läuft und weiterer Verdienstausfall droht, sucht Rufina wütend den Baumeister Silvian auf. Doch es gibt einen grausigen Grund, warum das Wasser nicht fließt: Ein menschlicher Leichnam verstopft die Rohrleitung. Und Rufina kennt den Mann – er steht in Zusammenhang mit dem Tod ihres Mannes … Als sie Fragen stellt, stößt sie auf Schweigen. Und als sie kurz darauf entführt wird und sich in letzter Sekunde befreien kann, befindet sie sich bereits mitten in einem Gewirr aus zwielichtigen Machenschaften, illegalem Goldhandel und düsteren Intrigen. Einzig Silvian, der Baumeister, steht ihr zur Seite … Fesselnd, originell und wunderbar detailgenau: Einmal mehr erweist sich Andrea Schacht als Meisterin des spannenden historischen Romans.
"Spannend bis zur letzten Zeile - Almut wird Sie begeistern!"
BILD
"Ein temporeicher historischer Krimi mit viel Humor!"
Die Bunte über "Der dunkle Spiegel"
"Ein ebenso spannender wie humorvoller historischer Kriminalroman!"
Westdeutsche Zeitung


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Ausgesprochen lesenswert      4 von 5 Punkten
Ich habe diesen Roman sozusagen 1 1/2 mal gelesen und das nahezu am Stück. Erst am Ende konnte ich zusammensetzen, was mir am Anfang nicht ganz eingängig war, also habe ich den Anfang gleich noch mal wiederholt.
Dafür gibt es auch den einen Stern Abzug.
Ansonsten ein sehr kurzweiliges Buch, leicht Kost für ein entspanntes Wochenende. Rufina, die Rote, als selbstständige Bürgerin Roms dargestellt, hat mir sehr gut gefallen. Sie sorgt für ihre beiden Kinder und führt ein Geschäft, ihre Badetherme. Und das in einer Zeit, als Frauen noch ausgesprochenes Eigentum ihrer Ehemänner waren.


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Das letzte Mal ums Horn: Das Ende einer Legende, erzählt von einem, der dabei war - William F. StarkDas letzte Mal ums Horn: Das Ende einer Legende, erzählt von einem, der dabei war
William F. Stark

Taschenbuch, Oktober 2004
     Verkaufsrang: 12949      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Im Mai 2003 ging im französischen St. Malo mit der Selbstauflösung der "Amicale Internationale des Capitaines au Long-Cours Cap Horniers" ein großes Kapitel der Seefahrts- und Welthandelsgeschichte endgültig zu Ende. Denn zum letzten Mal trafen sich dort die 29 noch lebenden Mitglieder eines Clubs, dem nur Seeleute angehörten, die an Bord eines Frachtseglers Kap Horn umschifft hatten.

Kaum ein echter Seemann, der nicht davon träumte, einmal an Bord eines Windjammers auf der Route ums Kap Horn dabei zu sein. An 300 Tagen im Jahr toben hier Stürme von der Stärke eines Orkans. Hunderte von Schiffen mussten sich hier der See ergeben, ungezählte Seeleute fanden den Tod.

Auf einem Windjammer Kap Horn zu umsegeln, das war also beileibe nicht irgendein Abenteuer. Und William Starks Das letzte Mal ums Horn ist deshalb auch nicht irgendein Abenteuerbuch. Es ist der authentische Bericht eines Mannes, der 1949 im jugendlichen Alter von 22 Jahren von seinem Studienort in der Schweiz nach Australien reist, um dort im Hafen von Sydney auf der Pamir anzuheuern, einer Viermastbark, die eine Ladung Getreide nach England bringen soll.

Von Herzschmerz geplagt kommt William Stark in Sydney an, doch alle Kojen vergeben. Stark muss sich mit der Nummer 87 auf der Warteliste begnügen, bekommt dann aber doch noch einen Platz an Bord. Ein Glücksfall, auch für uns. --Hasso Greb

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Schade, dass diese Zeiten vorbei sind ...      5 von 5 Punkten
...weil sonst würde ich mich auf den Weg machen und genau das gleiche selber machen!

Ein wahnsinnig gutes Buch liegt neben meinem Bett und wartet darauf fertig gelesen zu werden.

Bei der Lektüre dieses Buches hatte ich die ganze Zeit die Bilder von dieser letzten Kap Hoorn Umrundung auf der Pamir vor meinem geistige Auge. Man fühlt direkt die Seeluft, die Kälte, den Sturm - das Abenteuer!

Da ich selbst schon am Kap Hoorn war, kann ich diese Faszination, die diese Gegend auf Menschen ausübt, nachvollziehen. Dieses Buch beschreibt einen durch eigene Kraft erfüllten Traum, jeder Leser sollte sich ein Beispiel nehmen und selbst versuchen seinen Traum zu erfüllen. Es gibt immer einen Weg, dies lehrt uns dieses Buch. Durch Einfallsreichtum, viel Arbeit und auch etwas Glück kann man es schaffen!

Das Buch ist so gut geschrieben, das man einfach versteht, warum man vieles aufgibt, um seinen Traum zu erfüllen!

"Das Letzte Mal ums Hoorn" ist für jedermann, nicht nur für Meer- und Segelfreunde!

Heute kaufen, morgen lesen und dann sein eigenes Leben überdenken. Viel Spaß bei einem garantiert einmaligen Leseerlebnis!

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