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Der griechische Schatz - Das Leben von Heinrich Schliemann Irving Stone Taschenbuch, 2. Februar 2004 Verkaufsrang: 241734 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das wechselvolle Leben des bedeutendsten deutschen Archäologen Mit siebenundvierzig Jahren verwirklichte der wohlhabende Kaufmann Heinrich Schliemann seinen großen Traum: Er gab seinen Beruf auf, ließ sich in Athen nieder, heiratete eine Griechin und machte sich auf die Suche nach Troja, Mykene und Tiryns. Er fand den Schatz des Priamos. Schliemann brachte Schätze ans Licht, die die Welt bis dahin noch nie gesehen hatte. Ihm verdanken wir Sternstunden der Archäologie, die unser Bild der griechischen Antike für alle Zeit prägen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Kino im Kopf 5 von 5 Punkten Irving Stone ist der unübertroffene Meister des großen biographischen Romans. Seine Lebensbeschreibungen von Michelangelo, Vincent van Gogh, Freud, London und Lincoln sind einfach großartig. Mit diesem Roman über das Leben Heinrich und Sophia Schliemanns ist dem Autor ein Werk gelungen, das auf glückliche Weise all jene Elemente in sich vereint, die den Leser in Bann ziehen: Liebe und Abenteuer - die Faszination einer jungen Wissenschaft - der Zauber eines unvergleichlichen Lebens. Lebendiger, ergreifender kann man sich eine Schilderung dieser Sternstunden der Archäologie nicht vorstellen, denn wieder einmal hat er es glänzend geschafft, die Mischung Information und Unterhaltung genau richtig zu dosieren. Irving Stone malt mit Worten farbenprächtige Technicolor-Bilder. Er schafft es, Stimmung, Geräusche, Geschmack (landesübliche Speisen werden mit großer Hingabe beschrieben) und Gefühle in unserem Kopf zum Leben zu erwecken. Er macht uns Sophia und Heinrich Schliemann zu Vertrauten.
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Venedig. CD: Live-Hörstück gesprochen vom Herausgeber
Audio CD, Juni 2004 Verkaufsrang: 73883 Ulrich Tukur ist begeistert von Venedig. Sein persönliches Porträt der Lagunenstadt, in der er seit 1999 lebt, ist eine Hommage, life entstanden an Original-Plätzen. Tukur spricht mit Menschen, die hier leben, lässt Stimmen und Geräusche hören. Daneben interpretiert der Schauspieler und Sänger auch Texte von Schriftstellern: Goethe, Platen, Koeppen, Nietzsche, Fontane und Werfel, und natürlich singt Tukur auch. Das Ergebnis: eine ungewöhnlich lebendige, authentische Inszenierung zu Ehren der alten, ewig jungen Stadt. Ulrich Tukur arbeitet den Zauber Venedigs, seinen morbiden Charme heraus. Was wäre eine Hommage an eine Stadt ohne die Stimme eines Gastronomen? Und so hören wir Salvatore Cipriani, den Chef der weltberühmten "Harry?s Bar". Daneben meldet sich auch ein weniger berühmter Wirt zu Wort und erzählt, wie die Arbeiter früher in sein Restaurant ihr Essen mitgebracht haben. Überhaupt die Giudecca - dieses "Dorf in der Stadt", einst Venedigs wichtigster Industriestandort, hat es Tukur angetan; er selbst lebt dort. Gründe sind die unverbaubare Aussicht auf San Marco und das noch wenig touristisch vereinnahmte Leben. Schön ist die Rede einer steinalten Dame, der Venezianerin Bruna, die eine Nachbarin von Tukur ist. So gut wie gar nichts erinnert in diesem Hörstück an einen Reiseführer. Tukurs Auswahl an Gesprächspartnern und Plätzen, die er vorstellt, ist sehr persönlich, manchmal auch ungewöhnlich? Genau das hebt seine Präsentation auch von anderen ab. Und die Stimmen etwa von Geoffrey Humphries, dem Maler, Holly Snapp, der Galeristin, oder des Architekten Andreas Brandt fügen sich zu einem authentischen, wenig abgenutzten Bild Venedigs zusammen. Harte szenische Schnitte und das italienische Original mit Synchronübersetzung, ergänzt durch einen sehr italienisch klingenden Geräuschpegel vermitteln den Eindruck des Fragmentarischen, nicht Fertigen. Ulrich Tukur ist ein Multitalent, ein anerkannter deutschen Schauspieler. Sein Debüt gab er 1982 in dem Film Die weiße Rose. Danach ging es mit Ulrich Tukurs Karriere steil aufwärts. Figuren voller Brüche und Abgründe sind sein Markenzeichen. Zudem ist er Musiker und präsentiert mit seinen "Rhythmus Boys" seit 1995 erfolgreich Lieder aus den 30er bis 50er Jahren. Seit 1999 fühlt sich der Mann ohne Führerschein in der Stadt, wo der Verfall salonfähig ist, wohl. Fazit: Eine liebevoll und professionell inszenierte Huldigung Venedigs. Mit einem sprechenden, singenden und Interviews führenden Ulrich Tukur. Das wunderschöne Booklet mit Aufnahmen der Menschen, mit denen Tukur spricht, rundet die Komposition ab! Hörstück, Spieldauer: ca. 80 Minuten, 1 CD. Mit Booklet. -culture.text
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Eine akustische Hommage an die Lagunenstadt. 5 von 5 Punkten Nachdem Schauspieler Ulrich Tukur lange Jahre sein Leben in Hamburg verbracht hatte, zog es ihn im Jahre 2000 nach Venedig, die Stadt, die sich wie Hamburg über ihre Nähe und Affinität zum Wasser definiert. Das Hörbuch "Venedig" ist ein akustischer Streifzug durch diese Stadt der Kanäle und Gondoliere. Ulrich Tukur redet mit Bewohnern des alten Arbeiterviertels Giudecca, mit Künstlern, Zugezogenen und Alteingesessenen. Er lässt Menschen zu Wort kommen, die die stetigen Veränderungen in der Stadt seit Jahren miterleben, denen bewusst ist, dass es das alte Venedig der Vergangenheit so nie wieder geben wird, aber auch solche, die den Wandel als nicht so gravierend empfinden wie der Galerist Pierre Higonnet: "Die Leute verändern sich nicht so schnell", so sein Fazit. Es sind vor allem die Gespräche mit den einfachen Leuten, die den Reiz des Hörbuches "Venedig" ausmachen. Den Übersetzern Valerie Schneider und Wolfgang Stockmann gelingt es hier, den speziellen Charme der Venezianer ins Deutsche herüberzubringen. Ihr Leben, das seit Jahrzehnten vom Rhythmus der Stadt bestimmt wird, zieht vor dem inneren Auge des Hörers vorüber, man sieht die kleinen Lokale der Giudecca förmlich vor sich, in denen einst die Arbeiter und Handwerker Wein und Brot verzehrten. Die CD "Venedig" ist ein Streifzug durch alle Facetten dieser Stadt, so dass auch Architekten zu Worte kommen, die sich viel mit dem baulichen Erbe der Lagunenstadt beschäftigt haben. Diese Passagen verlangen vom Hörer Fachkenntnisse und historisches Wissen, um die teils komplizierten Hintergründe zu verstehen. Im Booklet fehlen solche Informationen leider völlig, es versöhnt jedoch mit schönen Schwarzweiß-Fotos einiger in dem Hörbuch vorkommender Venezianer, von Katharina John aufgenommen. Von besonderem Reiz sind die Passagen, in denen Ulrich Tukur aus den Werken von Goethe, Ernest Hemingway und anderer Schriftsteller liest, die sich einst für einen Besuch in Venedig aufhielten. Ulrich Tukurs schön akzentuierte Stimme weiß den Hörer hier in seinen Bann zu ziehen, wenn die Nachkriegszeit, wie sie Hemingway in "Über den Fluss und in die Wälder" beschrieb, wieder lebendig wird. Italienische Leichtigkeit mischt sich in die Gespräche mit den Einheimischen, im Hintergrund klingt eine Gitarre an. Man fühlt sich zurückversetzt in eine Zeit, in der Bohèmes aus allen Teilen der Welt Venedig in einen der mondänsten Orte verwandelten, die Partys des Engländers Geoffrey Humphries die Nabelschau der Stadt waren. Das Hörbuch "Venedig" ist eine akustische Hommage, sie vereint die unterschiedlichsten Teile der Stadt in sich und ist in ihrer Gesamtheit so auch ein Abbild des Lebens an den Kanälen in all seinen Facetten.
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Halleluja. Die Geschichte der USA Joachim Fernau Gebundene Ausgabe, April 2006 Verkaufsrang: 242598 Es gibt Tausende von Büchern über Amerika, aber in keinem steht eine Behauptung wie diese: "Daß es die Vereinigten Staaten von Amerika gibt, verdanken wir vor allem den Briten. Hätten sie nicht die Indianer ausgerottet, so würde Amerika ein ganz anderes Schicksal erfahren haben. Es hätte das Schicksal Afrikas gehabt. Fernaus Geschichte der USA ist anders. Den Griechen galt die ganze Liebe des Autors, und auch unter den Römern fand er immer wieder eine Gestalt für sein Herz. Über den Atlantik aber fliegt es nie. Es bleibt unberührt von dem Rausch des Aufstiegs, dem Rausch der Parolen, dem Rausch der Macht. Wenn es hörbar schlägt, dann für zwei Besiegte: die physisch vernichteten Indianer und das seelisch vernichtete Europa, insbesondere das deutschsprachige, von heute. Dann zeigt sich, daß das Herz des Autors nicht nur lieben kann.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 24 Bewertungen)
Vor über 30 Jahren geschrieben, trotzdem topaktuell 5 von 5 Punkten Für das Verständnis der US-Politik ist es zwingend notwendig, die "europäische Brille" abzulegen. Eine sehr gute Möglichkeit hierzu bietet diese Buch. Bevor ein Aufschrei erfolgt: Ich kenne die Vita von Herrn Fernau und auch, dass er nicht ganz unproblematisch ist... Aber in diesem Buch zeigt er auf, warum die Politiker der USA (bis auf ganz wenige Ausnahmen) so regieren, wie sie regieren. Fernau malt in seiner launischen Sprache aus, dass die Regierungsform der USA der Kapitalismus ist, bei dem die Hochfinanz/Industrie bei den Wahlen die Politiker sponsert (Lobbyismus) und als Gegenleistung die gewählten Präsidenten/Abgeordneten im Sinne der Hochfinanz/Industrie regieren (müssen). Trotz seiner mehr als 30 Jahre, geschrieben in der Hochzeit des kalten Krieges, ist das Buch hochaktuell: Man braucht nur auf den letzten ca. 40 Seiten das Aufeinanderprallen (engl. clash) von Kapitalismus/Kommunismus durch Kapitalismus/Islamismus auszutauschen.
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Entscheidung in Berlin Leon Uris Taschenbuch, 1998 Verkaufsrang: 231984 Mit der Meisterschaft des großen zeitgeschichtlichen Romanciers schildert Uris die Liebesgeschichte zwischen einem amerikanischen Offizier und einer jungen Deutschen vor dem Hintergrund der dramatischen Ereignisse im Deutschland der ersten Nachkriegsjahre. Der Autor läßt mit beklemmender Intensität deutsche Geschichte lebendig werden: die Ursprünge des kalten Krieges, die Teilung Deutschlands, das Bekenntnis der Westberliner zu ihrer Unabhängigkeit, das einmalig kühne Unternehmen der Luftbrücke und die Wandlung von einstigen Kriegsgegnern in Verbündete. Die Schilderungen sind - wie immer bei Uris - faszinierend und bis in die letzte Einzelheit fesselnd.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Die (romanhafte) Geschichte der Rosinenbomber 5 von 5 Punkten Ein weiterer grosser Roman von Leon Uris. "Entscheidung in Berlin" ist der Luftbruecke in Berlin nach Ende des zweiten Weltkrieges gewidmet. Auch die Befreiung (oder Besetzung) (Sued-)Deutschlands durch die amerikanischen Truppen mit der schockierenden Beschreibung ueber die Zustaende eines entdeckten Konzentrationslagers liegen dem Roman zugrunde. Wie gewohnt verbindet U. die wahre Geschichte mit der romanhaften Erzaehlung ueber seine Romanhelden. Wer jedoch eine Liebesgeschichte oder aehnliches erwartet wird enttaeuscht sein. Diese Art der Erzaehlung ueberlaesst U. (wie in allen seinen Romenen) anderen Autoren und legt sein Hauptaugenmerk auf die reale Geschichte. Fazit: Sehr lesenswert und ebenso informativ!
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König Artus und die Heldentaten der Ritter seiner Tafelrunde: Roman John Steinbeck Taschenbuch, 1. Januar 1992 Verkaufsrang: 246282 "Der, welcher dieses Schwert aus diesem Stein und Amboß zieht, ist durch Geburt rechtmäßiger König von ganz England." Unter geheimnisvollen Umständen von Uther gezeugt, unter der Obhut des Zauberers Merlin zum jungen Mann aufgewachsen, wird Artus mit der Schwertprobe überraschend zum König. "Die Vorbereitung währte Jahre. Steinbeck reiste nach England und Italien, um sich ein Bild von den Schauplätzen zu machen und um das Quellenmaterial zu erschließen, er studierte Hunderte von Büchern, konsultierte die Fachleute, recherchierte an den altsprachlichen Abteilungen mehrerer Universitäten, entzifferte alte Handschriften auf Mikrofilmen: John Steinbecks Enthusiasmus muB nahezu grenzenlos gewesen sein, als er sich daranmachte, einen alten Jugendtraum zu verwirklichen und Thomas Malorys klassische Sammlung der keltischen Artussagen aus dem fünfzehnten Jahrhundert in einer zeitgemäBeren Sprache neu zu erzählen", schreibt Gerhard Kirchner in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". So sind auch die im zweiten Teil des vorliegenden Buches zunächst begeisterten, später immer verzweifelteren Briefe aus der Zeit seiner Suche mindestens ebenso interessant wie die Nacherzählung des Artusromans bis zur Liebestragödie von Lancelot und Guinevere.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Artussage in zeitgemäßer Form 4 von 5 Punkten Im Gegensatz zu den klassischen Bearbeitungen des Artus-Stoffes liest sich Steinbecks Fragment recht angenehm und flüssig. Leider hat sich der Autor bei den Recherchen in England (d.h. der Sichtung der Archive mit unterschiedlichen Manuskripten von Malory, Caxton, Chrétien de Troyes, etc.) sehr stark verzettelt. Die schiere Fülle des gesammelten Materials hinderte ihn das Werk zu Lebzeiten zu beenden; das Fragment erschien posthum 1976.
Einem Mythos Respekt gezollt 4 von 5 Punkten Steinbeck hat viel riskiert, als er sein geliebtes "Zauberbuch" aus Kindheitstagen in eine moderne Sprache übersetzte. Davon zeugen neben der von ihm selbst verfassten Einleitung, die einem Bekenntnis gleichkommt, die zahlreichen Briefe, die er vor und während der Entstehung an Chase Horton und an seine literarische Agentin Elizabeth Otis geschrieben hat. Sie berichten von seiner Begeisterung, sich mit dem Stoff zu beschäftigen, von seinen Mühen, die er während seiner ausgedehnten Forschungsreisen - so muss man sie wohl nennen - auf sich genommen hat, und nicht zuletzt vermitteln sie dem Leser einen sehr persönlichen Einblick, wenn er seinen Vertrauten von Schaffenskrisen und herben Rückschlägen schreibt. Waren die aufopferungsvollen Mühen von Erfolg gekrönt? Obwohl ich das Original von Thomas Malory nicht kenne, ist dem fabelhaften Erzähler Steinbeck eine exzellente Transformation gelungen, die eine Auseinandersetzung mit Malory beinahe überflüssig macht. Beinahe lediglich deswegen, weil der Roman unvollendet geblieben ist. "Die ruhmvolle Geschichte von Sir Lancelot vom See" (so lautet der Titel in der Übersetzung) ist der letzte Teil, dem er sich erfolgreich gewidmet hat, und wer wie ich den Wunsch hegt, ein vollständiges Bild vom legendären König Artus und seiner Tafelrunde zu bekommen, kann sich dem Ursprungstext nicht verschließen. Eine Schmälerung erfährt das Werk dennoch. Dies liegt aber nicht an mangelndem erzählerischen Können, das dem Autor schwerlich vorgeworfen werden kann, sondern vielmehr am Inhalt selbst oder besser: seinen Aussagen. Wenn Steinbeck schreibt: "Ich glaube, daß ich mein Rechtsempfinden, mein Gefühl für Noblesse oblige und alles, was mich für die Unterdrückten und gegen den Unterdrücker einnehmen mag, aus diesem geheimnisvollen Buch habe." (ebd., S. 12), so mag man zwar einen Eindruck davon gewinnen, warum er soviel Energie und Zeit investiert hat, kann aber ein Schmunzeln nicht unterdrücken. Mir ist es so ergangen. Vielleicht war es ein Fehler, den "Don Quijote" vorher gelesen zu haben, einem Buch, in dem sich der Held auf Ausfahrten begibt, um Abenteuer wie die ruhmreichen Ritter zu bestehen, von deren Heldentaten er in unzähligen Ritterbüchern gelesen hat (die in der Zeit, in der Cervantes sein Meisterwerk geschrieben hat, massenhaft verbreitet waren). Gehörte zu diesen auch die Geschichte von König Arthus? Es gibt zumindest Parallelen, die diese Vermutung bekräftigen. Die Ehre holder Jungfrauen zu schützen, hochzuhalten und vor allen Angriffen zu verteidigen, welcher Art sie auch sein mögen; den besiegten Widersacher aufzufordern, sich der Angebeteten des Siegers demütig zu ergeben - dies sind nur zwei Elemente, die sich in beiden Büchern mehr als einmal wiederfinden. Bei dem einen dienen sie der Erbauung des Lesers (bei Steinbeck hat es unübersehbar funktioniert), der andere gibt sie der Lächerlichkeit preis. Ist Steinbeck selbst ein Don Quijote? Eine gewagte These. Aber wenn man sich vor Augen führt, wie verbissen er an der Vollendung gearbeitet hat und sich von nichts und niemandem aufhalten ließ, sein Vorhaben jedoch nicht zum Abschluss gebracht hat, dann denkt man unweigerlich an den tragischen Helden, der einen vergeblichen Kampf gegen Windmühlen führt, die er für Riesen hält. Der Vergleich mag ein wenig hinken, hat sich mir aber aufgedrängt; hier mag sich jeder selbst ein Urteil bilden. Trotz allem habe ich Steinbecks Neuübersetzung - und es ist weit mehr als das - mit Begeisterung gelesen und kann es nur weiterempfehlen. Er hat seinen Traum verwirklicht, zum Teil wenigstens, und ein unterhaltsames und kurzweiliges Buch auf sehr hohem erzählerischen Niveau hinterlassen. Und letztendlich ist es das, was wirklich zählt. Interpretationen sind und bleiben subjektiv und führen manchmal dazu, den Lesegenuss empfindlich zu stören und dies hat das Buch nicht verdient. |
Das Liebeskomplott: Roman Kat Martin Taschenbuch, 11. September 2006 Verkaufsrang: 84695 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Brodelnde Leidenschaft und wahre Liebe, von Kat Martin hinreißend erzählt!" (Los Angeles Daily News )
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Vermillion ist die Nichte einer berühmten Kustisane... 5 von 5 Punkten ... und ist auserwählt, deren Lebensstil zu verinnerlichen, und so die Familientradition weiterzuführen. Sie ist in allen Künsten der Verführung ausgebildet worden und soll an ihrem 19. Geburtstag ihren ersten "Partner" auswählen. Die Wochen vor ihrem Geburtstag stellen sich als sehr schwierig heraus, denn sicher ist sich Vermillion nicht. Tief im Inneren möchte sie nicht auf diese Art leben, doch sie will ihre Tante nicht enttäuschen und deren Erbe antreten. Dann begegnet sie dem neuen Stallknecht Caleb, der die Stelle angenommen hat, um einen Auftrag zu erfüllen, der besagt, einen Verräter zu schnappen, und sie beginnt, ernsthaft an ihrer zukünftigen rolle zu zweifeln. Caleb derweil nimmt Vermillion und ihre Tante unter die Lupe, weil er die beiden im Verdacht hat, besagter Verräter zu sein. Als er jedoch eine Nacht mit Vermillion verbringt wird ihm klar, dass sie kein Verräter ist, weil sie noch Jungfrau war. Wie soll es nun mit den beiden weitergehen? Wird sich Vermillion letzten Endes für einen "Partner" oder doch für den Stallknecht (der in Wahrheit keiner ist) entscheiden...? Eine schöne Liebesgeschichte mit einer etwas außergewöhnlicherem Plot. Vermillion ist ganz die pflichtbewusste, wunderschöne Nichte, die ihrer Tante in deren Gewerbe folgen wird. Schön wiedergegeben sind die Zweifel, die Vermillion bei der ganzen Geschichte plagen, vor allem, als Caleb ihre geordnete Welt auf den Kopf stellt. Sie weiß nicht, welche Entscheidung sie treffen soll, vor allem nicht, als sie beginnt, sich in ihn zu verlieben. Die Story ist streckenweise etwas holprig und gegen Ende wird sie zunehmend langweiliger, doch im großen und ganzen gut geschrieben. Die Charaktere sind facettenreich und ihr Charakter spiegelt sich in Verhaltensweisen und im Sprechen wieder. Sehr zu empfehlen für diejenigen, die eine wunderschöne Liebesgeschichte lesen wollen.
Ein farbenprächtiger Historical mit Kurtisanen und Spionage 4 von 5 Punkten Die Durant-Frauen sind seit Generationen berüchtigte Kurtisanen, denen die englische Demimonde zu Füßen liegt. Bald soll Vermillion Lee Durant in die Fußstapfen ihrer Tante treten. An ihrem neunzehnten Geburtstag beabsichtigt sie, einen Geliebten aus einer Reihe von Verehrern auszuwählen. Nur Vertraute wissen, dass sie noch unschuldig ist. Captain Caleb Tanner hat als Soldat auf dem Kontinent gekämpft, bis er für einen Spezialauftrag heimgeholt wurde. Seine Aufgabe ist es, als Stallmeister verkleidet herauszufinden, wer auf dem Anwesen der Durants brisante Informationen an französische Agenten weiterleitet. Von der jungen Halbweltdame ist er sofort fasziniert. Herausgeputzt als Vermillion verdreht sie ihren Galanen den Kopf, als Lee ist sie eine liebenswerte junge Frau, die sich um ihre Mitmenschen kümmert. Er verliebt sich in die bezaubernde Lee, obwohl er nicht ausschließen kann, dass die laszive Vermillion der Spionage schuldig ist. "Das Liebeskomplott" ist ein farbenprächtiger Historical voller schöner Frauen und fescher Männer. Vermillion geizt wahrlich nicht mit ihren Reizen, da ist es kein Wunder, wenn dem Helden der Kopf schwirrt. Calebs Virilität wird mitunter etwas überbetont. Das ist aber die einzige Schwäche dieses ansonsten sehr abwechslungsreichen Romans, der zu Zeiten des Regencys während des Kriegs gegen Napoleon spielt. Das Agentenabenteuer ist mitreißend inszeniert mit geheimen Machenschaften und einer Gefahr, von der die Heldin nicht ahnt, dass sie sich darin befindet, bevor sie vom Ritter in schimmernder Rüstung daraus errettet wird. Die feurige Liebesgeschichte zwischen Lee und Caleb hat einiges zu überstehen. Das glückliche Ende bietet genau das, was man als Fan historischer Liebesromane erwarten darf. (TD) |
Empyrion. Die Belagerung Stephen R. Lawhead Taschenbuch, 1998 Verkaufsrang: 227124 Orion Treets Sonderauftrag auf dem Planeten Empyrion scheint auf den ersten Blick sehr lukrativ. Doch das angebliche Paradies stellt sich schnell als Konfliktherd heraus. Treet wird zum Spielball in einem tödlichen Glaubenskrieg.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Eine der großartigsten SciFi Sagas seit Dune 5 von 5 Punkten Empyrion- Die Belagerung ist der zweite Band von zweien um die Kolonie Empyrion. Orion Treet, der von der Erde nach Empyrion geschickt wurde, um herauszufinden warum diese den Kontakt abgebrochen hat, ist nach Dome zurückgekehrt, um den atomaren Holocaust, der den Fieri durch die Bewohner von Dome droht, abzuwenden. Er gerät hier mitten in die innenpolitische Auseinandersetzung zwischen Jamrog und Tvrdik um die Führung der Stadt. Mit Unterstützung der Dhogs, den ausgestoßenen Bewohnern der alten Sektion gelingt es ihm den Kampf hinauszuzögern, und die Fieri zu warnen. Doch diese haben geschworen nie mehr die Hand gegen Dome zu erheben ... Stephen Lawhead hat hier einen Klassiker der Science Fiktion geschaffen, dem es weder an Fantasie, noch an Tiefe und Spannung mangelt. Unbedingt empfehlenswert. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) |
Monolog in Schwarz. und andere Erzählungen Herbert Rosendorfer Gebundene Ausgabe, 19. Juni 2007 Verkaufsrang: 146531 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der meisterhafte Geschichtenerzähler wagt in den hier erstmals veröffentlichten fünfzehn Erzählungen einen skurrilen Blick auf das Menschlich-Allzumenschliche und die tückischen Wendungen des Bösen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Ein Leckerbissen für Freunde des schwarzen Humors 5 von 5 Punkten Herbert Rosendorfer wurde 1934 in Gries/Bozen geboren, zog 1939 nach München. Von der Akademie der Bildenden Künste wechselte er zur Juristerei. Als Staatsanwalt und später Amtsrichter begann er mit dem schreiben von Romanen und Erzählungen. Als Professor für bayerische Literaturgeschichte erhielt er 1999 den Literaturpreis der Stadt München. Sein Auflagen stärkstes Buch war "Briefe in die chinesische Vergangenheit". In seinem Buch "Großes Solo für Anton" erweist er sich ebenso, wie in dem kürzlich erschienenen Buch "Monolog in Schwarz", als erfindungsreicher Fabulant. Herbert Rosendorfer erzählt die 15 Geschichten dieses schmalen Buches meisterhaft und versteht es wieder einmal den Leser mit schwarzem Humor und absonderlichen Begebenheiten zu unterhalten. Dabei geht es bei den allzu menschlichen Geschichten um ersonnene Begebenheiten aus unserem Alltag, die der Autor, dem Leser erlebnisreich und zuweilen satirisch, vor Augen führt. Hinter den scheinbar unzähligen skurrilen Absurditäten verbergen sich, geistreich vorgetragen, zweifellos viele Probleme unserer Zeit, die Herbert Rosendorfer messescharf beobachtet und ungeschönt bei Namen nennt. Wie gesagt, die Freunde des schwarzen Humors kommen gewiss voll auf ihre Kosten, wenn der Autor erzählt wie ein Totbeter unliebsame Zeitgenossen aus dem Leben befördert; ein Chemiker Hunde, die ständig bellen, explodieren lässt; ein monologisierender Kunstprofessor zu der unglaublichen Erkenntnis kommt "nur das, was Kunst ist, ist nicht Kunst"; ein Staatsanwalt aus lauter Frust mordet; wie ein Omnibusfahrer das Positive seines Spätschichtjobs darin sieht, genug Zeit zu haben, um vor dem Dienst zehn Glas Weißbier zu trinken; ein armer Straßenmusikant seinen Mitstreiter betrügt und dann aus dessen Leben verschwindet; ein Adliger in einfachen Hotels absteigt, um sich an der Schuhpoliermaschine kostenlos die Haare zu färben und schließlich erfahren wir, dass Jesus in Deutschland in unseren Tagen nicht zur Welt kommen könnte, weil eine Obdach suchende hochschwangere türkische Frau in Begleitung ihres Mann am Heiligabend überall abgewiesen wird. Herbert Rosendorfer ist nicht nur ein brillanter Beobachter von Mensch und Umwelt, er ist ein wahres Energiebündel an nicht enden wollender Phantasie. Bei der kurzweiligen Lektüre habe ich nicht nur geschmunzelt, sondern von Zeit zu Zeit laut gelacht. Ich kann dieses Buch mit Nachdruck empfehlen auch wegen der extrem somnambulen Klarsichtigkeit des Schreibstils.
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Das Schwert der Zeit 1. Vogelfrei Julianne Lee, Nina Bader Taschenbuch, 5. September 2006 Verkaufsrang: 246175 Der erste Band der großen Fantasy-Saga! Der Amerikaner Dylan wird in die Vergangenheit geholt, um das schottische Volk aus der Gewalt der englischen Unterdrücker zu befreien. Doch dann verliert er sein Herz an Cait und fühlt sich hin und her gerissen zwischen den Welten ...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 56 Bewertungen)
Überraschend gut gelungen 5 von 5 Punkten Durch Zufall stolperte ich über dieses Buch. Nach den ersten paar Seiten wollte ich es schon zur Seite legen, da Fantasy so überhaupt nicht mein Ding ist. Sicherheitshalber wollte ich aber noch die Rezesenionen lesen ... Ausschlaggebend für mein Weiterlesen war der immer wieder erwähnte Vergleich zu einer meiner absoluten Lieblingsautorinnen Diana Gabaldon. Nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, dass die Fee Sinnan immer wieder mal auftauchte, fand ich sie sogar ziemlich witzig. Zum weiteren Inhalt des Buches haben sich schon andere genug geäußert, nur soviel - ich fands schön, traurig, abenteuerlich und spannend. ... und ich hab mir sofort den 2. Band geholt. Lee hat ihre Geschichte ganz anders als Gabaldon aufgebaut, aber man fühlt sich genauso mitten hineinversetzt ins 18. Jahrhundert. Absolutes Muss für Highland-Saga Fans.
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Ferne Ufer Diana Gabaldon Taschenbuch, 2002 Verkaufsrang: 207158 Diana Gabaldon, geboren 1952, ist Amerikanerin und lebt im Südwesten der USA. Mit ihrem Outlander-Zyklus hat sie sich eine ähnliche große und begeisterte Angängerschaft erworben, wie beispielsweise Robert Jordan mit seinem Zyklus Das Rad der Zeit. Zu ihren vier Büchern um das schottische Hochland gehören Feuer und Stein, Die geliehene Zeit und Der Ruf der Trommeln. Demnach dürfte Ferne Ufer der 3. Band sein, eine Tatsache, die aber nirgendwo erwähnt wird. Der Outlander-Zyklus ist eine Abenteurgeschichte, die auf einem Zeitrutsch basiert: Die Heldin Claire Randall, eine Krankenschwester, verschlägt es vom Ende des 2. Weltkriegs in das Jahr 1743, ins schottische Hochland - sie geht durch einen magischen Steinkreis hindurch. Dort verliebt sie sich in den schneidigen Clanführer Jamie Fraser. Fraser ist ein Anhänger von Bonnie Prince Charlie und beteiligt sich an der glücklosen Jakobiter-Rebellion, die den schottischen Thron von den Engländern zurückholen will. Im zweiten Band kehrt Claire zu Jamie zurück, der aber, wie sie glaubt, in der verlorenen Schlacht von Culloden 1746 stirbt. Er schickt sie am Vorabend der Schlacht in ihre Zeit zurück. In diesem, dem dritten Band, kehrt Claire in das 20. Jahrhundert, zu ihrem Gatten zurück - schwanger mit Frasers Kind. Es ist ihr jedoch unmöglich, Jamie zu vergessen. Als die gemeinsame Tochter Brianna 20 Jahre alt und gut versorgt ist, kehrt Claire, nunmehr Ärztin, mit einem winzigen Fünkchen Hoffnung wieder ins Schottland des 18. Jahrhunderts zurück. Und tatsächlich findet sie Jamie - lebend! Nach der Schlacht von Culloden hatte sich Fraser in eine Höhle nahe seinen Ländereien zurückgezogen. Doch nach Jahren des Versteckens und Hungerns (und fast völliger sexueller Enthaltsamkeit!) hatte er sich den Engländern gestellt, die ihn ins Gefängnis steckten, bis er 1766 schließlich ausbrach. Doch die Liebe über Zeit und Raum hinweg bleibt nicht lange ungestört. Denn er hat sein Ziel, die Unabhängigkeit Schottlands wiederzugewinnen, nicht aus den Augen verloren. Er wird wegen Hochverrats gesucht, und so bleibt ihnen nur die Flucht - vor königlichen Henkern, korrupten Richtern und eifersüchtigen Frauen. Schließlich liegt der Aufbruch zu fernen Ufern vor ihnen: in die englischen Kolonien in der Karibik - Westindien. Das Buch endet mit einem haarsträubenden Schiffbruch vor den amerikanischen Kolonien. Dort spielt der vierte Band, Der Ruf der Trommeln. Der fünfte Band soll Fiery Cross heißen. Fazit:Gabaldon läßt in der Schilderung von Jamie Fraser jedes Frauenherz höher schlagen: Abenteuer, Romantik, Liebe und Erotik winken! Es handelt sich sozusagen um die weibliche Version von Noah Gordons Bestseller Der Medicus, Zeitreise inklusive. Ferne Ufer ist eine mitreißende Mischung aus historischer Romanze, Zeitreiseroman und Dickensianischem Zeitpanorama. Hier wurde sauber und intensiv darüber recherchiert, wie es damals zuging. In der Tat wird der Dickens-Touch so weit getrieben, daß die Hauptfiguren der Vorgängerbände wieder auftauchen und so sämtliche lose Enden zu einem vernünftigen Schluß gebracht werden können. Was aber an Daniel Defoe (Robinson Crusoe) erinnert, sind die in allzu unmotivierter Reihenfolge über das Liebespaar hereinbrechenden Katastrophen: Piraten, Schiffbruch - alles was gut und teuer ist. Hauptsache, es unterhält! Und warum müssen die zwei Helden überhaupt nach Amerika? Es trifft sich gut, daß sie nicht nur vor den britischen Behörden in der Karibik fliehen müssen, sondern daß sich im gelobten Land Amerika auch ein Großteil der Leserschaft der Autorin befindet. Wetten, daß sich Jamie am Unabhängigkeitskrieg beteiligen wird? Ist ja wohl Ehrensache, oder? Gabaldon ist sich als erfolgreiche Autorin durchaus bewußt, was für ein Genre sie schreibt. Deshalb kann sie sich ironisch auch ab und zu selbst auf die Schippe nehmen. Ferne Ufer ist wohl der humorvollste Band des Zyklus bislang. Stören könnte lediglich der Eindruck, daß Claire, die Heldin, sich im Gegensatz zu den Vorgängerbänden so passiv und konventionell verhält - hat da jemand Zensor gespielt? -Michael Matzer
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 115 Bewertungen)
und wieder ein Suchtmitel a la Gabeldon 5 von 5 Punkten Es ist nicht leicht, bis in die Nacht so einen dicken Welzer auf den Knien zu halten, aber bei Jamie und Claire ist das etwas anderes. Diesmal wird die Wissenslücke gefüllt,wie hat Jamie die Schlacht damals überlebt. Es kommt ans Tageslicht, dass er noch weitere Kinder hat,aber am Ende des Buches sind Claire und Jamie wieder eine Seele in zwei Körpern. An Spannung und Tragik ist dieses Buch wieder nicht zu übertreffen.Daher 5 Sterne
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Weiße mit Schuß Georg Lentz Gebundene Ausgabe, Juni 2005 Verkaufsrang: 266712 3.Band der Berlin-Trilogie Die wilden Fünfziger haben jetzt endlich auch Berlin erreicht. Karl Kaiser und seine Kumpels aus der Laubenkolonie erleben nun die "Segnungen" des Wirtschaftswunders. Doch der Mauerbau, die Teilung Berlins gehört ebenso zu dieser Zeit .... Auch der dritte Teil der grandiosen Berlin-Trilogie ist einfach herrlich witzig und ein bißchen melancholisch!
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
leichte Kost für z. B. verregnete Urlaubstag 5 von 5 Punkten Nachdem ich im Urlaub die beiden ersten Bände der Trilogie gelesen habe, bin ich jetzt ganz gespannt, wie es weitergeht mit Karl Kaiser und den anderen Bewohnern der Laubenkolonie. Ich hoffe, dass auch dieser Band genau so witzig und leicht geschrieben ist, wie die beiden ersten Bücher. Da ich diese Zeit nicht miterlebt habe und sie tatsächlich nur aus Erzählungen von Eltern und Großeltern kenne, finde ich es toll, dass sie mir auch einmal auf diese höchst amüsante Weise näher gebracht worden ist. Man lernt in einer unterhaltsamen Art die Probleme einer Zeit kennen und erfährt gleichzeitig, mit welchem Erfindungsgeist und Überlebenswillen die Leute letztendlich damit zurecht gekommen sind. Auch der Zusammenhalt zwischen den Laubenpiepern und die sich in allem wiederspiegelnde Heimatverbundenheit ist einzigartig humorvoll beschrieben. Es ist einfach schön zu lesen, wie man auch einer düsteren, entbehrungsreichen Zeit noch eine ansteckende Heiterkeit abgewinnen kann! Diese Trilogie ist eine leichte Kost für alle diejenigen, die aus der Sicht des kleinen Mannes einmal ein Stück Geschichte / Entwicklung von Deutschland miterleben wollen!
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Jäger des weißen Goldes Rainer M. Schröder Broschiert, Juni 2007 Verkaufsrang: 202584 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Vergangene Zeiten, exotische Schauplätze, fremde, aber umso reizvollere Menschen und Länder - also Abenteuer pur-, das bietet Rainer M. Schröder seinen jugendlichen Lesern seit vielen Jahren. Auch sein neuester Abenteuerroman führt in eine vergangene Zeit, in eine fremde Welt und eine atemberaubend spannende Geschichte. Anfang des 19. Jahrhunderts verändert der irische Wildhütergehilfe Patrick O'Brien sein Leben in einem einzigen Augenblick: Als er einen hungrigen Dorfbewohner mit einem gewilderten Hasen entkommen lässt, verliert er nicht nur seine Arbeit, sondern auch seine Verlobte, sein Heim und jede Aussicht darauf, im eisigen Winter anderswo eine Stellung zu bekommen. Mehr schlecht als recht schlägt er sich auf der Straße durch, bis er die freche Abigail trifft. Gemeinsam halten sie sich mit Gaunereien über Wasser. Aber die Gefahr, erwischt und gehängt zu werden, wird immer größer. Und so beschließen die beiden eines Tages, nach Südafrika auszuwandern, wo es Land für alle geben soll. Doch in der Ferne ist auch nicht alles Gold, was glänzt. Die beiden frisch Verliebten versuchen, genug Geld zu verdienen, um sich eine Farm aufzubauen. Aber Land ist teuer, und so schließt sich Patrick einem gefährlichen und illegalen Unternehmen an: der Elefantenjagd. Die schlechteste Entscheidung seines Lebens. Dies ist ein Abenteuerroman, wie er sein sollte: spannend, bunt, farbenprächtig. Schröder versteht es, das England und das Südafrika des frühen 19. Jahrhunderts lebendig werden zu lassen mit all ihrer Schönheit und all ihren Konflikten. Und er schafft Charaktere, mit denen man mitfiebert. Kurz gesagt: Wer dieses Buch in die Hand nimmt, wird Schwierigkeiten haben, es wieder wegzulegen, bevor alle 400 Seiten verschlungen sind. -Gabi Neumayer
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Kultbuch!!!!! 5 von 5 Punkten Klasse, nach unzähligen, allesammt genialen Romanen des unglaublich guten Autors Rainer M. Schröder stellt dieser Roman ein Highlight für sich dar. Ein brillianter Abenteuerroman, so menschlich, mitfiebernd, spannend und vor allem ergreifend. Man leidet mit den wunderbaren Hauptpersonen richtig mit und wird selber durch ihre Erlebnise, Schicksale und die z.T. sehr harte politschen Begebenheiten mit in diesen spitzenmäßigen Roman gezogen. Unbedingt lesen. Das Buch ist so irre gut geschreiben - man kann es nur schwer aus der Hand legen. Die Bücher von Rainer M. Schröder gehören einfach zum besten was der Büchermarkt zu bieten hat. Vielen Dank!
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Eine Brigg zwischen Krieg und Frieden Frank Adam, Karlheinz Ingenkamp Taschenbuch, 31. Juli 2001 Verkaufsrang: 73629
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Leider nur Mittelmaß 2 von 5 Punkten Kurz: von "Eine Krieg zwischen Brigg und Frieden" war ich ziemlich enttäuscht. Warum? Das Buch hat sich als eine weitgehend ohne Spannungsbögen verfasste Aneinanderreihung von Handlungen auf See erwiesen, die zudem, was die ersten zwei Drittel des Buches betrifft, auch noch so wirkt, als habe hier ein Urlauber den Bericht seiner Mittelmeerreise in die Vergangenheit verlegt, ohne sie den damaligen Gegebenheiten besonders detailverliebt anzupassen. Wer Seefahrerromantik oder spannende Intrigen statt einer historisch fesselnden Geschichte erwartet, wird ebenfalls enttäuscht. Da wird zwar erzählt, was bei Landgang an Getränken konsumiert und an modischen Pelzen gekauft wird, nicht aber, wie die zahlreichen Intrigen eigentlich entstanden sind, denen sich Protagonist David Winter immer wieder ausgesetzt findet. Auch stilistisch hätte dem Buch sicherlich etwas mehr Feinschliff gut getan. Die Erzählperspektive beschränkt sich, wie auch bei anderen Büchern von Frank Adam, auf den Sichtbereich von David Winter, obwohl man sich als Leser nur zu oft eine "omnipotente" Erzählperspektive wünscht, bei der auch die Gedanken und Taten anderer Personen als des Protagonisten einmal ausgeleuchtet werden. Bei aller inhaltlicher Richtigkeit, die man Frank Adam in Bezug auf die nautischen Darstellungen zugestehen muss, fällt auch in diesem Roman wieder auf, dass der Protagonist David Winter einfach ein paar Stufen zu modern für seine Zeit ist; der historische Zeitgeist erscheint dadurch leider verfälscht. Auch die zahlreichen Rechtschreibfehler (Auflage: 2 / Okt. 2003) tragen nicht wirklich zu einem positiven Gesamtbild bei. Fazit: ein netter Zeitvertreib, zu mehr aber wirklich nicht zu gebrauchen. Schade eigentlich, weil die Story mehr hergegeben hätte!
Kriegsheld ohne Krieg 2 von 5 Punkten Ich habe die gesamte David Winter Reihe gelesen...und dies ist das mit Abstand schlechteste Buch dieser Serie. Die Winter Romane sind in der Regel deutlich weniger schwülstig als die Alexander Kent Romane um Richard Bolitho...hier allerdings ergeht sich der Autor in Ermangelung der üblichen Handlung (In nahezu dem gesamten Buch herrscht Frieden)in einer Kitschorgie die nicht wirklich lesenswert ist. Der Seeheld hat zu allem Überfluß auch noch seine Frau an Bord und wir ahnen es schon - das trägt nicht zur Spannung bei. Zusammengefasst: Finger weg!
Zwischen den Kriegen 3 von 5 Punkten In seinem neuesten Buch schildert Frank Adam die kurze Friedensperiode nach dem Frieden von Amiens und den anschließenden Beginn des Krieges gegen Napoleon. Obwohl ich auch dieses Buch fast in einem Ritt verschlungen habe, fand ich es weniger fesselnd, als die vorherigen Bücher über David Winter. Allerdings haben sich auch alle anderen Schriftsteller bei der Schilderung dieser Periode etwas schwer getan. Freuen wir uns also alle auf eine Fortsetzung, die bestimmt wieder spannender wird.
Wieder ein echter Frank Adam 4 von 5 Punkten Auch dieses Buch von Frank Adam ist es wieder wert gelesen zu werden. Neu an diesem Werk ist, das hier mehr über den Privatmensch David Winter zu erfahren ist. Die Urlaubsreise auf der Diana ist leider etwas langatmig geschrieben. Trotzdem ein tolles Buch und ich freue mich schon jetzt auf das nächste Werk.
Frank Adam in Höchstform 5 von 5 Punkten Frank Adam entführt uns wieder einmal in die Welt seines Seehelden David Winter. Neben den authentischen Beschreibungen der Welt des beginnenden 19. Jahrhunderts fesselt uns ein ums andere Mal der packende Erzählstil. David Winter zeigt auch dieses Mal als Kommodore einer schlagkräftigen Flottile, dass er die Wagnisse und Abenteuer seiner Zeit zu bestehen weiss. Die Familie kommt natürlich auch nicht zu kurz. Und das Ende lässt uns auf weitere Abenteuer hoffen. Insgesamt eine kurzweilige und fesselnde Lektüre für alle, die realistische Abenteuerromane zu schätzen wissen. Viel Spass dabei. |
Jagdfieber& Das Florians-Prinzip ; 2 Romane in einem Band Rebecca Gable Taschenbuch, 2006 Verkaufsrang: 239087 Die packenenden Kriminalromane der Autorin von Das Lächeln der Fortuna. Zwei Romane in einem Band, Jagdfieber und Das Florians-Prinzip..
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Niemand ist eine Insel. Bild Bestseller Bibliothek Band 12 Johannes M. Simmel Gebundene Ausgabe, 9. Dezember 2004 Verkaufsrang: 212073 Sylvia Moran - die schönste Diva der Filmwelt - wird wegen Mordes angeklagt. Wie es zu der Tat gekommen ist, schildert ihr Lover Philip Kaven. Hoch spannende Sozialkritik!
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Niemand ist eine Insel 5 von 5 Punkten Dieses Buch gehört den wenigen, bedenkt man die Menge am Markt, guten Büchern. Wer sich Gedanken über das Für und Wider des Lebens, über die Überzogenheit unserer Gesellschaft im Allgemeinen und letztendlich im Besonderen macht, der soll das Buch lesen. Menschen können sich ändern, ihre Einstellungen und sie können dazu lernen. Die Gesellschaft sollte das auch können, aber z.B. am Umgang mit Menschen mit Behinderung sieht man die Wahrheit. Wie hoch ist heute noch die Befangenheit, sind die Vorurteile gegenüber geistig und körperlich behinderten Menschen?! Ja, man spricht über "lebenswertes Leben" heute anders als vor 60 Jahren und man wird nicht aktiv. Aber immernoch, und ich weiß wovon ich spreche, denn ich habe viel Kontakt zu Menschen mit verschiedenen Behinderungen und Krankheiten, zählen nur die Menschen die unserer Gesellschaft nützlich sind, nicht Jene die Kosten verursachen und keinen Gewinn bringen. Für mich war das der Kern der Geschichte. Nebenher oder vermutlich gewollt gleichzeitig wird schneller Aufstieg und schneller Fall in dieser Gesellschaft dargestellt. Wozu Menschen fähig sind um "oben" zu bleiben, um Karriere zu machen und vor allem Geld zu verdienen. Ja, auch Geld zu verdienen auf Kosten anderer Menschen. Der Ausverkauf der Menschlichkeit, so hätte das Buch auch heißen können.
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Musashi Eiji Yoshikawa Broschiert, 1995 Verkaufsrang: 188595 Sieben Mal verfilmt. In unzähligen Auflagen Millionen Leser begeistert. Dreimal ins Fernsehserienformat gepreßt. Tausende von Bühnenaufführungen erlebt. Als Comic die Jugend erreicht. Im Alltag einer ganzen Nation verankert. Hier handelt es sich nicht um Shakespeare oder Star Wars, sondern um einen Stoff aus der kriegerischen Epoche Japans am Anfang des 16. Jahrhunderts. Worum geht es? Eiji Yoshikawa begleitet in seinem Roman Musashi den Lebensweg eines Samurai von dessen erster Teilnahme als grobschlächtiger Bauerntölpel an einer verlorenen Schlacht bis zum triumphalen Sieg über seinen größten Rivalen unter den Schwertkämpfern. Zwischen diesen beiden Ereignissen liegt für Musashi ein langer, entbehrlicher Weg des Schwertes, der geprägt ist von einsamen Tagen der Askese, brutaler Selbstdisziplin und körperlicher Züchtigung sowie unstillbarem Hunger nach Wissen und der Suche nach der Erleuchtung. Diesem Erdbeben in Menschengestalt, das sich seine Bahn durch die japanische Geschichte schlägt, stehen mehrere Figuren zur Seite, deren Schicksal mit dem seinen eng verwoben sind und deren Wege sich im Laufe der Zeit immer wieder kreuzen. So reist ihm seine seine platonische Liebe Otsu ebenso lange hinterher wie die verbitterte Alte Osugi, die durch ein Duell mit ihm ihre Familienehre wiederherstellen möchte. Viele verlieren bei einem Aufeinandertreffen mit Musashi ihr Leben, nur wenige Zeitgenossen können ein Band der Freundschaft mit ihm knüpfen. Doch seinen Weg zum furchtlosen, unbesiegbaren Samurai muß er alleine gehen. Miyamoto Musashi ist eine historische Figur. Er selbst hat Das Buch der fünf Ringe, eine Schrift über die Kriegskunst, verfaßt, den Stil der Zwei-Schwert-Technik, zahlreiche kalligraphische sowie einige poetische Werke geschaffen und galt als äußerst hart gegen seine Mitmenschen und sich selbst. Sich stark an den historischen Ereignissen orientierend, schuf Yoshikawa dank seiner meisterhaften Erzählkunst einen Roman, der sowohl den Alltag, als auch die Kultur und Philosophie im japanischen Mittelalter lebendig werden läßt. Auf über 1.200 Seiten entführt er den Leser in eine vergangene fremde Welt, gespickt mit fernöstlicher Sitte und Würde, gelebten buddhistischen Weisheiten und dem lebendigen, alltäglichen Treiben der Stadt- und Landbevölkerung. Wer dieses Stück Weltliteratur für sich entdeckt hat, wird davon so begeistert sein, daß er dieses Buch wirklich uneingeschränkt empfehlen wird. Zum Schluß noch ein kleiner Tip. Um auf die zen-buddhistische Komponente des Romans nicht teilweise verzichten zu müssen, sollte man unbedingt auf die ungekürzte Fassung zurückgreifen. -Andreas Kerschner
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 29 Bewertungen)
Sa-gen-haft 5 von 5 Punkten Was für ein Epos! Für einen Deutschen ist der Stil anfangs gewöhnungsbedürftig. Yoshikawa schreibt irgendwie langsam. Auch muss man jede Menge Geduld mitbringen den Protagonisten gegenüber, die sich immer wieder mal sowas von dämlich verhalten, dass man sich echt nur vor den Kopf schlagen will. Aber, je länger man es liest, desto mehr gewinnen genau diese für uns ungewöhnlichen Aspekte Kraft. Ich dachte erst, ich würd den Wälzer doch nicht lesen und ertappte mich plötzlich dabei, dass ich 200 Seiten gelesen hatte und mit jeder darin so schillernd beschriebenen Person mitfieberte. Worum gehts? Um das Leben von Miyamoto Musashi, dem berühmtesten japanischen Schwerkämpfer aller Zeiten. Yoshikawa lässt den Helden, seine Feinde, seine Liebschaften, seine Idole - die gesamte Legende um seine Kämpfe, wie sie in seiner Biografie teilweise beschrieben sind, auferstehen. Und er tut das mit Bravour. Das Buch beginnt kurz vor der Verwandlung Musashis mit der berühmten Schlacht bei Sekigahara. Musashi trägt da noch den Namen Takezo, der einfach anders geschrieben dann "Musashi" heißt. Takezo ist ein Sturkopf ohne Disziplin, doch ein Fehler und ein Mönch verändern ihn. Als Musashi zieht er dann als wandernder Ronin durchs Land und lernt den Weg des Schwertkampfs. Seine Liebe, die doch nicht bei ihm sein darf, folgt ihm oder versucht es zumindest. Was erzähl ich, die Geschichte muss man gelesen haben. Ob die Übersetzung gut ist, kann ich nicht beurteilen. Ich spreche kein Japanisch, aber ich konnte keine Stocker beobachten, die das Lesen unangenehm machen. Dass es in Japanisch vermutlich stärker ist, bezweifle ich nicht. Das gilt für Übersetzungen immer. Also was solls.
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Der weiße Ritter R. Garcia y Robertson Taschenbuch, Februar 2007 Verkaufsrang: 255939 Robyn Stafford, eine junge Amerikanerin, macht nach ihren geschäftlichen Terminen in London ein paar Tage Urlaub nahe der walischen Grenze. Bei einer Wanderung taucht plötzlich vor ihr ein junger Mann auf, angetan mit Rüstung, Schwert und Wappenrock und auf einem Schimmel reitend. Er stellt sich vor als Edward Plantagenet, Earl of March. Nach einem Abschiedskuss reitet er zurück in die ferne Vergangenheit, in das Zeitalter der Rosenkriege. Nun muss Robyn einen Weg finden, ihre eigene Zeit zu verlassen und in die Welt des fünfzehnten Jahrhunderts zu gelangen, wo sie sich in einen weißen Ritter verliebte. Eine fremde und mitunter grausame Welt, aber eine Zeit, in der es sich jedoch zu leben und zu lieben lohnt ...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Endlich einmal kein Abklatsch von Diana Galbadon 5 von 5 Punkten Mich hat dieses Buch eigentlich überzeugt und ich muss sagen den zweiten Teil habe ich noch schneller verschlungen . Es ist zwar auch ein zeitreise Roman ,aber endlich auch mal einer mit einer eigenen Geschichte und nicht einfach nur ein Abklatsch der Diana Galbadon Romane . Da ich sehr gerne historische Romane lese die nicht unbedingt vor romantischen Liebesgeschichten strotzen, bin ich voll auf meine Kosten gekommen . Auch das sich die Geschichte um einen sogenannten Hexenkonvent rankt und Robyn die Hauptperson selber das Hexenhandwerk erlent oder einfach nur die Hexe in sich entdeckt bereichert die Gecshichte in meinen Augen . Ich kann dieses Buch sowie auch den zweiten Teil " Der eiserne Thron " nur jedem weiterempfehlen der historische Romane liebt und der bereit ist auch seine eigene Fantasie anzuregen . Ich freu mich schon auf den dritten Teil .
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Tal der Träume Patricia Shaw Taschenbuch, 11. März 2008 Verkaufsrang: 176521 Aufständische Aborigines und Siedler liefern sich um das Jahr 1900 im australischen Outback einen Kampf auf Leben und Tod. In diese Auseinandersetzungen werden auch die Familien der Groágrundbesitzer Hamilton und Oatley hineingezogen. Zack Hamiltons Tochter Lucy und Myles, der Sohn William Oatleys, sind seit ihrer Kindheit ein unzertrennliches Paar. Doch als sich Myles' Vater nach dem Tod der Mutter in Selbstmitleid vergräbt, zieht es den jungen Mann in die Welt hinaus. Nach seiner Rückkehr verfällt Myles leidenschaftlich der sch"nen Harriet, doch sie ist bereits gebunden - ihr Bräutigam ist kein anderer als Myles' Vater William. In die darauf folgenden Verstrickungen gerät Lucy Hamilton, die noch immer Myles' Verlobte ist. Und auf dem H"hepunkt des Dramas wird William Oatley von Eingeborenen entführt...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Verrat, Liebe und Leidenschaft 5 von 5 Punkten Beschreibung: Aufständische Aborigines und Siedler liefern sich um das Jahr 1900 im australischen Outback einen Kampf auf Leben und Tod. In diese Auseinandersetzungen werden auch die Familien der Großgrundbesitzer Hamilton und Oatley hineingezogen. Zack Hamiltons Tochter Lucy und Myles, der Sohn William Oatleys, sind seit ihrer Kindheit ein unzertrennliches Paar. Doch als sich Myles' Vater nach dem Tod der Mutter in Selbstmitleid vergräbt, zieht es den jungen Mann in die Welt hinaus. Nach seiner Rückkehr verfällt Myles leidenschaftlich der schönen Harriet, doch sie ist bereits gebunden - ihr Bräutigam ist kein anderer als Myles' Vater William. In die darauf folgenden Verstrickungen gerät Lucy Hamilton, die noch immer Myles' Verlobte ist. Und auf dem Höhepunkt des Dramas wird William Oatley von Eingeborenen entführt... Eigene Meinung: Ich finde, daß Patricia Shaw immer wieder ausgezeichnete Romane schreibt. Ich habe bis jetzt jedes davon gelesen und werde immer nach nur ein paar Zeilen magisch von der Geschichte angezogen. Man hat das Gefühl, als ob man alles selbst miterlebt und das ist das schönste am Lesen. Patricia Shaw weiß es einfach, wie man uns Leser mit der australischen Kultur, aber auch Verrat, Liebe und Leidenschaft fesseln kann.
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Oskar und das Geheimnis der verschwundenen Kinder Claudia Frieser Gebundene Ausgabe, August 2004 Verkaufsrang: 126496 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eine Reise in die Vergangenheit? Oskar traut seinen Augen kaum, als er einen Brief findet, in dem sein Opa eine Anleitung für Zeitreisen beschreibt. Doch es funktioniert: Oskar macht sich mit klopfendem Herzen auf in das mittelalterliche Nürnberg. Eigentlich soll es nur ein kurzer Besuch werden, aber plötzlich sieht sich Oskar in ein Abenteuer um Kindesraub und Hexerei verstrickt, das er sich in seinen kühnsten Träumen nicht hätte vorstellen können! Ein spannender Kriminalfall vor historischer Kulisse.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Super, wie neu, gerne wieder. 5 von 5 Punkten Buch ist für die Schule, von daher schnell und einfach und noch dazu wie neu.
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Im Feuer der Smaragde: Roman Patricia Shaw Taschenbuch, 23. August 2005 Verkaufsrang: 173384 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ein neuer fesselnder Bestseller von Australiens Königin des Romans. Australien, Mitte des 19. Jahrhunderts. Zehn Jahre sind vergangen, seit Jack Drew, ein ehemaliger Sträfling, in den Weiten des australischen Buschlands bei den Aborigines Zuflucht suchte. Als er nun in die Zivilisation zurückkehrt, fällt es ihm schwer, sich in der Welt der Weißen zurecht zu finden. Schließlich findet er Arbeit auf der Farm von Major Ferrington, doch schon bald gerät er in einen dramatischen Konflikt: Denn Ferrington ist entschlossen, mit Jacks Hilfe reich zu werden, und zwingt ihn, die geheimen Goldfelder der Aborigines aufzuspüren ...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Im Feuer der Smaragde Titel unklar? 5 von 5 Punkten Ich lese und liebe alle Bücher von Patrcica Shaw. Aber warum ist der Titel " Im Feuer der Smaragde" ???? Smaragde gibt es in dem ganzen Buch nicht, der englische Titel On Emerald Downs wäre passender gewesen. Ansonsten eine Super Fortsetzung von "Südland"
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