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| Horror | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen |
Wahn: Roman Stephen King Taschenbuch, 6. Juli 2009 Verkaufsrang: 7012 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der ungekrönte Horror-König Stephen King wollte einfach einmal ein Buch über Florida schreiben. Das jedenfalls gab er zu Protokoll, als man ihn nach der Motivation zu Wahn befragte. Von Florida, wie es der Leser kennt - oder auch nur von Fotos zu kennen glaubt - ist im Roman allerdings nicht viel übrig geblieben. Denn ein Gutteil des Buches spielt auf der fiktiven Halbinsel Duma Key. Und der andere Gutteil spielt im zerstörten Kopf des Helden - und auf seinen Bildern, auf denen sich das Böse tummelt. Der Held mit dem ramponierten Kopf ist Edgar Freemantle. Bis ihm ein Unfall den Arm abriss und das Hirn zertrümmerte, war er "eine große Nummer im Baugewerbe". Jetzt ist sein Körper und sein Sprachzentrum in Mitleidenschaft gezogen: eine unheilvolle Kombination, die Freemantle nicht nur zu unkontrollierbaren Gewaltausbrüchen provoziert, sondern auch zu akrobatischen Höchstleistungen wie der, seine Frau mit nur einem Arm fast zu erwürgen. Mit einer "Wutmanagementpuppe", Pinsel, Palette und ein paar Leinwänden schickt Freemantles Psychiater das Körper- und Seelen-Frack auf die Insel. Hier erfüllt sich Freemantle den alten Jugendtraum des Malens. Aber die Bilder beginnen, ein dämonisches Eigenleben zu entwickeln. Totenschiffe tauchen auf, wo in der Wirklichkeit idyllische Boote fuhren, ein böser Geist namens Perse entschlüpft der Malerei und tötet eine von Freemantles geliebten Töchtern. Der Maler muss handeln, um nicht sich und seine Welt gänzlich in den Abgrund zu stürzen... Er schreibe vor allem deshalb, weil man "Schrecken erfinden müsse", um "mit dem tatsächlich existenten besser fertig zu werden", hat Stephen King einmal geschrieben. Bei Wahn könnte der wirklich existente, autobiografische Horror jener sein, den der Autor nach seinem eigenen schweren Autounfall 1999 wohl empfunden hat. Der Rest ist Grauen, rein fiktives Grauen, das sich ausschließlich der phantastischen Kopfgeburt Kings verdankt. Aber dieses Grauen ist wahrhaft schrecklich. Und Wahn ist ein imposantes Beispiel gelungener Horrorliteratur.- Thomas Köster, Literaturanzeiger.de
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 103 Bewertungen)
Verteidigung des Gruselfaktors! 5 von 5 Punkten King habe ich früher mal als Teenager gelesen - teilweise über die Verfilmungen ("ES"!!!). Seinen Horror fand ich damals sehr faszinierend. Neulich kam mir das Hörspiel zu "Friedhof der Kuscheltiere" in die Finger und ich fand es nicht trivial, wie ich zuerst gedacht hatte. Dann recherchierte ich: King lebt und schreibt noch! Durch Zufall wählte ich dieses Buch aus und ich bin mehr als begeistert. Die Sprach-Ebene ist zwar einfach, aber doch voller Eigenheiten. Allein diese Buchstabenverdreher als Zeichen der sprachlichen, unfallbedingten Verwirrung.(Kompliment an Übersetzer!) Dann diese vielen Ideen: Wutmanagementpuppe, die Beschreibung der Insel Duma Key, Malen mit einem Phantomarm. Und zuallererst natürlich die so unterschiedlichen, einmaligen, plastisch wirkenden Figuren und der Protagonist: Das wirkt alles sehr, sehr authentisch und unverwechselbar (im Gegensatz zu einem Großteil der Bücher, die ich in den letzten Jahren so gelesen und abgebrochen habe, weil sie konstruiert wirkten). So, jetzt zum Gruselfaktor: Ich hab das Buch zwar noch nicht zu Ende gelesen (aktuell: Seite 603), aber ich finde es sehr unheimlich und gruselig (im Gegensatz zu einigen Kritikern hier!) Klar gibt es beim Horror immer ein begrenztes Repertoire (Geister, Tote, Vampire, Serienkiller, Geheimnisse etc.). Aber das Entscheidende ist doch, wie man das macht. Und ich finde die gesamte Atmossphäre in WAHN beängstigend und unheimlich: Diese merkwürdige Insel Duma Key, auf der Freemantle erstmal relativ abgeschieden wohnt. Diese aggressive Natur und der grauenvolle, unberechenbare Ozean mit dem sich unter dem Haus reibenden Muscheln (allein, wie Freemantle am ersten Abend dieses Geräusch wahrnimmt, ist doch schon extrem unheimlich!). Dann diese alte, langsam sterbende Frau mit ihrem schrecklichen Geheimnis und diese widerlichen Wut-Puppen! Horror ist immer dann am besten, wenn er nur angedeutet wird, subtil bleibt. Das macht King zu Beginn am Besten. Irgendwann muss er halt anfangen, aufzulösen und konkreter zu werden. Aber ich finde, er bekommt das ganz gut hin. Ich finds jetzt auch nicht soooo schlimm, wenn dann auch mal klischeehafte Ausrutscher passieren, wie die beiden Toten am Treppenabsatz....Das würde ich jetzt nicht in die Waagschale werfen wollen. Einige hier sollten sich mal mit aktuellen Horrorfilmen beschäftigen, was einem da so an Blödsinn geboten wird. Das hingegen ist meisterlich! Jedenfalls bis Seite 603 und bis auf die Toten am Treppenabsatz!
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Es Stephen King, Alexandra von Reinhardt, Joachim Körber Taschenbuch, 2003 Verkaufsrang: 207738 In diesem atmosphärisch ungeheuer dichten Roman schildert Stephen King, der weltweit als "Edgar Allan Poe der Gegenwart" gefeiert wird, den uralten mythischen Kampf zwischen Gut und Böse. Die Gemeinschaft der Freunde kann "es" töten, weil ihre Freundschaft und Liebe zueinander stärker ist als die Gewalt des Bösen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 269 Bewertungen)
Pennywise 5 von 5 Punkten Kings bester!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Unglaublich gut, schon drei mal gelesen. Das Schöne: jeder kann sich mit einem der Protagonisten identifizieren und erkennt eigene Charakterzüge oder Erlebnisse aus der Kindheit. Wirklich erste Sahne, ein literarischer Hochgenuss
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Es Stephen King Broschiert, 1998 Verkaufsrang: 826555 In diesem atmosphärisch ungeheuer dichten Roman schildert Stephen King, der weltweit als "Edgar Allan Poe der Gegenwart" gefeiert wird, den uralten mythischen Kampf zwischen Gut und Böse. Die Gemeinschaft der Freunde kann "es" töten, weil ihre Freundschaft und Liebe zueinander stärker ist als die Gewalt des Bösen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 269 Bewertungen)
Pennywise 5 von 5 Punkten Kings bester!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Unglaublich gut, schon drei mal gelesen. Das Schöne: jeder kann sich mit einem der Protagonisten identifizieren und erkennt eigene Charakterzüge oder Erlebnisse aus der Kindheit. Wirklich erste Sahne, ein literarischer Hochgenuss
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Der Vampir Wladyslaw Stanislaw Reymont Broschiert, Januar 2010 Verkaufsrang: 894292 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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